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Wernher von Braun
Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun ( - 23. März 1912 in Wirsitz (preußische Provinz Posen); † 16. Juni 1977 in Alexandria, Virginia (USA)), war Raketentechniker und Raumfahrtpionier.
Biographie
Wernher von Braun wurde in Wirsitz, Posen im heutigen Polen, als zweiter von drei Söhnen des Magnus von Braun, geboren. Aufgrund guter Leistungen konnte er mit 17 Jahren um Ostern 1930 die Abiturprüfung vorzeitig an der Hermann-Lietz-Schule in Spiekeroog ablegen. Schon als Jugendlicher hatte von Braun mit Raketen experimentiert und eine Abhandlung über Raumfahrt verfasst.
Ab 1929 arbeitete er gemeinsam mit Hermann Oberth, durch dessen Buch Die Rakete zu den Planetenräumen er maßgeblich beeinflusst worden war, in Berlin-Reinickendorf, ab 1932, gefördert durch Walter Dornberger vom Heereswaffenamt, in Kummersdorf bei Berlin.
Von Braun studierte ab 1930 Physik an der TH Berlin und an der ETH Zürich. 1934 promovierte von Braun in Physik an der TH Berlin über "Konstruktive, theoretische und experimentelle Beiträge zu dem Problem der Flüssigkeitsrakete".
Peenemünde
Von 1937 bis 1945 war von Braun der technische Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde auf der Insel Usedom. Hier leitete er unter anderem die Entwicklung des Aggregats 4, kurz A4 genannt, einer Großrakete mit Flüssigtreibstoff. Später wurde sie unter der Bezeichnung Vergeltungswaffe 2, kurz V2, in Serie gebaut. Die technische Neuerung bestand darin, schubstarke Flüssigkeitstriebwerke mit einem Kreiselsystem zu koppeln. So gelang es erstmals, die Flugbahn zu stabilisieren und Abweichungen durch Gegenbewegungen des Raketenmotors auszugleichen. Dieses Verfahren ist bis heute im Gebrauch.
Nach Brennschluss erreichte die A4 dreifache Schallgeschwindigkeit. Im Jahr 1942 überschritt ein Prototyp erstmals eine Gipfelhöhe von mehr als 80 km, 1945 wurden mehr als 120 km erreicht. Für die ständig verbesserte Leistung der Triebwerke sorgte insbesondere die Entwicklung geeigneter Turbopumpen, die große Mengen Treibstoff schnell genug in die Brennkammer preßten.
Zur Serienherstellung der V2 setzten die deutschen Behörden Häftlinge des Konzentrationslagers Dora-Mittelbau ein. Deshalb wird dieser Lebensabschnitt von Brauns von vielen Historikern sehr kritisch bewertet. Die gemäßigten werfen ihm Opportunismus in seiner Peenemünder Zeit vor. Von Braun forderte in einem Schreiben vom 12. November 1943 1350 Arbeitskräfte an, womit KZ-Häftlinge gemeint waren. Einige Insassen des Konzentrationslagers bezeugten später, auch von Braun bei der Besichtigung der Arbeitsstätten gesehen zu haben. Braun selbst behauptete, dass er von dem Elend der Zwangsarbeiter nichts wusste, und für deren Einsatz nicht verantwortlich war.
Dass von Braun in Dora-Mittelbau gewesen ist, konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Es ist allerdings ein Brief erhalten vom 15.8.1944 von Wernher von Braun an Albin Sawatzki, dem Zuständigen für Planung und Steuerung der V2-Fabrikation, der belegt, dass von Braun in Buchenwald war und dort selbst Häftlinge ausgesucht hat. Auch gab er in einem Interview 1969 zu, dass die Zwangsarbeiter in einem erbarmungswürdigen Zustand waren; Eindrücke, die "schwer auf der Seele jedes anständigen Mannes lasten" würden. Nach eigenen Angaben schämte sich von Braun, dass solche Dinge in Deutschland möglich waren, selbst angesichts der Kriegssituation. [Eisfeld]
Wernher von Brauns Ziele waren von Anfang an auf die Raumfahrt gerichtet, wie aus den Entwürfen der Aggregate 9 bis 12 mit ihren Astronautenkapseln hervorgeht. Nach dem V2-Angriff auf London am 8. November 1944 soll er gesagt haben: "Das hätte nie geschehen sollen... Wir haben diese Rakete gebaut, um das Tor zu anderen Welten zu öffnen - nicht um Verwüstungen auf dieser Erde anzurichten. Soll das die Frucht unserer Arbeit gewesen sein?". Andererseits arbeitete der Raketeningenieur im militärischen Auftrag an einer Waffe mit der Reichweite von 250 km und einer Tragfähigkeit von etwa einer Tonne Sprengstoff. Auch in seiner späteren Wirkungszeit in den Vereinigten Staaten stellte er sich in den Dienst der Rüstung.
1937 wurde er Mitglied der NSDAP und am 1. Mai 1940 Mitglied der SS, in der er bis zum Sturmbannführer aufstieg. Bei der Massenproduktion der V2 starben schätzungswiese 10.000 Zwangsarbeiter des Konzentrationslagers Dora-Mittelbau.
Insgesamt kamen rund dreitausend V2-Raketen zum Einsatz. Rund ein Drittel davon wurden auf London abgeschossen. Fast ebenso viele gingen auf Antwerpen nieder, als die Alliierten dort ihr Hauptquartier aufschlugen. Der Rest waren Fehlschüsse. Die Schlagkraft der "Vergeltungswaffe 2" war kaum stärker als ein mittlerer Bombenangriff. Die Wirkung war psychologischer Art, weil es gegen diese Waffe kein Gegenmittel gab.
Am 11. April 1945 besetzten US-Truppen die Produktionsstätten in Nordhausen, das Mittelwerk. Einhundert Raketen wurden in die USA abtransportiert.
Wenige Tage vorher hatten sich die Raketenpioniere um Wernher von Braun und General Dornberger nach Süden in Hotels und Kasernen in der Umgebung von Oberammergau abgesetzt um den sowjetischen Besatzern zu entgehen. Nach der Besetzung Oberbayerns durch amerikanische Truppen kontaktierte der englischsprechende Bruder Magnus von Braun die Amerikaner, mit deren strategischem Interesse am deutsche Raketen-Know-how sie fest rechnen konnten.
Mehr als Hundert Raketen-Entwickler wurden im Rahmen der Operation Overcast noch 1945 in die USA verschifft. Auch Walter Dornberger vom Heereswaffenamt fand in den USA einen neuen Wirkungskreis. Von Braun leitete in Huntsville, Alabama ein Team von mehr als hundert Entwicklern für die US-Armee. Die Nazi-Vergangenheit der deutschen Techniker wurde großzügig übersehen.
Im Jahr 1947 reist Wernher von Braun nach Deutschland, um in Landshut seine Cousine Maria von Quistorp [http://www.quistorp.de/] zu heiraten. Am 9. Dezember 1948 wird seine Tochter Iris Careen geboren. 1949 reist die Familie von Braun nun offiziell in die U.S.A. ein.
NASA
NASA
NASA
Dr. von Braun wurde technischer Berater des US-amerikanischen Raketenprogramms. Ab 1950 arbeitete er in Huntsville (Alabama) als Leiter des Redstone-Raketenprogramms.
Seine Tochter Margrit Cecile [http://www.mines.uidaho.edu/uigis/CV/vonbraun.htm] wurde am 8. Mai 1952 geboren. 1955 wurde von Braun US-amerikanischer Staatsbürger.
Am 21. Oktober 1959 wurde Wernher von Braun offiziell zur NASA überstellt. Kurz vorher war dort die Entscheidung zum Bau einer großen Trägerrakete (später Saturn V) gefallen.
Am 2. Juni 1960 kam sein Sohn Peter Constantin zur Welt. Im selben Jahr wurde von Braun zum Direktor des Marshall Space Flight Center in Alabama ernannt und hatte diese Position bis 1970 inne. Er war maßgeblich an den Mercury-, Gemini- und Apollo-Projekten beteiligt. Im Besonderen leitete er die Entwicklung der 1. Stufe der der Saturn-V-Trägerrakete, die am 27. Oktober 1961 unter seiner Leitung das erste Mal gestartet wurde. Mit der ersten Mondlandung 1969 gingen auch Wernher von Brauns langjährige Träume in Erfüllung.
Von 1970 bis 1972 war Wernher von Braun stellvertretender Direktor der NASA.
Wegen starker Budgetkürzungen der NASA durch den US-amerikanischen Kongress verließ von Braun 1972 die NASA und wurde Vizepräsident von Fairchild, einem Luft- und Raumfahrtkonzern.
Offiziell trat Wernher von Braun am 31. Dezember 1976 in den Ruhestand. Am 16. Juni 1977 starb Wernher von Braun an Krebs in Alexandria, Virginia.
Prof. Dr. Wernher von Braun war Dr.phil., Dr. h.c. folgender Hochschulen:
- [http://www.ua.edu/ Universität Alabama],
- [http://www.utc.edu/ Universität Chattanooga],
- [http://www.pitt.edu/ Universität Pittsburgh],
- [http://www.slu.edu/ Universität St. Louis],
- [http://www.tu-berlin.de/ Technische Universität Berlin] (1963),
- [http://www.canisius.edu/ Canisius College, Buffalo],
- [http://www.clarku.edu/ Clark Universität Worcester, Mass.],
- [http://www.adelphi.edu/ Adelphi College, New York]
- [http://www.widener.edu Pennsylvania Military College, Philadelphia] (heute: Widener University)
Hintergründe
Als von Braun stetig zu einer Koryphäe der US-amerikanischen Raumfahrt (und selbstverständlich auch der Raketenrüstung) aufstieg, dabei aber alle Mitschuld im Zweiten Weltkrieg von sich wies, widmete ihm der amerikanische Liedermacher Tom Lehrer einige scharfzüngige Verse, die die Anpassungsbreitschaft von Brauns aufs Korn nahmen [zit. in Eisfeld]:
:"Once the rockets are up,
:Who cares where they come down
:That's not my department"
:Says Wernher von Braun
Auch Wernher von Brauns weitreichende Pläne nach der erfolgreichen Mondlandung stießen in der amerikanischen Öffentlichkeit nicht nur auf Begeisterung. Ein Redakteur von "Reader's Digest" kommentierte: "Wernher von Braun möchte am liebsten weiter Geld ausgeben wie ein betrunkener Matrose" [zit. in Eisfeld]:
Zitate
- "Wir können die Schwerkraft überwinden, aber der Papierkram erdrückt uns."
- "Alles, von dem sich der Mensch eine Vorstellung machen kann, ist machbar."
- "Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden."
- "Die Natur kennt keine Vernichtung, nur Umwandlung."
- "Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man es einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise."
- "Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten."
- "Ein Mann spinnt bis er gewinnt."
- "Es ist mein Job, nie zufrieden zu sein."
- "Fortschritt ist der Weg vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."
- "Grundlagenforschung betreibe ich dann, wenn ich nicht weiß, was ich tue."
- "Ich glaube, der Weltraum ist heute weniger gefährlich als die Straßen Berlins."
- "Nichts sieht hinterher so einfach aus wie eine verwirklichte Utopie."
- "Wir können es uns finanziell nicht leisten, für 2 auf dem Mond gestrandete Astronauten eine Rettungsrakete in Bereitschaft zu halten."
Literatur
- Rainer Eisfeld, Mondsüchtig. Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei, Hamburg 2000
Weblinks
-
Biografien
- [http://www.extrasolar-planets.com/personen/braun.php extrasolar-planets.com - Wernher von Braun] (dt.)
- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BraunWernher/ von Braun Biografie 1]
- [http://www.spaceclub.de/enid/8e.html von Braun Biografie 2]
- [http://www.wvbneuhof.de/Wir/vonBraun/Besuch/main.htm Rede Wernher von Brauns anlässlich eines Besuchs der nach ihm benannten Schule am 23. Mai 1975 Video]
- [http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&manu_id=924&tag=16&monat=6&weekd=&weekdnum=&year=2005〈=de&dayisset=1 kalenderblatt.de: Wernher von Braun gestorben]
Peenemünder Zeit
- [http://www.raumfahrtgeschichte.de/space1/peenemuende1.htm Geschichte Peenemünde]
- [http://www.dora.de/ KZ Dora-Mittelbau]
- [http://www.stadtmagazin-nordhausen.de/dora.html KZ Dora-Mittelbau]
- [http://www.v2rakete.de/ Alles über die V2-Rakete]
White Sands und NASA
- [http://history.nasa.gov/sputnik/braun.html NASA Kurzbiografie]
- [http://history.nasa.gov/SP-4223/ch3.htm NASA von Braun Story]
Braun, Wernher von
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ja:ヴェルナー・フォン・ブラウン
1912
Katastrophen
- 15. April: Untergang der Titanic
- 2. Juli: Atlantic City, New Jersey, USA. Das erste amerikanische Luftschiff explodierte. 5 Tote
- 9. August: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran ca. 5.500 Tote
Politik
- 1. Januar: Die Mongolei und Tibet erklären ihre Unabhängigkeit
- 1. Januar: Das Fernsprechwesen in Großbritannien wird verstaatlicht
- 1. Januar: Ludwig Forrer wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Proklamation der Republik China durch Sun Yat-sen, die bis zum Sieg Mao Zedongs 1949 existiert
- 6. Januar: New Mexico wird 47. Bundesstaat der USA
- 12. Januar: Reichstagswahlen
- 12. Februar: Abdankung des letzten chinesischen Kaisers Puyi 溥儀 auf Druck von Yuan Shikai
- 13. März: Das Royal Flying Corps wird gegründet
- 8. Oktober: Beginn des 1. Balkankrieges
- 18. Oktober: Ende des italienisch-türkischen Krieges durch den Vertrag von Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet auf seinen nordafrikanischen Besitz (im heutigen Libyen) zu Gunsten Italiens
- 28. November: Albanien. Ausrufung der Unabhängigkeit
- 3. Dezember: Vorläufiger Waffenstillstand im 1. Balkankrieg
- Ruhrstreik: Militär wird eingesetzt
Wissenschaft und Technik
- 18. Januar: Robert Falcon Scott erreicht als Zweiter den Südpol
- 1. März: eröffnung der ersten Hamburger U-Bahnlinie zwischen Rathaus und Barmbek
- 10. April: Jungfernfahrt der Titanic
- 1. August: Inbetriebnahme der Jungfraubahn-Station Jungfraujoch
- Victor Franz Hess entdeckt die Höhenstrahlung (Kosmische Strahlung) mit Hilfe von Ballonflügen in der Erdatmosphäre (veröffentlicht in: Physikalische Zeitschrift 13 (1912), 1084)
- Max von Laue veröffentlicht die Entdeckung der Röntgenstrahlinterferenz (in: Münchener Berichte 1912, 303)
Kultur
- 15. März: Uraufführung der Oper Das Spielwerk und die Prinzessin von Franz Schreker an der Hofoper in Wien
- 13. April: Uraufführung der musikalischen Komödie Die Brautwahl von Ferruccio Busoni am Opernhaus Hamburg
- 18. August: Uraufführung der Oper Der ferne Klang von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 29. Februar: Uraufführung der Oper Leila von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 25. September: Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler verkündet in Leipzig die Errichtung der Deutschen Bücherei
Religion
- Felix von Hartmann wird Erzbischof von Köln
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. Mai: Beginn der V. Olympischen Sommerspiele in Stockholm
- 1. Januar: Kim Philby, britischer Geheimagent und sowjetischer Spion († 1988)
- 1. Januar: Victor George Reuther, US-Gewerkschaftführer († 2004)
- 3. Januar: Wolf von Aichelburg, rumänisch-deutscher Schriftsteller († 1994)
- 7. Januar: Günter Wand, deutscher Dirigent († 2002)
- 8. Januar: José Ferrer, Schauspieler, Regisseur († 1992)
- 10. Januar: Buddy Johnson, US-amerikanischer Musiker († 1984)
- 10. Januar: Maria Mandel, Wächterinn im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau († 1948)
- 14. Januar: Maria Neubaum, deutsche Lyrikerin und Dramatikerin († 1978)
- 14. Januar: Rudolf Hagelstange, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 15. Januar: Michel Debré, französischer Politiker († 1996)
- 16. Januar: Heinrich Drimmel, österreichischer Politiker und Jurist († 1991)
- 19. Januar: Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch, Nobelpreisträger für Wirtschaft († 1986)
- 21. Januar: Konrad Bloch, deutscher Biochemiker und Nobelpreisträger († 2000)
- 28. Januar: Jackson Pollock, US-amerikanischer Maler († 1956)
- 1. Februar: Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler († 1970)
- 2. Februar: Hans Leussink, deutscher Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (1969–1972)
- 4. Februar: Louis-Albert Vachon, emeritierter Erzbischof von Quebec und Kardinal
- 6. Februar: Eva Braun, Lebensgefährtin und Ehefrau von Adolf Hitler († 1945)
- 7. Februar: Matthias Heidemann, deutscher Fußballspieler († 1970)
- 8. Februar: Horst Ademeit, deutscher Militärpilot († 1944)
- 11. Februar: Juan Carlos Aramburu, Erzbischof von Tucumán und Buenos Aires († 2004)
- 11. Februar: Rudolf Firkušný, tschechischer Pianist († 1994)
- 13. Februar: Antonia Pozzi, italienische Dichterin († 1938)
- 14. Februar: Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer († 2004)
- 17. Februar: Andre Norton, US-amerikanische Schriftstellerin († 2005)
- 18. Februar: Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen († 1992)
- 19. Februar: Thomas Mancuso, US-amerikanischer Mediziner († 2004)
- 20. Februar: Pierre Boulle, französischer Schriftsteller († 1994)
- 23. Februar: Aenne Brauksiepe, deutsche Politikerin († 1997)
- 24. Februar: Ulrich de Maizière, Generalinspekteur der Bundeswehr
- 26. Februar: Hans Sachs, deutscher Jurist, Mitglied im TV-Quiz Was bin ich? († 1993)
- 3. März: Klaus Gysi, Minister für Kultur und Staatssekretär für Kirchenfragen der DDR († 1999)
- 8. März: Aloys Odenthal, Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus († 2003)
- 10. März: Paul Janes, deutscher Fußballspieler († 1987)
- 13. März: Carl Raddatz, deutscher Film- und Theaterschauspieler († 2004)
- 14. März: Werner-Viktor Toeffling, Maler und Bühnenbildner († 2001)
- 15. März: Louis Boon, belgischer Schriftsteller († 1979)
- 19. März: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger († 1996)
- 22. März: Agnes Martin, US-amerikanische Künstlerin († 2004)
- 22. März: Karl Malden, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. März: Wernher von Braun, deutscher-US-amerikanischer Raketentechniker und Raumfahrtpionier († 1977)
- 27. März: James Callaghan, britischer Premierminister († 2005)
- 28. März: Marina Michailowna Raskowa, sowjetische Pilotin († 1943)
- 29. März: Hanna Reitsch, deutsche Flugpionierin und Fliegerin († 1979)
- 31. März: Hermann Höcherl, deutscher Politiker († 1989)
- 1. April: Joseph Parecattil, Erzbischof von Ernakulam und Kardinal († 1987)
- 8. April: Alois Brunner, Organisator des Massenmordes an den Juden in Wien, Griechenland und Frankreich
- 8. April: Sonja Henie, norwegische Eiskunstläuferin († 1969)
- 9. April: Franz Seybold, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer († 1978)
- 9. April: Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Schriftsteller († 1997)
- 11. April: Gusti Wolf, österreichische Kammerschauspielerin
- 14. April: Robert Doisneau, französischer Fotograf († 1994)
- 15. April: Kim Il-sung, kommunistischer Machthaber Nordkoreas († 1994)
- 18. April: Max Waldmeier, Schweizer Astronom und Sonnenforscher († 2000)
- 19. April: Gerhart Ziller, Minister für Maschinenbau der DDR († 1957)
- 19. April: Glenn Theodore Seaborg, US-amerikanischer Chemiker und Atomphysiker († 1999)
- 19. April: Rudolf Fischer, Schweizer Rennfahrer († 1976)
- 21. April: Hermann Withalm, österreichischer Politiker und Vizekanzler († 2003)
- 21. April: Marcel Camus, französischer Regisseur († 1982)
- 22. April: Helmut Artzinger, deutscher Politiker und MdB († 1996)
- 22. April: Kathleen Ferrier, britische Opernsängerin († 1953)
- 26. April: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Science Fiction Autor († 2000)
- 30. April: Julius Axelrod, US-amerikanischer Mediziner und Neurochemiker († 2004)
- 1. Mai: Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant († 1998)
- 2. Mai: Axel Springer, Gründer und Inhaber des Axel Springer Verlags († 1985)
- 6. Mai: Ellen Müller-Preis, österreichische Florettfechterin
- 8. Mai: Gertrud Fussenegger, österreichische Schriftstellerin
- 9. Mai: Frank Seiboth, deutscher Politiker († 1994)
- 12. Mai: Archibald Cox, US-amerikanischer Professor für Verfassungsrecht († 2004)
- 13. Mai: Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker († 1988)
- 16. Mai: Pjotr Andrejewitsch Abrassimow, Botschafter der UdSSR in der DDR
- 16. Mai: Studs Terkel, US-amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator
- 17. Mai: Percy Young britischer Musikschriftsteller und Komponist († 2004)
- 18. Mai: Hermann Langbein, Schriftsteller († 1995)
- 18. Mai: Perry Como, US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 18. Mai: Richard Brooks, US-amerikanischer Regisseur († 1992)
- 18. Mai: Walter Sisulu, Antiapartheid-Kämpfer und südafrikanischer Politiker († 2003)
- 22. Mai: Herbert Charles Brown, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 2004)
- 26. Mai: János Kádár, Kommunist und ungarischer Politiker († 1989)
- 27. Mai: John Cheever, US-amerikanischer Schriftsteller († 1982)
- 28. Mai: Patrick White, australischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger († 1990)
- 31. Mai: Alfred George Deller, britischer Sänger und Dirigent († 1979)
- 1. Juni: Herbert Tichy, Schriftsteller, Geologe, Journalist und Bergsteiger († 1987)
- 5. Juni: Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter († 1992)
- 12. Juni: Willi Brundert, Widerstandskämpfer und deutscher Kommunalpolitiker († 1970)
- 14. Juni: Annibale Bugnini, katholischer Geistlicher († 1982)
- 16. Juni: Willibald Schmaus, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1979)
- 19. Juni: Alfred Jensch, Chefkonstrukteur bei Carl Zeiss in Jena († 2001)
- 23. Juni: Alan Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker († 1954)
- 28. Juni: Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph
- 28. Juni: Stefan Dittrich, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 30. Juni: Ludwig Bölkow, deutscher Ingenieur und Unternehmer († 2003)
- 1. Juli: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin († 1993)
- 4. Juli: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen († 1996)
- 4. Juli: Joe Bain, US-amerikanischer Ökonom († 1991)
- 6. Juli: Heinrich Harrer, Autor, Forschungsreisender, Bergsteiger
- 10. Juli: Hans Meyers, deutscher Künstler und Autor
- 11. Juli: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent († 1996)
- 11. Juli: Alois Lugger, österreichischer Politiker († 2005)
- 14. Juli: Willard Motley, US-amerikanischer Schriftsteller († 1965)
- 14. Juli: Woody Guthrie, US-amerikanischer Gewerkschafter und Liedermacher († 1967)
- 18. Juli: Lilly Stepanek, österreichische Schauspielerin († 2004)
- 21. Juli: Karl W. Deutsch, Politikwissenschaftler († 1992)
- 24. Juli: Kurt Hager, Mitglied des ZK der SED in der DDR († 1998)
- 27. Juli: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent († 1983)
- 31. Juli: Milton Friedman, Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 3. August: Otto Siffling, deutscher Fußballspieler († 1939)
- 4. August: David Raksin, US-amerikanischer Komponist von Filmmusik († 2004)
- 4. August: Raoul Wallenberg, schwedischer Diplomat († 1947?)
- 10. August: Jorge Amado, lateinamerikanischer Autor († 2001)
- 10. August: Peter Nellen, deutscher Politiker († 1969)
- 11. August: Eva Ahnert-Rohlfs, deutsche Astronomin († 1954)
- 13. August: Ben Hogan, US-amerikanischer Golfspieler († 1997)
- 14. August: Erwin Strittmatter, deutscher Schriftsteller († 1994)
- 15. August: Wendy Hiller, britische Schauspielerin († 2003)
- 18. August: Otto Ernst Remer, deutscher Wehrmachtsoffizier († 1997)
- 18. August: Volker Gwinner, deutscher Komponist und Organist († 2004)
- 23. August: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer († 1996)
- 25. August: Erich Honecker, deutscher Politiker, Staatsratsvorsitzender der DDR († 1994)
- 27. August: Ruth Cohn, Vertreterin der humanistischen Psychologie
- 29. August: Emil Schumacher, deutscher Maler († 1999)
- 29. August: Sohn Kee-chung, erster koreanische Medaillengewinner bei Olympischen Spielen († 2002)
- 30. August: Edward Mills Purcell, US-amerikanischer Physiker († 1997)
- 5. September: John Cage, US-amerikanischer Komponist († 1992)
- 5. September: Kristina Söderbaum, Schauspielerin († 2001)
- 7. September: David Packard, Mitbegründer des Technologiekonzern Hewlett-Packard († 1996)
- 15. September: Gisela Hernández Gonzalo, kubanische Komponistin († 1971)
- 19. September: Kurt Sanderling, deutscher Dirigent
- 21. September: Chuck Jones, Comiczeichner und Filmregisseur von Zeichentrickfilmen († 2002)
- 28. September: Raban Adelmann, deutscher Politiker und MdB († 1992)
- 29. September: Michelangelo Antonioni, italienischer Filmregisseur, Autor und Maler
- 5. Oktober: Karl Hass, deutscher SS-Offizier, verurteilt als Kriegsverbrecher († 2004)
- 6. Oktober: Erwin Weiss, österreichischer Komponist († 2004)
- 7. Oktober: Peter Walker, britischer Rennfahrer († 1984)
- 8. Oktober: Anton Benya, österreichischer Politiker († 2001)
- 9. Oktober: Friedrich Beermann, deutscher Politiker († 1975)
- 12. Oktober: Hermann Graf, deutscher Jagdflieger († 1988)
- 14. Oktober: Helmut Schelsky, deutscher Soziologe († 1984)
- 15. Oktober: Genrich Saulowitsch Altschuller, russischer Ingenieur und Wissenschaftler († 1998)
- 17. Oktober: Johannes Paul I., Papst (†1978)
- 18. Oktober: Aurelio Sabattani, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2003)
- 21. Oktober: Don Byas, Jazz Tenorsaxophon Spieler († 1972)
- 21. Oktober: Georg Solti, ungarischer Dirigent († 1997)
- 25. Oktober: Luigi Raimondi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1975)
- 26. Oktober: Don Siegel, Regisseur († 1991)
- 26. Oktober: Lotti Huber, deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin († 1998)
- 27. Oktober: Conlon Nancarrow, mexikanischer Komponist († 1997)
- 27. Oktober: Heinz Nickelsburg, deutscher Tischtennisspieler
- 31. Oktober: Jean Améry, österreichischer Schriftsteller († 1978)
- 3. November: Alfredo Stroessner, ehemaliger Präsident und Diktator Paraguays
- 5. November: Carl Baumann, deutscher Künstler († 1996)
- 6. November: Max Prantl, Dichter und Maler († 1957)
- 7. November: Ernst Lehner, deutscher Fußballspieler († 1986)
- 11. November: Roberto Mattá, chilenischer Maler und Bildhauer († 2002)
- 12. November: Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal († 2000)
- 15. November: Erich Mirek, deutscher Schauspieler († 2004)
- 18. November: Walter Schulz, deutscher Philosoph († 2000)
- 20. November: Otto von Habsburg, deutsch-österreichischer Politiker und Autor
- 21. November: Eleanor Powell, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin († 1982)
- 23. November: Franz Amrehn, deutscher Politiker († 1981)
- 23. November: Jean Hengen, Erzbischof von Luxemburg († 2005)
- 24. November: Francis Durbridge, britischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 1998)
- 26. November: Eugène Ionesco, französischer Dramatiker († 1994)
- 27. November: Samuel Mitja Rapoport, deutscher Biochemiker († 2004)
- 28. November: Heinz Galinski, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1992)
- 28. November: Morris Louis, US-amerikanischer Maler († 1962)
- 1. Dezember: Hans Hauschulz, SED-Politiker († 1951)
- 1. Dezember: Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt († 1986)
- 3. Dezember: Helmut Kindler, Verleger
- 8. Dezember: Jura Soyfer, österreichischer Schriftsteller († 1939)
- 9. Dezember: Hans Mock, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 2001)
- 12. Dezember: Thorbjørn Egner, Zeichner († 1990)
- 13. Dezember: Luiz Gonzaga, Sänger, Akkordeonspieler und Komponist († 1989)
- 15. Dezember: Ray Eames, Designerin († 1988)
- 20. Dezember: Rudolf Gebhardt, deutscher Kunstflieger († 1998)
- 21. Dezember: Walter Krause, Politiker († 2000)
- 29. Dezember: Peggy Glanville-Hicks, australische Komponistin († 1990)
- 30. Dezember: Arthur Sarnoff, US-amerikanischer Zeichner
- Isser Harel, israelischer Geheimdienstchef († 2003)
- 3. Januar: Felix Dahn, deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller, Historiker ( - 1834)
- 15. Januar: Henry du Pré Labouchère, britischer Politiker ( - 1831)
- 16. Januar: Georg Heym, deutscher Schriftsteller, Vertreter des frühen Expressionismus ( - 1887)
- 25. Januar: Karl Junker, Maler, Bildhauer und Architekt ( - 1850)
- 29. Januar: Herman Bang, dänischer Schriftsteller ( - 1857)
- 1. Februar: Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist ( - 1842)
- 10. Februar: Joseph Lister, britischer Mediziner ( - 1827)
- 16. Februar: Nikolai von Japan, russischer Mönch und orthodoxer Erzbischof von Tokio und Japan ( - 1836)
- 21. Februar: Osborne Reynolds, britischer Physiker ( - 1842)
- 22. Februar: Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph ( - 1835)
- 6. März: Heinrich Kämpchen, deutscher Schriftsteller ( - 1847)
- 17. März: Lawrence Oates, britischer Polarforscher ( - 1880)
- 20. März: Edward Adrian Wilson, englischer Polarforscher, Arzt und Ornithologe ( - 1872)
- 29. März: Robert Falcon Scott, britischer Marineoffizier und Südpolarforscher ( - 1868)
- 30. März: Karl May, deutscher Schriftsteller ( - 1842)
- 6. April: Giovanni Pascoli, italienischer Dichter ( - 1855)
- 9. April: Gottfried Straßer, Pfarrer und Dichter ( - 1854)
- 10. April: Ernst Christian Achelis, evangelischer Theologe ( - 1838)
- 12. April: Clara Barton, US-amerikanische Philanthropin ( - 1821)
- 15. April: Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann ( - 1865)
- 15. April: Edward John Smith, Kapitän der Titanic ( - 1850)
- 15. April: Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker. ( - 1845)
- 15. April: Jacques Futrelle, amerikanischer Schriftsteller ( - 1875)
- 15. April: John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller ( - 1864)
- 20. April: Bram Stoker, irischer Schriftsteller ( - 1847)
- 25. April: Wacław Rolicz-Lieder, polnischer Lyriker ( - 1866)
- 29. April: Subh-i-Azal, Führer der Bábisten ( - 1830)
- 14. Mai: August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Dramatiker ( - 1849)
- 14. Mai: Friedrich VIII. (Dänemark), war König von Dänemark von 1906 bis 1912 ( - 1843)
- 18. Mai: Eduard Strasburger, Botaniker und Professor ( - 1844)
- 26. Mai: Jan Blockx, belgischer Komponist ( - 1851)
- 28. Mai: Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker ( - 1838)
- 30. Mai: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer ( - 1867)
- 5. Juni: Quintin Steinbart, Schulleiter ( - 1841)
- 12. Juni: Frédéric Passy, französischer Friedensnobelpreisträger und Politiker ( - 1822)
- 1. Juli: Harriet Quimby, US-amerikanische Flugpionierin ( - 1875)
- 10. Juli: Adolf Deucher, Schweizer Politiker ( - 1831)
- 13. Juli: Marc-Emile Ruchet, Schweizer Politiker ( - 1853)
- 13. Juli: Robert Stock, Pionier der Telekommunikation ( - 1858)
- 17. Juli: Henri Poincaré, französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker ( - 1854)
- 30. Juli: Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal ( - 1840)
- 30. Juli: Mutsuhito, 122. Kaiser von Japan ( - 1852)
- 7. August: François-Alphonse Forel, Schweizer Arzt, Naturforscher ( - 1841)
- 10. August: Paul Wallot, deustcher Architekt ( - 1841)
- 13. August: Jules Massenet, französischer Opernkomponist ( - 1842)
- 16. August: Johann Martin Schleyer, katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop ( - 1831)
- 20. August: József Samassa, Erzbischof von Eger und Kardinal ( - 1828)
- 20. August: William Booth, Gründer und erster General der Heilsarmee ( - 1829)
- 7. September: Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe ( - 1835)
- 9. September: Berta Behrens, deutsche Schriftstellerin ( - 1848)
- 13. September: Nogi Maresuke, war General in der kaiserlichen Armee Japans ( - 1849)
- 24. September: Adolf Marschall von Bieberstein, deutscher Politiker ( - 1842)
- 6. Oktober: Auguste Beernaert, belgischer Politiker und Regierungschef ( - 1829)
- 7. Oktober: Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker ( - 1855)
- 22. November: Ansgar von Reichenbach und Steegen, Forschungsreisender, Mäzen und Esoteriker ( - 1849)
- 28. November: Otto Brahm, deutscher Kritiker, Theaterleiter und Regisseur ( - 1856)
- 2. Dezember: Otis Bardwell Boise, US-amerikanischer Komponist ( - 1844)
- 9. Dezember: Carl Justi, deutscher Philosoph und Kunsthistoriker ( - 1832)
- 12. Dezember: Luitpold von Bayern, Prinzregent von Bayern ( - 1821)
Nobelpreise
- Physik: Gustaf Dalén
- Chemie: Victor Grignard und Paul Sabatier
- Medizin: Alexis Carrel
- Literatur: Gerhart Hauptmann
- Friedensnobelpreis: Elihu Root
Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html/1912/ (Lebendiges virtuelles Museum Online)
ja:1912年
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Provinz Posen
Die Provinz Posen mit der gleichnamigen Hauptstadt Posen war 1793 - 1920 eine Provinz des Staates Preußen, die jedoch nach dem Ersten Weltkrieg nur noch als kleiner Teil unter neuem Namen fortbestand. Sie entspricht ungefähr der historischen Region Großpolen, im 10. Jahrhundert Entstehungsort der polnischen Nation, hatte insgesamt eine mehrheitlich polnische und zugleich in Teilgebieten eine mehrheitlich deutsche Bevölkerung. Fast alle Polen in der Provinz Posen waren katholisch, 90 Prozent der Deutschen jedoch protestantisch. In den Städten lebte eine jüdische Minderheit, meist Handwerker, Geschäftsleute und Händler. Je kleiner eine Gemeinde war, um so eher war sie entweder rein polnisch oder rein deutsch besiedelt. Der Nordwesten der Provinz war eher deutsch geprägt, der Südosten eher polnisch. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stieg der deutsche Bevölkerungsanteil im Zuge der preußischen Germanisierungspolitik auf etwa 44 %. Danach kehrte sich die Migration zur so genannten Ostflucht um und der deutsche Bevölkerungsanteil sank bis 1910 auf etwa 38 %, trotz der Bemühungen der Regierung in Berlin: Sie hatte eine Ansiedlungskommission ins Leben gerufen, die Land von Polen kaufte und nur Deutschen zum Kauf anbot. Die so genannte Ostflucht erfasste gleichwohl auch viele Polen, die in das Ruhrgebiet abwanderten.
Landschaft
Die Landschaft ist meist flach, entwässert von zwei großen Flüssen, der Netze (polnisch: Noteć) im Norden und der Warthe (Warta) im Zentrum. Die Gletscher der Eiszeit ließen Moränenablagerungen zurück; über das Land sind zahlreiche schmale Seen verstreut, die von Nebenflüssen der beiden großen Flüsse durchflossen werden.
Der wichtigste Wirtschaftszweig war die Landwirtschaft. In einer Dreifelderwirtschaft wurden zahlreiche Getreidearten angebaut, vor allem Roggen, Zuckerrüben, Kartoffeln, anderes Getreide und etwas Tabak und Hopfen. Bedeutende Waldflächen stellten Baumaterial und Feuerholz zur Verfügung. Es gab einen eher kleinen Viehbestand, darunter Gänse, aber auch ziemlich viele Schafe.
Als das Gebiet unter preußische Herrschaft kam, herrschte immer noch ein feudales System, das jedoch von den Preußen schon 1807 im Rahmen der Bauernbefreiung und der Abschaffung der Erbuntertänigkeit durch die Reformen des Freiherrn vom Stein beseitigt wurde, während Polen unter russischer Herrschaft weiterhin feudal geprägt blieb. Überwiegend lebten und arbeiteten vor 1807 beziehungsweise 1810 Leibeigene auf den Gütern der freien Landbesitzer und -pächter. Eine Besitzung bestand üblicherweise aus einem Gutshof und einem nahe gelegenen Dorf für die Arbeiter, möglicherweise auch noch einer weiteren Siedlung und einem Forsthaus im Wald. Die Grundbesitzer, meist deutsche Adlige, besaßen die örtliche Getreidemühle, oft auch weitere Mühlen oder auch eine Schnapsbrennerei. An vielen Orten war das Land von Windmühlen übersät, die an die ersten Siedler aus den Niederlanden erinnerten, die begonnen hatten, unfruchtbares Marschland für den Ackerbau zu kultivieren. Dieser Prozess wurde von deutschen und polnischen Siedlern fortgesetzt.
Wechselnde Besitzer
Ursprünglich ein Gebiet des polnischen Königreichs, entsprach das Gebiet ungefähr der Region Großpolen. Es wurde in den Polnischen Teilungen vom Königreich Preußen annektiert: in der ersten Teilung 1772 nur der Teil beidseits der Netze (Netzedistrikt), in der zweiten Teilung 1793 der Rest.
Der Anteil Preußens am alten polnischen Staatsgebiet war sowohl der Fläche (8%) wie der Bevölkerungszahl nach (rund 1.5 Mio um 1815) der weitaus kleinste. Während des Kosciuszko-Aufstands von 1794 verlor Preußen vorübergend die Kontrolle über das Gebiet, das ursprünglich "Südpreußen" genannt wurde.
Preußen, später das Deutsche Reich, blieben bis zum Ende des Ersten Weltkriegs im Besitz des Gebiets, abgesehen von der Zeit der Napoleonischen Kriege 1807 bis 1815. 1807 wurde das Herzogtum Warschau in Folge der preußischen Niederlage im Frieden von Tilsit errichtet. Die Polen waren die wichtigsten Verbündeten Napoleons in Mitteleuropa, nahmen am polnischen Aufstand von 1806 teil und stellten Truppen für seine Feldzüge bereit.
Mit dem Wiener Kongress von 1815 fiel Posen zurück an Preußen und wurde zum "Großherzogtum Posen", einer autonomen Provinz unter preußischer Herrschaft mit dem Recht der "freien Entwicklung der polnischen Nation, Kultur und Sprache", außerhalb des Deutschen Bundes gelegen. Zu dieser Zeit war die Stadt Posen das Verwaltungszentrum und Sitz des Statthalters Fürst Anton Radziwill. Radziwill wurde nach dem Novemberaufstand in Kongreßpolen im Dezember 1830 abberufen. Das hauptsächlich mit Repräsentationsaufgaben verbundene Amt wurde nicht wieder besetzt. Seit 1848 wurde das Gebiet "Provinz Posen" genannt.
Mit der deutschen Reichsgründung wurde die Provinz wie ganz Preußen ein Teil des zweiten Deutschen Reiches (1871-1918), und die Stadt Posen wurde zur kaiserlichen Residenzstadt ernannt. Die Provinz Posen war bis 1920 in die beiden Regierungsbezirke Posen und Bromberg gegliedert, die sich weiter in Stadtkreise und Landkreise aufgliederten.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der überwiegende Teil der Provinz gemäß den Bestimmungen des Vertrags von Versailles an Polen abgetreten. Ein kleiner bei Deutschland verbliebener westlicher Teil wurde 1922 mit dem westlichen Teil der ebenfalls überwiegend an Polen beziehungsweise an die Freie Stadt Danzig gelangten Provinz Westpreußen zur neuen Provinz "Grenzmark Posen-Westpreußen" vereinigt. Provinzhauptstadt wurde Schneidemühl (Piła). 1938 wurde diese Provinz unter den benachbarten Provinzen Schlesien, Pommern und Brandenburg aufgeteilt.
Von 1939 bis 1945 wurde der polnische Teil der ehemaligen Provinz Posen wieder an Deutschland zurückgegliedert und als "Reichsgau Posen" bezeichnet (ab 1940 "Reichsgau Wartheland"), bis auf den Netze-Distrikt, der wieder wie zwischen 1772 und 1807, in die Provinz Westpreußen (ab 1940 "Reichsgau Danzig-Westpreußen") eingegliedert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das ganze Gebiet wieder zu Polen und bildet heute ungefähr die Woiwodschaft Großpolen.
Ethnischer Konflikt
Wegen des großen deutschen Bevölkerungsanteils (1910 38 %, in einzelnen Regionen mehr als 50 %; erst nur als Siedler, später je nach Einzelfall als Siedler oder Besatzer) und der Präsenz der Militärmacht Preußen war das Gebiet oft Schauplatz ethnischer Konflikte. Diese wurden zum Teil durch den Unfrieden zwischen Katholiken und Protestanten im Kontext des sog. Kulturkampfs zusätzlich gefördert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs der deutsche Bevölkerungsanteil auf Grund der staatlich geförderten Kolonisierung. In der zweiten Hälfte wuchs der polnische Bevölkerungsanteil allmählich, wegen einer höheren Geburtenrate und der sog. Ostflucht, obwohl auch viele Polen die Provinz Posen verließen (vor allem Richtung Ruhrgebiet). Die Auseinandersetzung gipfelte im Kulturkampf, als sich viele deutsche Katholiken in der Provinz Posen mit Polen zur Opposition gegen die protestantische preußische Regierung solidarisierten. Mit der sog. Germanisierung des Gebiets versuchte die Preußische Regierung, die polnische Sprache allmählich aus Schule und Verwaltung zu verdrängen. 1925 enteignete die Regierung Pilsudski im Rahmen einer Bodenreform viele Deutsche, die Land im Zuge der Germanisierungspolitik Bismarcks vom Preußischen Staat gekauft hatten.
Statistik
Fläche: 28.970 km2
- Regierungsbezirk Posen 17.503 km2
- Regierungsbezirk Bromberg 11.448 km2
Bevölkerung
- 1816: 820.176
- 1868: 1.537.300 (Bromberg 550.900 - Posen 986.400)
- 1871: 1.583.843
- Religionszugehörigkeit: 1871
- Katholiken 1,009,885
- Protestanten 511,429
- Juden 61,982
- andere 547
- 1875: 1.606.084
- 1880: 1.703.397
- 1900: 1.887.275
- 1905: 1.986.267
- 1910: 2.099.831 (Bromberg 763.900 - Posen 1.335.900)
Verwaltungsgliederung vor 1920
¹ mit zweisprachiger Bevölkerung
² Angehörige des jüdischen Glaubens, unabhängig von ihrer Muttersprache
³ gehörten ab 1922 zur neuen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen
4 aus Teilen dieser Kreise wurde der Netzekreis gebildet, der ebenfalls der neuen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen eingegliedert wurde
Oberpräsidenten der Provinz Posen
Weblinks
- [http://www.deutsche-schutzgebiete.de/provinz_posen.htm Provinz Posen]
- [http://www.wbc.poznan.pl/ Polnisches Digitalisierungsprojekt] mit einer kleinen Anzahl deutschsprachiger Titel u.a. Gemeindelexikon der Provinz Posen
- [http://www.unsere-ahnen.de/ Abschrift Gemeindelexikon von 1905 und Karten der Landkreise.]
- [http://www.Posen-L.com Provinz Posen] Posen-L Mailing List ([http://www.birchy.com/GenWiki/ Wiki Teilung])
- [http://wiki.genealogy.net/index.php/Posen Provinz Posen] (Genealogy.net)
Kategorie:Preußische Provinz
16. Juni
Der 16. Juni ist der 167. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 168. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 198 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 334 v. Chr. - Alexander der Große durchschlägt den Knoten des phrygischen Königs Gordios (Gordischer Knoten).
- 1746 - Schlacht bei Piacenza, Italien. Im Österreichischen Erbfolgekrieg besiegen die Österreicher eine französisch-spanische Armee.
- 1815 - Schlacht bei Ligny, Belgien. Napoleons letzter Sieg: Die Franzosen schlagen die Preußen unter Blücher, Napoleon kann die preußische Armee jedoch nicht völlig vernichten, was zwei Tage später in Waterloo fatale Folgen haben wird.
- 1891 - Kanada. John Abott wird neuer Premierminister.
- 1900 - Deutschland. Der Elbe-Trave-Kanal (heute Elbe-Lübeck-Kanal) wird für den Schiffsverkehr freigegeben.
- Am 16.6.1904 spielt der berühmte Roman von James Joyce Ulysses (Roman). Wegen dessen Hauptfigur Leopold Bloom wird der 16.6. auch Bloomsday genannt.
- 1961 - Auf dem Pariser Flughafen bittet der russische Balett-Star Rudolf Nurejew um politisches Asyl.
- 1963 - Auf dem Kosmodrom in Baikonur in Kasachstan startet Walentina Wladimirowna Tereschkowa (Walja) mit dem Raumschiff "Wostok 6" als erste Frau ins Weltall.
- 1972 - Bei einem Einbruch in das Wahlkampfbüro der Demokratischen Partei im Watergate-Gebäude in Washington werden fünf Männer gefaßt.
- 1976 - In der südafrikanischen Stadt Soweto wird eine Schüler- und Studentendemonstration gewaltsam von Polizei und Militär niedergeschlagen, es gibt 566 Tote. Heute erinnert das Hector Peterson Memorial an dieses Ereignis, das den Beginn von weitreichenden Rassenunruhen im Land darstellt.
- 1977 - Leonid Breschnew wird Staatsoberhaupt der UdSSR.
- 1993 - Parlamentswahlen in Madagaskar
- 1999 - Das japanische Gesundheitsministerium genehmigt den Verkauf der Antibabypille.
- 2001 - Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen wird durch ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Berliner Bankenskandal gestürzt. Sein Nachfolger wird Klaus Wowereit.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1816 - Uraufführung der Operette Hans Max Giesbrecht von der Humpenburg oder Die neue Ritterzeit von Peter Joseph von Lindpaintner in München.
- 1848 - Uraufführung der Oper L'Apparition von François Benoist in Paris
- 1967 - Das Monterey Pop Festival (16.–18. Juni) in Kalifornien wird zu einem der wichtigsten Konzerte der Rock-Musikgeschichte.
Religion
- 1955 - Papst Pius XII. exkommuniziert Juan Perón.
- 2002 - Pater Pio wird durch Johannes Paul II. in Rom (Italien) heilig gesprochen.
Katastrophen
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1139 - Konoe, 76. Kaiser von Japan (1142 - 1155)
- 1239 - Eduard I., König von England
- 1644 - Henrietta Anne Stuart, französische Herzogin
- 1671 - Johann Christoph Bach d.J., Bruder des Komponisten Johann Sebastian Bach
- 1752 - Salawat Julajew, baschkirischer Freiheitskämpfer und Dichter, Nationalheld
- 1762 - Carl Christian Agthe, deutscher Komponist und Organist
- 1784 - Benedictus Gotthelf Teubner, Buchhändler, Verlagsgründer
- 1792 - Thomas Livingstone Mitchell, britischer Forscher
- 1801 - Julius Plücker, deutscher Mathematiker und Physiker
- 1837 - Ernst Laas, deutscher Pädagoge und Philosoph
- 1838 - Otto Galama Houtrouw, Reformierter Theologe und Heimatforscher
- 1840 - Ernst Otto Schlick, deutscher Schiffbau-Ingenieur
- 1854 - Hugo Thimig, deutscher Schauspieler und Regisseur in Österreich
- 1858 - Gustav V., König von Schweden von 1907 bis 1950
- 1863 - Emil Göttisheim, Schweizer Jurist und Politiker
- 1863 - Paul Vidal, französischer Komponist
- 1867 - Konstantin D. Balmont, sowjetischer Lyriker
- 1873 - Karl von Müller, Kommandant des weltberühmten Kleinen Kreuzers »Emden«
- 1880 - Alice Bailey, britische Schriftstellerin
- 1881 - Natalija Sergejewna Gontscharowa, russisch-französische Malerin
- 1888 - Alexander Alexandrowitsch Friedmann, russischer Physiker und Mathematiker
- 1890 - Stan Laurel, englischer Komiker und Filmschauspieler
- 1892 - Axel de Vries, deutscher Politiker
- 1896 - Karl Rüdiger, deutscher Politiker
- 1897 - Georg Wittig, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1901 - Conrad Beck, schweizerischer Komponist
- 1902 - Barbara McClintock, US-amerikanische Genetikerin und Nobelpreisträgerin
- 1902 - Boris Barnet, sowjetrussischer Filmregisseur und Schauspieler
- 1902 - Boris Wassiljewitsch Barnet, sowjetrussischer Filmregisseur und Schauspieler
- 1902 - George Gaylord Simpson, US-amerikanischer Biologe, Zoologe, Paläontologe
- 1908 - Hans Jakob, deutscher Fußballspieler
- 1908 - Sarit Dhanarajata, thailändischer Genaral, Politiker und Premierminister von Thailand
- 1909 - Werner Naumann, deutscher Nationalsozialist, Staatssekretär im Reichsministerium
- 1909 - Willi Boskovsky, österreichischer Geiger und Dirigent
- 1911 - Georg Meistermann, deutscher Maler
- 1912 - Willibald Schmaus, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1915 - Marga Faulstich, deutsche Glaschemikerin
- 1917 - Pawel Alexandrowitsch Solowjow, Sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1921 - Gustav Just, Journalist in der DDR
- 1922 - Irma Tübler, deutscher Politiker und MdB
- 1924 - Adam Hanuszkiewicz, polnischer Theaterregisseur
- 1925 - Otto Muehl, österreichischer Aktionskünstler
- 1927 - Herbert Lichtenfeld, deutscher Drehbuchautor
- 1930 - Vilmos Zsigmond, ungarisch-amerikanischer Kameramann
- 1934 - William F. Sharpe, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1935 - Jim Dine, US-amerikanischer Maler
- 1936 - Anthony Olubunmi Okogie, Erzbischof von Lagos, Nigeria
- 1937 - Eric Segal, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1937 - Hannelore Mensch, Ministerin für Arbeit und Löhne der DDR
- 1937 - Simeon Sakskoburggotski, bulgarischer Politiker
- 1938 - Joyce Carol Oates, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1939 - Billy Craddock, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Heinz Tesar, Österreichischer Architekt
- 1940 - Lamont Dozier, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - John Rostill, britischer Musiker
- 1942 - Walter Schwimmer, österreichischer Politiker, Generalsekretär des Europarats
- 1943 - Alfred Grimm, deutscher Objektkünstler, Maler und Zeichner
- 1945 - Peter Hoorelbeke, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Ian Matthews, britischer Sänger
- 1947 - Günther Kaufmann, Schauspieler
- 1947 - -minu, schweizerischer Autor
- 1950 - Klaus Lage, deutscher Musiker
- 1951 - Sonia Braga, brasilianische Schauspielerin
- 1952 - Gino Vannelli, kanadischer Sänger
- 1953 - Malcolm Paul Mortimer, britischer Musiker
- 1961 - Robert Schneider, österreichischer Schriftsteller
- 1962 - Ines Kirsten Nora Kimmritz, berliner Gartenkünstlerin
- 1964 - Nino Burdschanadse, georgische Parlamentspräsidentin und Staatspräsidentin
- 1966 - Jan Zelezny, tschechischer Leichtathlet
- 1967 - Jürgen Klopp, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1971 - Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper
- 1978 - Daniel Brühl, deutscher Schauspieler
- 1980 - Sibel Kekilli, deutsche Filmschauspielerin
- 1984 - Rick Nash, kanadischer Eishockeyspieler
Gestorben
Rick Nash
- 956 - Hugo der Große, Herzog der Franken
- 1047 - Poppo von Babenberg, Erzbischof des Erzbistums Trier
- 1106 - Benno von Meißen, Heiliger, Bischof von Meißen
- 1216 - Innozenz III., Papst ab 1198
- 1464 - Rogier van der Weyden, belgischer Maler
- 1574 - Caspar Pfreund, Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg
- 1626 - Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel, Feldherr der Protestantischen Union
- 1662 - Alfonso IV. d'Este, Herzog von Modena und Reggio
- 1671 - Stenka Rasin, russischer Ataman der Don-Kosaken
- 1722 - John Churchill, 1. Herzog von Marlborough, englischer Feldherr im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1804 - Johann Adam Hiller, Komponist, Musikschriftsteller und Kapellmeister
- 1815 - Friedrich Wilhelm von Braunschweig, deutscher Heerführer der napoleonischen Kriege
- 1831 - Joseph Ignaz Schnabel, Komponist und Domkapellmeister zu Breslau
- 1894 - Valérie de Gasparin, schweizerische Schriftstellerin
- 1900 - François d'Orléans, französischer Admiral
- 1902 - Ernst Schröder, deutscher Mathematiker und Logiker
- 1905 – Johann Gottfried Steffan, Schweizer Landschaftsmaler
- 1922 - Karl Blasel, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 1940 - Arthur Harden, britischer Chemiker
- 1943 - Sigrid Onegin, deutscher Opern- und Konzertsängerin
- 1944 - Marc Bloch, französischer Historiker
- 1945 - Aris Velouchiotis, Führer der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 1945 - Nikolai Erastowitsch Bersarin, erster sowjetischer Stadtkommandant von Berlin
- 1948 - Louis Brillouin, französischer Physiker
- 1958 - Imre Nagy, ungarischer Politiker und Agrarökonom
- 1963 - John Whiting, britischer Dramatiker
- 1965 - Louis Biester, deutscher Politiker
- 1970 - Lonnie Johnson, US-amerikanischer Sänger
- 1973 - Karl Hamann, deutscher Politiker, Handelsminister der DDR
- 1976 - Reinhard Raffalt, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1976 - Hector Peterson, südafrikanischer Schüler
- 1977 - Werner Eggerath, deutscher Schriftsteller und Ministerpräsident von Thüringen
- 1977 - Wernher von Braun, deutscher-US-amerikanischer Raketentechniker und Raumfahrtpionier
- 1979 - Liselotte Welskopf-Henrich, deutsche Schriftstellerin und Historikerin
- 1979 - Nicholas Ray, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1982 - James Honeyman-Scott, britischer Musiker
- 1986 - Maurice Duruflé, französischer Komponist
- 1990 - Ruedi Walter, schweizerischer Volksschauspieler und Kabarettist
- 1994 - Hans Paul Bahrdt, deutscher Soziologe
- 1994 - Raph, französisch-argentinischer Rennfahrer
- 1994 - Kristen Pfaff, Bassistin der US-amerikanischen Band Hole
- 2003 - Enrico Baj, italienischer Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker
- 2003 - Georg Henrik von Wright, finnischer Philosoph
- 2003 - Peter William Redgrove, britischer Schriftsteller
- 2004 - Ghazi Talabani, Sicherheitschef der irakischen Northern Oil Company
- 2004 - Günther Beitzke, deutscher Rechtswissenschftler
- 2004 - Lothar Fischer, deutscher Bildhauer
- 2004 - Thanom Kittikachorn, thailändischer General und Politiker
- 2004 - Ursula Lillig, Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Bloomsday in Irland
- Youth Day in Südafrika (siehe Ereignisse, 1976)
- Kirchenjahr: Gedenktag des Benno von Meißen
Siehe auch
- 15. Juni - 17. Juni
- 16. Mai - 16. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
- Leichtathletik-Weltrekorde
0616
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USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.
Geographie
Hauptartikel: Geographie der USA
Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten.
Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der | | |