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Wings

Wings

Wings ist der Name einer Musikgruppe von Paul McCartney und seiner ersten Frau Linda. Nach dem Ende der Beatles veröffentlichte Paul McCartney 1970 sein Solo-Album „McCartney“ und 1971 mit seiner Frau Linda McCartney „Ram“. Im gleichen Jahr gründeten sie die Band Wings. Neben Paul und Linda McCartney war Denny Laine das einzige ständige Mitglied der Band bis zu ihrem Ende im Jahr 1981. Zur Urbesetzung gehörte noch der Schlagzeuger Denny Seiwell. Das erste Album der Gruppe wurde 1971 veröffentlicht. Im Februar 1972 ging die Band (verstärkt um den Gitarristen Henry McCullough) auf ihre erste Tournee in Großbritannien, wo sie in diversen Universitäten spielte. Weitere Konzerte in Europa folgten im Sommer. Zunächst konnte die Band nicht an die Erfolge der Beatles anknüpfen, erst 1973 kam der Durchbruch mit der Single „Live And Let Die“ (Titellied des ersten James Bond-Films mit Roger Moore in der Hauptrolle) und dem Album „Band On The Run“. Bis dahin waren die Veröffentlichungen von Wings vor allem bei den Kritikern unbeliebt. Generell wurde die Band nicht als solche anerkannt, sondern als Begleitband McCartneys gesehen. Dieser machte in Interviews jedoch immer wieder deutlich, dass die Wings tatsächlich eine „echte“ Band seien. Dennoch erschienen 1973 und 1974 diverse Singles und Alben unter dem Namen „Paul McCartney & Wings“. Mitte der 1970er-Jahre befand sich Wings auf dem Höhepunkt der Karriere. In den Jahren 1975 und 1976 geht die Gruppe auf diverse Tourneen, deren Höhepunkt die Konzerte in den USA sind (so spielen sie in Seattle vor über 60.000 Menschen). Die Tournee wurde auf der Dreifach-LP Wings Over America dokumentiert. Im Jahre 1977 erschien das Lied Mull of Kintyre. Es war die erste Single von der mehr als zwei Millionen Exemplare in Großbritannien verkauft wurden, blieb dort meistverkaufte Single bis 1984 und wird in der Bestsellerliste bis heute nur von diversen Charity-Projekten übertroffen. 1979 erschien das letzte Album der Band. Ende des Jahres spielten sie ihre letzten Konzerte in Großbritannien. Eine Tournee durch Japan wurde 1980 abgesagt, nachdem Paul McCartney bei der Einreise wegen Drogenbesitzes in Tokio verhaftet wurde. 1981 wurde das Ende der Band offiziell bekanntgegeben. Wings ist das erfolgreichste Projekt eines Ex-Beatles. Trotz anfänglich harscher Kritik und ständig wechselnder Besetzung gelang es Paul McCartney, der Band Leben einzuhauchen. Tatsächlich gehört Wings mit 14 Top Ten-Singles in Großbritannien und 12 Top Ten-Singles in den USA zu den erfolgreichsten Bands der 1970er.

Diskografie (Alben)

# Wild Life, 1971 # Red Rose Speedway, 1973 # Live And Let Die - Original Soundtrack, (nur Titelsong) 1973 # Band On The Run, 1973 # Venus And Mars, 1975 # Wings At The Speed Of Sound, 1976 # Wings Over America, (Live) 1976 # London Town, 1978 # Wings Greatest, 1978 # Back To The Egg, 1979 # Band On The Run: 25th Anniversary Edition, 1999 # Wingspan - Hits & History, Compilation, 2001

Bandmitglieder und die Zeit ihrer Mitgliedschaft (ca.)


- Paul McCartney - Bass, Gitarre, Keyboards, Gesang (1971 - 1981)
- Linda McCartney - Keyboards, Gesang (1971 - 1981)
- Denny Laine - Gitarre, Bass, Keyboards, Gesang (1971 - 1981)
- Denny Seiwell - Schlagzeug (1971 - 1973)
- Henry McCullough - Gitarre (1972 - 1973)
- Geoff Britton - Schlagzeug (1974)
- Jimmy McCulloch - Gitarre (1974 - 1978)
- Joe English - Schlagzeug (1974 - 1977)
- Steve Holly - Schlagzeug (1978 - 1981)
- Laurence Juber - Gitarre (1978 - 1981) Kategorie:Popband Kategorie:Britische Band Kategorie:James Bond ja:ウイングス

Musikgruppe

Band oder Musikgruppe

Eine Musikgruppe ist ein Zusammenschluss von Musikern, den man aufgrund des großen Einflusses, den die US-amerikanische und britische Popularmusik seit dem 20. Jahrhundert ausübte, auch als Band bezeichnet. Besonders bezieht sich der Begriff Band auf Musikgruppen, die seit etwa 1960 direkt oder indirekt auf der Stilform Rock (oder Rockmusik) basieren, der seither popularmusikalisch dominiert, und davor besonders auf dem seinerzeit alles dominierenden Jazz, z. B. die Swing Big Bands der 1930er Jahre. Ein etwas aus der Mode gekommener deutscher Begriff für Band ist Kapelle. Die deutsche popularmusikalische Fachsprache, z. B. der GEMA, leidet etwas unter ihrer veraltet anmutenden Begrifflichkeit.

Arrangement, Bandleistung oder -produkt

Wesentlich an Bands ist, dass sie in der Regel erst mit zunehmender Größe von etwa fünf Musikern an mit und nach Noten spielen müssen. Sonst wird die Entscheidung, wer wann was spielt (Arrangement), zu kompliziert. Bei solch großen Bands hängt das Gelingen des Bandklanges vom Arrangeur, der für die einzelnen Instrumente die einzelnen Stimmen in Noten schreibt, und viel weniger vom Komponisten des betreffenden Stückes ab. Unterhalb jener Größe reicht meist die unmittelbar vorherige Absprache aus, wann was kommt (Head Arrangement). Solch kleine Bands erarbeiten Musikstücke besonders dadurch, dass sie die Stücke sich kollektiv (möglichst immer in und mit der ganzen Band) erspielen und zurecht spielen (wie es speziell klingen soll). Die Leistung einer Band besteht in der Darbietung oder Aufführung von Musik (Live-Musik), speziell Popularmusik (im Gegensatz zu Klassischer oder Ernster oder Kunst-Musik) und hier besonders von Rock oder Jazz, aber auch Folk-Musik, volkstümlicher Musik, Marschmusik, Weltmusik, usw. Eine Bandleistung oder genauer ein fassbares -produkt besteht weiter in zeitlich und räumlich trennbarer Produktion eines Tonträgers (CD, MC, Video, DVD, usw) in einem Studio (hohe Klangqualität) oder durch Mitschschnitt von Live-Musik (meist geringere Klangqualität als im Studio). Live-Musik als auch Tonträger können getrennt als auch gemeinsam angeboten werden, z. B. CDs nur in einem speziellen Vertrieb oder Shop oder aber während eines Auftritts. Oder für eine CD wirbt die Band auf einer an die CD-Produktion anschließenden Tour mit vielen Auftritten. Nur begrenzt gehört Moderation (überleitende Ansage), eine spezielle Show, Performance, usw, im Weiteren als Entertainment bezeichnet, zur Band-Darbietung, fördert diese aber, ist eigentlich jedoch eine gesonderte Leistung sowie unter Umständen durch besondere Künstler erbracht (Schauspieler, Ansager, usw).

Bandgrößen und Status der Bandmitglieder

Typische oder häufige Bandgrößen sind: das Trio (drei Musiker), das Quartett (vier Musiker), das Quintett (fünf Musiker), bis hierhin oft, besonders im Jazz, 'Combo' genannt; ab da Big Band, so die kleine Big Band (acht bis zehn Musiker) und die (eigentliche) Big Band (12–18 Musiker). Ein Duo (zwei Musiker) gilt zumeist noch nicht als Band. Bands unterscheiden sich nach Profi- (hauptberufliche Musiker), Semiprofi- (nebenberufliche Musiker) und Amateur-Bands (Hobby-Musiker, die nicht oder gelegentlich nebenberuflich tätig sind). Eine Band baut sich in der Regel auf aus Gesang (engl. vocals, Hauptstimme und Backgroundstimmen), Melodie- (z. B. Saxophon oder Lead-Gitarre), Rhythmus- (z. B. Keyboard oder Rhythmus-Gitarre), Bass-Instrument (meist Bass-Gitarre, Kontrabass oder Bass-Synthesizer) und Schlagzeug (inklusive Percussion) sowie den nicht unmittelbar musikalisch Tätigen, z. B. dem Mischer (inklusive Beleuchtung), den Roadies (Transport, Auf-, Abbau) und dem Agenten oder Manager (Auftrittsbeschaffung, Studioproduktionen organisieren, Musiker verpflichten, usw.). Je kleiner eine Band ist, desto mehr fallen diese Funktionen zusammen (auf eine Person); und umgekehrt.

Bands und DJs

Bands haben durch DJs im Zuge der Computerisierung der Popularmusik seit besonders etwa 1990 (Techno usw) eine große Konkurrenz bekommen. Die 'Partys' mit DJs machen heute bereits ein Vielfaches von Veranstaltungen mit Bands aus, ohne dass diese quasi aussterben. Mit DJs sind hier nicht solche gemeint, die selbst Mitglied einer Band und dort als Musiker tätig sind.

Equipment

Das so genannte Equipment oder die Bandausrüstung umfasst Instrumente, Verstärker, Effekte, Mikrofone und Lichtanlage. Nicht direkt dazu zählen Notenmaterial und Tonträger, Bühnenkleidung oder Transportmittel. Bei kleineren Konzerten oder Clubauftritten genügt geringes Equipment wie ein tragbarer Koffer-Verstärker, z. B. für E-Gitarre oder Keyboard unter hundert Watt, für Bass-Gitarren über hundert Watt. Bei größeren Veranstaltungen (Saal, Halle, Festplatz, Open Air, Stadion, usw) wird eine so genannte PA (Public Address System), ein sehr leistungsfähiges Verstärkersystem für die ganze Band zusammen eingesetzt. Eqipment wird je nach Bandgröße vom einzelnen Musiker im eigenen Auto oder von der Band im Band-Bus bis hin zu mehreren Sattelschleppern (The Rolling Stones in den 1980ern-90ern, u.a.) transportiert zu den Auftrittsorten. Bei größerem Umfang (Stadtfeste, Stadien, Open Airs, usw) wird Equipment, besonders PA, Lichtanlagen, sogar Bühnenaufbauten, Bestuhlung, usw, angemietet von speziellen Unternehmen für Veranstaltungs- und Lichttechnik sowie von diesen bedient und gewartet. In gebauten Auftrittsstätten (Säle, Konzerthallen, usw) und Studios ist PA und Beleuchtungsanlage oft fest installiert. Equipment hat wie manche Spitzenbands Preise angenommen, die mittlerweile Großinvestitionen und exakte groß-betriebliche Planung erfordern sowie entsprechend zahlungsfähige Nachfrage und gewinnträchtige Marktchancen.

PA

Bei größeren Veranstaltungen (Hallen, Festplatz, usw) werden PA-Anlagen (Public Address System) eingesetzt. Das sind sehr starke Verstärkungs-Systeme bis zu hunderten, miteinander verbunden bis zu tausenden von Watt. Eine PA besteht aus dem Mischpult (Mixer), dem Rack mit allen zusätzlichen Geräten (besondere Effekte, usw), den Endstufen, den Frequenzweichen, dem Kabelsystem und vor allem strapazierfähigen, sehr leistungsstarken Lautsprecher-Boxen. Über eine PA werden Mikrofone und manche Instrumente, deren besonderer Klang nicht durch einen speziellen Verstärker entsteht, direkt angeschlossen (Line). Oder Verstärker, die erst den typischen Klang eines Instrumentes erzeugen, z. B. ein Kofferverstärker bei einer E-Gitarre, nimmt man mit Mikrofon ab. Ab Beschallung mit PA wird es in der Regel nötig, auch das Schlagzeug zu verstärken. Das geschieht in der Regel mit mehreren Mikrofonen direkt über PA. Instrumente und Mikrofone der ganzen Band werden über Kabel oder Bühnensender zum Mischpult geleitet. Das steht am optimalen akustischen Platz und wird vom Mixer (Tontechniker, -ingenieur) bestmöglich eingestellt gehalten in Richtung Publikum als auch Band (extra PA oder Monitoranlage). Das Mischpult ergänzen die zur Klangregelung angeschlossen Zusatzgeräte, die Effekte (z. B.: Filter, Equalizer, Hall, Echo, usw). Vom Mischpult gehen die geregelten Klangsignale zu den Endstufen, wo die Verstärkung stattfindet. Die Frequenzweichen teilen den verstärkten Klang nach Bass-, mittleren und hohen Frequenzen. Von dort werden die Klangfrequenzen zu den entsprechenden Lautsprecherboxen geleitet.

Musikindustrie und soziale Situation

Je größer die Investitionen in eine Band (in ihr Equipment, in neue Band-Mitglieder, usw) sind, desto größer wird die Vernetzung der Bandaktivitäten mit verwandten Aktivitäten, mit der Musikindustrie im weitesten Sinn und mit ihr kooperierender Industrien, um die Investitionen plus Gewinn wieder einzuspielen. Solche anderen Aktivitäten sind: die Band trägt Kleidung einer bestimmten Marke und fördert damit deren Verkauf; die Band spielt unter dem auffällig prangernden Logo einer Automarke; oder ein Song der Band ist Werbemelodie im Fernsehen; Bands treten kostenlos auf, spenden ihre Einnahmen Benachteiligten und fördern damit indirekt größere Absatzchancen ihrer CDs; usw. Hier den Erfolg einer Band genau errechnen zu wollen wie sonst bei industriellen Leistungen, scheitert jedoch an dem im Vergleich zu anderen Branchen plötzlichen Modewandel des Show-Business. Trotz sozial sehr großer Unterschiede zählt die Musikindustrie weltweit zu den Schlüsselindustrien, in denen sich neue Technologien, z. B. Computer und Internet, am schnellsten, aber auch sozial am brutalsten durchsetzen: Es gibt wenige, sehr erfolg- und 'steinreiche' Bands sowie viele sozial kaum abgesicherte Bands und Musiker. Bands dienen unpolitischem Freizeitvergnügen, als Wirtschaftsfaktor, als Bestandteil so genannter Jugendkultur und bis hin zum Mittel der Politik und sogar leider politischem Missbrauch (Gewalt-, Rassenverherrlichung), d.h.  haben eine Schlüsselstellung in gesellschaftlicher und politischer Kommunikation. !

Paul McCartney

Sir James Paul McCartney (
- 18. Juni 1942 in Liverpool) ist ein britischer Sänger, Musiker und Komponist. Bekannt wurde er als Sänger und Bassist der Beatles. Er hat einen Bruder (Michael
- 1944) und eine Stiefschwester (Ruth
- 1959).

Leben

1959 Paul McCartney wurde während des Zweiten Weltkriegs 1942 in Liverpool in eine wohlbehütete Mittelstandsfamilie geboren. Früh hegte er Interesse an englischer Literatur. Erst nach dem Tod seiner Mutter – sie starb am 31. Oktober 1956 im Alter von 47 Jahren – richtete sich sein Augenmerk auf die Musik. Am 7. Juli 1957 lernte er auf einem Kirchenfest im Liverpooler Vorort Woolton John Lennon kennen und schloß sich dessen Band The Quarry Men an. Es entstanden die ersten gemeinsamen Lieder, doch vorwiegend coverte die Band aktuelle Hits. 1958 stieß George Harrison zu den beiden. Mit zwei weiteren Freunden – Stuart Sutcliffe am Bass und Pete Best am Schlagzeug – betrat die neue Formation im August 1960 unter dem Namen The Beatles die öffentliche Bühne in Hamburgs Star-Club. Dort lernten sie den Schlagzeuger Ringo Starr kennen. Kurz vor der Unterzeichnung ihres ersten Plattenvertrags im Jahr 1962 wurde er in die Band geholt. Seit dieser Hamburger Zeit spielte McCartney ein deutsches Instrument, den Elektrobass der Firma Höfner. Schon kurz darauf, 1963, folgte dem Top-Ten Titel (Nr. 2) Please, Please Me bereits der erste Platz 1 in der englischen Hitparade mit From Me To You – der Siegeszug der Fab Four begann. Innerhalb von nur drei Jahren wurden sie die erfolgreichste und populärste Band der Welt, waren bis 1966 ständig auf Tourneen unterwegs und stellen einen Rekord nach dem anderen auf. Vor allem ihre Mischung von Rock'n'Roll und Rhythm and Blues ebnete den Weg der Beatmusik. Die 1960er waren auch das Jahrzehnt der Drogen und des Spiritualismus, was auch auf McCartney sowie die anderen Beatles und viele andere Musiker dieser Ära Einfluss hatte. Ab 1966 produzierten die Beatles nur noch, gingen aber nicht mehr auf Tournee. Dies macht sich bemerkbar am Stil ihrer Musik: zuvor eher marktorientiert, wird ihr Werk immer tiefgründiger und komplexer ohne dabei nennenswert an Popularität einzubüßen. Dies gelang nicht zuletzt durch die gemeinsame Arbeit der Beatles mit dem Produzenten George Martin. 1969 tauchten Gerüchte auf – die sich zum Teil bis heute gehalten haben –, dass McCartney tot sei. Als "Beweise" deutete man z.B. einige Details auf dem Cover der LP "Abbey Road". Auch Trennungsgerüchte wurden laut, da innere Spannungen, vor allem zwischen McCartney und Lennon, das Bandverhältnis belasteten. Tatsächlich verkündete McCartney dann auch 1970, nach der Veröffentlichung der letzten Beatles-Single mit dem bezeichnenden Namen Let It Be (Lass es geschehen), die Trennung der Band. Das bis heute erfolgreichste Texter/Komponisten-Duo Lennon/McCartney zerbrach. McCartney, der von 1969 bis zu ihrem Tod 1998 mit der Fotografin Linda Eastman verheiratet war (und drei Kinder Stella, Mary und James mit ihr hat; ihre Tochter Heather aus erster Ehe wurde von Paul adoptiert), wurde nun solo aktiv. Kurz nach der Trennung erschien das erste Solo-Album mit dem einfachen Titel "McCartney", im folgenden Jahr die erste Single "Another Day" und das Album "Ram". Mit Linda zusammen gründete er die Gruppe Wings, die bis 1979 mit Titeln wie beispielsweise "Jet", "Band on the run" oder "Silly love songs" sehr erfolgreich war. Als McCartney 1980 vor Beginn einer Tournee in Japan wegen Haschischbesitzes verhaftet wurde, brach er die Tournee ab und löste die Gruppe Wings auf. Anfang der 1980er Jahre war McCartney erfolgreich mit Duetten mit Stevie Wonder (Ebony and Ivory) und Michael Jackson (Say Say Say, The Girl Is Mine) und den Solo-Alben "Tug Of War" und "Pipes Of Peace". Weitere erfolgreiche Singles und Alben (Press to Play, All the Best) folgten. Nach Erscheinen der LP "Flowers In The Dirt" ging er 1989 auf eine äußerst erfolgreiche Welttournee. 1993 folgte nach Erscheinen des Albums "Off The Ground" mit der Hit-Single "Hope Of Deliverance" eine weitere große Welttournee. Mehr und mehr entdeckte McCartney seine Beatles-Vergangenheit und bringt gemeinsam mit George Harrison und Ringo Starr in den Jahren 1994 bis 1996 die Beatles-Anthology heraus. Nebenbei folgten weitere Solo-Projekte. McCartney entdeckte seine Liebe zur Malerei, die in verschiedenen Ausstellungen auch im Ausland bekannt wurde. Er begann, sich caritativ zu betätigen. In den 1990er Jahren war er mit der Gründung des Liverpool Institute of Performing Arts beschäftigt. Nach dem Tod seiner ersten Frau Linda 1998 heiratete McCartney am 11. Juni 2002 das Ex-Model Heather Mills. Am 28. Oktober 2003 wurde Beatrice Milly – McCartneys fünftes Kind – geboren.

Wohltätigkeit

Paul und Linda McCartney engagierten sich während ihrer gesamten Ehe für den Tierschutz. So setzten sie sich sowohl gegen Tierversuche als auch gegen die Verwertung von Tieren für Lebensmittel und Pelze ein. Beide wurden in den 70er Jahren Vegetarier; auch Pauls jetzige Frau Heather lebt vegetarisch. Musikalisch zeugt davon der Song Looking For Changes auf dem Album Off The Ground. Daneben war Paul McCartney an drei bekannten musikalischen Wohltätigkeits-Projekten beteiligt:
- er sang bei Band Aid und Band Aid 20 mit.
- gemeinsam mit Gerry Marsden (von der Band Gerry & the Pacemakers), den Christians und Holly Johnson von Frankie goes to Hollywood nahm er 1989 Marsdens Hit Ferry 'cross the mersey neu auf. Die Einnahmen flossen den Opfern der Hillsborough-Katastrophe zu.
- und er trat bei Live 8 am 2. Juli 2005 im Londoner Hyde Park auf.

Auszeichnungen


- 1965 erhielt er gemeinsam mit den anderen Beatles den Orden MBE - Member of the Order of the British Empire
- 1997 wurde er von Königin Elisabeth II. in den Ritterstand erhoben
- 2001 erhielt er von Michail Gorbatschow den World Award
- Außerdem unzählige Musikauszeichnungen, Platin- und Goldene Platten aus aller Welt. Er besitzt auch die einzige Rhodium-Platte der Welt.

Diskografie (Nach-Beatles-Zeit)


- McCartney, 1970
- Ram, 1971, Paul & Linda McCartney
- Wings Wild Life, 1971, Wings
- Red Rose Speedway, 1973, Paul McCartney & Wings
- Band On The Run, 1973, Paul McCartney & Wings
- Venus And Mars, 1975, Wings
- Wings At The Speed Of Sound, 1976, Wings
- Wings Over America, Live, 1976, Wings
- Thrillington, Instrumentale Version von "Ram", 1977, Percy Thrillington
- London Town, 1978, Wings
- Wings Greatest, Compilation, 1978, Wings
- Back To The Egg, 1979, Wings
- McCartney II, 1980
- Tug Of War, 1982
- Pipes Of Peace, 1983
- Give My Regards To Broad Street, 1984
- Press To Play, 1986
- All The Best!, Compilation, 1987
- CHOBA B CCCP (Back In The USSR), 1988
- Flowers In The Dirt, 1989
- Tripping The Live Fantastic, Live, 1990
- Liverpool Oratorio, Klassische Musik, 1991
- Unplugged - The Offical Bootleg, Live, 1991
- Off The Ground, 1993
- Paul Is Live, Live, 1993
- Strawberries Oceans Ships Forest, 1994, Fireman (mit DJ Youth)
- Flaming Pie, 1997
- Standing Stone, Klassische Musik, 1997
- Rushes, 1998, Fireman (mit DJ Youth)
- Run Devil Run, 1999
- Working Classical, Klassische Musik, 1999
- Band On The Run: 25th Anniversary Edition, 1999, Wings
- A Garland For Linda, Klassische Musik, 2000
- Liverpool Sound Collage, Experimentelle Musik, 2000
- Wingspan - Hits & History, Compilation, 2001, Wings
- Driving Rain, 2001
- Back in the U.S., Live, 2002
- Back in the World, Live, 2003
- Twin Freaks, 2005, Twin Freaks (mit DJ Freelance Hellraiser)
- Chaos And Creation In The Back Yard, 2005

Weblinks


-
- http://www.paulmccartney.com Englische Website
- http://www.paulmccartney.de Deutsche Website
- http://www.macca-central.com
- http://www.thebeatles.com
- http://www.laut.de/wortlaut/artists/m/mc_cartney_paul/biographie/index.htm
- http://www.germanbeat.info Nicht-kommerzielles, deutsches Portal über McCartney-Neuveröffentlichungen McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul McCartney, Paul ja:ポール・マッカートニー ko:폴 매카트니 simple:Paul McCartney

Beatles

The Beatles waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool. Die Gruppe gilt als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre aktive Zeit waren die 60er Jahre, bevor sie sich im Jahr 1970 trennte. Die Beatles entwickelten sich aus den Vorläufergruppen The Quarry Men (1957), Johnny And The Moondogs (1959) und The Silver Beatles (1960). Unter dem Namen „Beat Brothers“ – vorgeschlagen vom Produzenten Bert Kaempfert – machten die Beatles als Begleitband von Tony Sheridan im Jahr 1961 in Hamburg ihre ersten Plattenaufnahmen. Ihre Karriere begann 1962 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single Love Me Do und dauerte bis zum 10. April 1970, als Paul McCartney in einer Pressemitteilung die Trennung offiziell bekannt gab.

Allgemein

Die vier Bandmitglieder der Gruppe – oft als „Fab Four“ oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als „Pilzköpfe“ bezeichnet – waren:
- John Lennon (John Winston Lennon, später John Ono Lennon,
- 9. Oktober 1940 in Liverpool), Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboards und Mundharmonika. Am † 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen.
- Paul McCartney, (James Paul McCartney,
- 18. Juni 1942 in Liverpool), Gesang, Bass-Gitarre, Gitarre und Keyboards
- George Harrison (
- 25. Februar 1943 in Liverpool, † 29. November 2001 in Los Angeles an Krebs), Gesang, Leadgitarre und Sitar
- Ringo Starr (Richard Starkey,
- 7. Juli 1940 in Liverpool), Schlagzeug und Gesang ab August 1962 an Stelle von Pete Best Zeitweilig wirkten in der Gruppe mit:
- Stuart („Stu“) Sutcliffe, Bass bis 1960 (
- 23. Juni 1940 in Edinburgh, † 10. April 1962 in Hamburg an einem Blutgerinnsel im Gehirn)
- Randolph Peter („Pete“) Best, Schlagzeug bis 1962 (
- 24. November 1941 in Madras) John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe der Beatles. Sie komponierten die meisten Lieder der Band, darunter zahlreiche Hits wie Yesterday, Let It Be, I Want To Hold Your Hand, A Hard Day's Night, She Loves You, Help!, Michelle, Yellow Submarine, Lucy in the Sky with Diamonds (das nach einem selbstgemalten Bild von John Lennons Sohn Julian, der sagte, das sei seine Schulkameradin Lucy am Himmel mit Diamanten, benannt wurde), Hey Jude und I am the Walrus. Während der aktiven Zeit der Band veröffentlichen John Lennon und Paul McCartney ihre Songs stets unter dem Copyright von „Lennon-McCartney“ (Ausnahme ist "Please Please Me", ihre erste Schallplatte, auf der als Autoren McCartney-Lennon genannt sind). Das hatten sie zu Beginn ihrer kompositorischen Tätigkeit so abgesprochen und galt auch für Lieder, die einer der beiden alleine schrieb. Grundlage für diese Vereinbarung war der Umstand, dass Lennon/McCartney kurz nach Gründung der Band ihre Songs tatsächlich gemeinsam schrieben und es sich um echte Gemeinschaftskompositionen handelte. Im Laufe der Jahre schrieben beide ihre Lieder zunehmend getrennt. Dabei ist musikwissenschaftlich umstritten, ob John Lennon oder Paul McCartney den größeren kreativen Beitrag zum musikalischen Gesamtwerk der Beatles geleistet hat. In der wissenschaftlichen Literatur wird heute überwiegend die Auffassung vertreten, dass John Lennon die kreativere und innovativere musikalische Kraft war. Dies werde insbesondere an seinem Hang zu ausgefallenen Arrangements und harmonischen Finessen deutlich. Paul McCartney wird heute zumeist als die im melodiösen Bereich führende Kraft der Beatles angesehen und gilt damit als in gleicher Weise genial wie sein musikalischer Partner. Dass die beiden "Stars" der Beatles auch enge Freunde waren, beweist die Tatsache, dass Paul bei Johns erster Hochzeit mit Cynthia Powell deren Trauzeuge war. Doch obwohl die Einflüsse auf die Beatles-Musik von Paul McCartney und John Lennon von außen betrachtet hervorragend waren, so ist die Bedeutung von George Harrison und Ringo Starr nicht zu unterschätzen. Die enorme Wirkung der Beatles ist nicht nur durch die Qualität der Songs oder durch die Leistungen einzelner zu erklären, sondern konnte nur durch das Zusammenspiel von vier hochbegabten Musikern geschehen, die auch für ihren anarchischen Humor und ihre sympathische Ausstrahlung berühmt geworden sind. Als Songwriter für die Beatles betätigte sich auch George Harrison. Dabei stand er angesichts der musikalischen „Übermacht“ von Lennon/McCartney immer im Schatten dieses Songwriter-Duos. Dennoch entwickelte Harrison – vor allem in der Spätzeit der Beatles – beachtliche kompositorische Fähigkeiten. Mit Liedern wie While My Guitar Gently Weeps, Here Comes The Sun und Something fand er weltweite Anerkennung als Komponist. Zudem gilt er als derjenige Beatle, der am meisten Zeit und Arbeit in die Suche nach neuen Klangdimensionen steckte. So führte er neben neuen Aufnahmetechniken auch das indisch-mystische Element in die Musik der Beatles ein. Der oft in den Hintergrund gedrängte Ringo Starr schrieb auch einige Lieder, wie zum Beispiel Octopus's Garden. Er war es auch, der Yellow Submarine und With A Little Help From My Friends sang, weltweit bekannte Songs der Beatles. Die Beatles trennten sich offiziell im Jahr 1970, als Band waren sie bereits in den späten 1960er Jahren auseinandergebrochen. Die Gründe waren vielfältig: Es gab Eifersüchteleien, musikalische Differenzen und finanzielle Auseinandersetzungen. Seit Anfang 1969 kursierten Trennungsgerüchte, die durch zahlreiche Prozesse, die die vier Beatles gegeneinander führten, genährt wurden. Dennoch rauften sie sich in der zweiten Jahreshälfte 1969 zusammen und vollendeten ihr letztes gemeinsames Projekt: Das Album „Abbey Road“. Es wurde ein riesiger kommerzieller und musikalischer Erfolg. Das Album „Abbey Road“ belegt, dass die Beatles in ihrer Endphase – trotz ihrer tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten und der gegeneinander gerichteten gerichtlichen Auseinandersetzungen – eine musikalische Abgeklärtheit, Reife und Professionalität erreicht hatten, die sie von anderen Pop-Musikern ihrer Zeit abhob. 1969]

Rekorde in der Musik

Die Beatles haben während ihrer musikalischen Karriere eine beachtliche Anzahl von Rekorden aufgestellt, von denen einige bis heute Bestand haben. Einige dieser herausragenden Leistungen sollen hier nun beschrieben werden. Obwohl sie nur über einen Zeitraum von acht Jahren Plattenaufnahmen machten, sind die Beatles die Gruppe mit den meistverkauften Tonträgern der Welt. Laut Angaben ihrer Plattenfirma EMI beläuft sich die Menge der verkauften Einheiten auf ca. 1,3 Milliarden. (Im Jahre 2005 wurde dieser Rekord von der Rockgruppe Queen gebrochen) Die Beatles haben mehr Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten als jeder andere Künstler (13 in den USA). Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Singles als alle anderen Gruppen oder Sänger (22 in den USA, 23 in Australien, 23 in den Niederlanden, 22 in Kanada, 21 in Norwegen, 18 in Schweden, 11 in Deutschland). Einen weiteren Nr.1-Hit verhinderten die Beatles kurioserweise selber, da sie „Penny Lane“ und „Strawberry Fields Forever“ als „Doppel-A“-Single veröffentlichten. Das führte dazu, dass die Verkaufszahlen und das Spielen im Radio zwischen den zwei Songs geteilt wurden und nicht zusammen gezählt werden konnten. Sie kamen deshalb nur auf Platz 2 mit den Singles. Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Alben als andere Einzelkünstler und Gruppen (19 in den USA und 15 in Großbritannien). Die Beatles verbrachten die meisten gezählten Wochen auf Platz 1 in den Album-Charts (132 in den USA und 174 in Großbritannien). Die erfolgreichste erste Woche von Verkäufen für ein Doppel-Album erzielten die Beatles mit „The Beatles Anthology Volume 1“. Im Zeitraum vom 21. November bis 28 November 1995 wurde das Album 855.473 mal in den USA verkauft. Lennon und McCartney sind die bisher erfolgreichsten Komponisten der Pop-Geschichte mit 28 Nr.-1-Singles in den USA für McCartney, und 21 für Lennon (19 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Lennon war verantwortlich für 21 Nr.1-Singles in Großbritannien, und McCartney erzielte dort 23 Erfolge (18 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Während der ersten April-Woche 1964 hielten die Beatles die ersten fünf Plätze auf dem „Billboard Singles Chart“. Niemandem sonst war etwas Derartiges zuvor gelungen, und es dürfte schwer sein, diese Leistung zu wiederholen. Die fraglichen Titel waren „Can't Buy Me Love“, „Twist And Shout“, „She Loves You“, „I Want To Hold Your Hand“ und „Please Please Me“. In der Woche des 11. April 1964 hielten die Beatles vierzehn Plätze im „Billboard Hot 100“. Vor den Beatles war neun die höchste Anzahl von Titeln eines Interpreten in den „Hot 100“ auf einmal (Elvis Presley, 19. Dezember 1956). Die Beatles waren die einzigen, die sich selbst zweimal auf dem ersten Platz der US-„Billboard Hot 100“ ablösten. Dieses Kunststück gelang ihnen Anfang des Jahres 1964. Dem Titel I Want to Hold Your Hand folgte She Loves You und nach dieser Single kam Can't Buy Me Love auf Platz 1. Boyz II Men und Elvis Presley gelang es jeweils einmal, sich selbst direkt mit einem eigenen Titel von Platz 1 abzulösen, aber lediglich den Beatles gelang ein „Three-Peat“. Die Beatles waren die ersten, die einen Song während einer weltweiten Fernsehübertragung aufgenommen haben. Diese fand unter der Beteiligung von 26 Ländern am 25. Juni 1967 statt und hatte in aller Welt 600 Millionen Zuschauer. Jedes Land lieferte einen Beitrag, so konnte man zum Beispiel eine Geburt in Mexiko miterleben. Und man war dabei, als in England der Song der Beatles "All you need is love" live aufgenommen wurde, und zwar im Studio 1 der Abbey Road Studios. Viele Freunde der Beatles sangen am Ende des Songs mit, als dieser langsam ausgeblendet wurde, z. B. Mick Jagger, Keith Richards, Marianne Faithfull, Eric Clapton und Keith Moon. In den USA sind sie am 14. Juni 2005 zum sechsten Mal mit einem Diamond Award ausgezeichnet worden, den die Recording Industry Association of America RIAA für mehr als zehn Millionen in den USA verkaufte Alben verleiht. Die im Jahr 2000 erschienene Greatest-Hits-Compilation "1" hatte diese imposante Zahl vor kurzem überschritten. Das in den USA bestverkaufte Beatles-Album ist noch immer das 1968 erschienene "The Beatles – White Album". Insgesamt belaufen sich die Beatles-Verkäufe in den USA auf 168 Millionen Alben (Stand 2005). RIAA

Musikalische Bedeutung

Die Beatles sind die wichtigste Pop-Band der 1960er Jahre und haben nahezu alle Genres der Pop-/Rock-Musik nachhaltig beeinflusst. Bis zum Jahr 2003 hatten sie ca. 1,3 Milliarden Tonträger verkauft. Anfänglich standen sie namengebend für die Musikrichtung des Beats. Dies war ein Gitarren-lastiger Musikstil, der sich durch den schnellen 4/4-Takt und eingängige Melodien auszeichnete. Seine Bedeutung liegt darin, dass er zum ersten Mal einen eigenständigen Rockstil in Großbritannien etablierte und damit eine musikalische Unabhängigkeit von den US-Vorbildern ermöglichte. Ab 1964 begannen die Beatles sich musikalisch radikal weiterzuentwickeln und mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So zeigt das AlbumBeatles For Sale“ deutliche Einflüsse aus der Folk- und Country-Musik. Das folgende Album „Help!“ enthält erstmals Gastmusiker, und zwar - wie nachfolgend regelmäßig - aus dem klassischen Bereich: unter anderem ist mit der Ballade Yesterday ein Stück zu hören, in dem der Sänger (McCartney) neben seiner Akustikgitarre nur von einem Streichquartett begleitet wird. Auf dem 1965 veröffentlichten Album „Rubber Soul“ wurden erstmals indische Einflüsse hörbar. Das '66er Album „Revolver“ beeindruckte durch ein breites Panoptikum unterschiedlichster Pop-Derivate. Darin zeigte sich eine wesentliche Stärke der Beatles: Sie vermochten unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Mit dem '67er Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ schließlich legten sie das erste Konzeptalbum der Popgeschichte vor, das auch von „Pet Sounds“ der Beach Boys inspiriert ist und Brian Wilson in die Depression trieb. Sgt. Pepper war auch die erste Platte in der Popgeschichte, auf deren Cover die Songtexte abgedruckt waren. Mit der Doppel-LP „The Beatles“, wegen des Covers gemeinhin „White Album“, das „Weiße Album“, genannt, demonstrierten die Beatles noch einmal ihr gesamtes songwriterisches Spektrum, u. a. mit „Helter Skelter“, einem der ersten Hardrock-Stücke der Rock-Geschichte. Mit dem letzten eingespielten Album „Abbey Road“ lieferten sie Ansätze, die eindeutig in Richtung Artrock gingen. Die Beatles lösten sich in ihren Kompositionen auch erfolgreich vom Dur-Moll-Schema der europäischen Musik und verwendeten in ihren Songs ausgefallene Skalen wie z. B. die Kirchentonart Mixolydisch (Beispiel: Norwegian Wood).

Bedeutung für die Pop-Kultur

Mixolydisch Bis zu den Beatles hatten lediglich Frank Sinatra in den 40ern sowie in den 50ern Elvis Presley eine ähnliche Welle der Begeisterung und fanatischen Verehrung losgetreten. Dabei nahmen die Beatles gegenüber den Rolling Stones die Rolle der „braven Jungs“ ein und blieben auch textlich noch recht lange dem harmlosen Schlager treu. Doch im Rahmen der geistigen und gesellschaftlichen Veränderungen der späten 60er Jahre änderten die Beatles ihren Stil. Ab 1965 wurden die Texte, inspiriert durch Bob Dylan, allmählich tiefgründiger und persönlicher. Songwriting und Arrangements wurden zunehmend komplexer. In Liedern wie „She Said, She Said“ verarbeiteten sie die ab 1966 gemachten Erfahrungen mit LSD. Sie beschäftigten sich mit indischer Spiritualität und bekannten sich 1967 zu dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seiner Meditationstechnik. Letztlich verstanden es die Beatles meisterhaft, sich den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen anzupassen, ohne sich zu sehr zu exponieren. So experimentierten sie zwar 1967 mit psychedelischen Elementen in der Musik, blieben dabei aber wesentlich gemäßigter als etwa Pink Floyd zur selben Zeit. Als Timothy Leary 1970 Governeur von Kalifornien werden wollte, war der Beatlessong „Come Together“ seine Wahlkampfhymne. Nicht zuletzt durch ihre Filme – insbesondere durch „Yellow Submarine“ (1968) – übten sie einen nachhaltigen Einfluss auf die Pop-Kultur aus und trugen zur Entwicklung des Musikvideos bei, da sie zeitweise kurze Filme speziell für ihre neuen Single-Erscheinungen drehten und diese an die Fernsehsender schickten. Ihre Clips für "Strawberry Fields" und "Penny Lane" waren somit quasi die ersten Musikvideos der Popgeschichte, in denen die Band nicht einfach ihren Song spielte, sondern in denen auch andere Dinge passierten. Allerdings waren sie damals noch auf Film aufgenommen und nicht auf Video. McCartney behauptete später, sie hätten das deswegen erfunden, weil sie keine Lust mehr hatten in irgendwelchen TV-Studios live ihre songs zu spielen.

Singles

Die folgende Auflistung beschränkt sich auf die Singles, die in Großbritannien erschienen. Insbesondere in den USA wurde durch die dortigen Plattenfirmen eine Reihe von weiteren Titeln aus Alben ausgekoppelt, um zusätzliche Gewinne zu erzielen. Dabei handelte es sich stets um bereits bekannte Stücke, daher werden sie hier nicht gesondert benannt. Als Kuriosum erwähnenswert ist die Single Komm Gib Mir Deine Hand/Sie Liebt Dich aus dem Februar 1964, die speziell für den deutschen Sprachraum eingespielt wurde.
- Love Me Do/P.S. I Love You (5. Oktober 1962)
- Please Please Me/Ask Me Why (12. Januar 1963)
- From Me To You/Thank You Girl (12. April 1963)
- She Loves You/I'll Get You (23. August 1963)
- I Want To Hold Your Hand/This Boy (29. November 1963)
- Can't Buy Me Love/You Can't Do That (20. März 1964)
- A Hard Day's Night/Things We Said Today (10. Juli 1964)
- I Feel Fine/She's A Woman (14. November 1964)
- Ticket To Ride/Yes It Is (9. April 1965)
- Help!/I'm Down (23. Juli 1965)
- We Can Work It Out/Day Tripper (3. Dezember 1965)
- Paperback Writer/Rain (10. Juni 1966)
- Yellow Submarine/Eleanor Rigby (5. August 1966)
- Penny Lane/Strawberry Fields Forever (17. Februar 1967)
- All You Need Is Love/Baby You're A Rich Man (7. Juli 1967)
- Hello Goodbye/I Am The Walrus (24. November 1967)
- Lady Madonna/The Inner Light (15. März 1968)
- Hey Jude/Revolution (30. August 1968)
- Get Back/Don't Let Me Down (11. April 1969)
- The Ballad Of John And Yoko/Old Brown Shoe (30. Mai 1969)
- Something/Come Together (31. Oktober 1969)
- Let It Be/You Know My Name (Look Up The Number) (6. März 1970)
- Free As A Bird/Christmas Time (Is Here Again) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love/Baby's In Black (GB – 4. März 1996) Von den bekanntesten Singles wurde 20 Jahre nach deren ersten Veröffentlichung eine Picture-Single herausgegeben. Außerdem sind die meistens Singles zusätzlich als Juke Box-Single in farbigem Vinyl erhältlich gewesen. Von der ersten Single Love Me Do bis zu Lady Madonna erschienen die Singles auf dem Parlophone-Label. Ab Hey Jude wurden die Platten der Beatles auf dem eigenen APPLE-Label veröffentlicht.

EPs


- My Bonnie (My Bonnie/ Why/ Cry For A Shadow/ The Saints) (GB – 12. Juli 1963)
- Twist And Shout (Twist And Shout/A Taste Of Honey/Do You Want To Know A Secret/There's A Place) (GB – 12. Juli 1963)
- The Beatles Hits (From Me To You/Thank You Girl/Please Please Me/Love Me Do) (GB - 6. September 1963)
- The Beatles No. 1 (I Saw Her Standing There/Misery/Anna (Go To Him)/Chains) (GB - 1. November 1963)
- All My Loving (All My Loving/Ask Me Why/Money/P.S. I Love You) (GB - 7. Februar 1964)
- Four By The Beatles (Roll Over Beethoven/All My Loving/This Boy/Please Mr. Postman) (USA – 11. Mai 1964)
- Long Tall Sally (Long Tall Sally/I Call Your Name/Slow Down/Matchbox) (GB – 19. Juni 1964)
- Extracts From The Film A Hard Day's Night (I Should Have Known Better/If I Fell/Tell Me Why/And I Love Her) (GB – 4. November 1964)
- Extracts From The Album A Hard Day's Night (Anytime At All/I'll Cry Instead/Things We Said Today/When I Get Home) (GB – 6. November 1964)
- 4 By The Beatles (Honey Don't/I'm A Loser/Mr. Moonlight/Everybody's Trying To Be My Baby) (USA – 1. Februar 1965)
- Beatles For Sale (No Reply/I'm A Loser/Rock And Roll Music/Eight Days A Week) (GB – 6. April 1965)
- Beatles For Sale No. 2 (I'll Follow The Sun/Baby's In Black/Words Of Love/I Don't Want To Spoil The Party) (GB – 4. Juni 1965)
- The Beatles Million Sellers (She Loves You/I Want To Hold Your Hand/Can't Buy Me Love/I Feel Fine) (GB – 6. Dezember 1965)
- Yesterday (Yesterday/Act Naturally/You Like Me Too Much/It's Only Love) (GB – 4. März 1966)
- Nowhere Man (Nowhere Man/Drive My Car/Michelle/You Won't See Me) (GB – 8. Juli 1966)
- Magical Mystery Tour (Magical Mystery Tour/Your Mother Should Know/I Am The Walrus/The Fool On The Hill/Flying/Blue Jay Way) (GB – 8. Dezember 1967) Doppel-EP
- Baby It's You (Baby It's You/I'll Follow The Sun/Devil In Her Heart/Boys) (GB – 2. Dezember 1994)
- Free As A Bird (Free As A Bird/I Saw Her Standing There (take 9)/This Boy (takes 12 and 13)/Christmas Time (Is Here Again)) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love (Real Love/Baby's In Black (Hollywood Bowl)/Yellow Submarine (alternate version)/Here, There and Everywhere (takes 7 and 13)) (GB – 5. März 1996)

Alben

Die jeweils wichtigsten bzw. bekanntesten aber nicht unbedingt als Singles erschienenen Songs sind unter „Hits“ aufgeführt. Neben den Originalalben erschienen bei Odeon, Parlophone sowie unter dem Beatles-eigenen Schallplattenlabel Apple auch diverse Zusammenstellungen:
- The Beatles Beat, enthält frühe Hits (1964)
- A Collection Of Oldies ... but Goldies (1966)
- The Beatles / 1962-1966, inoffiziell auch als „rotes Album“ bekannt (1973)
- The Beatles / 1967-1970, inoffiziell auch als „blaues Album“ bekannt (1973)
- The Beatles „Love Songs“, enthält Liebeslieder und Balladen (1977)
- The Beatles „Rarities“, enthält u. a. zwei deutschsprachige Liedversionen (1978)
- Past Masters Volume One und Two, enthalten alle Titel, die nicht auf den 13 regulären Alben erschienen waren (1988)
- Live at the BBC, Doppel-Album enthält Studio-Live-Aufnahmen für die BBC zu Beginn der 60er Jahre (1994)
- The Beatles "1", enthält alle Nummer-1-Hits der Gruppe in verschiedenen Ländern (2000) Außerdem wurden einige ihrer Alben neu digital abgemischt und auf CD veröffentlicht: (Teilweise mit leicht geänderten Titellisten)
- Yellow Submarine (1999)
- Let It Be ... Naked (2003) In den Jahren 1995-1996 erschienen die drei „Anthology“-Alben, die einen ausführlichen Blick auf die Entstehungswege zahlreicher Beatles-Kompositionen ermöglichen.

Filme


- A Hard Day's Night (1964).
- Help! (1965)
- Magical Mystery Tour (1967)
- Yellow Submarine (1968)
- Let It Be (1970) – Ausgezeichnet mit einem Oscar in der Kategorie Original Song Score United Artists war für den Kinovertrieb dieser Filme zuständig. Die Soundtracks wurden vom Tochterunternehmen United Artists Records auf den Markt gebracht.

Entwicklung

Die Beatles traten nicht aus dem Nichts auf die Bühne, sondern entwickelten sich aus einer Reihe von Vorläuferbands um John Lennon, der eine Schülerband mit wechselnder Besetzung und wechselndem Namen leitete: Diese Schülerband aus Liverpool war The Quarry Men, die Skiffle-Musik und Rock 'n' Roll spielte. Sie war zunächst benannt nach der „Quarry Bank High School“, auf welche die Mitglieder gingen. Gründer und Bandleader war der Gitarrist John Lennon. Die Mitglieder der Quarry Men wechselten ständig, was nicht unwesentlich am exzentrisch-strengen Bandleader Lennon lag. Zwei weitere Musiker setzten sich jedoch durch, es waren die Gitarristen Paul McCartney und George Harrison. Die Band wurde dann in Johnny And The Moondogs umgetauft, später in The Silver Beetles, als eine Anlehnung an die damals bekannte Band von Buddy Holly, die sich „Crickets“, also Heuschrecken nannten. - - Schließlich kam Lennon die Idee, das Wort Käfer (Beetle) mit dem musikalischen Schlag (Beat) zu verbinden.

Literatur (Auswahl)


- The Beatles: „The Beatles Anthology“ ISBN 3-5500-7132-9
- Andy Babiuk: „Der Beatles Sound“ ISBN 3-9322-7536-5
- Steve Turner: „A Hard Day's Write. The Beatles. Die Geschichte zu jedem Song.“ ISBN 3-9276-3810-2
- Hunter Davis: „A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002“ - ISBN 3-8544-5089-3
- George Harrison: „I, Me, Mine“ ISBN 0-7538-1734-9
- George Martin: "Summer of Love - Wie Sgt Pepper entstand" ISBN 3-89487-271-3
- Rainer Moers, Claus-Dieter Meier, Matthias Bühring, Franz Budéus: „Die Beatles, Geschichte und Chronologie“ ISBN 3-88619-698-4
- Ian MacDonald: "The Revolution in the Head - The Beatles Records and the Sixties". ISBN 1844138283

Weblinks


- [http://www.thebeatles.com/ TheBeatles.com – Offizielle Webseite]
- [http://www.icce.rug.nl/~soundscapes/DATABASES/AWP/awp-notes_on.html Eine Analyse jedes Beatles-Songs von Alan W. Pollack (englisch)]
- [http://www.beatles-discography.com/ Komplette UK und US Diskografie]
- [http://home.att.net/~chuckayoub/the_beatles_lyrics.html Texte zu den Songs der Beatles]
- [http://www.geocities.com/penneylayne/lineups.html Komplette Bandbesetzungen der Beatles]
- [http://erdbeerfelder.de/ Deutsche Fanseite]
- [http://www.lunar-bay.de/beatles/bandg/teil01.htm Nacherzählung der Beatles-Anthologie in zwölf Teilen]
- [http://www.flensburg-online.de/beatles/ Die Beatles von A-Z mit Tageskalender]
- [http://www.beatlesmuseum.net Das Beatles Museum]
- [http://www.foren.de/system/user_macca.html Beatlesforum "Yellow Submarine"]
- Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The ja:ビートルズ ko:비틀즈 simple:The Beatles

1970

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1970 ist „Internationales Jahr der Bildung“

Politik und Weltgeschehen


- 1. Januar: Hans-Peter Tschudi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Deutschland werden Arbeiter den Angestellten gleichgestellt und erhalten nun ebenfalls Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
- 1. Januar- Die Volljährigkeit wird in Großbritannien von 21 auf 18 heruntergesetzt
- 1. Januar: Der neue Allgemeine Römische Kalender der katholischen Kirche tritt in Kraft
- 24. Januar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Pakistan
- 23. Februar: Gründung der kooperativen Republik Guyana
- 18. März: Lon Nol entmachtet Prinz Norodom Sihanouk von Kambodscha
- 19. März: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich im Erfurter Hotel Erfurter Hof mit dem Ministerpräsidenten der DDR Willi Stoph
- 1. April: Gründung der Gemeinde Barnitz durch Zusammenschluss der bisher selbständigen Dörfer Groß Barnitz, Klein Barnitz und Lokfeld
- 21. April: Ausgründung des Fürstentums Hutt River Province aus West Australien
- 24. April: Gambia wird Republik. Staatspräsident wird Daouda Jawara
- 1. Mai: US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden
- 4. Mai – Während Protesten gegen den Vietnamkrieg werden in Ohio, USA, auf dem Campus der Kent State Universität vier Studenten von Nationalgardisten erschossen
- 14. Mai: Gründung der Rote Armee Fraktion
- 16. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südkorea. In Kraft seit dem 16. August 1972
- 21. Mai: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich in Kassel mit dem stellvertretenden Staatsratsvorsitzenden der DDR Willi Stoph
- 4. Juni: Tonga erlangt Unabhängigkeit von Großbritannien
- 23. Juli: Sultan Qabus bin Said bin Taimur Al Said wird Staatspräsident in Oman
- 1. Oktober: In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, chaotische Zustände herrschen
- 10. Oktober: Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 13. Oktober: Fidschi wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Liberia
- 30. November: Umbenennung Südjemens in Demokratische Volksrepublik Jemen
- 2. Dezember: Gründung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency)
- 7. Dezember: Unterzeichnung des Warschauer Vertrags durch Deutschland und Polen
- 7. Dezember: Bundeskanzler Brandt Kniefall von Warschau

Kultur


- 10. April: Trennung der Beatles
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Hus med dubbel ingång (Das Haus mit den zwei Eingängen) von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- Oktober: Abaton, das erste Programmkino Deutschlands wird eröffnet
- 29. November: Der erste Tatort („Taxi nach Leipzig“) wird in Deutschland ausgestrahlt
- Erstmalige Veröffentlichung des Kunstkompass

Luft- und Raumfahrt


- 11. Februar: Start des ersten japanischen Satelliten Osumi mit einer Lambda-4 Rakete
- 11. April: Start der Apollo 13 Mission
- 17. April: Landung der Apollo 13 Mission
- 24. April: China schickt seinen ersten Satelliten Dongfanghong Nr.1 in den Weltraum
- 29. August: Long Beach,CA (USA): Erstflug der McDonnell Douglas DC-10
- 1. November: Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers in Deutschland, Christoph 1
- 17. November: Lunochod 1 landet als erstes ferngesteuertes Fahrzeug auf dem Mond
- 19. Dezember: Kurt Cannon flog mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-67 Blackhawk den Geschwindigkeitsweltrekord von 355,5, km/h

Katastrophen


- 4. Januar: Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 4. Januar: Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben
- 10. Februar: Lawinenunglück in Val d'Isère, 39 Tote
- 15. Februar: Santo Domingo, Dominikanische Republik. Eine dominikanische Douglas DC-9 stürzte direkt nach dem Start ins Meer. Alle 102 Menschen an Bord starben
- 21. Februar: Schweiz. Eine CV-990 stürzte nach einer Bombenexplosion ab. Alle 47 Menschen an Bord starben
- 28. März: Erdbeben bei Gediz, West-Türkei, etwa 1.100 Tote
- 1. April: Eine Antonov AN-24 der russischen Aeroflot stüzte nach einer Kollision mit einem Heißluftballon ab. Alle 45 Insassen fanden den Tod
- 2. Mai: Saint Croix, Amerikanische Jungferninseln. Eine Douglas DC-9, auf dem planmäßigen Flug von New York nach Saint-Martin wurde wegen schlechter Sicht umgeleitet nach San Juan, Puerto Rico. Einige Minuten später wurde der Crew mitgeteilt, dass sich das Wetter über Saint-Martin gebessert habe und die Maschine ging wieder auf alten Kurs. Nach 3 misslungenen Landeversuchen bat die Crew darum nach Saint Thomas umgeleitet zu werden. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Treibstoff fast völlig aufgebraucht. Die Maschine stürzte ins Meer. 23 Menschen starben, 40 wurden gerettet
- 31. Mai: Erdbeben in Nord-Chile und Peru, etwa 66.000 Tote
- 3. Juli: Barcelona, Spanien. Eine britische Comet der Dan-Air stürzte ins Mittelmeer. Körper oder Wrackteile wurden nie gefunden. Alle 112 Personen an Bord sind verschwunden und wahrscheinlich tot
- 5. Juli: Toronto, Kanada. Absturz einer Douglas DC-8 der Air Canada. Alle 108 Menschen starben
- 9. August: Cuzco, Peru. Eine Lockheed L-188A Verkehrsmaschine stürzte wegen eines Defekts des 3. Motors ab. 99 Menschen der 100 an Bord und zwei Menschen des Bodenpersonals starben
- 12. November: Ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und meterhohen Flutwellen trifft Bangladesch (damals Ostpakistan): 300’000 Tote
- 27. November: Anchorage, Alaska, USA. Eine mit Soldaten besetzte Douglas DC-8 der Capitol International Airway schaffte es nicht beim Start an Höhe zu gewinnen und schoss über das Ende der Landebahn hinaus. 46 Menschen starben, 170 konnten gerettet werden
- 16. Dezember: Das südkoreanische Fährschiff „Namjung-Ho“ kentert. 270 Tote
- 31. Dezember: St. Petersburg, Russland. Absturz einer russischen Iljuschin-18 der Aeroflot. Alle 93 Personen an Bord starben
- November: Wirbelstürme u. Flutwellen in Bengalen, etwa 300.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. Februar: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Jimmy Ellis im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 21. Juni: Das Finale der Fußball-WM in Mexiko gewinnt Brasilien (4:1 gegen Italien); die deutsche Mannschaft wird Dritter
- 18. November: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Bob Foster in der Cobo Arena, Detroit, USA, durch KO

Sonstige Ereignisse


- 1. Januar: Über die zugefrorene Elbe gelingt einer achtköpfigen Familie die Flucht aus der DDR nach Niedersachsen
- 1. Januar: Beginn der Unix-Zeitrechnung (Epoch)
- 1. Juli: Naurus wichtigste Firma, die Nauruische Phosphatgesellschaft, wird gegründet

Geboren


- 1. Januar: Sergei Kirjakow, russischer Fußballspieler
- 1. Januar: Paul Thomas Anderson, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 2. Januar: Andreas Wecker, deutscher Kunstturner
- 5. Januar: Jens Todt, deutscher Fußballspieler und Journalist
- 5. Januar: Elfi Eder, ehemalige österreichische Skirennläuferin
- 5. Januar: Ylva Nowen, schwedische Skirennläuferin
- 7. Januar: Christian Thomé, deutscher Musiker
- 7. Januar: Miroslav Stević, serbischer Fußballspieler
- 9. Januar: Lara Fabian, belgisch-kanadische Sängerin
- 10. Januar: Carsten Schatz, deutscher Politiker
- 10. Januar: Alisa Marić, serbische Schachspielerin
- 11. Januar: Mustafa Sandal, türkischer Musiker
- 12. Januar: Zack De La Rocha, US-amerikanischer Sänger
- 13. Januar: Marco Pantani, italienischer Profi-Radrennfahrer († 2004)
- 16. Januar: Garth Ennis, nordirischer Comicautor
- 17. Januar: Jeremy Roenick, Eishockeyspieler (NHL)
- 17. Januar: Genndy Tartakovsky, russisch-US-amerikanischer Filmanimator
- 18. Januar: Peter van Petegem, belgischer Radrennfahrer
- 19. Januar: Steffen Freund, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Michael Jakosits, deutscher Sportler
- 21. Januar: Alen Bokšić, ehemaliger kroatischer Fußballspieler
- 22. Januar: Alex Ross, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 23. Januar: Jonathan Meese, Performancekünstler
- 26. Januar: Kirk Franklin, US-amerikanischer Gospel-Musiker
- 27. Januar: Fabian Harloff, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Heather Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Januar: Minnie Driver, britische Schauspielerin, Sängerin und Songschreiberin
- 3. Februar: Warwick Davis, englischer Schauspieler
- 5. Februar: Astrid Kumbernuss, deutsche Kugelstoßerin und Diskuswerferin
- 14. Februar: Giuseppe Guerini, italienischer Radrennfahrer
- 15. Februar: Mark Warnecke, deutscher Schwimmer
- 16. Februar: Peter Schlickenrieder, ehemaliger deutscher Skilangläufer
- 16. Februar: Serdar Ortaç, türkische Sänger
- 17. Februar: Hiroaki Samura, Mangaka
- 17. Februar: Tommy Moe, US-amerikanischer Skirennläufer
- 18. Februar: Björn Casapietra, Tenor, TV-Moderator und Schauspieler
- 20. Februar: Julia Franck, deutsche Schriftstellerin
- 22. Februar: Leo Stefan, deutscher Eishockey-Profi
- 22. Februar: Wolfram Waibel junior, erfolgreicher österreichischer Sportschütze
- 23. Februar: Marie-Josée Croze, kanadische Schauspielerin
- 27. Februar: Joachim Haedke, deutscher Politiker
- 28. Februar: Noureddine Morceli, ehemaliger algerischer Leichtathlet
- 28. Februar: Lemony Snicket, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 2. März: Ben Oxenbould, australischer Schauspieler und Comedian
- 2. März: Ciriaco Sforza, Schweizer Fußballspieler
- 5. März: Yuu Watase, japanische Mangaka
- 5. März: John Frusciante, kalifornischer Gitarrist
- 8. März: Ed Podivinsky, kanadischer Skirennläufer
- 8. März: Harry Decheiver, niederländischer Fussballer
- 8. März: Martina Accola, Schweizer Skirennläuferin
- 9. März: Hilmi Sözer, deutsch-türkischer Schauspieler und Comedian
- 13. März: Stéphane Goubert, französischer Radrennfahrer
- 13. März: Tim Story, US-amerikanischer Regisseur
- 14. März: Andree Wiedener, deutscher Fußballspieler
- 14. März: Roselyn Sanchez, Puertorikanische Schauspielerin
- 14. März: Thomas Fogdö, schwedischer Skirennläufer
- 16. März: Joakim Berg, schwedischer Komponist, Texter und Sänger der Rockband Kent
- 17. März: Patrick Lebeau, kanadischer Eishockeyspieler
- 18. März: Suzan Anbeh, deutsche Schauspielerin
- 18. März: Michael Neumann, deutscher Politiker
- 18. März: Queen Latifah, US-amerikanische Hip-Hop-Musikerin und Schauspielerin
- 19. März: Rick Mirer, American Footballspieler
- 20. März: Bernhard Hoëcker, Dt. Schauspieler, Comedy-Darsteller und Moderator
- 21. März: Anke Koglin, deutsche Schachspielerin
- 22. März: Anja Kling, deutsche Schauspielerin
- 22. März: Volker Wissing, deutscher Politiker und MdB
- 22. März: Hwang Young-Cho, koreanischer Marathonläufer
- 22. März: Leontien Zijlaard-van Moorsel, niederländische Radrennfahrerin und Olympiasiegerin
- 24. März: Judith Draxler, Schwimmerin
- 24. März: Lara Flynn Boyle, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Uwe Rosenberg, deutscher Spieleautor
- 27. März: Marianne Kjørstad, norwegische Skirennläuferin
- 27. März: Mariah Carey, US-amerikanische Sängerin
- 28. März: Vince Vaughn, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. April: Dag Bjørndalen, norwegischer Biathlet
- 4. April: Barry van Galen, niederländischer Fußballspieler
- 6. April: Olaf Kölzig, Eishockeyspieler (NHL)
- 7. April: Leif Ove Andsnes, norwegischer Pianist
- 10. April: Pauline Konga, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. April: Whigfield, dänische Sängerin
- 14. April: Richard Sainct, französischer Motorradrennfahrer († 2004)
- 15. April: Lafayette Fredrikson, Komponist
- 17. April: Petr Borkovec, tschechischer Dichter
- 18. April: Esther Schweins, Schauspielerin und Komödiantin
- 19. April: Kelly Holmes, britische Leichtathletin
- 25. April: Kate Allen, österreichische Triathletin
- 26. April: Tionne Watkins, US-amerikanische Rapperin
- 28. April: Inge Posmyk, deutsche Nachrichtenmoderatorin
- 28. April: Nicklas Lidström, schwedischer Eishockeyspieler
- 29. April: Andre Agassi, ist ein armenisch-stämmiger US-amerikanischer Tennisspieler
- 29. April: Uma Thurman, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Mai: Stanisław Mucha, polnischer Dokumentarfilmregisseur
- 4. Mai: Karla Homolka, Serienmörderin
- 5. Mai: Olimpiada Wladimirowna Iwanowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 8. Mai: Carsten Müller, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 8. Mai: Luis Enrique Martinez Garcia, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 9. Mai: Sybille Waury, deutsche Schauspielerin
- 11. Mai: Harold Ford Jr., US-amerikanischer Politiker
- 16. Mai: Gabriela Sabatini, argentinische Profi-Tennisspielerin
- 20. Mai: Andreas Walzer, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 21. Mai: Brigita Bukovec, slovenische Leichtathletin und Olympionikin
- 22. Mai: Naomi Campbell, ehemaliges britisches Fotomodell
- 24. Mai: Bo Hamburger, dänischer Radrennfahrer
- 26. Mai: Nobuhiro Watsuki, Mangaka
- 27. Mai: Joseph Fiennes, britischer Schauspieler
- 27. Mai: Michele Bartoli, italienischer Radrennfahrer
- 2. Juni: Georgi Donkow, BulgareFußballspieler
- 2. Juni: Dr. Ring-Ding, deutscher Ska- und Reggae-Künstler
- 3. Juni: Peter Tägtgren, skandinavischer Metal-Musiker, Komponist und Produzent
- 4. Juni: Mark Kirchner, ehemaliger Biathlet
- 4. Juni: Deborah Compagnoni, italienische Skirennläuferin
- 4. Juni: Izabella Scorupco, polnisch-schwedische Schauspielerin und Sängerin
- 4. Juni: Richie Hawtin, Techno-Musikproduzent
- 6. Juni: Jens Bogner, deutscher Sänger
- 7. Juni: Cafu, brasilianischer Fußballer
- 7. Juni: Mike Modano, Eishockeyspieler in der NHL
- 12. Juni: Gordon Michael Woolvett, kanadischer Schauspieler
- 13. Juni: Barry Pinches, englischer Snookerspieler
- 13. Juni: Mikael Ljungberg, schwedischer Ringer († 2004)
- 15. Juni: Leah Remini, US-amerikanische Schauspielerin
- 16. Juni: Phil Mickelson, US-amerikanischer Profi-Golfspieler
- 19. Juni: Rahul Gandhi, indischer Politiker und Mitglied das indischen Parlaments
- 19. Juni: Quincy Watts, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Juni: Andrea Nahles, deutsche Politikerin
- 23. Juni: Henri Fuchs, deutscher Fußballspieler
- 23. Juni: Yann Tiersen, Komponist und Musiker aus Frankreich
- 24. Juni: Barbara Lesjak, Politikerin
- 24. Juni: Glenn Medeiros, US-amerikanischer Popmusiker
- 25. Juni: Sven Stricker, deutscher Hörspielregisseur
- 25. Juni: Erki Nool, estnischer Leichtathlet
- 27. Juni: Régine Cavagnoud, eine französische Skirennläuferin († 2001)
- 28. Juni: Ghostface Killah, US-amerikanischer Rapper
- 29. Juni: Melanie Paschke, deutsche Leichtathletin
- 2. Juli: Holger Gaißmayer, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Detlef Soost, deutscher Musiker, Tänzer und Choreograf
- 2. Juli: Sven Thiemann, deutscher Schauspieler
- 2. Juli: Derrick Adkins, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 6. Juli: Tobias Abstreiter, deutscher Eishockeyspieler (Stürmer)
- 6. Juli: Christer Fursth, SchwedeFußballspieler
- 7. Juli: Guido Fulst, deutscher Olympiasieger und Weltmeister im Radsport
- 7. Juli: Erik Zabel, deutscher Radrennfahrer
- 8. Juli: Todd Martin, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 8. Juli: Beck Hansen, US-amerikanischer Sänger
- 9. Juli: Ilmārs Bricis, lettischer Biathlet
- 10. Juli: Jason Orange, Mitglied der Popgruppe Take That
- 10. Juli: Helen Sjöholm, schwedische Sängerin
- 11. Juli: Justin Chambers, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. Juli: Andrej Tiwontschik, deutscher Leichtathlet
- 13. Juli: Glenn Corneille, niederländischer Jazz- und Pop-Pianist († 2005)
- 13. Juli: Roman Dostál, tschechischer Biathlet
- 16. Juli: Pjotr Alexandrowitsch Klimow, russischer Komponist und Dichter
- 17. Juli: Altin Rraklli, albanischer Fußballspieler
- 22. Juli: Leonore Capell, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Thea Dorn, Dt. Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin
- 23. Juli: Charisma Carpenter, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juli: Carl-Christian Dressel, deutscher Politiker und Mitglied des Bundestages
- 25. Juli: René Meyer, deutscher Journalist
- 27. Juli: Birgitta Weizenegger, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 30. Juli: Christopher Noland, britisch-US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
- 1. August: David James, englischer Fußballspieler
- 1. August: Fabio Casartelli, italienischer Radrennfahrer († 1995)
- 2. August: Kevin Smith, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler
- 3. August: Masahiro Sakurai, japanischer Game Designer
- 5. August: Dennis Schmidt-Foß, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. August: Gabriela Zingre-Graf, Schweizer Skirennläuferin
- 6. August: Arne Zank, deutscher Musiker
- 6. August: M. Night Shyamalan, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 9. August: Mirjam Unger, Hörfunkmoderatorin und Regisseurin
- 13. August: Alan Shearer, englischer Fußballspieler
- 15. August: Chris Byrd, US-amerikanischer Boxer
- 16. August: Saif Ali Khan, indischer Schauspieler
- 17. August: Jim Courier, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 18. August: Cédric Vasseur, französischer Radrennfahrer
- 20. August: John Carmack, Programmierer,Spielentwickler
- 21. August: Erik Dekker, niederländischer Radrennfahrer
- 22. August: Ricco Groß, deutscher Biathlet
- 22. August: Nadir Vassena, Schweizer Komponist Neuer Musik
- 22. August: Tímea Nagy, ungarische Degen-Fechterin
- 23. August: Brad Mehldau, US-amerikanischer Jazzpianist
- 23. August: River Phoenix, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker († 1993)
- 24. August: Michael Roth, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Matthias Opdenhövel, deutscher Fernsehmoderator
- 25. August: Alexander Bade, deutscher Fußballspieler
- 25. August: Claudia Schiffer, Fotomodell
- 25. August: Robert Horry, US-amerikanischer Basketballspieler
- 26. August: Mark Benecke, deutscher Kriminalbiologe
- 27. August: Peter Ebdon, englischer Profi-Snooker-Spieler
- 27. August: Kelly Trump, Pornodarstellerin
- 31. August: Rania von Jordanien, Königin von Jordanien
- 31. August: Arie van Lent, niederländisch-deutscher Fußballspieler
- 3. September: Gareth Southgate, englischer Fußballspieler
- 4. September: Daisy Dee, Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 6. September: Stéphane Guivarc'h, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 6. September: Macy Gray, US-amerikanische Sängerin
- 10. September: Julie Halard-Decugis, erfolgreiche, ehemalige französische Tennisspielerin
- 14. September: Matthias Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 14. September: Francesco Casagrande, italienischer Radrennfahrer
- 18. September: Didier Rous, französischer Radrennfahrer
- 18. September: Daniel Steiner, Musiker (Violoncellist) († 2002)
- 19. September: Takanori Nishikawa, japanischer Pop-Musiker
- 19. September: Victor Williams, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. September: Marc-Kevin Goellner, deutscher Tennisspieler
- 23. September: Franz Almer, österreichischer Profifußballspieler
- 23. September: Ani DiFranco, eine US-amerikanische Songwriterin
- 24. September: Karen Forkel, deutsche Leichtathletin
- 24. September: Lupus Shaun, Fotograf und Künstler
- 27. September: Tamás Bódog, ungarischer Profi-Fußballspieler
- 29. September: Emily Lloyd, britische Schauspielerin
- 1. Oktober: Moses Kiptanui, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 2. Oktober: Klaus Schmeh, deutscher Sachbuchautor und Informatiker
- 2. Oktober: Badly Drawn Boy, britischer Musiker und Songwriter
- 4. Oktober: Olga Sergejewna Kusenkowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 8. Oktober: Matt Damon, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Oktober: Annika Sörenstam, schwedische Golf-Spielerin
- 9. Oktober: Savannah, US-amerikanische Pornodarstellerin († 1994)
- 10. Oktober: Matthew Pinsent, britischer Ruderer
- 10. Oktober: Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 10. Oktober: Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 10. Oktober: Corinna May, deutsche Sängerin
- 12. Oktober: Julian Andretti, ist ein US-amerikanischer Pornostar
- 12. Oktober: Charlie Ward, US-amerikanischer Basketball- und Footballspieler
- 14. Oktober: Olav Gutting, deutscher Politiker
- 14. Oktober: Pär Zetterberg, schwedischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Pernilla Wiberg, schwedische Skirennläuferin
- 16. Oktober: Vincent Rijmen, belgischer Kryptologe
- 16. Oktober: Mehmet Scholl, deutscher Fußballspieler
- 16. Oktober: Holger Krahmer, deutscher Politiker
- 19. Oktober: Nouria Mérah-Benida, algerische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Oktober: Chris Kattan, US-amerikanischer Comedian
- 22. Oktober: Anne Debet, französische Datenschutzexpertin
- 23. Oktober: Jasmin St. Claire, Wrestlerin, Fotomodell und Pornodarstellerin
- 28. Oktober: Jamal Ahmidan, einer der mutmaßlichen Täter der Madrider Zuganschläge († 2004)
- 29. Oktober: Edwin van der Sar, niederländischer Fußballspieler
- 29. Oktober: Jan Plewka, Sänger der Hamburger Rockband Selig
- 30. Oktober: Xie Jun, chinesische Schachspielerin
- 31. Oktober: Karlheinz Pflipsen, deutscher Fußballspieler
- 3. November: Hiroki Endo, japanischer Mangaka
- 3. November: Andrzej Juskowiak, polnischer Fußballspieler
- 4. November: Steven Merting, Schauspieler
- 4. November: Sean John Combs, US-amerikanischer Rapper
- 6. November: Joyce Chepchumba, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. November: Ethan Hawke, US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller
- 7. November: Marc Rosset, Schweizer Tennisspieler
- 7. November: Morgan Spurlock, US-amerikanischer Regisseur, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor
- 8. November: Uwe Stäglin, deutscher Politiker
- 8. November: Johann Mühlegg, deutscher Wintersportler (hauptsächlich Skilanglauf)
- 8. November: Lolo Ferrari, französische Pornodarste