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Yacht

Yacht

Eine Yacht bzw. Jacht, (aus gleichbed. niederl. jacht, dies verkürzt aus mniederl. jageschip "schnelles Schiff") ist ein Wasserfahrzeug für Freizeitzwecke mit einer Kajüte. Es gibt sowohl Motoryachten als auch Segelyachten. Segelyacht Erst ab einer gewissen Länge des Fahrzeugs wird im allgemeinen von einer Yacht gesprochen. Unter etwa sieben Meter Länge spricht man eher von einem Boot, darüber eher von einer Yacht. Eine typische Yacht ist um zehn Meter lang und mit mehreren Kabinen für 6 Personen eingerichtet. Motor- und Segelyachten ab 50 bis 60 m Länge werden als Mega-Yachten bezeichnet, nicht nur aufgrund der Größe, sondern auch, weil sie einen vergleichsweise großen Komfort bieten können. Diese Yachten werden in aller Regel nicht vom Eigner gesteuert, sondern von einer professionellen, angestellten Besatzung. Übliche Baumaterialien für Yachten sind Kunststoffe (meist glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK)), Holz, Stahl, Aluminium und selten Beton (Ferrozement). Bauart, Einrichtung, Motorisierung und Ausrüstung einer Yacht richten sich sehr nach dem bevorzugten Revier und der Stärke der Nutzung. Als Alternative zur eigenen Yacht wird die Charter von Yachten zunehmend beliebt, weil damit (subjektive) Nachteile einer eigenen Yacht vermieden werden (Pflegeaufwand, Anschaffungs- und laufende Kosten, Distanz zum Liegeplatz, Klima- und Revierabhängigkeit).

Geschichte

Erste Yachten wurden im 17. Jh. in den Niederlanden gebaut und zwischen den Königshäusern als Geschenke ausgetauscht. Optisch glichen sie den heute noch üblichen holländischen Plattbodenschiffen. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Meer dem Handel, der Fischerei und der Kriegführung vorbehalten. Seefahrt zum Vergnügen existierte bis dahin noch nicht.

Yachten


- Germania, Erste Krupp-Yacht von 1908
- Alinghi, Schweizer Yacht, 2003 Sieger des America's Cup

Besondere Vereine und Klubs


- [http://www.fky.org/index.html FKY.org - Freundeskreis Klassische Yachten]
- [http://www.kyc.de KYC.de - Kieler Yacht-Club]
- [http://www.kdy.dk KDY.dk - Königlich Dänischer Yachtclub]
- [http://www.ksss.se KSSS.se - Königlich Schwedische Segelgesellschaft]
- [http://www.yca.at YCA.at - Yacht Club Austria]

Literatur


- Seemannschaft, Delius Klasing Verlag, Bielefeld. ISBN 3768805239

Zeitschriften und Magazine


- palstek - Technisches Wassersport-Journal; Palstek Verlag Hamburg. [http://www.palstek.de palstek-Homepage]
- Skipper, Freizeit+Wassersport Verlag, Miesbach. . [http://www.skipperonline.de Skipper-Homepage]
- Yachtrevue, Hrsg: Österreichischer Segelverband, Neusiedl.
- Yacht, Delius Klasing Verlag, Bielefeld. . [http://www.yacht.de Yacht-Homepage]

Weblinks


- http://www.yachtsportarchiv.de Datenbank Kategorie:Schiffstyp Kategorie:Wassersport ja:ヨット

Wasserfahrzeug

Wasserfahrzeuge sind Fahrzeuge, die sich auf oder im Wasser fortbewegen und dem Transport von Personen oder Gütern dienen. Allen Wasserfahrzeugen gemeinsam ist die Bedarf an Auftrieb. Abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie Flößen und Tragflächenbooten, wird der notwendige Auftrieb durch das archimedische Prinzip erzeugt. Die meisten Wasserfahrzeuge werden wohl entweder als Boot oder Schiff bezeichnet werden. Obwohl die meisten Schiffe größer als fast alle Boote sein dürften, ist die Unterscheidung zwischen beiden Kategorien nicht immer eine Sache der Größe.
- Eine Daumenregel besagt "ein Boot passt auf ein Schiff, aber ein Schiff niemals auf ein Boot". In der Tat sind die meisten Schiffe groß genug ihre eigenen Boote zu tragen, z.B. Rettungsboote oder Beiboote.
- Oft gibt es Gesetze und Regeln, welche die genau Größe (oder die Anzahl der Masten) definieren, die ein Schiff von einem Boot unterscheiden.
- Traditionell werden alle Unterwasserfahrzeuge als Untersee'boote' bezeichnet. Der Begriff "Wasserfahrzeug" wird im Deutschen selten benutzt, um ein individuelles Objekt zu benennen. Er dient als zusammenfassende Kategorie, welche alles vom kleinsten Boot bis zum größten Schiff umfasst. Beispiele für Wasserfahrzeuge sind:

Boote


- Betonboot
- Faltboot
- Jolle
- Jollenkreuzer
- Motorboot
- Paddelboot
- Ruderboot
- Rennboot
- Yacht
- Rettungsboot
- Schlauchboot
- Schnellboot
- Segelboot
- Sumpfboot
- Tretboot
- U-Boot

Schiffe


- Yacht
- Frachtschiffe (z.B. Containerschiff)
- Forschungsschiffe
- Schulungsschiffe
- Luftkissenfahrzeug (Hovercraft)
- Tragflächenboot
- Gleitflächenboot
- Surface Effect Ship (SES)
- Flugboot
- Verkehrsflugschiff
- Hydrokopter
- Galeere

Sonstige


- Amphibienfahrzeug
- Floß
- Jet-Ski
- Rettungsinsel
- Surfbrett
- Prahm
- Ponton Siehe auch: Liste von Schiffstypen, Portal:Schifffahrt, Wassersport, Schwimmendes Gerät, Verkehrsmittel ! Kategorie:Fahrzeug

Kajüte

Die Kajüte (mittelhochdeutsch: kaiüte = Wohnhütte am Bord, Schlafraum auf dem Schiff), ist immer Teil eines Schiffes und dort Raum, der als Wohn-, Aufenthalts- oder Schlafraum genutzt wird. Die Herkunft des Wortes ist unsicher, auch französisch: cahute = schlechte Hütte könnte möglicherweise als Ursprung des Wortes Kajüte gelten. Den Begriff Kajüte verwendet man zeitgenössisch eher für einfache und nur einzeln vorhandene kleine Vielzweckräume analog zu der vielfältigen Nutzungsmöglichkeit eines Wohnmobils der VW-Bus-Klasse. Sobald der (Freizeit-) Kapitän, auch Skipper genannt, mehr Volumen zur Verfügung hat, spricht er eher von Pantry, Salon, Kombüse, Koje, Bad und Kabine - auch wenn es alles vielleicht nur ein einziger Raum mit kleinen Raumteilern oder Vorhängen ist. Analog zum Innenbereich wird bei mehr Platz der Außenbereich aufgeschlüsselt in Oberdeck, Vordeck, Unterdeck, Flydeck, Motorraum und Badeplattform. Die Kajüte auf sehr kleinen Freizeit-Schiffen wie z.B. bei einem Jollenkreuzer hat selten Stehhöhe, man spricht dann von einer Schlupfkajüte. Diese sehr niedrigen Kajüten bieten dafür aber, neben dem sportlichen Aussehen und dem geringen Luftwiderstand, den Vorteil, dass man sich ausstrecken und ausruhen oder sogar übernachten kann. Wenn eine Liegefläche, die man auf einem Wasserfahrzeug dann nicht Bett sondern Koje nennt, teilweise von einem Schrank überdeckt wird oder unter die außen gelegene Sitzfläche des Cockpits in die Backskiste ragt, dann spricht man von einer Hundekoje. Um die Wohnfläche und -höhe geradezu ins Bequeme zu steigern, kann man bei vielen Booten zusätzlich einen zeltartigen Aufbau montieren. Bei kommerziell genutzten kleinen Schiffen wie z.B. einem Fischerboot wird beim Kajütbau der räumlich entgegengesetzte Aufwand betrieben, um das Fassungsvermögen des Laderaums zu steigern. Die Grundfläche der Kajüte ist so winzig wie möglich, zusätzlich werden in ein solches Schutzhüttchen noch soviel Instrumente, wie es nur irgend geht, hineingebaut. Für Navigation, Fischfang und Sicherheit sind das z.B.: Fischscanner, Kompass, GPS, Funkgerät, Radar, Sicherungskasten, Karten- und Wetterplotter. Bei größeren und großen kommerziell genutzten Schiffen ist es nicht viel besser. Der gemeine Mannschafts-Dienstgrad wird bei der Bauplanung der Kajüte immer unter der Optimierung des Nutzraums zu leiden haben.

Weblinks

[http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=2&Wort_id=7199733 Kajüte bei wortschatz.uni-leipzig.de] Kategorie:RaumKategorie:Schiffbau

Segelyacht

Der Begriff Segelyacht bezeichnet ein gewöhnlich kleines Segelschiff, das hauptsächlich für Freizeit- oder Sportaktivitäten verwendet wird oder gelegentlich auch repräsentativen Zwecken dient. Der Begriff Segelyacht legt in gewissem Umfang auch die Bauart des Schiffes fest und bezeichnet im eigentlichen Sinn nur Einrumpfboote. Zu Freizeit- oder Sportzwecken genutzte gesegelte bewohnbare Katamarane oder Trimarane werden gelegentlich jedoch trotzdem als Segelyachten bezeichnet.

Bauform

Segelyachten weisen für gewöhnlich eine Länge von etwa 25-60 Fuß auf (7,5-18 m), es gibt jedoch auch größere Segelyachten. Kleinere Segelyachten bezeichnet man eher als Segelboot. Segelyachten sind normalerweise gewichtsstabile Schiffe, d.h. ihr Gewichtsschwerpunkt liegt so tief, dass er ein erhebliches aufrichtendes Moment für die Yacht darstellt (Prinzip des „Stehaufmännchens“). Dadurch können Yachten nur sehr schwer kentern und richten sich gewöhnlich aus jeder Lage wieder auf. Mehrrumpfboote sind keine gewichtsstabilen Schiffe. Sie sind formstabil. Ihre ausladenden Rümpfe verhindern das Kentern, gekenterte Mehrrumpfboote richten sich aber nicht von alleine wieder auf. Daher sind sie im eigentlichen Sinn keine Yachten.

Sonderformen

Vor allem im Bereich der Küstengewässer und im Wattenmeer kommen sogenannte Jollenkreuzer und Kielschwertjachten zum Einsatz. Diese Boote sind bewohnbar ausgebaut und gleichen über Wasser anderen Yachten. Sie sind jedoch nicht gewichtsstabil, sondern kombinieren Gewichts- und Formstabilität. Sie verfügen oft über einen sehr flachen Kiel und besitzen ein aufholbares Schwert, das das Befahren von sehr flachen Gewässern ermöglichen soll.

Kielformen

Man unterscheidet bei Segelyachten zwei wesentliche Typen von Kielen. Klassische Yachten weisen meist einen sogenannten Langkiel auf, der bis zu drei Vierteln der Schiffslänge ausmachen kann. Modernere Yachten werden dagegen meist mit Flossenkiel gebaut, an dessen Ende sich oft noch zusätzliches Gewicht als Kielbombe befindet. Vor allem bei modernen Regattayachten kommen zunehmend Schwenkkiele zum Einsatz, Flossenkiele, die rechtwinklig zur Schiffsachse ausgestellt werden können. Dies ermöglicht eine Verbesserung der Gewichtsverteilung, wenn die Yacht krängt und damit ein geringeres Gesamtgewicht. Ein Sonderfall stellen sogenannte Kimmkiele dar, kurze Flossenkiele, die paarig an den Seiten des Rumpfes ansetzen. Sie sind weniger effektiv als Flossenkiele, ermöglichen in Gewässern mit ausgeprägtem Tidenhub allerdings das Trockenfallen, da die Yacht auf beiden Kimmkielen stehen kann.

Takelung

Segelyachten verfügen meist über ein oder zwei Masten. Der überwiegende Großteil aller Segelyachten wird mit Schratsegeln gesegelt. Diese kommen in Form von Hochsegeln oder Gaffelsegeln vor.

Einmastige Segelyachten

Die wahrscheinlich gebräuchlichste Form von Segelyachten ist die Slup, eine Segelyacht mit zwei Hauptsegeln (Großsegel und Fock). Slupen werden auf verschiedene Arten getakelt. Das Großsegel ist in fast allen Fällen als Hochsegel ausgeführt. Das Vorsegel kann die gesamte Masthöhe ausnutzen oder erst im Verlauf des Mastes ansetzen. Segelyachten mit mehr als einem Vorsegel bezeichnet man als Kutter. Gewöhnlich verfügen Kutter neben dem Großsegel normalerweise über Fock und Klüver als Vorsegel. Das Großsegel kann als Hochsegel oder als Gaffelsegel ausgeführt sein (Gaffelkutter).

Zweimastige Segelyachten

Bei den zweimastigen Segelyachten unterscheidet man anhand des Riggs zwischen Schoner, Ketsch und Yawl. Bei Ketschen und Yawls kann die Anzahl der Vorsegel variieren, Schoner verfügen gewöhnlich über Fock und Klüver.

Sonderformen der Beseglung

Für besondere Einsatzzwecke (z.B. Einhandsegeln) werden Segelyachten mit ungewöhnlichen Segelformen konstruiert, z.B. Segelyachten mit Dschunkenrigg. Segelyachten der Mega-Yacht-Klasse greifen meist auf die Beseglung von Segelschiffen zurück oder wirken wie eine überdimensionale Ausführung einer Slup oder eines Kutters. Ausnahmen bilden Mehrmastschoner wie z.b. der spektakuläre hochgetakelte Viermastschoner Phocea.

Siehe auch


- Jolle
- Segelboot
- Liste von Schiffstypen
- Yacht

Weblinks

Segelvereine


- [http://www.kyc.de KYC.de - Kieler Yachtclub]
- [http://www.kdy.dk KDY.dk - Königlich Dänischer Yachtclub]
- [http://www.ksss.se KSSS.se - Königlich Schwedische Segelgesellschaft]
- [http://www.yca.at YCA.at - Yacht Club Austria]
- [http://www.ig-segeln.at IG-Segeln.at - IG Segeln] Kategorie:Segeln

Boot

Ein Boot ist ein Fahrzeug, welches nach dem archimedischen Prinzip auf dem Wasser, oder als U-Boot exakt ausbalanciert, (ebenfalls nach dem Archimedischen Prinzip), in einer von der Besatzung exakt definierbaren Tiefe im Wasser schwimmt. Ein Boot unterscheidet sich von einem Floß durch seinen Antrieb. Ein Floß wird lediglich durch die Strömung des Wassers fortbewegt und verfügt manchmal über Steuerungen, jedoch nie über einen eigenen Antrieb. Die Geschwindigkeit des Floßes im Vergleich zu dem ihm umgebenden Wasser bleibt also immer gleich Null. Boote hingegen werden, wie auch Schiffe nicht durch die Strömung des Wassers fortbewegt, sondern über andere Antriebe (Segel, Motor oder auch das Rudern und Paddeln). Ein Boot oder Schiff hat also eine Geschwindigkeit und/oder Fahrtrichtung, die von der Geschwindigkeit und/oder Richtung des ihn umgebenden Wassers abweicht. Ein Boot/Schiff wird aber nicht zum Floß, wenn der Antrieb ausfällt, sondern wird durch einen Ausfall oder die Beseitigung des Antriebes nur zu einem kaputten oder stillgelegtem Boot/Schiff. Der Rumpf/Schiffskörper eines Bootes /Schiffes ist aus Holz, Stahl, Kunststoff, GFK oder gar Beton, manchmal sogar aus Kombinationen der o.a. Materialien, gefertigt. Boote können nach ihrer Bauweise (Holzboot, Schlauchboot), ihrem Antrieb (Motorboot, Paddelboot, Ruderboot, Segelboot), nach ihrem Verwendungszweck (Fischerboot, Rettungsboot, Sportboot, Rennboot, Sumpfboot, Amphibienfahrzeug), nach ihren hydrodynamischen Eigenschaften (Gleiter, Halbgleiter, Verdränger) oder auch nach der Zahl der Rümpfe (1 = Monohull, 2 = Katamaran, 3 = Trimaran) unterschieden werden. Wobei Schlauchboote eine Sonderform des Bootes darstellen, da sie, wie Flöße, gemäß ihrer Bauart, schon im [[Material

Mega-Yacht

]] Eine Mega-Yacht (auch: -Jacht) ist ein besonders großdimensioniertes hochseetaugliches Sportboot. Da diese Boote exklusiv und luxuriös ausgestattet und somit entsprechend kostspielig sind, dienen sie "Superreichen" zu Repräsentations- und Vergnügungszwecken. Augenfälligster Unterschied zu einer normalen Yacht ist die Länge von über 20 Metern. Mega-Yachten können sehr große Motorboote oder Motorsegler (meistens nur motorisiert) sein. Besonders große Mega-Yachten mit einer LüA über 150 m werden Super-Mega-Yachten genannt. Diese sind für bis zu 100 Passagiere konzipiert, und es werden damit exklusive Kreuzfahrten ausgerichtet. Viele Mega-Yachten sind u.a. mit Schwimmbecken, Whirlpool, Sauna, Sonnenterrassen, Heliport, Beiboot, Jet-Skis sowie modernster Technik ausgestattet, während andere Yachten neben luxuriöser Ausstattung konsequent auf das Erreichen hoher Geschwindigkeit ausgerichtet sind und daher meistens auf die oben genannten Ausstattungsmerkmale verzichten. Ein Beispiel für solch eine Hochgeschwindigkeitsyacht ist die Gentry Eagle, 34,1 m lang, mit einer Gesamtleistung von ca. 11.500 PS, wodurch die Yacht eine Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h erreicht und damit in der Lage war, den Atlantik in 62 Std. und 7 Min. zu überqueren. Die Schiffe werden in der Regel von professionellen Kapitänen und Offizieren gesteuert. Standardmäßig ist auch uniformiertes Servicepersonal (Stewards) an Bord. Die Hersteller sind Großwerften wie Blohm & Voss, Thyssen-Krupp oder Benetti.

Siehe auch


- Yacht

Weblinks


- [http://www.superyacht.de/bex.phtml?content=top200/top100.phtml&language=DE Top 200 der Megayachten]

Werften


- [http://www.blohmvoss.de Blohm & Voss]
- [http://www.thyssenkrupp-tech.com/de2/archiv/pm101204.html Thyssen-Krupp]
- [http://www.benettiyachts.it Benetti]
- [http://www.luerssen.de Lürssen] Kategorie:Schiffstyp Kategorie:Luxus

Glasfaserverstärkter Kunststoff

Glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK, ist ein Faser-Kunststoff-Verbund aus einem Kunststoff (z. B. Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyamid) und Glasfasern. GFK ist auch unter der Bezeichnung Fiberglas bekannt. Fiber kommt hier aus dem Englischen (fibre, amerikanisch: fiber) und bedeutet Faser. Er ist der am häufigsten eingesetzte langfaserverstärkte Kunststoff.

Eigenschaften und Anwendungsgebiete

Glasfaserverstärkter Kunststoffe sind, inbesondere im Kombination mit thermoplastischen Matrixsystemen ein kostengünstiger Faser-Kunststoff-Verbund. In mechanisch hochwertigen Anwendungen findet sich der glasfaserverstärkte Kunststoff ausschließlich in der Form von Endlosfasern in Geweben und UD-Bändern. Verglichen mit Faser-Kunststoff-Verbunden aus anderen Vertärkungsfasern hat der glasfaserverstärkte Kunststoff einen relativ niedrigen Elastizitätsmodul. Selbst in Faserrichtung liegt er unter dem von Aluminium. Bei hohen Steifigkeitsanforderungen ist glasfaserverstärkter Kunststoff daher nicht geeignet. Ein großer Vorteil der Glasfaser, im Verbund mit einer Kunststoffmatrix, liegt jedoch in der hohen Bruchdehnung. Dieser Vorteil kann der Glasfaserverbund besonders in Blattfedern und ähnlichen Bauteilen zur Wirkung bringen. Bei Einsatz einer geeigneten Matrix zeigt der glasfaserverstärkte Kunststoff ein ausgezeichnetes Korrosionverhalten, auch in agressiver Umgebung. Dies macht den glasfaserverstärkten Kunststoff zu einem geeigneten Werkstoff für Behälter im Anlagenbau oder auch für Bootsrümpfe. Die, verglichen mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, hohe Dichte kann bei diesen Anwendung ohne Einschränkungen akzeptiert werden. Die gute elektrische Isolationswirkung, bei geeignetem Matrixsystem, macht den glasfaservertärkten Kunststoff zu einem geeigneten Werkstoff der Elektrotechnik. Besonders Isolatoren, die hohe Lasten übertragen müssen, werden aus glasfaservertärktem Kunststoff gefertigt.

Typische Bauteile

kurz- und langfaserverstärkte Bauteile

Kurzfaserverstärkte Bauteile finden vor allem Verwendung als Verkleidungen, oder werden wegen der guten Formbarkeit und großen Gestaltungsfreiheit hergestellt. Kurzfaserverstärkte Bauteile weisen meist ein quasiisotropes Verhalten auf, da die Kurzfasern zufällig verteilt vorliegen. Eine schwach ausgeprägte Orthotropie kann beim Spritzguss von kurzfaserverstärkten Thermoplasten entstehen. Die Fasern orientieren sich dabei entlang der Fließlinien. Die Beimischung von Kurzglasfasern zu Thermoplasten verbessert deren Steifigkeit, Festigkeit und insbesondere deren Verhalten bei hohen Temperaturen. Das Kriechen kurzfaserverstärkter Thermoplaste ist geringer als die des Grundmaterials.

Endlosfaserverstärkte Bauteile

Endlosfaserverstärkte Bauteile werden mit definierten Materialeigenschaften hergestellt. Immer häufiger finden sie Verwendung im Leichtbau.
- GFK aus Geweben oder Gelegen
- GFK aus Rovings oder unidirektionalen Geweben/Gelegen (hergestellt im Strangziehverfahren)
- Mischformen aus den oben genannten Arten

Typische Anwendungsbeispiele

Spoiler für Autos, Front-, Heckklappen, Kotflügel und Dachmodule für PKW, Cabrio-Hardtops, Ölwannen für Nutzfahrzeuge, Windabweiser für Nutzfahrzeug-Zugmaschinen (Dach- und Seitenspoiler), Nutzfahrzeug-Stoßfänger, -Einstiege, -Kotflügel, -Seitenverkleidungen, -Frontklappen, etc., Zugverkleidungen, Kühlwaggons, Rotorblätter für Hubschrauber und Windenergieanlagen, Sportboote, Caravans, Segelflugzeuge, Zeltgestänge bis hin zu Fußgängerbrücken, Leuchttürme oder Rohrleitungssystemen und Behältern im Kraftwerksbau und der chemischen Industrie sowie Werbe- bzw Dekorationsfiguren

Siehe auch


- Faserverbundwerkstoff
- Faser-Kunststoff-Verbund Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) Kategorie:Verbundwerkstoff

Charter

Charter (engl.) bezeichnet die zeitweilige Überlassung eines Gegenstandes gegen die Entrichtung einer Nutzungsgebühr. Die Bedingungen der Überlassung werden in einem Chartervertrag geregelt. Insbesondere in der Schifffahrt und in der Luftfahrt wird der Begriff verwendet, wenn auf Mietbasis Fahrzeuge für eine bestimmte Zeit von anderen als den Eigentümern genutzt werden sollen. Geht es um Chartern von Segel- und Motorbooten für Urlaub oder Regatten, bezeichnet man dies gemeinhin als Yachtcharter. Tourismusunternehmen chartern oft Flugzeuge, daher stammt der Begriff Charterflüge. Die Einordnung des Chartervertrags in die Vertragstypen des deutschen Schuldrechts bereitet wegen der zahlreichen unterschiedlichen Ausgestaltungen Schwierigkeiten. In der Regel handelt es sich um einen Dienstvertrag und nicht um einen Werkvertrag. Wird das gesamte Schiff oder Flugzeug für eine bestimmte Zeit vollständig dem Charterer ohne Besatzung zur Benutzung überlassen (sog. bareboat-charter oder dry-lease), so liegt ein Mietvertrag vor. Ist aufgrund einer Employment-Klausel auch die Überlassung der Mannschaft geschuldet, so kommen in der Regel die Vorschriften des Transportrechts zur Anwendung. Überlässt der Vercharterer (z.B. die Fluggesellschaft) nur ein Kontingent an Plätzen für Passagiere (z.B. an einen Reiseveranstalter), so liegt ein Werkvertrag mit der Pflicht zur Sammelbeförderung nahe. Siehe auch: Charter (Schrift), Charta Kategorie:Tourismus Kategorie:Mietrecht Kategorie:Schifffahrt

Liegeplatz

Liegeplatz
- Begriff aus der Seefahrt bezeichnet den Ort, an dem Schiffe zum Be- oder Entladen bzw. bei Nichtbenutzung festgemacht oder aufbewahrt sind.
- Seeschifffahrt: Kaiplatz zum Löschen der Ladung
- Sportschifffahrt:
  - Wasserliegeplatz für Kielboote an einer Steganlage
  - Landliegeplatz für Jollen

Germania (Yacht)

Die Germania ist eine Segelyacht, die für die Familie Krupp gebaut wurde. Die 1908 abgelieferte Schoneryacht wurde als Hochzeitsgeschenk von Bertha Krupp nach Entwurf von Max Oertz für ihren Mann Gustav Krupp von Bohlen und Halbach auf der Krupp Germaniawerft in Kiel erbaut. Die Germania war bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges bei Regatten neben der Hamburg des Hamburgischen Verein Seefahrt die Hauptrivalin der Kaiserlichen Rennyachten Meteor III und Meteor IV. Bei Kriegsausbruch 1914 wurde die Germania bei den Vorbereitungen auf die Regatten der Cowes Week von den politischen Ereignissen am Solent überrascht und vom britischen Zoll in Southampton als Prise beschlagnahmt und zur Versteigerung gebracht. Als Exen ging sie unter neuer Eignerschaft an die Ostküste der USA. Die Germania (später Exen und Half Moon) liegt seit 1930 nordwestlich von Key Biscayne (Florida) auf Grund und ist heute das Ziel von Sporttauchern.

Yachten mit dem Namen Germania


- Germania, 1908, Friedrich Krupp Germaniawerft
- Germania II, 1934, A&R, 8m-R-Yacht Baunr. 2856
- Germania III, 1935, A&R, 8m-R-Yacht Baunr. 2974
- Germania IV, 1939, A&R, 8m-R-Yacht Baunr. 3340
- Germania V, 1955, A&R, 13 KR-Yacht Baunr. 5025
- Germania VI, 1963, A&R, 16 KR-Kielyacht Baunr. 5895

Weblinks


- [http://www.divemiami.com/halfmoon.htm Die Geschichte der Yacht (engl.)]
- [http://www.klaus-kramer.de/Verlag/oertz_38-39.pdf Max Oertz]
- [http://www.alt-wilhelmsburg.de/oertz01.htm Yachtwerft von Max Oertz & Harder] Kategorie:Segelschiff Kategorie:Schiffswrack Kategorie:Krupp Kategorie:Wracktauchen

America's Cup

Der America's Cup (AC) ist die bekannteste Segel-Regatta der Welt und eine der ältesten noch heute ausgetragenen Sportveranstaltungen überhaupt. Im America's Cup treten zwei Yachten (Syndikate) in mehreren Wettfahrten gegeneinander an. Der Cupverteidiger ist automatisch qualifiziert und bestimmt das Segelrevier. Der Herausforderer wird durch den Louis Vuitton Cup ermittelt. Die Teilnahme schon am Louis Vuitton Cup setzt großes finanzielles Engagement voraus: Die Budgets der High-Tech-Yachten betragen teilweise über 100 Mio. Dollar. Die Yachten müssen im Land des angemeldeten Teams gebaut werden.

Geschichte

Der America's Cup wurde erstmals am 22. August 1851 vor der britischen Isle of Wight, zunächst unter dem Namen "100 Guinea Cup", ausgetragen und von der US-amerikanischen Yacht America des "New York Yacht Club" gewonnen. Der Yachtverein verteidigte den Pokal in einer unvergleichlichen Siegessträhne in 25 unregelmäßig stattfindenden Wettbewerben bis 1983. 1934 verteidigte die amerikanische Rainbow von H. Vanderbilt den America's Cup gegen die britische Endeavour, die von T.O.M. Sopwith, einem Flugzeugkonstrukteur, ins Rennen geschickt wurde. Die Yachten der so genannten J-Klasse wurden nur für die Teilnahme am America's Cup konstruiert und gebaut. 1983 gewann mit der Australia erstmals ein nicht-amerikanisches Team. Aber schon 1987 holte der legendäre Skipper Dennis Conner, der den Cup 1982 verloren hatte, die so genannte "bodenlose Kanne" zurück in die USA. 1988 folgte ein ungleiches Duell (Mis-Match): Neuseeland forderte Conner mit einem bis dahin undenkbaren Riesen-Segelboot heraus, unterlag aber, da Conner ebenfalls eine Regellücke entdeckt hatte und mit einem überlegenen Katamaran (Zweirumpfboot) den Cup verteidigte. Katamaran Diese Überdehnungen des Reglements waren ab 1992 Grund genug, den Cup nur noch mit Booten der "America's Cup Class" auszutragen, die in einen vorgegebenen Rahmen aus Länge, Gewicht (max. 24 Tonnen), Breite (max. 4,5 m), Tiefgang (max, 4,1 m) Segelfläche etc. konstruiert werden und sich daher ähneln. Die Länge, die Segelfläche und die Verdrängung müssen einer Formel genügen, die zu Bootslängen zwischen 20 und 28 m führt.1992 Nachdem 1995 und 2000 das Team Neuseeland zweimal gewonnen hatte und den Pazifikstaat in einen kollektiven Freudentaumel versetzt hatte, unterlag es 2003 gegen die schweizerische Alinghi - erstmals holte damit ein europäisches Syndikat den Cup, dazu noch eines aus einem Binnenland. Für den America's Cup 2002/03 war geplant mit dem Düsseldorfer Yachtclub und der Illbruck erstmals ein deutsches Herausforderer-Syndikat in das Rennen zu schicken. Aufgrund von Finanzierungsproblemen wurde das Boot nicht fertiggestellt und man konnte letztlich nicht antreten. Michael Illbruck hat dieses Boot (GER68) jedoch zu Trainingszwecken an das neuseeländische Team "[http://www.emiratesteamnz.com Emirates Team New Zealand]", einem der potentiellen Herausforderer von Alinghi im America's Cup 2007, verliehen. Ende 2006 wird Michael Illbruck das Boot segelfertig von den Neuseeländern zurückbekommen. Der 32. America's Cup wird 2007 in Valencia ausgetragen. Am 29. April 2005 meldete das United Internet Team Germany wenige Stunden vor Ablauf der Meldefrist zum ersten Mal in der 154-jährigen Geschichte des America's Cup ein deutsches Boot [http://www.united-internet-team-germany.de].

Ergebnisse

Der jeweilige Cup-Gewinner ist fett markiert.

Weblinks


- [http://www.americascup.com/en/ offizielle Website des 32. America's Cup (englisch)]
- [http://www.bmworacleracing.com/blog Tom Ehman Blog - Einzigartiger Blick hinter die Kulissen mit vielen Fotos (englisch)]
- [http://www.seglermagazin.de/index.php?id=3012 Seglermagazin.de: America's Cup 2007] Kategorie:Segelwettbewerb ja:アメリカスカップ

Kategorie:Schiffstyp

Hier findet man diverse Schiffstypen.
- Für Bootstypen siehe :Kategorie:Bootstyp.
- Für bestimmte Schiffe siehe :Kategorie:Schiff. ! Kategorie:Wasserfahrzeug

Kategori:Rumænere

Kategori:Rumænien Kategori:Europæere ja:Category:ルーマニアの人物 ko:분류:루마니아 사람

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