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Homer

Homer

Homer ist
- ein Dichter der griechischen Antike, siehe Homer (Dichter)
- ein englischer Vorname, bekannt geworden durch die mehrfach ausgezeichnete Zeichentrick-Serie Die Simpsons.
- im Baseball eine weitere Bezeichnung für einen Home Run die Bezeichnung mehrerer Orte in den USA:
- Homer (Alaska)
- Homer (Georgia)
- Homer (Louisiana)
- Homer (Michigan)
- Homer (Nebraska)
- Homer (New York) siehe auch
- Homer City (Pennsylvania)

Dichter

Dichter - eine spezifisch deutsche Wortbildung für den Verfasser von Dichtung, sprachlicher Kunst. Der Begriff fand im 18. und 19. Jahrhundert im deutschen den Vorzug gegenüber dem des Poeten, der von nun an belächelt für den Liebhaber von Versen stand, den Kauz, der keine Beachtung des modernen Marktes fand. Ihm gegenüber wurde der "Dichter" der Autor hoher Literatur seiner Nation, in Emphasen des Sturm und Drang, der Romantik und des Nationalismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ein Seher, Genie und, im herausragenden Fall, geistiger Führer der Nation. Reiner Textproduzent blieb dagegen der "Autor", der Schreiben zum Beruf machen konnte (und dann als Schriftsteller agiert), während der Dichter am Ende (so die mitschwingende Implikation) anerkannt, von der Würdigung leben würde, die ihm die Nation zukommen ließ. Die Einrichtung von Dichterpreisen, Dichterlesungen, der Preußischen und jetzigen Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung trug den Konnotationen dieses Diskurses Rechnung. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor das Sprechen von Dichtern an Rang gegenüber dem - so die Intention - wertungsfreieren von Autoren und, etwas mehr Wertschätzung zulassend, Schriftstellern. Eingehender an dieser Stelle die Stichworte Literatur, Poesie und Dichtung. Er war das
- am himmel

Homer (Dichter)

Homer (griech. Όμηρος Homeros, „Geisel“) ist der älteste namentlich bekannte griechische Dichter. griechische Er lebte vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. (oder auch später) in Kleinasien und soll der Legende nach blind gewesen sein. Schon in der Antike wurde über Homers Person diskutiert: Smyrna, Athen, Ithaka, Pylos, Kolophon, Argos und Chios stritten darum, sein Geburtsort zu sein. Eine der Legenden sagt, er sei am Fluss Meles als uneheliches Kind geboren worden und sein ursprünglicher Name habe Melesigenes gelautet. Gestorben ist er vermutlich auf der Insel Íos. Anders als über seinen Vater sind sich mehrere Quellen einig, dass seine Mutter Kreitheïs hieß. In der Antike wurde er oft als blinder Greis dargestellt. Trotz dieser bereits in der Antike regen Spekulationen über seine Herkunft, sein Aussehen und seine Lebensdaten, ist bis heute nicht ganz geklärt, ob eine historische Person „Homer“ überhaupt existiert hat.

Werke

Íos Berühmt geworden ist er als Dichter zweier der frühesten Epen der Weltliteratur, der Ilias und der Odyssee. Odyssee Diese literaturwissenschaftliche Frage nach der Urheberschaft Homers wird die Homerische Frage genannt. Im Hintergrund geht es dabei um das Problem, ob Homer (sollte er denn gelebt haben) tatsächlich Verfasser der beiden Epen ist – das ist allerdings vom Philologischen her unwahrscheinlich, da zwischen Ilias und Odyssee ca. 50 Jahre liegen – oder ob unter dem Namen „Homer“ verschiedene Dichter zusammengefasst wurden, die ältere, mündlich überlieferte Sagen verschriftlicht haben. Ein weiterer Aspekt der „Homerischen Frage“ ist die Datierung der beiden Epen: Während die einen von einer Entstehungszeit von ca. 850–800 v.Chr. ausgehen, nehmen andere einen wesentlich späteren Zeitpunkt dafür an, etwa 750–700 v.Chr. Gesichert scheint aber die Herkunft der Epen aus dem griechischen Kleinasien. Sie wurde durch die sprachliche Analyse der Werke, die beide im ionischen Dialekt des Griechischen geschrieben sind, bestätigt. Ilias und Odyssee sind die ersten großen Schriftzeugnisse der griechischen Geschichte: Mit ihnen beginnt nach klassischer Ansicht die europäische Kultur- und Geistesgeschichte. Die großenteils legendären antiken Homerviten berichten außerdem von weiteren Homer zugeschriebenen Werken. Dabei handelte es sich wohl durchweg um Pseudepigraphen, von denen außer Fragmenten nur der Froschmäusekrieg komplett erhalten ist.

Fortwirkung

Homers Fortwirkung kann gar nicht überschätzt werden. Bereits im antiken Griechenland dienten seine Epen den politisch stark zersplitterten griechischen Stämmen und Poleis zur Gewinnung eines gemeingriechischen Selbstverständnisses (siehe Nationaldichter). Auch für den „Volks“- und „Natur“-Begriff der deutschen literarischen Klassik und Romantik spielt Homers Dichtung die größte Rolle, weil man in ihm einen Beweis dafür sah, dass das Volk eine eigene authentische Stimme habe (vgl. Volkslied), ja, dass aus ihm die Natur selber spreche. Dieser Überzeugung in der antifürstlichen und antiklerikalen Intelligenz seit dem Sturm und Drang ist es zu verdanken, dass durch Wilhelm von Humboldt (neben dem Lateinischen) die griechische Sprache ein Kernstoff der Bildung des Humanistischen Gymnasiums wurde. Homerische Stoffe und Themen sind dementsprechend sowohl in der klassischen griechischen, als auch in den europäischen Literaturen und Bildenden Künsten allgegenwärtig. In der gehobenen Umgangssprache finden sich dadurch heute noch aus seinem Werk viele Redewendungen und „geflügelte Worte“ (auch dieser Begriff selbst stammt von ihm). Der Princeton-Psychologe Julian Jaynes (1920–1997) hat in seinem seinerzeit aufsehenerregendem Buch The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind die Andersartigkeit der in der Ilias geschilderten Menschen, die in Entscheidungssituationen von Göttern bzw. göttlichen Stimmen gesagt bekommen, was zu tun ist, im Vergleich zur Figur des Odysseus in seiner dem gegenüber auffälligen „Eigenständigkeit und Selbstbewusstheit“ zum Ausgangspunkt einer weit ausholenden psychohistorischen Studie über den „Ursprung des Bewusstseins“ gemacht. Die Erlebnisweise der Helden von Troja interpretiert er dort im Zusammenhang mit zahllosen anderen literaturhistorischen und archäologischen Hinweisen auf ein gleichartiges Erleben in den Jahrtausenden zuvor als Ausdruck einer vorbewussten oder präreflexiven – aufgrund einiger neurophysiologischer Spekulationen von ihm „bikameral“ genannten – Bewusstseinsstrukur, die dem heutigen Bewusstsein mit seiner ausgeprägen Reflexionsfähigkeit unmittelbar vorausgegangen sei und noch vor 3000–4000 Jahren weithin vorgeherrscht haben soll. Beginnend 800 v. Chr. werden in den Schriften Homers u.a. erstmals auch von Kriegsverletzungen mit genauen Angaben zur Blutstillung und Wundtherapie und auch die Pflege Verwundeter beschrieben. Sie sind die ältesten literarischen Zeugnisse der frühen griechischen Heilverfahren.

Literatur


- Robert Fowler (Hrsg.): The Cambridge Companion to Homer. Cambridge 2004.

Weblinks


-
- [http://www.dolacek.de/homer.htm Frank Dolacek: Homer] – Biografie
- [http://gutenberg.spiegel.de/autoren/homer.htm Projekt Gutenberg-DE: Homer] – Ilias und Odyssee in dt. Übersetzung
- [http://12koerbe.de/mosaiken/mos-14.htm Odysseus lauscht den Sirenen (griech.dt.)]
- [http://12koerbe.de/mosaiken/mos-06.htm Homerischer Dionysoshymnus (griech.dt.)]
- [http://dmoz.org/Arts/Classical_Studies/Greek/Homer/ Open Directory: Homer] – Linksammlung (englisch) Homer Homer Homer Homer Homer Homer ja:ホメロス ko:호메로스 ms:Homer simple:Homer th:โฮเมอร์

Zeichentrick

Für einen Zeichentrickfilm werden Zeichnungen einzelbildweise aufgenommen, die sich von Bild zu Bild voneinander unterscheiden. Als Film hintereinander abgespielt, erscheinen die Einzelbilder dem Gehirn als Bewegung. Die Technik funktioniert dabei ähnlich wie im Daumenkino, wo aufeinanderfolgende Zeichnungen in einem Buch beim Durchblättern als Animation erscheinen. Zeichentrick-Elemente können auch mit Realfilm interagieren (Roger Rabbit), oder in Zwischensequenzen, Vor- und Abspann auftreten (Der rosarote Panther). In der Kinoproduktion wird handgezeichnete Animation seit Ende der 1990er-Jahre durch Computeranimation verdrängt. In TV- und Kinderfilm- sowie in Anime-Produktionen spielt die klassische Zeichentrick-Technik, ergänzt durch Computertechnik, auch weiterhin eine wichtige Rolle. Die weltweite Zeichentrickfilmindustrie wächst stetig, weil der Bedarf an neuen Programminhalten durch neue Vertriebswege wie Home-Video und -DVD sowie Internet gewachsen ist. Auch in der Werbung sowie im Kunst- oder Kurzfilm hat Zeichentrick seinen festen Platz. Dem Zeichentrick verwandt sind Flachfiguren- und Scherenschnittfilm. Diese Techniken werden neuerdings durch Computerprogramme wie "Flash", "Animo", "Moho" u.a. erleichtert. Der ganze Bereich wird als "2-D-Animation" bezeichnet, im Unterschied zur "3-D-Animation" (CGI-Animation) und zu Objektanimationen wie Puppen- oder Sachtrick oder Claymation.

Geschichte

Die ersten gezeichneten Filme schuf etwa um 1885 Emile Reynaud, der ebenso wie Emile Cohl ab 1908 noch direkt auf Filmstreifen zeichnete. Zur selben Zeit wurde Winsor McCay in New York mit Filmen bekannt, für die er Zeichnungen von einer Kamera aufgenommen hatte. In der Folge entstanden viele Studios, deren bekannteste die von Walt Disney ("Mickey Mouse"), Max Fleischer ("Coco", "Betty Boop", "Popeye") und Pat Sullivan ("Felix the cat") waren. In diesen Studios entstand aus dem allein arbeitenden Animator das arbeitsteilige System von Spezialisten, das bis heute besteht. Der erste Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge war der argentinische Film "El Apóstol" aus dem Jahr 1917, von dem jedoch sämtliche Kopien 1926 bei einem Brand zerstört wurden.

Technische Entwicklung

Zu Beginn wurden die Zeichnungen noch direkt unter die Kamera gelegt. Etwa ab 1920 wurden sie auf Folie ("Cels") übertragen, was aufwendigere Hintergründe ermöglichte. 1928 kam der Ton hinzu, ab 1930 die Farbe. Für Disney arbeitete der geniale Erfinder und Zeichner Ub Iwerks, der etwa 1935 die Multiplan-Kamera entwickelte, mit der flache Hintergrundzeichnungen auf verschiedenen Ebenen unabhängig voneinander bewegt werden konnten und so einen räumlicheren Eindruck erzeugten. In den 1950ern adaptierte Iworks das Xerox-Kopiersystem dergestalt, daß die Zeichnungen direkt auf Folie kopiert werden konnten, was die glatte outline ablöste und ein raueres cleanup zur Folge hatte. Stephen Bosustov entwickelte bei UPA die "Limited Animation", um nicht ständig komplette Figuren neu zeichnen zu müssen, unterteilte er die Figur auf mehrere Ebenen und adaptierte so den Zeichentrick für die kleineren Budgets des Fernsehens. Der Computer zog relativ spät in die Zeichentrickwelt ein, zuerst in den Kameraraum, wo ungefähr ab 1970 Kamerafahrten vom Rechner kalkuliert und ausgeführt wurden. In den 1990er Jahren ersetzte das Einscannen das frühere Kopieren der Zeichnungen; nachfolgende Arbeitsschritte wie Colorieren und Kamera fanden jetzt im Computer statt. Heutige Produktionssysteme in großen Studios automatisieren möglichst viele Arbeitsgänge, aber immer noch ist Zeichentrickfilm vor allem ein Handwerk, das mit Bleistift und Papier ausgeübt wird. An einem abendfüllenden Zeichentrickfilm arbeiten etwa 100 bis 400 Menschen, und es werden mehrere zehntausend Zeichnungen angefertigt.

Arbeitstechniken

Der klassische Arbeitsablauf großer Studios beginnt mit einem Drehbuch und dem Entwurf der handelnden Figuren. Das Drehbuch ist Grundlage für das Storyboard, in dem für jede Einstellung mindestens eine Zeichnung steht, aus der Kameraeinstellung, Bewegung der Figuren und Art des Hintergrundes erkennbar sind. Nach dem Storyboard werden Layouts gezeichnet, und zwar in der Größe, in der sowohl Animatoren wie Hintergrundkünstler arbeiten. Für jede Figur existiert ein modelsheet, das die Vorlage für alle Zeichner darstellt. Üblicherweise werden, wenn das Drehbuch komplett ist, die Sprecher der Figuren aufgenommen. Die fertigen Dialoge werden vom trackreader (heutzutage oft eine Software) Laut für Laut in die X-Sheets ("exposure sheets") eingetragen. Das X-sheet ist ein einzelbildgenaues Drehbuch für jede einzelne Einstellung, das für den Animator und den Kameramann verbindlich ist. In ihm werden neben dem Dialog sämtliche Kamerabewegungen, vor allem aber der zeitliche Ablauf (Timing) der Bewegungen der Figuren festgehalten. Der Animator erhält das Storyboard, die nötigen Modelsheets, eine Kopie des Layouts und das X-Sheet. Er entwirft nun mit einigen skizzenhaften Zeichnungen das Gerüst der Animation, die "Keyframes" oder Hauptphasen. Das sind jene Zeichnungen, die die Bewegung definieren. Um seine Arbeit zu überprüfen, nimmt er sie mit dem linetester auf, einer Software, die per Videokamera aufgenommene Zeichnungen auf einem Rechner abspielt. Dabei kann er jede Zeichnung so lange in der Zeit verschieben, bis das Timing passt. Sind der Animator und der Regisseur mit der Szene zufrieden, geht die "rough animation" zum Assistenten des Animators. Der zeichnet die "cleanups", also Reinzeichnungen der Keyframes, getreu nach den Vorgaben des Modelsheets, und fügt evtl. "breakdowns" hinzu. Das sind Zeichnungen zwischen den Keyframes, die die Bewegung noch genauer definieren. Der wachsende Stapel Papier gelangt nun zum Inbetweener oder Zwischenphasenzeichner, der die immer noch fehlenden Zeichnungen zwischen die bereits existierenden einfügt. Für normale Bewegungen genügen 12 Zeichnungen pro Sekunde Film, bei extrem schnellen, oder Bewegungen quer durchs Bild braucht es schon mal 24 Zeichnungen, damit kein Rotoskop-Effekt auftritt. Der Standard wie z. B. bei Disney liegt bei etwa 18 Zeichnungen pro Sekunde. TV-Serien kommen stellenweise mit 6 Zeichnungen pro Sekunde aus. Manchmal sind viele Zeichnungen pro Sekunde auch nicht notwendig, wie bei besonders illustrierten Standbildern im Kunstfilm oder als Bildergeschichten. Sind sämtliche Zeichnungen vorhanden, ist die Szene mehrfach getestet und abgenommen, kann sie coloriert werden. Früher wurden sämtliche Zeichnungen auf Folie übertragen oder kopiert und diese dann per Hand auf der Rückseite ausgemalt. Heutzutage findet das Colorieren immer mehr im Computer statt. Der Colorist arbeitet dann am Bildschirm mit den eingescannten Zeichnungen. Animationssoftware kann dabei viel automatisieren, per Hand wird nur noch das erste Bild einer Szene coloriert - der Computer coloriert alle weiteren Phasen - danach werden natürlich eventuelle Fehler korrigiert. In der Zwischenzeit wurden die Hintergründe gemalt. Früher trafen sich die Hintergründe mit den bemalten Folien unter der Kamera wieder, heute werden auch sie eingescannt, oder sogar ganz am Computer gemalt. Das Zusammenstellen ("Compositing") der verschiedenen Teile der Animation über dem Hintergrund bietet Gelegenheit, noch Spezialeffekte einzufügen. Sind alle Einzelteile eingefügt, wird die Szene gerendert und entweder digital gespeichert oder auf Zelluloid-Film ausbelichtet.

Hintergründe

Viele Zeichentrickfilme, insbesondere Disney-Filme basieren auf Märchen (Schneewittchen, Aschenputtel, Die kleine Meerjungfrau), Legenden bzw. Mythen (Robin Hood, Hercules) oder auf historischen Romanen (Das Dschungelbuch, Der Glöckner von Notre Dame). Doch während sich vor allem Walt Disney an Märchen als Quellen für die ersten Zeichentrickfilme orientierte, entstanden auch Zeichentrickfilme, deren Geschichten speziell für den Film geschrieben wurden. Da Zeichentrickfilme Kinder als eine wichtige Zielgruppe haben, hält sich der Inhalt der Filme nicht immer an seine Quelle und es werden Anpassungen im Hinblick auf ein Happy End oder den Tod von Charakteren vorgenommen. Erwachsene Zuschauer werden bei diesen Filmen oft auch auf einer anderen Ebene angesprochen, z. B. durch Witze, die einem Kind entgehen würden. Eine Ausnahme bilden hier japanische Zeichentrickfilme, so genannte Animes, die zwar ebenso wie die Disney-Filme ein breites Publikum ansprechen wollen, dabei aber meist auf Anpassungen für ein jüngeres Publikum verzichten.

Beispiele

Klischees

Folgende Behauptungen werden immer wieder über Zeichentrickfilme aufgestellt:
- „Zeichentrickfilme sind für Erwachsene uninteressant“ Zeichentrickfilme werden vor allem in der heutigen Zeit als Kinderkram abgetan, der es nicht wert ist, angesehen zu werden. Dieses Klischee ist vor allem auf Walter Elias Disney zurückzuführen, der seine Zeichentrickfilme vorwiegend für das jüngere Publikum entworfen hat. Sehr viele Zeichentrickfilme sind auf Kinder zugeschnitten, aber auch für Erwachsene interessant. Es gibt aber auch einige wenige, die sich ausschließlich an das erwachsene Publikum richten.
- „Zeichentrickfilme aus Japan sind zu brutal und für kleinere Kinder ungeeignet“ Die Ursache vieler Klischees an Trickfilmen sind die Anime (Trickfilme aus Japan), die in Europa mittlerweile bekannt, berühmt, aber in manchen Kreisen auch verhasst sind. Anime werden auf der einen Seite wegen teils enormer Gewaltdarstellungen kritisiert, auf der anderer Seite werden sie wegen übertriebener Niedlichkeit gemieden. Beide Behauptungen sind zum Teil gerechtfertigt, doch dürfen sie nicht verallgemeinert werden. Bei der Verurteilung von Animes wird auch meistens vergessen, dass die klassischen Trickfilme wie Heidi, Wickie und die Starken Männer und Die Biene Maja alle aus Japan kommen und somit auch Anime sind.
- „Zeichentrickfilme sind immer lustig, doch nie traurig“ Dies trifft häufig zu, doch Ausnahmen gibt es auch hier. So ist z. B. der Antikriegsfilm Die letzten Glühwürmchen von Isao Takahata ein Trickfilm, der keine humoristischen Elemente beinhaltet und sich auf dem Niveau einer Tragödie bewegen. Es gibt auch Trickfilme, die beide Genres (Komödie und Tragödie) ineinander vereinen.

Zeichentrickfilme heute

Die Produktion von abendfüllenden Zeichentrickfilmen fürs Kino ist in den letzten Jahren ein wenig zurückgegangen. Der Erfolg von Pixar und anderen Produzenten von CGI-Animationsfilmen bewog Disney, keine klassischen Zeichentrickfilme mehr zu produzieren. Mit Die Kühe sind los! soll Disney den vorläufig letzten Kino-Zeichentrickfilm produziert haben. Auch andere Studios sind von der Umorientierung ihrer Geldgeber weg vom 2-D, hin zum 3-D-Film betroffen, obwohl der wirtschaftliche Erfolg Pixars eher in seiner inhaltlichen und künstlerischen Virtuosität begründet liegt. Dennoch werden weltweit weiterhin lange Zeichentrickfilme, vor allem aber Fernsehserien produziert. Disney selbst betreibt Studios in Japan und Australien, die in klassischer Technik hauptsächlich für den wachsenden Home-Video-Markt arbeiten. In Japan (z. B. Studio Ghibli), Korea (z. B. SEK Trickfilmstudios in Nordkorea), Taiwan und China wächst die Trickfilmindustrie, die entweder als Zulieferer für europäische und amerikanische Firmen arbeitet oder mit Produktionen in Eigenregie den heimischen Markt beliefert. Herausragende künstlerische Persönlichkeiten wie Hayao Miyazaki verweigern sich grundsätzlich dem 3-D-Boom: „Wir benutzten die Technik, die grafisch am besten aussieht. Und Handzeichnungen sind dazu immer noch die geeignetste Methode.“ In Europa werden dank des Cartoon-Programmes der EU in den letzten Jahren verstärkt abendfüllende Zeichentrickfilme hergestellt, die meisten davon für Kinder.

International bedeutende Personen


- Winsor McCay (1867-1934), Karikaturist und Comic-Zeichner, entwickelte die Grundlagen der Zeichentrickfilmtechnik. Der Erfolg seines Trickfilms Gertie the Dinosaur im Jahr 1914 führte zur Gründung der ersten professionellen Zeichentrickstudios.
- Walt Disney (1901-1966), US-amerikanischer Trickfilmer. Er gilt unter seinen Fans fast schon als „amerikanischer Hayao Miyazaki“, schuf er doch bereits 1922 die Märchentrickfilmreihe „Laugh-O-Grams“, wenig später die Zeichentrickfigur Oswald the Lucky Rabbit und 1928 zusammen mit Ub Iwerks die legendäre Mickey Mouse sowie Minnie Mouse (1928), Pluto (1930), Goofy (1932) und Donald Duck (1934).
- Paul Grimault (1905-1994), französischer Zeichentrickfilmer (größter Erfolg: Der König und der Vogel).
- Tex Avery (1908 - 1980), US-amerikanischer Trickfilmer, brach mit der alleinigen Dominanz des Disney-Stils. Erfinder von Bugs Bunny und Daffy Duck.
- Don Bluth (geb. 1938), US-amerikanischer Trickfilmer (größte Erfolge: Feivel der Mauswanderer, Ein Land vor unserer Zeit).
- Ralph Bakshi (geb. 1938), Trickfilmregisseur und -drehbuchautor von Fantasyfilmen (z. B. Der Herr der Ringe 1980, Das letzte Einhorn, Feuer und Eis) sowie zahlreicher sozialkritischer Trickfilme (z. B. Fritz the Cat, Coonskin - Schwarzer Hass).
- Hayao Miyazaki (geb. 1941), japanischer Anime-Regisseur und Oscar-Preisträger. Der Zeichner der Zeichentrickserie Heidi gilt als „japanischer Walt Disney“, und sein Film Chihiros Reise ins Zauberland ist der meistausgezeichnete Trickfilm aller Zeiten.
- Hideaki Anno (geb. 1960), Mitbegründer des Studio Gainax, Regisseur des hochgelobten Anime, Neon Genesis Evangelion.
- Bill Plympton (geb. 1946), Zeichner von Filmen wie „Mutant Alien“ oder „The Tune“.
- Matt Groening (geb. 1954), Erfinder der Kultzeichentrickserien „The Simpsons“ und „Futurama“.
- Osvaldo Cavandoli (geb. 1920) Erfinder der Zeichentrickfigur La Linea.

Zeichentrick- und Animationsfilme im Kinoformat

Disney

siehe auch Walt Disney Meisterwerke

Pixar

Dreamworks

Warner Bros.

Don Bluth

Amblin Entertainment

Nickelodeon

Deutsche Zeichentrickfilme

Asterix-Filme

Weitere

Berühmte Zeichentrickfiguren


- Micky Maus, Donald Duck (Geistiger Vater: Walter Elias Disney)
- Bugs Bunny, Daffy Duck (Geistiger Vater: Tex Avery und Chuck Jones)
- Der rosarote Panther (Geistiger Vater: Richard Williams)
- Heidi aus Heidi (Geistige Mutter: Johanna Spyri)
- Wickie aus Wickie und die starken Männer (Geistiger Vater: Runer Jonsson)
- Darkwing Duck aus der gleichnamigen Serie (Geistiger Vater: Tad Stones)
- Spongebob Schwammkopf (Geistiger Vater: Stephen Hillenburg)
- Invader Zim (Geistiger Vater: Jhonen Vasquez)
- Cosmo und Wanda (Geistiger Vater: Butch Hartman)

Verfilmte Zeichentrickfiguren


- Asterix (Geistiger Vater: René Goscinny)
- Garfield (Geistiger Vater: Jim Davis)
- Snoopy aus Die Peanuts (Geistiger Vater: Charles M. Schulz)
- Lucky Luke (Geistiger Vater: Morris)
- Pikachu aus Pokémon (Geistiger Vater: Satoshi Tajiri)
- Son-Goku aus Dragon Ball (Geistiger Vater: Akira Toriyama)

Anime

Anime ist die Bezeichnung für alle Zeichentrickfilme die in Japan produziert werden.
- Anime
- Geschichte des Anime
- Liste der Anime-Titel

Siehe auch


- Animation
- Bildergeschichte
- Comic, Manga
- Computeranimation
- Filmkunst, Themenliste Film
- Liste der Zeichentrickserien
- Oscars/Animierter Spielfilm (Academy Award - Bester animierter Spielfilm)
- Trickfilm

Literatur


- Leonard Maltin: Der klassische amerikanische Zeichentrickfilm (OT: Of Mice and Magic). Heyne, München 1991, ISBN 3-453-86042-X
- Rolf Giesen: Lexikon des Trick- und Animationsfilms. Die große Welt der animierten Filme. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-523-6
- Frank Thomas, Ollie Johnston: Disney Animation. The Illusion of Life. Abbeville Press, New York 1981, ISBN 0-89659-698-2
- Walt Disney, Bob Thomas, Paul Hartley: Die Kunst des Zeichenfilms. Blüchert, Hamburg 1960
- Rolf Giesen (Hrsg.): Das große Buch vom Zeichenfilm. Comicaze Verlagsgesellschaft, Berlin 1982, ISBN 3-923266-00-6
- Jerry Beck (Hrsg.) : The 50 Greatest Cartoons. As Selected by 1000 Animation Professionals. JG Press / Layla, North Dighton 1998, ISBN 1-57215-271-0

Weblinks


- [http://www.trickfilmwelt.de trickfilmwelt.de]
- [http://www.trickuniversum.de Trickuniversum]
- [http://www.zeichentrickserien.de zeichentrickserien.de]
- [http://www.bcdb.com bcdb.com]
- [http://www.CartoonResearch.com CartoonResearch.com]
- [http://mag.awn.com/ Animation World Magazine (engl.)] !Zeichentrickfilm

Die Simpsons

Die Simpsons ist eine US-amerikanische Zeichentrickserie, die dem Genre einer Sitcom-Parodie zuzurechnen ist. Die Serie wurde ursprünglich von Matt Groening für einen Kurzauftritt in der Tracey Ullman Show 1986 kreiert. 1989 wurde sie vom Fernsehsender Fox Network zu einer Fernsehserie ausgebaut und läuft dort seither wöchentlich. Ihre deutsche Free-TV-Premiere hatte die Serie 1991 im ZDF, seit 1994 ist sie auf ProSieben zu sehen. In Österreich läuft die Serie auf ORF 1 und in der Schweiz auf SF 2 im Zweikanalton. Ort der Handlung ist die fiktive US-Stadt Springfield (ein häufiger Ortsname in den USA). Auf satirische Weise werden diverse Aspekte des US-amerikanischen Alltagslebens (Konsum, Fast-Food, Fernsehen, Religion etc.) karikiert. Auffällige zeichnerische Besonderheiten der Simpsons-Charaktere sind die gelbe Hautfarbe, die Anzahl der Finger an einer Hand (vier), ein Überbiss und die kreisrunden Augen der meisten Charaktere. Die Simpsons ist die langlebigste Prime-Time-Serie und zugleich die erfolgreichste Zeichentrickserie aller Zeiten. 1997 überholte sie die Familie Feuerstein, was ihr 2001 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einbrachte. Außerdem sind die Simpsons ein Milliardengeschäft für den US-Sender Fox und seine ausländischen Mitsender.

Charaktere

Im Folgenden sind die Hauptcharaktere der Serie aufgeführt, eine ausführlichere Übersicht inklusive der Nebenfiguren findet sich im Artikel über Charaktere in Die Simpsons. Typisch für Die Simpsons ist, dass sich der Großteil der personellen Besetzung in den einzelnen Folgen aus einem zwar breiten, aber überschaubaren Spektrum an „Springfield-Bewohnern“ bildet. Das detaillierte Zusammentragen von Informationen über die einzelnen Charaktere, die zum festen Inventar von Springfield gehören, war deshalb stets ein Merkmal der Simpsons-Fancommunity. Die Haupthandlung der einzelnen Folgen wird jedoch nahezu immer von den Familienangehörigen der Simpsonsfamilie getragen, hauptsächlich von Homer, Marge, Lisa und Bart Simpson.

Hauptcharaktere

Homer J. Simpson

Homer Jay Simpson ist das Familienoberhaupt der Simpsons, Ehemann von Marge sowie Vater von Bart, Lisa und Maggie (Margaret). Er arbeitet im Springfielder Kernkraftwerk, dessen Chef Charles Montgomery Burns ist. Tätig ist Homer als Sicherheitsinspektor im Sektor 7G, obwohl er nahezu keinerlei Qualifikation für diesen Beruf besitzt. Er wird als faul, infantil und vergnügungssüchtig beschrieben, besitzt eine geringe Aufmerksamkeitsspanne, ein niedriges Reflexionsniveau und neigt außerdem zu drastischen Gefühlsausbrüchen, nach Feierabend betrinkt er sich häufig in der Kneipe Moe’s Taverne. Trotz allem ist Homer kein Antiheld im eigentlichen Sinne, sondern durchaus ein Sympathieträger. Er verfolgt keine bösen Absichten und wird in den meisten Folgen als zwar teilweise desinteressierter, aber dennoch aufrichtiger Familienmensch gezeigt. Homer ist der Name des Vaters und einer der Söhne von Matt Groening. Ein „Homer Simpson“ existiert übrigens auch als Hauptfigur des satirischen Hollywood-Romans Tag der Heuschrecke (1939) von Nathanael West: es ist hier ein naiver Provinz-Tölpel.

Marge Simpson

Marjorie „Marge“ Simpson, geborene Bouvier, die Ehefrau von Homer und Mutter von Bart, Lisa und Maggie (Margaret), ist die gute Seele im Hause Simpson. Sie lebt in aufopfernder Zuwendung für ihre Familie, und führt den Haushalt. Aus dieser Rolle bricht sie nur selten aus. Sie ist im Gegensatz zu Homer auch kulturell interessiert. Sie vertritt starke moralische Grundsätze (auch wenn sie nicht unbedingt die Kapazität dazu besitzt, diese rational zu begründen), die sie auch in der Erziehung an die Kinder weiterzugeben versucht. Ihr einziges Laster ist ihre Spielsucht, die allerdings in nur wenigen Folgen zur Geltung kommt. Margaret war auch der Name der Mutter von Matt Groening.

Bart Simpson

Nathanael West Bartholomew „Bart“ Jo-Jo Simpson, alias „El Barto“ ist der Sohn von Homer und Marge. Er besucht die vierte Klasse der Grundschule in Springfield, welche von Direktor Seymour Skinner geleitet wird. Seine Klassenlehrerin ist Mrs. Krabappel, der Bart viel Sorge bereitet, da er der typische Klassenclown ist, ausnehmend frech und frühreif. Bart ist ein Anagramm für brat, was auf Deutsch so viel wie Balg bedeutet. Ein sehr beliebter Gag sind seine Spaßanrufe bei Moe, dem Inhaber der Kneipe Moes Taverne. Der bekannteste dürfte sein: „Ist hier jemand, der Dünsch heißt?“

Lisa Simpson

Lisa Marie Simpson ist das zweite der Simpson-Kinder und hochbegabt. Sie besucht die zweite Klasse der Grundschule von Springfield unter der Leitung von Miss Hoover. Dort gehört sie zu den Vorzeigeschülern der Schule. Sie spielt Bariton-Saxophon (ihr Vorbild ist der Saxophonspieler „Zahnfleischbluter-Murphie“ – im Original „Bleeding Gums Murphy“), ist Vegetarierin, Buddhistin und Umweltschutzaktivistin. Lisa fühlt sich von der Welt und im Speziellen von ihrer Familie missverstanden. Lisa hieß auch Matt Groenings Schwester.

Maggie Simpson

Margaret „Maggie“ Simpson ist das jüngste Mitglied der Simpsons. Sie spricht nur in einer Folge und ist Teil der Simpsonsfamilie, spielt aber nur sehr selten eine handlungstragende Rolle. Sie hat beispielsweise Mr. Burns angeschossen. Auch bei Maggie stammte der Name wieder aus Matt Groenings Familie – eine seiner Schwestern heißt ebenfalls Margaret, wird aber Maggie gerufen.

Synchronsprecher/Synchronisation

Für eine Liste der deutschen und englischsprachigen Synchronsprecher siehe am Ende dieses Artikels. Da die Besetzung der Synchronstimmen im Laufe der Jahre teils wechselte, ist diese Liste nicht besonders aufschlussreich. Einige Fans kritisieren die Synchronisation der Serie ins Deutsche und behaupten, dass Synchronregisseur Ivar Combrinck nicht über ausreichende Englischkenntnisse für seine Arbeit verfüge und zudem den Humor der Simpsons nur teilweise verstehe. Besonders wird sein Drang kritisiert, möglichst alles komplett ins Deutsche zu übersetzen, so auch gelegentlich Titel von Liedern und Namen von Dingen, die im deutschen Sprachgebrauch allgemein unter ihrem englischen Namen bekannt sind (Beispiel: „Butt-Head Memorial Auditorium“ wird mit „Arschkopf-Gedächtnis-Auditorium“ übersetzt, sodass die Anspielung auf die Comicfigur Butt-Head verloren geht, das Rollenspiel Dungeons and Dragons (auch im Deutschen nur unter diesem Titel erhältlich) wird als „Kerker und Drachen“ übersetzt, oder The Isotopes rules wird mit Isotopes-Spielregeln statt sinngemäß Isotopes sind spitze übersetzt). Andere Fans der Serie, die für längere Zeit in den USA gelebt haben, sind wie auch Matt Groening selbst der Ansicht, dass „‚Die Simpsons‘, im Gegensatz zu vielen anderen amerikanischen Fernsehserien, sehr gut und sehr detailverliebt synchronisiert sind. Problematisch sind amerikanische Insider-Witze, aber auch hier bemühte Ivar Combrinck sich oft um eine adäquate Übertragung. Ivar Combrinck ist es hoch anzurechnen, dass er Anfang der neunziger Jahre viele politisch unkorrekte Witze mit ins Deutsche übernommen hat. Im deutschen Fernsehen muss ebenfalls bei den zahlreichen Gastauftritten von Prominenten wie Michael Jackson oder Johnny Cash auf deren Originalstimmen verzichtet werden. Allerdings werden häufig für solche Gast-Charaktere wenn möglich die allgemein assoziierten Synchronstimmen eingesetzt.

Die Herkunft der Namen

Aber auch die Namen vieler Nebenfiguren haben einen tieferen Sinn:
- Jaqueline Bouvier (
Marges Mutter) – Bouvier war der Mädchenname von John F. Kennedys Ehefrau Jaqueline
- Seymour Skinner (
Direktor der Grundschule) – Trägt wahrscheinlich den Namen des prominentesten Vertreters des Behaviorismus, Burrhus Frederic Skinner, in den USA. Der Name bezieht sich womöglich auf „see more skin“.
- Chief Wiggum (
der Polizeichef) – Matt Groenings College-Liebe hieß mit Nachnamen Wiggum
- Miss Hoover (
Lisas Klassenlehrerin) – Eine Grundschullehrerin Groenings
- Apu Nahasapeemapetilon (
Supermarktleiter) – Apus Weg ins Leben, einer von Groenings Lieblingsfilmen
- Maude, Rod und Todd Flanders (
christliche Nachbarn) – reimen sich alle auf god (dt. Gott)
- Kang und Kodos (
Aliens in den Horror-Folgen) – Ein Klingone (Kang) bzw. ein Diktator (Kodos) aus Raumschiff Enterprise
- Barney Gumble (
Homers Saufkumpan) – Barney Rubble (dt. Geröllheimer) aus Familie Feuerstein
- Troy McClure (
zweitklassiger Schauspieler) – Die B-Movie-Schauspieler Troy Donohue und Doug McClure
- Dr. Nick Riviera (
schlechter Arzt, genannt Dr. Nick) – Elvis Presleys Leibarzt George C. Nichopoulos, genannt Dr. Nick
- Milhouse Van Houten (
Barts bester Freund und Nachbarskind) – höchstwahrscheinlich nach Richard Milhous Nixon und Leslie Van Houten, einem Mitglied der „Manson“-Familie
- C. (Charles) Montgomery Burns (
Besitzer des Atomkraftwerks) – „See, Montgomery burns“: Anspielung auf den Ku-Klux-Klan, der Häuser von Schwarzen Bürgern anzündete (Montgomery, Hauptstadt von Alabama)
- Artie Ziff (
Millionär und Abschlussball-Begleitung von Marge) – Art Garfunkel (Simon & Garfunkel), ebenfalls auch optische Ähnlichkeit

Springfield

Matt Groening wählte diesen Namen für die Stadt, in der die Serie spielt, weil es 1989 der häufigste Städtename in Amerika war. Der Name Fairview kam auf Platz zwei. Springfield soll den typischen Durchschnitt einer US-amerikanischen Kleinstadt widerspiegeln. Die Vielzahl der verschiedenen Nebenfiguren stellt dabei die Bevölkerung der Stadt und erfüllt die verschiedenen Funktionen. In der Serie wird hartnäckig vermieden, die genaue Lage zu nennen. In manchen Episoden werden zwar Hinweise gegeben, wo genau sich das Simpsons-Springfield befinden könnte, jedoch wird diesen Hinweisen in der Regel am Ende der Episode bzw. in einer späteren Episode widersprochen. Wenn eine der Figuren die Lage Springfields auf der Karte sagen bzw. zeigen will, wird sie in der Regel unterbrochen oder jemand anderes stellt sich vor die Karte. Der Zuschauer wird also im Dunkeln darüber gelassen, ob es sich beim Springfield der Simpsons überhaupt um eines der echten Springfields in den USA handelt, und wenn ja, um welches. In der „Dokumentations-Folge“
Hinter den Lachern fällt am Ende der Satz „Soviel zu dieser wunderlichen Familie aus Kentucky“, wobei dies natürlich absolut keine Rückschlüsse zulässt, weil man einfach mit dem Rätselraten um den Standort Springfield spielt. Die fiktive Stadt Springfield wurde von Jebediah Obadiah Zachariah Jenediah Springfield, während der Erschließung des amerikanischen Kontinents, gegründet. Die Hälfte der Siedler gründete, nach einen Streit mit Jebediah Springfield, die Nachbarstadt Shelbyville. Häufig in der Serie wiederkehrende Schauplätze Springfields sind:
- Die Straße Evergreen Terrace, dort wohnen die Simpsons und ihre Nachbarn, Familie Flanders
- Das Atomkraftwerk
(Springfield Nuclear Power Plant, SNPP), dort arbeitet Homer Simpson
- Die Grundschule
(Springfield Elementary), die die Kinder besuchen
- Moes Taverne
(Moe’s Tavern), die Stammkneipe von Homer, seinen Arbeitskollegen Carl und Lenny und von Barney Gumble
- Die Kirche, deren Pastor Reverend Lovejoy ist
- Der Kwik-E-Mart, der Supermarkt, in dem der Inder Apu Nahasapeemapetilon (zeitweise rund um die Uhr) arbeitet
- Das Altenheim „Retirement Castle“, in dem Homers Vater Abe (Abraham) „Grandpa“ Simpson lebt
- Das Stadthaus, wo regelmäßig Versammlungen abgehalten werden
- Das Herrenhaus von Kernkraftwerkbesitzer Mr. Burns
- Das Sportstadion, wo die Spiele der Baseballmannschaft „Springfield Isotopes“ ausgetragen werden
- Das Krankenhaus „Springfield General Hospital“ bzw. „Marvin Monroe Memorial“
- Die „Krusty-Burger“-Filiale
- Das Bowlingcenter „Barney’s Bowl-a-rama“
- Der Comicladen „The Android's Dungeon & Baseball Card Shop“
- Das Einkaufszentrum
- Krustys Studio 1997 veröffentlichte Fox Interactive das von Digital Evolution entwickelte Computerspiel
Virtual Springfield, in dem man diesen Ort näher kennen lernen kann, allerdings nur einige Örtlichkeiten. 2003 erschien The Simpsons: Hit&Run, das auch in Deutschland erhältlich ist und die Möglichkeit bietet, die ganze Stadt in 3D zu erkunden. Die Anordnung der Gebäude widerspricht sich teilweise mit der Serie, was daran liegt, dass die Autoren die Stadt der Handlung häufig etwas anpassen. Für das bekannte Computerspiel Counterstrike existiert eine sehr detaillierte, interaktive und voll begehbare 3D-Karte (Map) die die wichtigsten Lokalitäten der Ortschaft nachbildet. Es gibt auch verschiedene Projekte von Fans der Serie, die sich mit der Kartographierung der fiktiven Stadt Springfield beschäftigen und bereits sehr [http://www.mapofspringfield.com/map/index.html detaillierte Stadtpläne] erstellt haben.

Markenzeichen der Serie

Entwicklung der Charaktere

Der hintergründige Humor und die Charakteristika der einzelnen Figuren entwickelten sich erst im Laufe der Zeit. Die Charaktere machten äußerlich wie inhaltlich eine Wandlung durch, bis sie auf dem heutigen Stand angekommen waren. Dies betrifft zumindest die erste Staffel, in der die Figuren noch auffällig grob gezeichnet waren, zum Beispiel mit kleineren Augen und eckigeren Umrissen. Am auffälligsten sind Barts Freund Milhouse van Houten und Barkeeper Moe, die beide zunächst noch schwarze Haare hatten und Waylon Smithers, anfangs noch mit brauner Hautfarbe. Entscheidend aber sind die Veränderungen von
- Homer – anfangs noch treusorgender Familienvater mit guten Tischmanieren und Versagensängsten (Episoden:
Der Versager, Eine ganz normale Familie) – wird er später durchweg als dümmlicher Fresssack mit teilweise erheblich übersteigertem Selbstbewusstsein dargestellt (Jerkass Homer).
- Lisa und Marge sind beide anfangs noch ohne besondere Charakterzüge. Lisas Entwicklung wird besonders hervorgehoben durch ihren Religionswechsel zum Buddhismus und ihrer Umstellung zu vegetarischer Ernährung hin.
- Ned Flanders mutiert vom farblosen Nachbarn (der Homer beim Nachnamen anspricht) zum christlichen Fanatiker mit chronischer Harmoniebedürftigkeit und eigentümlicher Sprechweise („Hey diddely-hoo, Homerchen“).
- Mr. Burns, der sich zu einem Geizhals mausert und den Hass der ganzen Stadt auf sich vereint, und sein „speichelleckender“ Assistent Smithers, der homosexuelle Träume von seinem Chef hat – und ihm einmal sogar seine Liebe gesteht. Diese Charakterzüge geben den Stoff für viele Gags oder auch Inhalte der Episoden. Auffallend ist zudem, dass die Charaktere nie älter werden. So ist Bart immer in der vierten und Lisa in der zweiten Klasse, Maggie hat das Sprechen bislang nicht gelernt. Dies stellt zugleich ein Charakteristikum der
Simpsons dar: am Ende einer Folge findet immer eine Rückkehr zum status quo statt. Die einzelnen Personen verfügen zwar über ein Gedächtnis und entwickeln sich weiter, die grundlegenden Verhältnisse ändern sich jedoch nicht. (Eine Ausnahme bilden die Halloween-Episoden, s.u.)

Gelbe Hautfarbe und vier Finger

Alle Figuren bei den Simpsons haben an jeder Hand vier Finger und sind meist - wie Groening selbst - Linkshänder. Hände mit vier Fingern tauchen in vielen Cartoons und Zeichentricksendungen auf, da sie einfacher und schneller zu zeichnen sind. Die einzige Person mit fünf Fingern an jeder Hand ist Gott (taucht gelegentlich in der Serie auf). Meistens sieht man nur seine Hand. Die Simpsons und die meisten Bewohner von Springfield besitzen zudem eine (mehr oder weniger) gelbe Hautfarbe (die Simpsons selber den RGB-Farbwert 255/217/15). Zum einen wird gesagt, die Simpsons seien gelb, weil Matt Groening zum Zeitpunkt des Entwerfens lediglich die Farbe Gelb vorrätig gehabt habe und trotzdem anfing, mit dieser zu zeichnen. Eine weitere Möglichkeit wäre Groenings Zuneigung zu dieser Farbe. Die Charaktere sind sich ihrer gelben Hautfarbe bewusst. So sagt Bart, als ihn Lisa bei einem Bad erwischt, dass auch ein Junge Wert auf eine gepflegte, gelbe Haut legt. Eine weitere Erklärungsweise ist, dass man durch die Farben Zapper anhalten will. Auch die Tatsache, dass auffallend viele Gebrauchsgegenstände innerhalb der Serie pink sind, lässt Raum für Spekulationen. Die pinken Gegenstände fallen zusammen mit den gelben Figuren aus der sonst einigermaßen realistischen Farbgebung der Serie heraus. Beispiele hierfür sind etwa das Telefon, die Wohnungstür, die Tapete in einigen Räumen des Hauses, das Auto der Familie oder der Fernseher. In der US-Sendung
Inside the Actors Studio gab Yeardley Smith (Synchronstimme von Lisa) an, Matt Groening habe mit der Wahl der gelben Farbe die Fernsehzuschauer verwirren und glauben machen wollen, die Farbeinstellungen ihres Fernsehers seien nicht korrekt.

„Nein!“

Das ist der zum Markenzeichen gewordene Ausruf von Homer Simpson, wenn ihm ein Missgeschick passiert oder etwas Negatives widerfährt. Im englischen Original lautet dieser Ausruf
D’oh. Dieses Wort ergibt eigentlich überhaupt keinen Sinn und über seine Entstehung gibt es viele Legenden. Als gesichert gilt, dass in den Drehbüchern der Serie immer nur Annoyed Grunt (verärgertes Grunzen) stand (und bis heute steht). Homers Sprecher Dan Castellaneta improvisierte darauf das D’oh. Angeblich soll es daher stammen, dass jemand in einer Talkshow einmal damn (verdammt) sagen wollte. Als ihm einfiel, dass Fluchen im amerikanischen Fernsehen verpönt ist, brach er ab und sagte verlegen oh. Andere Quellen verweisen auf das Komiker-Duo Laurel & Hardy (Dick & Doof), auf das der fiktive Fluch angeblich zurückgehen soll (ursprünglich: Dooh!). Inzwischen ist das Wort in den amerikanischen Sprachgebrauch eingegangen und auch für die meisten Nicht-Simpsons-Fans verständlich. 2001 wurde D’oh sogar offiziell in den Webster’s Millennium Dictionary of English aufgenommen und ist auch im Oxford English Dictionary zu finden. In der deutschen Synchronisation wurde aus dem D’oh ein kurzes, scharfes Nein!

Gäste

In zahlreichen Folgen traten Prominente als Gäste auf. Ihre gezeichneten Alter Egos wurden meist von den realen Prominenten synchronisiert. Allerdings mussten in den USA für die Gastauftritte (ehemaliger) US-Präsidenten Stimmenimitatoren gefunden werden. Beispiele für prominente Gäste (nicht Sprecher) sind zum Beispiel Michael Jackson (unter einem Pseudonym), Danny DeVito, Stephen Hawking, Paul McCartney, Elton John, die Red Hot Chilli Peppers, U2, R.E.M., Britney Spears und in der neuen Staffel 16 auch 50 Cent. Selbst der Medienmogul Rupert Murdoch, auf dessen Sender Fox Network die Serie in den USA ausgestrahlt wird, gibt seiner gleichnamigen Figur eines „Milliardenschweren Despoten“ seine eigene Stimme. Auch Mick Jagger, George Harrison, Lenny Kravitz, Ringo Starr und andere Rockstars traten in einigen Simpsons-Folgen auf. Auch werden Angewohnheiten der Personen, zum Beispiel Keith Richards (Rolling Stones) Alkoholaffären, persifliert. Darüber hinaus synchronisieren Prominente ab und an Figuren, die mit ihnen selbst nichts zu tun haben (zum Beispiel Lisa Kudrow aus der US-Sitcom
Friends oder Schauspieler Dustin Hoffman unter dem Pseudonym Sam Etic (Anspielung auf das engl. Wort für semitisch) als Lisas Vertretungslehrer Mr. Bergstrom).

Gastauftritte


- Die Schauspieler David Duchovny und Gillian Anderson als die Agenten
Fox Mulder und Dana Scully aus der Serie Akte X
- Leonard Nimoy als er selbst
- Der Talkmaster Jay Leno
- Die Musikgruppe U2 mit ihrem Frontmann Bono
- Steven Tyler und Joe Perry der Band Aerosmith
- Der Schauspieler Robert Englund (spielte
Freddy Krueger in Nightmare on Elm Street)
- Der Schauspieler und Talkmaster Jerry Springer (Gastgeber der
Jerry-Springer-Show)
- Der Schauspieler und Stand-up-Komiker George Carlin (spielte
Rufus in Bill & Ted’s verrückte Reise durch die Zeit)
- Der Schauspieler Mark Hamill (spielte
Luke Skywalker in Star Wars Episode 4–6)
- Der Profi-Wrestler Bret „The Hitman“ Hart
- Die Sängerin Cyndi Lauper
- Mark Hoppus und Tom DeLonge von Blink-182
- Skateboarder Tony Hawk
- Der Medienmogul Rupert Murdoch
- Der frühere American Football-Quarterback und heutige Kommentator Troy Aikman (spielte sich selbst in
Jerry Maguire, Moderierte den Super Bowl XXXIX)
- Der ehemalige Quarterback der Miami Dolphins und heutige Sportmoderator Dan Marino
- Der Sportmoderator Pat Summerall
- Die Country-Sängerin Dolly Parton
- Der Musiker Elton John
- Der Schauspieler Michael McKean
- Der Wissenschaftler Stephen Hawking (Physiker,
Eine kurze Geschichte der Zeit und Das Universum in der Nussschale)
- Der Schauspieler Mel Gibson
- Die Schauspielerin Lucy Lawless als
Xena aus der gleichnamigen Fernsehserie
- Der Schauspieler Tom Arnold (
True Lies)
- Der Synchronsprecher Frank Welker
- Die Schauspieler Penn Jillette und Teller (
Penn & Teller)
- Der Moderator Pat O’Brien
- Der Filmproduzent Ron Howard
- Der Bodybuilder Jack LaLanne
- Der Schauspieler und Regisseur Garry Marshall
- Der Schauspieler Butch Patrick (
Eddie Munster von The Munsters von 1964)
- Der Schauspieler John Goodman
- Die Rockmusiker Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr von den Beatles
- Die Musikgruppe NRBQ (
New Rhythm & Blues Quartet)
- Der Schauspieler Gary Coleman
- Der Musiker Michael Jackson (blieb anonym)
- Der Schauspieler Tim Robbins
- Der Schriftsteller Stephen King
- Die Musikgruppe Red Hot Chili Peppers
- Der Schauspieler Joe Mantegna als Mafiaboss
Fat Tony
- Die Pop-Sängerin Britney Spears
- Die Musikgruppe Bachman-Turner Overdrive (Randy Bachman, Trevor Denman und C. F. Turner)
- Die Schauspielerin Betty White
- Die Rockgruppe Rolling Stones (Mick Jagger, Keith Richards und andere)
- Der Rockmusiker Lenny Kravitz
- Die Rockgruppe Sonic Youth
- Die Rockgruppe The Smashing Pumpkins
- Der Soulsänger Barry White
- Die Hiphop-Combo Cypress Hill
- Der englische Premierminister Tony Blair
- Die Buchautorin Helen Fielding
- Der Autor Tom Clancy
- Der ehemalige Batman-Darsteller Adam West
- Die Boyband N’Sync
- Der Astronaut Edwin „Buzz“ Aldrin
- Die Band R.E.M.
- Der Musiker Kid Rock
- Das Hollywood-(Ex-)Ehepaar Kim Basinger und Alec Baldwin
- Der Musiker Tom Jones
- Der FX-Künstler und Schauspieler Tom Savini
- Das Musikerehepaar Paul McCartney und Linda McCartney
- Der Musiker Sting
- Der Folksänger James Taylor
- Die Schriftstellerin und Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling
- Die Schauspielerin Lucy Liu
- Der Musiker Tom Petty
- Die Musikgruppe Metallica (noch nicht ausgestrahlt)
- Der Parodie-Musiker Weird Al Yankovic

Die Itchy-und-Scratchy-Show

Innerhalb der Simpsons-Serie existiert eine bei allen Kindern Springfields sehr beliebte Zeichentrickserie namens
Die Itchy-und-Scratchy-Show. Diese mit Regelmäßigkeit überaus brutale Fernsehsendung lehnt sich an die Thematik der Zeichentrickserie Tom und Jerry an. Als Vorbild für die Katze Scratchy kann die Zeichentrickkatze Felix the Cat gelten. Eine Maus, in diesem Fall Itchy (von englisch to itch „jucken“), und eine Katze, Scratchy (von englisch to scratch „kratzen“), leben in Rivalität und bekämpfen sich. Die Itchy und Scratchy Show wird gerade wegen ihrer extremen Brutalität von den Kindern in der Simpsons-Welt geliebt und karikiert auf diese Weise zum einen das (amerikanische) gewaltverherrlichende Fernsehen sowie die (amerikanische) Jugend. Nicht zuletzt ermöglicht diese Serie es den Simpsons-Autoren, selbstironisch die Zeichentrickindustrie auf die Schippe zu nehmen. Das „Itchy-und-Scratchy-Land“, ein Themenpark, ist eine Satire auf die heile, gewaltlose Welt des Walt-Disney-Imperiums. Ursprünglich waren Itchy und Scratchy eine Satire auf die Medienwelt, inzwischen zeigt sich aber, dass dieses Konzept auch in der Realität funktioniert. Die Flashcartoon-Serie Happy Tree Friends ist ebenso brutal wie Die Itchy-und-Scratchy-Show, und erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit und hat es sogar bis ins deutsche Fernsehen und auf DVD geschafft.

Radioactive Man

Neben
Itchy & Scratchy erfreut sich bei der Jugend der Simpson-Welt auch Radioactive Man großer Beliebtheit. Bei einem Atombombentest wird der Held radioaktiv verstrahlt und erhält so übernatürliche Kräfte. Doch leider hat sich ein Stück der Bombenverkleidung in seine Schädeldecke gebohrt, sodass er nur mit einem Hut auf die Straße gehen kann, um nicht erkannt zu werden. Sein Assistent, Fallout Boy, hat einen Unfall mit einem LKW, der ein Röntgengerät transportiert. Dieses wird beschädigt und sendet zu energiereiche Röntgenstrahlung aus, welche Fallout Boy ebenfalls zu einem Superhelden mutieren lässt. Mit ihren Kräften kämpfen sie gegen zahlreiche Verbrecher. Angelehnt sind die beiden Helden offensichtlich an die Superheldencomics der 60er und 70er Jahre, wie Superman, Spiderman, Batman etc. Oft werden die Geschichen von Radioactive Man als eigene Handlungen und mit eigenem Deckblatt, das an jene alten Comics erinnert („Ausgabe 23, Juli 1964“), in den Simpson-Zeitschriften gedruckt. Auch in der Fernsehserie sind immer wieder Anspielungen auf die Superhelden zu finden. Vor allem in der Folge Filmstar wider Willen, in der in Springfield ein Radioactive-Man-Film gedreht werden soll. Die Folge beinhaltet nicht nur eine bissige Anspielung auf die Batman-Serie der 60er jahre, sondern nimmt auch die gesamte Filmbranche Hollywoods auf Korn.

Treehouse of Horror

Treehouse of Horror sind die Halloween-Folgen der Serie. Sie haben ihren Namen, da die erste dieser Folgen in Staffel 2 aus in Barts Baumhaus erzählten Horrorgeschichten bestand. Seitdem werden jedes Jahr 3 neue Geschichten gezeigt, die oft berühmte Werke wie Edgar Allan Poes Der Rabe oder Stephen Kings The Shining persiflieren. Das Besondere an diesen Episoden ist, dass die Geschichten keinerlei Einfluss auf die anderen Folgen haben. Dies ist wahrscheinlich auch besser so, da in den sehr gruseligen und oftmals blutigen Folgen viele Figuren ihr Leben verlieren. Die beiden Aliens Kang und Kodos hatten bisher in fast jeder Halloween-Folge einen Auftritt.

Die Musik

Das bekannte Intro-Thema zur Serie wurde von dem auch von anderen Soundtracks bekannten Danny Elfman komponiert. Die ersten zwei Noten (
The Simp-) enthalten das dissonante Intervall Tritonus (der Teufel in der Musik), das mit der dritten Note (-sons) in einer Quinte aufgelöst wird. Produktion, Adaptionen für spezielle Folgen und die restliche Serienmusik stammen von Alf Clausen, zusätzlich wird die Musik von bekannten Musikern und Komponisten, die zumeist auch einen Gastauftritt in der jeweiligen Folge bekleiden, ergänzt. Immer wieder wird in der Serie gesungen, auch wenn Homer in der Folge Und nun alle singen und tanzen der Ansicht ist, Gesang sei „die niederste Form der Kommunikation“. Die Lieder der Serie sind durchweg professionell produziert und werden zum großen Teil von einem philharmonischen Orchester begleitet. Die Arrangements spiegeln vor allem die amerikanische Musikkultur des 20. Jahrhunderts wider. Oft gewählte Genres sind Country, Blues, Swing, Musical und die Film- und Showmusik der 40er Jahre. Leider wird in der synchronisierten Fassung, die im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wird, wenig Wert auf die professionelle Musikproduktion gelegt, was auch an der mangelnden Musikalität einiger Synchronsprecher liegen kann. 1990 gab es einen gerappten Hitparaden-Knaller von Bart, Do the Bartman, samt Video. Dieses Lied war die erste Singleauskopplung des Albums The Simpsons Sing The Blues, es folgte ein Videoclip von Deep Deep Trouble. Auf dem Album kommen nahezu alle Hauptdarsteller zu Wort, unter anderem gibt es etwa das Duett von Mr. Burns und Mr. Smithers Look At All Those Idiots. 2005 wurde ein Duett von Bart Simpson mit dem Rapper 50 Cent aufgezeichnet, das in Staffel 16 veröffentlicht wird.

Verhältnis zum Sender

Der Sender Fox Network, der in den USA
Die Simpsons produziert und ausstrahlt, muss sehr viel Humor beweisen. Immer wieder bauen die Macher um den fast komplett aus dem Produktionskreislauf ausgeschiedenen Matt Groening Querschüsse gegen den eigenen Sender in die Geschichten ein. Die Simpsons gehen beispielsweise in ein Internet-Cafe, wo Homer Aktien einer Firma über Internet kauft, die sich als FOX herausstellt. Erschrocken hämmert Homer auf die Tastatur und brüllt voller Angst „Abbrechen, abbrechen!“. Auch der Besitzer von FOX, Rupert Murdoch, wurde nicht geschont. In der Superbowl-Episode bezeichnet er sich selber als „milliardenschweren Despoten“. Angeblich soll er den Text erst bei Beginn der Aufnahme erhalten haben, als keine Änderungsmöglichkeit mehr bestand, sodass er gute Miene zum bösen Spiel machen und den Text sprechen musste. Besonderes Aufsehen erregte im Oktober 2003 Matt Groenings Aussage (in einem Interview mit dem Radiosender NPR), dass die FOX-Tochterfirma Fox News Channel eine Klage gegen die am 9. März 2003 erstmals ausgestrahlte Episode Mr. Spritz Goes to Washington (Krusty im Kongress) angedroht habe, wohl in Unkenntnis der Tatsache, dass man dem gleichen Konzern angehörte. In dieser Folge gibt es eine Szene, in der die Simpsons den Fox News Channel im Fernsehen sehen. Während der Moderator Nachrichten kommentiert, laufen Meldungen im Live-Ticker durchs Bild. Dort konnte unter anderem Informationen lesen wie
- „Studie: 92 % aller Demokraten sind schwul“
- „Streitthema: Verursachen Demokraten Krebs?“
- „Laut Bibel: Jesus war für Senkung der Kapitalertragsteuer“ Zu diesen Aufmachern kam noch die Tatsache, dass das Hintergrundbild, das zu sehen war, dem des echten Fox Newschannels stark ähnelte. Anspielungen auf den Sender finden sich in vielen weiteren Episoden. Als Lisa beispielsweise den Mann fragt, dem die Simpsons den Elephanten
Stampfi verkaufen wollen, ob er Elfenbeinhändler sei, antwortet der: „Ich habe schon viele Berufe gehabt: Walfänger, Robbenklopper, Präsident des Senders Fox und ich habe wie viele auch mit Elfenbein gehandelt.“ Es gibt jedoch auch Szenen, in denen die Simpsons den Sender Fox positiv beschreiben, auch wenn diese äußerst ironisch und übertrieben dargestellt werden.

Vermarktung

Comics

Die von Matt Groening gegründete Bongo Comics Group bringt seit einigen Jahren die sehr populären „Simpsons Comics“ heraus, die von Panini Comics (früher: Dino Comics) lokalisiert und im deutschsprachigen Raum sowie in Frankreich vertrieben werden. Ein Ableger sind die „Bart Simpson Comics“, die eher auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten sind. Außerdem gibt es einige Sonderhefte: Während die Miniserie „Krusty Comics“ nach 3 Heften und die „Lisa Comics“ nach einem Heft abgeschlossen waren, erscheint „Bart Simpson’s Horror Show“ weiterhin im jährlichen Rhythmus. Die in den USA als „Simpsons Comics and Stories“ veröffentlichten Geschichten erschienen hierzulande im Rahmen der „Simpsons Sommer-Sonderhefte“. Vergriffene Hefte sind in Form von Sammelbänden erhältlich, seit März gibt es auch die Serie Simpsons Classic auf Deutsch. Diese bringt in Quartalsabständen je 4 Comics, begonnen bei der Nummer 1. Dabei gilt jedoch nicht die deutsche Veröffentlichungreihe, sondern die der Amerikaner. Das heißt, dass Comics wie Radioactive Man oder Bartman Comics nicht veröffentlicht werden, in Deutschland wurden diese Serien bis Ausgabe 50 mit den normalen Comics herausgebracht. Danach gab es jedoch kein Material mehr und so wurde der Veröffentlichungskanon von der amerikanischen Serie eingehalten. Mittlerweile hat die Serie die Nummer 100 überschritten. In Deutschland sind die „Simpsons Comics“ mit etwa 100.000 verkauften Heften pro Monat eine der erfolgreichsten Comic-Serien.

Sammelkartenspiel

2001 kam im Dino Verlag das „The-Simpsons“-Sammelkartenspiel (STCG) heraus. Die Erfinder waren Sebastian Jakob und Michael Palm. Anfangs gab es ein Starter-Set (mit den „Bart-&-Lisa“-Decks) und drei Charakterdecks (Homer, Mr. Burns, Ned Flanders). Wie in jedem Sammelkartenspiel konnte man sich Booster kaufen, um sein Deck zu verbessern. Zu dieser Zeit gab es schon Planungen für das Krusty-Deck, das im Mai 2002 erschien. Oktober 2002 folgte das Halloween-Deck, mit den Charakteren Kang und Kodos. Im Juni 2004 kam die wahrscheinlich letzte Erweiterung „Extreme Sports“ heraus. Diese bestand nur aus Boostern. Bis Dezember 2004 gab es einen Ligaapparat, der jedoch komplett zum Erliegen kam. Bisher gab es drei deutsche Meisterschaften. 2004 brachte
Wizards of the Coast ebenfalls ein Sammelkartenspiel zum Thema Die Simpsons raus. Anders als beim STCG gehören der Zielgruppe eher jüngere Spieler an. Im Sommer 2005 wurde von Bongo Comics und Panini Simpson-Sammelkarten herausgebracht. Sie wurden erstmals mit den Simpson-Comics vertrieben.

Al Shamshoon

Im Oktober 2005 wurde die Serie auch in die arabische Welt verkauft, allerdings gab es einige Anpassungen gegenüber dem Original. So heißt Homer
Omar, Bart heißt Badr. Weiterhin spielen die Regeln des Korans eine größere Rolle, Szenen mit Duff-Bier oder Schweinefleisch werden für die arabische Version herausgeschnitten und verändert. „Moes Taverne“ existiert in der arabischen Version gar nicht. Durch diese Änderungen verliert die Serie jedoch laut Aussagen von arabischen Fans viel von ihrem Biss. Gezeigt werden die Simpsons auf dem Sender Middle East Broadcasting Center (MBC). Der Start erfolgte zu Beginn des Fastenmonats Ramadan, da während dieser Zeit besonders viel ferngesehen wird. Sollte die Serie in der arabischen Welt Erfolg haben, so werden nach derzeitigen Planungen sämtliche Folgen an den neuen Markt angepasst.

Der Film

Schon seit der zweiten Episode gab es Gerüchte, dass ein Film in Planung sei. 2004 wurde von den Produzenten dann ein Kinofilm angekündigt. Als Termin wurde Sommer 2008 angekündigt und von 20th Century Fox am 6. Juni 2005 bestätigt. Der Film wird, wie die Serie, ein Zeichentrickfilm sein und von den selben Hauptsprechern gesprochen.

Bewertung

Fans der Serie lieben sie besonders wegen der gut durchdachten Geschichten, der Anspielungen auf Filme und andere Werke und der Kritik an der modernen Gesellschaft. Des Weiteren bedient sich der Stil des Humors der absurden Komödie, der Durchbrechung von Erwartungshaltungen und tendenziell des Slapstick. Deshalb wird sie von den meisten auch nicht als eine Serie für Kinder angesehen. Viele Fans der ersten Stunde kritisieren die neueren Folgen seit Staffel 9, da diese in ihren Augen alberner und schlecht charakterisiert seien und die Anspielungen ihre Subtilität verloren hätten. Kritisiert werden vor allem die Abkehr vom Realismus, Homers Charakterwandel zum sogenannten „Jerkass Homer“ (Vollidiot-Homer) und die Erzwungenheit der Überhand nehmenden Slapstickwitze im Gegensatz zur leichtfüßigen, intelligenten Komik der alten Staffeln. Jüngere Zuschauer sind dagegen meistens der Meinung, sie sei einfach nur viel witziger geworden.

Auszeichnungen

Die Serie
Die Simpsons erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so wurde sie am 14. Januar 2000 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.
- 20  × Emmy Award (1990, 1991, 6 × 1992, 1993, 1995, 2 × 1997, 3 × 1998, 2000, 2 × 2001, 2 × 2003)
- 22 × Annie Award (1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 4 × 1997, 3 × 1998, 2 × 1999, 2 × 2000, 2001, 2003, 4 × 2004)
- 5 × ASCAP Award (1995, 1996, 2001, 2002, 2003)
- 4 × Genesis Award (1993, 1994, 1995, 1996)
- 3 × EMA Award (1991, 1994, 2001)
- 3 × WAC Winner (1997, 2 × 1998)
- 3 × TP de Oro (2002, 2003, 2004)
- 2 × TCA Award (1990, 2002)
- 1 × Saturn Award (1993)
- 1 × E Pluribus Unum Award (1996)
- 1 × Peabody Award (1997)
- 1 × GLAAD Media Award (1998)
- 1 × Golden Reel Award (1998)
- 1 × British Comedy Award (2000)
- 1 × Golden Eagle Award (2000)
- 1 × American Comedy Award (2001)
- 1 × Internationaler Monitor Award (2002)
- 1 × Blimp Award (2002)
- 1 × BMI Film & TV Awards (2003)
- 1 × WGA Award – TV (2004)

Siehe auch


- Liste der Simpsons-Episoden
- Die Simpsons (Charaktere)

Literatur


- Matt Groening, Ray Richmond, Antonia Coffman:
Die Simpsons. Der ultimative Serienguide. 2001, ISBN 3897483238
- Matt Groening, Scott M. Gimple:
Die Simpsons. Forever. Der ultimative Serienguide 2. 2001, ISBN 3897485176
- Michael Gruteser, Thomas Klein, Andreas Rauscher:
Subversion zur Prime-Time. Die Simpsons und die Mythen der Gesellschaft. ISBN 389472336X

Weblinks


-
-
- [http://www.thesimpsons.com/ www.thesimpsons.com] – Offizielle Website von „The Simpsons“
- [http://www.snpp.com/ www.snpp.com] The Simpsons Archive (englisch)
- [http://www.uloc.de/ www.uloc.de] – Uter’s Land of Chocolate – ein deutsches Simpsons-Wiki
- [http://uloc.nerdtank.org/cgi-bin/wiki.pl?Episodenliste Episodenführer]
- [http://www.epguides.de/simpfaq.htm Simpsons-FAQ]
- [http://www.mapofspringfield.com/ www.mapofspringfield.com] Guide to Springfield (mit großem Stadtplan)
- [http://www.springfield.at/ www.springfield.at] Österreichische Seite mit vielen Informationen
- [http://www.simpsoncrazy.com/downloads/music.shtml Download der Lieder aus den Simpsonsfolgen]
- [http://www.seriensynchron.de Ausführliche Informationen zu den deutschen Synchronsprechern (unter dem entsprechenden Eintrag im Bereich Serien)] Simpsons, Die Simpsons, Die Simpsons, Die

Anhang: Liste der Synchronsprecher

ja:ザ・シンプソンズ simple:The Simpsons


Home Run

:Näheres zu den Regeln und verwendeten Begriffen im Hauptartikel Baseball. Home Run ist ein Begriff aus dem Baseball. Man spricht von einem Home Run, wenn es einem Batter (Schlagmann) gelingt alle vier Bases abzulaufen und mit Erreichens der Home Plate einen Run zu erzielen, also einen Punkt zu machen. Dabei erzielt jeder andere Spieler, der bereits auf einem der Bases steht, ebenfalls einen Punkt. Heutzutage werden Home Runs meistens erzielt, indem der Ball innerhalb des Fair Territories über den Outfieldzaun, also die Spielfeldbegrenzung geschlagen wird. Eine seltenere und für den Runner schwerere Variante des Home Runs ist der sogenannte Inside-the-park Home Run. Der Ball verlässt dabei nicht das Spielfeld und es gelingt dem Schlagmann die Home Base zu erreichen, bevor es dem verteidigenden Team gelingt ihn 'out' zu machen. Meistens gelingt dies, wenn der Runner ein sehr schneller Läufer ist und das verteidigende Team einen Fehler begeht oder der Ball verspringt und für den Feldspieler schwer erreichbar wird. Wird der Fehler der Abwehrspieler jedoch vom offiziellen Scorer als Error gewertet, so bekommt der betreffende Batter keinen Home Run in seine Statistik eingetragen, was jedoch für die erzielten Punkte nicht von Belang ist. Sind alle drei Bases besetzt und der Batter schlägt einen Home Run, so können alle vier Spieler (die drei auf den Bases und der Schlagmann) einen Run erzielen, also jeweils einen Punkt holen. In einem solchen Fall spricht man von einem Grand Slam. Ein Inside-the-park Grand Glam ist möglich, jedoch müssen dazu so viele Faktoren zusammenspielen, dass sie extrem selten sind. Den Rekord in der US-amerikanischen Major League für die meisten Home Runs in einer Saison hält derzeit Barry Bonds von den San Francisco Giants. Ihm gelangen in der Saison 2001 immerhin 73 sogenannte Single-Season Home Runs. Langjähriger Rekordhalter war Babe Ruth, der zwischen 1919 und 1927 den Rekord auf 60 Home Runs erhöhte. Dies war zu jener Zeit so außergewöhnlich (der vorherige Rekord war 27 und datierte aus dem Jahr 1884), dass der Rekord von vielen Experten und Fans als unerreichbar angesehen wurde. Dies gelang jedoch 34 Jahre später Roger Maris, der Ruth' Rekord sogar um einen Home Run verbesserte. Erst 1998 wurde Maris' Rekordmarke überflügelt, bemerkenswerterweise von zwei Spielern innerhalb der selben Saison. Mark McGwire von den St. Louis Cardinals und Sammy Sosa von den Chicago Cubs trieben sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen. McGwire gelang sein 62. Home Run ironischerweise im Spiel gegen die Cubs. Er beendete die Saison mit 70 Home Runs, Sosa mit 66. Bonds' aktueller Rekord verursachte weit weinger Medienrummel als die vorherigen beiden Rekordverbesserungen, zum einen war die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Terroranschläge vom 11. September gerichtet, zum anderen war der bestehende Rekord erst 3 Jahre alt. Kategorie:Baseball ja:ホームラン ko:홈런

Homer (Alaska)

Homer ist eine Stadt im US-Bundesstaat Alaska, USA, mit 5.300 Einwohnern (Stand: 2004). Die geographischen Koordinaten sind: 59,64° Nord, 151,52° West. Homer hat auf Sportfischer aller Welt eine hohe Anziehungskraft auf Grund der sehr großen Heilbutte die dort gefangen werden. Kategorie:Ort in Alaska

Homer (New York)

Homer ist eine Stadt im Staat New York im Bezirk Cortland (Cortland County). Der Name stammt vom griechischen Dichter Homer. Die Stadt wurde 1791 von Joseph und Rhoda Beede und dem Bruder von Rhoda, Amos Todd, gegründet.

Demographie

Homer hat (gemäß dem Zensus im Jahr 2000 durch das United States Census Bureau) 6.363 Einwohner. 9,4 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Das Durchschnittseinkommen pro Haushalt beträgt $ 41.321,–.

Geographie

Die Gesamtfläche beträgt 131,2 Quadratkilometer, 0,59 % davon ist Wasser. Homer ist von New York City ca. 285 km (Luftlinie) entfernt.

Söhne und Töchter der Stadt


- Amelia Bloomer, US-amerikanische Frauenrechtlerin

Links

[http://www.homerny.org Homepage des Ortes] Kategorie:Ort in New York

Flag of Louisiana

The flag of Louisiana consists of a heraldic charge called a "pelican in her piety," representing a mother pelican wounding her breast to feed her young from the blood. This symbol, emblematic of Christian charity, is to be found on the Louisiana state seal. On the flag it is depicted above a ribbon with the state motto: "Union, Justice, and Confidence." The current flag was adopted in 1912.

Historical Flags

1912 1912 Prior to 1861, the State of Louisiana had no official flag, though a flag similar to the modern one was often used. In January 1861, after seceding from the United States, Louisiana unofficially used a flag based on the flag of France. In February 1861, Louisiana officially adopted a flag with a single yellow star in a red canton, with thirteen red, white and blue stripes. This was used throughout the U.S. Civil War, though the Pelican flag and Flag of January 1861 remained in use unofficially. Louisiana Category:Louisiana

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