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Isolierende Sprache

Isolierende Sprache

Ein isolierender Sprachbau ist in der Sprachtypologie von Humboldt und Schlegel ein Sprachbau, in der die grammatische Funktion eines Begriffes durch dessen Position innerhalb eines Satzes deutlich gemacht wird, wodurch die Satzstellung zum zentralen Element wird. Man spricht hierbei von isolierenden Sprachen. Im Gegensatz dazu stehen die synthetischen und polysynthetischen Sprachen, in denen verschiedene Informationen durch Flexion in einzelne Wörter inkorporiert werden. Die chinesische Sprache ist ein häufiges Beispiel für isolierenden Sprachbau. Das Englische entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einer isolierenden Sprache. "The dog eats the fish" "Der Hund frisst den Fisch" Man beachte die völlige Bedeutungsänderung, wenn man im Englischen die beiden Nomen in ihrer Satzstellung vertauscht, und die nur geringe Sinnverschiebung im Deutschen: "The fish eats the dog" - "Der Fisch frisst den Hund"
"Den Fisch frisst der Hund" Im Englischen legt die Position im Satz offensichtlich fest, welches Nomen Subjekt und welches Objekt ist, während es im Deutschen nur zu einer Verschiebung der Betonung kommt, da hier das Subjekt-Objekt-Verhältnis durch die Flexion des Artikels und Endungen verdeutlicht wird. Lediglich in den Pronomen haben sich noch Reste der alten englischen Flexion bewahrt. ja:孤立語 ko:고립어

Isolierender Sprachbau

Ein isolierender Sprachbau ist in der Sprachtypologie von Humboldt und Schlegel ein Sprachbau, in der die grammatische Funktion eines Begriffes durch dessen Position innerhalb eines Satzes deutlich gemacht wird, wodurch die Satzstellung zum zentralen Element wird. Man spricht hierbei von isolierenden Sprachen. Im Gegensatz dazu stehen die synthetischen und polysynthetischen Sprachen, in denen verschiedene Informationen durch Flexion in einzelne Wörter inkorporiert werden. Die chinesische Sprache ist ein häufiges Beispiel für isolierenden Sprachbau. Das Englische entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einer isolierenden Sprache. "The dog eats the fish" "Der Hund frisst den Fisch" Man beachte die völlige Bedeutungsänderung, wenn man im Englischen die beiden Nomen in ihrer Satzstellung vertauscht, und die nur geringe Sinnverschiebung im Deutschen: "The fish eats the dog" - "Der Fisch frisst den Hund"
"Den Fisch frisst der Hund" Im Englischen legt die Position im Satz offensichtlich fest, welches Nomen Subjekt und welches Objekt ist, während es im Deutschen nur zu einer Verschiebung der Betonung kommt, da hier das Subjekt-Objekt-Verhältnis durch die Flexion des Artikels und Endungen verdeutlicht wird. Lediglich in den Pronomen haben sich noch Reste der alten englischen Flexion bewahrt. ja:孤立語 ko:고립어

Sprachtypologie

Die Sprachtypologie ist ein System (eigentlich mehrere solcher Systeme) zur Klassifizierung von Sprachen anhand grammatischer Merkmale. Die typologische Klassifikation unterscheidet sich von der genetischen Klassifikation, welche Sprachen nach primären etymologischen Ursprüngen, das heißt nach ihren Ursprachen, in Sprachfamilien einordnet, und von der geographischen Klassifikation, welche Sprachen nach geographischen Kriterien in Sprachbünden gruppiert.
Eine typologische Klasse wird Sprachtyp genannt. Es bestehen verschiedene Ansätze zur Sprachtypologie. Zu den frühesten Typologien gehört die von August Wilhelm Schlegel und Wilhelm von Humboldt. Sie teilten die Sprachen aufgrund morphologischer Kriterien in synthetische und analytische Sprachen ein.
- Synthetische Sprachen drücken syntaktische Verhältnisse im Satz zumindest teilweise durch Affixe aus.
  - Die synthetischen Sprachen wurden weiter in flektierende, fusionale, agglutinierende, und polysynthetische eingeteilt.
- Analytische Sprachen verwenden für die syntaktische Funktion Wortstellungsregularitäten oder Funktionswörter.
  - Die analytischen Sprachen umfassen die Gruppe der isolierenden Sprachen, zu der auch das Chinesische gehört. Die Arbeit der beiden Sprachforscher stieß auf Kritik, weil sie chauvinistisch die flektierenden Sprachen, zu denen auch das Deutsche gehört, als weiterentwickelt einstufte und verschiedene theoretische Mängel aufwies. Ein neuer Ansatz ist die Wortstellungstypologie von Greenberg, die auf syntaktischen Kriterien beruht. Es klassifiziert Sprachen nach der Reihenfolge von Subjekt, Objekt und Verb im Satz. Den jeweiligen dieser Sprachtypen einer Klasse nennt man häufig auch einfach nur selbst "Typ der Sprache"
- Subjekt-Verb-Objekt
- Subjekt-Objekt-Verb
- Verb-Subjekt-Objekt
- Verb-Objekt-Subjekt
- Objekt-Subjekt-Verb
- Objekt-Verb-Subjekt Diese Typen werden für gewöhnlich mit SVO, SOV usw. abgekürzt. Beim Deutschen oder beim Niederländischen wird diese Klassifikation dadurch erschwert, dass das Verb oft in mehrere Teile über den Satz verteilt wird, und Subjekt wie Objekt irgendwo dazwischen platziert werden, beispielsweise: "Im Wald habe ich einen Fuchs gesehen". Sowohl Deutsch wie auch Niederländisch werden häufig als V2-Sprachen klassifiziert, da das Verb in jedem Fall an der zweiten Stelle eines Hauptsatzes positioniert ist. Einige Sprachen, insbesondere stark flektierende, lassen sich aber nur sehr schwer in dieses System einordnen, da sie im Grunde jede beliebige Reihenfolge von Verb und Objekt zulassen. Beispiele sind Latein und die polnische Sprache Die relationale Typologie bezieht für ihre Klassifizierung die Umsetzung grammatischer Relationen ein (Siehe Aktiv-, Ergativ- und Nominativsprachen). Je nach Forschungsinteresse kann man typologischen Betrachtungen Kriterien aus allen Teildisziplinen der Linguistik zu Grunde legen. Aus phonologischer Perspektive kann man Sprachen beispielsweise in akzentzählende beziehungsweise silbenzählende einteilen.

Weblink


- [http://www.weikopf.de/Sprache/Grundlagen/Sprachtypologie/sprachtypologie.html Grundlagen der Sprachtypologie] Kategorie:Linguistik ja:言語類型論

Schlegel

Ein Schlegel ist # ein Glockenschlegel (heute wohl meist Schlägel geschrieben), siehe Glocke # ein Trommelschlegel, siehe Große Trommel und Kleine Trommel # alte Rechtschreibung für Schlägel # eine Schlegelhacke, eine Axt # ein Hammer aus Holz, siehe Klüpfel und Klopfholz # eine Brauerei (Schlegel Brauerei) in Bochum # eine Familie der Landlungenschnecken, siehe Limacidae # ein Bein von einem Huhn, Hasen, Pute Folgende Ortschaften tragen den Namen "Schlegel":
- Gemeinde im Saale-Orla-Kreis in Thüringen, siehe Schlegel (Thüringen)
- Ortsteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof in Bayern
- ein Ortsteil der Stadt Münchberg im Landkreis Hof in Bayern, Schlegel (Münchberg)
- Ortsteil der Gemeinde Hirschfelde im Landkreis Löbau-Zittau in Sachsen, siehe Schlegel (Sachsen)
- ein Ortsteil der Stadt Hainichen (Sachsen) im Landkreis Mittweida in Sachsen
- Schlegel bei Neurode (Nowa Ruda), Polen, siehe (Slupiec) Folgende Persönlichkeiten tragen den Namen "Schlegel":
- August Wilhelm Schlegel
- Dorothea Schlegel, Gattin von Friedrich Schlegel
- Friedrich Schlegel, Bruder von August Wilhelm Schlegel
- Johann Elias Schlegel (
- 1719 in Meißen; † 1749 in Sorø, Seeland), Dichter
- Johann Joachim Schlegel (1821 in Bergtheim, Franken; † 1880 in Bochum), Bierbrauer
- Caroline Schlegel, siehe Caroline Böhmer-Schlegel-Schelling
- Nikolaus Schlegel (13. Jh.), Dichter
- Theodul Schlegel (1485-1529), Maler

Satz (Grammatik)

Ein Satz ist eine (in sich geschlossene) Folge zusammengehörender Wörter, die eine Aussage, eine Frage oder eine Aufforderung zum Ausdruck bringen. Ausnahmsweise kann ein Satz auch aus nur einem Wort bestehen (siehe auch Satzbauplan). Der Satz ist ein grammatikalisches Konstrukt, das aus verschiedenen Satzgliedern besteht. Ein Satz besteht (mindestens) aus einem Hauptsatz und kann auch Gliedsätze bzw. Nebensätze enthalten. Zur Kennzeichnung wird im Deutschen der Satzanfang großgeschrieben und der Satz endet mit einem Satzendezeichen. Solche sind Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen und gegebenenfalls Auslassungszeichen (). Im Inneren von zusammengesetzten Sätzen gibt es als Trennzeichen auch Komma, Semikolon und den Gedankenstrich. Beim Reden wird ein Satz von einem vorhergehenden durch eine kurze Pause getrennt. Die Satzmelodie hängt von der Art des Satzes (Aussage, Frage, Aufforderung) ab. Ein Satz ist (meist) als Einheit zu erkennen. Die Zuordnung von Sätzen und ihrer Bedeutung ist aber nicht immer eindeutig. Es existieren annhähernd 200 Definitionen von Satz, die jedoch bislang keine abschließende Zustimmung gefunden haben. Gelegentlich wird alternativ der aus anderen Sprachen bekannte Begriff der Proposition vorgeschlagen.

Zusammengesetzte Sätze

Man kann mehrere Sätze miteinander verbinden und unterscheidet demgemäß zwischen einfachen und zusammengesetzten Sätzen. Die Sätze, aus denen ein zusammengesetzter Satz besteht, nennt man Teilsätze. Sie sind in der Regel durch Kommata getrennt. Die Teilsätze lassen sich unterscheiden in Hauptsätze (HS) und Nebensätze (NS). Der Nebensatz ist der Satz, der einem anderen Teilsatz inhaltlich untergeordnet ist. Das ist dann der Fall, wenn er die Aussagen des anderen Teilsatzes näher bestimmt. Der Teilsatz, der keinen anderen Teilsatz näher beschreibt, ist ein Hauptsatz. Der Nebensatz ist formal in der Regel auch an der Stellung der gebeugten (finiten) Verbform erkennbar. Wenn in einem Teilsatz mit Einleitewort (Relativpronomen, Fragewort, unterordnende Konjunktion) die finite Verbform am Ende steht, handelt es sich um einen Nebensatz. Wenn die finite Verbform an zweiter Stelle steht, ist der Satz ein Aussagesatz. Die erste Stelle kann von einem Satzglied oder einem Nebensatz besetzt werden. Steht die finite Verbform an erster Stelle, ist der Satz ein Fragesatz ohne Fragewort oder ein Aufforderungssatz. Unterschieden werden noch:
- Nominalsätze (NoS) und Verbalsätze (VeS)
- einfacher Satz und Gesamtsatz.
- Satzperiode
- Konsekutivsatz
- Konzessivsatz
- Finalsatz
- Adverbialsatz ---- Ein Satz besteht aus: Satzaussage (Prädikat), Satzergänzung (Objekt) und Satzgegenstand (Subjekt). ---- Siehe auch: Anakoluth (Satzabbruch), Satzgefüge, Satzglied, Satzklammer, Syntax (Satzlehre) Kategorie:Grammatik

Satzstellung

Unter Satzstellung versteht man die Reihenfolge der Teile eines Satzes. =Grundtypen= Sie ist von Sprache zu Sprache sehr verschieden. Man unterscheidet sechs Grundtypen:
- Subjekt - Prädikat - Objekt (SPO)
- Subjekt - Objekt - Prädikat (SOP)
- Objekt - Prädikat - Subjekt (OPS)
- Objekt - Subjekt - Prädikat (OSP)
- Prädikat - Subjekt - Objekt (PSO)
- Prädikat - Objekt - Subjekt (POS) Diese betreffen allerdings nur einfache Sätze. Trotzdem sind diese Typen für viele Sprachen typisch. Während viele Sprachen eine sehr feste Satzstellung haben (z. B. Englisch), ist diese in anderen Sprachen flexibler (z. B. Deutsch), in manchen fast beliebig (z. B. Latein). :Beispiel: :Das englische "The cat hunts the bird" (SPO) kann im Deutschen mit :
- "Die Katze jagt den Vogel" (SPO) :
- "Den Vogel jagt die Katze" (OPS) :
- "Die Katze den Vogel jagt" (SOP) :
- oder "Den Vogel die Katze jagt" (OSP) :wiedergegeben werden, ohne dass es zu Missverständnissen kommt. Dagegen würde das Vertauschen von Subjekt und Objekt im Englischen zu einem Missverständnis führen. :"The bird hunts the cat" wäre der Vogel, der die Katze jagt. Auch im Deutschen lässt sich dieses Missverständnis provozieren: :Beispiel: "Die Maus jagt die Katze" Der Nominativ und der Akkusativ von "die Maus" lauten gleich, weshalb hier nicht klar ist, wer wen jagt, weshalb im Deutschen ebenfalls die SPO-Form bevorzugt wird. =Komplexere Sätze= Im Prinzip könnte man alles, was man will, mit einfachen Sätzen ausdrücken. Trotzdem haben fast alle Sprachen mehr oder minder komplexe Satzgefüge entwickelt.

Klammerformen

: einen ratschlag erteilen

Verbundene Hauptsätze

Eine weitere Möglichkeit, komplexe Sätze zu bilden, ist die Verbindung zweier oder mehrerer Hauptsätze. :Beispiel: "Er rauchte und er trank"

Nebensätze

Für viele Sprachen wesentlich ist auch die Gliederung in Haupt- und Nebensätze. Nebensätze stellen eine Erläuterung des Hauptsatzes dar. :Beispiel: "Sie sah, dass Regen käme" (Was sah sie?) Hier tritt ein Satz ("dass Regen käme") an die Stelle eines Objekts. Kategorie:Syntax ja:語順

Polysynthetische Sprache

Ein polysynthetischer Sprachbau, auch inkorporierender oder einverleibender Sprachbau genannt, ist in der Sprachtypologie von Wilhelm von Humboldt und Schlegel das zentrale Merkmal sogenannter polysynthetischer Sprachen.

Definition

In polysynthetischen Sprachen wird ein Satz oder Satzteil gebildet, indem in das zentrale Wort (z.B. das Verb) alle oder viele andere Wörter hineingesteckt (=inkorporiert) werden. Dabei kann es vorkommen, dass das Wort regelrecht in der Hälfte geteilt wird, so dass die zwei Hälften die anderen Wörter umschließen. Mehrere lexikalische und grammatische Elemente werden also zu einem komplexen Wort kombiniert, das im Extremfall einem ganzen Satz entsprechen kann. Eine polysynthetische Sprache führt das Konzept der synthetischen Sprachen auf eine ausgeprägtere Stufe weiter. Häufig werden Nomen und Verb in ein gemeinsames Wort verschmolzen.

Etymologie

Der Begriff 'polysynthetisch' wurde 1836 von Humboldt geprägt. Die Ausdrücke synthetisch und polysynthetisch in diesem Sinne wurden erstmals von Edward Sapir 1920 verwendet.

Französisch

So zeigt das Französische nach der Meinung einiger Sprachforscher mit seiner starken lautlichen Verschmelzung der einzelnen Wörter polysynthetische Tendenzen, vor allem in der gesprochenen Form. Eine Phrase wie « je ne le sais pas » (dt: ich weiß es nicht, wörtlich: ich nicht es weiß einen Schrittpas ist ein alter Akkusativ des Ausmaßes zur Betonung, etwa nicht auch nur einen Schritt) wird wie ein einziges Wort gebraucht, auch wenn die einzelnen Komponenten in der geschriebenen Sprache getrennt geschrieben werden. Hier wird angenommen, dass je sais (dt: ich weiß) eine einzige Form, nämlich die des konjugierten Verbs 1. Person Singular darstellt, und „je“ kein eigenes Pronomen ist (das wäre nämlich „moi“). In dieser Sichtweise würde das Verb gespalten (in „je“ und „sais“), die Partikeln „ne“ und „lui“ in das Verb inkorporiert und das „pas“ am Schluss angefügt. Ebenso erinnert etwa ein gesprochener 'Ein-Wort-Satz' [salyifraplesir] <- "ca lui fera plaisir" (dies wird ihm Vergnügen machen/bereiten) an manche Indianersprachen Nordamerikas vom polysynthetischen Typus (siehe unten!). Auf diese Weise würden diese Partikeln zu unselbstständigen Flexionsmorphemen. Demnach könnte man Französisch als die polysynthetischste aller indoeuropäischen Sprachen bezeichnen.

Deutsch

Auch das Deutsche hat polysynthetische Züge, so die Verbtrennung von finitem Verb und infinitiven Verben im gleichen Satz. Im Satz „ich habe heute noch nichts vor“ ist das Hauptverb vorhaben in zwei Hälften zerfallen, die „heute noch nichts“ inkorporieren.

Andere Sprachen

Insbesondere bei den Indianersprachen wie Nahuatl, Irokesisch oder Inuktitut lässt sich dieser Sprachbau sehr deutlich erkennen. Ein einzelnes Wort in jenen Sprachen kann in den meisten anderen Sprachen häufig als vollständiger Satz übersetzt werden. Ein Mohawkwort, welches oftmals als Beispiel herhalten muss, ist Washakotya'tawitsherahetkvhta'se. Übersetzt: „Er hat ihr das Ding, das man sich auf seinen Körper legt, schmutzig gemacht“, d.h. „Er hat ihr Kleid ruiniert“. Ebenso der Nootka Ein-Wort-Satz "inikwihl'minik'isit" der in etwa mit "Einige kleine Feuer brannten in dem Haus" übersetzt werden kann. (Mit der überaus flexiblen Kunstsprache Lojban wären dagegen beide syntaktischen Varianten möglich: "so'i cmalu fagri puca'o jelca ne'i le zdani" oder - wie im Nootka - "fagykemyzdanerso'icmapru" (fire-type-house-inside-many-small-past-event).) Die Bedeutung der einzelnen Segmente des „Wortsatzes“ hängt auch von deren jeweiliger Position ab, so dass die Wortstellung ziemlich starr ist. Zu den polysynthetischen Sprachen werden unter anderem Grönländisch, viele sibirische Sprachen und verschiedene Indianersprachen gezählt. Die Sprache der Diné wurde durch ihren Gebrauch während des 2. Weltkrieges als Geheimcode bekannt. Im geringen Maße kann man auch Baskisch und die Bantusprachen dazuzählen. Auch hier gibt es wieder verschiedene Arten, die Morpheme zu verbinden. Bei der Agglutination werden die Morpheme ohne gegenseitige Veränderung einzeln aneinander geklebt, während sie bei fusionalem Aufbau miteinander verschmolzen werden.

Flexion

Die Flexion bezeichnet in der Grammatik die Änderung der Gestalt eines Wortes zum Ausdruck seiner grammatischen Funktion innerhalb eines Satzgefüges. Man spricht von der Beugung eines Wortes. (In der Medizin bedeutet es Beugung eines Gelenks.) Sprachen mit Flexion besitzen einen so genannten flektierenden Sprachbau. Der Ausdruck Flexion wird nicht nur für die Flexion im engeren Sinne verwendet, sondern er bezieht häufig auch die Agglutination mit ein, daher ist die Bezeichnung flektierende Sprache in vielen Fällen ein Synonym für eine synthetische Sprache. Die grammatische Funktion wird durch die Werte diverser grammatischer Kategorien bestimmt, was letztlich die flektierte Form des Wortes bestimmt. Verschiedene Sprachen können verschiedene Kategorien aufweisen. Bei der Flexion wird abhängig von der Wortart unterschieden zwischen
- der Deklination bei Nomina (diese Flexion wird auch als Biegung bezeichnet, um sie von der Beugung der Verben abzugrenzen)‚ ::nach Kasus, Numerus, Genus
- der Konjugation bei Verben ::beispielsweise nach Person, Numerus, Aspekt, Aktionsart, Zeit, Genus Verbi, Modus
- der Komparation (Steigerung) bei Adjektiven und Partizipien ::nach der Steigerungsstufe Man unterscheidet parallel dazu zwei Arten der Flexion
- schwache, äußere Flexion unter der Benutzung von Affixen ::beispielsweise Präfixe, Suffixe, Infixe, Zirkumfixe
- starke, innere Flexion mit der Veränderung des Stammes ::beispielsweise durch Umlaut, Ablaut oder Konsonantenverschiebung Der Begriff flektierende Sprache wird häufig als Oberbegriff für synthetische Sprachen verwendet, also auch für agglutinierende Sprachen und fusionale Sprachen. Eine flektierte Form kann durchaus mehrere verschiedene Bedeutungen haben, wie auch eine grammatische Funktion durch mehrere flektierte Formen ausgedrückt werden kann. Viele indoeuropäische Sprachen – z. B. Deutsch, Latein, slawische Sprachen, Hindi – haben einen flektierenden Sprachbau. Innerhalb der semitischen Sprachen sind besonders in der klassischen arabischen Sprache sehr viele Flexionsformen erhalten geblieben. Hingegen hat das gesprochene Französisch im Laufe der Jahrhunderte viele Flexionsformen verloren. Beispiel: il donne (er gibt) und ils donnent (sie geben) sind vom bloßen Hören nicht zu unterscheiden. Auch die englische Sprache hat in den letzten Jahrhunderten nahezu alle Flexionsformen aufgegeben. Dazu ein Vergleich der Konjugation des Verbs "make" in der mittelenglischen, frühneuenglischen und modernen Form: Hieraus lässt sich sehr gut erkennen, wie das Englische seine Flexion verlor. Im Kontrast zu flektierenden bzw. synthetischen Sprachen stehen analytische Sprachen und isolierende Sprachen. Siehe auch: Derivation (Linguistik)

Weblinks


- Der Werwolf - ein Gedicht von Christian Morgenstern Kategorie:Grammatik Kategorie:Linguistische Morphologie ja:語形変化

Chinesische Sprache

Chinesisch – chinesisch: 汉语 und 中文 Pīnyīn: Hànyǔ und Zhōngwén – ist eine Untergruppe der sino-tibetischen Sprachfamilie. Es ist keine Einzelsprache, sondern aufgegliedert in verschiedene einzelne "Dialekte", die sich voneinander ebenso stark wie die verschiedenen slawischen oder die verschiedenen romanischen Sprachen unterscheiden. Manche sprechen daher lieber von den "sinitischen Sprachen". Andererseits bezeichnet man mit "chinesisch" mehr und mehr das weit verbreitete Mandarin, also eine klar abgegrenzte Sprache. __TOC__ Die mündliche Kommunikation zwischen einem Sprecher des Mandarin und beispielsweise einem des Kantonesischen ist sehr schwierig bis unmöglich. Ermöglicht wird die Kommunikation aber über die Hochsprache Pǔtōnghuà und die chinesische Schrift, die in ganz China benutzt wird und die aufgrund ihres besonderen Charakters als logographischer Schrift unabhängig von der Aussprache verständlich ist, regional jedoch durch Einflüsse der "Dialekte" durchaus variieren kann. Chinesisch in der einen oder anderen Variante wird heute von ca. 1,2 Milliarden Menschen gesprochen, von denen die meisten in der Volksrepublik China und Taiwan leben. Die verschiedenen chinesischen Sprachen werden oft auch als Dialekte bezeichnet, obwohl sich, wie beschrieben, Sprecher verschiedener chinesischer Sprachen nicht verstehen können und diese Sprachen selbst wieder in Dialekte zerfallen. Dies wird mit der gemeinsamen Schrift und der Koexistenz in einem gemeinsamen Staat begründet. In der Linguistik wird aber in diesem Zusammenhang oft statt von Dialekten auch von verschiedenen chinesischen Sprachen gesprochen und das Chinesische als eine Gruppe von mindestens sechs verschiedenen Sprachen angesehen. Die am weitesten verbreitete Variante ist Běifānghuà (北方话) (Mandarin, wörtl. "Sprache des Nordens"), welches die Muttersprache von ca. 850 Millionen Menschen ist. Weitere wichtige chinesische Sprachen sind Gan (20 Mio. Sprecher), Hakka (auf Mandarin: Kèjiā; 30 Mio. Sprecher), Jin (45 Mio. Sprecher), Min Bei (10 Mio. Sprecher), Min Nan (40 Mio. Sprecher), Wu (u.a. Shanghaiisch, 77 Mio. Sprecher), Xiang (36 Mio. Sprecher) und Yue (Kantonesisch, mehr als 80 Mio. Sprecher). [http://www.ethnologue.com/show_country.asp?name=China] [http://www.ethnologue.com/show_country.asp?name=Taiwan] Der Language Code ist zh bzw. chi oder zho (nach ISO 639). Für MIME e-mail und im HTTP-Protokoll wird optional eine genauere Unterscheidung mit einem angehängten Country Code (nach ISO 3166) vorgenommen, und damit zh-TW (Taiwan), zh-CN (VR China) und zh-SG (Singapur) unterschieden. Die chinesischen Sprachen – am stärksten ausgeprägt das klassische Chinesisch der Antike – sind isolierende Sprachen, das heißt, die einzelnen Worte stehen als isolierte Einheiten nebeneinander und werden nicht verändert (z. B. durch Deklination oder Konjugation). Grammatische Merkmale wie Anzahl, Fall oder Zeit werden durch hinzugefügte kennzeichnende Worte ausgedrückt, wo es nötig ist. Ist der Gebrauch dagegen aus dem Kontext eindeutig, entfällt die Kennzeichnung gewöhnlich. Im klassischen Chinesisch ist jede Silbe zugleich ein Morphem. Im modernen Chinesisch sind viele zwei- oder dreisilbige Wörter jedoch nur noch theoretisch in mehrere Morpheme zerlegbar, da sie durch langen, häufigen Gebrauch nicht mehr als zusammengesetzte Wörter empfunden werden. Die chinesischen Sprachen sind auch Tonsprachen, das heißt, die Tonhöhe und ihr Verlauf, in der ein Wort gesprochen wird, ist bedeutungsunterscheidend. Die Anzahl der Töne variiert unter den verschiedenen Varianten. Mandarin hat 4 bzw. 5 Töne, der Shanghai-Dialekt (Wu) nur 2 ausgeprägte Töne, Kantonesisch (Yue, gesprochen in Guangdong und Hong Kong) hat 6 Töne, Min Nan hat sogar 8. Neben der chinesischen Schrift gibt es mit dem Pīnyīn auch eine voll ausgebildete offizielle Romanisierung für das Mandarin-Chinesisch. Die anderen chinesischen Sprachen haben eigene Romanisierungs-Systeme. Die chinesischen Sprachen haben andere, eigentlich nicht verwandte ostasiatische Sprachen sehr stark beeinflusst, vor allem Koreanisch, Japanisch und Vietnamesisch.

Literatur


- Bernhard Karlgren: Schrift und Sprache der Chinesen. 2. Aufl., Springer 2001, ISBN 3-540-42138-6.
- Li Dejin, Cheng Meizhen: Praktische chinesische Grammatik für Ausländer. Beijing, Sinolingua 1993, ISBN 7-8005-2218-0
- Zhang Wei, Xu Denan: Grammatik des modernen Chinesisch. Beijing, Verlag für Fremdsprachige Literatur 1985.
- Qian Wencai: Chinesisch-deutsche kontrastive Syntax. Hamburg, Helmut Buske 1985, ISBN 3-87118-623-6.

Lehrbücher


- Wei Chiao: Grundstudium Chinesisch 1. 2. Aufl., Dürr + Kessler 2004, ISBN 3-8018-0064-4.
- Ning-ning Loh-John: Langenscheidts Praktisches Lehrbuch Chinesisch. Ein Standardwerk für Anfänger, 5. Aufl., Langenscheidt 1999, ISBN 3-468-26090-3.
- Assimil: Chinesisch ohne Mühe Bd. 1, ISBN 2-7005-1093-3/ ISBN 2-7005-1350-9
- Assimil: Chinesisch ohne Mühe Bd. 2, ISBN 2-7005-1094-1/ ISBN 2-7005-1351-7
- Cremerius, Ruth: Chinesisch für Deutsche, ISBN 3-87548-384-7

Wörterbücher


- Das neue chinesisch-deutsche Wörterbuch. Beijing, Shangwu yinshuguan 1985, ISBN 7-100-00096-3 (Bis heute das beste chinesisch-deutsche Wörterbuch. Wortschatz etwas veraltet).
- Chinesisch-deutsches Wörterbuch. Akademie der Wissenschaften der DDR 1986, ISBN 3-05-000170-4, ISBN 3-05-000171-2. (Ein weiteres hervorragendes Werk, leider etwas unhandlich, da zweibändig. Die chinesischen Zeichen sind handschriftlich eingetragen, der deutsche Text und Pinyin sehen aus wie auf einer mechanischen Schreibmaschine geschrieben.)
- Wilfried Fuchsenberger: Chinesisch-deutsches Universalwörterbuch. Beijing, Verlag für Fremdsprachige Literatur 2001, ISBN 7-119-01864-7. (Das neueste Wörterbuch größeren Umfangs. Die Übersetzungen sind leider teilweise ungenau oder sogar irreführend, der Satz lässt zu wünschen übrig.)

Siehe auch


- Sprache
- Chinesische Familiennamen
- Chinesische Dialekte
- Deutsch-chinesisches Wort- und Satzlexikon auf Wikibooks

Weblinks


- [http://dehanci.vitadata.org Deutsch-chinesisches Wort- und Satzlexikon (Datenbank)]
- [http://www.chinese-tools.com/ Chinese-tools.com: Chinesisch-Kurse, Wörterbuch, Transkriptor und mehr] (engl.)
- http://vcdic.drgao.de/index.php?page=search.php Metasuchmaschine für Chinesisch
- http://www.xuexizhongwen.de/linksammlung.htm Linksammlung zu mehreren Online-Chinesisch/Mandarin-Kursen
- [http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Spr_Welt/SW_Chin.html Zur chinesischen Sprache]
- [http://www.xuexizhongwen.de/ Chinesische Sprache und Computer]
- [http://www.chinafokus.de/themen/themen.php?kaid=44 Themenseite chinesische Sprache bei Chinafokus]
- [http://www.zanhe.com/ Schanghaiisch (Wu Sprache): Introduction and Development] (engl.)
- http://www.zhongwen.com/
- http://www.hantrainerpro.de Kategorie:Sprachgruppe !Chinesische Sprache ja:中国語 ko:중국어 th:ภาษาจีน zh-cn:汉语 zh-min-nan:Hàn-gí zh-tw:漢語

Englische Sprache

Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an. In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache. Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt. Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache. Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.

Verbreitung

Amtssprache

Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt: Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.

Sonstige Verwendung

Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern

Sprachwissenschaftliche Einordnung

Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen. Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf. Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen. Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat. Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen. Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft. Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach ISO 639); der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.

Sprachvarianten der englischen Sprache

Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt. Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind. Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache) Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt. Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.

Ähnliche/Verwandte Wörter

Deutsch und Niederländisch

Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.

Dänisch

Französisch

Textsammlungen

Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.

Siehe auch


- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien

Literatur


- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468

Weblinks


- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Englische Sprache Kategorie:Anglistik als:Englische Sprache ja:英語 ko:영어 ms:Bahasa Inggeris simple:English language th:ภาษาอังกฤษ zh-min-nan:Eng-gí

Nomen

Der Begriff Nomen (v. lat. nomenName“ aus griech. onoma; Pl.: Nomina, auch Nomen) wird in vielen Schulgrammatiken synonym mit der Bezeichnung Substantiv gebraucht. Diese Verwendung im engeren Sinn ist unter Linguisten allerdings umstritten. Im weiteren Sinn bezeichnet man mit Nomen Substantive, Adjektive, und nach dem Kriterium der Deklinierbarkeit manchmal auch Pronomen und Numeralien. Kategorie:Grammatik Kategorie:Wort

Objekt

Objekt bezeichnet:
- allgemein etwas unspezifiziertes, siehe Sache, Gegenstand, Ding
- im Sinne der Dialektik das, worauf ein Subjekt seine beobachtende, sinnliche, empirische und praktisch-verändernde Aktivität richtet, siehe Objekt (Philosophie)
- ein Satzglied, siehe Objekt (Grammatik)
- einen Himmelskörper, siehe Astronomisches Objekt
- eine Einheit in einem Geoinformationssystem, siehe Geoobjekt
- eine Einheit in der Informatik, siehe Objekt (Informatik)
- eine bestimmte Art künstlerischer Werke siehe Objektkunst simple:Object

Pronomen

Das Pronomen (auch Fürwort, Mehrzahl Pronomina oder Pronomen) ist ein Wort, das ein anderes Wort (meist ein Nomen) ersetzt. So die Definition in der Tradition der (scholastischen) Sprachphilosophie. Syntaktisch läßt sich substantivischer und adjektivischer Gebrauch von Pronomina unterscheiden. Bei adjektivischem Gebrauch oder bei Reflexivpronomina liegt keine Ersetzung vor:
- Hans verändert Hans - Hans verändert sich. Im ersten Fall wird man davon ausgehen, dass zwei Personen, die Hans heißen, gemeint sind (vgl. hierzu auch Benveniste 1974 und Sternefeld (1993:946 ff.) zu "sloppy identity"). Die Bedeutung des sog. Pronomens steht nicht fest im Lexikon, sondern ändert sich je nach in der Sprechsituation Anwesenden (ich - du) oder Vorgängerausdruck (er, sie, es). Im ersten Fall handelt es sich um den Fall der Deixis (Zeigwörter), im zweiten um den der Anapher. Das deutsche Pronomen er kann sich entweder auf den Referenten eines Nomens beziehen, das vorher im Text aufgetaucht ist (Ein Mann kam um die Ecke. Er hatte eine Pistole.), oder aber in betonter Form auf eine Person, die die Gesprächspartner sehen oder kennen (Was macht er denn jetzt wieder für einen Unsinn?) - dann handelt es sich um einen deiktischen Gebrauch, der bei es nicht möglich ist.

Pronomina im Deutschen

Pronomina zählen im Deutschen und in anderen indogermanischen Sprachen sieben verschiedene Typen:
- Personalpronomina (persönliche Fürwörter): ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
- Possessivpronomina (besitzanzeigende Fürwörter): mein, dein, sein, unser, euer, ihr, ihm
- Reflexivpronomina (rückbezügliche Fürwörter): mich, dich, sich, uns, euch
- Demonstrativpronomina (hinweisende Fürwörter): der, dieser, jener, derjenige, derselbe
- Relativpronomina (bezügliche Fürwörter): der, welcher, was
- Interrogativpronomina (fragende Fürwörter): wer, was, welcher, wo, wie, warum, weshalb
- Indefinitpronomina (unbestimmte Fürwörter): jemand, alle, einer, keiner, mancher
- Reziprokpronomina (wechselseitige Fürwörter): einander Historisch wurden manchmal auch Zahlwörter ("Zahlpronomina") und die Artikel als Pronomina betrachtet, auch dies ist irreführend. Erstere sind Adjektive, Artikel wirken völlig anders, nämlich operativ und wissensbezogen. Alternative Darstellungen in:
- Zifonun, Gisela/Hoffmann, Ludger/Strecker, Bruno: "Grammatik der deutschen Sprache." Berlin/New York 1997
- Benveniste, Émile 1974 Probleme der Alllgemeinen Sprachwissenschaft. (=LTW 1428 - Linguistik). München: List.
- Sternefeld, Wolfgang 1993 ,,Anaphoric Reference.“ Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. 9.1 Syntax: ein internationales Handbuch zeitgenössischer Forschung. hrsg. v. Joachim Jacobs et al. 940-966. Berlin/New York: de Gruyter.

Pronomina in anderen Sprachen

Im Gegensatz zum Deutschen und anderen europäischen Sprachen wird in einigen Sprachen zwischen inklusivem und exklusivem wir unterschieden, jenachdem, ob der Angesprochene (das „Du“) eingeschlossen ist oder nicht. Das duale wir schließt
dritte Personen aus. Kategorie:Syntax Kategorie:Grammatik Kategorie:Wort ja:代名詞

Mike Hailwood

Mike Hailwood (Oxford 2 April 1940 - Birmingham 23 Maart 1981) was een Brits motor- en autocoureur. Hij is ook bekend onder zijn bijnaam: "Mike the Bike". De eerste keer dat de naam Mike Hailwood in de Grand-Prix-archieven voorkomt is in het jaar 1960. Daar staat bij de Grand Prix van Ulster: 500 cc: 1. Mike Hailwood, Norton Manx. Twee legendarische namen bij elkaar. De Norton 500 Manx, die vanaf zijn oorsprong in 1927 tot aan het begin van de zeventiger jaren één van de belangrijkste racemotoren was, en Mike Hailwood, die ook liet blijken dat je op latere leeftijd niet kansloos hoeft te zijn.

De actieve jaren

1957 en 1958

:Stanley Michael Bailey Hailwood is geboren in Oxford op 2 April 1940, en reed zijn eerste race enkele dagen na zijn 17e verjaardag in 1957. In 1958 reed hij een volledig seizoen, o.a. op het Eiland Man. Hier presteerde hij iets dat in de 50-jarige geschiedenis van Man pas drie keer door ervaren coureurs was gedaan: hij won in alle vier klassen waarin hij uitkwam een "[http://nl.wikipedia.org/wiki/Motorrijderswoordenboek_P-Q-R#Replica replica]". Hierbij bleef het niet in dat jaar: Hailwood won op andere circuits twee maal vier races en zeven maal drie races op één dag. Hij nam bovendien deel aan de Schotse zesdaagse.

1961

:In 1961 kwam de grote doorbraak voor de miljonairszoon Mike Hailwood. Vader Stan Hailwood (voormalig grasbaanrenner en eigenaar van diverse motorzaken) leende vier productie-Honda's en liet Mike in de beroemde TT van Man in vier klassen starten. Door machinepech won Mike slechts in drie klassen. Honda stuurde echter in plaats van felicitaties de rekening voor het verschepen van de motorfietsen. Mike was grote Honda-sterren als Jim Redman, Gary Hocking en Bob MacIntyre voor gebleven en had natuurlijk een wat positievere reactie vanuit Japan verwacht. Zeker toen hij zich op de 250- en 350 cc-klassen ging richten en meteen de 250 cc wereldtitel greep. In Japan was men misschien minder blij dat de privérijder Hailwood de titel voor fabriekscoureur Redman wegkaapte. In elk geval was dit het begin van de haat-liefde verhouding die Hailwood zijn hele carrière met Honda zou houden. :De wereldtitel was niet voldoende om Honda over te halen Mike een contract aan te bieden. Er was ook nog het probleem van de subsponsoring: Mike Hailwood had een contract met Shell, en Honda betrok zijn smeermiddelen van Castrol. Het duurde allemaal zo lang dat graaf Domenico Agusta Mike op zijn snelle MV Agusta viercilinders kon zetten.

1962-1965

:Mike werd van 1962 tot en met 1965 wereldkampioen met MV Agusta in de 500 cc-klasse, waarna zijn pupil Giacomo Agostini de scepter overnam. In de 350 cc-klasse werd Hailwood in 1962 tweede achter Jim Redman. Toch was 1962 een tamelijk slecht jaar voor hem. Hij woonde nu in een flat in Londen en nam het niet altijd even nauw met zijn nachtrust. Bovendien verloren twee van zijn vrienden het leven in dit jaar: Tom Phillis tijdens een motorrace terwijl hij probeerde Mike zelf en Gary Hocking bij te houden. Hocking besloot naar aanleiding van dit ongeval te stoppen met motorraces, maar verloor zelf het leven tijdens de training van een autorace. Mike zelf twijfelde ook of hij nog wel zou doorgaan, maar besloot dit toch te doen. :Zoals gezegd ging het in de jaren hierna een stuk beter, met 500 cc wereldtitels tot en met 1965. Toen werd het volgens graaf Agusta tijd dat een Italiaan de MV Agusta-machines ging winnen en Mike werd in 1964 de leermeester van Giacomo Agostini. Nadat Mike in 1965 op de Nurburgring uitviel, bepaalde Agusta dat Agostini 350 cc-wereldkampioen moest worden. Mike moest dus steun verlenen aan "Ago" en Jim Redman op de Honda afstoppen. Een ondankbare taak, temeer omdat Mike al een Honda-contract voor 1966 had en dus de nieuwe teamgenoot van Redman zou worden. Ago viel in Japan echter uit en Jim Redman kaapte de 350 cc-titel weg.

1966 en 1967

:In 1966 verscheen Mike Hailwood met de beroemde 250 cc zescilinder (!) Honda, de RC 165, op de circuits. Een imponerend gezicht, de brede machine met zijn 24 kleppen en zes uitlaatpijpen. Die zes pijpen waren het enige dat zijn concurrenten van Mike's machine zagen, want hij won de Grand Prix' van Italië, Frankrijk, West-Duitsland, Nederland, België, Spanje, Ulster, Oost-Duitsland, Finland, Tsjechoslowakije en de TT van Man. Uiteraard werd hij wereldkampioen. :Voor de 350 cc-klasse werd de RC 165 twee millimeter opgeboord en de slag werd 3 mm langer en zo kwam de machine op slechts 297 cc. Desondanks pakte Hailwood er ook de 350 cc-wereldtitel mee. :In 1967 won Mike minder wedstrijden, omdat zowel in de 250 cc-klasse (Yamaha) als in de 350 cc-klasse (MV Agusta) de concurrentie sterker geworden was. Desondanks kwamen opnieuw beide wereldtitel op naam van Mike Hailwood te staan. Intussen klaagde Mike wel over de belabberde stuurkwaliteiten van de zescilinders en wilde zelfs een frame van de Nederlander Nico Bakker laten monteren, maar daarvoor kreeg hij geen toestemming. Bovendien deed Honda ook niets aan het rijgedrag van de machine waarmee Mike in de 500 cc-klasse deelnam, de Honda RC 181, bijgenaam [http://nl.wikipedia.org/wiki/Motorrijderswoordenboek_A-B-C#Beast.2C_the "the Beast"], die volgens Mike meer geschikt was voor een springconcours dan voor een motorrace. Hij had er graag een derde wereldtitel mee willen pakken in 1967, maar hij moest deze titel voor de tweede keer aan Giacomo Agostini laten, hetgeen hij Honda kwalijk nam. Dat was het zoveelste deukje in de verhouding tussen Hailwood en Honda. Maar het kon nog erger:

Het eerste afscheid

1968

:Toen Mike Hailwood in 1968 verzocht werd naar Japan te komen, dacht hij nieuwe machines te gaan testen. Men deelde hem echter mee dat Honda direct zou stoppen met motorraces om alle energie in de Formule 1 race-auto te stoppen. Mike kon op dat moment onmogelijk nog bij een ander team tekenen, en Honda hield hem zelfs aan zijn contract: hij kreeg een jaarsalaris èn de Honda-racemotoren, maar hij mocht er niet mee aan Grand Prix-wedstrijden deelnemen en kon dus ook zijn beide wereldtitels niet verdedigen. In de 250 cc-klasse was Yamaha oppermachtig en Phil Read werd met de Yamaha RD 05 viercilinder tweetakt wereldkampioen. In de 350 cc-klasse ging de titel van 1968 t/m 1973 naar Agostini op de MV Agusta.

1969-1977

:Mike Hailwood maakte in 1969 nog wel een rondje langs de circuits, en liet zich voor elke race dik betalen (hij was tenslotte beroepscoureur). Hij startte met de 500 Honda in de Gouden Beker-wedstrijd op Imola en won met 20 seconden voorsprong op Agostini. Voor de TT van Man kreeg hij MV's aangeboden, maar zijn contract met Honda stond het accepteren ervan - nog - in de weg. Voor de Italiaanse Grand Prix op Monza kreeg Hailwood wel MV Agusta's. Hij trainde als snelste in de 350 cc-klasse en bracht in de 500 cc-klasse de tweede tijd achter Ago op de klokken. De uitslag van de races lag dus voor de hand: Mike eerste in de 350 cc, Ago in de 500. Maar graaf Agusta besliste dat Agostini beide races moest winnen. Mike dacht hier het zijne van en liep meteen naar de Gilera-pit. Daar kreeg hij een - verouderde - 500 cc-machine en trainde meteen een tijd die heel dicht bij die van Agostini lag. In de (kletsnatte) race viel Mike er in de tweede ronde echter al af. Voor de race in Riccione werd hem 18.000 gulden geboden (in 1969 nog een heel bedrag!) en hoewel Mike in eerste instantie liet weten geen motoren te hebben verscheen hij toch aan de start met de 500 cc Honda met een speciaal voor hem gebouwd Reynolds-frame. Hij had geen reserve-onderdelen en zelfs geen tandwielset om de gearing aan het circuit aan te passen, maar werd toch tweede achter Agostini. Mike's volgende en voorlopig laatste race kwam een half jaar later in de "Race of the Year" in Mallory Park. Hij won zijn serie in de 1000 cc-klasse met een 500 cc Seeley. Ago won zijn eigen serie ook, zodat ze in de finale tegen elkaar uitkwamen. Daarin kon de oude, eencilinder Seeley natuurlijk niet opboksen tegen de MV Agusta. Ook Percy Tait op de 700 cc Rickman Métisse-Triumph klopte Mike. Daarna reed Mike Hailwood o.a. in 1971 en 1972 in Daytona, met een BSA. :Intussen was Mike Hailwood ook autocoureur geworden, maar in zijn nieuwe beroep was hij minder succesvol. In 1973 botste hij tijdens zijn "thuis"-Grand Prix in Zuid-Afrika met de bolides van Jacky Ickx en Clay Reggazoni, die zichzelf niet meer kon bevrijden uit de brandende auto. Mike Hailwood werd een held door Reggazoni uit zijn auto te halen. Maar behalve een formule 2 wereldtitel waren sportieve successen schaars. Het deed Mike Hailwood pijn dat zijn baas John Surtees (de enige die zowel als motor- en als autocoureur wereldkampioen werd) hem het motorracen verbood. In augustus 1973 crashte Mike op de Nurburgring waardoor hij lang uit de roulatie zou zijn. Toen in november ook nog de hele renstal van Surtees verloren ging in een enorme crash op Silverstone, was het voor Mike vrijwel onmogelijk een nieuw Formule 1-contract te krijgen. De geruchten dat hij naar de motorsport zou terugkeren werden steeds sterker.

De comeback

1978

:Mike's terugkeer kwam in 1978, een jaar dat slecht was begonnen toen in maart zijn vader Stan op 78-jarige leeftijd in Barbados overleed. Stan Hailwood had Mike zijn hele carrière gesteund, en in de jaren dat hij alleen enkele minder belangrijke races reed vormde hij zo ongeveer in zijn eentje het hele "team". Stan vormde een bekende verschijning als hij met het pitbord de baan op liep om de rondetijden van zijn zoon door te geven. Hoewel Mike in dat jaar geprobeerd heeft een contract bij Ford los te weken, kwam hij toch terug op de motor. Echter niet met een fabriekscontract; Mike reed alleen voor zijn plezier. Sponsor Martini regelde drie Yamaha's voor de TT van Man: Een TZ 250, een TZ 500 en een TZ 750. Mike had zijn comeback voorbereid in drie Australische races. In Adelaide en Sydney reed hij met een Ducati 860 in endurance-races, waarvan hij de laatse won. Met de 750 cc Yamaha reed hij in Bathurst. Over de TT op Man zei hij: "Ik maak me geen zorgen over de hedendaagse topcoureurs; zij rijden hun race, ik de mijne. Ik maak me geen illusies over het verslaan van sterren als Mick Grant, [http://www.iomtt.com/results/rider.asp?ride_id=4932 John Williams], Katayama of Hennen en co. Het zou gek zijn daarover na te denken". Yamaha PR-man Rodney Gould zag het met gemengde gevoelens aan. Als Yamaha-werknemer moest hij Mike's terugkeer begeleiden, maar als vriend van Mike kon hij het eigenlijk niet aanzien. Hij was bang dat de levende legende van zijn voetstuk zou vallen. Maar Mike reed met zijn Yamaha Martini 1.1 toermotor wekenlang rondjes en voelde zich thuis op Man.

De legendarische TT van Man

:Op het Mountain Circuit van Man (ca. 60 km lang) starten de coureurs twee aan twee om de tien seconden. Phil Read vertrok in de Formule 1-klasse met zijn Honda als eerste, 50 seconden voor Hailwood met de Ducati. In de eerste ronde pakte Hailwood al 14 seconden op Read en aan het einde van de tweede ronde was hij Read al gepasseerd. Read tankte sneller en kwam daardoor weer op kop, maar de Ducati was handzamer dan de fabrieks-Honda en ondanks dat Hailwood (volgens hemzelf) nog niet zo laat durfde te remmen dan Read, kon hij hem gemakkelijk voorbij. Read verbrandde zijn koppeling en viel uit, Tom Herron die 9 seconden achter Mike lag, viel ook uit. John Williams (3e) moest zijn brandstoftank met zijn onderarmen op zijn plaats houden en Ian Richards (4e) had last van olielekkage waardoor zijn achterband spekglad was. Desalniettemin: Het ronderecord werd met 10 mijl per uur scherper gesteld, en Mike's wedstrijdgemiddelde betekende ook een nieuw record. Commentaar van Hailwood, die na 11 jaar buiten de "motorwereld" meteen weer winnaar was: "Quite pleasant really". In de Senior 500-klasse reed Mike ook een schitterende wedstrijd, maar grote problemen met de Yamaha waren zijn deel. In de tweede ronde moest hij een pitstop maken om een gebroken stuurdemper te laten repareren en het werd dus een inhaalrace. Die verliep voorspoedig tot hij in de laatse ronde op de Mountain zonder benzine kwam te staan. Er werd - illegaal - wat benzine geleend van een toeschouwer, zodat Mike rijdend over de finish kwam. Tijdens de prijsuitreiking was Mike zo sportief zijn overtreding toe te geven en hij gaf zijn replica terug. Ook in de Classic TT (die overigens niet met klassieke motorfietsen wordt verreden) viel Mike uit, op de tweede plaats liggend. In de Junior 250 TT ging het minder goed. Mike voelde zich niet op zijn gemak op de Yamaha TZ 250 en lag de meeste tijd op de 12e plaats, hoewel hij de op twee na snelste ronde reed. :Maar dat kon niets afdoen aan de geweldige prestatie van een coureur die na 11 jaar op een kansloos geachte machine de hele wereldtop te kijk zet, hoewel gezegd moet worden dat de meeste Grand Prix-coureurs inmiddels op het gevaarlijke circuit van Man weigerden te rijden. :Mike nam "afscheid" op Silverstone, waar hij met zijn Ducati 3e werd in de formule 1-wedstrijd. Ondanks dit afscheid ging in november 1978 het gerucht dat Mike een fabriekscontract met Honda voor de TT van Man zou krijgen. Hij had de Japanners immers min of meer voor joker gezet met zijn "trage" Ducati. Mike startte in zijn thuisland Australië met een Ducati 750 SS in de Castrol Six Hours Race. Hij lag aan de leiding totdat hij het stuur over gaf aan zijn teamgenoot Jim Scaysbrook, die ten val kwam, waarmee de race ook voor Hailwood voorbij was. In december 1978 werd Mike Hailwood door de lezers van het Britse blad Motor Cycle Weekly tot internationaal motorsportman van het jaar gekozen. Hij had intussen zijn 10e wereldtitel (Formula 1) gewonnen.

1979

:Terwijl iedereen dacht dat Mike Hailwood het na zijn afscheid op Silverstone voor gezien zou houden, ging in februari 1979 het gerucht al rond dat Ducati hem een 1000 cc-machine had toegezegd. Daarmee zou Mike aan alle F1-wedstrijden in Engeland gaan deelnemen. Dat iedereen van de kwaliteiten van "the Bike" wilde profiteren bleek wel toen Suzuki in maart bekend maakte een fabrieks-RG 500 wegracer voor Hailwood te leveren. Intussen had Mike in Nieuw-Zeeland een weg- en waterservicestation geopend en hij moest in dit seizoen dus goed geld verdienen. Voor de race op Man had Mike zelf alleen hoop op een vierde plaats, omdat de Ducati een stuk langzamer was dan de fabrieks-Honda's en -Kawasaki's. :Dat Mike Hailwood plezier en zaken goed wist te combineren bleek uit het bericht dat hij samen met Rodney Gould en Engeland een motorzaak zou openen. Intussen trainde hij in Misano met de 860 cc Ducati, en ook met een 950 cc exemplaar. Mike viel er hard af, maar beschadigde alleen zijn trots. Uiteindelijk kreeg Mike de beschikking over beide uitvoeringen: de 860 voor de Formule 1-wedstrijden, de 950 voor de TT op Man. In die TT ging het weer boven verwachting voor Mike. Hoewel hij zichzelf alleen een kans op de vierde plaats had toebedacht, won hij de Senior TT (500 cc) met een Suzuki uit 1978. Het was duidelijk te zien dat hij in de eerste ronde moest wennen aan de tweetaktmotor, in de tweede ronde lag hij echter al op kop. Voor aanvang van de formule 1-race had hij grote stuurproblemen met de inmiddels tot 864 cc opgeboorde Ducati. Hij bouwde het motorblok in een oud frame maar kreeg met name de demping niet goed afgesteld. Bovendien wist iedereen dat de Japanse motorfietsen 5 tot 10 pk méér aan boord hadden. Mike reed nog langzamer dan zijn tijden uit 1978, en er sloeg een geweldig gat in zijn uitlaat. In de laatste ronde moest hij zijn losgetrillde accu repareren. Desondanks werd hij vijfde. In de Classic TT, waarin Mike weer op de 500 cc Suzuki startte, verwachtte iedereen een gemakkelijke overwinning van Alex George, die met zijn 1000 cc Honda ook de Formule 1 gewonnen had. Het werd een hevig gevecht, gewonnen door George met slechts 3,4 seconden voorsprong op Mike Hailwood. Een laatste afscheidsrace zou in 1979 in Donnington Park gereden worden, maar Mike viel in de training waardoor deze race aan hem voorbij ging. Wel reed hij in augustus nog een demonstratierondje op de oude MV Agusta samen met Giacomo Agostini.

De vlag valt

:In maart 1981 kwam het droeve bericht van Mike's overlijden. Toen hij op zaterdag 21 maart samen met zijn kinderen iets te eten ging halen werd hij aangereden door een vrachtauto. Zijn dochtertje Michelle (9) was op slag dood, zoon David (6) werd ernstig gewond in het ziekenhuis opgenomen. Mike liep ernstig hoofdletsel op en overleed op maandag 23 maart in het ziekenhuis in Birmingham. Hij was niet meer bij bewustzijn geweest. :Met Mike Hailwood was in elk geval één van de grootste motorcoureurs heen gegaan. Of hij de allerbest was? Bij de afsluiting van het vorige millennium werd onder zijn collega-coureurs en de motorpers een verkiezing gehouden, waarbij Mike Hailwood werd gekozen tot "beste motorsporter aller tijden". Hij werd niet gekozen omdat hij de meeste overwinningen had behaald, want die eer gaat naar Giacomo Agostini, maar wel omdat hij met vrijwel alle motorfietsen die hij bereed, hoe beroerd ze soms ook waren, goede resultaten behaalde.

Wereldtitels

1. 1961: 250 cc, Honda 2. 1962: 500 cc, MV Agusta 3. 1963: 500 cc, MV Agusta 4. 1964: 500 cc, MV Agusta 5. 1965: 500 cc, MV Agusta 6. 1966: 250 cc, Honda 7. 1966: 350 cc, Honda 8. 1967: 250 cc, Honda 9. 1967, 350 cc, Honda 10. 1978, F1, Ducati

Externe link

[http://www.mikethebike.com/ Mike Hailwood website]

Voetnoot

De bedoelde Formule 1-klasse is die bij motorfietsen. In deze periode bestond die uit motorfietsen tot 1000 cc, later werd dit de Formule 750-klasse die weer uitgroeide tot de Superbike-klasse. Hailwood, Mike Hailwood, Mike Hailwood, Mike

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