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Lauenförde
Der Flecken Lauenförde ist eine Gemeinde im Süden von Niedersachsen und gehört zur Samtgemeinde Boffzen des Landkreises Holzminden.
Geografie
Geografische Lage
Lauenförde liegt nahe dem Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen am Unterlauf der Weser. Die nächsten Ortschaften sind Beverungen am gegenüberliegenden Weserufer, Würgassen, Herstelle (beide Stadt Beverungen), Bad Karlshafen (Hessen), Meinbrexen (gehört auch zu Lauenförde).
Politik
Gemeinderat
Wahlperiode 2001 - 2006
- SPD 9 Sitze
- CDU 4 Sitze
Bürgermeister
Norbert Tyrasa (SPD)
Wirtschaft und Infrastruktur
Holzverarbeitende Betriebe, Glasverarbeitung, Landmaschinenhandel sowie andere Mittelbetriebe, Landwirtschaft, Handwerk und Handel.Die holzverarbeitende Industrie ist mit der Schließung der Fa. Herlag vor wenigen Jahren fast bedeutungslos geworden.Noch vor 25 Jahren beschäftigte diese Firma als einer der bekanntesten Kinderwagen- und Freizeitmöbelhersteller Europas mit dem dazugehörigen Werk im benachbarten Beverungen über 800 Beschäftigte.
Verkehr
Die Bahnstation an der KBS 356 heißt wegen der geringen Entfernung zum Nachbarort Lauenförde-Beverungen. Stündliche Anbindung Richtung Ottbergen und Bodenfelde, von Bodenfelde fährt der Zug entweder nach Northeim oder Göttingen. In Ottbergen besteht Anschluss in Richtung Altenbeken, Paderborn und Holzminden.
Ansässige Unternehmen
Der größte Arbeitgeber in der Stadt ist die Glasfirma Interpane.
Weblinks
- [http://www.boffzen.de/ Samtgemeinde Boffzen]
- [http://www.meinbrexen.de/ Ortsteil Meinbrexen]
Kategorie:Ort in Niedersachsen
NiedersachsenSiehe auch Portal Niedersachsen.
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Niedersachsen liegt in Norddeutschland und ist flächenmäßig nach Bayern das zweitgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland. Landeshauptstadt ist Hannover.
Geografie
Räumliche Lage
Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und den Unterlauf der Elbe. Ausgenommen hiervon ist das Amt Neuhaus, das rechts der Elbe liegt. Im Südosten wird es durch den Harz, ein deutsches Mittelgebirge, begrenzt. Ein Großteil des Landes gehört zur Norddeutschen Tiefebene. Im Nordosten Niedersachsens erstreckt sich die Lüneburger Heide. Während dort ärmere Sandböden (Heide und Geest) dominieren, finden sich im Osten und Südosten in der Hildesheimer Börde mithin die besten Böden Deutschlands. Unter diesen Voraussetzungen (lehm- und sandhaltigen Böden) ist das Land landwirtschaftlich gut erschlossen.
Die Flüsse Aller, Weser, Ems und Elbe prägen Niedersachsen.
Der höchste Berg ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Für weitere Berge siehe: Liste der Berge und Erhebungen in Niedersachsen
Nachbarländer
Angrenzende Bundesländer sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Kein anderes deutsches Bundesland hat mehr Nachbar-Bundesländer.
Niedersachsen hat eine Außengrenze zu den Niederlanden und Anteil an der deutschen Nordseeküste.
Geschichte
Niedersachsen ist nach dem Zweiten Weltkrieg als Land neu gegründet worden, nachdem es ein Teil der britischen Besatzungszone war. Es entstand aus den ehemaligen Territorien des Königreichs Hannover (1866 bis 1946 preußische Provinz Hannover, 1946 Land Hannover), des Großherzogtums Oldenburg, des Herzogtums Braunschweig und des Fürstentums Schaumburg-Lippe.
Der Name "Niedersachsen" als Regionsbezeichnung ist jedoch schon sehr viel älter; Name und Wappen des neuen Bundeslandes greifen auf den Volksstamm der Sachsen zurück, dessen Siedlungsraum etwa dem heutigen Niedersachsen und einigen angrenzenden Gebieten entsprach. Der Zusatz "Nieder-" stammt bereits aus dem Mittelalter (Niedersächsischer Reichskreis) und unterschied das alte Sachsenland von den später aus dynastischen Gründen "(Ober-)Sachsen" genannten mitteldeutschen Fürstentümern (siehe Freistaat Sachsen).
Geschichtlich besteht eine enge, durch die Personalunion des 18. Jahrhunderts begründete Bindung insbesondere Hannovers an das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das "Lied der Niedersachsen" (Niedersachsenlied) wird als Landeshymne angesehen.
Am 1. Juni 1993 tritt die neue Verfassung des Landes in Kraft, die die "Vorläufige Niedersächsische Verfassung" von 1951 ablöst. Sie ermöglicht erstmals Volksbegehren und Volksentscheide und verankert den Umweltschutz als Staatsgrundsatz.
Nach einem Bürgerentscheid 1993 wurde das ehemals hannoversche Amt Neuhaus mit den damaligen Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus (Elbe), Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau sowie die Ortsteile Neu Bleckede, Neu Wendischthun und Stiepelse der Gemeinde Teldau und das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm in der Gemeinde Garlitz vom Land Mecklenburg-Vorpommern zum Land Niedersachsen ausgegliedert und als neue Gemeinde Amt Neuhaus dem Landkreis Lüneburg angegliedert.
Zum 1. Januar 2005 wurden die vier Regierungsbezirke, aus denen Niedersachsen bis dato bestand, aufgelöst. Dies waren die Regierungsbezirke Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems.
Politik
Weser-Ems]]
Bei den Landtagswahlen am 2. Februar 2003 erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte.
Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen seit 1946:
Wahlergebnisse und Landesregierungen seit 1947.
Im Bundesrat hat Niedersachsen sechs Stimmen, die höchst mögliche Anzahl, ebenso wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Verwaltung
Verwaltungsreform
Zum 1. Januar 2005 wurden die bisher existierenden Regierungsbezirke aufgelöst. Mittelfristig (vermutlich 2008) wird in Niedersachsen wohl eine Kreisgebietsreform durchgeführt werden, in deren Verlauf die zum Teil sehr überschuldeten Landkreise zusammengelegt werden. Die Kreisgrenzen werden sich dabei voraussichtlich an den Grenzen der niedersächsischen Landschaftsverbände orientieren. Zurzeit bestehen in vielen Gemeinden Fusionspläne mit Nachbargemeinden.
Siehe hierzu auch im Artikel über den Landkreis Lüchow-Dannenberg
Verwaltungsgliederung
Landkreise
Niedersachsen besteht zur Zeit aus folgenden Landkreisen (in Klammern die Autokennzeichen):
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Kreisfreie Städte
# 18px Braunschweig (BS)
# 18px Delmenhorst (DEL)
# 18px Emden (EMD)
# 18px Oldenburg (Oldb) (OL)
# 18px Osnabrück (OS)
# 18px Salzgitter (SZ)
# 18px Wilhelmshaven (WHV)
# 18px Wolfsburg (WOB)
Größte Städte
weitere Artikel
Niedersächsische Europapolitik
Wirtschaft
Das industrielle Zentrum Niedersachsens befindet sich im Raum Hannover-Braunschweig/Wolfsburg mit mehreren Automobilwerken, darunter dem Hauptwerk von Volkswagen in Wolfsburg, und der in Peine und Salzgitter ansässigen Stahlindustrie. Braunschweig ist außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort.
Das Emsland, die Lüneburger Heide und Teile der Küstenregion gehören dagegen seit langem zu den strukturschwachen Räumen. Es gibt inzwischen eine Anzahl von Projekten, um die wirtschaftliche Lage in diesen Gebieten zu verbessern. Dazu gehören:
- Die aus Mitteln der örtlichen Wirtschaft mitfinanzierte Emslandautobahn A 31, die von Ostfriesland durch das Emsland nach Bottrop ins westliche Ruhrgebiet führt.
- Die Küstenautobahn A 22, die von Schleswig-Holstein durch den geplanten Elbtunnel bei Stade und den Wesertunnel bei Dedesdorf zur A 29 bei Oldenburg führen soll
- Mehrere Ethen-Pipelines, die die Chemiestandorte in Nordrhein-Westfalen mit denen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein verbinden sollen und in Niedersachsen insbesondere den Produktionsstandorten Stade und Wilhelmshaven zu Gute kommen werden
- Der Containerhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven, der als einziger deutscher Seehafen auch von den größten Containerschiffen künftiger Generationen angelaufen werden können wird.
Die Landwirtschaft findet in Niedersachsen sehr unterschiedliche Bedingungen vor. Die Böden in der Hildesheimer Börde und zwischen Harz und Mittellandkanal zeichnen sich durch sehr hohe Bodenzahlen aus und eignen sich besonders für den Anbau von Zuckerrüben und Getreide. In der Lüneburger Heide ist der Boden karg, Hauptprodukte sind Kartoffeln und als Spezialität Spargel. In den Marschgebieten an der Küste dominiert hingegen die Viehzucht.
Neben Getreide werden Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank des sandhaltigen Bodens Spargel in Teilen des Landes angebaut. Bekannt ist auch die niedersächsische Grünkohlkultur (in südöstlichen Regionen auch als Braunkohl bekannt). Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden) ein wichtiger Wirtschaftszweig.
An der Küste spielt die Hafenwirtschaft eine bedeutende Rolle, während die Bedeutung des Schiffbaus abgenommen hat.
In vielen Teilen Niedersachsens gibt es Tourismus, vor allem in den alten Feriengebieten des Harzes, der Lüneburger Heide und der Küstenregion mit ihren Inseln und Seebädern.
Die Bundeswehr wird auch künftig ein wichtiger Arbeitgeber in Niedersachsen sein. Mit über 55.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wird Niedersachsen nach der geplanten Bundeswehrreduzierung das Bundesland mit der größten Zahl von Bundeswehrbediensteten sein.
An drei Standorten in Niedersachsen finden sich in Betrieb befindliche Atomkraftwerke, bei Lingen, bei Grohnde und bei Nordenham.
Wissenschaft
Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Göttingen, Braunschweig und Hannover.
Kleinere wissenschaftliche Einrichtungen sind die Universität Osnabrück, die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg in Oldenburg, die Technische Universität Clausthal, die Universität Lüneburg und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.
Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ist die größte Fachhochschule des Landes.
Siehe auch: Liste von wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen
[http://www.mwk.niedersachsen.de/master/C732_L20_D0.html Die Website des niedersächsischen Minesteriums für Wissenschaft und Kultur]
Bevölkerung
Die historisch angestammte Bevölkerung setzt sich aus Niedersachsen und Friesen zusammen. Hinzu kommt eine vielzahl aus ganz Deutschland zugewanderter Personen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Niedersachsen eines der Hauptansiedlungsgebiete für Heimatvertriebene aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland. Durch die vielen Industriebetriebe im Raum Hannover-Braunschweig-Salzgitter-Wolfsburg entstand während des Wirtschaftswunders ein hoher Bedarf an Arbeitskräften, weswegen man viele Gastarbeiter aus Italien, Spanien und der Türkei anwarb, die häufig in Niedersachsen blieben. Seit dem Ende des kalten Krieges kamen viele Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen ins Land.
Sprache
In Niedersachsen werden Hochdeutsch, Friesisch (Saterfriesisch) und verschiedene Formen des Plattdeutschen gesprochen. Diese niederdeutschen Sprachformen werden heutzutage im Oldenburger Land, in Ostfriesland, im Emsland, in der Wümmeniederung, der Lüneburger Heide und an der Waterkant (Nordseeküste) verwendet. Dialekte des Ostfälischen werden noch in geringem Maße im Weserbergland, im Braunschweiger Land und im Eichsfeld gesprochen. Die Aussprache des Hochdeutschen in der Umgebung von Hannover gilt allgemein als vorbildlich, weil der Schriftsprache am nächsten (das Plattdeutsche ist dort schon seit längerer Zeit verschwunden). Jedoch besitzt die Sprache auch dort eine ortseigene Färbung. Amtssprachen sind Hochdeutsch und seit der Unterzeichnung der europäischen Sprachencharta auch Plattdeutsch und Saterfriesisch.
Besonders lebendig ist das Plattdeutsche noch in Ostfriesland. Plattdeutsch hat sich hier unabhängig von anderen niederdeutschen (genauer: niedersächsischen) Dialekten entwickelt und zeigt große Verbindung mit dem Niederländischen und dem Friesischen, das in Ostfriesland aber seit dem 18. Jahrhundert durch das Niederdeutsche verdrängt wurde. Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch, insgesamt sprechen und verstehen etwa 40% der niedersächsischen Bevölkerung den traditionellen Dialekt ihrer Region, wobei ein starkes Stadt-Land-Gefälle festzustellen ist.
Siehe auch: Sprachen und Dialekte in Niedersachsen
Küche/Essen
Siehe unter Niedersächsische Küche
Kunstgeschichte
Baugeschichtlich bedeutsam in Niedersachsen war die Epoche der Renaissance, die sich in vielen Bauten im Stil der Weserrenaissance widerspiegelt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Gärten in Herrenhausen (Hannover) - die einzig erhaltenen und nie veränderten Barockgärten der Welt.
Tourismus
Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind die Nordseeküste, der Harz, Hannover, Braunschweig, Lüneburg, Wolfsburg mit der Autostadt, das Eichsfeld, das Weserbergland und das Leinebergland, Ostfriesland, die Lüneburger Heide, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, der Dümmer, das Alte Land, das Elbetal und die Flüsse Aller, Leine, Hunte, Wümme und Weser. Das Brauchtum umfasst unter anderem das Grünkohlessen und Schützenfeste.
Regionen
Siehe auch: Niedersächsische Verfassung, Liste der Orte in Niedersachsen
Verbände in Niedersachsen
- Niedersächsischer Fußball-Verband
- Niedersächsischer Volleyballverband
- Niedersächsischer Sportschützenverband
- Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen
- Landesverband Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden im Nordwesten Niedersachsens
- Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V.
Persönlichkeiten
Träger der Niedersächsischen Landesmedaille
Diese Liste ist nicht vollständig.
- Johannes Lilje (1899-1977), Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof
- Josef Homeyer ( - 1929), Bischof
Söhne und Töchter Niedersachsens
- Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1726), Universalgenie
- Adolph Freiherr Knigge (1752-1796), Schriftsteller
- Ernst August I. (1771-1851), König von Hannover
- Carl Friedrich Gauß (1777-1855), Mathematiker und Astronom
- Johann Gerhard Oncken (1800 - 1884), Begründer der deutschen und kontinentaleuropäischen Baptistengemeinden, heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden
- Georg Ferdinand Howaldt (1802-1883), Goldschmied, Bildhauer und Erzgießer in Braunschweig
- Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899), Naturwissenschaftler
- Werner von Siemens (1816-1892), Erfinder und Unternehmer
- Rudolf von Bennigsen (1824-1902), liberaler Politiker
- Wilhelm Raabe (1831-1919), Schriftsteller
- Wilhelm Busch (1832-1908), Zeichner und Autor von Bildergeschichten
- Adolf Breymann (1839-1878), Bildhauer
- Hermann Heinrich Howaldt (1841-1891), Bildhauer, Erzgießer und Kupfertreiber in Braunschweig
- Robert Koch (1843-1910), Arzt und Bakteriologe
- Hermann Löns (1866-1914), Dichter
- Paula Modersohn-Becker (1876-1907), Malerin
- Otto Hahn (1879-1968), Chemiker, Nobelpreis-Träger
- Kurt Schwitters (1887-1948), Maler und Dichter
- Hinrich Wilhelm Kopf (1893-1961), erster Ministerpräsident von Niedersachsen
- Ernst August Prinz von Hannover (geb. 1954), Oberhaupt des ehemals königlichen Hauses Hannover
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), Germanist, Sprachforscher und deutscher Liederdichter
Literatur
- Fritz Mielert: Du schönes Niedersachsen. (3 Bände; Teil 1: Hannover, Oldenburg, Bremen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Hessen (nördl. Kassel); Teil 2: Lübeck, Mecklenburg, Lauenburg, Vorpommern mit Rügen, Usedom und Wollin; Teil 3: Hamburg, Schleswig-Holstein.). Johann Georg Holzwarth/Carl Schünemann. Bad Rothenfelde/Bremen. 1921 - 1923
- Kleine Niedersächsische Literaturgeschichte in drei Bänden Von Dichterfürsten und anderen Poeten. Herausgegeben von Dirck Linck (III), Jürgen Peters (I-III) und Wilhelm Heinrich Pott (I+II). Mit Register und Literaturverzeichnis. Gebunden. 8°.
Band I. Zweiunddreißig Portraits von Roswitha von Gandersheim bis Johann Peter Eckermann. 256 Seiten. 38 Abb. ISBN 3927715298 (1993)
Band II. Siebenunddreißig Portraits von Stendhal bis Arno Schmidt. 288 Seiten. 40 Abb. ISBN 392771531X (1994)
Band III. Fünfundvierzig Portraits von Arno Schmidt bis Hans Pleschinski. Mit Fotografien von Isolde Ohlbaum, Brigitte Friedrich u.a. 336 Seiten. 60 Abb. ISBN 3927715301 (1996)
»Geschichten, gesetzt aus Poetenleben, wissenschaftlich fundiert und erzählerisch aufbereitet zu einer Geschichte von Lebenden.« (NDR, Wolfgang Hausmann)
Weblinks
- [http://www.niedersachsen.de/ www.niedersachsen.de] - Offizielle Seite
- [http://www.niedersachsennavigator.de/ www.niedersachsennavigator.de] - Kartenserver des Landes, vom Flurstück bis zur Übersichtskarte
- [http://www.sachsengeschichte.de/ www.sachsengeschichte.de] - Geschichte der Niedersachsen und des Sachsennamens
- [http://www.koenigreich-hannover.de/ www.koenigreich-hannover.de] - Geschichte d. Landes Hannover
- [http://194.95.154.20/abacus/nds.htm Niedersächsische Bibliographie online] Datenbank der Niedersächsischen Landesbibliothek mit 75.000 Büchern und Aufsätzen zum Thema "Niedersachsen" in allen Aspekten
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als:Niedersachsen
ja:ニーダーザクセン州
ko:니더작센 주
simple:Lower Saxony
Landkreis Holzminden
Der Landkreis Holzminden ist ein Landkreis im Süden von Niedersachsen. Er grenzt im Westen an die nordrhein-westfälischen Kreise Höxter und Lippe, im Norden an den Landkreis Hameln-Pyrmont und an den Landkreis Hildesheim und im Osten und Süden an den Landkreis Northeim.
Geschichte
Der Landkreis Holzminden wurde 1833 durch Gesetz des Herzogs Wilhelm von Braunschweig begründet. Zur damaligen Kreisdirektion Holzminden gehörten die Ämter Holzminden, Eschershausen, Stadtoldendorf und Ottenstein. Bis 1850 wurde auch das Amt Thedinghausen bei Bremen (heute Landkreis Verden) von Holzminden aus betreut. 1941 kam der Landkreis Holzminden zur preußischen Provinz Hannover und wurde um Bodenwerder und Pegestorf erweitert. Im Zuge der Gebietsreformen kamen am 1. Januar 1973 die Gemeinden Brevörde, Heinsen, Meiborssen, Polle und Vahlbruch sowie Lauenförde und Silberborn und am 1. März 1974 der Flecken Delligsen und die Gemeinden Ammensen, Kaierde und Varrigsen hinzu, während die Gemeinden Bessingen, Bisperode und Harderode an den Landkreis Hameln-Pyrmont und Brunkensen und Lütgenholzen an den Landkreis Hildesheim abgegeben wurden.
Wappen
Genehmigung des Nieders. Ministers des Innern - III 332.408/4- vom 24. Juli 1950
Beschreibung:
Auf blauem Grunde über silbernem Querbach nach heraldisch rechts grimmender silberner (Eversteinscher) Löwe, goldbewehrt und gekrönt, rot bezungt.
Begründung:
Die Farben blau-silber sind die Eversteinschen Farben. Der Eversteinsche Wappenlöwe wurde gewählt, weil das Geschlecht der Eversteiner Grafen im heutigen Kreise Holzminden reich begütert war, die Gerichtsbarkeit ausübte, Markt-und Bürgerrechte besaß, ebenso wie das Geleitrecht über die Weser. Der silberne Wellenbalken charakterisiert den Weserstrom, der für den Kreis von größter Bedeutung ist.
Kreisfarben: blau-weiß
Struktur
Bedingt durch seine Lage im Mittelgebirge weist der Landkreis Holzminden einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Wald und einen vergleichsweise geringeren an landwirtschaftlicher Fläche auf. Vorhandene Bodenschätze und Holz als Energiequelle haben zu früher Ausbildung von Gewerbe und Industriebetrieben geführt. Vor allem während des Wirkens des Braunschweigischen Oberhofjägermeisters Johann Georg von Langen in der Mitte des 18. Jahrhunderts hat es einen ersten Industrialisierungsschub gegeben, an den die Schott Desag AG in Grünenplan und die Porzellanmanufaktur Fürstenberg heute noch erinnern. Heute weist der Landkreis Holzminden unter allen niedersächsischen Landkreisen den höchsten Anteil an Beschäftigten im produzierenden Gewerbe auf. Dagegen ist der Anteil an Beschäftigten im Dienstleistungsgewerbe unterdurchschnittlich entwickelt. Wichtigste Branchen sind die Riech- und Geschmackstoffindustrie in Holzminden, Unternehmen der Porzellan- und Glasherstellung, die elektrotechnische Industrie und der Maschinenbau sowie die Gipsindustrie. Unter ihnen befinden sich eine Reihe von Unternehmen von internationaler und nationaler Bedeutung.
Günstige Voraussetzungen sind für den Tourismus gegeben, der sich bisher aber nur unterdurchschnittlich entwickelt hat. Schwerpunkte sind der Hochsolling mit Neuhaus und Silberborn mitten im Naturpark Solling-Vogler und die Weser mit Bodenwerder und Polle. Der Weserradweg, beliebtester deutscher Radweg, führt eine große Zahl von Fahrradtouristen in den Landkreis. Die Schlösser der Weserrenaissance in Bevern, Fürstenberg und Hehlen, die Klöster Amelungsborn und Kemnade, das Geburtshaus von Wilhelm Raabe in Eschershausen sind ebenso kulturtouristische Anziehungspunkte wie das Porzellanmuseum Fürstenberg, die Glasmuseen in Boffzen und Grünenplan und das Münchhausenmuseum in Bodenwerder.
Kultur
In der Stadthalle Holzminden und im Weserrenaissance-Schloss Bevern werden regelmäßige niveauvolle Konzertreihen angeboten. Einzelkonzerte finden an verschiedenen Orten im Landkreis statt. Der Kulturverein Holzminden bietet in der Stadthalle Holzminden Theateraufführungen an. Im Schloss Bevern, im Alten Rathaus Stadtoldendorf und an anderen Orten finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Zu den kulturellen Höhepunkten im Weserbergland gehört das alle zwei Jahre Pfingsten in Holzminden veranstaltete Internationales Straßentheaterfestival.
Bildung
Neben einem dezentralisierten Angebot an Grundschulen gibt es im Landkreis Holzminden an sechs Standorten Schulzentren, in denen Orientierungsstufen, Haupt- und Realschulen zusammengefasst sind. In Holzminden befinden sich das Campe-Gymnasium, die Berufsbildenden Schulen mit einem Fachgymnasium sowie das international bekannte Landschulheim am Solling. Auf eine über 170-jährige Geschichte kann die Fachhochschule in Holzminden zurückblicken. Neben der traditionellen Architektur und dem Bauingenieurwesen gibt es heute auch die Studiengänge Bauchemie und Immobilienwirtschaft sowie den Ergänzungsstudiengang Internationales Bauen. Im Frühjahr 2002 waren hier insgesamt 836 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Außerdem befindet sich in dem Dorf Heyen das Lehrinstitut für Akupunkt Massage nach Penzel.
Regionale Zusammenarbeit
Der Landkreis Holzminden liegt an der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und gehört nicht zum Verflechtungsbereich von Oberzentren. Er pflegt aber eine enge Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn. Seit 1992 gehört er dem Regionalverband Südniedersachsen an. Seit dem Jahr 2000 befindet er sich in einer regionalen Entwicklungskooperation mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Schaumburg unter dem Namen Weserbergland Region. In dieser Kooperation werden auf der Grundlage eines Regionalen Entwicklungskonzepts eine Reihe von regional bedeutsamen Projekten gemeinsam oder in Abstimmung untereinander vorangebracht.
Städte und Gemeinden
(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)
Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden
- Sitz der Samtgemeindeverwaltung
gemeindefreie Gebiete - (alle unbewohnt)
# Boffzen (23,40 km²)
# Eimen (12,91 km²)
# Eschershausen (4,92 km²)
# Grünenplan (22,71 km²)
# Holzminden (15,01 km²)
# Merxhausen (22,50 km²)
# Wenzen (15,84 km²)
Holzminden
2001
Jahreswidmungen
- 2001 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ (UNO)
- 2001 ist „Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen“ (UNO)
- 2001 ist „Internationales Jahr der Freiwilligen“ (UNO)
- Die Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Esche (Fraxinus excelsior) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhase (Lepus europaeus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Glockenblume (Campanula) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
- 1. Januar: Moritz Leuenberger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Griechenland. Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion
- 6. Januar: Parlamentswahlen in Thailand
- 6. Januar: Ariel Scharon wird zum neuen Ministerpräsidenten Israels gewählt
- 7. Januar: John Agyekum Kufuor wird Staatspräsident von Ghana
- 14. Januar: Dr. Jorge Sampaio wird als Staatspräsident in Portugal in seinem Amt bestätigt
- 20. Januar: Gloria Macapagal Arroyo wird Staatspräsidentin auf den Philippinen
- 20. Januar: George W. Bush wird zum neuen Präsidenten der USA vereidigt
- 25. Januar: Armenien wird in den Europarat aufgenommen
- 25. Januar: Aserbaidschan wird in den Europarat aufgenommen
- 26. Januar: Demokratische Republik Kongo. Joseph Kabila wird Staatspräsident
- 2. Februar: José Maria Neves wird Premierminister von Kap Verde
- 7. Februar: Ariel Sharon wird Ministerpräsident von Israel
- 16. Februar: US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge bombardieren Ziele nahe Bagdad, da der Irak gegen das Flugverbot verstoßen habe
- 20. Februar: Erste Kommunalwahlen im Jemen
- 25. Februar: Pedro Pires wird Staatspräsident vom Kap Verde
- 25. Februar: Republik Moldau. Parlamentswahlen
- 26. Februar: Vertrag von Nizza, die Erweiterung der EU betreffend, unterzeichnet
- 1. März: Bulgarien. Volkszählung (bis 15. März)
- 4. März: In einer Volksabstimmung der Schweiz stimmen 76,7 % der Wahlbeteiligten für die Verfassungsinitiative „Ja zu Europa“ und damit gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,7 %
- 7. März: Algerien und Deutschland schließen ein Seeschifffahrtsabkommen
- 7. März: Dileita Mohamed Dileita wird Premierminister in Dschibuti
- 12. März: Die UNESCO bestätigt, dass Taliban zwei der größten aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. stammenden Buddha-Statuen in Bamiyan, Afghanistan, zerstört haben
- 16. März: Katar. Der Streit um die Hawar-Inseln wird beendet durch Urteil des Internationalen Gerichtshofs
- 18. März: Die Gewerkschaft Ver.di wird in Berlin gegründet
- 25. März: Norwegen ist Mitglied des Schengener Abkommen
- 27. März: Laos. Bounnhang Vorachit wird Ministerpräsident
- 31. März: Sturz des Staatspräsidenten Bernard Dowiyogo von Nauru durch Misstrauensvotum
- 4. April: Vladimir Voronin wird Staatspräsident von der Republik Moldau
- 4. April: Silvia Cartwright wird Generalgouverneurin (Staatsoberhaupt) von Neuseeland
- 15. April: Der Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Deutschland und El Salvador tritt in Kraft
- 29. April: Parlamentswahlen in Senegal
- 8. Mai: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der Weltbank
- 13. Mai: Mazedonien. 6. Regierungsumbildung
- 22. Mai: Taliban erwägen, Hindus in Afghanistan zum Tragen einer Markierung zu verpflichten
- 29. Mai: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 30. Mai: Die Kulturkommission zwischen Kanada und Deutschland trifft in Berlin zusammen
- 1. Juni: Interimsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 1. Juni: Blutbad in Nepal. König Birendra und fast die ganze Familie wurden durch den Sohn Birendras getötet, der sich anschließend selbst tötet
- 4. Juni: Prinz Gyanendra Bir Bikram wird König von Nepal
- 7. Juni: Großbritannien. Wiederwahl von Tony Blair als Premierminister
- 8. Juni: Iran. Wiederwahl von Mohammad Chātemī zum Staatspräsidenten
- 16. Juni: Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen wird durch ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Berliner Bankenskandal gestürzt. Sein Nachfolger wird Klaus Wowereit
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Bulgarien
- 18. Juni: Mazedonien beendet die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan
- 19. Juni: Mazedonien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf
- 20. Juni: Pervez Musharraf wird Staatsoberhaupt in Pakistan
- 20. Juni: Pakistan. Das Parlament wird aufgelöst
- 24. Juni: Ilir Meta wird Regierungschef in Albanien
- 26. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Ljubljana, Slowenien
- 28. Juni: Rumänien erhält Beobachterstatus in der OECD
- 28. Juni: Jugoslawien. Auslieferung von Ex-Präsident Milosevic an den Internationalen Strafgerichtshof
- 6. Juli: Weitere Länder erhöhen bei einer Konferenz in Genf, Schweiz, die an Burundi durch Frankreich zugesagten 440 Mio. USD auf 830 Mio. USD
- 20.: 22. Juli: In Genua findet der G8 Wirtschaftsgipfel statt. Dieser erlangt traurige Popularität, aufgrund der teilweise menschenrechtsverletzenden Brutalität der italienischen Polizei
- 23. Juli: Indonesien. Abdurrahman Wahid verliert sein Amt als Präsident. Frau Megawati Soekarnoputri wird neue Präsidentin
- 24. Juli: Bulgarien. Der ehemalige Zar Simeon II. wird zum Ministerpräsidenten gewählt
- 28. Juli: Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 5. August: Taliban schließen eine Shelter Now International Agentur in Afghanistan und nehmen 24 Mitarbeiter fest, da diese versucht hätten Muslime zum Christentum zu missionieren. Diese Tätigkeit kann in Afghanistan mit dem Tode bestraft werden
- 6. August: Bolivien. Präsident Banzer tritt wegen schwerer Krankheit zurück
- 14. August: Mexiko. Verfassungsänderung tritt in Kraft
- 27. August: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Essential Harvest“ (Waffeneinsammeln)
- 2. September: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 10. September: Parlamentswahlen in Norwegen
- 11. September: Terroranschläge in den USA auf das World Trade Center und das Pentagon
- 17. September: Republik Niger. Regierungsumbildung
- 21. September: Arnold Rüütel wird Staatspräsident in Estland
- 23. September: Parlamentswahlen in Polen
- 24. September: Das Freihandelsabkommen zwischen Jordanien und USA tritt in Kraft
- 27. September: Beim Zuger Attentat werden 14 Politiker von Friedrich Leibacher mit einem Sturmgewehr umgebracht
- 4. Oktober: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Amber Fox“
- 7. Oktober: Unter Präsident George W. Bush beginnen die Streitkräfte der USA ohne UNO-Mandat mit Luftangriffen auf das Gebiet Afghanistans und töten in den nachfolgenden Monaten über 1000 Zivilisten pro Woche. Dabei kommen auch Streubomben zum Einsatz. Die Ergreifung oder Tötung von Osama Bin Laden und Taliban-Chef Mullah Omar misslingt ihnen jedoch
- 11. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 19. Oktober: Kjell Magne Bondevik wird Ministerpräsident in Norwegen
- 19. Oktober: Leszek Miller wird Regierungschef in Polen
- 20. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 29. Oktober: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Kroatien und der EU wird in Luxemburg unterzeichnet
- 3. November: Neuwahlen in Singapur
- 5. November: Parlamentwahlen in Aserbaidschan
- 10. November: Australien. Wahlen zum Repräsentantenhaus
- 24. November: Aserbaidschan. Prof. Dr. Murtuz Aleskerov wird zum Parlamentspräsident gewählt
- 27. November: Beginn der Afghanistan-Konferenz „UN Talks on Afghanistan“ auf dem Petersberg bei Königswinter
- 30. November: Mazedonien. 7. Regierungsumbildung
- 2. Dezember: Volksabstimmung in der Schweiz über Abschaffung der Armee
- 8. Dezember: Verabschiedung des „EU-Japan-Action-Plans“
- 11. Dezember: Die Volksrepublik China tritt der Welthandelsorganisation WTO bei
- 16. Dezember: Parlamentswahlen in Chile
- 16. Dezember: Präsidentschaftswahl in Madagaskar
- 22. Dezember: Der Deutsche Bundestag stimmt der Entsendung deutscher Streitkräfte zur Umsetzung der Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrates mit großer Mehrheit zu
- 22. Dezember: In Kabul wird Hamid Karsai zum Chef der Übergangsregierung ernannt
- 23. Dezember: Komoren. Annahme der neuen Verfassung durch Referendum
- 27. Dezember: Wahlen in Sambia
- 31. Dezember: Lettland. Die OSZE-Beobachtung wird beendet
Katastrophen
- 13. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador. 852 Tote
- 26. Januar: Erdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote
- 1. Februar: Angolanische Rebellen schossen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kamen ums Leben
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador. 315 Tote
- 4. März: Nähe Unadilla, Georgia, USA. Eine Militärmaschine, auf dem Weg von Florida nach Virginia, stürzte brennend ab. Alle 21 Soldaten und die 3 Personen der Crew starben
- 29. März: Aspen, Colorado, USA. Absturz einer Verkehrsmaschine von Los Angeles kommend. Alle 18 Menschen an Bord starben
- 3. Mai: Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen
- 23. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru. 138 Tote
- 3. Juli: Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben
- 20. Juli: Der 23 jährige Carlo Giuliani wird während einer Demonstration im Rahmen des G8 Gipfels in Genua von einem Carabinieri erschossen
- 11. September: Am Morgen des 11. September 2001 wurde ein terroristischer Angriff gleichzeitig in New York City, Washington, D.C. und in der Nähe von Pittsburgh verübt. Vier Passagierjets wurden gekapert, davon wurden zwei in die Türme des World Trade Centers (WTC), welches daraufhin einstürzte, und eines in das Pentagon gesteuert. Das vierte Flugzeug stürzte ab, bevor es sein Ziel erreichte. Insgesamt starben etwa 3.000 Menschen bei den Anschlägen
- 27. September: Im Zuger Kantonalparlament werden 14 Politiker von einem Attentäter mit einem Sturmgewehr umgebracht, wovon die ganze Schweiz und die EU in tiefe Trauer versetzt wird
- 4. Oktober: Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wurde während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord starben
- 8. Oktober: Mailand, Italien. Eine MD-87, auf dem Weg nach Kopenhagen, Dänemark, kollidierte während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Rollbahn benutzte. Die Maschinen gerieten sofort im Flammen. Alle 118 Personen an Bord starben, ebenso 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals
- 24. Oktober: Brandkatastrophe im Sankt-Gotthard-Tunnel
- 12. November: New York, USA. Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo, Dominikanische Republik, stürzte weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner starben. Aufgrund von hinterlassenen Luftströmungslinien einer Boeing 747 der Japan Airlines, wurde das Flugzeug in seinem zugewiesenen Kurs gestört, zur Behebung dieser Störung hatte der im Airbus A300 unerfahrene Pilot die Grenzwerte der Belastbarkeiten des Seitenruders überschritten, indem er es 3 Mal um etwa 1 Zentimeter zu weit steuerte. Daraufhin löste sich das gesamte Seitenruder und die Maschine ging in den Sturzflug über. Der Pilot hatte den zuständigen Fluglotsen des John F. Kennedy International Airport vor dem Start um 8 Kilometer Abstand von der Boeing 747 gebeten, damit die Maschine nicht in stärkere Luftturbulenzen geriet. Der Fall wurde anhand des Fundes des Seitenruders im Hafen von New York City untersucht. Da keine Schäden oder Konstruktionsfehler am Material entdeckt wurden, war klar, dass Airbus keine Schuld am Unglück zuzuweisen war, sondern nur dem zuständigen Piloten aufgrund von zu starkem Einlenken/Steuern des Seitenruders
- 19. November: Kalyazin, Russland. Eine Iljushin-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzte etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord starben
- 24. November: Zürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine auf dem Weg von Berlin, Deutschland, nach Zürich, Schweiz, stürzte etwa 5 km vor dem Ziel ab. 24 der 33 Menschen an Bord starben, 5 mussten mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Siehe auch: Crossair Flug 3597
- 2. Dezember: Khabarovsk, Russland. Eine Iljushin-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fing über dem Beringmeer Feuer und stürzte ab. Alle 18 Menschen an Bord starben
Wissenschaft und Technik
- 15. Januar: Die Wikipedia, das heute größte Internet-Lexikon, geht online
- 12. Februar: Die US-amerikanische Raumsonde NEAR landet nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche
- 15. Februar: Im Rahmen des Humangenom-Projektes wird eine vorläufige Arbeitsversion des gesamten menschlichen Genoms vorgestellt
- 10. März: Die FSF Europe wird gegründet
- 28. April: 8. Mai: Dennis Tito, der erste Weltraumtourist der Raumfahrtgeschichte, absolviert seinen Raumflug zur Internationalen Raumstation ISS
- 21. Juni: Totale Sonnenfinsternis im südlichen Afrika
- 15. August: Nach über 60 Jahren startet Zeppelin mit dem Zeppelin NT wieder den Passagierflugbetrieb
- 14. Dezember: Ringförmige Sonnenfinsternis in Mittelamerika
- 22. Dezember: erste geklonte Katze kommt zur Welt
Gesellschaft
- Einführung des Weltmännertags
Kultur
- Mai: Das Vierte EJCF fand in Basel statt. Nächste Ausgabe wird 2004 sein
- 23. Mai: Feierliche Eröffnung des Museums der Phantasie in Bernried am Starnberger See
- 22. Juni: Die Volxtheaterkarawane wird von der italienischen Polizei festgenommen
- 15. Oktober: Tokelau wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- Das Paul-Löbe-Haus wird eröffnet
- Erstmalige vergabe des Kulturpreis Deutsche Sprache
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Fußball-Meister: Männer: FC Bayern München, Frauen: 1. FFC Frankfurt
- Deutscher Eishockey-Meister: Männer: Adler Mannheim, Frauen: TV Kornwestheim
- Eishockey-Weltmeister: Männer: Tschechien, Frauen: Kanada, U20-Junioren: Tschechien, U18-Junioren: Russland
- Tour de France-Sieger: Lance Armstrong
- 21. Januar: Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar
- 27. Januar: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Orlin Norris in der Rudi-Sedlmayer-Halle, München, Deutschland, durch K. o.
- 24. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Derrick Jefferson in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München, Deutschland, durch technischen K. o.
- 22. April: Hasim Rahman gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lennox Lewis in Carnival City, Brakpan, Südafrika, durch K. o.
- 19.-26. Mai: Die VI. Arafura Games fanden in Darwin (Stadt), Australien, statt
- 23. Mai: Bayern München gewinnt die Champions League 2001 gegen Valencia mit 6:5 n.E
- 4. August: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Charles Shufford, USA, in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen K. o.
- 17. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Hasim Rahman in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch K. o.
- 8. Dezember: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ross Puritty in der Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland, durch technischen K. o.
Diverses
- Sommer: in Garmisch-Partenkirchen wurde nach nur anderthalb Tagen Betriebszeit eine Ampel wieder abgeschaltet, nachdem sich der Verkehr schon kurze Zeit nach Inbetriebnahme bis weit auf die B2 zurückstaute. Die entstandenen Kosten beliefen sich auf rund 76.000,- €
- 18. Mai: Alfons Constantin Maria, Sohn von Prinz Maximilian von Liechtenstein und Angela Brown
- 25. Oktober: Prinzessin Elisabeth Thérèse Marie Hélène, Tochter von Kronprinz Philipp von Belgien und Prinzessin Mathilde d'Udekem d'Acoz
- 1. Dezember: Toshi no miya Aiko (Prinzessin von Japan), Tochter des derzeitigen japanischen Kronprinzen Naruhito und Prinzessin Masako
1. Halbjahr
- 1. Januar: Ray Walston, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1914)
- 2. Januar: William P. Rogers, US-amerikanischer Außenminister ( - 1913)
- 8. Januar: Alfred Neumann (SED), deutscher Politiker, Minister für Materialwirtschaft der DDR ( - 1909)
- 12. Januar: Luíz Bonfá, brasilianischer Komponist und Gitarrist ( - 1922)
- 12. Januar: William Hewlett, Gründer von Hewlett-Packard ( - 1913)
- 12. Januar: Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet ( - 1927)
- 14. Januar: Karl Bednarik, österreichischer Maler und Schriftsteller ( - 1915)
- 14. Januar: Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter ( - 1925)
- 16. Januar: Laurent-Désiré Kabila, von 1997 bis 2001 Präsident der Demokratischen Republik Kongo ( - 1939)
- 21. Januar: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer ( - 1924)
- 24. Januar: Eduard Schütz, baptistischer Theologe ( - 1928)
- 26. Januar: Ingeborg Bingener, Autorin und Politikerin (Die Tierschutzpartei) ( - 1922)
- 28. Januar: Hartmut Reck, deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher ( - 1932)
- 28. Januar: Max Weiler, österreichischer Maler ( - 1910)
- 31. Januar: Heinz Starke, deutscher Politiker ( - 1911)
- 4. Februar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker ( - 1924)
- 6. Februar: Kurt Neuwald, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe ( - 1906)
- 7. Februar: Anne Morrow Lindbergh, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A Lindbergh ( - 1906)
- 8. Februar: Giuseppe Casoria, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1908)
- 8. Februar: Tisa von der Schulenburg, deutsche Künstlerin und Ordensschwester ( - 1903)
- 9. Februar: Herbert Simon, Sozialwissenschaftler, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften ( - 1916)
- 11. Februar: Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller ( - 1910)
- 12. Februar: Kristina Söderbaum, Schauspielerin ( - 1912)
- 13. Februar: Manuela (Sängerin), deutsche Schlagersängerin ( - 1943)
- 16. Februar: Helen Vita, deutsche Chansonni??re, Schauspielerin und Kabarettistin ( - 1928)
- 17. Februar: Richard Wurmbrand, rumänischer lutherischer Pfarrer ( - 1909)
- 18. Februar: Balthus, polnisch-französischer Maler ( - 1908)
- 19. Februar: Charles Trenet, französischer Sänger, Komponist, Dichter und Maler ( - 1913)
- 19. Februar: Stanley Kramer, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent ( - 1913)
- 21. Februar: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1919)
- 22. Februar: Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin ( - 1908)
- 24. Februar: Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker ( - 1916)
- 25. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist ( - 1918)
- 26. Februar: Jale Inan, türkische Archäologin ( - 1917)
- 26. Februar: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker ( - 1906)
- 28. Februar: Dale Earnhardt, US-amerikanischer NASCAR-Fahrer ( - 1951)
- 1. März: John Painter, ältester Mann der Welt (zweifelhaft) vom 29. April 1999 bis zu seinem Tod
- 4. März: Gerardo Barbero, Schachgroßmeister ( - 1961)
- 8. März: Ninette de Valois, Tänzerin des klassischen Balletts und Gründerin des Royal Ballet ( - 1898)
- 12. März: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent ( - 1927)
- 17. März: Boris Wiktorowitsch Rauschenbach, sowjetischer Physiker ( - 1915)
- 18. März: Kurt Muthspiel, österreichischer Chorerzieher und Komponist ( - 1931)
- 21. März: Heinrich Krebs, Richter am deutschen Bundessozialgericht ( - 1910)
- 22. März: William Hanna, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent ( - 1910)
- 22. März: Sabiha Gökçen, Kampfpilotin ( - 1913)
- 23. März: David McTaggart, Greenpeace-Aktivist und Funktionär ( - 1932)
- 26. März: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann ( - 1958)
- 29. März: John Lewis (Pianist), US-amerikanischer Jazz-Musiker (Pianist und Komponist) ( - 1920)
- 31. März: Clifford Shull, Physiker ( - 1915)
- 31. März: Gillian Dobb, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1929)
- 2. April: Jennifer Syme, Freundin des Schauspielers Keanu Reeves ( - 1972)
- 3. April: Martin Christoffel, Schweizer Schachspieler ( - 1922)
- 7. April: Beatrice Straight, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1914)
- 9. April: Emil Carlebach, Widerstandskämpfer in Buchenwald, MdL und Journalist ( - 1914)
- 12. April: Harvey Ball, Erfinder des „Smileys“ ( - 1921)
- 15. April: Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger der Band Ramones ( - 1951)
- 16. April: Klaus Kindler, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1930)
- 17. April: Vera Brühne, mutmaßliche Doppelmörderin ( - 1910)
- 19. April: Edith Picht-Axenfeld, deutsche Cembalistin ( - 1914)
- 20. April: Giuseppe Sinopoli, italienischer Dirigent, Komponist, Mediziner und Archäologe ( - 1946)
- 22. April: Heiko Augustinus Oberman, reformierter Kirchenhistoriker ( - 1930)
- 23. April: Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken ( - 1930)
- 23. April: Albert Oeckl, deutscher Professor ( - 1909)
- 23. April: Carl Zimmerer, deutscher Wirtschaftswissenschaftler ( - 1926)
- 28. April: Evelyn Künneke, deutsche Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin ( - 1921)
- 28. April: Marie Jahoda, österreichische Soziologin ( - 1907)
- 29. April: Andy Phillip, US-amerikanischer Basketballspieler ( - 1922)
- 30. April: Andreas Kupfer, deutscher Fußballspieler ( - 1914)
- 2. Mai: Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur ( - 1925)
- 2. Mai: Wolfgang Greese, deutscher Schauspieler ( - 1926)
- 4. Mai: Rudi Strahl, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker ( - 1931)
- 7. Mai: Elisabeth Reichelt, deutsche Kammersängerin und Koloratursopranistin ( - 1910)
- 9. Mai: Johannes Poethen, deutscher Schriftsteller ( - 1928)
- 9. Mai: Heinz Bethge, deutscher Physiker ( - 1919)
- 9. Mai: Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern ( - 1935)
- 10. Mai: Werner Schuster, deutscher Politiker ( - 1930)
- 11. Mai: Douglas Adams, englischer Schriftsteller ( - 1952)
- 11. Mai: Klaus Schlesinger, deutscher Schriftsteller und Journalist ( - 1937)
- 12. Mai: Perry Como, US-amerikanischer Sänger ( - 1912)
- 13. Mai: Jason Miller, US-amerikanischer Schauspieler und Dramatiker ( - 1939)
- 15. Mai: Alexei Andrejewitsch Tupolew, russischer Flugzeugkonstrukteur ( - 1925)
- 19. Mai: Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist, Sozialforscher, Kritiker ( - 1907)
- 19. Mai: Eliza Hansen, deutsche Klavierpädagogin, Pianistin und Cembalistin ( - 1909)
- 24. Mai: Wolfgang Kimmig, deutscher Prähistoriker ( - 1910)
-
2006
Voraussichtliche Ereignisse des Jahres 2006 finden sich unter Wikipedia:Glaskugel. Bitte hier nur Jahreswidmungen und bereits vergangene Ereignisse eintragen.
Jahreswidmungen
- Der Kleiber (Sitta europaea) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Schwarzpappel (Populus nigra) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Flammenblume (Phlox paniculata) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner/Deutschland)
- Das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) ist Blume des Jahres (Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen/Deutschland)
- Die Koppe (Cottus gobio) ist Fisch des Jahres (Verband Deutscher Sportfischer/Deutschland)
- Der Seehund (Phoca vitulina) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- 2006 ist „Internationales Jahr der Wüsten und Wüstenbildung“ (Vereinte Nationen)
- 2006 ist das „Jahr der Informatik“ (BMBF)
ja:2006年
ko:2006년
simple:2006
th:พ.ศ. 2549
zh-min-nan:2006 nî
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist eine der beiden deutschen Volksparteien.
Sie stellt momentan den Vizekanzler in Person von Franz Müntefering, der derzeit zugleich Bundesminister für Arbeit und Soziales im Kabinett Merkel ist. Insgesammt gehören acht Bundesminister der SPD an.
Inhaltliches Profil
Programm
Das aktuelle Parteiprogramm der SPD, das sogenannte "Berliner Programm", wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Zunächst war die älteste deutsche Partei eine reine Arbeiterpartei und wandelte sie sich mit dem 1959 verabschiedeten Godesberger Programm in eine Volkspartei.
Die SPD benennt soziale Gerechtigkeit als einen ihrer vorrangigen politischen Leitwerte. Die Wirtschaft soll gestärkt werden, ihre Erträge dabei fair verteilt werden, da dies als notwendig für den Wohlstand der Gesamtbevölkerung angesehen wird. Da die SPD auch in der Zukunft einen starken und sozialen Staat für notwendig erachtet, um schwächere Bevölkerungsgruppen schützen zu können, legt sie Wert auf eine Finanzpolitik, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen ausgestaltet ist. Um dieses Ziel erreichen zu können, vertritt die SPD auch Reformen, welche verschiedene Bevölkerungsteile betreffen, wie z.B. neben der Reichensteuer auch die Agenda 2010.
Gesellschaftspolitisch tritt die SPD für Bürgerrechte, Öffnung der Gesellschaft und Bürgerbeteiligung ein. Sie fühlt sich den Grundgedanken der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Solidarität verpflichtet.
Außenpolitisch strebt sie eine Welt in Frieden an und tritt für eine Vertiefung der Europäischen Einigung ein.
Richtungen
Intern lässt sich die SPD in eher linke Sozialdemokraten, die sich im Forum Demokratische Linke 21 und der Parlamentarischen Linken organisieren, und eher "rechte" Sozialdemokraten, die sich im Seeheimer Kreis beziehungsweise dem Forum Nürnberger Mitte treffen, unterteilen. Zuletzt hat sich mit dem Netzwerk Berlin zudem eine neue Generation zusammengeschlossen, die sich gegen die traditionalistische Flügelbildung stellt. Während die rechten Sozialdemokraten den Reformkurs von Gerhard Schröder weitgehend vorbehaltlos mittragen und sich generell an der politischen Mitte orientieren, kämpfen die linken Sozialdemokraten für das linke Profil der Partei, das in ihren Augen in den letzten Jahren vor allem durch die Agenda 2010 und den allgemein wirtschaftsfreundlichen Kurs an Kontur verloren hat.
Innere Struktur
Agenda 2010]]
Mitglieder
Zurzeit (Stand: April 2005) hat die SPD 597.540 Mitglieder. Damit ist sie die mitgliederstärkste Volkspartei in Deutschland, wobei CDU und CSU zusammengenommen mehr Parteimitglieder aufweisen können. SPD-Mitglied kann jeder ab 14 Jahren werden, der sich zu den Zielen der Partei bekennt; das bedeutet, auch Deutsche, die dauerhaft im Ausland leben, oder Ausländer, die in Deutschland leben, können Mitglied werden. 43 % der SPD-Mitglieder sind älter als 60 Jahre, 8 % sind jünger als 35. Knapp drei Viertel der Mitglieder sind männlich. Etwa die Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte, weitere 12 % Hausfrauen oder Hausmänner und weitere 11 % sind Beamte.
Gleichstellung
Um Frauen und Männer innerhalb der SPD gleichzustellen, wurde 1988 eine Geschlechterquote eingeführt, die im Jahre 2017 endet. Diese Quote besagt, dass alle Ämter und Mandate jeweils zu mindestens 40 % von jedem Geschlecht besetzt werden müssen. Da überwiegend die Männer in der Überzahl sind, wird zumeist von einer "Frauenquote" gesprochen.
Die Jusos forderten eine ähnliche Quote, die sogenannte Jugendquote. 10 % der Mandate für den Bundestag sollten von Unter-35-Jährigen besetzt werden. Dieser Vorschlag wurde jedoch vom Bundesparteitag abgelehnt.
Verankerung
Wähler und Mitglieder der SPD konzentrieren sich im Wesentlichen auf Großstädte, besonders aber auf Bremen und das Ruhrgebiet. Außerhalb des großstädtischen Bereichs sind Ostfriesland, Nordhessen, Neunkirchen (Saar), das Nordpfälzer Bergland, Rheinhessen, Brandenburg, Mecklenburg und Nordost-Westfalen Wählerhochburgen der Partei.
Politische Gremien
Oberstes Entscheidungsgremium der Partei ist der Bundesparteitag. Dieser setzt sich zusammen aus Delegierten, die von den Regionalorganisationen bestimmt werden sowie aus den Mitgliedern des Parteivorstands. Bei der Wahl der Delegierten muss, wie bei allen anderen SPD-Gremien, eine Quotenregel eingehalten werden, die bestimmt, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in einer Delegation repräsentiert sein müssen.
Der Parteitag wählt unter anderem den Parteivorstand, der in der Zeit zwischen den Parteitagen die Geschäfte führt.
Die SPD gliedert sich in Bezirke, die weitestgehend den Grenzen der Bundesländer entsprechen. Nur in Hessen und Niedersachsen gibt es noch die traditionellen Bezirke auf Regionalebene – in diesen Ländern ist der Landesverband ausschließlich für landespolitische Fragen zuständig.
Der SPD nahe stehende Organisationen
Als SPD-nahe Organisationen gelten die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), der Kinder- und Jugendverband SJD - Die Falken (Sozialistische Jugend Deutschlands), die Naturfreunde, die Arbeiterwohlfahrt (AWo), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).
Die WebSozis sind eine unabhängige Gemeinschaft aus deutschsprachigen Mitgliedern der sozialdemokratischen Parteien SPD, SPS und SPÖ, die für Webmaster dieser Parteien ein Forum betreiben. Ein „Virtueller Ortsverein“ bietet SPD-Aktivitäten im Internet an.
Die SPD ist Mitgliedspartei der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und der Sozialistischen Internationalen (SI).
Unternehmensbeteiligungen
Über die Medienholding deutsche druck- und verlagsgesellschaft (dd_vg) unterhält die SPD viele Medienbeteiligungen und gibt ihre traditionsreiche Mitgliederzeitung "Vorwärts" heraus und ist an verschiedenen regionalen Verlagshäusern, deren Zeitungen einen knapp zweiprozentigen Marktanteil haben, zumeist mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Außerdem hält die dd_vg seit Mai 2004 einen 90-prozentigen Anteil an der "Frankfurter Rundschau". Die Übernahme war umstritten, da Kritiker eine Einflussnahme auf die Berichterstattung fürchteten.
Geschichte der SPD
1863 bis 1914: Gründung, Sozialistengesetze
Frankfurter Rundschau]
Frankfurter Rundschau]
Die SPD hat kein exaktes Gründungsdatum. Sie selbst beruft sich zumeist auf die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) durch Ferdinand Lassalle, die am 23. Mai 1863 in Leipzig stattfand. Oftmals wird das Jahr 1875 als das eigentliche Konstituierungsdatum genannt, als am Ende des Vereinigungsparteitages vom 22.- | | |