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| Clifford Glenwood Shull |
Clifford Glenwood ShullClifford Glenwood Shull ( - 23. September 1915 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 31. März 2001 in Medford, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Physiker.
Leben
Clifford Shull wurde am 23. September 1915 in Pittsburgh im Stadtteil Glenwood als drittes Kind von David H. Shull († 1934) und seiner Frau Daisy B. Shull geboren, er hat einen älteren Bruder (Perry Leo) und eine ältere Schwester (Evalyn May). Er studierte von 1933 bis 1937 Physik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh und promovierte 1941 an der New York University. Er fand eine Anstellung an einem Forschungslaboratorium von The Texas Company (Texaco) in Beacon, New York. Nach dem 2. Weltkrieg ging er 1946 an das Clinton Laboratory (jetzt Oak Ridge National Laboratory) in Tennessee. Er nahm 1955 einen Ruf als Professor an das Massachusetts Institute of Technology an, wo er bis zu seinem Ruhestand 1986 forschte und lehrte.
Clifford Shull heiratete 1941 Martha-Nuel Summer und hat drei Söhne, John, Robert und William. Er starb am 31. März 2001 im Lawrence Memorial Hospital in Medford, Massachusetts.
Werk
Shulls Aufgabe bei The Texas Company war die Analyse der Mikrostruktur von Katalysatoren für die petrochemische Industrie mittels Röntgenstreuung und Elektronenstreuung. Nach seinem Wechsel an das Oak Ridge National Laboratoy arbeitete er mit Ernest Wallon an der Entwicklung der Neutronenstreuung, die sie in den folgenden Jahren perfektioniert.
Clifford Shull wurde 1994 zusammen mit Bertram Brockhouse mit dem Nobelpreis für Physik "für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen" ausgezeichnet, Ernest Wallon war bereits 1984 verstorben.
Auszeichnungen
- Buckley Prize, American Physical Society, 1956
- Wahl in die American Academy of Arts and Sciences, 1956
- Wahl in die National Academy of Sciences, 1975
- Gregori-Aminoff-Preis, Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, 1993
- Nobelpreis für Physik, 1994
Weblinks
-
- [http://web.mit.edu/newsoffice/2001/shull.html Nachruf des MIT]
Shull, Clifford
Shull, Clifford
Shull, Clifford
Shull, Clifford
23. SeptemberDer 23. September ist der 266. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 267. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 99 Tage.
- Beginn des astronomischen Herbstes, Tag des Herbstäquinoktiums (Tagundnachtgleiche)
Ereignisse
Politik
- 1122 - Das Wormser Konkordat beendet den Investiturstreit. Bischöfe sind von nun an keine Reichsbeamte des Kaisers.
- 1963 - Beitritt Costa Ricas zum MCCA (Zentralamerikanischen Gemeinsamen Markt)
- 1973 - In Argentinien werden Juan Peron zum Präsidenten und seine Ehefrau Maria Estela Peron zur Vizepräsidentin gewählt.
- 1973 - In Deutschland wird auf Initiative der Björn-Steiger-Stiftung die bundesweite, flächendeckende Einführung der Notrufnummern 110 und 112 beschlossen.
- 1983 - In Berlin wird die deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) gegründet.
- 1983 - St. Kitts und Nevis wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1985 - Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 1989 - Aserbaidschan. Souveränitätserklärung
- 1990 - Bayreuth. Auf einem außerordentlichen Parteitag beschließen die Grünen ihre Vereinigung mit der ostdeutschen Schwesterpartei.
- 1999 - Erste Direktwahl des Staatspräsidenten im Jemen. Staatspräsident Ali Abdallah Saleh wird im Amt bestätigt.
- 2001 - Parlamentswahlen in Polen.
Kultur
- 1780 - Uraufführung der Oper Adelheit von Veltheim von Christian Gottlob Neefe in Frankfurt am Main.
- 1869 - Uraufführung der Oper Der vierjährige Posten von Franz Schubert an der Hofoper in Dresden.
- 1877 - Uraufführung der Oper Francesca von Rimini von Hermann Goetz in Mannheim.
- 1952 - Uraufführung der Ballett-Oper Preußisches Märchen von Boris Blacher im Städtischen Opernhaus Berlin.
- 1952 - Uraufführung der Oper Preußisches Märchen von Boris Blacher in Berlin.
- 1956 - Uraufführung der Oper König Hirsch von Hans Werner Henze an der Städtischen Oper in Berlin.
Technik
- 1910 Der französisch-peruanische Flieger Géo Chavez überfliegt in einem seinem Blériot XI Eindecker als erster die Alpen.
Wissenschaft
- 1846 - Der Planet Neptun wird vom Deutschen Johann Gottfried Galle entdeckt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 63 v. Chr. - Augustus, römischer Kaiser
- 1161 - Takakura, 80. Kaiser von Japan
- 1215 - Kublai Khan, mongolischer Großkhan und chinesischer Kaiser
- 1392 - Filippo Maria Visconti, Regent von Pavia und Herzog von Mailand
- 1605 - Daniel Czepko, deutscher Dichter
- 1625 - Ferdinand Maximilian von Baden, potentieller Markgraf von Baden
- 1642 - Giovanni Maria Bononcini, italienischer Komponist
- 1684 - Johann Theodor Roemhildt, deutscher Komponist des Barocks
- 1690 - Giuseppe Bazzani, italienischer Maler
- 1713 - Ferdinand VI., spanischer König
- 1718 - Johann Baptist Wenzel Bergl, österreichischer Maler
- 1740 - Go-Sakuramachi, 117. Kaiserin von Japan
- 1755 - Elisabeth von Riese, als Elisabeth von Adlerflycht Erfinderin des Reliefpanoramas
- 1766 - Philipp Albert Stapfer, Schweizer Politiker, Diplomat und Theologe
- 1771 - Kokaku, 119. Kaiser von Japan
- 1778 - Mariano Moreno, argentinischer Advokat und Politiker
- 1783 - Peter von Cornelius, deutscher Maler
- 1791 - Johann Franz Encke, deutscher Astronom
- 1791 - Theodor Körner, deutscher Dichter und Freiheitskämpfer
- 1819 - Armand Hippolyte Louis Fizeau, französischer Physiker
- 1834 - Alexej Sergejewitsch Suworin, russischer Schriftsteller und Verleger
- 1838 - Victoria Claflin Woodhull Martin, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1849 - Hugo von Seeliger, deutscher Astronom
- 1850 - Richard Hertwig, deutscher Zoologe
- 1861 - Robert Bosch, deutscher Unternehmer
- 1864 - Karel Alberdingk Thijm, niederländischer Schriftsteller
- 1865 - Emmuska Baroness Orczy, englische Schriftstellerin
- 1865 - Suzanne Valadon, französische Malerin
- 1866 - Alexej Sewerzow, russischer Biologe
- 1868 - Johannes Bell, deutscher Politiker (Zentrum)
- 1871 - Frantisek Kupka, tschechischer Maler
- 1872 - Carlo Sforza, italienischer Diplomat und Politiker
- 1875 - John A. Lomax, US-amerikanischer Musiker
- 1880 - John Boyd Orr, britischer Ernährungswissenschaftler
- 1884 - Carl Moltmann, deutscher SPD-Politiker
- 1887 - Gisa Dibbern, deutsche Sängerin
- 1887 - Wilhelm Hoegner, deutscher Jurist und SPD-Politiker
- 1888 - Rudolf Freidhof, deutscher SPD-Politiker
- 1889 - Walter Lippmann, US-amerikanischer Publizist
- 1890 - Friedrich Paulus, deutscher Generalfeldmarschall
- 1893 - Carles Riba, katalanischer Schriftsteller
- 1894 - Albert Lewin, US-amerikanischer Filmregisseur und Produzent
- 1897 - Paul Delvaux, belgischer Maler und Grafiker
- 1897 - Walter Pidgeon, kanadischer Filmschauspieler
- 1898 - Franz Xaver Fuhr, deutscher Maler
- 1898 - Alfred Margul-Sperber, deutsch-rumänischer Dichter
- 1899 - Louise Nevelson, US-amerikanische Bildhauerin
- 1901 - Jaroslav Seifert, tschechoslowakischer Lyriker, Literaturnobelpreis 1984
- 1902 - Hans Joachim Moebis, deutscher Filmschauspieler
- 1904 - Wilhelm Reitz, deutscher SPD-Politiker
- 1907 - Werner Bockelmann, deutscher Jurist und SPD-Politiker
- 1910 - Bardu Ali, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 1911 - Franz Wagner, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1915 - Clifford Glenwood Shull, US-amerikanischer Physiker
- 1916 - Aldo Moro, italienischer Politiker, Regierungschef
- 1918 - Salvatore Pappalardo, Erzbischof von Palermo
- 1920 - Alexander Arutjunjan, armenischer Komponist
- 1920 - Mickey Rooney, US-amerikanischer Schauspieler
- 1925 - Hartmut von Hentig, deutscher Pädagoge
- 1926 - John Coltrane, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1930 - Ray Charles, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Per Olov Enquist, schwedischer Autor
- 1935 - Les McCann, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Maria Perschy, österreichische Filmschauspielerin
- 1938 - Romy Schneider, österreichische Schauspielerin
- 1939 - Roy Buchanan, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Tim Rose, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Norma Winstone, englische Jazzsängerin
- 1941 - Margitta Terborg, deutsche SPD-Politikerin
- 1942 - Jeremy Steig, US-amerikanischer Jazzrock-Musiker
- 1943 - Steve Boone, US-amerikanischer Musiker (Lovin' Spoonful)
- 1943 - Lino Ovideo, General und Oberbefehlshaber der Armee von Paraguay
- 1943 - Gaby Dohm, österreichische Schauspielerin
- 1943 - Julio Iglesias, spanischer Sänger
- 1943 - Wallace Scott, US-amerikanischer Tenor
- 1943 - Antonio Tabucchi, italienischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer
- 1944 - Magor, tschechischer Lyriker, Kritiker und Kunsthistoriker
- 1944 - Anne Wheeler, kanadische Filmregisseurin
- 1945 - Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 1945 - Paul Petersen, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1946 - Duster Bennett, britischer Musiker und Songschreiber
- 1946 - Franz Fischler, österreichischer EU-Kommissar für Landwirtschaft und Entwicklung
- 1947 - Jerry Corbetta, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Mary Kay Place, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1947 - Neal Smith, US-amerikanischer Musiker (Alice Cooper)
- 1947 - Uta Petra Kandzia, deutsch-englische Literatin
- 1949 - Bruce Springsteen, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1950 - Mario Argandona, chilenischer Musiker und Sänger
- 1953 - Vera Dominke, deutsche CDU-Politikerin und MdB
- 1954 - Cherie Blair, Ehefrau des britischen Ministerpräsidenten Tony Blair
- 1956 - Peter David, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1956 - Paolo Rossi, italienischer Fußballspieler
- 1957 - Suzanne von Borsody, deutsche Schauspielerin
- 1957 - Gerold Wucherpfennig, deutscher CDU-Politiker, Minister in Thüringen
- 1961 - Daúde, brasilianische Sängerin
- 1969 - Silvia Seidel, deutsche Schauspielerin
- 1970 - Franz Almer, österreichischer Fußballer
- 1975 - Flowin ImmO, deutscher Rapper und Musiker
- 1983 - Bakary Sinaba, malischer Fußballspieler
- 1984 - Jan-Ingwer Callsen-Bracker, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 1440 - Lorenzo di Giovanni de Medici, jüngster Sohn des Giovanni di Bicci de Medici
- 1463 - Giovanni di Cosimo de Medici, jüngerer Sohn von Cosimo de Medici
- 1532 - Rudolf von Baden, Markgraf von Baden
- 1624 - Willem Pietersz Buytewech, niederländischer Maler
- 1657 - Joachim Jungius, deutscher Mathematiker, Physiker und Philosoph
- 1695 - Karl II. von Lichtenstein-Kastelkorn, Olmützer Bischof, Archivar und Musikliebhaber
- 1728 - Christian Thomasius, deutscher Jurist und Philosoph
- 1738 - Hermann Boerhaave, niederländischer Mediziner
- 1791 - Carl von Gontard, deutscher Architekt
- 1816 - Friedrich Ludwig Schröder, deutscher Schauspieler und Theaterleiter
- 1828 - Richard Bonington, britischer Maler
- 1835 - Georg Adlersparre, schwedischer General, Politiker und Schriftsteller
- 1835 - Vincenzo Bellini, italienischer Komponist
- 1836 - Maria-Felicia Malibran, spanische Sängerin (Mezzosopran)
- 1845 - Victor Emil Janssen, deutscher Maler
- 1850 - José Gervasio Artigas, uruguayanischer Freiheitskämpfer und Nationalheld
- 1852 - John Vanderlyn, US-amerikanischer Maler
- 1863 - Johannes Voigt, namhafter Historiker und Vater des Humanismusforschers Georg Voigt
- 1870 - Prosper Mérimée, französischer Schriftsteller und Archäologe
- 1877 - Urbain Le Verrier, französischer Mathematiker und Astronom
- 1880 - Johan Edvard Bergh, schwedischer Maler
- 1882 - Friedrich Wöhler, deutscher Chemiker
- 1885 - Carl Spitzweg, deutscher Maler
- 1888 - François-Achille Bazaine, Marschall von Frankreich
- 1889 - Wilkie Collins, britischer Autor, Verfasser der ersten Mystery Thriller
- 1890 - Lorenz von Stein, österreichischer Ökonom und Staatsrechtler
- 1896 - Ivar Aasen, norwegischer Dichter und Sprachforscher
- 1901 - Lothar Anton Alfred Pernice, Professor für römisches Recht
- 1904 - Émile Gallé, französischer Kunsthandwerker (Art Nouveau, Jugendstil)
- 1919 - Heinrich Bruns, deutscher Mathematiker und Astronom
- 1926 - Stanislas-Arthur-Xavier Touchet, Bischof von Orléans und Kardinal
- 1928 - Paul Kammerer, österreichischer Zoologe
- 1929 - Richard Zsigmondy, österreichischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1925
- 1939 - Frits van den Berghe, belgischer Maler und Zeichner
- 1939 - Sigmund Freud, österreichischer Neurologe, Begründer der Psychoanalyse
- 1943 - Theodor Wolff, deutscher Schriftsteller, Publizist und Kritiker
- 1944 - Eduard Hamm, deutscher Politiker zur Zeit der Weimarer Republik
- 1948 - Useir Gadschibekow, aserbaischanischer Komponist
- 1948 - Gustav Ricker, deutscher Arzt und Pathologe
- 1955 - Konstantin Hierl, nationalsozialistischer Politiker und Funktionär
- 1955 - Ludwig Adamovich sen., Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofes
- 1958 – Walter F. Otto, deutsche Altphilologe und Religionswissenschaftler
- 1961 - Elmer Rafael Diktonius, finnisch-schwedischer Schriftsteller
- 1963 - Margarethe Faas-Hardegger, Schweizer Frauenrechtlerin und Gewerkschafterin
- 1965 - Joseph Ferche, Weihbischof in Breslau und Köln
- 1968 - Pater Pio, stigmatisierter italienischer Kapuzinerpater
- 1969 - Hans Deppe, deutscher Regisseur
- 1970 - Bourvil, französischer Schauspieler
- 1973 - Alexander Sutherland Neill, schottischer Reformpädagoge
- 1973 - Eduard Berend, deutscher Germanist
- 1973 - Pablo Neruda, chilenischer Dichter und Literaturnobelpreisträger
- 1974 - Robbie McIntosh, britischer Musiker
- 1984 - Harald Meschendörfer, siebenbürgisch-sächsischer Maler und Graphiker
- 1987 - Bob Fosse, US-amerikanischer Choreograph und Regisseur (Cabaret)
- 1994 - Alfred Lemmnitz, Minister für Volksbildung der DDR
- 1994 - Madeleine Renaud, französische Filmschauspielerin
- 1994 - Robert Bloch, US-amerikanischer Autor
- 1996 - Dorothy Lamour, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 2001 - Henryk Tomaszewski, polnischer Schauspieler und Pantomime
- 2002 - Erich Oberdorfer, deutscher Pflanzenbiologe
- 2003 - Josef Guggenmos, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor
- 2004 - André Hazes, niederländischer Sänger
- 2004 - Dido Sotiriou, griechische Schriftstellerin
Feier- und Gedenktage
- Katholischer Gedenktag:
- Lutwinus
- Zacharias,
- Linus, Papst und Märtyrer
- saudi-arabischer Nationalfeiertag
- Japanischer Feiertag des Herbstanfangs sowie astronomische Tagundnachtgleiche (秋分の日/Shuubun no hi)
Siehe auch
:Herbstanfang
:22. September - 24. September
:23. August - 23. Oktober
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0923
ja:9月23日
ko:9월 23일
simple:September 23
th:23 กันยายน
Pittsburgh
Pittsburgh ist eine Stadt im Südwesten des amerikanischen Bundesstaates Pennsylvania.
- Einwohner: 322.450 (2004), metropolitan area: 2,4 Mio. (2000)
- Fläche: 151,1 km²
Geografie
Pennsylvania
Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Allegheny und Monongahela im Südwesten Pennsylvanias, die hier den Ohio River bilden. Durch Staumauern und Schleusen sind alle drei ganzjährig schiffbar. Wichtige Rohstoffe der Region sind Steinkohle (überwiegend historisch) und Erdgas.
Geschichte
Die ersten europäischen Bauwerke entstanden im Zusammenhang mit den englischen und französischen Hegemonialbestrebungen in der Mitte des 18. Jahrhunderts während des Franzosen- und Indianerkriegs (Siebenjähriger Krieg) (1754-1763). Das französische Fort Duquesne wurde 1754 am Zusammenfluss von Allegheny und Monongahela errichtet, nachdem die Franzosen dort britische Soldaten vertrieben hatten, die mit dem Bau einer Befestigung begonnen hatten. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Position spielte Fort Duquesne in diesem Krieg eine Schlüsselrolle und war mehrfach umkämpft. Nachdem die Franzosen noch 1754 einen ersten Angriff von britischen Soldaten unter George Washington und 1755 eine zweite großangelege Offensive in der Schlacht am Monongahela abwehren konnten, mussten sie das Fort 1758 räumen und zerstören, als eine englische Übermacht anrückte. Das Camp der Engländer wurde nach dem damaligen englischen Premierminister William Pitt Pittsburgh benannt und das Fort wiederaufgebaut als Fort Pitt. Während des Pontiac-Aufstands (1763-1764) widerstand das Fort erfolgreich einer Belagerung durch ein Indianerheer. Die Siedlung Pittsburgh wuchs schon bis 1816 zur Stadt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zum größten Stahlerzeuger der USA. Die Dominanz der Stahlindustrie blieb bis zur Stahlkrise in den 1970er Jahren bestehen.
Politik
Städtepartnerschaften
Pittsburgh unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Zagreb (Kroatien), seit 1980
- Dortmund (Deutschland), seit 2000 für 10 Jahre PiDo Projekt
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Durch die reichen Steinkohlevorkommen in der Region und seine Schifffahrtsverbindungen konnte sich Pittsburgh zu dem Standort der US-Stahlindustrie entwickeln ("The Steel City"). Insbesondere die 1970er Jahre waren dann geprägt vom Niedergang dieser Industrie und Banken, Biotechnologie und Dienstleistungsgewerbe haben seither die Rolle als wichtigste Arbeitgeber übernommen. Bekannte, in Pittsburgh ansässige Firmen sind zum Beispiel Alcoa, Bayer Corporation, H.J. Heinz, Mellon Bank, PNC Bank, PPG Industries, US Airways, U.S. Steel.
Bildung
U.S. Steel
Pittsburgh beheimatet vier Universitäten, die University of Pittsburgh ("Pitt"), Carnegie Mellon University (CMU), Duquesne University und Robert Morris University. Pitt und CMU sind landesweit und international bekannt, Pitt zum Beispiel für das Medical Center UPMC und die Mannschaften im College Football und Basketball ("Pitt Panthers"), die CMU zum Beispiel für die School of Computer Science.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sport
Pittsburgh ist in der National Football League durch die Steelers, im Major League Baseball durch die Pirates und in der National Hockey League durch die Penguins vertreten.
Persönlichkeiten
- George Romero, US-amerikanischer Filmregisseur.
Der gebürtige New Yorker studierte in Pittsburgh an der 88 Carnegie Mellon University. Seine Filme Die Nacht der lebenden Toten, Dawn of the Dead, Day of the Dead und Land of the Dead spielen in Pittsburgh oder in der Umgebung.
Söhne und Töchter der Stadt
- F. Murray Abraham, US-amerikanischer Schauspieler
- Kurt Angle, Freistilringer und Olympiasieger
- George Benson, Jazz-Gitarrist und Sänger
- Art Blakey, Jazz-Schlagzeuger
- Lewis H. Brereton, Militärperson
- Ray Brown, Jazz-Bassist
- Kenneth Burke, Schriftsteller, Philosoph, Literatur- und Kommunikationstheoretiker
- Mary Cassatt, Malerin
- Paul Chambers, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- Kenny Clarke, Jazz-Schlagzeuger und Neuerer des Bebop-Schlagzeugstils
- Billy Eckstine, Jazzsänger und Bandleader, der auch Trompete, Posaune und Gitarre spielte
- Barbara Feldon, Schauspielerin
- Rita Gam, Schauspielerin
- Frank Gorshin, Schauspieler
- Charles Graner, Soldat im Irak-Krieg
- Martha Grimes, Schriftstellerin
- Henry John Heinz, Erfinder von Heinz Ketchup
- Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator
- Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- George Simon Kaufman, US-amerikanischer Autor
- Gene Kelly, Schauspieler und Tänzer
- James Benson Irwin, Astronaut und Pilot der Mondlandefähre auf der Apollo 15 Mission
- Dan Marino, NFL-Quarterback bei den Miami Dolphins
- Adolphe Menjou, US-amerikanischer Schauspieler
- Stewart O'Nan, amerikanischer Schriftsteller
- William Powell, Schauspieler
- Tom Regan, US-amerikanischer Philosoph und ein Aktivist in der Tierrechtsbewegung
- Tom Ridge, Politiker und Gründer des Heimatschutzministeriums
- Zelda Rubinstein, US-amerikanische Schauspielerin
- Charles Taze Russell, Gründer der Internationalen Bibelforscher
- Tom Savini, US-amerikanischer Make-Up- & Spezialeffekt-Künstler, Stuntman, Schauspieler und Regisseur
- David O. Selznick, US-amerikanischer Filmproduzent
- Clifford Shull, US-amerikanischer Physiker
- William Henry Singer, US-amerikanischer Kunstsammler und Maler
- Syreeta, US-amerikanische Soul-Sängerin und Songschreiberin
- Jack Twyman, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Andy Warhol, Pop-Art-Künstler
- Jeff "Tain" Watts, Jazz-Schlagzeuger
- Earl Wild, US-amerikanischer Pianist und Komponist
Weblinks
- http://www.city.pittsburgh.pa.us/ Die Stadt Pittsburgh
- http://www.visitpittsburgh.org/
- http://www.city.pittsburgh.pa.us/portal/tourism.html Tourismusseite
- http://www.pitt.edu/ Die Universität von Pittsburgh
- http://www.cmu.edu/ Carnegie Mellon University, sehr renommierte Technische Universität
- http://www.duq.edu/ Duquesne University, katholische Universität
Kategorie:Ort in Pennsylvania
tr;Pittsburgh
ja:ピッツバーグ
31. MärzDer 31. März ist der 90. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 91. in Schaltjahren) - somit verbleiben 275 Tage bis zum Jahresende. .
Ereignisse
- 307 - Nach der Scheidung von Minerva heiratet Konstantin der Große Fausta, die Tochter des abgedankten römischen Kaisers Maximian.
- 1282 - Beginn der Sizilianischen Vesper.
- 1794 - Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder: Georges Jacques Danton, zuerst als Held der französischen Revolution gefeiert, wird wegen einer angeblichen Verschwörung verhaftet.
- 1854 - Der Friede von Kanagawa wird zwischen den USA und Japan geschlossen und öffnet ersteren die Handelshäfen Shimoda und Hakodate.
- 1866 - Die spanische Marine beschießt den Hafen von Valparaíso in Chile.
- 1885 - Großbritannien erklärt Bechuanaland zum britischen Protektorat.
- 1889 - In Paris wird der Eiffelturm eingeweiht.
- 1905 - Die erste Marokkokrise wird ausgelöst, nachdem Kaiser Wilhelm II. von Deutschland in Tanger ein deutsches Mitspracherecht in Marokko einfordert und damit Frankreich und Großbritannien vor den Kopf stößt.
- 1909 - Serbien anerkennt die österreichische Annexion von Bosnien und Herzegowina.
- 1917 - Die Todesstrafe wird in Russland von der provisorischen Regierung abgeschafft.
- 1917 - Die USA übernehmen die Jungferninseln nach einer Zahlung von 25 Millionen US-Dollar von Dänemark.
- 1933 - In Österreich verbietet das austrofaschistische Regime den Republikanischen Schutzbund.
- 1939 - Freundschafts- und Nachbarschaftsvertrag zwischen Italien und San Marino
- 1948 - Das bis heute geltende Autonomiegesetz für die Färöer tritt in Kraft.
- 1959 - Der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, überquert die Grenze zu Indien und erhält politisches Asyl.
- 1964 - Brasilien. Militärputsch. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident.
- 1966 - die Parlamentswahlen in Großbritannien enden mit einem deutlichen Sieg der Labour Party.
- 1979 - Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1979 - Bei einer Volksabstimmung im Iran entscheiden sich angeblich 99 % der Bürger gegen die Monarchie.
- 1991 - Der Warschauer Pakt wird aufgelöst.
- 1991 - In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt.
- 1992 - Deutschland. Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg tritt zurück.
- 1998 - Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1999 - Angola. Die Beobachter der Vereinten Nationen werden abgezogen.
- 2001 - In Nauru wird Staatspräsident Bernard Dowiyogo durch ein Misstrauensvotum gestürzt, da ihm Korruption und die Begünstigung von Geldwäsche vorgeworfen werden.
- 2001 - Nach dem offiziellen Ende der Volkszählung in Indien wird bekannt gegeben, dass das Land 1,027 Milliarden Einwohner hat.
Wirtschaft
- 1840 - In den USA wird für öffentliche Bedienstete der 10-Stunden-Tag eingeführt.
Wissenschaft und Technik
- 1966 - Die Sowjetunion startet Luna 10, die als erster Satellit den Mond umkreisen wird.
- 1970 - Explorer 1 taucht nach 12 Jahren im All wieder in die Erdatmosphäre ein.
- 1994 - Die Wissenschaftszeitschrift Nature berichtet von der Entdeckung des ersten vollständigen Schädels des Australopithecus afarensis in Äthiopien.
Kultur
- 1745 - Die Ballettkomödie "Platée" von Jean-Philippe Rameau wird in Versailles uraufgeführt.
- 1841 - Uraufführung der 1. Sinfonie ("Frühlingssinfonie") von Robert Schumann durch das Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent ist Felix Mendelssohn Bartholdy.
- 1930 - Mit dem Hays Code werden in den USA strenge Richtlinien für die Behandlung von Sex, Gewalt und Religion in US-amerikanischen Filmen erlassen.
- 1943 - Das Musical "Oklahoma!" von Richard Rodgers wird im New Yorker Saint James Theatre uraufgeführt.
Religion
Katastrophen
- 1931 - Ein Erdbeben zerstört Managua in Nicaragua und fordert 2.000 Todesopfer.
- 1986 - Nahe Mexiko-Stadt. Nach einem Feuer an Bord prallt eine Boeing 727 der Mexicana gegen einen Berg. Alle 166 Passagiere sterben.
- 1995 - Bukarest, Rumänien. Ein Richtung Brüssel, Belgien gestarteter Airbus A310 der Tarom stürzt kurz nach dem Start ab. Ein Triebwerk war auf Startleistung geblieben, während das zweite in den Leerlauf ging, was die Piloten nicht beheben konnten. Alle 60 Insassen sterben.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Larry Holmes gewnnt den Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Leroy Jones im Caesars Palace, Las Vegas durch technischen KO.
- 1997 - Martina Hingis wird als jüngste Tennisspielerin (als 16-jährige) Nummer 1 in der WTA-Rangliste.
Geboren
WTA
- 1499 - Pius IV., Papst von 1559-1565
- 1519 - Heinrich II. von Frankreich, französischer König
- 1596 - René Descartes, französischer Philosoph
- 1621 - Andrew Marvell, englischer Dichter
- 1637 - Anne Hyde, erste Frau von James II. (England)
- 1656 - Marin Marais, französischer Gambist und Komponist
- 1675 - Benedikt XIV., Papst 1740-1758
- 1723 - Friedrich V. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1732 - Joseph Haydn, österreichischer Komponist
- 1788 - Rama III., König von Siam
- 1818 - Raiffeisen Friedrich-Wilhelm, Gründer der Genossenschaftsbewegung, Bürgermeister von Flammersfeld ab 1848
- 1819 - Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst, deutscher Reichskanzler
- 1848 - Robert Planquette, französischer Komponist
- 1864 - Karl Bonhoeffer, deutscher Psychiater
- 1870 - George Holt Thomas, britischer Verleger und Luftfahrtpionier
- 1872 - Alexandra Kollontai, russische Revolutionärin und Diplomatin
- 1872 - Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Féin
- 1872 - Sergei Diaghilew, russischer Balletttänzer
- 1878 - August Winnig, deutscher Gewerkschafter und Schriftsteller
- 1885 - Jules Pascin, französischer Maler
- 1886 - Tadeusz Kotarbiński, polnischer Philosoph des Lemberg-Warschauer Kreises
- 1889 - Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin
- 1889 - Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler
- 1890 - William Lawrence Bragg, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1915)
- 1893 - Clemens Krauss, österreichischer Dirigent
- 1895 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland
- 1895 - Otto Griebel, deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit
- 1900 - Bernhard Bauknecht, deutscher Politiker
- 1904 - Harry Buckwitz, deutscher Regisseur
- 1906 - Shinichiro Tomonaga, japanischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1965)
- 1908 - Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer
- 1911 - Elisabeth Grümmer, deutsche Sängerin
- 1912 - Hermann Höcherl, deutscher Politiker
- 1914 - Emil Kemmer, deutscher Politiker
- 1914 - Octavio Paz, mexikanischer Schriftsteller und Diplomat
- 1920 - Rolf Boysen, deutscher Schauspieler
- 1925 - Bernhard Heisig, deutscher Maler und Grafiker
- 1927 - César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft
- 1927 - Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Pilot
- 1927 - Eduardo Martínez Somalo, katholischer Kardinal und Camerlengo
- 1928 - Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1929 - Helmut Rothemund, deutscher Politiker
- 1930 - Julián Herranz Casado, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Nagisa Oshima, japanischer Filmregisseur
- 1933 - Anita Carter, Country- und Folk-Sängerin
- 1933 - Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 1934 - Carlo Rubbia, italienischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1984)
- 1934 - John D. Loudermilk, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Shirley Jones, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1935 - Adolf Dresen, deutscher Theaterregisseur
- 1935 - Herb Alpert, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Richard Chamberlain, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1936 - Marge Piercy, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1937 - Hartmut Lange, deutscher Schriftsteller
- 1938 - Dietmar Schlee, deutscher Politiker
- 1939 - Karl-Heinz Schnellinger, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Swiad Gamsachurdia, georgischer Politiker, erster Präsident Georgiens
- 1939 - Volker Schlöndorff, deutscher Filmemacher und Regisseur
- 1940 - Erwin Marschewski, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Timm Ulrichs, deutscher Künstler
- 1941 - Alfred Paul Schmidt, österreichischer Schriftsteller
- 1941 - Heinz Putzhammer, Vorstandsmitglied des DGB
- 1943 - Christopher Walken, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 - Rod Allen, britischer Gitarrist und Sänger
- 1946 - Allan Nichol, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Klaus Wolfermann, deutscher Leichtathlet
- 1947 - Al Goodman, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Al Gore, US-amerikanischer Politiker (Vizepräsident unter Bill Clinton)
- 1948 - Mike Ralphs, britischer Musiker
- 1948 - Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 - András Adorján, ungarischer Schachspieler
- 1950 - Richard Hughes (Musiker), britischer Musiker
- 1955 - Angus Young, schottischer Musiker
- 1958 - Pat McGlynn, britischer Musiker
- 1962 - Olli Rehn, finnischer Politiker
- 1964 - Jürgen Wegmann, ehemaliger Fußballspieler
- 1965 - Oliver Rohrbeck, deutscher Synchron- und Hörspielsprecher
- 1966 - Roger Black, britischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer, sowie TV-Moderator und Motivator
- 1968 - Christian Liebig, deutscher Journalist
- 1971 - Ewan McGregor, schottischer Schauspieler
- 1972 - Alejandro Amenábar, chilenischer Filmregisseur
- 1975 - Bettina Zimmermann, Model und Schauspielerin
- 1976 - Colin Farrell, irischer Schauspieler
Gestorben
- 32 v. Chr. - Titus Pomponius Atticus, römischer Ritter
- 1328 - Karl IV. (Frankreich), König von Frankreich von 1322 bis 1328
- 1341 - Iwan I., Fürst von Moskau und Großfürst von Wladimir
- 1567 - Philipp I. (Hessen), war Landgraf von Hessen (1509/1518-1567)
- 1616 - Johann Adolf, Fürstbischof von Lübeck und Bischof, Bremen und Hamburg
- 1621 - Philipp III., König von Spanien und Portugal
- 1631 - John Donne, englischer Schriftsteller
- 1671 - Anne Hyde, erste Frau James Stuarts, des Herzogs von York
- 1703 - Johann Christoph Bach, Sohn von Heinrich Bach, deutscher Komponist
- 1722 - Campegius Vitringa, reformierter Theologe
- 1727 - Isaac Newton, britischer Philosoph und Mathematiker
- 1765 - Anna Constantia Gräfin von Cosel, Mätresse August des Starken
- 1831 - Johann Wilhelm Xhonneux, wallonischer Landwirt und Chronist
- 1837 - John Constable, britischer Landschaftsmaler
- 1841 - George Green, britischer Mathematiker und Physiker
- 1843 - Thomas Fowler, Mathematiker und Erfinder
- 1855 - Charlotte Brontë, britische Schriftstellerin
- 1868 - Jacob Ludwig Theodor Reh, deutscher Politiker
- 1869 - Allan Kardec, Begründer des Spiritismus
- 1873 - Wilhelm Stern, deutscher Pädagoge
- 1877 - Antoine-Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker
- 1880 - Henryk Wieniawski, polnischer Violinist und Komponist
- 1884 - Konrad Deubler, österreichischer Landwirt, Bäcker, Gastwirt und Bürgermeister von Goisern
- 1885 - Franz Abt, deutscher Komponist und Kapellmeister
- 1888 - Jean Marie Guyau, französischer Philosoph
- 1898 - Eleanor Marx, deutsch-englische Sozialistin und jüngste Tochter von Karl Marx
- 1913 - John Pierpont Morgan, US-amerikanischer Unternehmer und Bankier
- 1914 - Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1914 - Hubert von Herkomer, englischer Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller
- 1915 - Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1917 - Emil Adolf von Behring, deutscher Bakteriologe und Serologe, Nobelpreisträger
- 1920 - Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie
- 1920 - Paul Bachmann, deutscher Mathematiker
- 1928 - Gustave Ador, Schweizer Politiker
- 1929 - Evaristo Lucidi, italienischer Kardinal
- 1930 - Emil Krebs, deutsches Sprachgenie
- 1945 - Hans Fischer, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1947 - Georg Ledebour, deutscher Politiker
- 1948 - Egon Erwin Kisch, Journalist und Reporter
- 1949 - Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1953 - Jack Akkersdijk, niederländischer Fußballspieler
- 1953 - Walter Schellenberg, Chef der militärischen Geheimdienste im Dritten Reich
- 1959 - Johann Heinrich Suhrkamp, gründete 1950 den Suhrkamp Verlag
- 1963 - Heinrich-Wilhelm Ruhnke, deutscher Politiker
- 1965 - Ernst Kirchweger, das erste politische Todesopfer in Österreich nach 1945
- 1965 - Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- 1968 - Elly Ney, deutsche Pianistin und Musikpädagogin
- 1968 - Skeets McDonald, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1969 - Gustav Fuchs, deutscher Politiker
- 1971 - Michael Browne, katholischer Geistlicher
- 1973 - Kurt Thomas, deutscher Komponist und Chorleiter
- 1974 - Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker
- 1978 - Charles Herbert Best, US-amerikanischer Physiologe
- 1983 - Karandasch, russischer Clown
- 1986 - O'Kelly Isley, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Paulus Rusch, Bischof der Diözese Innsbruck
- 1988 - William McMahon, australischer Politiker und Premierminister
- 1989 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Politiker, Bankier und Jurist
- 1993 - Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 1994 - Léon Degrelle, belgischer Faschist
- 1997 - Friedrich Hund, deutscher Physiker
- 2000 - Gisèle Freund, deutsche Fotografin und Soziologin
- 2001 - Clifford Glenwood Shull, Physiker
- 2003 - Emmanuel Ghent, US-amerikanischer Komponist
- 2003 - H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker
- 2004 - Hedi Lang, Schweizer Politikerin
- 2004 - Hedwig Pistorius, österreichische Schauspielerin
- 2004 - René Gruau, italienischer Graphiker
- 2005 - Terri Schiavo, US-amerikanische Komapatientin
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
- 30. März - 1. April
- 31. Januar - 30. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0331
ja:3月31日
ko:3월 31일
simple:March 31
th:31 มีนาคม
2001
Jahreswidmungen
- 2001 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ (UNO)
- 2001 ist „Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen“ (UNO)
- 2001 ist „Internationales Jahr der Freiwilligen“ (UNO)
- Die Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Esche (Fraxinus excelsior) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhase (Lepus europaeus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Glockenblume (Campanula) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
- 1. Januar: Moritz Leuenberger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Griechenland. Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion
- 6. Januar: Parlamentswahlen in Thailand
- 6. Januar: Ariel Scharon wird zum neuen Ministerpräsidenten Israels gewählt
- 7. Januar: John Agyekum Kufuor wird Staatspräsident von Ghana
- 14. Januar: Dr. Jorge Sampaio wird als Staatspräsident in Portugal in seinem Amt bestätigt
- 20. Januar: Gloria Macapagal Arroyo wird Staatspräsidentin auf den Philippinen
- 20. Januar: George W. Bush wird zum neuen Präsidenten der USA vereidigt
- 25. Januar: Armenien wird in den Europarat aufgenommen
- 25. Januar: Aserbaidschan wird in den Europarat aufgenommen
- 26. Januar: Demokratische Republik Kongo. Joseph Kabila wird Staatspräsident
- 2. Februar: José Maria Neves wird Premierminister von Kap Verde
- 7. Februar: Ariel Sharon wird Ministerpräsident von Israel
- 16. Februar: US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge bombardieren Ziele nahe Bagdad, da der Irak gegen das Flugverbot verstoßen habe
- 20. Februar: Erste Kommunalwahlen im Jemen
- 25. Februar: Pedro Pires wird Staatspräsident vom Kap Verde
- 25. Februar: Republik Moldau. Parlamentswahlen
- 26. Februar: Vertrag von Nizza, die Erweiterung der EU betreffend, unterzeichnet
- 1. März: Bulgarien. Volkszählung (bis 15. März)
- 4. März: In einer Volksabstimmung der Schweiz stimmen 76,7 % der Wahlbeteiligten für die Verfassungsinitiative „Ja zu Europa“ und damit gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,7 %
- 7. März: Algerien und Deutschland schließen ein Seeschifffahrtsabkommen
- 7. März: Dileita Mohamed Dileita wird Premierminister in Dschibuti
- 12. März: Die UNESCO bestätigt, dass Taliban zwei der größten aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. stammenden Buddha-Statuen in Bamiyan, Afghanistan, zerstört haben
- 16. März: Katar. Der Streit um die Hawar-Inseln wird beendet durch Urteil des Internationalen Gerichtshofs
- 18. März: Die Gewerkschaft Ver.di wird in Berlin gegründet
- 25. März: Norwegen ist Mitglied des Schengener Abkommen
- 27. März: Laos. Bounnhang Vorachit wird Ministerpräsident
- 31. März: Sturz des Staatspräsidenten Bernard Dowiyogo von Nauru durch Misstrauensvotum
- 4. April: Vladimir Voronin wird Staatspräsident von der Republik Moldau
- 4. April: Silvia Cartwright wird Generalgouverneurin (Staatsoberhaupt) von Neuseeland
- 15. April: Der Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Deutschland und El Salvador tritt in Kraft
- 29. April: Parlamentswahlen in Senegal
- 8. Mai: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der Weltbank
- 13. Mai: Mazedonien. 6. Regierungsumbildung
- 22. Mai: Taliban erwägen, Hindus in Afghanistan zum Tragen einer Markierung zu verpflichten
- 29. Mai: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 30. Mai: Die Kulturkommission zwischen Kanada und Deutschland trifft in Berlin zusammen
- 1. Juni: Interimsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 1. Juni: Blutbad in Nepal. König Birendra und fast die ganze Familie wurden durch den Sohn Birendras getötet, der sich anschließend selbst tötet
- 4. Juni: Prinz Gyanendra Bir Bikram wird König von Nepal
- 7. Juni: Großbritannien. Wiederwahl von Tony Blair als Premierminister
- 8. Juni: Iran. Wiederwahl von Mohammad Chātemī zum Staatspräsidenten
- 16. Juni: Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen wird durch ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Berliner Bankenskandal gestürzt. Sein Nachfolger wird Klaus Wowereit
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Bulgarien
- 18. Juni: Mazedonien beendet die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan
- 19. Juni: Mazedonien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf
- 20. Juni: Pervez Musharraf wird Staatsoberhaupt in Pakistan
- 20. Juni: Pakistan. Das Parlament wird aufgelöst
- 24. Juni: Ilir Meta wird Regierungschef in Albanien
- 26. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Ljubljana, Slowenien
- 28. Juni: Rumänien erhält Beobachterstatus in der OECD
- 28. Juni: Jugoslawien. Auslieferung von Ex-Präsident Milosevic an den Internationalen Strafgerichtshof
- 6. Juli: Weitere Länder erhöhen bei einer Konferenz in Genf, Schweiz, die an Burundi durch Frankreich zugesagten 440 Mio. USD auf 830 Mio. USD
- 20.: 22. Juli: In Genua findet der G8 Wirtschaftsgipfel statt. Dieser erlangt traurige Popularität, aufgrund der teilweise menschenrechtsverletzenden Brutalität der italienischen Polizei
- 23. Juli: Indonesien. Abdurrahman Wahid verliert sein Amt als Präsident. Frau Megawati Soekarnoputri wird neue Präsidentin
- 24. Juli: Bulgarien. Der ehemalige Zar Simeon II. wird zum Ministerpräsidenten gewählt
- 28. Juli: Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 5. August: Taliban schließen eine Shelter Now International Agentur in Afghanistan und nehmen 24 Mitarbeiter fest, da diese versucht hätten Muslime zum Christentum zu missionieren. Diese Tätigkeit kann in Afghanistan mit dem Tode bestraft werden
- 6. August: Bolivien. Präsident Banzer tritt wegen schwerer Krankheit zurück
- 14. August: Mexiko. Verfassungsänderung tritt in Kraft
- 27. August: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Essential Harvest“ (Waffeneinsammeln)
- 2. September: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 10. September: Parlamentswahlen in Norwegen
- 11. September: Terroranschläge in den USA auf das World Trade Center und das Pentagon
- 17. September: Republik Niger. Regierungsumbildung
- 21. September: Arnold Rüütel wird Staatspräsident in Estland
- 23. September: Parlamentswahlen in Polen
- 24. September: Das Freihandelsabkommen zwischen Jordanien und USA tritt in Kraft
- 27. September: Beim Zuger Attentat werden 14 Politiker von Friedrich Leibacher mit einem Sturmgewehr umgebracht
- 4. Oktober: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Amber Fox“
- 7. Oktober: Unter Präsident George W. Bush beginnen die Streitkräfte der USA ohne UNO-Mandat mit Luftangriffen auf das Gebiet Afghanistans und töten in den nachfolgenden Monaten über 1000 Zivilisten pro Woche. Dabei kommen auch Streubomben zum Einsatz. Die Ergreifung oder Tötung von Osama Bin Laden und Taliban-Chef Mullah Omar misslingt ihnen jedoch
- 11. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 19. Oktober: Kjell Magne Bondevik wird Ministerpräsident in Norwegen
- 19. Oktober: Leszek Miller wird Regierungschef in Polen
- 20. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 29. Oktober: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Kroatien und der EU wird in Luxemburg unterzeichnet
- 3. November: Neuwahlen in Singapur
- 5. November: Parlamentwahlen in Aserbaidschan
- 10. November: Australien. Wahlen zum Repräsentantenhaus
- 24. November: Aserbaidschan. Prof. Dr. Murtuz Aleskerov wird zum Parlamentspräsident gewählt
- 27. November: Beginn der Afghanistan-Konferenz „UN Talks on Afghanistan“ auf dem Petersberg bei Königswinter
- 30. November: Mazedonien. 7. Regierungsumbildung
- 2. Dezember: Volksabstimmung in der Schweiz über Abschaffung der Armee
- 8. Dezember: Verabschiedung des „EU-Japan-Action-Plans“
- 11. Dezember: Die Volksrepublik China tritt der Welthandelsorganisation WTO bei
- 16. Dezember: Parlamentswahlen in Chile
- 16. Dezember: Präsidentschaftswahl in Madagaskar
- 22. Dezember: Der Deutsche Bundestag stimmt der Entsendung deutscher Streitkräfte zur Umsetzung der Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrates mit großer Mehrheit zu
- 22. Dezember: In Kabul wird Hamid Karsai zum Chef der Übergangsregierung ernannt
- 23. Dezember: Komoren. Annahme der neuen Verfassung durch Referendum
- 27. Dezember: Wahlen in Sambia
- 31. Dezember: Lettland. Die OSZE-Beobachtung wird beendet
Katastrophen
- 13. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador. 852 Tote
- 26. Januar: Erdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote
- 1. Februar: Angolanische Rebellen schossen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kamen ums Leben
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador. 315 Tote
- 4. März: Nähe Unadilla, Georgia, USA. Eine Militärmaschine, auf dem Weg von Florida nach Virginia, stürzte brennend ab. Alle 21 Soldaten und die 3 Personen der Crew starben
- 29. März: Aspen, Colorado, USA. Absturz einer Verkehrsmaschine von Los Angeles kommend. Alle 18 Menschen an Bord starben
- 3. Mai: Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen
- 23. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru. 138 Tote
- 3. Juli: Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben
- 20. Juli: Der 23 jährige Carlo Giuliani wird während einer Demonstration im Rahmen des G8 Gipfels in Genua von einem Carabinieri erschossen
- 11. September: Am Morgen des 11. September 2001 wurde ein terroristischer Angriff gleichzeitig in New York City, Washington, D.C. und in der Nähe von Pittsburgh verübt. Vier Passagierjets wurden gekapert, davon wurden zwei in die Türme des World Trade Centers (WTC), welches daraufhin einstürzte, und eines in das Pentagon gesteuert. Das vierte Flugzeug stürzte ab, bevor es sein Ziel erreichte. Insgesamt starben etwa 3.000 Menschen bei den Anschlägen
- 27. September: Im Zuger Kantonalparlament werden 14 Politiker von einem Attentäter mit einem Sturmgewehr umgebracht, wovon die ganze Schweiz und die EU in tiefe Trauer versetzt wird
- 4. Oktober: Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wurde während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord starben
- 8. Oktober: Mailand, Italien. Eine MD-87, auf dem Weg nach Kopenhagen, Dänemark, kollidierte während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Rollbahn benutzte. Die Maschinen gerieten sofort im Flammen. Alle 118 Personen an Bord starben, ebenso 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals
- 24. Oktober: Brandkatastrophe im Sankt-Gotthard-Tunnel
- 12. November: New York, USA. Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo, Dominikanische Republik, stürzte weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner starben. Aufgrund von hinterlassenen Luftströmungslinien einer Boeing 747 der Japan Airlines, wurde das Flugzeug in seinem zugewiesenen Kurs gestört, zur Behebung dieser Störung hatte der im Airbus A300 unerfahrene Pilot die Grenzwerte der Belastbarkeiten des Seitenruders überschritten, indem er es 3 Mal um etwa 1 Zentimeter zu weit steuerte. Daraufhin löste sich das gesamte Seitenruder und die Maschine ging in den Sturzflug über. Der Pilot hatte den zuständigen Fluglotsen des John F. Kennedy International Airport vor dem Start um 8 Kilometer Abstand von der Boeing 747 gebeten, damit die Maschine nicht in stärkere Luftturbulenzen geriet. Der Fall wurde anhand des Fundes des Seitenruders im Hafen von New York City untersucht. Da keine Schäden oder Konstruktionsfehler am Material entdeckt wurden, war klar, dass Airbus keine Schuld am Unglück zuzuweisen war, sondern nur dem zuständigen Piloten aufgrund von zu starkem Einlenken/Steuern des Seitenruders
- 19. November: Kalyazin, Russland. Eine Iljushin-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzte etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord starben
- 24. November: Zürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine auf dem Weg von Berlin, Deutschland, nach Zürich, Schweiz, stürzte etwa 5 km vor dem Ziel ab. 24 der 33 Menschen an Bord starben, 5 mussten mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Siehe auch: Crossair Flug 3597
- 2. Dezember: Khabarovsk, Russland. Eine Iljushin-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fing über dem Beringmeer Feuer und stürzte ab. Alle 18 Menschen an Bord starben
Wissenschaft und Technik
- 15. Januar: Die Wikipedia, das heute größte Internet-Lexikon, geht online
- 12. Februar: Die US-amerikanische Raumsonde NEAR landet nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche
- 15. Februar: Im Rahmen des Humangenom-Projektes wird eine vorläufige Arbeitsversion des gesamten menschlichen Genoms vorgestellt
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