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Bettdecke

Bettdecke

Eine Decke ist ein normalerweise meist rechteckiges oder quadratisches Stück Stoff, welches dazu verwendet wird, einen Menschen oder teilweise auch ein Tier beim Ruhen oder Schlafen warm zu halten. Zuweilen wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch ein Tuch als Decke bezeichnet (Tischdecke), doch kann zur Differenzierung gesagt werden, dass die leichteste Decke immer noch stärker ist als das dickste Tuch. Während Decken nahezu immer der Erhaltung der Körperwärme dienen, werden Tücher oft als Schmuck und aus Hygienegründen verwendet. Decken unterscheiden sich sowohl in der Machart, als auch in der Stärke und der Verwendbarkeit. Decken bestehen oft aus Wolle und anderem wärmespeichernden Material. Teilweise werden Decken auch zusammengenäht und dann mit weichem Material gefüllt. Eine spezielle Decke ist die in Mitteleuropa weit verbreitete mit Daunen oder Federn gefüllte Bettdecke. Während in angelsächsischen und südeuropäischen Ländern meist Wolldecken in einen Bezug gesteckt werden, wird in den Beneluxländern, Deutschland , Schweiz, Polen und Nordfrankreich die schwerere Version der Nachtbedeckung des Körpers gewählt.

Deckenarten


- Eine Rettungsdecke ist eigentlich eine extrem dünne, reißfeste, wasserdichte und wärmeisolierende Folie, die bei der Ersten Hilfe Anwendung findet.
- Eine Steppdecke wird häufig zum Zudecken beim Schlafen benutzt.
- Der Quilt ist eine meist handgemachte Zierdecke.
- Die Kuscheldecke soll möglichst flauschig sein. Ein bekannt gewordener Träger einer solchen Decke ist Linus aus der Comicserie Die Peanuts.
- Eine Pferdedecke ist eine dünne Decke, die dazu dient, den Rücken des Tieres vor dem Aufscheuern durch den Sattel zu schützen.

Redewendungen


- Mit jemandem unter eine Decke stecken heißt so viel wie, mit jemandem gemeinsame Sache zum Zwecke der Verfolgung unlauterer Ziele machen.
- Sich nach der Decke strecken bedeutet, dass man mit wenig auskommen und sparsam sein muss. Diese Redensart rührt daher, dass man mit mehreren Personen unter einer zu kurzen Decke schläft und darauf achten muss, nicht zu frieren.
- Sich die Decke über den Kopf ziehen heißt, man möchte nichts mehr sehen und hören.

Siehe auch

Kotze (Kleidung), Kolter Kategorie:Technisches Textil ja:毛布

Tuch

Tuch(e) oder Stoff ist glatt gewobenes Textil-Gewebe aus Garn, welches als Kleidung verwendet oder zu solcher verarbeitet wird. Es kann eingearbeitete Ornamente haben. Tücher gibt es in den verschiedensten Materialien und Qualitäten: Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen usw.

Ausführungen


- Taschentuch
- Nesseltuch
- Halstuch
- Handtuch
- Segeltuch
- Salamin
- Tuchrock (Ausgehuniform)

Siehe auch


- Weben Kategorie:Textilindustrie Kategorie:Textilgewebe

Wolle

Als Wolle bezeichnet man die weichen Haare des Fells einiger Säugetiere (im Gegensatz zum Deckhaar) insbesondere vom Schaf (Schafwolle). Sie gehört wie Seide und Kasein zu den Proteinfasern, jedoch unterscheiden Wolle und andere Tierhaare sich von diesen durch ihren hohen Schwefelgehalt (3-4 %), der vom hohen Gehalt der Doppelaminosäure Cystin herrührt. Wolle ist ein nachwachsender Rohstoff.

Terminologie

Die Bezeichnung Schurwolle oder Reine Schurwolle (engl.: pure new wool) drückt aus, dass es sich um neue, unmittelbar von einem lebenden Tier stammende Wolle, und nicht um ein wiederverwendetes, also aus Alttextilien hergestelltes Recyclingprodukt wie Reißwolle oder um die aus den Fellen geschlachteter (Schwöde-, Schwitz-, oder Gerberwolle) oder verendeter (Sterblingswolle) Tiere gewonnene Wolle handelt. Kennzeichnung nach dem Textilkennzeichnungsgesetz: WV = Reine Schurwolle WO = Reißwolle. Die Bezeichnungen wie "Super 100", "Super 120" etc. findet man auf jedem besseren Anzug aus Schurwolle. Es sollte auf dem Label des jeweiligen Stoffherstellers angebracht sein. Es bezeichnet die Feinheit des versponnenen Wollgarns, z. B. Super 100 bedeutet: 100 Meter des Garns wiegen 1 Gramm. Je höher die Zahl, desto feiner das Garn, derzeit (2005) werden bis Super 210 für sehr feine und sehr teure Stoffe verarbeitet. Die Bezeichnung ist aber nicht geschützt, so dass ebenso auf renommierte Stoffhersteller zu achten ist. Beim Spinnen mittels präziser hochelektronischer Spinnmaschinen, die auf einen Mikrometer genau arbeiten, wird die zu spinnende Wolle in einen langen Faden gesponnen. Je dünner und damit auch je länger (aus dem selben Kilogramm Wolle) dieser Faden wird, desto höher ist die Qualität.

Eigenschaften

Die Wolle hat eine sogenannte natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen, sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle. Da Wollwaren (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, wärmen sie gut. Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist, Wolle ist sehr farbbeständig und schwer entflammbar. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Schweißgeruch an. Wolle neigt zum Fusseln (Pilling), was man durch Fusselfrei-Ausrüstungen mindern kann. Ohne spezielle Ausrüstung kann sich grobe Wolle direkt auf der Haut unangenehm kratzig anfühlen, was bei feinen Merinowollen jedoch nicht der Fall ist.

Gewinnung

Merinowollen Zur Wollgewinnung werden Tiere geschoren (Schurwolle) oder ausgekämmt, Kaschmirziegen (Kaschmir), Angorakaninchen (Angora). Einige Schafrassen (Soay) werden gezupft (das ist für die Tiere schmerzfrei, man löst jeweils vorsichtig nur die fast schon losen Haare). Wolle von Angoraziegen ist als Mohair bekannt. Wolltypen Wolltypen unterschieden nach Faserbeschaffenheit :
- 1. Merinowolle: Sie ist fein, weich, stark gekräuselt und kurzstapeliger als die im Folgenden genannten Typen. Sie stammt vom Merinoschaf. Die Wolle kommt in hochwertigen Kammgarnen in der Oberbekleidung zum Einsatz.Die Faserfeinheit reicht von 16 bis 23,5 Mikrometer.
- 2. Crossbredwolle: Sie ist mittelstapelig, mittelfein, nicht so weich wie und weniger stark gekräuselt als Merinowolle. Sie stammt von Crossbredschafen, einer Kreuzung aus Merino- und Grobwollschaf. Die Crossbredwolle wird sowohl in der Oberbekleidung als auch im Heimtextilbereich eingesetzt.Die Faserfeinheit reicht von 24 bis über 40 Mikrometer.
- 3. Grobwolle: ist langstapelige, grobe und derbe, eher glänzende Wolle. Sie ist eher wenig oder nicht gewellt. Sie stammt vom Grobwollschaf, z. B. dem Shetlandschaf. Einsatzgebiete sind z. B. die Teppichindustrie oder technische Anwendungen (Dämm-Material, Bezugsstoffe).

Weiterverarbeitung

Die Wolle wird gewaschen, gekämmt, gefärbt oder gebleicht und häufig zum Kammgarn versponnen. Die so entstandenen Fäden lassen sich dann zu Stoffen weben, zum Stricken (Strickwaren) und Trikotagen verwenden oder werden von Hand oder maschinell zu Teppichen geknüpft. Die gereinigte und gekämmte Wolle kann auch zu Filz, einem Vliesstoff, verarbeitet werden. Um der Wolle Eigenschaften zu verleihen, die sie von Natur aus nicht hat, wird sie ausgerüstet. Einige dieser Ausrüstungen verleihen ihr z. B. Mottensicherheit, Filzfreiheit, Maschinenwaschbarkeit usw.

Verwendung

Wolle wird vor allem zu Garnen versponnen. Sie kann auch für Matratzen oder als natürliche Wärmedämmung verwendet werden. Schafwolle ist als Dämmstoff geeignet, da sie nicht brennbar ist und bei Brandeinwirkung nur verklumpt (man erkennt sie leicht am typischen Brandgeruch). Sie wird deshalb auch heute noch zu technischen Textilien (Brandschutz, Arbeitskleidung) verarbeitet. Auch Teppiche und Sitzbezüge in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeugen, Bahnen oder Bussen bestehen aus Wolle.

Spezielle Garne

Bereits die Vorfahren der Inkas fertigten feinste Garne aus der Wolle der südamerikanischen Kleinkamele (Alpakas) und der noch selteneren wilden Vikunjas. Auch heute gilt Alpaka als sehr hochwertiges Garn. Es ist fünf mal wärmer als Schafwollgarne. Durch mikroskopisch kleine Lufttaschen hält es wärmer als fast jede andere tierische Faser. Alpaca enthält kein Lanolin und ist daher für Wollallergiker geeignet. Strickwolle besteht heute meist aus einem Gemisch von Wolle und Kunstfasern.

Spezielle Stoffe

Tweed ist ein besonders grober, warmer und dauerhafter Wollstoff. Original Harris Tweed kommt von den Äußeren Hebriden. Bekannte italienische Webereien von hochwertigen Wollstoffen sind u. a. Cerruti, Zegna, Scabal und Loro Piana.

Sekundärprodukte

Wolle, besonders Schafwolle enthält das Wollfett Lanolin. Üblicherweise wird es vor der Verarbeitung entzogen, um es später der gereinigten und veredelten Wolle wieder hinzuzufügen oder in der Kosmetik- und Textilindustrie für andere Zwecke zu gebrauchen. So ist z. B. in der bekannten Babypflegecreme Penaten Lanolin enthalten.

Zitat

Mancher geht nach Wolle und kommt geschoren nach Hause. - Miguel de Cervantes (Don Quijote)

Weblinks


- [http://www.bremer-wollhandel.de Wirtschaftliche Bedeutung des Bremer Wollhandels]
- [http://www.woolmark.com/about_education.php Australische Wolle-Marketingorganisation, Nachfolger des Internationalen Wollsekretariats (IWS)] siehe auch: Haar, Spinnen, Weben, Kategorie:Faser Kategorie:Nicht essbares Tierprodukt ja:ウール

Daune

Daunen sind Flaumfedern, die vorwiegend vom Bauch von Enten oder Gänsen gerupft und als leichtes, wärmedämmendes Füllmaterial in Oberbetten, Schlafsäcken und Winterbekleidung verwendet werden. Enthalten sind jedoch nicht nur Daunen, sondern auch Kielfedern um den nötigen Loft zu erhalten. Das optimale Mischverhältnis zwischen Daunen und Kielfedern beträgt etwa 90/10. Mischungen mit höherem Kielfeder-Anteil haben minderwertige Isolationseigenschaften. Weiterer Qualitätsindikator einer Daune ist die Bauschkraft (sogenannte fillpower). Zur Ermittlung dieses Wertes wird die Daune komprimiert und die Ausdehnung einige Zeit nach der Komprimierung festgestellt. Eine hochwertige Daune erreicht eine Bauschkraft von 700-800 cuin. Handelsüblich in guten Schlafsäcken oder Jacken sind 600-700 cuin. Daunen mit weniger als 500 cuin weisen minderwertige Isolationseigenschaften auf. Die Verwendung von Daunen und Federn ist umstritten, da deren Gewinnung oftmals durch nicht artgerechte Haltung und Pflege der Tiere erfolgt. Insbesondere das schmerzhafte, teilweise maschinell vorgenommene Rupfen der Federn an den lebendigen Vögeln lässt die Produktion in kritischem Licht erscheinen. Weblink: [http://www.vdfi.de Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie e.V.] Kategorie:Ornithologie Kategorie:Textilindustrie Kategorie:Tierschutz

Rettungsdecke

Eine Rettungsdecke ist eine extrem dünne, reißfeste, wasserdichte und wärmeisolierende Polyester Folie. Sie ist mit einer gold- und silberfarbenen Metallschicht beschichtet, die so dünn ist, dass die Folie trotzdem noch transparent bleibt. Sie ist ein vorgeschriebener Bestandteil des Verbandkastens in Kraftfahrzeugen. Die metallisierte Folie wird bei der Ersten Hilfe dazu verwendet, verunglückte Personen ggf. vor Unterkühlung oder Überhitzung sowie vor Nässe zu schützen. Sie ist jedoch keine Wundauflage und ersetzt keinen Verband. Eine Rettungsdecke wird nie direkt auf die Haut aufgelegt, da ansonsten keine isolierende Luftschicht zwischen Haut und Decke vorhanden wäre. Außerdem reflektiert die Metallbeschichtung Wärmestrahlung, besonders die silberfarbene Seite. Deshalb muss sich diese auch auf der körperzugewandten Seite befinden, falls eine wärmendämmende Wirkung benötigt wird. Wird die goldfarbene Seite auf die Person gelegt, so wird Wärmestrahlung von außen zum Großteil reflektiert, was ein weiteres Aufheizen verhindert. Allerdings unterbindet die Luft- und Wasserundurchässige Folie die kühlende Wirkung durch Schwitzen. Deshalb sollte man überhitzte Personen nicht in Rettungsdecke wickeln um sie vor Sonnenstrahlen zu schützen, sondern sie in den Schatten legen. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Widerstandsfähigkeit werden Rettungsdecken auch oft Zweckentfremdet. Im Modellbau kann sie zum Bespannen von Tragflächen verwendet werden, oder beim Camping zum Abdecken von Zelten und Fahrzeugen um eine Erwärmung des Innenraums zu vermindern. Es lassen sich auch Infrarot Bewegungsmelder überlisten, wenn man sich in Rettungsdecke wickelt. Jedoch kann sie nicht als Löschdecke verwendet werden, da sie leicht brennbar ist! Siehe auch: Notfallarztkoffer, Erste Hilfe Kategorie:Erste Hilfe

Erste Hilfe

Unter Erster Hilfe versteht man die auch von Laien durchzuführenden Maßnahmen, um menschliches Leben zu retten, bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Arzt, Rettungsdienst) abzuwenden oder zu mildern.

Warum Erste Hilfe?

Rettungsdienst

Jeder ist ein Ersthelfer!

Fast jeder kommt im Laufe seines Lebens irgendwann in eine Situation, wo er als Erster bei einem Notfall zur Stelle ist. Sei es ein Autounfall, ein Malheur im Haushalt oder eine akute Erkrankung - in all diesen Situationen ist es ein gutes Gefühl zu wissen, wie man helfen kann. Vielleicht kommt man ja selbst mal in die Situation, dringend auf kompetente Ersthelfer angewiesen zu sein!

Rechtliche Situation

In Deutschland ist jeder (ab 14) gesetzlich dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten, sofern ihm unter anderem die Hilfeleistung den Umständen nach zuzumuten ist, er durch die Hilfeleistung nicht andere wichtige Pflichten verletzt und sich der Helfer durch die Hilfeleistung nicht selbst in Gefahr bringen muss (vgl. StGB § 323c). Egal, ob man nun gut ausgebildet ist oder nicht: Wer nicht hilft, macht sich der Unterlassenen Hilfeleistung, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann (siehe auch: Rechtliche Aspekte bei Hilfeleistung), schuldig. Doch nicht die gesetzliche, sondern die moralische Pflicht sollte im Vordergrund stehen.

Zivilbevölkerung

Erste Hilfe zu leisten, ist nicht schwer. Jeder kann einen Notruf absetzten, eine Unfallstelle absichern oder sich mit Anteilnahme um Verletzte kümmern. Alles was darüber hinausgeht muss jedoch erlernt werden. Dieser Artikel und das Portal:Erste Hilfe geben einen ersten Einblick und vermitteln das nötige Basiswissen. Daneben ist es aber vor allem wichtig, die Maßnahmen praktisch zu üben, denn Erste Hilfe ist Übungssache! Nur wer sicher und geübt ist, weiß in einer stressigen Notfallsituation, was zu tun ist. Weiter unten findet sich ein Überblick über Kurse, in denen Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernt werden können.

Umfang der Ersten Hilfe

stressigen Die Ausbildung in einem Erste-Hilfe-Kurs vermittelt nach derzeitigem Stand unter anderem folgende Kenntnisse:
- Verhalten an der Notfallstelle / Rettungskette
- Erstes Glied der Rettungskette: Eigenschutz
- Zweites Glied der Rettungskette: Notruf/Lebensrettende Sofortmaßnahmen
- Drittes Glied der Rettungskette: Weitere Maßnahmen bei
  - Schürfwunden, Schnittwunden, Riss- oder Quetschwunden
  - Infektionen von Wunden mit Tetanus, Tollwut oder Gasbrand
  - Vergiftungen mit Alkohol, Medikamenten, Kohlendioxyd, Kohlenmonoxid, Pflanzenschutzmitteln, Chemikalien oder Rauschgiften
  - Verbrennungen, Erfrierung und Unterkühlung
  - Entgleisungen des Stoffwechsels, zum Beispiel Zuckerschock bei Unterzuckerung, Zuckerkoma bei Überzuckerung, urämischer Schock, septischer Schock
  - Hyperventilation mit Panikattacken, so genannter "Pfötchenstellung" der Hände und eventuell Bewusstlosigkeit
  - Epileptischen Anfällen und Fieberkrämpfen
  - Hitzeerschöpfung, Hitzschlag, Sonnenstich
  - Verätzungen, Vergiftungen
  - Insektenstichen (besonders in Mund und Rachen), Tier- oder Schlangenbissen sowie Allergieschocks
  - Stromunfälle mit Niederspannung (Steckdose, Haushaltsgeräte etc.) oder Hochspannung (Strommasten, Gewitterblitze)
  - Gewalteinwirkung auf den Kopf (Kopfverletzung), Gehirnerschütterung
  - Ersticken (Verschlucken von Fremdkörpern) und Ertrinken
  - Verletzungen im Brustraum, Bauchverletzungen, akute Erkrankungen des Bauchraums mit Übelkeit und Durchfall oder Erbrechen
  - Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Herzrhytmus-Störungen, Schwindelgefühle oder Bewusstlosigkeit durch zu niedrigen oder zu hohen Blutdruck
  - Verrenkungen, Verstauchungen, Prellungen
  - Knochen-, Wirbelsäulenbrüche
  - kurzzeitiger Bewusstlosigkeit (Ohnmacht, Synkope)

Kursangebote

Synkope

Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort (LSM)

In diesem Kurs werden nur grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt. Der Teilnehmer kann nach der Absolvierung des Kurses als Ersthelfer an einer Unfallstelle handeln. Dieser Kurs ist in Deutschland für den Erwerb des PKW- oder Motorrad-Führerscheins Pflicht, also für die Führerscheinklassen A, A1, B, BE, M, T, L. Die Dauer umfasst vier Doppelstunden. Auch danach sollte dieser Kurs alle paar Jahre aufgefrischt werden, um zumindest die grundlegendes Maßnahmen der Ersten Hilfe im Notfall parat zu haben.

Erste Hilfe-Kurs

In diesem Kurs kann jeder die Maßnahmen zur Erstversorgung von Notfallpatienten erlernen. Mit dem hier erworbenen Wissen ist man für Notfälle gut gerüstet. Hierbei geht es um Atmung, Puls und Kreislauf. Auch speziellere Verletzungen oder Erkrankungen wie Frakturen (Knochenbrüche), Zuckerkrankheit, Vergiftungen oder Wundversorgung werden zu versorgen gelehrt. Die Dauer umfasst acht Doppelstunden. Der Kurs ist in Deutschland Pflicht für die Führerscheinklassen C1, C1E, D1, D1E, D, DE, für den Erwerb des LKW- oder Busführerscheins und Personenbeförderungsscheins. Auch dieser Kurs sollte regelmäßig aufgefrischt werden. Einen kleinen Online-Kurs findet man beim [http://drk.de/erstehilfe/ehonline/index.htm DRK].

Spezielle Erste Hilfe-Kurse

Inzwischen bieten viele Hilfsorganisationen spezielle Kurse, abgestimmt auf besondere Bedürfnisse an. Das sind zum Einen Kurse für Angehörige besonderer Risikogruppen, also zum Beispiel Erste Hilfe bei Kindernotfällen (Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, man muss als Ersthelfer Einiges beachten!), Erste Hilfe bei Senioren, Erste Hilfe bei Herz-/Kreislaufpatienten, etc. Zum Anderen gibt es Kurse, die auf bestimmte Gruppen von Ersthelfern abgestimmt sind, wie zum Beispiel Kurse Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche, die auch an Schulen gegeben werden. Erste Hilfe Kurse in Ihrer Nähe finden Sie in einer Bundesweiten Datenbank für Kursanbieter z.B. auf www.notfallmedizin.de [http://www.notfallmedizin.de] oder http://www.erste-hilfe-web.de[http://www.erste-hilfe-web.de]

Sanitätslehrgänge

Die Berufsgenossenschaften schreiben vor, dass in Betrieben je nach Betriebsgröße eine entsprechende Zahl an Ersthelfern anwesend sein müssen. Ab einer gewissen Betriebsgröße ist eine Ausbildung zum Betriebssanitäter vorgeschrieben. Diese Ausbildung (in der Regel Sanitätshelfer bzw. Sanitätslehrgang A und Sanitäter bzw. Sanitätslehrgang B) dauert länger als ein normaler Erste Hilfe-Kurs. (Quelle: Unfallverhütungsvorschrift - Grundsätze der Prävention, BGV A1, Herausgegeben vom Bundesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Stand 1. Januar 2004)

Weiterführende Lehrgänge

Lehrgänge, die über die Vermittlung von Erste Hilfe-Wissen für Ersthelfer weit hinausgehen sind zum Beispiel Kurse für Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten. Informationen zu diesen Kursen findet man unter den entsprechenden Stichworten.

Anbieter

Anbieter dieser Breitenausbildung in Erste Hilfe sind in Deutschland unter anderem die Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) und des Bundesverband Erste Hilfe (BVEH). Alle Anbieter in Deutschland unter: http://www.notfallmedizin.de/eh/ oder unter http://www.erste-hilfe-web.de Hauptsächlich sind dies die freiwilligen Hilfsorganisationen (z.B. Deutsches Rotes Kreuz (inkl. Wasserwacht und Bergwacht), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser-Hilfsdienst oder Arbeiter-Samariter-Bund). Voraussetzung für die Ausbildungsberechtigung in Erster Hilfe ist, dass sich die ausbildende Organisation verpflichtet, die von der BAGEH oder des BVEH verabschiedeten Ausbildungsrichtlinien und -inhalte einzuhalten bzw. zu vermitteln. In Österreich wird die Erste Hilfe Ausbildung von gemeinnützigen Rettungsdiensten wie dem österreichischen Roten Kreuz oder dem Arbeiter-Samariter-Bund getragen, in der Schweiz von den Hilfsorganisationen, beispielsweise dem Schweizerischen Roten Kreuz oder die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG, die so genannte Nothelferkurse anbieten.

Literatur


- Henke, Friedhelm[http://www.Menschenpflege.de]: ERSTE HILFE. Lebensrettende Sofortmaßnahmen. Kohlhammer, ISBN 3-17-017884-9, Stuttgart Aufl. 2005. Das Buch entspricht den aktuellen internationalen und europäischen Richtlinien der Erste-Hilfe-Verbände und beinhaltet auch einen Übungsteil mit Fragen und Antworten (ideal zur Prüfungsvorbereitung!)
- Immenroth, Tobias, Markus, Stefan: Erste Hilfe Handbuch, 288 Seiten, sehr anschaulich mit über 900 Farbfotos, ISBN 3-8310-0390-4
- Beale: Erste Hilfe für Ihr Kind, 127 Seiten, sehr anschaulich, Mitherausgeber ist der Malteser-Hilfsdienst. ISBN 3-8310-0096-4, Preis ca. 10 Euro
- Rothe, Skwarek: Erste Hilfe konkret. ISBN 3-441-92000-7, Preis ca. 20 Euro
- Karutz, von Buttlar: dtv - Atlas Erste Hilfe 1. Auflage, 232 Seiten, ISBN 3-423-03238-3, Preis ca. 15 Euro
- Keggenhoff, Franz: Erste Hilfe. Das offizielle Erste-Hilfe-Buch nach den Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Roten Kreuzes, 200 Seiten, Südwest Verlag, München 2001, ISBN 3-517-06231-6, Preis ca. 15 Euro
- Reichert, Weicker: Kindernotfälle, 79 Seiten, ISBN 3-441-92010-4, Preis ca. 8 Euro
- Eine ausführliche Bewertung und Übersicht findet man auf der Webseite [http://www.engel-city.de/ersthelfer/ Der motivierte Ersthelfer]
- WikiReader Erste Hilfe WikiReader Erste Hilfe

Siehe auch


- Notruf
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen
- Vitalfunktion
- Verbandkasten
- Hilfsorganisation

Weblinks


- [http://wikibooks.org/wiki/First_Aid The WikiTextBook on First Aid]
- [http://drk.de/erstehilfe/ehonline/index.htm Online Erste Hilfe Kurs] des DRK
- [http://www.kindersicherheit.de/html/erstehilfe.html Erste Hilfe bei Kindernotfällen], und nochmal: [http://www.kindernotfall.de Erste Hilfe bei Kindernotfällen]
- [http://www.leona-life.de CD-ROM mit Erste Hilfe Tipps bei Kindernotfällen] (empfohlen von der Stiftung Warentest)
- [http://www.erste-hilfe-kurs.org Erste Hilfe für Medizinstudierende]
- [http://mosbach.dlrg.de/rettungsschwimmen/sites/medizin/eh/index.php Erste Hilfe für Rettungsschwimmer]
- [http://www.alpinisten.info/sicherheit.erstehilfe.rettungskette.html Erste Hilfe, nicht nur für Alpinisten und Outdoor-Freaks]
- [http://www.erste-hilfe.net Anbieterübersicht für Deutschland]
- [http://www.herzwacht-saar.de Rettungsmanagement für Laien]
- [http://www.erste-hilfe-forum.de Erste Hilfe Forum - Fragen zum Ersten Hilfe Kurs]
- [http://www.erste-hilfe-web.de Erste Hilfe Web - Die Kursanbieter Datenbank]
- [http://www.notarzt-dortmund.de/Seiten/laieninhalt.htm Notfalltipps für Laien auf der Seite "www.notarzt-dortmund.de"]
- [http://www.faz.net/dynamic/download/erstehilfe-net.pdf Erste-Hilfe-Leitfaden „Bevor der Notarzt kommt”] Download, FAZ-Beilage, 17 Seiten, PDF Kategorie:Rotes Kreuz Kategorie:Arbeitsschutz ja:応急処置

Quilt

Ein Quilt ist eine vielseitig verwendbare große (bis zu 2×2 m) Decke, die aus insgesamt 3 Lagen besteht: Oben liegt die Patchworkarbeit (Top), dazwischen das Vlies und unten eine zweite Lage Stoff, die als Rückseite dient. Diese 3 Lagen werden mit Heftstichen aufeinander fixiert und dann gequiltet. Anschließend werden die Heftfäden entfernt und eine Randeinfassung gearbeitet. Vlies Oft wird diese Zierdecke tagsüber zur Abdeckung der Liegestatt (Bett, Sofa etc.) verwendet. Aber auch als Wandteppich oder gar als Umhüllung des Körpers als Windschutz beim Betreten der Veranda ist sie geeignet. Die Schauseite besteht häufig aus einem Patchwork, kann aber auch aus nur einem Stoff bestehen (Wholecloth Quilt). Um die Lagen zu verbinden, wird durch die Lagen genäht (gequiltet), wodurch ein plastisches Muster entsteht. Werden die Lagen mit Knoten oder Schleifen an Stelle von Nähten verbunden, spricht man vom Knotenquilt. Quilts, die ein aufgenähtes Muster wie Pflanzen oder Tiere besitzen, bezeichnet man als Applikationsquilt. Besteht das Muster aus unregelmäßigen Stoffresten wie Samt, Seide, Brokat und Spitze, ist der Quilt ein Crazy Quilt, der oftmals reich bestickt wurde.

Geschichte

Von China ausgehend waren Quiltstoffe im gesamten Orient verbreitet. Kreuzritter nutzten den Stoff für Unterhemden, die sie unter der Rüstung trugen, und brachten die Kunst des Quiltens nach Europa. Eine starke Kältewelle im 14. Jahrhundert in England führte zu einer weiten Verbreitung von Quilts in Form von Kleidung, Decken und Wandteppichen. Die frühen amerikanischen Siedler, die mit kleinsten Stoffstücken arbeiten mussten, führten das Quilten gemeinsam mit dem Patchwork zu einer in einigen Gegenden (z. B. bei den Amish) heute noch gepflegten handwerklichen Kunstform. Das gemeinsame Arbeiten der Siedlerfrauen bei Quilting Bees war ein wichtiges soziales Ereignis, bei dem die vorbereiteten Patchworkstücke gemeinsam zu Quilts verarbeitet wurden und Neuigkeiten und Geschichten ausgetauscht wurden. Je nach Region entstanden verschiedene Stile für die Quilts, die als Bettdecke oder Wandbehang häufig das einzige Schmuckstück in den kargen Blockhütten waren. Wer heute von einem Quilt spricht, denkt gewöhnlich an die oben genannten, meist gepatchten, Werke aus Amerika. Doch es gibt auch verschiedenen Techniken der Wholecloth Quilts wie den französischen Boutis oder Trapuntoarbeiten, bei denen nur einzelne Teile des gesteppten Musters mit einer Füllung ausgestopft werden. Artquilts sind moderne Quilts nach individuellen Entwürfen und Ideen eines Künstlers, der sich besonders mit Textiler Kunst beschäftigt. Die Patchwork Gilde Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das traditionsreiche Patchwork- und Quilt-Kunsthandwerk zu fördern und zu pflegen. Ihre mehr als 7000 Mitglieder finden sich überall in Deutschland.

Quilts als Motiv in Literatur und Film

In Whitney Ottos Roman Ein amerikanischer Quilt (englisch How to Make an American Quilt, 1991) erzählen sich Frauen beim Herstellen eines Hochzeitsquilts aus ihrem Leben. Der Roman wurde 1995 von Jocelyn Moorhouse mit Winona Ryder in der Hauptrolle verfilmt. Im Kriminalroman Und vergib uns unsere Schuld (englisch A Piece of Justice, 1995) von Jill Paton Walsh spielt das geometrische Muster eines Quilts eine wichtige Rolle bei der Lösung eines Mordfalls.

Links


- [http://www.patchworkgilde.de/ Patchwork Gilde Deutschland e.V.] Kategorie:Handarbeiten Kategorie:Technisches Textil Kategorie:Möbelstück ja:キルト

Die Peanuts

Die Peanuts ist eine der weltweit erfolgreichsten Comicserien. Der Autor und Zeichner Charles M. Schulz schildert in seinen täglichen Strips die Eigenarten des menschlichen Lebens anhand einer Gruppe von US-amerikanischen Vorstadtkindern. Erwachsene tauchen (abgesehen von einigen Zeichentrickepisoden, in denen man Erwachsene aus der Ferne oder in Automobilen sehen kann) nicht direkt auf. 1947 gab es die erste Veröffentlichung, damals unter dem Titel Li'l Folks (= dt. Kleine Leute), von Schulz mit dem Signum Sparky versehen. Unter dem Titel Peanuts (= dt. wortwörtlich Erdnüsse; eigentlich Kleinigkeiten) wurde die Serie zwischen dem 2. Oktober 1950 und dem Jahr 2000 (bis kurz vor dem Tod ihres Schöpfers) gezeichnet. Aufgrund einer Verfügung von Schulz wird die Serie nicht mehr fortgesetzt. In Deutschland fand und findet die Publikation der Peanuts in erster Linie bei Krüger-Comics statt. Jedoch wurden die Rechte zahlreiche Male in sogenannten Teilvermarktungsverträgen an andere Verlage "ausgeliehen".

Charaktere

Snoopy

Snoopy ist Charlie Browns Hund, der sich nur selten artgerecht verhält. Meistens liegt der Beagle auf dem Dach seiner Hundehütte und gibt sich philosophischen Gedanken hin, während er auf das Essen wartet, das der "kleine rundköpfige Junge" (Charlie Brown) ihm bringt. Fehlt das Fressen passiert es manchmal das ein Käfer sich in seinem Fressnapf befindet, der diesen mit einem Stadion verwechselt. Ansonsten lebt er in einer Phantasiewelt, in der er das "Fliegerass des ersten Weltkriegs", der "weltberühmte Supermarktkassierer" ("Genaugenommen gibt es auf der ganzen Welt nicht mehr als ein Dutzend weltberühmter Supermarktkassierer") oder der "weltberühmte Eistanztrainer" ist. Er joggt, spielt Tennis, Eishockey und ist Chef der Pfadfindergruppe um Woodstock. Außerdem ist er der Oster-Beagle und der erste Beagle auf dem Mond. Sein Ziel, Schriftsteller zu werden, scheitert zumeist an der Ignoranz der Verleger, die sein Werk ständig ablehnen. Der erste Satz dieses Werkes lautet: Es war eine dunkle und stürmische Nacht – womit Snoopy den englischen Romanautor Edward Bulwer-Lytton zitiert. 1984 wird Snoopy mit Snoopy_c64 ein eigenes C64-Spiel gewidmet. Seine Brüder sind Spike (der Dünne in der Wüste), Andy (der fluffig pelzige der immer noch auf dem Bauernhof wohnt, von dem die Vier stammen) und Olaf (der Dicke der ebenfalls noch auf dem Bauernhof wohnt), sein bester Freund Woodstock, sein ärgster Feind "die Katze von nebenan", die dem Leser unsichtbar bleibt.

Woodstock

Woodstock ist ein kleiner gelber Vogel. Er ist der Sekretär von Snoopy. Seine Gedanken und Äußerungen werden nur durch Striche dargestellt, die sein Freund Snoopy für den Leser entschlüsselt. Der Name lehnt sich an den Ort des berühmten Musik-Festivals an.

Charlie Brown

Charlie Brown ist eine der Hauptfiguren der Peanuts. Charlie ist der Sohn eines Friseurs, der ihn liebt, und hat eine Schwester namens Sally. Zudem ist er der Besitzer des Beagles Snoopy, dessen Verrücktheit und Versponnenheiten er gutmütig erträgt. Charlie Brown ist ein ewiger Verlierer, dessen Baseballmannschaft mit ihm als Manager nie gewinnt und dessen Drachen regelmäßig im drachenfressenden Baum landet. Charlie Brown ist das Opfer böser Streiche von allen Mädchen und ganz besonders von Lucy, die ihm als Psychiaterin nicht helfen kann, sondern lieber regelmäßig den Football unter seinem Fuß wegzieht. Interessant ist, dass ihn gerade die Person psychologisch berät, die für seine psychologischen Probleme verantwortlich ist. Außerdem ist er hoffnungslos in das kleine, rothaarige Mädchen verliebt, dernen Name in der Comicserie nie erwähnt wird, weswegen er nicht merkt, dass sowohl Marcie als auch Peppermint Patty in ihn verliebt sind. Er ist ein ernsthaftes, unglückliches Kind und somit laut Zeichner Charles M. Schulz ein Abbild dessen eigener Kindheit.

Sally Brown

Charlie Browns Schwester wird im Laufe der Serie geboren. Sie ist in Linus verliebt, den sie ihren "Babu" nennt und schämt sich häufig ihres unglücklichen Bruders. Sally hasst die Schule und versucht immer wieder durch fragwürdige Ausreden zu Hause zu bleiben.

Lucy Van Pelt

Die Kratzbürste hat zwar einen Arztstand, bei dem sie ihren Freunden - und sich selbst - für 10 c psychologischen Rat erteilt, ihr gefällt es jedoch auch, Charlie Brown und Linus zu unterdrücken. Sie ist in Schroeder verliebt, an dessen Klavier sie häufig sitzt. Zu ihrem Leidwesen hat der Junge jedoch gar kein Interesse an ihr, und somit bringt sie ihn mit ihren Andeutungen stets zum Verzweifeln. Außerdem ist sie eine miserable Baseball-Spielerin.

Linus Van Pelt

Der kleine Bruder von Lucy ist der beste Freund von Charlie Brown und die reifste Persönlichkeit unter den Peanuts. An die Mauer gelehnt, führen die beiden ihre Gespräche, an deren Ende Linus feststellt: "Von allen Charlie Browns bist du der Charlie Brownste." Zum Ärger seiner Oma ist er immer noch auf seine Schmusedecke angewiesen. Er ist in seine Lehrerin Frl. Ottmar verliebt und wartet jedes Jahr zu Thanksgiving auf die Ankunft des Großen Kürbisses. Seine Religiosität ermöglicht es ihm sogar, seiner Schwester zu beweisen, dass Seufzen biblisch ist. Trotz der Unterdrückung durch seine Schwester liebt er sie sehr. Sein Berufsziel ist es, als kleiner Landarzt mit dem Porsche übers Land zu fahren und die Menschen zu heilen.

Rerun Van Pelt

Die letzte von Schulz eingeführte Hauptfigur war ein kleiner Bruder von Lucy und Linus. Viele Strips zeigten ihn auf dem Fahrrad seiner Mutter, einer schlechten Fahrerin, deren Fahrweise ihm den letzten Nerv raubte. Re-run bedeutet soviel wie "Wiederholung". Nach seiner Geburt sagt Lucy "Schon wieder ein kleiner Bruder! Alles was du im Leben bekommst sind Wiederholungen (re-runs)!"

Schroeder

Schroeder, der selbst auf seinem Kinderklavier, dessen schwarze Tasten nur aufgemalt sind, Beethoven spielen kann und dies häufig tut, verehrt Ludwig van Beethoven außerordentlich und bemerkt deshalb häufig Lucys Annäherungsversuche nicht. Auf Lucys Frage wie er ohne schwarze Tasten Beethoven spielen könne, antwortet er völlig unbeirrt: Üben, Üben, Üben. Er ist ein guter Freund von Charlie Brown und Mitglied von dessen Baseball-Team.

Peppermint Patty

Benannt nach einem Markennamen einer Süßigkeit, kommt sie nicht direkt aus der Nachbarschaft von Charlie Brown und seinen Freunden. Sie managt ein Baseball-Team, gegen das er ständig verliert. Sie steht in gewisser Weise für eine selbständige, moderne Frau, sportlich und in der Lage, es mit allen aufzunehmen. Trotzdem schreibt sie in der Schule immer nur Vier Minusse und erkennt nicht, dass Snoopy ein Hund ist. Außerdem ist sie in Charlie Brown verliebt. Sie hat eine enge Beziehung mit ihrem Vater. Auch wenn es nie direkt gesagt wird, scheint sie Halbwaise zu sein. Ihre beste Freundin ist Marcie, die sie "Sir" (= Chef) nennt. Peppermint Patty hat es aufgegeben Marcie darauf hinzuweisen, dass sie nicht ihr "Chef" ist ("Nenn mich nicht 'Sir'!").

Marcie

Marcie ist die beste Freundin von Peppermint Patty und Mitglied ihres Baseballteams. Trotzdem konkurrieren sie um Charlie Brown, der von dieser Situation gar nichts mitbekommt. Marcie ist im Gegensatz zu ihrer Freundin ruhig, gut in der Schule und ohne jegliches Interesse für Sport. In Snoopys Visionen des Piloten aus dem Ersten Weltkrieg ist sie die französische Kellnerin im Cafe, die ihm Malzbier serviert.

Franklin

Schulz zeichnete Franklin 1968 das erste Mal und fügte damit einen dunkelhäutigen Jungen in die Gruppe ein. Sein Vater war zum Zeitpunkt der Einführung in Vietnam stationiert.

weitere Charaktere


- Pig Pen (Ein Junge der immer von einer Staubwolke umgeben ist)
- Snoopys Geschwister: Spike, Andy, Belle, Marbles, Molly, Olaf und Rover
- Violet
- Eudora
- Das kleine, rothaarige Mädchen (Charlie Browns unerreichbarer Schwarm)
- Molly Volley (Tennispartner von Snoopy)
- Fräulein Othmar(ungesehene Lehrer von Linus)
- 5 (vollständiger Name: 555 "5" 94572)
- Frieda
- Schulgebäude(taucht in den Sommerferien auf und philosophiert drüber)

Fernsehen

Neben der Reihe "Die Charlie Brown und Snoopy Show", die auf den veröffentlichten Strips beruht, wurden eine Reihe von eigenständigen halbstündigen Geschichten gedreht:
- Der große Kürbis
- Alles Liebe zum Valentinstag, Charlie Brown
- Du bist ein guter Sportsmann, Charlie Brown
- Dein erster Kuß, Charlie Brown
- Charlie Browns Weihnachten
- Charlie Browns Erntedankfest
- Das ist ein Geheimnis, Charlie Brown
- Das ist der Oster- Beagle, Charlie Brown
- Was für ein Alptraum, Charlie Brown
- Es war ein kurzer Sommer, Charlie Brown
- Sie ist ein Sieger, Charlie Brown
- Alles Gute zum Geburtstag
- Heute ist der Tag des Baumes, Charlie Brown Die berühmt gewordene Filmmusik für zahlreiche (aber nicht alle) TV-Episoden hat der amerikanische Jazz-Pianist Vince Guaraldi komponiert und mit seinem Trio eingespielt.

Filme

Der erste Film, in dem Charlie Brown einen regionalen Buchstabierwettbewerb gewinnt und zur nationalen Endausscheidung nach New York geht, entstand 1969.
- Ein Junge namens Charlie Brown
- Komm heim, Snoopy (1972)
- Ein Rennen um Dein Leben, Charlie Brown (1977)
- Bon Voyage Charlie Brown...und komm nicht wieder (1980)

Weblinks


- [http://www.snoopy.com Official Peanuts Website]
- [http://www.schulzmuseum.org/ Charles M. Schulz Museum and Research Center] Peanuts, Die Peanuts, Die Peanuts, Die Peanuts, Die Peanuts, Die ja:ピーナッツ (漫画)

Sattel

Als Sattel werden bezeichnet
- ein Reitsattel
- der Sattel beim Fahrrad oder Mofa, siehe Sattel (Fahrzeug)
- eine sattelförmige Vertiefung zwischen zwei Bergen, auch ein Gebirgspass
- in der Geologie bezeichnet ein Sattel (Antiklinale) den konvex nach oben gebogenen Teil einer Falte in den Gesteinschichten, der konkav nach unten gebogene Teil wird als Mulde (Synklinale) bezeichnet
- die Trennschicht zwischen den beiden Nusshälften in Walnüssen
- eine Gemeinde im Schweizer Kanton Schwyz: Sattel SZ
- ein Gebirgspass im Schweizer Kanton Schwyz: Sattel (Pass)
- ein Saumpfad im Schweizer Kanton Luzern: Sattel (Saumpfad)
- eine Katastralgemeinde der Gemeinde Hollenstein an der Ybbs in Niederösterreich
- bei der Scheibenbremse hält der Bremssattel die beiden Bremsklötze
- die Auflagefläche eines Sattelzugfahrzeuges, wo der Sattelauflieger aufliegt.
- bei Zupf- und Streichinstrumenten die Auflage über die die Saiten am vom Korpus entfernten Ende des Griffbrettes laufen, somit das Gegenstück zum Steg. ja:サドル

Kotze (Kleidung)

Die Kotze ist ein aus grobem Wollzeug bzw. Loden gearbeiteter ponchoartiger Überwurf ohne Ärmel. Der Schnitt ist entweder rechteckig oder rund und hat traditionell nur ein Knopfloch und einen Brustschlitz. Modernere Formen kennen die Kotze auch mit einem modischen Stehkragen, einer durchgehenden Knopfleiste und Einschubtaschen. Die Kotze stammt von der römischen Paenula, einem Überziehmantel ab, der seit dem 1. Jahrhundert belegt ist. Sie wurde in den Alpenländern als Arbeitskleidung und Wetterschutz getragen und seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auch als Wanderkleidung. Sie eignet sich besonders für Jäger, da sie über Rucksack und Jagdwaffe getragen werden kann. Der Begriff ging von dem groben Stoff auf die daraus gefertigten Kleidungsstücke über. Neben dem klassischen Lodenstoff werden Kotzen auch aus Kohtenstoff gefertigt, der in erster Linie jedoch für Zelte, so genannten Kohten und Jungenschaftsjacken (Juja) oder Wetterflecke genutzt wird, die von vielen Pfadfindern verwendet werden. Etymologisch mit „Kotze“ verwandt sind das zeitgenössische englische Wort für Mantel (coat) und Kutte. Kategorie:Kleidung

Kategorie:Technisches Textil

Dies soll die Kategorie sein für textile Fertigprodukte, die für technische Anwendungen benötigt werden. Negativ definiert: Kategorie für alle Textilien, welche keine Kleidung und keine Halbfabrikate sind. Kategorie:Textilindustrie

Sand-Reitgras

Das Sand-Reitgras (Calamagrostis epigejos) ist eine ausdauernde Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Häufig wird es im deutschen Sprachraum auch als Landrohr, Landschilf, Sandrohr oder Waldschilf bezeichnet. Es ist mäßig nährstoffanspruchsvoll und überdauert den Winter als teils wintergrüner Geophyt und Hemikryptophyt. Es kann sich auch vegetativ vermehren durch unterirdische Ausläufer.

Erkennungsmerkmale

Die Halme des Sand-Reitgrases sind in der oberen Hälfte rauh. Die blau- bis graugrünen Blattspreiten sind etwa 5 bis 10 mm breit, oberseits rauh und besitzen einen scharfen Rand. Die Rispe steht stark aufrecht und ist dicht mit Spelzen besetzt. Die Rispenäste werden bis zu 10 cm lang, sind aufrecht und ebenfalls rauh. Die Hüllspelzen sind linealisch geformt, die mit einem Haarkranz versehenen Deckspelzen dreinervig. Die Granne über der Mitte der Deckspelze ist rückenständig und überragt diese um mehr als ein Drittel.

Vorkommen

Das eurasisch verbreitete Sand-Reitgras blüht von Juli bis August in ganz Deutschland vom Tiefland bis in mittlere Gebirgslagen (in Österreich bis 1140 m NN). Auch später im Jahr sind die buschigen Blührispen noch gut zu sehen. Es ist an trockenen bis mäßig frischen, häufig wasserzügigen, humosen oder auch rohsandigen/-lehmigen Stelle zu finden. Vor allem in lichten Laub- und Nadelwäldern, auf Waldschlägen, an Küstendünen und an feuchten Flussufern kommt die Art häufig vor. Im Osten Nordamerikas tritt sie als Neophyt auf.

Weblinks

Kategorie:Süßgräser

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The Korea Times, also known by the Korean name Hankook Ilbo, is a daily newspaper published in South Korea. As of 2002, it has a circulation of a million. It is published in both a Korean language and an English version. Since its inception on November 1, 1950, The Korea Times saw itself as a gateway to South Korea for English-speaking visitors and the diplomatic corp. Today it also publishes licensed contents from the Los Angeles Times World Reports and The New York Times.

See also

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