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März (Begriffsklärung)

März (Begriffsklärung)

März ist der Name
- des Monats März
- einer Zeitschrift, siehe März (Zeitschrift)
- eines Romans von Heinar Kipphardt, siehe März (Roman)

März

Der März ist der dritte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt, deshalb nannten ihn die Römer Martius. Der alte deutsche Name ist Lenzing bzw. Lenzmond, eine veraltete Schreibung ist Märzen. Am 20. März (früher auch 21. März) ist die Tagundnachtgleiche - die Sonne steht genau über dem Äquator und geht damit genau im Osten auf und genau im Westen unter. Der römische Kalender begann ursprünglich mit dem März als erstem Monat. Der März beginnt mit demselben Wochentag wie der November und in Nicht-Schaltjahren auch wie der Februar.

Siehe auch


- bewegliche Feiertage
- bewegliche Gedenktage
- Sonnenwende

Weblinks


- http://www.feste-der-religionen.de/Kalender/Maerz.html !03 Kategorie:Kalender ja:3月 ko:3월 ms:Mac simple:March th:มีนาคม

Heinar Kipphardt

Heinar Kipphardt - eigentl. Heinrich Mauritius Kipphardt - (
- 8. März 1922 in Heidersdorf/Schlesien; † 18. November 1982 in München) war ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Dokumentartheaters. Die größte Bekanntheit erlangte sein 1964 uraufgeführtes zeitkritisches Schauspiel In der Sache J. Robert Oppenheimer.

Leben

Heinar Kipphardt wird im südschlesischen Heidersdorf als Sohn eines Zahnarztes geboren. Der Vater wurde 1933 als Sozialdemokrat verhaftet und zunächst im KZ Dürrgoy bei Breslau und später im KZ Buchenwald interniert. Nach der Freilassung des Vaters zieht die Familie nach Krefeld. Ab 1940 studiert Kipphardt Medizin an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Noch während des Krieges heiratet er Lore Hannen. Er wird zum Kriegsdienst eingezogen und an der Ostfront eingesetzt. Kipphardt desertiert. 1947 wird das begonnene Medizinstudium in Düsseldorf beendet. Er siedelt nach Ost-Berlin über und beginnt Gedichte zu verfassen. In den Jahren 1950 bis 1959 wird Kipphardt Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin. Ab 1953 wird Kipphardt Mitglied der SED. Für das Schauspiel "Shakespeare dringend gesucht" erhält er den Nationalpreis der DDR III. Klasse. 1958 überwirft er sich mit der Kulturpolitik des Politbüros der DDR und siedelt 1959 nach Düsseldorf über. Er wird Dramaturg am dortigen Schauspielhaus. Schon wenig später zieht er wieder um, diesmal nach München. Mit dem Schauspiel „In der Sache J. Robert Oppenheimer“, uraufgeführt 1964 von Erwin Piscator und Paul Verhoeven, erlangt Kipphardt in beiden Teilen Deutschlands erheblichen Erfolg. Er wird daraufhin mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste [http://www.darstellendekuenste.de/index.php?id=228] ausgezeichnet. 1969 bis 1971 ist er Dramaturg bei den Münchner Kammerspielen. Im Jahr 1971 heiratet er Pia Pavel und verlegt seinen Wohnsitz nach Angelsbruck in Oberbayern. In seinen letzten Lebensjahren erreicht Kipphardt einen neuen Schaffenshöhepunkt. Er wird mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Er engagiert sich in der „Berliner Begegnung zur Friedensförderung“ 1981. Nach seinem Tod 1982 wird posthum das Schauspiel Bruder Eichmann 1983 uraufgeführt.

Werke

Gedichte


- "Es ist noch nicht zu Ende" (1949)
- "Angelsbrucker Notizen" (1977)

Erzählungen und Romane


- "Fremd stirbt ein junger Bruder" (1951)
- "Späte Erkenntnis" (1951)
- "Die Ganovenfresse" (1964)
- "März" (1976)
- "Der Deserteur" (1977)

Dramen, Schauspiele und Fernsehspiele/-filme


- "Entscheidungen" (1952)
- "Shakespeare dringend gesucht" (1953)
- "Der Aufstieg des Alois Piontek" (1956)
- "Die Stühle des Herrn Szmil" (1961)
- "Der Hund des Generals" (1962)
- "Bartleby" - Fernsehspiel (1963)
- "In der Sache J. Robert Oppenheimer" (1964)
- "Joel Brand, die Geschichte eines Geschäfts" (1965)
- "Die Nacht, in der der Chef geschlachtet wurde" (1967)
- "Die Soldaten" nach J.M.R. Lenz (1967)
- "Sedanfeier" (1970)
- "Leben des schizophrenen Dichters Alexander März" (1975)
- "Bruder Eichmann" (Uraufführung: 1983)

Briefwechsel


- HAP Grieshaber, Heinar Kipphardt, Sven Hanuschek (Hrsg.): Das Einhorn kommt gerne bei Nacht. Briefwechsel. Mit einem Anhang: Engel der Psychiatrie. München 2002, ISBN 3-936298-05-X
- Peter Hacks, Heinar Kipphardt, Uwe Naumann (Hrsg.): Du tust mir wirklich fehlen. Der Briefwechsel. Berlin 2004, ISBN 3-359-01606-8

Weblinks


- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/KipphardtHeinar/ Biografie beim LeMO]
- Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt, Heinar Kipphardt Kipphardt

Чигирин

Чигирин — город в Черкасской области Украины. Население 13 тыс. жителей (1991). Город расположен на реке Тясмин, в 63 км от Черкасс, в 36 км от железнодорожной станции Фундуклеевка, в 8 км от пристани Адамовка. Лёгкая, пищевая промышленность. Известен с первой половины XVI века как укрепленная казацкая зимовка. Со временем — центр Чигиринского староства, в 1592 получил Магдебургское право. В 1638-47 чигиринским стростой был Богдан Хмельницкий. В 1648-57 город был резиденцией Б. Хмельницкого и столицей гетманского государства (до 1676). После разрушения в 1678 и перенесение столицы в Батурин пришел в упадок. Дворец Хмельницкого, ратуша и Спасская церковь не сохранились. На Замковой (Богдановой) горе сохранились остатки фортификаций. С 1797 — уездный город Киевской губернии. В 1843 и 1845 в Чигирине побывал Тарас Шевченко. В городе находится памятник Богдану Хмельницкому (1967), историко-краеведческий музей. Сохранились остатки крепости XVI—XVII вв. на Замковой (Богдановой) Горе, гетманской резиденции (1649-57), Спасская церковь (XVII в.).

Ссылки


- [http://www.chigirin.com.ua/ Чигирин] Категория:Города Украины Категория:Черкасская область

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Palmarès


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- 1939/40 : Benfica Lisbonne 3-1 Belenenses Lisbonne
- 1940/41 :