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Mette-Marit

Mette-Marit

Mette-Marit Tjessem-Høiby verehelichte Prinzessin von Norwegen,(
- 19. August 1973 in Kristiansand) ist die Ehefrau des norwegischen Kronprinzen Haakon. 1997 brachte sie ihren ersten Sohn Marius zur Welt. Vater ist ihr damaliger Lebenspartner Morten Borg. Den norwegischen Thronfolger Haakon lernte sie 1999 auf einem Musik-Festival in Kristiansand kennen. Ihre gemeinsame Tochter, Norwegens erste Thronfolgerin, Ingrid Alexandra von Norwegen wurde am 21. Januar 2004 in Oslo geboren. Im Dezember 2005 erwartet sie ein weiteres Kind. Kronprinzessin Mette-Marit interessiert sich für Kunst und Kultur. Dabei zählen Literatur und Musik zu den Schwerpunkten. Sie zeichnet sich auch durch ein starkes soziales Engagement aus. Die Kronprinzessin ist sehr an gesellschaftlichen Fragen interessiert und spielte eine aktive Rolle bei der Einrichtung des Humanitären Fonds des Kronprinzenpaars anlässlich ihrer Hochzeit. Vater der Kronprinzessin: Sven O. Høiby (
- 1937) Mutter: Marit Tjessem 3 Geschwister

Weblinks


- [http://www.koenigshaus-norwegen.de/royal_family/mette-marit/mette_marit.htm I.K.H. Kronprinzessin Mette-Marit]
- [http://home.online.no/~wkeim/files/050526-palace-reacts.htm Das Norwegische Königshaus reagiert auf die Presseberichterstattung in Deutschland] Kategorie:Frau Kategorie:Norweger Kategorie:Prinz (Norwegen)

Norwegen

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa. Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

Zentralstaat Hauptartikel: Geographie Norwegens Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab. Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger. Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

Nationalparks in Norwegen

Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener). Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern: Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %. (Stand jeweils: 1. Januar 2005) 75 % der Norweger leben in Städten.

Größte Kommunen

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0  %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 % Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache. Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden. Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt. Normandie Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien. Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt. Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl. Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

Norwegische Kolonien Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten. Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene. Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen. In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann. Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu "Stortingsregjering" (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten. Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die "Arbeiderpartiet" (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V.. In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:
- 1905 über die Auflösung der Union mit Schweden. (Ergebnis: Ja)
- 1905 über die Einsetzung Prinz Carls von Dänemark als König Haakon VII. (Ergebnis: Ja)
- 1916 über das Verbot von Alkohol. (Ergebnis: Ja)
- 1927 über die Aufhebung dieses Verbots. (Ergebnis: Ja)
- 1972 über den Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. (Ergebnis: Nein)
- 1994 über den Beitritt in die Europäische Union. (Ergebnis: Nein) Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige

Parteien

im Storting sind zur Zeit vertreten:
- Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
- Høyre (Rechte / Konservative)
- Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
- Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
- Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
- Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
- Venstre (Linke / Liberale) andere kleine Parteien:
- Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
- Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
- Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
- Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
- Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
- Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
- Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
- Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
- Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen" / Umweltpartei)

Verwaltungsgliederung

Kystpartiet Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.

Wirtschaft

Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone. Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.

Erdöl

Norwegen ist der siebtgrößte Erdölförderer der Welt. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel.

Tourismus


- Tourismus in Norwegen
- Skigebiete in Norwegen Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand. Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten. Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo. Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen. Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen

Kultur

Bibliothekswesen

Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.

Literatur

Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung, an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten. Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.
Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller

Musik, Theater, bildende Kunst

Die wichtigsten Theaterbühnen sind
Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), das Nationaltheatret in Oslo, Den Nationale Scene in Bergen und das Nynorsk-Theater Det Norske Teatret in Oslo. Der bekannteste norwegische Komponist ist Edvard Grieg. Zu den bekannteren Rock-/Metalbands Norwegens gehören z. B. Dimmu Borgir, Burzum, Gorgoroth, Immortal, Turbonegro, Gluecifer und Kaizers Orchestra. Der bekannteste Maler ist Edvard Munch, seine Werke sind größtenteils im Munch-Museum in Oslo zu sehen. Siehe auch: Liste der norwegischen Beiträge beim Eurovision Song Contest

Sport

Siehe auch: Liste norwegischer Sportler

Weblinks

Kategorie:Staat Kategorie:Monarchie als:Norwegen [[got:


19. August

Der 19. August ist der 231. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 232. in Schaltjahren).

Ereignisse


- 1493 - Maximilian I. wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
- 1839 - Jacques Daguerre stellt seinen neuen fotografischen Prozess der Pariser Akademie der Wissenschaften vor.
- 1848 - Die Zeitung "New York Herald" berichtet von Goldfunden in Kalifornien und löst damit den Gold-Rausch aus.
- 1934 - Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches; 89,9% der Stimmberechtigten bestätigen die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitlers.
- 1935 - Berlin, Deutschland - Großbrand auf der internationalen Funkausstellung auf dem Berliner Messegelände. Hierbei brennt auch das Restaurant des Berliner Funkturms aus. Da der Brand erst nach Schließung der Messehallen ausbrach, gab es nur 3 Todesopfer.
- 1942 - Operation Jubilee, fehlgeschlagener Invasionsversuch britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 1953 - Mit dem Sturz des persischen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh kann Schah Reza Pahlevi aus seinem ersten Exil zurückkehren.
- 1960 - Gary Powers, Pilot des über dem Gebiet der UdSSR abgeschossenen U-2-Spionageflugzeugs der USA, wird zu zehn Jahren Haft verurteilt.
- 1963 - Die Bundesrepublik Deutschland tritt dem Kernwaffenteststopp-Vertrag bei.
- 1965 - Im ersten Auschwitz-Prozess werden die Urteile verkündet.
- 1985 - Hansjoachim Tiedge, beim Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig für die Abwehr von DDR-Spionage, setzt sich in die DDR ab.
- 1989 - Beim Paneuropäischen Picknick nahe Sopron fliehen mit ungarischer Unterstützung über 600 DDR-Bürger in den Westen - der Anfang vom Ende der DDR.
- 1991 - Staatsstreich gegen den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, der jedoch nach drei Tagen fehl schlägt.
- 1992 - Die Deutsche Botschaft in Bischkek, Kirgisistan, wird eröffnet.
- 1992 - 250 lesbische und schwule Paare beantragen bundesweit bei Standesämtern das Aufgebot zur Eheschließung, um damit auf die damals rechtlose Situation gleichgeschlechtlicher Paare aufmerksam zu machen und die Diskussion über die „Homo-Ehe“ in Gang zu setzen.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1964 - Von der NASA wird Syncom 3 als erster geostationärer Satellit auf Cape Canaveral mit einer Delta-Trägerrakete gestartet. Nahe der Internationalen Datumsgrenze stationiert wird er die Olympischen Sommerspiele in Tokyo in die USA übertragen und damit die erste Fernsehübertragung über den Pazifik ermöglichen.

Kultur


- 1820 - Uraufführung der Oper "Die Zauberharfe" von Franz Schubert am Theater an der Wien in Wien.

Religion


- 1458 - Kardinal Enea Silvio de' Piccolomini, ein früherer Lebemann und alleseits gebildeter Dichterfürst, wird nach einem dreitägigen Konklave im Vatikan zum Nachfolger von Papst Kalixt III. gewählt und nimmt den Namen Pius II. (Papst) an.

Katastrophen


- 1917 - Ein Großbrand in Saloniki zerstört die Altstadt, über 79.000 Menschen werden obdachlos.
- 1966 - Erdbeben bei Varto, Ost-Türkei, fast 2.520 Tote
- 1980 - Riad, Saudi-Arabien. Trotz Notlandung einer Lockheed L-1011 TriStar nach einem Feuer an Bord, können die 301 Passagiere nur noch tot geborgen werden. Alle sind erstickt.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1596 - Elisabeth Stuart, Titularkönigin von Böhmen, auch bekannt als die Winterkönigin
- 1646 - John Flamsteed, englischer Astronom
- 1689 - Samuel Richardson, englischer Romancier
- 1743 - Marie Gräfin Dubarry, Mätresse König Ludwigs XV.
- 1780 - Pierre-Jean de Béranger, französischer Dichter und Sänger
- 1808 - James Nasmyth, schottischer Ingenieur und Astronom (Dampfwagen, Werkzeugmaschinen, Nasmyth-Teleskop)
- 1809 - Heinrich Abeken, deutscher Theologe
- 1830 - Julius Lothar Meyer, deutscher Chemiker
- 1843 - Cyrus I. Scofield, US-amerikanischer Jurist und Theologe
- 1863 - Adele Sandrock, deutsch-niederländische Schauspielerin
- 1871 - Florine Stettheimer, US-amerikanische Malerin
- 1871 - Orville Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1881 - George Enescu, rumänischer Komponist und Violinist
- 1883 - Coco Chanel, französische Modeschöpferin
- 1893 - Richard Reitzner, deutscher Politiker der SPD, MdB 1949-1962
- 1894 - André Lefèbvre, französischer Automobilkonstrukteur (Ente, Citroën DS)
- 1895 - Arnolt Bronnen, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1909 - Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller
- 1913 - Philipp von Bismarck, deutscher Politiker, CDU-MdB 1969-1979
- 1913 - Harry Mills, US-amerikanischer Sänger
- 1914 - Raymond Marcellin, französischer Politiker
- 1918 - Shankar Dayal Sharma, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1921 - Gene Roddenberry, US-amerikanischer Drehbuchautor (Star Trek)
- 1923 - Magdalene Ehlers, plattdeutsche Dichterin und Schriftstellerin
- 1925 - Ottokar Runze, deutscher Regisseur, Produzent, Schauspieler
- 1928 - Richard Burdon Haldane, britischer Politiker und Philosoph
- 1930 - Frank McCourt, irisch-US-amerikanischer Autor
- 1931 - Marianne Koch, deutsche Schauspielerin
- 1934 - Gordon Bell, amerikanischer Computerpionier
- 1935 - Story Musgrave, US-amerikanischer Astronaut
- 1939 - Ginger Baker, britischer Musiker
- 1939 - Max Lorenz, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Johnny Nash, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Jonathan, britischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Gerd vom Bruch, deutscher Fußballtrainer
- 1943 - Don Fardon, britischer Sänger
- 1943 - Billy J. Kramer, britischer Sänger
- 1944 - Jakob von Uexküll, Stifter des alternativen Nobelpreises
- 1945 - Ian Gillian, britischer Sänger (Deep Purple)
- 1946 - Bill Clinton, US-amerikanischer Politiker (42. US-Präsident)
- 1946 - Beat Raaflaub, schweizerischer Dirigent
- 1946 - William Schoemaker, US-amerikanischer Jockey
- 1948 - Elliot Lurie, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1949 - Paloma Picasso, spanische Designerin
- 1949 - Inga, deutsche Sängerin (Inga & Wolf)
- 1951 - John Deacon, britischer Musiker
- 1952 - Jonathan Frakes, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Bodo Hombach, deutscher SPD-Politiker, Bundesminister für besondere Aufgaben 1998-1999
- 1953 - Nanni Moretti, italienischer Regisseur
- 1955 - Peter Gallagher, amerikanischer Filmschauspieler und Seriendarsteller
- 1956 - Maria Berger, österreichische SPÖ-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1958 - Brendan Nelson, australischer Politiker
- 1960 - Martina Horak-Werz, deutsche Pfarrerin
- 1962 - Valérie Kaprisky, französische Schauspielerin
- 1963 - Joey Tempest, schwedischer Sänger und Songschreiber
- 1964 - Axel Roos, Fussballprofi beim 1. FC Kaiserslautern
- 1966 - Armin Wolf, österreichischer Fernsehmoderator
- 1966 - Lee Ann Womack, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1969 - Clay Walker - US-amerikanischer Country-Sänger
- 1971 - Mary Joe Fernandez, US-amerikanischer Tennisprofi
- 1972 - Sonja Naef, schweizer Skirennfahrerin
- 1973 - Mette-Marit Tjessem Høiby, Prinzessin Mette-Marit von Norwegen
- 1979 - Kate Hudson, us-amerikanisches Model

Gestorben

Kate Hudson
- 14 - Augustus, römischer Kaiser
- 1240 - Hartmann I. (Württemberg), Graf von Wirtemberg 1181-1240
- 1457 - Andrea del Castagno, italienischer Maler
- 1493 - Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1580 - Andrea Palladio, Architekt in Oberitalien
- 1625 - Enno III., Graf von Ostfriesland
- 1646 - Alexander Henderson, schottischer Theologe
- 1657 - Frans Snijders, belgischer Maler
- 1662 - Blaise Pascal, französischer Philosoph, Physiker und Mathematiker
- 1691 - Köprülü Fazil Mustafa, Großwesir des Osmanischen Reiches
- 1743 - Hugo Damian von Schönborn, deutscher Bischof
- 1753 - Balthasar Neumann, deutscher Baumeister des Barock
- 1771 - Daniel Schiebeler, deutscher Schriftsteller
- 1777 - Johann Christian Erxleben, deutscher Gelehrter
- 1783 - Franz Xaver Messerschmidt, deutscher Bildhauer
- 1795 - Friedrich Hartmann Graf, deutscher Komponist
- 1804 - Barthélemy-Louis-Joseph Schérer, französischer General
- 1815 - Charles-Angélique Huchet, comte de Labédoyère, französischer Generalleutnant
- 1819 - James Watt, britischer Erfinder (Dampfmaschine)
- 1822 - Jean-Baptiste Joseph Delambre, französischer Astronom
- 1842 - Alexandre Dusommerard, französischer Archäologe und Kunstsammler
- 1895 - John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld
- 1905 - William Adolphe Bouguereau, französischer Maler
- 1909 - Ludwig Gumplovicz, Einer der Gründungsväter der europäischen Soziologie
- 1914 - Franz Xaver Wernz, deutscher Ordensgeneral
- 1915 - Tevfik Fikret, türkischer Dichter
- 1920 - Pablo Arosemena Alba, fünfter Staatspräsident von Panama
- 1929 - Sergei Pawlowitsch Djagilew, russischer Herausgeber, Kunstkritiker und Kurator
- 1932 - Johann Schober, österreichischer Jurist, Beamter und Politiker
- 1936 - Federico García Lorca, spanischer Schriftsteller
- 1944 - Günther von Kluge, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1946 - Albert de Dion, französischer Automobilpionier
- 1947 - Oskar Moll, deutscher Maler
- 1948 - Frederick Philip Grove, deutscher und kanadischer Schriftsteller und Übersetzer
- 1951 - Walter Bloem, deutscher Schriftsteller
- 1954 - Alcide de Gasperi, italienischer Politiker
- 1959 - Blind Willie McTell, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1959 - Jacob Epstein, Bildhauer, Zeichner
- 1959 - William Samuel McTell, Bluesmusiker
- 1967 - Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1968 - George Anthony Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1968 - George Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1971 - Reinhold Maier, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- 1972 - Leopold Reitz, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Konrad Swinarski, polnischer Theaterregisseur
- 1977 - Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker
- 1978 - Max Mallowan, britischer Archäologe
- 1979 - Dorsey Burnette, US-amerikanischer Sänger
- 1980 - Otto Frank, Vater von Anne Frank
- 1986 - Willy Kramp, deutscher Schriftsteller
- 1988 - Ferdinand Käs, österreichischer Berufssoldat und Beamter
- 1990 - An Rutgers, niederländische Schriftstellerin
- 1994 - Hanna-Maria Zippelius, Verhaltensbiologin
- 1994 - Linus Carl Pauling, US-amerikanischer Chemiker
- 1994 - Robert Iwanowitsch Roschdestwenski, russischer Schriftsteller
- 1995 - Pierre Schaeffer, französischer Komponist
- 1998 - Hellmut Andics, österreichischer Journalist und Autor
- 2002 - Eduardo Chillida, spanischer Bildhauer
- 2003 - Carlos Roberto Reina Idíaquez, honduranischer Politiker
- 2003 - Hermann Withalm, österreichischer Politiker
- 2003 - Sérgio Vieira de Mello, brasilianischer Politiker
- 2004 - Günter Rexrodt, deutscher Politiker
- 2004 - Rudolf Miele, deutscher Unternehmer
- 2005 - Mo Mowlam, britische Politikerin

Feier- und Gedenktage


- Sebaldus von Nürnberg

Siehe auch


- 18. August - 20. August
- 19. Juli - 19. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0819 ja:8月19日 ko:8월 19일 simple:August 19 th:19 สิงหาคม

Kristiansand

Kristiansand [] (früher Christianssand) ist eine der größten Städte Norwegens, und gleichzeitig die Hauptstadt des so genannten "Südland" (Sørlandet). Mit 75.280 Einwohnern (2004) ist sie die fünftgrößte Stadt Norwegens und verfügt über einen Fährhafen. Um Verwechselungen mit Kristiansund zu vermeiden wird im norwegischen oft ein S an den Namen (Kristiansand S) angehängt.

Geschichte

Die Gründung von Kristansand erfolgte im Jahr 1641 durch den dänischen König Chistian IV. Die Stadt wurde auf einer ebenen, sandigen Landzunge an der Mündung der Torrisdalelv in die Kristiansandbucht des Skagerrak angelegt. Der Stadtkern hat wegen seiner quadratischen Anordnung der Strassen den Namen Kvadraturen. Die Festungsbauwerke, welche an den den Hafen beschützenden Inseln angelegt worden sind, haben bereits im 19. Jahrhundert ihre Bedeutung verloren, ebenso die etwa 7 km entfernt liegende Festung Flekkerö.

Kultur


- Sørlandets Kunstmuseum
- Night Gallery (experimentelle open-air video art)
- Agder Teater
- Kristiansand Symfoniforkester

Tourismus

Im Sommer ist Kristiansand einer der beliebtesten Ferienorte Norwegens. Die Kombination von Sonne, Stränden und Freizeitvergnügen wie Quart-Festival und Tier- und Freizeitpark machen Kristiansand zu einer attraktiven Touristenstadt.

Hochschule / Bildung

Høgskolen i Agder

Die Høgskolen i Agder ist mit 8000 Studenten und 850 Angestellten eine des der größten University Colleges in Norwegen.Es werden 140 Kurse in 7 Fakultäten angeboten. Die internationale Ausrichtung der Høgskolen ist sehr stark ausgerichtet, es bestehen zahlreiche Partnerschaften mit Universitäten und Hochschulen auf der ganzen Welt.

Fachrichtungen


- Fakultät für Gesundheit und Sport
- Fakultät der Künste
- School of Managment
- Fakultät für Ingenieurs- und Naturwissenschaften
- Humanistische Fakultät
- Fakultät für Mathematik und Wissenschaften
- Fakultät für Bildung

Partnerhochschulen

Wirtschaft/Industrie

Verkehr

Kristiansand ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Süden Norwegens.

Eisenbahn

Eisenbahnverbindungen bestehen mit der Sørlandsbahn nach Oslo und Stavanger.

Fährverbindungen

Eine der bedeutendsten Fährverbingungen Südnorwegens verbindet Kristiansand mit Hirtshals in Dänemark (mit Color Line). Weitere Fährverbindungen bestehen mit Newcastle in England und Göteborg in Schweden. Damit ist Kristiansand Norwegens Tor nach Europa.

Flugverkehr

Nationale und internatinale Flugverbindungen werden über Kristiansand Flughafen Kjevik abgewickelt. Flugverbindungen bestehen mit Oslo, Stavanger, Bergen, Kopenhagen und Amsterdam.

Wirtschaft

Bereits im 19. Jahrhundert war die Ausbesserung vorbeisegelnder, vom Sturm beschädigter Segelschiffe ein bedeutender Wirtschaftszweig in Kristiansand. Es bestand eine "mechnische Werkstatt" Da die Stadt über einen vortrefflichen, leicht zugänglichen Hafen verfügt, wurde dieser von den vorbeisegelnden Schiffen bei Stürmen aufgesucht. Außerdem legten und in in diesem die von Christiania (Oslo) nach Bergen, Hull, London, Hamburg, Rotterdam und die von Trontheim nach Hamburg, Kopenhagen und Stettin gehenden Dampfschiffe an. Hier liegen die Wurzeln für einige der bedeutenden Unternehmen Kristiansands in der heutigen Zeit. Die bedeutenden maritimen Traditionen haben die Ingenieure und Arbeiter wie z.B. von Hydralift und Maritime Hydraulics zu Marktführern auf dem Weltmarkt im Bereich der "Offshore" Öl- und Gastförderung gemacht. Sie spielen eine bedeutende Rolle im heutigen Wirtschaftsleben von Kristiansand. Weitere bedeutender Wirtschaftszweig ist die Fischereiindustrie. In der Nähe von Kristiansand befindet sich die Stromrichterstation der HGÜ Cross-Skagerak.

Städtepartnerschaft


- Münster (1967)

Söhne und Töchter der Stadt


- Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist
- Gunn Margit Andreassen, norwegische Biathletin
- Jens Bjørneboe, norwegischer Schriftsteller
- Camilla Collett, norwegische Schriftstellerin
- Mette-Marit, die Ehefrau des norwegischen Kronprinzen
- Andreas Thorkildsen, norwegischer Leichtathlet
- Henrik Wergeland, norwegischer Dichter

Weblinks


- [http://www.kristiansand.kommune.no/ Offizielle Gemeindeseite]
- [http://www.quart.no/ Quart Festival]
- [http://www.dyreparken.com/ Tier- und Freizeitpark] Kategorie:Norwegen

Norwegen

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa. Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

Zentralstaat Hauptartikel: Geographie Norwegens Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab. Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger. Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

Nationalparks in Norwegen

Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener). Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern: Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %. (Stand jeweils: 1. Januar 2005) 75 % der Norweger leben in Städten.

Größte Kommunen

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0  %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 % Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache. Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden. Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt. Normandie Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien. Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt. Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl. Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

Norwegische Kolonien Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten. Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene. Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen. In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann. Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu "Stortingsregjering" (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten. Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die "Arbeiderpartiet" (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V.. In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:
- 1905 über die Auflösung der Union mit Schweden. (Ergebnis: Ja)
- 1905 über die Einsetzung Prinz Carls von Dänemark als König Haakon VII. (Ergebnis: Ja)
- 1916 über das Verbot von Alkohol. (Ergebnis: Ja)
- 1927 über die Aufhebung dieses Verbots. (Ergebnis: Ja)
- 1972 über den Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. (Ergebnis: Nein)
- 1994 über den Beitritt in die Europäische Union. (Ergebnis: Nein) Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige

Parteien

im Storting sind zur Zeit vertreten:
- Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
- Høyre (Rechte / Konservative)
- Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
- Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
- Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
- Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
- Venstre (Linke / Liberale) andere kleine Parteien:
- Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
- Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
- Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
- Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
- Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
- Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
- Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
- Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
- Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen" / Umweltpartei)

Verwaltungsgliederung

Kystpartiet Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.

Wirtschaft

Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone. Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.

Erdöl

Norwegen ist der siebtgrößte Erdölförderer der Welt. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel.

Tourismus


- Tourismus in Norwegen
- Skigebiete in Norwegen Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand. Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten. Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo. Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen. Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen

Kultur

Bibliothekswesen

Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.

Literatur

Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung, an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten. Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.
Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller

Musik, Theater, bildende Kunst

Die wichtigsten Theaterbühnen sind
Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), das Nationaltheatret in Oslo, Den Nationale Scene in Bergen und das Nynorsk-Theater Det Norske Teatret in Oslo. Der bekannteste norwegische Komponist ist Edvard Grieg. Zu den bekannteren Rock-/Metalbands Norwegens gehören z. B. Dimmu Borgir, Burzum, Gorgoroth, Immortal, Turbonegro, Gluecifer und Kaizers Orchestra. Der bekannteste Maler ist Edvard Munch, seine Werke sind größtenteils im Munch-Museum in Oslo zu sehen. Siehe auch: Liste der norwegischen Beiträge beim Eurovision Song Contest

Sport

Siehe auch: Liste norwegischer Sportler

Weblinks

Kategorie:Staat Kategorie:Monarchie als:Norwegen [[got:


Kronprinz

Primogenitur

Mit Kronprinz bezeichnet man in Monarchien mit Erstgeborenen-Nachfolgeordnung (Primogenitur) in der Regel den ältesten Sohn eines Königs oder Kaisers, der zugleich nächster Anwärter auf den Thron (Thronfolger) ist. So war z.B. in Deutschland der spätere König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (reg. 1840-1861) als ältester Sohn des Königs Friedrich Wilhelm III. (reg. 1797-1840) seit dessen Thronbesteigung der "Kronprinz von Preußen". Da Friedrich Wilhelm IV. kinderlos blieb, war sein nächstjüngerer Bruder Wilhelm - der spätere preußische König und deutsche Kaiser Wilhelm I. (reg. 1861-1888) - seit 1840 der Thronfolger, doch er trug niemals den Titel eines "Kronprinzen", sondern stets nur den des "Prinzen von Preußen". Ähnlich wie im Falle der Ämter-Kombination "Deutscher Kaiser und König von Preußen" war zwischen 1871 und 1918 im Deutschen Reich auch der Thronfolger zugleich "Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen". Im Unterschied zu allen übrigen Prinzen des preußischen Hauses, die lediglich als "Königliche Hoheiten" firmierten und keinen deutschen Titel trugen, führte der Thronfolger als Anwärter auf die deutsche Kaiserkrone auch den Titel "Kaiserliche Hoheit". In Österreich-Ungarn wiederum führte z.B. Kaiser Franz Josephs einziger Sohn, Rudolf, den Titel eines "Kronprinzen", während dessen späterer Nachfolger als Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, als Neffe desselben Kaisers kein Kronprinz, sondern lediglich "Erzherzog-Thronfolger" war. Letzteren Titel übernahm nach der Ermordung Franz Ferdinands im Jahre 1914 auch sein Nachfolger als Thronerbe, der spätere Kaiser Karl I. (reg. 1916-1918).

Weibliche Primogenitur

Eine Kronprinzessin ist zum einen die persönlich nicht thronfolgeberechtigte Ehefrau eines Kronprinzen, zum anderen in Monarchien mit weiblicher Erbfolge aber auch die persönlich erbberechtigte Thronfolgerin. Eine weibliche Thronfolge war in Monarchien salischen Erbfolgerechts (insb. im deutschen Kulturraum) ausgeschlossen oder mußte durch komplizierte Rechtsänderungen - wie im Falle der "Pragmatischen Sanktion" zugunsten der Habsburgererbin Maria Theresia vor 1740 - mühsam zu sichern versucht werden. In anderen Monarchien existiert hingegen eine bedingte oder sogar unbedingte weibliche Erbfolge, die eine weibliche Thronfolgerin entweder im Falle des Nichtvorhandenseins männlicher Erben oder aber als grundsätzlich gleichberechtigte Erstgeborene eines Monarchen anerkannte. Bekannte Fälle sind die weiblichen Thronfolgen in Großbritannien: 1837 im Falle der Queen Victoria, die jedoch nicht auch das bis dahin mit Großbritannien in Personalunion verbundene deutsche Königreich Hannover erben konnte (das deshalb an ihren ältesten Onkel fiel), oder 1952 im Falle der Queen Elizabeth II.. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich in den meisten europäischen Monarchien die völlige Gleichberechtigung männlicher und weiblicher Primogenitur durchgesetzt - ein Reflex auf die gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Frauenemanzipation. Derzeit scheint ähnliches in Japan zu erfolgen.

Seniorat

Die Primogenitur (Erstgeborenen-Nachfolge) ist allerdings nicht in allen Monarchien der Welt üblich. Namentlich in islamischen Monarchien war und ist häufig das Seniorat als Thronfolge-Alternative in Gebrauch. Dies gilt etwa für die Thronfolge im Osmanischen Reich, nachdem die seit dem 15. Jahrhundert durch gezielte Tötung aller jüngeren Brüder eines Sultans erzwungene Sohnesnachfolge im 17. Jahrhundert zugunsten einer Nachfolge des jeweils ältesten Verwandten eines verstorbenen Sultans ersetzt wurde: Auf diese Weise wurden zunächst meist Brüder oder Cousins eines Monarchen dessen Nachfolger, bevor - je nach Alter - die Ältesten-Nachfolge in der nächsten Generation greifen konnte. In entsprechender Weise trägt noch heute im Königreich Saudi-Arabien jeweils der älteste Bruder (oder Halbbruder) des Königs den Titel des "Kronprinzen" mit dem Recht der Nachfolge. In den Haschemiten-Monarchien Irak und Jordanien war die Erbfolge gemischt: Dort herrschte prinzipiell Primogenitur, doch konnte - meist in Ermangelung eines Sohnes des regierenden Monarchen - der Kronprinzentitel nebst Thronfolgerecht auch auf andere Verwandte des Monarchen übertragen werden. So fungierte zwischen 1953 und 1958 unter dem letzten König des Irak, Faisal II. (reg. 1939-1958), dessen Onkel Abd-al-Ilah als Kronprinz. (Beide wurden bei einem Militärputsch 1958 ermordet.) Ähnlich war unter König Hussein II. von Jordanien (reg. 1952-1999) lange Zeit dessen Bruder Prinz Hassan Kronprinz, bevor Hussein diese Funktion kurz vor seinem Tode auf einen seiner Söhne, den nunmehrigen König Abdullah II. (reg. seit 1999), übertrug.

Besondere Thronfolger-Titel

Häufig führen Kronprinzen noch einen besonderen eigenen Titel, der oft auf ein früheres Teil-Königreich oder Teil-Fürstentum verweist, heute jedoch nur noch ein Ehrentitel ist:
- Vereinigtes Königreich: Fürst von Wales (Prince of Wales)
- Belgien: Herzog von Brabant
- Niederlande: Prinz(essin) von Oranien (Prins(es) van Oranje)
- Spanien: InfantIn oder Prinz von Asturien (Príncipe de Asturias)
- Frankreich (Königreich ): Dauphin
- Frankreich: (1.Kaiserreich): König von Rom
- Frankreich: (2.Kaiserreich): Prince Impérial (auch: Fils de France) (Kaiserprinz, Frankreichs Sohn)
- Portugal: Infant/-in, Herzog von Bragança (Liste der Herzöge von Braganza)
- Russland: Zarewitsch (wörtlich "Sohn des Zaren")
- Osmanisches Reich: Veliahd

Siehe auch


- Sohn, Vaterliebe
- Monarchie
- Kronprinzenpokal
- Thronfolge (Großbritannien) Kategorie:Adelstitel !Thronprinz Kategorie:Prinz Kategorie:Monarchie ja:皇太子

1997

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Der Frauentäubling (Russula cyanoxantha) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Eberesche (Sórbus aucupária) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Wanzen-Knabenkraut (Orchis coriophora) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Alpensteinbock (Capra ibex) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Arnold Koller wird Bundespräsident der Schweiz
- 15. Januar: Andorra wird in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen
- 16. Januar: Yahya A.J.J. Jammeh wird Staats- und Regierungspräsident in Gambia
- 19. Januar: Bulgarien. Petar Stojanov wird Staatspräsident
- 21. Januar: Deutschland und Tschechien unterzeichnen die deutsch-tschechische Aussöhnungserklärung
- 3. Februar: Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 4. Februar: Südafrika bekommt eine neue Verfassung
- 8. Februar: Vorgezogene Parlamentswahlen in Nauru
- 13. Februar: Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar
- 17. Februar: Bulgarien stellt den Antrag auf Vollmitgliedschaft in der NATO
- 21. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 1. März: Albanien: Die Regierung unter Präsident Sali Berisha tritt zurück
- 14. März: Evakuierungsmaßnahme der Bundeswehr in AlbanienOperation Libelle
- 1. April: Konteradmiral Rudolf Lange wird Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, nachdem sein Vorgänger wegen der Roeder-Affaire um den Auftritt des bekannten Geschichtsrevisionisten Manfred Roeder zurücktreten musste
- 9. April: Erstmals tagen die Abgeordneten in Angola
- 11. April: Bildung der Regierung in Angola
- 11. April: Entsendung einer internationalen Schutztruppe nach Albanien im Auftrag der OSZE
- 13. April: Präsidentschaftswahlen in Mali
- 27. April: Zweite demokratische Wahlen im Jemen
- 1. Mai: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Slowakei
- 1. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowakei. In Kraft seit dem 28. Mai 1998
- 21. Mai: Bulgarien. Ivan Kostov wird Ministerpräsident
- 21. Mai: Unterzeichnung der Versöhnungserklärung zwischen Polen und Ukraine
- 23. Mai: Regierungspräsident im Iran wird Hodschatoleslam Seyed Mohammad Khatami
- 27. Mai: Die NATO-Russland-Grundakte wird in Paris, Frankreich, unterzeichnet
- 2. Juni: Bundeswahlen in Kanada
- 6. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Finnland
- 11. Juni: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Thüringen
- 20. Juni: Natsagiin Bagabandi wird Staatspräsident der Mongolei
- 29. Juni: Albanien. Erste Neuwahlen nach den Unruhen
- 1. Juli: Großbritannien wird wieder Mitglied in der UNESCO
- 1. Juli: Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik China
- 5. Juli: Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil
- 6. Juli: Bundeskongresswahlen in Mexiko
- 8. Juli: Unterzeichnung der NATO-Ukraine-Charta
- 9. Juli: Mazedonien. Unruhen in Gostivar und Tetovo
- 12. Juli: Berlin. Als Protest gegen musikalische Ausgrenzung und Kommerzialisierung der Love Parade kommt es zur Hateparade, aus der sich später die Demonstration Fuckparade entwickelt
- 14. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Polen. In Kraft seit dem 4. Januar 1999
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 23. Juli: Laos wird Mitglied der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten]
- 25. Juli: In Indien wird mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser Staatspräsident
- 6. August: Bolivien. Hugo Banzer wird Präsident
- 28. August: Armenien und Russland unterzeichnen Freundschaftsvertrag
- 28. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Turkmenistan. In Kraft seit dem 19. Juni 2002
- 1. September: Finnland. Veränderung der Verwaltungsstrukturen
- 1. September: Eröffnung des Deutschen Gymnasi