:: wikimiki.org ::
| 8088 |
8088Der Intel 8088 ist ein 1979 vorgestellter 16-Bit-Mikroprozessor von Intel. Von seinem bereits 1978 eingeführten "großen Bruder", dem Intel 8086 unterscheidet er sich ausschließlich durch seinen nur acht Bit breiten externen Datenbus und eine von sechs auf vier Byte verkleinerte Befehlswarteschlange (engl. Prefetch-Queue). Ersteres ermöglichte die Verwendung von preiswerteren 8-Bit-Komponenten, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit. Aus diesem Grund war der 8088 kaum schneller als herkömmliche 8-Bit-Prozessoren. Trotzdem – oder möglicherweise grade deswegen – wurde er von IBM als CPU für den IBM-PC ausgewählt. IBM wollte einerseits mit 16 Bit werben, andererseits den eigenen Minicomputern keine Konkurrenz machen. Hinzu kam, dass man Teile der Elektronik von einem Ende der 1970er-Jahre entwickelten, aber am Markt erfolglosen Rechner namens Data Master übernehmen konnte, dessen 8085-CPU einen acht Bit breiten Datenbus besaß. Die Entscheidung IBMs für den 8088 begründete den Erfolg der x86-Familie, obwohl die CPU bei vielen Fachleuten eher als schwachbrüstig und die ganze Architektur schon damals als wenig zukunftsweisend galt.
Der 8088 war die erste abgespeckte Variante einer CPU aus dem Hause Intel. Sie begründete eine Tradition von Low-Cost-CPUs, die sich über den 80188, den 80386SX und den 80486SX bis zu den heutigen Celeron-Prozessoren durch die x86-Geschichte zieht. Auch Motorola bot daraufhin eine auf acht Bit abgespeckte Variante seiner erfolgreichen 68000-CPU an, den 68008.
Siehe auch
- Liste_der_Mikroprozessoren_von_Intel
- Liste_von_Mikroprozessoren
Weblinks
- [http://www.intel.com/intel/intelis/museum/index.htm Intel Museum]
- [http://lib.irclove.de/5034/ 8088 Temperaturmessung]
8088
ja:Intel 8088
1979
Jahreswidmungen
- 1979 ist „Internationales Jahr des Kindes“ (Vereinte Nationen)
- Die Rauchschwalbe (lat. Hirundo rustica) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Die USA und die Volksrepublik China nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 1. Januar: Hans Hürlimann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Österreich und Ungarn heben die Visapflicht im Reiseverkehr auf
- 1. Januar: Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab: Anerkennung der Volksrepublik China durch die USA
- 1. Januar: Eintritt des Kantons Jura in die Schweizerische Eidgenossenschaft
- 7. Januar: Die vietnamesische Armee nimmt die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ein und beendet damit die Herrschaft der Roten Khmer
- 9. Januar: Dominica wird Mitglied in der UNESCO
- 16. Januar: Der Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt den Iran
- 17. Januar: Zum ersten Mal wird in Deutschland Smogalarm ausgelöst. In mehreren Ruhrgebietsstädten liegt der Schwefeldioxid-Gehalt der Luft länger als drei Stunden über 0,8 mg
- 1. Februar: Der Ayatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück
- 7. Februar: Freundschaftsvertrag zwischen Tuvalu und den USA
- 11. Februar: Iran. Sturz der Regierung
- 17. Februar: China greift Vietnam an
- 20. Februar: Die Cassis-de-Dijon-Entscheidung wird vom Europäischen Gerichtshof verkündet
- 27. Februar: Geburt Ismail Koyun II
- 2. März: Albanien. Die Regierung erklärt den Ausnahmezustand
- 5. März: Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 13. März: Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft
- 26. März: Unterzeichnung des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrages (Camp David I)
- 28. März: Erster schwerer Unfall eines Atomkraftwerks auf Three Mile Island bei Harrisburg, USA
- 31. März: Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1. April: Ayatollah Khomeini ruft die Islamische Republik Iran aus
- 4. April: Seeverkehrsvertrag zwischen Deutschland und Brasilien
- 11. April: Deutschland schließt Wirtschaftsabkommen mit Ägypten
- 1. Mai: Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 23. Mai: Karl Carstens (CDU) wird zum Bundespräsidenten gewählt
- 28. Mai: Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur europäischen Gemeinschaft (EG) wird unterzeichnet
- Im Juni erste allgemeine Wahlen der 410 Mitglieder zum Europäischen Parlament
- 18. Juni: Unterzeichnung der SALT II Verträge durch Jimmy Carter und Leonid Breschnew in Wien
- 26. Juni: Deutschland und Tuvalu nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 3. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Elfenbeinküste
- 3. Juli: Franz Josef Strauß wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU für die Bundestagswahl 1980. Er setzt sich in einer Fraktionsabstimmung gegen Ernst Albrecht mit 135 zu 102 Stimmen durch
- 3. Juli: Der Deutsche Bundestag beschließt, bei Mord und Völkermord die Verjährung endgültig aufzuheben
- 9. Juli: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 11. Juli: Die Raumstation Skylab verglüht in der Atmosphäre
- 12. Juli: Kiribati wird unabhängig von Großbritannien
- 16. Juli: Der irakische Präsident Ahmad Hasan al-Bakr tritt zurück und Saddam Hussein wird sein Nachfolger
- 19. Juli: Nicaraguanische Revolution
- 3. August: Äquatorialguinea Militärputsch, Verurteilung und Hinrichtung des gestürzten Präsidenten
- 13. August: Die Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Flüchtlinge auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden
- 23. August: Die iranische Armee fängt mit der Bombardierung kurdischer Städte an. Am 23. August wird Sakez, am 1. September Bokan, am 2. September Piranschar, am 3. September Mahabad und am 6. September Sardascht angegriffen
- 1. September: Die Raumsonde Pioneer 11 fliegt an Saturn vorbei
- 13. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Sri Lanka
- 14. September: Afghanistan. Amin stürzt Präsident Taraki
- 16. September: Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück
- 18. September: St. Lucia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. September: Ungeklärte Atomexplosion südlich Afrikas
- 25. Oktober: Die spanischen Regionen Katalonien und das Baskenland werden eingeschränkt autonom
- 25. Oktober: Der letzte aus Holz gebaute Sendeturm der DDR in Golm wird wegen Baufälligkeit gesprengt
- 4. November: Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran. Gefordert wird die Auslieferung des ehemalige Schahs an den Iran
- 22. November: Abkommen über technische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ruanda
- 12. Dezember: NATO-Doppelbeschluss zur Nachrüstung von Atomwaffen
- 18. Dezember: Die Vereinten Nationen verabschieden das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
- 24. Dezember: Sowjetische Invasion in Afghanistan. Präsident Amin wird ermordet und Babrak Karmal neuer Präsident
- Lukasischer Lehrstuhl der Universität Cambridge wird mit dem Physiker Stephen Hawking besetzt
- Offizielle Untersuchung der Bleigehalte von Milchzähnen der Bleikinder
Kultur
- 8. März: Uraufführung der Kammeroper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm an der Staatsoper in Hamburg
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Costa Rica. In Kraft seit dem 21. Mai 1981
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jordanien. In Kraft seit dem 5. Februar 1981
- 2. Oktober: Uraufführung der Oper „Der Aufstand“ von Helmut Eder in Linz
- 24. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und China. In Kraft seit dem 29. August 1980
- 19. November: Eckart Witzigmanns Aubergine erhält - als erstes Restaurant Deutschlands - drei Sterne im Guide Michelin.
- 24. November: Uraufführung des Lustspiels „Leonce und Lena“ von Paul Dessau in Ost-Berlin
- Erstausgabe der Zeitschrift „Art: Das Kunstmagazin“ erscheint
- Beginn des Aufbaus des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim
- Eröffnung des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen
Katastrophen
- 26. März: Nürnberg, Bayern, Deutschland. Beim im Bau befindlichen Rhein-Main-Donau-Kanal brach der Damm eines bereits gefluteten Teilstücks. Der Nürnberger Stadtteil Katzwang wurde überflutetet, es entstand Sachschaden in Höhe von 12 Millionen €, ein zwölfjähriges Mädchen starb
- 25. Mai: Chicago, Illinois, USA. Ein Verkehrsflugzeug vom Typ McDonnell Douglas DC-10 der American Airlines verlor während des Starts vom O'Hare International Airport ein Triebwerk und stürzte 30 Sekunden später ab. Alle 271 Menschen an Bord sowie zwei am Boden starben
- 31. Juli: Nähe Sumburgh (Shetlandinseln), Großbritannien. Eine Hawker Siddeley HS 748 der britischen Dan Air Services schoss über die Landebahn hinaus und stürzte ins Meer. 17 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 7. Oktober: Athen, Griechenland. Eine Douglas DC-8 der Swissair schoss bei starkem Regen und Aquaplaning über die Landebahn hinaus. 14 Menschen starben
- 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Western Air Lines kollidierte auf einer gesperrten Landebahn mit einem LKW, krachte in Flughafengebäude und fing Feuer. 72 Menschen starben, 17 wurden gerettet
- 26. November: Jidda, Saudi-Arabien. Eine Boeing 707 der Pakistan International Airlines, voll besetzt mit Pilgern aus Mekka, stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 156 Menschen starben
- 28. November: Mount Erebus, Antarktis. Eine neuseeländische McDonnell Douglas DC-10 prallt gegen den Mount Erebus. Alle 257 Menschen starben
- Erdbeben in Montenegro, Jugoslawien, über 100 Tote
- Erdbeben zerstört die Stadt Tabas im Iran, 129 Tote
- Hurrikan verwüstet Karibische Staaten, ca. 1.400 Tote
- Erdbeben im Iran. ca. 1.000 Tote
- Erdbeben in Nord-Ost-Iran, ca. 300 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ossie Ocasio im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 9. Juni: Der Hamburger Sportverein wird deutscher Fußballmeister
- 22. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 28. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Earnie Shavers im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 4. Januar: Bilica, BrasilianerFußballspieler
- 5. Januar: Giuseppe Gibilisco, italienischer Leichtathlet
- 5. Januar: Havard Klemetsen, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 7. Januar: Christian Lindner, deutscher Politiker
- 9. Januar: Sarah Polley, kanadische Schauspielerin
- 9. Januar: Peter Zonta, slowenischer Skispringer
- 12. Januar: David Zabriskie, US-amerikanischer Profi-Radfahrer
- 13. Januar: Mirosław Spiżak, polnischer Fußballspieler
- 15. Januar: Michael Neumayer, deutscher Skispringer
- 16. Januar: Aaliyah, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 2001)
- 17. Januar: Ricardo Cabanas, Schweizer Fußballprofi
- 18. Januar: Paulo Ferreira, portugiesischer Fußballspieler
- 20. Januar: Will Young, britischer Sänger
- 21. Januar: Sebastian Schindzielorz, deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Andrea Brunner, ehem. Vorsitzende der ÖH an der Universität Wien
- 23. Januar: Benjamín Noval, spanischer Radsportler
- 24. Januar: Tatyana Ali, US-amerikanischene Schauspielerin und Sängerin
- 27. Januar: Rosamund Pike, junge Schauspielerin (Bond-Girl)
- 28. Januar: Ali Boulala, professioneller Skateboarder
- 29. Januar: Sarah Kuttner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 30. Januar: Raphael Schäfer, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 31. Januar: Felix Sturm, ein deutscher Profiboxer
- 1. Februar: Juan (Fußballspieler), brasilianer Fußballspieler
- 1. Februar: Aino Kaisa Saarinen, finnische Skilangläuferin
- 2. Februar: Sandy Casar, französischer Radrennsportler
- 2. Februar: Fani Halkia, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 3. Februar: Marie Zielcke, deutsche Schauspielerin
- 5. Februar: Mirko Hrgovic, bosnischer Fußballspieler
- 6. Februar: Wolodymyr Bileka, ukrainischer Radrennfahrer
- 7. Februar: Daniel Bierofka, deutscher Fußballspieler
- 7. Februar: Florian Eckert, deutscher Skirennläufer
- 9. Februar: Zhang Ziyi, chinesische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gray (Snookerspieler), englischer Snookerspieler
- 9. Februar: Irina Sluzkaja, russische Eiskunstläuferin
- 9. Februar: Mena Suvari, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. Februar: Brandy Norwood, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 12. Februar: Rafael Márquez, mexikanischer Fußballspieler
- 14. Februar: Michael Jurack, deutscher Judoka
- 16. Februar: Valentino Rossi, italienischer Motorradrennfahrer und mehrfacher Weltmeister
- 17. Februar: Alexander Naumann, deutscher Schachspieler
- 17. Februar: Cara Black, professionelle Tennisspielerin aus Zimbabwe
- 19. Februar: Steven Cherundolo, US-amerikanischer Fußballspieler
- 21. Februar: Jennifer Love Hewitt, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 21. Februar: Carly Colon, WWE-Wrestler
- 22. Februar: Brett Emerton, australischer Fußballspieler
- 28. Februar: Stefan Wessels, deutscher Fußballspieler
- 28. Februar: Primož Peterka, slowenischer Skispringer
- 2. März: Damien Duff, irischer Fußballer
- 3. März: Anton Weste, Roman- und Spieleautor
- 5. März: Gonghong Tang, Gewichtheberin
- 5. März: Youssef Mokhtari, marokkanischer Fußballspieler
- 8. März: Quincy Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 10. März: Alexander Khuon, Schauspieler
- 12. März: Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 13. März: Jens Filbrich, deutscher Skilangläufer
- 14. März: Nicolas Anelka, Fußballspieler
- 16. März: Edison Méndez, Ecuadorianischer Fußballspieler (Mittelfeld)
- 17. März: Millon Wolde, äthiopischer Leichtathlet und Langstreckenläufer
- 19. März: Ivan Ljubičić, kroatischer Tennisspieler
- 22. März: Silvano Beltrametti, Schweizer Skirennfahrer
- 25. März: Muriel Hurtis, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 26. März: Nacho Novo, spanischer Fußballspieler
- 30. März: Thierry Gueorgiou, französischer Orientierungsläufer
- 30. März: Norah Jones, US-amerikanische Sängerin
- 31. März: Johan Santana, Baseball-Spieler
- 31. März: Jonna Mendes, US-amerikanische Skirennläuferin
- 1. April: Alex Antor, andorranischer Skirennläufer
- 1. April: Ivano Balić, kroatischer Handballspieler
- 4. April: Heath Ledger, australischer Schauspieler
- 5. April: Julio César da Rosa, brasilianischer Fußballspieler
- 5. April: Timo Hildebrand, deutscher Fußballspieler
- 6. April: Britta Kamrau, deutsche Schwimmerin
- 8. April: Alexi Laiho, finnischer Musiker
- 9. April: Ben Silverstone, britischer Schauspieler
- 9. April: Katsumi, französische Pornodarstellerin
- 9. April: Mario Matt, österreichischer Skirennläuferin
- 10. April: Sophie Ellis-Bextor, britische Sängerin
- 11. April: Michel Riesen, Schweizer Eishockeyspieler
- 12. April: Claire Danes, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. April: Meghann Shaughnessy, US-amerikanische Tennisspielerin
- 16. April: Lars Börgeling, deutscher Stabhochspringer
- 16. April: Christijan Albers, niederländischer Automobilrennfahrer
- 16. April: Rudi-Marek Dutschke, Sohn des Rudi Dutschke; deutscher Politiker
- 19. April: Antoaneta Stefanowa, bulgarische Schachspielerin
- 19. April: Kate Hudson, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. April: Jussi Hautamäki, finnischer Skispringer und Musiker
- 21. April: Nino Garris, Basketballspieler
- 23. April: Samppa Lajunen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 23. April: Nicolas Portal, Radrennfahrer
- 26. April: Ferydoon Zandi, Fußballspieler
- 28. April: Darmen Sadwakasow, kasachischer Schachmeister
- 28. April: Jorge Garcia, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. April: Zsolt Lőw, ungarischer Fußballnationalspieler
- 1. Mai: Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 3. Mai: Simone Denkinger, deutsche Biathletin
- 5. Mai: Shane Filan, irischer Popsänger
- 5. Mai: Cedric van der Gun, niederländischer Fußballspieler
- 6. Mai: Gerd Kanter, estnischer Leichtathlet
- 9. Mai: Andrew W. K., Rockmusiker
- 9. Mai: Rubens Bertogliati, Schweizer Radrennfahrer
- 10. Mai: Wiradech Kothny, thailändisch-deutscher Fechter
- 12. Mai: Joaquim Rodríguez, spanischer Radrennfahrer
- 13. Mai: Lauren Phoenix, anglokanadisches Starlet
- 14. Mai: Oliver Jonas, deutscher Eishockeytorwart
- 15. Mai: Renato, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Mai: Matthias Kessler, deutscher Radrennfahrer
- 19. Mai: Andrea Pirlo, italienischer Fußballspieler
- 20. Mai: Jana Pallaske, deutsche Schauspielerin
- 21. Mai: Marion Reiff, eine österreichische Wasserspringerin
- 21. Mai: Mauricio Ardila, kolumbianischer Radsportler
- 24. Mai: Tracy McGrady, US-amerikanischer Basketballspieler
- 25. Mai: Elli Erl, deutsche Sängerin
- 29. Mai: Arne Friedrich, deutscher Fußballspieler und Nationalspieler
- 30. Mai: Fabian Ernst, deutscher Fußballspieler
- 31. Mai: Tanja Mairhofer, österreichische Fernsehmoderatorin und Schauspielerin
- 3. Juni: Florian Hartleb, deutscher Politologe
- 4. Juni: Naohiro Takahara, japanischer Fußball-Stürmer
- 5. Juni: Cristiano de Lima, brasilianischer Profi-Fußballspieler († 2004)
- 5. Juni: Antonio di Salvo, italienischer Fußballspieler
- 7. Juni: Kevin Hofland, niederländischer Fußballspieler
- 10. Juni: Hasse Pavia Lind, dänischer Bogenschütze
- 14. Juni: Paradorn Srichaphan, thailändischer Tennisspieler
- 15. Juni: Demond Greene, deutscher Basketballspieler
- 15. Juni: Christian Rahn, deutscher Fußballspieler
- 15. Juni: Julia Nesterenko, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 18. Juni: Andrew Sinkala, Sambischer Fußballspieler
- 21. Juni: Chris Pratt, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Juni: Thomas Voeckler, französischer Radsportler
- 25. Juni: Daniel Jensen, dänischer Fußballspieler
- 25. Juni: Martina Ittenbach, deutsche Schauspielerin
- 25. Juni: Jan Gustafsson, deutscher Schachspieler
- 27. Juni: Ehud Vaks, israelischer Judoka
- 27. Juni: Fabrizio Miccoli, italienischer Fußballspieler
- 28. Juni: Christian Werner, Radrennfahrer
- 29. Juni: Silvio Schröter, deutscher Fußballspieler
- 30. Juni: Sylvain Chavanel, französischer Profi-Radrennfahrer
- 1. Juli: Sylvain Calzati, französischer Radsportler
- 2. Juli: Joe Thornton, kanadischer Eishockeyspieler
- 3. Juli: Ludivine Sagnier, französische Schauspielerin
- 5. Juli: Amélie Mauresmo, französische Tennisspielerin
- 7. Juli: Loudy Tourky, australische Wasserspringerin und Olympiamedaillengewinnerin
- 10. Juli: Tobias Unger, deutscher Leichtathlet
- 14. Juli: Axel Teichmann, deutscher Skilangläufer
- 15. Juli: Travis Fimmel, australisches Fotomodell und Filmschauspieler
- 15. Juli: Boubacar Diarra, malischer Fußballspieler
- 15. Juli: Alexander Frei, Schweizer Fußballer
- 17. Juli: Robin Szolkowy, deutscher Eiskunstläufer
- 19. Juli: Ellen Rocche, brasilianisches Modell
- 19. Juli: Zvonimir Vukić, serbisch-montenegrinischer Fußballspieler
- 20. Juli: Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler († 2004)
- 25. Juli: Stefanie Hertel, deutsche Sängerin
- 25. Juli: Ariane Hingst, Physiotherapeutin und deutsche Fußballspielerin
- 26. Juli: Paul Freier, deutscher Fußballspieler
- 26. Juli: Ronny Ziesmer, deutscher Turner
- 28. Juli: Birgitta Haukdal, isländische Popsängerin
- 31. Juli: Carlos Marchena, spanischer Fußballspieler
- 1. August: Sascha Bäcker, deutscher Fußballspieler
- 1. August: Joseph Jason Namakaeha Momoa, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. August: Reuben Kosgei, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 3. August: Vivian Lindt, deutsche Schlagersängerin
- 3. August: Evangeline Lilly, kanadische Schauspielerin
- 4. August: Natasha Lyonne, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. August: David Healy, nordirischer Fußballspieler
- 9. August: Tore Ruud Hofstad, norwegischer Skilangläufer
- 9. August: Helge Payer, österreichischer Fußballspieler
- 11. August: Nemanja Vučićević, serbischer Fußballspieler
- 12. August: Austra Skujytė, litauische Leichathletin
- 19. August: Oumar Kondé, Schweizer Fußballspieler
- 22. August: Jennifer Finnigan, kanadische Schauspielerin
- 22. August: Mia Audina, niederländische Badmintonspielerin
- 25. August: Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union
- 25. August: Nedžad Botonjič, slowenischer Fußballspieler († 2005)
- 28. August: Robert Hoyzer, ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. August: Markus Pröll, Profifußballer
- 28. August: Jörg Abderhalden, Schwingerkönig der Schweiz in den Jahren 1998 und 2004
- 29. August: Kristjan Rahnu, estnischer Leichtathlet
- 4. September: Kerstin Garefrekes, Stadtinspektorin und deutsche Fußballspielerin
- 5. September: John Carew, norwegischer Fußballspieler
- 6. September: Christian Pampel, deutscher Volleyball-Nationalspieler
- 7. September: Corinne Imlig, ehemalige Schweizer Skirennläuferin
- 8. September: Péter Lékó, ungarischer Schachspieler
- 8. September: Pink (Sängerin), US-amerikanische Sängerin
- 13. September: Linda Tjørhom, norwegische Biathletin
- 13. September: Warteres Warteressowitsch Samurgaschew, russischer Ringer
- 15. September: Marcel Gebhardt, deutscher Fußballspieler
- 15. September: Sebastian Lang, deutscher Radrennfahrer
- 15. September: Lorenzo Bernucci, italienischer Radrennfahrer
- 19. September: Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin († 2004)
- 20. September: Alena Sidko, russische Skilangläuferin
- 21. September: Martina Glagow, deutsche Biathletin
- 24. September: Katja Kassin, deutsche Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. September: Michael Mutzel, deutscher Fußballspieler
- 28. September: Bam Margera, Skateboarder und Darsteller in mehreren Shows
- 3. Oktober: Antonio Dos Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 4. Oktober: Dirk Schiefen, deutscher Trompeter (Volkstümliche Musik)
- 4. Oktober: Rachael Leigh Cook, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 8. Oktober: Kristanna Loken, US-amerikanische Schauspielerin und Model
- 10. Oktober: Nicolás Massú, chilenischer Tennisspieler
- 10. Oktober: Philipp Schoch, Schweizer Snowboarder
- 15. Oktober: Paul Robinson, englischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Māris Verpakovskis, lettischer Fußballspieler
- 17. Oktober: Kimi Räikkönen, Formel-1-Rennfahrer
- 18. Oktober: Florian Toncar, deutscher Politiker und MdB
- 20. Oktober: Katharina Schüttler, deutsche Schauspielerin
- 23. Oktober: Vanessa Petruo, deutsche Popsängerin
- 24. Oktober: Renee Pornero, österreichische Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. Oktober: Heydi Nunez Gomez, in Deutschland lebendes dominikanisches Model
- 27. Oktober: Joana Zimmer, Sängerin
- 28. Oktober: Isabella Ochichi, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Simão, portugiesischer Fußballspieler
- 2. November: Silvio Smalun, deutscher Eiskunstläufer
- 3. November: Pablo César Aimar, argentinischer Profifußballspieler
- 5. November: Patrick Owomoyela, deutscher Fußballspieler
- 13. November: Ron Artest, US-amerikanischer Profi-Basketballspieler
- 14. November: Mavie Hörbiger, deutsche Schauspielerin
- 14. November: Osleidys Menéndez, kubanische Leichtathletin
- 15. November: Brett Lancaster, australischer Radrennfahrer
- 17. November: Mikel Astarloza, spanischer Radsportler
- 18. November: Peer Kriesel, deutscher Maler
- 21. November: Vincenzo Iaquinta, italienischer Fußballspieler
- 23. November: Ivica Kostelić, kroatischer Skirennläufer
- 23. November: Nihat Kahveci, türkischer Fußballspieler
- 24. November: Eva Konrad, österreichische Politikerin
- 27. November: Aleksandar Vasoski, mazedonischer Fußballspieler
- 27. November: Hilary Hahn, US-amerikanische Violinistin
- 28. November: Tobias Kromer, australischer Fußballspieler
- 28. November: Fabian Gerber, deutscher Fußballspieler
- 2. Dezember: Yvonne Catterfeld, deutsche Popsängerin und Schauspielerin
- 2. Dezember: Angelina Grün, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 3. Dezember: Rainbow Sun Francks, kanadischer Schauspieler
- 4. Dezember: Philipp Lukas, österr. Mittelstürmer (Eishockey)
- 5. Dezember: Robert Schulz, deutscher Politikwissenschaftler
- 5. Dezember: Nick Stahl, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Dezember: Rustam Kasimjanov, usbekischer Schachgroßmeister
- 6. Dezember: Tim Cahill, australischer Fußballer
- 6. Dezember: Simone Hanselmann, deutsche Schauspielerin
- 6. Dezember: Michael Gruber, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 13. Dezember: Jurica Puljiz, kroatischer Fußballspieler
-
Bit
Der Begriff Bit wird in der Informatik und Informationstechnik sowie verwandten Fachgebieten in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Sowohl der Gebrauch als auch die Schreibweise (Bit oder bit) sind dabei uneinheitlich und variieren in der Literatur; einige häufig, aber nicht immer verwendete Konventionen finden sich im Abschnitt Schreibweise. Es handelt sich um eine Wortkreuzung aus binary digit, englisch für Binärziffer. Der Begriff wurde von dem Mathematiker John W. Tukey vermutlich 1946, nach anderen Quellen schon 1943 vorgeschlagen. Schriftlich wurde der Begriff 1948 zum ersten Mal auf Seite 1 von Claude Shannons berühmter Arbeit A Mathematical Theory of Communication erwähnt. Allen Verwendungsweisen im Zusammenhang mit Information und Informationstechnik ist gemeinsam, dass ein Bit oder bit als ein Maß für die Größe bzw. den Umfang von Daten oder Informationen betrachtet wird.
Mögliche Verwendungen sind (da die Groß- und Kleinschreibung variiert, wird hier von einer Unterscheidung abgesehen):
- Ein Bit als Speicherzelle
- Bit als Einheit für eine Datenmenge (siehe auch Nit oder Hartley).
- Das Bit als Einheit für den Informationsgehalt (siehe auch Shannon).
Darstellung von Bits in der Digitaltechnik
Jede Information ist an einen Informationsträger gebunden. Die Informationsmenge 1 Bit entspricht der Information, welche von zwei möglichen Begebenheiten zutrifft. Folgende beispielhafte Sachverhalte können also eine Informationsmenge von einem Bit speichern:
- Die Stellung eines Schalters mit zwei Zuständen, zum Beispiel eines Lichtschalters mit den Stellungen EIN oder AUS.
- Der Schaltzustand eines Transistors, "geringer Widerstand" oder "hoher Widerstand".
- Das Vorhandensein einer Spannung, die größer oder kleiner als ein vorgegebener Wert ist.
- Eine Variable, welche einen von zwei Werten, zum Beispiel 0 oder 1, die logischen Wahrheitswerte Wahr oder Falsch, high oder low, H oder L enthalten kann.
Der Wert eines oder mehrerer Bits wird in der Informatik allgemein als Zustand bezeichnet, da ein Bit in der Anwendung von einem physikalischen Element, zum Beispiel dem erwähnten Transistor, dargestellt wird, welches einen bestimmten Zustand besitzt. Werden mehrere Elemente zu einer Einheit zusammengesetzt, hängt der Gesamtzustand dieser Einheit vom Zustand jedes einzelnen Elements ab und es ergeben sich wiederum mehrere verschiedene Zustände dieser Einheit.
Binärdarstellung; Bits und Bytes
Mit n Bits lassen sich 2n verschiedene Zustände darstellen, so kann sich beispielsweise eine Einheit aus zwei Bits in vier verschiedenen Zuständen befinden: 00, 01, 10 und 11.
Weiterhin können mit vier Bits 16 verschiedene Zustände gespeichert werden, mit acht Bits 256, und so weiter.
Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Anzahl der möglichen darstellbaren Zustände. Repräsentieren diese Zustände ganze Zahlen durch Codierung im Dualsystem, so ist ein Bit umso gewichtiger (fachsprachlich: höherwertiger), je weiter links es in der niedergeschriebenen Bitfolge steht (siehe auch Stellenwertsystem).
Moderne Computer und Speichermedien verfügen über Speicherkapazitäten von Milliarden von Bits. Speichergrößen werden daher in anderen Einheiten angegeben. Im allgemeinen verwendet man hier das Byte (ein Oktett von acht Bit) als Grundeinheit und Potenzen von 210 (= 1024) als Einheitenpräfixe (näheres siehe Byte). Im Bereich der Datenfernübertragung hat sich jedoch das Bit als Grundeinheit bei der Angabe der Datenübertragungsrate gehalten - ISDN überträgt maximal 64 kbit/s (64.000 Bit pro Sekunde) auf einem Kanal, Fast Ethernet 100 Mbit/s (100 Millionen Bit pro Sekunde). Anders als beim Byte hält man sich hier streng an das SI-System für Vorsilben.
Daneben wird das Bit als Einheit verwendet:
- für die Angabe der Kapazität einzelner Speicherchips (hier allerdings mit Binärpräfixen); Beispiel: ein 512-Mb-Chip (Megabit, nicht zu verwechseln mit MB) speichert 229 Bits = 226 Bytes, also 64 MB, davon acht Stück auf einem Speicherriegel ergibt ein 512-MB-DIMM
- für Busbreiten bzw. die Verarbeitungsbreite auf Chipebene (Grund dafür ist die Möglichkeit von bitweisen Operationen bzw. das Prinzip bitweiser Übertragung)
Bitfehler und Vorwärtsfehlerkorrektur
Allgemein gilt in der digitalen Welt, dass es keine "unwichtigen" Bits gibt. Beispiele:
- zwei 64 Bit-Zahlen sind ungleich, wenn sie sich auch nur im niederwertigsten Bit unterscheiden. Das führt z. B. zu einem Vertrauensproblem, wenn zwei digitalisierte Fingerabdrücke verglichen werden, und das Programm nicht so geschrieben ist, dass es mit kleinen Unterschieden "intelligenter" umgehen kann.
- eine ausführbare Datei wird meist unbrauchbar, wenn auch nur ein Bit "kippt", wenn also aus einer 0 fälschlich eine 1 wird oder umgekehrt.
- Nur ein einziger Fehler in der Bitfolge eines 2048 Bit langen Schlüssels zu einem verschlüsselten Text führt unweigerlich dazu, dass sich der Text nicht mehr entschlüsseln lässt (siehe Kryptologie).
- Bitfehler auf Audio-CDs können toleriert werden und führen maximal zu Geräuschfehlern; auf Daten-CDs sind sie fatal, weshalb diese zusätzliche Fehler-Korrektur-Codes enthalten.
So gesehen kann es geschehen, dass ein einziges Bit entscheidend ist für Annahme oder Ablehnung, Erfolg oder Misserfolg, in sicherheitsrelevanten Systemen wie z. B. in der Raumfahrt sogar für Leben oder Tod.
Der Tatsache, dass nur ein falsches Bit ausreicht, um unerwartete Ergebnisse zu produzieren, kann man dadurch entgegnen, dass man Informationen redundant codiert. Die einfachste Art der redundanten Codierung besteht darin, einem Datenblock als Prüfsumme die binäre Quersumme, das so genannte Paritätsbit hinzuzufügen. Die Paritätsprüfung erlaubt es festzustellen, wenn ein einzelnes Bit im Block falsch übertragen wurde. Ist ein Fehler aufgetreten, kann der Empfänger eine Neuübermittlung anfordern (so z.B. im TCP/IP-Protokoll).
Wenn mehr als ein redundantes Bit pro Datenblock hinzugefügt wird, spricht man von Vorwärtsfehlerkorrektur (forward error correction, FEC); sie wird bei manchen Datenträgern und bei vielen Datenübertragungsverfahren eingesetzt und erlaubt es, fehlerhaft ausgelesene beziehungsweise empfangene Bits zu korrigieren, solange die Fehlerdichte unterhalb einer kritischen Schwelle bleibt. So ist z. B. auf einer CD jedes Byte über eine Strecke von 2 cm verteilt und mit anderen Bytes zusammen als Reed-Solomon-Code abgespeichert, so dass beliebige 1 mm-Streifen einer CD fehlen können und dennoch die ganze Information vorhanden ist. Der Preis für die Vorwärtsfehlerkorrektur ist der Speicherplatz (bzw. die Übertragungsbandbreite) für die redundanten Bits -- der Speicherplatz von CDs wäre ohne solche Maßnahmen ca. 17% größer, Netzwerke 40% schneller, Mobiltelefone 200% leistungsstärker, bei den letzten beiden unterschiedlich je nach Typ.
Datenkompression
Oft enthalten die kodierten Informationen selbst Redundanz. Durch verschiedenartige Komprimierverfahren kann die entsprechende Information auf wesentlich weniger Speicherplatz untergebracht werden. Siehe dazu auch Entropiekodierung.
Je nach Art der Information ist dabei auch eine verlustbehaftete Kompression möglich, die zusätzlich den Speicherbedarf verringert. Der Informationsverlust wird dabei als (relativ) unwesentlich betrachtet - das ist vor allem bei Bild- und Tondaten möglich.
Schreibweise
Das Wort Bit wird großgeschrieben, wenn sich um die Bezeichnung physikalischer Bits handelt. Zum Beispiel: Der Datenbus besitzt eine Breite von 16 Bit. Die Angabe von Datenraten (bit pro Sekunde) wird kleingeschrieben. Zum Beispiel: Ethernet 10BaseT mit einer Datenrate von 10 Mbit/s.
Potenzschreibweisen
Je nach Verwendungsgebiet erfolgt die Angabe der Bitmenge in unterschiedlichen Potenzschreibweisen. Dies kann insbesondere dann zu Verwechslungen führen, wenn die verwendete Basis nicht mehr angegeben, sondern nur pauschal von Kilobit, Megabit usw. gesprochen wird. Bei gespeicherten Datenmengen werden in der Regel Zweierpotenzen verwendet, so dass 1 Kbit = 210 bit = 1024 bit sind. Man beachte, dass der Vorsatz K großgeschrieben wird und auch nicht als Kilo ausgesprochen wird, sondern nur als Ka. Bei übertragenen Datenmengen pro Zeiteinheit werden hingegen Zehnerpotenzen zugrundegelegt, so dass 1 kbit/s = 103 bit/s = 1000 bit/s (1 Kilobit/Sekunde) sind. Analoge Unterschiede ergeben sich für Mbit und Mbit/s, Gbit und Gbit/s usw. Ist die gemeinte Potenz bei Verwendung von Begriffen wie Kilobit, Megabit usw. nicht eindeutig aus dem Zusammenhang ersichtlich, so sollte man sie explizit angeben.
Qubits in der Quanteninformationstheorie
Das Bit muss unterschieden werden vom Qubit (Quantenbit), das in der Quanteninformationstheorie verwendet wird.
Kategorie:Theoretische Informatik
Kategorie:Hardware
Kategorie:Compilerbau
Kategorie:Informationseinheit
ja:ビット
ko:비트
simple:Bit
th:บิต
IntelIntel Corporation ist eine US-amerikanische Firma mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. Sie stellt Mikrochips für Computer her, insbesondere
Prozessoren.
Geschichte
Gründung
Die Firma Intel (Kurzform von INTegrated ELectronics) wurde am 18. Juli 1968 von Robert Noyce und Gordon Moore gegründet. Kurz darauf stieß auch Andy Grove dazu, der dann lange Zeit bei Intel als Vorstandsvorsitzender (engl. Chief Executive Officer, CEO) tätig war.
Die beiden Intel-Gründer waren bereits Veteranen im Halbleitergeschäft: zehn Jahre zuvor hatten sie zusammen mit sechs anderen Kollegen Fairchild Semiconductor gegründet. Das Unternehmen war damals der größte Halbleiterhersteller der Welt. Robert Noyce war General Manager von Fairchild Semiconductor, Gordon Moore Leiter der Forschung und Entwicklung.
Noyce und Moore waren unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber Fairchild Semiconductor. In weniger als einem Jahr hatte der Aufsichtsrat von Fairchild Semiconductor dreimal den Vorstandsvorsitzenden ausgetauscht. Noyce schrieb deshalb seine Kündigung. Immer seltener wurden von Moore entwickelte Produkte auch tatsächlich produziert. Dabei stand die Elektronik damals an einer großen Wende: von der voluminösen und langsamen Kernspeichertechnologie ging der Trend zur kompakten und schnellen Halbleitertechnologie mit integrierten Schaltungen, die in den Halbleitergrundstoff Silizium geätzt wurden.
Auf dem Höhepunkt ihrer Frustration waren Moore und Noyce 41 Jahre alt. Die Idee zu einer zweiten Firmengründung entstand an einem Frühlingswochenende des Jahres 1968. Moore traf Noyce vor dessen Haus beim Rasenmähen. Noyce gab den entscheidenden Impuls. Er wollte das von ihm entwickelte photochemische Verfahren zur Herstellung von integrierten Schaltkreisen, die Metal Oxide Semiconductor MOS-Technologie, zum Durchbruch bringen. MOS bezeichnet die grundlegenden Schichten im Aufbau eines Transistors nach dieser Technologie: Metall als elektrisch leitendes Material, Siliziumoxid als elektrisch nicht leitendes Material und Silizium als Halbleiter. Noyce ist der Erfinder dieser heute noch maßgeblichen Technologie für die Chip-Produktion. Er hatte auch großen Anteil an der Entdeckung des Transistoreffekts und der Erfindung des integrierten Schaltkreises, dem die heutige Elektronik ihre Leistungsstärke verdankt. Als Halbleiter-Pionier war Gordon Moore davon überzeugt, dass die damals noch vorherrschende Magnetkern-Speichertechnologie alsbald von hochintegrierten Transistorschaltungen auf Silizium abgelöst werden würde.
Größtes Hindernis waren die Kosten: das preiswerteste Speicherelement auf Halbleiterbasis war pro Speicher-Bit mehr als hundertmal teurer als die traditionelle Magnetkern-Technik. "Wir waren jung und selbstbewusst genug, um in voller Unabhängigkeit unseren neuen Weg zu gehen", so erinnerte sich Bob Noyce 20 Jahre später an die Entscheidung, Intel zu gründen. Kurz nach der Unternehmensgründung stieß auch Andrew S. Grove, ein Exilungar, den es nach Kalifornien verschlagen hatte, zu dem Jungunternehmen. Grove war 1963, gleich nach Abschluss seiner Promotion in Chemie an der University of California in Berkeley, zu Fairchild Semiconductor gegangen. Als Produktionschef wurde Grove der erste leitende Angestellte der neu gegründeten Intel Corporation mit Sitz im kalifornischen Mountain View. Hier hatten die Intel-Gründer ein kleines, von Union Carbide Electronics aufgegebenes Gebäude übernommen.
Der Start mit Speicherchips
Intel startete mit einem Geschäftsplan, der aus einer einzigen, mit der Schreibmaschine beschriebenen Seite bestand. Doch er enthielt eine genaue Zielvorgabe: Arbeitsspeicher für Computer auf Halbleiterbasis zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Hochintegration (Very Large Scale Integration, VLSI) von Transistoren auf Silizium steckte im Jahr 1968 noch in den Kinderschuhen. Den Management-Enttäuschungen bei Fairchild folgten alsbald die MOS-Probleme bei Intel:
Ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir einen Reinfall erleben, erinnert sich Andy Grove. Im September 1968 verwettete er im Kollegenkreis eine Flasche Cognac, wenn es bis zum bevorstehenden Erntedank einen stabilen MOS-Transistor gäbe, dessen Schwellenspannung um weniger als ein Zehntel Volt schwanken würde. Man wusste lediglich, dass die Probleme auf Unreinheiten in der Verfahrenstechnik zurückzuführen waren. Und man wusste auch, dass in der angemieteten Fabrik nicht einmal destilliertes Wasser zur Verfügung stand. Zunächst schleppte der Prozess-Ingenieur Tom Rowe destilliertes Wasser in Flaschen herbei. Dann kam er auf die Idee, dem MOS-Prozess etwas geschmolzenen Phosphor hinzuzufügen, gleichsam zur "Desinfektion". Damit war, mehr oder minder zufällig, das Produktionsproblem gelöst - Grove hatte seine Wette verloren.
Als Unternehmen startete Intel zwar mit dem MOS-Prozess, versteifte sich aber nicht allein auf diese Technologie, sondern entwickelte als ersten Speicherbaustein ein bipolares 64-bit-Schottky-RAM. Es wurde im April 1969 unter der Produktbezeichnung Intel 3101 vorgestellt.
Noyce und Moore hatten die Bipolar-Technologie des deutschen Halbleiter-Pioniers Walter Schottky kennen gelernt, als sie gemeinsam (vor ihrem Engagement bei Fairchild) im Shockley Semiconductur Laboratory des amerikanischen Halbleiter-Gurus William Shockley beschäftigt waren. Das Shockley-Labor im kalifornischen Palo Alto gilt als die erste kommerzielle Halbleiterfabrik der Welt.
Einen Durchbruch in der bahnbrechenden MOS-Technologie erwartete Gordon Moore nach den Anfangsschwierigkeiten erst in fünf Jahren. Aber bereits drei Monate nach der Vorstellung des ersten elektronischen Speicherchips auf Halbleiterbasis und gut ein Jahr nach der Firmengründung folgte mit dem Intel 1101 - als statisches RAM - der erste MOS-Baustein der Welt. Während der ersten Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969 arbeitete die kleine Intel-Mannschaft rund um die Uhr am letzten Redesign dieses Chips. Als Produkt war der erste MOS-Speicherbaustein zwar bedeutungslos, aber von der Durchschlagskraft der MOS-Technologie waren Moore und seine Mannschaft überzeugt. Im Gegensatz zur Bipolar-Technik versprach der MOS-Prozess hohe Speichervolumina zu realistischen Kosten bei einem angemessenen Energieverbrauch, der zu einer akzeptablen Wärmeabgabe führte. Unerwünschte Wärme erforderte Kühlaggregate. Die aber standen der Miniaturisierung der Mikroelektronik im Wege.
Im Oktober 1970, in der Hälfte der ursprünglich veranschlagten Zeit, gelang der erste große Sprung nach vorn. Intel stellt unter der Produktbezeichnung 1103 den ersten DRAM (Dynamic Random Access Memory)-Speicherbaustein vor, der auf dem MOS-Prozess basierte und die Vorzüge der Hochintegration zu bieten hatte. Während der Bipolar-Prozess nur noch bei Hochgeschwindigkeits-Bauteilen den Vorzug genoss, entwickelte sich fortan die MOS-Technologie zur bevorzugten Halbleiter-Fertigungstechnik.
Doch dieser Durchbruch war verbunden mit einem kommerziellen Schock: Für unseren ersten Auftrag erzielten wir etwa ein Drittel des Preises, den wir uns vorgestellt hatten, so erinnert sich Les Vadasz, damals verantwortlich für das kaufmännische Management, an das Drama mit dem 1103-DRAM. Der kalkulierte Preis war am Markt nicht zu erzielen. So lernte das noch junge Unternehmen eine ebenso branchentypische wie existenzentscheidende Lektion: die fortlaufende Kostensenkung. Dennoch: Der erste dynamische Speicherchip der Welt vollbrachte ein kleines Wunder. Er deklassierte, nicht zuletzt aufgrund seiner überragenden Leistung und seines minimalen Platzbedarfs, den bis dahin traditionellen Magnetkern-Speicher zu altem Eisen. Knapp anderthalb Jahre nach der Markteinführung war der 1103 der meistverkaufte Halbleiterbaustein der Welt.
Als weitsichtiger Integrations-Stratege hatte Gordon Moore schon 1965 einen Trend erkannt, der später als Mooresches Gesetz nicht nur die Geschichte von Intel, sondern die Entwicklung der gesamten Hochtechnologie maßgeblich geprägt hat.
Das erste EPROM, eine zufällige Entdeckung
Das zweite Baby nach der glücklichen Geburt des Intel 1103 DRAM war nicht geplant. Es kam völlig überraschend. Sein "Vater" und Erfinder Dov Frohman hatte, wie er später einräumte, viel geträumt und sich dann gefragt: warum nicht? Der realisierte Traum war ein programmierbarer Speicherchip, ein Erasable Programmable Read-Only Memory, in der Sprache der Elektronik EPROM genannt. Bereits bei der Vorstellung des ersten EPROMs der Welt auf der Solid State Circuits Conference des Jahres 1971 landete Dov Frohman einen durchschlagenden Erfolg. Er zeigte einen Film über das Bit-Muster der EPROM-Speicherzellen. Als die Zellen einer ultravioletten Lichtquelle ausgesetzt wurden, verließ ein Bit nach dem anderen die Zellen, bis nur noch das Intel Logo übrig blieb. Das letzte Bit war soeben dem EPROM-Speicher entschlüpft - da brach im Konferenzsaal tosender Beifall aus. Das Intel-EPROM 1702 war ein großer Erfolg. Es wurde bis Mitte der achtziger Jahre in hohen Stückzahlen verlangt, nicht zuletzt weil Intel viele Jahre der einzige Hersteller war, der EPROMs in hoher Stückzahl produzieren konnte.
Als große Erfindung war der Mikroprozessor nicht geplant. Das japanische Unternehmen Busicom erteilte Intel bereits im Jahr 1969 den Auftrag, einen Satz Chips für eine programmierbare Rechenmaschine zu entwickeln. Statt der mechanischen Apparatur, die bereits 1885 in den USA erfunden worden war, wollten die Japaner ein „intelligentes“, programmierbares Produkt auf den Markt bringen. Nach den Plänen der Japaner war hierfür ein Design aus zwölf Halbleiterbausteinen erforderlich. Der Intel-Ingenieur Marcian E. 'Ted' Hoff jedoch war davon überzeugt, dass ein Satz von nur vier Chips, zentriert um einen Allround-Logik-Baustein, ausreichen würde. Außerdem glaubte Ted Hoff, dass sein Chip-Satz weitaus mehr Anwendungen zulassen würde als die Programmierung einer Rechenmaschine.
Rechenmaschine
Im Jahr 1971 wurde der erste kommerziell erfolgreiche Mikroprozessor, der Intel 4004, entwickelt. Die 4-Bit Datenbreite reichte für den Einsatz in Taschenrechnern und zur Steuerung von elektronischen Geräten. Entscheidend für seinen Erfolg war die gleichzeitige Verfügbarkeit von EPROMs, da zum erstem Mal einfach zu hantierende „nicht flüchtige“ (non volatile) Programmspeicher zur Verfügung standen. Diese Produktkombination machte das Intel-Konzept zu einem attraktiven Angebot.
Diesem 4-Bit-Prozessor folgte 1972 der Intel 8008 8-Bit-Prozessor und 1974 der 8080.
x86-Prozessoren
Die bekannteste Baureihe von Intel sind die x86er Mikroprozessoren, deren erstes Modell im Jahre 1978 mit dem 8086/8088 erschien und im weit verbreiteten IBM-PC verbaut wurde. Heute baut Intel Chips für Desktop-Computer (Pentium-Serie, Celeron-Serie), für Notebooks (Pentium M/Centrino) und für Workstations und Server den Xeon. Der große Serverprozessor Itanium 2 kann seine hohe Rechenleistung nur mit seinem nativen Befehlssatz IA64 ausspielen. x86-Maschinencode (IA32) führt er über eine integrierte Hardware-Emulation nur langsam aus.
Der große Erfolg der x86er Reihe führte zu einer marktbeherrschenden Stellung in der PC-Industrie, zeitweise 85% der PC-CPUs kamen von Intel. So kam es immer wieder zu Untersuchungen der amerikanischen Wettbewerbsbehörde FTC und Klagen von Konkurrenten. Der heutige einzige größere Konkurrent des Sektors ist AMD (Advanced Micro Devices), die seit 1976 ein Patentaustauschabkommen mit Intel haben, also alle technischen Innovationen wechselseitig genutzt werden können. Derzeit liefern sich beide Firmen einen harten Wettbewerb, der zu immer schnelleren Prozessoren und fallenden Preisen führt. Erst in der letzten Zeit hat hier mit dem Stromverbrauch bzw. der Abwärme ein weiteres Kriterium Bedeutung erlangt.
„big brother inside“
Starke Vertrauensverluste mussten Intel-Prozessoren erleiden, als das Unternehmen 1999 anfing, neue Prozessoren mit einer weltweit eindeutigen Nummer („Prozessor-ID“) zu versehen, die per Software ausgelesen werden konnte. Kritiker befürchteten, diese eindeutige Seriennummer könne als Grundlage für das Ausspionieren und die Überwachung von Computeranwendern dienen. Aufgrund des massiven öffentlichen Drucks hat Intel die Prozessor-ID standardmäßig abgeschaltet und in späteren Prozessor-Generationen ganz auf sie verzichtet.
Siehe auch
- IA-64 – die 64-Bit-Architektur der Itaniumprozessoren
- Liste der Mikroprozessoren von Intel
- IA-32 – die 32-Bit-Architektur der Intelprozessoren ab dem 80386
- EM64T – die 64-Bit-Erweiterung (kompatibel zu AMD64) für IA-32-Prozessoren
- andere Prozessorhersteller: AMD, Motorola, VIA, Transmeta
- Air Guide
Weblinks
- [http://www.intel.com/deutsch/contents.htm Die deutsche Website der Intel]
- [http://www.bigbrotherinside.org/ „big brother inside“-Kampagne 1999]
Kategorie:CPU-Hersteller
Kategorie:Grafikchip-Hersteller
Kategorie:Chipsatz-Hersteller
Kategorie:Unternehmen (USA)
ja:インテル (企業)
ko:인텔
th:อินเทล
1978
Jahreswidmungen
- Der Kranich (lat. Grus grus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Willy Ritschard wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Großbritannien, Irland und Dänemark werden Vollmitglieder der Europäischen Gemeinschaft
- 1. Januar: Bildung der Gemeinde Feldhorst, Kreis Stormarn, aus den bisher eigenständigen Dörfern Steinfeld und Havighorst (KO)
- 2. Januar: In Hamburg feiert die Staatsoper ihr 300jähriges Bestehen
- 17. Januar: Die Poullain-Affäre kostet den nordrhein-westfälischen Finanzminister Friedrich Halstenberg (SPD) sein Amt. Die Westdeutsche Landesbank Girozentrale kündigt am selben Tag nachträglich fristlos ihrem zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Ludwig Poullain
- 25. Januar: Swasiland wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Februar: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den Komoren und Deutschland
- 2. Februar: trat der damalige deutsche Verteidigungsminister Georg Leber von seinem Amt zurück. Den Anlass für den Sturz bildete dabei eine Abhör-Affäre des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), für die er die Verantwortung übernahm
- 15. Februar: Kap Verde wird Mitglied in der UNESCO
- 24. Februar: Aufnahme Spaniens in den Europarat
- 13. März: Der frühere italienische Ministerpräsident Aldo Moro wird von der Terrorgruppe Brigate Rosse (Rote Brigaden) entführt und später ermordet
- 15. März: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mauritius
- 18. März: Todesurteil gegen den ehemaligen pakistanischen Ministerpräsidenten Zulfikar Ali Bhutto wird verhängt
- 27. April: Afghanistan. Militärputsch gegen Mohammad Daud. Taraki wird neuer Präsident und Amin zweiter Mann im Staat
- 8. Mai: Reinhold Messner und Peter Habeler besteigen als erste Menschen den Mount Everest ohne Sauerstoffgerät
- 13. Mai: Komoren. Präsident Ali Soilih wird durch den ehemaligen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard gestürzt
- 17. Juni: Jacques de Larosière, Frankreich, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 26. Juni: Bombenanschlag auf das Schloss Versailles durch bretonische Separatisten
- 7. Juli: Die Salomonen werden von Großbritannien unabhängig
- 10. Juli: Staatspräsident Mokhtar Ould Daddah von Mauretanien wird während eines Militärputschs gestürzt
- 13. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Argentinien sowie zwischen Deutschland und Indonesien
- 17. Juli: Ali Abdallah Saleh wird Staatspräsident des Nordjemen
- 25. Juli: In London wird das erste Retortenbaby geboren
- 26. Juli: Das Landgericht Hamburg weist die Sexismus-Klage von Alice Schwarzer ab
- 21. August: Gründung der Deutschen Botschaftsschule Peking, Volksrepublik China
- 26. August: Johannes Paul I. wird zum Papst gewählt
- 26. August: Sigmund Jähn fliegt als erster Deutscher ins Weltall
- 19. September: Salomonen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 22. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Schweden
- 27. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Finnland. In Kraft seit dem 25. April 1979
- 1. Oktober: Tuvalu wird unabhängig von Großbritannien
- 16. Oktober: Johannes Paul II. wird zum Papst gewählt
- 20. Oktober: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Neuseeland
- 2. November: Namibia wird Mitglied in der UNESCO
- 3. November: Dominica wird unabhängig von Großbritannien
- 5. November: 50,47 % der Österreicher stimmen bei einer Volksabstimmung gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Zwentendorf, das erste und einzige kommerzielle Kernkraftwerk in Österreich
- 11. November: Maumoon Abdul Gayoom wird Staatspräsident auf den Malediven
- 23. November: der Genfer Wellenplan zur Neuordnung der Sendefrequenzen der Rundfunksender im Lang- und Mittelwellenbereich tritt in Kraft
- 25. November: Abkommen zwischen Deutschland und Oman über wirtschaftliche und industrielle Zusammenarbeit
- 27. November Es wird die Gründung der Arbeiterpartei Kurdistans, PKK (Partîya Karkêren Kurdîstan) im Dorf Fis bei Landkreis Lice in Diyarbakir bekannt gegeben. Vor der Gründung war die Partei als „Apocular“ bekannt, die von 1974 bis 1978 ideologisch, politisch und soziologische Untersuchungen zu der kurdischen Gesellschaft durchführten. Gründer, Vorsitzender, Stratege und Ideologe der PKK ist seit der Gründung Abdullah Öcalan
- 5. Dezember: Afghanistan. Unterzeichnung eines Vertrages über „Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit“ durch Taraki in Moskau
- 8. Dezember: Dominica wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 19. Dezember: Investitionsschutzabkommen zwischen Deutschland und Jemen
- 22. Dezember: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Israel
- 27. Dezember: Spanien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- Die Vereinten Nationen entsenden Mission UNIFIL in den Libanon, um den libanesischen Bürgerkrieg beenden zu helfen
- Beitritt Liechtensteins zum Europarat
- Erstausstrahlung von Douglas Adams' Per Anhalter durch die Galaxis auf BBC Radio 4
- Die Kommunisten übernehmen die Macht in Afghanistan
Kultur
- In Rennes (Frankreich) findet das 5. Festival des Arts Traditionnels statt, bei dem sowohl Amateur- als auch professionelle Künstler auftreten. Es wird unter anderem die traditionelle Dhikr-Zeremonie der Dscherrahi-Derwische aus Istanbul (Türkei) unter der Leitung von Sheikh Muzaffer Efendi aufgeführt, nachdem die türkische Regierung erstmals die Erlaubnis dazu gegeben hat, dass Anhänger eines Sufi-Ordens die Türkei zu diesem Zweck verlassen dürfen
- 12. April: Uraufführung der Oper Le Grand Macabre von György Ligeti an der Königlichen Oper in Stockholm
- 9. Juli: Uraufführung der Oper Lear von Aribert Reimann an der Bayerischen Staatsoper in München
- 1. Oktober: Uraufführung der Oper Christophorus oder Die Vision einer Oper von Franz Schreker in Freiburg im Breisgau
- 25. Dezember: Uraufführung der Oper Der Engel von Prag von Cesar Bresgen am Festspielhaus Salzburg
Gesellschaft
- 1978 ist ein „Dreipäpstejahr“: Nach dem Tod von Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini (Paul VI.) wurde Albino Luciani (Johannes Paul I.) zum Papst gewählt, starb allerdings nach 33 Tagen im Amt, bevor Karol Wojtyła (Johannes Paul II.) Papst wurde
Katastrophen
- 1. Januar: Bombay, Indien. Eine Boeing 747 der Air India explodierte und stürzte ins Meer, Minuten nach dem Start. Alle 213 Menschen an Bord starben
- 1. März: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Continental Airlines auf dem Weg nach Honolulu, Hawaii, schießt über die Landebahn hinaus und geht sofort in Flammen auf. Durch die schnelle Reaktion der Flughafen-Feuerwehr starben nur 3 Menschen, 195 konnten gerettet werden
- 17. März: Ölpest vor der bretonischen Küste: Der Öltanker Amoco Cadiz (BP/Amoco, USA) sinkt und verliert 223.000 t Rohöl
- 20. April: Russland. Eine Boeing 707 der Korean Air war durch russische Kampf-Jets beschossen und zur Notlandung auf einem zugefrorenen See gezwungen worden. 2 Menschen starben, 107 überlebten
- 8. Mai: Pensacola, Florida, USA. Eine Boeing 727 der National Airlines stürzt beim Landeanflug auf Pensacola in ca. 4 m tiefes Wasser. 3 Menschen starben
- 18. Mai: der 351 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders Zehlendorf bricht nach einer Flugzeugkollision zusammen.
- 26. Juni: Toronto, Kanada. Eine Douglas DC-9 der Air Canada schoss beim Start über die Landebahn hinaus. 2 von 107 Menschen an Bord starben.
- 11. Juli: San Carlos de la Rapita/Costa Dorada, Spanien. Ein mit 23 Tonnen Propylen-Flüssiggas beladener Tankwagen kommt von der Nationalstraße 340 ab. Er durchbricht die Mauer des Campingplatzes [Los Alfaques], wo er explodiert und den Platz in eine Flammenhölle verwandelt. 216 Menschen sterben und über 300 werden verletzt, davon 64 schwer.
- 3. September: Schweres Erdbeben auf der Schwäbischen Alb mit Epizentrum Albstadt, Stärke 7–8 auf der 12-teiligen Mercalli-Skala (Stärke 6 auf der Richterskala)
- 16. September: Erdbeben der Stärke 7,8 im Iran, ca. 15.000 Tote
- 25. September: Über San Diego stößt eine Boeing 727 der Pacific Southwest Airlines mit einem Sportflugzeug vom Typ Cessna 172 zusammen und stürzt auf ein Siedlungsgebiet nördlich der Innenstadt. 151 Menschen sterben in den Flugzeugen insgesamt und am Boden ca. 10 durch Zerstörungen der Wrackteile. Es war eines der schwersten Unglücke in den USA.
- 15. November: Colombo, Sri Lanka. Eine Douglas DC-8 auf dem Rückflug von Mekka geriet in einen Wirbelsturm während des Landeanflugs auf den Flughafen Bandaranaike, etwa 1 km entfernt. 183 Menschen starben, 66 wurden gerettet.
- 23. Dezember: Palermo, Sizilien, Italien. Eine Douglas DC-9 der Alitalia stürzte beim Landeanflug ca. 6 km vor dem Flughafen ins Mittelmeer. 21 Menschen wurden durch Besatzungen von Fischerbooten gerettet, 108 Menschen starben.
- 28. Dezember: Portland, Oregon, USA. Einer Douglas DC-8 der United Airlines ging der Treibstoff kurz vor der Landebahn aus. 10 Menschen starben, 179 wurden gerettet.
- 28. Dezember: starke Schneefälle in Norddeutschland weiten sich zur Schneekatastrophe aus.
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Mario Andretti wird Formel-1-Weltmeister
- 15. Februar: Leon Spinks gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 9. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ken Norton im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 3. August: Abreise der 1. Mannschaft des FC Falke von 1930 Markt-Schwaben eV in die USA
- 20. August: An dem Tag hatte das längste Spiel in der Geschichte des Sports stattgefunden. Das Match zwischen US-Tischtennisspieler Danny Price und Randy Nunes dauerte 132 Stunden und 31 Minuten. Das Spiel wurde in das Guinness: Buch der Rekorde eingetragen
- 10. November: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Alfredo Evangelista im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch K.O
- Fußballweltmeisterschaft in Argentinien, Weltmeister wurde Argentinien vor den Niederlanden, Brasilien und Italien
- 1. Januar: Nina Bott, deutsche Schauspielerin
- 2. Januar: David Mujiri, georgischer Fußballspieler
- 3. Januar: Mike York, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- | | |