Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Brendan Behan

Brendan Behan

Brendan Francis Aidan Behan (
- 9. Februar 1923 in Dublin; † 20. März 1964 ebenda war Schriftsteller, Journalist, IRA-Aktivist und einer der bedeutendsten irischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er schrieb sowohl in englischer als auch in irisch-gälischer Sprache.

Leben

Brendan Behans Leben war kurz, wild und intensiv. Er war der Sohn des Anstreichers und Gewerkschaftsaktivisten Stephen Behan und seiner Frau Kathleen Kearney. Er hatte zwei ältere Halbbrüder, drei jüngere Brüder und eine Schwester. Bei seiner Geburt saß sein Vater gerade wegen Aktivitäten in der verbotenen IRA im Gefängnis. Der junge Brendan wuchs am Rande eines Dubliner Slumviertels auf - in einer verarmten aber sehr gebildeten bürgerlichen Familie. Von Kindheit an war er mit der irischen Literatur vertraut.

Der Rebell

Die Jahre 1939-1947 verbrachte Brendan Behan fast durchgehend hinter Gittern. Mit 13 verließ er die Schule, und mit 16 ließ er sich von der IRA anwerben, um Sprengstoffanschläge in England zu begehen. Aber noch bevor er Unheil stiften konnte, wurde er in Liverpool gefasst und zu drei Jahren Jugendhaft in der Modell-Strafanstalt Borstal verurteilt. Die zwei Jahre, die er dort absitzen musste, verarbeitete er später in dem autobiographischen Roman Borstal Boy. 1941 nach Dublin entlassen, wurde er schon 1942 wegen der angeblichen Beteiligung an zwei Polizistenmorden erneut inhaftiert, zunächst im Dubliner Mountjoy-Gefängnis, dann in Arbour Hill, danach im berüchtigten Curragh Internierungslager. Das Urteil lautete auf 14 Jahre, Behan kam aber dank einer Generalamnestie schon 1946 wieder frei. Später sollte er noch mehrmals für kurze Zeit im Gefängnis landen, u. a. wegen Fluchthilfe, Trunkenheit und Randalierens. Auch diese Zeit hat er später literarisch aufgearbeitet in Confessions of an Irish Rebel (deutsch: Bekenntnisse eines irischen Rebellen). Alles in allem hat Brendan Behan seine Aktivitäten für die IRA später sehr selbstironisch gesehen: "Ich bin kein Krieger. Ich bin eine absolute Null. Die IRA hatte genügend militärischen Sachverstand, mich zu nichts anderem als zu Botengängen einzusetzen." Behan fühlte sich dem linken Flügel der Untergrundorganisation zugehörig und brachte zeitlebens das Kunststück fertig, bekennender Sozialist und frommer, praktizierender Katholik zu sein.

Der Autor

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis arbeitete Behan zunächst als Anstreicher. Er hatte aber schon im Mountjoy-Gegängnis zu schreiben begonnen. Seine Hafterlebnisse sollten sein ganzes Werk prägen.

Anfänge

Behans erstes Stück The Landlady sowie einige Kurzgeschichten entstanden noch während seiner Haftzeit. Einige davon wurden in der angesehenen Literaturzeitschrift The Bell veröffentlicht, ansonsten aber fand Behan in Dublin zunächst wenig Anerkennung. Nachdem er 1947 in Manchester noch einmal kurz inhaftiert worden war, wurde er nach Frankreich abgeschoben. Erst in Paris wandte er sich, ermutigt u. a. von Samuel Beckett und Albert Camus, ernsthaft dem Schreiben zu. Er arbeitete als Journalist, etwa für den Rundfunk und schreckte nach eigenen Aussagen auch nicht davor zurück, pornographische Texte zu verfassen, wenn sie ihm ein wenig Geld einbrachten.

Der Durchbruch

Seit 1951 lebte Behan wieder in Dublin, wo er als trinkfester, sangesfreudiger und wilde Reden schwingender Kneipenliterat bald zu lokaler Berühmtheit aufstieg. 1954 schrieb er das Theaterstück The Quare Fellow (in Deutschland als Der Spaßvogel oder Der Mann von morgen früh bekannt), das in einem Gefängnis in den Nachtstunden vor der Hinrichtung eines Insassen spielt. Das Stück wurde 1955 im Dubliner Pike Theatre uraufgeführt und war ein sensationeller Erfolg. Die Aufführung im Theatre Royal von Stratford in England im Jahr darauf machte Behan auch international zum gefeierten Bühnenautor. 1962 wurde The Quare Fellow verfilmt. Im Jahr der Dubliner Premiere hatte Brendan Behan die Malerin Beatrice Ffrench-Salkeld geheiratet. 1957 erschienen Borstal Boy und das Stück The Hostage (gälisch: An Giall; deutsch: Die Geisel), das zu einem noch größeren Erfolg wurde als The Quare Fellow. Die Tragikomödie spielt in einem Bordell, in dem ein englischer Soldaten als Geisel gehalten wird, um einen zum Tode verurteilten IRA-Mann freizupressen. Bei vielen seiner früheren Kampfgenossen brachte ihm die sympathische Schilderung des Soldaten und die Darstellung der Geiselnehmer als humorlose Fanatiker freilich herbe Kritik ein.

Frühes Ende

Brendan Behan lernte nie mit dem Erfolg umzugehen, er machte ihm teilweise sogar Angst. Das Geld das er mit seinen Stücken verdiente, investierte er zu einem großen Teil in Alkohol. Er hörte auch dann nicht mit dem Trinken auf, als er nach 1956 regelmäßig Medikamente gegen Diabetes einnehmen musste. Sein exzessiver Lebensstil und die Anforderungen, die an ihn als gefragten Autor gestellt wurden, ließen ihn kaum noch zum Schreiben kommen. Seine letzten Werke entstanden als Tonbandaufnahmen, so Brendan Behan's Island, Brendan Behan's New York, Confessions of an Irish Rebel sowie der nach seinem Tod erschienene Krimi The Scarperer (deutsch: Der Spanner). Ebenso entstand sein letztes, unvollendetes Theaterstück Richard's Cork Leg (deutsch: Richards Corkbein), das auf einem Friedhof spielt aber eine überschäumend fröhliche Feier des Lebens darstellt. Vom Alkohol- und Medikamentenkonsum geschwächt, starb Brendan Behan 1964 erst 41-jährig in einem Dubliner Krankenhaus. Die irische Tageszeitung Daily Express bezeichnete Behan in einem Nachruf als "zu jung, um zu sterben, aber zu betrunken, um zu leben." Die IRA stellte bei seinem Begräbnis ein Ehrengeleit.

Bedeutung

Brendan Behan gilt als Erneuerer des englischsprachigen Theaters. Sein überschwenglicher Humor und seine umgangssprachlichen, immer wieder von schmissigen Songs unterbrochnen Dialoge waren zu seiner Zeit wegweisend und haben ihre Frische bis heute bewahrt. In Irland ist er vor allem populär wegen seiner Lieder und wegen der Wiederbelebung des Gälischen als Literatursprache. In Deutschland wurde Brendan Behan vor allem durch die Inszenierungen seiner Stücke durch Peter Zadek bekannt. Viele seiner Werke wurden von Heinrich Böll und seiner Frau Annemarie ins Deutsche übersetzt.

Zitate


- Moral ist das, was man nicht tut, weil andere zuschauen.
- Damit Gott uns die Sünden vergeben kann, müssen wir erst einmal sündigen.
- Euer Dogma, ich muss es verachten, beruht auf den Hoden von Heinrich dem Achten. (über die anglikanische Kirche)
- Die unheimlichste aller Erfindungen ist der Spiegel. Woher nehmen die Menschen nur den Mut, da hineinzuschauen?
- Kritiker sind wie Eunuchen in einem Harem: Sie wissen, wie's geht, sie haben jeden Tag dabei zugesehen, aber es selber zu tun sind sie unfähig.
- Es hat schon etwas Tröstliches, dass unterhalb der Gürtellinie auch der klügste Professor sich nur wenig von einem Affen unterscheidet.
- Eheliche Treue ist hauptsächlich Gewohnheit. Man geht weiter zum Einzelhändler, obwohl es genug Großmärkte gibt.
- Es ist schwierig, zu einer Dame aufzusehen, wenn sie unter einem liegt.
- Ich hielte es für höchst angebracht, dass jedem Parlamentsgebäude, ob in Dublin, Belfast, London, Wladiwostok, Moskau, Peking, West-Berlin, Ost-Berlin, Süd-Berlin, Nord-Berlin, New York, Washington oder irgendwo sonst, eine psychiatrische Klinik gegenüber stände.
- Die Welt ist ein Irrenhaus, und deshalb ist es nur richtig, dass sie von bewaffneten Idioten bewacht wird.
- Ich habe auf einem Reklameschild gelesen "Drink Canada Dry" und sofort damit angefangen.
- Wasser ist nicht zum Trinken da, sonst hätte Gott nicht so viel davon gesalzen.
- Gott segne sie, Schwester. Mögen alle ihre Söhne Bischöfe werden. (zu der Nonne, die ihm auf dem Sterbebett einen Schluck Whiskey verweigerte)

Werke

Englische Werksausgabe


- Behan - The Complete Plays, London 1978 (enthält The Hostage, The Quare Fellow, Richard's Cork Leg sowie die drei Einakter Moving Out, A Garden Party und The Big House
- The Letters of Brendan Behan London, 1992

Deutsche Werksausgaben


- Die Geisel und andere Stücke, Berlin 1977 (enthält auch Der Spaßvogel und Richards Korkbein)
- Borstal Boy, Frankfurt am Main, 1980
- Bekenntnisse eines irischen Rebellen, Frankfurt am Main, 1981
- Der Spanner, Frankfurt am Main, 1984
- Das gleiche nochmal! Romanfragment und 14 Streiflichter, Hamburg 1991

Literatur


- Jan Kaestner: Brendan Behan: das dramatische Werk. Lang-Verlag, Frankfurt am Main 1978. ISBN 3-261-02499-2

Weblinks


- deutsch: http://www.scoteire.de/irland/literature/behan.htm
- englisch: http://www3.sk.sympatico.ca/frasm/behan.htm Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan Behan, Brendan

9. Februar

Der 9. Februar ist der 40. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 325 Tage bis zum Jahresende (326 Tage in Schaltjahren).

Ereignisse


- 1354 - Anna von Schweidnitz wird in Aachen zur deutschen Königin gekrönt.
- 1534 - In Münster wird von Wiedertäufern unter Jan van Leyden unter Mitarbeit von Jan Matthys das Täuferreich errichtet.
- 1567 - Lord Darnley, zweiter Ehemann von Maria Stuart wird nahe Edinburgh ermordet, vermutlich durch den Earl of Bothwell.
- 1801 - Der Friede von Lunéville beendete den Krieg der 2. Koalition gegen Frankreich (Koalitionskriege).
- 1827 - Die Münzstätte in Karlsruhe nimmt im Beisein des Großherzogs Ludwig von Baden ihren Betrieb auf.
- 1861 - Jefferson Davis wird zum Präsidenten der amerikanischen Südstaaten gewählt.
- 1904 - Beginn des Russisch-Japanischen Krieges mit dem Angriff auf Port Arthur und das Kriegsschiff Warjag
- 1920 - Nach dem Svalbard-Vertrag (Svalbård) werden die vorher selbständigen Inseln Spitzbergen an Norwegen übertragen.
- 1973 - Großbritannien und Frankreich nehmen diplomatische Beziehungen zur DDR auf.
- 1993 - Die Slowakei wird Mitglied in der UNESCO.
- 1998 - Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 1999 - Offene Kämpfe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Großbritannien. Tod von Prinzessin Margaret.
- 2003 - Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffnen die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin

Wissenschaft, Technik


- 1996 - Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt.

Kultur


- 1711 - Uraufführung der Oper Henrico IV. von Johann Mattheson in Hamburg.
- 1751 - Uraufführung der Oper Ifigenia in Aulide von Niccolò Jommelli am Teatro Apollo in Rom.
- 1829 - Uraufführung der Oper Pierre et Catérine von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1893 - Die lyrische Komödie "Falstaff" von Giuseppe Verdi wird in der Mailänder Skala uraufgeführt.
- 1923 - Uraufführung der Operette Die gelbe Jacke von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1929 - Uraufführung der komischen Oper Der Tenor von Ernst von Dohnányi in Budapest.
- 1964 - Erster Auftritt der Beatles im US-Fernsehen ("The Ed Sullivan Show"), wodurch sie einem Millionenpublikum bekannt werden.
- 1972 - Die Wings spielen ihr erstes Konzert an der Universität von Nottingham.
- 1995 - Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet.
- 2000 - Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet.

Religion


- 1119 - Kalixt II. wird im französischen Vienne inthronisiert.
- 1621 - Alessandro Ludovisi wird zum Papst Gregor XV. gewählt.

Katastrophen


- 1945 - Das deutsche Passagierschiff "General von Steuben" wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Dabei kommen etwa 3500 Menschen ums Leben.
- 1975 - Deutschland. Ein Transportflugzeug der Deutschen Luftwaffe stürzt auf der Insel Kreta, Griechenland ab. Es gibt 42 Tote.
- 1992 - Nahe Diouloulou, Senegal. stürzt eine aus Dakar kommende Convair CV 640 der Gambcrest beim Landeanflug ab, wobei 31 der 59 Menschen an Bord umkommen.

Sport


  - Eintragungen von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1441 - Nisamaddin Alischer Nawoi, usbekischer Dichter, Künstler und Politiker
- 1645 - Johann Aegidius Bach, deutscher Bratschist
- 1700 - Daniel Bernoulli, schweizer Mathematiker
- 1741 - Ferdinand Franz Maria Bouget, deutscher Oberst
- 1761 - Johann Ladislaus Dussek, Klavierspieler und Komponist
- 1763 - Ludwig I. Wilhelm August von Baden, Großherzog von Baden
- 1773 - William H. Harrison, US-amerikanischer General und der 9. Präsident der USA
- 1775 - Farkas Wolfgang Bolyai, ungarischer Mathematiker
- 1777 - Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin
- 1778 - Hammamizade Ismail Dede Efendi, osmanischer Komponist
- 1789 - Franz Xaver Gabelsberger, deutscher Erfinder der Stenografie
- 1802 - Josef František Hunke, böhmischer Komponist
- 1830 - Abd ul Asis (Abdülaziz), 32. Sultan der Osmanen
- 1834 - Felix Dahn, deutscher Schriftsteller
- 1834 - Gustav Ritter von Meyer, Justizrat und Ehrenbürger von Bayreuth
- 1845 - Ludwig Forrer, schweizer Politiker
- 1846 - Wilhelm Maybach, deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer
- 1853 - Leander Starr Jameson, britischer Arzt und Politiker
- 1863 - Anthony Hope, englischer Rechtsanwalt und Autor
- 1865 - Erich Dagobert von Drygalski, deutscher Geograph und Geophysiker, Leiter der Südpolexpedition 1901
- 1866 - Alexandre-François-Louis Cailler, schweizer Unternehmer der Schokoladenindustrie
- 1866 - Eduard Thöny, österreichischer Zeichner und Karikaturist ("Simplicissimus")
- 1874 - Amy Lowell, US-amerikanische Lyrikerin (Pulitzer Preis 1926)
- 1879 - Natanael Berg, schwedischer Komponist
- 1880 - Leopold Fejér, ungarischer Mathematiker
- 1885 - Alban Berg, österreichischer Komponist
- 1886 - Ivo Hauptmann, deutscher Maler
- 1886 - Wilhelm Vocke, deutscher Finanzfachmann und Bankier
- 1888 - Cas Ruffelse, niederländischer Fußballspieler
- 1890 - Jacobus Johannes Pieter Oud, niederländischer Architekt und Stadtplaner
- 1891 - Ronald Colman, britischer Schauspieler
- 1891 - Pietro Nenni, italienischer Politiker
- 1892 - Robert Geritzmann, deutscher Politiker
- 1895 - Hermann Brill, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1895 - Max Valier, südtiroler Schriftsteller, Astronom und Raketenbau-Pionier.
- 1896 - Alberto Vargas, berühmt für seine Pin-Up Zeichnungen geworden
- 1902 - Gertrud Scholtz-Klink, Reichsfrauenführerin im Dritten Reich
- 1905 - David Burghley, britischer Leichtathlet und langjähriger IAAF-Präsident
- 1906 - André Kostolany, US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist, Schriftsteller
- 1907 - H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker
- 1909 - Dean Rusk, US-amerikanischer Politiker, Außenminister
- 1909 - Harald Genzmer, deutscher Komponist
- 1910 - István Arató, ungarischer Komponist
- 1910 - Jacques Monod, französischer Biochemiker (Medizinnobelpreis 1965)
- 1913 - Astrid Krebsbach, deutsche Tischtennisspielerin
- 1914 - Ernest Tubb, US-amerikanischer Sänger
- 1923 - Brendan Behan, war Schriftsteller, Journalist, IRA-Aktivist und Dramatiker
- 1923 - Heinz Drache, deutscher Schauspieler
- 1925 - Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter
- 1927 - David Wheeler, britischer Computerpionier
- 1928 - Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer
- 1930 - Paul Levi, deutscher Politiker
- 1931 - Philipp Harnoncourt (Philipp Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt), deutscher katholischer Theologe und Priester
- 1931 - Robert Morris, US-amerikanischer Künstler
- 1931 - Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller
- 1932 - Gerhard Richter, deutscher Maler und Grafiker
- 1934 - Manfred von Richthofen (Sport), deutscher Sportler, Unternehmer und Sportfunktionär
- 1936 - Georg Sterzinsky, deutscher Kardinal und Erzbischof
- 1937 - Fritz Ewert, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Barry Mann, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939 - Janet Suzman, südafrikanische Schauspielerin
- 1940 - Brian Bennett, britischer Musiker
- 1940 - Hubert Burda, Kunsthistoriker und Verleger
- 1940 - John M. Coetzee, südafrikanischer Schriftsteller
- 1942 - Carole King, amerikanische Rock-/Pop-Musikerin
- 1942 - Mark Mathis, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Joe Pesci, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Joseph E. Stiglitz, US-amerikanischer Ökonom
- 1944 - Alice Walker, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1944 - Barbara Lewis, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1947 - Carla Del Ponte, schweizerische Juristin, Chefanklägerin beim UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag
- 1947 - Joe Ely, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1949 - Konrad Elmer, deutscher Politiker
- 1954 - Ulrich Walter, deutscher Physiker und Astronaut
- 1955 - Charles Shaugnessy, englischer Schauspieler
- 1960 - Holly Johnson, britischer Sänger
- 1963 - Travis Tritt, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1965 - Dieter Baumann, deutscher Langstreckenläufer
- 1966 - Christoph Maria Herbst, deutscher Schauspieler, Komödiant
- 1966 - Ellen van Langen, niederländische Leichtathletin
- 1967 - Edson Cordeiro, brasilianischer Sänger
- 1976 - Ionela Tirlea-Manolache, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 1977 - Björn Weikl, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Mena Suvari, US-amerikanische Schauspielerin
- 1979 - Irina Slutskaya, russische Eiskunstläuferin
- 1980 - Angelos Charisteas, griechischer Fußballspieler
- 1985 - David Gallagher, US-amerikanischer Schauspieler

Gestorben


- 1185 - Dietrich von Landsberg, Markgraf
- 1199 - Minamoto no Yoritomo, 1. Shogun Japans
- 1450 - Agnès Sorel, Maitresse des französischen Königs Karl VII.
- 1670 - Friedrich III. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1740 - Vincent Lübeck, Komponist des Barock
- 1796 - Qianlong, Chinesischer Kaiser des Qing-Dynastie
- 1812 - Franz Anton Hoffmeister, deutscher Komponist
- 1824 - Anna Katharina Emmerick, Ordensschwester des Augustinerordens und Mystikerin
- 1846 - Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner
- 1861 - Francis Danby, irischer Maler
- 1874 - Jules Michelet, französischer Historiker
- 1880 - Adolphe Crémieux, Rechtsanwalt, Politiker und Journalist
- 1881 - Fjodor Dostojewski, russischer Schriftsteller
- 1881 - Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller
- 1886 - Winfield Scott Hancock, US-amerikanischer General
- 1891 - Johan Barthold Jongkind, niederländischer Maler
- 1905 - Adolph von Menzel Maler, Zeichner und Illustrator
- 1906 - Paul Laurence Dunbar, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1917 - Károly Hornig, Erzbischof von Veszprém und Kardinal
- 1929 - Walter Gramatté, deutscher Maler des magischen Realismus
- 1930 - Paul Levi, deutscher Rechtsanwalt und Politiker
- 1932 - Paul Neumann, österreichischer Schwimmer
- 1941 - Elizabeth von Arnim, Schriftstellerin
- 1943 - Johann Wilhelm Trollmann, deutscher Boxer
- 1944 - Myra Brooks, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 - Karl Valentin, bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent
- 1960 - Arthur Schütz, österreichischer Ingenieur und Schriftsteller
- 1960 - Ernst von Dohnányi, ungarischer Pianist und Komponist
- 1964 - Ary Barroso, brasilianischer Komponist und Sänger
- 1972 - Artur Wypochowicz, Antifaschist und Kommunalpolitiker
- 1976 - Percy Faith, US-amerikanischer Orchesterleiter
- 1977 - Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, russischer Flugzeugkonstrukteur
- 1978 - Hans Stuck, deutsch-österreichischer Rennfahrer
- 1981 - Bill Haley, US-amerikanischer Rock'n Roll-Musiker
- 1984 - Juri Wladimirowitsch Andropow, Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU
- 1987 - Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer
- 1989 - Hermann Conring (Bundestagsabgeordneter), deutscher Politiker und MdB
- 1994 - Howard M. Temin, US-amerikanischer Biologe, Nobelpreisträger
- 1995 - Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär
- 1995 - James William Fulbright, US-amerikanischer Politiker
- 1996 - Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger
- 1996 - August Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1998 - Halldór Laxness, isländischer Schriftsteller
- 2000 - Hans Platschek, deutscher Maler und Publizist
- 2001 - Herbert Simon, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 2002 - Princess Margaret, britische Prinzessin
- 2003 - Herma Bauma, österreichische Leichtathletin und Handballerin
- 2003 - Miquel Batllori, spanischer Historiker und Philosoph
- 2004 - Gerhard Riedmann, österreichischer Schauspieler
- 2005 - Heribert Klein, deutscher Journalist und Organist
- 2005 - Jimmy Smith, US-amerikanischer Jazz- und Bluesorganist
- 2005 - Sylvia Rafael, israelische Agentin
- 2005 - Ursula Schröder-Feinen, deutsche Opernsängerin

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Katharina
- Sankt Apollonia, Schutzpatronin gegen Zahnschmerzen
- katholischer Gedenktag für Alto, Anna Katharina Emmerick, Ansbert von Rouen, Gottschalk von Siloë, Julian von Speyer, Lambert von Neuwerk, Michael Febres Cordero
- evangelischer Gedenktag für John Hooper
- orthodoxer Gedenktag für Nikephoros, Petrus von Damaskus
- koptischer Gedenktag für Paphnutius von Ägypten

Siehe auch


- 8. Februar - 10. Februar
- 9. Januar - 9. März
- Februar - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0209 ja:2月9日 ko:2월 9일 simple:February 9 th:9 กุมภาพันธ์

1923

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Karl Scheurer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das anthrophosopische Zentrum Goetheanum bei Basel brennt bis auf die Grundmauern nieder
- 2. Januar: Konferenz über die durch die Weimarer Republik zu leistenden Reparationszahlungen
- 11. Januar: Ruhrbesetzung: Nachdem französische und belgische Truppen 1921 die Städte Duisburg und Düsseldorf besetzt haben, rücken sie von dort in das Ruhrgebiet ein. Es kommt zu Streiks, Sabotageakten, Anschlägen auf die Besatzungstruppen und einer großen Anzahl von Todesurteilen
- 16. Februar: Das von Gustav Radbruch entworfene erste deutsche Jugendgerichtsgesetz (RJGG) wird erlassen
- 24. Juli: Die Türkei erreicht im Vertrag von Lausanne eine Revision des Vertrags von Sèvres
- 11. August: Deutschland stellt die Reparationslieferungen ein
- 12. August: Sturz der Regierung Wilhelm Cuno
- 13. August: Gustav Stresemann (DVP) wird neuer Reichskanzler
- 24. September: Gustav Stresemann erklärt das Ende des passiven Widerstands
- 27. September: In Deutschland wird wegen des Separationsversuchs von Bayern nach dem Ende des passiven Widerstandes der Ausnahmezustand erklärt
- 9. Oktober: Gründung der Preußischen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (Preussag AG)
- 22. Oktober: Die Duisburger Gruppe des Rheinischen Unabhängigkeitsbundes ruft die „Rheinische Republik“ aus.
- 23. Oktober: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Johannes Hoffmann erklärt sich mit einigen Sozialdemokraten bereit, einen unabhängigen Pfälzischen Staat innerhalb des Deutschen Reiches zu gründen. Der Vorschlag stößt bei der Beamtenschaft und den Parteien auf Ablehnung. Auch die pfälzische Sozialdemokratie distanziert sich von Hoffmann
- 23. Oktober: Beginn des Hamburger Aufstandes der KPD in Hamburg und Schleswig-Holstein
- 29. Oktober: Reichsexekution gegen Sachsen wegen der Regierungsbeteiligung der KPD unter Ministerpräsident Erich Zeigner SPD
- 29. Oktober: Ausrufung der Republik Türkei durch Kemal Atatürk
- 6. November: Reichsexekution gegen Thüringen wegen der Regierungsbeteiligung der KPD unter Ministerpräsident August Frölich SPD
- 9. November: Sturm auf die Feldherrenhalle in München, erster Versuch Hitlers, die Macht zu erlangen. (Hitlerputsch)
- 11. November: NSDAP und KPD werden verboten
- 12. November: Heinz Orbis proklamiert in Speyer die Autonome Pfälzische Republik
- 15. November Einführung der Rentenmark zur Bekämpfung der Hyperinflation in Deutschland
- 30. November: Wilhelm Marx, Mitglied der Zentrumspartei, wird Reichskanzler
- „Bevölkerungsaustausch“ (wechselseitige Vertreibung) zwischen Türkei und Griechenland und Bulgarien und Griechenland (siehe Vertrag von Lausanne)
- Übernahme des bay. Heeres in die Reichswehr
- Ende eines Bürgerkrieges in Irland nach der Teilung in Nordirland und die irische Republik

Wissenschaft und Technik


- 15. August bis 30. September: Die erste Bauhaus-Ausstellung findet in Weimar statt, u. a. mit der Präsentation eines Musterhauses
- 29. Oktober: Der deutsche Rundfunk wird offiziell gestartet. Seine erste Sendung fand am 29. Oktober von 8 bis 9 Uhr abends statt, die von der Gesellschaft „Radiostunde“, der späteren bekannten „Berliner Funkstunde“, aus dem Voxhaus gesendet wurde
- 7. Dezember: Edwin Hubble beweist die Existenz von Himmelskörpern, die außerhalb unserer Milchstraße liegen anhand des Andromedanebels

Kultur


- 9. Februar: Uraufführung der Operette Die gelbe Jacke von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 1. April: Uraufführung der Operette Mädi von Robert Stolz in Berlin
- 21. April: Uraufführung der Operette Lagunenzauber von Nico Dostal im Opernhaus Graz
- 14. Mai: Uraufführung der Oper The Perfect Fool von Gustav Holst in London
- 14. September: Uraufführung der Operette Ein Märchen aus Florenz von Ralph Benatzky am Johann Strauß-Theater in Wien
- 15. November: Uraufführung der Oper Srdce (Das Herz) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 20. November: Uraufführung der Oper Die Höhle von Salamanca von Bernhard Paumgartner an der Staatsoper in Dresden
- 22. Dezember: Uraufführung der Operette Marietta von Walter Kollo in Berlin
- Gründung der Jugendbewegung Bund Neudeutschland

Katastrophen


- 24. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in der Republik China, etwa 5.000 Tote
- 25. Mai: ein Erdbeben der Stärke 5,7 im Iran, etwa 2.200 Tote
- 1. September: Großes Erdbeben in der Region Kanto, Japan, 140.000 Tote
- 8. September: Durch einen Navigationsfehler der Geschwaderführung stranden 7 Zerstörer der US-Navy am Point Arguello nördlich von Los Angeles. 22 Tote und Totalverlust aller 7 Schiffe. Siehe: Honda Point Katastrophe
- 1. Dezember: Die Gleno-Talsperre im Valle di Scalve in Bergamo/Italien bricht; bei der Katastrophe sterben bis zu 600 Menschen
- 21. Dezember: Mittelmeer, Sahara. Das französische Luftschiff Dismude verschwand bei einem Flug Richtung Sahara. Die 50 Personen der Besatzung gelten als vermißt

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Mailand mit 3:1
- 28. April: Das Wembley-Stadion in London wird mit dem Cupfinale zwischen West Ham United und den Bolton Wanderers eröffnet

Geboren


- 3. Januar: Nell Rankin, US-amerikanische Opernsängerin († 2005)
- 5. Januar: Sam Phillips, Gründer der Plattenfirma Sun Records († 2003)
- 8. Januar: Joseph Weizenbaum, deutscher-amerikanischer Informatiker und Computerkritiker
- 8. Januar: Bryce DeWitt, US-amerikanischer theoretischer Physiker († 2004)
- 9. Januar: Karl-Heinz Metzner, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 10. Januar: Ingeborg Drewitz, deutsche Schriftstellerin († 1986)
- 10. Januar: Franz Schönhuber, deutscher Journalist, Buchautor und Gründer der Partei Die Republikaner
- 11. Januar: Ernst Nolte, deutscher Historiker
- 11. Januar: Carroll Shelby, Rennfahrer, Konstrukteur, Unternehmer
- 17. Januar: Horst E. Brandt, deutscher Film- und Fernsehregisseur
- 19. Januar: Markus Wolf, Leiter des Nachrichtendienstes der DDR
- 19. Januar: Jean Stapleton, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Januar: Richard Herrmann, deutscher Fußballspieler († 1962)
- 23. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1996)
- 23. Januar: Franz Rieger (Schriftsteller), österreichischer Schriftsteller († 2005)
- 24. Januar: Vlado Kristl, deutsch-kroatischer Filmkünstler († 2004)
- 25. Januar: Arvid Carlsson, schwedischer Pharmakologe
- 27. Januar: Waldir Azevedo, Komponist und Cavaquinhospieler († 1980)
- 29. Januar: Paddy Chayefsky, US-amerikanischer Autor († 1981)
- 29. Januar: Eddie Taylor, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1985)
- 30. Januar: Václav Chochola, tschechischer Fotograf († 2005)
- 31. Januar: Hermann Schmitt-Vockenhausen, deutscher Politiker und MdB († 1979)
- 31. Januar: Jorge Maria Mejia, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 31. Januar: Norman Mailer, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Februar: Svetozar Gligorić, serbischer Schachmeister
- 4. Februar: Kurt Brumme, Sportmoderator im Hörfunk († 2005)
- 6. Februar: Gyula Lóránt, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer († 1981)
- 9. Februar: Brendan Behan, irischer Schriftsteller, Journalist und IRA-Aktivist († 1964)
- 10. Februar: Ahti Karjalainen, finnischer Politiker, der dem Zentrum angehörte († 1990)
- 11. Februar: Antony Flew, britischer Philosoph, Vertreter des Libertarismus und Atheismus
- 12. Februar: Franco Zeffirelli, italienischer Regisseur
- 13. Februar: Chuck Yeager, General der US-Airforce und Testpilot
- 14. Februar: Vera Ferra-Mikura, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin († 1997)
- 15. Februar: Arno Hamburger, erster Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in Nürnberg
- 15. Februar: Jelena Georgijewna Bonner, sowjetische Dissidentin, russische Menschenrechtlerin
- 16. Februar: Karl Otto Mühl, Schriftsteller
- 17. Februar: Kihachi Okamoto, japanischer Filmregisseur († 2005)
- 18. Februar: Wilhelm Hennis, deutscher Politologe
- 19. Februar: Giulio Cabianca, italienischer Rennfahrer († 1961)
- 20. Februar: Forbes Burnham, guyanischer Politiker und Präsident von Guyana († 1985)
- 22. Februar: Billy Mo, deutscher Jazz-Trompeter und Schlagersänger († 2004)
- 25. Februar: Kurt Blecha, SED-Funktionär in der DDR
- 27. Februar: Dexter Gordon, US-amerikanischer Tenorsaxophonist († 1990)
- 28. Februar: Charles Durning, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. März: Barney Martin, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 4. März: Patrick Moore, englischer Astronom, Autor und Fernsehmoderator
- 6. März: Jürgen von Manger, deutscher Schauspieler, politischer Kabarettist und Komiker († 1994)
- 6. März: Albert Leibenfrost, österreichischer Politiker († 2005)
- 6. März: Wes Montgomery, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist († 1968)
- 7. März: Milo Dor, österreichischer Schriftsteller
- 8. März: Walter Jens, deutscher Literaturhistoriker, Kritiker, Hochschullehrer und Schriftsteller
- 10. März: Hedy Schlunegger, Schweizer Skirennläuferin
- 10. März: Zdenka Bergrová, tschechische Dichterin, Übersetzerin und Autorin eine Märchenbuches
- 10. März: John Donald Abney, US-amerikanischer Jazzpianist († 2000)
- 10. März: Val Fitch, US-amerikanischer Physiker
- 11. März: Louise Brough, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 12. März: Hanne Hiob, deutsche Schauspielerin
- 12. März: Norbert Brainin, österreichisch-britischer Violinist († 2005)
- 12. März: Walter Schirra, US-amerikanischer Astronaut
- 16. März: Heinz Wallberg, deutscher Dirigent († 2004)
- 17. März: Wolfgang O. Sack, deutsch-amerikanischer Veterinäranatom († 2005)
- 17. März: Friedrich W. Bauschulte, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2003)
- 19. März: Giuseppe Rotunno, italienischer Kameramann
- 19. März: Oskar Fischer, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 19. März: Dietrich Katzenstein, Richter am deutschen Bundesverfassungsgericht
- 22. März: Marcel Marceau, französischer Pantomime
- 22. März: David L. Hoggan, tionalsozialistischer Geschichtsrevisionist († 1988)
- 25. März: Reimar Lüst, Astrophysiker und Wissenschaftsmanager
- 26. März: Gert Bastian, ehemaliger General und deutscher Politiker (Die Grünen) († 1992)
- 28. März: Thad Jones, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1986)
- 30. März: Walter Niephaus, deutscher Schachspieler († 1992)
- 30. März: Herbert Asmodi, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 31. März: Don Barksdale, US-amerikanischer Basketballspieler († 1993)
- 2. April: George Spencer-Brown, Philosoph und Mathematiker
- 4. April: Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 5. April: Ernest Mandel, marxistischer Ökonom, Theoretiker († 1995)
- 8. April: Edward Mulhare, Schauspieler († 1997)
- 10. April: Hans Terofal, deutscher Schauspieler († 1976)
- 12. April: Ernst Aust, deutscher Politiker († 1985)
- 12. April: Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin († 2004)
- 13. April: Lothar Quinte, deutscher Maler der Avantgarde († 2000)
- 13. April: Don Adams, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 14. April: Roberto Schopflocher, argentinischer Schriftsteller
- 14. April: Erich Auer, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 14. April: John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge († 1985)
- 16. April: Warren Barker, US-amerikanischer Komponist
- 18. April: Leif Panduro, dänischer Schriftsteller und Zahnarzt († 1977)
- 18. April: Ferenc Sido, ungarischer Tischtennisspieler († 1998)
- 20. April: Tito Puente, Jazz-, Salsa- und Mambo-Musiker († 2000)
- 21. April: Jakow Borissowitsch Estrin, russischer Schachspieler († 1987)
- 22. April: Paula Fox, US-amerikanische Schriftstellerin
- 22. April: Aaron Spelling, US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent
- 22. April: Bettie Page, US-amerikanisches Fotomodell
- 25. April: Albert King, Bluesmusiker
- 30. April: Percy Heath, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Kontrabassist) († 2005)
- 1. Mai: Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1999)
- 2. Mai: Patrick Hillery, Irischer Präsident
- 2. Mai: Albert Nordengen, norwegischer Politiker, langjähriger Bürgermeister von Oslo († 2004)
- 8. Mai: Cheikha Rimitti, algerische Raï-Sängerin
- 10. Mai: Heydər Əliyev, aserbaidschanischer Politiker († 2003)
- 10. Mai: Nicolaus Sombart, deutscher Kultursoziologe und Schriftsteller
- 10. Mai: Gerhard Wahrig, deutscher Lexikograph († 1978)
- 13. Mai: Beatrice Arthur, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Mai: Adnan Patschatschi, irakischer Politiker
- 15. Mai: Richard Avedon, Fotograf († 2004)
- 15. Mai: Reinhard Raffalt, Schriftsteller und Journalist († 1976)
- 15. Mai: Adolf Grünbaum, US-amerikanischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker
- 16. Mai: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist († 1996)
- 16. Mai: Merton H. Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger († 2000)
- 20. Mai: Peter Steinforth, deutscher Künstler († 1981)
- 21. Mai: Clarence Gaines, US-amerikanischer College-Basketballtrainer († 2005)
- 22. Mai: Max Velthuijs, niederländischer Autor und Zeichner († 2005)
- 22. Mai: Karl Otto Zimmer, Richter am deutschen Bundessozialgericht († 2004)
- 26. Mai: Horst Tappert, deutscher Schauspieler
- 26. Mai: James Arness, ein US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Mai: Inge Morath, österreichische Fotografin († 2002)
- 27. Mai: Henry Kissinger, US-amerikanischer Diplomat und Friedensnobelpreisträger
- 28. Mai: Wolfgang Schmitz, österreichischer Politiker
- 28. Mai: György Ligeti, ungarischer Komponist
- 31. Mai: Rainer III. (Monaco), Fürst von Monaco († 2005)
- 31. Mai: Ellsworth Kelly, US-amerikanischer Maler
- 2. Juni: Fritz Baier, deutscher Politiker, MdB
- 3. Juni: Werner Danz, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juni: Wolfgang Stegmüller, deutsch-österreichischer Philosoph († 1991)
- 3. Juni: Alfred Beni, österreichischer Schachmeister († 1995)
- 4. Juni: Hans Sauer, Erfinder († 1996)
- 5. Juni: Jesús Rafael Soto, venezolanischer Künstler († 2005)
- 7. Juni: Carlos Thompson, Schauspieler und Schriftsteller, zweiter Ehemann von Lilli Palmer († 1990)
- 9. Juni: Gerald Götting, CDU-Vorsitzender und Präsident der Volkskammer der DDR
- 10. Juni: Georg Moser, katholischer Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart († 1988)
- 10. Juni: Heinrich Rombach, Ordinarius für Philosophie († 2004)
- 10. Juni: Sergiu Samarian, rümänischer Schachspieler und Schachschriftsteller († 1991)
- 14. Juni: Judith Kerr, deutsche Malerin, Designerin und Autorin
- 14. Juni: Gerhard Pfeiffer, deutscher Schachspieler († 2000)
- 14. Juni: Thomas Zhao Fengwu, römisch-katholischer Bischof von Yanzhou († 2005)
- 14. Juni: Robert Watts, US-amerikanischer Künstler und Bildhauer
- 15. Juni: Walter Jansen, deutscher Weihbischof († 2004)
- 15. Juni: Erland Josephsson, schwedischer Schauspieler
- 16. Juni: Ron Flockhart, britischer Rennfahrer und Pilot († 1962)
- 17. Juni: Anthony Joseph Bevilacqua, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 22. Juni: José Giovanni, französisch-Schweizer Schriftsteller und Filmemacher († 2004)
- 23. Juni: Silkirtis Nichols, indianischer Schauspieler
- 25. Juni: Georg Kossack, deutscher Vorgeschichtsforscher († 2004)
- 26. Juni: Hans-Joachim Preil, deutscher Theaterautor, Regisseur und Komiker († 1999)
- 27. Juni: Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist († 1994)
- 29. Juni: Wen-chung Chou, US-amerikanischer Komponist chinesischer Herkunft
- 2. Juli: Karl Otmar Freiherr von Aretin, deutscher Historiker
- 2. Juli: Wisława Szymborska, polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin
- 3. Juli: Charles Hernu, französischer Politiker († 1990)
- 4. Juli: Rudolf Friedrich, Schweizer Politiker (FDP)
- 5. Juli: Gustaaf Joos, belgischer Theologe und Kardinal († 2004)
- 6. Juli: Wojciech Jaruzelski, polnischer Politiker und Militär, Staatspräsident von Polen von 1989 bis 1990
- 6. Juli: Josef Plöger, Weihbischof in Köln († 2005)
- 7. Juli: Rollo Gebhard, Einhandsegler, Autor und Tierschützer
- 8. Juli: Harrison Dillard, US-amerikanischer Leichtathlet
- 9. Juli: Molly O'Day, US-amerikanische Countrysängerin († 1987)
- 11. Juli: Germain Muller, französischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter († 1994)
- 12. Juli: Erwin Halletz, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 12. Juli: Georgi Iwanowitsch Salnikow, russischer Komponist und Professor
- 14. Juli: Primo Nebiolo, italienischer Sportfunktionär († 1999)
- 17. Juli: John Cooper, britischer Autokonstrukteur († 2000)
- 19. Juli: Alex Hannum, US-amerikanischer Basketballtrainer († 2002)
- 19. Juli: Joseph Hansen, US-amerikanischer Schriftsteller († 2004)
- 21. Juli: Rudolph Arthur Marcus, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 22. Juli: Nettie Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin († 2005)
- 22. Juli: Bob Dole, US-amerikanischer Politiker
- 27. Juli: Ōyama Masutatsu, Begründer des Kyokushin-Karate-Stiles († 1994)
- 27. Juli: Peter Cabus, belgischer Komponist († 2000)
- 29. Juli: Boris Pawlowitsch Bugajew, Minister für zivile Luftfahrt der Sowjetunion
- 3. August: Shenouda III., 117. Papst von Alexandrien und Patriarch des Stuhles vom Heiligen Markus der Koptische Kirche
- 4. August: Franz Karl Stanzel, österreichischer Anglist und Literaturwissenschaftler
- 6. August: Hans Jacobus, deutscher Journalist (DDR)
- 6. August: Hans Aebli, Schweizer Pädagoge († 1990)
- 7. August: Liane Berkowitz, deutsche Widerstandskämpferin († 1943)
- 7. August: Curth Anatol Tichy, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 8. August: Antonio Quarracino, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 10. August: Jean Graton, belgischer Comic-Zeichner und -Autor
- 10. August: Dietmar Walther, deutscher Dirigent, Komponist und Akkordeonist
- 15. August: Schimon Peres, israelischer Politiker, Ministerpräsident und Premierminister, Friedensnobelpreisträger
- 17. August: Robert Sabatier, französischer Schriftsteller und Literaturkritiker
- 19. August: Magdalene Ehlers, Bremer Autorin
- 20. August: Jim Reeves, Country-Sänger († 1964)
- 21. August: Keith Allen, ehem. General Manager in der NHL
- 21. August: Chris Schenkel, US-amerikanischer Sportreporter († 2005)
- 23. August: Edgar F. Codd, US-amerikanischer Mathematiker und Datenbankforscher († 2003)
- 24. August: Arthur Jensen, US-amerikanischer Psychologe
- 25. August: Ayya Khema, Buddhistische Nonne († 1997)
- 25. August: Fernando Távora, portugiesischer Architekt († 2005)
- 26. August: Wolfgang Sawallisch, deutscher Dirigent und Pianist
- 26. August: Hans Kolditz, deutscher Komponist und Dirigent
- 27. August: Uwe Dallmeier, deutscher Schauspieler († 1985)
- 28. August: Fernando Rielo, spanischer Philosoph und Gründer der Missionare Identes
- 29. August: Richard Attenborough, britischer Schauspieler und Regisseur
- 30. August: Vic Seixas, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1. September: Kenneth Thomson, Unternehmer
- 1. September: Rocky Marciano, US-amerikanischer Boxer († 1969)
- 2. September: René Thom, französischer Professor für Mathematik († 2002)
- 5. September: Otto Knefler, deutscher Fußballtrainer († 1986)
- 5. September: Gustavo Rojo, Schauspieler in der spanischsprachigen Welt
- 6. September: Peter II., König von Jugoslawien († 1970)
- 6. September: Karlheinz Rudolph, deutscher Fernsehjournalist, Moderator des heute-journals († 1994)
- 7. September: Peter Lawford, britischer Schauspieler († 1984)
- 9. September: Daniel Carleton Gajdusek, Entdecker der so genannten langsamen Viren
- 10. September: Uri Avnery, israelischer Journalist, Schriftsteller, Friedensaktivist
- 10. September: Shmuel N. Eisenstadt, Soziologe
- 10. September: Rolf Bossi, Strafverteidiger
- 15. September: Anton Heiller, österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge († 1979)
- 17. September: Hank Williams, US-amerikanischer Countrymusiker († 1953)
- 18. September: Peter Smithson, britischer Architekt († 2003)
- 18. September: Anna von Bourbon-Parma, Königin von Rumänien
- 21. September: Horst Buhtz, ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer
- 22. September: Dannie Abse, britischer Autor und Dichter
- 24. September: Ladislav Fuks, tschechischer Prosa-Autor und Verfasser psychologischer Romane († 1994)
- 24. September: Fats Navarro, US-amerikanischer Jazztrompeter († 1950)
- 25. September: Gisela Niemeyer, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 25. September: Martin Aku, togolesischer Politiker
- 28. September: Tuli Kupferberg, US-amerikanischer Beatnik-Poet, Autor, Cartoonist
- 2. Oktober: Margarete Rabe, Aufseherin im KZ Ravensbrück
- 2. Oktober: Judith Hemmendiger, isrealische Autorin
- 3. Oktober: Edward Oliver LeBlanc, dominicanischer Politiker († 2004)
- 3. Oktober: Stanisław Skrowaczewski, polnischer Dirigent
- 4. Oktober: Charlton Heston, US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger Präsident der NRA
- 5. Oktober: Philip Berrigan, Friedensaktivist und römisch-katholischer Priester († 2002)
- 6. Oktober: Nanna Ditzel, dänische Designerin († 2005)
- 7. Oktober: Irma Grese, Aufseherin in den KZs Auschwitz und Bergen-Belsen († 1945)
- 12. Oktober: Fernando Sabino, brasilianischer Schriftsteller und Journalist († 2004)
- 15. Oktober: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller († 1985)
- 17. Oktober: Barney Kessel, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist († 2004)
- 18. Oktober: Ilse Donath, deutsche Tischtennisspielerin
- 20. Oktober: Otfried Preußler, deutscher Kinderbuchautor
- 21. Oktober: Eva Maria Bauer, deutsche Schauspielerin
- 21. Oktober: Horst Herold, Richter, Polizeipräsident von Nürnberg, Präsident des Bundeskriminalamtes
- 22. Oktober: Göke Frerichs, deutscher Politiker und MdB
- 22. Oktober: Bert Trautmann, ehemaliger deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 23. Oktober: Ned Rorem, US-amerikanischer Komponist
- 25. Oktober: Achille Silvestrini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 26. Oktober: Robert Hinde, britischer Verhaltensforscher
- 29. Oktober: Carl Djerassi, Chemiker und „Vater der Antibabypille“
- 29. Oktober: Dietrich Manicke, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 29. Oktober: Gerda van der Kade-Koudijs, ehemalige niederländische Leichtathletin
- 29. Oktober: Grigori Danilowitsch Jastrebenezki, russischer Bildhauer
- 30. Oktober: Artur Woll, Prof. für Volkswirtschaftslehre
- 31. Oktober: Emilinha Borba, brasilianische Sängerin und Schauspielerin († 2005)
- 1. November: Egon von Neindorff, Hippologe († 2004)
- 2. November: Cesare Rubini, italienischer Basketballtrainer
- 3. November: Carl-Ludwig Furck, deutscher Erziehungswissenschaftler und Bildungsreformer
- 4. November: Barbara Bartos-Höppner, deutsche Schriftstellerin
- 4. November: Harry Valérien, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 5. November: Rudolf Augstein, deutscher Journalist, Gründer des Magazins Der Spiegel († 2002)
- 8. November: Jack Kilby, gilt als Erfind

Dublin

Dublin ist die Hauptstadt und größte Stadt der Republik Irland. Der irische Name ist Baile Átha Cliath oder , "Ort (an) der Furt (an) der Schilfhürde", wobei Baile für "Ort" oder "Dorf" steht und Áth Cliath (Gen.) für "Furt an der Schilfhürde". Veraltet ist Dubhlinn , "Schwarzer Tümpel" oder "Schwarzer Sumpf".

Geographie

Gen. Dublin liegt an der Ostküste der Insel Irland und der Mündung des Flusses Liffey. Dublin liegt durchschnittlich 20 Meter über NN.

Bevölkerung

In den Stadtgrenzen leben offiziell 500.000 Einwohner. Im Grossraum Dublin, der auch die Vororte und Satellitenstädte umfasst, leben ca. 1,1 Millionen Menschen (CSO Census 2002). Dies entspricht rund einem Viertel der Bevölkerung des Landes.

Stadtgebiet

Die Liffey teilt Dublin in den ärmeren Nordteil (Northside) und den eher wohlhabenden Süden (Southside).

Bedeutung und Institutionen

Dublin ist Sitz eines katholischen und eines anglikanischen Erzbischofs. In Dublin befinden sich neben den Universitäten (Trinity College, Dublin City University, National University of Ireland) verschiedene andere wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen. Außerdem finden sich hier das Parlament, der Sitz der Regierung und auch der oberste Gerichtshof. Kulturell hat sich Dublin in den letzten Jahren aufgrund des Wirtschaftsaufschwungs sehr stark weiterentwickelt. Neben dem (bei Touristen) wohlbekannten Viertel Temple Bar mit vielen Nachtclubs haben sich auch in der restlichen Innenstadt (besonders entlang des Liffey) neue und angesagte Bars, Nachtclubs und Restaurants etabliert. Mit dem Bau des "International Financial Services Centre" wurden in den letzten Jahren zunehmend internationale Finanzdienstleister angelockt.

Geschichte

Hauptartikel: siehe Geschichte Dublins Geschichte Dublins Die Geschichte Dublins ist eng mit der Geschichte Irlands im Allgemeinen verknüpft, da die Stadt seit dem 12. Jahrhundert die Hauptstadt der Insel ist. Die erste bekannte Erwähnung findet Dublin in den Schriften des Ptolemäus aus dem Jahr 140 n.Chr. unter dem Namen Eblana. Ursprünglich bestand die Stadt aus einem keltischen Fischerdorf mit dem Namen "Áth Cliath", was soviel wie Hürden-Furt bedeutet. 832 gründeten Wikinger daneben ein eigenes Dorf, das sie "Dubh Linn" nannten. 1170 wurde die Siedlung anglonormannisch und erhielt 1172 Stadtrechte. Nach der normannischen Invasion Irlands wurde Dublin Hauptstadt und löste damit den Hill of Tara ab. In diese Zeit fällt auch der Baubeginn des Dublin Castle. Während der Periode der Lordship of Ireland (1171-1541) etablierte sich Dublin als Hauptstadt Irlands. 1541-1800 Kingdom of Ireland Im 17. Jahrhundert expandierte die Stadt rapide. 1801 wurde Irland ein Teil des United Kingdom und Dublin war Hauptsitz der britischen Verwaltung in Irland. 1916 kam es in Dublin zu einem Aufstand gegen die Briten (Osteraufstand). Es folgte der Irische Unabhängigkeitskrieg und darauf der Irische Bürgerkrieg, der in Dublin große Schäden anrichtete. Viele der wichtigsten Gebäude wurden zerstört. 1922 wurde Irland unabhängig und Dublin zur Hauptstadt der Republik Irland. Seit den 1970er Jahren begann die Stadt sich wieder zu entwickeln und hat seitdem enorme Veränderungen erlebt. 1988 feierte Dublin offiziell ihr "1000 Jähriges Jubiläum".

Name der Stadt

Der Name Dublin ist die englische Form von Dubh Linn (irisch für "Schwarzer Tümpel"). In der alten irischen Schrift wurde die heutige Kombination 'bh' als 'b' mit einem Punkt über dem eigentlichen Buchstaben geschrieben, was den Wegfall des 'h' erklärt. Die normannisches Französisch sprechenden Engländer, die das irischsprachige Irland ab 1169 erreichten, kannten die Bedeutung des Punktes über dem 'b' für die Phonetik nicht, weshalb sie ihn schlicht wegfallen ließen und den Namen der Stadt Dublin schrieben. Mittlerweile lautet der moderne irische Name der Stadt Baile Átha Cliath (irisch für Stadt der Furt an der Schilfhürde), der sich auf eine im Jahre 988 von König Mael Sechnaill II. gegründete Siedlung an dem besagten schwarzen Tümpel bezieht, die eigentlich an die Stadt Dubh Linn angrenzte.

Wirtschaft

Verkehr

Phonetik Über den Hafen von Dublin bestehen Fährverbindungen nach Liverpool und Holyhead. Dublin besitzt zudem den internationalen Flughafen in Collinstown. Dublin hat ein S-Bahn-System (DART), seit dem 5. Juli 2004 wird nach 44 Jahren mit Luas auch wieder eine Straßenbahn in der Stadt betrieben. Außerdem gibt es den Dublin Bus (irisch Bus Átha Cliath) der durch fast ganz Dublin fährt. Die Reisegesellschaft Bus Éireann fährt durch die ganze Insel (Republik Irland und Nordirland).

Kultur

Architektur

Nordirland
- Georgianische Architektur / Georgianisches Dublin
- Half Penny Bridge
- Customs House
- Four Courts
- Bank of Ireland
- Cityhall
- The Spire
- Irische Nationalbibliothek

Kirchen

Irische Nationalbibliothek Irische Nationalbibliothek
- Saint Patrick's Cathedral (anglik.)
- Christ Church Cathedral (anglik.)

Theater und Musik


- Abbey Theatre
- National Concert Hall

Museen und Ausstellungen


- National Museum
- National Gallery
- Irish Museum of Modern Art
- Hugh Lane Gallery,
- Book of Kells in der Bibliothek des Trinity College
- National Wax Museum (Wachsfigurenkabinett)
- Number 29 (Ein Haus, an dessen Beispiel die Energiewerke von Dublin das Leben vor ca. 200 Jahren zeigen)
- Guinness Store House

Parks und Grünanalagen


- Botanischer Garten
- St. Stephen's Green, die angrenzende Grafton Street ist die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt
- Archbishop Ryan Park
- Ivaegh Gardens
- Blessington Street Basin
- Phoenix Park mit offiziellem Sitz der Präsidentin

Berühmte Dubliner

weitere Söhne und Töchter der Stadt siehe Liste der Söhne und Töchter von Dublin

Schriftsteller


- Samuel Beckett - Dichter, Schriftsteller
- Brendan Behan - Dichter, Schriftsteller und Bühnenautor
- Austin Clarke - Dichter, Schriftsteller
- Roddy Doyle - Schriftsteller
- Oliver Goldsmith - Schriftsteller
- James Joyce - Autor, Dichter
- Sean O'Casey - Schriftsteller und Bühnenautor
- George Bernard Shaw - Bühnenautor
- Bram Stoker - Romanautor
- John Millington Synge - Bühnenautor
- Jonathan Swift - Schriftsteller, Satiriker
- Oscar Wilde - Autor, Poet und Bühnenautor
- William Butler Yeats - Dichter und Bühnenautor

Philosophen


- George Berkeley - empirischer Philosoph

Komponisten und Musiker


- Bono - Sänger von U2
- Christy Moore - Singer/Songwriter (bei Dublin geboren und aufgewachsen)
- Bob Geldof - Sänger der Boomtown Rats und Live Aid-Organisator
- Dónal Lunny - Musiker
- John Field - Pianist, Komponist, Autor der ersten Nocturne
- Sinéad O'Connor - Sängerin
- The Dubliners - bekannte Folkgruppe
- Alison Browner - Mezzosopranistin
- Elvis Costello - Musiker
- Enya - Sängerin
- Ronan Keating - irischer Sänger
- Phil Lynott - Sänger und Bassist bei Thin Lizzy, in Dublin geboren, 1986 gestorben

Schauspieler


- P