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Brooklyn
Brooklyn ist ein Stadtbezirk (Borough) von New York und deckt sich mit Kings County.
Sie liegt im Südosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands. Die Stadt Brooklyn wurde 1898 nach New York City eingemeindet, hat aber im Selbstverständnis eine stark ausgeprägte Eigenständigkeit bewahrt. Es leben ca. 2,5 Millionen Menschen in Brooklyn (Stand 2000). Damit ist sie der bevölkerungsreichste Stadtbezirk.
Brooklyn wurde 1635 gegründet und nach der niederländischen Stadt Breukelen (was auf Englisch wiederum "Broken Land" bedeutet) benannt.
Söhne und Töchter Brooklyns
- Dr. Israel, Reggae- & Dub-Musiker
- Aaliyah, Rhythm and Blues-Sängerin
- James Truslow Adams, Historiker Schriftsteller
- Mason Adams, Schauspieler
- William van Alen, Architekt
- Woody Allen, Komiker, Regisseur, Autor und Schauspieler
- Darren Aronofsky, Filmregisseur und Drehbuchautor
- Red Auerbach, Basketballtrainer
- David Paul Ausubel, Verfasser von Schriften zur Lerntheorie
- The Notorious B.I.G., Rapper
- Scott Baio, Schauspieler
- Pat Benatar, Rock-Sängerin
- William Rose Benét, Dichter und Herausgeber
- Philip Berg, Gründer und Leiter des Kabbalah Centres
- Anthony Joseph Bevilacqua, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- Ed Bishop, Schauspieler
- David Blaine, Aktionskünstler und Straßenmagier
- Barbara Boxer, Politikerin
- Lorraine Bracco, Schauspielerin
- Howard Brockway, Komponist
- Mel Brooks, Komiker und Regisseur
- Larry Brown, Basketballtrainer
- Michael Stuart Brown, Genetiker
- Louis Calhern, Schauspieler
- Al Capone, legendärer Chicagoer Gangsterboss während der Prohibition
- Rachel Chagall, Schauspielerin
- Jeff Chandler, Filmschauspieler
- Jennie Churchill, Philanthropin und Autorin und Mutter des späteren britischen Premierministers Winston Churchill
- Stanley Cohen, Biochemiker
- Aaron Copland, Komponist
- Billy Cunningham, Basketballspieler und -trainer
- Candy Darling, Transvestit und Filmschauspieler
- Marion Davies, Schauspielerin
- Dorothy Day, Sozialaktivistin
- Neil Diamond, Sänger und Liedermacher
- Robert Diggs, Rap-Musiker und Mitglied des Wu-Tang Clans
- DJ Premier, Musikproduzent
- Vincent D'Onofrio, Schauspieler
- Mike Dunleavy, Basketballtrainer
- Omar Epps, Schauspieler
- Robert Falkenburg, ehemaliger Tennisspieler
- Norman Finkelstein, Politologe und Autor
- Richard Fleischer, Regisseur
- Herbert Friedman, Physiker
- Milton Friedman, Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- George Gershwin, Komponist
- Rudolph Giuliani, Politiker, Bürgermeister von New York City
- Louis Gossett Jr., Schauspieler
- Stefan Grossman, Gitarrist
- Richie Havens, Folk-Sänger
- Connie Hawkins, Basketballspieler
- Eddie Hazel, Gitarrist
- Greg Hetson, Gitarrist
- Harry Hillman, Leichtathlet und Olympiasieger
- Eleanor Holm, Schwimmerin
- Curly Howard, Komiker
- Jay-Z, Rap-Musiker
- Lil' Kim, Rapperin
- Norah Jones, Sängerin
- Michael Jordan, Basketballspieler
- Danny Kalb, Musiker, Gitarrist
- Mitch Kapor, Softwareentwickler und Unternehmer
- Bernard Karfiol, Maler
- Alex Katz, Maler
- Steve Katz, Musiker (Sänger, Gitarrist)
- Danny Kaye, Schauspieler, Komiker und Sänger
- Harvey Keitel, Schauspieler
- Carole King, Rock-/Pop-Musikerin
- Al Kooper, Rockmusiker, Gittarist, Keyboarder, Sänger, Songschreiber und Produzent
- Arthur Kornberg, Biochemiker
- Stanley Kramer, Regisseur und Filmproduzent
- Lenny Kravitz, Sänger und Musiker
- Fredric Kroll, Komponist und Schriftsteller
- Talib Kweli, Rapper
- Veronica Lake, Schauspielerin
- Martin Landau, Film- und TV-Schauspieler
- Irving Langmuir, Chemiker, Physiker und Nobelpreisträger
- Meyer Lansky, Geschäftsmann, Mafioso, "Pate der Paten"
- Cyndi Lauper, Sängerin, Schauspielerin
- Howard Levy, Mundharmonikaspieler
- Vince Lombardi, erfolgreicher Coach in der Geschichte des American Footballs
- Robert Longo, Künstler
- Bernard Malamud, Schriftsteller
- Barry Manilow, Sänger
- Stephon Marbury, Basketballspieler
- Abraham Maslow, Psychologe
- Paul Mazursky, Autorenfilmer
- Cormega, Rapper
- Robert Merrill, Opernsänger (Bariton)
- Pras Michel, Rapper und Songschreiber
- Alyssa Milano, Schauspielerin, Produzentin und Sängerin
- Marcus Miller, Musiker und E-Bassist
- Elisabeth Moore, Tennisspielerin
- Mary Tyler Moore, Schauspielerin und Komödiantin
- David Morales, DJ und House-Musiker
- Mos Def, Musiker und Schauspieler
- Eddie Murphy, Schauspieler und Komiker
- Ol' Dirty Bastard, Rapper
- Peter Pace, Vize-Generalstabschef der US-Streitkräfte
- Bruce Paltrow, Film- und Fernsehproduzent
- Harold Perrineau Jr., Schauspieler
- Priscilla Presley, Schauspielerin
- Eddie Rabbitt, Countrymusiker
- Raekwon, Rap-Musiker
- Ricardo Ray, Pianist, Komponist und Bandleader
- Leah Remini, Schauspielerin
- Max Roach, Jazz-Schlagzeug |Schlagzeuger
- Anna Katharine Rohlfs, Schriftstellerin, gilt als die "Mutter der Detektivgeschichten"
- Sterling Rohlfs, Testpilot
- Mickey Rooney, Schauspieler
- Irwin Rose, Biochemiker
- Herbert Ross, Choreograph und Filmregisseur
- Adam Sandler, Schauspieler, Produzent, Komponist, Synchronsprecher und Drehbuchautor
- Kevin Saunderson, Produzent von Techno-Musik
- Lynne Sharon Schwartz, Schriftstellerin
- Neil Sedaka, Sänger und Songschreiber,
- Jerry Seinfeld, Schauspieler und Comedian
- Hubert Selby, Schriftsteller
- Alfred Charles Sharpton, Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen 2004
- Tupac Shakur, Rapper
- Neil Shicoff, Opernsänger
- Julius Shulman, Fotograf
- Robert Silverberg, Autor (Science-Fiction
- Robert Merton Solow, Ökonom
- Barbara Stanwyck, Schauspielerin
- Connie Stevens, Schauspielerin und Sängerin
- Barbra Streisand, Filmschauspielerin, Sängerin und Filmregisseurin
- Sebastian Telfair, Basketballspieler
- Irving Thalberg, Filmproduzent
- Gene Tierney, Schauspielerin
- Marisa Tomei, Schauspielerin
- John Turturro, Schauspieler
- Eli Wallach, Schauspieler
- Wendy Wasserstein, Dramatikerin
- Mae West, Schauspielerin
- Lenny Wilkens, Basketballspieler und -trainer
- Victor Williams, Schauspieler
- Wolfman Jack, Discjockey
- Max Zaslofsky, Basketballspieler
- Howard Zinn, Historiker und Politikwissenschaftler
Siehe auch
- Williamsburg
- Coney Island
- Administrative Gliederung von New York City in Community Boards und Neighborhoods
Weblinks
- [http://www.newyork.de/index.cfm?PID=1863 Brooklyn (Touristik-Auskunft in deutscher Sprache)]
Kategorie:New York City Kategorie:Ort in New York
ja:ブルックリン地区
nb:Brooklyn
simple:Brooklyn
BoroughEin Borough (deutsch Gemeinde, Bezirk) ist eine Verwaltungseinheit in verschiedenen Staaten.
Die Einteilung des Staatsgebiets in Boroughs stammt ursprünglich aus England. In Schottland wurde die Bezeichnung burgh verwendet. Der durch das Borough verliehene Status spiegelt sich vor allem in Südengland häufig in der Endung bury in Ortsnamen wider; in den Midlands in der Endung borough. Die Endung bury findet sich auch in den US-amerikanischen neuenglischen Bundesstaaten; im Süden und Westen der USA ist demgegenüber die Endung burg verbreitet. Gebräuchlich ist auch die Endung brough (ausgesprochen 'bruh').
In England werden sowohl borough als auch burgh [] gesprochen. In Schottland werden beide Wörter [] ausgesprochen. In den USA lautet die Aussprache für borough [] oder [], für burgh [] oder [].
Der Begriff Borough kommt von dem Wort burh, das in der altenglischen Sprache 'befestigter Ort' bedeutet (vgl. Burg).
England
Geschichte
Boroughs wurden ursprünglich gebildet, um einem Ort eigene Rechte gegenüber dem örtlichen Landherrn zu verschaffen. Diese Boroughs wurden typischerweise von einem Rat verwaltet, der seine Mitglieder selbst bestimmte. Seltener wurden diese Boroughs von einer einzelnen Person verwaltet.
Der Status eines Boroughs wurde einem Ort durch eine königliche Charta (Royal Charter) erteilt. Ob hingegen das Borough auch einen Vertreter in das Parlament entsenden konnte, wurde vom House of Commons, dem englischen Unterhaus, selbst entschieden. In vielen Fällen waren die Bürgermeister oder Räte eines Boroughs nicht im Parlament vertreten; umgekehrt gab es Vertreter im Parlament, die nicht Mitglieds der Verwaltung eines Boroughs waren.
Durch eine 1832 vorgenommene Reform wurde vielen Boroughs ihre Rechte entzogen. Die Debatte um die Reform zeigte, dass es ganz unterschiedliche Arten der Verwaltung auf kommunaler Ebene gab. Eine königliche Kommission wurde eingesetzt und als Folge ihrer Arbeit wurde 1835 die Kommunalverwaltung einheitlich geregelt. Alle Räte mussten in Zukunft gewählt werden und erhielten festgelegte Rechte. Zugleich wurde ein Verfahren eingerichtet, durch das ein Ort beim Parlament eine Petition einreichen konnte, um den Status eines Borough zu erhalten.
1888 wurden die bestehenden Borouhgs in zwei verschiedene Typen aufgeteilt: Die County Boroughs erhielten Kompetenzen, die mit denen der Grafschaften (counties) vergleichbar war; demgegenüber erhielten die municipal boroughs nur die Kompetenzen einer Gemeindeverwaltung. Kleine Orte wurden 1894 zu urban districts gemacht, die anders als die Boroughs nicht das Recht haben, einen Bürgermeister zu wählen.
Boroughs heute
Die traditionelle Unterscheidung zwischen Grafschaften und Boroughs wurde 1974 beendet, indem die Grafschaften in Distrikte unterteilt und die vorhandenen Boroughs in solche umgewandet wurden. Diese führen den Titel Borough weiter. Siehe auch Districts in England.
Diese Änderung wurde in den 1990er Jahren zum Teil dadurch wieder rückgängig gemacht, dass einigen dicht besiedelten Distrikten der Status einer Unitary Authority verliehen wurde, die die gleichen Kompetenzen besitzt wie eine Grafschaft.
Heute werden die Boroughs in Metropolitan Boroughs (großstädtische Bezirke) und County Boroughs unterteilt. Die Stadtbezirke von Greater London werden, mit Ausnahme der City of London und der City of Westminster, als London Boroughs bezeichnet. Siehe auch Verwaltungsgliederung Englands.
USA
Bei den Stadtbezirken von New York City handelt es sich um Boroughs. Sie sind zugleich Counties des Bundesstaates New York:
- The Bronx (Bronx County)
- Brooklyn (Kings County)
- Manhattan (New York County)
- Queens (Queens County)
- Staten Island (Richmond County)
Der US-Bundesstaat Alaska ist ebenfalls in Boroughs unterteilt; sie entsprechen den counties in den anderen Bundesstaaten. Allerdings gehören weite Teile von Alaska zu keinem Borough; zu statistischen Zwecken wurden hier census areas gebildet, siehe Liste der Boroughs und Census Areas in Alaska
Eine selbstverwaltete Stadt wird in einigen US-Bundesstaaten, so z.B. in Pennsylvania, borough genannt, gelegentlich auch boro. In einigen Staaten werden mehrere Boroughs zu einem township vereinigt.
Kanada
In Québec wird der Ausdruck borough als englische Übersetzung des französischen arrondissement verwendet.
Neuseeland
In Neuseeland wurde früher der Ausdruck borough [] für selbstverwaltete Städte, die nicht den Status einer City hatten, verwendet.
Kategorie:Politische Geographie
Long Island
Long Island [] („Lange Insel“) ist eine Insel, die zum US-Bundesstaat New York gehört. Sie liegt an der Ostküste Nordamerikas, ist etwa 190 km lang und durchmisst eine Breite zwischen 20 und 32 Kilometer. Die Fläche beträgt 3.566 km². Geologisch gesehen ist die Insel eine eiszeitliche Moräne, die weitgehend sandige, lockere und felsige (weniger Urgesteins-) Böden aufweist.
Lage
Sie erstreckt sich von den Häfen der Stadt New York in den nördlichen Atlantik. Im Norden liegt der Long Island Sound, der die Insel von Connecticut und Rhode Island trennt. Im Süden liegt die Great South Bay und Jamaica Bay, kleinere Inseln umgeben die Küstenlinie.
Long Island ist in vier Counties aufgeteilt. Die beiden Counties im westlichen Teil der Insel, Kings County und Queens County, sind mit den New Yorker Stadtteilen Brooklyn und Queens identisch; östlich davon schließt sich Nassau County, im mittleren Teil der Insel, und Suffolk County, im östlichen Teil, an. Die Einwohner der Stadt New York wenden den Begriff Long Island oder the island ("die Insel") nur auf die außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Counties Nassau und Suffolk an.
Geographie
Die östliche Spitze der Insel wird teilweise noch agrarwirtschaftlich genutzt. Vorwiegend finden sich hier noch Weinberge und Gartenbaubetriebe. Ebenfalls im Osten liegt auch das Gebiet der "Hamptons", ein wegen seiner Strände beliebtes Ausflugsziel der New Yorker. Fischfang wird auf Long Island als eine bedeutende Industrie betrieben.
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist Long Island jedoch immer stärker besiedelt worden und hat so einen städtischen Charakter erhalten. Im Jahre 2000 wohnten im Bezirk Suffolk, dem östlichsten Bezirk der Insel, mehr als eine Million Menschen; die Gesamtbevölkerung der Insel mit Brooklyn und Queens umfasst mehr als 8 Millionen Einwohner.
2000
Wohnsitz für Künstler...
Long Island ist auch literaturgeschichtlich von Bedeutung. Der Dichter Walt Whitman wurde im Jahre 1819 in West Hills geboren. In Glen Cove wurde im Jahre 1937 Thomas Pynchon geboren. Der Schriftsteller F. Scott Fitzgerald lebte ab 1922 auf Long Island; hier siedelte er auch die Titelfigur seines Romans The Great Gatsby an. John Steinbeck verbrachte seine letzten Lebensjahre in Sag Harbor. Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch verlebte in den kleinen Dorf Montauk an der Ostspitze von Long Island ein Wochenende mit einer Frau und beschrieb dies in seiner gleichnamigen autobiographischen Erzählung. In den 1960er Jahren teilten sich der Schriftsteller Philip Roth und der Zeichner Tomi Ungerer ein Ferienhaus auf Long Island.
...und Wohlhabende
Die Nordküste der Insel von Glen Cove, über Oyster Bay nach Huntington Bay, gilt seit den 1910er Jahren als Gold Coast, da hier besonders viele New Yorker Millionäre sich große Landsitze bauen ließen. Unter anderem befindet sich in Huntington das zweitgrößte Privathaus Amerikas, das 1919 bis 1921 von Otto Hermann Kahn erbaute Oheka-Castle mit 125 Zimmern. Der Architekt Stanford White war Ende des 19. Jahrhunderts ein bevorzugter Baumeister für diese Art von Oberschicht-Landsitzen der New Yorker High-Society.
Kategorie:Insel (USA)
1635
Politik und Weltgeschehen
- bei St. Vincent erleiden zwei Sklavenschiffe Schiffbruch: Das Volk der Garifuna entsteht aus den fliehenden Schwarzafrikanern
- 2. Januar: Gründung der Académie française durch Minister Kardinal Richelieu
- 30. Mai: Kaiser Ferdinand II. schließt mit Sachsen den Frieden von Prag, dem sich die meisten Reichsstände anschließen
- 28. Oktober: Gründung des Harvard College in Cambridge, MA
- Thomas Sprat, englischer Bischof und Autor (History of the Royal Society of London, 1667) († 1713)
- Köprülü Fazil Ahmed, Großwesir des Osmanischen Reichs († 1676)
- 13. Januar: Philipp Jacob Spener, deutscher evangelischer Theologe und einer der bekanntesten Vertreter des Pietismus († 1705)
- 23. Januar: Johann Gabriel Löbel, Glashüttenbesitzer und Hammerherr († 1696)
- 25. Januar: Daniel Casper von Lohenstein, deutscher Dramatiker († 1683)
- 6. Mai: Johann Joachim Becher, deutscher Chemiker und Arzt († 1682)
- 18. Juli: Robert Hooke, britischer Naturforscher († 1703)
- 4. Oktober: Gottfried Ulrich de la Margelle, Weihbischof in Köln
- 3. November: Johann Christoph Sturm, angesehener Astronom und Mathematiker († 1703)
- 14. Januar: Heinrich Schickhardt, deutscher Baumeister der Renaissance ( - 1558)
- 5. Februar: Joos de Momper, belgischer Maler ( - 1564)
- 24. März: Jacques Callot, französischer Zeichner und Radierer ( - um 1592)
- 24. März: Heinrich Gutberleth, deutscher Pädagoge ( - 1572)
- 18. Mai: Levin Ludwig von Hahn, Hofbeamter und Soldat ( - 1579)
- 7. August: Friedrich Spee von Langenfeld, deutscher Theologe und Lyriker ( - 1591)
- 27. August: Lope de Vega, bedeutender spanischer Dichter ( - 1562)
- 23. Oktober: Wilhelm Schickard, Professor für biblische Sprachen, Astronomie und Mathematik ( - 1592)
- 1. November: Johann Bernhard Gottsleben, evangelischer Geistlicher in Frohnhausen und Dillenburg ( - 1595)
- 12. November: Julius Wilhelm Zincgref, deutscher Schriftsteller ( - 1591)
- 25. Dezember: Samuel de Champlain, französischer Forschungsreisender und Kolonisator ( - 1567)
ko:1635년
Dr. Israel
Dr. Israel (bürgerlicher Name: Douglas Bennett) ist ein Musiker mit den Schwerpunkten Reggae, Jungle und Dub. Dr. Israel lebt und arbeitet in Brooklyn, New York. So multikulturell wie die Stadt („melting pot“) ist auch die Musik von Dr. Israel. Der Doctor ist sehr Reggae- und Dub-orientiert, doch finden sich auch Einflüsse von Jungle, Hip-Hop und Punk sowie orientalische oder afrikanische Elemente.
MUSIK
Die musikalischen Anfänge machte Dr. Israel beim experimentierfreudigen New Yorker Label WordSound, wo u.a. auch Bill Laswell, Prince Paul, Scotty Hard, Slotec, Spectre, Sir Positive oder O.H.M. veröffentlichten. Durch die rege Zusammenarbeit mit den Künstlern dieses Labels entwickelte sich die Vielfältigkeit seiner Musik.
Dr. Israel ist ein Rastaman, d.h. ein Anhänger der synkretistischen Religion des Rastafarianismus. Textlich bewegt er sich zwischen biblischen sowie aktuellen gesellschaftskritischen Themen und besingt sowohl Afrika (v.a. Äthiopien), Babylon und Brooklyn als auch das heilige Kraut Ganja-Marihuana. Auf einigen seiner Alben gibt es sogar hebräisch eingesungene Lieder („The Tribulation of Job“ und „Tetze“).
Auf seinem Debüt Seven Tales of Israel hat der Doctor sieben biblische Mythen vertont, beispielsweise die Geschichte von „Adam & Eve“, „David & Goliath“, „Solomon & Sheba“ sowie „Psalm 87“, der von der Gottesstadt Zion handelt. Ein Remix dieser Dub-Andacht findet sich auf dem WordSound-Sampler Shake The Nations.
Das Album Inna City Pressure enthält eine veritable Jungle-Version von „The Wizard“ (im Original von Black Sabbath), und eine Kollaboration mit den Punkrockern von Rancid: „Coppers (Brooklyn Version)“. Bei Dr. Israel ist es üblich, ein Album mit Dubversionen der herausragendsten Titel ausklingen zu lassen, so dass mehrere Songs in unterschiedlichen Versionen im Umlauf sind.
DISCOGRAPHIE
- Dr. Israel: Seven Tales of Israel (1996)
- Brooklyn Jungle Soundsystem with Dr. Israel: Next Step (1997)
- Trumystic Sound System with Dr. Israel: Product Three (1997)
- Dr. Israel: Inna City Pressure (1998)
- Dr. Israel: Black Rose Liberation (2001)
- Dr. Israel vs. Dr. X: Another Day in Babylon (2002)
- Dr. Israel & Seven: Friction (2003)
- Dr. Israel presents Dreadtone International: Patterns of War (2005)
SAMPLER
- Crooklyn Dub Consortium: Certified Dope, vol.1: Dr. Israel - Saidisyabruklinmon Nobwoycyantess
- Crooklyn Dub Consortium: Certified Dope, vol.2 (1996): Dr. Israel - Jacob‘s Ladder (version)
- Various: Shake The Nations (1997): Dr. Israel - Psalm 87
- Various: Spirit of Vampyros Lesbos (1997): Dr. Israel - Vampya Killa
- Various: Babylon Is Ours / The USA In Dub (2003): Systemwide feat. Dr. Israel & DJ Collage - Where You Gonna Run
- Easy Star All-Stars: Dub Side of the Moon (2003): Dr. Israel - Brain Damage
WEBLINKS
- [http://www.drisraelandseven.com www.drisraelandseven.com] mit Songs zum legalen Download
- [http://www.wordsound.com www.wordsound.com]
- [http://www.revolutionsound.org www.revolutionsound.org]
- [http://www.baraka.net www.baraka.net]
- [http://www.baboonrecords.com www.baboonrecords.com]
AaliyahAaliyah ( - 16. Januar 1979 in Brooklyn, New York; † 25. August 2001 (Flugzeugabsturz) auf den Bahamas; eigentlich Aaliyah Dana Haughton) war eine US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin.
Der Name Aaliyah bedeutet auf Swahili soviel wie die Erhabene. Mit ihren Eltern zog Aaliyah im Alter von fünf Jahren nach Detroit, Michigan.
Musikkarriere
1993 wurde sie von dem Produzenten und Sänger R. Kelly entdeckt. Im Frühjahr 1994 begannen R. Kelly und die 15-Jährige Aaliyah an ihrem Debütalbum „Age Ain't Nothing But A Number“ zu arbeiten. Das Album bekam diesen Namen, weil Aaliyah vermeiden wollte, dass ihrem Alter mehr Beachtung geschenkt wurde, als ihrem Talent. Dieses Debütalbum erreichte in den USA Doppelplatin. Es kam das Gerücht auf, Aaliyah sei mit R. Kelly heimlich verheiratet, deshalb gingen sie dann 1996 getrennte Wege.
Mit dem Produzenten Timbaland nahm Aaliyah das Album „One In A Million“ auf, das im Sommer 1996 veröffentlicht wurde. Auch dieses Album wurde mit Platin ausgezeichnet. Zum Hit wurde auch die erste Singleauskopplung If Your Girl Only Knew. Trotz des Erfolges absolvierte sie die High School mit Auszeichnung. Sie nahm einige Titel für Soundtracks auf. Für den Song Journey to the Past aus dem Disneyfilm Anastasia erhielt Aaliyah eine Oscar-Nominierung.
2000 erhielt sie im September eine MTV-Video-Adward-Nominierung für „Try Again“, den Titelsong des Filmes Romeo Must Die. Im Frühjahr 2001 kehrte sie in die USA zurück. Dort arbeitete sie an mehreren Musikvideos, zum Beispiel „We Need A Resolution“. Am 17. Juni 2001 wurde ihr drittes Album „Aaliyah“ veröffentlicht, es war das beste R&B Album des Jahres und wurde mit Platin ausgezeichnet.
Im Sommer 2001 wurde ihre Single „Rock The Boat“ zum Radiohit und am 22. August 2001 begannen die Dreharbeiten zu dem Video. Am 23. August 2001 flog sie auf die Bahamas, um dort weiter an dem Video zu arbeiten. Am 25. August 2001 beendete sie die Dreharbeiten und wollte zurückfliegen. Aber nach dem Start stürzte das Flugzeug ab, da es, wie man später feststellte, um ca. 800 Pfund (400 kg) überladen war. Aaliyah und Ihre Crew (Eric Foreman, Anthony Dodd, Scott Gallin, Chris Maldonado, Douglas Kratz, Gina Smith und Keith Wallace), sowie der Pilot der zweimotorigen Cessna 402B, verunglückten dabei tödlich.
Biografie
Aaliyah Dana Haughton wurde am 16. Januar 1979 in Brooklyn / New York geboren. Ihr Name kommt aus dem Swahili und bedeutet "Die Erhabene“. Mit 5 Jahren bekam sie schon Gesangsunterricht. Bereits mit 14 Jahren startete ihre musikalische Karriere. Niemand geringeres als R. Kelly produzierte ihr 1994 erschienenes Debütalbum "Age Ain´t Nothing But A Number".
1996 erschien ihr zweiter Longplayer "One In A Million". Der Produzent war diesmal Timbaland, der schon Platten mit Missy Eliott oder Pharell produzierte. Das Album verkaufte sich sogar noch besser als der Vorgänger. Trotz ihrer Triumphe studierte Aaliyah an der High School for the Fine and Performing Arts in Detroit. 1997 schloss sie das Studium mit exzellentem Notendurchschnitt ab.
Aaliyah wandte sich dem Film zu. Zunächst nur musikalisch mit Songs zu "Dr. Doolittle" und dem Disney-Streifen "Anastasia". Als Schauspielerin stand sie gemeinsam mit Rapper DMX in "Romeo must Die" vor der Kamera. Auch für den Soundtrack lieferte sie Songs, unter anderem die Hitsingle "Try Again", die zu einer der erfolgreichsten R&B-Songs im Jahr 2000 wurde.
Die Filmkarriere sollte fortgesetzt werden, ein Vampirfilm ,,Königin der Verdammten“ sowie die Fortsetzungen von Matrix, Matrix 2 und 3 sollte sie spielen. Die bis dorthin abgedrehten Sequenzen wurden nach ihrem Tod nicht veröffentlicht
Der Sommer 2001 sollte musikalisch zum Triumph von Aaliyah werden. Inzwischen wechselte sie zu Virgin-Rekords. Hier veröffentlichte sie ihren dritten Longplayer "Aaliyah". Ihre erfolgreichstes CD.
Nach ihrem Tod wurde noch ein Album herausgebracht. ,,I care 4 u“. Dies war ein Doppeltalbum, in dem eine Audio- Cd und eine DVD mit ihrem berühmtesten Musikvideos zu sehen war. Diese Sammlung ihrer bisher bekanntesten und unveröffentlichte Tracks war das Letzte. Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung ihres dritten Albums verstarb sie im Alter von 22 Jahren bei einem Flugzeugabsturz am 25. August 2001 auf den Bahamas. Sie kam bei dem Rückflug ihres Videodrehs zu ,,rock the boat“ ums Leben.
Diskografie
Alben
Singles
Weblinks
- [http://www.aaliyah.com Offizielle Webseite] (englisch)
- [http://www.aaliyah-haughton.de Offizielle Fan-Webseite] (englisch/deutsch)
- [http://www.aaliyah.4fans.net/ Fanseite AaliyahLegacy]
- [http://www.foren.de/system/user_makaveli2oo5.html Größtes deutsches Aaliyah-Forum]
- [http://aaliyah.4fans.net/gallery Aaliyah Bilderarchiv]
- [http://www.blackground.com Label Blackground] (englisch)
- [http://www.uniquecorp.co.uk Unique Corp] (englisch)
- [http://lyrics.activelyrics.com/A/aaliyah/index.html Aaliyah Songtexte]
Kategorie:Frau
Kategorie:US-Amerikaner
Kategorie:New Yorker
Kategorie:R&B-Sänger
Kategorie:Geboren 1979
Kategorie:Gestorben 2001
ja:アリーヤ
Mason AdamsMason Adams ( - 26. Februar 1919 in Brooklyn, New York City; † 26. April 2005 in Manhattan, New York City) war ein US-amerikanischer Schauspieler.
Adams studierte Theaterwissenschaften an der Universität von Wisconsin und begann seine Karriere in den 40er Jahren als Sprecher in populären Radio-Spielen. 1977 übernahm er eine Hauptrolle in der Fernsehserie Lou Grant, einem Spin-Off der Mary Tyler Moore Show. Diese Rolle brachte ihm drei Nominierungen für den Emmy-Fernsehpreis als bester Nebendarsteller ein.
In den 60ern arbeitete er hauptsächlich als Sprecher für Werbespots.
Zuletzt spielte er am Broadway in Arthur Millers The Man Who Had All the Luck mit.
Weblinks
-
Adams, Mason
Adams, Mason
Adams, Mason
Woody AllenWoody Allen ( - 1. Dezember 1935 in Brooklyn, New York; eigentlich Allen Stewart Konigsberg) ist ein US-amerikanischer Komiker, Regisseur, Autor,Schauspieler und Musiker.
Neben über 25 Filmen als Drehbuchschreiber und Regisseur hat Woody Allen unzählige Erzählungen, Theaterstücke und Kolumnen geschrieben und ist nebenbei begeisterter Jazzmusiker.
Den Oscar erhielt Allen dreimal. 1978 für Der Stadtneurotiker in den Sparten bester Regisseur und bestes Drehbuch, 1986 mit Hannah und ihre Schwestern ebenfalls für das beste Drehbuch.
Insgesamt wurde er zwanzigmal für den Oscar nominiert.
Biographie
Am 1. Dezember 1935 wurde im New Yorker Stadtteil Brooklyn Allen Stewart Konigsberg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein Vater Martin Konigsberg, ein arbeitsloser Diamantenschleifer, und seine Mutter Nettie Cherry Konigsberg lebten in Flatbush, einem stark jüdisch geprägten Viertel. Sie waren keine orthodoxen Juden, doch sie schickten ihren Sohn acht Jahre lang auf eine hebräische Schule. Stewart nutzte diese Zeit zur eingehenden Beschäftigung mit Baseball, Basketball und Boxen. Über die Public School 99 führte seine Schullaufbahn zur Midwood High, wo "Red", so der Spitzname des schmächtigen Rotschopfs, zum ersten mal auf sich aufmerksam machte, und zwar durch sein außergewöhnliches Talent für Kartenspiele (ein geflügeltes Wort in der Midwood High war "Never play cards with Konigsberg").
Er entwickelte ein gewisses Interesse für das Theater, vor allem aber für das Kino und die Radioshows der Vierziger, wie "Duffy's Tavern" oder "The Great Gildersleeve". Und er spielte täglich bis zu zwei Stunden Klarinette. Um sein Taschengeld etwas aufzubessern begann er, Gags für die Agentur David O. Alber zu schreiben, die an Kolumnisten großer Tageszeitungen verkauft wurden. Durch sein Talent und Beziehungen durfte er bald Entertainment-Stars wie Sid Caesar zuarbeiten. Sechzehn Jahre alt und frisch im Showbusiness beschloss Konigsberg, fortan den Künstlernamen Woody Allen zu tragen.
Trotz seines einträglichen Jobs belegte er, seinen Eltern zuliebe, einen Communications Arts Course an der New York University, zu sehen war er dort kaum. Einzig prägendes Ereignis seiner Studienzeit war vermutlich der Rat seines Dekans, einen Psychoanalytiker aufzusuchen. Aber er hatte momentan ganz andere Sorgen:
Woody, dessen gesammelte Bildung aus Comics, Radiosendungen und Marx-Brothers-Filmen stammte, zog es immer wieder zu intellektuellen Frauen. Müßig zu erwähnen, dass seine Chancen miserabel waren. Also nahm er Privatstunden, um seine kulturellen Defizite aufzuholen. Die Taktik ging auf: Prompt landete er bei der Philosophiestudentin Harlene Rosen. Sie war sechzehn, er neunzehn, sie beschlossen, zu heiraten.
Das junge Paar zog nach Manhattan und Woody stieg vom Gagzulieferer zum Drehbuchautor auf. Die Ed Sullivan Show, die Tonight Show und einige andere gehörten zu seinen Abnehmern. 1957 trat er, nominiert für den Emmy, das erste Mal aus dem Schatten seiner Auftraggeber und vor die Linse einer Kamera.
Ungefähr zur gleichen Zeit ging seine Ehe mit Harlene in die Brüche. Bis sie ihn 1969 auf zwei Millionen Dollar verklagte, war sie der Hauptgegenstand seiner Gags, die er mittlerweile auch als Prosa veröffentlichte. Er begann, Theaterstücke zu schreiben und aufzuführen, aber sein neuer Ehrgeiz war es, Stand-Up-Comedian zu werden, eine Gattung von Alleinunterhaltern, die Mitte der Fünfziger in Mode kam.
Sein erster Auftritt 1960 im Greenwicher Nachtclub Duplex geriet zum Fiasko. Seine Manager hielten ihn für den schlechtesten Komiker, der je zu sehen war. Aber gemeinsam gelang es ihnen, aus diesem schüchternen und linkischen Auftreten eine Masche zu machen und so einen unverwechselbaren Stil zu kreieren, der Allen zum Geheimtipp avancieren ließ. Es brauchte seine Zeit und sicher auch einige Überwindung, aber Konigsberg machte aus sich im Laufe der Jahre die Kunstfigur Woody, die bis heute nahezu unverändert in all seinen Filmen vorkommt.
Vor seiner ersten Filmproduktion 1965 ("What's new, Pussycat") schrieb Woody Allen bereits 14 Jahre lang Witze, die er größtenteils als Stand-Up-Comedian benutzte oder verkaufte. Er war auf dem besten Wege, mit seinem intellektuellen -und somit ungewöhnlichen- Stil und den erfundenen Geschichten aus seinem Privatleben zur nationalen Berühmtheit aufzusteigen. Seine ersten Schritte im neuen Medium tat er nach dem selben Rezept, das ihm auf der Bühne so großen Erfolg beschert hatte.
So zeichnen sich Woody-Allen-Filme zwischen 1965 und 1975 vor allem durch ihre Kombination von absurdem Sprach- mit absurdem Bildwitz aus (man denke nur an "Der Schläfer", wo der Erzschurke mit einer riesigen Erdbeere niedergeschlagen wird). Wie im Nummern-Kabarett dient die skurrile Handlung meist einzig und allein dazu, Gags an ihr aufzureihen.
Mangels einer eigenen erzählerischen Form bedient sich Allen bereits vorhandener Erzählkonzepte, die er bei dieser Gelegenheit gehörig durch den Kakao zieht. Komödien wie "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten", eine Travestie der Aufklärungsfilme der Sechziger, mögen hier als Beispiel dienen. Charakteristisch für sein Frühwerk ist außerdem, dass, nach seiner eigenen Aussage, bis zu fünfzig Prozent des fertigen Films erst auf dem Set improvisiert wurden.
Viele der eingesetzten Stilmittel, vor allem die Travestie, und die teilweise arg surrealen Inhalte sind auch in seinen 1971, 1973 und 1980 in Buchform veröffentlichten Kurzgeschichten zu finden.
Die New-York-Trilogie
Aber Woody Allen wollte nicht, wie einst Charlie Chaplin, für den Rest seines Lebens auf die Rolle des Tolpatsches und Filmclowns festgelegt bleiben. Schon zu Zeiten von "Die letzte Nacht des Boris Gruschenkow" bekommen seine bisher recht belanglosen Klamauk-Filme einen dunkleren Unterton. 1976 spielt er seine erste ernsthafte Rolle in "Der Strohmann".
Im selben Jahr beginnt er auch mit den Dreharbeiten zu "Annie Hall" (Der Stadtneurotiker), der in jeder Beziehung einen Bruch zu seinen bisherigen Filmen darstellt.
Mit Der Stadtneurotiker begann auch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kameramann Gordon Willis.
"Annie Hall" hat weder in Form noch Inhalt einen anderen Film oder ein Genre zum Vorbild. Auch kann Allen jetzt auf einige filmische Erfahrung zurückgreifen und nutzt verschiedene Aufnahme- und Erzähltechniken wesentlich stärker als zuvor. Gleichzeitig setzt er Stilmittel viel bewusster ein, die häufigen Zitate aus anderen Filmen z.B. sind kein Selbstzweck mehr, sondern haben ihrerseits eine eigene Funktion. Zusammen mit Kameramann Gordon Willis schuf Allen mit ungewöhnlichen Methoden und Stilbrüchen einen ganz andersartigen Film. Vor allem aber ändern sich die Inhalte. Woody Allen, mittlerweile 40 und frisch getrennt von Diane Keaton, zieht erstmals die Bilanz seines bisherigen Lebens. Persönliche Erfahrungen hatte er schon immer in seine Arbeit einfließen lassen, ein famoses Beispiel hierfür sind Allens Witze über seine Ex-Frau Harlene Rosen ("Quasimodo, ich will die Scheidung."), aber in "Annie Hall" wird das Publikum erstmals wirklich einbezogen und hat das Gefühl, am Auf und Ab Woodys teilzuhaben.
Der Film hatte entscheidende Konsequenzen für Allen. Er schaffte, sich auf eine Stufe mit dem Zuschauer zu stellen. Sein Publikum lachte nicht mehr über ihn, sondern mit ihm.
Mit "Manhattan" knüpfte er 1979 wieder an die Thematik an. Anders als bei "Der Stadtneurotiker" versuchte er, einen relativ ernsthaften Film zu drehen. Er scheiterte hierbei mehr und mehr an seinem Ruf als fabelhafter Komiker. Ganz konnte er das Clownsimage nie ablegen. Aber alles in allem waren "Der Stadtneurotiker" und "Manhattan" Woody Allens größte Erfolge. Diese Filme verbanden seinen Namen untrennbar mit dem Big Apple.
Den letzten Teil der so genannten New-York-Trilogie bildet "Stardust Memories". Wie die beiden Vorgänger ist auch "Stardust Memories" deutlich autobiographisch angehaucht, spielt also in New York und handelt von einem Filmschaffenden. Allerdings handelt er auch von dessen übergroßer Verachtung für sein Publikum, was Allen in den USA lange Zeit nicht verziehen wurde. Es schien fast, als wollte er ein für allemal das Clownsimage ablegen, obwohl er, nach einem Sturm der Entrüstung, darauf bestand, dass es zwischen dem Protagonisten seines Filmes und ihm selbst keinerlei Parallelen gebe.
Die Achtziger
Unter Filmkritikern herrscht die Meinung, dass Woody Allens Filme in den Achtzigern nur mit sowjetischen oder polnischen zu vergleichen wären. Tatsächlich hat er sich noch nie sehr viel aus Hollywood und der US-amerikanischen Filmbranche gemacht. Er war nicht einmal bei der Oscarverleihung, als "Annie Hall" vier Academy Awards gewann.
Was seine Filme betrifft, lassen sich zwei Linien unterscheiden. Auf der einen Seite entwickelt er seine Komödien weiter, die nun zu Tragikomödien werden. Die Story wird aufwändiger, sie spielt oft in mehreren Handlungs- und Realitätsebenen. Die Filme sind auch einiges aussagekräftiger als seine frühen Komödien, oder sagen wir, ihre Aussage wird nicht mit plumpen Gags kaschiert. Fast alle haben ein Sad Ending, wie zum Beispiel "The Purple Rose of Cairo", wo die Protagonistin am Ende noch unglücklicher und einsamer ist als zu Anfang.
Andererseits experimentiert Allen mit alternativen Formaten, so dreht er beispielsweise "Innenleben" oder "Eine andere Frau", Dramen, die ganz und gar ohne jede Komik auskommen. Kritiker warfen ihm allerdings vor, mit solchen Filmen nur den von ihm verehrten Ingmar Bergman kopieren zu wollen oder zu können. Auch ein Film über seine Kindheit, Radio Days, am einfachsten zu beschreiben als Kostümfilm, entsteht. Im Gegensatz zum ebenfalls autobiographischen Theaterstück "The Floating Lightbulb" durfte dieser sogar nach seiner Uraufführung weiter gezeigt werden, das Stück zog Allen nämlich wieder zurück.
Soon Yi und die Neunziger
Nach "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" findet Allen allmählich zu einem neuen Stil. An die Stelle seiner schwarzseherischen Tragikomödien treten nun andere, die wieder leichter und beschwingter anmuten. In Filmen wie "Alice" hat er zwar, nach der Meinung vieler Kritiker, Schwierigkeiten, zu einem überzeugenden Ende zu kommen, aber diese neueren Filme stehen dennoch für eine, im Gegensatz zu den frühen Komödien, dramatisch fundierte Entwicklung, mit einem, im Gegensatz zu den Filmen der Achtzigern, positiven Grundtenor.
Allerdings gab es im August 1992 eine Entwicklung im Privatleben des Stars, die alle Welt seine Filme mit Argusaugen beobachten lässt. Nachdem seine langjährige Lebensgefährtin und Hauptdarstellerin Mia Farrow ein Verhältnis zwischen ihrer Adoptivtochter Soon-Yi und Allen ent- und aufdeckte, lieferten sich die beiden eine Schlammschlacht ohne gleichen, in deren Verlauf Mia Farrow Woody Allen beschuldigte, seine siebenjährige Tochter Dylan geschändet zu haben (was nie bewiesen werden konnte, aber seitdem Allens Image beschädigt), und er seinerseits behauptete, Mia Farrow habe geplant, ihm die Augen auszustechen, so, wie Ödipus sich selbst geblendet hatte, nachdem er Inzest begangen hatte. Vielleicht gibt sich Allen deshalb soviel Mühe, sich auf harmlose Nettigkeiten zu beschränken. Aber auf jeden Fall taucht die Figur der hysterischen Gattin seitdem häufig in seinen Filmen auf.
Das Leben nach Mia Farrow
Kurzfristig ersetzt Diane Keaton Mia Farrow bei "Manhattan Murder Mystery", der im weitesten Sinne eine Fortsetzung des Stadtneurotikers ist. Die Handlung war als Sub-Plot für diesen Film vorgesehen, wurde aber aus Zeitgründen damals gestrichen.
Danach verhilft Allen gleich in zwei aufeinanderfolgenden Filmen einer Schauspielerin zu einem Oscar (Dianne Wiest und Mira Sorvino), später bei "Sweet and lowdown" Sean Penn und Samantha Morton zu Nominierungen. Mit Julia Roberts, Goldie Hawn, Drew Barrymore und anderen dreht er in Venedig das Musical "Alle sagen: I love you".
Mit "Harry außer sich" präsentiert Woody Allen einen Film, der vielleicht der böseste und zynischste Film seiner Karriere ist. 1998 dreht er Celebrity, in dem er selber nicht auftritt. Dafür gibt es eine großartige Szene mit Leonardo DiCaprio, der einen drogensüchtigen abgehobenen Hollywoodstar spielt.
Allen dreht weiterhin pro Jahr einen Film, so erscheinen 1999 oben genannter Film "Sweet and lowdown", 2000 Schmalspurganoven mit Hugh Grant, 2001 Im Bann des Jade-Skorpions, 2002 Hollywood Ending, 2003 Anything Else und 2004 Melinda and Melinda. In einigen deutschen Kinos werden diese Filme meist verzögert im Original mit Untertiteln gezeigt. Im September 2004 wurde z.B. "Anything Else" dem deutschen Publikum vorgestellt.
Werke
Filme
- siehe Woody Allen/Filmographie
Bücher
- 1971 - Getting Even (dt. "Wie du dir, so ich mir", 1978)
- 1975 - Without Feathers (dt. "Ohne Leit kein Freud", 1979)
- 1980 - Side Effects (dt. "Nebenwirkungen", 1981)
Literatur
- Stephan Reimertz: Woody Allen. Eine Biographie. Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 3-499-61145-7
- ders.: Woody Allen (rororo-Monographie). Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-50410-3 [http://www.monographien.de/fm/131/Reimertz_Allen_Woody.pdf Leseprobe]
- Berndt Schulz: Woody Allen Lexikon. Alles über den Autor, Regisseur, Darsteller, Komiker, Entertainer und Privatmann aus Manhattan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-276-8
- Hans Günther Pflaum, Vincent Canby, Bert Koetter, et al: Woody Allen, in Peter W. Jansen, Wolfram Schütte (Hrsg.): Woody Allen - Mel Brooks. [Reihe Film Band 21]. Carl Hanser, München und Wien 1980, ISBN 3-446-12854-9
Weblinks
-
- http://www.woody-allen.de/
- http://www.woodyallen.com/
- [http://www.cosmopolis.ch/cosmo11/Woody.htm Woody Allen: Biographie und Filmographie]
- [http://www.kino-filme.de/regisseursuche.php?name=Woody%20Allen www.kino-filme.de: Übersicht über Woody Allen-Filme]
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
Allen, Woody
ja:ウディ・アレン
Darren AronofskyDarren Aronofsky ( - 12. Februar 1969 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Nach der Schule besuchte Aronofsky Harvard, um Film und Animation zu studieren. 1996, fünf Jahre nach seinem Abschluss, begann er an der Konzeption zu seinem ersten Spielfilm Pi - Der Film, der 1998 erschienen ist. Auf dem Sundance Film Festival 1998 bekam Aronofsky dafür den Preis für die beste Regie.
Im Jahr 2000 folgte Requiem for a Dream, mit größerem Budget realisiert und mit noch mehr Aufmerksamkeit seitens der Filmkritik bedacht. Ende des Jahres 2005 soll sein neuer Film The Fountain mit Hugh Jackman in die Kinos kommen.
Aronofskys filmisches Markenzeichen ist eine Technik, die als Hip Hop Montage bezeichnet wird. Dabei werden Bilder oder Handlungen in Zeitraffer gezeigt, parallel dazu Soundeffekte ausgestrahlt die eine bestimmte, immer wiederkehrende Handlung bzw. tranceartige Rauschzustände verdeutlichen sollen (z.B. der Drogenkonsum der Protagonisten in Requiem for a Dream oder die panikartigen Anfälle in Pi).
Weblinks
-
- [http://aronofsky.regiecut.de/ Die deutsche Darren Aronofsky Fanseite]
Aronofsky, Darren
Aronofsky, Darren
Aronofsky, Darren
Aronofsky, Darren
Aronofsky, Darren
Aronofsky, Darren
ja:ダーレン・アロノフスキー
Red AuerbachArnold Jacob "Red" Auerbach ( - 20. September 1917 in Brooklyn, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballtrainer. Er trainierte zwischen 1950 und 1966 die Mannschaft der Boston Celtics und gewann neun Meisterschaften. Bis heute gelang es nur Phil Jackson, die selbe Anzahl Titel zu gewinnen. 1980 ehrte man Auerbach als besten Trainer der NBA-Geschichte. Sein stetes Markenzeichen war es, kurz vor Ende eines erfolgreichen Spiels eine Zigarre zu rauchen.
Leben
Red Auerbach wurde im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, wuchs dort auf und besuchte die Highschool im Eastern District von 1931 bis 1935. Als begabter Basketballspieler wurde er 1935 in eine Auswahl der besten Spieler Brooklyns gewählt. Anschließend studierte er ein Jahr am nahen Seth Low Junior College sowie die drei darauffolgenden Jahre an der George Washington University in Washington, D.C., wo er ebenfalls als talentierter Basketballspieler auffiel.
In einer Zeit vieler konkurierender Basketball-Profiligen, die alle regelmäßig mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatten, unterschrieb Auerbach bei den Harrisburg Senators in der American Basketball League. Nebenbei begann er eine Laufbahn als Trainer bei einer Highschool in Washington, wie dies zahlreiche semiprofessionelle Basketballspieler taten (u.a. John Wooden). Nach Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg wurde Auerbach 1943 von der US Navy eingezogen und absolvierte seinen Dienst auf der Marinebasis in Norfolk.
In der neugegründeten Basketball Association of America (BAA) übernahm Auerbach von 1946 an den Trainerposten der Washington Capitols. In der Saison 1948/49 erreichten die Capitols unter Auerbach das BAA-Finale, unterlagen dort allerdings den Minneapolis Lakers mit ihrem Starcenter George Mikan. Nach der Fusion der BAA und der National Basketball League zur National Basketball Association am 3. August 1949 wechselte Auerbach als Trainer zu den Tri-Cities Blackhawks.
Bevor die Blackhawks 1950 nach St. Louis umzogen, verließ Auerbach den Verein und heuerte bei den Boston Celtics an, wo er Doggie Julian ersetzte. Die Celtics, die seit Gründung der BAA/NBA existierten, hatten bis dato nie die Playoffs erreicht. Unmittelbar nach Auerbachs Ankunft bei den Celtics lössten sich die Chicago Stags und die St. Louis Bombers, die aus der NBL in die NBA kamen, auf. Zwei Spieler dieser Teams, Ed Macauley und Bob Cousy, wurden daraufhin per Losentscheid den Celtics zugesprochen.
Mit Macauley und Cousy als Leistungsträger des Teams erreichten die Celtics konstant Jahr für Jahr die Playoffs, unterlagen jedoch mehrfach in den Halbfinals oder Finals ihre Division. Da bewies Auerbach sein unglaubliches Gespür für Talente und tauschte mit den St. Louis Hawks Ed Macauley für deren zweiten Pick in der NBA Draft von 1956. Mit dem Pick wählte Auerbach Bill Russell, der zur wichtigsten Säule der Celtics-Dynastie werden sollte.
Bereits in der Saison 1956/57 gewannen die Celtics dank Verteidigunsspezialisten Bill Russell als Center sowie Bob Cousy und Bill Sharman im Backcourt die NBA-Meisterschaft gegen die Hawks. Obwohl sie 1958 im Finale unterlagen, kamen bis 1966 acht weitere NBA-Titel hinzu. Mit insgesamt neun gewonnenen Meisterschaften zog sich Auerbach, obwohl erst 49 Jahre alt, vom Trainergeschäft zurück. Es übernahm Bill Russell als Spieler-Trainer. Auerbach war mit einer Bilanz von 1037 Siegen (bei nur 548 Niederlagen) der erste Trainer, der die 1000er-Marke durchbrach.
Obwohl nicht mehr Trainer, blieb Auerbach den Celtics als General Manager treu. Durch geschickte Personalpolitik sorgte er dafür, dass die Celtics auch nach der Ära von Bill Russell erfolgreich blieben. So sicherte er sich in der Draft die Rechte an Dave Cowens, dem Most Valuable Player von 1973, und Jo Jo White, dem Finals-MVP von 1976. Die Celtics konnten daher 1974 und 1976 zwei weitere Titel gewinnen.
In der Draft von 1978 sicherte sich Auerbach die Rechte an Larry Bird, der die Celtics in den 1980ern drei weiteren Meisterschaften (1981, 1984, 1986) führen sollte. Vor der Draft von 1980 jedoch gelang Auerbach sein größter Geniestreich als Manager: er tauschte den 1. Draftpick der Celtics gegen Robert Parish von den Golden State Warriors sowie deren 3. Draftpick. Während die Warriors ihren Wunschkandidaten Joe Barry Caroll wählten, entschied sich Auerbach für den relativ unbekannten Kevin McHale. Beide - McHale und Parish - wurden entscheidende Spieler der drei Celtics-Meisterschaften in den 80ern und sind heute in der Basketball Hall of Fame.
Mit zunehmendem Alter zog sich Auerbach aus der Teamführung der Celtics zurück, war aber bis zuletzt als Teampräsident an Entscheidungen beteiligt. In den vergangenen Jahren musste Auerbach mehrfach wegen Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Literatur
- Red Auerbach und John Feinstein: Let Me Tell You a Story. A Lifetime in the Game, Little & Brown, New York 2004. ISBN 0-316-73823-9 (engl.)
Auerbach, Red
Auerbach, Red
Auerbach, Red
Auerbach, Red
Auerbach, Red
The Notorious B.I.G.The Notorious B.I.G. ( - 21. Mai 1972 in Brooklyn, New York; † 9. März 1997 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich Christopher Wallace), auch als Big, Biggie und Biggie Smalls bekannt, war einer der bekanntesten US-amerikanischen Rapper der 1990er.
Erste Aufmerksamkeit erntete er bei einer Kollaboration mit Mary J. Blige. Seine spätere Ehefrau, die R&B-Sängerin Faith Evans lernte er beim Eintritt in Puff Daddys Label Bad Boy Entertainment kennen, die dort auch unter Vertrag steht. 1994 nahm er seine erste Platte Ready To Die auf, welche Platin wurde. Mit diesem Hit gewann er im nächsten Jahr auch den Award für den besten Rap-Artist bei den Billboard Awards. In dieser Zeit traf er auf Lil' Kim, für die er bald Liebhaber und Mentor wurde, außerdem stellte er für sie eine Art Bruder und Vater-Figur dar. Er brachte sie mit seiner Posse Junior M.A.F.I.A. (Junior Masters At Finding Intelligent Attitudes) in Kontakt. 1995 veröffentlichte die Junior M.A.F.I.A. ihr erstes Album: Conspiracy. Neben Lil' Kim rappte hier unter anderem auch Lil' Caesar und auch Biggie selbst.
Mitte der Neunziger flammte ein Konflikt zwischen Rappern der amerikanischen Ost- und Westküste auf, in der er eine Hauptrolle spielt. Die Situation eskalierte am 7. September 1996, als Tupac Shakur niedergeschossen wurde. Einige vermuteten den Täter in Wallace' Umfeld, und so wurde auch er Opfer eines Anschlags: Insgesamt sieben Schüsse werden aus einer vorbeifahrenden Limousine auf den Sportwagen des Rappers abgefeuert.
Er starb am 9. März 1997 während der Aufnahmen für sein Doppel-Album Life After Death, das drei Wochen nach seinem Tod veröffentlicht wurde, direkt auf Platz eins der Verkaufscharts einstieg und auch heute noch eines der meist verkauften Hip Hop-Alben aller Zeiten ist. Unter Verdacht für den Mord an Biggie stand vor allem Suge Knight, der CEO von Death Row Records. 1999 widmeten mehrere Künstler (z.B.: Puff Daddy, Lil' Kim, Eminem, Method Man, Lil' Cease, Redman) Biggie ein Album: Born Again.
Auch Jahre nach der Ermordung Biggies erscheinen noch immer Stücke mit seinen Texten und denen anderer Rap-Stars wie u. a. 50 Cent (Realest Niggas, Back up (prod. by Clinton Sparks)) oder Ashanty (Foolish/one more Chance).
Wiederaufnahme des Falles
Nach langjährigen Protesten der Familie von Notorious B.I.G. nahm die Stadt Los Angeles im August 2004 den Fall wieder auf und die Polizei begann erneut mit der Suche nach dem Täter. Der Täter wurde gefunden: Es war ein korrupter Polizist aus Kalifornien.
Diskografie
- Ready To Die (1994)
- Life After Death (1997), Doppel-CD
- Born Again (1999)
Weblinks
- [http://www.laut.de/wortlaut/artists/n/notorious_big/biographie/index.htm Biographie auf Laut.de]
Notorious B.I.G.
Notorious B.I.G.
Notorious B.I.G.
Notorious B.I.G.
Notorious B.I.G.
Notorious B.I.G.
Scott BaioScott Baio ( - 22. September 1961 in Brooklyn, New York, USA) ist ein amerikanischer Schauspieler.
Seinen ersten grösseren Erfolg hatte er durch die Titelrolle in der Gansterkomödie Bugsy Malone.
Filmografie
- SuperBabies: Baby Geniuses 2 (2004) .... Stan Bobbins
- Face to Face (2001) .... Richie
- Dumb Luck (2001) .... Steve Hitchcock
- Face Value (2001) .... Barry Rengler
- Very Mean Men (2000) .... Paulie Minetti
- Bar Hopping (2000) (TV) .... Damian >
- Detonator (1998) .... Zack Ramses
- "Before They Were Stars" (1996) TV Series
- .... Host Mixed Blessings (1995) (TV) .... Charlie Winwood
- Circus of the Stars Goes to Disneyland (1994) (TV) .... Ringmaster
- "Diagnosis Murder" (1993) TV Series .... Dr. Jack Stewart (1993-1995)
- Perry Mason: The Case of the Fatal Fashion (1991) (TV) .... Asst. D.A. Peter Whelan
- "Baby Talk" (1991) TV Series .... James Halbrook
- I Love N.Y. (1988) .... Mario Cotone
- The Truth About Alex (1986) (TV) .... Brad Stevens
- Alice in Wonderland (1985) (TV) .... Pat (The Guinea Pig)
- "Charles in Charge" (1984) TV Series .... Charles
- All the Kids Do It (1984) (TV) .... Buddy Elder
- "Top 40 Videos" (1982) TV Series ....
- Host Zapped! (1982) .... Barney Springboro
- "Joanie Loves Chachi" (1982) TV Series .... Charles 'Chachi' Arcola
- Senior Trip (1981) (TV) .... Roger Ellis
- Stoned (1980) (TV) .... Jack Melon
- Foxes (1980) .... Brad
- The Boy Who Drank Too Much (1980) (TV) .... Buff Saunders
- Skatetown, U.S.A. (1979) .... Richie
- "Who's Watching the Kids" (1978) TV Series .... Frankie 'the Fox' Vitola
- "Happy Days" (1974) TV Series .... Charles 'Chachi' Arcola (1977-1984)
- "Blansky's Beauties" (1977) TV Series .... Anthony DeLuca
- Bugsy Malone (1976) .... Bugsy Malone/Violin Player
- Luke Was There (1976) (TV) .... Julius
Baio, Scott
Baio, Scott
Baio, Scott
Baio, Scott
William Rose BenétWilliam Rose Benét ( - 2. Februar 1886 in Brooklyn, New York, † 4. Mai 1950) war ein US-amerikanischer Dichter und Herausgeber.
Leben
Nach dem Besuch der Highschool (Albany Academy, ab 1904) und der Yale University (ab 1907) war er für das Century Magazine und die Literary Review der New York Evening Post tätig. 1924 war er Mitbegründer der Literaturzeitschrift Saturday Review of Literature, für die er bis zu seinem Tod als Autor und Herausgeber tätig war.
1942 erhielt er für seine autobiographischen Gedichte The Dust Which Is God (1941) den Pulitzer-Preis für Lyrik.
Benéts The Reader's Encyclopedia (Enzyklopädie des Lesers) gilt in den USA als Standardnachschlagewerk zur Weltliteratur.
Benét war vier mal verheiratet, in erster Ehe mit Teresa Frances Thompson (mit der er einen Sohn hatte), in zweiter Ehe mit der Schriftstellerin Elinor Wylie, in dritter Ehe mit Lora Baxter und nach einer Scheidung seit 1941 zuletzt mit der Kinderbuchautorin Marjorie Flack (1887-1958).
Sein jüngerer Bruder Stephen Vincent Benét war ebenfalls Schriftsteller.
Werke
Lyrik
- Merchants from Cathay, 1913
- The Falconer of God, 1914
- The Great White Wall, 1916
- The Burglar of the Zodiac, 1918
- Perpetual Light, 1919
- Moons of Grandeur, 1920
- Man possessed, 1927
- Rip Tide, 1932
- Starry Harness, 1933
- Golden Fleece, 1935
- With Wings as Eagles, 1940
- Dust which is God, 1941
- Stairway of Surprise, 1947
- Spirit of the Scene, 1961
- Day of Deliverance, 1944
Roman
- The First Person Singular, 1922
Kinderbuch
- The Flying King of Kurio, 1926
- Adolphus the Adopted Dolphin, 1941
- Mother Goose (Sammlung seiner Kinderreime)
Sachbuch
- Saturday Papers. Essays on literature from the Literary Review, 1921 (Mitautor)
- Wild Goslings, 1927 (Essays)
- The Reader's Encyclopedia, 1948
Herausgeberschaft
- Paul Claudel: The East I know (Mitübersetzer), 1914
- Prose and Poetry of Elinor Wylie, 1932
- Fifty Poets, 1933
- From Robert and Elizabeth Browning (Korrespondenz), 1936
- Oxford Anthology of American Literature, 1938 (Mitherausgeber)
- The Poetry of Freedom, 1948 (Mitherausgeber)
Vertonungen
Einige von Benéts Gedichten wurden vertont:
- Ritual für Gesang und Klavier von Victor Babin, 1950
- A Ballad of Jesse James für Chor von Earl George, 1957
- Song heard in Sleep für Chor von Gardner Read, 1958
Literatur
- Laura Benét: When William Rose, Stephen Vincent and I were young. Dodd, Mead & Company, New York ca. 1976, ISBN 0396072895
Weblinks
- [http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/gutbook/lookup?num=6597 Perpetual Light] als E-Text im Project Gutenberg
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Benet, William Rose
Philip BergPhilip Berg ( - 1929 in Brooklyn, New York) dessen eigentlicher Name Feivel Gruberger lautet, ist der Gründer und Leiter des Kabbalah Centres.
Gruberger/Berg arbeitet zunächst als Versicherungsvertreter und Rabbiner in New York. Er studiert Anfang der 60er Jahre in Israel beim Meister-Kabbalisten Yehuda Brandwein. Nach dessen Tod 1969 ändert er seinen Namen in "Philip Berg" und gründet das erste Kabbalah Centre in Tel Aviv. Mit seiner Familie zieht er später nach Kalifornien um, wo er mit dem Kabbalah Centre in Los Angeles ab den 90er Jahren zunehmend erfolgreich ist.
Literatur siehe Kabbalah Centre
Berg, Philip
Berg, Philip
Berg, Philip
Berg, Philip
Anthony Joseph Bevilacqua Anthony Joseph Kardinal Bevilacqua ( - 17. Juni 1923 in Brooklyn, USA) ist emeritierter Erzbischof von Philadelphia.
Leben
Anthony Joseph Bevilacqua entstammt einer italienischen Einwandererfamilie mit elf Kindern. Er besuchte eine kirchliche Schule in Brooklyn und gewann während dieser Zeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen wegen herausragender Leistungen. 1943 trat er ins Priesterseminar von New York in Huntington ein und studierte dort Katholische Theologie und Philosophie. Im Jahre 1949 empfing er das Sakrament der Priesterweihe.
Von 1949 bis 1953 wirkte er als Vikar in zwei Gemeinden und als Lehrer an der Cathedral High School. Anschließend absolvierte er ein Promotionsstudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, an dessen Ende er einen Doktortitel in Kanonischem Recht erlangte. Danach arbeitete er beim Diözesangericht von Brooklyn und studierte gleichzeitig Politikwissenschaften an der Columbia University.
1965 wurde er Vizekanzler der Diözese Brooklyn, 1971 gründete er das Katholische Büro für Auswanderer und Flüchtlinge. 1975 promovierte Bevilacqua in Queens zusätzlich zum Doktor im Fachbereich Zivilrecht und erlangte die Anwaltslizenz für die Bundesstaaten New York und Pennsylvania. 1976 erhielt er die Ernennung zum Kanzler des Bistums Brooklyn und den Titel Päpstlicher Ehrenprälat. Von 1977 bis 1980 nahm er zusätzlich einen Lehrauftrag für Einwanderungsrecht an der St. John’s University wahr.
1980 wurde er zum Titularbischof von Aquae Albae in Byzacena ernannt, empfing die Bischofsweihe und arbeitete in den folgenden drei Jahren als Weihbischof in Brooklyn. 1983 wurde ihm dann die Leitung des Bistums Pittsburgh übertragen, ehe er im Jahre 1988 zum von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Philadelphia ernannt wurde. Er reformierte die Administrationsstrukturen und legte ein besonderes Augenmerk auf eine vitale Kommunikation zwischen den Gemeindepfarrern und der Bistumsleitung. Er zeigte sich bei vielen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Besondere Verdienste erwarb er sich um den jüdisch-christlichen Dialog. Seit 1991 gehört er als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santissimo Redentore e Sant' Alfonso in Via Merulana dem Kardinalskollegium an. Von seinen Aufgaben als Erzbischof von Philadelphia entpflichtete ihn der Papst im Juli 2003 aus Altersgründen.
Am Konklave 2005 nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. nahm er nicht teil, da er zu diesem Zeitpunkt das Alter von 80 Jahren bereits überschritten hatte.
Weblink
- [http://edition.cnn.com/interactive/us/0204/catholic.church.background/images/story.bevilacqua.jpg Bild des Kardinals]
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Bevilacqua, Anthony Joseph
Ed BishopEd Bishop ( - 11. Juni 1932 in Brooklyn, New York City als George Victor Bishop; † 8. Juni 2005 in London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.
Bishop begann seine Karriere 1961 in London als Nebendarsteller in Fernsehserien und Theaterstücken. Ein Jahr später hatte er seinen ersten Auftritt in einem Film - in Stanley Kubricks Lolita spielte er einen Krankenwagenfahrer. Nach weiteren Kurzauftritten (unter anderem in Auch die Kleinen wollen nach oben, Man lebt nur zweimal, 2001: Odyssee im Weltraum) traf er 1967 die Fernsehproduzenten Garry und Sylvia Anderson, die ihm eine Hauptrolle in der Marionetten-Serie Captain Scarlet und die Rache der Mysterons anboten und ihn danach als Commander Ed Straker in der Science Fiction-Serie UFO besetzten.
Beide Serien wurden, obwohl sie nur kurz liefen, sehr populär und bescherten ihm eine große Fangemeinde. Bis zu seinem Tod nahm er daher regelmäßig an Fan-Conventions teil.
In der Folgezeit übernahm er weiterhin Rollen in Hörfunk, Fernsehen, Film und Theater und lieh seine Stimme für Werbespots und Zeichentrickserien. Da er seinen Hauptwohnsitz in England hatte, wurde er hauptsächlich als US-Amerikaner in britischen Produktionen besetzt.
Er war zweimal verheiratet und hatte einen Sohn (verstorben) und drei Töchter. Er starb nur wenige Tage nach seinem UFO-Co-Star Michael Billington.
Weblinks
-
- [http://www.fanderson.org.uk/news.html#EdandMike Kurzbiographie (englisch)]
Bishop, Ed
Bishop, Ed
Bishop, Ed
Bishop, Ed
Barbara BoxerBarbara Boxer ( - 11. November 1940 in Brooklyn, New York City), vertritt seit 1993 den US-Bundesstaat Kalifornien im amerikanischen Senat.
Geboren als Barbara Levy, war sie in ihren jungen Jahren zuerst Börsenhändlerin, dann Journalistin und Mitherausgeberin der Pacific Sun. Schließlich wechselte sie nach Kalifornien und engagierte sich dort bei den Demokraten, im Januar 1983 wurde sie als Kongressabgeordnete ins Repräsentantenhaus gewählt.
Seit 1993 ist Barbara Boxer - mittlerweile das dritte Mal (2004) - als Senatorin des liberalen Westküsten-Bundesstaats Kalifornien im US-Senat tätig, womit sie den einen der drei Staaten mit zwei weiblichen Senatorinnen vertritt ( gemeinsam mit Dianne Feinstein daneben noch Susan Collins und Olympia Snowe in Maine und Patty Murray und Maria Cantwell in Washington State). Sie gilt mit Edward Kennedy als wichtigste Vertreterin des linksliberalen Flügels der Demokraten im Senat und macht sich vor allem für Umwelt, Frauen-, Kinder- und Zivilrechte (auch der Homosexuellen), sowie für Arbeit und Wirtschaft stark.
2002/2003 stimmte sie als eine der wenigen Senatoren gegen den Irak-Krieg.
2005 stellte sie sich als einzige Senatorin an die Seite von House Repräsentantin Stephanie Tubbs Jones, um Einspruch gegen das Wahlergebnis in Ohio einzulegen. Ebenso war sie die einzige Senatorin die harte Kritik an der designierten Außenministerin Condoleezza Rice in deren Anhörung vor dem Außenpolitischen Ausschuss übte. Nach der Schwächung der Demokratischen Partei durch die Wahlen 2004 gilt sie bei vielen Anhängern der Partei als hoffnungsvolle Zukunftslösung für die nächste Kandidatur bei der nächsten Präsdientschaftswahl.
Senatorin Boxer ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie ist nur 1,50 m groß und muss deshalb bei Wahlreden häufig eine Holzkiste zu Hilfe nehmen, um bis ans Mikrofon zu reichen.
Weblinks
- [http://boxer.senate.gov Barbara Boxers offizielle Homepage]
Boxer, Barbara
Boxer, Barbara
Boxer, Barbara
Boxer, Barbara
Lorraine BraccoLorraine Bracco ( - 2. Oktober 1954 in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.
Die Darstellung der Mafia-Ehefrau Karen Hill in Martin Scorseses GoodFellas (1990) brachte ihr eine Oscar-Nominierung ein. Sie gehört zudem zur Stammbesetzung der erfolgreichen Serie Die Sopranos.
Filme (Auswahl)
- "GoodFellas"
- "Tangled"
TV (Auswahl)
- "Kommissar Moulin"
- "Die Sopranos"
Weblinks
-
Bracco, Lorraine
Bracco, Lorraine
Bracco, Lorraine
Bracco, Lorraine
Howard BrockwayHoward A. Brockway ( - 22. November 1870 in Brooklyn, New York City; 20. Februar 1951 in New York City) war ein US-amerikanischer Komponist.
Brockway studierte in Berlin Komposition bei Otis Bardwell Boise und Klavier bei dem Hofpianisten Heinrich Barth. Danach wirkte er als Klavierlehrer und Komponist in New York und Baltimore. Er komponierte eine Sinfonie, eine Suite, sinfonische Balladen, ein Klavierkonzert, kammermusikalische Werke, Chöre und Lieder.
Brockway, Howard
Brockway, Howard
Brockway, Howard
Brockway, Howard
Mel BrooksMel Brooks ( - 28. Juni 1926 in Brooklyn, New York), eigentlich Melvin Kaminsky , ist ein US-amerikanischer Komiker und Regisseur. Er war (bis zu ihrem Tod am 6. Juni 2005) 41 Jahre lang mit der Schauspielerin Anne Bancroft verheiratet. Es war für beide die zweite Ehe.
Bekannt ist er insbesondere für seine filmischen Parodien auf kommerziell erfolgreiche Filme.
Das von ihm verfasste Theaterstück Frühling für Hitler brachte ihm einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ein. Es erlebte vor einigen Jahren eine spektakuläre Renaissance, als es mit diversen Tonys für die beste Theaterproduktion ausgezeichnet wurde.
Auch trat Brooks als Produzent solch für ihn untypischer Filme wie Der Elefantenmensch von David Lynch auf.
Mittlerweile konzentriert er sich mehr auf das Produzieren von Filmen, doch gibt es auch Gerüchte, er arbeite an dem Drehbuch zu Spaceballs 2. Was sich auch bewahrheitet hat, jedoch wird "Spaceballs 2" eine Zeichentrick-Serie. Die Serie wird nicht nur Star Wars aufs Korn nehmen, sondern auch "Herr der Ringe" und andere Filme.
Zur Zeit verfilmt er sein Musical "The Producers" (basierend auf seinem Kinofilm "The Producers") als "The Producers: The Movie Musical". Auch wird seine Fernsehserie "Get Smart" im Moment zu einem Kinofilm aufgearbeitet.
Filme
- 1968 - Frühling für Hitler (Springtime for Hitler bzw. "The Producers")
- 1970 - Die 12 Stühle
- 1974 - Frankenstein Junior (Young Frankenstein)
- 1974 - Der wilde wilde Westen (Blazing Saddles)
- 1976 - Silent Movie
- 1977 - Höhenkoller (High Anxiety)
- 1981 - Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt (History of the World: Part I)
- 1983 - Sein oder nicht sein (To Be or Not to Be)
- 1987 - Spaceballs
- 1991 - Das Leben stinkt (Life Stinks)
- 1993 - Robin Hood – Helden in Strumpfhosen (Men in tights)
- 1995 - Dracula – Tot aber glücklich
- Der 2000 Jahre alte Mann (Kurzfilm)
Literatur
- Peter W. Jansen, Christa Maerker, et al: Mel Brooks in Peter W. Jansen, Wolfram Schütte (Hrsg.): Woody Allen - Mel Brooks. [Reihe Film Band 21]. Carl Hanser, München und Wien 1980, ISBN 3-446-12854-9
Weblinks
-
- [http://www.prisma-online.de/ga-bonn/person.html?pid=mel_brooks Mel Brooks Filme im Fernsehen]
Brooks, Mel
Brooks, Mel
Brooks, Mel
Brooks, Mel
Brooks, Mel
Brooks, Mel
Brooks, Mel
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ja:メル・ブルックス
Michael Stuart BrownMichael Stuart Brown ( - 13. April 1941 in Brooklyn, New York, USA) ist ein US-amerikanischer Genetiker.
1985 erhielt er zusammen mit Joseph L. Goldstein den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für ihre Entdeckung betreffend die Bestimmung des Cholesterin-Umsatzes".
Weblinks
- [http://nobelprize.org/medicine/laureates/1985/brown-bio.html Biografie] (engl.)
Brown, Michael Stuart
Brown, Michael Stuart
Brown, Michael Stuart
Brown, Michael Stuart
Brown, Michael Stuart
Al Capone
Alphonse Gabriel (Al) Capone ( - 17. Januar 1899 in Brooklyn, New York; † 25. Januar 1947 in Palm Beach, Florida) war einer der berüchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren. Capone kontrollierte die Chicagoer Unterwelt und machte seine Geschäfte vor allem in den Bereichen illegales Glücksspiel, Prostitution und während der Prohibitionszeit im illegalen Alkoholhandel. Bis heute ist sein Name auch mit der Bezeichnung Geldwäsche verbunden, da er als Erster illegale Einnahmen in Waschsalons investierte und mit dieser Verschleierungsmethode Vorbild für viele Steuerhinterzieher und Betrüger wurde.
Obwohl der Höhepunkt seiner Karriere nur von 1926 bis 1931 währte und Capone im Grunde nur bereits existierende kriminelle Strukturen nutzte, wurde er zum Urbild des Gangsterbosses, zu einem Symbol für die organisierte Kriminalität schlechthin. Der "Mythos Capone" geht im Wesentlichen auf seine Fähigkeiten als Selbstdarsteller und seinen geschickten Umgang mit der Presse zurück. Nach außen gab sich Capone den Anschein des seriösen Geschäftsmanns, der im Branchenverzeichnis als Antiquitätenhändler geführt wurde und laut Visitenkarte Händler für gebrauchte Möbel war.
Jugend und frühe Erwachsenenjahre in New York
Visitenkarte
Al Capone wurde als Sohn neapolitanischer Einwanderer im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Sein Vater Gabriel, ein Friseur, und seine Mutter Theresa zogen eine große Familie auf. Theresa gebar nacheinander ihre sieben Söhne James "Jimmy", Ralph, Frank, Alphonse, John "Mimi", Albert und Matthew. Danach bekam sie mit Rose und Mafalda noch zwei Töchter. Capone wuchs dort in einem von Iren, Italienern und weiteren Einwanderern geprägten Stadtteil auf. Dies beeinflusste ihn insoweit, dass er nie nationalistische Vorurteile zeigte. Als Junge war er intelligent und sportlich, bewies aber oft mangelnde Selbstbeherrschung. Dennoch fiel er kaum auf und galt als eher zurückhaltend. Bekannte aus dieser Zeit zeigten sich später erstaunt über Capones Laufbahn.
Er verließ die Schule in der achten Klasse und arbeitete danach unter anderem als Verkäufer, als Kegeljunge, in einer Munitionsfabrik und in einer Buchbinderei. Später sollte er sich als Barkeeper und Rausschmeißer im Havard Inn auf Coney Island betätigen. Daneben aber schlug er sich als Kleinkrimineller in den New Yorker Jugendbanden durch. Er schloss sich in Manhattan den Forty Thieves Juniors, der Jugendorganisation der Five Points Gang, an. 1914 - im Alter von fünfzehn Jahren - wurde Capone von dem Gangster Frankie Yale aufgenommen, von dem er viel über Schutzgeld-Erpressung, Wucherzinsen und Ähnliches lernte. Yale war Capones großes Vorbild. Er lehrte ihn, dass Brutalität und Rücksichtslosigkeit allein niemals zum erfolgreichen "Geschäft" führten.
Scarface
Im Sommer 1917 kam Capone zu seinem Spitznamen Scarface, weil er sein Temperament nicht zügeln konnte. Er war gegenüber der Tochter von Frank "Galluch" Galluccio zudringlich geworden, woraufhin dieser ihn mit einem Messer an Wange, Kiefer, Hals und Schulter verletzte. Später räumte Capone ein, dass der Streit seine eigene Schuld gewesen sei und engagierte Galluccio dann bei Besuchen in New York sogar als Bodyguard. Auf die Bezeichnung "Scarface" und die damit verbundene Betonung eines körperlichen Makels reagierte Capone jedoch zeitlebens empfindlich. Vor der Öffentlichkeit behauptete er, sich die Narben im Ersten Weltkrieg zugezogen zu haben, obwohl er nie beim Militär war.
Weitere Pseudonyme Capones waren Al Brown, wie er sich selbst bei manchen Geschäften nannte, und The Big Fellow. Viele Freunde nannten ihn auch "Big Al".
Capones erster Mord
Als ein Bekannter in einer Kneipe von Frankie Yale 1500 Dollar durch Falschspiel erlangte und Capone es ihm am Ausgang wieder abnahm, sagte dieser: "Ich kenne dich doch gut!" Daraufhin erschoss ihn Capone. Es war sein erster Mord, der zeigte, dass er generell bereit war, für das Geschäft auch zu töten und dies in keiner Weise bereute. Capone und Yale waren beide der Meinung, der Mann sei selbst Schuld gewesen, als er mit Rache drohte. Da keine Zeugen aussagten, konnte man Al Capone wie in vielen anderen Fällen nichts anhaben.
Eines Abends war Capone dabei, für Yale Schutzgelder zu kassieren, als ihm Arthur Finnegan begegnete, ein Mitglied der irischen White Hand Gang, der gerne Italiener beschimpfte und schon in der Vergangenheit mehrmals mit ihnen aneinander geraten war. Obwohl Capone ihn unbewaffnet angriff, verletzte er Finnegan so schwer, dass er ihn für tot hielt. Finnegan überlebte zwar, musste aber für ungefähr 5 Wochen im Krankenhaus bleiben. Erneut erwies sich die Polizei nicht als Bedrohung. Doch Bill Lovett von den White Handers, den selbst seine Freunde nur mit Vorsicht behandelten, begann, nach Capone zu suchen. Wegen seiner auffälligen Narben lief er Gefahr, schnell gefunden zu werden. Daher forderte Frankie Yale Capone Ende 1919 auf, nach Chicago zu Johnny Torrio umzuziehen.
Chicago
Gesellschaft und Politik
In Chicago erlangte Al Capone in kurzer Zeit relativ viel Macht und Einfluss. Entscheidend dafür waren neben seiner späteren Übernahme des Gebietes von Johnny Torrio insbesondere die gesellschaftlichen Bedingungen in der "Unterwelt" Chicagos. Bereits in den 1830ern blühte dort das illegale Glücksspiel, ab den 1870ern auch die Prostitution. Der Reformer Charles E. Merriam behauptete um 1920 herum: "Chicago ist einmalig. Es ist die einzige Stadt in Amerika, die durch und durch korrupt ist."
Das innerstädtische Vergnügungsviertel Chicagos war zunächst der Erste Bezirk, die Etablissements wurden später nach und nach in das berüchtigte "Levee" verlegt. Der Einfluss der gesellschaftspolitischen Interessen des Vergnügungsviertels war so groß, dass 1858 sogar der damalige Bürgermeister John Wentworth abgewählt wurde, als er sich zu deutlich für die Einschränkung des "Lasters" ausgesprochen hatte.
Als schließlich 1920 die | | |