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| Charlotte Bühler |
Charlotte BühlerCharlotte Bühler ( - 20. Dezember 1893 in Berlin; † 5. Februar 1974 in Stuttgart) war eine deutsche Psychologin. Sie war Mitbegründerin der humanistischen Psychologie.
Leben
Charlotte Bühler wurde als Tochter einer intellektuellen jüdischen Architektenfamilie geboren, 1916 heiratete sie ihren damaligen Professor Karl Bühler. 1922 zog das Paar nach Wien, musste jedoch wegen ihrer jüdischen Abstammung in die USA auswandern. Kurz vor ihrem Tode kehrte Charlotte Bühler wieder nach Deutschland zurück.
Werk
Charlotte Bühler veröffentlichte 1921 ihr Buch "Das Seelenleben des Jugendlichen", welches erstmals eine eine entwicklungspsychologische Sicht in der Jugendpsychologie verwendete. Auch ihre damaligen Kleinkindertests, die aus systematischen Beobachtungen und Forschungen resultierten, waren in der Kinderpsychologie sehr fortgeschritten. In den USA orientierte sich ihre Arbeit an der amerikanischen Psychologie. Sie arbeitete vorwiegend mit Erwachsenen und entdeckte die vier Grundtendenzen, aus denen sie zusammen mit Carl Rogers und Abraham Maslow die Humanistische Psychologie entwickelte.
Weblinks
http://www.charlotte-buehler-institut.at/
Bühler, Charlotte
Bühler, Charlotte
Bühler, Charlotte
20. DezemberDer 20. Dezember ist der 354. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 355. in Schaltjahren) - somit bleiben 11 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1820 - Die Monarchen der fünf führenden europäischen Nationen beraten auf dem "Troppauer Fürstenkongress" über militärische Interventionen im Falle einer Gefährdung der überkommenen Ordnung.
- 1838 - Die Buren zerstören die Zuluhauptstadt uMgungundlovu
- 1924 - Adolf Hitler wird nach seinem Putschversuch vorzeitig aus der Haft entlassen.
- 1946 - Christian Stock, SPD wird Ministerpräsident in Hessen.
- 1961 - In der dominikanischen Republik finden die ersten freien Wahlen statt.
- 1963 - In Frankfurt am Main wird der 1. Auschwitz-Prozess gegen 20 Angeklagte eröffnet.
- 1971 - Ärzte ohne Grenzen wird als "Médecins Sans Frontières" von jungen französischen Ärzten gegründet.
- 1973 - Bei einem Anschlag der ETA mit einer Autobombe kommt der spanische Ministerpräsident Luis Carrero Blanco in Madrid ums Leben.
- 1990 - Der erste gesamtdeutsche Bundestag tritt zu einer konstituierenden Sitzung in Berlin zusammen.
- 1999 - Portugal gibt das seit gut 450 Jahren von Portugiesen besiedelte und seit 150 Jahren besetzte Macau an die Volksrepublik China zurück.
- 2000 - Serbien und Montenegro wird Mitglied in der UNESCO.
- 2003 - Im Abkommen von Moroni, Komoren, werden freie und demokratische Wahlen festgeschrieben.
- 2004 - In Hamburg beginnen die deutsch-russischen Konsultationen zwischen Putin und Schröder.
Wirtschaft
- 1924 - Mit dem Schilling-Rechnungsgesetz wird in Österreich die Ablösung der Krone durch den Schilling beschlossen und dieser schließlich am 1. März 1925 eingeführt.
Wissenschaft, Technik
- 1951 - In dem Versuchs-Reaktor EBR1 in Arco, Idaho (USA) gelingt erstmals die nukleare Stromerzeugung.
- 1994 - Intel kündigt ein umfassendes Austauschprogramm für vom FDIV-Bug betroffene Pentium-CPUs an.
- 1999 - Start des NASA-Satelliten ACRIMSat zur Erforschung der Energieabstrahlung der Sonne.
Kultur
- 1847 - Uraufführung der Oper The Maid of Honour von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London.
- 1902 - Uraufführung der Operette Der Rastelbinder von Franz Lehár am Carl-Theater in Wien.
- 1913 - Uraufführung des Operettenschwanks Der Nachtschnellzug von Leo Fall am Johann-Strauß-Theater in Wien.
- 1982 - "E.T. - Der Außerirdische" läuft in deutschen Kinos an.
- 1983 - Uraufführung der Oper Die Fastnachtsbeichte von Giselher Klebe in Darmstadt.
Religion
- 1254 - Alexander IV. wird als Nachfolger von Innozenz IV. als Papst inthronisiert.
Katastrophen
- 1942 – Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Erbaa, Türkei, fordert rund 3.000 Tote.
- 1946 – Ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Tonankai, Japan, fordert 1.330 Todesopfer.
- 1952 – Moses Lake, Washington: Eine Douglas C-124 Globemaster II der US Air Force stürzt kurz nach dem Start von der Larson Air Force Base brennend ab. 87 Menschen sterben, 28 überleben.
- 1987 – Beim Untergang der philippinischen Fähre Dona Paz bei Mindoro nach einer Kollision mit dem Tanker "Vector" sterben 4.375 Passagiere und Besatzungsmitglieder der "Dona Paz" und 11 Besatzungsmitglieder der "Vector". Es gibt insgesamt nur 26 Überlebende. Es handelt sich damit um das schwerste Schiffsunglück in Friedenszeiten.
- 1995 – Cali, Kolumbien. Eine aus Miami kommende Boeing 757 der American Airlines stürzt während des Landeanflugs ab. Die Piloten haben beim Anflug ein falsches NDB als Navigationsziel eingestellt. Bei der anschließenden Kurskorrektur prallt die Maschine gegen einen Berg. 160 Menschen sterben, 4 können gerettet werden.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Anthony Willis in Offenburg durch KO.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Derrick Lampkins in Offenburg durch technischen KO.
- 2003 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Kampf gegen Danell Nicholson in der Ostseehalle in Kiel durch technischen KO.
Geboren
- 1539 - Paul Melissus, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Komponist
- 1576 - Johannes Sarkander, Priester und Märtyrer der katholischen Kirche
- 1600 - Nicolas Sanson, französischer Kartograph
- 1626 - Veit Ludwig von Seckendorff, Gelehrter und Staatsmann
- 1629 - Pieter de Hooch, holländischer Maler
- 1648 - Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker
- 1717 - Charles Gravier, comte de Vergennes, französischer Staatsmann
- 1722 - Gebhard Werner Graf von der Schulenburg, Hofmarschall am preußischen Hofe
- 1729 - František Xaver Pokorný, böhmischer Komponist
- 1780 - John Wilson Croker, englischer Parlamentsredner, Dichter und Journalist
- 1784 - Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe), Fürst zu Schaumburg-Lippe
- 1798 - Friedrich Robert Fählmann, deutsch-estnischer Philologe
- 1805 - Thomas Graham, britischer Chemiker
- 1815 - James Legge, britischer Sinologe und Übersetzer
- 1825 - Friedrich Grillo, deutscher Industrieller
- 1833 - Samuel Mudd, US-amerikanischer Arzt
- 1835 - Mendele Moicher Sforim, jiddischer Schriftsteller
- 1838 - Edwin Abbott Abbott, englischer Schuldirektor, Theologe und Schriftsteller
- 1841 - Ferdinand Buisson, französischer Pädagoge
- 1851 - Knut Wicksell, schwedischer Ökonom
- 1852 - Shibasaburo Kitasato, japanischer Bakteriologe
- 1856 - Ferdinand Avenarius, deutscher Dichter
- 1858 - Jan Toorop, niederländischer Maler des Symbolismus
- 1868 - Arturo Alessandri Palma, chilenischer Politiker
- 1871 - Andreas Blunck, deutscher Jurist und Politiker
- 1871 - Henry Kimball Hadley, US-amerikanischer Komponist und Dirigent
- 1875 - Francesco Cantelli, italienischer Mathematiker
- 1881 - Heinrich Drake (Politiker), deutscher Politiker
- 1885 - Miel van Leijden, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Hazel Hotchkiss Wightman, US-amerikanische Tennisspielerin
- 1890 - Jaroslav Heyrovský, tschechischer Physikochemiker
- 1893 - Charlotte Bühler, deutsche Psychologin
- 1893 - Ludwig Schneider (MdL Hessen), deutscher Politiker und MdL
- 1893 - Wilhelm Hollbach, deutscher Politiker und Journalist
- 1894 - Robert Menzies, australischer Premierminister
- 1895 - Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin
- 1896 - Frederick Browning, englischer General
- 1898 - Irene Dunne, US-amerikanische Theater- und Filmschauspielerin
- 1899 - Finn Ronne, norwegisch-amerikanischer Polarforscher
- 1899 - Hermann Claasen, deutscher, Fotograf
- 1901 - Robert Jemison Van de Graaff, US-amerikanischer Physiker
- 1902 - Georg Eduard, 1. Herzog von Kent, vierter Sohn von König Georg V.
- 1905 - Daisy Spies, Tänzerin und Choreographin
- 1906 - Léopold Sédar Senghor, Afrikanischer Dichter und Politiker
- 1907 - Paul Francis Webster, US-amerikanischer Songschreiber
- 1909 - Vagn Holmboe, dänischer Komponist
- 1912 - Rudolf Gebhardt, deutscher Kunstflieger
- 1915 - Aziz Nesin, türkischer Schriftsteller
- 1915 - Ilija Dzuvalekovski, mazedonischer Schauspieler
- 1917 - David Bohm, Quantenphysiker in den USA
- 1920 - Bruni Löbel, deutsche Schauspielerin
- 1920 - Gerhart Baumann, deutscher Germanist
- 1922 - George Roy Hill, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1922 - Walter Eichenberg, deutscher Komponist und Musiker
- 1924 - Friederike Mayröcker, österreichische Schriftstellerin
- 1924 - Karl-Heinz Heimann, deutscher Sportjournalist
- 1924 - Peter Janisch, österreichischer Filmschauspieler
- 1924 - Walter Davy, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 1925 - Mahathir bin Mohamad, Premierminister von Malaysia
- 1926 - Otto Graf Lambsdorff, deutscher Politiker
- 1927 - Kim Young-sam, südkoreanischer Politiker
- 1929 - Carlo Fassi, Eiskunstläufer und Trainer
- 1930 - Pat Hare, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1933 - Rik van Looy, belgischer Radrennfahrer
- 1934 - Julius Riyadi Darmaatmadja, Erzbischof von Jakarta und Kardinal
- 1937 - Manfred Lahnstein, deutscher Politiker
- 1939 - Paul Zulehner, österreichischer Theologieprofessor
- 1940 - Klaus Kada, österreichischer Architekt
- 1940 - Larry Willis, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Jean-Claude Trichet, französischer Finanzexperte und Präsident der Europäischen Zentralbank
- 1942 - Robert Hayes, US-amerikanischer Leichtathlet und American Football-Spieler
- 1944 - Amara Essy, Politiker aus Côte d'Ivoire, Präsident der 49. UN-Generalversammlung
- 1944 - Bobby Colomby, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Christoph Franke, Fußballspieler und -Trainer
- 1944 - Gernot Wolfgruber, österreichischer Schriftsteller
- 1945 - Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), ehemaliges MdB
- 1945 - Jürg Laederach, Schweizer Schriftsteller
- 1945 - Peter Criss, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1945 - Tom Tancredo, US-amerikanischer Politiker
- 1946 - Dick Wolf, Produzent amerikanischer Krimiserien
- 1946 - Uri Geller, Bühnenmagier (Löffelbieger)
- 1947 - Franz Sales Sklenitzka, österreichischer Schriftsteller und Graphiker.
- 1947 - Gigliola Cinquetti, italienische Sängerin
- 1947 - Marlene Rupprecht, deutscher Politiker und MdB
- 1948 - Alan Parsons, britischer Musiker
- 1948 - Beatrice Richter, deutsche Schauspielerin
- 1948 - Giuliana Sgrena, italienische Journalistin
- 1948 - Mitsuko Uchida, japanische Pianistin
- 1948 - Steve Wright, australischer Sänger (The Easybeats)
- 1948 - Uchida Mitsuko, japanische Pianistin
- 1950 - Bongi Makeba, Sängerin und Songwriterin
- 1951 - Wau Holland, deutscher Hacker (Gründer des Chaos Computer Club)
- 1951 - Wolfgang Maes, deutscher Fußballtrainer
- 1952 - Jenny Agutter, britische Schauspielerin
- 1952 - Lena Strothmann, deutsche Politikerin
- 1952 - Ray Bumatai, Schauspieler, Komödiant und Musiker
- 1955 - Martin Schulz, deutscher Politiker
- 1957 - Billy Bragg, englischer Säner und Songschreiber
- 1957 - Mike Watt, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 1957 - Piet Klocke, deutscher Komödiant
- 1958 - Jürgen Raab, deutscher Fußballer und heutiger Trainer
- 1959 - Hildegard Körner, ehemalige Leichtathletin der DDR
- 1959 - Kazimierz Marcinkiewicz, polnischer Politiker
- 1962 - Ray Coburn, kanadischer Musiker und Songschreiber
- 1963 - Elena von Spanien, spanische Prinzessin, Herzogin von Lugo
- 1963 - Mats Gren, schwedischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 1969 - Alain de Botton, In London lebender Schriftsteller
- 1969 - Michael Fellmann, deutscher Segelsportler
- 1969 - Serhij Holubyzkyj, ukrainischer Fechter
- 1970 - Earl Simmons, US-amerikanischer Hip Hop-Musiker
- 1971 - Thomas Gebhart, deutscher Politiker und MdL
- 1972 - Anja Rücker, deutsche Leichtathletin
- 1972 - Joey Kelly, deutsch-irischer Musiker (Kelly Family)
- 1974 - Carlos da Cruz, französischer Radrennfahrer
- 1974 - Pietro Piller Cottrer, italienischer Skilangläufer
- 1979 - Michael Rogers, australischer Radrennfahrer
- 1980 - Ashley Cole, englischer Fußballspieler
- 1980 - Martín Demichelis, argentinischer Fußballspieler
- 1990 - Joanna Levesque, US-amerikanische Pop-Sängerin
Gestorben
- 1200 - Gilbert Erail, Grossmeister des Templerordens
- 1552 - Katharina von Bora, deutsche Reformatorin und Ehefrau von Martin Luther
- 1644 - Albrecht von Sachsen-Eisenach, Herzog von Sachsen-Eisenach
- 1679 - Moritz von Nassau, Gouverneur von Holländisch-Brasilien
- 1723 - August Quirinus Rivinus, deutscher Mediziner und Botaniker
- 1838 - Kaspar Maria von Sternberg, böhmischer Theologe und Naturforscher
- 1864 - Josef Proksch, tschechisch-deutscher Komponist
- 1896 - Johann Anton Wilhelm von Carstenn, deutscher Unternehmer und Stadtplaner
- 1927 - Michael Georg Conrad, deutscher Schriftsteller
- 1934 - Nikolai Jakowlewitsch Marr, georgischer Sprachwissenschaftler
- 1937 - Erich Ludendorff, preußischer General
- 1944 - Abbas II., türkischer Vizekönig von Ägypten
- 1951 - Hans von Seeckt, deutscher Generaloberst
- 1952 - Heinrich Lilienfein, deutscher Schriftsteller und Generalsekretär der Schiller-Stiftung in Weimar
- 1961 - Moss Hart, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1968 - John Steinbeck, US-amerikanischer Schriftsteller (Jenseits von Eden)
- 1968 - Max Brod, jüdischer Schriftsteller
- 1972 - Günter Eich, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Bobby Darin, in US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1975 - Mascha Kaléko, Dichterin
- 1982 - Arthur Rubinstein, polnischer Pianist
- 1983 - Bill Brandt, deutscher Fotograf
- 1984 - Dmitri Ustinov, sowjetischer Marschall und Verteidigungsminister
- 1989 - Kurt Böhme, deutscher Bass
- 1991 - Walter Chiari, italienischer Sänger und Filmschauspieler
- 1996 - Carl Sagan, US-amerikanischer Astronom (Contact)
- 1998 - Alan Lloyd Hodgkin, britischer Biophysiker und Nobelpreisträger
- 2001 - Léopold Sédar Senghor, senegalesischer Dichter and Politiker
Feier- und Gedenktage
- katholisch:
: Dominik (Domingo) - nach Dominikus von Silos;
: Regina, nach Regina Hueter, Nonne, Mystikerin
- evangelisch:
: Katharina von Bora
- orthodox:
: Ignatius - nach Ignatius von Antiochien, Bischof von Antiochia, Märtyrer, Apostolischer Vater
Siehe auch
- 19. Dezember - 21. Dezember
- 20. November - 20. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1220
ja:12月20日
ko:12월 20일
simple:December 20
th:20 ธันวาคม
1893
Politik
- Einführung des Frauenwahlrechts in Neuseeland. Neuseeland ist der erste neuzeitliche Staat, der Frauen dieses Bürgerrecht uneingeschränkt zugesteht. Gründung des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF) in Berlin (Selbstauflösung 1933)
- Gründung der Independant Labour Party
- 12. November: Teilung Afghanistans durch den damaligen Außenminister der Britisch-Indischen Verwaltung „Sir Henry M. Durand“ für 100 Jahre von 1893 bis 1993, das auch Durand-Linie genannt wird
- Erste Eingemeindung der damaligen Vororte der Stadt Zürich
Wissenschaft und Technik
- Anders Jonas Ångström misst die Gesamtintensität der Sonnenstrahlung (mit einem Kompensationspyrheliometer)
- Bohemia (Asteroid) wird entdeckt
- Erfindung des Reißverschlusses
- Charles C. Cretors erfindet die erste Popcornmaschine der Welt, so daß eine Popcorn-Produktion im grossen Maßstab nun möglich ist
- Fertigstellung des „Blauen Wunders“ (Brücke über die Elbe in Dresden)
Kultur
- 27. Januar: Uraufführung der Oper Debora von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 11. April: Uraufführung der Oper Magic Ring von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 27. April: Uraufführung der Oper Aljeko von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau
- 15. Juni: Uraufführung der Operette Poor Jonathan von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 23. Dezember: Uraufführung der Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck am Hoftheater in Weimar
- Das Theaterstück „Anatol“ von Arthur Schnitzler wird uraufgeführt
- Erstmaliges stattfinden der Biennale di Venezia
Sport
- 16. Mai: Berliner Schlittschuh-Club e. V., Präsidentschaft von Hugo Ehrentraut
- 9. September: Gründung des VfB Stuttgart
- 15. November: Gründung des Fußballvereins FC Basel
- 1. Januar: Artur Wypochowicz, Antifaschist und Kommunalpolitiker († 1972)
- 5. Januar: Gerhard Lütkens, deutscher Politiker († 1955)
- 5. Januar: Paramahansa Yogananda, indischer Yogi und Guru († 1952)
- 5. Januar: Richard Schneider, katholischer Geistlicher und im KZ Dachau inhaftiert († 1987)
- 12. Januar: Alfred Rosenberg, Ideologe und Politiker des Nationalsozialismus († 1946)
- 12. Januar: Hermann Göring, führender Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus († 1946)
- 12. Januar: Michail Iossifowitsch Gurewitsch, († 1976)
- 13. Januar: Sergej Wassiljewitsch Jewsejew, russischer Komponist († 1956)
- 13. Januar: Clark Ashton Smith, US-amerikanischer Dichter, Bildhauer, Maler und Autor († 1961)
- 17. Januar: Ernst Egli, österreichischer Architekt und Stadtplaner († 1974)
- 19. Januar: Johannes Dieckmann, deutscher Journalist und Politiker († 1969)
- 22. Januar: Conrad Veidt, deutscher Schauspieler († 1943)
- 23. Januar: Fritz Baade, deutscher Politiker und MdR († 1974)
- 26. Januar: Bessie Coleman, US-amerikanische Pilotin († 1926)
- 29. Januar: Marţian Negrea, rumänischer Komponist († 1973)
- 31. Januar: Freya Madeline Stark, englische Forschungsreisende und Reiseschriftstellerin
- 2. Februar: Omar Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General († 1981)
- 3. Februar: Gaston Maurice Julia, französischer Mathematiker († 1978)
- 5. Februar: Roman Ingarden, polnischer Philosoph († 1970)
- 16. Februar: Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski, Marschall der Roten Armee in der Sowjetunion († 1937)
- 22. Februar: Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer († 1980)
- 28. Februar: Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin, Filmemacher und Filmtheoretiker der Sowjetunion († 1953)
- 1. März: Edlef Köppen, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur († 1939)
- 1. März: Mercedes de Acosta, Schriftstellerin, Modedesignerin († 1968)
- 5. März: Guus de Serière, niederländischer Fußballspieler († 1980)
- 6. März: Molla Mallory, norwegische Tennisspielerin († 1959)
- 7. März: Siegfried Rädel, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1943)
- 9. März: Roland Jacobi, ungarischer Tischtennisspieler († 1951)
- 11. März: Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe († 1986)
- 12. März: Erwin Planck, deutscher Politiker († 1945)
- 16. März: Friedrich von Basse Beteiligter am Hitlerattentat vom 20. Juli, Oberbürgermeister in Weißenfels und der Lutherstadt Wittenberg, Dozent an den Universitäten Leipzig und Halle
- 18. März: Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer († 1987)
- 19. März: José María Velasco Ibarra, Staatspräsident Ecuadors († 1979)
- 21. März: Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1964)
- 21. März: Hans Zulliger, Schweizer Volksschullehrer († 1965)
- 24. März: Walter Baade, deutscher Astronom und Astrophysiker († 1960)
- 27. März: Karl Mannheim, deutscher Philosoph und Soziologe († 1947)
- 31. März: Clemens Krauss, Dirigent († 1954)
- 31. März: Samuel Münchow, dänisch-deutscher Politiker († 1976)
- 3. April: Leslie Howard, britischer Schauspieler († 1943)
- 6. April: Robert Noorduyn, niederländischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur († 1959)
- 8. April: Mary Pickford, Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit († 1979)
- 10. April: Heinrich Georg Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 10. April: Heinrich Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 11. April: Dean Gooderham Acheson, US-Außenminister von 1949 bis 1953 († 1971)
- 13. April: Willi Hammelrath, Gründer der Arbeiterhochschule Burg Vondern († 1966)
- 17. April: Marguerite Broquedis, französische Tennisspielerin († 1993)
- 20. April: Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler († 1971)
- 20. April: Joan Miró, spanischer Maler († 1983)
- 21. April: Walter Bartram, deutscher Politiker († 1971)
- 21. April: Walter Christaller, deutscher Geograf († 1969)
- 23. April: Adolf Cillien, deutscher Politiker und MdB († 1960)
- 23. April: Allen Welsh Dulles, Direktor der CIA († 1969)
- 23. April: Frank Borzage, US-amerikanischer Filmregisseur († 1962)
- 23. April: Willi Busch, deutscher Schauspieler († 1951)
- 29. April: Harold Clayton Urey, US-amerikanischer Chemiker († 1981)
- 29. April: Johann Reichhart, letzter Scharfrichter Deutschlands († 1972)
- 30. April: Joachim von Ribbentrop, Politiker in der Zeit des NS-Regimes und Außenminister († 1946)
- 30. April: Ullrich Friedrich Willy Joachim von Ribbentrop, deutscher Außenminister († 1946)
- 3. Mai: Konstantin Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller († 1975)
- 5. Mai: Joseph Maria Lutz, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 6. Mai: Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker († 1971)
- 6. Mai: Hinrich Wilhelm Kopf, erster Ministerpräsident von Niedersachsen († 1961)
- 11. Mai: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin († 1991)
- 18. Mai: Friedrich Sieburg, deutscher Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker († 1964)
- 27. Mai: Hermann Dörnemann, der älteste Mann der Welt seiner Zeit
- 28. Mai: Mina Witkojc, niedersorbische Dichterin und Publizistin († 1975)
- 31. Mai: Jos van Son, niederländischer Fußballspieler († 1956)
- 6. Juni: Otto Pankok, deutscher Maler, Zeichner und Bildhauer († 1966)
- 11. Juni: Karl Weissenberg, Physiker und einer der ersten Rheologen
- 13. Juni: Dorothy L. Sayers, englische Krimi-Schriftstellerin und Übersetzerin († 1957)
- 13. Juni: Reinhold Tiling, deutscher Ingenieur, Pilot und Raketenpionier († 1933)
- 17. Juni: Hermann Matern, SED-Funktionär der DDR († 1971)
- 20. Juni: Wilhelm Zaisser, Minister für Staatssicherheit in der DDR († 1958)
- 21. Juni: Alois Hába, tschechischer Komponist († 1973)
- 23. Juni: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 25. Juni: Otto Lasch, deutscher Offizier der Wehrmacht († 1971)
- 28. Juni: Florence Henri, US-amerikanische Malerin und Fotografin († 1982)
- 28. Juni: Hugo Scharnberg, deutscher Politiker († 1979)
- 30. Juni: Horst Wolfram Geißler, deutscher Schriftsteller († 1983)
- 30. Juni: Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR († 1973)
- 3. Juli: Mississippi John Hurt, US-amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist († 1966)
- 3. Juli: Sándor Bortnyik, ungarischer Maler († 1976)
- 8. Juli: Fritz Perls, deutsch-jüdischer Psychiater und Psychotherapeut († 1970)
- 10. Juli: Paul Ortwin Rave, deutscher Kunsthistoriker († 1962)
- 17. Juli: Boris Rajewsky, deutscher Biophysiker und Strahlenforscher († 1974)
- 17. Juli: Wilhelm Dieckmann, Widerstandskämpfer im Dritten Reich
- 19. Juli: Wladimir Majakowski, russischer Dichter, († 1930)
- 20. Juli: Alexandros I., König von Griechenland († 1920)
- 21. Juli: Eugen Schüfftan, deutscher Kameramann und Erfinder († 1977)
- 21. Juli: Hans Fallada, deutscher sozialkritischer Schriftsteller († 1947)
- 23. Juli: Heinrich Imig, deutscher Politiker († 1956)
- 25. Juli: Wilhelm Cleven, Weihbischof in Köln († 1983)
- 26. Juli: George Grosz, deutscher Maler und Grafiker († 1959)
- 28. Juli: Meinrad Inglin, Schweizer Schriftsteller († 1971)
- 28. Juli: Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist († 1952)
- 30. Juli: Hyazinth Graf Strachwitz, deutscher General und Panzerkommandeur in der Wehrmacht († 1968)
- 8. August: Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker († 1974)
- 12. August: Willy Marschler, deutscher nationalsozialistischer Politiker († 1951)
- 16. August: Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 17. August: Walter Noddack, deutscher Chemiker († 1960)
- 19. August: Richard Reitzner, deutscher Politiker und MdB († 1962)
- 22. August: Dorothy Parker, US-amerikanische Schriftstellerin († 1967)
- 22. August: Ernst Waldow, deutscher Schauspieler († 1964)
- 23. August: Georgi Wassiljewitsch Florowski, orthodoxer Theologe († 1979)
- 31. August: Lilly Laskine, französische Harfenistin († 1988)
- 8. September: Erik Reger, deutscher Schriftsteller († 1954)
- 10. September: Fritz Fink, deutscher Schriftsteller, Buchhändler und Heimatforscher († 1945)
- 10. September: Johanna Bormann, Angehörige der SS und Wärterin in Konzentrationslagern († 1945)
- 16. September: Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker († 1986)
- 18. September: Arthur Benjamin, australischer Komponist († 1960)
- 20. September: Hans Scharoun, deutscher Architekt († 1972)
- 21. September: Erna Scheffler, deutsche Juristin († 1983)
- 22. September: Hans Leip, deutscher Dichter, Schriftsteller († 1983)
- 22. September: Linus Kather, deutscher Politiker MdB, MdL († 1983)
- 23. September: Cläre Lotto, deutsche Tänzerin und Schauspielerin († 1952)
- 26. September: Milos Crnjanski, ungarische Dichter, Erzähler, Reiseautor und Bühnendichter († 1977)
- 27. September: Birger Forell, Pfarrer, Flüchtlingshelfer († 1958)
- 30. September: Harold Joseph Laski, britischer Politiker und Politologe († 1950)
- 1. Oktober: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin († 1983)
- 6. Oktober: Ernst Gäumann, Schweizer Botaniker, Mykologe, Universitätsprofessor († 1963)
- 9. Oktober: Heinrich George, deutscher Schauspieler († 1946)
- 9. Oktober: Mário Raúl de Morais Andrade, brasilianischer Schriftsteller und Lyriker († 1945)
- 12. Oktober: Matthias Joseph Mehs, deutscher Politiker und Heimatschriftsteller († 1976)
- 13. Oktober: Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker († 1978)
- 14. Oktober: Lillian Gish, US-amerikanische Schauspielerin († 1993)
- 15. Oktober: Carol II., von 1930 bis 1940 König von Rumänien († 1953)
- 20. Oktober: Jomo Kenyatta, Ministerpräsident Kenias († 1978)
- 23. Oktober: Ernst Julius Öpik, estnischer Astronom († 1985)
- 24. Oktober: Kurt Huber, deutscher Professor, Volksliedforscher, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 26. Oktober: Andreas Predöhl, deutscher Ökonom († 1974)
- 28. Oktober: Karl Farkas, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1971)
- 30. Oktober: Roland Freisler, Richter und Präsident des Volksgerichtshofes († 1945)
- 1. November: A. Paul Weber, deutscher Zeichner († 1980)
- 1. November: Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler († 1980)
- 6. November: Edsel Ford, Sohn von Henry Ford († 1943)
- 8. November: Rama VII., König von Siam († 1941)
- 13. November: Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 15. November: Carlo Emilio Gadda, italienischer Schriftsteller († 1973)
- 22. November: Raymond Collishaw, englischer Militärpilot und Befehlshaber († 1976)
- 27. November: Max Burghardt, deutscher Intendant, Vorsitzender des Kulturbundes der DDR († 1977)
- 1. Dezember: Ernst Toller, deutscher Politiker, Revolutionär und Schriftsteller († 1939)
- 9. Dezember: Dom Paul Benoît, luxemburger Komponist († 1979)
- 12. Dezember: Edward G. Robinson, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Dezember: Erwin Piscator, deutscher Regisseur und Theaterleiter († 1966)
- 21. Dezember: Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker († 1955)
- 24. Dezember: Wout Buitenweg, niederländischer Fußballspieler († 1976)
- 26. Dezember: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin († 1983)
- 26. Dezember: Mao Zedong, chinesischer Politiker († 1976)
- 28. Dezember: Ernst Römer, österreichisch-mexikanischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 7. Januar: Josef Stefan, österreichischer Mathematiker und Physiker ( - 1835)
- 11. Januar: Benjamin Franklin Butler, US-amerikanischer General ( - 1818)
- 13. Januar: Melitta Otto-Alvsleben, deutsche Sängerin ( - 1842)
- 17. Januar: Rutherford B. Hayes, 19. Präsident der USA ( - 1822)
- 22. Januar: Vinzenz Lachner, deutscher Komponist und Dirigent ( - 1811)
- 18. Februar: Gerson Bleichröder, deutscher Bankier ( - 1822)
- 20. Februar: Pierre Gustave Toutant Beauregard, General der Konföderierten Staaten von Amerika ( - 1818)
- 22. April: Franziska Berg, deutsche Schauspielerin ( - 1813)
- 1. Mai: Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller ( - 1817)
- 14. Mai: Ernst Eduard Kummer, deutscher Mathematiker ( - 1810)
- 23. Mai: Anton von Schmerling, österreichischer Politiker und Jurist ( - 1805)
- 5. Juni: Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer ( - 1857)
- 7. Juni: Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1833)
- 15. Juni: Ferenc Erkel, ungarischer Komponist ( - 1810)
- 26. Juni: Konstantin Karlowitsch Albrecht, russischer Komponist ( - 1836)
- 29. Juni: Johann Anton Friedrich Baudri, Weihbischof und Generalvikar in Köln ( - 1804)
- 6. Juli: Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller und Dichter ( - 1850)
- 10. Juli: Henry Nettleship, englischer klassischer Philologe ( - 1839)
- 14. Juli: Karl Braun, deutscher Freihändler ( - 1822)
- 25. Juli: Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller ( - 1850)
- 6. August: Jean-Jacques Challet-Venel, Schweizer Politiker ( - 1811)
- 7. August: Alfredo Catalani, italienischer Opern-Komponist ( - 1854)
- 11. August: Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs ( - 1794)
- 16. August: Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe ( - 1825)
- 27. August: Peter Mitterhofer, Zimmermann und Erfinder (Schreibmaschine) ( - 1822)
- 5. September: Hermann Hunaeus, Architekt ( - 1812)
- 11. September: Adolphe Yvon, französischer Maler ( - 1817)
- 14. September: Antoine Louis John Ruchonnet, Schweizer Politiker ( - 1834)
- 25. September: Marie Louise von François, deutsche Schriftstellerin ( - 1817)
- 8. Oktober: Patrice de Mac-Mahon, Marschall von Frankreich und zweiter Präsident der Dritten Republik ( - 1808)
- 11. Oktober: Ford Madox Brown, britischer Maler ( - 1821)
- 18. Oktober: Charles Gounod, französischer Komponist ( - 1818)
- 27. Oktober: Friedrich Wilhelm Dörpfeld, deutscher Pädagoge ( - 1824)
- 30. Oktober: John Joseph Caldwell Abbott, der erste „einheimische“ kanadische Premierminister ( - 1821)
- 30. Oktober: Karl Bodmer, Schweizer Maler ( - 1809)
- 6. November: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russischer Komponist ( - 1840)
- 1. Dezember: Eduard Franck, deutscher Komponist ( - 1817)
- 4. Dezember: Heinrich Göbel, deutsch-amerikanischer Erfinder ( - 1818)
- 4. Dezember: John Tyndall, irischer Physiker ( - 1820)
- 27. Dezember: Charles Merivale, englischer Historiker und Dekan der Kathedrale von Ely ( - 1808)
- 30. Dezember: Samuel White Baker, englischer Afrikaforscher ( - 1821)
Staatsoberhäupter
Afrika
- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (1892–1914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (1889–1909)
Amerika
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Belgien (Sachsen-Coburg-Gotha/Wettiner): Leopold II., König der Belgier (1865–1909)
- Dänemark (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Christian IX., König (1863–1906)
- Deutsches Reich (Hohenzollern): Wilhelm II., Deutscher Kaiser (1888–1918)
- Frankreich Marie François Sadi Carnot, Präsident (1887–1894)
- Griechenland (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Georg I., König der Hellenen (1863–1913)
- Großbritannien und Irland: (Welf: Este) Victoria, Königin (1837–1901)
- Italien: Humbert I., König (1878–1900)
- Liechtenstein: Johann II., Fürst (1858–1929)
- Luxemburg (Haus Nassau): Adolf, Großherzog (1890–1905)
- Montenegro (Haus Petrowitsch Rjegosch): Nikita Petrović, Fürst (1878–1918)
- Niederlande (Haus Nassau)- Wilmelmina, Königin (1890–1948)
- Österreich-Ungarn (Habsburg): Franz Joseph I., Kaiser (1848–1916)
- Portugal (Sachsen-Coburg-Saalfeld/Wettiner): Karl I., König (1889–1908)
- Rumänien (Hohenzollern-Sigmaringen): Karl I., König (1878–1914)
- Russisches Reich (Romanow-Holstein-Gottorp/Oldenburger) Alexander III., (Kaiser/Zar) (1881–1894)
- Schweden (Haus Bernadotte): Oskar II., König (1872–1907)
- Schweiz: Karl Schenk, Bundespräsident, (1894)
- Serbien: Aleksandar I. Karađorđević, König (1889–1903)
- Spanien: Alfons XIII., König (1886–1931)
- Türkisches Reich: Abdulhamid II., Großsultan (1876–1909)
ko:1893년
simple:1893
th:พ.ศ. 2436
Berlin
Berlin ist Hauptstadt, bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Sie ist Stadtstaat und ein eigenständiges Bundesland. Berlin ist nach London die zweitgrößte Stadt der EU.
Historisch war Berlin mehrfach Hauptstadt deutscher Staaten wie des Markgrafentums/Kurfürstentumes Brandenburg, des Königreiches Preußen, des Deutschen Reiches oder der DDR (nur der damalige Ostteil der Stadt). Seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt und seit dem Hauptstadtbeschluss des Deutschen Bundestages von 1991 nimmt die Stadt seit 1999 auch die Funktion als Parlaments- und Regierungssitz Deutschlands wahr.
Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theatern, Museen und Baudenkmälern.
Geordnete Links auf Artikel mit Berlinbezug finden sich im Portal:Berlin.
Geografie
Geografische Lage
Portal:Berlin
Berlin ist gänzlich vom Bundesland Brandenburg umgeben und liegt im Osten der Bundesrepublik Deutschland, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen. Die Stadt ist einer der Verdichtungsräume der Bundesrepublik.
Berlin befindet sich in eiszeitlich geprägter Landschaft im Warschau-Berliner Urstromtal zwischen den Hochebenen des Barnim und des Teltow. Das historische Zentrum Berlins liegt an der schmalsten Stelle des von der Spree in ost-westlicher Richtung durchflossenen Urstromtals. Im westlichsten Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft, die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee.
Wesentliche Teile des heutigen Berlins liegen auf den beiden Hochebenen: Große Teile der Bezirke Reinickendorf und Pankow liegen auf dem Barnim, während der Hauptteil der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln auf dem Teltow gelegen ist.
Weder zum Urstromtal noch zum Barnim oder Teltow gehört Berlin-Spandau westlich der Havel, das zum Teil der Nauener Platte zuzurechnen ist.
Die höchsten Erhebungen Berlins sind der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs künstlich aufgeschüttete Teufelsberg (115 m ü. NN) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Müggelberge (115 m) im Bezirk Treptow-Köpenick.
Siehe auch: Liste der Erhebungen in Brandenburg und Berlin
Stadtgliederung
Nach dem Gebietsreformgesetz vom 10. Juni 1998 wurde die Zahl der Verwaltungsbezirke zum 1. Januar 2001 von 23 auf 12 reduziert. Berlin ist seitdem gegliedert in die Bezirke:
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Lichtenberg
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
- Neukölln
- Pankow
- Reinickendorf
- Spandau
- Steglitz-Zehlendorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Treptow-Köpenick
Siehe auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins
Klima
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 9,2 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 578 Millimeter.
Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit durchschnittlich 16,6 bis 18,4 Grad Celsius und die kältesten Dezember, Januar und Februar mit 0,5 bis 1,8 Grad Celsius im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten Juni und August mit 62 bis 67 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Februar, April und Oktober mit 36 bis 38 Millimeter im Mittel.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Berlins
Die Stadt Cölln, Teil der Doppelstadt Berlin-Cölln (auf der Spreeinsel gelegen), wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, 1244 folgte dann die Erwähnung Berlins, welches sich auf dem nördlichen Ufer der Spree befand. Die beiden Städte bekamen 1307 ein gemeinsames Rathaus. Der Name Berlin hat nichts mit dem Bären im heutigen Stadtwappen zu tun. Er geht vermutlich auf die slawische Silbe berl (Sumpf) zurück.
1415 wurde Friedrich I. Kurfürst der Mark Brandenburg und blieb dies bis 1440. Mitglieder der Familie Hohenzollern regierten bis 1918 in Berlin, erst als Markgrafen von Brandenburg, dann als Könige von Preußen und schließlich als deutsche Kaiser. Die Einwohner von Berlin haben diese Veränderungen nicht immer begrüßt.
Preußen
Preußen
Preußen]
1448 revoltierten sie im „Berliner Unwillen“ gegen den Schlossneubau des Kurfürsten Friedrich II. Eisenzahn. Dieser Protest war jedoch nicht von Erfolg gekrönt und die Bevölkerung büßte viele ihrer politischen und ökonomischen Freiheiten ein. 1451 wurde Berlin dann Residenzstadt der brandenburgischen Markgrafen und Kurfürsten und musste seinen Status als freie Hansestadt aufgeben.
Der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte für Berlin verheerende Folgen: ein Drittel der Häuser wurden beschädigt, die Bevölkerung halbierte sich. Friedrich Wilhelm, bekannt als der Große Kurfürst, übernahm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Er startete eine Politik der Immigration und der religiösen Toleranz. Ab dem folgenden Jahr kam es zur Gründung der Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt.
1671 wurde fünfzig jüdischen Familien aus Österreich ein Zuhause gegeben. Mit dem Edikt von Potsdam 1685 lud Friedrich Wilhelm die französischen Hugenotten nach Brandenburg ein. Über 15.000 Franzosen kamen, von denen sich 6.000 in Berlin niederließen. Um 1700 waren 20 Prozent der Berliner Einwohner Franzosen, und ihr kultureller Einfluss war groß. Viele Einwanderer kamen außerdem aus Böhmen, Polen und Salzburg.
1701 erlangte Berlin durch die Krönung Friedrich I. zum König den Status der Hauptstadt Preußens. Per 1. Januar 1710 erfolgte die Vereinigung der Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin. Aber schon bald entstanden neue Vorstädte, die Berlin vergrößerten. 1861 kam es zur Eingemeindung von Wedding, Moabit sowie der Tempelhofer, der Schöneberger, der Spandauer und weiteren Vorstädten. 1871 wurde Berlin dann Hauptstadt des neu gegründeten Deutschen Reiches.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde 1918 in Berlin die Republik ausgerufen. 1920 folgte dann mit dem Groß-Berlin-Gesetz erneut eine umfassende Eingemeindung mehrerer Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke rund um Berlin. Berlin hatte damit rund vier Millionen Einwohner.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Berlin die Hauptstadt des Dritten Reiches. Die Nazis nutzten die 1936 in Berlin stattfindenden Olympischen Sommerspiele für Propagandazwecke. Es gab auch Pläne, Berlin zur Welthauptstadt Germania umzubauen. Diese wurden jedoch durch den Zweiten Weltkrieg vereitelt.
Während des Krieges wurden große Teile Berlins durch Bomben und durch den Häuserkampf zerstört. Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und die Kapitulation 1945 wurde Berlin, analog zu der Regelung für das gesamte Deutschland, in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Großbritannien und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der Sektor der Sowjetunion von nun an den Ostteil bildete.
Für Gesamtberlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Alliierten mit der so genannten Luftbrücke erfolgreich zu umgehen versuchten.
Nach der Gründung der demokratischen Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands, beides im Jahr 1949, verschärfte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihre Hauptstadt nach Bonn verlegte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die DDR Ost-Berlin zur Hauptstadt der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte im Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.
Berlins Osten und Westen waren nun vollkommen voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins. 1971 wurde das Viermächte-Abkommen über Berlin unterzeichnet. Während die Sowjetunion den Vier-Mächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Vier-Mächte-Status über Gesamt-Berlin.
1989 kam es unter dem Druck der ostdeutschen Bevölkerung zur Wende in der DDR, die Mauer fiel. Bereits 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt und Berlin per Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundestag nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Berlin auf.
Bevölkerung
Parlament
Parlament
In Berlin leben 3.389.078 Einwohner (Stand Ende März 2005) auf einer Fläche von 891,75 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte der Region beträgt 3.811 Einwohner pro Quadratkilometer.
Der durchschnittliche Berliner im Jahre 2004 war 41,7 Jahre alt. Das entspricht einer Erhöhung von 2,5 Jahren über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Im Juni 2005 lebten rund 458.600 Einwohner mit ausländischem Pass aus 185 Staaten in Berlin. Das entspricht rund 13,5 Prozent. Insgesamt wohnen rund 36.000 Bürger aus dem nächstgelegenen Nachbarland, Polen, sowie rund 119.000 Türken in Berlin. Berlin hat außerhalb der Türkei die größte türkische Gemeinde in Europa. 2004 erhielten nach Angaben des statistischen Landesamts 6507 Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft
Laut dem Statistischen Landesamt (2005) sind 60 Prozent der Berliner nicht Mitglied einer Religionsgemeinschaft, 23 Prozent evangelische Christen, 9 Prozent Katholiken und sechs Prozent Mitglied der islamischen Gemeinde.
Einwohnerentwicklung
Im Jahre 1919 lebten in Berlin 1,9 Millionen Menschen. Mit der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin verdoppelte sich die Einwohnerzahl am 1. Oktober 1920 sprunghaft auf 3,9 Millionen. Die neue Stadtgemeinde vergrößerte sich in der Fläche auf das Dreizehnfache: von 66,93 auf 878,1 Quadratkilometer.
811,17 Quadratkilometer mit 1,9 Millionen Menschen waren aus der damaligen Provinz Brandenburg an die neue Stadtgemeinde gekommen; das waren zwei Prozent des Territoriums, jedoch fast 44 Prozent der Bevölkerung Brandenburgs. Die neue Fläche entsprach damit fast der Größe der Insel Rügen (926,4 Quadratkilometer). Berlin war 1920 zur flächenmäßig zweitgrößten Stadt der Welt nach Los Angeles und nach der Einwohnerzahl – hinter London und New York – zur drittgrößten Stadt der Erde geworden.
Bis 1934 wuchs die Bevölkerung Berlins auf einen Höchststand von 4,464 Millionen, sank dann aber, bedingt durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges und der Teilung der Stadt, bis 1980 um 30 Prozent auf einen Tiefststand von drei Millionen. Der Bevölkerungsverlust in den Jahren 1950 bis 1960 wurde vor allem durch Abwanderungen aus Ost-Berlin verursacht. Während West-Berlin einen Zuwachs von 2,58 % verzeichnete, sank in Ost-Berlin die Einwohnerzahl um 9,86 %. Diese so genannte Abstimmung mit den Füßen war Ausdruck der Unzufriedenheit vieler Ostberliner. Seit 1980 verzeichnete die Stadt wieder einen Anstieg um 350.000 auf circa 3,39 Millionen Einwohner im Januar 2005.
Nach Berechnungen wird die Einwohnerzahl Berlins wegen der niedrigen Geburtenraten bis 2050 auf rund drei Millionen sinken.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1860 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Politik
2005]
Hauptartikel: Politik in Berlin
Berlin ist seit der Wiedervereinigung der ehemals getrennten beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 ein vollwertiges Bundesland und zugleich eine kreisfreie Stadt, die in nunmehr zwölf Bezirke untergliedert ist. Daneben ist Berlin die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.
Der Deutsche Bundestag entschied im so genannten Hauptstadtbeschluss am 20. Juni 1991, dass Berlin auch Regierungs- und Parlamentssitz des vereinigten Deutschlands werden soll. Somit ist die Stadt heutzutage Sitz der Bundesregierung, des Bundestages und des Bundesrates.
Das Land Berlin
Das Landesparlament des Landes Berlin, die gesetzgebende Gewalt, ist nach der Verfassung von Berlin das Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind zur Zeit Abgeordnete aus SPD, CDU, Die Linkspartei., Bündnis 90/Die Grünen und FDP vertreten. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und die Linkspartei.PDS bilden eine Koalition.
Die Landesregierung, die Exekutive, ist der Senat von Berlin, bestehend aus dem Regierenden Bürgermeister (derzeit Klaus Wowereit, SPD) und bis zu acht Senatoren. Der Regierende Bürgermeister ist dabei zugleich Repräsentant des Landes und der Stadt.
1996 scheiterte eine Volksabstimmung zur Vereinigung der Bundesländer Berlin und Brandenburg am Widerstand der Brandenburger Bevölkerung.
Wappen und Flagge
Hauptartikel: Hoheitszeichen Berlins
Die Verwaltung
Hoheitszeichen Berlins
Da Berlin eine Einheitsgemeinde ist, stellen die Bezirke keine eigenständigen Gemeinden dar und sind somit stark vom Senat und auf Verwaltungsebene von den Senatsverwaltungen abhängig, die die Fachaufsicht ausüben. Dennoch gibt es in jedem Berliner Bezirk eine eigene – allerdings nicht als Parlament, sondern als Teil der Verwaltung ausgestaltete – Volksvertretung, die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), welche das Bezirksamt, bestehend aus Bezirksbürgermeister und fünf Stadträten, nach Parteienproporz wählt. Bürgermeister und Stadträte haben daher trotz ihrer quasipolitischen Wahl den Status eines Wahlbeamten inne.
Die Bürgermeister der Bezirke bilden unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters den Rat der Bürgermeister, der den Senat berät.
Berlin hat pro Kopf der Bevölkerung die meisten Landesbeamten. Dies entstammt zum Teil noch der Situation der geteilten Stadt mit Westberliner Exklave, deren Beamtenschaft für das Bundesland übernommen wurden.
Siehe auch: Bezirksverwaltung in Berlin
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in Berlin
Theater
Sehenswürdigkeiten in Berlin]
Berlin ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und das Deutsche Theater Berlin. Es verfügt außerdem über drei Opernhäuser, die Staatsoper, die Deutsche Oper und die Komische Oper. Jedes Jahr finden in Berlin die Internationalen Filmfestspiele, die Berlinale, mit der Verleihung des Goldenen Bären statt.
Daneben besitzt Berlin mehrere Orchester und Chöre. Neben den Berliner Philharmonikern und dem Berliner Sinfonie Orchester gibt es mehrere Orchester und Chöre der | | |