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Daniel Ortega

Daniel Ortega

Daniel Ortega Saavedra (
- 11. November 1945 in La Libertad, Chontales) war von 1985 bis 1990 Präsident von Nicaragua und ist Vorsitzender der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN). Ortega studierte in Managua Jura und tratt 1963 der FSLN bei. 1967-1974 war Ortega inhaftiert und wurde anschließend nach Kuba ausgeflogen. 1976 kehrte er nach Nicaragua zurück. Ortega war einer der die FSLN befehligenden Comandantes, die am 19. Juli 1979 den nicaraguanischen Diktator Anastasio Somoza Debayle durch die Revolution stürzten. Seitdem gehörte Daniel Ortega der fünfköpfigen Regierungsjunta an, zu der auch Violeta Barrios de Chamorro gehörte. In Folge errichtete die FSLN - nach Ausschaltung der letzten bürgerlichen Kärfte in der Junta - ein Regime kommunistischer Provenienz, mit enger Anlehnung an den Warschauer Pakt und Kuba. Es kam zu Zensur und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Oppositionellen, Christen und indigener Bevölkerung, besonders der Ostküste. Allerdings verfolgten Ortega und die Sandinisten ein bei der Mehrheit der Bevölkerung populäres Programm, das auch international eine breite Sympathisantenbewegung für sich gewinnen konnte. Eine breit angelegte Bildungskampagne bei Erwachsenen führte zu einer deutlichen Senkung der Analphabetenrate, indigene und bäuerliche Kunst und Kultur wurden gepflegt. Schulen wurden im ganzen Land gegründet. Das Gesundheitswesen wurde ebenfalls weiterentwickelt, auch hier gelang es, auf dem Lande Krankenstationen zu etablieren, die erstmals ein wenigstens notdürftiges Hygieneprogramm verbreiteten. Ein weiteres innenpolitisches Vorhaben war die Entwicklung der Frauenrechte. Dieses Programm knüpfte an den Bekanntheitsgrad von sandinistischen Heldinnen an. Im durch und durch machistischen Nicaragua ein bemerkenswerter Vorgang, der sicher auch zum späteren Wahlerfolg von Violeta Chamorro beigetragen hat. Nach einer Verfassungsreform wurde Daniel Ortega im November 1984 mit 63% der Stimmen zum Präsidenten gewählt und trat sein Amt am 10. Januar 1985 an. Das Ergebnis der umstrittenen Wahlen wurden von den USA und zahlreichen anderen Staaten nicht anerkannt. Die Präsidentschaftswahl im Februar 1990 verloren Ortega und die FSLN gegen Violeta de Chamorro und ein aus 14 Parteien bestehendes anti-sandinistisches Oppositionsbündis, weil die Menschen den von den USA mit Hilfe der Contras immer wieder angestachelten Bürgerkrieg satt hatten. 1996 und 2001 trat Ortega erneut erfolglos als Präsidentschaftskandidat der FSLN an. Im Mai 1998 verklagte ihn seine 30jährige Stieftochter offiziell wegen sexueller Gewalt. Sie warf (und wirft) ihm vor, sie von 1978 bis 1998 mehrfach sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben. Als ein Strafgericht in Nicaragua das Verfahren eröffnet, erklärt die Verteidigung Ortegas dieses sofort für ungültig, da Daniel Ortega als Abgeordneter Immunität genieße. Im Juni wurde das Verfahren tatsächlich ausgesetzt, da die Klage erst behandelt werden könne, wenn der Kongress Ortegas Immunität aufhebe. Im Dezember 2000 verzichtete Daniel Ortega auf seine parlamentarische Immunität und tat so, als wolle er vor Gericht beweisen, dass seine Stieftochter lüge. Im Nachhinein stellte es sich jedoch als großes Theater heraus, da er wußte, dass das Verfahren eingestellt wurde, da es nach nicaraguanischem Recht verjährt war. In der Öffentlichkeit wurde versucht dieses Thema soweit wie möglich zu verschweigen.

Literatur


- Guido Heinen: "Mit Christus und der Revolution". Geschichte und Wirken der "iglesia popular" im sandinistischen Nicaragua (1979 - 1990). Stuttgart, Kohlhammer, 1995. 344 S. (Münchner Kirchenhistorische Studien, 7) Ortega, Daniel Ortega, Daniel Ortega, Daniel Ortega, Daniel Ortega, Daniel

11. November

Der 11. November ist der 315. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 316. in Schaltjahren) - somit bleiben 50 Tage bis zum Jahresende. In verschiedenen deutschen Bundesländern wird der 11.11. (um 11:11 Uhr) als Faschings- oder Karnevalsbeginn gefeiert.

Ereignisse

Faschings- oder Karneval
- 43 v. Chr. - In Rom wird das 2. Triumvirat zwischen Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus auf fünf Jahre geschlossen.
- 397 - Der Bischof Martin von Tours (gestorben am 8. November) wird beigesetzt.
- 1158 - Vladislav II., böhmischer Herzog wird zum König gewählt.
- 1620 - Die "Mayflower" landet in Amerika.
- 1889 - Washington wird als 42. US-Bundesstaat in die USA aufgenommen.
- 1918 - Erster Weltkrieg: Der Waffenstillstand von Compiègne zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten - von Erzberger im Auftrag der neuen deutschen Regierung unterzeichnet - beendet die Kampfhandlungen.
- 1918 - Kaiser Karl I. erklärt seinen Verzicht auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften im österreichischen Teil der Donaumonarchie.
- 1918 - Polen erhält seine Unabhängigkeit zurück.
- 1933 - In Österreich führt das austrofaschistische Regime die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder ein.
- 1959 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ägypten und Deutschland und Syrien. Beide in Kraft seit dem 16. Oktober 1960
- 1960 - Kamerun wird Mitglied in der UNESCO.
- 1960 - Die Zentralafrikanische Republik wird Mitglied in der UNESCO.
- 1965 - Simbabwe erklärt einseitig seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1973 - Sechs-Punkte-Abkommen zwischen Israel und Ägypten wird vereinbart.
- 1977 - In Spanien hebt die Regierung - knapp 2 Jahre nach dem Tod Francos - die Filmzensur auf.
- 1975 - Angola erhält die Unabhängigkeit von Portugal.
- 1978 - Maumoon Abdul Gayoom wird Staatspräsident auf den Malediven.
- 1981 - Antigua und Barbuda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1988 - Bundestagspräsident Philipp Jenninger tritt nach einer unglücklichen und heftig kritisierten Rede zum 50. Jahrestag der sog. Reichskristallnacht zurück.
- 1993 - Nach heftigen Kämpfen erobert die tamilische Rebellengruppe Tamil Tigers den bedeutenden militärischen Stützpunkt von Pooneryn auf Sri Lanka und hält ihn darauf einige Tage lang.

Wirtschaft


- 1987 - Der bis dahin höchste Preis für ein Kunstwerk wird auf einer Auktion in New York City mit 53,9 Millionen Dollar für die "Schwertlilien" von Vincent van Gogh erzielt.

Wissenschaft, Technik


- 1572 - Der dänische Astronom Tycho Brahe beobachtet im Sternbild Cassiopeia eine Supernova.
- 1675 - Gottfried Wilhelm Leibniz formuliert erstmals in einem Aufsatz über inverse Tangenten einen seiner Fundamentalsätze unter Verwendung des modernen Integralzeichens.
- 1952 - Mehrere Wetterdienste werden zum Deutschen Wetterdienst (DWD) zusammengeschlossen
- 1956 - Major R. L. Anderson und Robert S. Decker erreichen mit einem Hubschrauber Sikorsky HR-2 S den Geschwindigkeitsweltrekord von 261,9 km/h

Kultur


- 1752 - Uraufführung der Oper "I portentosi effetti della madre Natura" von Domenico Scarlatti am Teatro San Samuele in Venedig.
- 1848 - Uraufführung der komischen Oper "Le Val d'Andorre" von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1924 - Uraufführung der Oper "Das Herz Ilsées" von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag.
- 1954 - In Großbritannien erscheint mit "The Two Towers" der zweite Teil von Tolkiens "The Lord of the Rings".

Religion


- 1417 - Martin V. wird während Konzil von Konstanz zum Papst gewählt.
- 1675 - Nach der Hinrichtung von Guru Tegh Bahadar in Delhi wird Gobind Rai (Singh) der zehnte und letzte menschliche Guru der Sikhs.

Katastrophen


- 1965 - In Salt Lake City, Utah, muss eine Boeing 727 notlanden. Die 91 Menschen an Bord überleben zwar die Notlandung an sich, trotzdem sterben 43 Menschen durch Rauch und Feuer, weil sie nicht schnell genug das Flugzeug verlassen können.
- 2000 - Bei einer Brandkatastrophe im Tunnel (Seilbahnunglück) der Standseilbahn zum Kitzsteinhorn in Kaprun in Salzburg sterben 155 Menschen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche.
- 2002 - Manila, Philippinen. Eine Fokker F-27 stürzt kurz nach dem Start in die Manila Bay und sinkt etwa 20 Meter tief. 19 Menschen sterben, 15 können gerettet werden.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1994 - Roy Jones Jr. gewinnt die Boxweltmeisterschaft im Supermittelgewicht durch einen Sieg gegen James Toney
- 2000 - Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen David Tua in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada

Geboren


- 1050 - Heinrich IV. (HRR), deutscher König des Heiligen Römisches Reiches Deutscher Nation seit 1056 und Kaiser seit 1083
- 1154 - Sancho I. (Portugal), der zweite König von Portugal aus dem Hause Burgund
- 1441 - Charlotte von Savoyen, Ehefrau von König Ludwig XI. von Frankreich
- 1491 - Martin Bucer, deutscher Reformator
- 1493 - Bernardo Tasso, italienischer Dichter
- 1493 - Philippus Paracelsus, schweizerischer Arzt
- 1507 - Petrus Medmann, deutscher Theologe und Diplomat
- 1579 - Frans Snijders, belgischer Maler
- 1599 - Octavio Piccolomini, Herzog von Amalfi
- 1611 - Christian Lehmann, deutscher Chronist und Pfarrer
- 1633 - George Savile Halifax, britischer Politiker und Schriftsteller
- 1668 - Johann Albert Fabricius, deutscher klassischer Philologe
- 1697 - Faustina Bordoni, italienische Sängerin
- 1722 - Christlob Mylius, deutscher Schriftsteller
- 1729 - Louis Antoine de Bougainville, französischer Seefahrer und Schriftsteller
- 1748 - Karl IV. von Spanien
- 1757 - Pierre-François-Charles Augereau, französischer General, Marschall von Frankreich,
- 1760 - Landolin Ohmacht, deutscher Bildhauer
- 1791 - Martin J. Munzinger, schweizerischer Politiker
- 1795 - Moritz Heinrich Romberg, deutscher Neurologe
- 1816 - August Wilhelm Ambros, österreichischer Musikkritiker und Komponist
- 1821 - Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller
- 1835 - Matthías Jochumsson, isländischer Dichter
- 1836 - Thomas Bailey Aldrich, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1846 - Anna Katharine Rohlfs, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1848 - Hans Delbrück, deutscher Historiker
- 1852 - Franz Graf Conrad von Hötzendorf, österreichischer Feldmarschall
- 1857 - Nathan Stein, deutscher Richter
- 1861 - Erich von Falkenhayn, deutscher Offizier
- 1863 - Paul Signac, französischer Maler
- 1864 - Alfred Hermann Fried, österreichischer Pazifist, Publizist, Friedensnobelpreisträger
- 1864 - Maurice Leblanc, französischer Krimi-Schriftsteller
- 1866 - Antoine Meillet, französischer Sprachwissenschafter
- 1867 - Walter Goetz, deutscher Historiker und Politiker
- 1869 - Vittorio Emanuele III., König von Italien und Kaiser von Äthiopien
- 1870 - Gertrud Eysoldt, deutsche Schauspielerin
- 1870 - Nils Kjaer, norwegischer Schriftsteller
- 1871 - Leopold Kunschak, österreichischer Politiker
- 1873 - George Edward Moore, englischer Philosoph
- 1874 - Henriette Arendt, erste deutsche Polizistin
- 1880 - Alexander Behm, deutscher Physiker
- 1882 - Gustav VI. Adolf, König von Schweden
- 1883 - Ernest Ansermet, schweizerischer Dirigent und Komponist
- 1885 - George Smith Patton, US-amerikanischer Vier-Sterne-General
- 1888 - Johannes Itten, schweizerischer Maler
- 1893 - Paul van Zeeland, belgischer Politiker
- 1896 - Lucky Luciano, US-amerikanischer Verbrecher
- 1898 - Hugo Makibi Enomiya-Lassalle, deutscher Jesuit und Zen-Meister
- 1898 - René Clair, französischer Filmregisseur
- 1901 - Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
- 1901 - Richard Lindner, US-amerikanischer Maler
- 1904 - Sam Spiegel, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1905 - Erskine Hamilton Childers, vierter Präsident von Irland
- 1908 - Martin Held, deutscher Schauspieler
- 1909 - Robert Ryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1909 - Walter Faller, deutscher Politiker der SPD
- 1911 - Hans Bothmann, Zweiter Leiter des Vernichtungslagers Chelmno
- 1912 - Roberto Mattá, chilenischer Maler und Bildhauer
- 1914 - Emmanuel Kiwanuka Nsubuga, ugandischer Erzbischof und Kardinal
- 1914 - E. V. Cunningham alias Howard Melvin Fast, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1915 - Bernhard Heiliger, deutscher Bildhauer
- 1915 - Nina Andrycz, polnische Schauspielerin
- 1918 - Jürg Baur, deutscher Komponist
- 1919 - Wolfgang Döring, deutscher Politiker
- 1920 - Roy Harris Jenkins, britischer Politiker
- 1922 - Kurt Vonnegut, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1922 - Luitpold Schuhwerk, deutscher (bayerischer) Heimatforscher, Dichter und Kunstmaler
- 1924 - Andrzej Łapicki, polnischer Schauspieler
- 1925 - Jonathan Winters, US-amerikanischer Komödien-Schauspieler
- 1925 - John Guillermin, britischer Regisseur
- 1926 - Noah Gordon, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - Luigi Malerba, italienischer Schriftsteller
- 1928 - Carlos Fuentes, mexikanischer Schriftsteller
- 1929 - Hans Magnus Enzensberger, deutscher Dichter, Schriftsteller und Redakteur
- 1929 - La Vern Baker, US-amerikanische Sängerin
- 1933 - Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur
- 1933 - Elem Klimow, russischer Filmregisseur
- 1934 - Cornelia Schmalz-Jacobsen, deutsche Politikerin und MdB
- 1934 - Margarethe Bacher, deutsche Spitzenköchin
- 1935 - Bibi Andersson, schwedische Schauspielerin
- 1938 - Narvel Felts, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Roger Lavern Jackson, britischer Musiker
- 1940 - Barbara Boxer, US-amerikanische Politikerin
- 1940 - Jacob Stickelberger, schweizerischer Liedermacher und Rechtsanwalt
- 1941 - Helga Masthoff, deutsche Tennisspielerin
- 1943 - Chas Hodges, britischer Musiker und Songschreiber
- 1943 - Mac Kissoon, trinidadische Sängerin
- 1944 - Jesse Colin Young, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Chris Dreja, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Yardbirds)
- 1945 - Daniel Ortega, Staatspräsident von Nicaragua
- 1945 - Pat Daugherty, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Vince Martell, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Andreas Reimann, deutscher Schriftsteller und Grafiker
- 1947 - René Harris, nauruischer Politiker
- 1948 - Chester Thompson, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 1950 - Paul Cowsill, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1951 - Kim Peek, autistischer Inselbegabter, lieferte die Inspiration zum Film "Rain Man"
- 1952 - Gertrude Tumpel-Gugerell, österreichische stellv. Gouverneurin der ÖNB
- 1953 - Andy Partridge, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1955 - Dave Alvin, US-amerikanischer Country- und Folk-Musiker
- 1955 - Friedrich Merz, deutscher Politiker
- 1955 - Jigme Singye Wangchuk, König von Bhutan
- 1955 - Petra Ernstberger, deutsche Politiker und MdB
- 1956 - Ian Marsh britischer Musiker und Songschreiber (Human League)
- 1958 - Bernd Pfarr, deutscher Maler und Cartoonist
- 1960 - Katja Flint, deutsche Schauspielerin
- 1962 - Demi Moore, US-amerikanische Filmschauspielerin und -produzentin
- 1962 - James Morrison, australischer Multi-Instrumentalist
- 1962 - Mick Michaeli, norwegischer Musiker (Europe)
- 1962 - Vlado Kasalo, kroatischer Fußballspieler
- 1964 - Calista Flockhart, US-amerikanische Schauspielerin ("Ally McBeal")
- 1967 - Jim Boeven, deutscher Schauspieler
- 1974 - Leonardo DiCaprio, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1977 - Arianna Follis, italienische Skilangläuferin
- 1977 - Maniche, portugiesischer Fußballspieler
- 1980 - Papa Malick Ba, senegalesischer Fußballspieler
- 1982 - Asafa Powell, jamaikanischer Leichtathlet
- 1983 - Philipp Lahm, deutscher Fußballspieler

Gestorben


- 405 - Arsacius von Tarsus, Metropolite von Konstantinopel
- 683 - Yazid I., zweiter Kalif der Umayyaden
- 1290 - Qalawun, Sultan der Mameluken in Ägypten
- 1352 - Agnes von Wittelsbach, Heilige
- 1510 - Bohuslaus Lobkowitz von Hassenstein, deutscher Humanist, Gelehrter und Dichter
- 1561 - Hans Tausen, in Ribe; Hauptfigur der dänischen Reformation; Bischof in Ribe ab 1541 (
- 1494)
- 1686 - Otto von Guericke, deutscher Politiker und Physiker (Magdeburger Halbkugeln)
- 1727 - Johann Andreas Eisenbarth, in Hann. Münden; wandernder Chirurg und Augenarzt (
- 27. März 1663)
- 1751 - Julien Offray de La Mettrie, in Berlin; französischer Arzt und Philosoph (
- 25. Dezember 1709)
- 1783 - Bartholomäus Altomonte, italienischer Maler
- 1804 - Ivan Mane Jarnović, kroatischer Komponist
- 1831 - Nat Turner, in Jerusalem (Virginia); US-amerikanischer Sklave und Rebellenführer (
- 2. Oktober 1800)
- 1855 - Søren Kierkegaard, in Kopenhagen; dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller (
- 5. Mai 1813)
- 1880 - Lucretia Mott, US-amerikanische Quäkerin, Abolitionistin und Frauenrechtlerin (
- 3. Januar 1793)
- 1884 - Alfred Edmund Brehm, deutscher Zoologe und Schriftsteller
- 1918 - Victor Adler, österreichischer Politiker
- 1919 - Felix von Hartmann, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1927 - Ricardo Güiraldes, in Paris; argent. Schriftsteller (
- 13. Februar 1886)
- 1943 - André Pirro, französischer Musikwissenschaftler
- 1945 - Jerome David Kern, US-amerikanischer Komponist
- 1948 - Fred Niblo, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1948 - Ali Jinnah, Politiker in Britisch-Indien
- 1950 - Pierre Boulanger, französischer Ingenieur und Citroën-Vorstand
- 1954 - Maurice Barraud, in Genf; schweizerischer Maler und Graphiker (
- 20. Februar 1889)
- 1956 - Victor Young, deutscher Bandleader
- 1963 - Otto Urack, in Berlin; deutscher Komponist und Dirigent (
- 13. Mai 1884)
- 1972 - Wera Inber, russische Schriftstellerin
- 1972 - Berry Oakley, US-amerikanischer Bassist der Allman Brothers (
- 4. April 1948)
- 1973 - Artturi Ilmari Virtanen, in Helsinki; finnischer Biochemiker, Nobelpreisträger (
- 15. Januar 1895)
- 1976 - Alexander Calder, in New York City; US-amerikanischer Bildhauer und Graphiker (
- 22. Juli 1898)
- 1979 - Dimitri Tiomkin, US-amerikanischer Komponist
- 1981 - Alf Brustellin, in München; österreichischer Autor und Filmregisseur (
- 27. Juli 1940)
- 1990 - Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
- 1991 - Franziska Bilek, deutsche Zeichnerin und Karikaturistin
- 1992 - Chuck Connors, US-amerikanischer Fimschauspieler (
- 10. April 1921)
- 1993 - Lisa De Leeuw, US-amerikanische Pornodarstellerin (
- 3. Juli 1958)
- 1994 - Jessica Tandy, britische Schauspielerin
- 1997 - Michael Hutchence, in Sydney, N.S.W.; australischer Sänger der Rockband INXS (
- 22. Januar 1960)
- 1999 - Sir Vivian Fuchs, britischer Geologe und Polarforscher (
- 11. Februar 1908)
- 1999 - Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin
- 2002 - Ulrich Sommerlatte, deutscher Komponist
- 2003 - Brigitte Sauzay, französische Dolmetscherin
- 2004 - Jassir Arafat, Terrorist/Widerstandskäpfer, palästinensischer Präsident (
- 27. August 1929)
- 2004 - Uwe Arkuszewski, deutscher Moderator
- 2004 - Richard Dembo, französischer Filmregisseur (
- 24. Mai 1948)
- 2004 - Hans Marquardt, deutscher Verleger (
- 12. August 1920)
- 2005 - Patrick Earl of Lichfield, brittischer Hoffotograf
- 2005 - Peter F. Drucker, US-amerikanischer Ökonom
- 2005 - Hinrich Bischoff, deutscher Unternehmer und Eigentümer der Charter-Airline Germania

Feier- und Gedenktage


- Beginn des Karneval, Fastnacht und Faschings, um 11:11 Uhr
- Martinstag als Festtag des hl. Martin von Tours
- Remembrance Day im Commonwealth of Nations (Gedenken an die gefallenen Soldaten im ersten Weltkrieg)
- USA: Veterans Day bzw. Remembrance Day (früher „Armistice Day“)
- Frankreich und Belgien: Armistice Day (Ende des ersten Weltkrieges 1918)
- Angola: Independence Day (1975)
- Kolumbien: Unabhängigkeit Cartagenas von der spanischen Armee (1918)
- Polen: Independence Day (1918)
- Südkorea: Pepero Day (inoffizieller „Feiertag“)

Siehe auch


- 10. November - 12. November
- 11. Oktober . 11. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1111 ja:11月11日 ko:11월 11일 simple:November 11 th:11 พฤศจิกายน

1945

Ereignisse

2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd

Politik


- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles
- 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York

Katastrophen


- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Vereinte Nationen


- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
  - : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
  - : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)

Militärisch


- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien

Technik


- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker

2. Halbjahr


- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie

Gestorben


- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker (
- 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer (
- 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (
- 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin (
- 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (
- 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (
- 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist (
- 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose (
- 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker (
- 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (
- 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1884)
- 2. FebruarFriedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg (
- 1859)
- 3. Februar:

1985

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1985 ist „Jahr der Vereinten Nationen“.
- 1985 ist „Internationales Jahr der Jugend“.
- Der Neuntöter (lat. Lanius collurio) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: In Deutschland geht SAT.1 auf Sendung
- 1. Januar: Die Schweiz führt die Autobahngebühr für Pkw ein
- 1. Januar: Die DDR vergrößert ihr See-Territorium von 3 auf 12 Seemeilen
- 1. Januar: Kurt Furgler wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In den meisten EG-Mitgliedsstaaten werden die ersten Europäischen Pässe ausgestellt
- 15. Januar: Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist
- 5. Februar: Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet
- 12. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland
- 23. Februar: Dr. Martin Bangemann wird auf dem Parteitag in Saarbrücken als Nachfolger von Hans-Dietrich Genscher zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt
- 4. März: In Ahaus nimmt der erste deutsche Bürgerbus seinen Betrieb auf
- 10. März: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (West-Berlin), die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) wird bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende
- 11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU
- 15. März: Wiederherstellung der Demokratie in Brasilien
- 2. April: Verurteilung der führenden RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt
- 11. April: Albanien. Tod von Enver Hoxha, Ramiz Alia übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes
- 16. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei
- 8. Mai: Richard von Weizsäcker hält im Deutschen Bundestag die vielbeachtete Rede Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
- 20. Mai: Sendestart von Radio Martí
- 10. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Volksrepublik China
- 11. Juni: Im geteilten Berlin kommt es zum größten Agentenaustausch in der Nachkriegsära. 25 Westspione wechseln auf der Glienicker Brücke gegen 4 Ostagenten die Demarkationslinie
- 21. Juni: Syrien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 9. Juli: Der österreichische Glykolwein-Skandal nimmt seinen Lauf. Vor dem Genuss von Prädikatsweinen, die mit dem Frostschutzmittel Diethylenglykol gepanscht sein können, warnt das deutsche Bundesgesundheitsministerium
- 10. Juli: Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird von Agenten des französischen Geheimdiensts im Hafen von Auckland versenkt
- 13. Juli: Mit Live Aid findet das bis dahin größte Benefizkonzert parallel in London und Philadelphia statt
- 23. Juli: Commodore stellt den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) im Lincoln Center in New York, USA, vor. Mit dabei sind unter anderem der Künstler Andy Warhol und Debbie Harry (Blondie). Er überbietet an Grafikleistung alles bisher da gewesene
- 6. August: Bolivien. Dr. Victor Paz Estenssoro wird zum 4. Mal Präsident
- 27. August: General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria
- 23. September: Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 7. Oktober: Das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro wird durch Palästinenser unter dem Kommando Abu Abbas' entführt
- 26. Oktober - 120 Aborigines erhalten den australischen Uluru-Nationalpark mit dem Felsen Ayers Rock zurückübertragen. Sie vereinbaren im Gegenzug mit der Regierung in Canberra, den Park für 99 Jahre auch dem Tourismus zu öffnen.
- 27. Dezember: Bei einem Terroranschlag am Flughafen Wien-Schwechat werden drei vor dem Schalter der israelischen Fluggesellschaft El Al wartende Passagiere getötet und mehr als dreißig teils schwer verletzt
- 31. Dezember: