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David Hockney

David Hockney

David Hockney (
- 9. Juli 1937) ist ein britischer Künstler, der in Kalifornien lebt. Sein Werk ist sehr auf sein Privatleben bezogen und in wichtigen Teilen autobiographisch. Seine Gemälde von Swimming Pools in Los Angeles gehören zu seinen bekanntesten Werken. Hockney wurde in Bradford geboren und in der Bradford Grammar School and dem Royal College of Art in London erzogen, wo er R. B. Kitaj kennenlernte. Er wurde oft mit der Pop Art in Verbindung gebracht, aber seine frühen Arbeiten zeigen auch expressionistische Elemente nicht unähnlich den Arbeiten von Francis Bacon. Gelegentlich, wie etwa in We Two Boys Together Clinging (1961), nach einem Gedicht von Walt Whitman benannt, beziehen sich seine Arbeiten auf seine Homosexualität. Später ließ er sich in Kalifornien nieder und malte eine Serie von Ölgemälden von Swimming Pools in Los Angeles. Diese haben einen realistischeren Stil und verwenden leuchtende Farben. Er machte auch Drucke, Porträts von Freunden und Bühnenbilder für Glyndebourne, die Mailänder Scala und die Metropolitan Opera in New York City. Hockney arbeitete auch mit Fotos und arrangierte eine große Zahl von Polaroidbildern zu einem bestimmten Thema patchworkartig um eine großes Bild zu erstellen. Weil diese Fotos aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen wurden und zu etwas unterschiedlichen Zeiten, erinnert das Ergebnis an kubistische Gemälde. Einige dieser Werke sind Landschaftsgemälde, andere Porträts. 1974 war Hockney das Thema von Jack Hazan's Film, A Bigger Splash (benannt nach einem von Hockneys Swimming Pool Bildern aus dem Jahre 1967. Viele seiner Werke finden sich jetzt in der alten Textilfabrik Salts Mill in Saltaire, in der Nähe von Bradford.

Weblinks


-
- Elke von Radziewsky: [http://literaturbeilage.zeit.de/show_article?ausgabe_id=2&artikel_id=200147_SM-Hockney&rubrik_id=126 Rezension seines Buches Geheimes Wissen Verlorene Techniken der Alten Meister] in der Literaturbeilage der Zeit vom November 2001
- [http://www.liverpoolmuseums.org.uk/walker/collections/20c/hockney.asp Bild: Peter getting out of Nick's pool (1966)]
- [http://www.saltsmill.org.uk/galleries.htm Ausstellung in Salts Mill]
- [http://www.jaycross.com/photo/art/images/david%20hockney_jpg.jpg Montierte Polaroidbilder]
- [http://www.sackville.ednet.ns.ca/art/gallery/exhibit/pop/hockney.html Weitere Bilder]
- [http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/hockney/ Bilder in hoher Auflösung] Hockney, David Hockney, David Hockney, David Hockney, David Hockney, David Hockney, David ja:デイヴィッド・ホックニー

9. Juli

Der 9. Juli ist der 190. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 191. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 175 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1005 – In der Urkunde vom 1. Oktober 1005, in welcher Kaiser Heinrich II. das Kloster St. Georgen auf dem Hohentwiel nach Stein am Rhein überträgt, wird erstmals die Gemeinde Arlen erwähnt.
- 1386 – Die Schlacht bei Sempach endet mit dem Tod des Habsburgers Leopold III. und einem Sieg der Eidgenossen.
- 1553Schlacht bei Sievershausen
- 1755 – In der Schlacht am Monongahela (auf dem Gebiet des heutigen Pittsburgh, USA) fügt eine aus Indianern und einigen französischen Soldaten bestehende Truppe einem zahlenmäßig überlegenen britischen Heer eine vernichtende Niederlage zu.
- 1816 – Unabhängigkeit Argentiniens
- 1945Österreich wird in die vier alliierten Besatzungszonen aufgeteilt
- 1951 – Die Demokratische Volksrepublik Laos wird Mitglied in der UNESCO.
- 1954 – Die neugegründete Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften setzt als erste Werke zwei Tarzan-Comics auf den Index.
- 1979 – Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden.
- 1984 – Die EG klagt gegen das Reinheitsgebot des Bieres der Deutschen.
- 1992OSZE-Gipfeltreffen in Helsinki
- 1993 – Offizielle Inbetriebnahme der HGÜ-Kurzkupplung Etzenricht
- 1997Mazedonien. Unruhen in Gostivar und Tetovo
- 1999 – Im Iran kommt bei Überfall von Polizei und islamischen Milizen auf ein Studentenwohnheim eine Person um und 20 werden verletzt. Im Anschluss kam es zu den größten öffentlichen Protesten seit der Revolution 1979.

Kultur


- 1831 – Uraufführung der Oper Le Grand Prix ou Le Voyage à frais communs von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1978 – Uraufführung der Oper Lear von Aribert Reimann an der Bayerischen Staatsoper in München.

Katastrophen


- 1964 – Nähe Pariottsville, Tennessee, USA. Eine Vickers Viscount der United Airlines stürzte nach einem Feuer in der Kabine ab. Alle 38 Menschen an Bord starben.
- 1982New Orleans, USA. Eine Boeing 727 der PanAm stürzte kurz nach dem Start ab. 144 Menschen an Bord und 8 Anwohner starben dabei.
- 1994 – Dammbruch am Lake Blackshear (Flint River Dam) bei Warwick im Crisp County in Georgia, USA mit 15 Toten.
- 1997 – Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in der Nähe der Küste von Venezuela. 81 Tote
- 1998 - Ein Erdbeben der Stärke 6,2 5 km vor der Azoreninsel Faial. 8 Tote

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1978Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und damit die Weltmeisterschaft im Schwergewicht durch seinen Sieg über Ken Norton
- 2006 – In Berlin findet das Endspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 statt.

Geboren


- 1249Kameyama, 90. Kaiser von Japan
- 1578Ferdinand II., deutscher Kaiser
- 1654Reigen, 112. Kaiser von Japan
- 1689Alexis Piron, französischer Jurist und Schriftsteller
- 1701Jean-Frédéric Phélypeaux, comte de Maurepas, französischer Staatsmann
- 1764Ann Radcliffe, englische Schriftstellerin
- 1766Johanna Schopenhauer, deutsche Schriftstellerin
- 1791Rudolph Bay, dänischer Komponist
- 1815 - Oran M. Roberts, 18. Gouverneur von Texas
- 1819Elias Howe, US-amerikanischer Ingenieur
- 1834Jan Nepomuk Neruda, tschechischer Journalist, Dichter und Schriftsteller
- 1837Florence Marryat, englische Schriftstellerin
- 1857Friedrich II., Großherzog des Großherzogtums Baden
- 1858Franz Boas, US-amerikanischer Ethnologe
- 1859Wilhelm Hallwachs, deutscher Physiker
- 1868Gustav Noske, deutscher Politiker, Reichswehrminister
- 1879Ottorino Respighi, italienischer Komponist
- 1880Jan Kok, niederländischer Fußballspieler
- 1885Caius Welcker, niederländischer Fußballspieler
- 1894Pjotr Kapiza, sowjetischer Physiker
- 1898Marcel Delannoy, französischer Komponist
- 1900Ida Ehre, deutsche Schauspielerin
- 1901Barbara Cartland, britische Schriftstellerin
- 1901Erich Rammler, deutscher Verfahrenstechniker
- 1902Jutta Balk, Malerin, Mitbegründerin des städt. Puppentheaters in Magdeburg
- 1906Elisabeth Luthyens, britische Komponistin
- 1909David Frankfurter, bekannt für das Attentat an Wilhelm Gustloff
- 1910Govan Mbeki, südafrikanischer Politiker
- 1914Willi Stoph, DDR-Politiker (SED), gehörte zum innersten Machtzirkel
- 1916Edward Heath, britischer Politiker, Premierminister
- 1921Hans-Joachim Reiche, deutscher Journalist
- 1925Peter Ludwig, deutscher Unternehmer und Kunstsammler
- 1926Ben R. Mottelson, US-amerikanisch-dänischer Physiker
- 1926Georg Lohmeier, deutscher Autor
- 1927Ed Ames, US-amerikanischer Sänger
- 1928Federico Bahamontes, spanischer Radrennfahrer und Tour de France-Sieger
- 1929Hassan II., König von Marokko
- 1929Lee Hazlewood, US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1932Donald Rumsfeld, US-amerikanischer Verteidigungsminister
- 1933Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 1933Elem Klimov, russischer Regisseur
- 1933Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe und Autor
- 1933Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter
- 1935Mercedes Sosa, argentinische Sängerin
- 1935Wim Duisenberg, Wirtschaftswissenschaftler und Präsident der Europäischen Zentralbank
- 1937David Hockney, britischer Künstler
- 1937Peter Beil, deutscher Musiker und Sänger
- 1937Peter Märthesheimer, deutscher Autor
- 1939Günter Tolar, österreichischer Moderator und Schauspieler
- 1945Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 1946Bon Scott, australischer Sänger der Rockband AC/DC
- 1946Mitch Mitchell, britischer Musiker
- 1947Orenthal James Simpson, US-amerikanischer American Football-Spieler
- 1948Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Verleger
- 1956Marc Almond, britischer Musiker
- 1956Tom Hanks, US-amerikanischer Schauspieler
- 1957Davis Bell, britischer Musiker
- 1959Jim Kerr, britischer Sänger
- 1960Matthias Roeingh, DJ "Dr. Motte" und Mitgründer der Love-Parade GmbH
- 1964Courtney Love, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1964Gianluca Vialli, italienischer Fußballspieler
- 1966Pauline Davis, Leichtathletin und Olympionikin der Bahamas
- 1969Munkhbayar Dorjsuren, deutsch-mongolische Sportschützin
- 1971Marc Andreessen, Gründer der Firma Netscape Communications Corporation
- 1971Melissa Morrison, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1975Jack White, Sänger und E-Gitarrist sowie gelegentlicher Schauspieler
- 1976Jochem Uytdehaage, niederländischer Eisschnellläufer
- 1976Emmanuelle Gagliardi, Schweizer Tennisspielerin
- 1978Linda Park, US-amerikanische Schauspielerin
- 1981 - Marco Stark, deutscher Fußballspieler

Gestorben


- 953Wichfrid, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1441Jan van Eyck, flämischer Maler
- 1561Sebald Heyden, deutscher Kantor, Schulleiter und geistlicher Dichter
- 1386Leopold III., Herzog von Österreich, der Steiermark und Kärnten
- 1654Ferdinand IV., König des Heiligen Römischen Reiches, König von Böhmen, König von Ungarn
- 1673Johann Rudolph Ahle, deutscher Komponist, Organist, Dichter und Kirchenmusiker
- 1677Angelus Silesius, deutscher religiöser Dichter des Barock
- 1746Philipp V., König von Spanien
- 1747Giovanni Battista Bononcini, Violoncellospieler und Komponist
- 1755Johann Gottlob Harrer, deutscher Komponist und Thomaskantor
- 1797Edmund Burke, englischer Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker
- 1828Gilbert Stuart, US-amerikanischer Maler
- 1834Michael Seymour, britischer Marineoffizier
- 1838Robert Grant, britischer Politiker
- 1850Jean-Pierre Boyer, Präsident von Haiti
- 1850Sayyid Ali Muhammad al-Bab, iranischer Religionsstifter (Babismus)
- 1850Zachary Taylor, US-amerikanischer Politiker, 12. Präsident der USA
- 1856Lorenzo Romano Amedeo Carlo Avogadro, italienischer Physiker und Chemiker
- 1863Christian Friedrich Freiherr von Stockmar, deutscher Arzt und Staatsmann
- 1871Philipp-August von Amsberg, Generaldirektor der Herzoglich Braunschweig-Lüneburgischen Eisenbahnen
- 1875Christian Ruben, deutscher Maler
- 1880Paul Broca, französischer Anthropologe und Arzt
- 1918Hans am Ende, deutscher Maler
- 1922Mori Ogai, japanischer Arzt, Romanautor und Übersetzer
- 1925Albert Jütz, Schweizer Volksmusikant
- 1932King Camp Gillette, amerikanischer Erfinder und Unternehmer (Rasierklinge)
- 1944Alfred Forke, deutscher Sinologe
- 1949Fritz Hart, englischer Komponist
- 1951Hans Hauschulz, deutscher Politiker (SED)
- 1951Jørgen Bentzon, dänischer Komponist
- 1957Alexander Goedicke, russischer Musiker und Komponist
- 1957Heinrich Campendonk, deutscher Maler und Grafiker
- 1959Karl Diedrichsen, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Edward Burlingame Hill, US-amerikanischer Komponist
- 1960Walter Scharwenka, deutscher Komponist
- 1962Georges Bataille, französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph
- 1965Louis Harold Gray, britischer Physiker und Radiologe sowie Begründer der Radiobiologie
- 1967Eugen Fischer, deutscher Mediziner, Anthropologe und Rassenhygieniker
- 1971Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Grafiker
- 1972Franz Pfender, deutscher Politiker
- 1974Earl Warren, Gouverneur von Kalifornien und Oberster Richter der USA
- 1976Walter Scheidt, Professor am Anthropologischen Institut der Universität Hamburg
- 1980Vinícius de Moraes, brasilianischer Dichter und Gitarrist
- 1981Hermann Weinkauff, erster Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1981Willi Beuster, deutscher Politiker und MdB
- 1982Kai Warner, deutscher Bandleader
- 1985Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous
- 1986Karl Heinz Beckurts, deutscher Physiker und Manager
- 1987Rudolf Lenz, österreichischer Schauspieler
- 2002Rod Steiger, US-amerikanischer Schauspieler
- 2003Franz Fassbind, schweizerischer Schriftsteller und Komponist
- 2003Tassilo Tröscher, deutscher Politiker und Hessischer Minister für Landwirtschaft und Forsten
- 2004Pawel Chlebnikow, US-amerikanischer Journalist

Feier- und Gedenktage


- Agilolf
- Nationalfeiertag in Argentinien (Unabhängigkeit von Spanien)

Siehe auch

:8. Juli10. Juli :9. Juni9. August :Historische JahrestageZeitskala :Wikipedia:GlaskugelWikipedia:Formatvorlage Tag 0709 ja:7月9日 ko:7월 9일 simple:July 9 th:9 กรกฎาคม

Großbritannien und Nordirland

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland. __TOC__ Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen. Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bretagne Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne. Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste. Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen. Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry. Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden. Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut. Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.

Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel. Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language. Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall). Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten: Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen) Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inder (über 1 Million - 2001) Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle. Pakistaner (747.285 - 2001) Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam. Bengalen (283.063 - 2001) Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime. Chinesen (247.403 - 2001) Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens. Sinti & Roma (ca. 120.000) Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.

Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
  - Church of England (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
  - Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  - Methodistische Kirche
- Wales die
  - Church in Wales (Anglikanisch)
  - United Reformed Church (Reformiert)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
- Nordirland die
  - Church of Ireland (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Verschiedene Presbyterianische Kirchen Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden). Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte. Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet. Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente. Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

Politik

Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird. Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question). Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet. Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten. Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten. Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert. Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden. Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester. Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen. Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten. Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch


- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas. In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).

Kultur

Höchste Bauwerke


- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter

Weitere Themen


- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus

Weblinks

Geschichte Großbritanniens


- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)

Landschaft und Natur


- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)

Politik


- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)

Institutionen


- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin

Reisen


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich

Vermischtes


- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU als:Grossbritannien und Nordirland ja:イギリス ko:영국 ms:United Kingdom simple:United Kingdom th:สหราชอาณาจักร zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

Künstler

Als Künstler werden kreativ tätige Menschen bezeichnet, die auf dem Gebiet der Bildende Kunst, der darstellenden Kunst und der Musik arbeiten und Kunstwerke schaffen. Die Abgrenzung der bildenden Kunst zum Kunsthandwerk und zum allgemeinen Handwerk ist fließend und hängt im Allgemeinen vom Grad der Originalität, also der Findung neuer Darstellungsformen bzw. der Verwertung bekannter Formen ab. Der Kunstberuf ist kein klassischer Ausbildungsberuf, hat sich seit 1800 jedoch im Westen zu einem höheren Lehrberuf entwickelt, sodass heute auch Künstler an Hochschulen ausgebildet werden. Die spezielle Begabung und das Können Kunstwerke hervorzubringen wird jedoch auch autodidaktisch entwickelt. Den Beruf des Künstlers gab es bereits in der Antike. Vor dem Mittelalter war die Berufskunst allerdings eng mit dem "niederen" Handwerk verbunden: Ein Maler beispielsweise galt als einfacher Handwerker. Erst mit dem Aufkommen des Geniebegriffs in der Renaissance wurde die Kunst aufgewertet und der Künstler mit seinen außerordentlichen Begabungen auf eine „höhere“ Stufe mit großen Denkern – etwa den Philosophen der Zeit – gestellt. Bei einigen Berufen ist es umstritten, ob sie der Kunst zuzurechnen sind, beispielsweise beim Koch. Auch die Selbsteinschätzung und -darstellung der eigenen Tätigkeit hat einen großen Einfluss darauf, ob eine Person von der Öffentlichkeit als Künstler betrachtet wird oder nicht.

Künstlerische Berufe


- Angewandte Künste
  - Architekten
  - Designer
  - Konzeptkünstler
- Bildende Künstler
  - Bildhauer
  - Comiczeichner
  - Fotografen
  - Grafiker
  - Installationskünstler
  - Maler
  - Medienkünstler
  - Performance-Künstler
  - Street-Art Künstler
  - Zeichner
  - Illustrator
- Darstellende Künstler
  - Sänger
  - Schauspieler
  - Tänzer
  - Artisten
  - Zaubereren
  - Pantomime
- Keramiker
- Literaten
  - Schriftsteller
  - Dichter
- Musiker

Sehr bekannte Künstler

Bildende Künstler


- Matthew Barney
- Joseph Beuys
- Natascha Bindzus
- Elfriede Lohse-Wächtler
- Andre Breton
- Paul Cezanne
- Tony Cragg
- Otto Dix
- Marcel Duchamp
- Albrecht Dürer
- Max Ernst
- Vincent van Gogh
- Damien Hirst
- Rebecca Horn
- Pierre Huygue
- Jörg Immendorff
- Asger Jorn
- Kazuo Katase
- Anselm Kiefer
- Yves Klein
- Jeff Koons
- Michelangelo
- Joan Miró
- Amedeo Modigliani
- Claude Monet
- Henry Moore
- Barnett Newman
- Claes Oldenburg
- Yoko Ono
- Pablo Picasso
- Steven Pippin
- Sigmar Polke
- Robert Rauschenberg
- Rembrandt
- Pierre-Auguste Renoir
- Gerhard Richter
- Pipilotti Rist
- Dieter Roth
- Peter Paul Rubens
- Richard Serra
- Cindy Sherman
- William Turner
- Andy Warhol

Darstellende Künstler


- Romy Schneider
- Charlie Rivel
- Herman van Veen
- Anneliese Rothenberger
- Janet Baker
- Alfred Deller
- Jos� Carreras
- Luciano Pavarotti
- Mattia Battistini
- Renato Bruson
- Boris Christoff
- Johannes Heesters
- Ella Fitzgerald
- Josephine Baker
- Jimi Hendrix
- Stevie Wonder
- Nat King Cole
- Marcel Marceau
- Oleg Popow
- Pantomimin Giselle

Konzeptkünstler


- André Heller

Literaten


- Gottfried Benn
- Erich Kästner
- Hans Magnus Enzensberger
- Günter Grass
- Peter Handke
- Christa Wolf
- Friedrich Dürrenmatt
- Erich Fried
- Botho Strauß
- Elfriede Jelinek
- Wolfgang Hilbig

Weitere bekannte Künstler

Listen bekannter Künstler und Künstlerinnen finden sich weiter unter
- Liste der antiken Künstler
- Liste von Jazzsängern
- Liste berühmter Sängerinnen und Sänger klassischer Musik
- Listen von Schriftstellern
- Musiker
- Liste von Malern
- Liste berühmter Bildhauer
- Liste bedeutender Illustratoren
- Liste bedeutender Fotografen
- Liste türkischsprachiger Künstlerinnen und Künstler
- Liste US-amerikanischer Pin-Up Zeichner
- Street-Art Künstler
- Schmuckdesigner

Internationale Künstlergruppen


- artcoon

Siehe auch


- Kunstbegriff
- Lebenskünstler
- Heraldik

Weblinks


- [http://www.artou.de/ Künstler aus Deutschland stellen sich und ihre Kunstwerke vor]
- [http://www.kultnet.de/ Darstellende Künstler stellen sich und ihre Werke vor] Kategorie:Kunst (Beruf) ja:美術家 ko:미술가 ms:Artis

Los Angeles

Los Angeles ist eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien in den USA. Sie liegt am Pazifischen Ozean und dem Fluss Los Angeles. Mit vollem Namen heißt die Stadt eigentlich: El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Angeles del Río de Porciúncula. Die häufig (auch umgangssprachlich) verwendete Abkürzung lautet „L.A.“. Los Angeles ist Hauptstadt des Los Angeles County und mit 3.877.129 Einwohnern in der eigentlichen Stadt nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Mit einer Einwohnerzahl von 17.542.279 im Ballungsgebiet gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen der Welt. (Stand jeweils 1. Januar 2005) Die Stadt ist das Wirtschafts- Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theater und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene.

Geografie

Geografische Lage

Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 32 Meter über dem Meeresspiegel. Im Westen und Süden grenzt die Stadt an den Pazifischen Ozean. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben. Ebenfalls im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem ein Drittel der Bewohner überwiegend in Einfamilienhäusern lebt. Das Tal ist durch den Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood und der Innenstadt abgeschnitten. Das über 1.290,6 Quadratkilometer verteilte Stadtgebiet von Los Angeles (71 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 47 Kilometer in Ost-West-Richtung) ist durch ein System von Schnellstraßen (Freeways, Stahl- und Betonkonstruktionen) miteinander verbunden. Die Auto- (größte Kraftfahrzeugdichte der Welt) und Industrieabgase sind zu einem drängenden Umweltproblem (Smog) geworden. Los Angeles hat eines der größten Smogprobleme in den USA. Die Stadt wird manchmal als horizontal city bezeichnet, da sie relativ wenige Wolkenkratzer besitzt und das gesamte Stadtgebiet sehr weitläufig ist. Hohe Grundstückspreise führen im Zentrum von Los Angeles trotzdem dazu, dass Hochhäuser sich dort inzwischen auch durchsetzen. Die geografischen Koordinaten sind 34,11 Grad nördliche Breite und 118,41 Grad westliche Länge. Die Metropolregion Los Angeles hat eine Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als Österreich ist. In ihr befinden sich 173 selbständige Städte. Sie umfasst die Counties Los Angeles, San Bernardino, Riverside, Ventura und Orange.

Geologie

Orange Am Ostrand der Metropolregion verläuft die San-Andreas-Verwerfung. Die daraus resultierende Erdbebengefahr erklärt die strengen Bauvorschriften, die im gesamten südkalifornischen Erdbebengebiet angewandt werden. Seit 1800 wurde Los Angeles von neun großen Erdbeben mit einer Intensität von sechs und höher auf der Richterskala und Tausenden von kleineren Beben erschüttert. Zahlreiche Gebäude sind erdbebensicher gebaut, was die Anzahl an Todesopfern bei Beben wesentlich verringert. Bis zum Jahre 1958 bestand zudem eine gesetzliche Vorschrift, wonach die Obergrenze für Gebäude 45 Meter beziehungsweise 14 Stockwerke nicht übersteigen durfte. Eine Ausnahme war nur das Rathaus von 1928 mit 138 Metern. Erdbebensichere Konstruktionen machten das Gesetz dann später überflüssig. Die Gefährdung durch Erdbeben, die Abkehr von dichter Bebauung und die Festlegung eines Leitbildes, wonach Los Angeles eher eine Art "City in the Garden" werden sollte, standen als Idee hinter dieser Vorschrift. Auch dies ist eine Erklärung für die Ausdehnung der Stadt.

Stadtgliederung

1928 Los Angeles gliedert sich in 15 Bezirke (Districts).

Klima

1928 Die Stadt liegt in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16,5 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 295 Millimeter im Mittel. Der wärmste Monat ist der August mit durchschnittlich 20,8 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit 12,5 Grad Celsius im Mittel. Fast der gesamte Jahresniederschlag fällt in der Zeit von November bis April. Zwischen Mai und Oktober ist es überwiegend trocken. Im Sommer herrschen in Los Angeles tagsüber meist Temperaturen um die 20 bis 28 Grad Celsius. Ohne die Lage an der Pazifikküste wäre es noch wärmer, da der Wind vom Meer die Temperaturen abschwächt. Im Winter dagegen ist es etwas kälter, wobei die Temperaturen fast nie unter 15 Grad Celsius sinken. Nachts sinkt die Temperatur durchschnittlich immer um circa zehn Grad Celsius ab. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 bis 75 Prozent. Alle zwei bis drei Jahre kommt es zu einer Hitzewelle, bei der die Temperaturen über 40 Grad Celsius steigen. Dies ist durch die aus den östlich von Los Angeles gelegenen Wüstenregionen kommenden Winde zu erklären, die über die Santa-Ana-Berge nach Los Angeles kommen. Sie werden auch Santa-Ana-Wind genannt.

Geschichte

Stadtgründung

Santa-Ana-Wind Am 4. September 1781 wurde die Gemeinde Los Angeles von dem spanischen Gouverneur Kaliforniens, Felipe de Neve, mit 44 Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá Indianer gegründet. Damals wurde dort noch hauptsächlich Viehzucht betrieben. Der Name Los Angeles kommt aus dem Spanischen und bedeutet „die Engel“. Er stellt eine Verkürzung des ursprünglichen Ortsnamens El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles de Porciuncula (zu deutsch: „Die Stadt unserer lieben Frau, der Königin der Engel von Portiuncula“) dar. Im Jahr 1835 wurde Los Angeles zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Die Bevölkerung wuchs bis 1836 bis auf 2.228 Einwohner an, um danach wieder vorübergehend zurückzugehen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Los Angeles eine mexikanische Gemeinde, die sich vorwiegend aus amerikanischen Siedlern, armen chinesischen Arbeitern und einigen wenigen wohlhabenden mexikanischen Großgrundbesitzern zusammensetzte. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges zwischen 1846 und 1848 wurde Alta California und damit auch Los Angeles von US-amerikanischen Soldaten besetzt und den USA angegliedert.

Industrialisierung

Der Ort erhielt am 4. April 1850 Stadtrecht im Rahmen der Gründung des Staates Kalifornien durch die USA; er hatte damals 1.610 Einwohner. Nach der Anbindung an die Union Pacific Railroad im Jahre 1876 und an die Eisenbahnlinie nach Santa Fe im Jahre 1885 sowie dem Beginn der Förderung von Kohle 1890 und Erdöl 1892 setzte das Wachstum der Stadt ein. Zu dieser Zeit wurden Bewässerungstechniken erprobt und für die Region geeignete Anbauprodukte entdeckt. Die Stadt war damals ein Synonym für gute Gesundheit, eine saubere Umwelt, reichlich Sonne und endlose Zitrusplantagen. Die größte Zuwanderergruppe waren Flüchtlinge aus dem Mittleren Westen, die aus Staaten wie Iowa und Indiana kamen und als neue politische Herrscherklasse die alte mexikanische Elite ablösten. Schon bald wurden die alten Großfarmen parzelliert und wuchs die Bevölkerung. Im Jahre 1900 hatte die Stadt 100.000 Einwohner, bis 1910 verdreifachte sich diese Zahl. Von 1899 bis 1914 wurde ein großer Hafen gebaut. Als die örtlichen Wasservorräte für Los Angeles nicht mehr ausreichten, wurde 1913 im Norden ein Aquädukt errichtet. Nach der Eingemeindung zahlreicher Nachbargemeinden umschloss das Stadtgebiet von Los Angeles auch mehrere Städte wie Wilmington (1909), San Pedro (1909), Hollywood (1910), Sawtelle (1922), Hyde Park (1923), Eagle Rock (1923), Venice (1925), Watts (1926), Barnes City (1927) und Tujunga (1932). Santa Monica, Beverly Hills und San Fernando, die im allgemeinen als wirtschaftliche und kulturelle Teile von Los Angeles betrachtet werden, konnten verwaltungsmäßig aber ihre Selbständigkeit bis heute bewahren.

Wirtschaftszentrum

San Fernando 1932 war Los Angeles Austragungsort der Olympischen Sommerspiele. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts war das kleine Vorstadthaus mit Swimming Pool und Doppelgarage zum dauerhaften Symbol der Stadt geworden. Auch die ab 1910 stark aufstrebende Filmindustrie lockte viele Neuankömmlinge nach Los Angeles, doch der wahre Boom kam erst nach dem 2. Weltkrieg mit der Luft- und Raumfahrtindustrie, deren Betriebe sich durch den Krieg zahlreich ansiedelten. 1960 wurde das erste Bürohochhaus in die ehemals niedrige Silhouette der Stadt gebaut, deren höchstes Bauwerk bis dahin die City Hall von 1928 war. Im August 1965 kam es zu schweren Ausschreitungen, bei denen 34 Menschen ums Leben kamen. 1984 war Los Angeles zum zweiten mal Austragungsort der Olympischen Sommerspiele. Die Unruhen in Los Angeles im April 1992 stellten einen der größten Aufstände in der Geschichte der USA dar. Ausgelöst wurden sie, als vier Polizisten mit weißer Hautfarbe, die den Schwarzen Rodney King misshandelt hatten, freigesprochen wurden. Oft vereinfachend als Rassenunruhen bezeichnet, in deren Folge 58 Menschen den Tod fanden und die öffentliche Ordnung in einigen Stadtteilen völlig zusammenbrach, handelte es sich gleichzeitig um eine unkoordinierte Rebellion der gesamten Unterschicht. Zwischen Ende Oktober und Anfang November 1993 vernichteten Brände im Stadtbereich von Los Angeles tausende Hektar bebauten Landes. Im Januar 1994 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala die Stadt. 57 Menschen kamen dabei ums Leben, wichtige Verkehrsverbindungen und mehrere tausend Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt, die Luft- und Raumfahrtindustrie, hart getroffen. Arbeitslosigkeit, eine wachsende Kriminalität und rassistische Ausschreitungen sind nur einige Probleme, mit denen Los Angeles heute zu kämpfen hat.

Einwohnerentwicklung

Kalten Krieges Die Bevölkerungsexplosion im 20. Jahrhundert - 1900 hatte die Stadt erst 100.000 Einwohner - traf Los Angeles gänzlich unvorbereitet. Die Einwohner verteilten sich auf ein großes Gebiet, und diverse Flachbauten (Handelsgebäude, Einkaufszentren) wurden errichtet. Die Einwohnerzahl von Los Angeles nimmt auch heute kontinuierlich zu; eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Zuwanderung aus Lateinamerika (insbesondere aus Mexiko) und Asien. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung von Los Angeles wurde außerhalb der USA geboren. Los Angeles beherbergt Menschen aus insgesamt 140 Ländern, diese sprechen 224 verschiedene Sprachen und leben überwiegend in den Stadtvierteln "Little Tokyo", "Chinatown", "Koreatown", "Little India" (Artesia), "Little Armenia", "Thai Town", "Historic Filipinotown" und "Little Ethiopia". Die etwa zwei Millionen Lateinamerikaner (Latinos) machen rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung von Los Angeles aus. In wenigen Jahren werden mehr Einwohner in Los Angeles Spanisch sprechen als Englisch. Die Latinos stellen etwa 45 Prozent der Familienhaushalte. Sie haben eine wesentlich höhere Geburtenrate als die Englisch sprechenden Bewohner der Stadt. Rund 400.000 Menschen mit dunkler und sehr dunkler Hautfarbe (Black people) leben in Los Angeles. Die Arbeitslosigkeit unter den Erwerbsfähigen Schwarzen ist hoch, was in besonderem Maße zur Verschärfung der sozialen Spannung in Los Angeles beiträgt. Eine schnell zunehmende Bevölkerungsgruppe bilden die Asiaten und Zuwanderer von den Pazifischen Inseln. Sie haben wie die Schwarzen einen Anteil von rund zehn Prozent an der Gesamtbevölkerung der Stadt. Dabei handelt es sich überwiegend um Japaner, Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Thais und Filipinos. Die Indianer spielen nur eine untergeordnete Rolle im Leben der Stadt. Ihre Anzahl wird auf etwas mehr als 100.000 geschätzt. 30 Prozent der Einwohner von Los Angeles gehören der weißen Bevölkerungsgruppe (ohne Latinos) an. Die eigentliche Stadt Los Angeles hat gegenwärtig 3.877.129 Einwohner. Diese leben auf einer Fläche von 1.290,6 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 3.004 Einwohner pro Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800. Im Los Angeles County, dem engeren Verdichtungsraum der Stadt, leben 10.179.716 Menschen auf einer Fläche von 10.517 Quadratkilometern, was etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Oberösterreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 968 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Metropolregion Los Angeles, der erweiterte Verdichtungsraum der Stadt, beherbergt 17.542.279 Menschen verschiedener ethnischer und wirtschaftlicher Herkunft (Stand 1. Januar 2005). Diese leben auf einer Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als die Bodenfläche von Österreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 199 Einwohner pro Quadratkilometer. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der eigentlichen Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand. Von 1800 bis 2000 handelt es sich um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Österreich

Politik

Österreich Antonio Villaraigosa ist der Bürgermeister von Los Angeles. Er übernahm am 1. Juni 2005 das Amt von seinem Vorgänger James Hahn und ist damit der erste hispanische Bürgermeister von Los Angeles seit den frühen 1870er Jahren. Als bis dahin letzter Latino-Bürgermeister der Stadt war Cristóbal Aguilar im Jahre 1872 aus dem Amt geschieden. Villaraigosas politisches Programm beinhaltet die Einführung von Mindestlöhnen, von denen die Menschen tatsächlich leben können (living wage), den Bau von mehr Sozialwohnungen, die Anlage neuer öffentliche Grünflächen und eine wirksame zivile Kontrolle über die Polizei. Letztere ist für ihre rassistischen Übergriffe und Gewaltanwendung bekannt. Während seiner politischen Laufbahn, zunächst Organisator für die Lehrergewerkschaft in Los Angeles, später als Mitglied und demokratischer Fraktionsführer des Staatssenates von Kalifornien, kandidierte Villaraigosa bereits 2001 für das Bürgermeisteramt, verlor aber gegen James Hahn. Letzterer war während seiner Amtszeit zwischen 2001 und 2005 unter anderem mit der Modernisierung des Los Angeles International Airport wie auch mit den wirtschaftlichen Problemen der Stadtteile Hollywood und San Fernando Valley beschäftigt. Hahn ist Mitglied der Demokratischen Partei. Dem Stadtrat (City Council) von Los Angeles gehören 15 District Councilmembers an. Er gliedert sich regional nach den Districts der Stadt. Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen finden im allgemeinen alle vier Jahre statt.

Städtepartnerschaften

Los Angeles unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Hollywood] Am 23. Oktober 2003 eröffnete wurde die von Frank Gehry entworfene "Walt Disney Concert Hall" eröffnet. In dem Gebäude sind die Los Angeles Philharmoniker unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen und die LA Master Choräle beheimatet. Der Bau der Konzerthalle ist auf eine Öffentlich-Private Partnerschafts-Initiative zwischen Lillian Disney (1899-1997), weiteren Mitgliedern der Disney-Familie sowie Sponsoren und dem Regierungsbezirk von Los Angeles zurückzuführen. Im Theater District am Broadway befinden sich zahlreiche große Filmtheater. Das 1893 erbaute "Bradbury Building" mit seinem sonnendurchfluteten Atrium, stilvollen schmiedeeisernen Balkonen war in dem Film Blade Runner zu sehen, genau wie das benachbarte Kino "Million Dollar Theater" aus dem Jahre 1918, das inzwischen einen allgemein zugänglichen Kirchengemeindesaal beherbergt. Das noch extravagantere "Los Angeles Theater" wurde 1931 in nur 90 Tagen für die Uraufführung von Charlie Chaplins Lichter der Großstadt fertig gestellt und lädt jedes Jahr im Juni anlässlich des Filmfestivals Last Remaining Seats Cineasten in seinen Vorführsaal. Zu den regelmäßig genutzten Traditionskinos gehört das "Orpheum", ein prachtvolles Beispiel der Neo-Renaissance mit ausladenden Treppen und prunkvollen Kronleuchtern. In der Hügellandschaft außerhalb der Stadt liegt das "Hollywood Bowl", ein natürliches Amphitheater. Das Philharmonische Orchester von Los Angeles und das Hollywood Bowl Orchestra haben dort ihren Sitz. Die Beatles, Frank Sinatra und Michail Barischnikow sind nur einige der legendären Künstler, welche dort aufgetreten sind. Diverse Konzerte finden dort in den Sommermonaten statt und der Zutritt auf das Gelände ist täglich über das ganze Jahr kostenfrei möglich.

Museen

Michail Barischnikow Zu den zahlreichen Museen der Stadt gehören das History Center of the California Historical Society, das Armand Hammer Museum of Art and Cultural Center und das Southwest Museum mit einer Sammlung indianischer Ausstellungsstücke. Am California Plaza, an der Grand Avenue, steht das 1986 eröffnete Museum of Contemporary Art. Der Komplex ist ein verspieltes Arrangement aus rötlichen, geometrischen Blöcken und ein Entwurf des Architekten Isozaki Arata, der ihn als "kleines Dorf im Tal der Wolkenkratzer" bezeichnete. Es beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung von Gemälden und Skulpturen von Franz Kline, Mark Rothko, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Antoni Tapies. Kunstkenner besuchen das in Santa Monica gelegene "Santa Monica Museum of Art" in der Michigan Ave., da hier sehr viel zeitgenössische Kunst gezeigt wird. Besonders empfehlenswert ist das Getty Center in Brentwood, einem Distrikt von West Los Angeles in den Santa Monica Mountains. Das Getty Center beherbergt seit dem Jahre 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert. Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier, der bereits Mitte der 1980er Jahre mit dem Entwurf beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1991 und dauerten bis 1997. Im J. Paul Getty Museum hat der Milliardär Jean Paul Getty etwa 50.000 Kunstschätze zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Photographien.

Bauwerke

Jean Paul Getty Das bekannte Civic Center beherbergt verschiedene Regierungsgebäude (einschließlich dem Rathaus von Los Angeles) sowie das Music Center for the Performing Arts mit der Konzerthalle Dorothy Chandler Pavilion, dem Ahmanson Theater und dem Mark Taper Forum. Im September 2002 wurde im Zentrum der Stadt die Kathedrale "Our Lady of the Angels" eingeweiht; der als postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation gestaltete Kirchenbau mit einem 40 Meter hohen Glockenturm ist Teil eines Kulturareals, das die Innenstadt neu beleben soll. Interessant sind auch der Farmers Market, Chinatown, Little Tokyo sowie das nahe gelegene Culver City. In dem Vorort Inglewood befindet sich das Great Western Forum. Für Filminteressierte einen Besuch wert sind die Universal Studios in Universal City, die Warner Brothers Studios in Burbank und CBS Television City in Hollywood. Das Hollywoodschild liegt im Norden der Stadt und ist vom Griffith Observatorium gut zu sehen. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das berühmte Westin Bonaventure Hotel und der Library Tower (310 Meter), das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippis, Staples Center, City Hall (alle in Downtown), die einzigartigen Watts Towers, die La Brea Tar Pits, das Capitol Records Building und das Grauman's Chinese Theater, beide in Hollywood. Das Getty Center, Dodger Stadium in Elysian Park oder Mount Wilson bieten bei gutem Wetter atemberaubende Aussichten über das Stadtgebiet. Das Encounter Restaurant am internationalen Flughafen LAX gilt unter Angelenos als das heimliche Wahrzeichen der Stadt. Weit verstreut über das Stadtgebiet finden sich ferner die sogenannten concept houses, darunter Pierre Koenigs stahl house, auch bekannt als Case Study House No. 22. Dieses kann man ebenso besichtigen, wie Charles und Ray Eames Haus in Santa Monica. Die bekanntesten Hotels in Los Angeles sind das "Beverly Willshire Hotel", "The Beverly Hilton", das "Chateau Marmont" und das "Mondrian".

Parks

Pierre Koenig Die Parks im Stadtgebiet von Los Angeles enthalten zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen. Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park liegt die 1822 fertiggestellte Plaza Church. Im Hancock Park stehen das George C. Page La Brea Discoveries Museum (Ausstellung von Tierskeletten) und das Los Angeles County Museum of Art mit seiner Kunstsammlung. Im Griffith Park befinden sich das Gene Autry Western Heritage Museum, ein Observatorium und ein Planetarium und der Zoo von Los Angeles. Der Exposition Park beheimatet das Los Angeles Memorial Coliseum, ein Museum für Wissenschaft und Industrie sowie ein naturhistorisches Museum. Im zentral gelegenen Elysian Park steht das Dodger Stadion (Chavez Ravine) und außerdem noch die L.A. Police Academy. Ebenfalls direkt im Zentrum von Los Angeles liegt der Echo Park. Dort diente sogar schon der bekannte Echo Park Lake als Kulisse im erfolgreichen Film Chinatown. Nicht nur für Kinder interessant sind die Freizeitparks Disneyland und "Disney's California Adventure" mit dem 30 Meter hohen Grizzly Peak im nahegelegenen Anaheim. In der Nähe der Stadt gibt es noch den Angeles National Forest und die endlosen Pazifikstrände - die Küste von Los Angeles erstreckt sich über etwa 115 Kilometer - in Santa Monica oder auch Venice Beach.

Sport

Venice Beach Zu den bekannten Sportvereinen der Stadt gehören die Anaheim Angels und die Los Angeles Dodgers in der Major League Baseball (MLB), die Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer (MLS) sowie die Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers in der National Basketball Association (NBA). Weitere Sportvereine sind die USC Trojans und UCLA Bruins in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) sowie die Los Angeles Kings und Mighty Ducks of Anaheim in der National Hockey League (NHL). Die Los Angeles Lakers (ehemals Minneapolis Lakers) sind eines von 30 Teams der National Basketball Association (NBA). Die Mannschaft gewann insgesamt 14 Meistertitel, die zweitmeisten hinter den Boston Celtics (16). Seit den Gründungstagen der Liga gehörten die Lakers zur NBA, und ebenso zu den erfolgreichsten Teams. Die Los Angeles Clippers sind eine Basketball-Mannschaft aus der US-amerikanischen Basketballliga NBA. Der 1970 unter dem Namen Buffalo Braves gegründete Klub war ursprünglich an der Ostküste der USA beheimatet. Man zog 1977 schließlich an die Westküste, und 1983 nach Los Angeles, da die Stadt (trotz der bereits dort existierenden Los Angeles Lakers einen größeren Markt bot. Die Los Angeles Kings sind eine Eishockeymannschaft, die in der National Hockey League (NHL) spielt. Sie wurden 1967 gegründet und spielen seit 1999 im Staples Center (Kapazität 18.000), in dem auch die NBA-Mannschaften Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers ihre Heimspiele bestreiten. 1988 bis 1996 spielte Wayne Gretzky, einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler überhaupt, bei den Kings. Die Mighty Ducks of Anaheim (manchmal auch als Anaheim Mighty Ducks bezeichnet) sind ein Eishockeyclub, der in der höchsten amerikanischen Eishockeyliga NHL spielt. Eigentümer des Vereins ist der Milliardär Henry Samueli. Der Walt Disney-Konzern gründete die Mighty Ducks im Jahre 1992, durch Erwerb einer 50 Millionen Dollar teuren Lizenz bei der NHL.

Freizeit und Erholung

1992 Einer der beliebtesten Strände an der Pazifikküste von Los Angeles ist Venice Beach. Am Venice Boardwalk, der breiten Promenade, auch als Ocean Front Walk bekannt, treffen sich