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| Debüt |
DebütAls Debüt (franz. für Anfang) bezeichnet man die erste Arbeit, die jemand in einem bestimmten Bereich der Öffentlichkeit präsentiert, oder den ersten Bühnenauftritt.
Begriffsklärung
- Ein Musiker präsentiert sein Debütalbum.
- Eine Schauspielerin debütiert am Theater in einer bestimmte Rolle.
- Ursprünglich bezeichnete debütieren das offizielle Vorstellen der Kinder vor der Gesellschaft, üblicherweise im Rahmen eines Balls. Diese sind damit in die Gesellschaft aufgenommen, also erwachsen (und heiratsfähig).
ÖffentlichkeitUnter Öffentlichkeit versteht man die Gesamtheit der möglicherweise an einem Ereignis teilnehmenden Personen ohne jede Begrenzung in der Anzahl oder durch sonstige Einschränkungen.
"Öffentliche Versammlung", "öffentliche Kundgebung", "öffentliche Verhandlung" (vor Gericht), im Gegensatz zu "unter Ausschluss der Öffentlichkeit". Die Öffentlichkeit von möglichst vielen Ereignissen ist damit ein demokratisches Prinzip. Presse und Rundfunk haben die Aufgabe, durch Berichte, Reportagen oder Direktübertragungen die Öffentlichkeit auch über weite Strecken hinweg herzustellen.
Von innerer Öffentlichkeit spricht man im Zusammenhang von größeren Gruppen, Vereinen, Unternehmen oder sonstigen Organisationen und Körperschaften. Sie bezeichnet die Gesamtzahl der betreffenden Personen und unterliegt denselben Gesetzmäßigkeiten und organisatorischen Grundmustern wie die äußere Öffentlichkeit, wird aber von dieser getrennt und unter Berücksichtigung des speziellen Informationsbedarfs bedient.
In demokratischen Gesellschaften spielt die Öffentlichkeit eine wichtige Rolle, denn in ihr findet die (politische) Meinungsbildung statt. Die Presse ist wichtiger Teil und Spiegel der Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang sind öffentliche Güter wichtig, die Öffentlichkeit überhaupt erst ermöglichen. Eine lebendige Öffentlichkeit kann als Grundlage zur Entwicklung von Zivilgesellschaft gesehen werden.
Literatur
- Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft (Habil.), Neuwied 1962 (Neuaufl.: Frankfurt a.M. 1990). ISBN 3-518-28491-6
- Torsten Liesegang: Öffentlichkeit und öffentliche Meinung. Theorien von Kant bis Marx 1780-1850. Würzburg: Könighausen & Neumann, 2004.
- Walter Lippmann: Public Opinion (1922) [http://www.gutenberg.org/etext/6456 online text]
- Einen gut strukturierten ersten Überblick bietet: Gerd Strohmeier: Politik und Massenmedien. Eine Einführung, Baden-Baden 2004, insb. S. 76 ff.
- Manfred Faßler, Wulf R. Halbach (Hrsg.): Cyberspace. Gemeinschaften, Virtuelle Kolonien, Öffentlichkeiten. München: Fink, 1994. ISBN 3-7705-2951-0
Weblinks
- http://www.infed.org/thinkers/putnam.htm - Robert D. Putnam untersucht die US-amerikanische Öffentlichkeit
Siehe auch
Öffentlicher Raum, Öffentlichkeitsarbeit, Presse (Medien), Versammlung, Mainstream
Offentlichkeit
Offentlichkeit
BühneBühne ist
- Ein Konstrukt auf dem darstellende Künstler ihre Darbietung vollführen, siehe Bühne (Theater)
- eine Bezeichnung für das Theater selbst
- Ein wichtiger Bestandteil des psychotherapeutischen Handlungsraums im Psychodrama, siehe: Bühne (Psychodrama)
- Ein künstliche Erhöhung zur Erleichterung des Verladens von Lasten, siehe Hubbühne
- Die Bühne ist die größte österreichische Theaterzeitschrift.
- ein Ortsname
- Gemeinde in Sachsen-Anhalt, siehe Bühne an der Ilse
- Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, siehe Borgentreich-Bühne
"Bühne" als Metapher
Einige Redensarten benutzen die "Bühne" als Metapher:
- glatt über die Bühne gehen für "problemlos"
- bühnenreif für "fertig zum Vorstellen"
SchauspielerinSchauspieler agieren in Bühnen-Aufführungen und Filmen; sie sind unter bestimmten Voraussetzungen darstellende Künstler. Schauspieler können in ihrem Beruf kein entfremdetes Produkt herstellen; sie können in ihrer ureigenen Arbeit nichts als sich selbst anbieten, ihren Körper, ihre Stimme, ihr erlerntes Können, ihre angeeigneten Fähigkeiten, ihre Persönlichkeit.
Definition
Die Kunst des Theater-Schauspielers besteht darin, eine in vielen Proben erarbeitete Bühnen-Figur, die nicht mit seiner eigenen Person identisch ist, über die Dauer einer (womöglich mehrstündigen) Aufführung glaubhaft darzustellen, für den Zuschauer echt ("wahr") erscheinen zu lassen. Der Zuschauer muss dem Schauspieler abnehmen (können), was er zeigt. Vom Film- und Fernseh-Schauspieler wird gefordert, seine Darstellungskunst in (meist) kurzen Sequenzen abzurufen und Bewegungsabläufe wie Emotionen punktgenau zu setzen. Schauspiel-Kunst wird abhängig vom Zeitgeist beurteilt und unterliegt ständigem Wandel. In Stummfilmzeiten gab es große Schauspielkunst, die mit dem Aufkommen des Tonfilms obsolet wurde. Theatralische Darstellung aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, filmisch dokumentiert, erscheint heute lächerlich. Artifizielle schauspielerische Leistungen der Peking-Oper oder fernöstliches Tanztheater bleiben dem Mitteleuropäer letztlich unverständlich, weil die Bedeutungsvorräte für Mimik und Gestik fehlen.
Ausbildung
Wie in anderen künstlerischen Sparten gibt es auch im Bereich Schauspiel (verschiedene) Wege zur Professionalität: über eine Ausbildung an Berufsfachschulen, Berufskollegs, Fachakademien, Ergänzungsschulen und sonstigen Schauspielschulen oder über ein Studium an einer Kunsthochschule. Studienrichtungen: "klassisches" Theaterschauspiel, Musical, Fernsehen/neue Medien oder Pantomime.
Es gibt obligatorische Zwischenprüfungen und eine Abschlussprüfung. Ziel ist es, ein Abschlusszeugnis mit der Bescheinigung der Bühnenreife zu bekommen. Die Studiengänge, die Prüfungs-Modalitäten und Abschlussbezeichnungen sind (schon aufgrund des föderalen Bildungswesens in Deutschland) höchst vielfältig. Es gibt auch die Möglichkeit des berufsbegleitenden Privatunterrichts. Deshalb mehr dazu [http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/S/B8326100ausbildung_a.html hier].
"Schauspieler" ist (wie "Journalist" zum Beispiel auch) keine gesetzlich geschütze Berufsbezeichnung. Jeder, der einmal in einem Theaterstück, Kino- oder Fernsehfilm mitgespielt hat, kann sich "Schauspieler" nennen. Gerade die Explosion im Bereich der elektronisch-visuellen Medien verlangt nach immer neuen Gesichtern für Gerichts-Sendungen, Soaps und ähnliche Formate. Da Soaps aufs junge Publikum zielen, kommen darin kaum noch Figuren vor, die älter als 30 sind; es werden eher massenweise Rollen im Spielalter zwischen 14 und 20 in die Drehbücher geschrieben. Jugendliche in diesem Alter haben überwiegend allenfalls schauspielerische Erfahrungen im Schultheater gesammelt. Deshalb boomt die Casting-Industrie, die in aufwändigen Aktionen "Typen" sucht, die passen, junge Talente, die dann speziell von den Produktionsfirmen so gecoacht werden, dass sie das Geforderte abliefern können.
Beim Theater und in Film und Fernsehen gibt es neben den Schauspielern noch Statisten/Komparsen und Kleindarsteller. Statisten/Komparsen sind "Bildfüller" ohne Text; Kleindarsteller sind in der Lage, ein kleines szenisches Spiel evtl. mit ein wenig Text zu übernehmen.
Geschichte
Der Vorgang des Schauspielens erscheint geschichtlich mit dem Wechsel von gemeinschaftlichem Verkörpern in kultischen Riten einfacher Stammesgesellschaften zum individuellen Darstellen durch einen ausgewählten Verkörperungs-Spezialisten. Der ursprüngliche Schauspieler übernimmt die Aufgabe der Vermittlung zwischen individuell-menschlicher Erfahrung und außerindividueller Welt in Stellvertretung für ein Publikum. Schauspiel ist ein Messen ("Ahmen") der Welt mit dem Maß des menschlichen Körpers (siehe den Begriff der Mimesis in der Tragödientheorie der Poetik des Aristoteles), ein durchgeführtes Spiel, dessen Regeln sich im Zuschauen enthüllen. Als solches findet es innerhalb des Deutungshorizontes der jeweiligen Kultur statt: von der Vergegenwärtigung des Mythos in der Antike bis zum Umgang mit der Erfahrung der Zersplitterung von Identität in der Postmoderne.
Das Berufsschauspielertum bildete sich ab dem 15. Jahrhundert in Europa aus dem Fahrenden Volk heraus. In England am Elisabethanischen Theater, in Frankreich durch die Comédie-Française und Molière, und in Italien durch die Commedia dell'arte.
In Deutschland hingegen bildeten sich erst ab dem 17. Jahrhundert Schauspieltruppen, die dem Vorbild englischer Wandergruppen folgten. Sie reisten übers Land und waren als fahrendes Volk sozial geächtet.
Erst durch die Bindung einzelner Gruppen an das höfische Theaterwesen im 18. Jahrhundert wurde ihr soziales Prestige gehoben.
Literatur
- Egon Aderhold, Sprecherziehung des Schauspielers. Grundlagen und Methoden, Henschel 5. Auflage 1998
- Bertolt Brecht, Kleines Organon für das Theater : Mit e. "Nachtr. zum Kleinen Organon", - Frankfurt am Main: Suhrkamp 1960
- Gerhard Ebert, Der Schauspieler.Geschichte eines Berufes. Ein Abriss, Henschel 1991
- Ulrich Liebe, Von Adorf bis Ziemann.Die Bibliographie der Schauspieler-Biographien 1900-2000 Deutschland, Österreich , Schweiz, Kultur & Kritik 2004
- Renate Möhrmann (Hg.), Die Schauspielerin. Zur Kulturgeschichte der weiblichen Bühnenkunst, Insel Verlag 2000
- Valère Novarina, Brief an die Schauspieler und "Für Louis de Funès", Alexander Verlag 1998
- Yoshi Oida mit Lorna Marshall, Der unsichtbare Schauspieler, Nachwort von Peter Brook, Alexander Verlag, 3. Auflage 2005
- Burkhard Schmiester, Revolution im Theater. Die Sozialistischen Schauspieler-Kollektive in der Spätzeit der Weimarer Republik (1928-1933), Rita G. Fischer 1981
- Barabara Schwerin von Krosigk, Der nackte Schauspieler. die Entwicklung der Theatertheorie Jerzy Grotowskis, Berlin: publica verlag 1986
- Konstantin Stanislawski, Die Arbeit des Schauspielers an der Rolle, Henschel, 6. Auflage 2002
- Lee Strasberg, Schauspielen und das Training des Schauspielers, Alexander Verlag, 6. Auflage 2005
- Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker, München: dtv, 2. Auflage 1999
- Veronica Wunderlich, KörperPhilosophen. Eugenio Barba und das Odin Teatret: Theateranthropologie und die Dramaturgie des Schauspielers, Edition Praesens 2000
Siehe auch
- Liste der Theaterschauspieler
- Liste der Filmschauspieler, Liste der Filmschauspielerinnen, Liste bekannter Darsteller des deutschen Films
- Starsystem
- Staatsschauspieler
- The Actors Studio
- Biomechanik
- Iffland-Ring & Gertrud-Eysoldt-Ring
- Knallcharge
Weblinks
- [http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/S/kurz_B8326100.html Berufsbild der Bundesagentur für Arbeit]
- [http://www.mimecentrum.de/info.htm mime centrum berlin]
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Kategorie:Filmberuf
Kategorie:Kunst (Beruf)
ja:俳優
ko:배우
ms:Pelakon
Ball (Tanz)Ein Ball (auch Tanzfest oder, aufgrund der Veranstaltungszeit, auch Ballnacht) ist eine gehobene, festliche gesellschaftliche Tanzveranstaltung, zu der ein meist ausgewähltes Publikum Zutritt hat. In früherer Zeit waren Bälle für die gehobenen Gesellschaftsschichten ein wichtiges Element des Heiratsmarktes. Junge Frauen traten als Debütantinnen auf Debütantinnenbällen erstmals als erwachsene, heiratsfähige Personen auf. Heute dienen sie dem Zweck des Sehens und Gesehenwerdens.
Allerdings werden heute auch viele Tanzveranstaltungen in der 5. Jahreszeit (dem Fasching), die nicht in Diskotheken stattfinden als Ball bezeichnet, obwohl sie keine gehobenen Veranstaltungen sind und zu denen meist jeder Zugang hat, der den Eintritt zahlt. Bei diesen Bällen, die als Faschingsball o.ä. bezeichnet werden, besteht meist kein Garderobezwang.
Fasching]
Fasching
Historie
Das Wort "Ball" kommt vom spätlateinischen "ballare" - tanzen, hüpfen. Historisch fand ein Ball in einem Ballsaal statt. Herrschaftliche Häuser besaßen einen Ballsaal (Tanzhaus), in dem bei schlechtem Wetter in der Tat auch Ballspiele stattfanden. Der (Spiel-)Ball ist jedoch etymologisch nicht mit ballare-tanzen verwandt.
Im deutschen Sprachraum wurde ein Tanzfest jedoch zunächst als "Dantz" bezeichnet. Erst im 18. Jahrhundert hatte sich der Begriff "Ball" durchgesetzt und bezeichnete dann eine öffentliche Tanzlustbarkeit
Als Hauptstadt des Balls bezeichnet sich heutzutage Wien. Jede Schule, jede Berufsgruppe, verschiedene soziale Gruppen, ja sogar Bezirke veranstalten traditionell jedes Jahr Ihre Bälle. So darf man sich nicht wundern, dass am offiziellen Wiener Ballkalender ein "Ball der Religionslehrer" sowie der "Ball der Floridsdorfer Wasserrettung" zu finden ist (ebenso: Obdachlosenball, Asylantenball, Ball der roten Nelken). So lässt auch der "Life Ball" erkennen, dass im Wien der Neuzeit unter "Ball" ein weiter ausgelegter Begriff verstanden wird. Veranstaltungsrahmen und Bekleidung weichen von den unten beschriebenen Richtlinien gemäß dem Veranstaltungsbeweggrund ab. Gemein ist jedoch allen Bällen, dass es sich um ein jährliches feierliches Ereignis handelt, zu welchem man nicht in Alltagskleidung kommen sollte, welches aufwändig vorbereitet wird und: Es wird sicher getanzt.
Zeitpunkt
Ein Ball findet in den Abendstunden statt. Ein Gartenfest, das in einen Ball im Garten übergehen soll, kann schon um 17 Uhr oder 18 Uhr mit einer kleinen Erfrischung beginnen. Ein Ball mit Büffet beginnt typischerweise um circa 20 Uhr, ein Silvesterball zwei bis drei Stunden später. Die genaue Anfangszeit ist jedoch nicht exakt festgelegt und hängt von der Jahreszeit (eine festliche Stimmung kommt eher nach Sonnenuntergang auf) aber auch vom Anlass ab. So muss die Anfangszeit eines Hochzeitsballs häufig auf die gesamten Feierlichkeiten und die Reisepläne des Brautpaares abgestimmt werden.
Einladung
Zum Flair eines edlen Balls gehört die schriftliche Einladung in gepflegter Form, zum Beispiel mit gedruckten Einladungskarten. Auch hier gibt es Abweichungen. Die Einladung zum traditionellen Feuerwehrball eines Dorfes erfolgt zum Beispiel nicht mit persönlichen Einladungskarten auf handgeschöpftem Büttenpapier, sondern durch Aushang und Zeitungsanzeigen. Generell ist die persönliche schriftliche Einladung bei öffentlichen, kommerziellen Bällen natürlich nicht möglich.
Bei den großen gesellschaftlichen Bällen wie dem Wiener Opernball oder dem Frankfurter Opernball sind die Einladungsformalien etwas verzwickter. 1A-Prominente (echte V.I.P.s) werden für ihre Ballteilnahme häufig bezahlt, um dem Ball einen gewissen Glanz zu geben. A-Prominenz wird direkt angesprochen und formal eingeladen (ohne dass ihnen Kosten entstehen), auch hier, damit sie dem Ball Glanz geben. Prominenten werden Karten bevorzugt zum Kauf angeboten. Dies geschieht mit einer höflichen Pseudo-Einladung, auf der auch auf die Kosten hingewiesen wird. Nicht-Prominente können versuchen, sich "einzukaufen". Dies geschieht durch eine möglichst großzügige Spende an die "Charity" oder "Charities", die durch den Ball unterstützt werden sollen. Eventuell hat eine solche Spende über Jahre hinweg mehrfach zu erfolgen, bevor man eine Pseudo-Einladung erhält – sprich, die Möglichkeit, Karten (meist streng limitiert auf zwei) zu kaufen. Beziehungen können hier entscheidend sein. Beziehungen in diesem Zusammenhang zu haben, gilt nicht als ehrenrührig. Schließlich zeigen bessere Beziehungen eine bessere gesellschaftliche Stellung, und diese Edel-Bälle zielen auf hohe gesellschaftliche Schichten. Sponsoren solcher Veranstaltungen verfügen ebenfalls über ein Kartenkontingent und vergeben dieses nach eigenen Kriterien, zum Beispiel an gute Geschäftspartner.
Eine schriftliche Einladung sollte spätestens zwei bis drei Wochen vor dem Balltermin erfolgen und neben dem Anlass auch einen kurzen Hinweis auf die gewünschte Kleidung enthalten.
Kleidung
Wie bereits erwähnt, enthält eine Balleinladung auch einen Hinweis auf die gewünschte Kleidung. Üblicherweise ist dies für Herren, in aufsteigender Reihenfolge des geforderten "Putzes" einer der folgenden Hinweise:
# Dunkler Anzug,
# Dunkler Anzug oder Smoking oder
# Gesellschaftskleidung
Die ersten beiden Punkte sind in der Tat so zu verstehen wie geschrieben.
Der dritte Begriff steht für Smoking oder Frack, bei Uniformträgern auch die (Gala-)Uniform. Ein Anzug ist hier absolut unerwünscht. Sofern vorhanden, werden die entsprechenden Orden und Ehrenzeichen getragen.
Der Grad des geforderten "Putzes" für die Damen lässt sich aus den Informationen für die Männer und aus dem Anlass ableiten. So kann bei einem privaten Sommerball, bei dem für den Herrn Dunkler Anzug gefordert wird, für die Dame ein leichtes, langes Sommerkleid ausreichend sein. Ist Gesellschaftskleidung gefordert, muss es ein edles Ballkleid sein. Ebenso sind dann, wenn vorhanden, die teuren, funkelnden Schmuckstücke zu tragen. Prominenz tritt hier durchaus mit geliehenen Schmuckstücken oder Kleidern auf, die im Auftrag der Eigentümer/Hersteller gezeigt werden.
Ablauf und Bewirtung
Die Gäste werden entsprechend dem Anlass mit einem Getränk begrüßt.
Der genaue weitere Ablauf eines Balls hängt von Form und Anlass ab. Gibt es ein Büffet, wird dieses ungefähr um 22 Uhr eröffnet. Bei einem festlicheren Ball gibt es statt eines Büffets ein sogenanntes Ball-Souper. Dies ist ein gepflegtes, spätes Abendessen zu Beginn des Balls an entsprechend gedeckten Tischen.
Tanzen
Bei einem Ball wird getanzt – dies ist der Kern der Veranstaltung. Allerdings ist bei großen Bällen das Sehen und Gesehenwerden mindestens ebenso wichtig. Grundsätzlich gilt die Regel, dass bei geschlossenen gesellschaftlichen Bällen jeder mit jedem tanzen kann. Dauertanzpaare sind dort eher unerwünscht. In der Realität wird diese Höflichkeitsregel gerne vergessen.
Die Gastgeber, das Hochzeitspaar, Debütanten oder dazu bestimmte Prominenz eröffnen den Ball mit dem ersten Tanz. Bei den Gästen tanzt der Herr als erstes mit der Dame, mit der er gekommen ist, oder die ihm beim Souper als Tischdame zugeteilt worden ist. Bei einem kleinen Ball wird die Gastgeberin um den zweiten Tanz gebeten, wenn es sich aus der Situation ergibt.
Abtanzball
Viele junge Menschen gehen über einen bestimmten Zeitraum einmal wöchentlich zur Tanzstunde, d.h. zum Unterricht in Gesellschaftstanz. Am Ende gibt es einen festlichen Abtanzball, zu dem auch die Eltern geladen werden, bei dem das Gelernte angewandt und gezeigt wird. Festliche Kleidung gehört dazu, meistens auch eine Polonaise und einige Tanzspiele. Aber auch zu anderen Tanzkursen, in denen ein bestimmtes Programm an Tänzen erlernt wird, kann ein Abtanzball gehören.
Abschlussball
Der Abschlussball ist eine Veranstaltung, in der das Bestehen einer größeren Prüfung und damit der Erwerb des Abschlusses, häufig des Abiturs, gefeiert wird.
Bekannte Bälle
- Wiener Opernball
- Frankfurter Opernball
- Sportpresseball
- Bundespresseball
- Life Ball
Literatur
- Monika Fink: Der Ball. Eine Kulturgeschichte des Gesellschaftstanzes im 18. und 19. Jahrhundert (Innsbruck, 1996) ISBN 3-70651-136-3
Siehe Auch
Weitere formale gesellschaftliche Arten von Feiern:
- Brunch
- Frühstück -- welches gar kein Frühstück ist, sondern in gesellschaftlichem Zusammenhang ein sogenanntes kleines Mittagessen, zweites Frühstück, franz. Déjeuner, engl. Lunch.
- Sektfrühstück --- ebenfalls ein kleines Mittagessen, allerdings mit extrem gehobener Küche
- Empfang am Vormittag, Nachmittag oder Abend, Sektempfang am Vormittag, Nachmittag oder Abend
- Nachmittagskaffee oder die Varianten Kaffeebüffet oder Kaffee-Empfang
- Fünfuhrtee oder die Variante Teebüffet
- Cocktailparty (nachmittäglicher Empfang)
- Dinner (festlich), Herrendinner, Abendessen (zwanglos)
- Party
Umgangsformen auf Bällen
- Tanzen
- Kleidung
Kategorie:Feste & Brauchtum
Kategorie:Soziologie
Kategorie:Tanzveranstaltung
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Computer ethicsComputer ethics is a branch of practical philosophy which deals with how computing professionals should make decisions regarding professional and social conduct. The term “computer ethics” was first coined by Walter Maner in the mid-1970s, but only since the 1990s has it started being integrated into professional development programs in academic settings.
The importance of computer ethics increased through the 1990s. With the growth of the Internet, privacy issues as well as concerns regarding computing technologies such as spyware and web browser cookies have called into question ethical behavior in technology.
Issues
The core issues of computer ethics include, but are not limited to: professional responsibility, intellectual property rights, privacy, and the impact of technology in society:
- Professional responsibility relates to the decisions the computer professional makes regarding customer–professional and professional–professional relationships.
- The issue of intellectual property rights relates to respecting established copyright rights as defined by law.
- Issues of privacy relate to the usage of information collected about individuals and stored in databases.
- The final issue, the impact of technology in society, is perhaps the controlling issue in computer ethics. This issue relates to the consequences of the introduction of technology for society as a whole, as well as the place computers have in society.
An issue that now goes hand in hand with ethics today is social responsibility. This is an attempt by organizations to find equilibrium between all their commitments, including investors, employees, customers and competitors alike. Social responsibility is an obligation for managers to serve and protect the investments of the other people involved in the company, not only themselves.
Identifying issues
Identifying ethical issues as they arise, as well as defining how to deal with them, has traditionally been problematic in computer ethics. Some have argued against the idea of computer ethics as a whole. However, Collins and Miller proposed a method of identifying issues in computer ethics in their Paramedic Ethics model. The model is a data-centered view of judging ethical issues, involving the gathering, analysis, negotiation, and judging of data about the issue.
In solving problems relating to ethical issues, Davis proposed a unique problem-solving method. In Davis's model, the ethical problem is stated, facts are checked, and a list of options is generated by considering relevant factors relating to the problem. The actual action taken is influenced by specific ethical standards.
Ethical standards
One of the most definitive sets of ethical standards is the Association for Computing Machinery Code of Ethics. The code is a four-point standard governing ethical behavior among computing professionals. It covers the core set of computer ethics from professional responsibility to the consequences of technology in society. [http://www.acm.org/constitution/code.html]
The Uniform Computer Information Transactions Act (UCITA) defines ethical behavior from the standpoint of legality, specifically during the contracting process of computing. It defines how valid computing contracts are formed, and how issues such as breach of contract are defined and settled. However, legality does not completely encompass computer ethics, being just one facet of the constantly expanding field of computer ethics. [http://www.law.upenn.edu/bll/ulc/ucita/ucita200.htm]
References
- Association for Computing Machinery, Inc. Association for Computing Machinery: Code of Ethics.
- Dessler, Gary, Cole, Nina & Sutherland, Virginia, Human Resources Management in Canada, 2005
- Cummings, Donavan, Haag, McCubbrey, Pinsonneault, Management Information Systems: For the Information Age, McGraw-Hill Ryerson, 2004
- Martin, C. Dianne and Weltz, Elaine Yale, "From Awareness to Action: Integrating Ethics and Social Responsibility into the Computer Science Curriculum," Computers and Society, June 1999.
- National Conference on Uniform State Laws. Uniform Computer Information Transactions Act.
- Tavani, Herman T. "Applying an Interdiscplinary Approach to Teaching Computer Ethics," IEEE Technology and Society Magazine, Fall 2002.
- Bynum, Terrell Ward. "The Foundation of Computer Ethics," Computers and Society, June 2000,
- Werth, Laurie Honor. "Getting Started with Computer Ethics," Proceedings of the twenty-eighth SIGCSE technical symposium on Computer science education
External links
- [http://www.acm.org/constitution/code.html ACM Code of Conduct]
- [http://www.law.upenn.edu/bll/ulc/ucita/ucita200.htm Uniform Computer Information]
- [http://www.brook.edu/its/cei/cei_hp.htm Computer Ethics Institute]
- Stanford Encyclopedia of Philosophy
- [http://plato.stanford.edu/entries/ethics-computer/ Computer Ethics]
- [http://plato.stanford.edu/entries/computing-responsibility/ Computing and Moral Responsibility]
Ethics
Computer Ethics
Computer Ethics
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Kundun
Kundun is de bijnaam van de huidige Dalai Lama en betekent "De aanwezigheid". Deze naam is niet exclusief voor de Dalai Lama en wordt ook voor andere lama's gebruikt, echter in het algemeen wordt het gebruikt als de roepnaam voor Tenzin Gyatso voor vrienden en bekenden.
Tevens is Kundun de titel van de film over het leven van de Dalai Lama (Kundun (film)) en de titel van de autobiografie geschreven door Read More... |
Vila Nova de Famalicão
Vila Nova de Famalicão is een stad en gemeente in het Portugese district Braga.
De gemeente heeft een totale oppervlakte van 202 km2 en telde 127.567 inwoners in 2001.
De stad telt ongeveer 30.000 inwoners.
Categorie:Braga
Categorie: Gemeente in Portugal
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Vila Nova de Gaia
Vila Nova de Gaia is een kustplaats en gemeente in het Portugese district Porto.
De gemeente heeft een totale oppervlakte van 169 km2 en telde 288.749 inwoners in 2001.
De stad telde ongeveer 273.000 inwoners.
Categorie:Porto
categorie:Stad in Portugal
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