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Ernesto Zedillo

Ernesto Zedillo

Prof. Dr. Ernesto Zedillo Ponce de León (
- 27. Dezember 1951 in Mexiko-Stadt; ∞ Nilda Patricia Velasco Núñez) ist ein mexikanischer Ökonom und war Politiker und Bundespräsident Mexikos (1994-2000). In seiner Kindheit zog er mit seiner Familie nach Mexicali, BC. Seine Schulausbildung und Studien absolvierte er in öffentlichen mexikanischen Schulen und war dort Schulsprecher und Journalist. Im Alter von 14 Jahren kehrte er nach Mexiko-Stadt zurück und studierte dort an der Wirtschaftsschule des [http://www.ipn.mx Instituto Polytécnico Nacional]. Um diese und spätere Studien an Universitäten bezahlen zu können, arbeitete er nebenbei für die [http://www.bankofamerica.com Bank of America] [http://www.bankofamerica.com/military Military Bank] und im Ministerium für Wirtschaft. Nachdem er seinen Bakkalaureus für Ökonomie erhielt, begann er zu lehren. Später heiratete er dann Nilda Patricia Velasco Núñez, eine seiner Studenten. Dann ging er ins Ausland, um in Bradford zu studieren. An der Yale University in New Haven, CT, machte er seinen Magister und Doktor für Philosophie in Ökonomie. Seine Examina machte er in Internationaler und in Entwicklungswirtschaft. Er arbeitete eng mit den Professoren Carlos Díaz-Alejandro (1937-1985), Gustav Ranis (
- 1929), Richard Brecher und Albert Fishlow zusammen und war Prof. Coopers letzter Lehrassistent an der Yale University. Zedillo wurde 1978 als Ökonom an der [http://www.banxico.org.mx/siteBanxicoINGLES Banco de México] (Mexikanische Zentralbank) eingestellt. Seine Karriere dort ging über den Stellvertretenden Manager für Wirtschaftsforschung und weiter dann zum Generaldirektor eines Treuhandfonds, der für den Ankauf der 1980 entstandenen externen Schulden privater Firmen angelegt wurde. Bald darauf wurde er Stellvertretender Bankdirektor. In dieser Zeit publizierte er mehrere Fachartikel in verschiedenen Büchern und Zeitschriften. Er unterrichtete auch Makro- und Internationale Ökonomie am [http://www.colmex.mx Colegio de México] und Instituto Polytécnico Nacional. Zedillo nahm auch an Expertenrunden teil, um über Werke über Internationaler Ökonomie zu beraten. Ab Ende 1987 amtierte Zedillo als Unterstaatssekretär für Budget der Mexikanischen Bundesregierung. In dieser Position arbeitete er mit anderen mexikanischen Ökonomen zusammen, wie z. B. mit Jaime José Serra Puche (
- 1955), am Entwurf und an der Ausführung eines ökonomischen Regulierungsprogramms, um zum ersten Mal in wenigen Jahren die mexikanische Wirtschaft zu stabilisieren. Ein Jahr später übernahm Zedillo bis 1992 das Amt des Staatssekretärs für Wirtschaftsplanung und Budget. Er trug erfolgreich zur Umsetzung der Wirtschaftsreformen der Mexikanischen Bundesregierung Anfang der 1990er Jahre bei. Anfang 1992 wurde er unter Bundespräsident Carlos Salinas de Gortari (
- 1948) Staatssekretär für Bildungswesen, worauf er sofort das nationale Schulsystem innerhalb von neun Monaten komplett reformierte. Dies trug Überarbeitungen der Lehrpläne und Lehrmaterialien mit sich, die Gründung eines speziellen Entschädigungsprogramms für die Ausbildung der ärmeren Studenten (Progresa genannt) und ganz besonders die Dezentralisierung des gesamten Bildungssystems an die Landesregierungen. Nachdem der Präsidentschaftskandidat Luis Donaldo Colosio Murrieta (1948-1994), Partido Revolucionario Institucional (PRI), ermordet wurde, wählte man Zedillo als Nachfolger aus. Er gehörte dieser Partei seit 1971 an und wurde am 21. August 1994 zum Bundespräsidenten von Mexiko gewählt, mit 50,18% der Stimmen. Es nahmen mehr als 78% der Wähler an den Wahlen teil, was nationale und internationale Beobachter als illegal und sogar gefälscht erachteten. Die Wahl wurde trotzdem als gültig anerkannt, und sofort rief Zedillo tiefgreifende politische Reformen aus, um Mexiko zu demokratisieren, und zwar erfolgreich. Sehr bald nachdem er das Mandat angenommen hat, wurde Zedillo mit einer größeren Finanzkrise und Wirtschaftsrezession konfrontiert, die auf Abwertung des Mexikanischen Peso, wachsender Inflation und steigenden Zinssätzen erfolgte. Er setzte die Freie Marktwirtschaft fort, die sein Vorgänger, Präsident Salinas de Gortari, eingeführt hat. In seiner fünfjährigen Amtszeit wurde daraus resultierend das höchste Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der mexikanischen Geschichte erreicht, von 1996 bis 2000. Die Reformen des Sozialrechts wurden allerdings nicht von ihm weitergeführt, was die Ökonomie betrifft. Soziale Programme ließen jedes Jahr das Staatsbudget kontinuierlich ansteigen, bis er 2000 seinen historischen Höchststand erreichte. Als Präsident galt er als arbeitsam und aufrichtig (trotz Korruption, was 1996 bekannt wurde). Zedillo förderte Reformen, die Staatsmacht in Kongress, Rechtswesen und Bundesländer aufzuteilen, jedoch, wie es Tradition ist, unter absoluter Kontrolle des Bundespräsidenten. Er arbeitete auch eine engere Kooperation mit den USA aus. Der Vertrag von 1996, die politische Herrschaft der PRI etwas herabzusetzen, führte 1997 zu Neuwahlen, die der PRI zuerst die Kontrolle über das Kongress-Unterhaus nahmen und am 30. November 2000 dann die Präsidentschaft. Zedillo war nicht erfolgreich, die Kriminalität zu senken, und seine Regierung wurde mit einigen Skandalen überschattet. Nach seiner Präsidentschaft blieb Zedillo Berater für Globalisierung, besonders in diplomatischen Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, und übernahm mehrere Ämter. Er war 2001 Vorsitzender des Stabsgremiums für das Entwicklungsbudget unter UN-Generalsekretär Dr. Kofi Atta Annan (
- 1938). In diesem Gremium waren auch der frühere US-Finanzstaatssekretär Robert Edward Rubin (
- 1938) und der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission in Brüssel, Prof. Jacques-Lucien-Jean Delors (
- 1925). Heute ist Zedillo in New Haven, CT, wohnhaft. Er ist in der Koordinierung der Sondereinheit für Multilateralen Handel und Finanzierung des [http://www.unmillenniumproject.org/documents/germanoverview.pdf UN-Millennium-Projekts] tätig und Stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Sondereinheit für Globale Versorgungsgüter und der UN-Kommission für Öffentlichkeit und Entwicklung. Er wurde auch Mitglied der Trilateralen Kommission, Ratsmitglied für Außenpolitik und am Institut für Internationale Ökonomie und Direktor des Instituts für Internationale Entwicklung. Im Juli 2001 wurde er aufgrund seines Opportunismus gegenüber dem globalen Handel zum Ratsmitglied des Expertengremiums der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ernannt. Er ist auch ein Ratsmitglied der DaimlerChrysler International. Zedillo war wissenschaftlicher Berater am Center for Global Governance der London School of Economics and Political Science und ist im Vorstand der Procter & Gamble, der Union Pacific Railroad und der Alcoa Inc., Pittsburgh, PA, und schreibt regelmäßig Kolumnen fürs Forbes Magazine. Im Jahre 2001 gab Zedillo Vorlesungen an der Yale University, der London School of Economics and Political Science, der [http://www.miami.edu University of Miami], der [http://www.k-state.edu Kansas State University], der [http://www.ceu.hu Central European University] in Budapest und an der [http://www.ksg.harvard.edu John F. Kennedy School of Government] der Harvard-Universität. Seit Juli 2002 ist Zedillo Direktor des [http://www.ycsg.yale.edu Zentrums für Studien der Globalisierung] und Professor für Internationale Ökonomie und Politikwissenschaften an der Yale University. Er ist Gründungsmitglied des Weltwirtschaftsforums in Genf. Als ehemaliger Präsident Mexikos hat er Auszeichnungen von 32 Staatsregierungen bekommen, darunter Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Japan, Brasilien und Argentinien. Auch von mehreren Fachorganisationen und städtischen Ämtern erhielt er Auszeichnungen, unter anderem den Franklin Delano Roosevelt Freedom from Fear Award, das Goldene Abzeichen des [http://www.counciloftheamericas.org/coa Council of the Americas], den Tribuna Americana Award der [http://bbdd.casamerica.es Casa de América] in Madrid und die Berkeley Medal, als höchste Auszeichnung verliehen von der University of California in Berkeley. Im Mai 2001 wurde ihm von der Yale University die Wilbur Cross Medal überreicht, und er erhielt dort den Ehrendoktor für Jura. Vom Institute of Americas der University of California in San Diego bekam er Auszeichnungen für Demokratie und Frieden. Während des Weltwirtschaftsforums 2004 beschrieb Ex-Präsident der USA William Jefferson Clinton (
- 1946) Zedillos politische Reformen als one of the great acts of statemanship in the history of modern democracy (einer der bedeutendsten Regierungshandlungen in der Geschichte moderner Demokratie). Der Journalist für Außenpolitik der New York Times, Thomas L. Friedman (
- 1953), nannte Zedillo one of the most impressive people I've ever met on the world stage (einer der beeindruckendsten Menschen der Welt, denen ich je begegnet bin).

Verbrechen gegen die Menschheit

Prof. Dr. Ernesto Zedillo Ponce de León, Ex-Präsident von Mexiko und Ex-Kandidat für den Posten des Weltbankpräsidenten, wurde wegen Verbrechen gegen die Menschheit vom Menschenrechtszentrum [http://www.laneta.apc.org/cdhbcasas Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas] (CDHFBC) in San Cristóbal de las Casas, Chiapas, bei der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte ([http://www.cidh.oas.org/DefaultE.htm Comisión Interamericana de Derechos Humanos], CIDH) angezeigt. Ihm, in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte während seiner Präsidentschaft, und anderen ranghohen Militärs wird in seiner Presseerklärung vom 10. Februar 2005 vorgeworfen, für systematische Angriffe gegen die Zivilbevölkerung von Chiapas verantwortlich gewesen zu sein. Zedillo und die Generäle Enrique Cervantes Aguirre (
- 1935), Ex-Verteidigungsminister und Begründer der Aufstandsbekämpfung in Chiapas, und Mario Renán Castillo Fernandez, Kommandeur der 7. Militärregion und ausführender Arm des Plan Chiapas 1994, werden beschuldigt, für Verbrechen wie Verschwindenlassen, Vertreibungen, Hinrichtungen und sogar Vergewaltigungen von insgesamt ca. 12.000 Menschen in Chiapas verantwortlich zu sein. Der Aufbau von paramilitärischen Gruppen in drei Regionen des südmexikanischen Bundeslandes wurde von ihnen finanziell und logistisch unterstützt. Als Strategie wurde die Errichtung paramilitärischer Gruppen im Plan Chiapas 1994 empfohlen, denn der zapatistische Aufstand für Demokratie und Gerechtigkeit seit 1. Januar 1994 sollte niedergeschlagen werden. Heute noch wird diese Strategie von dem jetzigen Präsidenten Mexikos und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Vicente Fox Quesada (
- 1942), unverändert weitergeführt. Unter seiner Regierung wurden jedoch einige Anführer der paramilitärischen Gruppen verhaftet, aber es reichte längst nicht aus, den Einfluss dieser Organisationen zu dezimieren. Das Menschenrechtszentrum macht paramilitärische Gruppierungen, unter anderem die 1995 gegründete Organisation mit dem zynischen Namen [http://www.pazyjusticia.com Paz y Justicia] (Frieden und Gerechtigkeit) für systematische Folterungen, den Mord an 123 Personen und 37 gewaltsam Verschwundene verantwortlich, aber bis heute wurde kaum jemand bestraft. Tragischer Höhepunkt der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung Chiapas war am 22. Dezember 1997, als betende Zivilisten der katholisch-pazifistischen Organisation Las Abejas von Paramilitärs angegriffen wurden, während 200 m entfernte Polizeieinheiten nicht einschritten. Bei dem [http://en.wikipedia.org/wiki/Acteal_Massacre Massaker von Acteal] kamen 49 Menschen ums Leben, meist Frauen und Kinder. Mit großkalibrigen Waffen wurden sie von der Bundesarmee niedergemetzelt. Hinter all den genannten Taten steht die Partido Revolucionario Institucional (PRI; Partei der Institutionellen Revolution), die bis zum Jahre 2000 70 Jahre lang Mexiko regierte. Oftmals sind lokale PRI-Machthaber Anführer der paramilitärischen Gruppe Paz y Justicia. Wegen enger Verbindungen zwischen der PRI und den Paramilitärs konnten sie in rechtsfreiem Raum mit der Unterstützung staatlicher Behörden rechnen. Anfang Februar 2005 sagte ein Ex-Funktionär von Paz y Justicia gegenüber dem Menschenrechtszentrum aus, dass Paramilitärs eine militärische Funktion wie die der Bundesarmee zugeteilt wurde. Polizeieinheiten und Militärs verkauften Uniformen und Waffen an Paz y Justicia. Sie wurden auch direkt vom Kommandeur der 7. Militärregion, General Castillo Fernandez, unterstützt. Die Aussagen dieses Ex-Funktionärs von Paz y Justicia dienen dem Menschenrechtszentrum, um Zedillo anzuzeigen. Als Direktor des Zentrums für Studien zur Globalisierung der Yale University wird er von seinen Studenten und Kollegen vehement unterstützt und verteidigt. Unterstützung erhält er auch vom Vizepräsidenten der USA, Richard Bruce Cheney (
- 1941), weil er während der Präsidentschaft die neoliberale Umgestaltung Mexikos und, entsprechend den Weltbankempfehlungen, die Privatisierung von Staatsbetrieben vorantrieb. Schon 1997 war die bis dahin staatliche Eisenbahngesellschaft teils von Union Pacific Railroad aufgekauft, deren Direktor Cheney war. Nach Ablösung der PRI-Regierung durch die rechtskonservative Partido de Acción Nacional (PAN) ab 2001 wurde Zedillo in den Aufsichtsrat von Union Pacific Railroad gewählt, was ihn mit dem weltweit mächtigsten Ölmagnaten Cheney verbindet. Zedillo folgte Cheney in den Vorstand von Procter & Gamble. Diese Seilschaften stellten seine Aussicht auf Nachfolge nach Dr. James David Wolfensohn (
- 1933) als Posten des Weltbankpräsidenten in Frage, ab Mai 2005 wurde nunmehr Prof. Dr. Paul Dundes Wolfowitz (
- 1943) Präsident der Weltbank. Menschenrechtsgruppen üben derzeit politischen Druck auf Präsident Vicente Fox Quesada aus, die Klage gegen Zedillo zu unterstützen. Warum immer noch seitens der Bundesarmee eine Strategie nach Logik der irregulären Kriegsführung gegen aufständige Zapatistas durch weiter bestehende paramilitärische Gruppen verfolgt wird, dazu schweigt sich Fox aus. Chiapas ist das militarisierteste Bundesland Mexikos, dort gibt es 91 Militärstützpunkte, in denen ca. 60.000 Soldaten stationiert sind, und das, obwohl die Bevölkerung dort zu 70% indigen ist. Die vom Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de Las Casas eingereichte Klage gegen Zedillo wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Interamerikanischen Gerichtshof ist heute (Stand: Nov. 2005) immer noch anhängig. Der Interamerikanische Gerichtshof hat immer noch nicht über eine Annahme der Klage entschieden.

Werke


- Trade for development. Earthscan, London, Sterling 2005. ISBN 1-844-07229-0
- Chiapas. Mexiko-Stadt 1998. ISBN 9-688-20711-X
- Belice, un aliado estrategico. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20876-0
- Conclusión del rezago agrario una nueva etapa en la Reforma Agraria. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20688-1
- La austeridad y la disciplina deben practicarse en todo momento, no sólo en situaciones de emergencia.
Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20694-6
- La defensa de los derechos humanos seguirá teniendo un papel de primerísima importancia. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20692-X
- México está cambiando para contar con una vigorosa economía de mercado con claro sendido de responsabilidad social.
Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20698-9
- México, para los inversionistas alemanes como para los de muchos países del mundo, es tierra de oportunidades.
Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20697-0
- México seguirá trabajando al lado de la unesco para que siga procurando sus nobles y altos fines. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20695-4
- Primer informe de labores de la Comisión Nacional de Arbitraje Médico. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20690-3
- Trabajemos por una política de estado para un crecimiento económico que se traduzca en el bienestar de todos los Mexicanos.
Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20691-1
- Un nuevo pacto social en Chiapas requiere la voluntad de todos para lograr la reconciliación definitiva. Mexiko-Stadt 1997.
- XXXIX Semana Nacional de la Radio y de la Televisión. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20675-X
- LX aniversario de la Comisión Federal de Electricidad. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-688-20689-X
- Convenio Unico de Desarrollo. Mexiko-Stadt 1995.
- Día del Trabajo. Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-688-20854-X
- Hacia un federalismo renovado. Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-688-20860-4
- Mensaje al H. Congreso de la Unión del c. Presidente de la República, Ernesto Zedillo Ponce de León, con motivo de la presentación de su primer informe de gobierno. Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-688-20894-9
- Primer informe de gobierno. Mexiko-Stadt 1995.
- Cambio sin rupturas, economía en expansión, pacto nacional contra la pobreza. Mexiko-Stadt 1994.
- Electoral reform. Mexiko-Stadt 1994.
- Propuestas y compromisos. Noriega, Mexiko-Stadt 1994. ISBN 9-681-85099-8
- Algunos aspectos del endeudamiento público externo de México. 1979.
- Desequilibrio externo y extracción óptima de petróleo. 1979.

Literatur


- Barajas, Rafael: El Sexenio me da pena. Grijalbo, Mexiko-Stadt 2000. ISBN 9-700-51206-1
- Dornbierer, Manú: La neta. Grijalbo, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-700-50629-0
- Espinosa Vera, Pablo: ¿Nueva imagen presidencial, o "guerrilla semiótica"? Mexiko-Stadt 1996.
- Favela, Alejandro: El combate a la pobreza en el sexenio de Zedillo.
Plaza y Valdés, Mexiko-Stadt 2003. ISBN 9-703-10208-5, ISBN 9-707-22217-4
- Gánem, Rita & Arvizu Arrioja, Juan: Desde los pinos. Mexiko-Stadt 2000. ISBN 9-709-27320-5
- González Villarreal, Roberto: Ingobernabilidad. Plaza y Valdés, Mexiko-Stadt 1996. ISBN 9-688-56474-5
- Kaufman Purcell, Susan & Luis Rubio Freidberg: México en el umbral del nuevo siglo. Porrúa, Mexiko-Stadt 1999. ISBN 9-688-42860-4
- Kaufman Purcell, Susan & Luis Rubio Freidberg: Mexico under Zedillo. Rienner, Boulder 1998. ISBN 1-555-87315-4
- Ling Altamirano, Alfredo: Zedillo, mil días tratando de gobernar. Grijalbo, Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-700-50852-8
- Loret de Mola, Rafael: El gran simulador. Grijalbo, Mexiko-Stadt 1998. ISBN 9-700-50865-X
- Núñez Estrada, Héctor & Octavio García Rocha: Cien dias de gobierno zedillista. PAC, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-687-53427-3
- Pazos, Luis: Lo que le falta a Zedillo. Diana, Mexiko-Stadt 1994. ISBN 9-681-32723-3
- Quintero, Laura Delia & Gonzalo Martré: El desafío. Planeta Mexicana, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-684-06576-0
- Quintero, Laura Delia & Ignacio Rodríguez Zárate: Colosio - Zedillo. Planeta Mexicana, Mexiko-Stadt 1994. ISBN 9-684-06440-3
- Ramírez, Carlos: El asesor incómodo. Océano, Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-706-51080-X, ISBN 9-709-16172-5
- Ramírez Garrido, Jaime & Aimée Campos: El gabinete del doctor Zedillo. Planeta Mexicana, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-684-06507-8
- Romero Aceves, Ricardo: Visión de México con Ernesto Zedillo. Mexiko-Stadt 1994.
- Schmidt, Samuel: México encadenado. Colibrí, Mexiko-Stadt 2001. ISBN 9-685-06230-7
- Schwarz, Mauricio-José: Crónica del desconcierto. Planeta Mexicana, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-684-06575-2
- Trueba Lara, José Luis: El primer año de Ernesto Zedillo. Planeta Mexicana, Mexiko-Stadt 1995. ISBN 9-682-11088-2
- Valencia Lomelí, Enrique: A dos años. Mexiko-Stadt 1997. ISBN 9-686-10166-7
- Villamil, Jenaro & Alejandro Ramos Esquivel: Sucesión pactada. Plaza y Valdés, Mexiko-Stadt 1993. ISBN 9-688-56329-3
- Zedillo Ponce de León, Ernesto: Discursos del Presidente de los Estados Unidos Mexicanos Dr. Ernesto Zedillo Ponce de León.
Mexiko-Stadt 2001. (Autobiographie)
- Zedillo Ponce de León, Ernesto: Ernesto Zedillo. Mexiko-Stadt 1995. (Autobiographie)
- Zedillo Ponce de León, Ernesto: PRI. Mexiko-Stadt 1994. (inkl. Autobiographie) Zedillo Ponce de León, Ernesto Zedillo Ponce de León, Ernesto Zedillo Ponce de León, Ernesto Zedillo Ponce de León, Ernesto Zedillo Ponce de León, Ernesto Zedillo Ponce de León, Ernesto ja:エルネスト・セディージョ

1951

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Beginn des ersten 5-Jahresplans der DDR
- 1. Januar: Vorstellung der neuen deutschen Nationalhymne durch Bundespräsident Theodor Heuss
- 1. Januar: Als erster Staat erklärt Indien den Kriegszustand mit Deutschland ofiiziell für beendet
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: In Ungarn werden Grundnahrungsmittel, Benzin und Öl rationiert
- 2. Februar: Abkommen zum gewerblichen Rechtsschutz zwischen Deutschland und Schweden
- 18. April Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) wird unterzeichnet
- 21. April: Deutschland schließt Handelsabkommen mit Ägypten
- 25. Mai: Tibet unterzeichnet unter Zwang ein „17-Punkte-Abkommen“ mit der Volksrepublik China, das Tibet Autonomie und freie Religionsausübung zusichert
- 7. Juni: Die Alliierten vollstrecken in Landsberg die letzten Todesurteile gegen Naziverbrecher
- 14. Juni: Erster offizieller Staatsbesuch Konrad Adenauers im Ausland (Italien)
- 28. Juni: Karl Du Mont wird erster Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden
- 2. Juli: Japan wird Mitglied in der UNESCO
- 3. Juli: Kambodscha wird Mitglied in der UNESCO
- 6. Juli: Vietnam wird Mitglied in der UNESCO
- 9. Juli: Laos wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Juli: Deutschland wird Mitglied in der UNESCO
- 16./17. Juli: Baudouin I. zum König von Belgien gekrönt
- 20. Juli: König Abdallah I. von Jordanien wird auf dem Tempelberg in Jerusalem ermordet
- 3. August: Ivar Rooth, Schweden, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 5. August: Eröffnung der 3.Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin
- 16. November: Kneppelfreed („Knüppelfreitag“) in Westfriesland
- 3. Dezember: Bundeskanzler Konrad Adenauer zum ersten Staatsbesuch in England
- 13. Dezember: Paraguay wird Mitglied in der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten)
- 24. Dezember: Libyen wird unabhängig 1951 kommt es zu den ersten Amnestien für Personen, die wegen ihrer Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus verurteilt worden waren, wie z. B. für den Rüstungsmagnaten Krupp.

Wirtschaft


- 19. April: 1. deutsche Automobilausstellung in Frankfurt am Main. Eröffnung durch Bundespräsident Theodor Heuss
- 20. April: Erste internationale Photokina wird in Köln eröffnet
- 9. Mai: Gründung der FOGRA, damals als „Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im graphischen Gewerbe“
- 31. August- Die erste Langspielplatte mit 33 1/3 Umdrehungen in der Minute wird in Düsseldorf von der Deutschen Grammophon vorgestellt

Wissenschaft und Technik


- 13. Mai: Jacqueline Auriol durchbricht als erste Frau die Schallmauer

Kultur


- 1. Januar: Die BBC startet mit der regelmäßigen Ausstrahlung der Hörspielserie The Archers
- 17. März: Uraufführung der Oper Die Verurteilung des Lukullus von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin
- 29. Juni: Eröffnung der ersten Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth nach dem Kriege
- 24. November: Uraufführung von Gigi
- Erste Verleihung der Deutschen Filmpreise: Unter anderem wird Erich Kästner als bester Drehbuchautor mit dem Filmband in Gold geehrt. Das doppelte Lottchen macht als „bester abendfüllender Spielfilm“ das Rennen. Sein Regisseur Josef von Baky erhält den Regiepreis in Gold
- Der Roman „Requiem für eine Nonne“ von William Faulkner erscheint

Katastrophen


- 30. Juni: Nähe Fort Collins, Rocky Mountains, Colorado, USA. Eine DC-6 stürzte nordwestlich von Denver ab. 50 Tote
- 5. Juli: Bei der Explosion des Motors des Fahrgastschiffes „Heimatland“ im Hafen von Berlin-Treptow (DDR) sterben 56 Menschen
- 24. August: Nähe Union City, Kalifornien, USA. Eine DC-6 stürzte ab. 50 Tote
- 16. Dezember: New Jersey, USA. Eine C-46 der Miami Airlines stürzte kurz nach dem Start in Newark in den Elizabeth River. 56 Personen starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1. Januar: Ulrike Flach, deutsche Politikerin
- 1. Januar: Ulrich Stockmann, deutscher Europaabgeordneter
- 1. Januar: Jim Rakete, deutscher Fotograf
- 1. Januar: Luc Ferry, französischer Bildungspolitiker
- 1. Januar: Gerd Leipold, Umweltaktivist
- 4. Januar: Barbara Ann Cochran, ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin
- 6. Januar: Kim Wilson, US-amerikanischer Bluesrocksänger und -mundharmonikaspieler
- 7. Januar: Talgat Musabajew, kasachischer Kosmonaut
- 8. Januar: Bernhard Rapkay, deutscher Europaabgeordneter
- 8. Januar: Kenneth Anthony, Ministerpräsident von St. Lucia
- 8. Januar: John McTiernan, US-amerikanischer Filmregisseur und Produzent
- 9. Januar: Michel Barnier, französischer Politiker, Außenminister und EU-Kommissar
- 9. Januar: Crystal Gayle, US-amerikanische Sängerin
- 10. Januar: Larry Reynosa, Begründer des Makoto Aikido
- 10. Januar: Holger Ortel, deutscher Politiker und MdB
- 12. Januar: Kirstie Alley, US-amerikanische Schauspielerin und Scientiologin
- 12. Januar: Rush Limbaugh, US-amerikanischer Radiomoderator
- 13. Januar: Alexander Dix, deutscher Jurist und Datenschutzexperte
- 14. Januar: Gaggy Mrozeck, deutscher Gitarrist
- 14. Januar: Martin Auer, österreichischer Schriftsteller
- 14. Januar: Fita Lovin, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 15. Januar: Catherine Trautmann, französische Politikerin
- 15. Januar: Christoph Eymann, Schweizer Politiker (LPS)
- 16. Januar: Thomas Naumann, deutscher Schauspieler
- 19. Januar: Peter Pander, deutscher Fußball-Funktionär
- 22. Januar: Cajus Julius Caesar, Politiker
- 22. Januar: Ondrej Nepela, slowakischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer († 1989)
- 25. Januar: Hans-Jürgen Dörner (Fußballspieler), deutscher Fußballtrainer und -spieler (DDR)
- 25. Januar: Bill Viola, US-amerikanischer Video- und Installationskünstler
- 26. Januar: Fulvio Pelli, Schweizer Politiker
- 26. Januar: Jarmila Kratochvílová, tschechische Leichtathletin
- 29. Januar: Peter Cornelius (Sänger), österreichischer Sänger
- 30. Januar: Phil Collins, britischer Rockmusiker, Komponist und Schauspieler
- 31. Januar: Phil Manzanera, britischer Musiker
- 31. Januar: Wiebke Hendriksen, deutsche Tischtennisspielerin
- 31. Januar: Dieter Hillebrand, deutscher Politiker
- 31. Januar: Holger Hantke, Musiker, Komponist und Musiklehrer in Norddeutschland
- 2. Februar: Tsui Hark, Regisseur und Produzent
- 3. Februar: Blaise Compaoré, Präsident von Burkina Faso
- 4. Februar: Ernst Dieter Rossmann, deutscher Politiker und MdB
- 6. Februar: Jacques Villeret, französischer Schauspieler († 2005)
- 7. Februar: Christian Tissier, hochrangiger französischer Aikido-Lehrer
- 11. Februar: Vojtěch Saudek, tschechischer Komponist († 2004)
- 12. Februar: Karl A. Lamers, deutscher Politiker und Bundestagsabgeordneter
- 13. Februar: Albert Schmidt, deutscher Politiker
- 14. Februar: Kevin Keegan, ehemaliger englischer Fußballspieler
- 15. Februar: Jane Seymour (Schauspielerin), britische Schauspielerin
- 16. Februar: Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück
- 20. Februar: Gordon Brown, britischer Politiker
- 20. Februar: Heidemarie Wright, deutsche Politikerin
- 20. Februar: Günter Jankowiak, ist ein Schauspieler, Musiker, Autor und Regisseur
- 20. Februar: Randy California, US-amerikanischer Gitarrist († 1997)
- 21. Februar: Wolfgang Frank, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 23. Februar: Patricia Richardson, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. Februar: Eddie Dibbs, US-amerikanischer Tennisspieler
- 24. Februar: Alfred Tacke, deutscher Politiker und Manager
- 25. Februar: Don Quarrie, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 28. Februar: Gustav Thöni, Südtiroler Skifahrer
- 2. März: Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin von Mülheim an der Ruhr
- 4. März: Chris Rea, britischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist
- 4. März: Edelgard Bulmahn, deutsche Politikerin
- 5. März: Jurij Krawtschenko, Innenminister der Ukraine († 2005)
- 6. März: Wolfgang Hanisch, deutscher Leichtathlet
- 6. März: Gerrie Knetemann, niederländischer Radrennfahrer († 2004)
- 9. März: Zakir Hussain (Musiker), indischer Tabla-Spieler und Komponist
- 10. März: Brad Fiedel, US-amerikanischer Filmkomponist
- 15. März: Jürgen Mlynek, deutscher Physiker
- 16. März: P. C. Hodgell, US-amerikanische Fantasy-Autorin
- 17. März: Kurt Russell, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. März: Bill Frisell, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 19. März: Christine Laser, deutsche Leichtathletin
- 20. März: Jimmie Vaughan, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist und -sänger
- 23. März: Corinne Clery, französische Schauspielerin
- 23. März: Vinci Clodumar, nauruischer Politiker und Botschafter bei den Vereinten Nationen
- 24. März: Monika Stolz, Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg
- 24. März: Tommy Hilfiger, US-amerikanischer Modedesigner
- 25. März: Gabriele Behler, deutsche Politikerin
- 26. März: Klaus Hoffmann, deutscher Sänger, Schauspieler und Liedermacher
- 26. März: Carl E. Wieman, US-amerikanischer Physiker
- 26. März: Steven Tyler, US-amerikanischer Rocksänger (Aerosmith)
- 28. März: Matti Pellonpää, finnischer Schauspieler († 1995)
- 29. März: Hans-Wilhelm Steinfeld, norwegischer Journalist und Historiker
- 29. März: Klaus Bachler, österreichischer Schauspieler und Theaterintendant
- 30. März: Wolfgang Niedecken, Mitbegründer, Sänger und Frontman der Kölsch-Rock-Band BAP
- 1. April: John Abizaid, Kommandeur US Central Command
- 1. April: Johanna Wanka, Wissenschaftsministerin von Brandenburg
- 4. April: Francesco de Gregori, italienischer Cantautori (Liedermacher)
- 5. April: Ubol Ratana, thailändische Prinzessin
- 8. April: Gerd Andres, deutscher Politiker und MdB
- 8. April: Sara Botsford, kanadische Schauspielerin
- 9. April: Andrzej Krzanowski, polnischer Komponist und Akkordeonist († 1990)
- 10. April: Steven Seagal, US-amerikanischer Schauspieler
- 11. April: Jim Lauderdale, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 13. April: Joachim Streich, deutscher Fußballspieler
- 13. April: Kaci Kullmann Five, norwegische konservative Politikerin
- 13. April: Max Weinberg, US-amerikanischer Musiker
- 14. April: Luitpold Prinz von Bayern, Urenkel des letzten Königs von Bayern
- 15. April: Michael Fahres, deutscher Komponist
- 15. April: Bernhard Lassahn, deutscher Schriftsteller
- 15. April: John Lynch Phillips, US-amerikanischer Astronaut
- 16. April: Björgvin Helgi Halldórsson, isländischer Popsänger aus Hafnarfjörður
- 17. April: Horst Hrubesch, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 18. April: Thomas Ebermann, Publizist und Politiker
- 19. April: Jóannes Eidesgaard, färöischer Politiker
- 20. April: Gabriele Lösekrug-Möller, deutsche Politikerin
- 20. April: Luther Vandross, US-amerikanischer Rhythm-and-Blues-Sänger († 2005)
- 21. April: Jean-Pierre Dardenne, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 27. April: Olivia Hussey, argentinisch-britische Schauspielerin
- 27. April: Viviane Reding, luxemburgische Journalistin und Politikerin
- 27. April: Ace Frehley, US-amerikanischer Rockmusiker
- 28. April: Gerhard Hirschmann,
- 29. April: Dale Earnhardt, US-amerikanischer NASCAR-Fahrer († 2001)
- 30. April: Gitta Trauernicht, deutsche Politikerin
- 30. April: Garabed Antranikian, deutscher Biologe
- 3. Mai: Klaus Modick, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer
- 3. Mai: Jan Bielecki, polnischer Politiker und Ministerpräsident
- 3. Mai: Tatjana Nikititschna Tolstaja, russische Schriftstellerin
- 5. Mai: Cyprien Katsaris, französischer Pianist und Komponist zypriotischer Abstammung
- 6. Mai: Ilja Seifert, deutscher Politiker und MdB
- 8. Mai: Philip Bailey, US-amerikanischer Funk, Soul und R&B Künstler
- 9. Mai: Franz Dobusch, österreichischer Politiker, Bürgermeister von Linz
- 12. Mai: Vic Stanfield, Eishockeyspieler (Verteidiger)
- 15. Mai: Beatrix Schuba, österreichische Eiskunstläuferin
- 15. Mai: Frank Wilczek, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 16. Mai: Emmanuel Todd, französischer Historiker, Demograf und politischer Autor
- 16. Mai: Joachim Rittmeyer, Schweizer Kabarettist
- 18. Mai: Karl Schiewerling, deutscher Politiker und MdB
- 18. Mai: Angela Voigt, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 19. Mai: Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger der Band Ramones († 2001)
- 20. Mai: Wolfgang Büscher, deutscher Journalist
- 20. Mai: Manfred Püchel, deutscher Politiker und Partei- und Fraktionsvorsitzender der SPD Sachsen-Anhalt
- 21. Mai: Torey L. Hayden, Autorin und Psychologin
- 21. Mai: Al Franken, US-amerikanischer Autor, Komiker und Radiomoderator
- 22. Mai: Wolf-Dieter Poschmann, deutscher Sportmoderator
- 23. Mai: Anatoli Jewgenjewitsch Karpow, russischer Schachspieler
- 24. Mai: Heinz Paula, deutscher Politiker und MdB
- 25. Mai: Hendrik Auhagen, deutscher Politiker
- 25. Mai: François Bayrou, französischer Politiker
- 31. Mai: Karl-Hans Riehm, deutscher Leichtathlet
- 4. Juni: Bronisław Malinowski (Leichtathlet), polnischer Leichtathlet, Olympiasieger († 1981)
- 9. Juni: Ulla Jelpke, deutsche Politikerin, MdB
- 9. Juni: James Newton Howard, US-amerikanischer Komponist
- 10. Juni: Trini Trimpop, deutscher Rockmusiker und Filmemacher
- 10. Juni: Burglinde Pollak, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 12. Juni: Michael Sachs, deutscher Rechtswissenschaftler
- 12. Juni: Hans Niessl, österreichischer Politiker
- 14. Juni: Alexander Nikolajewitsch Sokurow, russischer Regisseur und Drehbuchautor
- 15. Juni: Uda Heller, deutsche Politikerin
- 16. Juni: Sonia Braga, brasilianische Schauspielerin
- 18. Juni: Stefan Gieltowski, deutscher Politiker
- 19. Juni: Aiman az-Zawahiri, ägyptischer Terrorist
- 19. Juni: Francesco Moser, italienischen Radrennfahrer
- 21. Juni: Steve Miner, US-amerikanischer Regisseur
- 21. Juni: Nils Lofgren, US-amerikanischer Rockmusiker
- 22. Juni: Therese Frösch, Schweizer Politikerin
- 24. Juni: Raelene Boyle, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 26. Juni: Elvira Drobinski-Weiß, deutsche Politikerin
- 26. Juni: Jürgen Rüttgers, deutscher Politiker
- 27. Juni: Mary McAleese, Irische Politikerin
- 27. Juni: Ulf Andersson, schwedischer Schachspieler
- 29. Juni: Don Rosa, Comickünstler
- 30. Juni: Stanley Clarke, Bassist
- 30. Juni: André Hazes, niederländischer Sänger († 2004)
- 2. Juli: Fabio Frizzi, italienischer Komponist von Filmmusik
- 6. Juli: Geoffrey Rush, australischer Schauspieler
- 6. Juli: Maja Brunner, Schweizer Sängerin
- 9. Juli: Anita Schäfer, deutsche Politikerin
- 9. Juli: Chris Cooper, Schauspieler
- 10. Juli: Hans-Joachim Czub, Jurist und Richter am Bundesgerichtshof
- 10. Juli: Uwe Kils, Meeresbiologe
- 13. Juli: Sonia Mikich, deutsche Journalistin
- 13. Juli: Monika Brüning, deutsche Politikerin
- 14. Juli: Erich Hallhuber, deutscher Schauspieler († 2003)
- 15. Juli: Rick Kehoe, ehemaliger Profi-Eishockey-Spieler und Trainer in der NHL
- 15. Juli: Jesse Ventura, Gouverneur von Minnesota
- 15. Juli: Gregory Isaacs, jamaikanischer Reggae-Sänger
- 17. Juli: Frank Castorf, deutscher Regisseur und Intendant der Volksbühne Berlin
- 19. Juli: Abel Ferrara, Drehbuchautor, Regisseur
- 20. Juli: Christian Enzmann, deutscher Architekt
- 20. Juli: Larry Black, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 21. Juli: Eberhard Gienger, deutscher Gerätturner und Politiker
- 21. Juli: Tony Westen, deutscher Schlagersänger und Entertainer
- 21. Juli: Karl Öllinger, österreichischer Politiker
- 21. Juli: Robin Williams, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
- 23. Juli: Edie McClurg, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juli: Rüdiger Dahlke, Psychoterapeut
- 25. Juli: Verdine White, Der Bruder des Earth, Wind and Fire Gründers Maurice White
- 26. Juli: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, deutsche Politikerin
- 28. Juli: Veronika Fischer, deutsche Sängerin
- 28. Juli: Santiago Calatrava, spanischer Architekt, Künstler und Bauingenieur
- 29. Juli: Susan Blackmore, britische Schriftstellerin, Dozentin und Rundfunksprecherin
- 29. Juli: Jan de Haan, niederländischer Komponist und Musiker
- 30. Juli: Hans Christiani, deutscher Filmschauspieler
- 31. Juli: Evonne Goolagong, australische Tennisspielerin
- 31. Juli: Howard Levy, Mundharmonikaspieler
- 1. August: Tommy Bolin, Gitarrist († 1976)
- 2. August: Joe Lynn Turner, Sänger der Rockbands Rainbow und Deep Purple
- 3. August: Hans Wilhelm Schlegel, deutscher Astronaut
- 5. August: Franz-Peter Hofmeister, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Catherine Hicks, US-Filmschauspielerin
- 7. August: Ajahn Brahm, buddhistischer Mönch
- 8. August: Lothar Alisch, deutscher Politiker († 2000)
- 8. August: Oshii Mamoru, japanischer Regisseur
- 9. August: Michaele Schreyer, EU-Kommissarin
- 11. August: Róža Domašcyna, sorbische Lyrikerin und Übersetzerin
- 12. August: Klaus Toppmöller, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 13. August: Angelika Krüger-Leißner, deutsche Politikerin
- 17. August: Konrad Weise, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 19. August: John Deacon, Bassist und Komponist der Rockband Queen
- 19. August: Jean-Luc Mélenchon, französischer sozialistischer Politiker
- 20. August: Kalle Pohl, deutscher Musiker und Komiker
- 20. August: Greg Bear, Science-Fiction-Autor
- 22. August: Hans-Joachim Flebbe, Unternehmer, Gründer der CinemaxX AG
- 23. August: Michael Kunzler, deutscher Theologe
- 23. August: Achmat Abdulchamidowitsch Kadyrow, Präsident der Republik Tschetschenien († 2004)
- 23. August: Noor von Jordanien, vierte Frau des Königs Hussein II
- 24. August: Rainer Gebauer, deutscher Fußballspieler
- 24. August: Danny Joe Brown, Sänger von Molly Hatchet († 2005)
- 26. August: Edward Witten, US-amerikanischer Physiker
- 27. August: Christof Wackernagel, deutscher Schauspieler und Autor; ehemaliger Terrorist der RAF
- 28. August: Dieter Bast, deutscher Fußballspieler
- 28. August: Barbara Hambly, US-amerikanische Fantasy-Autorin
- 30. August: Dana (Sängerin), erfolgreiche Sängerin und irische Politikerin
- 30. August: Timothy Bottoms, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. September: Paul Breitner, deutscher Fußballspieler
- 5. September: Michael Keaton, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. September: Zoltán Ribli, ungarischer Schach-Spieler
- 7. September: Julie Kavner, US-amerikanische Schauspielerin
- 9. September: Ramón Puerta, argentinischer Politiker
- 12. September: Bertie Ahern, Ministerpräsident der Republik Irland
- 15. September: Lisa Fitz, deutsche Kabarettistin
- 15. September: Johan Neeskens, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 15. September: Francesco Fortugno, italienischer Politiker († 2005)
- 17. September: Doro Pass-Weingartz, deutsche Politikerin
- 19. September: Erwin Steinhauer, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 20. September: Cornelia Behm, deutsche Politikerin, MdB
- 20. September: Guy Lafleur, kanadischer Eishockeyspieler
- 20. September: Javier Marías, spanischer Schriftsteller
- 21. September: Wolfgang Steinbach, deutscher Fußballspieler
- 21. September: Aslan Alijewitsch Maschadow, Präsident von Tschetschenien († 2005)
- 22. September: David Coverdale, britischer Hardrock-Sänger und Bandleader von Whitesnake
- 22. September: Wolfgang Petry, deutschsprachiger Musiker
- 23. September: Ulrich Petzold, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 24. September: Heinz Hoenig, deutscher Filmschauspieler
- 24. September: Ulrich Herbert, deutscher Historiker
- 25. September: Bob McAdoo, US-amerikanischer Basketballspieler
- 25. September: Mark Hamill, US-amerikanischer Schauspieler;StarWars
- 27. September: Meat Loaf, US-amerikanischer Rocksänger und Schauspieler
- 29. September: Maureen Caird, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2. Oktober: Sting, britischer Popstar
- 3. Oktober: Hans Bongartz, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 4. Oktober: Frank-Wolf Matthies, deutscher Schriftsteller
- 5. Oktober: Karen Allen, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Oktober: Bob Geldof, Irischer Musiker
- 6. Oktober: Hans-Jürgen Uhl, deutscher Politiker und MdB
- 7. Oktober: Enki Bilal, französischer Comic-Zeichner und Illustrator
- 8. Oktober: Jutta Haug, MdEP für die SPD
- 8. Oktober: Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender der deutschen Bundesagentur für Arbeit
- 9. Oktober: Mark Weber, Geschichtsrevisionist, Holocaustleugner
- 10. Oktober: Willi Brase, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Eugen Egner, deutscher Zeichner und Schriftsteller
- 11. Oktober: Jean-Jacques Goldman, französischer Komponist und Interpret
- 15. Oktober: Rafael Waganjan, armenischer Schachgroßmeister
- 15. Oktober: Heinz Schmitt, deutscher Politiker und MdB
- 15. Oktober: A. F. Th. van der Heijden, niederländischer Schriftsteller
- 15. Oktober: Roscoe Tanner, US-amerikanischer Tennisspieler
- 16. Oktober: Sibylle Pfeiffer, deutsche Politikerin
- 17. Oktober: Christoph Marthaler, Schweizer Regisseur
- 18. Oktober: Stephan Schwartz, deutscher Film-, Theater- und Fernsehschauspieler
- 20. Oktober: Hans-Georg Aschenbach, deutscher Skispringer
- 23. Oktober: Charly García, argentinischer Popstar
- 23. Oktober: Ingo Peter, deutscher Fußballtrainer
- 23. Oktober: Gerd Kische, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. Oktober: Chris von Rohr, Schweizer Rock-Musiker
- 26. Oktober: Bootsy Collins, US-amerikanischer Bassist
- 27. Oktober: K. K. Downing, Mitgründer und Gitarrist der Heavy Metal-Band Judas Priest
- 30. Oktober: Trilok Gurtu, Percussionist, Sänger und Komponist aus Indien
- 31. Oktober: Volker-Michael Anton, deutscher Fernschachgrossmeister
- 2. November: Alexander Schonath, deutscher Politiker
- 4. November: Dagmar Reim, deutsche Rundfunk-Intendantin
- 4. November: Carlo Fugazza, italienischer Karate-Meister
- 4. November: Cosey Fanny Tutti, Musiker, Künstler
- 4. November: Eugenio Torre, philippinischer Schachspieler
- 4. November: Traian Băsescu, rumänischer Politiker, Bürgermeister von Bukarest
- 5. November: Ulla Berkéwicz, deutsche Schriftstellerin
- 5. November: Hanns-Josef Ortheil, deutscher Schriftsteller
- 7. November: Christa Klass, deutsche Europaabgeordnete
- 11. November: Kim Peek, autistischer Inselbegabter, lieferte die Inspiration zum Film Rain Man mit Dustin Hoffman
- 15. November: Mike Mentzer, US-amerikanischer Profi-Bodybuilder
- 16. November: Bernd Lehmann, deutscher Geodät
- 17. November: Werner Hoyer, deutscher Politiker
- 17. November: Willi Stächele, deutscher Politiker und Minister für Ernährung in Baden-Württemberg
- 17. November: Jack Vettriano, Maler
- 18. November: Heinrich Schiff, Cellist und Dirigent aus Österreich
- 19. November: Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg
- 20. November: León Gieco, argentinischer Popstar
- 22. November: Bernd Herrmann, deutscher Leichtathlet
- 22. November: Kent Nagano, US-amerikanischer Dirigent
- 26. November: Ilona Staller, ehemalige ungarische Pornodarstellerin
- 26. November: Angelika Barbe, Gründungsmitglied der DDR-SPD, Bundestagsabgeordnete
- 26. November: Sulejman Tihić, Mitglied des rotierenden Staatspräsidiums von Bosnien und Herze

Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt (spanisch Ciudad de México) ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Mexiko und bildet den gleichnamigen Bundesdistrikt. Sie wird im Land daher oft als México DF oder kurz DF (DF = Distrito Federal, Bundesdistrikt) bezeichnet. Mexiko-Stadt hat 8.657.045 Einwohner in der eigentlichen Stadt und 22.095.047 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005). Die Metropolregion zählt zu den am schnellsten wachsenden der Erde. Das Wachstum geht sowohl auf Zuwanderung als auch auf eine hohe Geburtenrate zurück. Die Stadt ist Erzbischofssitz. Sie ist politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt sowie größter Verkehrsknotenpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Theatern, Museen und Baudenkmälern. Das Historische Zentrum und die Wassergärten im Stadtteil Xochimilco stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Der Name der Stadt

Die Mexikaner nennen ihre Hauptstadt meist México oder El D.F. ("El De Effe"). Wenn also von México die Rede ist, ist normalerweise die Stadt gemeint - geschrieben als México D.F. - Distrito Federal ist der Bundesdistrikt innerhalb des Bundesstaates México. Weniger häufig und meist nur in einem offiziellen Zusammenhang ist von La Ciudad de México die Rede. Das Land Mexiko erhielt wiederum seinen Namen von der jetzigen Hauptstadt, wird aber von seinen Bewohnern nur selten México genannt, meist ist von La República oder in Ansprachen von La Patria die Rede. Oft wird im Deutschen fälschlich die englische Bezeichnung Mexico City gebraucht.

Geografie

Geografische Lage

México Mexiko-Stadt liegt am südlichen Ende des 60 Kilometer langen und 100 Kilometer breiten Tals von Mexiko auf einer Höhe von durchschnittlich 2.308 Meter über dem Meeresspiegel und ist auf drei Seiten von Bergen umgeben – unter anderem von den berühmten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl sowie der Sierra Nevada. Aufgrund dieser Lage ist die Smoggefahr ständig sehr hoch. Der Bundesdistrikt hat eine Fläche von 1.479 Quadratkilometer. Die Metropolregion "Zona Metropolitana de la Ciudad de Mexico" (ZMCM), zu der neben der Hauptstadt 34 weitere Städte in der Umgebung gehören, hat eine Bodenfläche von 4.986 Quadratkilometer. Seit Jahrhunderten ist dieses Becken der Mittelpunkt des Landes, lange bevor von einer mexikanischen Nation die Rede sein konnte. Das Tal war einst von einer Anzahl Seen erfüllt, die die Spanier jedoch weitgehend trockenlegten. Sie wollten so die Hochwassergefahr nach den sommerlichen Niederschlägen verringern und neues Land zur Besiedlung schaffen. Doch der Boden der Stadt ist immer noch weich und lässt Mexiko-Stadt jährlich um etwa 25 Zentimeter absinken.

Geologie

Mexiko-Stadt befindet sich in einer durch Erdbeben gefährdeten Region, die regelmäßig von Erdstößen geringer bis mittler Intensität erschüttert wird. Am 19. September 1985 forderte ein verheerendes Erdbeben der Stärke 8,1 auf der Richterskala mit Epizentrum im 350 Kilometer entfernten Bundesstaat Michoacán offiziell 9.500 Tote, rund 30.000 Menschen wurden obdachlos. Nach Angaben der Rettungsmannschaften starben bis zu 45.000 Menschen. Insgesamt kam es an 2.800 Gebäuden zu Schäden, 880 von ihnen brachen zusammen. Die große Zahl der Opfer war unter anderem durch die mangelhafte Bauweise vieler Gebäude bedingt,zudem verstärkte der größtenteils weiche Untergrund der Hauptstadt die Schockwellen. Im Mittelpunkt eines noch zur Aztekenzeit abflußlosen und daher zur Versalzung neigenden Seebeckens liegt die Landeshauptstadt, die heute durch einen Entwässerungskanal mit dem Flußsystem des Pánuco in Verbindung steht. Das Tal befindet sich im südlichen Teil des Mexikanischen Hochlandes, das als Mesa Central bezeichnet wird. Es ist auch orografisch vom nördlichen sehr verschieden. Im Landschaftsbild überwiegt Gebirgscharakter. Waldbedeckte Vulkankegel, riesige Krater erloschener Vulkane, jähe Felsabstürze, die die Erosion in die Flanken des Gebirges gerissen hat, wechseln mit fruchtbaren, von vulkanischem Schutt erfüllten Hochebenen und Tälern. Dort liegt das Zentrum des Ackerbaus, dessen wichtigste Anbaufrüchte infolge der Lage in der Tierra Templada Bohnen, Mais, Weizen, Gemüse und Obst sind. Das gesamte Mexikanische Hochland birgt große Reichtümer an Blei, Kupfer, Zinn, Zinnober, Schwefel, Gold und Silber. Aus den Edelmetallen schufen die Azteken prächtigen Schmuck und andere Kunstgegenstände. Die Bitumenkohle, die in der Fortsetzung der Lignite von Texas und Coahuila auftritt, deckt den gesamten Kohlebedarf Mexikos.

Stadtgliederung

Texas Mexiko-Stadt gliedert sich in 16 Stadtbezirke (delegaciones): Álvaro Obregón, Azcapotzalco, Benito Juárez, Coyoacán, Cuajimalpa, Cuauhtémoc, Gustavo A. Madero, Iztacalco, Iztapalapa, Magdalena Contreras, Miguel Hidalgo, Milpa Alta, Tláhuac, Tlalpan, Venustiano Carranza und Xochimilco.

Klima

Die Stadt befindet sich aufgrund seiner Höhenlage in einer gemäßigten Klimazone. Nur im Sommer zwischen April und Juni wird es um die Mittagszeit sehr warm. Von Oktober bis Mai ist Trockenzeit und von Juni bis September Regenzeit, in der es meist zu kurzen und heftigen Schauern kommt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16,5 Grad Celsius, die jährliche Niederschlagsmenge 894 Millimeter im Mittel. Der wärmste Monat ist der Mai mit durchschnittlich 18,6 Grad Celsius, die kältesten Monate sind Dezember und Januar mit 13,8 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat August mit durchschnittlich 194 Millimetern, der wenigste im Januar mit zehn Millimetern im Mittel.

Geschichte

Aztekische Herrschaft

Celsius Die Gründung der Stadt unter dem Namen Tenochtitlán geht aztekischen Aufzeichnungen zufolge auf das Jahr 1325 zurück, als sich eine Schar von Nomaden aus dem Norden auf einer Insel im Texcoco-See ansiedelte. Die Azteken (eigentlich Méxica) ließen sich dort nach langen Jahren des Umherziehens, während derer sie sich von dem ernährten, was in festen Siedlungen freiwillig oder unfreiwillig zu bekommen war, nieder. Ihrer Überlieferung zufolge hatten sie von Huitzilopochtli den Auftrag erhalten, an der Stelle eine Stadt zu gründen, wo sie einen Adler fänden, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verspeiste. Sie fanden ihn - auf einer Insel mitten im See. Adler, Schlange und Kaktus bilden das Zentralmotiv der heutigen mexikanischen Flagge. Die tatsächliche Siedlungsgeschichte verlief jedoch vermutlich anders. Für die von Ort zu Ort getriebenen Méxica bedeuteten die kleinen Inseln inmitten des flachen Sees sicher in erster Linie einen guten strategischen Rückzugspunkt. Auf jeden Fall war die Stelle gut gewählt, denn der See versorgte sie mit Fisch, und der Boden der chinampas, der schwimmenden Gärten, die sie angelegt hatten, war überaus fruchtbar. Das wenige vorhandene Land hätte nicht ausgereicht, um die große Stadt zu ernähren, also wurden große Flöße gebaut und mit Erde beladen. Auf diesen im See gelegenen Nutzflächen züchtete man Blumen und Gemüse. Zwischen den Inseln und dem Festland wurden Dämme errichtet, die den Wasserstand des Sees regelten und so gebaut waren, dass die durch Brücken und Kanäle miteinander verbundenen Inseln im Notfall überflutet werden konnten. Zugbrücken schützten vor Angriffen (und verhinderten die Flucht). Die Stadt auf der Insel erstreckte sich bald über mehr als 13 Quadratkilometer. Die Azteken gingen daran, ihren Machtbereich auszudehnen. Zuerst unterwarfen sie mit Waffengewalt, Intrigen und mit Hilfe wechselnder Verbündeter das Hochtal. Hundert Jahre vor der Conquista geboten die Azteken bereits über ein riesiges Reich, in dem ein reger Warenaustausch herrschte und dem selbst einige der entlegensten Gebiete des Landes tributpflichtig waren.

Die Conquista

Conquista Im Jahre 1519 landete Hernán Cortés mit einer kleinen, nur aus ein paar hundert Männern bestehenden spanischen Armee an der Ostküste und machte sich zu seinem langen Marsch nach Tenochtitlán auf. Mehrere Umstände kamen ihm zugute: der Besitz von Feuerwaffen und der Schockeffekt, den die Reitpferde auslösten (da sie nie zuvor Pferde gesehen hatten, hielten die Indianer Tier und Reiter für ein Wesen), die Unterstützung durch Stämme, die mit den Azteken im Krieg lagen oder von diesen unterdrückt wurden, und das Zögern ihres Herrschers Moctezuma II., offenen Widerstand zu leisten. Der Aztekenherrscher, der schwere Niederlagen im Kampf gegen die Tarasken im Westen erlitten hatte, war ein grüblerischer, tiefreligiöser Mann, der in Cortés den weißhäuptigen, bärtigen Gott Quetzalcoatl zu erkennen glaubte, der zurückgekehrt war, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Also ließ er die Spanier am 8. November 1519 in die Stadt kommen; furchtsam zwar, aber mit großartigen Willkommenszeremonien. Cortés und seine Begleiter waren von dem Anblick der Aztekenhauptstadt überwältigt. Die 300.000 Einwohner zählende Stadt auf dem See mit ihren prächtigen Bauten konnte es durchaus mit jeder damaligen europäischen Großstadt aufnehmen. Dämme regulierten die Wasserwege zwischen den schönen, nach einem strengen Muster angelegten Steinhäusern. Zum "Dank" für die erwiesene Gastfreundschaft nahmen die Spanier Moctezuma gefangen, plünderten die Tempel und töteten viele Priester. In der Stadt wuchs bald die Unzufriedenheit über das passive Verhalten des Herrschers, und seine grausamen Gäste und Moctezuma wurden ermordet. Wenn man den spanischen Berichten glauben will, hat sein Volk ihn zu Tode gesteinigt, als er einen Aufstand wegen der ungebetenen Gäste zu verhindern suchte. Die Spanier wurden unter großen Verlusten aus der Stadt vertrieben. Cortés und einige seiner Männer entkamen und fanden bei ihren engsten Verbündeten unter den Einheimischen in Tlaxcala Schutz. Heimlich bauten sie neue Schiffe und konnten ihre Truppe neu formieren. Mit Unterstützung ihrer indianischen Partner hielten sie Tenochtitlán drei Monate lang belagert, bis sie schließlich am 13. August 1521 den verzweifelten, selbstmörderischen Widerstand der Azteken brechen und die Stadt einnehmen konnten. Die Erinnerung an diese Niederlage schmerzt im mexikanischen Geschichtsbewusstsein bis auf den heutigen Tag. Für Cortés hat man wenig übrig, aber die Indígenas, die ihn damals unterstützten, besonders Moctezuma und Malinche, die Dolmetscherin von Cortés, gelten als Unpersonen. Im ganzen Land ist nicht ein Moctezuma-Denkmal zu finden, wohingegen das Andenken an seinen Nachfolger Cuauhtémoc, den Anführer des Widerstandes, hoch in Ehren gehalten wird. Wie erbittert der Kampf um Tenochtitlán gewesen sein muss, zeigt sich daran, dass von der blühenden Aztekenmetropole kaum etwas übriggeblieben ist: "Alles was ich damals sah", schrieb Bernal Díaz, "wurde zertreten und vernichtet; kein Stein ist auf dem anderen geblieben.

Spanische und postkoloniale Zeit

Bernal Díaz Bernal Díaz Die siegreichen Spanier zerstörten systematisch jede sichtbare Erinnerung an die alte Kultur und erbauten dort, wo die großen Tempel standen, ihre Kirchen. Auf den Fundamenten des Herrscherpalastes wurde ein Palast für Cortés errichtet, zum Neubau wurden die Steine der Aztekenstadt verwendet. Als die Stadt weiter angewachsen war, legten sie den größten Teil des Lago de Texcoco trocken. Von dort unternahmen die Spanier Expeditionen und unterwarfen die amerikanischen Ureinwohner bis weit in den Norden in die heutigen USA und in den Süden bis nach Mittelamerika. Mexiko-Stadt wurde 1535 die Hauptstadt des Vizekönigreichs Neuspanien, das alle spanischen Provinzen in Amerika nördlich von Costa Rica, die karibischen Inseln und auch die Philippinen umfasste. Die spanische Kolonialherrschaft währte rund drei Jahrhunderte. 1810 kam es unter der Führung von Miguel Hidalgo und José María Morelos zum Unabhängigkeitskrieg, der 1821 mit die Einnahme der Stadt durch Rebellen unter der Führung von Agustín de Iturbide siegreich beendet wurde. Am 21. Juli 1822 erfolgte seine Ernennung zum Kaiser. Am 14. September 1847 wurde Mexiko-Stadt im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg von den US-Streitkräften unter General Winfield Scott eingenommen und fünf Monate lang besetzt. Von 1863 bis 1867 ist die Stadt von Kaiser Maximilian und der französischen Armee regiert worden. Der 1858 zum Präsidenten gewählte Benito Juárez vertrieb 1866 die Franzosen mit Hilfe der USA aus Mexiko-Stadt und dem ganzen Land. Nach dem Sieg über die Franzosen überwachte er 1867 persönlich die standrechtliche Exekution von Kaiser Maximilian I. in Querétaro, den Napoleon III. als Statthalter 1864 eingesetzt hatte und übernahm die Regierungsgeschäfte in Mexiko-Stadt. Um 1875 umfasste die Stadt kaum mehr als das Gelände des um den Zócalo und die Alameda. Das Schloss Chapultepec, Coyoacán, San Ángel und die Basílica de Guadelupe - inzwischen weit im Inneren der Stadt gelegen - waren damals von Feldern und den letzten noch verbliebenen Seen umgeben. Doch die Stadt zeigte schon die ersten Züge ihrer heutigen Form: der Paseo de la Reforma verband bereits Chapultepec mit der Innenstadt, und die zunehmende Einwohnerschaft quoll über den kolonialen Stadtkern hinaus. Von Ende 1870 bis 1911 ließ sich der Diktator Porfirio Díaz mittels eines zuvor nie dagewesenen Bauprogrammes selbst ein Denkmal setzen. Straßenbahnlinien wurden errichtet sowie die letzten Reste des Lago de Texcoco am Stadtrand trockengelegt. Diese Maßnahmen brachten ein weiteres Anwachsen der Bevölkerung mit sich und bei Ausbruch der Revolution im Jahre 1910 besaß La Ciudad de México mehr als 700.000 Einwohner.

Die neuzeitliche Stadt

Porfirio Díaz Über das Gebiet des trockengelegten Sees hinaus dehnte sich die Stadt allmählich aus. Für eine moderne Stadt war die Lage in vieler Hinsicht ungünstig. In den unzureichend trockengelegten Sümpfen wohnte das Fieber, und die indianische Bevölkerung wude immer wieder von aus Europa eingeschleppten Seuchen dahingerafft. Viele Gebäude sackten über die Jahrzehnte wegen des weichen, sumpfigen Untergrunds ab, und die regelmäßig auftretenden Erdbeben helfen bei der Zerstörung noch kräftig nach. Im Zentrum stößt man auf alte in den Boden versunkene Kirchen und Wohnhäuser. Während der Revolution verloren fast zwei Millionen Mexikaner ihr Leben und eine noch viel größere Zahl ihr Eigentum und ihre Existenzgrundlage. Tausende Verzweifelter flüchteten in die sich schnell industrialisierende Hauptstadt auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen. Zwischen 1920 und 1940 verdoppelte sich die Einwohnerzahl der Stadt auf 1,8 Millionen, in der Infrastruktur klafften riesige Löcher und die sozialen Probleme verschärften sich. An der Plaza de las Tres Culturas zeigte sich am 2. Oktober 1968 der Staat von seiner grausamsten Seite. Truppen und Panzer gingen gegen fast 250.000 demonstrierende Studenten vor. Es war der Höhepunkt monatelanger Studentenproteste gegen die schlechten sozialen Verhältnisse, miserablen Unterrichtsbedingungen und demokratischen Defizite der de facto diktatorischen Regierung der Einheitspartei PRI (Partido de la Revolución Institucionalizada). Da nur noch zehn Tage bis zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele von Mexiko-Stadt fehlten, wurde der Aufruhr mit brutaler Gewalt unterdrückt. Die Zahl der Todesopfer belief sich nach offiziellen Verlautbarungen auf 30, nach Aussagen der Studenten auf über 500. 1968 hatte die Stadt eine Einwohnerzahl von sechs Millionen erreicht. Der Bau von Häusern konnte gar nicht so schnell vollzogen werden, das er mit dem jährlichen Bevölkerungszuwachs von sieben Prozent hätte mithalten können, und viele Menschen konnten sich keine Häuser leisten, was die Entwicklung riesiger Slums mit selbst gezimmerten Elendshütten zur Folge hatte. Die meisten hatten weder Wasser noch Sanitäranlagen, die diesen Namen verdienten. Die Versuche der Behörden, das Los der Slum-Bewohner durch Verbesserung der Infrastruktur zu erleichtern, wurden, kaum das eine Siedlung an die Strom- und Wasserversorgung angeschlossen war, mit einer neuen Ansiedlung von Hütten dahinter belohnt. Des Weiteren konnte das öffentliche Verkehrsnetz mit der wuchernden Stadt nicht Schritt halten, und schließlich wurde Ende der 1960er Jahre mit dem Bau einer U-Bahn begonnen. Im Jahre 2000 wurde der 175. U-Bahnhof eingeweiht, und weitere U-Bahnstationen sind geplant. Das Wachstum hält an: Laut Schätzungen kommen jeden Tag tausend Zuzügler in die Stadt, deren Grenzen inzwischen die des Distrito Federal gesprengt haben und in den Bundesstaat México hineinreichen. Als eine der am dichtesten besiedelten Metropolregionen der Welt wird sie unweigerlich von zahlreichen sozialen und strukturellen Problemen geplagt, deren Lösung in naher Zukunft wohl nicht bevorsteht.

Einwohnerentwicklung

Metropolregion Mexiko-Stadt ist heute mit ihren 8,7 Millionen Einwohnern im Distrito Federal die zweitgrößte Stadt Lateinamerikas und mit 22,1 Millionen Menschen in der Agglomeration die drittgrößte Metropolregion der Welt. Die Bevölkerungsdichte in der Stadt beträgt 5.853 Einwohner pro Quadratkilometer, im Ballungsraum 4.431. Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Distrito Federal mit fest definierter Stadtgrenze seit einigen Jahren nahezu keine Bevölkerungszunahme mehr zulässt. Doch das war nicht immer so. Sehr deutlich zeigt sich in Mexiko-Stadt die Entwicklung der Verstädterung in den letzten Jahren. Noch 1950 hatte Mexiko-Stadt gerade einmal 3,1 Millionen Einwohner. Im Jahre 1970 waren es schon 6,9 Millionen Menschen und die Zuwachsrate des Ballungsgebietes lag bei etwa eine Million Menschen pro Jahr. Mexiko-Stadt ist seit der Stadtgründung im Jahre 1521 der Sitz der spanischen Vizekönige und erhielt dadurch ihre Stellung als Primatstadt: sie ist noch heute gleichzeitig Hauptstadt und Knotenpunkt für die bedeutendsten politischen und wirtschaftlichen Ereignisse des Landes. Doch erst durch eine bessere Versorgung der Menschen (zum Beispiel im Gesundheitswesen) und die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann der Zustrom von Menschen aus dem Umland in die Stadt. Heute ist das städtische Wachstum kaum noch kontrollierbar. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1889 handelt es sich meist um Schätzungen, von 1895 bis 2000 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne den Vorortgürtel.

Entwicklung der Wohnsituation

2005 Im Jahre 1824 unterteilte man Mexiko-Stadt in die eigentliche Stadt und den darum liegenden Bezirk, genannt "Zona Metropolitana de la Ciudad de Mexico" (ZMCM). Dieser Bezirk hatte zum damaligen Zeitpunkt eine Größe von 1.479 Quadratkilometer, über dessen Grenzen die Stadt aber schon längst wieder hinaus gewachsen ist. Mexiko-Stadt selbst umfasst die im Stadtkern dicht besiedelten Gebiete, mit einem Wachstum von 1,8 Prozent pro Jahr. Die ZMCM jedoch beinhaltet die Randgebiete, in die zahlreiche Menschen aus dem Stadtkern abwandern. Das jährliche Wachstum in diesen Stadtbezirken liegt bei unter vier Prozent pro Jahr. Sehr deutlich fällt in Mexiko-Stadt die Verteilung der Bevölkerung in wohlhabende und sozial schwache Stadtviertel auf: schon früh siedelten sich im Westen der Stadt die Menschen der Oberschicht an. Diese Gegend wurde zum bevorzugten Wohngebiet durch Kaiser Maximilian, der im 400 Hektar großen Park von Chaupultepec 1864 ein Schloss baute. Noch heute leben im Westen die Wohlhabenden, viele Hotels, Banken und Versicherungen haben sich dort niedergelassen. Der Norden jedoch zählt als großes Industriegebiet: zahlreiche Industriebetriebe und mehrere Arbeiterviertel findet man hier vor. Der Osten ist das Wohngebiet der sozial schwachen Bevölkerung (Pepenadores). Die Unterschicht lebt auf dem Boden des trockengefallenen Texcoco-Sees, von dem oft durch den ungünstigen Wind sehr viel Staub in die armen Viertel der Stadt getragen wird.

Politik

Texcoco und der frühere Gouverneur Arturo Montiel (rechts) im Juni 2003.]] Regierungschef von Mexiko-Stadt ist seit Juli 2005 Alejandro Encinas von der Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Das Stadtoberhaupt wird seit der Änderung der Verfassung im Jahre 1996 von der Bevölkerung frei gewählt. Seit 1. Januar 1929 gibt es einen Regierungschef. Vorher wurde Mexiko-Stadt seit der Schaffung des Bundesdistrikts am 18. November 1824 von einem Gouverneur regiert, zwischen 1837 und 1848, als die Stadt administrativ zum Bundesstaat México gehörte, von einem Präfekten. Im Jahre 1903 umfasste der Bundesbezirk neben Mexiko-Stadt noch 22 weitere Gemeinden, diese wurden 1928 zu anfänglich zwölf, aktuell 16 Verwaltungsbezirken "Delegaciones" aufgeteilt. Die Bezirke sind die eigentlichen Verwaltungskörper in Mexiko-Stadt. Sie werden durch gewählte "Jefes Delegaciones" repräsentiert und geführt. Ihre Einrichtung geht auf eine Verwaltungsreform aus dem Jahre 1982 zurück, deren Ziel es war, durch Dezentralisierung eine effizientere Verwaltung zu erreichen. Die Verwaltungsbezirke integrieren die historischen Gemeindezentren des Distrito Federal. Die oberste Regierungsgewalt im Bundesbezirk lag bis in die 1990er Jahre in den Händen des "Departamento del Distrito Federal" (DDF), eines durch die mexikanische Bundesregierung kontrollierten Amtes. Seit 5. Dezember 1997 gibt es jedoch einen direkt gewählten "Jefe del Gobierno del Distrito Federal" (Regierungschef des Bundesdistrikts, umgangssprachlich auch als Bürgermeister von Mexiko-Stadt bezeichnet) und ein "Asamblea Legislativa del Distrito Federal" (Parlament des Bundesdistrikts). Die Hauptstadt ist damit hinsichtlich den übrigen mexikanischen Bundesstaaten gleichgesetzt. Seit 5. Dezember 2000 war Andrés Manuel López Obrador Regierungschef (Jefe de Gobierno) des Bundesdistrikts. Von diesem Posten trat er am 29. Juli 2005 zurück, um im Jahr 2006 für das Amt des Präsidenten von Mexiko zu kandidieren. Er gilt als aussichtsreicher Kandidat. Die Bürgermeisterwahlen in Mexiko-Stadt gewann er nur sehr knapp. Hohes Ansehen unter den Bürgern verschaffte er sich aber mit umfassenden sozialen Maßnahmen, welche in vielen Bereichen die größte Not lindern sollten und ihn zum beliebtesten Politiker Mexikos machten. Politisch muss er der neuen südamerikanischen Linken zugerechnet werden, zu der auch die Präsidenten Venezuelas und Brasiliens, Hugo Chávez und Luiz Inácio Lula da Silva gehören.

Städtepartnerschaften

Mexiko-Stadt unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Luiz Inácio Lula da Silva Mexiko-Stadt besitzt eine der reichsten Theaterszenen weltweit. Das mexikanische Theater übernimmt eine aufklärerische und gesellschaftspolitische Funktion, die durch ein breites Spektrum von zeitgenössischen Dramatikern repräsentiert wird. Eines der bekanntesten Theater der Stadt ist der "Palacio de Bellas Artes" (Palast der Schönen Künste), erbaut zwischen 1904 und 1934 an der Ostseite der Alameda Central. Es ist das wichtigste Kulturzentrum im Herzen der Stadt (Theater, Tanz, Oper, Kunstausstellungen). Die dortigen Darbietungen des nationalen Folkloreballetts (Ballett Nacional Folklórico) sind ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. Das Ballett hat bereits weltweiten Ruhm erlangt. Es besteht aus Tänzern aus allen Landesteilen, und seine hervorragende Choreografie ist durchsetzt mit mexikanischen Tänzen, Musik und Gesang. Zum Programm gehören einige der bekanntesten traditionellen Tänze.

Museen

Folklore Mexiko-Stadt hat zahlreiche Museen, darunter das "Museo Nacional de Antropología" (Anthropologisches Nationalmuseum), das "Museo Nacional de Arte" (Nationales Kunstmuseum) und das "Museo Rufino Tamayo". Das "Museo Nacional de Antropología" im Chapultepec-Park beherbergt die wichtigste Sammlung des präkolumbischen Erbes Mexikos und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen weltweit. Das gegenwärtige Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Pedro Ramírez Vázquez entworfen und 1964 eröffnet. Die Ausstellungshallen sind rings um einen Innenhof angelegt, der zur Hälfte von einem gewaltigen, rechteckigen "Regenschirm" aus Leichtmetall überdacht wird. Eine einzige Betonsäule inmitten eines künstlichen Wasserfalls bildet die Stütze des Daches. Die Hallen sind von Gärten umgeben, die als Ausstellungsfläche unter freiem Himmel ins Museumsgeschehen einbezogen sind. Das "Museo Nacional de A