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| Freedom 7 |
Freedom 7Die Mercury-Redstone 3 (MR-3) Mission am 5. Mai 1961 gilt nach Juri Gagarins Flug (12. April 1961) als der zweite bemannte Flug in der Geschichte der Raumfahrt. Alan B. Shepard war damit der erste US-Amerikaner außerhalb der Erdatmosphäre.
__TOC__
Die Mercury-Kapsel Freedom 7 vollzog allerdings nur einen ballistischen Flug. Ein Erreichen des Erdorbits war bei dieser Mission noch nicht geplant.
- Erreichte Höhe: 187,4 km (116,5 Meilen)
- Reichweite: 487,3 km (302,8 Meilen)
- max. Geschwindigkeit: 8262 km/h (5134 mph)
Fünfzehn Minuten vor dem geplanten Startzeitpunkt wurde der Countdown unterbrochen. Es waren viele Wolken am Himmel über Cape Canaveral aufgezogen, so dass eine fotografische Überwachung des Flugs nicht mehr möglich war. Nach 52 Minuten klarte der Himmel auf und der Countdown konnte fortgesetzt werden.
Nach dem Start verlief nach Alan B. Shepards Aussage der Flug sehr ruhig. Nach 45 Sekunden setzten Vibrationen ein, diese waren bedingt durch das Erreichen der Schallgeschwindigkeit (Mach 1) und dem damit verbundenen Durchbrechen der Schallmauer. Der Flug stabilisierte sich wieder nach 88 Sekunden. Die Redstone Rakete wurde nach knapp zweieinhalb Minuten von der Kapsel getrennt.
Nach 15 Minuten und 22 Sekunden Gesamtflugdauer wasserte Freedom 7 im Atlantik. Helikopter holten Shepard und die Freedom 7 nach 11 Minuten an Bord des Flugzeugträgers USS Lake Champlain. Dort wurde er sofort medizinisch untersucht. Shepard befand sich in ausgezeichneter Kondition und empfand den Flug als körperlich problemlos.
US-Präsident John F. Kennedy, der den Flug wie viele andere US-Amerikaner im Fernsehen verfolgt hatte, rief Shepard noch an Bord an und beglückwünschte ihn zu seinem großen Erfolg.
Alan B. Shepard nahm später auch am Apollo-Projekt teil und landete als Missionskommandant mit Apollo 14 auf dem Mond.
Galerie
Bild:Mercury - Start von Freedom 7.jpg|Start von Freedom 7
Bild:Watching Shepards first flight.jpg|Präsident Kennedy und Frau, Vizepräsident Johnson und einige Militärs beobachten den Flug am Fernsehen
Bild:Mercury3_-_Shepard_an_Bord_der_U.S._Champlain.jpg|Shepard an Bord der U.S. Lake Champlain
Weblinks
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/SP-4201/ch11-4.htm Shepards Flug (englisch)]
Kategorie:Mercury-Programm
5. MaiDer 5. Mai ist der 125. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 126. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 240 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1864 - Die Schlacht in der Wilderness während des Amerikanischen Bürgerkriegs beginnt.
Politik
Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1389 - Kaiser Wenzel von Luxemburg erlässt auf dem Reichstag in Eger den Landfrieden von Eger.
- 1933 - Die norwegische Besetzung von Teilen Grönlands wird vom internationalen Gerichtshof in Den Haag für rechtswidrig erklärt.
- 1945 - Das KZ Mauthausen wird als letztes Konzentrationslager des Dritten Reichs von alliierten Soldaten befreit.
- 1945 - In Dänemark und den Niederlande endet die Besetzung durch das Dritte Reich
- [1945.]Ende der Geisel-Odyssee im Hochpustertal(wie die Wehrmacht in Südtirol 139 prominente KZ-Häftlinge aus den Händen der SS befreit. Bericht siehe Niederdorf (Südtirol)
- 1949 - Gründung des Europarates.
- 1950 - Thailand. Krönung von König Bhumibol Adulyadej
- 1955 - Die Pariser Verträge treten in Kraft. Damit erhält die Bundesrepublik Deutschland die Souveränität - die absolute Souveränität allerdings erst 1990.
- 1960 - Ahmadou Ahidjo wird erster Präsident der Republik Kamerun
- 1985 - US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Kohl ehren in Bitburg gefallene deutsche Soldaten, unter denen auch Angehörige der Waffen-SS sind.
- 1992 - Bulgarien wird in den Europarat aufgenommen
- 1993 - Kirgisistan gibt sich eine neue Verfassung
- 1996 - Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 1999 - Indonesien schließt Waffenstillstand mit Ost-Timor.
- 2002 - Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac wird in seinem Amt bestätigt.
- 2005 - Einen Tag vor seinem 52. Geburtstag machen 35,2% der britischen Wähler Premierminister Tony Blair ihr Geburtstagsgeschenk: Aufgrund des geltenden einfachen Mehrheitswahlrechts kann er mit seiner Labour Party erneut eine absolute Mehrheit der Sitze erringen und zum dritten Mal hintereinander die Wahlen zum House of Commons gewinnen.
Wirtschaft
- 1992 - Georgien wird Mitglied im Internationalen Währungsfond (IWF)
Wissenschaft, Technik
- 2000 - Alle Planeten des Sonnensystems außer der Erde stehen in einer Reihe auf der uns gegenüber liegenden Seite der Sonne. Dies war der Anlass für zahlreiche Weltuntergangstheorien.
Kultur
- 1883 - Uraufführung der Oper Henri VIII. von Camille Saint-Saëns an der Grand Opéra de Paris.
- 1909 - Uraufführung der komischen Oper Robins Ende von Eduard Künneke am Nationaltheater in Mannheim.
- 1990 - Uraufführung des musikalischen Dramas Das verratene Meer von Hans Werner Henze in Berlin.
- 1995 - Ray Santilli veröffentlicht erstmalig einen Film (so genannter Santilli-Film), der die angebliche Autopsie eines Außerirdischen dokumentiert, und löst damit eine breite Debatte um Außerirdische aus.
- 2005 - Das Datum 05.05.05 veranlasst ungewöhnlich viele Paare, diesen Tag für ihre Heirat zu wählen - nicht nur weil man diesen Hochzeitstag kaum vergessen kann. Doch nicht alle kommen zum Zug: der 5. Mai fällt auf Christi Himmelfahrt und manches Standesamt bleibt zu. Glücklicherweise gibt es 2 Wochen später eine fast noch schönere Schnapszahl: den 20.05.2005, an dem viele Ämter Sonderschicht machen.
Religion
Katastrophen
- 1842 - Eine Feuersbrunst in Hamburg wütet vier Tage lang. 1700 Häuser werden zerstört, ca. 50 Tote, 20.000 Obdachlose.
- 1865 - Großer Brand in Oberstdorf: Eine Feuersbrunst vernichtet am 5. und am 6. Mai zwei Drittel der Gebäude des Ortes.
- 1972 - Palermo: Eine Douglas DC-8 der Alitalia prallt während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 115 Personen an Bord sterben.
- 1998 - Amazonas, Peru. Absturz einer Boeing 737 der Luftwaffe. 74 Menschen sterben, 13 werden gerettet.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1966 - Als erste deutsche Mannschaft gewinnt Borussia Dortmund einen Fußball-Europapokal. Das Team gewinnt in Glasgow mit 2:1 gegen den FC Liverpool und sichert sich so den Cup der Pokalsieger.
Geboren
FC Liverpool
- 867 - Uda (Kaiser), 59. Kaiser von Japan
- 1210 - Alfons III. (Portugal), König von Portugal
- 1493 - Alessandro Pasqualini, italienischer Architekt
- 1626 - Sigmund von Birken, deutscher Schriftsteller
- 1659 - Hans Karl Graf von Königsmarck, deutsch-schwedischer Offizier, protestantischer Malteserritter und Abenteurer
Malteserritter
- 1747 - Leopold II. (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1748 - Francesco Azopardi, maltesischer Komponist
- 1749 - Jean Frédéric Edelmann, elsässischer Komponist
- 1798 - Christian Friedrich Scherenberg, deutscher Dichter
- 1813 - Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph
- 1815 - Eugène Marin Labiche, bedeutender französischer Lustspieldichter
- 1818 - Karl Marx, deutscher Philosoph und Politiker
- 1819 - Stanislaw Moniuszko, polnischer Komponist
- 1820 - Sergei Michailowitsch Solowjow, russischer Geschichtsschreiber
- 1825 - Wilhelm Hertenstein, schweizerischer Politiker
- 1826 - Eugénie de Montijo, französische Kaiserin
- 1828 - Albert Marth, deutscher Astronom
- 1832 - Lazarus Immanuel Fuchs, deutscher Mathematiker
- 1833 - Ferdinand von Richthofen, deutscher Geograf und Forschungsreisender
- 1846 - Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1905
- 1849 - Ansgar von Reichenbach und Steegen, Forschungsreisender, Mäzen, Philanthrop und Esoteriker
- 1849 - Sergei Iwanowitsch Mosin, russischer Waffenkonstrukteur
- 1852 - Pietro Gasparri, italienischer Theologe
- 1857 - António Teixeira de Sousa, portugiesischer Politiker
- 1864 - Hans Gerhard Gräf, deutscher Goethe-Forscher
- 1869 - Hans Pfitzner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1870 - Erdmann Graeser, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Henry Benrath,deutscher Lyriker, Erzähler und Essayist
- 1882 - Douglas Mawson, britisch-australischer Antarktisforscher
- 1882 - Sylvia Pankhurst, britische Schriftstellerin
- 1882 - Albert H. Rausch, deutscher Schriftsteller
- 1883 - Rudolf Spielmann, österreichischer Schachgroßmeister
- 1888 - Cuno Raabe, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1893 - Joseph Maria Lutz, deutscher Schriftsteller
- 1897 - Kenneth Burke, US-amerikanischer Literaturtheoretiker
- 1894 - August Dvorak, Psychologe und Pädagogikprofessor
- 1901 - Blind Willie McTell, US-amerikanischer Musiker
- 1906 - Waldemar Bloch, österreichischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge
- 1909 - James Mason, englischer Filmschauspieler
- 1910 - Leo Lionni, Grafiker, Maler und Buchautor
- 1910 - Otto Wilhelm von Vacano, deutscher Archäologe
- 1911 - Andor Lilienthal, ungarischer Schachgroßmeister
- 1914 - Tyrone Power, US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler
- 1918 - Dino 7 Cordas, brasilianischer Virtuose auf der siebensaitigen Gitarre
- 1919 - Georgios Papadopoulos, griechischer Oberst und Militärdiktator
- 1921 - Arthur L. Schawlow, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger für Physik 1981
- 1925 - Eddi Arent, deutscher Schauspieler
- 1925 - Walter Deuss, deutscher Unternehmer
- 1927 - Charles Rosen, US-amerikanischer Pianist und Musiktheoretiker
- 1927 - Manfred Eigen, deutscher Biophysiker und Nobelpreisträger für Chemie (1927)
- 1934 - Ace Cannon, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Alfred Freiherr von Oppenheim, deutscher Privatbankier
- 1937 - Johnnie Taylor, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Dieter Wiesmann, schweizerischer Liedermacher und Apotheker
- 1939 - Karl-Heinz Wildmoser, Münchener Großgastronom
- 1940 - Jürgen Anbuhl, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1942 - Peter Rubin, deutscher Sänger
- 1942 - Tammy Wynette, US-amerikanische Sängerin
- 1943 - Michael Palin, britischer Schauspieler und Sänger
- 1944 - Jean-Pierre Léaud, französischer Schauspieler
- 1944 - John Rhys-Davies, britischer Schauspieler
- 1948 - Bill Ward, britischer Musiker
- 1950 - Morton Rhue, amerikanischer Autor
- 1950 - Eddy Amoo, britischer Musiker
- 1950 - Maggie MacNeal, niederländische Sängerin
- 1958 - Elke Ferner, deutscher Politiker
- 1959 - Ian McCulloch, britischer Musiker
- 1962 - Kevin Paul Mooney, britischer Musiker
- 1962 - Stefan Wenzel, deutscher Politiker
- 1964 - Heike Henkel, deutsche Leichtathletin
- 1965 - Mark Keller, deutscher Schauspieler
- 1966 - Axel Fischer, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1968 - Dariusz Michalczewski, polnischer Boxer
- 1970 - Olimpiada Iwanowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1977 - Jessica Schwarz, deutsche Schauspielerin
- 1988 - Skye Sweetnam, kanadische Rocksängerin
Gestorben
Skye Sweetnam
- 959 - Gerberga von Sachsen, Königin von Frankreich und Schwester von Otto I. (HRR)
- 1038 - Godehard von Hildesheim (St. Gotthard), Abt, Bischof
- 1061 - Humbert von Silva Candida, Theologe, Kardinal und Benediktiner
- 1194 - Kasimir II., Herzog von Polen
- 1320 - Peter von Aspelt, Erzbischof von Mainz
- 1525 - Friedrich III., auch Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen
- 1553 - Erasmus Alber, deutscher Theologe, Reformator und Dichter
- 1636 - Tobias Hübner, Kammer- und Justizrat des Fürsten Johann Kasimir
- 1652 - Philipp Wilhelm von Innhausen und Knyphausen, ostfriesischer Kommunalpolitiker
- 1705 - Leopold I., seit 1658 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1807 - P.D.Q. Bach, deutscher (fiktionaler) Komponist
- 1808 - David Gilly, deutscher Architekt und Baumeister in Preußen
- 1821 - Napoléon Bonaparte, französischer Kaiser
- 1822 - Schack Hermann Ewald, deutscher Hofbeamter und Publizist
- 1827 - Friedrich August I., Kurfürst und König von Sachsen
- 1837 - Niccolò Zingarelli, italienischer Komponist
- 1838 - Johann Baptist Heinrich, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Mainz
- 1859 - Peter Gustav Lejeune Dirichlet, deutscher Mathematiker
- 1860 - Nikolaus Nack, Kaufmann und Politiker
- 1881 - Adalbert Kuhn, deutscher Indogermanist und Mythologe
- 1885 - Lauro Rossi, italienischer Komponist
- 1892 - August Wilhelm von Hofmann, deutscher Chemiker
- 1900 - Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski, russischer Marinemaler
- 1902 - Bret Harte, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1911 - Gustav Haarmann, deutscher Politiker
- 1927 - Franziska Tiburtius, deutsche Ärztin und Frauenrechtlerin
- 1927 - Nathan Stein, erste deutscher jüdischer Gerichtspräsident
- 1930 - Otto Nußbaumer, österreichischer Physiker und Rundfunkpionier
- 1933 - Stephan Kekulé von Stradonitz, deutscher Jurist und Privatgelehrter, Genealoge
- 1936 - Eva von der Osten, Sopranistin
- 1944 - Bertha Benz, deutsche Automobilpionierin, Ehefrau von Carl Benz
- 1945 - Fedor von Bock, deutscher Generalfeldmarschall, Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe im 2. Weltkrieg
- 1945 - Franz Hofer, deutscher Filmregisseur
- 1949 - Carlo Felice Trossi, italienischer Rennfahrer
- 1952 - Alberto Savinio, italienischer Schriftsteller und Maler
- 1957 - Michail Fabianowitsch Gnessin, russischer Komponist
- 1959 - Carlos Saavedra Lamas, argentinischer Politiker und Nobelpreisträger
- 1961 - Klaus Conrad, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1965 - Otto Kneipp, deutscher Politiker
- 1972 - Gary Davis, US-amerikanischer Musiker
- 1972 - Reverend Gary Davis, einflussreicher und technisch herausragender Blues-Gitarrist
- 1973 - Helmut Bazille, deutscher Politiker und MdB
- 1977 - Ludwig Erhard, deutscher Politiker, Bundesminister und Bundeskanzler
- 1980 - Siegfried Böhm, SED-Funktionär und Minister der Finanzen der DDR
- 1982 - Irmgard Keun, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin
- 1983 - John Williams, britischer Schauspieler
- 1983 - Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler
- 1984 - Just Göbel, niederländischer Fußballspieler
- 1986 - Käthe Haack, deutsche Schauspielerin
- 1989 - Wolfgang Neuss, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 1990 - Kurt Gregor, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR
- 1990 - Walter Bruch, Pionier des deutschen Fernsehens
- 1991 - Hermann Kopf, deutscher Politiker und MdB
- 1995 - Michail Moissejewitsch Botwinnik, russischer Schach-Großmeister
- 2002 - Hugo Banzer Suárez, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 2003 - Walter Sisulu, südafrikanischer Politiker und Antiapartheid-Kämpfer
- 2004 - Hans Scheuerl, Professor der Erziehungswissenschaft
- 2004 - Werner Sanß, Theologe, Friedensaktivist
- 2005 - Christian Speck, Schweizer Politiker, SVP
Feier- und Gedenktage
- Europatag seit 1964 zur Feier der Gründung des Europarats am 5. Mai 1949. (vgl. 9. Mai)
- Japan - Kindertag
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Godehard, Bischof von Hildesheim (katholisch, evangelisch)
- Cinco de mayo (Mexiko)
Siehe auch
- 4. Mai - 6. Mai
- 5. April - 5. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0505
ja:5月5日
ko:5월 5일
simple:May 5
th:5 พฤษภาคม
Juri Gagarin
Der sowjetische Kosmonaut Oberst Juri Alexejewitsch Gagarin (russisch Юрий Алексеевич Гагарин, wiss. Transliteration Jurij Alekseevič Gagarin; - 9. März 1934 in Kluschino bei Smolensk, Russische SFSR; † 27. März 1968 bei Nowosolowo, ebd.) war der erste Mensch im Weltall.
Biografisches
Gagarins Vater war Zimmermann, die Mutter Kolchosbäuerin. Die Familie lebte im Dorf Kluschino. Er hatte zwei Brüder und eine Schwester. Gagarin wurde 1941 in die Dorfschule von Kluschino eingeschult. Sein Schulbesuch wurde durch den Zweiten Weltkrieg und die Besatzung des Dorfes durch deutsche Soldaten unterbrochen. Seine Schwester und einer seiner Brüder wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt, kehrten aber nach dem Krieg wohlbehalten zurück. In die Zeit des Krieges fällt auch ein angeblich prägendes Erlebnis, das in der Vorbildliteratur zu Gagarin stets erwähnt wird: Gagarin soll gesehen haben, wie ein sowjetischer Jagdflieger in seiner Nähe landete, um einen anderen, notgelandeten Flieger mitzunehmen und so vor deutscher Gefangenschaft zu retten. Nach einem Umzug in die Stadt Gschatsk besuchte Gagarin die Mittelschule. 1951 beendete er eine zweijährige Ausbildung an einer Handwerkerschule in Luberzy mit der Facharbeiterprüfung als Gießer. Anschließend studierte er am Industrietechnikum in Saratow und erhielt dort ein Diplom als Gießereitechniker.
Während des Studiums wurde er Mitglied des Aeroklubs in Saratow und bestand seine erste Flugprüfung am 3. Juni 1955. Im gleichen Jahr wurde er in die Fliegerschule in Orenburg aufgenommen. Am 7. November 1957 wurde Gagarin zum Leutnant befördert. Ebenfalls im Jahr 1957 heiratete er die Ärztin Valentina Gorjatschowa. Von 1957 bis 1959 diente Gagarin in der sowjetischen Luftwaffe. Sein Geschwader war am Polarkreis stationiert. Hier wurde Gagarin Mitglied der KPdSU. 1959 wurde seine Tochter Jelena geboren, am 12. März 1961, genau ein Monat vor seinem Raumflug, seine zweite Tochter Galja.
1961
1960 wurde Gagarin als potenzieller Kosmonaut ausgewählt und erhielt von März 1960 bis Januar 1961 eine entsprechende Ausbildung. Er wurde vor allem wegen seines ruhigen Temperaments als einer von 20 möglichen Kandidaten ausgewählt, um als erster Mensch die Erde zu verlassen. Am 12. April 1961 absolvierte er mit seiner Raumkapsel Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei in 108 Minuten einmal die Erde.
Gagarin war bis 1963 Kommandeur der sowjetischen Kosmonautengruppe und studierte danach an der Schukowsky-Akademie. Am 27. März 1968 verunglückte er bei einem Übungsflug mit einer MiG-15 tödlich. Sein Grab befindet sich auf dem Ehrenfriedhof (Roter Platz) in Moskau.
Würdigungen
Noch während des Raumfluges wurde Gagarin vom Oberleutnant (Старший лейтенант) zum Major (Майор) befördert. Nach seiner erfolgreichen Landung bei Saratow wurde Gagarin, nun in der ganzen Welt bekannt, insbesondere in den Ländern des Ostblocks ein Idol. Dazu trug nicht zuletzt eine ganze Reihe in der Sowjetunion erschienener, den Prinzipien der Vorbildliteratur gehorchender Gagarin-Biographien bei, darunter auch seine Autobiographie Der Weg in den Kosmos.
Die erste Weltumrundung war ein wichtiger Prestigeerfolg der Sowjetunion im Kalten Krieg. Nach dem Sputnik-Schock war dies bereits der zweite Anlass, in dem der Staat eine technologische Überlegenheit zur Schau stellte. Gagarin erhielt den Leninorden und ihm wurde der Titel Held der Sowjetunion verliehen. Gagarin unternahm in der Zeit nach seiner Landung als wirkungsvoller Sympathieträger zahlreiche Promotion-Reisen durch die Welt, bei denen er ebenso für die Erforschung des Weltraums wie für das politische System der Sowjetunion warb.
1968 wurde die Stadt Gschatsk in Gagarin umbenannt.
Werke
Juri A. Gagarin, Wladimir I. Lebedew: Der Sprung ins Weltall. Verlag Neues Leben, Berlin 1970
Literatur
Robert Kluge: Der sowjetische Traum vom Fliegen. Sagner, München 1997, ISBN 3876906652
Siehe auch
- Bemannte Raumfahrt
- Liste der Raumfahrer
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Russische Raumfahrt
- Geschichte der Raumfahrt
Weblinks
- http://www.spaceclub.de/enid/7r.html
- [http://www.dra.de/dok_0401.htm Erste Radiomeldung vom Raumflug]
- [http://www.analogue.com/rao/gallery/gagarin/index.html Juri Gagarin. Sein Leben in Bildern (englisch)]
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
Gagarin, Juri
ja:ユーリイ・ガガーリン
ko:유리 가가린
th:ยูริ กาการิน
1961
Jahreswidmungen
- Internationales Jahr der Gesundheit und medizinischen Forschung
Politik
- 1. Januar: Friedrich Traugott Wahlen wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar Der Hamburger Senat wählt aus seiner Mitte den bisherigen Finanzsenator Paul Nevermann (SPD) zum neuen Ersten Bürgermeister und damit zum Nachfolger von Max Brauer, der am Tag zuvor zurückgetreten war
- 3. Januar: Beendigung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den USA
- 19. Januar: Amtsübergabe von US-Präsident Dwight D. Eisenhower an John F. Kennedy
- 6. Februar: Zypern wird Mitglied in der UNESCO
- 15. März: Premierminister Hendrik Frensch Verwoerd kündigt den Austritt Südafrikas aus dem Commonwealth an. Der Austritt erfolgt am 31. Mai
- 18. März: Franz Josef Strauß wird neuer Vorsitzender der CSU
- 17. April: Von den USA gesteuerte Invasion in der Schweinebucht (Kuba)
- 18. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Afghanistan. In Kraft seit dem 14. Juni 1963
- 27. April: Sierra Leone wird unabhängig
- 27. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Niederlande. In Kraft seit dem 21. April 1962
- 30. Mai: Dominikanische Republik. Tod des Diktators Trujillo
- 31. Mai: Südafrika (vorher Südafrikanische Union) wird zur Republik, Staatsoberhaupt (vorher Queen Elizabeth II) wird als Präsident Charles Robert Swarts
- 3. Juni: Gipfeltreffen Kennedy und Chruschtschow in Wien
- 12. Juni: Aktivisten des Befreiungsausschuss Südtirol sprengen in Bozen Strommasten. Ihr Ziel ist die Autonomie Südtirols
- 19. Juni: Kuwait wird unabhängig
- 20. Juli: Kuwait wird Mitglied der Arabischen Liga
- 13. August: Baubeginn der Berliner Mauer
- 27. August: Vertrag über die Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden
- 11. September: Es beginnt der bewaffnete Aufstand in Süd-Kurdistan unter Barzani, der nach und nach zu einer Volksbewegung der nationalen Befreiung wird. Die irakische Luftwaffe beginnt mit massiver Bombardierung kurdischer Dörfer
- 17. September: Bei der Bundestagswahl 1961 verliert die CDU ihre absolute Mehrheit
- 18. September: Der amtierende UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld stürzt unter mysteriösen Umständen bei einer Friedensmission im Kongo ab. Sein Nachfolger wird Sithu U Thant
- 27. September: Sierra Leone wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 28. September: die Vereinigte Arabische Republik zwischen Ägypten und Syrien löst sich nach Austritt Syriens auf
- 1. Oktober: Unabhängigkeit von Westkamerun und Vereinigung mit Ostkamerun
- 3. Oktober: Irland wird Mitglied in der UNESCO
- 27. Oktober: Mauretanien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. Oktober: Mongolei wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Syrien wird Mitglied in der ILO (Internationale Arbeitsorganisation)
- 30. Oktober: Auf der russischen Insel Nowaja Semlja wird die Zar-Bombe gezündet, die stärkste jemals gezündete Wasserstoffbombe
- 9. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Pakistan. In Kraft seit dem 30. Dezember 1962
- 12. November: Stalingrad wird in Wolgograd umbenannt
- 3. Dezember: Albanien bricht die Beziehungen zur Sowjetunion ab
- 9. Dezember: Sansibar und Tanganyika schließen sich zu Tansania zusammen
- 14. Dezember: Vereinigte Republik Tansania wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 16. Dezember: Gründung von Umkhonto We Sizwe, dem militanten Arm des African National Congress, der sich gegen die Apartheid in Südafrika einsetzte
- 18. Dezember: Indien besetzt die letzten portugiesischen Kolonialgebiete aus seinem Territorium
- 20. Dezember: Dominikanische Republik. Erste freie Wahlen
Wissenschaft und Technik
- 12. April: Der erste bemannte Weltraumflug der Geschichte startet: Die Raumkapsel Wostok mit dem Kosmonauten Juri Gagarin an Bord
- Nach Tausenden bekannten Fällen von Missbildung Dysmelie wird das 1957 von einer Stolberger Firma auf den Markt gebrachte Contergan vom Markt genommen
- 5. Mai: Als 1. Amerikaner fliegt Alan Shepard ins All
Kultur
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Elegy for Young Lovers von Hans Werner Henze in Schwetzingen
- 8. September: Unternehmen Stardust von Karl-Herbert Scheer erscheint als Nr. 1 der Serie Perry Rhodan
- 25. September: Uraufführung der Oper Alkmene von Giselher Klebe an der Deutschen Oper Berlin
- 15. Oktober: Uraufführung der Oper Leonce und Lena von Kurt Schwaen an der Deutschen Oper Berlin
- 17. Dezember: Uraufführung der Oper Das lange Weihnachtsmahl von Paul Hindemith am Nationaltheater in Mannheim
- Max Frisch schreibt das Theaterstück „Andorra“, das allerdings in einem fiktiven, und nicht dem realen Land Andorra spielt. Mehr hierzu siehe Andorra (Drama)
- Exquisite Wein-Ernte in Bordeaux
- Perry Rhodan (heute erfolgreichste Science-Fiction- und Heftroman-Serie der Welt) erscheint zum ersten mal
Umwelt
- 11. September: Der World Wide Fund for Nature (WWF) wird in der Schweiz gegründet
Katastrophen
- 15. Februar: Brüssel, Belgien. Absturz einer Boeing 707 beim Landeanflug. Alle 72 Personen an Bord starben, ebenso eine Person vom Bodenpersonal
- 11. Juli: Flughafen Stapleton, Denver, Colorado, USA. Eine DC-8 der United Airlines mit 129 Menschen an Bord, hatte ein hydraulisches Problem während des Fluges. Während der Notlandung auf dem Flughafen Stapleton platzten zwei Reifen und das Flugzeug fing an sich zu drehen und fing Feuer. Die Brandbekämpfung und Rettung der Personen wurde von einer unterbesetzten und schlecht ausgestatteten Abteilung des Flughafens begonnen. Auf die Hinzuziehung der Städtischen Feuerwehr oder auf ein Hilfeersuchen an die sich in der Nähe befindliche Basis der U.S. Air Force wurde verzichtet. Sieben Monate vor der Katastrophe hatte ein Inspektor festgestellt, dass die Flughafen-Feuerwehr und die Notfall-Ausrüstung ungenügend war. Insbesondere bemängelte er die unzureichende Wasserkapazität und die fehlende Schaum-Löschanlage. Die städtischen Beamte von Denver lobten trotzdem die Erfolge und Anstrengungen der Flughafen-Feuerwehr. 17 Menschen starben (eine davon vom Bodenpersonal), 84 Menschen kamen mit Verletzungen davon
- 12. Juli: Casablanca, Marokko. Absturz einer tschechischen Ilyushin-18
- 16. Juli: Azul, Brasilien. Absturz einer Boeing 707 der Argentine Airlines
- 1. September: Eine Lockheed L-049 der TWA stürzte bei Hinsdale, Illinois, USA, ab. 78 der 89 Personen starben dabei
- 10. September: Beim Autorennen,Großer Preis von Monza verunglückt der deutsche Rennfahrer Graf Berghe von Trips tödlich. Auch 16 Zuschauer sterben
- 10. September: Shannon, Irland. Absturz einer DC-6 der President Airlines
- 12. September: Rabat, Marokko. Absturz einer Caravelle der Air France
- 10. September: Flug Düsseldorf: USA, stürzt bei der Zwischenlandung in Irland ab. 83 Tote, davon 65 Deutsche
- 31. Oktober: der Hurrikan Hattie zerstört die Hauptstadt von Belize
- 1. November: Eine Douglas DC-7C der brasilianischen Fluggesellschaft Panair do Brasil stürzte beim Landeanflug auf Recife, Brasilien ab. Alle 45 Personen werden dabei getötet
- 8. November: Richmond, Virginia, USA. Absturz einer Lockheed Constellation der Imperial Airlines
- 30. November: Sydney, Australien. Eine Vickers Viscount der Ansett Australia stürzte aufgrund von starken Turbulenzen bei Sydney ab. Alle 15 Insassen starben
Sonstiges
- 12. Juli: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Nürnberg-Kleinreuth wird gesprengt
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Sven Regener, deutscher Musiker und Schriftsteller
- 1. Januar: Mirwais, französischer Musiker und Musikproduzent
- 1. Januar: Zübeyir Aydar, Vorsitzender des Volkskongresses Kurdistan
- 2. Januar: Ingo Lenßen, Rechtsanwalt und Schauspieler
- 3. Januar: Susanne Riess-Passer, österreichische Politikerin
- 6. Januar: Toru Tanabe, japanischer Opernsänger und Schauspieler
- 7. Januar: Roland Suso Richter, Filmregisseur
- 8. Januar: Calvin Smith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 13. Januar: Julia Louis-Dreyfus, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Januar: Maja Tschiburdanidse, georgische Schachspielerin
- 18. Januar: Mark Messier, ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler in der NHL
- 21. Januar: Manfred Müller (Landrat), deutscher Lokalpolitiker im Kreis Paderborn
- 21. Januar: Cornelia Pröll, österreichische Skirennläuferin
- 24. Januar: Karl-Heinz Smuda, deutscher Hörfunkjournalist
- 24. Januar: Guido Buchwald, deutscher Profi-Fußballspieler und Fußballtrainer
- 24. Januar: Christa Kinshofer, deutscher Skirennläuferin
- 24. Januar: Wulf R. Halbach, Medien- und Kommunikationswissenschaftler
- 24. Januar: Nastassja Kinski, deutsche Schauspielerin
- 26. Januar: Wayne Gretzky, kanadischer Eishockeyspieler
- 26. Januar: Benjamín Rausseo, venezolanischer Komiker und Entertainer
- 30. Januar: Ulrike Dietmann, deutsche Autorin
- 30. Januar: Richard Reichensperger, österreichischer Journalist und Literaturkritiker († 2004)
- 2. Februar: Lauren Lane, Schauspielerin
- 4. Februar: Stewart O'Nan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. Februar: Dietmar Bär, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Malu Dreyer, deutscher Politiker
- 6. Februar: Bernd Dittert, ehemaliger deutscher Bahnradfahrer, Bundestrainer im Bahnradsport
- 8. Februar: Ellen Arnhold, Fernsehmoderatorin der ARD
- 8. Februar: Vince Neil, US-amerikanischer Musiker
- 10. Februar: Eva Pfaff, ehemalige deutsche Tennisspielerin
- 10. Februar: Alexander Payne, US-amerikanischer Filmregisseur
- 11. Februar: Andreas Krautscheid, deutscher Politiker und MdB a.D., Rechtsanwalt
- 17. Februar: Ariane Ehrat, Schweizer Skirennläuferin
- 18. Februar: Armin Laschet, deutscher Europaabgeordneter
- 18. Februar: Hagen Liebing, Musiker und leitender Musikredakteur bei dem Stadtmagazin Tip Berlin
- 19. Februar: Justin Fashanu, britischer Fußballspieler († 1998)
- 20. Februar: Imogen Stubbs, britische Schauspielerin
- 21. Februar: Andreas Modl, Bundesreferent für das American Karate System im Deutschen Karate Verband
- 21. Februar: Martha Hackett, US-amerikanischer Schauspielerin
- 24. Februar: Erna Solberg, norwegische konservative Politikerin
- 25. Februar: Hermann Gröhe, Mitherausgeber Chrismon
- 28. Februar: Mark Latham, australischer Politiker und Vorsitzender der Australian Labor Party
- 28. Februar: Klaus-Peter Willsch, deutscher Politiker und MdB
- 1. März: Albert Mülleder, österreichischer Domkapellmeister zu Wiener Neustadt († 1999)
- 2. März: Ingeborg Gräßle, deutsche Politikerin
- 4. März: Sabine Everts, deutsche Leichtathletin
- 8. März: Larry Murphy, ehem. kanadischer Eishockeyspieler
- 10. März: Mike Bullard, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer
- 15. März: Sabine Baeß, deutsche Eiskunstläuferin
- 15. März: Max Julen, Schweizer Skirennfahrer, Olympiasieger
- 16. März: Todd McFarlane, kanadisch/US-amerikanischer Comiczeichner
- 18. März: Heidi Preuss, ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin
- 18. März: Richard Biggs, ein US-amerikanischer Fernseh- und Theaterschauspieler († 2004)
- 19. März: Rune Bratseth, norwegischer Fußballspieler
- 20. März: Maja Maranow, deutsche Schauspielerin
- 20. März: Ingrid Arndt-Brauer, eine deutsche Politikerin
- 22. März: Ingolf Roßberg, gegenwärtiger Oberbürgermeister von Dresden
- 23. März: Petra Selg, deutsche Politikerin
- 23. März: Steve Holmes, Rumänisch-deutscher Pornodarsteller
- 24. März: Nina Hoger, deutsche Schauspielerin
- 24. März: Jörg Baberowski, deutscher Historiker
- 27. März: Tony Rominger, ehemaliger Schweizer Radrennfahrer
- 28. März: Barbara Wussow, österreichische Fernsehschauspielerin
- 29. März: Michael Winterbottom, britischer Filmregisseur
- 1. April: Regine Mösenlechner, deutsche Skirennläuferin
- 2. April: Karina Thayenthal, deutsche Schauspielerin
- 3. April: Eddie Murphy, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
- 7. April: Marco Rima, Schauspieler und Kabarettist
- 9. April: Robert Zoller, österreichischer Skirennläufer
- 12. April: Lisa Gerrard, australische Musikerin und Sängerin
- 13. April: Uwe Hübner, deutscher Radio- und Fernsehmoderator
- 14. April: Robert Carlyle, schottischer Schauspieler
- 15. April: Kerstin Walther, deutsche Leichtathletin
- 15. April: Luca Barbarossa, italienischer Sänger
- 18. April: Franco Cesarini, Schweizer Komponist und Dirigent
- 19. April: Kirsten Emmelmann, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 23. April: Frank Lippmann, deutscher Fußballspieler
- 23. April: Dirk Bach, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 25. April: Frank De Winne, belgischer Astronaut
- 26. April: Joan Chen, chinesisch-US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin
- 27. April: Karl Alpiger, Schweizer Skirennläufer
- 28. April: Julia Jones, Dirigentin
- 30. April: Thomas Schaaf, deutscher Fußballer und Trainer
- 30. April: Franky van der Elst, ehemaliger belgischer Fußballspieler
- 30. April: Isiah Thomas, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1. Mai: Clint Malarchuk, kanadischer Eishockeyspieler
- 2. Mai: Stephen Daldry, Theater- und Filmregisseur
- 3. Mai: Leyla Zana, kurdische Politikerin und Menschenrechtsaktivistin
- 4. Mai: Luis Herrera, kolumbianischer Radrennfahrer
- 6. Mai: George Clooney, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 7. Mai: Hans-Peter Bartels, deutscher Politiker
- 8. Mai: Janet McTeer, britische Schauspielerin
- 9. Mai: John Corbett, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Mai: Henry Arnold, deutscher Schauspieler, Musiker und Regisseur
- 10. Mai: Johanna ter Steege, niederländische Schauspielerin
- 12. Mai: Thomas Dooley, US-amerikanischer Fußballprofi
- 13. Mai: Dennis Rodman, US-amerikanischer Basketballer, NBA-Spieler
- 14. Mai: Ulrike Folkerts, deutsche Schauspielerin
- 14. Mai: Urban Priol, deutscher Kabarettist, Schriftsteller sowie Radio- und Fernseh-Moderator
- 14. Mai: Tim Roth, englischer Schauspieler
- 14. Mai: Jean Leloup, frankokanadischer Musiker
- 15. Mai: Katrin Cartlidge, britische Schauspielerin († 2002)
- 16. Mai: Gerhard Papke, deutscher Politiker
- 17. Mai: Enya, irische Musikerin
- 21. Mai: Ewald Stadler, österreichischer Politiker
- 22. Mai: Edgar Mann, deutscher Komponist und Pianist
- 24. Mai: Friedrich Wilhelm Küppersbusch, deutscher Journalist und Fernsehproduzent
- 24. Mai: Maria Rosa Quario, italienische Skirennläuferin
- 24. Mai: Johannes Zweytick, österreichischer Winzer und Politiker
- 27. Mai: Peri Gilpin, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Mai: Kerstin Hensel, Autorin
- 29. Mai: Melissa Etheridge, US-amerikanische Sängerin und Rockmusikerin
- 31. Mai: Lea Thompson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Juni: Gabriele Zange, deutsche Eisschnellläuferin
- 1. Juni: Paul Coffey, kanadischer Eishockeyspieler
- 1. Juni: Sophie Rois, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1. Juni: Werner Günthör, Schweizer Leichtathlet
- 3. Juni: Norbert Gstrein, österreichischer Schriftsteller
- 3. Juni: Lawrence Lessig, Rechtswissenschaftsprofessor, Creative Commons-Erfinder
- 4. Juni: Rainer Castor, Science-Fiction-Autor für die Perry-Rhodan-Serie
- 4. Juni: Ferenc Gyurcsány, ungarischer Geschäftsmann, Politiker und Ministerpräsident
- 5. Juni: Anke Behmer, deutsche Leichtathletin
- 5. Juni: Ramesh Krishnan, indischer Tennisspieler
- 5. Juni: Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin († 1999)
- 7. Juni: Mike Pratt, britischer Komponist, Musiker und Schauspieler († 1976)
- 8. Juni: Kurt Artner, österreichischer Sportschütze
- 8. Juni: Earl Strickland, US-amerikanischer Poolbillard-Spieler
- 9. Juni: Lisa del Bo, belgische Sängerin
- 9. Juni: Michael J. Fox, kanadischer Regisseur und Filmschauspieler
- 9. Juni: Michael Meister, deutscher Politiker und MdB
- 10. Juni: Ingo Reidl, deutscher Komponist und Produzent
- 12. Juni: Hannelore Kraft, deutsche Politikerin
- 14. Juni: Boy George, britischer Sänger
- 14. Juni: Dirk Schlegel, deutscher Fußballspieler
- 15. Juni: Laurent Cantet, Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann
- 16. Juni: Robert Schneider, österreichischer Schriftsteller
- 17. Juni: Denis Lavant, französischer Schauspieler
- 17. Juni: Thomas Haden Church, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Juni: Randy Spears, amerikanischer Pornodarsteller
- 18. Juni: Alison Moyet, Sängerin
- 20. Juni: Karin Enke, deutsche Eisschnellläuferin
- 22. Juni: Jimmy Somerville, britischer Musiker
- 23. Juni: Karsten Speck, deutscher Entertainer und Schauspieler
- 24. Juni: Susanne Beyer, deutsche Leichtathletin
- 25. Juni: Ricky Gervais, britischer Comedian, Radiomoderator und Schauspieler
- 26. Juni: Greg LeMond, US-amerikanischer Radrennfahrer
- 28. Juni: Irina Wanka, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 29. Juni: Greg Hetson, Gitarrist
- 30. Juni: Undine Bremer, deutsche Leichtathletin
- 1. Juli: Diana Frances Spencer, Ehefrau des englischen Thronfolgers Prince Charles († 1997)
- 1. Juli: Carl Lewis, Leichtathlet, Olympiasieger
- 6. Juli: Benita Fitzgerald-Brown, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 8. Juli: Toby Keith, US-amerikanischer Country-Sänger
- 10. Juli: Ulla Kock am Brink, TV-Moderatorin
- 14. Juli: Kyle Gass, US-amerikanischer Musiker
- 15. Juli: Christoph Matschie, deutscher Politiker
- 15. Juli: Jean Christophe Grangé, französische Schriftsteller
- 15. Juli: Forest Whitaker, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur
- 16. Juli: Paulus Hochgatterer, österreichischer Schriftsteller und Psychoanalytiker
- 17. Juli: Zbigniew Zamachowski, polnischer Schauspieler
- 19. Juli: Ralf Göbel, deutscher Politiker und MdB
- 22. Juli: Ibo Bekirovic, deutscher Sänger († 2000)
- 23. Juli: Alex Capus, Schweizer Schriftsteller
- 23. Juli: Woody Harrelson, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Juli: Juri Schlünz, deutscher Fußballspieler
- 28. Juli: Cornelia Yzer, deutsche Politikerin
- 30. Juli: Achdé, französischer Comic-Zeichner und Nachfolger von Morris
- 30. Juli: Laurence Fishburne, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. Juli: Isabel Varell, deutsche Sängerin, Schauspielerin und TV-Moderatorin
- 31. Juli: Volker G. Schmitz, deutscher Fernsehmoderator
- 1. August: Danny Blind, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 2. August: Gustav Weder, Schweizer Bobfahrer
- 3. August: Uschi Zietsch, deutsche Fantasy- und Science-Fiction-Autorin
- 3. August: Jochen Feldmann, deutscher Physiker
- 4. August: Barbara Mansion, deutsche Schriftstellerin
- 4. August: Barack Obama, Politiker aus Chicago sowie Professor für Rechtswissenschaft
- 7. August: Gesine Lötzsch, deutsche Politikerin
- 7. August: Carlos Vives, kolumbianischer Sänger und Schauspieler
- 8. August: The Edge, Gitarrist der irischen Band U2
- 12. August: Andreas Suchanek, deutscher Wirtschaftsethiker
- 12. August: Kristin Krohn Devold, norwegische konservative Politikerin
- 12. August: Andrea Maria Dusl, österreichische Filmregisseurin
- 12. August: Tatjana Wladimirowna Samolenko, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 12. August: Gottardo Gottardi, Schweizer Schach-Großmeister im Fernschach
- 15. August: Dietmar Mögenburg, ehemaliger deutscher Leichtathlet
- 20. August: Maren Winter, deutsche Schriftstellerin
- 20. August: Greg Egan, Sciencefiction-Schriftsteller
- 21. August: Stephen Hillenburg, Erfinder der Zeichentrick-Figur Spongebob Schwammkopf
- 21. August: Gerardo Barbero, Schachgroßmeister († 2001)
- 22. August: Thomas Hoeren, Professor für Informations- und Medienrecht
- 22. August: Debbi Peterson, US-amerikanische Musikerin
- 28. August: Ad Freundorfer, deutscher Künstler
- 31. August: Neill Archer, englischer Tenor
- 31. August: Bruce Guthro, kanadischer Folksänger
- 1. September: Gitta Schüßler, deutsche Politikerin
- 3. September: Michael Schulz (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 6. September: Willy Astor, bayerischer Kabarettist, Musiker und Komponist
- 6. September: Pål Waaktaar, norwegischer Popmusiker
- 7. September: Peter Lehmann (Informatiker), deutscher Wirtschaftinformatiker
- 10. September: Jörg Freimuth, deutscher Leichtathlet
- 12. September: Mylène Farmer, franko-kanadische Popsängerin
- 13. September: Dave Mustaine, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 15. September: Dan Marino, NFL-Quarterback bei den Miami Dolphins
- 18. September: James Gandolfini, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. September: Reinhard Grindel, deutscher Politiker
- 19. September: Katsu Aki, japanischer Mangaka
- 20. September: Erwin Koeman, niederländischer Fußballspieler
- 22. September: Scott Baio, amerikanischer Schauspieler
- 22. September: Catherine Oxenberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Daúde, brasilianische Sängerin, Schauspielerin und Fotomodell
- 25. September: Heather Locklear, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. September: Irvine Welsh, britischer Schriftsteller
- 27. September: Andy Lau, Schauspieler und Multitalent aus Hongkong
- 28. September: Jordanka Donkowa, bulgarische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 29. September: Roger David, deutscher IT-Unternehmer
- 30. September: Eric Stoltz, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1. Oktober: Thomas von Heesen, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 4. Oktober: Kazuki Takahashi, japanischer Mangaka
- 6. Oktober: Katrin Dörre, deutsche Leichtathletin
- 7. Oktober: Matthias Brandt, deutscher Theater- und Fernsehschauspieler
- 10. Oktober: Danuta Stenka, polnische Schauspielerin
- 11. Oktober: Alfred Dorfer, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 17. Oktober: Rainer Heller, Bürgermeister von Detmold
- 18. Oktober: Wynton Marsalis, einer der bedeutendsten Trompeter unserer Zeit
- 20. Oktober: Kate Mosse, britische Schriftstellerin
- 20. Oktober: Ian Rush, ehemaliger walisischer Fußballspieler
- 23. Oktober: Andoni Zubizarreta, spanischer Fußball-Torhüter und Rekordnationalspieler
- 25. Oktober: Chad Smith, Schlagzeuger der kalifornischen Funk-Rockband Red Hot Chili Peppers
- 29. Oktober: Cornelia Oschkenat, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 30. Oktober: Karl Christoph Klauer, deutscher Sozial- und Kognitionspsychologe
- 31. Oktober: Larry Mullen Junior, irischer Musiker
- 31. Oktober: Peter Jackson, neuseeländischer Regisseur, Produzent und Autor
- 31. Oktober: Alonzo Babers, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 2. November: K.d. lang, kanadische Country- und Pop-Sängerin
- 5. November: Helmut de Raaf, deutscher Eishockeytormann und -trainer
- 6. November: Craig Goldy, ist ein Gitarrist
- 8. November: Leif Garrett, US-amerikanischer Schauspieler und Popsänger
- 12. November: Nadia Comăneci, rumänische Turnerin
- 15. November: Christian Stückl, deutscher Intendant und Regisseur
- 17. November: Wolfram Wuttke, deutscher Fußballspieler
- 19. November: Meg Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. November: Martin Andermatt, Schweizer Fußballtrainer
- 22. November: Randal L. Schwartz, US-amerikanischer Systemadministrator
- 23. November: Masamune Shirow, japanischer Manga-Zeichner
- 24. November: Hartmut Engler, deutscher Sänger und Pop-Musiker
- 24. November: Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und Globalisierungskritikerrin
- 26. November: Dirk Michaelis, Sänger und Komponist
- 27. November: Norbert Dickel, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 28. November: Alfonso Cuarón, mexikanischer Regisseur
- 2. Dezember: Gaby Köster, deutsche Schauspielerin und Kabarettistin
- 6. Dezember: Manuel Reuter, deutscher Automobilrennfahrer
- 6. Dezember: Chris Valentine, ehem. kanadischer Eishockeyspieler und Trainer
- 8. Dezember: Elfi Eschke, deutsche Schauspielerin
- 10. Dezember: Mark McKoy, Leichtathlet und Olympiasieger
- 11. Dezember: Dave King, irischer Musiker
- Wikipedia:Formatvorlage Raumfahrer -->
Alan Bartlett Shepard, Jr. ( - 18. November 1923 in East Derry, New Hampshire, USA; † 21. Juli 1998 in Monterey, Kalifornien, USA) war der erste Astronaut der Vereinigten Staaten und der fünfte Mensch auf dem Mond.
Beginn der Karriere
Shepard war ein hervorragender Schüler. Fasziniert von Flugzeugen radelte er an Wochenenden oft zum nächsten Flugplatz, wo er Gelegenheitsarbeiten übernahm, um ab und zu in Flugzeugen mitgenommen zu werden.
Von 1940 bis 1944 studierte er an der "Admiral Farragut Academy" in Toms River, New Jersey und der "United States Naval Academy" in Annapolis, Maryland. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs diente er dann in der US-Marine auf dem Zerstörer Cogswell im Pazifik.
Nach dem Krieg wurde er als Pilot ausgebildet und diente als Marine-Pilot, unter anderem auf Flugzeugträgern im Mittelmeer.
Im Jahre 1950 begann Shepard die Ausbildung zum Testpilot in Patuxent River, Maryland. Nach deren Abschluss 1951 testete er verschiedene Typen von Kampfjets und arbeitete unter anderem Landetechniken für die neuen Flugzeugträger mit abgewinkelten Landebahnen aus.
Der erste Amerikaner im All
Shepard gehörte zu den 110 Militär-Testpiloten, die von der NASA als potentielle Astronauten ausgewählt wurden, wobei jedoch die Einladung an Shepard verloren ging. Dennoch gehörte er zu den sieben (Mercury Seven), die am 9. April 1959 von der NASA als Amerikas erste Astronautengruppe vorgestellt wurden.
Am 21. Februar 1961 erfuhr Shepard, dass er für den ersten bemannten Flug der Mercury-Raumkapsel vorgesehen war, diese Nachricht wurde vorerst aber noch nicht veröffentlicht.
Der Start der Mission Mercury-Redstone 3 erfolgte dann am 5. Mai 1961. Shepard hatte der Kapsel den Namen Freedom 7 gegeben. Dieser Flug war nicht als Erdumkreisung geplant und erreichte eine Höhe von 187 km. Nach 15 Minuten wasserte Freedom 7 sicher im Atlantik.
Bei den beiden nächsten Mercury-Missionen am 21. Juli 1961 und 20. Februar 1962 war Shepard als Verbindungssprecher (Capcom) beteiligt.
Für die letzte Mission im Mercury-Programm, Mercury-Atlas 9, war er als Ersatzpilot vorgesehen, falls Gordon Cooper ausfallen sollte, der Flug fand aber am 15. und 16. Mai 1963 problemlos statt.
Shepard drängte darauf, die letzte verbliebene Mercury-Kapsel für einen Langzeitflug Mercury 10 zu verwenden, mit sich als Pilot und Cooper als Ersatz. Er ließ die Kapsel sogar mit dem Schriftzug "Freedom 7 II" bemalen, die NASA entschied jedoch, dass alle Kräfte auf das anstehende Gemini-Programm konzentriert werden sollten, so dass Shepard nicht zur erhofften Erdumkreisung kam.
Kein Gemini-Flug für Shepard
Aufgrund gesundheitlicher Probleme wurde Shepard im Oktober 1963 von der Liste der aktiven Astronauten gestrichen und übernahm die Stelle von Deke Slayton als Leiter des Astronautenbüros. Im Gemini-Projekt kam Shepard deshalb nicht zum Einsatz.
Im März 1966 leitete er das Komitee, das den Flugzeugabsturz untersuchen sollte, der zum Tode der Astronauten Elliott See und Charles Bassett geführt hatte.
Der Flug zum Mond
Charles Bassett
Anfang 1969 ließ sich Shepard am Innenohr operieren. Im Mai wurde ihm wieder die volle Flugfähigkeit bescheinigt, so dass er die Ausbildung im Rahmen des Apollo-Projekts wieder aufnehmen konnte.
Shepard war zuerst als Kommandant der Apollo 13-Mission vorgesehen, die im April 1970 starten sollte, aber das NASA Management drängte darauf, ihm mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben, da er lange dem Astronautentraining fern geblieben war. Deshalb wurde Shepard zusammen mit Stuart A. Roosa und Edgar D. Mitchell auf Apollo 14 verlegt.
Dieser Mondflug fand vom 31. Januar bis zum 9. Februar 1971 statt. Shepard war zu diesem Zeitpunkt bereits 47 Jahre alt, bei weitem der älteste der Mondfahrer. Er war der erste Mercury-Astronaut, der es bis zum Mond geschafft hatte, und er sollte der einzige bleiben. Als er den Mond betrat, sagte er: "Al ist auf der Oberfläche, und es war ein weiter Weg, aber wir sind hier."
Al Shepard ging als erster Golfspieler auf dem Mond in die Geschichtsbücher ein. Er hatte zwei Golfbälle mitgenommen, die er einhändig mehrere hundert Meter weit schlug.
Bei den folgenden Mondflügen Apollo 15 im Juli 1971 und Apollo 17 im Dezember 1972 diente er als Verbindungssprecher (Capcom) in der Flugleitung.
Nach dem Mondflug
Im Juni 1971 nahm er die Arbeit als Leiter des Astronautenbüros wieder auf. Von Präsident Nixon wurde er im Juli zum Delegierten für die UN-Vollversammlung ernannt und blieb von September bis Dezember 1971 in diesem Amt.
Am 1. Dezember 1971 beförderte die US-Marine ihn zum Konteradmiral.
Shepard schied am 31. Juli 1974 aus der NASA und der US-Marine aus und konzentrierte sich auf seine Arbeit als Geschäftsmann, die ihn schon zu Astronautenzeiten zum Millionär gemacht hatten.
Er wurde Vorsitzender der Marathon Construction Corp. in Houston und der Windward Distributing Company und trat dem Aufsichtsrat mehrerer Firmen bei.
Seine Firma Seven Fourteen Enterprises (benannt nach Freedom 7 und Apollo 14) diente als Holding für seine verschiedenen geschäftlichen Aktivitäten.
Zusammen mit den anderen Mercury-Astronauten und Betty, der Witwe von Gus Grissom, gründete er 1984 die Mercury Seven Stiftung, die Stipendien an bedürftige Studenten vergab. Im Jahre 1995 wurde die Stiftung in Astronaut Scholarship Foundation umbenannt, und Shepard wurde Präsendent und Vorsitzender, bis er beide Ämter im Oktober 1997 an den ehemaligen Astronauten Jim Lovell übergab.
1996 wurde festgestellt, dass Alan Shepard an Leukämie litt, woran er 1998 im Alter von 74 Jahren starb. Seine Frau verstarb nur einen Monat später. Sie hinterließen zwei Töchter: Laura ( - 1947) und Juliana ( - 1951). Die Shepards zogen außerdem ihre Nichte Alice auf, die manchmal als Tochter bezeichnet wird.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/shepard-alan.html NASA-Biographie]
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/shepstep.au Audio-Datei: Shepard betritt den Mond]
Shepard, Alan
Shepard, Alan
Shepard, Alan
Shepard, Alan
Shepard, Alan
Shepard, Alan
Shepard, Alan
ja:アラン・シェパード
US-Amerikaner
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im | | |