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| Juan Antonio Samaranch |
Juan Antonio SamaranchJuan Antonio Samaranch ( - 17. Juli 1920 in Barcelona) wurde 1966 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Am 16. Juli 1980 wurde er als 7. Präsident des IOC Nachfolger von Lord Killanin.
Nach 21 Jahren endete seine Amtszeit als IOC-Präsident, nachdem er im Juli 2001 nicht mehr zur Wahl antrat. Sein Nachfolger wurde der Belgier Jacques Rogge.
Kritiker halten Samaranch vor, er habe das IOC autokratisch und intolerant geführt und unter seiner Amtszeit habe die Korruption innerhalb des IOC einen Höchststand erreicht. Außerdem wurde ihm immer wieder vorgeworfen, ein williger Mitläufer oder Unterstützer des Franco-Regimes in Spanien gewesen zu sein. Auf jeden Fall steht sein Name für die totale Kommerzialisierung der Olympischen Spiele. Andererseits muss beachtet werden, dass die olympischen Spiele nach den Boykotten von Montréal, Moskau und Los Angeles in einer schweren Krise steckten und auch die Finanzierung immer schwieriger wurde. Durch die Kommerzialisierung machte er das IOC finanziell unabhängig und die Ausrichtung der Spiele für Städte wieder deutlich interessanter und führte die olympischen Spiele aus ihrer damaligen Krise.
Samaranch, Juan Antonio
Samaranch, Juan Antiono
Samaranch, Juan Antonio
Samaranch, Juan Antonio
17. JuliDer 17. Juli ist der 198. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 199. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 167 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 711 - Die Muslime unter Tariq ibn Ziyad besiegen die Westgoten unter König Roderich in der Schlacht am Salado bei Jerez de la Frontera entscheidend.
- 1048 - Poppo von Brixen wird Papst Damasus II.
- 1695 - Durch ein Gesetz des schottischen Parlaments entsteht die Bank von Schottland.
- 1830 - Barthélemy Thimonnier erhält ein Patent auf seine Nähmaschine Couseuse.
- 1854 - Mit der Semmeringbahn wird die weltweit erste Gebirgsbahn feierlich dem Verkehr übergeben.
- 1878 - Die Kinderarbeit in Deutschland wird auf Heimarbeit und Landwirtschaft beschränkt.
- 1910 - Einer Gruppe unter der Führung von Georg Lahner gelingt durch Überwindung des Großen Eisabgrunds erstmals, tiefer in die Dachstein-Rieseneishöhle einzudringen.
- 1917 - Das Britische Königshaus, Haus Sachsen-Coburg-Gotha, benennt sich in Windsor um.
- 1932 - Der Altonaer Blutsonntag fordert 18 Tote und zahlreiche Verletzte.
- 1936 - Mit einem Militärputsch der nationalen Rechten unter General Franco in Spanisch-Marokko beginnt der bis 1939 dauernde Spanische Bürgerkrieg.
- 1945 - Im Schloss Cecilienhof beginnt die Potsdamer Konferenz, ein Gipfeltreffen der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkrieges zur Beratung über ihr weiteres Vorgehen.
- 1950 - Afghanistan schließt das erste Transitabkommen mit der UdSSR.
- 1951 - Belgien: Baudouin wird König.
- 1955 - Im kalifornischen Anaheim öffnet Disneyland seine Pforten.
- 1968 - Der Beatles-Film "Yellow Submarine" hat in London Premiere.
- 1973 - In Afghanistan putscht Mohammad Daud Khan und ruft die Republik aus; am folgenden Tag wird er zum Präsidenten ausgerufen.
- 1975 - Im Rahmen des Apollo-Sojus-Projekts kommt es zum symbolischen Docking der US-amerikanischen Apollo 18 und der sowjetischen Sojus 19.
- 1978 - Ali Abdullah Saleh wird Staatspräsident des Nordjemen.
- 1979 - Nicaraguanische Revolution: Nicaraguas bisheriger Diktator Somoza flieht in die USA.
- 1981 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kanada
- 1983 - Eine Feierliche Deklaration zur Europäischen Union wird unterzeichnet.
- 1985 - Deutschland: Neues Gesetz über Erziehungsgeld und -urlaub ab 1986.
- 1987 - Die Todesstrafe wird in der DDR abgeschafft.
- 1989 - In Brüssel übergibt Außenminister Alois Mock Österreichs Beitrittsgesuch zur damaligen Europäischen Gemeinschaft.
- 1991 - In Bulgarien tritt die neue Verfassung in Kraft.
- 1995 - Der NASDAQ-Aktienindex schließt mit 1.005,89 und damit erstmals mit über 1.000 Punkten.
- 1995 - NAVSTAR GPS, das satellitengestützte Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, erhält offiziell den Status volle Betriebsbereitschaft.
- 1998 - Die UNO beschließt die Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs zur Ahndung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.
- 1998 - Der Irak und Syrien schließen einen Vertrag über eine neue Erdölleitung.
- 2000 - Dr. Baschar al-Assad wird Staatspräsident von Syrien.
Kultur
- 1726 - Uraufführung der Oper Claudius, Römischer Käyser von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
Katastrophen
- 1944 - Die beiden Transportschiffe E. A. Bryan und Quainault Victory 7.606 BRT (USA) explodieren bei der Munitionsübernahme in Port Chicago im Norden der Bucht von San Francisco; 320 Tote. Darauf gab es eine Marine-Meuterei [http://intergate.cccoe.k12.ca.us/pc/nuclear.htm].
- 1981 - In einem Hotel in Kansas City (Missouri) brechen zwei Stege voller Menschen zusammen und stürzen in einen Innenhof: 114 Tote.
- 1992 - Jemen. Eine Antonow An-12 der Jemenitischen Luftwaffe stürzte beim Landeanflug auf Sana'a ab, wobei alle 57 Insassen ums Leben kamen.
- 1996 - Eine Boeing 747 der Fluggesellschaft TWA explodiert aus bis heute ungeklärter Ursache kurz nach dem Start in New York City. Alle 230 Menschen an Bord sterben.
- 1997 - Bandung, Indonesien. Eine Fokker F-27, auf dem Flug nach Jakarta, stürzte etwa 12 km nach dem Start ab. 28 Menschen starben, 22 wurden gerettet.
- 1998 - Beim Grubenunglück in Lassing (Steiermark), (Steiermark) kommen 10 Bergleute ums Leben, wie durch ein Wunder kann ein Mann nach 9 Tagen gerettet werden.
- 1998 - Erdbeben der Stärke 7,0 auf Papua Neuguinea, 2.183 Tote
- 2000 - Patna, Indien. Eine Boeing 737 der Indian Alliance Air stürzte während des Landeanfluges ca. 1 km vor der Start- und Landebahn in bewohntem Gebiet ab. 6 Anwohner und 51 Menschen an Bord starben. 6 Passagiere überlebten das Unglück.
- 2001 - Volksrepublik China. Explosion von illegal gelagertem Sprengstoff in der Provinz Shaanxi. Ca. 150 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1976 - Die XXI. Olympische Sommerspiele werden in Montréal, Kanada eröffnet.
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Joseph Chingangu in der Phillipshalle in Düsseldorf, Deutschland, durch technischen KO
Geboren
- 1443 - Albrecht III., Herzog von Sachsen
- 1744 - Elbridge Gerry, US-amerikanischer Politiker
- 1745 - Timothy Pickering, US-amerikanischer Außenminister
- 1787 - Friedrich Krupp, deutscher Industrieller
- 1788 - Philipp-August von Amsberg, deutscher Eisenbahn-Direktor
- 1804 - Henry Wellesley, 1. Earl Cowley, englischer Diplomat
- 1805 - Karl Georg Ludwig Guido, Graf von Usedom, preußischer Diplomat
- 1831 - Xianfeng, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1842 - Georg von Schönerer, österreichischer Gutsbesitzer und Politiker
- 1843 - Julio Argentino Roca, Präsident von Argentinien
- 1846 - Nicolai Miklouho-Maclay, russischer Forscher, Anthropologe, Erforscher Neuguineas
- 1860 - Clara Viebig, deutsche Schriftstellerin
- 1860 - Otto Lummer, deutscher Physiker
- 1862 - Oscar Levertin, schwedischer Schriftsteller
- 1867 - Leo Jogiches, deutscher Politiker
- 1871 - Lyonel Feininger, deutsch-US-amerikanischer Maler
- 1883 - Mauritz Stiller, schwedischer Stummfilmregisseur
- 1884 - Boris Wladimirowitsch Assafjew, russischer Komponist
- 1886 - Gustav Jungbauer, böhmischer Gründer des Šumavské Museum
- 1888 - Johannes Brockmann, deutscher Politiker und MdB
- 1888 - Samuel Agnon, israelischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1966
- 1893 - Boris Rajewsky, deutscher Biophysiker und Strahlenforscher
- 1894 - Georges Lemaitre, belgischer Priester und Physiker (Urknalltheorie)
- 1897 - Max Knoll, deutscher Elektrotechniker (Elektronenmikroskop)
- 1898 - Berenice Abbott, US-amerikanische Fotografin
- 1899 - James Cagney, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1904 - Charlotte Prinz, deutsche Malerin
- 1909 - Ignace Strasfogel, Komponist
- 1913 - Herman Felhoelter, US-amerikanischer Franziskanerpater und Militärkaplan
- 1913 - Roger Garaudy, französischer Schriftsteller, Philosoph und früherer Kommunist
- 1913 - Wilhelm Fresenius, deutscher Chemiker
- 1917 - Margarete Mitscherlich, deutsche Psychoanalytikerin
- 1918 - Carlos Arana Osorio, guatemaltekischer Politiker
- 1918 - Red Sovine, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Gordon Gould, US-amerikanischer Physiker
- 1920 - Juan Antonio Samaranch, spanischer Sportfunktionär (Präsident des IOC)
- 1921 - Burnu Acquanetta, US-amerikanische Schauspielerin
- 1921 - Hannah Senesch, ungarische Widerstandskämpferin
- 1931 - Walter Odersky, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1932 - Wojciech Kilar, polnischer Filmkomponist
- 1934 - Rainer Kirsch, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1935 - Donald Sutherland, kanadischer Schauspieler
- 1937 - Andreas von Bülow, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1938 - Franz Alt, deutscher Journalist und Buchautor
- 1938 - Hartmut Bagger, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr
- 1939 - Milva, italienische Sängerin
- 1940 - Otmar Alt, deutscher Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer
- 1941 - Jürgen Flimm, deutscher Regisseur, Leiter der Salzburger Festspiele
- 1941 - Spencer Davis, britischer Musiker (Spencer Davis Group)
- 1942 - Gale Garnett, US-amerikanische Sängerin
- 1942 - George Money, britischer Musiker und Sänger
- 1947 - Camilla, Herzogin von Cornwall, Frau des britischen Prinzen Charles
- 1947 - Dorthe Kollo, dänische Sängerin
- 1947 - Wolfgang Flür, deutscher Musiker
- 1948 - Luc Bondy, Schweizer Theaterregisseur
- 1948 - Mick Tucker, britischer Musiker
- 1949 - Geezer Butler, britischer Musiker (Black Sabbath)
- 1950 - Eric Campbell, britischer Musiker
- 1951 - Frank Castorf, deutscher Regisseur
- 1952 - David Hasselhoff, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Phoebe Snow, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1953 - Robin Merrill, britischer Sänger, Fernsehmoderator
- 1954 - Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin
- 1955 - Martin R. Dean, Schweizer Schriftsteller
- 1958 - Erica Maria Bruhn, deutsche Schlagersängerin (Gitti und Erika)
- 1958 - Robert Kaller, freischaffender bildender Künstler und Kunstpädagoge
- 1959 - Jörg Knör, deutscher Komiker und Parodist
- 1960 - Dawn Upshaw, US-amerikanische Sopranistin
- 1961 - Zbigniew Zamachowski, polnischer Schauspieler
- 1963 - Matti Nykänen, finnischer Skispringer
- 1969 - Jaan Kirsipuu, estnischer Radrennfahrer
- 1990 - Mattie Stepanek, US-amerikanischer Lyriker
Gestorben
- 924 - Eduard der Ältere, König von Wessex (899-924)
- 1141 - Adalbert II. von Saarbrücken, Erzbischof von Mainz
- 1399 - Hedwig I., polnisch „Jadwiga“, (Heilige Hedwig von Polen)
- 1453 - John Talbot, englischer Feldherr des Hundertjährigen Krieges
- 1571 - Georg Fabricius, Protestantischer deutscher Dichter, Historiker und Archäologe
- 1651 - Wilhelm Biener, Jurist und Tiroler Kanzler
- 1749 - Samuel Hentzi, Schweizer Revolutionär
- 1762 - Peter III., russischer Zar
- 1766 - Giuseppe Castiglione, in China tätiger italienischer Jesuit, Missionar und Maler
- 1790 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1804 - Christian Ernst Graf, deutscher Komponist
- 1826 - Joseph Graetz, deutscher Organist, Komponist und Musiklehrer
- 1845 - Charles Grey, britischer Staatsmann
- 1851 - Béni Egressy, ungarischer Komponist, Librettist, Übersetzer und Schauspieler
- 1881 - Jim Bridger, US-amerikanischer Trapper, Scout und Entdecker
- 1903 - Whistler James McNeill, amerikanischer Maler
- 1904 - Wilhelm Marr, deutscher politischer Journalist
- 1912 - Henri Poincaré, französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker
- 1918 - Alexandra von Hessen-Darmstadt, verheiratet mit dem Zaren Nikolaus II.
- 1925 - Lovis Corinth, deutscher Maler
- 1927 - Luise Adolpha Le Beau, deutsche Pianistin und Komponistin
- 1937 - Gabriel Pierné, französischer Komponist
- 1938 - Robert Wiene, deutscher Filmregisseur
- 1941 - Emil Barth, deutscher Politiker
- 1945 - Ernst Busch, deutscher Offizier
- 1949 - Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
- 1955 - Ludwig Wolker, führende Gestalt der katholischen Jugendbewegung und Mitbegründer des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BdkJ)
- 1956 - Bodo von Borries, deutscher Elektrotechniker (Miterfinder des Elektronenmikroskops)
- 1959 - Billie Holiday, US-amerikanische Jazzsängerin
- 1965 - Eugène Bigot, französischer Dirigent und Komponist
- 1967 - Cyril Ring, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Konstantin Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller
- 1983 - Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1985 - Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin
- 1985 - Wynn Stewart, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1987 - Jörg Fauser, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1989 - Heinz Risse, deutscher Schriftsteller
- 1995 - Juan Manuel Fangio, argentinischer Rennfahrer
- 1995 - Rainer Kunad, Komponist
- 2002 - Joseph Luns, niederländischer Politiker
- 2003 - Alfred 'Adi' Preißler, deutscher Fußballspieler
- 2003 - David Kelly, britischer Mikrobiologe und Biowaffenexperte (Suizid)
- 2003 - Hans Abich, deutscher Filmproduzent und Rundfunkpublizist
- 2003 - Walter Zapp, deutscher Erfinder der Kleinstbildkamera (Minox)
- 2004 - Johannes Braun, deutscher Bischof der Apostolischen Administratur Magdeburg
- 2005 - Laurel Aitken, kubanischer Songschreiber und Sänger
- 2005 - Geraldine Fitzgerald, irisch-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin
- 2005 - Edward Heath, britischer Politiker
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag im Irak
- Alexius von Edessa
Siehe auch
:16. Juli - 18. Juli
:17. Juni - 17. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0717
ja:7月17日
ko:7월 17일
simple:July 17
th:17 กรกฎาคม
1920
- 14. Juni: Die Reichspostdirektion Danzig gibt die ersten eigenständigen Danziger Briefmarken heraus
- 1. April: Der Staatsvertrag zur Gründung der Reichseisenbahnen unter der Hoheit des Deutschen Reiches tritt in Kraft.
Politik
- 1. Januar: Immense Preissteigerungen für Kohle treten in Kraft
- 13. bis 17. März: Putsch des Generallandschaftsdirektors Wolfgang Kapp, der mit seiner „Brigade Erhard“, einem ehemaligen Freikorps und einigen Truppenteilen der Reichswehr Berlin besetzte und die Regierung zur Flucht zwang
- 28. April: Einmarsch Russlands in Baku, Aserbaidschan
- 1. Mai: Schaffung des Landes Thüringen
- Erste Werbeplakate der NSDAP in München. Aufruf zur öffentlichen Parteiversammlung am 11. Mai 1920. Sprecher: Adolf Hitler
- 20. August: Beginn des zweiten polnischen Korfanty-Aufstandes in Oberschlesien
- 22. August: Gründung der Salzburger Festspiele
- 26. August: Frauen erhalten in den USA das Wahlrecht
- 1. Oktober: Das Groß-Berlin-Gesetz tritt in Kraft und macht Berlin zu einer Vier-Millionen-Stadt
Wissenschaft und Technik
Luftfahrt
- 1. Februar: August Euler erhält die erste amtliche vorgeschriebene, international gültige Pilotenprüfung mit dem Flugzeugführerpatent Deutschland Nr. 1
Kultur
- 21. Januar: Uraufführung der Oper Der Schatzgräber von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 23. Februar: Uraufführung der Oper Der Fremde von Hugo Kaun an der Staatsoper in Dresden
- 28. April: Uraufführung der heiteren Oper Schirin und Gertraude von Paul Graener in Dresden
- 28. Mai: Uraufführung der Operette Die blaue Mazur von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 3. September: Uraufführung der Operette Wenn Liebe erwacht von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin
- 4. Dezember: Uraufführung der Oper Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold am Stadttheater Hamburg sowie am Stadttheater Köln
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Der Tanz ins Glück von Robert Stolz am Raimund Theater in Wien
Religion
- Karl Joseph Schulte wird Erzbischof von Köln
- 16. Mai: Papst Benedikt XV. spricht Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orleans, heilig
Katastrophen
- 14. Dezember: Cricklewood, Großbritannien. Ein Flugzeug verunglückt in dichtem Nebel. 4 Tote
- 16. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 8,6 erschüttert die Provinz Gansu in China, rund 200.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. April: Beginn der VII. Olympische Spiele in Antwerpen
- 1. Januar: Johnny Bruck, deutscher Zeichner und Photolithograph († 1995)
- 1. Januar: Alfred A. Tomatis, HNO-Arzt + Entwickler der Audio-Psycho-Phonologie (APP) († 2001)
- 1. Januar: Osvaldo Cavandoli, italienischer Cartoonist und Ehrenbürger von Mailand
- 1. Januar: Heinz Zemanek, österreichischer Computerpionier
- 2. Januar: Albert Tönjes, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 2. Januar: Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller († 1992)
- 3. Januar: Siegfried Buback, Jurist und Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe († 1977)
- 5. Januar: André Simon, Formel-1-Rennfahrer
- 5. Januar: Arturo Benedetti Michelangeli, italienischer Pianist († 1995)
- 6. Januar: John Maynard Smith, britischer Genetiker, Evolutionsbiologe († 2004)
- 6. Januar: San Myung Mun, Gründer und Oberhaupt der Vereinigungskirche
- 6. Januar: Henry Corden, kanadischer Schauspieler und Sprecher in Zeichentrickfilmen († 2005)
- 9. Januar: Clive Dunn, britischer Schauspieler
- 9. Januar: Curth Flatow, deutscher Dramatiker
- 10. Januar: Rut Brandt, Ehefrau von Bundeskanzler Willy Brandt
- 11. Januar: Ruth Bietenhard, Schweizer Journalistin, Autorin und Lehrerin
- 15. Januar: John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal († 2000)
- 15. Januar: Gertrude Pritzi, österreichische Tischtennisspielerin († 1968)
- 15. Januar: Bob Davies, US-amerikanischer Basketballspieler († 1990)
- 15. Januar: Melvin Lasky, US-amerikanischer Publizist († 2004)
- 16. Januar: Stephanos II. Ghattas, Patriarch von Alexandria und Kardinal
- 17. Januar: Bohumil Váňa, tschechischer Tischtennisspieler († 1989)
- 19. Januar: Javier Pérez de Cuéllar, peruanischer Politiker, Generalsekretär der Vereinten Nationen (1982–1991)
- 20. Januar: Federico Fellini, italienischer Filmemacher und Regisseur († 1993)
- 20. Januar: DeForest Kelley, US-amerikanischer Schauspieler († 1999)
- 22. Januar: Chiara Lubich, Gründerin der Fokolar-Bewegung
- 23. Januar: Karl Delorme, ehemaliges MdB, Ehrenbürger der Stadt Mainz, Sozialdezernent der Stadt Mainz
- 23. Januar: Ray Abrams, Jazz-Tenorsaxophonist
- 23. Januar: Henry Eriksson, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2000)
- 26. Januar: Heinz Keßler, deutscher Politiker, Minister für Nationale Verteidigung
- 27. Januar: Helmut Zacharias, deutscher Violinist († 2002)
- 28. Januar: Maria Becker, deutsche Schauspielerin
- 30. Januar: Delbert Mann, US-amerikanischer Regisseur
- 31. Januar: Benoîte Groult, französische Schriftstellerin und Journalistin
- 31. Januar: Stewart Lee Udall, US-amerikanischer Politiker
- 2. Februar: George Hardwick, englischer Fußballspieler und Trainer († 2004)
- 3. Februar: Stan Ockers, belgischer Radrennfahrer († 1956)
- 5. Februar: Hans Lipinsky-Gottersdorf, deutscher Schriftsteller († 1991)
- 6. Februar: Ruth Deutsch Lechuga, österreichische Ärztin, Anthropologin und Fotografin († 2004)
- 7. Februar: An Wang, US-amerikanischer Computerentwickler und Erfinder († 1990)
- 8. Februar: Karin Himboldt, deutsche Schauspielerin
- 8. Februar: Bob Bemer, US-amerikanischer Computerpionier († 2004)
- 9. Februar: Erich Konecki, lettischer Eishockeyspieler
- 11. Februar: Faruq, König von Ägypten († 1965)
- 11. Februar: Daniel F. Galouye, US-amerikanischer Journalist und Science Fiction-Schriftsteller († 1976)
- 14. Februar: Siegfried Bärsch, deutscher Politiker
- 14. Februar: Judith Holzmeister, österreichische Schauspielerin
- 14. Februar: Alois Brügger, Schweizer Arzt († 2001)
- 14. Februar: Jack Lesberg, US-amerikanischer Musiker († 2005)
- 15. Februar: Anne-Catharina Vestly, norwegische Schriftstellerin
- 16. Februar: Tony Crook, Rennfahrer, Unternehmer
- 18. Februar: Rolande Falcinelli, französische Komponistin und Organistin
- 18. Februar: Eddie Slovik, US-amerikanischer Soldat im 2. Weltkrieg, hingerichtet wegen Fahnenflucht († 1945)
- 19. Februar: Jürgen von Beckerath, deutscher Ägyptologe
- 19. Februar: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller († 1983)
- 19. Februar: Jaan Kross, estnischer Schriftsteller
- 20. Februar: Karl Albrecht, deutscher Unternehmer
- 20. Februar: Kathleen Kennedy-Cavendish, Schwester von John F. Kennedy († 1948)
- 20. Februar: Robert Richards, US-amerikanischer Leichtathlet und Pfarrer
- 21. Februar: Liselotte Rauner, deutsche Schriftstellerin († 2005)
- 21. Februar: Leo Scheffczyk, deutscher Kardinal und Theologe
- 21. Februar: Ishigaki Rin, zeitgenössische Dichterin in Japan († 2004)
- 22. Februar: Karl-Heinz Schwab, deutscher Jurist und emeritierter Professor für bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht
- 23. Februar: Walter E. Lautenbacher, Fotograf († 2000)
- 26. Februar: Tony Randall, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 27. Februar: Julian Jaynes, US-amerikanischer Psychologe († 1997)
- 29. Dezember: Ratu Josefa Iloilo, amtierender Präsident von Fidschi
- 1. März: Simon Ignatius Pimenta, Erzbischof von Bombay
- 1. März: Krystyna Feldman, polnische Schauspielerin
- 3. März: James Doohan, kanadischer Schauspieler († 2005)
- 4. März: Jean Lecanuet, französischer Politiker († 1993)
- 6. März: Heinz-Herbert Karry, deutscher Politiker, hessischer stellvertretender Ministerpräsident († 1981)
- 10. März: Boris Vian, französischer Schriftsteller, Chansonnier, Schauspieler und Übersetzer († 1959)
- 10. März: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister († 1996)
- 11. März: Nicolaas Bloembergen, US-amerikanischer Physiker
- 16. März: Traudl Junge, deutsche Privatsekretärin Adolf Hitlers, Zeitzeugin († 2002)
- 16. März: Dorothea Binz, Oberaufseherin im Konzentrationslager (KZ) Ravensbück († 1947)
- 17. März: José Sánchez, Erzbischof von Nueva Segovia und Kardinal
- 17. März: Mujibur Rahman, Gründer von Bangladesch († 1975)
- 18. März: Linda Dégh, in den USA lebende (und lehrende) Folkloristin ungarischer Herkunft
- 19. März: Albert Stief, Minister für Anleitung und Kontrolle der Bezirks- und Kreisräte der DDR
- 21. März: Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 22. März: Werner Klemperer, deutsch-amerikanischer Schauspieler und Musiker († 2000)
- 22. März: Ludvík Kundera, tschechischer Schriftsteller
- 23. März: Arthur Grundmann, deutscher Politiker († 1987)
- 24. März: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent († 1996)
- 25. März: Arthur Wint, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1992)
- 27. März: Ivan Rabuzin, kroatischer Maler
- 31. März: Rolf Boysen, deutscher Schauspieler
- 1. April: H. E. Erwin Walther, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1995)
- 1. April: Toshiro Mifune, japanischer Schauspieler († 1997)
- 3. April: John Demjanjuk, zu Unrecht als Aufseher im KZ Treblinka Beschuldigter
- 5. April: Arthur Hailey, Autor, Romancier († 2004)
- 5. April: Chatichai Junhavan, zwischen 1988 und 1991 Premierminister von Thailand († 1998)
- 7. April: Walter Möller, deutscher Kommunalpolitiker der SPD († 1971)
- 7. April: Ravi Shankar, indischer Sitarspieler und Komponist
- 11. April: Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin († 1970)
- 12. April: Armin Mohler, Schweizer Philosoph, Publizist, Schriftsteller und Journalist († 2003)
- 12. April: Raymond Mhlaba, südafrikanischer Politiker und Bürgerrechtler († 2005)
- 13. April: Roberto Calvi, italienischer Banker († 1982)
- 15. April: Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker, 1984–1994 Bundespräsident der BRD
- 21. April: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler († 1991)
- 23. April: Friedrich Schadeberg, deutscher Unternehmer
- 27. April: Guido Cantelli, italienischer Dirigent († 1956)
- 30. April: Duncan Hamilton, Formel-1-Rennfahrer († 1994)
- 2. Mai: Jacob Gilboa, israelischer Komponist
- 2. Mai: Jean-Marie Auberson, Schweizer Dirigent und Geiger († 2004)
- 2. Mai: Guinn Smith, US-amerikanischer Leichtathlet (Stabhochsprung) († 2004)
- 3. Mai: John Lewis, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Pianist und Komponist) († 2001)
- 4. Mai: Elizabeth Shaw, Irische Künstlerin († 1992)
- 9. Mai: Richard Adams, britischer Schriftsteller
- 9. Mai: Celia Sánchez, kubanische Revolutionärin und Politikerin († 1980)
- 11. Mai: Michele Sindona, italienischer Rechtsanwalt und Bankier
- 12. Mai: Hans Gottfried von Stockhausen, deutscher Glasmaler
- 12. Mai: Josef Schrudde, deutscher Kiefer- und Plastischer Chirurg († 2004)
- 12. Mai: Vilém Flusser, Kommunikations- und Medienphilosoph († 1991)
- 13. Mai: Alfons Bauer, deutscher Komponist volkstümlicher Musik und Zitherspieler († 1997)
- 15. Mai: Carlo Còccioli, italienischer Schriftsteller
- 15. Mai: Nasrallah Pierre Sfeir, Patriarch der Maroniten des Libanon und Kardinal
- 17. Mai: Aquiles Nazoa, venezolanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist († 1976)
- 18. Mai: Johannes Paul II., Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans († 2005)
- 22. Mai: Thomas Gold, Astrophysiker († 2004)
- 23. Mai: Annette von Aretin, erste Fernsehansagerin des bayerischen Rundfunks
- 24. Mai: Friedrich Karl Klausing, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 († 1944)
- 25. Mai: Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär († 1995)
- 25. Mai: Werner Holtfort, deutscher Politiker († 1992)
- 25. Mai: Herman van Laer, niederländischer Sportfunktionär († 2005)
- 25. Mai: Rudolf Lenz, Schauspieler in Heimatfilmen († 1987)
- 26. Mai: Frank Bethwaite, Konstrukteur von Jollen und Skiffs
- 26. Mai: Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin († 2002)
- 29. Mai: John Harsanyi, ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler († 2000)
- 30. Mai: George London, Opernsänger († 1985)
- 30. Mai: Godfrey Binaisa, Präsident von Uganda
- 30. Mai: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur († 1989)
- 2. Juni: Marcel Reich-Ranicki, deutscher Literaturkritiker
- 5. Juni: Kurt Edelhagen, führender deutscher Bigband Leader der 1950er Jahre († 1982)
- 8. Juni: Iwan Nikitowitsch Koschedub, sowjetischer Pilot, Marschall der Flieger und dreifacher Held der Sowjetunion († 1991)
- 9. Juni: Paul Mebus, deutscher Fußballspieler († 1993)
- 14. Juni: Will Rasner, deutscher Politiker († 1971)
- 15. Juni: Marion S. Kellogg, US-amerikanische Managerin und Unternehmensberaterin († 2004)
- 16. Juni: Georges Follman, belgischer Komponist und Dirigent
- 17. Juni: François Jacob, französischer Mediziner, Physiologe und Genetiker
- 17. Juni: Georges Marchais, französischer Politiker und Gewerkschafter († 1997)
- 23. Juni: Gerry Wolff, deutscher Schauspieler († 2005)
- 26. Juni: Stanislav Ledinek, Schauspieler und Synchronsprecher († 1969)
- 27. Juni: I. A. L. Diamond, US-amerikanischer Drehbuchautor († 1988)
- 29. Juni: Juan Blanco, kubanischer Komponist
- 30. Juni: Zeno Colò, italienischer Skirennläufer († 1993)
- 1. Juli: Harold Sakata, US-amerikanischer Schauspieler koreanischer Abstammung († 1982)
- 5. Juli: Ruth Neudeck, Aufseherin im KZ Ravensbrück († 1948)
- 5. Juli: Ruth Closius, deutsche Aufseherin der SS im Konzentrationslager (KZ) Ravensbrück († 1948)
- 7. Juli: Yul Brynner, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 1985)
- 10. Juli: Owen Chamberlain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 11. Juli: Sverri Djurhuus, färöischer Autor und färöischen Freiwilligen im Zweiten Weltkrieg der Waffen-SS
- 13. Juli: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph († 1996)
- 13. Juli: Wilhelm Kümpel, Domorganist und Kirchenmusikdirektor († 2000)
- 14. Juli: Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker († 1982)
- 17. Juli: Gordon Gould, US-amerikanischer Physiker, gilt als einer der Erfinder des Lasers († 2005)
- 17. Juli: Juan Antonio Samaranch, wurde 1966 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 19. Juli: Otto Arndt, SED-Funktionär und Minister für Verkehrswesen der DDR († 1992)
- 20. Juli: Ray Harryhausen, US-amerikanischer Tricktechniker und Animator
- 21. Juli: Isaac Stern, Violinist († 2001)
- 22. Juli: Joachim Wolff, deutscher Schauspieler und Sprecher († 2000)
- 22. Juli: Paul Dissemond, katholischer Priester und Generalsekretär der Berliner Bischofskonferenz
- 25. Juli: Rosalind Franklin, britische Biochemikerin († 1958)
- 25. Juli: Jean Carmet, französischer Schauspieler († 1994)
- 25. Juli: Chushiro Hayashi, japanischer Astronom und Physiker
- 28. Juli: Franz Soronics, österreichischer Politiker
- 2. August: Werner Müller, deutscher Autor, Komponist, Dirigent, Arrangeur und Orchesterleiter († 1998)
- 4. August: Rudolf Rolfs, deutscher Satiriker und Theaterleiter († 2004)
- 6. August: Otto B. Roegele, deutscher Publizist und Kommunikationswissenschaftler († 2005)
- 8. August: Alfred Hause, deutscher Violinist, Dirigent und Kapellmeister († 2005)
- 9. August: Willi Heinrich, deutscher Schriftsteller († 2005)
- 9. August: Hans Brox, deutscher Zivilrechtswissenschaftler und Richter am Bundesverfassungsgericht
- 10. August: Red Holzman, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1998)
- 12. August: Wilhelm Altvater, deutscher Politiker
- 12. August: Percy Mayfield, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1984)
- 13. August: Jean Marcel Honoré, Erzbischof von Tours und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. August: Konstantin Prinz von Bayern, deutscher Politiker, MdB († 1969)
- 16. August: Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller († 1994)
- 20. August: Vincentas Sladkevicius, Erzbischof von Kaunas und ein Kardinal († 2000)
- 20. August: Lisa Dräger, Lübecker Mäzenin
- 22. August: Wolfdietrich Schnurre, deutscher Schriftsteller († 1989)
- 22. August: Ray Bradbury, US-amerikanischer Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Autor
- 24. August: Herbert Kaufmann, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1976)
- 26. August: Richard Wurbs, deutscher Politiker
- 26. August: Prem Tinsulanonda, Premierminister von Thailand (1980 bis 1988)
- 29. August: Charlie Parker, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (Alt-Sax) († 1955)
- 30. August: Harald Deilmann, deutscher Architekt und Autor
- 1. September: Richard Farnsworth, US-amerikanischer Schauspieler († 2000)
- 3. September: Paul Hamburger, österreichischer Pianist, Gründer des Mozart-Quartetts († 2004)
- 5. September: Heinz Bello, katholischer Märtyrer († 1944)
- 8. September: Ernst-Alfred Jauch, Journalist († 1991)
- 10. September: Fabio Taglioni, italienischer Motorrad-Konstrukteur († 2001)
- 14. September: Lawrence Klein, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschafter
- 18. September: Jack Warden, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. September: Jan Pixa, tschechischer Fernseh-Moderator und Dramaturg († 2004)
- 20. September: Hanns Cibulka, deutscher Schriftsteller († 2004)
- 20. September: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart († 1996)
- 21. September: Hans Günter Michelsen, deutscher Dramatiker († 1994)
- 21. September: Vico Torriani, Sänger, Schauspieler, Showmaster († 1998)
- 23. September: Alexander Arutjunjan, armenischer Komponist
- 23. September: Mickey Rooney, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. September: Wolfgang Spier, deutscher Regisseur, Schauspieler, Synchronsorecher und Moderator
- 27. September: William Conrad, US-amerikanischer Schauspieler und Sprecher († 1994)
- 29. September: Peter Dennis Mitchell, britischer Chemiker, Nobelpreisträger († 1992)
- 1. Oktober: Walter Matthau, US-amerikanischer Schauspieler († 2000)
- 4. Oktober: Renate Riemeck, deutsche Historikerin und Friedensaktivistin († 2003)
- 5. Oktober: Gert Westphal, deutscher Schauspieler († 2002)
- 5. Oktober: Meliton Kantaria, sowjetischer Soldat der die Siegesfahne auf dem Reichstag hisste († 1993)
- 6. Oktober: Pietro Consagra, italienischer Bildhauer († 2005)
- 7. Oktober: Georg Leber, deutscher Politiker
- 8. Oktober: Maxi Herber, deutsche Eiskunstläuferin
- 8. Oktober: Maria Beig, deutsche Schriftstellerin
- 8. Oktober: Frank Herbert, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor († 1986)
- 11. Oktober: James Aloysius Hickey, emeritierter Erzbischof von Washington und Kardinal
- 17. Oktober: Miguel Delibes, spanischer Schriftsteller
- 22. Oktober: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor († 1996)
- 23. Oktober: Gianni Rodari, italienischer Schriftsteller († 1980)
- 24. Oktober: Robert Coffy, Erzbischof von Marseille und Kardinal († 1995)
- 25. Oktober: Anatoli Grigorjewitsch Jegorow, russischer Philosoph
- 25. Oktober: Sultan Amet-Chan, sowjetischer Testpilot († 1971)
- 27. Oktober: Kocheril Raman Narayanan, indischer Politiker und Staatspräsident
- 29. Oktober: Ernst Majonica, deutscher Politiker († 1997)
- 29. Oktober: Václav Neumann, tschechischer Dirigent, Violine- und Viola-Spieler († 1995)
- 29. Oktober: Baruj Benacerraf, Venezolanisch/US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin
- 31. Oktober: Helmut Newton, deutscher Fotograf († 2004)
- 31. Oktober: Fritz Walter, deutscher Fußballspieler († 2002)
- 31. Oktober: Eduard Adorno, deutscher Politiker
- 31. Oktober: Joseph Gelineau, französischer Komponist und Jesuit
- 5. November: Douglass North, Historiker und Ökonom; Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1993
- 8. November: Eugênio de Araújo Sales, brasilianischer Bischof, Kardinal und Theologe
- 9. November: Thomas Sebeok, US-amerikanischer Professoren für Semiotik († 2001)
- 11. November: Roy Jenkins, britischer Politiker und Autor († 2003)
- 11. November: Walter Scherf, deutscher Kinder- und Jugendliteratur- sowie Märchenforscher
- 12. November: Richard Quine, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Filmregisseur († 1989)
- 13. November: Lieselotte Berger, deutsche Politikerin († 1989)
- 14. November: Cato Bontjes van Beek, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 14. November: Hans Hansen, färöischer Maler († 1970)
- 17. November: Camillo Felgen, Sänger, Texter sowie Radio- und Fernsehmoderator († 2005)
- 18. November: Igor Sergejewitsch Narski, russischer Philosoph
- 19. November: Helmut Bazille, deutscher Politiker († 1973)
- 19. November: Bernhard Kempa, Handballspieler
- 23. November: Uwe Ronneburger, deutscher Politiker
- 23. November: Paul Celan, deutschsprachiger Lyriker († 1970)
- 25. November: Ricardo Montalban, mexikanischer Schauspieler
- 29. November: Virginia Mayo, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 1. Dezember: Pierre Poujade, französischer Politiker († 2003)
- 3. Dezember: Eduardo Francisco Pironio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 5. Dezember: Paul Matzkowski, deutscher Fußballspieler († 2004)
- 6. Dezember: Dave Brubeck, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 7. Dezember: Walter Nowotny, Jagdflieger, der im 2.Weltkrieg in der deutschen Luftwaffe diente († 1944)
- 7. Dezember: Tatamkhulu Afrika, südafrikanischer Schriftsteller und Dichter († 2002)
- 9. Dezember: Carlo Azeglio Ciampi, 10. Präsident Italiens
- 10. Dezember: Alfred Dregger, deutscher Politiker († 2002)
- 10. Dezember: Clarice Lispector, Schriftstellerin († 1977)
- 10. Dezember: Reginald Rose, US-amerikanischer Schriftsteller († 2002)
- 13. Dezember: George P. Shultz, US-Diplomat und US-Außenminister
- 14. Dezember: Francis Lacassin, Mitbegründer des Pop Arts
- 15. Dezember: Vlastimil Brodský, tschechischer Film- und Fernsehstar († 2002)
- 15. Dezember: Albert Memmi, tunesischer Schriftsteller und Soziologe
- 16. Dezember: Fritz Balogh, deutscher Fußballspieler († 1951)
- 17. Dezember: Ewa Paradies, KZ-Aufseherin († 1946)
- 17. Dezember: Kenneth E. Iverson, Mathematiker († 2004)
- 18. Dezember: Rita Streich, deutsche Sopranistin
- 18. Dezember: Enrique Grau, kolumbianischer Maler und Bildhauer († 2004)
- 18. Dezember: Ingálvur av Reyni, färöischer Maler
- 20. Dezember: Gerhart Baumann, deutscher Germanist
- 24. Dezember: Harry de Groot, niederländischer Komponist († 2004)
- 27. Dezember: Robert Whittaker, US-amerikanischer Botaniker, Klimatologe und Universitätsprofessor († 1980)
- 29. Dezember: Ratu Josefa Iloilo, amtierender Präsident von Fidschi
- 6. Januar: Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik ( - 1839)
- 24. Januar: Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer ( - 1884)
- 29. Januar: Johann Desch, Mitbegründer der indu
Barcelona
Barcelona (kat. []; span. []) ist die Hauptstadt der autonomen Region von Katalonien, im Nordosten Spaniens. Sie liegt am Mittelmeer, 160 km südlich der Pyrenäen und nahe der Grenze mit Frankreich. Barcelona ist mit über 1,6 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens und die größte Kataloniens. In ihrem Einzugsgebiet leben rund 3 Mio. Menschen.
Geschichte
Der Sage nach wurde Barcino von Hamilkar Barkas, dem Vater von Hannibal aus Karthago gegründet. Später bauten die Römer die Stadt zu einer Festung (castrum) aus. Das Zentrum der Stadt lag am Mons Taber, einem kleinen Hügel in der Nähe des heutigen Rathauses (Plaça de Sant Jaume). Noch heute kann man die Überreste der römischen Stadtmauern in der Altstadt entdecken. Wichtige römische Fundstücke sind unter dem Plaça del Rei ausgestellt. Im 5. Jahrhundert wurde die Stadt von den Goten erobert, im 8. von den Mauren. 801 wurde es von Ludwig I. zurückerobert. 985 wurde Barcelona von Al-Mansur, dem Kalifen von Córdoba, das im heutigen Andalusien liegt, in Besitz genommen. Wenig später verließ er jedoch die Stadt wieder.
Im Mittelalter war Barcelona Hauptstadt des Königreiches Aragonien und eine wichtige See- und Handelsmacht im westlichen Mittelmeer, mit bedeutenden Kolonien auf Sardinien und Sizilien.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sizilien
Das Stadtzentrum
Das Zentrum der Stadt bildet als Verkehrsknotenpunkt die Plaça de Catalunya, von hier aus sind zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderne Planstadt Eixample zu besichtigen, die für ihre quadratischen Häuserblocks mit den abgeschrägten Ecken (Chaflanes) und den vielen modernistischen Bauten bekannt ist. Die ältere Stadt ist hauptsächtlich flach. Die neueren Viertel hingegen liegen am oberen Teil Barcelonas, zu den Hügeln hin, so dass einige Straßen dort an San Francisco erinnern.
Im Barri Gotic, dem gotischen Viertel und historischen Stadtkern, stehen heute noch zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulalia, der Königsplatz (Placa del Rei), das Frederic Marés Museum und das Rathaus (Ajuntament) .
Eine besonders interessante Straße ist La Rambla (oder span. Las Ramblas, kat. Les Rambles), eine breite Allee, die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Sie ist voller Menschen bis spät in die Nacht, und es gibt dort zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafes und Restaurants. Sehenswert an den Ramblas sind der bunte und lebhafte Markt Mercat de la Boqueria, der Platz Plaça Reial mit seinen Arkaden und Palmen sowie den typischen Lokalen, und das weltberühmte Opernhaus El Liceu. Am hafenabgewandten Ende der Ramblas befindet sich der Trinkbrunnen Font de Canaletes, dem nachgesagt wird, dass jeder, der einmal daraus getrunken hat, sein Herz an Barcelona verliert und sein Leben lang immer wiederkommt.
Am Ende der Promenade, am alten Hafen, steht die Statue von Christoph Kolumbus. Dort befinden sich auch die mittelalterlichen Schiffswerften, die Drassanes, die heute das Schifffahrtsmuseum Museu Maritim beherbergen. Es erzählt die Geschichte der Seefahrt im Mittelmeerraum und stellt sogar ein 1:1-Modell einer Galeere aus.
Der alte Hafen beherbergt das moderne Freizeitzentrum Maremagnum, das nebst zahlreichen Diskotheken, Boutiquen, Kinos (u.a. ein IMAX-Kino) auch das größte dem Mittelmeer gewidmete Aquarium enthält.
Barcelona und der Modernismus
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Barcelona eine eigene Form des Jugendstils, die modernisme genannt wird. Ihr prominentester Vertreter ist Antoni Gaudí, der in Barcelona gelebt und gearbeitet hat. Von ihm sind etliche berühmte Gebäude zu besichtigen. Dazu zählen unter anderem die Casa Milà (La Pedrera), der Palau Güell und der Parc Güell, die seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Sehenswert unter Gaudís Bauten sind aber auch die Casa Batlló und ganz besonders die große, noch unvollendete Kirche Sagrada Família, an der seit 1882 gebaut wird. Seit 1997 hat Barcelona Welterbe-Nachwuchs bekommen mit zwei Bauten von Lluís Domènech i Montaner: Das Hospital de Sant Pau und der Palau de la Música Catalana.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Weitere Sehenswürdigkeiten sind vor allem der Font Màgica, ein beeindruckender Springbrunnen großen Ausmaßes mit Farb- und Musikuntermalung, das Museu Joan Miró, das Museu Picasso mit zahlreichen, weniger bekannten Werken von Pablo Picasso, und das Museu Nacional d'Art de Catalunya, das bedeutende romanische Wandmalereien und andere mittelalterliche Kunstwerke enthält oder auch der Collserola-Turm, der Torre Telefónica sowie der Torre Agbar.
Ein architektonisches Meisterwerk von Weltrang stellt der deutsche Pavillon zur Weltausstellung 1929 dar. Eine Rekonstruktion des Gebäudes von Ludwig Mies van der Rohe befindet sich am Fuße des Montjuic, unterhalb des Poble Espanyol, eines Kleinspanien, das ebenfalls Teil des damaligen Weltausstellungsgeländes war.
Der Architekt Richard Meier entwarf das jedenfalls architektonisch außerordentlich sehenswerte Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA, 1992-1995) in der Altstadt.
La Ciutadella: um die rebellischen Katalanen besser in Schach halten zu können, liess Philipp V. hier 1716 eine Zitadelle errichten. 1868 musste ein Grossteil der Anlage einem Park weichen in dem 1888 die Weltausstellung stattfand. Der Zoologische Garten (Parc Zoológic) nimmt den grössten Teil des Ciutadella Parks in Anspruch.
Bild:Spain.Barcelona.Casa.Mila.jpg|Casa Milà
Bild:Font Magica.jpg|Font Màgica
Bild:ForbysBoqueria.jpg|Mercat de la Boqueria
Bild:Barcelona_hafenpromenade.jpg|Hafenpromenade
Bild:Passeig-de-gracia.jpg|Passeig de Gràcia
Bild:Barcelona_Plaza_Real.jpg|Plaça Reial
Bild:050529 Barcelona 059.jpg|Strand von Barcelona
La Ciutadella]
Veranstaltungen
- 1888: Weltausstellung
- 1929: Weltausstellung, zusammen mit Sevilla
- 1992 fanden die Olympischen Spiele in Barcelona statt.
- Von Mai bis September 2004 fand in Barcelona das Internationale Forum der Kulturen statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Öffentlicher Verkehr
Barcelona ist ein wichtiger Knotenpunkt der RENFE, der spanischen Staatseisenbahnen. Die wichtigste Station für Vorortszüge ist Sants-Estació. Die AVE-Hochgeschwindigkeitsstrecke wurde kürzlich von Madrid bis nach Lleida in West-Katalonien erweitert und soll im Jahre 2006 Barcelona erreichen. Eine weitere Hochgeschwindigkeitsstrecke soll bis 2010 den Anschluss an das französische TGV-Netz herstellen. RENFE und die Privatbahn Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya (FGC) betreiben ein weitverzweigtes S-Bahn-Netz.
Die Verkehrsbetriebe von Barcelona, Transports Metropolitans de Barcelona (TMB), ist die Betreiberin eines dichten Netzes von U-Bahnen und Bussen. Barcelona besitzt auch zwei verschiedene, nicht miteinander verbundene Straßenbahnnetze, genannt Trambaix und Trambesòs.
Das außerstädtische Bahnnetz beschränkt sich nicht nur auf die RENFE, sondern speziell fürs Hinterland hinter dem Tibidabo sind die Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya zuständig.
Individualverkehr
Das Autobahnnetz rund um Barcelona ist außerordentlich dicht und überwiegend mautpflichtig. Innerstädtisch mit dem eigenen Fahrzeug ans Ziel zu kommen ist in Barcelona im Prinzip leichter als anderswo - die Stadt gestaltet sich wegen der Schachbrett-Struktur und weil der Tibidabo überall gut zu sehen ist als angenehm übersichtlich. Barcelona hat allerdings erhebliche Probleme mit der Verkehrsdichte, d.h. Staus sind in der Innenstadt eher die Regel als eine Ausnahme. Der vorherrschende Fahrstil ist etwas sportlich und ungeduldig, aber dennoch fair und rücksichtsvoll. Ein beträchtlicher Teil des Staßennetzes ist als System von Einbahnstraßen angelegt, mit abwechselnd entgegengesetzter Richtung, dadurch sind Navigationssysteme in diesen Strassen in der Regel unbrauchbar.
Wenn man mit dem Wohnmobil anreisen möchte, sollte man das Park+Ride Angebot der Stadt nutzen und außerhalb der Innenstadt parken.
In der Innenstadt sind die Parkräume sehr begrenzt und die vielen Tiefgaragen sind nur für PKW brauchbar.
Mit 5 bis 8 EUR pro Stunde zu dem recht teuer. Die Polizei geht streng gegen Falschparker vor.
Flughafen
Barcelona ist nicht nur über den eigenen Flughafen El Prat, der der zweitgrößte Spaniens ist, sondern auch über die von Girona und Reus ausreichend schnell zu erreichen.
Reus
Fähre
Nach Palma de Mallorca betreibt die Reederei Trasmediterránea von der Esctació Marítima aus eine mindestens tägliche Fährverbindung, meist nachts.
Segler und Jachteigner werden im Hafen abgewiesen, die Marina befindet sich stattdessen "eins weiter" im Olympia-Hafen.
Bildung
Barcelona hat vier Universitäten:
- Universitat de Barcelona (gegr. 1450) http://www.ub.edu
- Universitat Autònoma de Barcelona (gegr. 1968) http://www.uab.es
- Universitat Politècnica de Catalunya (gegr. 1971) http://www.upc.es/
- Universitat Pompeu Fabra (gegr. 1990) http://www.upf.es
dazu kommen noch diverse private Hochschulen.
Infrastruktur für Touristen und Emigranten
Die nächstgelegene Möglichkeit, Strand und Meer zu genießen und nachts etwas ruhiger zu schlafen, bieten die Badeorte südwestlich der Stadt, jenseits des Flughafens. Dort kommen zunächst hauptsächlich Campingplätze, während Hotels hauptsächlich in Castelldefels zu finden sind. Die Stadt ist von dort aus schnell und gut zu erreichen.
Für Eltern kleiner Kinder, die beruflich eine Chance in oder bei Barcelona geboten bekommen, ist es von Bedeutung, dass Barcelona seit langer Zeit nicht wenige deutsche Emigranten beherbergt und deshalb auch über eine deutsche Schule (mit der deutschen "Allgemeinen Hochschulreife") verfügt. Für Emigranten ist es auch von Bedeutung, dass die Mieten in Barcelona vergleichsweise teuer und die Grundstücks-/Immobilienpreise außerorts vergleichsweise preiswerter sind.
Für ein Auslandssemester in Barcelona, z.B. an der Universitat Politécnica de Catalunya oder der Universitat Autonoma de Barcelona (in Cerdanyola del Vallès), sind Kenntnisse der katalanischen Sprache von Vorteil, da die Lehrveranstaltungen oft auf Katalanisch gehalten werden. Es werden allerdings auch Vorlesungen auf Spanisch sowie vereinzelt auf Englisch angeboten.
Söhne und Töchter der Stadt
- Juan Aguilera, spanischer Tennisspieler
- Alfons II. (Aragón), König von Aragón
- Victoria de los Angeles, spanische Sopranistin
- José Ardévol, kubanischer Komponist spanischer Herkunft
- Miguel Asins Arbo, spanischer Komponist und Professor
- Sergi Bruguera, ehemaliger Tennisprofi
- Daniel Brühl, deutscher Schauspieler
- Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran).
- José Carreras, spanischer Tenor
- Gaspar Cassadó, Cellist
- Antoni Clavé, spanischer Maler und Bildhauer
- Estanislao Figueras, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- Montserrat Figueras, Sopranistin
- Sete Gibernau, spanischer Motorrad-Rennfahrer
- Paco Godia, spanischer Rennfahrer
- Josep Guardiola i Sala, katalanischer Fußballspieler
- Carmen Laforet, spanische Schriftstellerin
- Felix Mantilla, spanischer Tennisspieler
- Pasqual Maragall, Regierungschef Kataloniens seit 2003, Bürgermeister Barcelonas von 1982 bis 1997
- Javier Marchán, Künstler
- Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- Artur Mas, Oppositionsführer im katalanischen Parlament seit 2004
- Matéo Maximoff, Schriftsteller
- Eduardo Mendoza, spanischer Schriftsteller
- Ramón Mercader, spanischer Kommunist und Attentäter auf Leo Trotzki
- Joan Miró, spanischer Maler
- Maria Dolors Miró, spanische Kunstförderin und Ehrenvorsitzende der Miró-Stiftungen
- Willy Moese, Karikaturist und Comiczeichner
- Joseph Oriol, Priester und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
- Enrique Pla y Deniel, Erzbischof von Toledo und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Daniel Plaza, spanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- Jordi Pujol, Regierungschef Kataloniens von 1982 bis 2003
- Joaquim Rodriguez, spanischer Radrennfahrer
- Carlos Ruiz Zafón, Schriftsteller
- Juan Antonio Samaranch, wurde 1966 Mitglied des IOC
- Arantxa Sánchez-Vicario, spanische Profi-Tennisspielerin
- Joan Manuel Serrat, katalanischer Liedermacher
- Alex Soler-Roig, Formel-1-Rennfahrer
- Fernando Sor, spanischer Gitarrist und Komponist
- Francisco Valls, spanischer Komponist und Kapellmeister
- Manuel Vázquez Montalbán, spanischer Krimi-Schriftsteller und Journalist
- Ricardo Zamora, spanischer Fußballspieler
Partnerstädte
- Montpellier (Herault, Frankreich) seit 1963
- Köln (Deutschland), seit 1984
- Rio de Janeiro (Brasilien)
- São Paulo (Brasilien)
Literatur
- hiCat-Research territories, ACTAR Pub., Barcelona 2004, ISBN 84-95951-40-1
- barcelona 1979|2004. del desenvolupament a la ciutat de qualitat. Ajuntament de Barcelona, 1999, ISBN 84-7609-926-6
- Joan Busquets: Barcelona. La construcción urbanística de una ciudad compacta. Ediciones del Serbal, Barcelona 2004, ISBN 84-7628-458-6
Weblinks
- [http://www.bcn.es/ Offizielle Website von Barcelona]
- [http://www.barcelona.diplo.de/de/Startseite.html Deutsches Generalkonsulat Barcelona]
- [http://www.dsbarcelona.com Deutsche Schule Barcelona]
- [http://www.deg-barcelona.net Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Barcelona]
- [http://www.tmb.net Transports Metropolitans de Barcelona]
- [http://www.bestcitiestravel.com/barcelona/ Spielraum nach Barcelona]
- [http://www.hot-maps.de/europe/spain/catalonia/barcelona/homede.html Stadtplan von Barcelona]
- [http://www.reisefuehrer.cc/index.php/category/barcelona/ Sehenswürdigkeiten in Barcelona]
- [http://barca.ba.ohost.de Bilder von Barcelona]
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Kategorie:Ort in Katalonien
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:バルセロナ
ko:바르셀로나
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1966
- 1. Januar: Militärputsch in der Zentralafrikanischen Republik, Oberst Jean Bedel Bokassa übernimmt die Regierung
- 1. Januar: Syrien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 1. Januar: in Australien wird das Pfund Sterling durch den Australischen Dollar als Währung abgelöst
- 15. Januar: in Nigeria bricht eine Rebellion von Truppenteilen aus, in deren Verlauf Premierminister Tafawa Balewa ermordet wird; die Macht übernimmt Generalmajor Johnson Aguiyi-Ironsi, der die Parteien auflöst und die Verfassung aufhebt
- 10. Februar: Die jamaikanische Reggaelegende Bob Marley heiratet seine kubanische Freundin Rita Anderson
- 23. Februar: in Syrien übernehmen Angehörige des linken Flügels der Baath-Partei durch einen | | |