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Kim Il Sung

Kim Il Sung

Kim Il-sung (
- 15. April 1912 in Mangyongdae, heutiges Nordkorea; † 8. Juli 1994), mit Geburtsnamen Kim Song-chu (Hangeul: 김성주, Hanja: 金成柱), war ab dem Jahr 1948, spätestens ab Ende der 50er Jahre, bis zu seinem Tode der unumstrittene kommunistische Machthaber Nordkoreas. Auch danach wurde er von der nordkoreanischen Regierung als „ewiger Präsident“ bestätigt. In einem eigens geschaffenen Mausoleum in Pjöngjang wurde sein Leichnam aufgebahrt und kann dort betrachtet werden.

Herkunft und Kindheit von Kim Il-sung

Kim Il-sung wurde in Mangyongdae in der Nähe von Pjöngjang als Sohn eines Lehrers geboren. Seine Kindheit verbrachte er zum größten Teil unter der Obhut seiner Großeltern. Seine Familie siedelte in den 20er Jahren aus dem japanischen Einflussbereich in die Mandschurei über, wo Kim den größten Teil seiner siebenjährigen Schulausbildung absolvierte und Chinesisch und Russisch lernte. Während dieser Zeit organisierte er entgegen der offiziellen nordkoreanischen Lesart keine anti-imperialistische Bewegungen. So gibt es bis heute keine Belege für eine 1926 von ihm gegründete kommunistische „Vereinigung Nieder mit dem Imperialismus“. 1927 soll er gemäß offiziellen koreanischen Quellen zwei weitere Organisationen und bis zum August des folgenden Jahres einen antijapanischen Jugendverband und revolutionären Bauernverband gegründet haben. Dies ist zumindest nicht belegbar und auch wegen seines zu diesem Zeitpunkt noch jungen Alters eher unwahrscheinlich. So wies 1933 kein Bericht der japanischen Geheimpolizei auf Aktivitäten von Kim Il-sung hin.

Politische Tätigkeit

Im Sommer 1937 führte Kim einen Überfall gegen die japanische Polizeistation Pochonbo unweit der Nordgrenze des heutigen Nordkorea. Dieser Angriff ist auf einem Panorama im Armeemuseum von Pjöngjang als „Schlacht von Pochonbo“ dargestellt, was sich angesichts des wirklichen Kräfteverhältnisses von 180 koreanischen Partisanen und 30 japanischen Polizisten relativieren dürfte. Nordkorea erklärt, dass sich in den 30er Jahren am Paekdu-Massiv im Nordteil des Landes die Operationsbasis des „Generals“ Kim Il-sung befand. Als Beleg dafür werden über das ganze Land verteile so genannte Losungsbäume angeführt. Auf ihren Stämmen sind Schriften zu sehen, die angeblich in der Zeit bis 1945 entstanden sind und die auf eine antijapanische Partisanenbewegung und ihr Hauptquartier am Paektu-san hinweisen. Diese Beweise sind wissenschaftlich außerhalb Nordkoreas nicht anerkannt. Trotzdem ist seit 1956 diese Gegend weitgehend erschlossen durch 800km politischer Exkursionswege, Denkmäler etc. Auch ein Sommerpalast des „ewigen Präsidenten“ befindet sich dort. Ende der 30er Jahre hörten die ohnehin seltenen Vorstöße koreanischer Partisanen von der Mandschurei nach Süden auf und bis 1945 wurde in Korea nicht gekämpft. Es ist nicht eindeutig geklärt, wann Kim Il-sung sich 1940 in die Sowjetunion zurückzog. Anfang 1941 nahm er an einer Kommandeurschulung der Sowjetarmee an der Okeanskaja-Feldschule nahe Wladiwostok teil. Danach lebte er in Gesellschaft anderer koreanischer Emigranten in Chabarowsk, wo bis zu den 30er Jahren viele Koreaner gelebt hatten, die von Stalin jedoch nach Kasachstan und Usbekistan umgesiedelt worden waren. Kim Il-sung soll im Rahmen eines kleinen koreanischen Kontingents an der Schlacht von Stalingrad im Winter 42/43 teilgenommen haben, was zeitlebens von ihm geleugnet wurde, wahrscheinlich um seinen sowjetischen Hintergrund von 1940 bis 1948 zu verschleiern und als Nationalist zu erscheinen. Von 1943 bis 1944 war er als Hauptmann der Roten Armee Bataillonskommandeur in der 88. Schützenbrigade der II. fernöstlichen Armee in der Primorje-Region. Ab 1944 befasste sich der sowjetische Geheimdienst mit Kim und anderen Koreanern in Chabarowsk, um sie auf eine führende politische Rolle im Nachkriegskorea vorzubereiten. Als im August 1945 Nordkorea von sowjetischen Verbänden besetzt wurde, kehrte auch Kim Il-sung im September in sein Land zurück. Im Oktober desselben Jahres begann er mit der Gründung der Partei der Arbeit Koreas. Kim trat erstmals öffentlich in Erscheinung, als sich am 08.02.1946 ein Provisorisches Volkskomitee für Nordkorea konstituierte, zu dessen Chef er berufen wurde. Bis Ende August 1946 wurden auf sowjetische Empfehlung die Kommunistischen Partei Koreas (bekanntester Vertreter: Pak Hjon-jong), die sich nach Kriegsende in Seoul wiedergegründet hatte, und andere revolutionäre Gruppen in die Partei der Arbeit Koreas integriert, die damit zur Einheitspartei Nordkoreas avancierte. Durch gezielte Säuberungen in Partei und Verwaltung begann Kim Il-sung, seine Macht auszubauen. Am 9. September 1948 rief er die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Er selber wurde zum Ministerpräsidenten des neuen Staates gewählt.

Herrschaft

Demokratische Volksrepublik Korea Die Volksrepublik bildete einen Gegenpol zur westlich orientierten Republik Korea, die bereits im August 1948 im Süden des Landes gegründet worden war. 1949 konnte Kim mit Hilfe Stalins seine Macht festigen. Sein Versuch, die beiden koreanischen Staaten mit militärischen Mitteln zu einen, führte zum Koreakrieg (19501953) und zur endgültigen Spaltung des Landes. Nach dem Krieg baute Kim eine Diktatur nach stalinistischem Vorbild und einen umfassenden Personenkult auf. Er selber ließ sich als der „Große Führer“ feiern. Seine Bilder waren bald allgegenwärtig, und Portraits von ihm mussten in jedem Haus aufgehängt werden. 1966 wählte man ihn zum Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas und 1972 wurde er auf Grund einer Verfassungsänderung zum Staatspräsidenten ernannt. Kims Chuch'e-Ideologie stellte die nationalen Werte über die weltkommunistischen Interessen und wurde von Zeitgenossen als wahrhaftige Fortführung des Marxismus deklariert. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen marxistisch verbrämten Nationalismus, der die jahrtausendealte Geschichte und Kultur des koreanischen Volkes in einen ausgeprägten Nationalstolz ummünzt. Dieses Bewusstsein einer kulturellen Überlegenheit gegenüber dem als dekadent dargestellten Ausland schweißte das Volk zusammen. Hinzu kamen in den 50er und 60er Jahren die unverkennbaren Fortschritte in der Wirtschaftsentwicklung, wobei allerdings einseitig die Schwerindustrie bevorzugt wurde, die von der Bevölkerung als Erfolge des Systems anerkannt wurden. Die unablässig betonte Einheit des koreanischen Volkes und der Anspruch, dieses unter der Fahne des Nordens zu vereinen, prägte das Bewusstsein der Menschen nachhaltig. Dieser selbstständige Kurs erlaubte auch Kritik an der Sowjetunion und der Volksrepublik China, führte aber zugleich zu einer Isolation des Landes. Aufgrund der geographischen Lage ist es für die nordkoreanische Führung einfach, die Bevölkerung zu indoktrinieren und in ihrem Sinn zu erziehen. Südkoreanische Rundfunk- und Fernsehprogramme können nicht empfangen werden, so dass in Nordkorea das Informationsmonopol der Machthaber in einer einzigartigen Weise funktioniert. Abweichler und Kritiker werden wie im Stalinismus unerbittlich verfolgt. Kim errichtete Straflager und setzte die Bevölkerung zunehmenden Repressalien aus.

Tod und Hinterlassenschaft

Als er 1991 seinen Sohn, Kim Jong-il, zum Oberbefehlshaber der Armee ernannte, legte Kim die Grundlage für die erste kommunistische Dynastie der Welt. Am 8. Juli 1994 starb Kim Il-sung an einem Herzinfarkt. Im ganzen Land ordnete man eine einwöchige Trauerzeit an. Am 20. Juli wurde Kim Jong-il zu seinem Nachfolger ernannt. Der „Große Führer“ hinterließ ein Land in Armut und Isolation. Die nordkoreanische Volksarmee stellt die drittgrößte Landstreitkraft der Welt dar. Das gesamte Land ist hochgerüstet, an der Grenze zu Südkorea ist ein tief gestaffeltes System von verbunkerten Stellungen aufgebaut worden, das seinesgleichen sucht. Fast ein Drittel des Bruttoinlandproduktes wird für das Militär ausgegeben, während die Landwirtschaft sträflich vernachlässigt wurde. Infolgedessen kam es auf dem Land mehrfach zu Hungersnöten, denen vor allem Tausende von Kindern zum Opfer fielen. Dessen ungeachtet hält der „Große General“ Kim Jong-il an der Politik der Stärke fest. Nordkorea verfügt angeblich über atomare Sprengköpfe. Mittel- und Langstreckenraketen sind vorhanden, so dass ein gewisses Drohpotential die Lage in Ostasien verschärfen könnte, falls Japan und Südkorea sich ebenfalls atomar bewaffnen sollten; die technischen Möglichkeiten haben beide.

Siehe auch


- Chuch'e-Ideologie

Weblinks


- Kategorie:Mann Kategorie:Koreaner Kategorie:Politiker (Nordkorea) Kategorie:Koreakrieg (Person) Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 1994 Kategorie:Personenkult ja:金日成 ko:김일성 simple:Kim Il-sung

15. April

Der 15. April ist der 105. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 106. in Schaltjahren) – somit verbleiben noch 260 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 73 - Nach einjähriger Belagerung und dem Selbstmord aller Einwohner nehmen römische Soldaten die jüdische Felsenfestung Massada ein.
- 1632 - In der Schlacht bei Rain besiegt der schwedische König Gustav II. Adolf während des Dreißigjährigen Krieges die Truppen der Katholischen Liga.
- 1745 - In der Schlacht bei Pfaffenhofen während des Österreichischen Erbfolgekriegs besiegen österreichische Truppen eine französisch-bayerische Armee.
- 1865 - Kurz nach der Ermordung Abraham Lincolns wird dessen Vizepräsident Andrew Johnson als 17. US-Präsident vereidigt.
- 1900 - Im Kaiserreich China wird die "Boxerbewegung" ohne große Auswirkungen verboten, da sie unter den regulären chinesische Truppen Verbündete findet.
- 1912 - Untergang der Titanic
- 1942 - Tokio, Japan. Ministerpräsident Ki Tsuyoshi Inukai wird bei einem Bombenanschlag getötet.
- 1945 - Befreiung des KZs Bergen-Belsen
- 1962 - Frankreich. Georges Pompidou wird Ministerpräsident.
- 1997 - Iran. Rückruf der Botschafter der Staaten der EU aus dem Iran. Der griechische Botschafter bleibt in Teheran.
- 1998 - Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 1999 - Nach dem Rücktritt von Oskar Lafontaine wird Hans Eichel, der frühere Ministerpräsident von Hessen, im Deutschen Bundestag als neuer Finanzminister vereidigt.
- 1999 - Bulgarien erteilt der NATO für den Einsatz gegen Jugoslawien das Überflugsrecht für deren Kampfflugzeuge.
- 2001 - Kasachstan. Ein neues Pressegesetz tritt in Kraft, das die Kontrolle ausländischer Fernsehprogramme und des Internets erlaubt.

Wirtschaft


- 1994 - Die Welthandelsorganisation (WTO) wird im marokkanischen Marrakesch gegründet.
- 1955 - Gründung der Fastfood-Kette Mc Donalds.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1738 - Die Oper "Xerxes" von Georg Friedrich Händel wird mit Andrea Montagnana und Gaetano Caffarelli in den Hauptrollen im Haymarket Theatre in London wird uraufgeführt.
- 1799 - Uraufführung der Oper Montano et Stéphanie von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1839 - Uraufführung der komischen Oper Les Treize von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1865 - Uraufführung der Oper Le Bœuf Apis von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1907 - Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1914 - Der Roman "Rosshalde" von Hermann Hesse erscheint.
- 1921 - Die Operette "Der Vetter aus Dingsda" des Komponisten Eduard Künneke wird in Berlin uraufgeführt.
- 1922 - Uraufführung der Operette Verliebte Leute von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin.
- 1928 - Die Oper "Frühlings Erwachen" von Max Ettinger nach dem gleichnamigen Stück von Frank Wedekind uraufgeführt.
- 1942 - Das Singspiel "Dornröschen" von Cesar Bresgen wird in Straßburg uraufgeführt.
- 1972 - Die Che Guevara gewidmete Oper "Das Floß der Medusa" von Hans Werner Henze wird in Nürnberg szenisch uraufgeführt.
- 1975 - Das Musical "A Chorus Line" von Marvin Hamlish wird im New Yorker Public Theatre uraufgeführt.

Religion

Katastrophen


- 1912 - Die Titanic versinkt um 2:20 Uhr im Atlantik. 1496 Menschen sterben.
- 1979 - Ein schweres Erdbeben in Montenegro beschädigt die Stadt Kotor schwer.
- 1989 - Bei dem Unglück im Hillsborough-Stadion (Sheffield), bricht unter den Fans des F.C. Liverpool eine Panik aus. 96 Menschen verlieren ihr Leben.
- 1997 - Auf einem Zeltplatz für muslimische Pilger in Mekka bricht ein Feuer aus und tötet 343 Menschen.
- 2002 - Busan, Süd-Korea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1985 - Der Deutsche Bernhard Langer gewinnt das Masters-Golfturnier in Augusta (USA).

Geboren


- 1452 - Leonardo da Vinci, italienisches Universalgenie
- 1523 - Blaise de Vigenère, franzözischer Diplomat und Kryptograf
- 1585 - Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
- 1588 - Claudius Salmasius, franzöischer Altphilologe und Universalgelehrter
- 1641 - Süleyman II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1646 - Christian V., König von Dänemark und Norwegen
- 1683 - Katharina I., Zarin von Russland
- 1688 - Johann Friedrich Fasch, bedeutender Barockmusiker und Komponist
- 1688 - Johann Georg Bergmüller, deutscher Maler
- 1695 - Hermann Werner von Bossart, Priester, Diplomat und Domherr in Köln
- 1707 - Leonhard Euler, Schweizer Mathematiker
- 1741 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Portrait- und Landschaftsmaler
- 1766 - Friedrich Ludewig Bouterweck, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1771 - Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, österreichischer General
- 1786 - John Franklin, englischer Polarforscher
- 1789 - Antal Deák, Politiker
- 1789 - Joseph Ignaz Peter, als Regierungsdirektor an der demokratisch gesinnten Märzrevolution beteiligt
- 1793 - Friedrich Georg Wilhelm Struve, deutscher Astronom
- 1798 - Ludwig Hofacker, Evangelischer Theologe
- 1800 - James Clarke Ross, englischer Entdecker und Seefahrer
- 1806 - Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
- 1812 - Théodore Rousseau, französischer Maler und der Gründer der Schule von Barbizon
- 1832 - Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner
- 1834 - Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier
- 1843 - Henry James, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1845 - Ilja Iljitsch Metschnikow, russischer Zoologe
- 1852 - Josef Freinademetz, katholischer Ordensmann, Chinamissionar und Heiliger
- 1855 - Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker
- 1858 - Émile Durkheim, französischer Soziologe
- 1868 - Francisco Braga, brasilianischer Komponist
- 1870 - Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende
- 1871 - Jonathan Zenneck, Physiker und deutscher Funkpionier
- 1874 - Johannes Stark, deutscher Physiker und Träger des Physik-Nobelpreises
- 1874 - Karl Ernst Osthaus, deutscher Kunstmäzen, Planer und Gestalter
- 1877 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1878 - Robert Walser, Schweizer Schriftsteller
- 1880 - Max Wertheimer, Mitbegründer der Gestalttheorie bzw. Gestaltpsychologie
- 1886 - Heinrich Höcker, deutscher Politiker
- 1886 - Nikolai Stepanowitsch Gumiljow, russischer Dichter des Silbernen Zeitalters und einer der Hauptprotagonisten der literarischen Richtung des Akmeismus
- 1888 - Hermann Köhl, deutscher Flugpionier und erster Überquerer des Atlantiks in Ost-West-Richtung
- 1890 - Nikolai Sergejewitsch Trubezkoi, russischer Linguist und Ethnologe
- 1891 - Peter Horn, deutscher Politiker
- 1891 - Karl Alwin, deutscher Dirigent
- 1892 - Corrie ten Boom, Mitglied der Niederländisch-reformierte Kirche
- 1894 - Bessie Smith, US-amerikanische Bluessängerin
- 1896 - Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1900 - Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer
- 1901 - René Pleven, französischer Politiker
- 1903 - Gerd Horseling, deutscher Politiker und Gewerkschafter
- 1903 - John Williams, Britischer Schauspieler
- 1905 - Bernard Addison, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Banjo-Spieler
- 1907 - Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe, Nobelpreisträger
- 1908 - Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer
- 1910 - Miguel Najdorf, polnischer Schachgroßmeister
- 1912 - Kim Il-sung, kommunistischer Machthaber Nordkoreas
- 1913 - Bärbel Inhelder, schweizerische Entwicklungspsychologin
- 1913 - Hans Egon Holthusen, deutscher Dichter
- 1913 - Lotte Strauss, deutsche Pathologin
- 1920 - Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker (6. Bundespräsident)
- 1921 - Georgi Timofejewitsch Beregowoi, sowjetischer Kosmonaut
- 1922 - Hans-Joachim Baeuchle, deutscher Politiker und MdB
- 1922 - Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
- 1924 - Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 1925 - Peter Zwetkoff, bulgarischer Komponist
- 1928 - Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 1930 - Vigdís Finnbogadóttir, isländische Politikerin und Staatspräsident
- 1933 - Roy Clark, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Albert Darboven, deutscher Unternehmer
- 1936 - Raymond Poulidor, französischen Radrennfahrer
- 1937 - Bob Luman, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1938 - Claudia Cardinale, italienische Schauspielerin
- 1939 - Jaime Zamora, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 1939 - Marty Wilde, britischer Sänger
- 1940 - Jeffrey Archer, britischer Schriftsteller
- 1940 - Wilfried Erdmann, deutscher Einhandsegler
- 1941 - Jochen van Aerssen, deutscher Politiker und Abgeordneter
- 1941 - Klaus Stiller, deutscher Schriftsteller
- 1943 - Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
- 1944 - Dave Edmunds, britischer Musiker
- 1946 - Willi Neuberger, deutscher Fußballspieler
- 1946 - Winfried Nachtwei, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Sepp Krassnitzer, österreichischer Musiker
- 1947 - Wooley Wolstenhome, britischer Musiker
- 1948 - Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist
- 1949 - Alla Borissowna Pugatschowa, russische Sängerin und Komponistin
- 1949 - Marsha Hunt, britische Sängerin
- 1949 - Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 1951 - Bernhard Lassahn, deutscher Schriftsteller
- 1952 - Phil Mogg, britischer Sänger
- 1954 - Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker
- 1955 - Dodi Fayed, ägyptisch-britischer Geschäftsmann, Gefährte von Prinzessin Diana
- 1957 - Evelyn Ashford, ehemalige US-amerikanische Leichtathletin
- 1959 - Emma Thompson, britische Schauspielerin
- 1960 - Pedro Delgado, spanischer Radrennfahrer
- 1960 - Philipp von Belgien, Herzog von Brabant, belgischer Thronfolger
- 1962 - Nawal El Moutawakel, marokkanische Leichtathletin
- 1964 - Marianne Alvoni, italienisch-schweizerische Modedesignerin
- 1965 - Brigit Herdejürgen, deutsche Politikerin
- 1966 - Samantha Fox, britische Sängerin und Busenwunder
- 1968 - Henning Harnisch, deutscher Basketballspieler
- 1968 - Wano Merabischwili, georgischer Innenminister
- 1970 - Lafayette Fredrikson, deutscher Komponist
- 1972 - Giuseppe Reina, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Philippe Baden Powell de Aquino, brasilianischer Pianist
- 1980 - Fanny Rinne, deutsche Feldhockeyspielerin
- 1989 - Brandur Enni, färöischer Popstar
- 1990 - Emma Watson, britische Schauspielerin, Darstellerin von Hermine Granger in den Harry-Potter-Filmen
- 1992 - Richard Sandrak, US-amerikanischer Schüler und Bodybuilder

Gestorben


- 571 - Kimmei, 29. Kaiser von Japan (539 - 571)
- 628 - Suiko, 33. Kaiserin von Japan (
- 592)
- 1220 - Adolf I. von Altena, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1446 - Filippo Brunelleschi, italienischer Architekt und Bildhauer
- 1532 - Michael Gaismair, Bauernführer in Tirol und Salzburg
- 1607 - Cäsar von Bus, Priester und Seliger
- 1622 - Leandro Bassano, italienischer Maler
- 1659 - Simon Dach, deutscher Dichter
- 1697 - Karl XI., König von Schweden und Herzog von Zweibrücken
- 1757 - Franz Joseph Spiegler, deutscher Maler
- 1757 - Rosalba Carriera, italienische Malerin
- 1764 - Madame de Pompadour, Mätresse Ludwigs XV.
- 1765 - Michail Wassiljewitsch Lomonossow, russischer Universalgelehrter
- 1772 - Fürst Karl Josef Batthyány, österreichischer Feldmarschall
- 1784 - Maximilian Friedrich von Königsegg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1794 - Fabre d'Églantine, französischer Dichter
- 1853 - Auguste Laurent, französischer Chemiker
- 1865 - Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA
- 1869 - August Wilhelm Bach, deutscher Komponist und Organist
- 1871 - Karl Benjamin Preusker, Vorkämpfer der Volksbüchereibewegung
- 1883 - Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1888 - Matthew Arnold, englischer Dichter und Kulturkritiker
- 1888 - Anton Stecker, österreichischer Afrikareisender
- 1889 - Damian de Veuster, belgischer Missionar, katholischer Seliger
- 1892 - Eduard von Regel, deutscher Gärtner und Botaniker
- 1908 - Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe
- 1911 - Georg Knorr, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1911 - Johannes Bosscha, niederländischer Physiker
- 1912 - Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann
- 1912 - Edward John Smith, britischer Kapitän der Titanic
- 1912 - Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker.
- 1912 - Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller
- 1921 - Georg Heinrich Maria Kirstein, Bischof von Mainz
- 1925 - Fritz Haarmann, deutscher Serienmörder (Vampir von Hannover)
- 1925 - John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
- 1927 - Gaston Leroux, französischer Journalist und Krimi-Schriftsteller
- 1942 - Robert Musil, österreichischer Schriftsteller
- 1945 - Günther Burstyn, Techniker und Offizier der österreichischen k.u.k. Armee
- 1949 - Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Ludwig Kaas, deutscher Zentrumspolitiker der Weimarer Republik
- 1952 - Wiktor Michailowitsch Tschernow, russischer Politiker
- 1954 - Arthur Fickenscher, US-amerikanischer Komponist
- 1954 - Ernst Krenn-Gjógv, österreichischer Skandinavist
- 1956 - Michael Gamper, Priester und Publizist
- 1967 - Antonio de Curtis, italienischer Schauspieler
- 1967 - Toto, italienischer Schauspieler
- 1971 - Alexey Brodovitch, russischer Grafikdesigner, Fotograf und Lehrer
- 1972 - Frank Knight, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1972 - Otto Brenner, deutscher Gewerkschafter und ehemaliger Vorsitzender der IG Metall
- 1975 - Marjorie Stinson, US-amerikanische Flugpionierin
- 1980 - Jean-Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1983 - Corrie ten Boom, rettete während der Nazi-Besatzung viele Juden
- 1986 - Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet
- 1986 - Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot
- 1987 - Lawrence Kohlberg, Psychologe, Professor für Erziehungswissenschaften
- 1988 - Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Kultkomiker
- 1989 - Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur
- 1989 - Hu Yaobang, chinesischer Politiker
- 1990 - Greta Garbo, schwedische Filmschauspielerin
- 1990 - Helmut Lemke, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
- 1993 - Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet
- 1993 - Eduard Rhein, deutscher Erfinder, Publizist und Schriftsteller
- 1998 - Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1' der Roten Khmer
- 2001 - Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger
- 2003 - Bernard Maria Huijbers, niederländischer Komponist und Kirchenmusiker
- 2004 - Hans Gmür, Schweizer Autor
- 2004 - Karin Eickelbaum, deutsche Film- und TheaterSchauspielerin
- 2004 - Maria Denis, italienische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 14. April - 16. April
- 15. März - 15. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0415 ja:4月15日 ko:4월 15일 simple:April 15 th:15 เมษายน

1912

Ereignisse

Katastrophen


- 15. April: Untergang der Titanic
- 2. Juli: Atlantic City, New Jersey, USA. Das erste amerikanische Luftschiff explodierte. 5 Tote
- 9. August: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran ca. 5.500 Tote

Politik


- 1. Januar: Die Mongolei und Tibet erklären ihre Unabhängigkeit
- 1. Januar: Das Fernsprechwesen in Großbritannien wird verstaatlicht
- 1. Januar: Ludwig Forrer wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Proklamation der Republik China durch Sun Yat-sen, die bis zum Sieg Mao Zedongs 1949 existiert
- 6. Januar: New Mexico wird 47. Bundesstaat der USA
- 12. Januar: Reichstagswahlen
- 12. Februar: Abdankung des letzten chinesischen Kaisers Puyi 溥儀 auf Druck von Yuan Shikai
- 13. März: Das Royal Flying Corps wird gegründet
- 8. Oktober: Beginn des 1. Balkankrieges
- 18. Oktober: Ende des italienisch-türkischen Krieges durch den Vertrag von Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet auf seinen nordafrikanischen Besitz (im heutigen Libyen) zu Gunsten Italiens
- 28. November: Albanien. Ausrufung der Unabhängigkeit
- 3. Dezember: Vorläufiger Waffenstillstand im 1. Balkankrieg
- Ruhrstreik: Militär wird eingesetzt

Wissenschaft und Technik


- 18. Januar: Robert Falcon Scott erreicht als Zweiter den Südpol
- 1. März: eröffnung der ersten Hamburger U-Bahnlinie zwischen Rathaus und Barmbek
- 10. April: Jungfernfahrt der Titanic
- 1. August: Inbetriebnahme der Jungfraubahn-Station Jungfraujoch
- Victor Franz Hess entdeckt die Höhenstrahlung (Kosmische Strahlung) mit Hilfe von Ballonflügen in der Erdatmosphäre (veröffentlicht in: Physikalische Zeitschrift 13 (1912), 1084)
- Max von Laue veröffentlicht die Entdeckung der Röntgenstrahlinterferenz (in: Münchener Berichte 1912, 303)

Kultur


- 15. März: Uraufführung der Oper Das Spielwerk und die Prinzessin von Franz Schreker an der Hofoper in Wien
- 13. April: Uraufführung der musikalischen Komödie Die Brautwahl von Ferruccio Busoni am Opernhaus Hamburg
- 18. August: Uraufführung der Oper Der ferne Klang von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 29. Februar: Uraufführung der Oper Leila von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 25. September: Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler verkündet in Leipzig die Errichtung der Deutschen Bücherei

Religion


- Felix von Hartmann wird Erzbischof von Köln

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. Mai: Beginn der V. Olympischen Sommerspiele in Stockholm

Geboren


- 1. Januar: Kim Philby, britischer Geheimagent und sowjetischer Spion († 1988)
- 1. Januar: Victor George Reuther, US-Gewerkschaftführer († 2004)
- 3. Januar: Wolf von Aichelburg, rumänisch-deutscher Schriftsteller († 1994)
- 7. Januar: Günter Wand, deutscher Dirigent († 2002)
- 8. Januar: José Ferrer, Schauspieler, Regisseur († 1992)
- 10. Januar: Buddy Johnson, US-amerikanischer Musiker († 1984)
- 10. Januar: Maria Mandel, Wächterinn im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau († 1948)
- 14. Januar: Maria Neubaum, deutsche Lyrikerin und Dramatikerin († 1978)
- 14. Januar: Rudolf Hagelstange, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 15. Januar: Michel Debré, französischer Politiker († 1996)
- 16. Januar: Heinrich Drimmel, österreichischer Politiker und Jurist († 1991)
- 19. Januar: Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch, Nobelpreisträger für Wirtschaft († 1986)
- 21. Januar: Konrad Bloch, deutscher Biochemiker und Nobelpreisträger († 2000)
- 28. Januar: Jackson Pollock, US-amerikanischer Maler († 1956)
- 1. Februar: Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler († 1970)
- 2. Februar: Hans Leussink, deutscher Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (1969–1972)
- 4. Februar: Louis-Albert Vachon, emeritierter Erzbischof von Quebec und Kardinal
- 6. Februar: Eva Braun, Lebensgefährtin und Ehefrau von Adolf Hitler († 1945)
- 7. Februar: Matthias Heidemann, deutscher Fußballspieler († 1970)
- 8. Februar: Horst Ademeit, deutscher Militärpilot († 1944)
- 11. Februar: Juan Carlos Aramburu, Erzbischof von Tucumán und Buenos Aires († 2004)
- 11. Februar: Rudolf Firkušný, tschechischer Pianist († 1994)
- 13. Februar: Antonia Pozzi, italienische Dichterin († 1938)
- 14. Februar: Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer († 2004)
- 17. Februar: Andre Norton, US-amerikanische Schriftstellerin († 2005)
- 18. Februar: Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen († 1992)
- 19. Februar: Thomas Mancuso, US-amerikanischer Mediziner († 2004)
- 20. Februar: Pierre Boulle, französischer Schriftsteller († 1994)
- 23. Februar: Aenne Brauksiepe, deutsche Politikerin († 1997)
- 24. Februar: Ulrich de Maizière, Generalinspekteur der Bundeswehr
- 26. Februar: Hans Sachs, deutscher Jurist, Mitglied im TV-Quiz Was bin ich? († 1993)
- 3. März: Klaus Gysi, Minister für Kultur und Staatssekretär für Kirchenfragen der DDR († 1999)
- 8. März: Aloys Odenthal, Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus († 2003)
- 10. März: Paul Janes, deutscher Fußballspieler († 1987)
- 13. März: Carl Raddatz, deutscher Film- und Theaterschauspieler († 2004)
- 14. März: Werner-Viktor Toeffling, Maler und Bühnenbildner († 2001)
- 15. März: Louis Boon, belgischer Schriftsteller († 1979)
- 19. März: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger († 1996)
- 22. März: Agnes Martin, US-amerikanische Künstlerin († 2004)
- 22. März: Karl Malden, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. März: Wernher von Braun, deutscher-US-amerikanischer Raketentechniker und Raumfahrtpionier († 1977)
- 27. März: James Callaghan, britischer Premierminister († 2005)
- 28. März: Marina Michailowna Raskowa, sowjetische Pilotin († 1943)
- 29. März: Hanna Reitsch, deutsche Flugpionierin und Fliegerin († 1979)
- 31. März: Hermann Höcherl, deutscher Politiker († 1989)
- 1. April: Joseph Parecattil, Erzbischof von Ernakulam und Kardinal († 1987)
- 8. April: Alois Brunner, Organisator des Massenmordes an den Juden in Wien, Griechenland und Frankreich
- 8. April: Sonja Henie, norwegische Eiskunstläuferin († 1969)
- 9. April: Franz Seybold, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer († 1978)
- 9. April: Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Schriftsteller († 1997)
- 11. April: Gusti Wolf, österreichische Kammerschauspielerin
- 14. April: Robert Doisneau, französischer Fotograf († 1994)
- 15. April: Kim Il-sung, kommunistischer Machthaber Nordkoreas († 1994)
- 18. April: Max Waldmeier, Schweizer Astronom und Sonnenforscher († 2000)
- 19. April: Gerhart Ziller, Minister für Maschinenbau der DDR († 1957)
- 19. April: Glenn Theodore Seaborg, US-amerikanischer Chemiker und Atomphysiker († 1999)
- 19. April: Rudolf Fischer, Schweizer Rennfahrer († 1976)
- 21. April: Hermann Withalm, österreichischer Politiker und Vizekanzler († 2003)
- 21. April: Marcel Camus, französischer Regisseur († 1982)
- 22. April: Helmut Artzinger, deutscher Politiker und MdB († 1996)
- 22. April: Kathleen Ferrier, britische Opernsängerin († 1953)
- 26. April: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Science Fiction Autor († 2000)
- 30. April: Julius Axelrod, US-amerikanischer Mediziner und Neurochemiker († 2004)
- 1. Mai: Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant († 1998)
- 2. Mai: Axel Springer, Gründer und Inhaber des Axel Springer Verlags († 1985)
- 6. Mai: Ellen Müller-Preis, österreichische Florettfechterin
- 8. Mai: Gertrud Fussenegger, österreichische Schriftstellerin
- 9. Mai: Frank Seiboth, deutscher Politiker († 1994)
- 12. Mai: Archibald Cox, US-amerikanischer Professor für Verfassungsrecht († 2004)
- 13. Mai: Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker († 1988)
- 16. Mai: Pjotr Andrejewitsch Abrassimow, Botschafter der UdSSR in der DDR
- 16. Mai: Studs Terkel, US-amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator
- 17. Mai: Percy Young britischer Musikschriftsteller und Komponist († 2004)
- 18. Mai: Hermann Langbein, Schriftsteller († 1995)
- 18. Mai: Perry Como, US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 18. Mai: Richard Brooks, US-amerikanischer Regisseur († 1992)
- 18. Mai: Walter Sisulu, Antiapartheid-Kämpfer und südafrikanischer Politiker († 2003)
- 22. Mai: Herbert Charles Brown, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 2004)
- 26. Mai: János Kádár, Kommunist und ungarischer Politiker († 1989)
- 27. Mai: John Cheever, US-amerikanischer Schriftsteller († 1982)
- 28. Mai: Patrick White, australischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger († 1990)
- 31. Mai: Alfred George Deller, britischer Sänger und Dirigent († 1979)
- 1. Juni: Herbert Tichy, Schriftsteller, Geologe, Journalist und Bergsteiger († 1987)
- 5. Juni: Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter († 1992)
- 12. Juni: Willi Brundert, Widerstandskämpfer und deutscher Kommunalpolitiker († 1970)
- 14. Juni: Annibale Bugnini, katholischer Geistlicher († 1982)
- 16. Juni: Willibald Schmaus, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1979)
- 19. Juni: Alfred Jensch, Chefkonstrukteur bei Carl Zeiss in Jena († 2001)
- 23. Juni: Alan Turing, britischer Mathematiker und Kryptoanalytiker († 1954)
- 28. Juni: Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph
- 28. Juni: Stefan Dittrich, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 30. Juni: Ludwig Bölkow, deutscher Ingenieur und Unternehmer († 2003)
- 1. Juli: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin († 1993)
- 4. Juli: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen († 1996)
- 4. Juli: Joe Bain, US-amerikanischer Ökonom († 1991)
- 6. Juli: Heinrich Harrer, Autor, Forschungsreisender, Bergsteiger
- 10. Juli: Hans Meyers, deutscher Künstler und Autor
- 11. Juli: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent († 1996)
- 11. Juli: Alois Lugger, österreichischer Politiker († 2005)
- 14. Juli: Willard Motley, US-amerikanischer Schriftsteller († 1965)
- 14. Juli: Woody Guthrie, US-amerikanischer Gewerkschafter und Liedermacher († 1967)
- 18. Juli: Lilly Stepanek, österreichische Schauspielerin († 2004)
- 21. Juli: Karl W. Deutsch, Politikwissenschaftler († 1992)
- 24. Juli: Kurt Hager, Mitglied des ZK der SED in der DDR († 1998)
- 27. Juli: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent († 1983)
- 31. Juli: Milton Friedman, Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 3. August: Otto Siffling, deutscher Fußballspieler († 1939)
- 4. August: David Raksin, US-amerikanischer Komponist von Filmmusik († 2004)
- 4. August: Raoul Wallenberg, schwedischer Diplomat († 1947?)
- 10. August: Jorge Amado, lateinamerikanischer Autor († 2001)
- 10. August: Peter Nellen, deutscher Politiker († 1969)
- 11. August: Eva Ahnert-Rohlfs, deutsche Astronomin († 1954)
- 13. August: Ben Hogan, US-amerikanischer Golfspieler († 1997)
- 14. August: Erwin Strittmatter, deutscher Schriftsteller († 1994)
- 15. August: Wendy Hiller, britische Schauspielerin († 2003)
- 18. August: Otto Ernst Remer, deutscher Wehrmachtsoffizier († 1997)
- 18. August: Volker Gwinner, deutscher Komponist und Organist († 2004)
- 23. August: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer († 1996)
- 25. August: Erich Honecker, deutscher Politiker, Staatsratsvorsitzender der DDR († 1994)
- 27. August: Ruth Cohn, Vertreterin der humanistischen Psychologie
- 29. August: Emil Schumacher, deutscher Maler († 1999)
- 29. August: Sohn Kee-chung, erster koreanische Medaillengewinner bei Olympischen Spielen († 2002)
- 30. August: Edward Mills Purcell, US-amerikanischer Physiker († 1997)
- 5. September: John Cage, US-amerikanischer Komponist († 1992)
- 5. September: Kristina Söderbaum, Schauspielerin († 2001)
- 7. September: David Packard, Mitbegründer des Technologiekonzern Hewlett-Packard († 1996)
- 15. September: Gisela Hernández Gonzalo, kubanische Komponistin († 1971)
- 19. September: Kurt Sanderling, deutscher Dirigent
- 21. September: Chuck Jones, Comiczeichner und Filmregisseur von Zeichentrickfilmen († 2002)
- 28. September: Raban Adelmann, deutscher Politiker und MdB († 1992)
- 29. September: Michelangelo Antonioni, italienischer Filmregisseur, Autor und Maler
- 5. Oktober: Karl Hass, deutscher SS-Offizier, verurteilt als Kriegsverbrecher († 2004)
- 6. Oktober: Erwin Weiss, österreichischer Komponist († 2004)
- 7. Oktober: Peter Walker, britischer Rennfahrer († 1984)
- 8. Oktober: Anton Benya, österreichischer Politiker († 2001)
- 9. Oktober: Friedrich Beermann, deutscher Politiker († 1975)
- 12. Oktober: Hermann Graf, deutscher Jagdflieger († 1988)
- 14. Oktober: Helmut Schelsky, deutscher Soziologe († 1984)
- 15. Oktober: Genrich Saulowitsch Altschuller, russischer Ingenieur und Wissenschaftler († 1998)
- 17. Oktober: Johannes Paul I., Papst (†1978)
- 18. Oktober: Aurelio Sabattani, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2003)
- 21. Oktober: Don Byas, Jazz Tenorsaxophon Spieler († 1972)
- 21. Oktober: Georg Solti, ungarischer Dirigent († 1997)
- 25. Oktober: Luigi Raimondi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1975)
- 26. Oktober: Don Siegel, Regisseur († 1991)
- 26. Oktober: Lotti Huber, deutsche Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin († 1998)
- 27. Oktober: Conlon Nancarrow, mexikanischer Komponist († 1997)
- 27. Oktober: Heinz Nickelsburg, deutscher Tischtennisspieler
- 31. Oktober: Jean Améry, österreichischer Schriftsteller († 1978)
- 3. November: Alfredo Stroessner, ehemaliger Präsident und Diktator Paraguays
- 5. November: Carl Baumann, deutscher Künstler († 1996)
- 6. November: Max Prantl, Dichter und Maler († 1957)
- 7. November: Ernst Lehner, deutscher Fußballspieler († 1986)
- 11. November: Roberto Mattá, chilenischer Maler und Bildhauer († 2002)
- 12. November: Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal († 2000)
- 15. November: Erich Mirek, deutscher Schauspieler († 2004)
- 18. November: Walter Schulz, deutscher Philosoph († 2000)
- 20. November: Otto von Habsburg, deutsch-österreichischer Politiker und Autor
- 21. November: Eleanor Powell, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin († 1982)
- 23. November: Franz Amrehn, deutscher Politiker († 1981)
- 23. November: Jean Hengen, Erzbischof von Luxemburg († 2005)
- 24. November: Francis Durbridge, britischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 1998)
- 26. November: Eugène Ionesco, französischer Dramatiker († 1994)
- 27. November: Samuel Mitja Rapoport, deutscher Biochemiker († 2004)
- 28. November: Heinz Galinski, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1992)
- 28. November: Morris Louis, US-amerikanischer Maler († 1962)
- 1. Dezember: Hans Hauschulz, SED-Politiker († 1951)
- 1. Dezember: Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt († 1986)
- 3. Dezember: Helmut Kindler, Verleger
- 8. Dezember: Jura Soyfer, österreichischer Schriftsteller († 1939)
- 9. Dezember: Hans Mock, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 2001)
- 12. Dezember: Thorbjørn Egner, Zeichner († 1990)
- 13. Dezember: Luiz Gonzaga, Sänger, Akkordeonspieler und Komponist († 1989)
- 15. Dezember: Ray Eames, Designerin († 1988)
- 20. Dezember: Rudolf Gebhardt, deutscher Kunstflieger († 1998)
- 21. Dezember: Walter Krause, Politiker († 2000)
- 29. Dezember: Peggy Glanville-Hicks, australische Komponistin († 1990)
- 30. Dezember: Arthur Sarnoff, US-amerikanischer Zeichner
- Isser Harel, israelischer Geheimdienstchef († 2003)

Gestorben


- 3. Januar: Felix Dahn, deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller, Historiker (
- 1834)
- 15. Januar: Henry du Pré Labouchère, britischer Politiker (
- 1831)
- 16. Januar: Georg Heym, deutscher Schriftsteller, Vertreter des frühen Expressionismus (
- 1887)
- 25. Januar: Karl Junker, Maler, Bildhauer und Architekt (
- 1850)
- 29. Januar: Herman Bang, dänischer Schriftsteller (
- 1857)
- 1. Februar: Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist (
- 1842)
- 10. Februar: Joseph Lister, britischer Mediziner (
- 1827)
- 16. Februar: Nikolai von Japan, russischer Mönch und orthodoxer Erzbischof von Tokio und Japan (
- 1836)
- 21. Februar: Osborne Reynolds, britischer Physiker (
- 1842)
- 22. Februar: Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph (
- 1835)
- 6. März: Heinrich Kämpchen, deutscher Schriftsteller (
- 1847)
- 17. März: Lawrence Oates, britischer Polarforscher (
- 1880)
- 20. März: Edward Adrian Wilson, englischer Polarforscher, Arzt und Ornithologe (
- 1872)
- 29. März: Robert Falcon Scott, britischer Marineoffizier und Südpolarforscher (
- 1868)
- 30. März: Karl May, deutscher Schriftsteller (
- 1842)
- 6. April: Giovanni Pascoli, italienischer Dichter (
- 1855)
- 9. April: Gottfried Straßer, Pfarrer und Dichter (
- 1854)
- 10. April: Ernst Christian Achelis, evangelischer Theologe (
- 1838)
- 12. April: Clara Barton, US-amerikanische Philanthropin (
- 1821)
- 15. April: Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann (
- 1865)
- 15. April: Edward John Smith, Kapitän der Titanic (
- 1850)
- 15. April: Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker. (
- 1845)
- 15. April: Jacques Futrelle, amerikanischer Schriftsteller (
- 1875)
- 15. April: John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller (
- 1864)
- 20. April: Bram Stoker, irischer Schriftsteller (
- 1847)
- 25. April: Wacław Rolicz-Lieder, polnischer Lyriker (
- 1866)
- 29. April: Subh-i-Azal, Führer der Bábisten (
- 1830)
- 14. Mai: August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Dramatiker (
- 1849)
- 14. Mai: Friedrich VIII. (Dänemark), war König von Dänemark von 1906 bis 1912 (
- 1843)
- 18. Mai: Eduard Strasburger, Botaniker und Professor (
- 1844)
- 26. Mai: Jan Blockx, belgischer Komponist (
- 1851)
- 28. Mai: Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker (
- 1838)
- 30. Mai: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer (
- 1867)
- 5. Juni: Quintin Steinbart, Schulleiter (
- 1841)
- 12. Juni: Frédéric Passy, französischer Friedensnobelpreisträger und Politiker (
- 1822)
- 1. Juli: Harriet Quimby, US-amerikanische Flugpionierin (
- 1875)
- 10. Juli: Adolf Deucher, Schweizer Politiker (
- 1831)
- 13. Juli: Marc-Emile Ruchet, Schweizer Politiker (
- 1853)
- 13. Juli: Robert Stock, Pionier der Telekommunikation (
- 1858)
- 17. Juli: Henri Poincaré, französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker (
- 1854)
- 30. Juli: Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal (
- 1840)
- 30. Juli: Mutsuhito, 122. Kaiser von Japan (
- 1852)
- 7. August: François-Alphonse Forel, Schweizer Arzt, Naturforscher (
- 1841)
- 10. August: Paul Wallot, deustcher Architekt (
- 1841)
- 13. August: Jules Massenet, französischer Opernkomponist (
- 1842)
- 16. August: Johann Martin Schleyer, katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop (
- 1831)
- 20. August: József Samassa, Erzbischof von Eger und Kardinal (
- 1828)
- 20. August: William Booth, Gründer und erster General der Heilsarmee (
- 1829)
- 7. September: Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe (
- 1835)
- 9. September: Berta Behrens, deutsche Schriftstellerin (
- 1848)
- 13. September: Nogi Maresuke, war General in der kaiserlichen Armee Japans (
- 1849)
- 24. September: Adolf Marschall von Bieberstein, deutscher Politiker (
- 1842)
- 6. Oktober: Auguste Beernaert, belgischer Politiker und Regierungschef (
- 1829)
- 7. Oktober: Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker (
- 1855)
- 22. November: Ansgar von Reichenbach und Steegen, Forschungsreisender, Mäzen und Esoteriker (
- 1849)
- 28. November: Otto Brahm, deutscher Kritiker, Theaterleiter und Regisseur (
- 1856)
- 2. Dezember: Otis Bardwell Boise, US-amerikanischer Komponist (
- 1844)
- 9. Dezember: Carl Justi, deutscher Philosoph und Kunsthistoriker (
- 1832)
- 12. Dezember: Luitpold von Bayern, Prinzregent von Bayern (
- 1821)

Nobelpreise


- Physik: Gustaf Dalén
- Chemie: Victor Grignard und Paul Sabatier
- Medizin: Alexis Carrel
- Literatur: Gerhart Hauptmann
- Friedensnobelpreis: Elihu Root

Weblinks


- http://www.dhm.de/lemo/html/1912/ (Lebendiges virtuelles Museum Online) ja:1912年 ko:1912년 simple:1912 th:พ.ศ. 2455

Nordkorea

Das auf der asiatischen Halbinsel Korea gelegene Nordkorea (Hangeul: 북조선, Hanja: 北朝鮮 Pukjosŏn) wurde am 9. September 1948 unter Kim Il-sung gegründet. Der offizielle Name ist Demokratische Volksrepublik Korea (Hangeul: 조선민주주의인민공화국, Hanja: 朝鮮民主主義人民共和國 Chosŏn Minjujuŭi Inmin Konghwaguk). Im Norden grenzt es an China und Russland (8 km Grenze), im Süden an Südkorea. Nordkorea liegt mit seiner Westküste am Gelben Meer (koreanisch: Westmeer) und an der Bucht von Korea. Im Osten des Landes liegt das Japanische Meer (koreanisch: Ostmeer).

Geographie

Japanische Meer Das Landesinnere ist wegen seines gebirgigen Charakters nur dünn besiedelt. Der höchste Berg ist der Paektu-san mit 2.744 m Höhe. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Küstenregionen im Westen und Osten des Landes. Im Herbst ist das Land gelegentlich von Taifunen betroffen. Die Hauptstadt Pjöngjang liegt im Westen des Landes und hat ca. 2,7 Mio. Einwohner.

Bevölkerung

Nordkorea hat 22,17 Mio. Einwohner. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer beträgt 60 Jahre, die der Frauen 66 Jahre. Durch die immer wieder auftretenden Hungersnöte und die schlechte medizinische Versorgung hat sich die Lebenserwartung jedoch deutlich reduziert. Nordkorea ist ethnisch homogen und weist den prozentual niedrigsten Ausländeranteil aller Staaten dieser Welt auf. Sieht man von einer kleinen chinesischen Minderheit im Norden des Landes ab, so leben fast ausschließlich Koreaner im Land. Gründe hierfür sind die nationalistische Politik der Regierung, gesellschaftliche Ächtung aller Nichtkoreaner und die geringe Attraktivität des Landes für Einwanderer. Es gilt als praktisch unmöglich, sich als Ausländer in Nordkorea niederzulassen. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation, insbesondere der schlechten Nahrungsmittelversorgung, sind in den letzten Jahren viele Nordkoreaner nach China geflüchtet. Es wird vermutet, dass sich zwischen 50.000 und 300.000 nordkoreanische Flüchtlinge in China aufhalten. China schiebt jedoch Flüchtlinge aus Nordkorea ab, sodass diese zurück nach Nordkorea müssen. Angaben von Amnesty International zufolge werden Flüchtlinge, die von der chinesischen Grenze zurück kommen, in Nordkorea als Landesverräter angesehen, gefoltert und hingerichtet. Es wurde wiederholt berichtet, dass die Einwohner von der Regierung in die drei Klassen 1. „Genossen“, d. h. loyale Personen, 2. „schwankende Personen“, und 3. „feindlich gesinnte Personen“ eingeteilt sind. Die Klassenzugehörigkeit beeinflusst den Zugang zu Ausbildung, Beruf und auch zu von der Regierung verteilten Gütern wie z. B. Lebensmitteln. Man schätzt, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung zu der Klasse der feindlich Gesinnten gehören. Offiziell ist Nordkorea ein atheistischer Staat, die traditionellen Religionen sind überwiegend der Buddhismus und der Konfuzianismus.

Geschichte

Die Geschichte vor dem zweiten Weltkrieg ist unter Korea zu finden. Nordkorea ist als Folge des Zweiten Weltkriegs und des Koreakriegs entstanden. Kurz vor Ende des Krieges in der Pazifikregion hatten die USA und die UdSSR das von den Japanern besetzte Korea am 38. Breitengrad in Besatzungszonen aufgeteilt. Im Ergebnis wurde die koreanische Halbinsel in einen von den USA unterstützten südlichen und in einen von der Volksrepublik China unterstützten nördlichen Staat geteilt. In Südkorea bildete sich unter Syngman Rhee am 15. August 1948 die Republik Korea. In Nordkorea errichtete die Kommunistische Partei unter ihrem Parteivorsitzenden Kim Il-sung eine Volksrepublik nach realsozialistischem Muster, die am 9. September 1948 ausgerufen wurde. Der Ostblock, unter anderem auch die DDR, unterstützte Nordkorea mit Entwicklungshilfe. Unter Kim Il-sung, getauft und christlich erzogen, wurden 260 Kirchen niedergewalzt und 2.300 christliche Gemeinden ausgelöscht, die Ausübung des christlichen Glaubens verboten. Nordkoreanische Truppen überschritten am 25. Juni 1950 den 38. Breitengrad und griffen den Süden an. Damit begann der bis 1953 währende Koreakrieg. Kim Il-sung blieb unumschränkter Herrscher bis zu seinem Tod 1994. Die südkoreanische Initiative zur Annäherung der beiden koreanischen Staaten führte im Jahr 2000 zu einem ersten Gipfeltreffen der beiden Staatsführer. Im Anschluss waren kurzfristig Besuche von seit Jahrzehnten durch die koreanische Teilung getrennt lebenden Familienangehörigen möglich. Eine grundlegende Wandlung in Richtung auf die Einheit Koreas hat sich dadurch jedoch noch nicht ergeben. Bedingt durch das Wirtschaftssystem, den Zusammenbruch der wirtschaftlichen Beziehung zur früheren Sowjetunion und auch durch Naturkatastrophen kam es im Verlauf der 1990er Jahre zu einer Hungersnot. In dieser Zeit sind nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 220.000 Menschen verhungert. Andere Schätzungen gehen von 1 Mio. bis zu 3,5 Mio. Hungertoten aus. Am 22. April 2004 kam es in der an der Grenze zur Volksrepublik China gelegenen Stadt Ryongchon zu einer großen Eisenbahn-Katastrophe. Nach ersten Berichten wurden bis zu 3.000 Menschen verletzt oder getötet. (Siehe auch: Zugkatastrophe von Ryongchon)

Politik

Politisches System

Zugkatastrophe von Ryongchon Nordkorea ist ein altkommunistischer Staat mit deutlichen Züg