Jupiler ist eine der beliebtesten Pilsener Biere aus Belgien. Das Bier hat einen leicht bitteren Geschmack und enthält 5,2% Alkohol. Beste Trinktemperatur ist 3°C.
Das Bier wird durch die Brauerei Piedboeuf (Interbrew) in Jupille-sur-Meuse gebraut. Der Komplex liegt zu beiden Seiten der Bahnstrecke Maastricht-Lüttich.
Es ist zudem Hauptsponsor der belgischen 1. Fußballdivision, die den Namen "Jupilerleague" trägt.
Kategorie:Biermarke
Pilsener Bier
Pils(e)ner Bier, auch Pils oder Bier nach Pils(e)ner Brauart ist ein nach der böhmischen Stadt Pilsen (tschechisch: Plzeň) benanntes, untergäriges Vollbier mit starkem Hopfenaroma und höchstens 12,5 Prozent Stammwürzegehalt. Pils ist ein Lagerbier. Es wird deshalb oft auch fälschlicherweise Lager genannt (vgl. englisch: lager).
Das Bier, gebraut nach der Pilsner Brauart wurde als Lagerbier und Exportbier bald schon sehr beliebt und auch außerhalb Böhmens verbreitet, bald nannten sich viele Biere, nicht nur in Deutschland, Pilsner, Pilsener oder auch nur Pils.
Das original Pilsner Bier ist eines der wenigen Biere, welches mit alkalischem Wasser gebraut wird und dadurch sehr bekömmlich ist (Schalli).
Dabei ist die Pilsner Brauart aus der schon damals berühmten Bayerischen Brauart entstanden, die vor allem auf nur leicht geröstetem Malz und auf der langsamen Gärung durch Lagerung in kalten Höhlen und tiefen Kellern beruhte. Da das damalige Pilsner Bier - ein dunkles, trübes, warm vergorenes Bier --einen so schlechten Ruf hatte, dass sogar mehrere Fässer Bier aus Protest öffentlich auf dem Rathausplatz ausgeschüttet wurden, berief der Pilsner Braumeister Martin Stelzer des "Bürgerlichen Brauhauses" in Pilsen 1842 den bayerischen Braumeister Josef Groll aus Vilshofen nach Pilsen um "den Böhmen in Pilsen ein gutes Bier zu brauen". Josef Groll braute somit am 5. Oktober 1842 den ersten Sud nach Pilsner Brauart. Dieser wurde erstmals am 11. November 1842 öffentlich ausgeschenkt und eröffnete so den weltweiten Siegeszug dieser Bierspezialität, die als Original Pilsner Urquell vertrieben wird.
Zunächst setzte sich sogar für die untergärigen Biere der Begriff nach Bayerischer Brauart durch, der erst später zu Pilsner Brauart geändert wurde. So existieren Etiketten der Brauerei Heineken, die nach Pilsner Brauart braut, mit der Bezeichnung nach Bayerischer Brauart.
Der deutlichste Unterschied des Pilsner Bieres im Vergleich zum obergärigen Vollbier ist wohl der leicht bittere Hopfengeschmack, der vom berühmten Hopfen, der um die nordböhmische Stadt Saaz (Žatec) angebaut wird, herstammt, sowie der etwas vollere, malzigere Geschmack und natürlich die goldgelbe Farbe. Jedoch ist das Original böhmische Pils nicht vergleichbar mit den vor allem norddeutschen Pilssorten, die einen viel bittereren/herberen Geschmack aufweisen und auch bei Weitem nicht so voll und malzig schmecken wie das Original.
Dem Pilsner entspricht in der Schweiz das Spezialbier. Aufgrund eines Abkommens mit Tschechien darf die Bezeichnung Pilsner dort nicht verwendet werden. Im Gegenzug dazu verzichtet Tschechien auf die Bezeichnung Emmentaler für Käse.
Andere Quellen sind der Ansicht, dass die Bezeichnung Pilsener auf das Bilsenkraut zurückzuführen ist, welches tatsächlich im Mittelalter dem Bier zugesetzt wurde, um die berauschende Wirkung zu erhöhen. Wegen solcher "Panschereien" entstand schließlich das "Bayerische Reinheitsgebot" von 1516, aus dem später das "Deutsche Reinheitsgebot" hervorging. [http://www.onomantie.de/p/pils.htm s.a.]
Kategorie:BiersorteKategorie:Wortexport
- Geographisches Zentrum: Nil-Saint-Vincent - Höchste Erhebung: Signal de Botrange (694 m) - (im Hohen Venn)
- Höchst gelegene Ortschaft: Mürringen (658 m)
Belgien ist ein relativ flaches Land, nur im Südosten gibt es die Ardennen. Die Küstenlinie erstreckt sich auf 72,3 km. 25 Prozent der Landfläche werden für Landwirtschaft genutzt. Ungefähr 85 Prozent aller Belgier leben in Städten. Laut den Berechnungen des Königlichen Belgischen Instituts für Naturwissenschaften hat Belgien eine Fläche von 33.990 km².
Ijzer
Im Vielvölkerstaat Belgien leben französische Wallonen, niederländische Flamen und westdeutsche Mittelfranken (Ripuarische
Rheinfranken) zusammen. Die weitere Wohnbevölkerung besteht aus zugewanderten Menschen aus vielen Teilen Europas (insbesondere aus Polen und Italien) und Marokko.
Etwa drei Viertel der Belgier sind Katholiken.
Siehe auch: Liste der Städte in Belgien
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Belgiens
Als Provinz Belgica schon im römischen Reich unter diesem Namen bekannt, erlebte das heutige Gebiet Belgien viele Herrschaften. Es war im Mittelalter Teil des fränkischen Reiches und wurde bei dessen Teilung ebenfalls geteilt; es zerfiel in einzelne Herzogtümer und Grafschaften. Die einzelnen Territorien wurden später vom Haus Burgund regiert, das 1477 von den Habsburgern beerbt wurde. Zunächst regierte der spanische Zweig der Habsburger, danach der Österreichische. 1815, auf dem Wiener Kongress, wurde Belgien den Niederlanden zugesprochen.
1830 kam es zu einem Aufstand, und Belgien wurde unabhängig. Es wurde eine konstitutionelle Monarchie eingerichtet und Leopold von Sachsen-Coburg zum ersten König ernannt. Leopold II., Sohn des ersten Königs, erwarb den Kongo in Afrika, zunächst als Privatbesitz, später als Kolonie, was der königlichen Familie und dem Land Reichtum brachte. Der Kongo wurde auch bekannt durch die dort ausgeübten Verbrechen der belgischen Besatzer. 1960 wurde die Kolonie Kongo in die Unabhängigkeit entlassen.
Im Ersten Weltkrieg wurde das neutrale Land in die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich einbezogen und von den Deutschen zügig eingenommen. In den Stellungskriegen in Belgien wurden einige Städte in Flandern zerstört. Als Ausgleich dafür annektierte Belgien nach dem Krieg die mehrheitlich von Deutschen bewohnten Gebiete der Region um Eupen und Malmedy, die desweiteren eingeforderten Gebiete bis zum Rhein hin wurden dem Staat allerdings nicht übertragen; die vertraglich vereinbarte Volksabstimmung in Eupen-Malmedy wurde vom belgischen Staat nicht durchgeführt. Bis 1922 war es verboten, niederländisch zu sprechen. Im zweiten Weltkrieg verhielt sich das Land anfangs neutral, wurde aber wieder als Durchgangsland nach Frankreich benutzt und besetzt und gelangte so in den Einflussbereich der Hitler-Diktatur des Deutschen Reiches. Bis zur Befreiung durch die Westalliierten hatte es - wie halb Europa - unter der Willkürherrschaft der Nazis und die jüdische Bevölkerung unter ihrer Verfolgung zu leiden; Städte und Landschaften blieben aber weitgehend von Kriegszerstörungen verschont. Lediglich im Osten des Landes, im Gebiet der deutschen Wohnbevölkerung, vor allem um die Stadt Sankt Vith, kam es zu schweren Zerstörungen infolge der Ardennenoffensive im Winter 1944-1945.
Die bereits seit 1944 geplante Zoll- und Wirtschaftseinheit von Belgien, den Niederlanden und Luxemburg wurde im Haager Vertrag am 3. Februar1958 vereinbart und ist am 1. November 1960 in Kraft getreten (Benelux-Staaten). Belgien gehörte mit zu den Gründerstaaten der EWG und spielt seither eine wichtige Rolle im europäischen Einigungsprozess. Das Land wurde Sitz internationaler Organisationen, wie der NATO und der Europäischen Union.
Siehe auch: Liste der belgischen Ministerpräsidenten, Belgisch-Kongo
Politik
Belgien ist eine bundesstaatlich organisierte parlamentarische Monarchie.
Der Föderalstaat wird aus dem König und 15 vom Parlament betrauten Mitgliedern gebildet (Exekutive), sowie dem Bundesparlament (Legislative). Das Parlament besteht aus der Abgeordnetenkammer mit 150 Mitgliedern und dem Senat mit 71 Mitgliedern. Während die Kammer Entscheidungsgewalt in Haushaltsangelegenheiten und der Vertrauensfrage hat, hat der Senat neben einer Beratungsfunktion Entscheidungsgewalt bei Interessenskonflikten zwischen den regionalen Parlamenten.
Die föderalen Institutionen sind verantwortlich für Justizwesen, Finanzpolitik, innere Sicherheit, Außenpolitik, Landesverteidigung und soziale Sicherheit.
Parteien:
(die meisten Parteien sind entweder flämisch/niederländisch oder französisch/wallonisch/deutsch)
- Ecolo, wallonische Grüne (zurzeit 4 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- Groen!, ehemals Agalev, flämische Grüne
- VLD, Vlaamse Liberalen en Democraten, flämische Liberale (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- MR, Mouvement Réformateur, oder Partei für Freiheit und Fortschritt, wallonische Liberale (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- Vivant, Bundesweite Liberale
- CD&V, Christen-demokratisch & Vlaams, flämische Christdemokraten (zurzeit 21 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- CDH, Demokratisches und Humanistisches Zentrum, wallonische Christdemokraten (zurzeit 7 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- SP.a, Sociaal Progressief Alternatief, flämische Sozialisten (zurzeit 23 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- PS, Sozialistische Partei, wallonische Sozialisten (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- Vlaams Belang, ehemals Vlaams Blok, flämische Nationalisten (zurzeit 18 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
- FN, Le Front National, wallonische Nationalisten (zurzeit 1 Sitz in der Abgeordnetenkammer)
- N-VA, Nachfolgeparteie der Volksunie, Bündnis mit CD&V (zurzeit 1 Sitz in der Abgeordnetenkammer)
- SPIRIT, Nachfolgeparteie der Volksunie, Bündnis mit SP.a
Belgien ist von starker innerer Zerrissenheit vor allem zwischen der flämischen und wallonischen Volksgruppe geprägt. Tendenziell nehmen die Spannungen eher zu und radikale Parteien, die eine Auflösung des Gesamtstaats befürworten, wie etwa das Vlaams Belang, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung.
Siehe auch: Flämisch-wallonischer Konflikt
Belgien ist ein wichtiges Transitland zwischen Mitteleuropa und Westeuropa.
Der wichtigste Hafen ist Antwerpen an der Schelde, einer der größten und wichtigsten Seehäfen der Welt.
Der wichtigste Flughafen des Landes ist Zaventem.
Belgien besitzt ein sehr gut ausgebautes Autobahnnetz, welches wie auch alle anderen Straßen in Belgien komplett mit Straßenlaternen ausgestattet und nachts beleuchtet ist.
Die staatliche Eisenbahngesellschaft heißt NMBS/SNCB und betreibt eines der am dichtesten ausgebauten Bahnnetze weltweit.
Belgien besitzt einige Atomkraftwerke. 1999 wurde ein Atomausstieg vom Parlament beschlossen.
Wirtschaft
- Verteilung der erwerbstätigen Bevölkerung nach Sektoren (2000):
- Agrarwirtschaft: 2,0 %
- Industrie: 23,4 %
- Dienstleistungssektor: 74,6 %
Der Tourismus spielt in Belgien eine große Rolle. Neben den beliebten Ferienbadeorten an der belgischen Nordseeküste (Bredene, De Panne, Nieuwpoort, Oostende u. a.), sind auch die Ardennen eine viel besuchte Urlaubsregion. Von der belgischen Nordseeküste aus kann man viele Tagestouren unternehmen, etwa in die Nachbarländer Frankreich und Niederlande oder Großbritannien. Auch Städtetouren nach (Brüssel, Brügge, Hasselt, Gent, Antwerpen u. a.) sind empfehlenswert.
Eine typische belgische Küche gibt es nicht, da sie sehr stark der französischen Küche ähnelt. Es wurde aber eine weltbekannte Erfindungen in Belgien gemacht, die häufig falsch eingeordnet wird: Pommes Frites. Viele Belgier haben Zuhause eine Friteuse stehen und essen meistens mindestens einmal in der Woche Fritten. Die sogenannten Brüssel'sche Waffeln oder auch Belgischen Waffeln sind auch sehr typisch für Belgien. Desweiteren ist Belgien für seine Pralinen bekannt, welche zur Weltspitze gehören. Eine weitere Besonderheit ist das belgische Bier, welches im Gegensatz zu deutschem gewöhnlich wesentlich mehr Alkohol enthält und sehr unterschiedlichen Geschmack haben kann. Dieses Bier ist vorallem auch im Ausland beliebt.
Sport
Der beliebteste Sport in Belgien ist Fußball. Die 1. belgische Liga ist eine der ältesten der Welt. In den 70 und 80 Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte das belgische Nationalteam (auch: Rote Teufel) zur Internationalen Spitze. Zur Fußball-Weltmeisterschaft2006 kann Belgien, auf Grund eines schlechten Qualifizierungsplatzes nicht.
Belgien hat auch einige Berühmtheiten im Fahrradfahren hervorgebracht. So gehörten und gehören Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Johan Museeuw zu den besten Fahrradfahrern in Europa und der Welt.
- Sankt Nikolaus (6. Dezember) ist in manchen Regionen weitaus wichtiger als Weihnachten. In vielen Familien gibt es zu Sankt Nikolaus die Geschenke und zu Weihnachten wird nur zum Gottesdienst gegangen.
- Sommerzeit: vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober, GMT + zwei Stunden.
Bildung
Belgien hat 11 Universitäten:
Katholieke Universität Leuven, Universität Gent, Universität Antwerpen, Universität Hasselt, Freie Universität Brussel (niederländisch), Katholieke Universität Brussel (niederländisch), Université Libre de Bruxelles, Facultés Universitaires Saint Louis à Bruxelles, Université de Liège, École Polytechnique de Mons, Facultés Universitaires Notre-Dame de la Paix Namur, Université Catholique de Louvain.
Neben den Universitäten existieren in den drei Gemeinschaften zahlreiche Hochschulen (Hautes Ecoles/Hogeschool) und mehrere Kunsthochschulen (Ecoles Supérieures des Arts).
Das Bildungssystem ist in Belgien auf Grund der Autorität der einzelnen Gemeinschaften unterschiedlich, das Hochschulwesen wurde aber im Zuge des Bologna-Prozesses weitgehend auf zwischengemeinschaftlicher und europäischer Ebene vereinheitlicht.
Schule in Flandern
Ab 3 oder 4 Jahren besuchen Kinder normalerweise eine Art Kindergarten mit Vorschule. Ab 6 Jahren gehen die Kinder 6 Jahre auf die Basis Schule. Belgische Schulen sind entweder staatlich oder katholisch, wobei aber die katholischen Schulen auch vom Staat gefördert werden. Es zeigt sich die Tendenz, dass katholische Schulen in der Regel ein höheres Niveau haben als Staatliche. Das trifft aber nicht in jedem Fall zu. Die erste Fremdsprache ist Französisch, welche ab dem fünften Lehrjahr unterrichtet wird. ab dem siebenten Lehrjahr wird der Unterricht dann auf eine der sekundären Schulen genommen. Die Sekundärschulen werden wie folgt unterteilt:
- ASO (Allgemeiner Sekundärer Unterricht (Onderwijs))
- KSO (Kunst bildender Sekundärer Unterricht)
- TSO (Technischer Sekundärer Unterricht)
- BSO (Beruflicher Sekundärer Unterricht)
Englischunterricht hat man ab dem zweiten Lehrjahr des sekundären Unterrichts auf einer ASO. Gewöhnlich kann ein Schüler zwischen den folgenden Richtungen wählen: Mathematik, Griechisch, Latein. In den späteren Jahren kommen noch weitere Richtungen wie Ekonomie und moderne Sprachen und Wissenschaften hinzu. Jeder Belgische Schüler der fünften und sechsten Klasse auf einer ASO hat auch mindestens eine Stunde Deutsch pro Woche. Manchmal auch 3.
Auf KSO Schulen, die selten oder garnicht bestehen, wenn, dann meistens nur in sehr grossen Städten, hat der Schüler die Auswahl zwischen z.B. Comiczeichnen, Computergrafik etc. Der Schüler nimmt aber dennoch auch an Englisch und Französisch Unterricht sowie Mathematik.
Schulpflicht besteht bis 18 Jahre. Sobald man 18 ist kann man die Schule verlassen oder warten, bis man das Diploma (vergleichbar mit dem Abitur) bekommt.
Umwelt
Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten.
- Frank Berge, Alexander Grasse: Belgien - Zerfall oder föderales Zukunftsmodell?. Der flämisch-wallonische Konflikt und die Deutschsprachige Gemeinschaft. Leske und Budrich, Opladen 2003 (Regionalisierung in Europa, Band 3), ISBN 3-8100-3486-X
Weblinks
- [http://www.belgium.be Föderale Portalseite Belgiens]
- [http://www.monarchie.be Website des Königshauses]
- [http://europa.eu.int/scadplus/citizens/de/be/10797.htm Politisches System Belgiens]
- [http://www.senate.be/doc/const_de.html Die Verfassung Belgiens]
- [http://www.knightsofrizal.de/na-be-noten.html Die Nationalhymne zum Anhören und Noten]
-
Lüttich (französisch Liège, wallonisch Lîdje, niederländisch Luik) ist das kulturelle Zentrum der belgischen Region (= Bundesland) Wallonien, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Diözese Lüttich. Als Stadt mit 185.574 Einwohnern (2005) liegt Lüttich am Zusammenfluss von Ourthe und Maas nahe den Städten Maastricht in den Niederlanden und Aachen in Deutschland.
In Lüttich befinden sich neben einer namhaften Universität verschiedene weitere Hochschulen, der katholische Bischofssitz, Theater, Oper (Opéra de Wallonie) und andere kulturelle Einrichtungen. Das Flair, das die Stadt im Sommer ausstrahlt, gilt als mediterran.
Geschichte
katholische
Der Name zur Zeit der Römer war "Leodicum" bzw. "Vicus Leodicus" (die Vermutung, dass der Name "Legia" war - phonetisch verwandt mit Liège - gilt heute als überholt). 717 entwickelte sich die Stadt als Bischofssitz und war im Mittelalter ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum.
Die Lütticher Fürstbischöfe entstammten meist dem deutschen Hochadel (Deutschritterorden). Lüttich, bis 1792 zu den österreichischen Niederlanden gehörend, hatte das größte Domkapitel im Deutschen Reich (HRR). Während der französischen Revolution wurde die dem Hl. Lambertus, dem ersten Bischof von Lüttich, geweihte Kathedrale geplündert und abgebrannt.
1888 bis 1892 erfolgt der Ausbau zur Festung. Sowohl im Ersten Weltkrieg als auch im Zweiten Weltkrieg war Lüttich hart umkämpft.
Wirtschaft
Lüttich war in der Vergangenheit eines der großen europäischen Zentren für Stahl (Cockerill), Kohle und Waffenproduktion (FN). Außerdem befinden sich in Lüttich viele Industriebetriebe, u.a. eine Großbrauerei.
Verkehr
Der Hafen von Lüttich ist über den Albertkanal für kleinere Seeschiffe erreichbar und gehört zu den vier größten Binnenhäfen der Welt. Die Stadt ist bedeutender Eisenbahnknotenpunkt mit dem Rangierbahnhof Kinkempois. Lüttich hat eine exzellente Autobahnanbindung an das europäische Autobahnnetz. Der (Fracht-) Flughafen Bierset ist von großer Bedeutung für die Verteilung von Gütern nach Belgien, Deutschland, Nordfrankreich und die Niederlande. Zur Zeit wird im Bereich um Lüttich mit Hochdruck an einer Hochgeschwindigkeitstrasse der Eisenbahn gearbeitet, um die Städte Frankfurt am Main, Brüssel, Paris, Lyon, Genf und London zu verbinden.
Komponist - Die Kirchen Saint-Barthélemy und Saint-Denis
- Kathedrale Saint-Paul mit angeliedertem Museum des Kirchenschatzes
- Das fürstbischöfliche Palais (heute Provinzialpalast und Gericht)
- Das Rathaus aus den Jahren 1714-1718 im Stil des Barock - Der Rathausplatz
- Der Place St. Lambert
- Das Curtiushaus (Museum) aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts
- Universitätsgebäude
- Das Aquarium
- Zahlreiche Museen
- Zahlreiche Prunkbauten aus dem 18. Jhdt.
- Der jeden Sonntag stattfindende Markt, der sich über mehrere Kilometer entlang des linken Maaskaies erstreckt (Marché de la Batte)
Suizid
Der Suizid (lateinisch suicidium von sua manu cadere = von eigener Hand fallen), auch Selbsttötung oder Freitod genannt, ist die willentliche Beendigung des eigenen Lebens durch eine selbstbestimmte Handlung oder durch das Unterlassen einer Handlung (z. B. Nichteinnahme lebenswichtiger Medikamente bzw. Nahrungsmittel und/oder Flüssigkeit). Noch ist der Begriff Selbstmord verbreitet, er wird jedoch zunehmend vermieden, da da
Griechische Tragödie
Die griechische Tragödie wurde in der Antike entwickelt und hatte von 490 bis 406 v. Chr. ihre Blütezeit.
Bekannte Dichter sind Aischylos, Sophokles und Euripides.
Der Ursprung der griechischen Tragödie (von tragodia - Bocksgesang) liegt in den rituellen Festen zu Ehren des Weingottes Dionysos begründet; speziell gelten die Dithyramben als Vorläufer
Westfälischer Friede
Als Westfälischer Frieden werden in der Regel die am 24. Oktober1648 abgeschlossenen Friedensverträge des Kaisers mit Frankreich und Schweden in Folge der am 4. und 5. Juni 1648 unter Feldmarschall Lamboy von ihm verlorenen Schlacht bei Wevelinghoven bezeichnet. Sie waren ein Ergebnis des Westfälischen Friedenskongresses, der in
Themenwanderweg
Ein Themenwanderweg ist ein Wanderweg mit bestimmter thematischer Ausrichtung, wie Geschichte und/oder Naturlehrpfad.
In Österreich gibt es mehr als 300 Themenwanderwege. Mit diesen Wegen soll dem Sommertourismus in den Alpen neue Impulse gesetzt werden.
Siehe auch:Wanderverein, Fernwanderweg,
Hauspferd
Das Hauspferd (Equus caballus) ist ein weit verbreitetes Haustier, das in zahlreichen Rassen auf der ganzen Welt gehalten wird.
Taxonomisch gehört das Hauspferd mit den Eseln, Halbeseln und Zebras zur Familie der Pferde (Einhufer, Equidae) innerhalb der Ordnung der
Gemeinschaft unabhängiger Staaten (kurz: GUS, russischСодружество Независимых Государств (СНГ)) bezeichnet den Zusammenschluss der verschiedenen Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) nach deren Zusammenbruch und ihrer formalen Aufhebung durch die Staatsoberhäupter von Russland (Boris Jelzi