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Portio

Portio

Die Portio (lat: Portio vaginalis uteri) ist der Teil der Cervix, der in die Vagina hineinreicht. Am unteren Ende der Portio ist die vaginalseitig gelegene Öffnung des Zervikalkanals als äußerer Muttermund sichtbar. Während des Geburtsvorganges muss sich diese Engstelle auf über 10 Zentimeter dehnen. Die Hebamme tastet bei der vaginalen Untersuchung mit zwei Fingern die Weite.

Physiologische Veränderungen

Die Portio bildet die Grenze zwischen dem Plattenepithel der Vagina und dem Drüsenepithel des Zervikalkanal. Diese Grenze ist abhängig vom Hormonstatus der Frau. Sowohl beim neugeborenen Mädchen wie bei der gebärfähigen Frau ragt das Drüsenepithel aus der Cervix heraus und bedeckt Teile der Portio. In der Kindheit oder im Senium ist die Portio von Plattenepithel bedeckt, die Drüsenepithelzellen weichen in den Zervikalkanal zurück.

Histologie

Veränderungen des Plattenepithels werden als Zervikale intraepitheliale Neoplasie bezeichnet. Hierbei wird die histologisch/mikroskopisch sichtbare Veränderung als PAP-Status bezeichnet, die Einteilung in Stufen erfolgt aber nach CIN.

Siehe auch


- Geschlechtsorgane
- Farnkrautfiguren
- Gebärmutterhalskrebs
- George Papanicolaou
- Zervixschleim Kategorie:Geschlechtsorgan Kategorie:Gynäkologie Kategorie:Histologie

Gebärmutterhals

Die Zervix (auch Cervix uteri) ist der Gebärmutterhals, also der untere Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide, den Muttermund, enthält. Die Zervix stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar. Die Öffnung ist von dicker Schleimhaut umgeben, die ca. 3cm weit in das Scheidendach vorragt. Im Normalfall ist die Öffnung eng, um ein Aufsteigen von Keimen in die Gebärmutter zu verhindern. Während der Geburt wird die Zervix unter dem Einfluss des Hormons Prostaglandin weicher, sie öffnet sich während der Wehen und hat beim Durchtritt des Babykopfes einen Durchmesser von über 10cm.

Zervikalschleim

Prostaglandin Die Zervix sondert Schleim ab, der im Laufe des Zyklus charakteristischen Veränderungen unterliegt: An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig und von pappiger Konsistenz, er verschließt den Muttermund wie eine natürliche Barriere. Unter dem Mikroskop sieht man die Muzinfäden wirr und ungeordnet durcheinanderliegen, weder Spermien noch Bakterien können sie durchdringen. An fruchtbaren Tagen dagegen, also von im Durchschnitt 3 Tagen vor bis 2 Tage nach dem Eisprung, wird der Schleim dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden sind parallel ausgerichtet und ermöglichen ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter. Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf der Wirkung der Gestagene auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger. Der Zervixschleim bildet den Schleimpropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht alkalisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u.a. zusammen aus dem Glykoproteid Muzin, Aminosäuren, Zucker, Enzymen, Elektrolyten sowie Wasser (bis zu 90%). Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern. Unter dem Einfluss von Östrogen wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der Ovulation (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6-15 cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig und das Farnkrautphänomen positiv. In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus erfolgt unter dem Einfluss von Gestagen eine verminderte Bildung von nicht fadenziehendem Zervixschleim. Das Farnkrautphänomen ist dann negativ und die Durchlässigkeit für Spermien stark herabgesetzt oder auch völlig aufgehoben. Die symptothermale und die Billings-Methode nutzen die Unterschiede in der Schleimqualität zur Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage.

Anatomie

Die Zervix wird in die von Plattenepithel bedeckte Portio vaginalis uteri (der Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt) und den von schleimbildendem Zylinderepithel ausgekleideten Zervixkanal unterteilt. Die Grenze zwischen den beiden Epithelformen verändert sich in Abhängigkeit vom Alter und der Anzahl der Geburten. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich die Grenze immer weiter nach oben in den Zervikalkanal. Die Form des Muttermundes ist typischerweise vor der ersten Geburt noch grübchenförmig rund, nach einer Schwangerschaft in der Regel quer gespalten.

Farnkrautphänomen

Das Farnkrautphänomen (auch Arborisationsphänomen genannt) ist eine unter Östrogeneinfluss auftretende, sehr charakteristische Bildung von farnkrautähnlichen NaCl-Kristallen im getrockneten Zervixschleim. Besonders deutlich tritt dieses Phänomen kurz vor der Ovulation (dem Eisprung) auf, verschwindet jedoch unter dem Einfluss von Progesteron in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus.

Zervixerkrankungen

Bei einer Kolposkopie können Defekte im Epithel (Erosio vera), Entzündungen der Zervix (Zervizitis), Zervixpolypen, Blutungen und Muttermundrisse oder Muttermundanomalien erkannt werden. Bei nicht eindeutig harmlosen Befunden wird in der Regel eine Abstrichzytologie oder eine Gewebsentnahme durchgeführt. Während einer Schwangerschaft kann eine Zervixinsuffizienz (vorzeitige Weitung des Muttermundes) auftreten. Nicht unumstritten ist eine prophylaktische Behandlung in Form eines operativen Muttermundverschlusses (Cerclage). Zur Krebsvorsorge soll in regelmäßigen Abständen 2 mal im Jahr ein zytologischer Abstrich zur Färbung nach Papanikolao und Befundung in ein dafür spezialisiertes Labor geschickt werden.

Weblinks


- [http://www2.uni-jena.de/ufk/CDKolposkopiekursJena/Zervixkapitel/folder/start.htm Vorlesung über die Zervix Uteri]
- [http://www.medicine-worldwide.de/sexualitaet_fortpflanzung/verhuetung/billings.html Billings- oder Zervikalschleimmethode zur natürlichen Familienplanung]
- [http://www.uhlig.at/medizin/nfp.htm online Zyklustagebuch für die Zervikalschleimmethode] Siehe auch: Geschlechtsorgane Kategorie:Gynäkologie Kategorie:Geschlechtsorgan

Zervikalkanal

Zervix.

Muttermund

Als Muttermund, (lat: Ostium uteri) werden jene Öffnungen der Gebärmutter bezeichnet, mit denen sich der Zervikalkanal - als äußerer Muttermund - in die Vagina, bzw. - als innerer Muttermund - in die Gebärmutterhöhle, das Cavum uteri öffnet.

Äußerer Muttermund

Der äußere Muttermund - das Ostium uteri externum - ist bei einer Nullopara, also einer Frau, die noch nicht geboren hat, ein rundes Grübchen mit einer nur kurzen, querverlaufenden Öffnung. Die Unterscheidung in eine hintere und eine vordere Muttermundlippe ist vor allem bei Frauen sinnvoll, die schon geboren haben: Hier zeigt sich die Öffnung als ein querverlaufender Spalt. Während des Orgasmus´der Frau, taucht der äußere Muttermund peristaltisch in den ergossenen Samen ein, um die Weiterleitung der Spermien zu den Tuben zu veranlassen bzw. zu unterstützen.

Innerer Muttermund

Der innere Muttermund - das Ostium uteri internum - wird auch als "Isthmusenge" bezeichnet und stellt das innere Ende des Zervikalkanals dar. Von Bedeutung ist der innere Muttermund in jenen Fällen, in denen bei einer Schwangerschaft die Plazenta diesen als Placenta praevia totalis vollständig bedeckt und damit ein Geburtshindernis darstellt.

Siehe auch

Geschlechtsorgane - Portio - Gynäkologie Kategorie:Gynäkologie Kategorie:Geschlechtsorgan

Plattenepithel

Plattenepithel

o platte Zellen dienen dem Schutz und der Abgrenzung der Zelle Funktion der Epithelien - einschichtiges Plattenepithel o Glätten von Oberflächen o findet sich in Lungenbläschen, an der inneren Oberfläche von Brustfell, Bauchfell und Herzbeutel o es wird als Endothel bzw. Endokard bezeichnet, wenn es des Innere von Blutgefäßen oder die Herzhöhle auskleidet - mehrschichtiges Plattenepithel o Schützt vor mechanischen, chemischen und thermischen Einflüssen o Bildet an der Haut die Epidermis, kleidet Mundhöhle und Speiseröhre aus, Stimmbänder, Bindehaut des Auges, Schleimhäute der Geschlechtsorgane

George Papanicolaou

George Nicolas Papanicolaou (
- 13. Mai 1883 in Kymi, Euböa, Griechenland; † 19. Februar 1962), griechisch Γεώργιος Παπανικολάου, war ein griechisch-amerikanischer Arzt und Pathologe. Seine wichtigste Entwicklung war der sogenannte Papanicolaou-Abstrich (kurz: PAP-Abstrich), mit dem eine frühe zytologische Diagnose des Zervix-Karzinoms in Reihenuntersuchungen möglich wurde. Diese Untersuchung wird noch heute beim Frauenarzt routinemäßig durchgeführt. Durch diese einfache und kostengünstige Methode ließ und lässt sich das Vorkommen des Gebärmutterhalskrebses, vor allem durch Erkennen der frühen, noch nicht invasiven und leicht operativ entfernbaren Vorformen, deutlich reduzieren. Ferner lässt sich der Gebärmutterhalskrebs durch diese Untersuchung früh erkennen, so dass durch ein Erkennen in einem frühen Stadium der Erkrankung die Radikalität einer notwendigen Operation verringert werden kann. Diese Methode rettete und rettet somit vielen Frauen das Leben.

Leistungen

PAP-Abstrich (1928)

Dabei werden Abstriche aus dem hinteren Scheidengewölbe und dem Gebärmutterhals auf einem Objektträger ausgestrichen. Nach dem Antrocknen und einer Alkoholreihe erfolgt das Färben mittels Harris-Hämatoxylin, gefolgt von einer weiteren Alkoholreihe. In diesen Schnitten lässt sich mittels der Morphologie der Zellen unter dem Mikroskop die Diagnose eines Karzinoms stellen. Es lassen sich jedoch unter anderem auch Infektionen durch HPV-Viren, Candida und die Zyklus-Phase bestimmen.

Veröffentlichungen (Auswahl)


- "New Cancer Diagnosis" (1928)
- "Diagnosis of uteral cancer by vaginal smear" (1943) Papanicolaou, George Nicolas Papanicolaou, George Nicolas Papanicolaou, George Nicolas Papanicolaou, George Nicolas Kategorie:Medizingeschichte

Zervixschleim

Die Zervix (auch Cervix uteri) ist der Gebärmutterhals, also der untere Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide, den Muttermund, enthält. Die Zervix stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar. Die Öffnung ist von dicker Schleimhaut umgeben, die ca. 3cm weit in das Scheidendach vorragt. Im Normalfall ist die Öffnung eng, um ein Aufsteigen von Keimen in die Gebärmutter zu verhindern. Während der Geburt wird die Zervix unter dem Einfluss des Hormons Prostaglandin weicher, sie öffnet sich während der Wehen und hat beim Durchtritt des Babykopfes einen Durchmesser von über 10cm.

Zervikalschleim

Prostaglandin Die Zervix sondert Schleim ab, der im Laufe des Zyklus charakteristischen Veränderungen unterliegt: An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig und von pappiger Konsistenz, er verschließt den Muttermund wie eine natürliche Barriere. Unter dem Mikroskop sieht man die Muzinfäden wirr und ungeordnet durcheinanderliegen, weder Spermien noch Bakterien können sie durchdringen. An fruchtbaren Tagen dagegen, also von im Durchschnitt 3 Tagen vor bis 2 Tage nach dem Eisprung, wird der Schleim dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden sind parallel ausgerichtet und ermöglichen ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter. Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf der Wirkung der Gestagene auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger. Der Zervixschleim bildet den Schleimpropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht alkalisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u.a. zusammen aus dem Glykoproteid Muzin, Aminosäuren, Zucker, Enzymen, Elektrolyten sowie Wasser (bis zu 90%). Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern. Unter dem Einfluss von Östrogen wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der Ovulation (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6-15 cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig und das Farnkrautphänomen positiv. In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus erfolgt unter dem Einfluss von Gestagen eine verminderte Bildung von nicht fadenziehendem Zervixschleim. Das Farnkrautphänomen ist dann negativ und die Durchlässigkeit für Spermien stark herabgesetzt oder auch völlig aufgehoben. Die symptothermale und die Billings-Methode nutzen die Unterschiede in der Schleimqualität zur Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage.

Anatomie

Die Zervix wird in die von Plattenepithel bedeckte Portio vaginalis uteri (der Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt) und den von schleimbildendem Zylinderepithel ausgekleideten Zervixkanal unterteilt. Die Grenze zwischen den beiden Epithelformen verändert sich in Abhängigkeit vom Alter und der Anzahl der Geburten. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich die Grenze immer weiter nach oben in den Zervikalkanal. Die Form des Muttermundes ist typischerweise vor der ersten Geburt noch grübchenförmig rund, nach einer Schwangerschaft in der Regel quer gespalten.

Farnkrautphänomen

Das Farnkrautphänomen (auch Arborisationsphänomen genannt) ist eine unter Östrogeneinfluss auftretende, sehr charakteristische Bildung von farnkrautähnlichen NaCl-Kristallen im getrockneten Zervixschleim. Besonders deutlich tritt dieses Phänomen kurz vor der Ovulation (dem Eisprung) auf, verschwindet jedoch unter dem Einfluss von Progesteron in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus.

Zervixerkrankungen

Bei einer Kolposkopie können Defekte im Epithel (Erosio vera), Entzündungen der Zervix (Zervizitis), Zervixpolypen, Blutungen und Muttermundrisse oder Muttermundanomalien erkannt werden. Bei nicht eindeutig harmlosen Befunden wird in der Regel eine Abstrichzytologie oder eine Gewebsentnahme durchgeführt. Während einer Schwangerschaft kann eine Zervixinsuffizienz (vorzeitige Weitung des Muttermundes) auftreten. Nicht unumstritten ist eine prophylaktische Behandlung in Form eines operativen Muttermundverschlusses (Cerclage). Zur Krebsvorsorge soll in regelmäßigen Abständen 2 mal im Jahr ein zytologischer Abstrich zur Färbung nach Papanikolao und Befundung in ein dafür spezialisiertes Labor geschickt werden.

Weblinks


- [http://www2.uni-jena.de/ufk/CDKolposkopiekursJena/Zervixkapitel/folder/start.htm Vorlesung über die Zervix Uteri]
- [http://www.medicine-worldwide.de/sexualitaet_fortpflanzung/verhuetung/billings.html Billings- oder Zervikalschleimmethode zur natürlichen Familienplanung]
- [http://www.uhlig.at/medizin/nfp.htm online Zyklustagebuch für die Zervikalschleimmethode] Siehe auch: Geschlechtsorgane Kategorie:Gynäkologie Kategorie:Geschlechtsorgan

Kategorie:Gynäkologie

Kategorie:Medizin Kategorie:Frau

Brunnichia


B. africana
B. chirrhosa
B. congoensis
B. erecta
B. ovata The genus Brunnichia also know as redvine or buckwheat vine are perennial woody vines native to the United States. Redvine species are a pest when they grow within crops, for example B. ovata is a significant problem in soybean crops in the Mississippi Delta. Category:Caryophyllales

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Rudolfu Valintinu (o Rudolph Valentino pi ngrisi) (nomu d'arti di Rodolfo Alfonso Raffaele Pierre Filibert Guglielmi) - (Castellaneta, Tarantu, 6 di maiu 1895 - Nova Jorca, 23 di austu
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