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Schiaparelli
Giovanni Virginio Schiaparelli ( - 14. März 1835 in Savigliano bei Cuneo, † 4. Juli 1910 in Mailand) war ein italienischer Astronom. Von 1864 bis 1900 war er Direktor der Sternwarte Mailand.
Weltbekannt wurde er durch seine Marsbeobachtungen und die Entdeckung der so genannten Marskanäle (Canali) im Jahr 1877, als der Mars der Erde besonders nahe kam. Diese zarten linienförmigen Strukturen lagen nahe der Sichtbarkeitsgrenze und erforderten spezielle Beobachtungserfahrung. Erst 1879 wurde ihre Sichtung von anderen Astronomen zweifelsfrei bestätigt.
Schiaparelli hielt sie für natürliche Rillen oder Flussbette, doch auf Englisch ließ die falsche Übersetzung Canals an Kunstbauten denken. So entstanden Science-Fiction-Romane und ein jahrzehntelanger Mythos von Marsmenschen. 1894 baute Percival Lowell die Flagstaff-Sternwarte in Arizona, um die Marskanäle und das auf Mars vermutete Leben zu erforschen.
Marskanäle
Erst 1965 beendeten die Fotos der US-Sonde Mariner 4 diese Spekulationen. Die Marskanäle gelten heute großteils als optische Täuschung durch Kontrasteffekte. Manche dürften großen Canyons oder Tälern entsprechen. Jedenfalls beflügeln die Marskanäle die Fantasie von Schriftstellern bis heute.
Schiaparellis astronomische Forschungen betrafen auch den Merkur, die Venus, die Sonne und die Doppelsterne. Je ein Krater am Mond, Merkur und Mars wurde nach ihm benannt. Er bewies in einer preisgekrönten Arbeit, dass der Meteorstrom der Perseiden (August-Sternschnuppen) mit dem Kometen Swift-Tuttle von 1862 zusammenhängt.
Am Mars widmete er sich auch einer besseren Nomenklatur und den Veränderungen der rötlichen und grünlich-grauen Flächen sowie der weißen Polkappen.
Literatur
- Paul Raeburn: Mars : Die Geheimnisse des roten Planeten. Steiger Augsburg 2000.
- William Sheehan: The Planet Mars : A History of Observation and Discovery. Tucson 1996.
Weblinks
- http://www.uapress.arizona.edu/onlinebks/mars/contents.htm - William Sheehans The Planet Mars : A History of Observation and Discovery
Schiaparelli, Giovanni
Schiaparelli, Giovanni
Schiaparelli, Giovanni
Schiaparelli, Giovanni
Schiaparelli, Giovanni
ja:ジョヴァンニ・スキアパレッリ
14. März
Der 14. März ist der 73. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 74. in Schaltjahren) - somit bleiben 292 Tage bis zum Jahresende.
Freunde der Zahl π gedenken am 14. März der Kreiszahl mit dem π-Tag, der Grund für die Wahl dieses Tages liegt in der amerikanischen Datumsnotation 3/14.
Ereignisse
- 1862 Im amerikanischen Bürgerkrieg wird die Hauptstadt New Bern am 14. März 1862 von der Armee der Nordstaaten eingenommen und besetzt.
- 1944 Beginn des geheimen Korruptionsprozesses gegen Matthias Lackas (und führende Dienststellenleiter der Wehrmacht), die Ermittlungen, die sich unter anderem auf 50 Unternehmen der Verlagsbranche richten, gehen im Lauf des Jahres im militärischen Zusammenbruch unter.
- 1945 Zweibrücken wird von eimem Bombergeschwader der Royal Air Force zu 98% zerstört.
- 1951 - Im Koreakrieg wird die südkoreanische Hauptstadt Seoul von UNO-Truppen neuerlich zurückerobert.
- 1960 - Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Regierungschef David Ben Gurion treffen sich in New York, USA, zu einem Meinungsaustausch.
- 1970 - Japan: Die erste Weltausstellung in Asien wird in Osaka auf der Insel Honshu unter dem Motto "Fortschritt und Harmonie" eröffnet.
- 1971 - Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin kann die SPD ihre absolute Mehrheit knapp behaupten.
- 1991 - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärt das geltende Namensrecht, nach dem die Frau bei der Heirat den Nachnamen des Mannes annehmen muss, wenn sich beide nicht auf einen Namen einigen, für verfassungswidrig.
- 2002 - Der Ältestenrat des Deutschen Bundestages entscheidet, dass zukünftig Linux als Server-Betriebssystem eingesetzt wird.
Wirtschaft
- 1908 - Ein Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und Serbien wird in Wien unterzeichnet und beendet zumindest den im Rahmen der Bosnischen Annexionskrise entstandenen Handelskrieg .
- 1968 - In den USA wird vom US-Kongress per Gesetz die Golddeckung der amerikanischen Währung aufgehoben.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1787 - Uraufführung der Oper Andromeda e Perseo von Michael Haydn in Salzburg.
- 1864 - Die "Petite Messe Solennelle" von Gioacchino Rossini wird in Paris uraufgeführt.
- 1885 - Uraufführung der Oper István király (König Stephan) von Ferenc Erkel in Budapest.
- 1889 - Das Trauerspiel "Fräulein Julie" von August Strindberg wird in Kopenhagen uraufgeführt.
- 1944 - Die in der Emigration entstandene Komödie "Jacobowsky und der Oberst" wird von Franz Werfel am Martin Beck Theatre in New York in einer englischen Fassung uraufgeführt.
Religion
1800 Giorgio Barnaba Luigi Chiaramonti wird zum Papst gewählt und nennt sich Pius VII..
Katastrophen
- 1972 - Eine Caravelle der Sterling Airways Aerospatiale stürzt über Al Fujayrah in den Vereinigte Arabische Emirate ab. Alle 112 Menschen an Bord sterben.
- 1980 - In Warschau stürzt eine Iljuschin Il-62 der polnischen LOT während des Landeanflugs ab. Alle 87 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Everett (Bigfoot) Martin in der Sporthalle Wandsbek, Hamburg, durch einen Punktesieg.
- 2004 - Die WWE veranstaltet mit Wrestlemania XX die bis dahin beste Großveranstaltung ihrer Geschichte. Main Event war ein Triple-Threat-Match zwischen Chris Benoit, Triple H und Shawn Michaels.
Geboren
- 1681 - Georg Philipp Telemann, deutscher Komponist
- 1692 - Peter van Musschenbroek, niederländischer Naturwissenschaftler
- 1785 - August Wilhelm Francke, Oberbürgermeister von Magdeburg
- 1790 - Ludwig Grimm, deutscher Maler und Grafiker; Illustrator der Grimmschen Märchen
- 1792 - Friedrich Stapß, deutscher Attentäter
- 1803 - Josef Misson, österreichischer Mundartdichter
- 1804 - Johann Strauß (Vater), österreichischer Komponist
- 1807 - Joséphine de Beauharnais, Königin von Schweden
- 1810 - Giovanni Antonio Vanoni, schweizerischer Maler
- 1820 - Viktor Emanuel II., König von Italien und Sardinien
- 1835 - Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom
- 1843 - Umberto I., König von Italien
- 1845 - August Bungert, deutscher Komponist
- 1853 - Ferdinand Hodler, Schweizer Maler
- 1854 - Paul Ehrlich, deutscher Chemiker, Mediziner und Serologe
- 1859 - Adolf Bertram, Bischof von Hildesheim und Erzbischof von Breslau
- 1864 - Alfred Redl, Oberst der österreichisch-ungarischen Armee und russischer Spion
- 1869 - Algernon Blackwood, britischer Schriftsteller
- 1871 - Walter Stoeckel, deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer
- 1879 - Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger
- 1882 - Waclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker
- 1886 - Wladimir Andrejewitsch Faworski, russischer Künstler
- 1887 - Leon Schiller, polnischer Theaterregisseur
- 1889 - Firmin Lambot, belgischer Radrennfahrer
- 1892 - Matyas Rakosi, ungarischer Politiker
- 1894 - Hans Reiffenstuel, deutscher Maler
- 1903 - Adolph Gottlieb, US-amerikanischer Maler
- 1903 - Otto Friedrich Bollnow, deutscher Philosoph
- 1905 - Raymond Aron, französischer Soziologe; Streitpartner von Jean-Paul Sartre
- 1906 - Ulvi Cemal Erkin, türkischer Komponist
- 1908 - Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph
- 1908 - Nikolai Petrowitsch Rakow, russischer Komponist
- 1909 - André Pierre de Mandiargues, französischer Autor
- 1910 - Helmut Knochen, Kommandeur der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Paris
- 1912 - Les Brown, US-amerikanischer Bandleader
- 1912 - Werner-Viktor Toeffling, Maler und Bühnenbildner
- 1915 - Eunice Katunda, brasilianische Komponistin
- 1922 - Les Baxter, US-amerikanischer Bandleader
- 1923 - Diane Arbus, US-amerikanische Fotografin
- 1925 - Bernhard Vossebein, deutscher Tischtennisspieler
- 1925 - Bert Even, deutscher Politiker, Präsident des Bundesverwaltungsamtes
- 1927 - Wolfgang Grönebaum, deutscher Schauspieler
- 1928 - Frank Borman, US-amerikanischer Astronaut
- 1930 - Helga Feddersen, deutsche Schauspielerin
- 1930 - Henk Angenent, niederländischer Fußballspieler
- 1931 - Phil Pjillips, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Michael Caine, britischer Schauspieler
- 1933 - Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent
- 1933 - René Felber, Schweizer Politiker
- 1934 - Dionigi Tettamanzi, Erzbischof von Mailand und Kardinal
- 1934 - Eugene Andrew Cernan, US-amerikanischer Astronaut
- 1934 - Volker von Törne, deutscher Lyriker und Schriftsteller
- 1938 - Gláuber Rocha, brasilianischer Filmregisseur
- 1939 - Keiji Nakazawa, japanischer Comiczeichner
- 1940 - Hans-Olaf Henkel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI
- 1940 - Julian Robert Hunte, Präsident der 58. UN-Generalversammlung
- 1941 - Wolfgang Petersen, deutscher Filmregisseur und Produzent
- 1943 - Marie Hüllenkremer, deutsche Journalistin und Politikerin
- 1944 - Peter-Paul Zahl, deutscher Krimi-Schriftsteller
- 1945 - Hermann van Veen, niederländischer Liedermacher und Schauspieler
- 1945 - Jasper Carrott, britischer Sänger
- 1945 - Marcel Muggensturm, Stabsoffizier der Schweizer Armee im Range eines Brigadiers
- 1945 - Walter Parazaider, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Alvaro Enrique Arzú Irigoyen, guatemaltekischer Politiker und Staatspräsident
- 1947 - Billy Crystal, US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Regisseur
- 1947 - Jona Lewis, britischer Sänger
- 1947 - Peter Skellern, britischer Sänger
- 1948 - Bernd Stange, deutscher Fußballtrainer
- 1948 - Jochen Schimmang, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Teresa Sanderson, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1957 - Chris Redburn, britischer Musiker
- 1957 - Franco Frattini, italienischer Politiker und EU-Kommissar
- 1958 - Leonhard Stock, österreichischer Skirennläufer
- 1958 - Albert II., Fürst von Monaco
- 1967 - Ralf Brauksiepe, deutscher Politiker und MdB
- 1968 - Jan Sosniok, deutscher Filmschauspieler
- 1969 - Axel Hager, deutscher Volleyballspieler
- 1970 - Roselyn Sanchez, Puertorikanische Schauspielerin
- 1970 - Thomas Fogdö, schwedischer Skirennläufer
- 1973 - Helmut Oblinger, österreichischer Wildwasserpaddler
- 1974 - Ahmed Khalfan Ghailani, mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Al-Quaida
- 1975 - Johan Paulik, slowakischer Pornodarsteller
- 1978 - Pieter van den Hoogenband, niederländischer Schwimmer
Gestorben
- 840 - Einhard, fränkischer Geschichtsschreiber
- 968 - Mathilde, Gemahlin König Heinrichs I.
- 1374 - Konrad von Megenberg, Autor zahlreicher Schriften
- 1647 - Friedrich Heinrich (Oranien), Statthalter der Vereinigten Niederlande
- 1744 - Johann Ulrich König, deutscher Schriftsteller
- 1747 - Johann Matthias von der Schulenburg, Feldmarschall im Dienste der Republik Venedig
- 1757 - John Byng, englischer Admiral
- 1760 - Anton Fils, deutscher Komponist
- 1801 - Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1803 - Friedrich Gottlieb Klopstock, deutscher Autor und Dichter
- 1821 - Ernst von Schwarzenberg, Bischof, Komponist und Domherr in Köln
- 1821 - Heinrich Rathmann, Pädagoge, Historiker und evangelischer Pfarrer
- 1853 - Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien
- 1860 - Carl Ritter von Ghega, Erbauer der Semmeringbahn
- 1866 - Jared Sparks, US-amerikanischer Geschichtsschreiber
- 1874 - Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom
- 1883 - Karl Marx, deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
- 1884 - Robert Oettel, Kaufmann, Stadtverordneter, Begründer der dt. Rassegeflügelzucht
- 1891 - Ludwig Windthorst, deutscher Politiker
- 1898 - Henry Bessemer, britischer Ingenieur und Erfinder
- 1899 - Ludwig Bamberger, deutscher Bankier und Politiker
- 1931 - Alfred Grenander, Architekt
- 1932 - George Eastman, US-amerikanischer Erfinder und Industrieller
- 1933 - Hermann Fürst von Hatzfeldt, preußischer Politiker und Beamter
- 1934 - João do Canto e Castro, portugiesischer Admiral und Staatspräsident
- 1936 - John Scott Haldane, britischer Physiologe
- 1945 - Francisco Braga, brasilianischer Komponist
- 1945 - Alexander Granach, deutscher Schauspieler
- 1946 - Werner von Blomberg, deutscher General und Minister
- 1951 - Saladin Schmitt, deutscher Theaterwissenschaftler, Regisseur und Theaterintendant
- 1953 - Klement Gottwald, tschechischer Politiker
- 1954 - Otto Gebühr, deutscher Schauspieler
- 1957 - Boris Nikolajewitsch Jurjew, sowjetischer Hubschrauberkonstrukteur und -pionier
- 1957 - Eugenio Castellotti, italienischer Rennfahrer
- 1962 - Jorge González von Marées, chilenischer Politiker
- 1962 - Will Vesper, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Howard Hathaway Aiken, US-amerikanischer Computerpionier
- 1975 - Carl Wery, deutscher Schauspieler
- 1975 - Susan Hayward, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1976 - Busby Berkeley, US-amerikanischer Choreograph und Regisseur
- 1976 - Martha Saalfeld, deutsche Lyrikerin
- 1980 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker und Regierungschef
- 1985 - Josef Spies, deutscher Politiker
- 1988 - Reinhold Ebertin, deutscher Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker
- 1988 - Rudolf Gramlich, deutscher Fußballspieler
- 1989 - Zita von Bourbon-Parma, letzte Kaiserin Österreichs
- 1991 - Doc Pomus, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1995 - William Alfred Fowler, amerikanischer Physiker
- 1997 - Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1997 - Jurek Becker, deutscher Schriftsteller
- 2003 - Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer
- 2005 - Robert Zimmerling, deutscher Schauspieler
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Mathilde, Gemahlin Heinrichs I., Wohltäterin, Klostergründerin (katholisch, evangelisch)
- Tag der Verfassung in Andorra
- Internationaler Aktionstag gegen Staudämme
- Pi-Tag
Siehe auch
- 13. März - 15. März
- 14. Februar - 14. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0314
ja:3月14日
ko:3월 14일
simple:March 14
th:14 มีนาคม
SaviglianoSavigliano ist eine Kleinstadt mit 19.893 Einwohnern (Stand: 2001) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.
Nachbargemeinden sind Cavallermaggiore, Cervere, Fossano, Genola, Lagnasco, Marene, Monasterolo di Savigliano, Scarnafigi, Verzuolo, Villafalletto und Vottignasco.
Die Telefonvorwahl lautet +39-(0)-172.
Geographie
Die Stadt liegt süd-östlich von Turin, 33 km von der Provinzhauptstadt Cuneo entfernt auf einer Höhe von 320 m über dem Meeresspiegel.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 110,74 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 181 Einwohner/km².
Weblinks
- [http://www.comune.savigliano.cn.it Offizielle Homepage der Stadt] (italienisch)
- [http://www.comuni-italiani.it/004/215/ Informationen bei communi-italiani.it] (italienisch)
Kategorie:Ort im Piemont
CuneoCuneo ist eine in der Region Piemont gelegene Stadt in Norditalien und Hauptstadt der Provinz Cuneo.
Geschichte
Legende
Eine Legende erzählt davon, dass im frühen Mittelalter die verstreut lebende, lokale Bevölkerung Übergriffe des Marchese von Saluzzo satt hatte und eine Rebellion anzettelte. Während dieser habe man Verwandte des Marchese auf einer Hochzeitsfeier eines lokalen Gutsherren getötet, woraufhin sich die Aufständischen aus Furcht vor dem als tyrannisch bezeichneten Marchese in ein leicht zu verteidigendes Gebiet zurückzogen: Auf die Hochebene zwischen den Flüssen Stura und Gesso, auf das Gebiet des heutigen Cuneo.
Geschichtliche Entwicklung
Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Cuneo datiert vom 23. Juli 1198, als der Ort zur "libero Comune" ("freie Gemeinde") ernannt wurde. Der Name der Stadt leitet sich vom italienischen Ausdruck für "Keilspitze", "pizzo di Cuneo", ab und bezieht sich auf die geografische Lage auf der Hochebene zwischen den Flüssen Stura und Gesso. Auf das Jahr 1198 geht auch der Dom von Cuneo zurück.
Im Mittelalter gilt die Stadt aufgrund ihrer Lage als strategisch wichtig. 1382 begab sich die Stadt Cuneo freiwillig in den Machtbereich von Amadeus VI. von Savoyen, der die Stadt zur Festung ausbaute. Insbesondere zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war die Stadt und die Region oft Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen.
Durch den Frieden von Cherasco (1796) wurde Cuneo zusammen mit Ceva und Tortona an die Franzosen abgetreten. 1799 wurde es nach zehn Tagen Beschuss von österreichischen und russischen Armeen eingenommen. 1800 schleiften die Franzosen nach dem Sieg von Marengo die Befestigungen.
Nicht zuletzt durch die Auswirkungen von Schlachten und Belagerungen wurden die Bauten des frühen Cuneo weitgehend zerstört. Die Kirche San Francesco ist, neben dem Dom, eines der wenigen heute noch vorhandenen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Die heutige Altstadt wird durch Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert dominiert, wobei die entlang der Hauptstraßen nahezu lückenlos vorhandenen Arkaden über den breiten Gehwegen eine Eigenheit der Stadt darstellen. Der zentrale Platz, Piazza Duccio Galimberti, stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Infrastruktur
Verkehr
Cuneo liegt an der Europastraße E74, die von Asti über Cuneo und den Colle di Tenda nach Ventimiglia am Mittelmeer führt.
Darüber hinaus ist Cuneo Ausgangspunkt von Bahnstrecken nach Turin, Savona und Ventimiglia/Nizza, wobei es sich bei letzterer um die Tendabahn handelt. Eine weitere Bahnstrecke, die von Cuneo nach Mondovi führte, ist seit 1996 stillgelegt.
Söhne und Töchter der Stadt
- Flavio Briatore, Playboy und Formel 1 Manager
- Enrico Dassetto, Schweizer Komponist und Dirigent
Weblinks
- [http://www.comune.cuneo.it Homepage der Gemeinde] (italienisch)
- [http://www.comuni-italiani.it/004/078/ Informationen bei www.comuni-italiani.it] (italienisch)
Kategorie:Ort im Piemont
ja:クーネオ
4. JuliDer 4. Juli ist der 185. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 186. in Schaltjahren) - somit bleiben 180 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1054 - Chinesischen Astronomen beobachten einen „neuen Stern“, der sich als Explosion einer Supernova herausstellen sollte, die den Krebsnebel entstehen ließ.
- 1187 - In der Schlacht bei den Hörnern von Hattin verliert das Kreuzfahrerheer gegen die Truppen von Saladin.
- 1776 - Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
- 1865 - In London erscheint die Erstausgabe von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“.
- 1933 - Die Zentrumspartei und die Bayrische Volkspartei in Deutschland beschließen ihre Selbstauflösung.
- 1945 - In London wird ein Abkommen über Alliierte Kontrolle im besetzten Österreich unterzeichnet.
- 1946 - Die Philippinen erlangen die Unabhängigkeit.
- 1953 - Imre Nagy wird zum ungarischen Ministerpräsidenten gewählt.
- 1973 - Gründung der Karibischen Wirtschaftsgemeinschaft
- 1982 - Dominikanische Republik. Jacobo Majluta wird Staatspräsident
- 1992 - Grundsatzerklärung zwischen Kirgisistan und Deutschland
- 1996 - Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 1997 - Die NASA-Sonde "Pathfinder" landet auf dem Mars.
- 1997 - Der russische Ministerpräsident Wiktor Tschernomyrdin trifft mit Bundeskanzler Helmut Kohl zusammen.
- 1998 - Das Verfassungsgericht in Aserbaidschan wird gegründet.
- 1998 - Die erste Raumsonde Japans "Nozomi" wird Richtung Mars geschickt.
- 1999 - Zwei Raubgräber finden die Himmelsscheibe von Nebra, die als weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung gilt.
- 2000 - Bayern führt eine „Blue Card” für ausländische Computerspezialisten ein, bei der die Aufenthaltsgenehmigung zeitlich an die Dauer der Arbeitserlaubnis geknüpft ist
- 2003 - Gemeinsame Erklärung über die Beendigung des Krieges in Côte d'Ivoire
- 2003 - Die deutschsprachige Wikipedia hat ihren 20.000. Artikel erreicht.
- 2004 - Grundsteinlegung für den Freedom Tower am Ground Zero, dem ehemaligen Standort des World Trade Center in New York.
- 2005 - Die NASA-Sonde "Deep Impact" beobachtet den Aufschlag eines von ihr gestarteten Projektils auf dem Kometen Tempel 1,
Wissenschaft und Technik
- 1913 - Der Chemiker Fritz Klatte erhält das Patent für seine Erfindung, den heute massenmäßig wichtigsten Kunststoff der Welt, das PVC
- 1931 - Auf dem Jungfraujoch im Berner Alpenmassiv wird die internationale Hochalpine Forschungsstation eröffnet
Katastrophen
- 2002 - Bangui, Zentralafrikanische Republik. Eine Boeing 707 der New Gomair, kombiniert als Fracht- und Passagierflugzeug unterwegs, auf dem Weg nach Brazzaville, Kongo. Bereits kurz nach dem Start berichtete der Pilot von technischen Schwierigkeiten. 4 km vor erreichen der Start- und Landebahn stürzte die Maschine ab. 23 der 25 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1919 - Der US-Amerikaner Jack Dempsey wird neuer Box-Weltmeister im Schwergewicht. Er besiegt den Titelverteidiger Jess Willard durch technischen K.o.
- 1954 - Der erstmalige Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft bei der V. Fußball-WM gilt als Wunder von Bern.
- 1993 - Deutschland wird mit Trainer Svetislav Pesic Basketball-Europameister, durch 71:70-Finalsieg gegen Russland in München.
- 2004 - Griechenland wird durch ein 1:0 im Finale der Fußball-Europameisterschaft gegen Portugal Europameister.
Geboren
- 1477 - Johannes Aventinus, deutscher Geschichtsschreiber
- 1685 - Christian Reichart, deutscher Begründer des Gartenbaus
- 1715 - Christian Fürchtegott Gellert, deutscher Dichter
- 1732 - Clemens August von Merle, Weihbischof in Köln
- 1753 - Jean-Pierre Blanchard, französischer Ballonfahrer
- 1790 - George Everest, britischer Vermessungsingenieur in Indien
- 1799 - András Bartay, ungarischer Komponist
- 1799 - Oskar I., König von Schweden und Norwegen
- 1801 - Elisabeth Maria, portugiesische Prinzessin und Regentin
- 1802 - Joseph Labitzky, Tanzkomponist
- 1804 - Nathaniel Hawthorne, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1807 - Giuseppe Garibaldi, Guerillakämpfer und Italiens berühmtester Soldat
- 1837 - Emile Auguste Carolus-Duran, französischer Maler
- 1841 - Wilhelm Th. Preyer, deutscher Physiologe
- 1845 - Pál Szinyei Merse, ungarischer Maler
- 1853 - Ernst Otto Beckmann, deutscher Chemiker
- 1863 - Hugo Winckler, deutscher Archäologe und Sprachwissenschaftler
- 1872 - Calvin Coolidge, US-Vizepräsident und 30. Präsident der USA
- 1882 - Kurt von Schleicher, deutscher Generalleutnant und Reichskanzler der Weimarer Republik
- 1895 - Massimo Campigli, italienischer Maler
- 1900 - Walther Kiaulehn, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1900 - Alfred Rust, deutscher Archäologe
- 1901 - Louis Armstrong, Jazzmusiker
- 1903 - Charlie Monroe, US-amerikanischer Musiker
- 1906 - Wilhelm Prinz von Preußen, ältester Sohn des deutschen und preußischen Kronprinzen
- 1910 - Champion Jack Dupree, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1910 - Govan Mbeki, südafrikanischer Politiker
- 1911 - Mitch Miller, US-amerikanischer Bandleader
- 1912 - Fritz Schulz-Reichel, deutscher Komponist und Pianist
- 1915 - Christine Lavant, österreichische Künstlerin und Schriftstellerin
- 1918 - Johnnie Parsons, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1921 - Gerard Debreu, französischer Wirtschaftswissenschaftler Nobelpreisträger
- 1923 - Rudolf Friedrich, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1924 - Eva Marie Saint, US-amerikanische Schauspielerin
- 1926 - Alfredo di Stefano, argentinischer Fußballspieler
- 1927 - Gina Lollobrigida, italienische Schauspielerin
- 1927 - Neil Simon, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Cathy Berberian, US-Amerikanischer Opernsängerin
- 1928 - Stephen Boyd (St. Miller), US-amerikanischer Schauspieler
- 1929 - Darío Castrillón Hoyos, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1929 - Konrad Swinarski, polnischer Theaterregisseur
- 1934 - Gilbert Lopez, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Wolf von Lojewski, deutscher Fernseh-Journalist
- 1937 - Königin Sonja von Norwegen, Mutter von Kronprinz Haakon
- 1938 - Bill Withers, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Eckart Witzigmann, deutscher Starkoch
- 1943 - Alan Wilson, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Christoph Zöpel, deutscher Politiker
- 1943 - Conny Bauer, deutscher Jazz-Musiker, Posaunist
- 1943 - Heide Simonis, deutsche Politikerin und ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein
- 1945 - Walter Wippersberg, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1946 - Birgit Schnieber-Jastram, deutsche Politikerin
- 1947 - David McWilliams, irischer Musiker und Songwriter
- 1948 - Andreas von Schoeler, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Frankfurt am Main
- 1948 - Jeremy Spencer, britischer Sänger (Songschreiber bei Fleetwood Mac)
- 1948 - René Arnoux, französischer Autorennfahrer
- 1948 - Walter Bockmayer, deutscher Regisseur
- 1949 - Horst Seehofer, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1951 - Ralph Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Alvaro Uribe Velez, kolumbianischer Politiker und Staatspräsident
- 1955 - John Waite, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1957 - Jenny Drivala, griechische Opernsängerin
- 1959 - Uwe Klett, deutscher Lokalpolitiker
- 1959 - Victoria Abril, spanische Schauspielerin
- 1960 - Richard Garriott, britischer Computerspiel-Entwickler
- 1960 - Roland Ratzenberger, österreichischer Rennfahrer
- 1963 - Ute Lemper, deutsche Sängerin und Tänzerin
- 1972 - Alexei Shirov, lettischer Schachspieler
- 1972 - Karin Thürig, Schweizer Radsportlerin
- 1975 - Reinhard Divis, österreichischer Eishockeytorhüter
- 1984 - Markus Waldrich, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 973 - Ulrich von Augsburg, katholischer Bischof und Heiliger
- 1307 - Rudolf III. (Habsburský), Herzog von Österreich und Steiermark und König von Böhmen
- 1308 - Eberhard I. von der Mark, Vogt zu Essen, Graf von Mark, Graf von Altena
- 1336 - Elisabeth von Portugal, Prinzessin von Aragonien und Königin von Portugal
- 1546 - Khair ad-Din Barbarossa, osmanischer Herrscher von Algier, Kapudan Pascha
- 1603 - Philipp de Monte, Komponist des 16. Jahrhunderts
- 1667 - Johann von Anhalt-Zerbst, anhaltinischer Regent
- 1761 - Samuel Richardson, britischer Schriftsteller
- 1768 - Johann Gottfried Borlach, Bergwerksgründer
- 1780 - Karl Alexander von Lothringen, Hochmeister des Deutschen Ordens
- 1783 - Franz Seraph von Kohlbrenner, bayerischer Publizist
- 1787 - Charles de Rohan, französischer General und Staatsmann, Pair und Marschall von Frankreich
- 1826 - John Adams, erster Vizepräsident der USA und zweiter Präsident
- 1826 - Thomas Jefferson, US-amerikanischer Politiker, 3. Präsident der USA (1801-1809)
- 1830 - Johann Friedrich Gottlieb Delbrück, preußischer Theologe und Erzieher
- 1831 - James Monroe, Fünfter Präsident der USA (von 1817 bis 1825)
- 1848 - François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller und Diplomat
- 1850 - William Kirby, englischer Pfarrer und Entomologe
- 1854 - Karl Friedrich Eichhorn, deutscher Jurist und Professor für Jura
- 1864 - August Peters, deutscher Erzähler
- 1888 - Theodor Storm, deutscher Schriftsteller
- 1891 - Carl August Haupt, deutscher Komponist
- 1891 - Hannibal Hamlin, Vizepräsident der USA
- 1894 - Christian Friedrich August Dillmann, deutscher Orientalist und Theologe
- 1901 - Johannes Schmidt, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1902 - Swami Vivekananda, hinduistischer Mönch und Gelehrter
- 1910 - Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom
- 1910 - Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist
- 1920 - Max Klinger, deutscher Maler, Radierer und Bildhauer
- 1934 - Chaim Nachman Bialik, Dichter, Autor und Journalist
- 1934 - Marie Curie, polnisch-französische Chemikerin und Physikerin, Nobelpreisträger
- 1938 - Otto Bauer, österreichischer Politiker
- 1938 - Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin
- 1941 - Tadeusz Boy-Żeleński, polnischer Dichter und literarischer Übersetzer
- 1941 - Felix Klipstein, deutscher Maler, Zeichner und Graphiker
- 1943 - Władysław Sikorski, polnischer Politiker
- 1946 - Ewa Paradies, deutsche KZ-Aufseherin
- 1946 - Othenio Abel, österreichischer Paläontologe und Evolutionsbiologe
- 1948 - Richard Teschner, österreichischer Maler
- 1952 - José Rubén Romero, mexikanischer Schriftsteller
- 1958 - Birger Forell, Pfarrer und Widerstandskämpfer
- 1962 - Adolf Meschendörfer, siebenbürgisch-sächsischer Schriftsteller
- 1962 - Karl Aloys Schenzinger, deutscher Autor von Romanen und NSDAP-Propaganda
- 1968 - Hermann-Bernhard Ramcke, deutscher General im 2. Weltkrieg
- 1969 - Erwin Blumenfeld, deutscher Fotograf
- 1970 - Barnett Newman, US-amerikanischer Maler
- 1970 - Walter Strzygowski, österreichischer Wirtschaftsgeograph
- 1971 - August Derleth, US-amerikanischer Autor von Horror-Geschichten
- 1971 - Donald McPherson, US-amerikanischer Musiker
- 1975 - Otto Dowidat, deutscher Politiker und MdB
- 1978 - Carola Braunbock, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Michael Kohl, Diplomat der DDR
- 1985 - Lotte Strauss, deutsche Pathologin
- 1992 - Astor Piazzolla, argentinischer Komponist
- 1994 - Harvey Patton, deutscher Science-Fiction-Autor
- 1994 - Frank Seiboth, deutscher Politiker und MdB
- 1994 - Hedda Zinner, deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Rundfunkleiterin
- 1995 - Bob Ross, US-amerikanischer Maler und TV-Star
- 1998 - Henrik Stangerup, dänischer Autor und Filmregisseur
- 2002 - Laurent Schwartz, Mathematiker, Fields-Medaillenträger
- 2003 - André Claveau, französischer Chansonnier
- 2003 - Armin Mohler, Schweizer Philosoph, Publizist, Schriftsteller und Journalist
- 2003 - Barry White, US-amerikanischer Soulsänger und -produzent
- 2004 - Jean-Marie Auberson, Schweizer Dirigent und Geiger
- 2004 - Thomas Mancuso, US-amerikanischer Mediziner
- 2005 - Marga López, mexikanische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in den USA (Unabhängigkeitstag von 1776)
- Nationalfeiertag in den Philippinen (Erlangung der Unabhängigkeit 1946)
- Ulrichstag, Gedenktag des Hl. Ulrich
Siehe auch
:Geboren am 4. Juli, ein us-amerikanischer Spielfilm
:3. Juli - 5. Juli
:4. Juni - 4. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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Mailand
Mailand (italienisch Milano) ist die zweitgrößte Stadt Italiens, Hauptstadt der Provinz Mailand und der Region Lombardei in Norditalien.
Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft, und gilt als "moralische Hauptstadt". Bekannt ist die Stadt u. a. für ihren gotischen Dom, ihr Opernhaus Mailänder Scala, verschiedene Kunstschätze und die bedeutendste italienische Messe.
Geographie
Messe
Messe
Die Stadt liegt in der Poebene. Das Stadtgebiet ist von den Flüssen Olona im Westen und Lambro im Osten umgeben. Kanäle (die Navigli) verbinden die Stadt mit den oberitalienischen Seen und den lombardischen Flüssen.
Klima
Das Mailänder Klima ist feucht. Nebel und Smog gehören in der Stadt zur Tagesordnung. Im Sommer wird es sehr warm; im Winter ist es kalt, es kann zum Teil ergiebig schneien.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Mailands
Um 400 v. Chr. wurde die Gegend um Mailand durch die Kelten besiedelt.
222 v. Chr. eroberten die Römer ebendiese Siedlung mit dem keltischen Namen Mediolanum.
Nach mehreren Jahrhunderten römischer Herrschaft wurde Mailand 293 zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches erklärt.
313 entstand das Mailänder Toleranzedikt, in dem Kaiser Konstantin den Christen die Glaubensfreiheit zusichert.
402 wurde die Stadt von den Westgoten belagert, 50 Jahre später (452) nahmen die Hunnen die Stadt ein. 539 eroberten und zerstörten die Ostgoten Mailand im Verlauf des sog. Gotenkrieges gegen Kaiser Justinian. 774 wurde Mailand Teil des Frankenreiches.
Während des Eroberungskrieges des Kaisers Friedrich I. Barbarossa gegen die lombardischen Städte wurde Mailand 1162 größtenteils zerstört.
Nach der Gründung des Lombardischen Städtebundes 1167 erhielt Mailand die führende Rolle in diesem Bündnis.
Mit der Unabhängigkeit, die den lombardischen Städten im Konstanzer Frieden 1183 zugesprochen wurde, wurde Mailand zum Herzogtum.
1395 wurde Gian Galeazzo Visconti Herzog von Mailand.
1450 fiel Mailand an das Adelsgeschlecht der Sforza, die Mailand zu einer der führenden Städte der italienischen Renaissance ausbauten.
1492 erhob der französische König Ludwig XII. erstmals Ansprüche auf das Herzogtum.
Nach seinem Sieg über die Schweizer 1515 wurde das Herzogtum Frankreichs König Franz I. zugesprochen.
Nach dem Sieg Karls V. über Franz I. 1525 fällt mit Norditalien auch Mailand an das Haus Habsburg.
1556 dankte Karl V. zugunsten seines Sohnes Philipp II. und seines Bruders Ferdinand von Habsburg ab, sodass die italienischen Besitzungen an die hierdurch von Philipp II. begründete spanische Linie der Habsburger übergingen.
1700 starb diese spanische Linie des Hauses Habsburg jedoch mit dem Tode Karls II. aus.
Danach begann 1701 der spanische Erbfolgekrieg mit der Besetzung aller spanischen Besitzungen durch französische Truppen unter dem französischen Thronprätendenten.
1704 wurden die Franzosen in Ramillies und Turin besiegt und mußten Norditalien zugunsten der österreichischen Habsburger räumen.
1714 wurden im Frieden von Rastatt Venetien und die Lombardei mit ihrer Hauptstadt Mailand dann auch formell den österreichischen Habsburgern zugesprochen.
Napoleon eroberte 1796 die Lombardei. Mailand wurde zur Hauptstadt der Cisalpinischen Republik gemacht.
Nach dem Ende der Besatzung durch Napoleon wurden im Wiener Kongress 1815 Mailand und die Lombardei abermals Österreich zugesprochen.
Im Jahr 1848 fand der Fünf-Tage-Aufstand gegen die österreichische Besatzung statt. Der Aufstand wurde vom österreichischen Feldmarschall Radetzky niedergeschlagen.
Nach der Niederlage Österreichs gegen die Truppen Sardinien-Piemonts und Frankreichs bei der Schlacht von Solferino fiel die Lombardei 1859 an das Haus Sardinien-Piemont unter Viktor Emmanuele II..
Nach dem Ersten Weltkrieg gründete sich 1919 der Fasci di combattimento (Squadristi) in Mailand.
1922 begann Benito Mussolini von Mailand aus seinen Marsch auf Rom.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt 1944 starke Zerstörungen.
Kunst und Kultur
- Der Mailänder Dom ist ein Meisterwerk der italienischen Gotik.
- 1492 kommt Leonardo da Vinci an den Mailänder Hof. In Mailand entwarf Leonardo die Schleusen für den Ausbau des Kanalsystems (die sog. Navigli) und schuf unzählige Skizzen und Notizen. Die Kirche Santa Maria delle Grazie birgt sein bahnbrechendes, weltberühmtes Fresko "Das Abendmahl".
- Das Castello Sforzesco, die 1300 gegründete Burg der Mailänder Herzöge
- Die Pinacoteca di Brera, wo Gemälde von Tintoretto, Caravaggio, Hayez zu besichtigen sind.
- Weltberühmt ist die Stadt für ihre Oper, die Mailänder Scala.
Sonstige Bauwerke
- Pirelli-Hochhaus
Wirtschaft
Industrie
Mailand ist die Industriemetropole Italiens schlechthin und zählt zu den bedeutendsten Industriestandorten Europas.
Von den 200 größten Unternehmen des Landes hat rund die Hälfte hier ihren Sitz. Hier finden sich die meisten Verlage, Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Handelsgesellschaften des Landes. Mailand ist in den Punkten Mode (neben Paris) und Design weltweit tonangebend.
1910 wurde in Mailand der Automobilhersteller Alfa Romeo gegründet (heute Teil des Fiat-Konzerns). Ein weiteres weltbekanntes Unternehmen ist der Reifen- und Kabelhersteller Pirelli.
Verkehr
Mailand ist Italiens größter Verkehrsknotenpunkt. Der Eisenbahnknotenpunkt umfasst unter anderem den 1931 eröffneten monumentalen Kopfbahnhof Milano Centrale und im Osten an der Strecke nach Venedig einen großen Rangierbahnhof. Der Öffentliche Personennahverkehr wird unter anderem durch die städtische Straßenbahngesellschaft, die ATM Milano durchgeführt.
Mailand hat drei Flughäfen, den internationalen Flughafen Malpensa, den nationalen Flughafen Linate sowie den Flughafen bei Bergamo.
Partnerstädte
- Sankt Petersburg (Russland)
- Frankfurt am Main
- Tel Aviv (Israel)
Sport
Die Stadt ist Heimat zweier international erfolgreicher Fußball-Clubs: AC Mailand und Inter Mailand, die ihre Heimspiele im Giuseppe-Meazza-Stadion im Stadtviertel San Siro austragen.
Der Radsportklassiker Mailand-San Remo ist eines der bekanntesten Eintagesrennen der Welt.
In der Umgebung der Stadt liegt die Formel 1-Rennstrecke von Monza.
Universitäten
- Università Bocconi
- Scuola Direzione Aziendale - Bocconi
- Università Cattolica del Sacro Cuore
- Università Statale I°
- Università Statale II° - Bicocca
- I.U.L.M.
- Politecnico di Milano I° - Cittàstudi
- Politecnico di Milano II° - Bovisa
- Istituto superiore Beato Angelico
- I.S.E.F.
- Istituto Europeo di Design
- Conservatorio di Milano
- Accademia di Belle Arti di Brera
- Libera Università Vita e Salute/San Raffaele
- Libero Istituto Universitario Carlo Cattaneo
Söhne und Töchter der Stadt
- Franz Adam, Schlachten- und Pferdemaler
- Renata Adler, US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- Maria Gaetana Agnesi, Mathematikerin und Philanthropin
- Michele Alboreto, Autorennfahrer der Formel 1
- Ambrosius von Mailand, Bischof
- Pietro Annigoni, Maler
- Alessandro Anzani, Rennfahrer und Motorradkonstrukteur, Erfinder
- Andrea Appiani, Maler
- Giuseppe Arcimboldo, Maler
- Giuseppe Arcimboldi, Maler des Manierismus
- Alberto Ascari, Radrennfahrer
- Adriana Asti, Schauspieler
- Enrico Baj, Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker
- Giovanni Battista Sammartini, Komponist
- Luigi Beccali, Leichtathlet und Olympiasieger
- Benny Benassi, Sänger und DJ
- Giuseppe Bergomi, Fußballspieler
- Silvio Berlusconi, italienischer Ministerpräsident
- Fausto Bertinotti, Politiker
- Maurizio Bianchi, Musikproduzent und Pionier des Noise
- Lucien Bianchi, belgischer Rennfahrer
- Giacomo Biffi, emeritierter Erzbischof von Bologna
- Luigi Bodio, Statistiker
- Giovanni Antonio Boltraffio, Maler
- Bruno Bozzetto, Cartoon Animator
- Ivano Brugnetti, Leichtathlet und Olympiasieger
- Ettore Bugatti, Automibilhersteller und -konstrukteur
- Rembrandt Bugatti, Bildhauer
- Gundi Busch, erste deutsche Weltmeisterin im Eiskunstlaufen
- Raffaele Cadorna, General
- Galeazzo Flavto Capra Capella, Staatsmann und Schriftsteller
- Ivan Capelli, Formel 1-Fahrer
- Andrea De Carlo, Schriftsteller
- Francesco Carlini, Astronom und Geodät
- Giovanni Abbate Caselli, Physiker
- Giuseppe Castiglione, Jesuiten-Missionar und Maler
- Bonaventura Cavalieri, Mönch, Mathematiker und Astronom
- Henri Cernuschi, Politiker und Ökonom
- Tommaso Ceva, Dichter und Mathematiker
- Riccardo Chailly, Dirigent
- Roberto Ciulli, Theaterregisseur
- Bettino Craxi, Politiker
- Carlo Fassi, Eiskunstläufer und -trainer
- Ferdinand Karl von Österreich-Este, Feldmarschall und Generalgouverneur
- Giuseppe Ferrari, Historiker, Philosoph und Politiker
- Efrem Forni, vatikanischer Diplomat und ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Carlo Fugazza, Karatemeister
- Carlo Emilio Gadda, Schriftsteller
- Gustave García, Opernsänger
- Roberto di Gioia, Jazz-Pianist
- Claudia Giordani, Skirennläuferin
- Luigi Giussani, katholischer Priester und Gründer der Bewegung Comunione e Liberazione
- Vittorio Hösle, deutscher Philosoph
- Michelle Hunziker, TV-Moderatorin
- Alberto Lattuada, Filmregisseur
- Patricia Lips, deutsche Politikerin
- Alessandro Lualdi, Erzbischof von Palermo
- Paolo Maldini, italienischer Fußballspieler
- Manfred von Riva, Priester und Einsiedler
- Giorgio Manganelli, Schriftsteller, Essayist, Kritiker, Journalist und Literaturwissenschaftler
- Sergio Mantovani, Rennfahrer
- Alessandro Manzoni, Schriftsteller
- Giuseppe Meazza, Fußballspieler
- Francesco Melzi, Maler
- Mario Merz, Künstler
- Ernesto Teodoro Moneta, Publizist und Politiker
- Cesare Negri, Tanzmeister
- Paola Pivi, Photokünstlerin
- Maurizio Pollini, Pianist und Dirigent
- Gio Ponti, Architekt
- Antonia Pozzi, Dichterin
- Maria Rosa Quario, Skirennläuferin
- Aldo Rossi, Architekt und Designer
- Nino Rota, Komponist
- Marco Rota, Zeichner von Disney-Comics
- Greta Scacchi, Schauspielerin
- Gaetano Scirea, Fußballspieler
- Ascagnio Sforza, Erzbischof von Eger und Kardinal
- Gian Giacomo Trivulzio, Heerführer und Marschall von Frankreich
- Teodoro Trivulzio, Heerführer und Marschall von Frankreich
- Urban III., Papst
- Adriano Celentano, Sänger, Schauspieler, Entertainer
- Luigi Villoresi, Formel-1-Rennfahrer
- Luchino Visconti, Schriftsteller und Regisseur
- Ignazio Visconti, 16. General der Societas Jesu
- Gian Maria Volonte, Schauspieler
- Walter Zenga, Fußballspieler
Tobias Köstl
gefragtester Playboy Italiens
Weblinks
- [http://www.comune.milano.it Offizielle Website der Stadt]
- [http://www.milanoinfotourist.it/home.htm Fremdenverkehrs-Info]
- [http://www.milano24ore.de www.milano24ore.de] - Infos und aktuelle Events in Mailand (in deutsch)
- [http://www.rofrisch.de/milano97/milano.htm Fotos einiger Sehenswürdigkeiten]
- [http://www.atm-mi.it/giromilano/calcper.asp?place=MILANO Routenplaner für öffentliche Verkehrsmittel (z.Zt. nur auf Italienisch)]
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Kategorie:Mailand
Kategorie:Ort in der Lombardei
Kategorie:Hauptstadt in Italien
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ja:ミラノ
ko:밀라노
simple:Milan
Astronomie]
Die Astronomie (griechisch αστρονομία - wörtlich die Gesetzmäßigkeit der Sterne, aus άστρο, ástro - der Stern und νόμος, nómos - das Gesetz) ist die Wissenschaft von den Gestirnen. Sie untersucht mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Eigenschaften der Objekte im Weltall, also neben Planeten und Sternen einschließlich der Sonne, Sternhaufen, der interstellaren Materie, Galaxien, Galaxienhaufen und der im Weltall auftretende Strahlung. Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes; seiner Entstehung und seinem Aufbau.
Geschichte der Astronomie
Entstehung]
Siehe auch den Hauptartikel Geschichte der Astronomie.
Die Astronomie gilt als eine der ältesten Wissenschaften. Die Anfänge der Geschichte der Astronomie liegen wahrscheinlich in der kultischen Verehrung der Himmelskörper. In einem jahrtausendelangen Prozess trennten sich zunächst Astronomie und Naturreligion, später Astronomie und Astrologie. Wesentliche Meilensteine für unser Wissen über das Weltall waren die Erfindung des Fernrohrs vor etwa 400 Jahren, das die kopernikanische Wende vollendete, sowie später im 19. Jahrhundert die Einführung der Fotografie und Spektroskopie. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat die Astronomie mit der unbemannten und bemannten Raumfahrt die Möglichkeit die Erdatmosphäre zu überwinden und ohne ihre Einschränkungen zu beobachten, also in allen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums. Dazu kommt erstmals die Möglichkeit, die untersuchten Objekte direkt zu besuchen und dort andere als nur rein beobachtende Messungen durchführen. Parallel dazu werden immer größere Teleskope für bodengebundene Beobachtungen gebaut.
Fachgebiete der Astronomie
Teleskop]
Die astronomische Wissenschaft unterteilt sich im Allgemeinen nach den untersuchten Objekten, sowie danach, ob die Forschung theoretischer oder beobachterischer Natur ist. Wichtige Fachgebiete sind die Physik der Sterne und der Sonne, das Sonnensystem und andere Planetensysteme, das interstellare Medium, die Milchstraße und ihr Zentrum, der Aufbau anderer Galaxien und ihrer aktiven Kerne, das Verständnis der Gammablitze als die energiereichsten Vorgänge im Universum, relativistische Astrophysik (z.B. Schwarze Löcher) und die Kosmologie. Zunehmend weniger wird die Astronomie nach benutzten Wellenlängenbereichen eingeteilt, also Radioastronomie, Infrarotastronomie, Visuelle Astronomie, Ultraviolettastronomie, Röntgenastronomie, und Gammaastronomie, da im Idealfall Informationen aus allen diesen Quellen auch vom einzelnen Forscher herangezogen werden.
Mit der Astronomie sehr eng verbunden ist die Physik, beide Fachgebiete haben sich vielfach befruchtet. Das Universum erweist sich in vielen Fällen als Laboratorium der Physik, viele Theorien der Physik können nur am Himmel getestet werden. In den letzten Jahrzehnten ist auch die Zusammenarbeit der Astronomie mit der modernen Geologie und der Geophysik immer wichtiger geworden, da sich diese Wissenschaften in gewissen Bereichen, etwa der Planetologie, mit denselben Objekten befassen. Insbesondere gilt dies für unser eigenes Sonnensystem, für dessen Erforschung Geologie und Geophysik heute einen unverzichtbaren Beitrag leisten. Die Astrobiologie untersucht die Entstehung und Existenz von Leben außerhalb der Erde.
Astronomie und andere Wissenschaften
Astrobiologie]
Neben den engeren Methoden der klassischen Astronomie, die sich mit den Mitteln der Astrometrie und der Himmelsmechanik mit dem Aufbau des Weltalls beschäftigt, und der Astrophysik, die die Physik des Weltalls und der Objekte darin erforscht, gibt es zunehmend fächerübergreifende Forschung.
Die Astronomie überschneidet sich mit den Wissenschaften der Chemie, Geologie, Geophysik, Mineralogie, Geodäsie, Biologie, und Mathematik. Zahlreiche Bauten und Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit werden in astronomischen Zusammenhang interpretiert. Da sich die Astronomie außerdem mit den Fragen nach der Entstehung, der Entwicklung und dem Ende des Universums beschäftigt, gibt es darüberhinaus Schnittpunkte zu Religionswissenschaft und Philosophie.
Referenzen
Siehe auch Amateurastronomie - Liste bekannter Astronomen - Sternwarte
Einen thematischen Zugang zu den Artikeln bietet das Portal:Astronomie und die Astronomiekategorien, außerdem gibt es einen alphabetischen Index der Astronomieartikel.
Literatur
- Joachim Herrmann: dtv-Atlas Astronomie. Dtv, März 2005, ISBN 3423032677
- Astronomie. Basiswissen Schule (Duden), m. CD-ROM, 2001. 271 S. ISBN 3-411-71491-3
- Der neue Kosmos, Albrecht Unsöld, Bodo Baschek, ISBN 3-540-42177-7, Standardlehrbuch für das Studium
- Meyers Handbuch Weltall, Wegweiser durch die Welt der Astronomie, 7. überarb. Aufl., 1994, ISBN 3-411-07757-3
Periodika
- Sterne und Weltraum [http://www.suw-online.de/], Monatszeitschrift für Astronomie
- Interstellarum [http://www.interstellarum.de/], 2-Monatszeitschrift für praktische Astronomie
- Astronomie Heute [http://www.astronomieheute.de/], Populäres Magazin für Astronomie und Raumfahrt (10 Ausgaben/Jahr, deutsche Ausgabe von Sky & Telescope)
- Astronomische Nachrichten [http://www.aip.de/AN/], englischsprachiges Fachjournal
Videos
- Real Video Streams aus der Fernsehsendung Alpha Centauri, siehe auch das [http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml Archiv der Sendung]
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=980927.rm Warum betreiben wir Astronomie?]
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=020106.rm Quo vadis Astronomie?]
Weblinks
- http://www.mpia-hd.mpg.de/suw/suw/SuW/BR-alpha/Elsaesser/Warum_Astronomie-1.html: Warum betreiben wir Astronomie?
- http://www.dsa-faq.de/: Häufig gestellte Fragen in der Deutschen Astronomie-Newsgroup
- http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ NASA: Astronomy Picture of the Day / täglich ein neues astronomisches Bild mit fundierter Erläuterung
Für aktuelle Himmelsinformationen, Hinweise zur eigenen Beobachtung und Seiten astronomischer Amateurvereinigungen siehe auch die Links unter Amateurastronomie.
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ja:天文学
ko:천문학
ms:Astronomi
simple:Astronomy
th:ดาราศาสตร์
1877
- 1. Januar: Königin Victoria von Großbritannien wird Kaiserin von Indien
- 9. Mai: Rumänien erhält die Unabhängigkeit.
- 10. Mai: Erdbeben unbekannter Stärke auf Hawaii, USA, 5 Tote. Ein Tsunami trifft Südamerika
- 1. Juli: Das deutsche Patentgesetz tritt in Kraft.
- 6. November: Georg Jennerwein, bayrischer Wildschütz, wird erschossen
- Lord Kelvin gelingt die Verflüssigung von Luft
- Ludwig Boltzmann veröffentlicht seine Arbeit über die Energieverteilung einer Gesamtheit aus N Teilsystemen (Boltzmann-Statistik).
- Giovanni Schiaparelli, Mailand beobachtet auf dem Mars feine Linien „Canali“. Ungenau ins Englische übersetzt, lösen die Marskanäle den Mythos von Marsmenschen aus (Science Fiction ab 1898), aber auch den Bau spezieller Sternwarten (Percival Lowell)
- Asaph Hall entdeckt die beiden Monde des Mars, Phobos und Deimos
- Der Deutsche Schachbund wird gegründet
- Thomas Alva Edison entwickelt den Phonographen
Kultur
- 10. März: Uraufführung der Operette Nanon, die Wirthin vom Goldenen Lamm von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
- 21. März: Uraufführung der Oper Die Folkunger von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 27. April: Uraufführung der Oper Le Roi de Lahore von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- 23. September: Uraufführung der Oper Francesca von Rimini von Hermann Goetz in Mannheim.
- 2. Dezember: Uraufführung der Oper Samson et Dalila (Samson und Dalila) von Camille Saint-Saëns in Weimar
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper Heinrich der Löwe von Edmund Kretschmer in Leipzig.
- 4. Januar: Marsden Hartley, US-amerikanischer Maler († 1943)
- 18. Januar: Karl Hans Strobl, Schriftsteller († 1946)
- 22. Januar: Hjalmar Schacht, deutscher Politiker, Minister und Reichsbankpräsident († 1970)
- 29. Januar: Georges Catroux, französischer General und Diplomat († 1969)
- 30. Januar: Sigfús Einarsson, isländischer Komponist († 1939)
- 1. Februar: Thomas Dunhill, englischer Komponist († 1946)
- 7. Februar: Godfrey Harold Hardy, britischer Mathematiker († 1947)
- 8. Februar: Albert Vögler, Manager, deutscher Politiker († 1945)
- 9. Februar: Hermann Föttinger, deutscher Elektroingenieur und Erfinder († 1945)
- 14. Februar: Edmund Landau, deutscher Mathematiker († 1938)
- 15. Februar: Louis Renault, französischer Ingenieur und Mitgründer der Automarke Renault († 1944)
- 16. Februar: Sergej Eduardowitsch Bortkiewicz, russischer Komponist († 1952)
- 17. Februar: André Maginot, französischer Politiker († 1932)
- 19. Februar: Alban Haas, deutscher Theologe und Historiker († 1968)
- 19. Februar: Gabriele Münter, Malerin des Expressionismus († 1962)
- 24. Februar: Rudolph Ganz, Schweizer Komponist, Pianist und Dirigent († 1972)
- 25. Februar: Erich von Hornbostel. österreichischer Musikethnologe († 1935)
- 28. Februar: Emil Teubner, Holzschnitzer und Bildhauer aus dem Erzgebirge († 1958)
- 28. Februar: Rupert Egenberger, deutscher Sonderpädagoge
- 2. März: Luigi Maglione, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1944)
- 4. März: Alexander Goedicke, russischer Musiker und Komponist († 1957)
- 8. März: Carl Mannich, deutscher Chemiker († 1947)
- 9. März: Emil Abderhalden, Schweizer Physiologe († 1950)
- 12. März: Wilhelm Frick, nationalsozialistischer Politiker und Funktionär († 1946)
- 17. März: Otto Gross, österreichischer Arzt und Revolutionär († 1920)
- 20. März: Tiberiu Brediceanu, rumänischer Komponist († 1968)
- 22. März: Waldemar Mitscherlich, deutscher Staatswissenschaftler († 1961)
- 24. März: Alexei Silytsch Nowikow-Priboi, russischer Schriftsteller († 1944)
- 29. März: Alois Kayser, deutscher Missionar in Nauru († 1944)
- 2. April: Otto Bruchwitz, detscher Pädagoge und Heimatforscher († 1956)
- 4. April: Carl Albert Loosli, Schweizer Schriftsteller und Journalist († 1959)
- 6. April: Karl Tellenbach, Stadtoriginal in Bern († 1931)
- 8. April: | | |