:: wikimiki.org ::
| Pathum Wan |
Pathum Wan
Pathum Wan (Thai ปทุมวัน ) ist eine der 50 Khet (Bezirke) in Bangkok, der Hauptstadt von Thailand.
Geographie
Pathum Wan wird im Norden begrenzt vom Khlong Saen Saeb, im Osten von der Eisenbahnlinie Makkasan - Khlong Toei, im Süden von der Rama IV Road und im Westen vom Khlong Phadung Krung Kasem.
Die benachbarten Bezirke sind im Uhrzeigersinn von Norden aus: Ratchathewi (auf dem anderen Ufer des Khlong Saen Saeb), Watthana, Khlong Toei, Sathorn, Bang Rak, Pom Prap Sattru Phai (auf dem anderen Ufer des Khlong Phadung Krung Kasem) und Dusit.
Geschichte
Der Bezirk Pathum Wan wurde 1914 geschaffen. Er ist benannt nach Wat Pathum Wanaram (Tempel des Lotuswaldes), einem buddhistischen Tempel (Wat), und dem nahe gelegenen Sra Pathum-Palast (Lotusweiher-Palast). Beide Anlagen gehen auf eine Anordnung König Ramas IV. Mongkut zurück. Die Namensgebung führt auf die Unzahl von Lotusblüten zurück, die seinerzeit am Khlong Saen Saeb das Wasser bedeckten.
Shopping
Pathum Wan ist weithin bekannt wegen seiner Einkaufszentren. Das älteste dieser zentren ist das Siam Center aus dem Jahr 1973, das später durch das Siam Discovery Center erweitert wurde und demnächst noch einmal durch das Siam Paragon vergrößert wird.
Das Einkaufszentrum mit den meisten Besuchern ist das Maboonkrong Center (die von den Farang oft verwendete Abkürzung MBK wird von den meisten Thai nicht verstanden). Hier kann man modische Kleidung, Handys und Souvenirs günstig kaufen. Mit dem MBK über eine Brücke auf die andere Seite der Phaya Thai Road verbunden ist die Bonanza Mall.
Siam Square ist eine andere Einkaufsgegend: es besteht aus vielen kleineren Gebäuden mit vielen Gassen, an denen die Shops liegen. Es wird meist von Teenagern besucht. Außerdem befinden sich drei größere Kinos: Siam, Lido und Scalar. Neben den Geschäften sind hier auch zahlreiche Schulen, die auf die landesweiten Examen vorbereiten, so daß hier während der Abendstunden und an den Wochenenden viele Schüler hin- und herpendeln.
Der Nachtmarkt Suan Lum liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Militärschule unter freiem Himmel und bietet hauptsächlich Kleidung und Souvenirs an. Einige Restaurants und ein Biergarten mit einem Zeltdach und Livemusik sind ebenfalls vorhanden. Innerhalb des Bazars gibt es in den Abendstunden Aufführungen des Joe Louis Theaters, das die traditionellen thailändischen Puppen vorführt.
Weitere Einkaufsmöglichkeiten größeren Umfangs sind: Central World Plaza (früher World Trade Center genannt), Big C, Narayana Phan, Sogo Department Store, Gesorn Plaza und Central Chitlom.
Sehenswürdigkeiten
Ein größeres Areal des Bezirks Pathum Wan wird von mehreren Organisationen eingenommen.
Neben MBK ist dies die Chulalongkorn-Universität, die älteste Universität von Thailand.
Das Museum für bildgebende Technologien befindet sich in der Fakultät für Wissenschaften und beherbergt eine große Kollektion von alten und auch modernen Kameras. Direkt neben der Universität ist das Chulalongkorn-Krankenhaus und das Rote Kreuz Thailand (Thai Red Cross). Innerhalb des Roten Kreuzes hat eine Schlangenfarm geöffnet, das Queen Saovabha Memorial Institute (Sathan Saovabha). Hier zeigt man unter anderem, wie das Schlangengift entnommen wird, und entwickelt Gegenmittel zu den Schlangengiften.
Schlangengift
Eine der Hauptattraktionen von Pathum Wan ist das Jim Thompson House. Es bildet einen Komplex von schönen Holzhäusern in altem thailändischen Stil. Hier wohnte James H. W. Thompson, ein US-amerikanischer Unternehmer, der die thailändische Seidenindustrie wiederbelebte und im Westen bekannt machte. Es ist jetzt ein Museum.
Der Erawan-Schrein ist ein heiliger Ort, wo viele Leute zum Beten zusammenkommen und ihre Wünsche für die Zukunft äußern. Man bringt Blumen, Holzelefanten oder andere Gegenstände zurück, falls der Wunsch in Erfüllung gegangen ist. In diesem Fall kann man auch einen traditionellen Tanz aufführen. Wünsche betreffen den Arbeitsplatz, die Familie, Reisen, das erfolgreiche Examen usw.
In Pathum Wan befindet sich auch eine Pferderennbahn, der Royal Bangkok Sports Club. Hier finden samstags Pferderennen statt. Auch der erste Park in Bangkok, der Lumphini-Park liegt hier, nicht weit entfernt vom Nationalstadium. Auf dem Gelände des Parks ist das Lumphini Boxing Stadium, in dem das traditionelle Thaiboxen aufgeführt wird.
Verkehr
Hua Lamphong ist der Hauptbahnhof von Bangkok. Hier gehen die Züge in alle Richtungen innerhalb Thailands ab.
Hua Lamphong
Der öffentliche Nahverkehr wird durch die U-Bahn Bangkok bedient, die Stationen in Hua Lamphong, Sam Yan, Si Lom und Lumphini entlang der südlichen Bezirksgrenze anbietet.
Der Skytrain hat hier eine Station Siam, die als Umsteigebahnhof zwischen der Si Lom-Linie und der Sukhumvit-Linie dient. Weitere Stationen in Pathum Wan sind: National Stadium]] und Ratchadamri (Si Lom-Linie) sowie Chitlom und Ploenchit (Sukhumvit-Linie).
Schnellboote auf dem Kanal Khlong San Saeb verkehren an der nördlichen Grenze des Bezirks.
Verwaltung
Der Bezirk ist in vier Unterbezirke (Kwaeng) gegliedert:
Weblinks
- http://www.bma.go.th/bmaeng/pathumwan/ BMA Webseiten mit den touristisch intressanten Plätzen von Pathum Wan
- http://www.thailandguidebook.com/snakefarm.html Fotos von einer Schlangenfarm in Thailand
- http://www.jimthompsonhouse.com/index.asp Jim Thompson' House-Museum zur traditionellen Architektur Thailands
Kategorie:Ort in Thailand
Pathum Wan
Pathum Wan
Thailändische Sprache
Die Thailändische Sprache (das Thai, ภาษาไทย pʰaː-sǎː tʰai) gehört zu den Kam-Tai-Sprachen innerhalb der Tai-Kadai-Sprachfamilie.
Anders als europäische Sprachen ist Thai, wie auch die Sprachen der Nachbarländer (außer dem Khmer), eine so genannte Tonsprache: Die meist einsilbigen Wörter erlangen durch Aussprache in unterschiedlichen Tonhöhen und Tonverläufen gänzlich unterschiedliche Bedeutungen. Im Thai gibt es fünf verschiedene Töne.
Thai wird mit einem eigenen Alphabet geschrieben, siehe dazu Thailändische Schrift.
Von der gewöhnlichen Umgangssprache (pʰaː-sǎː pʰûːt ภาษาพูด) unterscheiden sich sowohl die gehobene Sprache (pʰaː-sǎː kʰǐan ภาษาเขียน) als auch die Sprache, die in Bezug auf den König verwendet wird (raː-cʰaː-sàp ราชาศัพท์).
Thai kennt verschiedene Dialekte, d.h. in weiten Teilen des Landes wird nicht die Standard-Sprache gesprochen. Besonders auffällig ist das im Nordosten (Isaan), wo es ein Dialektkontinuum, d.h. einen Übergang zwischen Thai und Laotisch gibt.
Phonologie
Töne
Im Thai gibt es fünf Töne: mittel (a), tief (à), hoch (á), steigend (ǎ) und fallend (â). In der Schrift werden sie durch die Kombination von Anlaut-Konsonant (der einer von drei Ton-Kategorien angehört), Vokallänge, Auslautkonsonant und evtl. noch einem Tonzeichen ausgedrückt. Die genauen Regeln sind in der folgenden Tabelle dargestellt, der resultierende Ton in der Aussprache ist jeweils farbig hinterlegt:
Die Buchstaben ห (hoch) und manchmal auch อ (mittel) werden als stumme Buchstaben anderen Konsonanten vorangestellt, um den korrekten Ton darzustellen. In mehrsilbigen Wörtern macht ein Konsonant der hoch-Kategorie ohne Vokalzeichen auch aus dem Anlautkonsonanten der folgenden Silbe einen Konsonanten der hoch-Kategorie.
Es gibt einige Ausnahmen in diesem System, davon seien besonders die Pronomen cʰǎn ฉัน ("ich") und kʰǎu เขา ("er/sie") angeführt, die beide im hohen Ton ausgesprochen werden (cʰán und kʰáu) statt im steigenden Ton, wie es nach den Regeln der Fall sein müsste.
Konsonanten
Bei den Verschlusslauten werden im Thai nicht nur stimmhafte und stimmlose unterschieden wie im Deutschen, sondern drei verschiedene Kategorien:
- stimmlos, nicht aspiriert
- stimmlos, aspiriert
- stimmhaft (nicht aspiriert)
In der folgenden Tabelle wird in der ersten Zeile die Aussprache der Anlautkonsonanten in IPA angegeben, darunter die entsprechenden Buchstaben des Thai-Alphabets. Einigen Lauten entsprechen mehrere Buchstaben.
- Der Glottisverschlusslaut steht immer nach einem kurzen Vokal am Silbenende, wenn kein anderer Konsonant vorhanden ist, sowie als stummes อ vor einem Vokal.
Eine allgemein verbreitete Abweichung von der Standard-Aussprache ist, dass r (vor allem am Wortanfang) als l gesprochen wird.
Vokale
In der folgenden Tabelle sind die Vokale des Thai angeführt. In der ersten Zeile steht jeweils der Vokal in Lautschrift, darunter der Vokal im Thai-Alphabet, wobei ein Strich (–) für einen Anlautkonsonanten steht. Ein zweiter Strich bedeutet, dass ein Auslautkonsonant folgen muss.
Jeder Vokal kann lang oder kurz sein, und dieses Merkmal ist bedeutungsunterscheidend. In vielen Umschrift-Systemen wird das nicht beachtet, z.B. เขา (kʰǎu) bedeutet „er/sie“, ขาว (kʰǎːu) bedeutet „weiß“.
Außerdem gibt es mehrere Diphthonge:
Es gibt drei Triphthonge, die alle lang sind:
Grammatik
Im Gegensatz zur Aussprache ist die Grammatik des Thai recht einfach. Thai ist eine isolierende Sprache, das heißt, es gibt keine Flexionen (Wortveränderungen), d.h. es gibt weder Konjugation noch Deklination und keine Artikel. Gewisse Schwierigkeiten bereitet das System von Anredeformen (Personalpronomen), das viel komplexer als das deutsche ist, und die Zähleinheitspartikel (s.u.).
Satzstellung
Sätze werden ähnlich wie im Englischen in der Abfolge Subjekt–Prädikat–Objekt gebildet.
Substantive
Es können durch Hinzufügung von kaːn การ oder kʰwaːm ความ aus vielen Verben und Adjektiven Substantive gebildet werden.
Beispiel:
- kaːn การ + Verb
- dəːn-tʰaːŋ เดินทาง - reisen
- kaːn dəːn-tʰaːŋ การเดินทาง - die Reise
- tʰám aːhǎːn ทำอาหาร - kochen
- kaːn tʰám-aːhǎːn การทำอาหาร - das Kochen
- kʰwaːm ความ + Adjektiv
- reu เร็ว - plötzlich, schnell
- kʰwaːm reu ความเร็ว - die Schnelligkeit
- ciŋ จริง - wahr
- kʰwaːm ciŋ ความจริง - Die Wahrheit
Der Plural von Substantiven wird mit Hilfe von Partikeln gebildet, den so genannten Zähleinheitspartikeln. Es gibt etwa dreißig solcher Partikeln, die je nach Grundwort angewandt werden. Einige Beispiele:
kʰon คน Zähleinheitspartikel für Menschen (gleichzeitig bedeutet es aber auch das Wort "Mensch" selbst)
- kʰon คน = Mensch
- kʰon sɔ̌ːŋ kʰon คนสองคน = Menschen zwei Menschen = zwei Menschen
- dèk-jǐŋ sìp kʰon เด็กหญิงสิบคน = Kinder weiblich 10 Menschen = 10 Mädchen
tuːa ตัว Zähleinheitspartikel für Tiere, Kleidungsstücke
- máː-laːi hòk tuːa ม้าลายหกตัว = Zebras sechs Tiere = sechs Zebras
- kaːŋ-keːŋ sǎːm tuːa กางเกงสามตัว = Hosen drei Kleidungsstücke = drei Hosen
- kʰǎː sɔ̌ːŋ kʰǎː ขาสองขา = Beine zwei Beine = zwei Beine
lám ลำ Zähleinheitspartikel für lange, röhrenförmige Gegenstände
- kʰrɯ̂aŋ-bin sɔ̌ːŋ lám เครื่องบินสองลำ = Flugzeuge zwei lange Dinge = zwei Flugzeuge
Für eine vollständige Liste siehe Zähleinheitspartikel (Thai)
Verben
Zeitformen werden durch Partikel kenntlich gemacht (z.B. rau pai เราไป = wir gehen, rau cà pai เราจะไป = wir werden gehen, rau kàm-laŋ pai เรากำลังไป = wir gehen gerade, rau pai lɛ́ːu เราไปแล้ว = wir sind schon gegangen).
Wie im Deutschen ist die Charakterisierung einer Grundform eines Verbes mit Hilfe von Adverbien üblich, die allerdings nicht zu zusammengesetzten Formen führen:
- pai ไป = gehen
- ɔ̀ːk pai ออกไป = hinausgehen
- pai bâːn ไปบ้าน = nach Hause gehen
- pai nɔ̂ːk ไปนอก = ausgehen
Sprachgeographie
Thai ist eine offizielle Sprache in:
- Thailand
Der Language Code ist th bzw. tha (nach ISO 639).
Mit dem Thai eng verwandte Sprachen werden in Laos, Yunnan (Südchina), Nordvietnam, Kambodscha und im Norden von Myanmar sowie von Malaysia gesprochen. Einige versprengte Reste von Thai-Völkern im indischen Bundesstaat Assam sprechen ebenfalls Thai-Sprachen.
Siehe auch:
Sanskrit, Pali, Laos, Sprache
Aktuelles Textbeispiel
In Mitteleuropa zu empfangene Sender: Thai TV5
Literatur
- Patcharee Kaspar-Sickermann
:Thai zum Selbststudium : eine solide Brücke zu Sprache und Schrift. 2 Bde. (+ 6 Kassetten) Ulm (o.J.) ISBN 3-924468-16-8
- Michael Veuskens: Das Deutsch Thai Wörterbuch VVB Laufersweiler Verlag, Wettenberg 2002, ISBN 3-89687-280-X
- Kauderwelsch Band 19 Thai - Wort für WortReise Know-How Verlag, Bielefeld , ISBN 3-89416-457-3
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Thailand
ja:タイ語
ms:Bahasa Thai
th:ภาษาไทย
Bangkok
Bangkok (thailändisch Krung Thep – meist übersetzt mit „Stadt der Engel“ – oder offiziell Krungthep Mahanakhon; in Thai กรุงเทพฯ, กรุงเทพมหานคร) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz (Tschangwat) und wird von einem Gouverneur regiert. Die eigentliche Stadt hat 6.642.566 Einwohner. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Agglomeration in Thailand, leben 10.787.211 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien.
Bangkok ist auch UN-Stadt (UNESCAP).
Der Name der Stadt
Der offizielle Name der Stadt Bangkok in Thai lautet:
:Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit
In thailändischer Schrift:
:กรุงเทพมหานคร อมรรัตนโกสินทร์ มหินทรายุธยามหาดิลก ภพนพรัตน์ราชธานีบุรีรมย์ อุดมราชนิเวศน์ มหาสถานอมรพิมาน อวตารสถิต สักกะทัตติยะ วิษณุกรรมประสิทธิ์
Übersetzt:
:Stadt der Engel, große Stadt und Wohnsitz des Smaragdbuddhas, uneinnehmbare Stadt des Gottes Indra, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishnukarm gebaut wurde.
Es ist mit 163 Buchstaben der längste Ortsname der Welt.
Während Bangkok zur international gebräuchlichen Bezeichnung wurde, verwenden Thai gewöhnlich die Kurzform Krung Thep („Stadt der Engel“). Offiziell, beispielsweise auf Autokennzeichen, lautet der Name Krungthep Mahanakhon .
Da der alte Name heute nicht mehr in Gebrauch ist, wird er nicht offiziell als Ortsname anerkannt und hat so keinen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhalten.
Geographie
Geographische Lage
Guinness-Buch der Rekorde
Die Stadt liegt an der Nahtstelle von Indochinesischer- und Malaiischer Halbinsel am Chao-Phraya-Strom (in der westlichen Welt als Maenam bezeichnet, was wörtlich übersetzt „Mutter des Wassers“ heißt, eigentlich aber ganz allgemein „Fluss“ bedeutet) und nördlich des Golfs von Thailand durchschnittlich 20 Meter über dem Meeresspiegel. Der Chao Phraya hat eine Breite von etwa 400 Meter.
Das westlich des Chao-Phraya gelegene Gebiet wird Thonburi genannt und war bis 1971 eine eigenständige Stadt, während der östlich gelegene Teil vor mehr als zweihundert Jahren nur ein kleines Dorf war, hauptsächlich bewohnt von chinesischen Händlern.
Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 1.565,2 Quadratkilometern, die gesamte Metropolregion eine Bodenfläche von 6.193 Quadratkilometern. Die geografischen Koordinaten der Stadt sind 13,75 Grad nördlicher Breite und 100,51 Grad östlicher Länge.
Stadtgliederung
Metropolregion
Bangkok ist unterteilt in 50 Distrikte (Khet, manchmal fälschlicherweise auch Amphoe genannt) und diese sind weiter in 160 Kwaeng, den Tambon vergleichbar, eingeteilt. Es folgen die Khets in deutscher Transkription und in thailändisch.
Bang Bon (บางบอน), Bang Kapi (บางกะปิ), Bang Khae (บางแค), Bang Khen (บางเขน), Bang Kho Laem (บางคอแหลม), Bang Khun Thian (บางขุนเทียน), Bang Na (บางนา), Bang Phlat (บางพลัด), Bang Rak (บางรัก), Bang Sue (บางซื่อ), Bangkok Noi (บางกอกน้อย), Bangkok Yai (บางกอกใหญ่), Bueng Kum (บึงกุ่ม), Chatuchak (จตุจักร), Chom Thong (จอมทอง), Din Daeng (ดินแดง), Don Mueang (ดอนเมือง), Dusit (ดุสิต), Huai Khwang (ห้วยขวาง), Khan Na Yao (คันนายาว), Khlong Sam Wa (คลองสามวา), Khlong San (คลองสาน), Khlong Toei (คลองเตย), Lak Si (หลักสี่), Lat Krabang (ลาดกระบัง), Lat Phrao (ลาดพร้าว), Minburi (มีนบุรี), Nong Chok (หนองจอก), Nong Khaem (หนองแขม), Pathum Wan (ปทุมวัน), Phasi Charoen (ภาษีเจริญ), Phaya Thai (พญาไท), Phra Khanong (พระโขนง ), Phra Nakhon (พระนคร), Pom Prap Sattru Phai (ป้อมปราบศัตรูพ่าย), Prawet (ประเวศ), Rat Burana (ราษฎร์บูรณะ), Ratchathewi (ราชเทวี), Samphanthawong (สัมพันธวงศ์), Sai Mai (สายไหม), Saphan Sung (สะพานสูง), Sathorn (สาทร), Suan Luang (สวนหลวง), Taling Chan (ตลิ่งชัน), Thawi Watthana (ทวีวัฒนา), Thonburi (ธนบุรี), Thung Khru (ทุ่งครุ), Vadhana (วัฒนา), Wang Thonglang (วังทองหลาง) und Yan Nawa (ยานนาวา).
Klima
Yan Nawa
Bangkok befindet sich in der tropischen Klimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 28,4 Grad Celsius, die jährliche Niederschlagsmenge 1.507 Millimeter im Mittel.
Hauptregenzeit ist zwischen Mai und Oktober, in einzelnen Stadtgebieten muss besonders im September und Oktober mit Überschwemmungen gerechnet werden. Der meiste Niederschlag fällt im September mit 344 Millimeter im Mittel, der wenigste im Januar mit durchschnittlich acht Millimeter.
Die durchschnittlichen Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen 26,1 und 30,4 Grad Celsius. Die mittlere Tagestemperatur beträgt maximal 32 Grad Celsius, minimal 24 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Wärmster Monat ist der April mit maximal 35 Grad Celsius und minimal 25 Grad Celsius mittlere Tagestemperatur. Der kälteste Monat ist in der Gegend um Bangkok der Dezember mit maximal 30 Grad Celsius und minimal 20 Grad Celsius Tagesmitteltemperatur. Die Trockenzeit geht von Dezember bis März. März und April sind die heißesten und anstrengensten Monate in Bangkok.
Umweltprobleme
Bangkok hat mit erheblichen Umweltproblemen zu kämpfen. Eine dichte Wolke aus Abgasen liegt permanent über der Stadt. Experten haben festgestellt, dass in den Hauptverkehrsstraßen die Luftverschmutzung bereits gesundheitsschädliche Werte erreicht hat. Seit dem Bau der Hochhäuser ist die Ventilation der Straßen nicht mehr gewährleistet, so das die Konzentration der Giftstoffe dramatisch ansteigt. Über Bronchitis, Asthma oder Erschöpfung klagt bereits jeder siebte Bewohner. Besonders Belastete, wie Tuk Tuk-Fahrer, Verkehrspolizisten und Straßenhändler, tragen Atemschutzmasken.
Probleme bereitet Bangkok auch die Wasserversorgung. So besitzt die Stadt kein zentrales Wasserversorgungsnetz. Auch der Aufbau eines Abwassersystems steht erst am Anfang. Bis in die 1990er Jahre leiteten die Industrie und private Haushalte das Abwasser zentral ohne jegliche Säuberung in den Fluss Chao Phraya. Die Abfälle verschmutzen die Luft und vergiften häufig jegliches Leben in den Gewässern. Zahlreiche Fabriken in der Metropolregion - darunter auch in vielen Wohngebieten - dürfen eigene Brunnen zur geregelten Wasserversorgung errichten, was zu einem kontinuierlichen Absinken des Grundwasserspiegels beiträgt.
Geschichte
Ursprung
Metropolregion
Der Ursprung Bangkoks liegt in der Kleinstadt Thonburi, heute Teil Bangkoks, am westlichen Ufer des Chao Praya. General Taksin machte Thonburi im Jahr 1772, nachdem Ayutthaya 1767 im Krieg mit Birma weitgehend zerstört worden war, zur neuen Hauptstadt. Zehn Jahre später verlegte der neue König Rama I., Begründer der bis heute regierenden Chakri-Dynastie, den Regierungssitz auf das östliche Ufer und begann damit das Gebiet namens Rattanakosin, mit dem damals vor allem von Chinesen bewohnte Dorf Baan Makok („Dorf der Wildpflaume (Olive)“), nach dem Vorbild der früheren Residenzstadt zur Hauptstadt auszubauen.
Der offizielle Name der Stadt lautet seit damals in der Kurzform „Krung Thep“ - also „Stadt der Engel“. Das ist jedoch nur eine Kurzform des vollständigen Namens, des weltweit längsten Städtenamens (siehe oben Der Name der Stadt). Westliche Händler und Reisende verwendeten statt dessen den Namen des Dorfes, woraus im Lauf der Zeit „Bangkok“ wurde, die heute international bekannte Bezeichnung.
Die Stadt der Kanäle
Rattanakosin wurde durch einen Kanal, den Khlong Lot, zu einer künstlichen Insel in einer Biegung des Chao Praya in deren Zentrum der neue Königspalast und der königliche Tempel, der Wat Phra Kaeo mit dem Smaragd-Buddha (Phra Kaeo), dem Nationalheiligtum Thailands, errichtet wurden.
In jener Zeit war die ganze Stadt von einem dichten Netz von Kanälen (Khlongs) durchzogen. Der Verkehr spielte sich zum Großteil auf diesen Khlongs ab. Selbst die Märkte („Schwimmende Märkte“) fanden auf dem Wasser statt. Straßen gab es kaum. Damals wurde Bangkok auch manchmal als das Venedig des Ostens bezeichnet. Die meisten Khlongs wurden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nacheinander zugeschüttet um Raum für den stetig zunehmenden Straßenverkehr und die wachsende Stadt zu schaffen.
1864 wurde die erste gepflasterte Straße der Stadt Thanon Charoen Krung („Neue Straße“) an Stelle eines früheren Kanals fertiggestellt. Während der Regentschaft König Rama V. Chulalongkorn (regierte 1868-1910) entstanden eine Eisenbahnlinie die Krung Thep mit dem Norden des Landes verband, Straßenbahnlinien für den innerstädtischen Verkehr, eine große Anzahl neuer Straßen und die Mehrzahl der oft von europäischen Stilen beeinflussten Regierungsgebäude.
Das moderne Bangkok
1910
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt über ihre früheren Grenzen hinaus nach Norden und Osten. Einen weiteren, Wachstumsschub insbesondere für die westlich des Flusses gelegenen Stadtteile, bedeutete die Einweihung der ersten Brücke, der Memorial Bridge, über den Chao Praya im Jahr 1932. Während des Zweiten Weltkrieges war Bangkok für einige Jahre von japanischen Streitkräften besetzt und wurde ab 1944 von den Alliierten bombardiert. Nach dem Ende des Krieges erholte sich die Stadt aber rasch und wuchs beständig weiter.
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren die meisten Khlongs bereits zugeschüttet und durch Boulevards und Straßen ersetzt worden. Ab den 1960er und 1970er Jahren wurden soviele Häuser gebaut und Stadtautobahnen ausgebaut wie nie zuvor. Mit dem Wirtschaftsboom der 1980er Jahre (siehe „Tigerstaaten“) setzte eine weitere neue Entwicklung ein, die zur Errichtung eine großen Zahl von Hochhäusern führte und das Stadtbild nachhaltig veränderte. Die Zahl der Bewohner stieg zugleich rasant und machte Bangkok schließlich zu einer der größten Metropolen der Welt.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts leben in Bangkok über sechs Millionen Menschen, in der Metropolregion sogar über zehn Millionen. Wirtschaftlich erholt sich die Stadt zusehends vom Zusammenbruch am Ende des Booms der 1980er Jahre, was nicht zuletzt auch in neuen Bauvorhaben seinen Ausdruck findet. Eines der größten städtischen Probleme stellt der Straßenverkehr dar. Auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes mit Bangkok Metro und Bangkok Skytrain konnte die Situation bislang nur minimal entspannen.
Einwohnerentwicklung
Bangkok Skytrain
Bangkok Skytrain
In der eigentlichen Stadt Bangkok leben 6.642.566 Menschen auf einer Fläche von 1.565,2 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 4.244 Einwohner pro km². In Berlin sind es zum Vergleich 3.800. Bangkok belegt Platz 22 der bevölkerungsreichsten Städte weltweit.
In der Bangkok Metropolitan Region (BMR) leben 10.787.211 Menschen auf einer Fläche von 6.193 km². Die Bevölkerungsdichte beträgt 1.742 Einwohner pro km². Zur BMR gehören die eigentliche Stadt Bangkok Metropolis und die sie umgebenden Provinzen Nakhon Pathom, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Prakan und Samut Sakhon. Die BMR belegt Platz 26 der bevölkerungsreichsten Metropolregionen weltweit.
Bangkok ist ein Beispiel für ein dynamisches, jedoch ungeplantes städtisches Wachstum. Zwischen 1970 (3,1 Millionen) und 2000 (6,3 Millionen) hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. Die Stadt ist weitaus größer als alle anderen Städte Thailands. Sie hat gegenwärtig (2005) bereits 17 mal so viele Einwohner wie die nächstgrößere Stadt Samut Prakan (388.920 Einwohner), die Agglomeration Bangkok sogar 44 mal soviel wie das nächstgrößere Ballungsgebiet Udon Thani (247.231 Einwohner).
Da in der Hauptstadt alle wichtigen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen gefällt werden, ist Bangkok eine Primatstadt. Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt ist zehnmal höher als in der ärmsten Region des Landes. Während die Hauptstadtregion sich wirtschaftlich entwickelte, profitierten weite Teile des Landes nicht oder hatten gar einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes zu verzeichnen. Durch diese Vorrangstellung hatte die Stadt in den letzten Jahrzehnten einen immensen Wanderungszuwachs.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1910 handelt es sich um Schätzungen, von 1919 bis 2000 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne den Vorortgürtel.
Entwicklung der Wohnsituation
Bruttoinlandsprodukt
Ein großes Problem für die Metropole Bangkok ist die vielen in den letzten Jahren zugezogenen Menschen, vor allem Landflüchtlinge, ausreichend zu versorgen. Für zahlreiche Menschen mußten Wohnungen gebaut werden. Die zunehmende Nachfrage nach Bauland steigerte die Wohnungs- und Grundstückspreise erheblich.
Deshalb werden viele Siedlungen für die weniger Verdienenden am Stadtrand errichtet (Slums). Die öffentlichen Einrichtungen (Krankenhäuser und Schulen) sind unzureichend. Müll und Abwasser werden nicht mehr ausreichend entsorgt, der Grundwasserspiegel sinkt durch den gestiegenen Verbrauch immer schneller.
Vor allem die Menschen in den Slumsiedlungen sind durch Infektionserkrankungen wie Cholera, Diarrhöe und Typhus gefährdet, die durch unzureichende hygienische Bedingungen verbreitet werden. Hinzu kommen Atemwegs- und Hauterkrankungen aufgrund der giftigen Emissionen der zahlreichen Industriebetriebe und des Autoverkehrs.
Ein weiteres Problem in Bangkok ist der zunehmende Verkehr. Das Straßennetz ist komplett überlastet. Außerdem verfügt Bangkok mit einem relativ kleinen U-Bahn- und Hochbahnnetz nur über wenige Massentransportmittel. Durch die zahlreichen Autos kommt es in der Stadt zu sehr großer Luftverschmutzung (hohe Ozon- und Kohlenstoffmonoxidwerte).
Politik
Kohlenstoffmonoxid
Gouverneur von Bangkok ist Apirak Kosayothin von der Demokratischen Partei. Er gewann die Wahlen vom 29. August 2004 mit 40 Prozent der Stimmen gegenüber dem Kandidaten der Chart Thai Party, Paveena Hongsakul, der nur 16 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Hongsakul war zwischen 1996 und 2000 Gouverneur von Bangkok, gefolgt von Samak Sundaravej, der das Amt bis 2004 ausübte.
Bangkok ist ein besonderes Verwaltungsgebiet und hat den Status einer Provinz. Anders als in den 75 weiteren Provinzen Thailands (changwat), ist sie aber die einzige Provinz, in der der Gouverneur direkt gewählt wird. Gouverneurswahlen finden im allgemeinen alle vier Jahre statt.
Das Stadtgebiet der Metropolregion Bangkok geht allerdings über die Grenzen der Provinz Bangkok hinaus und reicht bis in die Nachbarprovinzen Nonthaburi, Samut Prakan und Pathum Thani. Das heutige Bangkok entstand 1972 aus der Zusammenlegung der alten Provinz Bangkok - changwat Phra Nakhon - und der Thonburi-Provinz.
Das Wappen von Bangkok zeigt die Gottheit Indra auf Erawan, dem mythologischen Elephanten, der in einigen Abbildungen auch drei Köpfe haben kann. In seiner Hand hält Indra einen Blitz. Das Wappen basiert auf einer Zeichung von Somdej Chaofa Kromphraya Narisra-nuwattiwong.
Städtepartnerschaften
Bangkok unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.
- seit 19. Februar 1962: Washington D.C., USA
- seit 26. Mai 1993: Peking, Volksrepublik China
- seit 19. Juni 1997: Moskau, Russland
- seit 24. Juni 1997: Manila, Philippinen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Überblick
Philippinen]
Philippinen
In der Stadt gibt es über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen). Der bedeutendste ist der Wat Phra Kaeo (Wat Phra Sri Rattana Satsadaram), der den so genannten "Smaragd-Buddha" beherbergt und eine landesweite hohe Verehrung genießt.
Zusammen mit dem Grand Palace (Phra Borom Maharatchawong), dem Wat Pho (Wat Phra Chetuphon), dem ältesten und größten Tempel Bangkoks mit seiner 46 Meter langen vergoldeten Statue des liegenden Buddha, und dem Wat Mahathat, die eine der großen buddhistischen Universitäten (Maha Chulalongkorn Universität) Südostasiens beherbergt, bildet er auf "Koh Rattanakosin" (Koh = Insel) das historische Zentrum der Stadt.
Weitere bedeutende Tempel sind der Wat Arun (Tempel der Morgenröte) in Thonburi und der Wat Trimitr (auch Wat Traimit), mit der in materieller Hinsicht wertvollsten Buddhastatue Thailands, die aus mehr als fünf Tonnen purem Gold gefertigt wurde.
In Bangkok befinden sich zudem das thailändische Nationalmuseum, das größte seiner Art in Südostasien, die Nationalgalerie und das Nationaltheater.
Theater
Das Nationaltheater in Bangkok befindet sich auf dem Gelände des alten Wang Na, des Palastes des Zweiten Königs von Thailand (des „Uparaja“) an der Na Phra That Road. Vor dem Osteingang befindet sich eine Statue von Phra Pinklao, der als jüngerer Bruder von König Mongkut von diesem zum vorletzten Uparaja ernannt wurde.
Das Gebäude wurde nach einem Brand von 1960 bis 1965 in seiner gegenwärtigen Form aufgebaut: das T-förmige Gebäude zeigt eine Mischform thailändischer und westlicher Baukunst.
Über dem Haupteingang des Theaters befindet sich ein Relief, welches den Schutzgott der Künste, den hinduistischen Gott Ganesha darstellt. Im Gebäude finden Aufführungen des klassischen thailändischen Tanzes statt. Der Saal besitzt eine originelle Trapezform.
Im neu erbauten Joe Louis Theatre auf dem Gelände des Suan Lum Night Bazaar wird das Ramayana-Epos als thailändisches Puppenspiel aufgeführt. Vor der Aufführung werden die traditionellen Figuren vorgestellt. Drei Künstler agieren mit bunten, aufwändig bestickten Stabpuppen, die vom Familienoberhaupt Sakorn Yanghiawsod (Joe Louis) seit den 1950er Jahren angefertigt werden.
Museen
1950er
Das Nationalmuseum, das größte in Südostasien, beherbergt eine beachtliche Sammlung von Artefakten und Kunstgegenständen von der thailändischen Bronzezeit bis zur Bangkok-Zeit. Der ganze Komplex besteht aus historischen Gebäuden im thailändischen Stil, befand sich hier doch bis zur Zeit von König Chulalongkorn der Wang Na, der Palast des Uparaja, des Zweiten Königs von Thailand.
Die Bootshäuser am Khlong Bangkok Noi, einer Dependance des Nationalmuseums direkt hinter der Pin-Klao-Brücke, beherbergen die Royal Barge (Königsbarken). Diese kunstvoll geschnitzten und verzierten Barken werden nur bei allerhöchsten Feierlichkeiten des Königshauses benutzt.
Die Nationalgalerie (National Gallery Museum) liegt gegenüber dem Nationalmuseum an der Chao Fa Road. Dort sind alte und zeitgenössische Gemälde bedeutender thailändischer Künstler ausgestellt.
„Jim Thompsons Thai-Haus“ am Khlong Saen Saeb in der Soi Kasemsan 2, einer Quergasse der Rama I Road, ist ein Ensemble aus mehreren, einander zugeordneten Holzhäusern im altthailändischen Stil. Dieses wurde von Jim Thompson (1906-1967), jenem legendenumwobenen Mann geschaffen, der nach Ende des 2. Weltkrieges die thailändische Seidenindustrie wiederbelebt und weltbekannt gemacht hat, und der dann unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist. Heute ist der Komplex ein Museum, in dem Thompsons exquisite Sammlung asiatischer Kunst zu sehen ist.
Im Bangkok Doll Museum (Puppenmuseum) in der Soi Ratchataphan hinter der Ratchaprarop-Road werden Puppen aus einheimischer Fabrikation ausgestellt. Im Ban Kamthieng, einem 200 Jahre alten Thai-Haus im Lan Na-Thai-Stil im Garten der Siam Society in der Soi 21 (Asoke) der Sukhumvit-Road ist eine Sammlung von Arbeitsgeräten thailändischer Bauern und Fischer zu sehen.
Die Queen's Gallery an der Ratchadamnoen Avenue nahe der Phan Fa Lilat-Brücke zeigt regelmäßig auf vier Etagen Ausstellungen bekannter und weniger bekannter zeitgenössischer thailändischer Künstler. Oft sind diese Ausstellungen von I. M. Königin Sirikit von Thailand gesponsort.
Bauwerke
Grand Palace und Wat Phra Kaeo
Königin Sirikit
Dieses bedeutendste Wahrzeichen Bangkoks am Ufer des Menam Chao Phraya besteht aus über 100 Gebäuden in verschiedenen architektonischen Stilen. Das gesamte Gelände mit einer Fläche von mehr als 200.000 Quadratmetern wird von einer 1,9 Kilometer langen zinnenbewehrten Mauer umfasst.
Ein besonderes Kleinod dieses Ensembles ist der Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha), ein Glanzstück thailändischer Kunst. Zu seinen Kostbarkeiten gehört der Smaragd-Buddha, die am meisten verehrte Buddhastatue Thailands.
Weitere Attraktionen dieses großen Palastes sind die Phra Thinang Amarin Winichai Thronhalle, die Phra Thinang Dusit Maha Prasat Thronhalle und der große Chakri-Palast. Weiter dazu zählen der „Royal Thai Decorations and Coin Pavillon“ mit einer ständigen Ausstellung königlicher Insignien, Preziosen, Medaillen und Münzen sowie anderer Zahlungsmittel, die Anfang des 11. Jahrhunderts in Umlauf waren.
Vor dem Grand Palace befindet sich der Sanam Luang (auch Phramen-Ground, also das „Phra Meru“-Feld genannt), ein weitläufiger, von Tamarindbäumen umsäumter Paradeplatz, der seit der Gründung Bangkoks für die Kremation von Mitgliedern der königlichen Familie, aber auch für andere öffentliche Zeremonien benutzt wird, wie etwa die königliche Pflugzeremonie im Monat Mai. Um den Platz herum gruppieren sich mehrere Prachtbauten: das Fine Arts Department (Akademie der Schönen Künste) mit der Silpakorn-Kunsthochschule, die Thammasat Universität und das Nationalmuseum, das Nationaltheater, das Justizministerium sowie der Lak Muang, das geographische Zentrum der historischen Stadt.
Weitere Tempelanlagen
Phra Meru]
Phra Meru
Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha) ist eine weitläufigen Tempelanlage direkt südlich des Grand Palace. Dort befindet sich die riesige, mit Blattgold überzogene Statue eines liegenden Buddha - 46 Meter lang und 15 Meter hoch, seine Fußsolen sind mit Perlmutt eingelegt. Wat Pho war einst auch die erste öffentliche Bildungseinrichtung des Landes. Der Tempel ist außerdem berühmt für seine traditionelle Thai-Massage.
Wat Arun (Der Tempel der Morgendämmerung) ist ein beeindruckender Tempelbau und das Wahrzeichen Bangkoks auf dem andern Ufer des Chao Praya, gegenüber dem Grand Palace. Seine etwa 75 Meter aufragende Pagode ist mit Porzellan-Kacheln überzogen und funkelt in der Sonne.
Wat Trimit (Tempel des Goldenen Buddha) ist ein Heiligtum am Ende der Yaowarat Road in Chinatown, in der Nähe des Bangkoker Hauptbahnhof Hualampong. Dort thront ein drei Meter hoher Buddha aus fünfeinhalb Tonnen massivem Gold.
Wat Benchamabophit (Marmortempel) liegt an der Si Ayutthaya Road, neben dem Chitralada Palast, der Residenz von König Rama IX.. Dieser ist einer der neuesten Tempel Bangkoks. Er wurde während der Herrschaft von König Rama V. (1853-1910) aus weißem Carrara-Marmor errichtet. Auffällig sind Elemente der Sakralarchitektur Europas, zum Beispiel bunte Glasfenster. Im Wandelgang (Phra Rabieng) rund um den Ubosot befindet sich eine Sammlung von Buddha-Statuen aus Bronze der verschiedensten Kunststile Thailands.
Wat Suthat an der Bamrung Muang Road ist bekannt für seine erlesenen Wandgemälde aus dem 19. Jahrhundert, die noch anläßlich des 200-Jahr-Jubiläums Bangkoks mit finanzieller Hilfe der Bundesrepublik Deutschland restauriert worden waren. Die Riesenschaukel vor dem Tempel wurde vor langer Zeit für bramahnische Rituale verwendet. Einige Geschäfte in der Umgebung bieten buddhistische Devotionalien feil.
Wat Saket (Der Goldene Berg): Das Interessanteste an diesem Tempel ist der aus dem 19. Jahrhundert stammende Goldene Berg über der Ratchadamnoen Avenue. Der goldene Chedi, der einen künstlichen Hügel mit seiner 87 Meter hohen vergoldeten Pagode krönt, beherbergt Buddha-Reliquien. Von dort kann die Altstadt von Bangkok besichtigt werden.
Weitere bedeutende Tempel im Zentrum von Bangkok sind Wat Mahathat am Rand des Sanam Luang Felds, welcher die Haupt-Universität der buddhistischen Mahanikai-Glaubensgemeinschaft beherbergt, Wat Ratchanatdaram an der Ratchadamnoen Avenue hinter dem Rama-III-Memorial-Park mit seinem Loha Prasat (einer Pagode, welche aufgrund ihres Baumaterials „Eisen-Palast“ genannt wird), Wat Ratchabophit, ein Tempel an der Ban Mo Road mit einer Mischung von einheimischen und europäischen Stilelementen sowie Wat Indrawihan in der Wisutkasat Road mit einer 32 Meter hohen stehenden Buddhafigur.
Weitere Bauwerke
Universität
Universität]
Lak Mueang (Schrein der Stadtsäule), das Bangkoker „Stadtheiligtum“, liegt an der Südostecke des Sanam Luang Feldes. Es beherbergt den von König Rama I. (1736-1809) gelegten Grundstein Bangkoks - eigentlich eine Säule. Diese steht im Ruf, Wünsche zu erfüllen. Den ganzen Tag lang werden von den Gläubigen Tänzerinnen dafür bezahlt, mit ihren Tänzen die dort ansässigen Stadtgeister zu betören und ihnen so Gesundheit und Wohlstand abzuhandeln.
Vimanmek Mansion (Das himmlische Palais) - es ist das größte Teakholz-Gebäude der Welt - liegt hinter dem Parlament. Es beherbergt auf drei Stockwerken 81 Zimmer, Säle und Vorzimmer und ist mit Erinnerungsstücken des Königshauses von Ende des 19. Jahrhunderts möbliert. Das Teakholz ist an zahlreichen Stellen mit Blattgold überzogen.
Der Suan Pakkard-Palast ist ein Komplex von fünf Thai-Häusern inmitten eines Gartens an der Si Ayutthaya Road und beherbergt eine bedeutende Sammlung asiatischer Antiquitäten. Bedeutendstes Gebäude ist dabei der „Lackpavillon“, ein kleiner Holzpavillon aus der Zeit von König Narai von Ayutthaya (1656-1688), der bis zum Jahre 1960 im Wat Ban Kling bei Ayutthaya als Kuti diente. Er ist ausgeschmückt mit Wandbildern in Lai-Rot-Nam-Technik (Schwarzgoldlack) aus der späten Ayutthaya- oder frühen Rattanakosin-Periode.
Sehenswert sind auch der Chao Phraya und die noch erhalten gebliebenen Kanäle von Bangkok (Khlongs) die noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts weite Teile der Stadt durchzogen. Für den Bau von Straßen wurden viele dieser alten Verkehrswege zugeschüttet. Zusammen mit dem Chao Phraya, dem „Fluss der Könige“, zeigen sie anschaulich, wie das Leben und Treiben auf dem Wasser im wesentlichen schon seit einigen Jahrhunderten kaum verändert abläuft.
Sehenswürdigkeiten am Chao Phraya sind die Memorial-Bridge („Saphan Phut“), die erste Brücke zwischen Bangkok und Thonburi, eingeweiht zum 150. Jahrestag der Gründung Bangkoks, und die Rama VIII-Brücke, die erst im Mai 2002 eingeweiht worden war.
Parks
2002
Der Lumpini-Park ist der größte Park im Zentrum von Bangkok. Dort werden täglich „Tai-Chi“-Übungen (Schattenboxen) praktiziert. Nahe befindet sich das Lumpini-Stadion, in welchem Kämpfe im Kickboxen austragen werden. Dem Lumpini-Park gegenüber liegt die - nach der in São Paulo - zweitgrößte Schlangenfarm der Welt. Die etwa tausend Giftschlangen der Farm werden zur Produktion und Entwicklung von Heilserum gehalten.
Im „Dusit Zoo“, Bangkoks ältestem Zoo neben der Royal Plaza, sind die meisten bekannten afrikanischen und asiatischen Säugetiere und Vögel und noch viele weitere Tierarten zu sehen. Auf dem Areal befinden sich Cafés und ein künstlich angelegter See mit Flächen zur Erholung. Das Gelände wird von zwei Kanälen durchflossen, wovon einer im Herbst Austragungsort eines berühmten Floßwettbewerbs anläßlich des Loy-Kratong Festes ist.
Sehenswert ist auch der „King Rama IX Park“, ein etwa 80 Hektar großer Park und botanischer Garten in der Soi 103 (Udomsuk) der Sukhumvit-Road. Er wurde im Jahre 1987 anlässlich des 60. Geburtstages von König Bhumibol Adulyadej eröffnet.
Der „Rommaninat-Park“ an der Maha Chai Road war bis Mitte der 1990er Jahre das Stadtgefängnis von Bangkok. Die Stadtverwaltung siedelte das Gefängnis aus vor die Tore der Stadt und machte einen schönen Park daraus. Er bietet für viele Anwohner eine allabendliche Sport- und Erholungsmöglichkeit.
Sport
Bhumibol Adulyadej
In zwei großen und mehreren kleinen über Bangkok verteilten Stadien gibt es die Möglichkeit den thailändischen Nationalsport "muay thai", besser bekannt unter dem Namen Thaiboxen, oder auch Kickboxen, mit all seinen Ritualen anschauen zu können. Sowohl im Lumpini-, als auch im Ratchadamnoen-Stadion, sind einige der besten Kämpfer des Landes zu sehen. Die Veranstaltungen finden die ganze Woche abwechselnd in beiden Stadien statt. Abgesehen vom Kampf im Ring findet zusätzliche Unterhaltung durch Musikbegleitung statt, die von einem traditionellen Ensemble gespielt wird, das auf der pii oder Thaioboe basiert.
Eine andere beliebte Sportart ist das traditionelle "Takro lod huang" (Ringtakro). Hierbei handelt es sich um eine Art Ballspiel, bei dem ein geflochtener Rattanball mit allen Teilen des Körpers - außer mit den Händen - so lang wie möglich in der Luft gehalten werden muß. Professionelle Teams spielen auf dem Sanam-Luang-Feld (Phramen Ground) vor dem Grand Palace in Bangkok gegeneinander. Eine weitere Version dieser Sportart ist das Netztakro, daß im Nationalstadium und im Hua Mak-Stadion gespielt wird.
Ebenfalls ein traditioneller Sport in Thailand ist der Drachenkampf, bei dem ein symbolischer Kampf der Geschlechter in der Luft stattfindet. Hierbei kämpfen die großen "männlichen" Drachen, genannt Chula, gegen die kleineren, "weiblichen" Pakpao. Die riesigen Chulas müssen von einem ganzen Team Männer gelenkt werden. Diese bunten Veranstaltungen finden im März und April auf dem Sanam-Luang-Feld statt, weil dann jeden Nachmittag der dazu notwendige Wind aufkommt.
Regelmäßige Veranstaltungen
Rattan
Staatliche Feiertage und große religiöse Feste werden in Bangkokbesonders prunkvoll begangen: Zum Geburtstag der Königin oder des Königs finden Paraden in den geschmückten Straßen statt. Bei großen Festen werden sogar die Königlichen Barken zu Wasser gelassen. Auch das chinesische Neujahrsfest ist Anlass zu dreitägigen Feierlichkeiten in Chinatown.
Visakha Bucha, das größte buddhistische Fest, wird im Wat Phra Keo und auf dem Sanam Luang begangen. Bereits ab acht Uhr ziehen 30 bis 40 liebevoll dekorierte Wagen mit Statuen, die Szenen aus dem Leben von Buddha darstellen, durch die Rachdamnoen Road zum Königspalast.
Während der kühlen Jahreszeit von Mitte Februar bis Ende März finden auf dem Sanam Luang Drachenwettkämpfe statt. Zur Pflugzeremonie auf dem Sanam Luang Mitte Mai strömen Bauern aus dem ganzen Land nach Bangkok. Während der Songkran-Feiern werden in Bangkoks Straßen wahre Wasserschlachten ausgetragen. Zu dieser Zeit führen zahlreiche Absperrungen zum Verkehrschaos, vor allem in der Altstadt; hingegen ist es in Chinatown ruhig.
Kulinarische Spezialitäten
Buddha
In Thailand ist die Harmonie das Ziel jeder Mahlzeit. Durch das verzehren eines Dips mit Gemüse, einer Suppe, eines Currygerichtes und eines würzigen Salates kann ein Gleichgewicht hergestellt werden. Scharfe, salzige und süßsaure Gerichte wie nam phrik (Dips) und Suppen - serviert mit gekochtem Reis - gehören zu den Standard-Mahlzeiten der fruchtbaren Zentralregion, in der Bangkok liegt.
Reis als Hauptbestandteil sowie scharfe, salzige und saure Gerichte sind in der trockenen Nordost-Region (Isaan) weit verbreitet, werden aber auch in vielen Restaurants in Bangkok angeboten. Einige der beliebtesten Gerichte sind Som tam (grüner Papaya Salat), gai yang (gegrilltes Huhn) und laap (Salate mit gehacktem Fleisch und frischen Kräutern). Ein großer Teil der Straßengerichte in Bangkok kommt ebenfalls aus dieser Region, da zahlreiche Verkäufer aus dem Nordosten stammen.
Bei dieser regionalen Küche handelt es sich bei dem Reis meist um Klebreis, der nicht gekocht, sondern gedünstet wird.
Gerichte aus dem Norden des Landes sind meist mild oder würzig, salzig oder sauer, aber nicht süß. Auch hier ist Reis Hauptbestandteil. Vergorene, saure Schweinewürste, die auch auf der Straße in Bangkok gegrillt werden, sind sehr beliebt. Im maritimen Süden des Landes wird Fisch dem Fleisch zumeist vorgezogen. Saure Currys (ohne Kokosnussmilch) gehören zur Norm. In den Restaurants der Stadt kann auch diese Küche ausprobiert werden.
In Bangkok befinden sich auch zahlreiche Lokale die internationale Speisen, zum Beispiel aus Griechenland, Indien, Lateinamerika oder Nahost anbieten. Es gibt viele gute chinesische, japanische und europäische Restaurants, wo dem Gast die vielfältige Küche der jeweiligen Region angeboten wird. Muslimische und südasiatische Gerichte sind vorwiegend in den islamischen Gemeinden der Stadt erhältlich. Schmackhaft ist zum Beispiel Hühner-Biriyanis oder Hühner-Karuma, nach denen süße Bodin gegessen werden. Diese authentische Mahlzeit ist sehr beliebt und repräsentiert eine geschickte Mischung aus verschiedenen Zutaten und Kulturen.
Die deutsche Küche ist mit einigen Bäckereien und Restaurants vertreten, die von Einheimischen, Touristen und Residents gut besucht werden.
Einkaufen
Resident
Große Einkaufszentren, die sich mit denen von Singapur oder Hongkong durchaus messen können, konzentrieren sich vor allem in der unteren Sukhumvit Road und Silom Road. In ihnen sind Geschäfte, Büros, Restaurants, Kinos und Kaufhäuser untergebracht. Die Einkaufspaläste, die zu den größten der Welt zählen, liegen an den Ausfallstraßen außerhalb des Zentrums, beispielsweise Seacon Square und Seri Center in der Srinakarin Road weit östlich der Innenstadt.
In der Millionenstadt Bangkok haben einige Märkte mit ländlichem Charakter überlebt, auf denen frisches Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch angeboten wird. Die legendären schwimmenden Märkte gibt es allerdings nur noch außerhalb der Metropole. Auf den meisten Märkten Bangkoks werden vor allem Textilien und Drogerieartikel verkauft, aber auch Pflanzen und Souveniers.
In Bangkok günstig angeboten werden Silber- und Niellowaren, Puppen und Masken, Holzschnitzereien, Abreibungen von Tempelreliefs auf dünnem Reispapier, Bronze-Artikel, Baumwolltextilien, Sonnenschirme, Fächer und vieles mehr. Der Handel mit Antiquitäten ist in Thailand seit 1989 verboten. Deshalb lebt eine ganze Branche von der Produktion täuschend echter Antiquitäten.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
1989
Die Stadt ist eines der bedeutendsten Wirtschafts- und Transportzentren in Südostasien. Bangkok ist sowohl Verkehrsknotenpunkt als auch Hafenstadt, über diese Stadt läuft 90 Prozent des Außenhandels; dort wird die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes des Landes erwirtschaftet; dort konzentrieren sich Industrie und Verwaltung. Die Thailändische Börse hat ihren Sitz in Bangkok. Außerdem befinden sich in der Stadt das Hauptquartier der Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen (UN) sowie weitere UN-Stellen.
Fertiggerichte, Holz und Textilien sind Bangkoks wichtigste Exportwaren. Die Stadt befindet sich in einer Tiefebene, in der überwiegend Reis angebaut wird, der dann in den Reismühlen Bangkoks, einem der wichtigsten Industriezweige, weiterverarbeitet wird. Weitere bedeutende industrielle Produkte sind unter anderem Lebensmittel und Kraftfahrzeuge sowie Textilien, Zement und Schmuck.
Ölraffinerien und Werften gibt es in Bangkok zahlreiche. Die Stadt ist als Schmuck- und Juwelenhandelszentrum bekannt. Sie ist das weltweite Zentrum für die Aufarbeitung minderwertiger und die Herstellung synthetischer Steine. Relativ gering sind die im eigenen Land geförderten Saphire und Rubine, das meiste wird importiert.
Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Die Khaosan Road, in der Nähe des Palastkomplexes, ist der Treffpunkt für Rucksacktouristen aus aller Welt. Am anderen Ende des touristischen Spektrums verfügt Bangkok mit dem "Oriental" und dem "Peninsula" über Luxushotels, die seit Jahren zu den Besten der Welt gezählt werden.
Obwohl eigentlich illegal, ist auch Prostitution ein Wirtschaftsfaktor und großes Problem in Bangkok. Sextouristen kommen vor allem aus Japan, Malaysia, Singapur, Taiwan, Australien, Europa und den USA nach Bangkok. Die bekanntesten und berüchtigtsten Rotlichtbezirke in Bangkok sind Patpong, Nana Plaza und Soi Cowboy.
Verkehr
Fernverkehr
Soi Cowboy
Soi Cowboy
Die Stadt ist wichtigster Knotenpunkt des Straßen- und Eisenbahnnetzes in Thailand.
Flugverkehr
Bangkok ist Sitz von zwei für Südostasien bedeutenden internationalen Flughäfen. Der neue Suvarnabhumi Airport befindet sich nahe der Eastern Outer Ring Road und hat eine Kapazität von drei Millionen Passagieren pro Jahr. Ein weiterer Flughafen, der Bangkok International Airport (Don Muang), liegt 22 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Der Domestic Terminal befindet sich 500 Meter stadteinwärts von den beiden internationalen Terminals. Ein kostenloser Bus pendelt zwischen beiden Abfertigungshallen.
Eisenbahnverkehr
Von Hua Lamphong, dem Hauptbahnhof Bangkoks, fahren die meisten Züge Richtung Norden, Nordosten, Osten und Süden. Nach Krabinburi fahren zudem Züge ab Makkasan Station. Züge Richtung Kanchanaburi/River Kwae und einige langsame Züge in den Süden fahren vom Bahnhof in Bangkok Noi ab. Statt vom alten Bahnhofsgebäude starten die Züge von der New Station, zu der ein kostenloser Shuttle in fünf Minuten fährt.
Ende des 19. Jahrhunderts stellte eine englische Gesellschaft die Eisenbahnverbindung Bandkok-Ayutthaya-Khorat fertig. Die südliche Linie nach Pak Nam wurde am 11. April 1893 eröffnet, anschließend baute man die Linie Bangkok-Ratchaburi-Petchaburi aus, die kurz nach 1903 fertig gestellt wurde.
Busverkehr
Bangkok hat vier Fernbusbahnhöfe, von denen die meisten Busse (außer einigen ac-Bussen und Minibussen) abfahren: Richtung Ostküste von Ekamai, Eastern Bus Terminal, Sukhumvit Road, gegenüber Soi Ekamai; Richtung Norden und Nordosten vom Northern und Northeastern Bus Terminal, Kamphaengphet 2 Road, westlich der Straße zum Flughafen; Richtung Süden und Westen vom Southern Bus Terminal südlich vom Hwy 338, an der Auffahrt der Borom Ratcha Chonni Road.
Seeverkehr
Der Hafen von Bangkok liegt am rechten östlichen Chao Phraya-Ufer und belegt eine Fläche von mehr als 3,6 Quadratkilometern. Im Alltagsleben wird er Khlong Toey genannt, heißt aber eigentlich Pak Nam (soviel wie Mündung, wörtlich Wassermund). Der Hafen ist einer der größten Südostasiens. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts bestanden regelmäßige Dampferverbindungen nach Hongkong, Singapur und Saigon.
Nahverkehr
Saigon]
Saigon
Straßenverkehr
Das Verkehrschaos während der Hauptverkehrszeit in Bangkok ist bekannt. In den 1970er Jahren haben europäische Stadtplaner ohne großen Erfolg versucht, das Problem mit modernen Brückenkonstruktionen zu beseitigen. In den 1980er Jahren wurde ein umfangreiches Einbahnstraßensystem eingerichtet. Busse erhielten während der Hauptverkehrszeit eine eigene Busspur, wo sie auch in Einbahnstraßen in beide Richtungen fahren können.
Erst die Errichtung zahlreicher mautpflichtiger Hochstraßen und zusätzlicher Brücken (fly-over) hat eine gewisse Besserung erreicht.
Der öffentliche Nahverkehr wird gegenwärtig überwiegend von dieselbetriebenen Stadtbussen bewältigt. Zahlreiche Taxis, Motorradtaxis und Tuk Tuks (offene Motorradroller mit Sitzbank) befördern Fahrgäste durch die Stadt.
Schienenverkehr
Am 22. September 1888 fuhr die erste Pferdestraßenbahn und im Mai 1894 die erste elektrische Straßenbahn in Bangkok. Der Verkehr wurde am 1. Oktober 1968 eingestellt. Bis Ende der 1990er Jahre verfügte Bangkok über kein Massentransportmittel. Durch den Aufbau eines Schnellbahnnetzes versucht man dem Verkehrschaos herr zu werden, nachdem in den Jahrzehnten zuvor eher auf Ausbau des Straßenverkehrsnetzes gesetzt wurde.
Am 5. Dezember 1999 eröffnete die Hochbahn Bangkok Skytrain, das erste öffentliche Schnellbahnprojekt der Stadt, ihren Betrieb. Sie verkehrt auf zwei Linien mit 23 Kilometer Länge und 23 Stationen. Es war die erste elektrisch betriebene Bahn mit Europäischer Normalspur (1435 Millimeter) und befördert derzeit 250.000 Fahrgäste pro Tag. Beide Linien kreuzen sich am Umsteigebahnhof Central Station am Siam Square.
Am 3. Juli 2004 wurde der erste Streckenabschnitt der Bangkok Metro eröffnet. Er ist 21 Kilometer lang führt über 18 Bahnhöfe und besitzt die selbe elektrische und technische Ausrüstung wie der Skytrain. Umsteigemöglichkeiten zur Skytrain bestehen in Silom/Saladaeng, Sukhumvit/Asok und Chatuchak/Mo Chit. Die Kapazität pro Fahrtrichtung beträgt circa 40.000 Fahrgäste pro Stunde. In Planung sind Erweiterungen nach Norden bis Charansanitwongse und Tha Phra, nach Süden bis nach Bang Khae, mit einer möglichen Ausführung als Ringstrecke.
Schiffsverkehr
Personenfähren - relativ hohe Boote mit Dach - überqueren von zahlreichen Piers aus den Menam Chao Phraya. Allerdings stimmen die Anlegestellen nicht mit den Piers der Expressboote überein. Die langen Boote mit vielen Sitzplätzen verkehren auf dem Maenam Chao Phraya über 18 Kilometer zwischen Nonthaburi (Norden) und Krung Thep-Brücke (Süden) sowie flussaufwärts über Nonthaburi hinaus bis Pak Kret. Rua hang yao - schmale Boote mit Sitzplätzen für etwa 15 Personen, die von einem Außenborder an einer langen Stange angetrieben werden, verkehren regelmäßig im Linienverkehr auf den Khlongs von Bangkok und Thonburi. Sie werden vor allem von Pendlern genutzt, um in die Vororte zu gelangen.
Medien
Nonthaburi
Täglich erscheinen drei englischsprachige Zeitungen, die empfehlenswerte Bangkok Post und The Nation, sowie eine thailändische Ausgabe der Herald Tribune. Außerdem gibt es Asia-Week, South und Far Eastern Economic Review sowie die Newsweek oder Time. In deutscher Sprache erscheint wöchentlich die Zeitung mit lokalen Informationen und Beiträgen über das aktuelle politische Weltgeschehen. Aktuelle Szeneinformationen stehen in der Bangkok Metro, einem englischsprachigen monatlichen Stadtmagazin. Informationen für Touristen sind Anzeigenblättern wie dem Guide of Bangkok zu entnehmen.
Die zahlreichen Fernseh- und Radiosender in Bangkok bieten ihre Programme täglich 24 Stunden an und sind über normale Antennen zu empfangen. Die Sendungen werden jedoch sehr häufig von Werbung unterbrochen, da für die Grundversorgung durch Fernseh- und Radioprogrammen die Bevölkerung keine Rundfunkgebühren zahlen muss.
Zu den wichtigsten Fernsehsendern gehört der Privatsender Channel 3. Er überträgt häufig Spielfilme aus der Volksrepublik China. Der Armeesender TV 5 Army Television zeigt dagegen viele thailändische Serien und zahlreiche Musikbeiträge einheimischer Interpreten. TV 7 ist ebenfalls im Besitz der Armee, er vermietet aber Sendezeit auch an private Gesellschaften. Gelegentlich werden auf thailändisch synchronisierte Spielfilme aus den USA gesendet. Der Originalton des Films wird auch über einen UKW-Sender übertragen. Die Radiofrequenzen werden auf dem Bildschirm eingeblendet.
Die Fernsehstationen TV 9 und Channel 11 sind staatlich, wobei Letztere überwiegend sportliche und wissenschaftliche Programme ausstrahlt. Sehr häufig werden Wettkämpfe im Thaiboxen übertragen. Channel 11 informiert auch über den Fußball in Europa und wöchentlich über die Ergebnisse der Bundesliga. Auch der Empfang von Satellitenfernsehen hat in Bangkoks Haushalten Einzug genommen. So lassen sich dann auch weitere Fernsehsender empfangen, vor allem das von Hongkong ausgestrahlte Star TV (mehrere Kanäle) und Stationen wie Thai Sky TV, BBC, CNN, IBC, ITV, und der Musiksender MTV.
Bildung
Thaiboxen
Bangkok beherbergt verschiedene technische Institute, mehrere Hoch- und Fachschulen und sechs Universitäten, von denen zwei im weltweiten Forschungsverbund eingegliedert sind: die Chulalongkorn-Universität und die Thammasat-Universität. Nahe des Wat Phra Kaeo befindet sich die Kunstakademie, die 1921 gegründete Silpakorn Universität.
Die Chulalongkorn-Universität (benannt nach Rama V. Chulalongkorn) ist eine der ältesten Universitäten Thailands. Sie wurde am 26. März 1917 von König Rama VI. Vajiravudh gegründet, nachdem sie seit 1899 als Verwaltungsfachschule existierte. Von Beginn an legte man sehr viel Wert auf die studentische Selbstverwaltung. Heute (2003) lernen etwa 28.000 Studenten an der Universität, die Zahl der akademischen Mitarbeiter beträgt knapp 3.000.
Die Thammasat-Universität wurde am 27. Juni 1934 als "Universität der moralischen Wissenschaft und Politik" gegründet und wird heute noch "Universität des Volkes" genannt, weil sie sich besonders um einen Hochschulzugang für alle Menschen des Landes bemüht. Seit 1934 haben etwa 240.000 Studenten an der Universität studiert, von denen e
Thailand
Das Königreich Thailand (ราชอาณาจักรไทย, Ratcha Anachak Thai; Kurzform: Prathet Thai oder Muang Thai) ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (früher: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks).
Geographie
Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km.
Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2.565 m). Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.
Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der südostasiatischen Tigerstaaten. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt.
Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als "dünner Hals" bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.
Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten.
Ganz grob gilt Folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest.
Über 60.000 km² der Landfläche und mehr als 6.000 km² Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand.
Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai, Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen und Chonburi.
Bevölkerung
75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Lolos und Weiße, die von den Thais "Farang" genannt werden.
Bevölkerungswachstum: 0,95 % (Schätzung 2003)
Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)
Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.
Die Kindersterblichkeit beträgt 22 Todesfälle pro 1.000 Lebendgeburten.
Religion
Kindersterblichkeits]]
Der Buddhismus ist in Form des Theravâda Thailands quasi Staatsreligion (deren offizielle Einführung derzeit angestrebt wird). Mehr als 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen genießen staatlichen Schutz: 4 % Moslems (überwiegend Malaien im Süden), 0,6 % Christen und ca. 65.000 Hindus (meist Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos.
Es gibt etwa 18.000 Wats (buddhistische Tempelanlagen), die vor allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch des sozialen Lebens sind. Die Zahl der Mönche beträgt rund 160.000. Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- bzw. Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen Jungendlichen zwischen 12 und 18 / 20 leben für 1-6 Jahre als Novizen im Tempel und gehen von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt "Religionsunterricht", aber auch mit anderen Fächern. Nach Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine Lehre zu machen oder einen Job zu suchen. Sofern ein Novize mit 20 Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur 3, 5 oder 7 Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu 3 Mal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner Ordinierung frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (3 Monate) oder eines 1 Jahres, Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen Respekt.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Thailands
Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund wurde der Name "Thailand" angenommen, was übersetzt in die deutsche Sprache "Land der Freien" bedeutet.
Siehe auch: Liste der Könige von Thailand
Politik
Staatsoberhaupt ist der König. Regierungschef ist der Premierminister. Die Legislative besteht aus einem Zweikammernsystem mit einem Repräsentantenhaus (500 Mitglieder) und einem Senat (200 Mitglieder). Wahlberechtigt sind alle Bürger Thailands ab dem 18. Lebensjahr. Für das politische Leben gilt die Verfassung vom 11. Oktober 1997.
Siehe Artikel: Geschichte Thailands (seit 1946) und Premierminister von Thailand sowie Liste der Außenminister von Thailand.
Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Frauen mussten sich das Wahlrecht nicht erkämpfen, es wurde zugleich für alle Bürger eingeführt. Leider hat in der Vergangenheit oft das Militär die Macht übernommen. In den neunziger Jahren hat das Land große Schritte in Richtung Demokratie und Bürgerrechte gemacht. Das Parlament (Ratha Sapha รัฐสภา) besteht aus zwei Kammern: das Repräsentantenhaus (Sapha Phu Thaen Ratsadon สภาผู้แทนราษฎร) hat gegenwärtig (2004) 500 gewählte Mitglieder. Davon werden 400 in Wahlkreisen gewählt, während 100 weitere Abgeordnete proportional zu der Stimmenzahl bestimmt werden, die die Parteien für ihre Parteilisten erhalten haben. Die Wähler haben also zwei Stimmen, die auf zwei verschiedenen Wahlzetteln abgegeben werden. Eine Parteiliste muss mindestens 5 % der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, um Personen von ihrer Liste ins Parlament schicken zu können. Der Senat (Wuthi Sapha วุฒิสภา) besteht aus 200 gewählten Mitgliedern (seit den ersten Senatswahlen im Jahr 2000, basierend auf der Verfassung von 1997; vorher wurden die Senatoren von der Regierung ernannt). Allgemeine Wahlen finden alle vier Jahre statt. Es besteht Wahlpflicht für alle Bürger ab 18 Jahren. Seit 1921 besteht Schulpflicht.
Die wichtigsten Parteien (Stand nach der Parlamentswahl am 6. Februar 2005, in Klammern alte Sitzverteilung) sind
#Pak Thai Rak Thai (TRT, Thai lieben Thai), 376 Sitze (248 Sitze)
#Pak Prachatipat (PP, Demokratische Partei), 97 Sitze (128 Sitze)
#Pak Chart Thai (PCT, Nationalpartei), 25 Sitze (41 Sitze)
#Pak Khwamwang Mai (PKWM, New Aspiration Party), - (36 Sitze)
Das Staatsoberhaupt ist der König Rama IX. Dieser hat aber keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt nur repräsentative Aufgaben wahr. Er ist der dienstälteste Monarch der Welt, die allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das Gewissen der Nation und Identifikationsfigur des Staates. Sein hohes Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Vater der Nation betrachtet, ist überall sichtbar. Sein Bild (meist zusammen mit dem der Königin Sirikit) hängt in jedem Haus, in fast jeder Hütte des letzten Dorfes, bei Buddhisten und Moslems, ja selbst im benachbarten Laos finden sich Porträts von König Bhumipol. Regierungschef ist der Premierminister, der vom König ernannt wird, sobald er durch das Repräsentantenhaus gewählt wurde. Das Oberste Gericht (Sandika ศาลฎีกา) wird vom König ernannt.
Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen, unter anderem in UNO und in ASEAN.
Verwaltung
Provinzen
Die heutige Verwaltungsgliederung in Provinzen, Kreise (oder die kleineren King Amphoe, Kommunen und Dörfer erfolgte unter König Rama V. Chulalongkorn 1897. Allerdings wurden zahlreiche Provinzen neu geschaffen oder verändert.
Die 76 Provinzen sind zu 5 Regionen zusammengefasst: Norden, Nordosten (Isaan), Zentralregion, Osten und Süden. Die Zuordnung der Provinzen zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine Provinz manchmal der einen, manchmal einer banchbarten Region zugeordnet sein.
Die Provinzen sind in Amphoe und King Amphoe, diese wiederum in Tambon und dann in Mubaan unterteilt. Der Name einer Provinz entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt. Die Amphoe von Bangkok heißen offiziell Khet, werden aber manchmal fälschlicherweise auch Amphoe genannt.
Im Zuge der Errichtung des neuen Großflughafens Bangkok ist auch die Schaffung einer neuen Provinz im Gespräch: sie soll aus den Khet Lat Krabang und Prawet sowie aus den zu Samut Prakan gehörenden Amphoe Bang Phli und Bang Sao Thong bestehen. Als Name ist Nakhon Suvarnabhumi vorgesehen. Die Provinz soll bis 2007 gebildet werden und wird wohl eine Sonderverwaltungszone sein.
Sonderverwaltungszone
Provinzhauptstädte
Nord-Region
Chiang Rai, Mae Hong Son, Chiang Mai, Phayao, Nan, Lampang, Lamphun, Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, Kamphaeng Phet, Phichit, Phetchabun, Uthai Thani, Nakhon Sawan
Provinzen in der Nordost-Region
Der Nordosten wird auch Issaan genannt.
Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Sakhon Nakhon, Nakhon Phanom, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Chaiyaphum, Maha Sarakham, Roi Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si Saket, Ubon Ratchathani
Zentral-Region]
Kanchanaburi, Suphanburi, Chainat, Sing Buri, Lopburi, Ang Thong, Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani, Nakhon Nayok, Prachinburi, Sa Kaeo, Chachoengsao, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Nonthaburi, Bangkok, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Samut Prakan, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan
Chonburi, Rayong, Chanthaburi, Trat
Süd-Region)]]
Chumphon, Ranong, Surat Thani, Phangnga, Phuket, Krabi, Nakhon Si Thammarat, Trang, Phatthalung, Satun, Songkhla, Pattani, Yala, Narathiwat
Siehe auch:
- Listen der Provinzen von Thailand sortiert nach:
- Namen,
- Fläche,
- Bevölkerung,
- Bevölkerungsdichte
Wirtschaft
Bevölkerungsdichte
Jahrhundertelang war die Wirtschaft Thailands agrarisch strukturiert und basierte im wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl der Reisexport einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch heute noch einer der größten Reisexporteure der Erde.
Schon früh entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Es entstanden erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken im Norden des Landes bereits im 14. Jahrhundert. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu stärken.
Volksrepublik China
Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der benachteiligten Regionen Thailands prägen die Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Thaksin. Die sog. zweigleisige ("dual track") Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu dienstleistungs- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen.
Zwischen 1985 und 1995 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate der Weltwirtschaft, fast 9 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen Druck auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die Währung in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten (sog. 'Tigerstaaten') zum Opfer fielen und zu einer dramatischen aber kurzfristigen Schrumpfung des Wachstums führte.
Hier zeigten sich strukturelle Schwächen der thailändischen Wirtschaft.
Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig zwischen 4,2 % und 6,3 % (2003) zu. Für 2004 und 2005 werden 8 % bzw. 10 % Wachstum erwartet.
Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.
Das Bruttoinlandsprodukt lag 2001 in Summe bei 95,6 Milliarden Euro, pro Kopf der Bevölkerung bei 1.558 Euro.
Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) entsteht wie folgt:
- 53 % Dienstleistungen
- 37 % Industrie
- 10 % Landwirtschaft und Fischfang
- 6 % Tourismus (wichtiger Devisenbringer)
Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand als Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden Sektoren beschäftigt waren:
- 49,7 % Landwirtschaft und Fischfang
- 18 % Industrie
- 33 % Dienstleistung
Die offizielle Arbeitslosenrate liegt bei 2,4 %.
Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 18,375 Milliarden Euro, die Einnahmen lagen bei 16,3 Milliarden Euro.
Weiterhin ist Thailand Mitglied im ASEAN, der regionalen Freihandelszone AFTA und APEC.
Kultur
APEC
Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition, die sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der das gesellschaftliche Leben durchdringt und ein Nationalgefühl erzeugt. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiösität zu beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.
Die Achtung vor dem Älteren, aber auch Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thai untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der "höher Gestellte" kann z. B. aus sozial besserer Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert.
In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung u. a. in der typischen Mor-Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lanna-Kultur und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch eigene Sitten und unterschiedliche Sprache.
Bildung
Thailand rangiert seit 5 Jahren auf einem hinteren Platz des asiatischen Bildungsrankings. Formales, wie kostspielige Schuluniformen für verschiedene Wochentage in der Grundschule, lenkt von strukturellen und inhaltlichen Mängeln ab. Die thailändische Regierung plant deshalb, das Schulsystem komplett zu reformieren.[http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=13&land_id=169]
Thailand (ebenso wie Siam als Vorgänger) war nie Kolonie, hatte also nie direkten Kontakt mit zeitgenössisch modernen Bildungssystemen des Westens. Dies macht sich heute negativ bemerkbar, insbesondere was die Sprachausbildung anbetrifft. Während in Staaten wie Malaysia und Singapur die englische Sprache fast eine Selbstverständlichkeit ist, ist dies in Thailand keineswegs der Fall.
Dazu kommt, daß das thailändische Schriftsystem nur von wenigen Ausländern beherrscht wird, was zu einer gewissen Isolierung führt. Bildungsmaterialien in Thai müssen im wesentlichen von Einheimischen geschaffen oder lokalisiert werden.
Schulsystem
In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für 9 Jahre. Die von der Unesco ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur ca. 3 % und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.
Der Besuch der 6-jährigen Grundschule ist kostenfrei und verbindlich. Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert. Demgegenüber steht - gerade auf dem Land - ein stark ausgeprägtes Autoritätsdenken.
Weiterführende Schulen
Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit, eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Dabei fallen Kosten für Lehrmittel und oft lange Anfahrtswege in die nächste größere Stadt, insbesondere bei Kindern vom Land, an. Bei der hohen Zahl privater Institute und Fachhochschulen sind zudem Kursgebühren zu entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien, die an staatlichen Universitäten studieren, können sich um ein Stipendium oder ein langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben.
Feiertage
Viele thailändische und buddhistische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und fallen somit von Jahr zu Jahr auf ein jeweils anderes Datum. Die Banken sind an diesen Tagen immer geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der erste Wochentag danach arbeitsfrei.
- 1. Januar - Neujahr (ein offizieller Feiertag)
- Neumondtag im Januar/Februar - Chinesisches Neujahrsfest (offizielle Feiertage)
- Vollmondtag im Februar/März - Makha Puja (Gedenken an Buddha-Predigt)
- 6. April - Chakri-Tag (Gedenktag an den Inthronisationstag König Rama I., offizieller Feiertag)
- 13. April bis 15. April - Thai-Neujahrsfest (Songkhran, Wasserfest, offizielle Feiertage)
- 1. Mai - Tag der Arbeit (offizieller Feiertag)
- 5. Mai - Krönungstag König Rama IX. (offizieller Feiertag)
- Vollmondtag im Mai/Juni - Visakha Puja (Gedenken an die Geburt Buddhas, buddhistischer Feiertag)
- Vollmondtag im Juli - Asalha Puja (Gedenken an die erste Predigt Buddhas) und am Folgetag Khao Pansa (Beginn der Regenzeitklausur der Mönche, beides buddhistische Feiertage)
- 12. August - Geburtstag von Königin Sirikit Muttertag (offizieller Feiertag)
- Neumondtag im Oktober Kathin Zeremonie (buddhistischer Feiertag)
- 23. Oktober - Chulalongkorn-Tag (Todestag König Rama V., offizieller Feiertag)
- Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Das Ende der Fastenzeit, buddhistischer Feiertag)
- Vollmondtag im November - Loi Krathong (Lichterfest, kein gesetzlicher Feiertag)
- 5. Dezember - Geburtstag von König Rama IX. Bhumibol Adulyadej (1927), seit 1946 König von Thailand (Nationalfeiertag und als Vatertag offizieller Feiertag im gesamten Land)
- 10. Dezember - Verfassungstag (offizieller Feiertag)
- 31. Dezember - Silvester (offizieller Feiertag)
(Siehe auch: Feiertage in Thailand)
Weitere Themen
- Geschichte Thailands
- Thailändische Familiennamen
- Thailändische Postleitzahlen
- Thailändische Fußballnationalmannschaft
Weblinks
- [http://dmoz.org/Regional/Asia/Thailand/ Thailand im Open Directory Project]
- [http://www.eppo.go.th/index_thaigov.html Verzeichnis aller Websites der thailändische Verwaltung] (en.)
- [http://www.thailandtourismus.de Thailändisches Fremdenverkehrsamt]
- [http://www.nittaya.de Großes deutsch/thaisprachiges Thailand Forum]
- [http://www.weltkarte.com/asien/landkarten_thailand.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Thailand]
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,THA,00.html SPIEGEL - Daten über Thailand]
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Staat
Kategorie:Thailand
Kategorie:Südostasien
ja:タイ王国
ko:타이
ms:Thailand
th:ประเทศไทย
zh-min-nan:Thài-kok
Khlong Toei
Khlong Toei Thai คลองเตย , Kanal des Pandanus) ist eines der 50 Khet (Bezirke) in Bangkok, der Hauptstadt von Thailand, und war lange bekannt für seine schlechten Wohnverhältnisse und für den nahe gelegenen Hafen. Khlong Toei heißt auch der Großmarkt, der allerdings nicht touristisch interessant ist.
Geographie
Khlong Toei wird im Norden begrenzt von der Sukhumvit Road, im Osten von einer geraden Verlängerung des Sukhumvit Soi 52 bis hinunter zum Maenam Chao Phraya, im Süden vom Chao Phraya selbst und im Westen vom „Tang Duang Ta Ruea - Din Daeng“ (Schnellstrasse vom Hafen nach Din Daeng).
Die benachbarten Bezirke sind im Uhrzeigersinn von Norden aus: Watthana, Phra Khanong, auf dem andere Ufer des Maenam Chao Phraya Phra Pradaeng, das zur Provinz Samut Prakan gehört, Yan Nawa, Sathorn und Pathum Wan.
Geschichte
Der Bezirk war früher Teil von Phra Khanong und wurde am 9. Novembe | | |