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Brohl-Lützing

Brohl-Lützing

Der Ort Brohl-Lützing gehört zur Verbandsgemeinde Bad Breisig im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Er hat ca. 2600 Einwohner und eine Fläche von 5,04 km². Brohl-Lützing entstand 1970 aus den Gemeinden Brohl und Niederlützingen. Der Ort wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1252.

Daten


- Postleitzahl: 56656
- Ortsvorwahl: 02633 (Brohl) / 02636 (Niederlützingen)
- Kfz-Kennzeichen: AW
- Einwohner: ca. 2600.
- Kirchengemeinden: St. Johannes der Täufer in Brohl (r.k.) + St. Lambertus in Niederlützingen (r.k), ein gemeinsamer Pastor, der auch für die Filialgemeinde in Oberlützingen (Gemeinde Burgbrohl) zuständig ist; die evangelischen Mitbürger gehören zu der Gemeinde, die in Bad Breisig beheimatet ist
- Kindergärten: 2; 1 kirchlicher in Brohl, 1 kommunaler in Niederlützing
- Schule: Grundschule (Leo-Stausberg-Schule) in Brohl für die Kinder beider Ortsteile

Wirtschaft


- [http://www.brohler.de Brohler Mineral- und Heilbrunnen]
- Tönnisteiner Mineralbrunnen

Touristik


- Vulkan-Expreß
- Schweppenburg
- Hafen

Politik


- Ortsbürgermeister: Christel Ripoll (CDU)

Siehe auch


- Brohl bei Mayen

Weblinks


- [http://www.bad-breisig.de/allgemein/dispatcher.php?node=data_v/gemeinden/brohlluetzing&index=0 Ortsgemeinde Brohl-Lützing]
- [http://www.rheinreise.de/BrohlLuetzing.html Rheinreise Brohl-Lützing] Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz

Landkreis Ahrweiler

Der Landkreis Ahrweiler ist ein Landkreis im Norden von Rheinland-Pfalz, Deutschland. Er ist (im Uhrzeigersinn) umgeben von den Kreisen Euskirchen, Rhein-Sieg und der Stadt Bonn in Nordrhein-Westfalen sowie den Landkreisen Neuwied, Mayen-Koblenz und Daun.

Geographie

Der Rhein bildet die Ostgrenze des Kreises. Die Ahr, ein linker Nebenfluss des Rheins, durchquert den Kreis von Südost nach Nordost und mündet an der Kreisgrenze. Der Stadtteil Ahrweiler der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt am Rande der Eifel. Die Berge nördlich der Ahr werden Ahrberge genannt - sie sind nicht so hoch wie die Hohe Eifel im Süden des Kreises. Die Wälder der Eifel sind ein Ergebnis der Wiederaufforstung im 19. Jahrhundert. Am häufigsten kommt die Fichte vor, die ursprünglich nicht typisch für die Region war. Das Rodder Maar, ein See im Osten des Kreises trocknete in den 1950er aus; dieser wurde 1998 renaturiert, was seltener vorkommende Tiere anzog. Das Weinanbaugebiet entlang der Ahr ist eines der nördlichsten Weinanbaugebiete in Deutschland, besonders bekannt für Rotwein. Der Nürburgring, ein bekannter Formel 1-Kurs liegt im Landkreis Ahrweiler rund um die Nürburg. siehe auch: Ahrschleife bei Altenahr

Geschichte

Die Region wurde von den Römern unter Julius Cäsar um 50 v.Chr. erobert. Einige Jahre später wurde das Legionslager Castra Rigomagus gegründet, aus welchem später die Stadt Remagen entstand. Der Vinxtbach, ein naher Bach und Nebenfluss des Rheins war die Grenze zwischen den römischen Provinzen Germania Superior und Germania Inferior. Ahrweiler wurde 893 erstmals urkundlich im Prümer Urbar erwähnt, dem Güterverzeichnis der Fürstabtei Prüm. 1180 wählte der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Friedrich I. Sinzig als Ort aus, um die Herrscher von Frankreich und Flandern zu treffen. Ein weiterer bedeutender Ort ist das Kloster Maria Laach am Laacher See im Südosten des Landkreises Ahrweiler. Die Kreise Ahrweiler und Adenau wurden 1816 gegründet, als Preußen seine Provinzen, darunter auch die Rheinprovinz, in Regierungsbezirke und Kreise einteilte. Der Kreis Adenau wurde 1932 in den Kreis Ahrweiler integriert. Bei der Kreisreform 1970 wurden dem Landkreis Ahrweiler noch einige Gemeinden des aufgelösten Landkreises Mayen hinzugefügt. Die Schlacht am Rhein um die Brücke von Remagen 1945 ist ein weltweit bekanntes Ereignis, nicht zuletzt wegen des Kinofilms Die Brücke von Remagen (1969). Eine Fundgrube heimatkundlichen und geschichtlichen Wissens über den Kreis Ahrweiler ist das von der Kreisverwaltung Ahrweiler herausgegebene und in wesentlichen Teilen über das Internet verfügbare [http://www.kreis.aw-online.de/kvar Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler]

Wappen

Die Brücke von Remagen Beschreibung:
Geviert: 1 in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, 2 in Gold ein rot bewehrter schwarzer Adler, 3 in Gold ein rot bewehrter schwarzer Löwe, 4 in Grün ein silberner Schrägwellenbalken (Wappen-Verleihung 5. Juli 1927)
Bedeutung:
Das Kreuz steht für das Kurfürstentum Köln, der Adler an die Grafen von Are und der Löwe für die Herrschaft Jülich-Berg, welche in früheren Zeiten Anteil am heutigen Kreisgebiet hatte. Der heraldische Wellenbalken symbolisiert die Rheinprovinz, zu der das Kreisgebiet ab 1816 gehörte.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führt die Autobahn A 61 (Koblenz-Mönchengladbach) sowie die noch nicht durchgehend befahrbare A 1 (Trier-Köln). Ferner durchziehen zahlreiche Bundesstraßen, darunter die B 9, B 258, B 267 und die B 412 das Kreisgebiet. Remagen ist Fernverkehrshalt an der linken Rheinstrecke, das Ahrtal wird von der Ahrtalbahn durchzogen.

Städte und Gemeinden


Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

Weblinks


- [http://www.kreis-ahrweiler.de/ Website des Landkreises Ahrweiler]
- [http://www.wohlsein365.de/ Touristeninformation]
Ahrweiler Kategorie:Rheinland

1970

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1970 ist „Internationales Jahr der Bildung“

Politik und Weltgeschehen


- 1. Januar: Hans-Peter Tschudi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Deutschland werden Arbeiter den Angestellten gleichgestellt und erhalten nun ebenfalls Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
- 1. Januar- Die Volljährigkeit wird in Großbritannien von 21 auf 18 heruntergesetzt
- 1. Januar: Der neue Allgemeine Römische Kalender der katholischen Kirche tritt in Kraft
- 24. Januar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Pakistan
- 23. Februar: Gründung der kooperativen Republik Guyana
- 18. März: Lon Nol entmachtet Prinz Norodom Sihanouk von Kambodscha
- 19. März: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich im Erfurter Hotel Erfurter Hof mit dem Ministerpräsidenten der DDR Willi Stoph
- 1. April: Gründung der Gemeinde Barnitz durch Zusammenschluss der bisher selbständigen Dörfer Groß Barnitz, Klein Barnitz und Lokfeld
- 21. April: Ausgründung des Fürstentums Hutt River Province aus West Australien
- 24. April: Gambia wird Republik. Staatspräsident wird Daouda Jawara
- 1. Mai: US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden
- 4. Mai – Während Protesten gegen den Vietnamkrieg werden in Ohio, USA, auf dem Campus der Kent State Universität vier Studenten von Nationalgardisten erschossen
- 14. Mai: Gründung der Rote Armee Fraktion
- 16. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südkorea. In Kraft seit dem 16. August 1972
- 21. Mai: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich in Kassel mit dem stellvertretenden Staatsratsvorsitzenden der DDR Willi Stoph
- 4. Juni: Tonga erlangt Unabhängigkeit von Großbritannien
- 23. Juli: Sultan Qabus bin Said bin Taimur Al Said wird Staatspräsident in Oman
- 1. Oktober: In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, chaotische Zustände herrschen
- 10. Oktober: Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 13. Oktober: Fidschi wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Liberia
- 30. November: Umbenennung Südjemens in Demokratische Volksrepublik Jemen
- 2. Dezember: Gründung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency)
- 7. Dezember: Unterzeichnung des Warschauer Vertrags durch Deutschland und Polen
- 7. Dezember: Bundeskanzler Brandt Kniefall von Warschau

Kultur


- 10. April: Trennung der Beatles
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Hus med dubbel ingång (Das Haus mit den zwei Eingängen) von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- Oktober: Abaton, das erste Programmkino Deutschlands wird eröffnet
- 29. November: Der erste Tatort („Taxi nach Leipzig“) wird in Deutschland ausgestrahlt
- Erstmalige Veröffentlichung des Kunstkompass

Luft- und Raumfahrt


- 11. Februar: Start des ersten japanischen Satelliten Osumi mit einer Lambda-4 Rakete
- 11. April: Start der Apollo 13 Mission
- 17. April: Landung der Apollo 13 Mission
- 24. April: China schickt seinen ersten Satelliten Dongfanghong Nr.1 in den Weltraum
- 29. August: Long Beach,CA (USA): Erstflug der McDonnell Douglas DC-10
- 1. November: Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers in Deutschland, Christoph 1
- 17. November: Lunochod 1 landet als erstes ferngesteuertes Fahrzeug auf dem Mond
- 19. Dezember: Kurt Cannon flog mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-67 Blackhawk den Geschwindigkeitsweltrekord von 355,5, km/h

Katastrophen


- 4. Januar: Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 4. Januar: Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben
- 10. Februar: Lawinenunglück in Val d'Isère, 39 Tote
- 15. Februar: Santo Domingo, Dominikanische Republik. Eine dominikanische Douglas DC-9 stürzte direkt nach dem Start ins Meer. Alle 102 Menschen an Bord starben
- 21. Februar: Schweiz. Eine CV-990 stürzte nach einer Bombenexplosion ab. Alle 47 Menschen an Bord starben
- 28. März: Erdbeben bei Gediz, West-Türkei, etwa 1.100 Tote
- 1. April: Eine Antonov AN-24 der russischen Aeroflot stüzte nach einer Kollision mit einem Heißluftballon ab. Alle 45 Insassen fanden den Tod
- 2. Mai: Saint Croix, Amerikanische Jungferninseln. Eine Douglas DC-9, auf dem planmäßigen Flug von New York nach Saint-Martin wurde wegen schlechter Sicht umgeleitet nach San Juan, Puerto Rico. Einige Minuten später wurde der Crew mitgeteilt, dass sich das Wetter über Saint-Martin gebessert habe und die Maschine ging wieder auf alten Kurs. Nach 3 misslungenen Landeversuchen bat die Crew darum nach Saint Thomas umgeleitet zu werden. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Treibstoff fast völlig aufgebraucht. Die Maschine stürzte ins Meer. 23 Menschen starben, 40 wurden gerettet
- 31. Mai: Erdbeben in Nord-Chile und Peru, etwa 66.000 Tote
- 3. Juli: Barcelona, Spanien. Eine britische Comet der Dan-Air stürzte ins Mittelmeer. Körper oder Wrackteile wurden nie gefunden. Alle 112 Personen an Bord sind verschwunden und wahrscheinlich tot
- 5. Juli: Toronto, Kanada. Absturz einer Douglas DC-8 der Air Canada. Alle 108 Menschen starben
- 9. August: Cuzco, Peru. Eine Lockheed L-188A Verkehrsmaschine stürzte wegen eines Defekts des 3. Motors ab. 99 Menschen der 100 an Bord und zwei Menschen des Bodenpersonals starben
- 12. November: Ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und meterhohen Flutwellen trifft Bangladesch (damals Ostpakistan): 300’000 Tote
- 27. November: Anchorage, Alaska, USA. Eine mit Soldaten besetzte Douglas DC-8 der Capitol International Airway schaffte es nicht beim Start an Höhe zu gewinnen und schoss über das Ende der Landebahn hinaus. 46 Menschen starben, 170 konnten gerettet werden
- 16. Dezember: Das südkoreanische Fährschiff „Namjung-Ho“ kentert. 270 Tote
- 31. Dezember: St. Petersburg, Russland. Absturz einer russischen Iljuschin-18 der Aeroflot. Alle 93 Personen an Bord starben
- November: Wirbelstürme u. Flutwellen in Bengalen, etwa 300.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. Februar: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Jimmy Ellis im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 21. Juni: Das Finale der Fußball-WM in Mexiko gewinnt Brasilien (4:1 gegen Italien); die deutsche Mannschaft wird Dritter
- 18. November: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Bob Foster in der Cobo Arena, Detroit, USA, durch KO

Sonstige Ereignisse


- 1. Januar: Über die zugefrorene Elbe gelingt einer achtköpfigen Familie die Flucht aus der DDR nach Niedersachsen
- 1. Januar: Beginn der Unix-Zeitrechnung (Epoch)
- 1. Juli: Naurus wichtigste Firma, die Nauruische Phosphatgesellschaft, wird gegründet

Geboren


- 1. Januar: Sergei Kirjakow, russischer Fußballspieler
- 1. Januar: Paul Thomas Anderson, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 2. Januar: Andreas Wecker, deutscher Kunstturner
- 5. Januar: Jens Todt, deutscher Fußballspieler und Journalist
- 5. Januar: Elfi Eder, ehemalige österreichische Skirennläuferin
- 5. Januar: Ylva Nowen, schwedische Skirennläuferin
- 7. Januar: Christian Thomé, deutscher Musiker
- 7. Januar: Miroslav Stević, serbischer Fußballspieler
- 9. Januar: Lara Fabian, belgisch-kanadische Sängerin
- 10. Januar: Carsten Schatz, deutscher Politiker
- 10. Januar: Alisa Marić, serbische Schachspielerin
- 11. Januar: Mustafa Sandal, türkischer Musiker
- 12. Januar: Zack De La Rocha, US-amerikanischer Sänger
- 13. Januar: Marco Pantani, italienischer Profi-Radrennfahrer († 2004)
- 16. Januar: Garth Ennis, nordirischer Comicautor
- 17. Januar: Jeremy Roenick, Eishockeyspieler (NHL)
- 17. Januar: Genndy Tartakovsky, russisch-US-amerikanischer Filmanimator
- 18. Januar: Peter van Petegem, belgischer Radrennfahrer
- 19. Januar: Steffen Freund, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Michael Jakosits, deutscher Sportler
- 21. Januar: Alen Bokšić, ehemaliger kroatischer Fußballspieler
- 22. Januar: Alex Ross, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 23. Januar: Jonathan Meese, Performancekünstler
- 26. Januar: Kirk Franklin, US-amerikanischer Gospel-Musiker
- 27. Januar: Fabian Harloff, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Heather Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Januar: Minnie Driver, britische Schauspielerin, Sängerin und Songschreiberin
- 3. Februar: Warwick Davis, englischer Schauspieler
- 5. Februar: Astrid Kumbernuss, deutsche Kugelstoßerin und Diskuswerferin
- 14. Februar: Giuseppe Guerini, italienischer Radrennfahrer
- 15. Februar: Mark Warnecke, deutscher Schwimmer
- 16. Februar: Peter Schlickenrieder, ehemaliger deutscher Skilangläufer
- 16. Februar: Serdar Ortaç, türkische Sänger
- 17. Februar: Hiroaki Samura, Mangaka
- 17. Februar: Tommy Moe, US-amerikanischer Skirennläufer
- 18. Februar: Björn Casapietra, Tenor, TV-Moderator und Schauspieler
- 20. Februar: Julia Franck, deutsche Schriftstellerin
- 22. Februar: Leo Stefan, deutscher Eishockey-Profi
- 22. Februar: Wolfram Waibel junior, erfolgreicher österreichischer Sportschütze
- 23. Februar: Marie-Josée Croze, kanadische Schauspielerin
- 27. Februar: Joachim Haedke, deutscher Politiker
- 28. Februar: Noureddine Morceli, ehemaliger algerischer Leichtathlet
- 28. Februar: Lemony Snicket, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 2. März: Ben Oxenbould, australischer Schauspieler und Comedian
- 2. März: Ciriaco Sforza, Schweizer Fußballspieler
- 5. März: Yuu Watase, japanische Mangaka
- 5. März: John Frusciante, kalifornischer Gitarrist
- 8. März: Ed Podivinsky, kanadischer Skirennläufer
- 8. März: Harry Decheiver, niederländischer Fussballer
- 8. März: Martina Accola, Schweizer Skirennläuferin
- 9. März: Hilmi Sözer, deutsch-türkischer Schauspieler und Comedian
- 13. März: Stéphane Goubert, französischer Radrennfahrer
- 13. März: Tim Story, US-amerikanischer Regisseur
- 14. März: Andree Wiedener, deutscher Fußballspieler
- 14. März: Roselyn Sanchez, Puertorikanische Schauspielerin
- 14. März: Thomas Fogdö, schwedischer Skirennläufer
- 16. März: Joakim Berg, schwedischer Komponist, Texter und Sänger der Rockband Kent
- 17. März: Patrick Lebeau, kanadischer Eishockeyspieler
- 18. März: Suzan Anbeh, deutsche Schauspielerin
- 18. März: Michael Neumann, deutscher Politiker
- 18. März: Queen Latifah, US-amerikanische Hip-Hop-Musikerin und Schauspielerin
- 19. März: Rick Mirer, American Footballspieler
- 20. März: Bernhard Hoëcker, Dt. Schauspieler, Comedy-Darsteller und Moderator
- 21. März: Anke Koglin, deutsche Schachspielerin
- 22. März: Anja Kling, deutsche Schauspielerin
- 22. März: Volker Wissing, deutscher Politiker und MdB
- 22. März: Hwang Young-Cho, koreanischer Marathonläufer
- 22. März: Leontien Zijlaard-van Moorsel, niederländische Radrennfahrerin und Olympiasiegerin
- 24. März: Judith Draxler, Schwimmerin
- 24. März: Lara Flynn Boyle, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Uwe Rosenberg, deutscher Spieleautor
- 27. März: Marianne Kjørstad, norwegische Skirennläuferin
- 27. März: Mariah Carey, US-amerikanische Sängerin
- 28. März: Vince Vaughn, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. April: Dag Bjørndalen, norwegischer Biathlet
- 4. April: Barry van Galen, niederländischer Fußballspieler
- 6. April: Olaf Kölzig, Eishockeyspieler (NHL)
- 7. April: Leif Ove Andsnes, norwegischer Pianist
- 10. April: Pauline Konga, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. April: Whigfield, dänische Sängerin
- 14. April: Richard Sainct, französischer Motorradrennfahrer († 2004)
- 15. April: Lafayette Fredrikson, Komponist
- 17. April: Petr Borkovec, tschechischer Dichter
- 18. April: Esther Schweins, Schauspielerin und Komödiantin
- 19. April: Kelly Holmes, britische Leichtathletin
- 25. April: Kate Allen, österreichische Triathletin
- 26. April: Tionne Watkins, US-amerikanische Rapperin
- 28. April: Inge Posmyk, deutsche Nachrichtenmoderatorin
- 28. April: Nicklas Lidström, schwedischer Eishockeyspieler
- 29. April: Andre Agassi, ist ein armenisch-stämmiger US-amerikanischer Tennisspieler
- 29. April: Uma Thurman, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Mai: Stanisław Mucha, polnischer Dokumentarfilmregisseur
- 4. Mai: Karla Homolka, Serienmörderin
- 5. Mai: Olimpiada Wladimirowna Iwanowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 8. Mai: Carsten Müller, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 8. Mai: Luis Enrique Martinez Garcia, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 9. Mai: Sybille Waury, deutsche Schauspielerin
- 11. Mai: Harold Ford Jr., US-amerikanischer Politiker
- 16. Mai: Gabriela Sabatini, argentinische Profi-Tennisspielerin
- 20. Mai: Andreas Walzer, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 21. Mai: Brigita Bukovec, slovenische Leichtathletin und Olympionikin
- 22. Mai: Naomi Campbell, ehemaliges britisches Fotomodell
- 24. Mai: Bo Hamburger, dänischer Radrennfahrer
- 26. Mai: Nobuhiro Watsuki, Mangaka
- 27. Mai: Joseph Fiennes, britischer Schauspieler
- 27. Mai: Michele Bartoli, italienischer Radrennfahrer
- 2. Juni: Georgi Donkow, BulgareFußballspieler
- 2. Juni: Dr. Ring-Ding, deutscher Ska- und Reggae-Künstler
- 3. Juni: Peter Tägtgren, skandinavischer Metal-Musiker, Komponist und Produzent
- 4. Juni: Mark Kirchner, ehemaliger Biathlet
- 4. Juni: Deborah Compagnoni, italienische Skirennläuferin
- 4. Juni: Izabella Scorupco, polnisch-schwedische Schauspielerin und Sängerin
- 4. Juni: Richie Hawtin, Techno-Musikproduzent
- 6. Juni: Jens Bogner, deutscher Sänger
- 7. Juni: Cafu, brasilianischer Fußballer
- 7. Juni: Mike Modano, Eishockeyspieler in der NHL
- 12. Juni: Gordon Michael Woolvett, kanadischer Schauspieler
- 13. Juni: Barry Pinches, englischer Snookerspieler
- 13. Juni: Mikael Ljungberg, schwedischer Ringer († 2004)
- 15. Juni: Leah Remini, US-amerikanische Schauspielerin
- 16. Juni: Phil Mickelson, US-amerikanischer Profi-Golfspieler
- 19. Juni: Rahul Gandhi, indischer Politiker und Mitglied das indischen Parlaments
- 19. Juni: Quincy Watts, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Juni: Andrea Nahles, deutsche Politikerin
- 23. Juni: Henri Fuchs, deutscher Fußballspieler
- 23. Juni: Yann Tiersen, Komponist und Musiker aus Frankreich
- 24. Juni: Barbara Lesjak, Politikerin
- 24. Juni: Glenn Medeiros, US-amerikanischer Popmusiker
- 25. Juni: Sven Stricker, deutscher Hörspielregisseur
- 25. Juni: Erki Nool, estnischer Leichtathlet
- 27. Juni: Régine Cavagnoud, eine französische Skirennläuferin († 2001)
- 28. Juni: Ghostface Killah, US-amerikanischer Rapper
- 29. Juni: Melanie Paschke, deutsche Leichtathletin
- 2. Juli: Holger Gaißmayer, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Detlef Soost, deutscher Musiker, Tänzer und Choreograf
- 2. Juli: Sven Thiemann, deutscher Schauspieler
- 2. Juli: Derrick Adkins, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 6. Juli: Tobias Abstreiter, deutscher Eishockeyspieler (Stürmer)
- 6. Juli: Christer Fursth, SchwedeFußballspieler
- 7. Juli: Guido Fulst, deutscher Olympiasieger und Weltmeister im Radsport
- 7. Juli: Erik Zabel, deutscher Radrennfahrer
- 8. Juli: Todd Martin, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 8. Juli: Beck Hansen, US-amerikanischer Sänger
- 9. Juli: Ilmārs Bricis, lettischer Biathlet
- 10. Juli: Jason Orange, Mitglied der Popgruppe Take That
- 10. Juli: Helen Sjöholm, schwedische Sängerin
- 11. Juli: Justin Chambers, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. Juli: Andrej Tiwontschik, deutscher Leichtathlet
- 13. Juli: Glenn Corneille, niederländischer Jazz- und Pop-Pianist († 2005)
- 13. Juli: Roman Dostál, tschechischer Biathlet
- 16. Juli: Pjotr Alexandrowitsch Klimow, russischer Komponist und Dichter
- 17. Juli: Altin Rraklli, albanischer Fußballspieler
- 22. Juli: Leonore Capell, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Thea Dorn, Dt. Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin
- 23. Juli: Charisma Carpenter, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juli: Carl-Christian Dressel, deutscher Politiker und Mitglied des Bundestages
- 25. Juli: René Meyer, deutscher Journalist
- 27. Juli: Birgitta Weizenegger, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 30. Juli: Christopher Noland, britisch-US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
- 1. August: David James, englischer Fußballspieler
- 1. August: Fabio Casartelli, italienischer Radrennfahrer († 1995)
- 2. August: Kevin Smith, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler
- 3. August: Masahiro Sakurai, japanischer Game Designer
- 5. August: Dennis Schmidt-Foß, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. August: Gabriela Zingre-Graf, Schweizer Skirennläuferin
- 6. August: Arne Zank, deutscher Musiker
- 6. August: M. Night Shyamalan, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 9. August: Mirjam Unger, Hörfunkmoderatorin und Regisseurin
- 13. August: Alan Shearer, englischer Fußballspieler
- 15. August: Chris Byrd, US-amerikanischer Boxer
- 16. August: Saif Ali Khan, indischer Schauspieler
- 17. August: Jim Courier, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 18. August: Cédric Vasseur, französischer Radrennfahrer
- 20. August: John Carmack, Programmierer,Spielentwickler
- 21. August: Erik Dekker, niederländischer Radrennfahrer
- 22. August: Ricco Groß, deutscher Biathlet
- 22. August: Nadir Vassena, Schweizer Komponist Neuer Musik
- 22. August: Tímea Nagy, ungarische Degen-Fechterin
- 23. August: Brad Mehldau, US-amerikanischer Jazzpianist
- 23. August: River Phoenix, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker († 1993)
- 24. August: Michael Roth, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Matthias Opdenhövel, deutscher Fernsehmoderator
- 25. August: Alexander Bade, deutscher Fußballspieler
- 25. August: Claudia Schiffer, Fotomodell
- 25. August: Robert Horry, US-amerikanischer Basketballspieler
- 26. August: Mark Benecke, deutscher Kriminalbiologe
- 27. August: Peter Ebdon, englischer Profi-Snooker-Spieler
- 27. August: Kelly Trump, Pornodarstellerin
- 31. August: Rania von Jordanien, Königin von Jordanien
- 31. August: Arie van Lent, niederländisch-deutscher Fußballspieler
- 3. September: Gareth Southgate, englischer Fußballspieler
- 4. September: Daisy Dee, Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 6. September: Stéphane Guivarc'h, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 6. September: Macy Gray, US-amerikanische Sängerin
- 10. September: Julie Halard-Decugis, erfolgreiche, ehemalige französische Tennisspielerin
- 14. September: Matthias Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 14. September: Francesco Casagrande, italienischer Radrennfahrer
- 18. September: Didier Rous, französischer Radrennfahrer
- 18. September: Daniel Steiner, Musiker (Violoncellist) († 2002)
- 19. September: Takanori Nishikawa, japanischer Pop-Musiker
- 19. September: Victor Williams, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. September: Marc-Kevin Goellner, deutscher Tennisspieler
- 23. September: Franz Almer, österreichischer Profifußballspieler
- 23. September: Ani DiFranco, eine US-amerikanische Songwriterin
- 24. September: Karen Forkel, deutsche Leichtathletin
- 24. September: Lupus Shaun, Fotograf und Künstler
- 27. September: Tamás Bódog, ungarischer Profi-Fußballspieler
- 29. September: Emily Lloyd, britische Schauspielerin
- 1. Oktober: Moses Kiptanui, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 2. Oktober: Klaus Schmeh, deutscher Sachbuchautor und Informatiker
- 2. Oktober: Badly Drawn Boy, britischer Musiker und Songwriter
- 4. Oktober: Olga Sergejewna Kusenkowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 8. Oktober: Matt Damon, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Oktober: Annika Sörenstam, schwedische Golf-Spielerin
- 9. Oktober: Savannah, US-amerikanische Pornodarstellerin († 1994)
- 10. Oktober: Matthew Pinsent, britischer Ruderer
- 10. Oktober: Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 10. Oktober: Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 10. Oktober: Corinna May, deutsche Sängerin
- 12. Oktober: Julian Andretti, ist ein US-amerikanischer Pornostar
- 12. Oktober: Charlie Ward, US-amerikanischer Basketball- und Footballspieler
- 14. Oktober: Olav Gutting, deutscher Politiker
- 14. Oktober: Pär Zetterberg, schwedischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Pernilla Wiberg, schwedische Skirennläuferin
- 16. Oktober: Vincent Rijmen, belgischer Kryptologe
- 16. Oktober: Mehmet Scholl, deutscher Fußballspieler
- 16. Oktober: Holger Krahmer, deutscher Politiker
- 19. Oktober: Nouria Mérah-Benida, algerische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Oktober: Chris Kattan, US-amerikanischer Comedian
- 22. Oktober: Anne Debet, französische Datenschutzexpertin
- 23. Oktober: Jasmin St. Claire, Wrestlerin, Fotomodell und Pornodarstellerin
- 28. Oktober: Jamal Ahmidan, einer der mutmaßlichen Täter der Madrider Zuganschläge († 2004)
- 29. Oktober: Edwin van der Sar, niederländischer Fußballspieler
- 29. Oktober: Jan Plewka, Sänger der Hamburger Rockband Selig
- 30. Oktober: Xie Jun, chinesische Schachspielerin
- 31. Oktober: Karlheinz Pflipsen, deutscher Fußballspieler
- 3. November: Hiroki Endo, japanischer Mangaka
- 3. November: Andrzej Juskowiak, polnischer Fußballspieler
- 4. November: Steven Merting, Schauspieler
- 4. November: Sean John Combs, US-amerikanischer Rapper
- 6. November: Joyce Chepchumba, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. November: Ethan Hawke, US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller
- 7. November: Marc Rosset, Schweizer Tennisspieler
- 7. November: Morgan Spurlock, US-amerikanischer Regisseur, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor
- 8. November: Uwe Stäglin, deutscher Politiker
- 8. November: Johann Mühlegg, deutscher Wintersportler (hauptsächlich Skilanglauf)
- 8. November: Lolo Ferrari, französische Pornodarstellerin und Sängerin († 2000)
- 10. November: Danutė Jočienė, litauische Richterin
- 12. November: Frank Schwabe, deutscher Politiker und MdB
- 13. November: Rebecca Immanuel, deutsche Schauspielerin
- 15. November: Uschi Disl, deutsche Biathletin
- 15. November: Jack Ingram, US-amerikanischer Country-Musiker
- 17. November: Silvana Koch-Mehrin, deutsche Politikerin
- 17. November: Mark Gillespie, Gitarrist und Sänger
- 18. November: Anna Loos, deutsche Schauspielerin
- 18. November: Peta Wilson, Model und australische Schauspielerin
- 19. November: Tanja Jonak, deutsche Schlagersängerin
- 19. November: Ayse Polat, deutsch-türkische Filmregisseurin
- 20. November: Nicole de Boer, kanadische Schauspielerin
- 20. November: Q-Tip, Rapper
- 20. November: Matt Blunt, US-amerikanischer Politiker
- 23. November: Karsten Müller, deutscher Schachspieler
- 23. November: Christoph Mory, deutscher Schauspieler
- 24. November: Paul Laciga, Schweizer Beachvolleyball-Spieler
- 27. November: Monika Aeijae, schwedische Skirennläuferin
- 2. Dezember: Alexander Cejka, deutscher Golfer
- 3. Dezember: Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Klagenfurt und Hasselt erhalten das Stadtrecht.
- Stockholm wird gegründet
- Der Große Buddha von Kamakura wird errichtet.
- Gründung der Stadt Chania anstelle des antiken Kydonia auf Kreta.
- Erste urkundliche Erwähnung von Königsbach.

Geboren


- - Johann I. Herzog von Brabant († 1294)
- 25. März - Konradin von Hohenstaufen, Herzog von Schwaben und letzter Staufer

Gestorben


- 6. März - Rosa von Viterbo, katholische Mystikerin (
- 1233)
- 31. Mai - Ferdinand III. (Kastilien), war als Ferdinand II. König von Kastilien und als Ferdinand III. König von Spanien (
- 1199)
- 1. August - Giovanni Piano Carpini, italienischer Forschungsreisender (
- 1182)
- 29. Juni König
- König Abel von Dänemark (ermordet). ko:1252년

Johannes der Täufer

und Gregor dem Großen auf einem Bild von Andrea Mantegna (1459)]] Johannes der Täufer (hebräisch Jochanan ben Sacharja) ist eine der zentralen Figuren des Mandäismus, des Christentums und der Evangelien. In der katholischen Kirche hat der 24. Juni (Johanni) als Gedenktag der Geburt Johannis des Täufers den Rang eines Hochfestes. In Skandinavien und im Baltikum wird der Tag in Verbindung mit dem Mittsommerfest festlich begangen. Einige Bauernregeln (Lostag) leiten sich vom Johannitag ab. Im deutschsprachigen Raum ist als Referenz an Johannes den Täufer der Vorname Johannes oder Johann Baptist gebräuchlich. Sein Einfluss betraf jedoch nicht nur das Christentum. Er hatte zahlreiche Anhänger im jüdischen Volk, nicht nur in Israel, sondern auch in der jüdischen Diaspora. Auch im Koran wird er erwähnt, und Flavius Josephus berichtet von ihm. Die Religionsgemeinschaft der Mandäer sieht in ihm ihren wichtigsten Reformator. Lange Zeit wurden sie daher sogar als Johannes-Christen bezeichnet.

Johannes der Täufer in biblischen Quellen

Johannes der Täufer war der Sohn des jüdischen Priesters Zacharias und der Elisabet. Seine Mutter war eine Verwandte von Maria, Mutter von Jesus Christus. Johannes ist die einzige Figur außer Jesus, über die in den Evangelien eigenständige Berichte zu finden sind. In der ausführlichen Geburtsgeschichte (Lk 1, 5-25, 57-80) wird Zacharias die Geburt seines Sohnes durch einen Engel angekündigt. Zacharias schenkt dem jedoch keinen Glauben und wird deshalb bis zur Geburt Johannes' mit Stummheit geschlagen. Nach seiner Heilung spricht er das Gebet, das als Benedictus bekannt wird. Wie Samuel und Simson war Johannes ein Nasiräer, der keinen Wein trank, seine Haare nicht schnitt und vom Geist Gottes erfüllt war (Num 6,1-4). Johannes lebte als Einsiedler in der Wüste. Sein Auftreten erinnert an den Propheten Elias. Er wird geschildert als ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel tragend und von Heuschrecken und wildem Honig lebend. Der Zeitpunkt seines öffentlichen Auftretens ist im Lukasevangelium (Lk 3,1f) durch die Regierungsjahre verschiedener Herrscher datiert, nach unserer Zeitrechnung auf das Jahr 29. Er predigte in der Gegend um den Jordan. Der Inhalt seiner Predigt war Tut Buße, denn das Reich Gottes ist nahe herangekommen und hatte eine deutliche ethische Dimension: er verlangte von den Leuten eine konkrete Veränderung ihres Handelns, auf ihre persönliche Situation bezogen (Lk 3,10-14). Er taufte die Menschen, die sich aufgrund seiner Predigt bekehrten, nach einem öffentlichen Sündenbekenntnis im Jordan als Zeichen der Sündenvergebung. Alle Evangelien berichten, dass auch Jesus Christus sich von Johannes taufen ließ (Taufe des Herrn). Johannes gewann zahlreiche Anhänger im Volk, gemäß Berichten des Neuen Testaments gehörten auch einige spätere Jünger von Jesus dazu, namentlich genannt wird Andreas (Joh 1,40). Die Apostelgeschichte berichtet von Johannesanhängern in Alexandria (Apollos, Apg 18,24f) und Ephesus (Apg 19,1-7). Jesus predigte auch über Johannes als letzten Propheten des alten Bundes. Andererseits geriet er durch seine radikale Predigt in Konflikt mit Pharisäern und Sadduzäern und mit Herodes Antipas, der mit Herodias, der Frau seines Bruders, in einem ehebrecherischen Verhältnis lebte. Als Johannes dies anprangerte, ließ Herodes ihn gefangensetzen. Da er den Einfluss des angesehenen Propheten fürchtete (oder nach anderen Berichten aus eigenem Respekt), rührte er dessen Leben zunächst nicht an. Durch den Einfluss von Herodias, die ihre Tochter Salome vor ihm tanzen ließ, ließ er Johannes schließlich enthaupten (Mt 14,1-12, Mk 6,14-29).

Johannes der Täufer in der Kirche

Mk Johannes gilt in der katholischen und orthodoxen Kirche, nach Maria, als der zweitbedeutendste Heilige und Vorbild des Asketentums. Neben Maria und Joseph ist er der einzige Mensch, dem Jesus sich (bei seiner Taufe) freiwillig unterwirft. Der Gedenktag von Johannes dem Täufer ist der 24. Juni, der Johannistag, der in der katholischen Kirche als Hochfest begangen wird und um den sich zahlreiche Bräuche ranken. Dieser Tag ist als Geburtstag des Johannes zu verstehen, nicht wie bei den meisten anderen Heiligen als Todestag. Das Datum leitet sich daher ab, dass Johannes nach dem Lukasevangelium sechs Monate älter als Jesus war; so wurde der Johannistag auf sechs Monate vor Weihnachten gelegt. Auch seiner Enthauptung ist ein Gedenktag gewidmet (29. August), der jedoch wesentlich geringere Bedeutung hat als das Geburtsfest. Seine Attribute in der Ikonographie sind das Fellgewand, das Spruchband „Ecce Agnus Dei“, der Kreuzstab oder ein Lamm. Teilweise wird er verhärmt-asketisch, mit langen Haaren und mit Flügeln dargestellt, um seine engelsgleiche Lebensweise zu betonen. Als Johannesknabe erscheint er häufig zusammen mit dem etwa gleichaltrigen Jesusknaben und Maria. Johannes der Täufer erscheint auf der Ikonostase in orthodoxen Kirchen in der Regel an zentraler Stelle als Teil der Deësis, oder direkt rechts neben der zentralen Christus-Ikone, Maria mit Kind links von Christus. Einige andere Orthodoxen Kirchen stellen jedoch statt Johannes den hl. Nikolaus von Myra an dieser Stelle dar. Taufkapellen sind meist Johannes dem Täufer geweiht. Taufkapelle Als „Johannesschüssel“ werden seit dem Mittelalter verbreitete Darstellungen mit dem Haupt des Hl. Johannes d. Täufers auf einer Schüssel bezeichnet. Sie wurden besonders bei Kopfleiden vom Volk verehrt und wurden in Hospitälern oft zur Schmerzlinderung herumgereicht.

Wirkung des Johannes-Stoffes in der Literatur und Dramatik

Johannes der Täufer und die mit ihm in Verbindung stehenden Figuren und Stoffe, namentlich Herodes, Herodias und Salome waren von großem Einfluss in der Literatur, Dramatik und Musik, so z.B. für das Drama Oscar Wildes „Salome“ und die darauf aufbauende Oper gleichen Namens von Richard Strauss, sowie die Erzählung „Herodias“ von Gustave Flaubert, auf der das Libretto für Jules Massenets „Herodiade“ beruht.

Einflüsse Johannes des Täufers in der Freimaurerei

Der Gedenktag des Johannes des Täufers, der Johannistag, ist zugleich das Bundesfest der weltweiten Johannislogen der Freimaurer, die an seinem Geburtstag in den sogenannten „Blauen“ Logen häufig außerdem ein besonders festliches Ritual durchführen. Johannes der Täufer war und ist heute noch der Schutzpatron der Bauhütten, speziell der Steinmetze.

Siehe auch


- Johannes

Weblinks


-
- [http://leo.skyar.com/johann.htm Bildbeschreibung zu „Johannes der Täufer“ von Leonardo da Vinci] Kategorie:biblische Person neues Testament Kategorie:Mann Kategorie:Heiliger Kategorie:Freimaurerei ja:洗礼者ヨハネ ko:세례자 요한

Burgbrohl

] Burgbrohl ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Brohltal im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie hat 3.323 Einwohner und eine Fläche von 10,62 km². Die Gemeinde Burgbrohl besteht aus den 3 Ortsteilen Burgbrohl, Lützingen (ehemals Oberlützingen) und Weiler (incl. Neu-/ u. Alt-Buchholz).

Geschichte

Zum ersten mal taucht Burgbrohl urkundlich im Mittelalter auf, als Volcoldus von Brule 1093 bzw. 1112 als Zeuge in der Gründungsurkunde des Klosters Maria Laach durch den Pfalzgrafen Heinrich II. genannt wurde. Möglicherweise hatten Herren von Brule als Beamte des vom Kaiser eingesetzten Gaugrafen einen befestigten Hof auf dem Burgberg und überwachten die strategische Stelle der sich kreuzenden Wege im Tal. Ihre Bedeutung muß zugenommen haben, denn in einer Urkunde von 1289 wird schon von einem Schloß gesprochen. Im Jahre 1338 "trugen die Herren von Brohl mit Turm, Pforte, Vorburg mit dem Gericht im Tal und um die Burg dem Markgrafen Wilhelm von Jülich zu Lehen auf". Die Lehenstätigkeit hat bis zur völligen Neuordnung durch die Franzosen 1794 gedauert. Elsa von Brohl gestattete im Jahre 1471 dem Erzbischof von Trier ein Öffnungsrecht zur Burg Brohl für dessen Lebenszeit. Da Elsa von Brohl die letzte ihres Geschlechtes war, wurde das Erbe laut ihrem Testaments auf die Familien Winnenburg, Elz und Braunsberg aufgeteilt. Die entstehenden Streitigkeiten ziehen sich fast 100 Jahre hin, bis gegen 1560 die Familie von Braunsberg die Burg an sich brachte und am 3. März 1563 Wilhelm von Braunsberg von Herzog Wilhelm von Jülich mit der Herrschaft erneut belehnt wurde. Als am Ende des 17. Jh. franzözische Truppen Westdeutschland zeitweise besetzt hatten, wurde das Schloß Burgbrohl bei deren Rückzug gleichzeitig mit den Burgen Olbrück, Rheineck und Sinzig in dern Nacht zum 01. Mai 1689 durch Brand vernichtet. Der Neuaufbau des Schlosses und die Anfang des 18. Jh. erfolgte Hochzeit des Kasper Franz von Bourscheidt mit Isabella Gräfin von Schaesberg führten zu einer Blütezeit der Herrschaft. Relativ schnell wurde das Schloß in den Jahren 1709/10 wieder aufgebaut, und 1731 folgte der Bau einer neuen Kellnerei. Zur gleichen Zeit wurde von dem energischen Kasper Franz von Bourscheidt und seinem Sohn Franz Karl die Wirtschaft in der Herrschaft entscheidend gefördert; 1768 erfolgte der Neubau der Nonnsmühle, der Traßabbau wurde intensiviert, Basaltbrüche wurden eröffnet. Gleichzeitig schwelte der Streit mit der Probstei Buchholz über Wasser-, Fischerei- und Jagdrechte. Die durch den ehrgeizigen Kellner und Pastor Johann Michael Sieglohr auf die Spitze getriebenen Grundstücksstreitigkeiten dauerten Jahrzehnte an. Große Veränderungen traten ein, als im Oktober 1794 die französischen Revolutionstruppen, von Bonn kommend, das Gebiet besetzten. Die Zeit der Zugehörigkeit zu Frankreich brachte nicht nur den Wegfall der herrschaftlichen und geistlichen Vorrechte, sondern auch eine vollkommene Neuordnung der Verwaltung. Im neu errichteten Kanton Andernach erhielt Burgbrohl den Sitz einer Mairie für das mittlere Brohltal. Bei der Übernahme der Rheinlande durch Preußen folgte die Bildung eines Amtes Burgbrohl mit den Gemeinden Kell, Wassenach, Glees, Wehr, Brenk, Galenberg, Niederoberweiler, Nieder- und Oberlützingen . Im Laufe des 19. und 20. Jh ist die Entwicklung des Ortes sehr eng mit der Gründung der verschiedensten Industriebetriebe verbunden. Grundlage für alle Industriezweige waren bis in unser Jahrhundert die Bodenschätze, die wiederum zum größten Teil ihren Ursprung in der vergangenen und noch andauernden vulkanischen Tätigkeit haben. Der Traßabbau wurde erst wieder im 17. Jh. aufgenommen, und zwar auf Initiative der Holländer, die diesen wertvollen Rohstoff für ihre Wasserbauten wiederentdeckten. Sie installierten im Brohltal die ersten Traßmühlen. Mitte des 18. Jh. waren in den Gruben des Brohltal über 300 Arbeiter beschäftigt. In dieser Zeit wurden auch die Basaltbrüche im Weyerbusch und in der Mauerlay eröffnet. Eine neue Größenordnung erreichten die wirtschaftlichen Aktivitäten durch die Aufnahme der Produktion von Farben mit Hilfe der Kohlensäure einer neuerrichteten Fabrik durch die Firma Gebrüder Rhodius. Ende des vergangenen Jahrhunderts gab es hektische Anstrengungen im Brohltal, um in den Besitz von Kohlesäurequellen zu gelangen. Heute wird besonders durch die Firma Air liquide die Kohlensäure der Burgbrohler Quelle zur Herstellung reiner Kohlensäure in trockener Form gewonnen. In den letzten Jahrzehnten hat die Firma Gebrüder Rhodius neben der Erzeugung von Trennscheiben die Herstellung von Getränken aufgenommen. Aus der Lage im einer der Quell- und Kohlensäurereichsten Gegenden resultierte auch das Vorhandensein von anderen Industriezweigen in diesem Bereich: Ein weiterer Großarbeitgeber ist die HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH, die seit 1979 Kontrollgeräte (z. B. Leerflascheninspektoren und Etikettiermaschen) besonders für die Getränkeindustrie von Burgbrohl aus weltweit vertreibt. Gerade aufgrund dieser großen wirtschaftlichen Aktivität in Burgbrohl und dem umliegenden Brohltal kann man in Burgbrohl den schönsten, in Fachwerkbauweise ausgeführten, Bahnhof der 1901 eröffneten Brohltal-Schmalspureisenbahn bewundern.

Die Kaiserhalle

Der besondere Grund, die Kaiserhalle in dieser Form als freitragende Kuppelhalle zu bauen, war für den Baumeister Wilhelm Bell die Notwendigkeit, den Nachweis zu führen, dass man auch für extreme Belastungen lokale Baustoffe wie Kalkstein, Lavasand und Traß benutzen kann. In einer Zeit vor der Jahrhundertwende, als der Zement seinen Siegeszug angetreten hatte und damit der Traßabbau im Brohltal immer weiter abnahm, schien ein solcher Beweis erforderlich. Die aufregende Baugeschichte beginnt mit der Nichtgenehmigung der Baupläne durch die Behörden. Es folgt ein schneller Bau in nur drei Monaten ohne Genehmigung, letztendlich Erhalt der Bauerlaubnis durch das Veraltungsgericht und glanzvolle Einweihung am 4. September 1896, dem Sedanstag. Nach langen Jahren mit glanzvollen Festen setzt ein Verfall ein, der in der Benutzung als Garage fast seinen Abschluß gefunden hätte. Es folgte die kaum noch erhoffte Rettung durch eine Restaurierung zwischen 1980 und 1984, wobei sich der Bürgerverein Burgbrohl große Verdienste erwarb. Die Kaiserhalle ist als Ball- und Theatersaal konzipiert und erhebt sich auf einem Bruchsteinfundament in Halbkugelform mit 10 m Höhe und 20 m Durchmesser. Der umbaute Raum ohne Nebenbauten beträgt über 3000 cbm. Die Kuppelkonstruktion besteht aus einer zunehmend dünner werdenden (50 bis 30 cm) Leichtbetonschale. In der Baugeschichte gibt es kein früheres Beispiel für den Einsatz dieser damals völlig neuen Baustoffkombination bei der Überwölbung einer derart großen Fläche ohne jede Bewehrung. Da zu dieser Zeit eine statische Berechnung noch nicht durchgeführt werden konnte, war der Baumeister bei der Dimensionierung aller Bauteile auf Erfahrung und Gefühl angewiesen. Erst eine später von der Technischen Hochschule Berlin durchgeführte Berechnung brachte die Bestätigung der vorgenommenen Maßnahmen. Im oberen Drittel besteht die Kuppel aus kalkgebundenen Bimssteinen, vermutlich wegen der beim Einschalen auftretenden Schwierigkeiten. Am Scheitel befindet sich eine Öffnung mit einem Durchmesser von 4,50 m, die durch einen verankerten Eisenring gehalten wird. Auf ihr befindet sich die einzige natürlich Lichtquelle für den Innenraum. Der Innenraum hat eine runde Tanzfläche und bietet über 500 Gästen Platz.

Daten


- Postleitzahl: 56659
- Kfz-Kennzeichen: AW

Weblinks


- [http://www.burgbrohl.de Homepage von Burgbrohl]
- [http://www.brohltalklinik.de Brohltalklinik]
- [http://www.rhodius.de/ Homepage von Rhodius]
- [http://www.heuft.com/ Homepage der HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH] Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz

Brohltalbahn

Die Brohltalbahn ist eine Schmalspurbahn im Brohltal zwischen Brohl am Rhein, Engeln und Kempenich in der Eifel.

Geschichte

Gebaut wurde die Brohltalbahn ab dem Jahr 1896. Bei der Eröffnung am 14. Januar 1901 reichte die Strecke bis Engeln. Ein Jahr später, am 7. Januar 1902 wurde die restliche Strecke bis Kempenich freigegeben. Die Bahnstrecke diente vorwiegend dem Abtransport von Bodenschätzen und Vulkangestein (Tuff) aus dem Brohltal. Der Abschnitt von Oberzissen nach Engeln (mit Unterbrechnung von 40 m in Brenk) war für den Betrieb mittels Zahnstange (System Abt, 2 Lamellen) ausgerüstet. Das Zahnstangensystem wurde um 1934 abgebaut. In Brohl findet man auch im Übergangsbereich zur (normalspurigen) Strecke der Deutschen Bahn Dreischienengleise. 1974 wurde der Abschnitt von Engeln nach Kempenich stillgelegt und abgebaut. Heute wird die Bahn z. T. touristisch als "Vulkan-Express" genutzt. Zum Einsatz kommen sowohl Triebwagen als auch Züge mit Dampf- und Dieselloks. Auf dem Streckenabschnitt Brohl-Umladebahnhof - Brenk wird der Güterverkehr abgewickelt. Transportiert wird der dort abgebaute Phonolith, ein Rohstoff für die Herstellung von Glas, an den Rhein zur Verladung auf Binnenschiffe oder Lastkraftwagen. Eigentümer der Brohltalbahn war zunächst die Brohlthal-Eisenbahn-Gesellschaft, deren Aktien zu 100% in der Hand der Westdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft lagen, die auch den Betrieb bis etwa 1925 führte. Später übernahmen die Kreise Ahrweiler und Mayen sowie die örtliche Industrie das Kapital. Die Brohltalbahn unterhielt bis vor einigen Jahren zudem ein umfangreiches Busstreckennetz.

Daten


- Spurweite: 1000 mm (Meterspur) und vom Umlade Bf bis Brohl Hafen Bf zusätzlich 1435 mm (Regelspur).
- Streckenlänge bis 01. Oktober 1974: 23,83 km
- Streckenlänge ab 01. Oktober 1974: 17,750 km (Streckenende), heute noch im Museumsbetrieb
- Streckenlänge von Abzweig-Weiche 1 (18,450 km) - Weibern Gbf (18,75 km): 0,425 km

Streckenbeschreibungen

Strecke Brohl - Engeln - Kempenich

Die Landschaftlich reizvolle Eisenbahnstrecke besitzt in ihrem Verlauf einige bauliche Besonderheiten. Zu ihnen gehören zwei gemauerte Viadukte, verschiedene Kastenbrücken, sowie ein Tunnel von 97,00 m Länge. Zwischen Oberzissen und Engeln überwindet die Bahn eine Steilrampe mit einer Steigung von 1:20. Der Abschnitt gehört zu den steilsten schmalspurigen Adhäsionsbahnen in Deutschland mit 1000 mm Spurweite, die ohne Zahnstangensystem betrieben wird.

Strecke Brohl Bf - Brohl Umladebahnhof

Strecke Brohl Umladebahnhof - Brohl Hafen Bf

Diesellokomotiven D 1 D 2 D 3 Z-gestellt D 4 (heute RhB Gm 4/4) D 5 seit 1998 in HU Dieseltriebwagen VT 30, ehemalige und richtige Bezeichnung:VT 53

Weblinks


- [http://www.brohltalbahn.de Homepage der Brohltal-Eisenbahn]
- [http://www.brohltalbahn-fotos.de/ Brohltalbahn-Fotos]
- [http://www.11sm.de/ Wiederinbetriebnahme der Schmalspur-Mallet-Dampflokomotive 11sm der Brohltalbahn] Kategorie:Bahnstrecke Kategorie:Verkehr (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Schmalspurbahn Kategorie:Spurweite 1000 mm

Schweppenburg

Die im unteren Teil des Brohltals in der Gemarkung Niederlützingen stehende Schweppenburg erhielt ihre heutige Gestalt durch einen Umbau in den Jahren 1637 bis 1639 unter Bertram von Metternich. Als Burg wird sie allerdings bereits 1365 erstmals erwähnt. Zusammen mit der heute noch arbeitenden Mosenmühle gerät sie als kurkölnische Lehen im Jahre 1377 in den Besitz des Andernacher Schöffen Arnold von Schweppenburg. Die Burg befindet sich heute im Besitz der Familie Geyr von Schweppenburg. Die Burganlage ist im Jahr 1785 niedergelegt worden. Kategorie: Burg in Rheinland-Pfalz

Brohl

Brohl bei Mayen ist ein Ort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Er hat 383 Einwohner und eine Fläche von 5,88 km². Die Koordinaten des Ortes ind .

Daten


- Postleitzahl: 56754
- Kfz-Kennzeichen: COC

Siehe auch

Brohl-Lützing

Weblinks


- [http://www.ngw.nl/int/dld/b/brohl.htm Wappen Brohl] Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz

Mayen

Mayen ist eine Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) in der Vulkaneifel (Osteifel) mit 19.493 Einwohnern (Stand: 31. 12. 2004) auf einer Fläche von ca. 58 km². Eingemeindet sind die Orte Alzheim (Allenz und Berresheim), Kürrenberg, Hausen-Betzing, Hausen und Nitztal. Mayen ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Vordereifel. Mayen setzt sich aus den Stadtteilen Alzheim, Hausen, Kürrenberg und Nitztal zusammen.

Geografie

Westlich sowie nördlich und südwestlich von Mayen erhebt sich in einer Geländestufe die Eifel. Östlich öffnet sich die Landschaft zum flach auslaufenden Koblenz-Neuwieder-Becken, das wiederum in den Nordteil Pellenz und den Südteil Maifeld unterteilbar ist, die landläufig noch zur Eifel gerechnet werden. Daher kommt die Bezeichnung "Mayen, das Tor zur Eifel". Das kleine Flüsschen Nette (Mittelrhein) durchfließt die Stadt von der Eifel kommend in Richtung Weißenthurm am Rhein.

Geschichte

Bereits in der römischen Zeit war Mayen ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Hier waren von dem Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter Töpfereien angesiedelt, deren Produkte in ganz Mitteleuropa verbreitet wurden. Eine noch ältere - vorgeschichtliche - Nutzung erfuhren die Steinbrüche im Umfeld, deren Basalt in Mayen zu Mühlsteinen und deren Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Diese Sarkophage fanden sich mit bedeutenden gläsernen Beigaben auf dem Gräberfeld (heute im Museum auf der Genovevaburg). Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmalig urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch "magos") bezeichnet. Im 8. Jahrhundert ist die Sage der Genoveva angesiedelt, die Mayen als Regierungssitz des Pfalzgrafen Siegfried nennt. Mayen wurde erstmals urkundlich erwähnt 1041 und bekam 1291 die Stadtrechte durch Rudolf I. von Habsburg. Namentlich ist Mayen möglicherweise verwandt mit dem süd-östlich liegenden Maifeld, da Mayen im Mittelalter auch als Hauptstadt des Meiengaus bezeichnet wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, insbesondere bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und vom 2. Januar 1945, zu ca. 90 Prozent zerstört und erst nach besonderer Abstimmung wurde der Wiederaufbau beschlossen. Bis 1973 war Mayen Kreishauptstadt des Landkreises Mayen (Kfz-Kennzeichen MY). Die Kreisverwaltung wurde dann nach Koblenz verlegt und der Kreis umbenannt in Landkreis Mayen-Koblenz mit dem neuen KFZ-Kennzeichen MYK, Koblenz behielt das Kennzeichen KO.

Infrastruktur


- Günstige Lage zwischen A 61 (Köln, Ludwigshafen) und A 48 (Trier, Koblenz).
- Eisenbahnanbindung: Andernach (Rheinschiene), Gerolstein über Transregio (Eifelquerbahn).
- Regelmäßige (stündliche) Buslinien von/nach Andernach/Neuwied und Koblenz, aber auch in die Eifel (nach Westen). Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.
- Einige Einkaufszentren und Gewerbegebiete (Autohäuser, 2 Elektonikfachmärke, 2 Schnellessketten, 3 bekannte Supermärkte, 3 bekannte Discounter, Sport- und Schuhfachgeschäfte, namhafte Tankstellen und Modegeschäfte, ein riesiger Möbelfachmarkt, 1 sehr bekannter Baumarkt sowie ein Eisen- und Inventarfachmarkt auf 2 km²) außerhalb von Richtung Koblenz kommend, schöne Innenstadt mit Fußgängerzone, Krankenhaus, Rettungsleitstelle.

Industrie

Basalt-, Schiefer-, Papierindustrie, Maschinenbau, Aluminium- und Kunststoffverarbeitung.

Sehenswürdigkeiten


- Genovevaburg aus dem 13. Jahrhundert - darin das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk,
- Pfarrkirche St. Clemens mit verdrehtem Turm (Wahrzeichen der Stadt, 1945 wiedererrichtet),
- Lapideapark des Mayener Bildhauersymposiums im Grubenfeld,
- Vulkaninfostation des Vulkanparks.
- Nicht weit entfernt im Nettetal: Schloss Bürresheim.
- Schwimm- und Erlebnissbad mit der längsten Hangverlegten Rutschbahn der Welt (Guiness Buch Eintrag)

Veranstaltungen


- Lukasmarkt: Jahrmarkt im Oktober mit einer Woche Fahrgeschäften (Karussels etc.) sowie (von der ursprünglichen Idee her) zwei Tagen Viehmarkt und Krammarkt (Weitere Infos siehe [http://www.mayen.de/deutsch/frameset-1-0-0-166.html hier]).
- Burgfestspiele: Mehrere Wochen im späten Frühjahr in denen im Innenhof der Genovevaburg jährlich unterschiedliche Theateraufführungen stattfinden.
- Internationaler Trödelmarkt Anfang Mai
- Stein- und Burgfest mit Handwerker- und Bauernmarkt am 2. September-Wochenende

Bildungseinrichtungen

In Mayen befinden sich die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHÖV Mayen) sowie zwei Gymnasien (Megina Gymnasium Mayen und Wirtschaftsgymnasium), eine Realschule (Albert-Schweitzer), zwei Hauptschulen (Hinter Burg, St. Veit), eine Berufsschule, mehrere Grundschulen, 2 Förderschulen, das [http://www.bienenkunde.rlp.de. Fachzentrum Bienen und Imkerei] und eine Dachdeckerfachschule.

Mayener Persönlichkeiten


- Balthasar Krems (Erfinder der Nähmaschine)
- Mario Adorf (Schauspieler, Schriftsteller)
- Winfried Schäfer (bekannter Fußballspieler bzw. Trainer)
- Christoph Böhr (CDU Politiker)
- Hans-Ludwig Schilling (Komponist)
- Axel Bertram (Polizeiinspektor)

Städtepartnerschaften

Die Partnerstädte von Mayen sind: Joigny in Frankreich, Godalming in England, Uherské Hradiště in Tschechien (dort gib es sogar eine neue "Straße der Stadt Mayen") und Cyabingo in Ruanda.

Sonstiges


- Die Regionalen TV Sender von Mayen sind TV Mittelrhein sowie MYK-TV.
- Der bekannteste Fussballverein der Stadt ist TUS Mayen. Dieser spielt in der Fussball Oberliga.
- Der älteste Fussballverein der Stadt ist der SV Rheinland Mayen. Dieser Verein hatte in den vierziger und fünfziger Jahren auch eine Boxabteilung. Hier lernte der Schauspieler Mario Adorf das Boxen.

Weblinks


- http://www.mayen.de
- http://www.deutsches-schieferbergwerk.de
- http://www.vulkanpark.com
- http://www.realschule-mayen.de Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz

Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz

Orte in Rheinland-Pfalz, siehe auch: Liste der Orte in Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Kategorie:Rheinland-Pfalz

Pirotecnia

La pirotecnia consta de dispositivos explosivos que generan flamas y chispas de colores al entrar en combustión. Estos dispositivos son conocidos como fuegos artificiales y son empleados en exhibiciones y festejos. ver:
- Toro de fuego (Ayerbe) Categoría:Explosivos ja:花火 ms:Bunga api

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Vasiliy Golosov
Vasiliy Ivanovich Golosov (Russian: Василий Иванович Голосов, died July 1943) was the best Soviet anti-sniper, reputed to have shot 70 snipers during World War II. 422 enemies were shot by him in total as of July, 1943.

See also

Other Soviet snipers during World War II
- Australia's major Internet Service Providers. Focusing primarily on ADSL-based Internet access, it is currently ranked Australia's third largest ISP. The company trades under a number of names such as ii, Froggy, ihug and OzEmail (the latter three being former ISPs purchased by iiNet).

History

iiNet was founded in 1993 by Michael Mal

Southall Norwood
Southall Norwood (or Southall-Norwood) was an Urban District Council in the Brentford parliamentary division of London, England, set up in 1894. Although the area it covered is now distributed among Southall and Norwood Green (th
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