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.midMIDI [] (engl.: musical instrument digital interface [] = „Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente“) ist ein Datenübertragungs-Protokoll zum Zwecke der Übermittlung, Aufzeichnung und Wiedergabe von musikalischen Steuerinformationen zwischen digitalen Instrumenten oder mit einem PC. Das MIDI-Protokoll wird von vielen Soundkarten in modernen Rechnern unterstützt.
Das Protokoll wurde zu Beginn der 1980er maßgeblich von Sequential Circuits und Roland entwickelt und erstmals 1983 auf der Namm-Show in Anaheim, USA, vorgestellt. Überwacht wird der Standard von der IMA (International MIDI Association).
Eine gute Vorstellung davon, was MIDI ist, und wie es funktioniert, gibt in allen Einzelheiten [http://music.northwestern.edu/links/projects/midi/expmidiindex.html Exploring MIDI (englisch)] oder [http://www.midiguide.de www.midiguide.de].
Das MIDI-Protokoll stellt keine Klänge dar, sondern besteht aus Befehlen zur Ansteuerung von digitalen Instrumenten oder einer Soundkarte. Dazu werden Befehle übermittelt, wie beispielsweise "Note-on" ("Schalte Ton ein"), "Note-off" (Schalte Ton aus), "Key velocity" (Anschlagstärke) und Tonhöhe. Diese Anweisungen werden an einen Klangerzeuger (z.B. Synthesizer) geschickt, der sie dann entsprechend in Klänge umsetzt. Umgekehrt kann man auch auf einem Keyboard spielen und die dabei entstehenden Befehle aufzeichnen.
MIDI stellt darüberhinaus auch eine ganze Reihe spezieller Befehle zur Verfügung, die beispielsweise dazu verwendet werden, Klänge umzuschalten oder Klänge mittels der Übermittlung der Daten von Knöpfen, Schaltern und Drehreglern zu beeinflussen. Ferner können Geräte über die Leitung sogenannte systemexklusive Meldungen, kurz SysEx, übertragen, die es z.B. gestatten können, ein Backup des Speicherinhaltes eines Gerätes anzufertigen oder in ein Gerät ein neues Betriebssystem zu laden.
Spielt man Musik auf einer MIDI-fähigen Tastatur und nimmt die MIDI-Signale auf, erhält man Dateien, die im Vergleich zur direkten Speicherung von Musik, bei der die Schallimpulse aufgezeichnet werden, wesentlich kleiner sind. Allerdings kann eine MIDI-Datei keine originalgetreue Wiedergabe gewährleisten, da der Klang beim Abspielen durch das Klangmodul bestimmt wird. So ist es beispielsweise möglich, eine Klavieraufnahme mittels MIDI mit einem Orgelklang abzuspielen. Insofern ist eine MIDI-Sequenz am ehesten mit einem Notenblatt vergleichbar, das dem Instrumentalisten (in diesem Vergleich dem elektronischen Musikinstrument) Informationen über Tonhöhen und Rhythmus vermittelt, aber die Interpretation ansonsten völlig offen lässt (bis hin zum verwendeten Instrument).
Das MIDI-Protokoll wurde ursprünglich für die gegenseitige Steuerung von digitalen Instrumenten wie Synthesizern, Samplern, Drumcomputern, Sound- und Audio-Karten, Effektgeräten (Hall, Echo, Equalizer usw.), sog. Controllern (wie Masterkeyboards, Drum-Pads, Fader-Boxen usw.) entwickelt, dann aber schnell für Personalcomputer adaptiert. Hardware-Sequenzer und Computer mit Sequenzerprogrammen (mittlerweile Audioproduktionssysteme) erlauben das Einspielen, Aufzeichnen, Bearbeiten und Ausgeben von MIDI-Daten.
Eine Pionierrolle auf diesem Gebiet spielte der Commodore C64, auf dem insbesondere die deutschen Softwareautoren Dr. Gerhard Lengeling und Karl Steinberg ihre ersten Sequenzer programmierten, die für die Namen C-LAB, Emagic und Steinberg stehen. Der Durchbruch für MIDI als Plattform für professionelle Musikproduktion ist jedoch verbunden mit dem Atari ST. Er war standardmäßig mit einer MIDI-Schnittstelle ausgestattet. Die Entwicklung wichtiger MIDI-Programme wie Cubase (Steinberg) oder Notator (Lengeling) begann auf dem Atari ST.
Heutzutage sind auch andere Rechnerplattformen (oft die "Nicht-Windows-Systeme") für die Musiker, die mit MIDI arbeiten, eine gute Wahl. In erster Linie Apple Macintosh, aber auch Commodore Amiga, Pegasos mit dem MorphOS (als eines der jüngsten Mitglieder der Computerplattformen) und Standard-PCs mit alternativen Betriebssystemen finden hierbei Verwendung.
Die heute meist verwendeten Sequenzerprogramme sind das bereits erwähnte Cubase, das - obwohl plattformübergreifend - mitlerweile vor allem auf PC-Rechnern Verbreitung findet, seinem pendant Logic, das auf Apple-Macintosh-Plattformen zu Hause ist. Daneben gibt es und viele weitere Lösungen wie Cakewalk, Ableton Live oder auch Reason
MIDI-Anschlüsse: MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-Thru
Es existieren drei verschiedene MIDI-Anschlüsse: MIDI-In, MIDI-Out und MIDI-Thru.
MIDI-In wird von einem Gerät zum Empfang verwendet.
MIDI-Out wird zum Senden verwendet.
MIDI-Thru schickt auf MIDI-In empfangene Signale weiter.
Physisch sind die Anschlüsse als fünfpolige DIN-Buchsen realisiert.
DIN-Buchsen
Will man mit einem Keyboard einen Synthesizer steuern, verbindet man MIDI-Out des Keyboards mit MIDI-In des Synthesizers.
Sollen mit einem Keyboard zwei Synthesizer (A und B) angesteuert werden, verbindet man MIDI-Out des Keyboards mit MIDI-In des einen Synthesizers A sowie MIDI-Thru des Synthesizers A mit MIDI-In des Synthesizers B.
Ein häufig anzutreffendes Szenario ist der Einsatz eines Computers mit entsprechender Software als Sequenzer sowie der Anschluss eines Keyboards oder elektronischen Pianos zum Einspielen der Noten und mehreren Synthesizern zur Klangerzeugung. Dabei wird üblicherweise das Keyboard mit MIDI-Out an MIDI-In des Computers angeschlossen, MIDI-Out des Computers mit den MIDI-In der Synthesizer, ggf. verkettet über MIDI-Thru.
Am PC kann man MIDI-In und -Out auch über den Gameport ansteuern. Das heißt, man schließt die beiden MIDI-Stecker (In, Out) mit einem Spezialkabel an den Gameport an. Der Gameport findet allerdings im professionellen Produktionsumfeld üblicherweise keine Verwendung, da die Treiber im Allgemeinen nicht timingfest sind.
Die Technik von MIDI
Im Prinzip ist MIDI eine mit RS-232 vergleichbare Schnittstelle für serielle Datenübertragung. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 31250 Bits pro Sekunde.
Jeder normierte MIDI-Befehl (mit Ausnahme systemexklusiver Daten, kurz SysEx genannt) trägt neben seiner Befehlskennung und den Befehlsdaten auch eine Kanalnummer. Die Kanalnummer ist 4 Bits groß, es lassen sich dadurch 2^4, also 16 Kanäle ansteuern. Je nach Software sind die Kanäle 0-15 oder 1-16 durchnummeriert, wobei die Nummerierung von 1-16 üblich ist.
Die für heutige Verhältnisse sehr beschränkte Datenrate der MIDI-Schnittstellen ist häufig ein Grund für Timingprobleme, wenn viele Noten gleichzeitig erzeugt werden müssen (z.B. beim Einsatz von Sequenzerprogrammen). Schon das Anschlagen eines Akkords mit wenigen Noten kann zu hörbaren Verzögerungen beim Erzeugen des ersten und des letzten Tons führen. Professionelle MIDI-Schnittstellen besitzen daher mehrere MIDI-Outs, um hohe Datenmengen parallel an die Tonerzeuger schicken zu können.
MIDI-Geräte
Ein Gerät mit MIDI-Schnittstelle nennt man MIDI-Gerät. Dabei existieren unter Anderem folgende Geräte, die meist mit einer MIDI-Schnitsttelle ausgestattet sind, sowie Zusatzgeräte:
- Expander: Ein Expander ist ein externer Klangerzeuger, meist ein Synthesizer.
- Synthesizer: Die meisten Synthesizer verfügen über eine MIDI-Schnittstelle.
- Keyboard: Ein Keyboard enthält meist einen kleinen Synthesizer sowie eine MIDI-Schnittstelle.
- Workstation: Eine Kombination aus Synthesizer, Masterkeyboard und Sequenzer wird als Workstation bezeichnet.
- Sequenzer: Der Sequenzer dient dem Arrangement eines Musikstückes. MIDI-Sequenzer erlauben das Programmieren, die Aufzeichnung sowie die Wiedergabe von aufgezeichneten oder programmierten MIDI-Informationen (Notenwerte, Anschlagsstärke sowie weiteren Steuerungsbefehlen wie z.B. Modulation). Softwaresequenzer mit MIDI-Unterstützung haben sich auf dem Markt durchgesetzt, da sie über die Standardfunktionen (Programmieren, Aufzeichnen, Abspielen) hinaus auch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten in grafischer Form bieten (nachträgliches Editieren, Quantisierung usw.), wobei sie heutzutage ebenso Funktionen für das Aufzeichnen, die Bearbeitung und die Wiedergabe von Audiomaterial liefern. Für den Live-Einsatz erfreuen sich auch die in Keyboards oder Groove-Boxes integrierten Sequenzer großer Beliebtheit.
- MIDI-Interface für PC (Gameport): Der Gameport-MIDI-Adapter erweitert Gameport einer Soundkarte um ein MIDI-Interface mit meist einem MIDI-In, einem MIDI-Out und einem MIDI-Thru. Es gibt auch MIDI-Interfaces für den Gameport ohne MIDI-Thru oder mit mehreren MIDI-Out-Kanälen. Letzteres bietet den Vorteil, dass die bei der Reihenschaltung von Geräten über MIDI-Thru/MIDI-In entstehende Latenz vermieden werden kann, falls die Thru-Funktion nicht über eine hardwareseitige erreichte Kopplung der In- mit der Thru-Buchse erreicht wird (Soft Thru). Bei diesen MIDI-Interfaces handelt es sich um synchrone Interfaces, d.h. auf allen MIDI-Out-Kanälen liegt dasselbe MIDI-Signal an. Die Zahl der Kanäle bleibt dann auf 16 beschränkt. Im professionellen Produktionsumfeld werden Gameport-MIDI-Adapter nicht eingesetzt, weil die zugrunde liegenden Treiber im Allgemeinen nicht timingstabil sind.
- MIDI-Interface für USB oder Firewire (IEEE1394): Da MIDI im Wesentlichen ein Datenprotokoll zur Steuerung von elektronischen Musikinstrumenten darstellt, ist es in diesem Zusammenhang prinzipiell unerheblich, über welche Hardware die Daten übertragen werden. Um eine kostengünstige, plattformübergreifende und vor allem schnelle Anbindung externer MIDI-Interfaces an den Rechner zu erreichen, verfügen heute viele MIDI-Adapter über einen USB- oder FireWire-Anschluss, über den dieser die über die Out-Ports zu verteilenden Daten erhält. Diese Art von MIDI-Interfaces stellt die im Vergleich zum PC-Gameport deutlich zuverlässigere Variante zum Anschluss von MIDI-Geräten an den Rechner dar, da die verwendeten Treiber von den Herstellern dieser verhältnismäßig teuren Geräte zumeist auf Timinggenauigkeit hin optimiert werden. Für den professionellen Einsatz werden Interfaces mit 4 bis 8 einzeln adressierbaren Out-Ports verwendet, die so dass Timingprobleme deutlich vermindert werden können (vgl. auch folgender Absatz).
- MIDI-Interface für Atari ST: Der Atari ST verfügt über eine eingebaute MIDI-Schnittstelle. Eine Nachrüstung ist nicht notwendig.
- MIDI-Interface für Amiga: Beim Commodore Amiga sind die meisten MIDI-Interfaces Adapter für die serielle Schnittstelle mit einem MIDI-In, einem MIDI-Thru und meist drei MIDI-Out. Es gibt sowohl synchrone als auch asynchrone MIDI-Interfaces. Bei einem asynchronen MIDI-Interface sind die verschiedenen MIDI-Out-Schnittstellen unabhängig voneinander ansteuerbar. Bei drei MIDI-Out-Schnittstellen gibt es also 48 MIDI-Kanäle (3x16).
- MIDI über USB oder Firewire: MIDI lässt sich über USB oder Firewire tunneln. Dabei kommen im Gegensatz zum MIDI-Interface für USB keine MIDI-Kabel mehr zum Einsatz.
- Effektgeräte: Zahlreiche Effektgeräte lassen sich über MIDI fernsteuern.
- Musikinstrumente: Für viele Musikinstrumente existieren Abnehmer zur Erzeugung von MIDI-Signalen (z.B. Guitar to MIDI Converter)
Siehe auch:
- Audio Stream Input/Output (ASIO)
- Sequenzer
- Synthesizer
- Sampler
- Soundkarte
- Kategorie:Audioschnittstelle
- Soundfont
MIDI über USB / Firewire
Immer häufiger anzutreffen ist der Einsatz von USB oder Firewire statt klassischem MIDI. Dabei wird USB bzw. Firewire zum Tunneln von MIDI verwendet, d.h. aus Sicht der MIDI-Software handelt es sich um eine normale MIDI-Verbindung. Die Hardware bedient sich jedoch des USB- oder Firewire-Bus anstelle der klassischen MIDI-Schnittstelle, um die MIDI-Daten zu transportieren.
Diese Lösung bietet mehrere Vorteile.
- USB- und Firewire-Schnittstellen gibt es an jedem (neueren) Rechner.
- USB und Firewire sind im Vergleich zu klassischem MIDI sehr schnell. Low-Speed USB 1.1 bietet 1,5 MBit/s, Full Speed USB 1.1 bietet 12 MBit/s, High Speed USB 2.0 bietet 480 MBit/s. Firewire IEEE1394a bietet 100, 200 oder 400 MBit/s, mit Firewire IEEE1394b sind 800, 1600 oder 3200 MBit/s möglich. Im Vergleich dazu: Klassisches MIDI ist 31250 Bit/s. Low-Speed USB 1.1 ist 45, High-Speed USB 2.0 15000, das zukünftige IEEE1394b 100000 Mal schneller als das klassische MIDI (die Faktoren sind noch zugunsten von MIDI abgerundet).
Aus der im Vergleich zu MIDI enorm hohen Geschwindigkeit ergeben sich weitere Vorteile:
- Während MIDI nur Instrumentsteuernde Daten, keine Töne selbst transportiert, eignen sich USB und Firewire auch für die Echtzeit-Übertragung unkomprimierter Klanginformation. Für CD-Qualität wird dazu eine Geschwindigkeit von ca. 1,5 MBit/s benötigt, für Studio-Qualität z.B. bei 32 Bit / 96 kHz in Stereo 6 MBit/s.
- Es lassen sich über USB oder Firewire mehrere virtuelle MIDI-Verbindungen realisieren, wodurch die begrenzte Zahl der Kanäle von 16 pro MIDI-Verbindung praktisch keine Rolle mehr spielt.
- Die bei klassischem MIDI oft zeitraubende Übertragung komplexerer Sysex-Meldungen wird bei USB oder Firewire auf einen Echtzeit-tauglichen Augenblick reduziert. Die Echtzeitansteuerung zahlreicher komplexer Synthesizer-Parameter wird dadurch sehr erleichtert.
Immer mehr Hersteller MIDI-fähiger Musikgeräte gehen angesichts der erwähnten Vorteile dazu über, ihre Geräte neben den klassischen MIDI-Schnittstellen auch mit USB- und Firewire-Schnittstellen auszustatten.
Funktionsweise des MIDI-Protokolls
MIDI verwendet kurze Bytefolgen, um Signale auszutauschen. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass das Signal von einem Signalgeber wie einem Keyboard an einen Klangerzeuger wie einen Synthesizer geschickt wird. Das Signal lässt sich aber auch mit einem Sequenzer als Musikstück aufzeichnen, bearbeiten und wiedergeben.
Die übertragenen Bytes
Die folgenden Tabellen erfordern ein Verständnis des Hexadezimalsystems. Ein Byte ist aus zwei Hexadezimalziffern (0..9 A..F) aufgebaut. Eine einzelne Hexadezimalziffer als Halbbyte wird auch Nibble genannt. Das Nibble n steht für die Kanalnummer (n = number), das Byte kk für die Note (k = key), das Byte vv für den Wert (v = value). Die Kanalnummer reicht von 0-15. In vielen Programmen wird bei der Darstellung der Kanalnummer die tatsächliche Kanalnummer um 1 erhöht dargestellt, also 1-16 statt 0-15.
Ein Statusbyte ist ein Byte, das einen Befehl im MIDI-Strom enthält. Auf einen Befehl folgt eine passende Anzahl Datenbytes. Um einen unterbrochenen Datenstrom jederzeit korrekt wieder aufzunehmen, fordert das MIDI-Protokoll die Fähigkeit, Statusbytes von Datenbytes zu unterscheiden. Dazu definiert MIDI, dass das erste Bit eines Statusbytes gesetzt (1) ist, das erste Bit eines Datenbytes dagegen ungesetzt (0). Daraus folgt, dass die Hexadezimaldarstellung von Statusbytes im Bereich 0x80 - 0xFF liegt, die von Datenbytes dagegen zwischen 0x00 - 0x7F. Einige Geräte halten sich nicht immer an diese Konvention. Für Datenbytes gilt meist, dass die Bytes 0x00 - 0x7F als Wertebereich von 0 bis 127 interpretiert werden.
Außerdem gilt für Statusbytes, dass das zweite Nibble immer n ist, was für den MIDI-Kanal steht, auf dem der Befehl ausgeführt wird.
Die Beispiele werden an anhand von Tasten eines Tasteninstruments wie eines Keyboards erläutert, sind aber auf jedes MIDI-fähige Instrument übertragbar, z.B. auch eine MIDI-Gitarre.
Statusbytes
Das Statusbyte ist immer das erste übertragene Byte einer zusammengehörigen MIDI-Nachricht. Das erste Bit des Statusbytes ist immer 1 (gesetzt).
Controller
Für jemanden, der MIDI einsetzen möchte, sind die meisten MIDI-Nachrichten und ihr Aufbau von vergleichsweise geringem Interesse. Große Bedeutung haben jedoch die Controller, da sich mit ihnen auf einfache Art und Weise Gerätespezifische Klangparameter des aktuellen Instruments einstellen lassen. Die wichtigsten Controller sind
(das erste Byte ist immer 0xBn mit n = Kanalnummer):
Sämtliche Controller sind nach dem Schema 0xBn cc vv aufgebaut mit n = Kanalnummer (number), cc = Art des Controllers (cc = controller), vv = neuer Wert für den Controller (vv = value).
Rechtliches
Wie jedes musikalische Werk unterliegen auch MIDI-Dateien dem Urheberrecht. Professionelle MIDI-Dateien sind mit hohem Aufwand eingespielt, d. h. Musiker spielen Originaltitel nach und erstellen so die fertige MIDI-Datei.
Bei einer solchen Produktion ist also eine Menge Aufwand betrieben worden. Die Hersteller solcher MIDI-Dateien haben oft mit Piraterie zu tun. Man sollte sich also vergewissern, dass eine MIDI-Datei, die frei im Internet verfügbar ist, auch frei von Urheberrechten ist (nicht nur der Komponist des Originalmusiktitels hat ein Recht auf das Stück, auch der Hersteller von kostenpflichtigen MIDI-Dateien hat auf das Arrangement selbst ein Recht).
Das Kopieren, Vertreiben ect. solcher Dateien ist eine Straftat und wird durchaus verfolgt. Der MHV ([http://www.mhv-online.de Midifile Herstellerverband Deutschland e.V]) betreibt ein umfassendes Anti-Piraterie-Programm. Unter anderem werden verdächtige CDs z. B. bei eBay ersteigert und analysiert. Sind auf solchen CDs Dateien der Mitglieder enthalten, werden die Anbieter (eBay-Verkäufer o. ä.) abgemahnt und auf Schadensersatz verklagt.
Interessant ist ein Beitrag auf der offiziellen Seite des MHV, der jedem dieses Thema noch ein bisschen besser darlegen wird: [http://www.mhv-online.de/midilegal.html midi-legal].
Weblinks
Informationen zum Thema MIDI
- [http://www.midi.org/ Homepage der MIDI Manufacturers Association]
- [http://www.midiguide.de/ MIDI Guide, deutschsprachiger Wegweiser über MIDI von (Roland)]
- [http://home.snafu.de/sicpaul/midi/midi0a.htm Deutschsprachige Seite zur MIDI Spezifikation von T.Paul Fischer]
- [http://music.northwestern.edu/links/projects/midi/expmidiindex.html Exploring MIDI - MIDI Spezifikation (Englisch)]
- [http://www.borg.com/~jglatt/ Englischsprachige Seite zur MIDI Spezifikation von J.Glatt]
MIDI-Sequenzer
- [http://www.apple.com/logic/ Apple Logic Homepage]
- [http://www.logicuser.de/ Deutsche Usersite über Logic inkl. User-Forum]
- [http://www.cakewalk.com/ Cakewalk Homepage (Sonar)]
- [http://www.steinberg.net Steinberg Homepage (Cubase/Nuendo)]
- [http://www.cubase.net/phpbb2/index.php Steinberg Cubase Userforum]
- [http://www.nuendo.com/phpbb2/index.php Steinberg Nuendo Userforum]
- [http://www.cubase.com Independent Cubase Userforum (Englisch)]
- [http://www.samplitude.de/ Magix Samplitude/Sequoia Homepage]
- [http://www.pgmusic.com PG Music Homepage (Powertracks-Sequencer, Band-in-a-box)]
- [http://www.noteworthysoftware.com Noteworthy Composer (Sequencer)]
- [http://www.rosegardenmusic.com/ Rosegarden (Open Source Sequencer-Software für Linux)]
- [http://muse-sequencer.org/ MusE (MIDI/Audio Sequencer für Linux)]
- [http://www.alfred-j-faust.de Bars&Pipes Sequencer (Amiga)]
- [http://www.digitalsoundplanet.com/SoftwareHouse/Products/Audio_Master/Freeware/freeware.phtml Quartz Audio Master (Freeware)]
- [http://www.digidesign.com/ptfree/ Pro Tools FREE (Freeware)]
MIDI-Files (MIDI-Musik Midifiles)
- [http://midi.ithaki.net/ Suchmaschine für MIDI-Files - Lieder, Sequenzen] (Achtung, bitte auf legalen und nicht legalen Inhalt achten)
- [http://www.piano-midi.de www.piano-midi.de Classical Piano MIDI-Seite]
- [http://www.classicalarchives.com www.classicalarchives.com]
- Scott Joplin, Ragtime Dance Beispiel-Song in MIDI-Format
- [http://vgmusic.com/ Videogame Music Archive]
Organisationen
- [http://www.mhv-online.de Midifile Herstellerverband Deutschland e.V.]
Sonstige
- [http://www.newblueinc.com NewBlue Inc.]
- [http://www.gnmidi.at GNMIDI - MIDI Werkzeuge]
- [http://software.midimusic.de/index.php?p=miditext MidiText - Bearbeiten/Erstellen von Lyrics]
- [http://software.midimusic.de/index.php?p=GEMAList MIDI-Audio-livePLAYER - Steuern Sie Ihre Midifiles über externe MIDI-Controller]
- [http://software.midimusic.de/index.php?p=livePlayer GEMAList - Titel-/Band-/Veranstaltungsverwaltung und GEMA-Listen-Druck]
MIDI-File-Hersteller (lizenzierte MIDI-Files)
- [http://www.midimusic.de GEERDES midimusic e.K.]
- [http://www.HitBit.de Hitbit]
- [http://www.Midiland.de Midiland]
Midifile-Händler (lizenzierte Midifiles)
- [http://www.midifiles.de Midifiles.de]
ja:MIDI
Englische Sprache
Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an.
In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache.
Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt.
Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache.
Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.
Verbreitung
Amtssprache
Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt:
Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.
Sonstige Verwendung
Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern
Sprachwissenschaftliche Einordnung
Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen.
Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf.
Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen.
Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat.
Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen.
Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft.
Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach
ISO 639);
der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang
und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.
Sprachvarianten der englischen Sprache
Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt.
Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind.
Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache)
Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt.
Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen
Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.
Ähnliche/Verwandte Wörter
Deutsch und Niederländisch
Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.
Dänisch
Französisch
Textsammlungen
Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.
Siehe auch
- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien
Literatur
- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468
Weblinks
- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Englische Sprache
Kategorie:Anglistik
als:Englische Sprache
ja:英語
ko:영어
ms:Bahasa Inggeris
simple:English language
th:ภาษาอังกฤษ
zh-min-nan:Eng-gí
ÜbermittlungEine Nachricht ist im technischen Sinn die erfolgreiche Übertragung von Information. Umgangssprachlich wird der Begriff jedoch meist im Sinne einer journalistischen Nachricht gebraucht.
Nachrichten sind das Grundelement der Kommunikation und sind damit Gegenstand der Betrachtung durch verschiedene Wissenschaften, unter anderem der Semiotik, der Informationstheorie, der Kommunikationswissenschaften, der Nachrichtentechnik, der Verhaltensforschung, etc.
Nachrichten werden im allgemeinen durch Signale übertragen, die, wenn sie verstanden wurden, dem Empfänger Wissen bringt. Dabei ist es entscheidend, dass der Empfänger in der Lage ist, die Nachricht zu entschlüsseln, dass also die Kodierung (Sprache, Datenformat, etc) der Nachricht bekannt ist, und dass ein semantischer Kontext vorhanden ist, so dass die Bedeutung der Nachricht verstanden werden kann.
Häufig teilen Nachrichten Informationen über Ereignisse mit. Im allgemeinen Sprachgebraucht steht deshalb der Plural Nachrichten für Berichte über Aktuelle Ereignisse in den Massenmedien.
Definition
- „NACHRICHT, f. erst seit dem 17. jahrh.
:# mittheilung zum darnachrichten und die darnachachtung...
:# überhaupt mittheilung einer begebenheit u.s.w.“.
:Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch. Band 7. Leipzig 1889, S. 103
- In der Semiotik erhalten Daten auf der Semantik-Ebene ihre Bedeutung und werden dann als Nachricht bezeichnet.
- In der Netzwerktechnik versteht man unter Nachricht ein Datenpaket.
Siehe auch
- Kommunikation
- Informationsgehalt
- Nachrichtentechnik
- Nachricht (Journalismus)
Kategorie:Kommunikation
Musik
Die Musik (griechisch μουσική (τέχνη) - musiké (téchne) - Kunst der Musen, in der lateinischen (ars) musica bereits in der eingeengten Bedeutung Tonkunst, Tonwerk, musikalische Darbietung, bereits im Althochdeutschen als Lehnwort; ähnliche Entlehnung in unzähligen weiteren Sprachen) bezeichnet
- die Tonkunst: die künstlerische Erzeugung akustischer Ereignisse;
- Werke der Tonkunst;
- umgangssprachlich die Wiedergabe musikalischer Werke ("Wollen wir Musik hören?").
Für eine strukturierte Linkliste siehe: Portal:Musik.
Genauere Begriffsbestimmung und das Material der Musik
Musik ist gestaltete Zeit (im Gegensatz etwa zur bildenden Kunst, die Raum gestaltet). Musik kann nur als Ablauf in der Zeit erlebt werden. Aus diesem Grund setzt Musik beinahe begriffsnotwendig eine rhythmische Ordnung ihres Rohmaterials (Geräusche, Töne, Klänge) voraus. Außer durch Rhythmus kann musikalisches Material durch Melodie (die Abfolge verschiedener Tonhöhen) und Harmonie (die Gleichzeitigkeit bestimmter Tonhöhen) organisiert sein. In Einzelfällen wird auch ein räumlicher Effekt, der dadurch entsteht, dass jedes Instrument an einer Stelle erklingt und somit (begrenzt) ortbar ist, gezielt eingesetzt, etwa in mehrchöriger Musik mit entsprechender räumlicher Aufstellung der einzelnen Gruppen.
Eine genaue Bestimmung, was Musik ist und was nicht, ist nicht möglich. Gestaltung durch den Menschen ist keine notwendige Voraussetzung, sofern man nicht die Laute der Vögel ausschließen möchte. Gedankenloses Vor-sich-hin-pfeifen, die Fahrgeräusche einer Lokomotive und das Stimmen eines Instruments sind andere Grenzfälle, an denen jeder Versuch einer scharfen Abgrenzung von Musik und Nicht-Musik scheitern muss. Schließlich haben avantgardistische Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganz bewusst die Grenzen dessen, was Musik ist, gesprengt, indem sie darauf verzichteten, Rhythmus, Harmonie, geschweige denn Melodie zu gestalten: Beispielsweise wurden mit dem Tonbandgerät aufgezeichnete Allerweltsgeräusche in den Konzertsaal geholt, die Beschränkung auf tonale (Dur- und Moll-)Systeme aufgegeben (Atonalität; Arnold Schönberg, Theodor W. Adorno), musikalische Werke unter Zufallsbedingungen hergestellt (Aleatorik) oder Stille als Musikstück deklariert (John Cage).
Musikwissenschaft
Die Musikwissenschaft und ihre Disziplinen behandeln mit wissenschaftlicher Methodik die Entwicklung und Entstehung von Musik (Musikgeschichte), ihre Komponisten, deren Werke und Interpreten sowie die Musikinstrumente (Instrumentenkunde).
Weitere Forschungsrichtungen der Musikwissenschaft sind die Musiktheorie, als Werkzeug der Analyse und als Kompositionskunde, mit der Königsdisziplin Harmonielehre, sowie die Musiksoziologie und Musikpsychologie.
Die Musikwissenschaften werden grob in drei Gruppen eingeteilt:
# systematische Musikwissenschaften: Musiksoziologie, Musikästhetik, musikalische Akustik, Musikpädagogik, Musikpsychologie, musikalische Volkskunde (Musikethnologie), Physiologie des Instrumentalspiels
# angewandte Musikwissenschaften: Musikkritik, Musiklehre, Instrumentenbau
# historische Musikwissenschaften: Instrumentenkunde, Notationskunde, Satzkunde, Ikonographie, Quellenkunde, Stilkunde, Biographie, musikalische Aufführungspraxis
Gattungen, Formen, Genres und Stile
Mit der Systematisierung von Musik nach intersubjektiven Kriterien beschäftigen sich die Disziplinen Gattungskunde und Formenlehre sowie die Stilkunde (siehe Stilrichtungen der Musik).
Die Musikwissenschaften haben mehrere Ordnungsdimensionen entwickelt, die mit unterschiedlichem Erfolg auf Musik angewendet werden.
Nach Art der Beteiligung:
- Vokalmusik (siehe auch a cappella)
- Instrumentalmusik
Nach wertmäßiger Einordnung:
- E-Musik (so genannte Ernste Musik),
- U-Musik (Unterhaltungsmusik, Populäre Musik).
(wobei gerade diese Unterteilung, so wie auch die ihr zu Grunde liegenden Werte, verschiedentlich hinterfragt und auch abgelehnt wurden und werden)
Nach Herkunft:
- Musik aus der europäischen Abstammungslinie (alte, klassische, romantische, zeitgenössische Musik)
- Außereuropäische Musik, heute auch Weltmusik genannt, die von der Musikethnologie untersucht wird
Nach Verwendungszweck, bzw. Anlass der Entstehung:
- Funktionale Musik, von liturgischer Musik über Militärmusik, Filmmusik bis zur Muzak
- Autonome Musik, die um ihrer selbst willen komponiert und aufgeführt wird
- Programmmusik, der ein außermusikalisches Programm zugrundeliegt
- Virtuosenmusik, die nur der Zurschaustellung der Fähigkeiten eines Virtuosen dient
- Gelegenheitskomposition, im Gegensatz zu gültigen Werken eines Komponisten
- Sakrale Musik und Liturgische Musik, z.B. Choral, Kirchenlied, Messe, Oratorium
- Profane Musik oder Weltliche Musik
Nach Tonsystemen:
- Kirchentonarten
- Neuntonmusik (speziell... siehe Osvaldo Antonio Ovejero [http://www.mica.at/person/person_detail.asp?clr=5&iID=69010 externer Link] )
- Zehntonmusik (fernöstlich)
- Zwölftonmusik (üblich)
- Vierteltöne
Nach Menge der Beteiligten:
- Solo
- Duett/Duo
- Terzett/Trio
- Quartett
- Quintett
- Sextett
- Septett
- Oktett
- Nonett
- Dezett
- Orchester
- Chormusik
- Ensemble
Als Spezialfall des 19. und 20. Jahrhunderts nach Tonalitätsvorstellung:
- Tonale Musik
- Atonale Musik
Beziehung zu anderen Kunstformen
Architektur
In der griechischen und römischen Antike waren Musik und Architektur viel enger miteinander verknüpft als dies heute der Fall ist. Architekten, Musiker und Philosophen haben in den Jahrhunderten nicht nur immer wieder Verbindungen zwischen den beiden Künsten gesucht und auch geschaffen, sondern sich auch wechselseitig neue Impulse gegeben. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling sagte im Jahre 1859: Architektur ist erstarrte Musik. In ähnlicher Weise ist bei Arthur Schopenhauer zu lesen: Architektur ist gefrorene Musik. Mehr zur Beziehung von Musik und Architektur siehe Architektur#Musik.
Literatur
Die Verbindung von Musik und Text/ Literatur ist in vielen Musikstilen elementarer Bestandteil bzw. konstituiert bestimmte musikalische Gattungen (Oper/ Kunstlied/ Popsong) überhaupt erst. Von Interesse dabei ist der Gesamtausdruck, der im Zusammenspiel von Musik und Text entsteht.
Es kann aber auch vorrangig um eine inhaltliche Mitteilung gehen, wie sie mit dem Liedtext scheinbar beabsichtigt ist. Liebes- und Protestlied sind solche Formen der direkten Aussage. Allerdings wird durch die musikalische "Verpackung" der Inhalt mit einer Wertung versehen, die Sender und Empfänger in der Kommunikation entweder verstehen oder missverstehen können.
Eine indirektere Verbindung von Musik und Literatur stellen Schauspilemusiken dar, die in ihrer Wirkung bereits eine gewisse Nähe zur Filmmusik aufweisen.
Anwendung
Während Musik oft als reine und zweckfreie Kunst angesehen wird, ist ihre gezielte Nutzung weit verbreitet: Zum Beispiel zum Wecken bestimmter Emotionen (z. B. Werbung, Filmmusik), zur Verdeutlichung von Inhalten, die über ein anderes Medium (z. B. Text, Stimme, Video/Animation) übermittelt werden, zu therapeutischen Zwecken (Musiktherapie), u. v. m. Auch die Kombination mit anderen Kunstformen ist in der Musik besonders häufig, z.B. mit Lyrik (Lied, Oper, Popsong usw.) oder Tanz (Ballett).
Aufgrund dieser kommunikativen Funktion bezeichnet man Musik auch als eine universelle Sprache.
Musik kann entweder spontan entstehen (Improvisation), oder nach schriftlich fixierten Aufzeichnungen ausgeübt werden (Komposition, Notenschrift).
Geschichte
Die Entwicklung der Musik kann in Epochen unterteilt werden, die sich in der konventionellen Musikgeschichte an die Formen der Bildenden Kunst und Architektur anlehnen (z.B. Musik der Antike, Renaissancemusik, Barockmusik, Klassische Musik usw.); neuere Forschungen bemühen sich jedoch, eine Historiographie zu entwickeln, die weniger von den äußeren Rahmenbedingungen als vielmehr der musikalischen Strukturen selbst ausgeht.
In der Chronologie der musikalischen Entwicklung können folgende eurozentristische Abschnitte unterschieden werden:
- Mittelalter - Musik vor dem 13. Jahrhundert, Musik des 13. Jahrhunderts
- Musik der Neuzeit - Musik des 14. Jahrhunderts, Musik des 16. Jahrhunderts, Musik des 17. Jahrhunderts, Musik des 18. Jahrhunderts, Musik des 19. Jahrhunderts
- Musik der Moderne und Postmoderne - Musik des 20. Jahrhunderts
Musiksoziologie
Musik ist nicht nur Selbstzweck und Kulturgut, sondern auch eine umsatzstarke Branche der Kulturindustrie. Die heutige Musikindustrie prägt musikalische Entwicklungen (Casting-Bands, Schaffen von Opernstars), absorbiert und kommerzialisiert unabhängig entstandene Formen (Jazz, Punk) und übt in Form von massiver Lobbyarbeit Einfluss auf politische Entscheidungen aus (Copyright). Weitere Themenbereiche der Musiksoziologie sind Identitätsbildung durch geteilte Musikpräferenzen (siehe auch Jugendmusikkultur) und die Eingebundenheit der Musikausübung und des Musikonsums in gesellschaftliche Strukturen wie Geschlecht, soziale Klasse und Lebensstil.
Musik und Mensch
Kulturhistorisch und bei der Entstehung der Säugetier-Art Mensch (Evolution) spielen Musik und ihre Wahrnehmung durch Ohr, Gehirn und die individuelle Rezeption im Sinne einer sofortigen, unvermeidbaren Bewertung eine enorme Rolle. Musikgeschmack, Musikvorlieben, musikalische Bildung haben alle hörenden Menschen - sie sind sich nur nicht einig in der Bewertung. Diese ist immer subjektiv und gleichzeitig ist sie kulturell geprägt (musikalische Sozialisation).
Ob Musik zur Kommunikation vor der Sprachentwicklung oder beide in einer wechselseitigen Beeinflussung stattfanden, wird sich nicht mehr klären lassen. Aber Musik als Kommunikationsmitttel ist weltweit verbreitet. Die Psychologie sagt, dass Musik Emotionen transportiert aber auch Emotionen verändert.
Das ist unabhängig von der Frage des Unterschieds von Vokalmusik und der Nutzung von Instrumenten zur Musikerzeugung oder -verstärkung.
Musiktechnologie
Neben den Unternehmen der Medienindustrie übt auch die Musiktechnologie zunehmenden Einfluss auf Hörgewohnheiten und das Musikangebot aus. Für die Rezeption von aufgezeichneter Musik sind Abspielgeräte (Tonbandgerät, Schallplattenspieler, CD-Spieler, MP3-Player usw.) notwendig, die sich zunehmend an den Möglichkeiten der Computertechnologie orientieren. Mit der Einführung der Audio-CD begann die Digitalisierung der Musik; durch das Aufzeichnungsformat MP3 wurde die psychoakustische Kompression von Musik eingeführt, bei der solche Anteile aus Musikdaten entfernt werden können, die für die Klangqualität als weniger wichtig erachtet werden. Da damit die Gefahr von unberechtigten Kopien (Raubkopien) heraufbeschworen wurde, werden heute Audiodateien zusehends mit Hilfe von DRM Digital Rights Management versehen, das nur eine feste Anzahl autorisierter Kopien erlauben soll.
Mit der Einführung neuer Technologien wie z. B. der DVD-Audio oder der SACD (Super Audio CD) ist die bis dato vorherrschende Wiedergabe-Technologie im Ein-Kanal- (Mono) bzw. Zwei-Kanal-Verfahren (Stereo) um mehrkanalige (im allgemeinen Fünf-Kanal-, "Surround" genannte) Wiedergabemöglichkeiten erweitert worden.
Der Einfluss der Technologie auf die Musik geht aber weit über die Verfahren zur Speicherung und Wiedergabe von Musikstücken hinaus. Wie seit jeher Instrumentenbauer die technischen Möglichkeiten ihrer Zeit auf der Suche nach dem vollendeten Klang auszuschöpfen suchten, so hat auch das 20. Jahrhundert die Elektronik zur Schaffung neuer Musikinstrumente mit eigenständigem Klangcharakter genutzt. Beispiele hierfür sind u.a. die Elektrogitarre, die Hammondorgel oder der Synthesizer. Des weiteren wird in modernen Produktionsstudios immer mehr auf Computer zur Erstellung von Musik gesetzt. Wichtig sind hier Systeme wie MIDI oder Software Synthesizer, mit denen ganze Orchester imitiert werden können.
Neben der Speicherung und Produktion von Musik wird auch das Nachschlagen durch moderne Technologie vereinfacht. In den fünfziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts erschienen Bücher wie Barlow und Morgensterns "A Dictionary of Musical Themes" und Parsons' "A Directory of Tunes and Musical Themes", die es dem Leser ermöglichen, Melodien z. B. anhand des Parsons-Codes zu identifizieren. Inzwischen gibt es aber viel bessere Methoden dafür, z. B. Musipedia, eine Online-Suchmaschine für Melodien.
Wirkungen
Der Musik werden die unterschiedlichsten emotionale und psychologische Wirkungen zugeschrieben; das Spektrum reicht von der einer heilenden Wirkung (z. B. Musik von Bach und Mozart, New Age-Musik) bis hin zu "destruktiven" Wirkungen (z. B. bei Death Metal, Gothic, Musik von Schönberg), die durchaus beabsichtigt sein können.
Bis heute konnten die Musikwissenschaft und ihre Hilfsdisziplinen nicht abschließend klären, in welchem Grad diese Wirkungen mit den kulturellen Rahmenbedingungen zusammenhängen; so wurde durch die Verbreitung der Rockmusik noch vor wenigen Jahrzehnten der Untergang des Abendlandes befürchtet; andererseits weist die Medienwirkungsforschung zumindest in speziell dispositionierten Fällen Wirkungen wie Selbsttötungen nach. Allerdings sind auch diese Forschungsergebnisse umstritten.
Auch Pflanzen und Tiere sollen auf Musik reagieren; bestimmter Musik wird eine positive Wirkung auf das Wachstum von Zimmerpflanzen nachgesagt; selbst in der Tierhaltung wird gelegentlich Musik eingesetzt.
Vollkommen im Bereich der Spekulation liegt die Unterstellung der universellen Verständlichkeit von Musik; so kommunizieren Erdenbewohner in Steven Spielbergs Spielfilm Unheimliche Begegnung der dritten Art mit außerirdischen Besuchern über Tonfolgen und Klänge. Selbst die heutigen Raumsonden der NASA und ESA enthalten Aufzeichnungen von Musik, die der Verständigung mit außerirdischen Lebensformen behilflich sein sollen (siehe Sounds of Earth).
Literatur
- MGG - Musik in Geschichte und Gegenwart: allgemeine Enzyklopädie der Musik hrsg. von Friedrich Blume. Bärenreiter Metzler. MGG Personenteil in 17 Bänden (1999 ff.), MGG Sachteil in 10 Bänden. [http://www.mgg-online.com]
- Leonard Bernstein: Musik - die offene Frage. Vorlesungen an der Harvard-Universität. München: Goldmann, 1976. ISBN 3-442-33052-1
- Hans Renner: Grundlagen der Musik - Musiklehre. Stuttgart: Reclam, 1953. ISBN 3-15-007774-5
- dtv-Atlas Musik. Bd. 1 u. 2. ISBN 3423030224
- Harenberg Komponistenlexikon. Dortmund 2001. ISBN 3-611-00978-4
"Das grosse Lexikon der Musik", herausgegeben von Marc Honegger und Günther Massenkeil, Freiburg im Breisgau 1978 und 1987
Siehe auch
- Portal:Musik
- Musikliteratur
- Universalien der Musikwahrnehmung
Weblinks
- [http://www.miz.org/ Deutsches Musikinformationszentrum, Bonn]
- [http://dma-opac.ddb.de/ Online-Katalog (OPAC)] des Deutschen Musikarchivs Berlin
- [http://www.gnoosic.com/ Gnoosic - Das webbasierte Empfehlungssystem für Musik]
- [http://www.music-map.de/ Music-Map - Die Welt der Musik nach Geschmack sortiert]
- [http://de.musipedia.org/ Musipedia - kollaborative Musikenzyklopädie, eine Art Wikipedia für Musik]
- [http://www.hirnforschung.de/Musik.php4 Newsletter zu Gehirn und Musik von hirnforschung.de]
- [http://www.gratisipodvideo.de.vu/ Seite des beliebtesten Musikplayers, des Ipods]
!Musik
Kategorie:Musiktheorie
fiu-vro:Muusiga
ja:音楽
ko:음악
ms:Muzik
simple:Music
th:ดนตรี
MusikinstrumentEin Musikinstrument ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel konstruiert oder verändert wurde, Musik zu erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand, der Töne oder auch nur Geräusche hervorbringt, als Musikinstrument dienen, jedoch wird der Ausdruck normalerweise nur für solche Gegenstände verwendet, die zu diesem Zweck hergestellt oder verändert wurden.
Klassifikation
Es gibt viele verschiedene Versuche, die Vielfalt der Musikinstrumente in Gruppen einzuteilen. Bei praktisch allen Klassifikationssystemen zeigen sich Vor- und Nachteile sowie mehr oder weniger zahlreiche Ausnahmen.
Klassifikation nach Art der Tonerzeugung
- Chordophone (Saiteninstrumente / Tonerzeugung durch Saiten)
- Streichinstrumente wie die Geige
- Zupfinstrumente wie die Gitarre
- Aerophone ("Luftklinger" / Tonerzeugung durch Luftstrom)
- Blasinstrumente
- Blechblasinstrumente
- Holzblasinstrumente
- Tasten-Aerophone:
- Orgel
- Harmonium,
- Handzuginstrumente (Akkordeon und verwandte Instrumente)
- Membranophone ("Fellklinger" / Tonerzeugung durch schwingendes Fell)
- Idiophone ("Selbstklinger" / Tonerzeugung durch Klingen des gesamten Instruments)
- Elektrophone (Elektronische Instrumente)
Innerhalb dieses Schemas sind Mischformen möglich.
Im 1914 veröffentlichten Klassifikationsschema von Curt Sachs und Erich von Hornbostel werden die Instrumente ähnlich unterteilt.
Klassifikation nach Benutzung durch den Spieler
- Blasinstrumente
- Streichinstrumente
- Zupfinstrumente
- Schlaginstrumente
- Tasteninstrumente
weitere Klassifikationen
- nach geographisch-kultureller Herkunft
- nach Bestimmung (Konzert-, Übe-, Kinder-, Spielzeuginstrumente, Harmonieinstrument, Lärm-, Rhythmus- oder Effektinstrument)
- nach Musikrichtung (klassische, Popmusik-, Volksmusikinstrumente)
Siehe auch Liste der Musikinstrumente
!
ja:楽器
ko:악기
simple:Musical instrument
Soundkarte
Eine Soundkarte (auch Sound-Karte) ist ein Teil der Hardware eines Computers. Die Soundkarte verarbeitet akustische Signale analog und digital. Der Anschluss erfolgt intern über den PCI-Bus oder extern über die USB-Schnittstelle, im professionellen Bereich auch über FireWire.
Aufgaben der Soundkarten sind:
- Aufzeichnung von Tonsignalen
- Synthese von Tonsignalen
- Mischung und Bearbeitung von Tonsignalen
- Wiedergabe von Tonsignalen
Soundkarten wurden im PC-Bereich ab ca. 1989/90 populär, als mit den AdLib und Soundblaster-Karten sich erstmals ein über den simplen PC Speaker (den eingebauten Lautsprecher) hinausgehender Standard entwickelte. Holten die ersten Modelle noch die bereits im Heimcomputer-Bereich vollzogene Entwicklung im PC-Bereich nach, so gingen die klanglichen Fähigkeiten der PC-Soundkarten bald über die der Heimcomputer hinaus. Dies war ein wesentlicher Faktor beim Zusammenbruch des Heimcomputer-Marktes und der Übernahme der Marktposition "Spielcomputer" durch die vorher fast nur als Bürorechner dienenden PCs.
Basis einer Soundkarte ist heute ein A/D-Wandler-Chip, welcher analoge Audiosignale am Eingang der Soundkarte digitalisiert und digitale Audiosignale am Ausgang der Soundkarte wieder in analoge Audiosignale umwandelt.
Ein- und Ausgänge existieren in unterschiedlichen Ausführungen:
Es gibt analoge Ein-/Ausgänge in Form von Klinkensteckern oder Cinchbuchsen, aber auch digitale in optischer oder coaxialer Form im S/PDIF-Format oder im AES/EBU-Format als XLR-Stecker.
Qualitativ unterscheiden sich Wandlerkarten durch die mögliche Bit-Auflösung Wortbreite (z.B. 16 bit oder 24 bit), maximale Abtastrate (z.B. 44, 96 oder 192 kHz), Rauschverhalten, Frequenzgang und der maximalen Anzahl der Kanäle.
Zudem unterstützen viele Soundkarten verschiedene Soundausgabecodes wie EAX, DTS-ES, oder ASIO. Normale Soundkarten verfügen zudem im gegensatz zu den Onboard-Varianten über einen Beschleunigerchip, der der CPU einiges an Rechenleistung abnimmt.
Professionelle Karten, mit der Möglichkeit zur Aufnahme, werden auch als Recordingkarte bezeichnet. Mit diesen hat man häufig auch die Möglichkeit, mehrere Kanäle getrennt aufzunehmen, was beispielsweise bei Schlagzeugaufnahmen sinnvoll ist.
Ferner können professionelle Wandlerkarten full-duplex arbeiten. D.h. gleichzeitig wiedergeben und aufnehmen.
Meist ist auf Soundkarten auch noch eine MIDI-Schnitstelle und ein so genannter Gameport für den Anschluss eines Joysticks vorhanden. Bis etwa Ende der 1990er Jahre enthielten die Karten oft auch noch einen FM-Synthesizer-Chip, der das Abspielen von elektronischer Musik durch Klangsynthese und ohne die Nutzung von Samples (digitalisierten Klängen) ermöglichte. Der nächste die Klangqualität verbessernde Schritt war die Implementierung einer einheitlichen Schnittstelle zur Erweiterung der Soundkarte mittels Wavetable. Auf Grund stetig steigender Rechenleistung wurden jedoch sowohl FM-Synthesizer-Chip als auch Wavetable-Erweiterungs-Option schließlich unnötig.
Dem begrenzten Platz auf einem Slotblech wird bei manchen Modellen mit zusätzlichen Kabelpeitschen (einem speziellen Kabel mit vielen Anschlussmöglichkeiten, das den Joystick-Port belegt) oder einer Break-Out-Box (einem Zusatzmodul in Form eines Einschubs für einen 5 1/4-Zoll-Schacht) begegnet.
Soundkarten können auch in das Mainboard integriert werden. Außerdem gibt es externe Soundmodule. Diese haben den Vorteil, dass sie den störenden elektromagnetischen Feldern im Innern des Rechnergehäuses entzogen sind.
Wichtige Soundkarten- und chiphersteller:
- Creative Labs
- Guillemont
- Realtek
- Via-Technology
- Yamaha
Weblinks
- [http://www.itse-guide.de/artikel/28 Soundkarte Grundlagen]
ms:Kad bunyi
1980
Jahreswidmungen
- Das Birkhuhn (lat. Lyrurus tetrix) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
Politik
- 1. Januar: Georges-André Chevallaz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Neue Verkehrsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR
- 1. Januar: Eine Neuregelung der elterlichen Sorgfaltspflicht tritt in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft
- 1. Januar: Die DDR wird für 2 Jahre Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
- 2. Januar: Das sowjetische Militär beginnt eine Großoffensive im Afghanienkrieg
- 5. Januar: Die USA verhängen wegen des Einmarsches in Afghanistan Sanktionen gegen die Sowjetunion
- 13. Januar: In Karlsruhe wird von linken und ökologischen Gruppen die Bundespartei Die Grünen (heute Bündnis 90/Die Grünen) gegründet
- 16. Januar: Botswana wird Mitglied in der UNESCO
- 22. Januar: São Tomé und Príncipe wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Februar: Erste Wahl in Simbabwe nach der neuen Verfassung
- 6. März: St. Lucia wird Mitglied in der UNESCO
- 6. April: Wiedereinführung der Sommerzeit
- 18. April: Südrhodesien wird als Simbabwe unabhängiger Staat. Die weiße Minderheitsregierung Ian Smiths (1964–1980) war international kaum anerkannt und mit Sanktionen belegt
- 30. April: Beatrix von Oranien-Nassau wird Königin der Niederlande und folgt damit ihrer Mutter Juliana von Oranien-Nassau
- 2. Mai: Die Panchayat-Ordnung (Einparteiensystem) wird in Nepal beibehalten
- 4. Mai: Jugoslawien. Tod von Staatspräsident Josip Broz Tito in Ljubljana
- 4. Mai- Das „Übereinkommen von Helsinki über den Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets“ (Helsinki-Abkommen) tritt in Kraft
- 17.: 18. Mai: Demonstrationen gegen das neue Regime in Südkorea werden in Gwangju brutal niedergeschlagen. 207 Menschen sterben und rund 1000 werden schwer verletzt
- 4. Juni: Polizei und BGS räumen die „Republik Freies Wendland“, ein von Atomkraftgegenern errichtetes Dorf im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg
- 1. Juli: Die Bundesrepublik Deutschland und Kiribati nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 3. Juli: Der Deutsche Bundestag verabschiedet das „Gesetz zur vorläufigen Regelung des Tiefseebergbaus“
- 15. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Portugal
- 18. Juli: Malediven werden Mitglied in der UNESCO
- 23. Juli: Israel erklärt Jerusalem zur ewigen Hauptstadt, die Knesset bestätigt dies sieben Tage später
- 30. Juli: die Inselgruppe Vanuatu wird unabhängig von Frankreich und dem Vereinigten Königreich
- 12. August: Paraguay wird Mitglied in der ALADI (Asociación Latinoamericana de Integración)
- 14. August: In der Danziger Lenin-Werft beginnt ein Streik, der sich auf Polen ausweitet. Die Forderungen: Mehr Freiheit und bessere Lebensqualität
- 25. August: Simbabwe wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. September: Das Militär putscht unter General Kenan Evren zum dritten Mal in der Türkei. Der Putsch wird unterstützt von der NATO und den USA. Die NATO stationiert anschließend schnelle Eingreiftruppen in Kurdistan, in Van und Batman. Kenan Evren begründet den Putsch mit: “zu den Quellen des Kemalismus zurückkehren” zu wollen und “die separatistischen Umtriebe zu bekämpfen”. Der Putsch richtet sich eindeutig gegen die aufkeimende kurdische Befreiungsbewegung und gegen linke und kommunistische Kräfte. Tausende von politischen Gefangenen werden gefoltert und zum Tode verurteilt. Die PKK zog sich schon ein Jahr zuvor teilweise aus Nordkurdistan in den Libanon zurück, nach dem Putsch werden alle Gruppen ins Ausland gerufen. Türkische oppositionelle Gruppen gehen auch ins Exil, die meisten nach Europa
- 16. September: St. Vincent und die Grenadinen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 16. September: Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Portugal und der Bundesrepublik Deutschland
- 17. September: Kriegsbeginn zwischen Irak und Iran
- 17. September: In Danzig wird die Gewerkschaft Solidarność gegründet
- 22. September: Beginn des Ersten Golfkrieges zwischen Iran und Irak
- 22. September: Simbabwe wird Mitglied in der UNESCO
- 24. September - Der Verkauf von Kalbfleisch wird in Italien generell verboten, nachdem in Proben das Hormon Östrogen entdeckt worden ist.
- 26. September: Bombenattentat auf dem Münchner Oktoberfest, 13 Tote, über 200 Verletzte
- 29. September: Tonga wird Mitglied in der UNESCO
- 5. Oktober: Bundestagswahl. Helmut Schmidt bleibt Kanzler und setzt sich gegen Franz Josef Strauß durch
- 13. Oktober: die Gründung der europäischen „Arianespace“ tritt in Kraft (siehe 26. März). Die Verhandlungen der beteiligten Firmen und ESA-Staaten wurden 1979/80 geführt
- 23. Oktober - Nikolaj Tichonow übernimmt nach dem Rücktritt Alexej Kossygins das Amt des sowjetischen Ministerpräsidenten.
- 4. November: Ronald Reagan gewinnt die US-Präsidentschaftswahlen
- 12. Dezember: In Berlin-Kreuzberg schlägt der Konflikt um die Politik der Flächensanierung in offene Unruhen um
Wissenschaft und Technik
- 26. März: Gründung der Arianespace durch Europas Raumfahrt-Firmen. Sie soll Produktion, Verkauf und Starts der ESA-Trägerraketen Ariane managen. Die vom Vorgänger ELDO entwickelte Ariane 1 hatte ihren Erststart zu Weihnachten 1979. Das Statut tritt am 13. Oktober 1980 in Kraft
- 23. Mai: Schon der 2.Start einer Ariane-Rakete (Erststart Dez.1979) misslingt wegen Schwingungen in der untersten, von Frankreich gebauten Stufe. Sie muss samt ihrer Ladung (u. a. bundesdeutscher Forschungssatellit Firewheel) gesprengt werden
- 7. August: Das erste Solarenergie-Flugzeug Grossamer Penguin absolviert seinen Jungfernflug
- 12. November: Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Saturn vorbei und liefert viele Messungen und Fotos von Saturn, seinen Ringen und Monden
Kultur
- 21. Januar: Die Chinesische Mauer wird unter Denkmalschutz gestellt
- 14. April: Der Film Die Blechtrommel gewinnt einen Oscar für den besten ausländischen Film des Jahres 1979
- 2. Juni: Ernő Rubiks „Zauberwürfel“ beginnt seinen Siegeszug in deutschen Spielzeugläden
- 5. August: Einweihung der Deutschen Schule Manila, Philippinen
- 1. September: Gründung der Deutschen Schule Oslo, Norwegen
- 5. September: Uraufführung der Oper Satyagraha von Philip Glass an der Stadschouwburg an Rotterdam
- 8. September: Gründung der Deutschen Schule New York, USA
- 28. Oktober: Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Luxemburg. In Kraft seit dem 1. März 1982
- Veröffentlichung der ökumenischen Einheitsübersetzung der Bibel
- Gründung der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Katastrophen
- 1. Januar: Schweres Erdbeben auf den Azoren, 52 Tote, mehr als 300 Verletzte
- 14. März: Warschau, Polen. Absturz einer Iljuschin Il-62 der polnischen LOT während des Landeanflugs. Alle 87 Menschen starben
- 18. März: Auf dem Raketenstartplatz Plessezk in Nordrussland explodiert bei den Startvorbereitungen während der Betankung eine Wostok-2M-Rakete und tötet 50 Personen
- 27. März: Ein Sturm zerstört die norwegische Versorgungs- und Wohnplattform Alexander Kielland im Ekofisk-Feld in der Nordsee, 123 Menschen sterben
- 22. April: Das Fährschiff „Don Juan“ (Philippinen) sinkt nach der Kollision mit einem Tanker. 313 Tote
- 25. April: Teneriffa, Kanaren, Spanien. Eine Boeing 727 der britischen Dan Air Services prallte während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 146 Menschen starben
- 18. Mai: Der Vulkan Mt. Saint Helens im US-Bundesstaat Washington bricht aus, dank rechtzeitiger Evakuierung sterben nur 57 Menschen
- 27. Juni: Sizilien, Italien. Absturz einer Douglas DC-9 der Aero Transporti Italiani kurz vor Sizilien ins Mittelmeer. Alle 81 Menschen an Bord starben. Eine Mitschuld eines in der Nähe abgehaltenen Militärmanövers konnte nie bewiesen werden
- 1. bis 14. August: Hurrikan Allen in der Karibik, ca. 300 Tote
- 2. August: Eine rechte Extremistengruppe zündet eine Bombe im Bahnhof der italienischen Stadt Bologna. 85 Menschen sterben, mindestens 200 werden verletzt
- 19. August: Riad, Saudi-Arabien. Trotz Notlandung einer Lockheed L-1011 TriStar nach einem Feuer an Bord, können die 301 Passagiere nur noch tot geborgen werden. Alle sind erstickt
- 10. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört El-Asnam (ehemals Orleansville), Algerien, fast vollständig. ca. 20.000 Tote
- 23. November: Erdbeben der Stärke 7,2 in Süditalien, ca. 3.000 Tote, 200.000 Obdachlose
- Erdbeben im Iran, 25 Tote
- Hitzewelle in Texas fordert 338 Tote
Sonstige Ereignisse
- 25. Juli: Die Töchter des deutschen Fernsehjournalisten Dieter Kronzucker, Susanne und Sabine, werden gemeinsam mit ihrem Cousin Martin Wächtler in der Toskana entführt. Nach 68 Tagen kommen sie am 1. Oktober gegen eine Lösegeldzahlung von 4,3 Millionen DM wieder frei
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 3. Februar: Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lorenzo Zanon im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch KO
- 22. Juni: Die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland wird Fußball-Europameister durch ein 2:1 gegen Belgien in Rom
- 7. Juli: Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott LeDoux im Metro Centre, Bloomington, USA, durch technischen KO
- 16. August: Birgit Friedmann holt in der niederländischen Stadt Sittard in der Disziplin 3.000 m und der Zeit von 8:48,05 min den ersten Leichtathletik-Weltmeistertitel der Geschichte für die Bundesrepublik Deutschland
- 20. August: Reinhold Messner bezwingt als erster Bergsteiger den Mount Everest im Alleingang und ohne Sauerstoff-Gerät
- 2. Oktober: Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Ceasars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen k.o
- Die XXII. Olympischen Sommerspiele finden in Moskau statt, Boykott durch westliche Staaten wegen des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan
- Die XIII. Olympischen Winterspiele finden in Lake Placid, USA statt
- 2. Januar: Jérôme Pineau, französischer Radrennfahrer
- 3. Januar: Bryan Clay, US-amerikanischer Leichtathlet
- 4. Januar: Miguel (Fußballspieler), portugiesischer Fußballspieler
- 4. Januar: Jaroslaw Popowytsch, ukrainischer Radrennfahrer
- 5. Januar: Sebastian Deisler, deutscher Fußballspieler
- 6. Januar: Mihael Mikić, kroatischer Fußballspieler
- 7. Januar: David Arroyo, spanischer Radsportler
- 8. Januar: Annett Böhm, deutsche Judoka
- 8. Januar: Lucia Recchia, italienische Skirennläuferin
- 9. Januar: Sergio García, professioneller Golfspieler
- 13. Januar: Wolfgang Loitzl, österreichischer Skispringer
- 16. Januar: Cornelia Hirsch, deutsche Politikerin, MdB
- 16. Januar: Michelle Wild, ungarische Pornodarstellerin
- 17. Januar: Zooey Deschanel, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. Januar: Nia Künzer, deutsche Fußballspielerin
- 20. Januar: Felicitas Woll, deutsche Schauspielerin
- 22. Januar: Christopher Masterson, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 25. Januar: Christian Olsson, schwedischer Leichtathlet
- 25. Januar: Xavi, spanischer Fußballspieler
- 27. Januar: Eva Padberg, deutsches Fotomodell und Mannequin
- 27. Januar: Marat Michailowitsch Safin, russischer Tennisspieler tatarischer Abstammung
- 28. Januar: Nick Carter, US-amerikanischer Sänger und Mitglied der Boygroup Backstreet Boys
- 29. Januar: Ivan Klasnić, kroatischer Fußballspieler
- 29. Januar: Jason James Richter, US-amerikanischer Schauspieler (Free Willy) und Musiker
- 30. Januar: Christoph Teinert, deutscher Fußballspieler
- 30. Januar: Jurica Vranješ, kroatischer Fußballspieler
- 30. Januar: Wilmer Valderrama, Schauspieler
- 30. Januar: Angela Williams, US-amerikanische Leichtathletin
- 31. Januar: Joel Brown, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1. Februar: Otilino Tenorio, ecuadorianischer Fußballspieler († 2005)
- 3. Februar: Markus Esser, deutscher Leichtathlet
- 9. Februar: Cassandra Steen, deutsche Soulsängerin
- 9. Februar: Angelos Charisteas, griechischer Fußballspieler
- 10. Februar: Marko Baacke, deutscher Nordischer Kombinierer
- 12. Februar: Juan Carlos Ferrero, spanischer Tennisspieler
- 12. Februar: Christina Ricci, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Februar: Sebastian Kehl, deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Lara (Sängerin), österreichische Sängerin
- 15. Februar: Samira Makhmalbaf, iranische Filmregisseurin und Drehbuchautorin
- 20. Februar: Anne Poleska, deutsche Schwimmerin
- 22. Februar: Jonathan Woodgate, englischer Fußballspieler
- 27. Februar: Bobby Valentino, afro-amerikanischer R&B-Sänger
- 27. Februar: Chelsea Clinton, Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton
- 28. Februar: Christian Poulsen, dänischer Fußballspieler
- 28. Februar: Sigurd Pettersen, norwegischer Skispringer
- 3. März: Ryan Day, walisischer Snookerspieler
- 5. März: Jessica Böhrs, deutsche Dancepop-Sängerin
- 7. März: Laura Prepon, Schauspielerin
- 8. März: Mohammadou Idrissou, Fußballspieler (Hannover 96)
- 10. März: Sandra Stumptner, Musikerin
- 13. März: Gabriel Melkam, nigeriansicher Fußballspieler
- 15. März: Camilla Renschke, deutsche Schauspielerin
- 16. März: Julia Schlecht, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 17. März: Torsten Hiekmann, deutscher Radrennfahrer
- 18. März: Juliette Schoppmann, deutsche Pop- und Musicalsängerin
- 18. März: Alexei Konstantinowitsch Jagudin, russischer Eiskunstläufer
- 20. März: Philipp Bönig, deutscher Fußballspieler
- 21. März: Eric Baumann, deutscher Radrennfahrer
- 21. März: Andrei Kaschetschkin, kasachischer Radsportler
- 21. März: Marit Bjǿrgen, norwegische Skilangläuferin
- 22. März: Sebastian Schoof, deutscher Fußballspieler
- 23. März: Edrissa Sonko, gambischer Fußballspieler
- 25. März: Hanno Koffler, deutscher Schauspieler
- 25. März: Katrin Ritt, ist eine Schauspielerin
- 27. März: Stefan Feth, deutscher Tischtennisspieler
- 28. März: Albert Streit, deutscher Fußballspieler
- 1. April: Randy Orton, Wrestler der dritten Generation
- 2. April: Michael Mörz, österreichischer Fußballspieler
- 6. April: Tommi Evilä, finnischer Sportler
- 9. April: Luciano Galletti, argentinischer Fußball-Nationalspieler
- 10. April: Jiayi Shao, deutscher Fußballspieler
- 12. April: Brian McFadden, irischer Popsänger
- 13. April: Quentin Richardson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 15. April: Fanny Rinne, deutsche Feldhockeyspielerin
- 15. April: Frank Schleck, luxemburgischer Radrennfahrer
- 16. April: Adriana Sage, US-amerikanisches Fotomodell und Schauspielerin
- 18. April: Martina Müller, deutsche Fußballspielerin
- 20. April: Jasmin Wagner, deutsche Pop-Sängerin und Moderatorin
- 20. April: Vibeke Skofterud, norwegische Skilangläuferin
- 23. April: Nils Döring, deutscher Fußballspieler
- 24. April: Julia Hummer, deutsche Schauspielerin und Musikerin
- 25. April: Alejandro Valverde, spanischer Radrennfahrer
- 26. April: Jordana Brewster, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. April: Marisa Miller, US-amerikanisches Fotomodell
- 29. April: Kian Egan, irischer Popsänger
- 1. Mai: Julia Gennadijewna Tabakowa, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 2. Mai: Nicole Süßmilch, deutsche Nachwuchssängerin
- 2. Mai: Tim Borowski, deutscher Fußballspieler
- 6. Mai: Ricardo Oliveira, brasilianischer Fußballspieler
- 6. Mai: Wolke Hegenbarth, deutsche Schauspielerin
- 6. Mai: Torsten Knabel, österreichischer Fußballspieler
- 8. Mai: Michelle McManus, britische Sängerin
- 8. Mai: David Loosli, Schweizer Radrennfahrer
- 9. Mai: Grant Hackett, australischer Schwimmer
- 13. Mai: Thorsten Becker (Fußballer), deutscher Fußballspieler
- 13. Mai: Preston Callander, deutsch-kanadischer Eishockey-Stürmer
- 15. Mai: O.S.T.R., polnischer Rapper
- 16. Mai: Simon Gerrans, australischer Radrennfahrer
- 16. Mai: Jens Spahn, deutscher Politiker
- 19. Mai: Drew Fuller, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Mai: Lasse Kopitz, deutscher Eishockey-Profi
- 21. Mai: Benoît Peschier, französischer Kanute
- 21. Mai: Raab Himself, Teil der Jackass, Viva la Bam und CKY-Crew
- 23. Mai: Massimilian Porcello, deutsch-italienischer Fußballspieler
- 25. Mai: Alexander Hofmann, deutscher Motorradsportler
- 30. Mai: Steven Gerrard, englischer Fußballspieler
- 30. Mai: Joachim Standfest, österreichischer Profifußballspieler
- 12. Juni: Rogerio, brasilianischer Fußballspieler
- 13. Juni: Sarah Connor, deutsche Sängerin
- 15. Juni: Mary Carey, US-amerikanisches Model, Pornodarstellerin und eine Politikerin
- 16. Juni: Sibel Kekilli, deutsche Filmschauspielerin türkischer Abstammung
- 16. Juni: Martin Stranzl, österreichischer Fußballspieler
- 17. Juni: Venus Williams, Profi-Tennisspielerin
- 20. Juni: Fabian Wegmann, deutscher Radrennfahrer
- 25. Juni: Robert Müller (Eishockeyspieler), Eishockeyspieler (Torwart)
- 26. Juni: Michael Vick, US-amerikanischer Footballspieler
- 30. Juni: Rade Prica, schwedischer Fußballspieler
- 3. Juli: Birgit Thumm, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 3. Juli: Roland Mark Schoeman, südafrikanischer Schwimmer
- 5. Juli: Eva Green, französische Schauspielerin
- 7. Juli: Michelle Kwan, Eiskunstläuferin
- 10. Juli: Jessica Simpson, US-amerikanische Popsängerin und Schauspielerin
- 16. Juli: Swetlana Jewgenjewna Feofanowa, russische Leichtathletin
- 17. Juli: Raschid Ramzi, marokkanischer Leichtathlet, der für Bahrain startet
- 18. Juli: Kristen Bell, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Juli: Gisele Bündchen, brasilianisches Mannequin und Fotomodell
- 22. Juli: Kate Ryan, belgische Sängerin
- 25. Juli: Du-Ri Cha, Koreanischer Fußballspieler
- 27. Juli: Allan Davis, australischer Radrennfahrer
- 29. Juli: Fernando González, chilenischer Tennisspieler
- 30. Juli: | | |