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Help!
Help! ist das 5. Album der Beatles und Soundtrack zum gleichnamigen Film.
Das Album
Veröffentlicht wurde es am 6. August 1965.
Das Album wurde zum gleichnamigen Beatles-Film veröffentlicht. Eigentlich hatte der Song "Help!" eine etwas weniger spaßige Bedeutung, als der Film zeigen mag. John Lennon schrieb "Help!" in einer Zeit, als er selber nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf stand. Der Drogenkonsum nahm zu, der Erfolg schraubte sich in ungeahnte Höhen, und Freund und Feind waren kaum noch zu unterscheiden. Vor allem beobachtete Lennon eine deutliche Gewichtszunahme, gepaart mit leichter Depression, er nannte es seine "Fetter-Elvis" Phase. Somit ist das Lied wirklich als "Hilfe"-Schrei zu verstehen.
# Help! (Lennon / McCartney)
# The Night Before (Lennon / McCartney)
# You've Got To Hide Your Love Away (Lennon / McCartney)
# I Need You (Harrison)
# Another Girl (Lennon / McCartney)
# You're Going To Lose That Girl (Lennon / McCartney)
# Ticket To Ride (Lennon / McCartney)
# Act Naturally (Morrison / Russell)
# It's Only Love (Lennon / McCartney)
# You Like Me Too Much (Harrison)
# Tell Me What You See (Lennon / McCartney)
# I've Just Seen A Face (Lennon / McCartney)
# Yesterday (Lennon / McCartney)
# Dizzy Miss Lizzy (Williams)
Der Film
Der Film hat eine sehr bizarre Handlung: Ringo erwirbt per Zufall einen geheiligten Opfer-Ring. Nun jagen ihn fanatische Priester des Opfer-Kult-Ordens. Die wilde Verfolgungsjagd führt die Beatles u.a. in den Buckingham-Palast, in die österreichischen Alpen und auf die Bahamas, bis Ringo der Ring vom Finger fällt.
Im Gegensatz zum ersten Film wurde Help! in Farbe gedreht. Regie führte wie schon bei A Hard Day's Night Richard Lester. In die Handlung des Films wurden mehr oder weniger passend sieben Songs der Beatles eingebaut. Komponiert wurden alle Lieder des Films von Lennon und McCartney mit Ausnahme des Titels "I Need You", den Harrison beisteuerte.
Weblinks
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Kategorie:Musikfilm
Kategorie:Album (The Beatles)
Kategorie:Filmtitel
Kategorie:1965
ja:HELP!4人はアイドル (アルバム)
The Beatles
The Beatles waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool. Die Gruppe gilt als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre aktive Zeit waren die 60er Jahre, bevor sie sich im Jahr 1970 trennte. Die Beatles entwickelten sich aus den Vorläufergruppen The Quarry Men (1957), Johnny And The Moondogs (1959) und The Silver Beatles (1960). Unter dem Namen „Beat Brothers“ – vorgeschlagen vom Produzenten Bert Kaempfert – machten die Beatles als Begleitband von Tony Sheridan im Jahr 1961 in Hamburg ihre ersten Plattenaufnahmen. Ihre Karriere begann 1962 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single Love Me Do und dauerte bis zum 10. April 1970, als Paul McCartney in einer Pressemitteilung die Trennung offiziell bekannt gab.
Allgemein
Die vier Bandmitglieder der Gruppe – oft als „Fab Four“ oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als „Pilzköpfe“ bezeichnet – waren:
- John Lennon (John Winston Lennon, später John Ono Lennon, - 9. Oktober 1940 in Liverpool), Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboards und Mundharmonika. Am † 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen.
- Paul McCartney, (James Paul McCartney, - 18. Juni 1942 in Liverpool), Gesang, Bass-Gitarre, Gitarre und Keyboards
- George Harrison ( - 25. Februar 1943 in Liverpool, † 29. November 2001 in Los Angeles an Krebs), Gesang, Leadgitarre und Sitar
- Ringo Starr (Richard Starkey, - 7. Juli 1940 in Liverpool), Schlagzeug und Gesang ab August 1962 an Stelle von Pete Best
Zeitweilig wirkten in der Gruppe mit:
- Stuart („Stu“) Sutcliffe, Bass bis 1960 ( - 23. Juni 1940 in Edinburgh, † 10. April 1962 in Hamburg an einem Blutgerinnsel im Gehirn)
- Randolph Peter („Pete“) Best, Schlagzeug bis 1962 ( - 24. November 1941 in Madras)
John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe der Beatles. Sie komponierten die meisten Lieder der Band, darunter zahlreiche Hits wie Yesterday, Let It Be, I Want To Hold Your Hand, A Hard Day's Night, She Loves You, Help!, Michelle, Yellow Submarine, Lucy in the Sky with Diamonds (das nach einem selbstgemalten Bild von John Lennons Sohn Julian, der sagte, das sei seine Schulkameradin Lucy am Himmel mit Diamanten, benannt wurde), Hey Jude und I am the Walrus.
Während der aktiven Zeit der Band veröffentlichen John Lennon und Paul McCartney ihre Songs stets unter dem Copyright von „Lennon-McCartney“ (Ausnahme ist "Please Please Me", ihre erste Schallplatte, auf der als Autoren McCartney-Lennon genannt sind). Das hatten sie zu Beginn ihrer kompositorischen Tätigkeit so abgesprochen und galt auch für Lieder, die einer der beiden alleine schrieb. Grundlage für diese Vereinbarung war der Umstand, dass Lennon/McCartney kurz nach Gründung der Band ihre Songs tatsächlich gemeinsam schrieben und es sich um echte Gemeinschaftskompositionen handelte.
Im Laufe der Jahre schrieben beide ihre Lieder zunehmend getrennt. Dabei ist musikwissenschaftlich umstritten, ob John Lennon oder Paul McCartney den größeren kreativen Beitrag zum musikalischen Gesamtwerk der Beatles geleistet hat. In der wissenschaftlichen Literatur wird heute überwiegend die Auffassung vertreten, dass John Lennon die kreativere und innovativere musikalische Kraft war. Dies werde insbesondere an seinem Hang zu ausgefallenen Arrangements und harmonischen Finessen deutlich. Paul McCartney wird heute zumeist als die im melodiösen Bereich führende Kraft der Beatles angesehen und gilt damit als in gleicher Weise genial wie sein musikalischer Partner.
Dass die beiden "Stars" der Beatles auch enge Freunde waren, beweist die Tatsache, dass Paul bei Johns erster Hochzeit mit Cynthia Powell deren Trauzeuge war.
Doch obwohl die Einflüsse auf die Beatles-Musik von Paul McCartney und John Lennon von außen betrachtet hervorragend waren, so ist die Bedeutung von George Harrison und Ringo Starr nicht zu unterschätzen. Die enorme Wirkung der Beatles ist nicht nur durch die Qualität der Songs oder durch die Leistungen einzelner zu erklären, sondern konnte nur durch das Zusammenspiel von vier hochbegabten Musikern geschehen, die auch für ihren anarchischen Humor und ihre sympathische Ausstrahlung berühmt geworden sind.
Als Songwriter für die Beatles betätigte sich auch George Harrison. Dabei stand er angesichts der musikalischen „Übermacht“ von Lennon/McCartney immer im Schatten dieses Songwriter-Duos. Dennoch entwickelte Harrison – vor allem in der Spätzeit der Beatles – beachtliche kompositorische Fähigkeiten. Mit Liedern wie While My Guitar Gently Weeps, Here Comes The Sun und Something fand er weltweite Anerkennung als Komponist. Zudem gilt er als derjenige Beatle, der am meisten Zeit und Arbeit in die Suche nach neuen Klangdimensionen steckte. So führte er neben neuen Aufnahmetechniken auch das indisch-mystische Element in die Musik der Beatles ein.
Der oft in den Hintergrund gedrängte Ringo Starr schrieb auch einige Lieder, wie zum Beispiel Octopus's Garden. Er war es auch, der Yellow Submarine und With A Little Help From My Friends sang, weltweit bekannte Songs der Beatles.
Die Beatles trennten sich offiziell im Jahr 1970, als Band waren sie bereits in den späten 1960er Jahren auseinandergebrochen. Die Gründe waren vielfältig: Es gab Eifersüchteleien, musikalische Differenzen und finanzielle Auseinandersetzungen. Seit Anfang 1969 kursierten Trennungsgerüchte, die durch zahlreiche Prozesse, die die vier Beatles gegeneinander führten, genährt wurden. Dennoch rauften sie sich in der zweiten Jahreshälfte 1969 zusammen und vollendeten ihr letztes gemeinsames Projekt: Das Album „Abbey Road“. Es wurde ein riesiger kommerzieller und musikalischer Erfolg. Das Album „Abbey Road“ belegt, dass die Beatles in ihrer Endphase – trotz ihrer tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten und der gegeneinander gerichteten gerichtlichen Auseinandersetzungen – eine musikalische Abgeklärtheit, Reife und Professionalität erreicht hatten, die sie von anderen Pop-Musikern ihrer Zeit abhob.
1969]
Rekorde in der Musik
Die Beatles haben während ihrer musikalischen Karriere eine beachtliche Anzahl von Rekorden aufgestellt, von denen einige bis heute Bestand haben. Einige dieser herausragenden Leistungen sollen hier nun beschrieben werden.
Obwohl sie nur über einen Zeitraum von acht Jahren Plattenaufnahmen machten, sind die Beatles die Gruppe mit den meistverkauften Tonträgern der Welt. Laut Angaben ihrer Plattenfirma EMI beläuft sich die Menge der verkauften Einheiten auf ca. 1,3 Milliarden. (Im Jahre 2005 wurde dieser Rekord von der Rockgruppe Queen gebrochen)
Die Beatles haben mehr Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten als jeder andere Künstler (13 in den USA).
Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Singles als alle anderen Gruppen oder Sänger (22 in den USA, 23 in Australien, 23 in den Niederlanden, 22 in Kanada, 21 in Norwegen, 18 in Schweden, 11 in Deutschland). Einen weiteren Nr.1-Hit verhinderten die Beatles kurioserweise selber, da sie „Penny Lane“ und „Strawberry Fields Forever“ als „Doppel-A“-Single veröffentlichten. Das führte dazu, dass die Verkaufszahlen und das Spielen im Radio zwischen den zwei Songs geteilt wurden und nicht zusammen gezählt werden konnten. Sie kamen deshalb nur auf Platz 2 mit den Singles.
Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Alben als andere Einzelkünstler und Gruppen (19 in den USA und 15 in Großbritannien).
Die Beatles verbrachten die meisten gezählten Wochen auf Platz 1 in den Album-Charts (132 in den USA und 174 in Großbritannien).
Die erfolgreichste erste Woche von Verkäufen für ein Doppel-Album erzielten die Beatles mit „The Beatles Anthology Volume 1“. Im Zeitraum vom 21. November bis 28 November 1995 wurde das Album 855.473 mal in den USA verkauft.
Lennon und McCartney sind die bisher erfolgreichsten Komponisten der Pop-Geschichte mit 28 Nr.-1-Singles in den USA für McCartney, und 21 für Lennon (19 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Lennon war verantwortlich für 21 Nr.1-Singles in Großbritannien, und McCartney erzielte dort 23 Erfolge (18 Titel wurden gemeinsam geschrieben).
Während der ersten April-Woche 1964 hielten die Beatles die ersten fünf Plätze auf dem „Billboard Singles Chart“. Niemandem sonst war etwas Derartiges zuvor gelungen, und es dürfte schwer sein, diese Leistung zu wiederholen. Die fraglichen Titel waren „Can't Buy Me Love“, „Twist And Shout“, „She Loves You“, „I Want To Hold Your Hand“ und „Please Please Me“.
In der Woche des 11. April 1964 hielten die Beatles vierzehn Plätze im „Billboard Hot 100“. Vor den Beatles war neun die höchste Anzahl von Titeln eines Interpreten in den „Hot 100“ auf einmal (Elvis Presley, 19. Dezember 1956).
Die Beatles waren die einzigen, die sich selbst zweimal auf dem ersten Platz der US-„Billboard Hot 100“ ablösten. Dieses Kunststück gelang ihnen Anfang des Jahres 1964. Dem Titel I Want to Hold Your Hand folgte She Loves You und nach dieser Single kam Can't Buy Me Love auf Platz 1. Boyz II Men und Elvis Presley gelang es jeweils einmal, sich selbst direkt mit einem eigenen Titel von Platz 1 abzulösen, aber lediglich den Beatles gelang ein „Three-Peat“.
Die Beatles waren die ersten, die einen Song während einer weltweiten Fernsehübertragung aufgenommen haben. Diese fand unter der Beteiligung von 26 Ländern am 25. Juni 1967 statt und hatte in aller Welt 600 Millionen Zuschauer. Jedes Land lieferte einen Beitrag, so konnte man zum Beispiel eine Geburt in Mexiko miterleben. Und man war dabei, als in England der Song der Beatles "All you need is love" live aufgenommen wurde, und zwar im Studio 1 der Abbey Road Studios. Viele Freunde der Beatles sangen am Ende des Songs mit, als dieser langsam ausgeblendet wurde, z. B. Mick Jagger, Keith Richards, Marianne Faithfull, Eric Clapton und Keith Moon.
In den USA sind sie am 14. Juni 2005 zum sechsten Mal mit einem Diamond Award ausgezeichnet worden, den die Recording Industry Association of America RIAA für mehr als zehn Millionen in den USA verkaufte Alben verleiht. Die im Jahr 2000 erschienene Greatest-Hits-Compilation "1" hatte diese imposante Zahl vor kurzem überschritten. Das in den USA bestverkaufte Beatles-Album ist noch immer das 1968 erschienene "The Beatles – White Album". Insgesamt belaufen sich die Beatles-Verkäufe in den USA auf 168 Millionen Alben (Stand 2005).
RIAA
Musikalische Bedeutung
Die Beatles sind die wichtigste Pop-Band der 1960er Jahre und haben nahezu alle Genres der Pop-/Rock-Musik nachhaltig beeinflusst. Bis zum Jahr 2003 hatten sie ca. 1,3 Milliarden Tonträger verkauft. Anfänglich standen sie namengebend für die Musikrichtung des Beats. Dies war ein Gitarren-lastiger Musikstil, der sich durch den schnellen 4/4-Takt und eingängige Melodien auszeichnete. Seine Bedeutung liegt darin, dass er zum ersten Mal einen eigenständigen Rockstil in Großbritannien etablierte und damit eine musikalische Unabhängigkeit von den US-Vorbildern ermöglichte.
Ab 1964 begannen die Beatles sich musikalisch radikal weiterzuentwickeln und mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So zeigt das Album „Beatles For Sale“ deutliche Einflüsse aus der Folk- und Country-Musik. Das folgende Album „Help!“ enthält erstmals Gastmusiker, und zwar - wie nachfolgend regelmäßig - aus dem klassischen Bereich: unter anderem ist mit der Ballade Yesterday ein Stück zu hören, in dem der Sänger (McCartney) neben seiner Akustikgitarre nur von einem Streichquartett begleitet wird. Auf dem 1965 veröffentlichten Album „Rubber Soul“ wurden erstmals indische Einflüsse hörbar. Das '66er Album „Revolver“ beeindruckte durch ein breites Panoptikum unterschiedlichster Pop-Derivate. Darin zeigte sich eine wesentliche Stärke der Beatles: Sie vermochten unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Mit dem '67er Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ schließlich legten sie das erste Konzeptalbum der Popgeschichte vor, das auch von „Pet Sounds“ der Beach Boys inspiriert ist und Brian Wilson in die Depression trieb. Sgt. Pepper war auch die erste Platte in der Popgeschichte, auf deren Cover die Songtexte abgedruckt waren. Mit der Doppel-LP „The Beatles“, wegen des Covers gemeinhin „White Album“, das „Weiße Album“, genannt, demonstrierten die Beatles noch einmal ihr gesamtes songwriterisches Spektrum, u. a. mit „Helter Skelter“, einem der ersten Hardrock-Stücke der Rock-Geschichte. Mit dem letzten eingespielten Album „Abbey Road“ lieferten sie Ansätze, die eindeutig in Richtung Artrock gingen.
Die Beatles lösten sich in ihren Kompositionen auch erfolgreich vom Dur-Moll-Schema der europäischen Musik und verwendeten in ihren Songs ausgefallene Skalen wie z. B. die Kirchentonart Mixolydisch (Beispiel: Norwegian Wood).
Bedeutung für die Pop-Kultur
Mixolydisch
Bis zu den Beatles hatten lediglich Frank Sinatra in den 40ern sowie in den 50ern Elvis Presley eine ähnliche Welle der Begeisterung und fanatischen Verehrung losgetreten. Dabei nahmen die Beatles gegenüber den Rolling Stones die Rolle der „braven Jungs“ ein und blieben auch textlich noch recht lange dem harmlosen Schlager treu. Doch im Rahmen der geistigen und gesellschaftlichen Veränderungen der späten 60er Jahre änderten die Beatles ihren Stil. Ab 1965 wurden die Texte, inspiriert durch Bob Dylan, allmählich tiefgründiger und persönlicher. Songwriting und Arrangements wurden zunehmend komplexer.
In Liedern wie „She Said, She Said“ verarbeiteten sie die ab 1966 gemachten Erfahrungen mit LSD. Sie beschäftigten sich mit indischer Spiritualität und bekannten sich 1967 zu dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seiner Meditationstechnik. Letztlich verstanden es die Beatles meisterhaft, sich den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen anzupassen, ohne sich zu sehr zu exponieren. So experimentierten sie zwar 1967 mit psychedelischen Elementen in der Musik, blieben dabei aber wesentlich gemäßigter als etwa Pink Floyd zur selben Zeit. Als Timothy Leary 1970 Governeur von Kalifornien werden wollte, war der Beatlessong „Come Together“ seine Wahlkampfhymne. Nicht zuletzt durch ihre Filme – insbesondere durch „Yellow Submarine“ (1968) – übten sie einen nachhaltigen Einfluss auf die Pop-Kultur aus und trugen zur Entwicklung des Musikvideos bei, da sie zeitweise kurze Filme speziell für ihre neuen Single-Erscheinungen drehten und diese an die Fernsehsender schickten. Ihre Clips für "Strawberry Fields" und "Penny Lane" waren somit quasi die ersten Musikvideos der Popgeschichte, in denen die Band nicht einfach ihren Song spielte, sondern in denen auch andere Dinge passierten. Allerdings waren sie damals noch auf Film aufgenommen und nicht auf Video.
McCartney behauptete später, sie hätten das deswegen erfunden, weil sie keine Lust mehr hatten in irgendwelchen TV-Studios live ihre songs zu spielen.
Singles
Die folgende Auflistung beschränkt sich auf die Singles, die in Großbritannien erschienen. Insbesondere in den USA wurde durch die dortigen Plattenfirmen eine Reihe von weiteren Titeln aus Alben ausgekoppelt, um zusätzliche Gewinne zu erzielen. Dabei handelte es sich stets um bereits bekannte Stücke, daher werden sie hier nicht gesondert benannt.
Als Kuriosum erwähnenswert ist die Single Komm Gib Mir Deine Hand/Sie Liebt Dich aus dem Februar 1964, die speziell für den deutschen Sprachraum eingespielt wurde.
- Love Me Do/P.S. I Love You (5. Oktober 1962)
- Please Please Me/Ask Me Why (12. Januar 1963)
- From Me To You/Thank You Girl (12. April 1963)
- She Loves You/I'll Get You (23. August 1963)
- I Want To Hold Your Hand/This Boy (29. November 1963)
- Can't Buy Me Love/You Can't Do That (20. März 1964)
- A Hard Day's Night/Things We Said Today (10. Juli 1964)
- I Feel Fine/She's A Woman (14. November 1964)
- Ticket To Ride/Yes It Is (9. April 1965)
- Help!/I'm Down (23. Juli 1965)
- We Can Work It Out/Day Tripper (3. Dezember 1965)
- Paperback Writer/Rain (10. Juni 1966)
- Yellow Submarine/Eleanor Rigby (5. August 1966)
- Penny Lane/Strawberry Fields Forever (17. Februar 1967)
- All You Need Is Love/Baby You're A Rich Man (7. Juli 1967)
- Hello Goodbye/I Am The Walrus (24. November 1967)
- Lady Madonna/The Inner Light (15. März 1968)
- Hey Jude/Revolution (30. August 1968)
- Get Back/Don't Let Me Down (11. April 1969)
- The Ballad Of John And Yoko/Old Brown Shoe (30. Mai 1969)
- Something/Come Together (31. Oktober 1969)
- Let It Be/You Know My Name (Look Up The Number) (6. März 1970)
- Free As A Bird/Christmas Time (Is Here Again) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love/Baby's In Black (GB – 4. März 1996)
Von den bekanntesten Singles wurde 20 Jahre nach deren ersten Veröffentlichung eine Picture-Single herausgegeben. Außerdem sind die meistens Singles zusätzlich als Juke Box-Single in farbigem Vinyl erhältlich gewesen. Von der ersten Single Love Me Do bis zu Lady Madonna erschienen die Singles auf dem Parlophone-Label. Ab Hey Jude wurden die Platten der Beatles auf dem eigenen APPLE-Label veröffentlicht.
EPs
- My Bonnie (My Bonnie/ Why/ Cry For A Shadow/ The Saints) (GB – 12. Juli 1963)
- Twist And Shout (Twist And Shout/A Taste Of Honey/Do You Want To Know A Secret/There's A Place) (GB – 12. Juli 1963)
- The Beatles Hits (From Me To You/Thank You Girl/Please Please Me/Love Me Do) (GB - 6. September 1963)
- The Beatles No. 1 (I Saw Her Standing There/Misery/Anna (Go To Him)/Chains) (GB - 1. November 1963)
- All My Loving (All My Loving/Ask Me Why/Money/P.S. I Love You) (GB - 7. Februar 1964)
- Four By The Beatles (Roll Over Beethoven/All My Loving/This Boy/Please Mr. Postman) (USA – 11. Mai 1964)
- Long Tall Sally (Long Tall Sally/I Call Your Name/Slow Down/Matchbox) (GB – 19. Juni 1964)
- Extracts From The Film A Hard Day's Night (I Should Have Known Better/If I Fell/Tell Me Why/And I Love Her) (GB – 4. November 1964)
- Extracts From The Album A Hard Day's Night (Anytime At All/I'll Cry Instead/Things We Said Today/When I Get Home) (GB – 6. November 1964)
- 4 By The Beatles (Honey Don't/I'm A Loser/Mr. Moonlight/Everybody's Trying To Be My Baby) (USA – 1. Februar 1965)
- Beatles For Sale (No Reply/I'm A Loser/Rock And Roll Music/Eight Days A Week) (GB – 6. April 1965)
- Beatles For Sale No. 2 (I'll Follow The Sun/Baby's In Black/Words Of Love/I Don't Want To Spoil The Party) (GB – 4. Juni 1965)
- The Beatles Million Sellers (She Loves You/I Want To Hold Your Hand/Can't Buy Me Love/I Feel Fine) (GB – 6. Dezember 1965)
- Yesterday (Yesterday/Act Naturally/You Like Me Too Much/It's Only Love) (GB – 4. März 1966)
- Nowhere Man (Nowhere Man/Drive My Car/Michelle/You Won't See Me) (GB – 8. Juli 1966)
- Magical Mystery Tour (Magical Mystery Tour/Your Mother Should Know/I Am The Walrus/The Fool On The Hill/Flying/Blue Jay Way) (GB – 8. Dezember 1967) Doppel-EP
- Baby It's You (Baby It's You/I'll Follow The Sun/Devil In Her Heart/Boys) (GB – 2. Dezember 1994)
- Free As A Bird (Free As A Bird/I Saw Her Standing There (take 9)/This Boy (takes 12 and 13)/Christmas Time (Is Here Again)) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love (Real Love/Baby's In Black (Hollywood Bowl)/Yellow Submarine (alternate version)/Here, There and Everywhere (takes 7 and 13)) (GB – 5. März 1996)
Alben
Die jeweils wichtigsten bzw. bekanntesten aber nicht unbedingt als Singles erschienenen Songs sind unter „Hits“ aufgeführt.
Neben den Originalalben erschienen bei Odeon, Parlophone sowie unter dem Beatles-eigenen Schallplattenlabel Apple auch diverse Zusammenstellungen:
- The Beatles Beat, enthält frühe Hits (1964)
- A Collection Of Oldies ... but Goldies (1966)
- The Beatles / 1962-1966, inoffiziell auch als „rotes Album“ bekannt (1973)
- The Beatles / 1967-1970, inoffiziell auch als „blaues Album“ bekannt (1973)
- The Beatles „Love Songs“, enthält Liebeslieder und Balladen (1977)
- The Beatles „Rarities“, enthält u. a. zwei deutschsprachige Liedversionen (1978)
- Past Masters Volume One und Two, enthalten alle Titel, die nicht auf den 13 regulären Alben erschienen waren (1988)
- Live at the BBC, Doppel-Album enthält Studio-Live-Aufnahmen für die BBC zu Beginn der 60er Jahre (1994)
- The Beatles "1", enthält alle Nummer-1-Hits der Gruppe in verschiedenen Ländern (2000)
Außerdem wurden einige ihrer Alben neu digital abgemischt und auf CD veröffentlicht:
(Teilweise mit leicht geänderten Titellisten)
- Yellow Submarine (1999)
- Let It Be ... Naked (2003)
In den Jahren 1995-1996 erschienen die drei „Anthology“-Alben, die einen ausführlichen Blick auf die Entstehungswege zahlreicher Beatles-Kompositionen ermöglichen.
Filme
- A Hard Day's Night (1964).
- Help! (1965)
- Magical Mystery Tour (1967)
- Yellow Submarine (1968)
- Let It Be (1970) – Ausgezeichnet mit einem Oscar in der Kategorie Original Song Score
United Artists war für den Kinovertrieb dieser Filme zuständig. Die Soundtracks wurden vom Tochterunternehmen United Artists Records auf den Markt gebracht.
Entwicklung
Die Beatles traten nicht aus dem Nichts auf die Bühne, sondern entwickelten sich aus einer Reihe von Vorläuferbands um John Lennon, der eine Schülerband mit wechselnder Besetzung und wechselndem Namen leitete: Diese Schülerband aus Liverpool war The Quarry Men, die Skiffle-Musik und Rock 'n' Roll spielte. Sie war zunächst benannt nach der „Quarry Bank High School“, auf welche die Mitglieder gingen. Gründer und Bandleader war der Gitarrist John Lennon. Die Mitglieder der Quarry Men wechselten ständig, was nicht unwesentlich am exzentrisch-strengen Bandleader Lennon lag. Zwei weitere Musiker setzten sich jedoch durch, es waren die Gitarristen Paul McCartney und George Harrison. Die Band wurde dann in Johnny And The Moondogs umgetauft, später in The Silver Beetles, als eine Anlehnung an die damals bekannte Band von Buddy Holly, die sich „Crickets“, also Heuschrecken nannten.
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- Schließlich kam Lennon die Idee, das Wort Käfer (Beetle) mit dem musikalischen Schlag (Beat) zu verbinden.
Literatur (Auswahl)
- The Beatles: „The Beatles Anthology“ ISBN 3-5500-7132-9
- Andy Babiuk: „Der Beatles Sound“ ISBN 3-9322-7536-5
- Steve Turner: „A Hard Day's Write. The Beatles. Die Geschichte zu jedem Song.“ ISBN 3-9276-3810-2
- Hunter Davis: „A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002“ - ISBN 3-8544-5089-3
- George Harrison: „I, Me, Mine“ ISBN 0-7538-1734-9
- George Martin: "Summer of Love - Wie Sgt Pepper entstand" ISBN 3-89487-271-3
- Rainer Moers, Claus-Dieter Meier, Matthias Bühring, Franz Budéus: „Die Beatles, Geschichte und Chronologie“ ISBN 3-88619-698-4
- Ian MacDonald: "The Revolution in the Head - The Beatles Records and the Sixties". ISBN 1844138283
Weblinks
- [http://www.thebeatles.com/ TheBeatles.com – Offizielle Webseite]
- [http://www.icce.rug.nl/~soundscapes/DATABASES/AWP/awp-notes_on.html Eine Analyse jedes Beatles-Songs von Alan W. Pollack (englisch)]
- [http://www.beatles-discography.com/ Komplette UK und US Diskografie]
- [http://home.att.net/~chuckayoub/the_beatles_lyrics.html Texte zu den Songs der Beatles]
- [http://www.geocities.com/penneylayne/lineups.html Komplette Bandbesetzungen der Beatles]
- [http://erdbeerfelder.de/ Deutsche Fanseite]
- [http://www.lunar-bay.de/beatles/bandg/teil01.htm Nacherzählung der Beatles-Anthologie in zwölf Teilen]
- [http://www.flensburg-online.de/beatles/ Die Beatles von A-Z mit Tageskalender]
- [http://www.beatlesmuseum.net Das Beatles Museum]
- [http://www.foren.de/system/user_macca.html Beatlesforum "Yellow Submarine"]
-
Beatles, The
Beatles, The
Beatles, The
Beatles, The
Beatles, The
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ja:ビートルズ
ko:비틀즈
simple:The Beatles
6. AugustDer 6. August ist der 218. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 219. in Schaltjahren) - somit bleiben 147 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1588 - Die zahlenmäßig überlegene spanische Armada wird von der englischen Flotte unter dem Oberkommando von Lord Charles Howard von Effingham besiegt.
- 1791 - Das Brandenburger Tor wird für den allgemeinen Verkehr freigegeben.
- 1806 - Franz II. legt den Titel Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nieder. Das Reich hört damit nach 844 Jahren auf zu existieren.
- 1825 - Nach einer kurzdauernden Union mit Peru erklärt Revolutionsführer Simón Bolívar die völlige Unabhängigkeit Boliviens.
- 1849 - Friedensvertrag von Mailand zwischen Österreich und Sardinien-Piemont
- 1870 - Schlacht bei Wörth im Deutsch-Französischen Krieg mit über 20.000 Toten
- 1890 - In Auburn, New York, findet die erste Hinrichtung auf einem Elektrischen Stuhl statt.
- 1932 - Der Wellandkanal zwischen Eriesee und Ontariosee wird eröffnet.
- 1940 - Nach Lettland und Litauen wird nun auch Estland in eine Sowjetrepublik umgewandelt.
- 1945 - Das US-amerikanische Militär wirft über Hiroshima die erste je in einem Krieg eingesetzte Atombombe ab. Die Folge sind insgesamt 200.000 Tote.
- 1962 - Jamaika wird unabhängig.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
Kultur
- 1932 - Die Filmfestspiele von Venedig werden erstmals veranstaltet.
- 1947 - Uraufführung der Oper Dantons Tod von Gottfried von Einem bei den Salzburger Festspielen.
- 1959 - "Der unsichtbare Dritte" von Alfred Hitchcock wird erstmalig aufgeführt.
- 1966 - Die Oper "Die Bassariden" von Hans Werner Henze wird bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt.
Religion
- 1492 - Nach dem Tod von Papst Innozenz VIII. beginnt im Vatikan das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers.
1978 stirbt Papst Paul VI. Sein Nachfolger wird Johannes Paul I., der nur einen Monat lang die katholische Kirche leitet.
Katastrophen
- 1928 - Untergang des U-Bootes F 14 in der Adria nach einer Kollision mit dem Torpedobootzerstörer "Giuseppe Missori" (beide Italien). Die Rettung der eingeschlossenen Überlebenden scheitert, alle 21 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben.
- 1966 - Eine BAC 1-11 der Braniff International Airways, auf dem planmäßigen Flug nach Omaha, wird nahe Falls City, Nebraska, von starken Windböen erfasst; die rechte Tragfläche wird geknickt und der darin befindliche Treibstoff explodiert. Alle 42 Personen an Bord sterben.
- 1997 - Eine Boeing 747-300 der Korean Air stürzt beim Landeanflug auf Guam ab. 228 von 254 Insassen werden getötet.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Die US-Amerikanerin Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal und benötigt dazu 14 Stunden und 39 Minuten.
- 1966 - Cassius Clay verteidigt seinen Box-WM-Titel gegen Brian London durch KO.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Carlos Monroe in Marksville, USA, durch technischen KO
Geboren
- 1180 - Go-Toba, 82. Kaiser von Japan
- 1414 - Ladislaus, König von Neapel und Titularkönig von Jerusalem
- 1605 - Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof des Bistums Mainz
- 1638 - Nicolas Malebranche, französischer Philosoph
- 1644 - Louise de La Vallière, Mätresse Ludwigs XIV.
- 1651 - François Fénelon, franzsösicher Schriftsteller
- 1666 - Marie Sophie von der Pfalz, Königin von Portugal
- 1667 - Johann Bernoulli, schweizerischer Mathematiker
Johann Bernoulli
- 1697 - Karl VII. Albrecht, römisch-deutscher Kaiser
- 1766 - William Hyde Wollaston, englischer Arzt, Physiker und Chemiker
- 1751 – Karl Ludwig Nitzsch, Theologe
- 1789 - Friedrich List, deutscher Ökonom
- 1844 - Alfred, dritter Herzog von Sachsen-Coburg
- 1857 - Christian Wilhelm Allers, deutscher Maler, Zeichner und Illustrator
- 1857 - Ludwig von Höhnel, österreichischer Afrikaforscher
- 1859 - Arthur Berson, deutscher Meteorologe
- 1865 - Hannah Chaplin, britische Künstlerin, Mutter von Charlie Chaplin
- 1868 - Paul Claudel, französischer Dichter
- 1880 - Hans Moser, österreichischer Schauspieler
- 1881 - Alexander Fleming, britischer Bakteriologe (Entdecker des Penicillins und Nobelpreis für Medizin)
- 1890 - Emma Verona Johnston, bis 1. Dezember 2004 ältester Mensch der USA
- 1902 - Helmut Kraatz, Mediziner
- 1910 - Friedrich Schröder, schweizerischer Komponist
- 1911 - Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin
- 1917 - Robert Mitchum, US-amerikanischer Schauspieler
- 1922 - Freddie Laker, britischer Unternehmer in der Luftverkehrsbranche
- 1923 - Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 1923 - Hans Jacobus, deutscher Journalist
- 1924 - Hans Neubert, deutscher Maler und Zeichner
- 1925 - Claus Hinrich Casdorff, deutscher Journalist
- 1926 - Christa Reinig, deutsche Schriftstellerin
- 1928 - Andy Warhol, als Andrew Warhola, US-amerikanischer Pop-Künstler
- 1929 - Kateb Yacine, algerischer Schriftsteller
- 1930 - Abbey Lincoln, US-amerikanische Jazzsängerin
- 1933 - Suchinda Kraprayoon, thailändischer Politiker und Premierminister
- 1934 - Piers Anthony, englischer Science-Fiction-Autor
- 1937 - Baden Powell de Aquino, brasilianischer Musiker
- 1937 - Charlie Haden, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1939 - Mike Sarne, britischer Schauspieler und Sänger
- 1941 - Hubert Wipplinger, österreichischer Lobbyist
- 1942 - Evelyn Hamann, deutsche Schauspielerin
- 1943 - Johannes Siegrist, schweizerischer Medizinsoziologe
- 1946 - Roh Moo-hyun, südkoreanischer Präsident
- 1946 - Peter Simonischek, österreichischer Schauspieler
- 1947 - Oliver Tobias, schweizerischer Schauspieler
- 1948 - Allan Holdsworth, britischer Musiker
- 1948 - Nikolai Awilow, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1952 - Christoph Biemann, deutscher Autor, Regisseur und Fernsehmoderator
- 1954 - Uwe Schulten-Baumer, deutscher Dressurreiter
- 1956 - Ulrike Mehl, SPD-MdB seit 1990
- 1960 - Rick Echolette, deutscher Musiker
- 1962 - Michelle Yeoh, hongkong-chinesische Schauspielerin
- 1964 - Anouschka Renzi, deutsche Schauspielerin
- 1965 - Yuki Kajiura, japanische Komponistin
- 1965 - Cherno Jobatey, deutscher TV-Moderator
- 1965 - Juliane Köhler, deutsche Schauspielerin
- 1965 - David Robinson, US-amerikanischer Basketball-Spieler
- 1967 - Marcel Wüst, deutscher Radrennfahrer
- 1968 - Lisa Boyle, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Elliott Smith, US-amerikanischer Liedermacher
- 1970 - M. Night Shyamalan, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1972 - Geri Halliwell, britische Popsängerin
- 1973 - Asia Carrera, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1975 - Renate Götschl, österreichische Schirennläuferin
- 1975 - Giorgio Rocca, italienischer Skirennläufer
- 1979 - Daniel Ryland, amerikanischer Stabhochspringer
- 1980 - Roman Weidenfeller, deutscher Fußballtorhüter
Gestorben
- 258 - Sixtus II., in Rom; Papst ab 257 und Märtyrer
- 523 - Hormisdas, in Rom; Papst ab 514
- 966 - Berengar II., in Bamberg; italienischer Langobardenkönig
- 1195 - Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern
- 1221 - Dominikus, Gründer des Predigerordens der Dominikaner
- 1235 - Jutta von Thüringen, Tochter von Landgraf Hermann I. von Thüringen
- 1328 - Galeazzo I. Visconti, Regent von Mailand von 1322 bis 1328
- 1458 - Alfonso Borgia, Papst von 1455 bis 1458
- 1458 - Kalixt III., Papst ab 1455
- 1548 - Georg Rhaw, deutscher Buchdrucker und Thomaskantor
- 1637 - Ben Jonson, britischer Dramatiker
- 1637 - Benjamin Jonson, englischer Bühnenautor und Dichter
- 1660 - Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, spanischer Maler
- 1700 - Johann Beer, österreichischer Schriftsteller und Komponist
- 1746 - Christian VI., König von Dänemark und Norwegen
- 1796 - David Allen, britischer Maler und Zeichner
- 1816 - Andrea Cagnoli, italienischer Astronom
- 1886 - Katharina Weißgerber, deutsche Kriegsheldin
- 1890 - William Kemmler, US-amerikanischer Mörder
- 1891 - Henry Litolff, britischer Komponist
- 1893 - Jean-Jacques Challet-Venel, schweizerischer Politiker und Bundesrat
- 1904 - Eduard Hanslick, tschechischer Musikkritiker
- 1922 - Katharina Scheven, der ersten weiblichen Stadtverordneten in Dresden
- 1925 - Gregorio Ricci-Curbastro, italienischer Mathematiker
- 1925 - Hans Heinrich Julius Brendicke, Berliner Turnlehrer, Turnschriftsteller und Redakteur
- 1931 - Bix Beiderbecke, US-amerikanischer Jazz-Musiker und Kornettist
- 1935 - Karl Illner, österreichischer Pilot
- 1936 - Willi Ostermann, Kölner 'Liedermacher' und Karnevalist
- 1942 - Paul Corder, englischer Komponist
- 1942 - Valdemar Poulsen, dänischer Physiker und Ingenieur
- 1944 - Franciszek Brzeziński, polnischer Komponist
- 1955 - Dominikus Böhm, deutscher Architekt
- 1959 - Preston Sturges, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1959 - Salman Schocken, Verleger
- 1965 - Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller
- 1965 - Peter Ronnefeld, deutscher Komponist und Dirigent
- 1966 - Paul Myron Anthony Linebarger, US-amerikanischer Psychologe und Schriftsteller
- 1969 - Theodor W. Adorno, deutscher Soziologe, Philosoph, Musikwissenschaftler und Komponist
- 1970 - Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler
- 1973 - Fulgencio Batista, Staatspräsident und Diktator von Kuba
- 1974 - Gene Ammons, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 1978 - Paul VI., Papst ab 1963
- 1983 - Klaus Nomi, deutscher Musiker
- 1985 - Johann Kurz, Rektor des Erzbischöflichen Seminars Hollabrunn
- 1986 - Manfred Hausmann, deutscher Schriftsteller
- 1989 - Anita-Elisabeth Veit, christliche Autorin und Ufologin
- 1992 - Heinrich Eckstein, deutscher Politiker und MdB
- 1997 - Elisabeth Höngen, deutsche Sängerin (Mezzosopran)
- 1997 - Jürgen Kuczynski, DDR-Historiker und -Wirtschaftswissenschaftler
- 1998 - André Weil, französischer Mathematiker
- 1999 - Hermann Blei, deutscher Strafrechtswissenschaftler
- 2000 - Joan Trimble, irische Komponistin
- 2001 - Jorge Amado, brasilianischer Schriftsteller
- 2002 - Edsger Wybe Dijkstra, niederländischer Computerpionier
- 2003 - Roberto Marinho, brasilianischer Verleger
- 2004 - Rick James, US-amerikanischer Musiker
- 2005 - Robin Cook, britischer Politiker
- 2005 - Ibrahim Ferrer, kubanischer Musiker
Feier- und Gedenktage
- Kath. und orth. Kirche: Verklärung des Herrn
- Unabhängigkeitstag Jamaikas
- Unabhängigkeitstag Boliviens
- Tag der Heimat: Bund der Vertriebenen (BdV)
Siehe auch
- 5. August - 7. August
- 6. Juli - 6. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:8月6日
ko:8월 6일
simple:August 6
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John Lennon
John Winston Lennon (später John Ono Lennon) ( - 9. Oktober 1940 in Liverpool, England; † 8. Dezember 1980 in New York, USA), war ein englischer Musiker, Komponist und Autor. Er war Mitgründer der Beatles und bildete mit Paul McCartney das erfolgreichste Komponistenteam aller Zeiten.
Leben
John Winston Lennon wurde am 9. Oktober 1940 in Liverpool geboren. Seine Eltern waren Fred (1912 - 1976) und Julia Lennon (geb. Stanley; 1914 - 1958). Nachdem sich seine Eltern 1942 trennten, gab Julia ihren Sohn zu ihrer Schwester Mary Smith, genannt „Mimi“, und deren Mann George. John wuchs bei seiner Tante und seinem Onkel auf und hatte nur wenig Kontakt zu seinen Eltern. Seine Mutter kam 1958 bei einem Autounfall ums Leben, zu einem Zeitpunkt als John Lennon eine intensivere Beziehung zu ihr aufgebaut hatte.
Der aufkommende Rock ’n’ Roll hatte zunehmenden Einfluss auf den jungen John Lennon, und
insbesondere das Auftauchen von Elvis Presley förderte seinen Wunsch, selber Rock 'n' Roll-Musiker zu werden.
1955 gründete John Lennon (Gesang, Gitarre und Banjo) seine erste Band The Quarry Men. Ein Jahr später nahm er Paul McCartney (Gesang und Gitarre) und George Harrison (Gesang und Gitarre) in die Gruppe auf. Lennons Freund aus der Kunstschule Stuart Sutcliffe (seit 1958 Bassist der Gruppe) und 1960 der Schlagzeuger Pete Best komplettierten die Ur-Beatles. Als Sutcliffe 1960 beschloss, bei seiner Verlobten Astrid Kirchherr in Hamburg zu bleiben, übernahm McCartney die Bassgitarre. 1962 ersetzte Ringo Starr den bisherigen Schlagzeuger Pete Best - die Beatles hatten ihre endgültige Besetzung gefunden.
1962 erhielten die Beatles ihren Plattenvertrag bei Parlophone, einem Unterlabel der EMI, und damit nahm die sagenhafte Karriere ihren Anfang, die bis zum 10. April 1970 dauern sollte. An diesem Tag verkündete Paul McCartney die offizielle Auflösung der Beatles und kam damit Lennon zuvor, der diese für sich selbst beanspruchte.
1964 und 1965 erschienen zwei Sammlungen skuriller Kurzgeschichten Lennons, die ebenfalls von ihm illustriert wurden: In His Own Write (1964) (dt. Titel: In seiner eigenen Schreibe) und A Spaniard In The Works (1965) (dt. Titel: Ein Spanier macht noch keinen Sommer).
1967 übernahm Lennon eine Nebenrolle in dem Antikriegsfilm How I Won the War von Richard Lester (deutsch Wie ich den Krieg gewann).
Am 29. November 1968 veröffentlichte Lennon erstmals zusammen mit seiner zukünftigen Frau Yoko Ono auf Zapple, einem Unterlabel des Beatles-eigenen Musikverlags Apple Records, das Album Unfinished Music No. 1 – Two Virgins. Die Platte erregte viel Aufsehen, nicht jedoch wegen der avantgardistischen Klangcollagen, sondern auf Grund des Covers – es zeigte John Lennon und Yoko Ono nackt. 30.000 Exemplare wurden am 3. Januar 1969 auf dem Newark Liberty International Airport von der Polizei beschlagnahmt, weitere 22.000 folgten am 25. Januar im Union County. Weiterhin wurde stellenweise der Verkauf verboten, Händler bedroht und Plattenläden geschlossen, wie z.B. in Chicago.
Am 20. März 1969 heiratete John Lennon die japanische Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono in Gibraltar. Es war seine zweite Ehe. Er war zuvor mit Cynthia Powell verheiratet, mit der er auch seinen ersten Sohn John Charles Julian Lennon ( - 8. April 1963) hatte. Im Mai 1969 erschien das zweite Album des Paars Lennon und Ono unter dem Titel Life With The Lions – Unfinished Music No. 2.
Am 1. April 1969 beendete das Paar in Amsterdam ihr einwöchiges "Bed-In". John Lennon und Yoko Ono gaben vom 26. März an sieben Tage im Hilton-Hotel vom Bett aus Interviews, um ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen. Später äußerte sich Lennon dazu wie folgt: „Als wir heirateten, wussten wir, dass unsere Flitterwochen sowieso öffentlich sein würden, also beschlossen wir, sie zu nutzen. Unser Leben ist unsere Kunst. Das war das Bed-In. Wir saßen im Bett und redeten mit den Reportern. Es war urkomisch. Im Endeffekt machten wir einen Werbespot für den Frieden...“. Eine weitere Woche in Montreal folgte, während die dritte an einer fehlende Einreisegenehmigung auf die Bahamas scheiterte.
1969 gründete das Paar die Plastic Ono Band, deren erste Single, die während des Bed-Ins in Montreal aufgenommene Friedenshymne Give Peace A Chance, es im Juli des Jahres weltweit unter die Top 20 der Hitparaden schaffte. Im November folgte die Single Cold Turkey (Kalter Entzug), die sich allerdings vergleichsweise schlecht verkaufte. Dies führte Lennon auch (spaßeshalber) als Grund dafür an, dass er den Orden Member of the British Empire zurückgab, den er 1965 zusammen mit den Beatles erhalten hatte. Den Hauptgrund, den er in der schriftlichen Begründung anführte, war die Beteiligung Großbritanniens an den beiden Kriegen in Biafra und Vietnam.
Ebenfalls 1969 ließ er offiziell seinen zweiten Vornamen von Winston in Ono ändern. Von nun an trugen johnandyoko insgesamt neun O in ihren Namen – eine Zahl die sie beide als ihre Schicksalszahl bezeichneten.
Während seiner Solokarriere komponierte Lennon eine Vielzahl von weiteren Stücken, wie beispielsweise das berühmte Imagine. Wie der Mensch John Lennon waren auch seine Lieder oft sehr politisch und engagierten sich u.a. für Bürgerrechte (z.B. Power To The People, Angela) und gegen den Krieg.
1973 ließ er sich wegen Eheproblemen auf eine zeitweilige Trennung von Ono ein. Jedoch fanden sie Ende 1974 wieder zusammen und wurden ein Jahr darauf, am 9. Oktober 1975, – Lennons 35. Geburtstag – Eltern ihres gemeinsamen Sohnes Sean Taro Ono Lennon. Kurz vor seiner Ermordung nahmen Lennon und Ono ihr letztes gemeinsames Album Double Fantasy auf.
Sean Taro Ono Lennon
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen. Ein Bereich im Central Park gegenüber dem Dakota Building wurde 1985 nach einem seiner schönsten Lieder als Strawberry Fields benannt.
Yoko Ono widmet sich seit dem Tode Lennons dem Erhalt und der Verbreitung seines künstlerischen Schaffens, indem sie stetig weiteres Material des Ex-Beatles veröffentlicht.
15 Jahre nach Lennons Tod löste die Beatles Anthology ein erneutes Aufleben der Beatlemania aus. Dafür bearbeiteten die drei noch lebenden Beatles – auch Threetles genannt – zwei Demoaufnahmen Lennons. 1995 erschien die Single Free As A Bird, im darauffolgenden Jahr Real Love. Das Besondere an diesen Singles war, dass Lennons Stimme von Tonbändern kam, die er Ende der 70er Jahre zu Hause in New York aufgenommen hatte.
2002 wurde John Lennon im Rahmen der Fernsehsendung 100 Greatest Britons von den Zuschauern der BBC unter die 10 bedeutendsten Briten gewählt.
Im Juli 2005 startete in New York am Broadway das Musical Lennon. Es erzählt die Geschichte John Lennons anhand von Zitaten und Songs des Ex-Beatles. Das Stück entstand in Zusammenarbeit mit Yoko Ono und enthält mit den Titeln India, India, I Don't Want to Lose You und Cookin' (in the Kitchen of Love) drei nicht von Lennon veröffentlichte Kompositionen. Das Musical, in welchem die Lebensstationen John Lennons von drei verschiedenen Darstellern unterschiedlichen Alters dokumentiert werden, wurde bereits im Oktober 2005 wegen mangelnder Resonanz wieder vom Spielplan genommen.
Diskografie
Soloalben
- Unfinished Music No. 1 – Two Virgins (1968)
- Unfinished Music No. 2 – Life With The Lions (1969)
- The Wedding Album (1969)
- Live Peace In Toronto 1969 (1969)
- John Lennon/Plastic Ono Band (1970)
- Imagine (1971)
- Sometime In New York City (1972)
- Mind Games (1973)
- Walls And Bridges (1974)
- Rock'n'Roll (1975)
- Shaved Fish (Best Of) (1975)
- Double Fantasy (1980)
Posthum erschienene Alben
- Milk And Honey (1984, aus den Double Fantasy-Sessions)
- Menlove Ave (1986)
- Live In New York City (1986)
- Imagine John Lennon (Soundtrack) (1988)
- Lennon Legend - The Very Best Of (1997)
- The Lennon Anthology (1998)
- Wonsaponatime (Auswahl aus The Lennon Anthology) (1998)
- Acoustic (2004)
- Peace, Love & Truth (2005)
- Working Class Hero - The Definitive Lennon (2005)
Filme
- Wie ich den Krieg gewann (1967)
- Rock'n'Roll Circus (1968)
- Keep On Rocking (Sweet Toronto) (1969)
- sowie etliche Kurzfilme mit Yoko Ono
Weblinks
- [http://www.johnlennon.com Offizielle Website]
- [http://www.lennono.com LennOno Online News (deutschsprachige Fansite)]
- [http://www.john-lennon.de Umfangreiche deutsche Website]
- [http://www.lennonlegend.com/ Best-Of-DVD mit Downloads (offiziell)]
- [http://www.laut.de/wortlaut/artists/l/lennon_john/index.htm Biografie bei Laut.de]
- [http://www.bagism.com/index.html Fansite mit ausführlicher Diskografie (englisch)]
-
Lennon, John
Lennon, John
Lennon, John
Lennon, John
Lennon, John
Lennon, John
Lennon, John
ja:ジョン・レノン
ko:존 레논
simple:John Lennon
zh-min-nan:John Lennon
Buckingham Palace
Der Buckingham Palace in London ist die offizielle Residenz der englischen Königsfamilie. Er steht nahe dem Saint James' Park.
Seit 1837 ist dieser Palast die offizielle Residenz. Davor war er nur ein Landhaus, auf dessen Grundstück zuvor Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht standen. Da diese aber scheiterte, baute John Sheffield, 1. Herzog von Buckingham und der Normandie den Palast um 1703. 58 Jahre später, 1761, kaufte Georg III. das Landhaus. Es war zunächst als Queens House bekannt und erst der Sohn und Nachfolger Georg IV. hatte hochfliegende Umbaupläne, zu denen er unter anderem seinen bevorzugten Architekten John Nash hinzuziehen wollte. Da Georg IV. aber notorisch in Finanznöten war, kam es nie dazu.
Seine Nach-Nachfolgerin Viktoria erbte dann zunächst eine dreiflügelige Anlage und ließ um 1850 den Flügel zur Mall hin errichten, der aus dem Ehrenhof einen Innenhof machte. In ihre Regierungszeit fällt auch die Hauptausstattungsphase des Palastes, der damit dem mittleren 19. Jahrhundert und dem Historismus zuzuordnen ist.
Nach einigen Umbauten umfasst der Palast inzwischen über etwa 600 Räume; das Gelände umfasst ganze 20 Hektar von denen 17 zum Garten gehören.
In dem Palast befindet sich eine bedeutende Gemäldegalerie. Zu dem Palast gehören u.a. ein großzügiger Swimmingpool, eine eigene Post und ein Kino. In den zwei Sommermonaten August und September ist die Queen offiziell nicht zu Hause. In dieser Zeit stehen die sogenannten State rooms der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Ist der Monarch bzw. die Monarchin im Palast, wird die königliche Flagge, die Royal Standard, gehisst. Ansonsten weht die Union Flag über dem Palast.
Siehe auch
- Liste der Herrscher Englands
Weblinks
- [http://www.royal.gov.uk/output/page555.asp Royal Residences:] Buckingham Palace (englisch)
Kategorie:Schloss in London
ja:バッキンガム宮殿
Bahamas
Die Bahamas (engl.: The Bahamas) sind ein Inselstaat im Nordatlantik und sind Teil der Westindischen Inseln. Sie liegen südöstlich der USA sowie nordöstlich von Kuba und werden zu Mittelamerika gezählt. Von den mehr als 700 Bahamainseln sind nur 30 bewohnt.
Die Inselgruppe hat ihren Namen durch die spanischen Eroberer erhalten, sie nannten die Gewässer um die Inseln Baja Mar (span. für „flaches Meer“) woraus später Bahamas wurde.
Geographie
Geographie der Bahamas
Die Bahamas setzen sich aus über 700 Inseln, von denen allerdings nur 30 bewohnt sind, und mehr als 2.400 Korallenriffen, so genannten Cays, zusammen. Allerdings schwanken diese Zahlen abhängig davon ob zwei Inseln mit einem flachen Meeresarm dazwischen oder eine Inseln mit einer leicht unter Wasser gesetzten Landbrücke gezählt wurden. In vielen Fällen trennen zwei Inseln bzw. Cays nur ein wenige Zentimeter tiefer Meeresarm voneinander. Dabei erstrecken sich die Bahamas von der Südostküste der USA entlang der Nordostküste Kubas bis zur Nordwestküste der Turks- und Caicosinseln mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 650 km und einer West-Ost-Breite von bis zu 750 km. Unterteilt werden die Inseln in die beiden am stärksten bewohnten New Providence sowie Grand Bahama und in die so genannten Out Islands bzw. Family Islands. Der höchste Punkt der Bahamas ist der Mount Alvernia mit 63 m auf Cat Island und die flächengrößte Insel ist Andros mit 5.957 km².
Klima
Es herrscht mildes subtropisches Klima vor, da es durch die Luftsysteme des Nordamerikanischen Kontinents abgekühlt wird. Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei ca. 28°C, im Winter lässt der warme Golfstrom die Temperatur selten unter 20°C sinken. Im Jahresmittel liegt die Temperatur bei 26°C.
Wichtigste Städte
Die beiden wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Nassau und Freeport. In beiden zusammen leben mehr als dreiviertel der Bevölkerung der Bahamas. Nassau ist mit seinen mehr als 200.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Inselstaates.
Siehe auch: Liste der Städte auf den Bahamas
Bevölkerung
Bevölkerung der Bahamas
Die Bevölkerungszahl der Bahamas lag nach der letzten Volkszählung im Jahr 2000 bei 303.611 Menschen. Die Bevölkerung ist relativ jung, so sind rund 28 % unter 15 Jahren alt und nur 6 % der Bahamaer 65 Jahre oder älter. Im Jahr 2004 lag der Bevölkerungswachstum bei 0,7 %, Prognosen gehen davon aus das sich dieser Wert in etwa 30 Jahren auf 0 % abgesenkt haben wird. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 62 Jahren für Männer und bei 69 Jahren für Frauen.
AIDS hat sich auf den Bahamas zu einem bedeutenden Thema entwickelt. So lebten 2003 etwa 3 % der Bevölkerung mit dem HI-Virus. Damit liegen sie auf Platz 35 der weltweit prozentual am stärksten betroffenen Länder.
Afroamerikaner bilden mit 85 % den größten Anteil der Inselbevölkerung. Die restlichen 15 % teilen sich in 12 % europäischer Herkunft, sowie 3 % Asiatischer und Lateinamerikanischer Herkunft auf.
Neben der Amtssprache Englisch wird noch Kreol gesprochen, allerdings hauptsächlich von den zahlreichen Einwanderern aus Haiti.
Die wichtigsten Glaubensrichtungen sind die Baptisten mit 32 %, die Anglikaner mit 20 % und die Römisch-Katholische Kirche mit 19 % Anteil an der Bevölkerung.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Bahamas
Die frühsten Spuren einer Besiedelung gehen in das 4. Jahrhundert zurück, dauerhaft besiedelt wurden einige der über 700 Inseln aber erst im 9. und 10. Jahrhundert durch die Lucayan, ein zum Volk der Arawak zählender Stamm.
Nachdem Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492 die Bahamainseln entdeckte, wurden die etwa 40.000 Inselbewohner bis 1520 nach Hispaniola versklavt, wo sie in den Minen durch Krankheit und Auszehrung umkamen. Durch die Spanier erhielten die Inseln auch ihren heutigen Namen. Sie wurden Baja Mar (span. flaches Meer) genannt, woraus sich Bahamas entwickelte. Mitte des 17. Jahrhunderts errichteten englische Siedler die ersten Kolonien, nach dem König Karl I. von England die Inseln 1629 beansprucht hatte. Freibeuter, wie der berühmte Blackbeard, nutzen die Inseln Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts als Unterschlupf, da sie für die Kolonialmächte, auf Grund ihres Rohstoffmangels und der ungeeigneten Böden, nur eine geringe Bedeutung hatten.
Im Jahr 1717 wurden die Bahamas zur britischen Kronkolonie und Woodes Rogers zum ersten Krongouverneur der Inseln ernannt. Er löste das Piratenproblem, das sich auf der Inselgruppe entwickelt hatte, und gab ihnen 1729 ein eigenes Parlament, das House of Assembly. Im Zuge des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs flohen ein große Zahl britischer Loyalisten auf die Bahamas, speziell die Abacos. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs (1775-1783), des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) und der Prohibition in den USA (1919-1932) waren die Inseln, auf Grund ihrer günstigen Nähe zu den USA, Ausgangspunkt von ausgeprägtem Handel mit Schmuggelware. Großbritannien gewährte 1964 den Bahamas die innere Selbstverwaltung, was dazu führte, dass sie 1973, als einer der letzten britischen Kolonien, in die Unabhängigkeit entlassen wurden.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gilt der zum Commonwealth of Nations zählende Inselstaat als Touristenziel und Steueroase. Auf den Bahamas leben heute etwa 300.000 Menschen, wovon mehr als 70% in der Hauptstadt Nassau leben. Da das Land über keine nennenswerten Rohstoffe verfügt ist die Wirtschaft stark auf den Tourismus und das Bankengewerbe angewiesen. Auch wenn die meisten Touristeninformationen die Bahamas als ein Paradies erscheinen lassen, so sind für die Regierung unter Premierminister Perry Christie die hohe Arbeitslosigkeit, der Drogenhandel und die Korruption in politischen Kreisen ernsthafte Probleme, die es zu lösen gilt.
Politik
Die Bahamas sind seit 1973 ein souveräner Staat und Mitglied im Commonwealth of Nations. Das Staatsoberhaupt ist durch die Mitgliedschaft im Commonwealth of Nations die Königin vom Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, seit 1952 Königin Elisabeth II.. Sie wird auf den Bahamas durch den von ihr persönlich ernannten Generalgouverneur vertreten, dies ist seit dem 1. Januar 2002 Dame Ivy Dumont. Der Regierungschef ist der Premierminister, der von der Regierungspartei gestellt wird. Seit 2002 ist dies Perry Christie von der Progressive Liberal Party (PLP). Die Regierungspartei wird alle fünf Jahre durch die Parlamentswahlen bestimmt. Das Parlament besteht nach dem britischen Vorbild aus zwei Kammern, dem Senat mit 16 Mitgliedern und dem House of Assembly mit 40 Mitgliedern. Die 16 Mitglieder des Senats werden vom Generalgouverneur ernannt, neun in Absprache mit dem Premierminister, vier in Absprache mit dem Führer der Opposition und drei durch den Generalgouverneur selbst. Die Mitglieder des House of Assembly werden alle fünf Jahre nach dem Mehrheitswahlrecht vom Volk selbst gewählt.
Siehe auch: Liste der Generalgouverneure der Bahamas, Liste der Premierminister der Bahamas
Distrikte
Hauptartikel: Distrikte der Bahamas
Seit 1999 sind die die Bahamas, durch den Local Government Act von 1996, in 31 Kommunalverwaltungsdistrikte und New Providence, das von der nationalen Regierung verwaltet wird, aufgeteilt.
Kultur
Feiertage
Weblinks
- [http://www.bahamas.de Bahamas-Informationen vom deutschen Tourist Office der Bahamas]
- [http://www.hk-bahamas.de Honorarkonsulat der Bahamas in Deutschland]
- [http://www.bahamas.gov.bs Regierung der Bahamas]
- [http://www.bahamas.com Tourismusministerium der Bahamas]
- [http://www.geographia.com/bahamas/pirates01.htm Piratengeschichte der Bahamas]
- [http://www.strausbach.de/bahamas_info.php Informationen über die Bahamas]
- [http://www.strausbach.de/bahamas_photo.php Photogalerie (mit Diashow)]
- [http://wiki.rowi.net/pmwiki.php/Main/Karibik-Reisen Reisebericht]
- [http://www.reiseinformation.biz/bahamas/ Bahamas Reiseinformation]
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Kategorie:Inselgruppe
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Staat
ja:バハマ
ko:바하마
ms:Bahamas
simple:Bahamas
zh-min-nan:Bahamas
A Hard Day's Night
A Hard Day's Night ist der Titel des ersten Beatles- Filmes sowie ihres daraus resultierenden dritten Albums, des Soundtracks.
Das Album
Das dritte Album der Beatles wurde am 10. Juli 1964 veröffentlicht.
Der merkwürdige Titel stammt angeblich von Ringo Starr, der bekannt war für seine verdrehten Kommentare. So soll er während der Dreharbeiten des Beatles-Filmes "A Hard Day's Night" erschöpft gestöhnt haben: "That's a hard day's night...".
Das besondere an diesem Album ist, dass auf dieser LP zum ersten Mal nur Eigenkompositionen des Songwriter-Teams Lennon/McCartney zu finden sind.
# A Hard Day's Night
# I Should Have Known Better
# If I Fell
# I'm Happy Just To Dance With You
# And I Love Her
# Tell Me Why
# Can't Buy Me Love
# Any Time At All
# I'll Cry Instead
# Things We Said Today
# When I Get Home
# You Can't Do That
# I'll Be Back
Der Film
Der Film beschreibt einen Tag im Leben der Beatles und ironisiert die so genannte Beatlemania, die seit 1963 in vollem Gange war. Die Fab Four werden von jungen Mädchen bestürmt, entwinden sich immer wieder den Vorgaben ihres Managers und haben mitten drin kleine Problemchen mit Pauls Großvater. Dieser ist ein Querulant, verkauft Fotos der Beatles mit nachgemachten Autogrammen und wiegelt Ringo Starr auf, die Band zu verlassen, so dass die anderen ihn vor einem Fernsehauftritt suchen müssen. Zwischendurch singen die Beatles ihre Hits.
Im Rahmen der Möglichkeiten des Filmes werden die unterschiedlichen Charaktere der vier Beatles gezeigt: John der Zyniker, Paul der Charmante, George der Zurückhaltende, Ringo der Witzbold, der aber unter seiner Rolle im Bandgefüge leidet.
Der Schwarz-Weiß-Film gibt mitunter vor, ein Bild des tatsächlichen Lebens der Beatles zu liefern. Besonders witzig etwa, dass bei dem Fernsehauftritt die beiden letzten Songs kaum zu hören sind, da das Publikum zu laut ist.
Zudem ist er ein Dokument des Swinging London der 1960er Jahre.
Die deutsche Synchronisierung des Filmes verändert mitunter den Sinn der Dialoge vollkommen. Die Beatles unterhalten sich über Die Blechtrommel von Günter Grass, zitieren deutsche Gedichte und wollen zum deutschen Film.
Preise
Das Drehbuch und die Musik wurden 1965 für den Oscar nominiert.
Weblinks
-
Kategorie:Album (The Beatles)
Hard Day's Night, A
Hard Day's Night, A
Hard Day's Night, A
ja:ビートルズがやって来るヤァ!ヤァ!ヤァ! (アルバム)
Richard LesterRichard Lester ( - 19. Januar 1931 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Autor.
Filmographie (Auswahl)
:1963: Auch die Kleinen wollen nach oben
:1964: A Hard Day's Night (dt. Titel: "Yeah, Yeah, Yeah") mit The Beatles
:1965: Help! (dt. Titel: "Hi-Hi-Hilfe!") mit The Beatles
:1967: How I Won The War (dt. Titel: Wie ich den Krieg gewann) mit John Lennon
:1978: Butch & Sundance - Die frühe Jahre
:1980: Superman II
:1983: Superman III
Weblinks
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Lester, Richard
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ja:リチャード・レスター
John Lennon
John Winston Lennon (später John Ono Lennon) ( - 9. Oktober 1940 in Liverpool, England; † 8. Dezember 1980 in New York, USA), war ein englischer Musiker, Komponist und Autor. Er war Mitgründer der Beatles und bildete mit Paul McCartney das erfolgreichste Komponistenteam aller Zeiten.
Leben
John Winston Lennon wurde am 9. Oktober 1940 in Liverpool geboren. Seine Eltern waren Fred (1912 - 1976) und Julia Lennon (geb. Stanley; 1914 - 1958). Nachdem sich seine Eltern 1942 trennten, gab Julia ihren Sohn zu ihrer Schwester Mary Smith, genannt „Mimi“, und deren Mann George. John wuchs bei seiner Tante und seinem Onkel auf und hatte nur wenig Kontakt zu seinen Eltern. Seine Mutter kam 1958 bei einem Autounfall ums Leben, zu einem Zeitpunkt als John Lennon eine intensivere Beziehung zu ihr aufgebaut hatte.
Der aufkommende Rock ’n’ Roll hatte zunehmenden Einfluss auf den jungen John Lennon, und
insbesondere das Auftauchen von Elvis Presley förderte seinen Wunsch, selber Rock 'n' Roll-Musiker zu werden.
1955 gründete John Lennon (Gesang, Gitarre und Banjo) seine erste Band The Quarry Men. Ein Jahr später nahm er Paul McCartney (Gesang und Gitarre) und George Harrison (Gesang und Gitarre) in die Gruppe auf. Lennons Freund aus der Kunstschule Stuart Sutcliffe (seit 1958 Bassist der Gruppe) und 1960 der Schlagzeuger Pete Best komplettierten die Ur-Beatles. Als Sutcliffe 1960 beschloss, bei seiner Verlobten Astrid Kirchherr in Hamburg zu bleiben, übernahm McCartney die Bassgitarre. 1962 ersetzte Ringo Starr den bisherigen Schlagzeuger Pete Best - die Beatles hatten ihre endgültige Besetzung gefunden.
1962 erhielten die Beatles ihren Plattenvertrag bei Parlophone, einem Unterlabel der EMI, und damit nahm die sagenhafte Karriere ihren Anfang, die bis zum 10. April 1970 dauern sollte. An diesem Tag verkündete Paul McCartney die offizielle Auflösung der Beatles und kam damit Lennon zuvor, der diese für sich selbst beanspruchte.
1964 und 1965 erschienen zwei Sammlungen skuriller Kurzgeschichten Lennons, die ebenfalls von ihm illustriert wurden: In His Own Write (1964) (dt. Titel: In seiner eigenen Schreibe) und A Spaniard In The Works (1965) (dt. Titel: Ein Spanier macht noch keinen Sommer).
1967 übernahm Lennon eine Nebenrolle in dem Antikriegsfilm How I Won the War von Richard Lester (deutsch Wie ich den Krieg gewann).
Am 29. November 1968 veröffentlichte Lennon erstmals zusammen mit seiner zukünftigen Frau Yoko Ono auf Zapple, einem Unterlabel des Beatles-eigenen Musikverlags Apple Records, das Album Unfinished Music No. 1 – Two Virgins. Die Platte erregte viel Aufsehen, nicht jedoch wegen der avantgardistischen Klangcollagen, sondern auf Grund des Covers – es zeigte John Lennon und Yoko Ono nackt. 30.000 Exemplare wurden am 3. Januar 1969 auf dem Newark Liberty International Airport von der Polizei beschlagnahmt, weitere 22.000 folgten am 25. Januar im Union County. Weiterhin wurde stellenweise der Verkauf verboten, Händler bedroht und Plattenläden geschlossen, wie z.B. in Chicago.
Am 20. März 1969 heiratete John Lennon die japanische Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono in Gibraltar. Es war seine zweite Ehe. Er war zuvor mit Cynthia Powell verheiratet, mit der er auch seinen ersten Sohn John Charles Julian Lennon ( - 8. April 1963) hatte. Im Mai 1969 erschien das zweite Album des Paars Lennon und Ono unter dem Titel Life With The Lions – Unfinished Music No. 2.
Am 1. April 1969 beendete das Paar in Amsterdam ihr einwöchiges "Bed-In". John Lennon und Yoko Ono gaben vom 26. März an sieben Tage im Hilton-Hotel vom Bett aus Interviews, um ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen. Später äußerte sich Lennon dazu wie folgt: „Als wir heirateten, wussten wir, dass unsere Flitterwochen sowieso öffentlich sein würden, also beschlossen wir, sie zu nutzen. Unser Leben ist unsere Kunst. Das war das Bed-In. Wir saßen im Bett und redeten mit den Reportern. Es war urkomisch. Im Endeffekt machten wir einen Werbespot für den Frieden...“. Eine weitere Woche in Montreal folgte, während die dritte an einer fehlende Einreisegenehmigung auf die Bahamas scheiterte.
1969 gründete das Paar die Plastic Ono Band, deren erste Single, die während des Bed-Ins in Montreal aufgenommene Friedenshymne Give Peace A Chance, es im Juli des Jahres weltweit unter die Top 20 der Hitparaden schaffte. Im November folgte die Single Cold Turkey (Kalter Entzug), die sich allerdings vergleichsweise schlecht verkaufte. Dies führte Lennon auch (spaßeshalber) als Grund dafür an, dass er den Orden Member of the British Empire zurückgab, den er 1965 zusammen mit den Beatles erhalten hatte. Den Hauptgrund, den er in der schriftlichen Begründung anführte, war die Beteiligung Großbritanniens an den beiden Kriegen in Biafra und Vietnam.
Ebenfalls 1969 ließ er offiziell seinen zweiten Vornamen von Winston in Ono ändern. Von nun an trugen johnandyoko insgesamt neun O in ihren Namen – eine Zahl die sie beide als ihre Schicksalszahl bezeichneten.
Während seiner Solokarriere komponierte Lennon eine Vielzahl von weiteren Stücken, wie beispielsweise das berühmte Imagine. Wie der Mensch John Lennon waren auch seine Lieder oft sehr politisch und engagierten sich u.a. für Bürgerrechte (z.B. Power To The People, Angela) und gegen den Krieg.
1973 ließ er sich wegen Eheproblemen auf eine zeitweilige Trennung von Ono ein. Jedoch fanden sie Ende 1974 wieder zusammen und wurden ein Jahr darauf, am 9. Oktober 1975, – Lennons 35. Geburtstag – Eltern ihres gemeinsamen Sohnes Sean Taro Ono Lennon. Kurz vor seiner Ermordung nahmen Lennon und Ono ihr letztes gemeinsames Album Double Fantasy auf.
Sean Taro Ono Lennon
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen. Ein Bereich im Central Park gegenüber dem Dakota Building wurde 1985 nach einem seiner schönsten Lieder als Strawberry Fields benannt.
Yoko Ono widmet sich seit dem Tode Lennons dem Erhalt und der Verbreitung seines künstlerischen Schaffens, indem sie stetig weiteres Material des Ex-Beatles veröffentlicht.
15 Jahre nach Lennons Tod löste die Beatles Anthology ein erneutes Aufleben der Beatlemania aus. Dafür bearbeiteten die drei noch lebenden Beatles – auch Threetles genannt – zwei Demoaufnahmen Lennons. 1995 erschien die Single Free As A Bird, im darauffolgenden Jahr Real Love. Das Besondere an diesen Singles war, dass Lennons Stimme von Tonbändern kam, die er Ende der 70er Jahre zu Hause in New York aufgenommen hatte.
2002 wurde John Lennon im Rahmen der Fernsehsendung 100 Greatest Britons von den Zuschauern der | | |