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Unterbiss

Unterbiss

Als Fehlbiss bezeichnet man eine Zahnfehlstellung zueinander.

Arten

Es gibt verschiedene Arten von Fehlbissen:
- Beim Unterbiss ist die untere Zahnreihe gegenüber der oberen nach vorn verschoben.
- Beim Überbiss ist umgekehrt die obere Zahnreihe gegenüber der unteren nach vorn verlagert.
- Beim offenen Biss schließen die Zahnreihen nicht richtig. Auch bei aufeinander liegenden Zahnreihen bleibt eine Öffnung.

Ursachen

Ursachen von Fehlbissen können sein
- mangelnde Zahnpflege
- Fehlbildungen der Zähne selbst, des Kiefers oder der Gesichtsmuskulatur
- Fehlbelastungen von Zähnen, Knochen und Muskulatur
- Infektionskrankheiten
- chronischer Vitaminmangel Kategorie:Zahnmedizin

Zahnfehlstellung

Bei einer Zahnfehlstellung sind die Zähne derart falsch angeordnet oder falsch gewachsen, das eine normale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist. Ein Kieferorthopäde behandelt dies oft mit einer Zahnspange. Eine Narkose oder örtliche Betäubung ist dafür in der Regel nicht notwendig. Man unterscheidet:
- Fehlbiss (Unterbiss, Überbiss, offener Biss)
- Mesialbiss
- Distalbiss
- häufig das Rudiment der Weisheitszähne
- in Verbindung mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten bei Tieren:
- Brückenbildung der Nagetiere siehe auch: Edward H. Angle, Gnathologie, Kiefergelenk, Mundhöhle Kategorie:Zahnmedizin

Zahnpflege

:Prophylaxe (Zahnmedizin)

Kiefer

Der Begriff Kiefer bezeichnet #ein Exemplar der Nadelbaum-Gattung der Kiefern #in der Anatomie einen dem Kauen dienenden Knochen, siehe Kiefer (Anatomie) #Teile der Mundwerkzeuge von Insekten, siehe Kiefer (Insekt) Folgende Personen heißen Kiefer #Anselm Kiefer (
- 1945) Maler und Aktionskünstler #Dorkas Kiefer (
- 1972) Deutsche Schauspielerin und Comedian #Nicolas Kiefer (
- 1977) Deutscher Tennisspieler

Infektionskrankheit

Eine Infektionskrankheit ist eine durch Infektion hervorgerufene Erkrankung. Eine Infektionskrankheit wird gemeinhin auch Infekt oder Infektion genannt. Sie ist aber nicht einer Infektion gleich zu setzen, da nicht jede Infektion notwendigerweise zu einer Erkrankung führt. Zu den Infektionskrankheiten zählen u.a.: AIDS, Borreliose, Gelbsucht, Grippe, Masern, Norwalkviruserkrankung und die sog. Tropenkrankheiten.

Auslöser von Infektionskrankheiten


- Bakterien,
- Viren,
- Pilze,
- Protozoen,
- Prionen (z. B. bei BSE). Die Gefährlichkeit einer Infektionskrankheit ist abhängig von der sogenannten Virulenz des Erregers. Damit wird die krankmachende Fähigkeit schon bei niedrigen Erregerkonzentrationen beschrieben.

Infektionsmöglichkeiten und Übertragungswege

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Hauptarten einer Infektion:
- ; Primärinfektion: Meint eine Erstinfektion, d.h. der erste Kontakt eines Organismus mit einem Krankheitserreger.
- ; Sekundärinfektion: Ist eine Infektion, die nach der Erstinfektion zusätzlich und mit anderen Erregern als dem der Primärinfektion erfolgt. Es kommt zu einer Art Superinfektion mit mehreren Erregern, die das Immunsystem vor große Probleme stellen können und auch die Therapie und Medikation erschweren. Der Verlauf einer solchen Erkrankung ist zumeist auch heftiger und zeichnet sich durch vielfältige Symptome aus.
- ; Doppelinfektion: Bezeichnet eine gleichzeitige Infektion mit zwei verschiedenen Erregern.

Unterscheidung nach Herkunft der Erreger:


- endogene Infektion ist eine Infektion bei geschwächtem Immunsystem durch die körpereigene, normalerweise völlig harmlose Flora in Form eines Erregereinbruchs z. B. auf der Haut oder aus Magen, Darm und Lunge in den eigenen Körper (wie eine Wundinfektion durch eigene Kolibakterien).
- exogene Infektion ist eine Infektion durch Infektionserreger aus der Umgebung.
- nosokomiale Infektion, auch iatrogene Infektion, ist eine Infektion, die in der ärztlichen Praxis oder im Krankenhaus erworben wird. Durch unbeabsichtigtes Einbringen von Erregern bei der Durchführung medizinischer Eingriffe wie durch Katheter oder Intubation, oder durch eine therapeutisch bedingte Beeinträchtigung der Abwehr des Patienten, wird dieser infiziert. Derartige Infektionen zeichnen sich dadurch aus, dass die typischen bakteriellen Erreger aus dem Bereich Arztpraxis oder Krankenhaus - wie z. B. Pseudomonaden - eine hohe Resistenz gegenüber nahezu allen gebräuchlichen Antibiotika zeigen. Der Mediziner unterscheidet bei den nosokomialen Infektionen solche, die im Krankenhaus erworben wurden (Symptome frühestens 48 h nach Aufnahme) von anderen, ambulanten Infektionen.
- Polymer-assoziierte Infektion ist eine Erregerbesiedlung von Kunststoffoberflächen bei Kathetern, künstlichen Herzklappen oder künstlichen Gelenken. Vier bedeutende Infektionswege werden bei der exogenen Infektion unterschieden.
- Tröpfcheninfektion
- Kontakt- oder Schmierinfektion
- Infektion über Austausch von Körperflüssigkeiten
- Infektion über Blut saugende Insekten

Unterscheidung nach Übertragbarkeit der Erreger:


- ; direkte Infektion: eine Übertragung von Mensch zu Mensch ohne Zwischenschritte auf exogene Art und Weise (siehe oben Infektionswege der exogenen Infektion)
- ; indirekte Infektion: die Übertragung von einem Wirt mittels Überträger (Vektor) als Zwischenschritt, wie beispielsweise durch blutsaugende Insekten auf den nächsten Wirt

Unterscheidung nach Eintrittspforte der Erreger:


- ;enterale Infektion: eine Infektion, bei der die Krankheitserreger über den Darm als Eintrittspforte in den Organismus eingedrungen sind. Der gesamten Verdauungstrakt (Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen und der gesamte Darm) wird als das Innere eines Tunnels betrachtet, das selbst nicht zum Körperinneren gezählt wird. Der exakte Ort, an dem die Infektionserreger in das eigentliche Körperinnere eindringen, gilt als Eintrittspforte.
- ;parenterale Infektion: eine Infektion, bei der die Krankheitserreger nicht über den Darm in den Organismus eingefallen sind. Hier werden folgende Infektionsarten unterschieden:
- perkutane Infektion: Die Erreger gelangen über die Haut in den Organismus.
- permuköse Infektion: Die Erreger gelangen über die Schleimhäute in den Organismus.
- Inhalationsinfektion: Die Erreger gelangen über die Atemwege in den Organismus.
- urogenitale Infektion: Die Erreger gelangen über den Harntrakt in den Organismus.
- genitale Infektion: Die Erreger gelangen über die Geschlechtsorgane in den Organismus.
- intrauterine Infektion: Die Erreger gelangen von der Gebärmutter in den Körper des werdenden Kindes oder von der Gebärmutter in den Organismus der Frau.

Unterscheidung nach anderen systematischen Gesichtspunkten:


- Horizontale Infektion ist eine Infektion von Wirt zu Wirt der gleichen Generation.
- Vertikale Infektion ist eine Infektion von einem Wirt zu seinen Nachkommen:
  - Pränatale oder transplazentare Infektion bezeichnet die Übertragung vor der Geburt (intrauterin).
  - Perinatale Infektion bezeichnet die Übertragung während der Geburt.
  - Postnatale Inkektion bezeichnet die Übertragung nach der Geburt, z. B. durch die Muttermilch. Alle hier aufgeführten Einteilungen gelten für die Gesmtheit möglicher Infektionserreger. Verschiedene einzelne Erregergruppen wie Bakterien, Einzeller oder Mehrzeller werden nicht immer auf allen dargestellten Infektionswegen übertragen und sie können daher auch eine andere Systematik der Infektionswege haben. Für eine ausführliche Darstellung aller Infektionsunterscheidungen siehe Infektion!

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts befand sich der Streit zwischen zwei medizinischen Schulen in einer Hochphase. Auf der einen Seite standen die Kontagionisten, die die Auffassung vertraten, Krankheiten könnten durch kleine lebende Erreger übertragen werden, auf der anderen Seite die Anti-Kontagionisten, die Ernährungsfehler und Vergiftungen als Ursache von Krankheiten ansahen. Durch die Forschungen von Robert Koch und Louis Pasteur gewannen die Kontagionisten diese Auseinandersetzung, obwohl heute bekannt ist, dass beide keinen als sauber angesehenen wissenschaftlichen Arbeitsstil an den Tag legten. Ungeachtet dessen wird bis auf wenige Ausnahmen die Infektionshypothese in der Medizin nicht bestritten. In den Industrieländern haben Infektionskrankheiten stark an Bedeutung verloren. Weltweit stellen sie aber immernoch die häufigsten Todesursachen dar.

Literatur


- M. Exner: Die infektionsepidemiologische Bedeutung von Heliobacter pylori mit besonderer Berücksichtigung von unbehandelten Brunnenwasser als Infektionsreservoir. Hygiene und Medizin 29(11), S. 418 - 422 (2004), ISSN 0172-3790
- Christian Conrad: Krankenhaushygiene damals und heute – was hat sich geändert? Hygiene und Medizin 29(6), S. 204 ff. (2004), ISSN 0172-3790
- Michael K. Faulde: Ratten und Mäuse – unterschätzte Überträger und Reservoire gefährlicher Infektionskrankheiten? Hygiene und Medizin 29(6), S. 206 - 216 (2004)
- M. Klude, U. Seebacher, M. Jaros: Potenzielle Gefährdung von Mensch und Umwelt durch Desinfektionsmittel in der Krankenhaushygiene: Eine vergleichende Bewertung. Krankenhaus Hygiene und Infektionsverhütung 24(1), S. 9 - 15 (2002), ISSN 0720-3373
- A. Nassauer: Die neue Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention – Tradition und Fortschritt. Hygiene und Medizin (29(4), S. 113 - 115 (2004), ISSN 0172-3790
- Helge Kampen: Vektor-übertragene Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch? Wie Umweltveränderungen Krankheitsüberträgern und -erregern den Weg bereiten. Naturwissenschaftliche Rundschau 58(4), S. 181 - 189 (2005), ISSN 0028-1050

Weblinks


- [http://www.onmeda.de/krankheiten/index.html www.onmeda.de] - Detaillierte und verständliche Informationen zu vielen Infektionskrankheiten bei Onmeda.de
- [http://www.rki.de/cln_006/nn_225668/sid_20C338C68697475F85E745540F5DDA6A/DE/Content/InfAZ/InfAZ__node.html__nnn=true www.rki.de] - Gute Zusammenfassungen über verschiedene Infektionskrankheiten durch das RKI
- [http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/impfen_und_infektionen.htm www.dgk.de] - Deutsches Grünes Kreuz e.V., Thema: Impfen und Infektionen
- [http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/impfrechner.htm www.dgk.de] - Überprüfung des Impfschutzes: Impfrechner des Deutschen Grünen Kreuzes ---- Siehe auch: Infektiologie, Infektion durch Protozoen, Krankheitserreger, Liste häufiger Infektionskrankheiten, Mikroorganismen (Mikroben), Pilzinfektion, Syndrom, Virusinfektion, Wurminfektion, Parasiten des Menschen Kategorie:Parasitologie ! ja:感染症 simple:Infectious disease

Vitamin

Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt werden, die jedoch vom Stoffwechsel zum größten Teil nicht synthetisiert werden können. Sie müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die dann erst im Körper in die Wirkform umgewandelt werden. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine. Dass Vitamine benötigt werden, ist zumindest bei einigen Vitaminen genetisch bedingt. So können z. B. Schweine ca. 100 mg Vitamin C/kg Körpergewicht produzieren, Menschen können dies aufgrund des Fehlens von L-Gluconolacton-Oxidase nicht. Somit ist Vitamin C für Schweine kein Vitamin. Verschiedene Lebewesen benötigen daher individuelle Vitamine. Allgemein werden aber nur die für Menschen lebenswichtigen Stoffe als Vitamine bezeichnet. Ähnliche Stoffe, die gesundheitsfördernd, aber nicht lebensnotwendig sind, werden unter dem Begriff sekundäre Pflanzenstoffe zusammengefasst.

Geschichte

Nach dem Lesen eines Artikels des niederländischen Arztes Christiaan Eijkman beschäftigte sich der polnische Biochemiker Casimir Funk 1912 intensiv mit der Isolierung des Wirkstoffes gegen die Vitaminmangelkrankheit Beri-Beri, eine bis dahin unerklärliche neue Krankheit, die in Japan und auf Java auftrat. Eijkman hatte in einem Militärhospital in Batavia beobachtet, dass neben Patienten und Personal auch die Hühner im Hof des Hospitals die Symptome der Krankheit Beri-Beri (zu deutsch: Schafsgang) zeigten, da sie seit einiger Zeit ebenfalls mit weißem Reis gefüttert worden waren, statt wie bisher mit braunem Reis. Beri-Beri ging mit Lähmungen und Kräfteverlust einher. Diese Krankheit trat erst auf, nachdem man in diesen Ländern europäische Reisschälmaschinen eingeführt hatte. Es wurde eine Mangelkrankheit vermutet. Casimir Funk isolierte aus Reiskleie einen Stoff, der die Mangelkrankheit heilen konnte. Die Analyse der Verbindung zeigte, dass es sich um eine stickstoffhaltige Verbindung, ein Amin handelte. Funk hatte das Thiamin, heute unter der Bezeichnung Vitamin B1 bekannt, entdeckt. Auf Grund dieser Befunde schlug Funk das Kunstwort Vitamin (vita-das Leben und Amin für Stickstoffverbindungen) vor. 1926 wurde das Vitamin B1 (Thiamin) erstmalig von den holländischen Chemikern B. C. P. Jansen und W. Donath in kristalliner Form aus Reiskleie isoliert. 1936 wurde die Struktur von Vitamin B1 etwa gleichzeitig von R. R. Williams und M. Grewe aufgeklärt. Die Synthese erfolgte durch R. R. Williams 1936 und von H. Andersag und K. Westphal 1937. Zwischen 1920 und 1980 wurden die heute (2004) bekannten Vitamine erstmals rein dargestellt. Für diese Vitamine sind inzwischen auch chemische Synthesewege bekannt. Krankheiten, als Folge von Vitaminmangelerscheinungen, wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhundert erkannt. In der Annahme, dass es sich um ernährungsbedingte Krankheiten handele, versuchte man durch die Zufuhr entsprechender Nahrungsmittel Krankheiten wie Skorbut, Beri-Beri, und Rachitis zu bekämpfen. Mit Hilfe von Tierversuchen wurde die Hypothese bestätigt, dass die Krankheiten durch das Fehlen bestimmter Nahrungssubstanzen verursacht wurden. Durch weitere Tierversuche fand man heraus, welches die essentiellen Nahrungsbestandteile sind. Im Anschluss daran konnte man aus diesen die jeweiligen Vitamine isolieren. 1913 wurde die Bezeichnung der Vitamine mit großen Buchstaben des Alphabets durch den amerikanischen Biochemiker Elmer Vermon McCollum eingeführt. Somit gab es ein Vitamin A, B, C und D. Anschließend kamen noch die Vitamine E und K hinzu. Bei der Analyse der Nahrung, die Vitamin B enthielt, stellte sich heraus, dass es sich hier um mehr als einen Faktor handelte, der mehrere Symptome ausschalten konnte. Somit sprachen die Biologen von Vitamin B1, B2, usw. Übersicht über die Entdeckung der Vitamine und ihrer Struktur

Benennung von Vitaminen

Der polnische Biochemiker Casimir Funk nahm 1912 an, dass alle lebensnotwendigen Stoffe eine NH2-Gruppe enthielten. Er prägte deshalb den Begriff "Vitamin" (aus lat. vita für Leben und amin für stickstoffhaltig). Spätere Untersuchungen zeigten aber, dass bei weitem nicht alle Vitamine Amine sind oder sonstige basische Stickstoffatome enthalten. Ein gutes Beispiel hierfür sind das Vitamin A (Retinol), ein stickstofffreier, ungesättigter Alkohol und das Vitamin C (Ascorbinsäure), eine strukturell den Kohlenhydraten ähnliche, jedoch sauer wirkende Substanz. Neben der chemischen Struktur, die dem Vitamin den Namen gibt, werden auch Buchstaben, kombiniert mit einer Nummernbezeichnung, und Trivialnamen verwendet, oft sogar mehrere für eine Substanz. Heute sind viele nicht mehr gebräuchlich. Lücken in der Buchstabenreihe entstanden, nach dem sich heraus gestellt hatte, dass nicht alle ursprünglichen Isolierungen sich als einheitliche Substanzen erwiesen. Andere, heute weitgehend verschwundene Bezeichnungen für Vitamine waren auch: Komplettine, Nutramine und akzessorische Nährstoffe oder auch Ergänzungsstoffe, weil die chemisch reinen Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate erst durch das Hinzukommen von Vitaminen (und Mineralstoffen) zu vollwertigen Nährstoffen ergänzt werden. Im deutschsprachigen Raum sind sowohl die Buchstaben-/ Nummernbezeichnung des Vitamins als auch die Wortbezeichnung üblich. Von den in der medizinischen Wissenschaft gegenwärtig (2004) bekannten 20 Vitaminen gelten 13 Vitamine als unerlässlich:
- Die Buchstabenbezeichnung für die Vitamine Niacin (B3) und Pantothensäure (B5) wird in der einschlägigen Literatur unterschiedlich verwendet. So werden in folgender Literatur das Niacin auch als B5 und Pantothensäure als B3 bezeichnet: Bässler, K.-H.:Vitamin-Lexikon, Urban & Fischer, München, Jena, 2002, ISBN 3437211412 und in folgender Literatur wird Niacin beispielsweise als B3 bezeichnet: Schauder, P., Ollenschläger, G.: Ernährungsmedizin, Urban & Fischer, München, Jena, 2003, ISBN 3437229206

  - Niacin (Nicotinsäureamid und Nicotinsäure)

    - Vitamin K (K1 Phyllochinon, K2 Menachinon) Weitere, in der Literatur und anderen Ländern verwendete Trivialnamen für Vitamine:

Beschreibung

Vitamine sind wissenschaftlich gesehen keine chemisch einheitliche Stoffgruppe. Sie sind organische Verbindungen, die biologische Vorgänge im menschlichen (und tierischen) Organismus regulieren. Vitamine zählen, wie auch die Mineralstoffe und Spurenelemente, zu den nicht energieliefernden Nährstoffen, die der Körper zur Erhaltung seines Lebens und seiner Leistungsfähigkeit unbedingt benötigt. Da es sich bei den Vitaminen um recht komplizierte organische Moleküle handelt, kommen sie in der unbelebten Natur nicht vor. Vitamine müssen erst von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden. Der Mensch ist, bis auf wenige Ausnahmen, bei denen er bestimmte Vitamine selber erzeugen kann, auf die Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Vitamine sind essentielle Wirkstoffe, das heißt dass sie zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus lebensnotwendig sind. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufe (Provitamine) zugeführt, die erst im Körper in die entsprechende Wirkform umgewandelt werden. Als Provitamine bezeichnet man die biologische Vorstufe eines Vitamins, wie beispielsweise das von Pflanzen gebildete Beta-Carotin (β-Carotin), das dann von Tieren oder Menschen in Vitamin A Retinol umgewandelt wird. Im Körper können bestimmte Vitamine gespeichert werden, man kann diese sozusagen auf Vorrat essen, andere wiederum können nicht gespeichert werden, sondern müssen über die Nahrung laufend zugeführt werden. Danach werden die Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt: in die Gruppe der fettlöslichen, speicherbaren Vitamine und die Gruppe der wasserlöslichen, nicht speicherbaren Vitamine.
- Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören:
A Retinol/β-Carotin, D Calciferol, E Tocopherol und K Phyllochinon. Letzteres kann allerdings trotz seiner Fettlöslichkeit nur in unbedeutenden Mengen vom Körper gespeichert werden.
- Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die acht Vitamine des B-Komplexes.
Dies ist eine Sammelbezeichnung wasserlöslicher Vitamine, unterschiedlicher, chemischer Zusammensetzung. Sie sind in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Einzelne B-Vitamine kommen in der Natur niemals isoliert vor. Sie wirken aus diesem Grund in der Regel auch im Verbund.
B1 Thiamin, B2 Riboflavin, B3 Niacin (Nicotinsäureamid und Nicotinsäure), B5 Pantothensäure, B6 Pyridoxin, B7 Biotin, B9 Folsäure, B12 Cobalamin, sowie zusätzlich das Vitamin C Ascorbinsäure.
Eine Ausnahme bildet das Vitamin B12 Cobalamin. Es kann trotz seiner Wasserlöslichkeit vom Organismus gespeichert werden.

Aufgabe / Funktion

Vitamine sorgen grundsätzlich für das Funktionieren des Stoffwechsels, wo sie katalytisch und steuernd wirken. Ihre Aufgabe besteht in einer Regulierung der Verwertung von Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen, sorgen für deren Ab- beziehungsweise Umbau und dienen somit auch der Energiegewinnung. Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Jedes einzelne Vitamin erfüllt bestimmte Aufgaben. Sie unterscheiden sich dadurch auch hinsichtlich ihrer verschiedenartigen Wirkungsweise. Einige stellen Koenzyme dar, andere wirken als Hormone oder greifen in die Regulation des Stoffwechsels ein.

Vitaminabsorption

Fettlösliche Vitamine


- Vitamin A
- Vitamin D
- Vitamin E
- Vitamin K Fettlösliche Vitamine sind nichtpolare Moleküle, die sehr gut in Lipiden löslich sind. Ihre Resorption bedarf daher der Mizellenbildung. Sie werden in ähnlicher Weise wie Cholesterin in den Mukosazellen in Chylomikronen eingebaut.

Wasserlösliche Vitamine


- Vitamin C
- Vitamin B1
- Vitamin B2
- Vitamin B6
- Biotin (andere Bez.: Vitamin B7, Vitamin H)
- Vitamin B9
- Vitamin B12 W. werden im Dünndarm mittels Carrier oder Rezeptoren absorbiert. Während Vitamin B2 durch passiven Transport aufgenommen wird, erfolgt die Absorbtion von Vitamin B1,Vitamin B12 und Vitamin C aktiv.

Vorkommen und Bedarf

In der nachfolgenden Tabelle werden nur einige Beispiele für das Vorkommen und die Wirkungen der Vitamine genannt. Mehr dazu ist unter dem Artikel des einzelnen Vitamins zu finden. Während gesichert ist, dass beispielsweise Zitrusfrüchte Vitamin C enthalten, so ist es hingegen schwer, eine quantifizierte Aussage zu treffen: Der Vitamingehalt der Ausgangsprodukte ist abhängig von zahlreichen Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Lagerdauer etc. Auch die Zubereitungstemperatur und -dauer können eine Rolle spielen, da viele Vitamine nicht hitzestabil sind. Der genaue Vitaminbedarf eines einzelnen Individuums (siehe unten) ist allerdings auch nicht geklärt, so dass es beim aktuellen Stand der Forschung nicht möglich ist zu entscheiden, wann die "richtige" Vitaminmenge aufgenommen wurde. Von den 13 Vitaminen, die in der medizinischen Wissenschaft als unerlässlich gelten, sind zwei nicht in strengem Sinne essentiell, nämlich Vitamin D (Calciferol) und Niacin (Vitamin B3). Begründet wird dies damit, dass Stoffe mit Vitamin D- und Niacin-Eigenschaften vom Körper unter bestimmten Umständen selbst gebildet (synthetisiert) werden können. So kann Vitamin D3 Cholecalciferol beispielsweise unter Einwirkung des Sonnenlichtes aus 7-Dehydrocholesterin, einem biologischen Derivat des Cholesterin, entstehen. Niacin kann beim Abbau des Tryptophans gebildet werden. Biologische Werte sind, anders als bei physikalischen Größen, nie absolut, sondern werden immer von einer Vielzahl von Beeinflussungsfaktoren bestimmt. Bei den nachfolgend genannten Bedarfsgrößen handelt es um Durchschnittswerte mit verallgemeinerndem Charakter. Neben dem Geschlecht und dem Alter sind noch eine Vielzahl anderer Faktoren ausschlaggebend, die den jeweiligen Bedarf einer Person unter bestimmten Lebensumständen beeinflussen. So gehören beispielsweise die beruflichen und umweltbedingten Belastungsfaktoren, die körperliche und nervliche Belastung, Stress, Ernährungsgewohnheiten, Schwangerschaft, Stillzeiten, Krankheit, Rauchen, Trinken usw. dazu, die den Bedarf ansteigen lassen. Die benötigten Mengen liegen im Bereich von wenigen Milligramm (mg). So benötigt der menschliche Körper beispielsweise täglich 75 mg Vitamin C (Ascorbinsäure), aber nur etwa 0,8-1,0 mg an Vitamin A (Retinol) und 1,3-1,8 mg an Vitamin B1 (Thiamin). Die Empfehlungen variieren sehr stark. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt beispielsweise täglich 100 mg Vitamin C zu sich zu nehmen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt dagegen nur 30 mg pro Tag. Einige Bakterien der Darmflora sind in der Lage, die Vitamine K und B12 zu synthetisieren. Falls sie durch die Einnahme starker Antibiotika zerstört werden, kann leicht ein Mangel entstehen. Es gibt allerdings medizinische Möglichkeiten, diese Bakterien wieder im Darm anzusiedeln. Vitamine (Übersicht)

Mangelerscheinungen und Überversorgungen

Ein Vitaminmangel kann entstehen als Folge eines erhöhten Bedarfs (während Schwangerschaft und Stillzeit, in der Kindheit und Jugend), aufgrund einer mangelnden Zufuhr, durch Malassimiliation infolge anderer Grunderkrankungen, als Folge von Medikamenteneinnahme (orale Kontrazeptiva) oder nach parenteraler Ernährung ohne Vitaminzugabe. Auch durch Aufbewahrung und Zubereitung der Lebensmittel bestimmen wir ihren Vitamingehalt, so daß trotz Auswahl der richtigen Nahrungsmittel ein Mangel entstehen kann. Dies kann zu Mangelerscheinungen führen, die graduell in eine Hypovitaminose oder Avitaminose unterteilt werden. Vitaminmangelkrankheiten sind unter den europäischen Ernährungsbedingungen selten geworden und meist auf Alkoholabhängigkeit zurückzuführen. Betroffen sein können auch alte Menschen, Raucher oder strenge Vegetarier. Die Krankheitszeichen sind je nach dem betroffenen Vitamin verschieden. Je nach Art und Ausmaß der Schädigung kann sich der Organismus erholen. Bei Alkoholikern führen gleich mehrere Faktoren zu einem Vitaminmangel. Der chronisch Suchtkranke nimmt außer dem Suchtmittel kaum andere Nahrung zu sich, er leidet an einer Mangelernährung. Die Schleimhaut des Verdauungstraktes über Speiseröhre, Magen und Dünndarm kann schwer geschädigt sein, ebenso die Bauchspeicheldrüse. Nahrungseinnahme ist verbunden mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Die Verdauung und Aufnahme im Magendarmtrakt ist gestört (Malabsorption, Maldigestion). Zu Schäden des Blutbildes und des Nervengewebes kommt es v.a. durch Mangel der Vitamine B1 (Wernicke-Korsakow-Syndrom), Vitamin B6 und Folsäure (Polyneuropathie) und B12 (perniziöse Anämie, funikuläre Myelose). Die Infektabwehr ist gemindert. Die Blutgerinnung ist - aus verschiedenen Gründen - gestört. Eine Vitaminüberversorgung wird Hypervitaminose genannt. Die fettlöslichen Vitamine (E, D, K, A) können im Körper, meist in der Leber, gespeichert werden. Damit kann es auch zu Überdosierungen kommen. Die wasserlöslichen Vitamine werden über die Niere rasch ausgeschieden. Als Hypervitaminosen werden jene Erscheinungen zusammengefasst, die bei übermäßiger Zufuhr der entsprechenden Vitamine auftreten können. Dies ist durch herkömmliche Ernährung nicht zu erreichen. Infrage kommen aber hochdosierte Vitamingaben. Vitamin D ist in Verbindung mit Calcium unstrittig bei der Behandlung der Osteoporose, durch die dauerhafte Ansammlung im Körper kann der gegenteilige Effekt erreicht werden, die Knochenentkalkung und damit die Entstehung einer Osteoporose werden gefördert. Das Provitamin Beta-Carotin (Vorstufe des Vitamin A) kann hochdosiert bei Rauchern vermutlich das Lungenkrebsrisiko erhöhen. Für die Vitamine der B-Gruppe (wasserlöslich) sind unerwünschte Wirkungen bei hohen Dosen nur für Vitamin B6 bekannt, bei Einnahme von mehr als 50 mg pro Tag – das ist die zwanzigfache Tagesdosis! - resultiert eine sensorische Polyneuropathie. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt 102(17), 29. April 2005). Eine aktuelle Bewertung vom Bundesinstitut für Risikobewertung ist 2005 erschienen (siehe Weblink).

Literatur


- Thomas Spengler: Gesundheit durch Vitalstoffe Selbstverlag, 2004 ISBN 300012604X
- Klaus Oberbeil: Fit durch Vitamine. Südwest-Verlag, 2003, ISBN 3517078247
- Autor unbekannt: Kalorien, Nährstoffe, Vitamine. Compakt Verlag, 2003,ISBN 3817455143
- Harald Friesewinkel: Das Wichtigste über Vitamine. Knauer Verlag, 2004, ISBN 3417247187
- Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin. Wissenschaftliche Verlagsanstalt mbH Stuttgart, 2002, ISBN 3-8047-1927-9
- Andreas Jopp: Risikofaktor Vitaminmangel. Haug, 2002, ISBN 3-8304-2077-3
- Hans Konrad Biesalski, Josef Köhrle, Klaus Schürmann: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Thieme, 2002, ISBN 3-13-129371-3
- Karl-Heinz Bäßler, Ines Golly, Dieter Loew: Vitamin-Lexikon. Urban & Fischer, 2002, ISBN 3-43-721141-2
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (Konzeption und Entwicklung: Arbeitsgruppe "Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr"): DACH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Umschau/Braus Verlag, 2000, ISBN 3-8295-7114-3

Weblinks


- [http://www.anti-aging-vitamine.de/vitamine/vitamine.html Informationen über Aufgaben, Dosierung und Vorkommen von Vitaminen]
- [http://ernaehrungs.info/info/vitamine/ Vitamininformationen und Vitamingehalt von Lebensmitteln bei Ernährungs.info]
- [http://www.vobs.at/bio/spezial/x-hist26.htm Vorarlberger Bildungsserver: Geschichte der Biologie: Vitamine]
- http://www.m-ww.de/gesund_leben/ernaehrung/vitamine/
- [http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=3&page=1 Die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr] der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
- [http://www.bfr.bund.de/cm/232/vitamine_und_mineralstoffe_in_nahrungsergaenzungsmitteln_eine_aktuelle_risikobewertung.pdf Vitamine und Mineralstoffe -Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung, 2005]

Siehe auch

Nahrungsergänzungsmittel -- Mikronährstoff (Medizin) Kategorie:Stoffgruppe Kategorie:Vitamin ja:ビタミン ko:비타민 th:วิตามิน

Kategorie:Zahnmedizin

Kategorie:Medizin ja:Category:歯科学 zh-min-nan:Category:Gê-i-ha̍k

Crazy Eights

Crazy Eights is a card game for two or more players. The object of the game is to get rid of all your cards to a discard pile. There are a number of variations of the basic game, and a number of different names including Crates, Finlander's Uno, Last One, Mau-Mau, Pesten, Rockaway, Spoons, Swedish Rummy, Switch and Tchausepp. In Britain it is often referred to as Black Jack (not to be confused with Blackjack). Bartok, Mao and UNO are more extreme variations, containing elements not covered in this entry. Generally, a standard 52-card pack is used, although some variations may use jokers as wild, and others may use more than one pack. Each player is (usually) dealt seven or eight cards, with the rest of the deck being placed face down at the centre of the table. The top card is then turned face up to start the discard pile. Players discard their cards by matching rank or suit with the top card of the discard pile. Generally, any number of cards of the same rank may be played simultaneously. Runs are occasionally permitted. If a player is unable to match the rank or suit of the top card of the discard pile and they don't have an 8, they draw cards from the stock pile until they draw a card that they are able to play (alternatively they may pass after drawing one card—the rules over passing vary). If the stock pile runs out of cards, the top card of the discard pile is removed and the remaining cards in the discard pile are reshuffled and serves as the new stock pile. The first player to get rid of all their cards is the winner. The main variations in play concern the characteristics of cards with special actions. In the basic form of Crazy Eights, the only card with such attributes is the 8 (hence the name). The 8 can be played irrespective of the top card on the pile, and the player may then call a change of suit. In other versions of the game, the suit-changing card may be a different card (often Jacks or Aces), and rules vary as to whether the card has to be played on a matching suit (ie. 8♥ has to be played on a heart) or whether it can be played irrespective of the top card. Other special actions applied to cards include:
- Miss A Turn - The next player in the rotation is skipped. If more than one card is played, the appropriate number of players are skipped. This is usually Jacks.
- Reverse - The play changes direction. This may be aces or 2s.
- Choose Suit - The player that plays this card can force the next player to play a card of a certain suit.
- Draw Cards - When a draw card is played, the next player must take a number of cards from the pack. 2s are a popular choice and carry a penalty of two cards. If the next player can play another 2, the third player must take four, unless s/he also has a 2. Placing a 2 in response to another 2 is often not a defense. Playing more than one 2 simultaneously will usually require a draw equal to the sum of the cards (ie. three 2s = six cards). Some cards may be used to counter draws, for example: in Black Jack, a black Jack produces a draw penalty of five cards for the next player, but if the penalised player can produce a red Jack, the penalty is wiped out, and the third player continues play in the usual manner. In Ontario, the queen of spades is used in place of the black jack and is worth only a five card draw with no counter (variations may allow the queen of spades to be placed on top of 2♠ and vice versa. Many versions of the game require "Last Cards" to be said by any player who can make a final play on their next turn. Failure to announce "Last Cards" incurs a draw penalty (usually two or five cards). Note that this usually has to be caught by another player before the last card is discarded. Another version of the game is "Crazy Eights Countdown", usually played to extend the length of the game. Once a player is able to discard his or her first hand, s/he draws another hand with one less card. For example, if a person was dealt eight cards in his/her first hand and discards them all, s/he draws a second hand - this time with seven cards (thus 7 becomes his/her particular wild card). This goes on until a player goes down all the way to drawing one card and is able to discard that hand. Whoever does so wins. Scoring varies depending on the weighting of special cards. Points are incurred for any cards left in hand at the end of a round. Traditionally, pure Crazy Eights is scored 50pts for an 8, 10pts for a picture card, and face value for a spot card. The winner is the player with the least points. Category:Card games

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Weblinks

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- [http://www.studzienice.pl/ Webseite der Gemeinde (pl.)] Kategorie:
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