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Rudolf Slánský

Rudolf Slánský

Rudolf Slánský (
- 31. Juli 1901 in Nezvěstice (in der Nähe von Kladno); † 3. Dezember 1952 in Prag), war von 1945-1951 Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ). Slánský trat im Jahr 1921, ein Jahr nach seinem Abitur, der Kommunistischen Partei bei und war faktisch ab dieser Zeit Parteifunktionär. 1929 wurde er Mitglied des Zentralkomitees und als Anhänger von Klement Gottwald, der zu diesem Zeitpunkt die Macht in der Partei übernommen hatte, auch des Politbüros. Von 1935-1938 war er Parlamentsabgeordneter, 1938 ging er nach Moskau und wurde der Mitglied der Auslandsleitung der KPČ, in dieser Funktion nahm er 1944 auch am Slowakischen Nationalaufstand teil. 1945 kehrte er in die Tschechoslowakei zurück und wurde im gleichen Jahr Generalsekretär der KPČ. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Bekämpfung der demokratischen Parteien und der Machtübernahme der Kommunisten im Jahr 1948 beteiligt und für die Verfolgung zahlreicher Gegner der Kommunistischen Partei verantwortlich. Am 8. September 1951 wurde er als Generalsekretär entlassen und erhielt den Posten eines stellvertretenden Ministerpräsidenten. Am 23. November 1951 wurde er verhaftet und des Hochverrats angeklagt. Die Motivation dürfte einerseits darin zu sehen sein, dass Gottwald sich eines potentiellen Rivalen entledigen wollte, andererseits spielten auch antisemitische Motive eine wichtige Rolle (Slánský war wie die Mehrzahl seiner Mitangeklagter jüdischer Abstammung). In einem Schauprozess im November 1952 wurde er als angeblicher "Leiter eines staatsfeindlichen Verschwörungszentrums" zum Tode verurteilt und am 3. Dezember 1952 zusammen mit zehn weiteren Mitangeklagten hingerichtet. Die Asche der Hingerichteten wurde dem Streusplit im Winterdienst beigemischt und auf einer Strasse bei Prag verteilt. 1963 wurde er juristisch rehabilitiert, 1968 auch von der Partei. Angeklagte und zum Tode verurteilte im Slánský-Prozess (20.-27. November 1952):
- Vladimír Clementis
- Otto Fischl
- Josef Frank
- Ludvík Frejka alias Ludwig Freund
- Bedřich Geminder
- Rudolf Margolius
- Bedřich Reicin
- André Simone alias Otto Katz
- Rudolf Slánský
- Otto Šling
- Karel Šváb

Literatur


- Prozesse gegen die Leitung des staatsfeindlichen Verschwörerzentrums mit Rudolf Slansky an der Spitze, Prag, Justizministerium 1953. (Enthält die Protokolle des 8tägigen Prozesses. Anklage in einem Satz: Verbrecherische trotzkistische und titoistische Clique, die zusammen mit Gestapoagenten und US-Imperialisten die Volksdemokratien stürzen wollten.In mehreren Sprachen herausgegeben)
- Artur London: Ich gestehe. Der Prozess um Rudolf Slansky. Hoffmann und Campe, Hamburg, November 1982, ISBN 3-455045006
- Heda Margolius Kovaly: Under A Cruel Star: A Life in Prague 1941-1968. übersetzt und bearbeitet durch Francis Epstein, Helen Epstein und der Autorin; Holmes & Meier, New York, 1997, ISBN 0-8419-1377-3; deutsch: Eine Jüdin in Prag. Unter dem Schatten von Hitler und Stalin, aus dem Amerikanischen von H.-H. Harbort, bei Rowohlt, Berlin, 1992, ISBN 3-87134-035-9
- Josefa Slánská: Zpráva o mém muži. 1969. (Das Buch konnte in der Tschechoslowakei erst 1990 erscheinen, wurde aber 1969 in verschiedenen Übersetzungen veröffentlich, u.a. als Bericht über meinen Mann: Die Affaire Slánský Wien 1969 bzw. Report on My Husband; bei Hutchinson; London, New York: Atheneum 1969)

Weblinks


- Slansky, Rudolf Slansky, Rudolf Slansky, Rudolf Slansky, Rudolf Slansky, Rudolf

31. Juli

Der 31. Juli ist der 212. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 213. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 153 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1498 - Christoph Kolumbus entdeckt Trinidad
- 1919 - Die deutsche Nationalversammlung nimmt die Weimarer Verfassung an.
- 1932 - Die NSDAP gewinnt 37,7 % aller Stimmen und wird zu der größten Fraktion im Reichstag.
- 1945 - Nach der Explosion eines Munitionsdepots in der böhmischen Stadt Aussig werden etwa 2000 deutsche Zivilisten von tschechischen Revolutionsgarden ohne nähere Untersuchung als vermeintlich Schuldige ermordet. Erkennbar waren die Deutschen an ihren weißen Armbinden, die sie in der Tschechoslowakei seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis mindestens Ende 1946 tragen mussten.
- 1962 - Staatsgründung von Malaysia
- 1992 - Georgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1996 - Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches

Wirtschaft


- 1930 - Tritt das dt. Milchgesetz in Kraft.

Wissenschaft und Technik


- 1964 - Ranger VII. landet hart auf dem Mond und zerschellt, kann zuvor aber noch die ersten 4.000 fotografischen Aufnahmen vom Mond zur Erde senden.

Kultur

Religion


- 432 - Sixtus III. tritt sein Amt als Papst an. Wie er gewählt wurde, ist unbekannt.
- 1826 - Im spanischen Valencia wird das letzte Todesurteil der Inquisition vollstreckt.

Katastrophen


- 1973 - In Boston, Massachusetts, stürzt eine Douglas DC-9 der Delta Air Lines beim Landeanflug auf den Flughafen ab. 88 von 89 Personen an Bord sterben.
- 1976 - Colorado, USA: Durch langanhaltenden Regen tritt der Thompson River über die Ufer und fordert 139 Todesopfer.
- 1992 - Nanjing, Volksrepublik China: Absturz einer chinesischen Jakowlew Jak-42 ca. 600 Meter nach dem Start. 100 Menschen sterben, 26 können gerettet werden.
- 1992 - Kathmandu, Nepal: Absturz eines Airbus A310 der Thai Airways, bei dem alle 113 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik Leichtathletik
- 1143 - Nijō, 78. Kaiser von Japan
- 1396 - Philipp III., der Gute, Herzog von Burgund
- 1527 - Maximilian II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 1564-1576
- 1704 - Gabriel Cramer, schweizer Mathematiker
- 1720 - Emmanuel-Armand de Vignerot du Plessis de Richelieu, duc d'Aiguillon, französischer Staatsmann
- 1737 - Friedrich Ludwig von Hannover, Prinz von Wales
- 1800 - Friedrich Wöhler, deutscher Chemiker
- 1826 - Nikolaus Friedreich, deutscher Pathologe
- 1843 - Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller
- 1857 - Ernest Chuard, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1861 - Wilhelm Busch, deutscher Instrumentenbauer
- 1873 - Vojtěch Preissig, tschechischer Maler und Grafiker
- 1875 - Jacques Villon, französischer Maler
- 1883 - Ramón Fonst, kubanischer Fechter
- 1883 - Erich Heckel, deutscher Maler
- 1884 - Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1886 - Constant Permeke, belgischer Maler
- 1889 - Erwin von Beckerath, deutscher Ökonom
- 1896 - Oskar Sima, österreichischer Schauspieler
- 1897 - Hermann Senkowsky, österreichischer Finanzexperte
- 1901 - Jean Dubuffet, französischer Maler
- 1908 - Franz Meyers, deutscher Politiker, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen
- 1912 - Milton Friedman, US-amerikanischer Volkswirtschaftler
- 1914 - Louis de Funès, französischer Komiker
- 1914 - Bernt von Kügelgen, Journalist, Mitbegründer des Nationalkomitee Freies Deutschland
- 1918 - Paul D. Boyer, US-amerikanischer Biochemiker
- 1919 - Primo Levi, italienischer Schriftsteller
- 1921 - Thore Sjöstrand, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1922 - Lorenzo Antonetti, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1928 - Kurt Sontheimer, deutscher Politikwissenschaftler
- 1930 - Oleg Popow, russischer Clown
- 1931 - Nick Bollettieri, US-amerikanischer Tennistrainer
- 1931 - Ivan Rebroff, deutscher Sänger
- 1932 - Morey Carr, US-amerikanischer Sänger
- 1932 - John Rogers Searle, amerikanischer Philosoph
- 1933 - Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 1942 - Daniel Boone, britischer Sänger und Songschreiber
- 1943 - Lobo, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1944 - Geraldine Chaplin, US-amerikanische Filmschauspielerin (Tochter von Charlie Chaplin)
- 1944 - Robert Merton, US-amerikanischer Ökonom
- 1946 - Gary Lewis, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Bob Welch, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Karl Green, britischer Musiker
- 1947 - Hans Kaiser, deutscher CDU-Politiker, Minister in Thüringen
- 1953 - Hugh Mac Dowell, britischer Musiker
- 1955 - Hans-Eckardt Wenzel, deutscher Lyriker, Liedermacher und Regisseur
- 1956 - Gustav-Peter Wöhler, deutscher Schauspieler
- 1962 - Wesley Snipes, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Chad Brock, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1964 - C. C. Catch, deutsche Sängerin
- 1964 - Joja Wendt, deutscher Jazz-Pianist
- 1964 - Wendell Alexis, Profi-Basketballspieler
- 1964 - Jim Corr, irischer Musiker
- 1965 - Joanne K. Rowling, britische Schriftstellerin (Harry Potter)
- 1967 - Daniel Bielenstein, deutscher Journalist und Schriftsteller

Gestorben

Daniel Bielenstein Daniel Bielenstein
- 451 - Petrus Chrysologus, Bischof der katholischen Kirche
- 1099 - El Cid (Rodrigo Díaz de Vivar), spanischer Heerführer
- 1108 - Philipp I., französischer König
- 1547 - Franz I., König von Frankreich
- 1556 - Ignatius von Loyola, gründete den Jesuitenorden, der sich zunächst als «Gesellschaft Jesu» bezeichnete
- 1566 - Bartolomé de Las Casas, Dominikaner-Mönch und Jurist in den spanischen Kolonien in Amerika
- 1587 - Theobald Craschel, Weihbischof in Köln
- 1598 - Petrus Albinus, Professor in Wittenberg und Begründer der sächsischen Geschichtsschreibung
- 1602 - Charles de Gontaut, duc de Biron, französischer Heerführer und Diplomat, Marschall von Frankreich
- 1664 - Goswin Nickel, Ordensgeneral
- 1750 - Johann V., genannt »der Großherzige« (o Magnânimo), König von Portugal
- 1784 - Denis Diderot, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1792 - Jürgen Christian Findorff, Moorkolonisator
- 1846 - Bernhard Heine, deutscher Mediziner, Knochenspezialist und Erfinder des Osteotoms
- 1849 - Sándor Petöfi, der Nationaldichter Ungarns
- 1856 - Georg Weerth, deutscher Kaufmann und Schriftsteller
- 1875 - Andrew Johnson, US-amerikanischer Politiker, 17. Präsident der USA
- 1886 - Franz Liszt, ungarischer Komponist und einer der brillantesten Pianisten der Romantik
- 1889 - Hugo von Ritgen, deutscher Architekt
- 1914 - Jean Jaurès, sozialistischer französischer Politiker
- 1931 - Karl Tellenbach, galt in der Schweizer Bundesstadt Bern etwa ab 1910 als Stadtoriginal
- 1935 - Gustav Lindenthal, Brückenbauingenieur
- 1940 - Elfriede Lohse-Wächtler, Künstlerin, Euthanasie-Opfer in Pirna-Sonnenstein
- 1943 - Lida Gustava Heymann, deutsch-schweizerische Frauenrechtlerin
- 1944 - Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller
- 1944 - Antoine Marie Roger de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Flieger
- 1952 - Clara Viebig, deutsche Erzählerin
- 1952 - Waldemar Bonsels, deutscher Schriftsteller
- 1953 - Robert A. Taft, US-amerikanischer Politiker
- 1954 - Onofre Marimón, Autorennfahrer
- 1959 - Oskar Vogt, deutscher Hirnforscher
- 1961 - Waldemar Mitscherlich, deutscher Staatswissenschaftler
- 1964 - Jim Reeves, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1966 - Alexander von Falkenhausen, deutscher Wehrmachtsgeneral
- 1966 - Bud Powell, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 1967 - Fritz Kühn, deutscher Fotograf, Bildhauer und Kunstschmied
- 1967 - Richard Kuhn, deutscher Chemiker (Chemienobelpreis 1938)
- 1969 - Alexandra (bürgerlich Doris Nefedov), deutsche Sängerin
- 1972 - Alfons Gorbach, österreichischer Politiker, Bundeskanzler 1961-1964
- 1972 - Ernst Fischer, österreichischer Schriftsteller und Kommunist
- 1972 - Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann
- 1978 - Fritz Stüber, österreichischer Schriftsteller und Journalist
- 1978 - Otto Jaag, Schweizer Hydrobiologe
- 1978 - Werner Finck, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist
- 1980 - Pascual Jordan, deutscher Physiker
- 1982 - Walter Spahrbier, Glückspostbote im deutschen Fernsehen
- 1990 - Fernando Sancho, spanischer Schauspieler
- 1990 - Ludger Westrick, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1990 - Wilhelm Nowack, deutscher Politiker
- 1993 - Baudouin I., von 1951 bis 1993 König der Belgier
- 1994 - Karola Bloch, polnisch-deutsche Architektin und Publizistin
- 1996 - Hans Schwier, deutscher Politiker
- 2001 - Poul Anderson, US-amerikanischer Science Fiction-Autor
- 2003 - Guido Crepax, italienischer Comicautor
- 2004 - Isabella Nadolny, deutsche Schriftstellerin
- 2004 - Laura Betti, italienische Schauspielerin
- 2004 - Wilhelm Fresenius, deutscher Chemiker
- 2005 - Wim Duisenberg, niederländischer Politiker und langjähriger Chef der EZB

Feier- und Gedenktage


- Ignatius von Loyola, Gründer der Jesuiten

Siehe auch


- 30. Juli - 1. August
- 30. Juni - 31. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0731 ja:7月31日 ko:7월 31일 simple:July 31 th:31 กรกฎาคม

1901

Ereignisse

Bewegende Ereignisse


- 9. Januar: Nach dem Bekanntwerden eines tödlichen Pestfalles in Konstantinopel (heute Istanbul) wird der Personen- und Güterverkehr zwischen Rumänien und dem Osmanischen Reich vorläufig eingestellt. Auch der Orient-Express verkehrt nicht mehr. In den folgenden Wochen häufen sich weltweit Meldungen über Pestfälle in Hamburg, Kingston upon Hull und Kapstadt
- 10. Dezember: Der schwedische König verleiht zum ersten Mal den nach seinem Stifter Alfred Nobel benannten Nobelpreis

Politik und Wirtschaft


- 1. Januar: Die bislang selbständigen Gebiete New South Wales, Victoria, Queensland, South Australia, Western Australia und Tasmanien schließen sich zum Bundesstaat Australien (Commonwealth of Australia) zusammen. Gleichzeitig wird eine einheitliche Bundesverfassung verabschiedet. Als Vertreter der britischen Königin wird Lord John Adrian Hopetown als erster Generalgouverneur vereidigt. Premierminister der ersten Regierung wird Edmund Barton
- 1. Januar: In Berlin wird auf allen Straßenbahnlinien ein Einheitstarif von zehn Pfennig eingeführt
- 1. Januar: Das deutsche Urheberrechtsgesetz tritt in Kraft
- 1. Januar: Hamburg, das Hafenkrankenhaus wird in Betrieb genommen
- 2. Januar: In Berlin feiert die Deutsche Reichsbank ihr 25jähriges Bestehen
- 4. Januar: In Weimar beginnt der erste Kongress der in den Vorjahren gegründeten Freien Deutschen Studentenschaften. Hauptthema des dreitägigen Treffens ist die Wahrung „freistudentischer“ Interessen in Abgrenzung zu denen der politisch rechts stehenden Burschenschaften
- 6. Januar: In Berlin wird die Gesellschaft für soziale Reform gegründet. Hauptziel ist die Erweiterung des Arbeiterschutzes. Initiator und Vorsitzender ist der preußische Minister Hans Hermann Freiherr von Berlepsch. Weitere Gründungsmitglieder sind der Nationalliberale Ernst Bassermann und die zu den „Kathedersozialisten“ zählenden Nationalökonomen Lujo von Brentano und Gustav von Schmoller
- 10. Januar
  - China akzeptiert nach der Niederschlagung des Boxeraufstands, die von den Großmächten diktierten, für China sehr nachteiligen, Friedensbedingungen. (siehe auch Imperialismus)
  - Erdölfunde in Spindletop bei Beaumont. Sie begründeten die Erdölindustrie in Texas
- 11. Januar: Gründung der König-Friedrich-Stiftung durch die die Berliner Stadtverordnetenversammlung. Sie wurde mit 1 Million Mark finanziert, um die schlechte Wohnsituation in der Reichshauptstadt zu verbessern
- 18. Januar: Ernst von Wolzogen gründet in Berlin mit dem Überbrettl das erste deutsche Kabarett
- 22. Februar: Ausschluss des russischen Schriftstellers Leo N. Tolstoi wegen „blasphemischer Äußerungen“ aus der russisch-orthodoxen Kirche. Es kommt zu Menschenaufläufen und Demonstrationen für Tolstoi in Moskau und St. Petersburg
- 27. Februar: Billigung des Achtstundentags für Bergarbeiter durch das britische Unterhaus. Die entsprechende gesetzliche Regelung wurde sieben Jahre später verabschiedet
- 1. März: In Elberfeld wird das erste Teilstück der Wuppertaler Schwebebahn für den Personenverkehr freigegeben
- 15. April: Gustav Adolf Graf von Götzen wird zum neuen Gouverneur der deutschen Kolonie Ostafrika ernannt
- 25. Mai: Norwegen führt als erstes europäisches Land das allgemeine Frauenstimmrecht auf kommunaler Ebene ein
- 30. Mai: Gründung des Bistum Altoona-Johnstown
- 17. Juni: Eine einheitliche deutsche Rechtschreibung wird durch Vertreter der deutschen Bundesstaaten und Österreich-Ungarns auf dem 2. Orthographie-Kongress in Berlin beschlossen. Konrad Duden legte 1880 den Grundstein mit dem Werk: Vollständige orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache
- 25. Juni: Die Insolvenz der Leipziger Bank stürzt den Bundesstaat Sachsen in eine schwere Wirtschafts- und Regierungskrise. Nach dem Skandal wächst im Deutschen Reich das Misstrauen gegenüber den Geldinstituten
- 6. September: Der Anarchist Leon Czolgosz verübt auf der Panamerikanischen Ausstellung in Buffalo ein Attentat auf den US-Präsidenten William McKinley, der den Schussverletzungen 8 Tage später erliegt
- 16. Oktober: Der neue US-Präsident Theodore Roosevelt empfängt den schwarzen Bürgerrechtler Booker T. Washington im Weißen Haus. Innerhalb der antiliberalen Öffentlichkeit sorgt der „Vorfall“ für Empörung. Nach wie vor wird die schwarze Bevölkerung in den USA diskriminiert
- 4. November: Der Student Karl Fischer initiiert die Wandervogelbewegung. In Steglitz bei Berlin gründet er den Wandervogel-Ausschuß für Schülerfahrten e.V.
- 18. November: Zweiter Hay-Pauncefote-Vertrag: Die USA sichert sich gegenüber Großbritannien das Alleinrecht auf den Bau des Panamakanals
- 19. November: Deutsche Truppen unterdrücken in der Kolonie Kamerun bei Garua einen Aufstand der Fulbe
- Beginn eines Großstreiks in der Mine von Penrhyn (Wales), der damals weltgrößten Mine. Die Auseinandersetzung dauerte zwei Jahre und gehört zu den wichtigsten Arbeitskämpfen im frühen 20. Jahrhundert
- Die Cookinseln kommen zu Neuseeland, waren seit 1888 britisches Schutzgebiet

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Auf Madagaskar wird die erste Autostraße der Welt (Länge: 200 km) eingeweiht
- 2. Januar: Sigmund Freud publiziert seine Arbeit Zur Psychopathologie des Alltagslebens, auf die sich die Redewendung Freudscher Versprecher zurückführen lässt
- Gründung der Ecole française d'Extrême-Orient in Hanoi
- 4. April: In Belfast läuft die „Celtic“ als größtes Passagierschiff der Welt vom Stapel
- 30. Juni: Der britische Gouverneur Harry Johnston präsentiert Wissenschaftlern Schädelknochen und das Fell eines Okapis. Das in Zentralafrika neu entdeckte Tier gilt als wissenschaftliche Sensation und war bis dahin nur den Pygmäen bekannt
- 11. August: Unter der Führung des Geophysikers Erich von Drygalski beginnt die erste deutsche Antarktis-Expedition
- 14. August: Erster Motorflug der Welt durch Gustav Weißkopf in Bridgeport, Connecticut
- 3. Oktober: Motorflug durch Wilhelm Kress am Wienerwaldsee, 20 km westlich von Wien. Kress' Wasserflugzeug hebt sich kurz in die Luft, doch kommt es durch eine Windbö zu Schaden
- Am 10. Dezember werden in Stockholm und Oslo erstmals Nobelpreise vergeben
- 12. Dezember: Auf Neufundland empfängt der Italiener Guglielmo Marconi erstmals drahtlose Signale aus Übersee. Damit ist die erste Funkverbindung über den Atlantik hergestellt
- Johan Korbuly erfindet Matador (Spielzeug)

Kultur


- 5. Oktober: Uraufführung der Operette Jadwiga von Rudolf Dellinger am Residenztheater in Dresden
- 20. November: Uraufführung der Oper Grisélidis von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- Uraufführung des Schauspiels „Totentanz“ von August Strindberg
- In einer englischen Zeitschrift erscheinen die ersten beiden Kapitel von Arthur Conan Doyles „Hound of the Baskervilles“. Die Fans atmen auf – Sherlock Holmes ist zurück
- Der spanische Maler Pablo Picasso malt die ersten Bilder der „Blauen Periode“
- „Die Buddenbrooks“ des deutschen Schriftstellers Thomas Mann erscheint

Sport


- 10. März: Die Berliner Kunstfahrer Paul und Otto Lüders stellen der deutschen Öffentlichkeit das Radball-Spiel vor. Erfunden hatte es der Schweizer Nikolaus Kaufmann zehn Jahre zuvor
- 14. September: In der Londoner Prinz-Albert-Hall findet der erste Bodybuilding-Wettbewerb („The Great Competition“), organisiert von Eugene Sandow, statt Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1. Januar: Willibald Pschyrembel, Arzt, Gründer und Herausgeber des Pschyrembel († 1987)
- 3. Januar: Eric Voegelin, Politologe und Philosoph († 1985)
- 3. Januar: Joseph Schoiswohl, österreichischer Bischof († 1991)
- 3. Januar: Ngo Dinh Diem, Erster Präsident von Südvietnam († 1963)
- 4. Januar: C. L. R. James, Autor und Theoretiker aus Trinidad († 1989)
- 5. Januar: Klaus Bonhoeffer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 7. Januar: Elisabeth Schwarzhaupt, deutsche Politikerin († 1986)
- 10. Januar: Henning von Tresckow, deutscher Generalmajor und Widerstandskämpfer († 1944)
- 12. Januar: Kurt Jooss, deutscher Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge († 1979)
- 14. Januar: Alfred Tarski, polnischer Mathematiker und Logiker († 1983)
- 14. Januar: Bebe Daniels, US-amerikanische Schauspielerin († 1971)
- 16. Januar: Fulgencio Batista, kubanischer Staatspräsident († 1973)
- 19. Januar: Hermann Heimpel, deutscher Historiker († 1988)
- 21. Januar: Ricardo Zamora, spanischer Fußballspieler († 1979)
- 24. Januar: A. M. Cassandre, Grafikdesigner, Typograf, Maler, Bühnenbildner und Lehrer († 1968)
- 24. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist († 1996)
- 27. Januar: Lilly Becher, deutsche Schriftstellerin und Publizistin († 1978)
- 27. Januar: Willy Fritsch, deutscher Schauspieler († 1973)
- 29. Januar: Heinrich Anacker, schweizerisch-deutscher Schriftsteller († 1971)
- 29. Januar: Mary Eaton, US-amerikanische Schaspielerin († 1948)
- 30. Januar: Hans Erich Nossack, deutscher Schriftsteller († 1977)
- 30. Januar: Rudolf Caracciola, deutscher Automobil-Rennfahrer († 1959)
- 31. Januar: Marie Luise Kaschnitz, deutsche Lyrikerin und Autorin († 1974)
- 1. Februar: Clark Gable, US-amerikanischer Schauspieler († 1960)
- 2. Februar: Jascha Heifetz, Violinist († 1987)
- 8. Februar: Gustav Dahrendorf, deutscher Politiker und Journalist († 1954)
- 10. Februar: Arthur Jores, deutscher Mediziner († 1982)
- 11. Februar: Hermann Budzislawski, deutscher Journalist († 1978)
- 14. Februar: Hans Schütz, deutscher Politiker(† 1982)
- 15. Februar: Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager: und Krätzchensänger († 1991)
- 16. Februar: Eugen Huth, Deutscher Politiker († 1976)
- 16. Februar: Reinhold Ebertin, deutscher Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker († 1988)
- 19. Februar: Hans Grundig, Maler und Graphiker († 1958)
- 20. Februar: Ali Muhammad Nagib, ägyptischer Politiker, Regierungschef, Staatschef († 1984)
- 23. Februar: Edgar Ende, deutscher Maler († 1965)
- 25. Februar: Zeppo Marx, US-amerikanischer Komiker († 1979)
- 26. Februar: Leslie Munro, Botschafter von Neuseeland in den USA († 1974)
- 27. Februar: Marino Marini, italienischer Künstler
- 28. Februar: Linus Carl Pauling, US-amerikanischer Chemiker († 1994)
- 3. März: Gino Cervi, italienischer Filmschauspieler († 1974)
- 4. März: Piotr Perkowski, polnischer Komponist († 1990)
- 6. März: Wladimir Sergejewitsch Pyschnow, sowjetischer Aerodynamiker
- 8. März: Wilhelm Pleyer, sudetendeutscher Journalist und Schriftsteller († 1974)
- 11. März: Josef Martin Bauer, deutscher Schriftsteller († 1970)
- 13. März: Gebhard Seelos, deutscher Politiker († 1984)
- 15. März: Erwin Balzer, evangelisch-lutherischer Theologe († 1975)
- 15. März: Erwin Balzer, deutscher evangelisch-lutherischer Theologe († 1975)
- 17. März: Alfred Newman, US-amerikanischer Filmkomponist († 1970)
- 18. März: Peter Jilemnicky, tschechischer Schriftsteller († 1949)
- 19. März: Josef Wirmer, deutscher Widerstandskämpfer, NS-Opfer († 1944)
- 21. März: Karl Arnold, deutscher Politiker († 1958)
- 21. März: Rudolf Harms, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 24. März: Josef Pfitzner, Historiker und Professor für osteuropäische Geschichte († 1945)
- 24. März: Ub Iwerks, US-amerikanischer Trickfilmzeichner und -techniker († 1971)
- 27. März: Carl Barks, US-amerikanischer Maler, Cartoonist und Texter († 2000)
- 27. März: Eisaku Sato, 61. bis 63. japanischer Premierminister († 1975)
- 27. März: Enrique Santos Discépolo, Musiker und Komponist († 1951)
- 27. März: Erich Ollenhauer, SPD-Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender († 1963)
- 29. März: Gottfried Graf von Bismarck-Schönhausen, Landwirt und MdR der NSDAP († 1949)
- 5. April: Curt Bois, deutscher Schauspieler († 1991)
- 5. April: Melvyn Douglas, US-amerikanischer Schauspieler († 1981)
- 8. April: Jean Prouvé, französischer Architekt und Designer († 1984)
- 13. April: Jacques Lacan, französischer Psychoanalytiker († 1981)
- 14. April: Antonie Straßmann, deutsche Schauspielerin und Sportfliegerin († 1952)
- 14. April: Martin Kessel, Schriftsteller († 1990)
- 15. April: René Pleven, bretonischer Politiker († 1993)
- 28. April: Ernst Roth, deutscher Politiker († 1951)
- 29. April: Hirohito, 124. Tenno Japans († 1989)
- 30. April: Simon Kuznets, Nobelpreisträger und Ökonom († 1985)
- 1. Mai: Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller († 1945)
- 2. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker († 1983)
- 2. Mai: Willi Bredel, deutscher Schriftsteller († 1967)
- 5. Mai: William Samuel McTell, Bluesmusiker († 1959)
- 6. Mai: Fritz Levy, letzter Jude von Jever († 1982)
- 7. Mai: Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler († 1961)
- 9. Mai: Erik Olson, schwedischer Maler († 1986)
- 10. Mai: John Desmond Bernal, britischer Physiker († 1971)
- 11. Mai: Rose Ausländer, deutsche Lyrikerin († 1988)
- 14. Mai: Robert Ritter, nationalsozialistischer „Rassetheoretiker“ († 1951)
- 16. Mai: Konrad Wachsmann, deutscher Architekt und Ingenieur(† 1980)
- 17. Mai: Werner Egk, deutscher Komponist († 1983)
- 18. Mai: Robert Ochsenfeld, deutscher Physiker († 1993)
- 18. Mai: Vincent du Vigneaud, US-amerikanischer Biochemiker († 1978)
- 20. Mai: Max Euwe, niederländischer Schachspieler († 1981)
- 21. Mai: Sergei Konstantinowitsch Tumanski, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur († 1973)
- 23. Mai: Harri Bading, deutscher Politiker und MdB († 1981)
- 24. Mai: Arvid Harnack, deutscher Jurist, Nationalökonom und Widerstandskämpfer († 1942)
- 27. Mai: Georg August Zinn, deutscher Jurist und Politiker († 1976)
- 27. Mai: Joseph Wendel, 1952 bis 1960 Erzbischof von München und Freising († 1960)
- 29. Mai: Hermann Kopf, deutscher Politiker († 1991)
- 30. Mai: Walter Felsenstein, Regisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin († 1975)
- 31. Mai: Franz Reichel, Architekt und Nürnberger Kulturpreisträger († 1965)
- 1. Juni: Joop ter Beek, niederländischer Fußballspieler († 1934)
- 6. Juni: Achmed Sukarno, indonesischer Politiker († 1970)
- 8. Juni: Ernst Mayer, deutscher Politiker († 1952)
- 13. Juni: Emil Belzner, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1979)
- 13. Juni: Tage Erlander, schwedischer Politiker und Premierminister († 1985)
- 14. Juni: Heinrich Rempel, deutscher Prähistoriker († 1978)
- 16. Juni: Conrad Beck, Schweizer Komponist († 1989)
- 18. Juni: Anastasia Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 22. Juni: Luise Albertz, deutsche Politikerin und MdB († 1979)
- 23. Juni: Paul Verhoeven, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor († 1975)
- 26. Juni: Leon Raszeja, Jurist; jüngerer Bruder von Franciszek Raszeja und Maksymilian Raszeja († 1939)
- 27. Juni: Merle Antony Tuve, US-amerikanischer Physiker und Geophysiker († 1982)
- 28. Juni: Alfred Müller-Armack, deutscher Nationalökonom und Kultursoziologe († 1978)
- 30. Juni: Niklot Beste, Bischof in der ehemaligen DDR († 1987)
- 3. Juli: Ruth Crawford Seeger, US-amerikanische Komponistin († 1953)
- 5. Juli: Sergei Wladimirowitsch Obraszow, russischer Puppenspieler († 1992)
- 7. Juli: Gustav Knuth, deutscher Schauspieler († 1987)
- 7. Juli: Hans Kudszus, deutscher Aphoristiker († 1977)
- 9. Juli: Barbara Cartland, britische Autorin († 2000)
- 9. Juli: Erich Rammler, deutscher Verfahrenstechniker († 1986)
- 14. Juli: Gerald Finzi, englischer Komponist († 1956)
- 15. Juli: Nicola Abbagnano, italienischer Philosoph († 1990)
- 16. Juli: Leon Shamroy, US-amerikanischer Kameramann und Regisseur († 1974)
- 17. Juli: Herbert Grabert, Deutscher Verlagsgründer († 1978)
- 18. Juli: Stanisław Mikołajczyk, polnischer Exilpremier († 1966)
- 29. Juli: Pancho Barnes, erste US-amerikanische Stuntpilotin in dem Film 'Hells Angels' († 1975)
- 31. Juli: Jean Dubuffet, französischer Maler und Bildhauer († 1985)
- 31. Juli: Rudolf Slánský, Generalsekretär der KP der Tschechoslowakei († 1952)
- 3. August: Stefan Wyszyński, Kardinal und Primas der katholischen Kirche in Polen († 1981)
- 4. August: Louis Armstrong, US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger († 1971)
- 5. August: Juan Carlos Paz, argentinischer Komponist († 1972)
- 6. August: Claude Autant-Lara, französischer Filmregisseur († 2000)
- 8. August: Ernest O. Lawrence, amerikanischer Atomphysiker († 1958)
- 9. August: Felix Hurdes, österreichischer Politiker, Mitbegründer der ÖVP († 1974)
- 10. August: Mona Rüster, deutsche Tischtennisspielerin († 1976)
- 12. August: Anton Lamprecht, deutscher Maler († 1984)
- 15. August: Alfred Gille, deutscher Politiker († 1971)
- 15. August: Hans Lorbeer, deutscher Schriftsteller († 1973)
- 15. August: Arnulfo Arias, Präsident Panamas († 1988)
- 17. August: Heðin Brú, Färöischer Schriftsteller († 1987)
- 20. August: Salvatore Quasimodo, italienischer Lyriker und Kritiker († 1968)
- 21. August: Edward Thomas Copson, britischer Mathematiker († 1980)
- 21. August: Edward Thomas Copson, britischer Mathematiker († 1980)
- 26. August: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler († 1983)
- 27. August: Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945 († 1979)
- 27. August: Heinrich Hauser, deutscher Schriftsteller und Fotograf († 1955)
- 28. August: Paul Henry Lang, US-amerikanischer Musikwissenschaftler († 1991)
- 1. September: Andrei Andrejewitsch Wlassow, russischer General († 1946)
- 1. September: Theodor Maunz, deutscher Verwaltungsrechtler († 1993)
- 2. September: Adolph Rupp, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1977)
- 3. September: Alfred Ernst Johann Wollschläger, Journalist, Schriftsteller († 1996)
- 3. September: Eduard van Beinum, niederländischer Dirigent († 1959)
- 4. September: Ahmet Kutsi Tecer, türkischer Schriftsteller und Dichter († 1967)
- 8. September: Harold Connolly, kanadischer Journalist und Premierminister († 1980)
- 8. September: Hendrik Frensch Verwoerd, Soziologe und südafrikanischer Politiker († 1966)
- 11. September: Hans Mühlenfeld, deutscher Politiker († 1969)
- 11. September: Joachim Maass, deutscher Schriftsteller und Lyriker († 1972)
- 12. September: Ernst Pepping, deutscher Komponist († 1981)
- 12. September: Ramón Serrano Súñer, spanischer Politiker († 2003)
- 13. September: Walter Menzel, deutscher Politiker († 1963)
- 15. September: Liselotte Welskopf-Henrich, deutsche Schriftstellerin und Historikerin († 1979)
- 15. September: Walter Bader, deutscher Archäologe und Denkmalschützer († 1986)
- 19. September: Ludwig von Bertalanffy, österreichischer Biologe und Naturforscher († 1972)
- 20. September: Rudolf Brunngraber, Österreichischer Schriftsteller, Journalist, Maler († 1960)
- 21. September: Hans Hansen Palmus, niederdeutscher Heimatdichter († 1989)
- 25. September: Robert Bresson, französischer Filmregisseur († 1999)
- 27. September: Alexander Camaro, deutscher Maler († 1992)
- 29. September: Enrico Fermi, italienischer Kernphysiker († 1954)
- 29. September: Lanza del Vasto, Italienischer Philosoph und Dichter († 1981)
- 3. Oktober: Jean Grémillon, französischer Filmregisseur († 1959)
- 4. Oktober: Alfred von Beckerath, deutscher Komponist und Dirigent († 1978)
- 6. Oktober: Wolfgang Langhoff, deutscher Schauspieler, Regisseur und Kommunist († 1966)
- 8. Oktober: Eivind Groven, norwegischer Komponist († 1977)
- 10. Oktober: Alberto Giacometti, Schweizer Plastiker († 1966)
- 12. Oktober: Hanns Seidel, deutscher Politiker († 1961)
- 13. Oktober: Paolo Dezza, italienischer Ordensgeneral, Kardinal († 1999)
- 15. Oktober: Bernard von Brentano, deutscher Schriftsteller und Journalist) († 1964)
- 15. Oktober: Hermann Abs, deutscher Bankier († 1994)
- 28. Oktober: Werner Georg Haverbeck, SA- und SS- Mitglied sowie Pfarrer
- 3. November: André Malraux, französischer Schriftsteller und Politiker († 1976)
- 3. November: Leopold III. (Belgien), König der Belgier († 1983)
- 4. November: Spyridon Marinatos, griechischer Archäologe († 1974)
- 5. November: Bruno Goller, deutscher Maler († 1998)
- 8. November: Gheorghe Gheorghiu-Dej, rumänischer Politiker und Staatspräsident († 1965)
- 11. November: Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels († 1945)
- 11. November: Richard Lindner, US-amerikanischer Maler deutscher Herkunft († 1978)
- 17. November: Lee Strasberg, Mitbegründer des 'Group Theatre' († 1982)
- 17. November: Walter Hallstein, deutscher Politiker und Jurist († 1982)
- 19. November: Berta Drews, deutsche Schauspielerin († 1987)
- 20. November: José Andrade, uruguayischer Fußballspieler († 1957)
- 21. November: Thawal Thamrong Navaswadhi, thailändischer Politiker und Premierminister († 1988)
- 22. November: Joaquín Rodrigo, spanischer Komponist († 1999)
- 23. November: Marieluise Fleißer, deutsche Schriftstellerin († 1974)
- 25. November: Arthur Liebehenschel, deutscher Nationalsozialist († 1948)
- 29. November: Rudolf Bäumer, deutscher Politiker und MdB († 1973)
- 2. Dezember: Ida Friederike Görres, deutsche Schriftstellerin († 1971)
- 5. Dezember: Hanns Jelinek, Österreichischer Komponist und Musikpädagoge. († 1969)
- 5. Dezember: Walt Disney, Erfinder von Micky Maus und Co († 1966)
- 5. Dezember: Werner Heisenberg, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1976)
- 7. Dezember: Annemarie Marks-Rocke, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 7. Dezember: Robert Bach, deutscher Politiker und MdB († 1976)
- 9. Dezember: Ödön von Horváth, österreichischer Schriftsteller († 1938)
- 12. Dezember: Paul Sethe, deutscher Publizist und Journalist († 1967)
- 14. Dezember: Paul I., König von Griechenland (von 1947 bis 1964) († 1964)
- 16. Dezember: Margaret Mead, US-amerikanische Anthropologin und Ethnologin († 1978)
- 19. Dezember: Rudolf Hell, deutscher Erfinder († 2002)
- 22. Dezember: Fritz Gils, deutscher Künstler († 1957)
- 24. Dezember: Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté, russische Komponistin († 1974)
- 25. Dezember: Alice Herzogin von Gloucester, Tante von Königin Elisabeth II. († 2004)
- 27. Dezember: Marlene Dietrich, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1992)
- 28. Dezember: Thomas Benjamin Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal († 1988)

Gestorben


- 1. Januar: Ignatius Donnelly, US-amerikanischer Jurist und Kongressabgeordneter (
- 1831)
- 1. Januar: Sophus Schandorph, dänischer Schriftsteller (
- 1836)
- 11. Januar: Wassili Sergejewitsch Kalinnikow, russischer Komponist (
- 1866)
- 14. Januar: Charles Hermite, französischer Mathematiker (
- 1822)
- 16. Januar: Arnold Böcklin, Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer (
- 1827)
- 20. Januar: Zénobe Gramme, belgischer Elektriker und Konstrukteur (
- 1826)
-

Kladno

Kladno ist eine Industriestadt in der
Mittelböhmischen Region, 25 km nordwestlich von Prag, mit 69.355 Einwohnern (2005). Kladno wurde zum ersten Mal 1318 erwähnt und erhielt 1561 Stadtrechte. Die Stadt blieb bis Anfang des 19. Jahrhunderts eher unbedeutend, erst die Entdeckung von Kohle um 1840 machte sie zu einem industriellen Zentrum. 1830 erfolgte die Inbetriebnahme der zweiten Pferdebahn auf dem europäiaschen Festland zwischen Weiche / Vejhybka bei Maßhaupt (heute Kladno-Výhybka), die 1863 von der Buschtierader Eisenbahn übernommen und durch eine Dampfeisenbahn ersetzt wurde. 1850 wurde die Kohlengrube Lucerna eröffnet, 1889 die Eisenhütte Poldi. Kladno wurde so zu einem der Zentren der Industrialisierung in Böhmen und hatte deshalb auch eine sehr aktive Arbeiterbewegung (1918-1920 fanden hier viele Streiks und Demonstrationen statt). Während der deutschen Besatzung war die Repression hier besonders stark, besonders bekannt wurde die Ermordung der Bevölkerung des nahegelegenen Dorfs Lidice. Nach 1945 sollte die Stadt zu einer kommunistischen Musterstadt ausgebaut werden und wurde daher zeitweise sehr gefördert, heute hat sie mit einer Reihe von Umweltproblemen zu kämpfen.

Ortsteile


- Dubí (Eichen)
- Kladno - Stadt
- Kročehlavy (Maßhaupt)
- Rozdělov (Markscheid)
- Švermov (1957 durch Zusammenlegung von Hnidousy (Nidaus) und Motyčín (Motitschin) gebildet)
- Vrapice (Rapitz)

Weblinks


- [http://www.mestokladno.cz/d_index.asp Deutschsprachige Homepage der Stadtverwaltung ] Kategorie:Ort in Tschechien

1952

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Karl Kobelt wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu
- 2. Januar: Die DDR verweigert einer UNO-Kommission die Einreise
- 2. Januar: Gustav Heinemann und Helene Wessel gründen die Notgemeinschaft für den Frieden Europas
- 6. Februar: Großbritannien. Amtsantritt von Königin Elizabeth II.
- 8. Februar: Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes leben 9,6 Millionen Flüchtlinge in der Bundesrepublik
- 18. Februar: Griechenland und Türkei treten der NATO bei
- 20. Februar: Der Bundestagsabgeordnete „Dr. Franz Richter“ (SRP) wird unter dem Vorwurf, in Wahrheit der ehemalige NSDAP-Gauhauptstellenleiter von Sachsen Fritz Rößler zu sein, im Bundeshaus verhaftet
- 22. Februar: Nicaragua wird Mitglied in der UNESCO
- 10. März: Staatsstreich von Fulgencio Batista in Kuba
- 10. März: Die Sowjetunion unterbreitet den Westmächten die Stalin-Note
- 15. April: Staatsstreich von Victor Paz Estenssoro in Bolivien
- 25. April: Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg durch Vereinigung der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern
- 27. April: Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwischen Japan und der Volksrepublik China
- 27. Mai: Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG)
- 21. Juni: Staatsstreich in Ägypten: Absetzung des Königs Faruq durch General Néguib
- 23. Juni: Bombardierung von Nordkorea durch die USA
- 14. August: Deutschland wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 24. August: Britische Truppen evakuieren den Sueskanal
- 10. September: Im Luxemburger Abkommen verpflichtet sich die Bundesrepublik Deutschland zu Entschädigungszahlungen an jüdische NS-Opfer
- 3. Oktober: Zündung der ersten britischen Atombombe
- 23. Oktober: In Deutschland wird die SRP verboten
- 31. Oktober: Zündung der ersten amerikanischen thermonuklearen Bombe
- 4. Oktober: Dwight D. Eisenhower wird zum Präsidenten der USA gewählt
- 31. Oktober: Erste Zündung einer Wasserstoffbombe („Ivy Mike“) auf dem Eniwetok-Atoll
- 29. November: Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP) durch die Bundestagsabgeordneten Thea Arnold, Helene Wessel (beide Zentrumspartei), Hans Bodensteiner (CSU) und Hermann Etzel (Bayernpartei) sowie die späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann und Johannes Rau

Wissenschaft und Technik


- 2. Januar: Bei der Firma Ford in Köln werden die ersten Autos produziert
- 17. September: E. J. Smith flog mit seinem Hubschrauber Bell 47 D über 1.958,2 km: Weltrekord
- 1. November: Erste Zündung einer Wasserstoffbombe („Ivy Mike“) auf dem Eniwetok-Atoll
- 24. Dezember: Ab Weihnachten gibt es regelmäßige Fernsehsendungen in der Bundesrepublik Deutschland. Nur 1.000 Anschlüsse sind registriert

Kultur


- 17. Februar: Uraufführung des lyrischen Dramas Boulevard Solitude von Hans Werner Henze am Staatstheater in Hannover
- 26. März: Uraufführung der Oper Leonore 40/45 von Rolf Liebermann in Basel
- 12. Juni: Uraufführung der Oper Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein an der Brandeis University in Waltham, Massachusetts
- 23. September: Uraufführung der Ballett-Oper Preußisches Märchen von Boris Blacher in der Deutschen Staatsoper
- 25. September: Uraufführung des rekordhalter Bühnenstücks „Die Mausefalle“ (org. „The Mousetrap“) von Agatha Christie im „Ambassadors Theatre“ in London

Katastrophen


- 22. Januar: Elizabeth, New Jersey, USA: Ein Verkehrsflugzeug stürzte auf die Stadt. 30 Menschen starben, inklusive 7 Einwohner
- 11. Februar: Elizabeth, New Jersey, USA: Ein Verkehrsflugzeug stürzte ab. 33 Menschen starben, inklusive 4 Einwohner
- 22. März: Frankfurt am Main, Deutschland: Eine DC-6 der KLM verunglückte während der Landung wegen starken Nebels und heftigem Regen. 42 der 47 Menschen starben
- 27. April: Der Schnelle Minensucher USS Hobson sinkt während eines Manövers im Atlantik nach der Kolliosion mit dem Flugzeugträger Wasp (beide USA). 176 Tote und viele Verletzte
- 5.-9. Dezember: London: Eine Smog-Katastrophe fordert mehrere Tausend Todesopfer
- 6. Dezember: Bermuda: Eine kubanische Douglas DC-4 stürzte direkt nach dem Start in Kindley Fields ins Meer. Alle 37 Menschen starben
- 20. Dezember: Moses Lake, Washington, USA: Eine C-125 der Air Force stürzte kurz nach dem Start von der Larson Air Force Base brennend ab. 87 Menschen starben, 28 überlebten

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Die VI. Olympischen Winterspiele finden vom 14. bis 25. Februar in Oslo, Norwegen, statt
- Die XV. Olympischen Sommerspiele finden vom 19. Juli bis 3. August in Helsinki, Finnland, statt
- 2. Februar: In Dortmund wird die Westfalenhalle, mit 13.500 Plätzen die damals größte Sporthalle Europas, eingeweiht
- 8. Juni: In Köln schlägt Mittelgewichtler Peter Müller genannt de Aap während eines Boxkampfes den Schiedsrichter k.o.

Geboren


- 1. Januar: Knut Folkerts, ehemaliges Mitglied der RAF
- 2. Januar: Indulis Emsis, Biologe, lettischer Politiker und ehemaliger Premierminister
- 2. Januar: Hartmut Büttner, deutscher Politiker
- 3. Januar: Adelheid Arndt, deutsche Schauspielerin
- 3. Januar: Gianfranco Fini, italienischer Außenminister und Vorsitzender der Partei Alleanza Nazionale
- 4. Januar: Josef Cap, österreichischer Politiker
- 4. Januar: Michael Hoenig, deutscher Musiker, Fachrichtung Elektronische Musik
- 5. Januar: Ulrich Hoeneß, deutscher Fußballer und Manager
- 7. Januar: Sammo Hung, chinesischer Martial-Arts-Künstler
- 7. Januar: Hans-Josef Fell, deutscher Politiker
- 8. Januar: Klaus-Peter Flosbach, deutscher Politiker
- 9. Januar: Marek Belka, Professor für Wirtschaftswissenschaften und polnischer Ministerpräsident
- 10. Januar: Gerhard Schöne, deutscher Liedermacher
- 11. Januar: Jens Goebel, deutscher Politiker
- 11. Januar: Diana Gabaldon, US-amerikanische Autorin der Gegenwart
- 11. Januar: Lee Ritenour, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 12. Januar: John Walker (Leichtathlet), deutscher Leichtathlet
- 12. Januar: Florian Havemann, deutscher Schriftsteller, Maler und Komponist
- 12. Januar: Ricky Van Shelton, US-amerikanischer Country-Sänger
- 12. Januar: Walter Mosley, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 13. Januar: Klaus Rapp, Politiker
- 14. Januar: Gaby Berger, deutsche Schlagersängerin
- 14. Januar: Călin Popescu Tăriceanu, rumänischer Politiker und Regierungschef
- 17. Januar: Michael Sommer, Bundesvorsizender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
- 18. Januar: Koose Muniswamy Veerappan, indischer Bandenchef († 2004)
- 18. Januar: Michael Jeter, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
- 20. Januar: Ute Hommola, deutsche Leichtathletin
- 20. Januar: Paul Stanley, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger
- 21. Januar: Karl Timmermann, deutscher Sänger, Texter, Komponist und Produzent
- 21. Januar: Werner Grissmann, österreichischer Skirennläufer in der Abfahrt
- 23. Januar: Henrique da Costa Mecking, brasilianischer Schachmeister und Geistlicher
- 23. Januar: Reinhard Saftig, deutscher Fußballtrainer
- 24. Januar: Siegmund Ehrmann, deutscher Politiker
- 25. Januar: Jaroslav Pouzar, ehem. tschechoslowakischer NHL-Profi
- 25. Januar: Malan Marnersdóttir, erste feministische färöische Literaturwissenschaftlerin
- 26. Januar: Konrad Samwer, deutscher Physiker und Materialwissenschaftler
- 29. Januar: Peter Baumann, deutscher Rockmusiker
- 30. Januar: Christa Moog, deutsche Schriftstellerin
- 30. Januar: Lorenz-Günther Köstner, deutscher Fußballtrainer
- 31. Januar: Jan Hofer, deutscher Nachrichtensprecher
- 31. Januar: Ulrike Apel-Haefs, Politikerin
- 1. Februar: Norbert Barthle, deutscher Politiker, MdB
- 2. Februar: Reinhard Häfner, deutscher Fußballer und DDR-Nationalspieler
- 2. Februar: Ralph Merkle, Pionier für asymmetrische Kryptosysteme
- 5. Februar: Elke Martens, deutsche Schlagersängerin, Texterin, Schauspielerin und Moderatorin
- 5. Februar: Daniel Balavoine, französischer Sänger († 1986)
- 6. Februar: Ricardo Antonio La Volpe, mexikanischer Fußballspieler und -trainer
- 6. Februar: Viktor Giacobbo, Schweizer Autor, Kabarettist, Moderator und Schauspieler
- 10. Februar: Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di
- 12. Februar: Heinz-Josef Koitka, ehemaliger deutscher Fußballtorwart
- 13. Februar: Freddy Maertens, belgischer Radrennfahrer
- 13. Februar: Hans-Joachim Fuchtel, deutscher Politiker
- 13. Februar: Irene Dische, deutsch-US-amerikanische Schriftsteller
- 14. Februar: Peter-Michael Diestel, stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren der DDR
- 15. Februar: Hans Kruppa, deutscher Schriftsteller
- 15. Februar: Tomislav Nikolić, serbischer Politiker
- 16. Februar: Wolfgang Lippert, Sänger, Moderator und Entertainer
- 16. Februar: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin († 1996)
- 17. Februar: Karin Büttner-Janz, deutsche Kunstturnerin und Direktorin einer Orthopädischen Klinik
- 17. Februar: Ludger Volmer, deutscher Politiker
- 17. Februar: Peter Freund, deutscher Schriftsteller
- 19. Februar: Amy Tan, chinesisch-Amerikanische Schriftstellerin
- 19. Februar: Herbert Euschen, deutscher Soziologe und Pädagoge
- 19. Februar: Murakami Ryū, japanischer Autor
- 19. Februar: Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur (Regulierungsbehörde)
- 20. Februar: Hans-Jürgen Irmer, Politiker
- 20. Februar: Abdalá Bucaram, Rechtsanwalt und Politiker
- 25. Februar: Kristin Heyne, deutsche Politikerin († 2002)
- 25. Februar: Joey Dunlop, Motorradrennfahrer († 2000)
- 25. Februar: Christian Kolonovits, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1. März: Matthäus Strebl, deutscher Politiker und MdB
- 3. März: Wolfgang Kubicki, deutscher Politiker
- 3. März: Günter Assenmacher, Offizial des Erzbistum Köln
- 5. März: Fernando de P