Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Leucaspius Delineatus

Leucaspius delineatus

Das Moderlieschen (Leucaspius delineatus), auch Malinchen, Modke, Mutterloseken, Schneiderkarpfen, Sonnenfischchen, Zwerglaube genannt, ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische.

Einordnung

Weißfisch, eine Art der Karpfenfische

Vorkommen

In Ost- und Zentraleuropa und Westasien bis Nordeuropa vorkommender Süßwasserfisch. Kommt nicht in England, Südfrankreich, Italien und auf der Pyrenäenhalbinsel vor. Bewohnt stehende und schwach fliessende meist kleinere Gewässer, kommt in Überschwemmungstümpeln und Wasserlöchern, Teichen, Torfkuhlen, Baggerseen und sumpfigen Gräben vor. Lebt als Schwarmfisch gesellig im Oberflächenwasser bis 1 m Tiefe. Starke Strömung wird gemieden, hält sich gern im dichten Pflanzenbewuchs der Uferregion auf. Das Moderlieschen ist auf der Roten Liste gefährdeter Arten in die Gefährdungskategorie 3, also als gefährdet, eingeordnet.

Größe

Das ausgewachsene Moderlieschen ist 8 bis 10 cm lang, selten 12, wobei das Weibchen etwas größer und beleibter wird als das Männchen.

Körperform

Der Körper ist stromlinienförmig, seitlich etwas abgeflacht. Der Rücken ist braungrün, die Seiten silberfarben mit blauem Schimmer, der Bauch weißlich. Über die Seiten des Körpers zieht sich ein mehr oder weniger starker blauer Längsstreifen, der besonders auf dem Schwanzstiel deutlich zu sehen ist Besonders markant: Das Maul ist oberständig und steil nach oben gerichtet. Die Augen sind relativ groß. Die Seitenlinie ist nur kurz. Zwei Brustflossen, zwei Bauch-, eine Rücken-, eine After- und eine Schwanzflosse. Die Ansatzstellen der Flossen sind meist leicht rötlich, die Flossen selbst aber durchscheinend gelblich oder weißlich. Die Geschlechter kann man anhand der Afteröffnung (Urogenitalöffnung) unterscheiden, die beim Männchen tiefliegend ist, während sie beim Weibchen drei Auswüchse besitzt.

Nahrung

Das Moderlieschen ernährt sich von Phyto- und Zooplankton, das nahe der Oberfläche einfangen wird. Zur Nahrung gehören u. a. Luftinsekten (Anflugnahrung), Wasserflöhe, Mückenlarven und Algen.

Vermehrung

Laichzeit ist von April bis Juni und erfolgt bei über 18 'C Wassertemperatur in 3 - 5 Etappen. Das Ablaichen kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Die Eier sind ca. 1 mm groß, farblos und werden als Laichbänder oder -spiralen vom Weibchen auf vorher gesäuberte Stängel, Blattunterseiten von Wasserpflanzen, Holzstücke oder Wurzeln nahe der Wasseroberfläche abgelegt. Schlupf nach rund 10 Tagen. Das Männchen betreibt Brutpflege, indem es das Gelege bis zum Schlupf bewacht und es durch Anstossen des Stengels und Flossenbewegungen mit Frischwasser versorgt. Außerdem bestreicht das Männchen die Eier mit einem bakterienhemmenden Sekret.

Ausbreitung

Moderlieschen können neue Lebensräume besiedeln, ohne dass sie in diese einwandern. Dies ist während der Fortpflanzung möglich: Die Laichbänder können auch an den Beinen von Wasservögeln anhaften und so in ein anderes Gewässer eingebracht werden. Daher kommt auch der Name "Moderlieschen", er leitet sich von „mutterlos“ ab.

Wirtschaftliche Bedeutung, Nutzung

Wirtschaftliche Bedeutung hat das Moderlieschen nicht - außer im Zoofachhandel als Kaltwasseraquarien- und Gartenteichfisch, gelegentlich wird es als Köderfisch der Angler benutzt. Das Moderlieschen eignet sich für relativ kleine Gartenteiche. Es ist widerstandsfähig gegen Kälte und Eis, zudem gegen Sauerstoffmangel, es reduziert durch sein Fressverhalten die in kleinen Teichen problematischen Algen. Allerdings sollte die Wassertemperatur im Teich nicht wesentlich über 20 Grad steigen. Da die Fische gesellig leben (Schwarmfisch), sollte man mindestens 10 Tiere halten. Das Moderlieschen ist recht vermehrungsfreudig, oft sind mehrere Generationen in Gartenteichen anzutreffen. Da Moderlieschen unter anderem Mücken aus der Luft fangen, landen sie dabei allerdings gelegentlich neben dem Teich oder auf Seerosenblättern. Kategorie:Karpfenartige

Familie (Biologie)

Die Familie (lateinisch: Familia) ist eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik. Sie steht zwischen den Hauptrangstufen Ordnung und Gattung. Direkt über der Familie kann die Überfamilie stehen, unter ihr die Unterfamilie (lateinisch:Subfamilia). In der Zoologie besteht die Konvention, dass der wissenschaftliche Familienname auf -idae endet (z. B. Laufkäfer: Carabidae). In der Botanik dagegen endet die Familienbezeichnung meist auf -aceae (zum Beispiel Korbblütengewächse: Asteraceae). Vielfach leiten sich ihre Bezeichner von besonders bekannten Gattungen der Familie ab (zum Beispiel bei den Liliengewächsen Liliaceae), aber auch morphologische Besonderheiten der Familie können namensgebend sein (so bei den Lippenblütengewächsen Labiatae). Kategorie:Taxonomie als:Familie (Biologie) ms:Famili

Karpfenfische

Die Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) umfasst zahlreiche Fische des Süßwassers. Sie gehört zur Ordnung der Karpfenartigen (Cypriniformes). Die Karpfenfamilie ist mit über 2000 Arten eine der artenreichsten Fischfamilien. Sie umfasst recht kleine (unter 10 cm Länge), jedoch auch mittelgroße (2 m) Arten. Fische aus dieser Familie gibt es in Nordamerika, Europa, Afrika und Asien. Die Fische aus dieser Familie haben zahnlose Kiefer. Auf den Schlundknochen befinden sich zahnartige Fortsätze, die man zur Bestimmung der Arten benutzen kann. Übersicht über einige Gattungen und Arten:
- Abramis
  - Blei, Brachsen oder Brasse (Abramis brama)
  - Zobel oder Scheibpleinzen (Abramis sapa)
  - Zope oder Spitzpleinzen (Abramis ballerus)
- Alburnoides
  - Schneider (Alburnoides bipunctatus)
- Alburnus
  - Ukelei (Alburnus alburnus)
- Aspius
  - Rapfen (Aspius aspius)
- Barbus
  - Barbe (Barbus barbus)
- Blicca
  - Güster oder Blicke (Blicca bjoerkna)
- Carassius
  - Giebel (Carassius auratus gibelio)
  - Goldfisch (Carassius auratus auratus)
  - Karausche (Carassius carassius)
- Chondrostoma
  - Nase (Chondrostoma nasus)
- Ctenopharyngodon idella
  - Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella)
- Cyprinus
  - Karpfen (Cyprinus carpio)
- Danio
  - Zebrabärbling (Danio rerio)
- Gobio
  - Gründling (Gobio gobio)
- Hypophthalmichthys
  - Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix)
- Leucaspius
  - Moderlieschen (Leucaspius delineatus)
- Leuciscus
  - Aland, Orfe oder Nerfling (Leuciscus idus)
  - Döbel oder Aitel (Leuciscus cephalus)
  - Hasel (Leuciscus leuciscus)
  - Strömer (Leuciscus souffia)
- Pelecus
  - Ziege oder Sichling (Pelecus cultratus)
- Phoxinus
  - Elritze (Phoxinus phoxinus)
- Rasbora
  - Keilfleckbärbling (Rasbora heteromorpha)
- Rhodeus
  - Bitterling (Rhodeus sericeus)
- Rutilus
  - Rotauge oder Plötze (Rutilus rutilus)
- Scardinus
  - Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
- Tinca
  - Schleie (Tinca tinca)
- Vimba
  - Zährte oder Rußnase (Vimba vimba)

Weblink

Kategorie:Karpfenartige

Karpfenfische

Die Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) umfasst zahlreiche Fische des Süßwassers. Sie gehört zur Ordnung der Karpfenartigen (Cypriniformes). Die Karpfenfamilie ist mit über 2000 Arten eine der artenreichsten Fischfamilien. Sie umfasst recht kleine (unter 10 cm Länge), jedoch auch mittelgroße (2 m) Arten. Fische aus dieser Familie gibt es in Nordamerika, Europa, Afrika und Asien. Die Fische aus dieser Familie haben zahnlose Kiefer. Auf den Schlundknochen befinden sich zahnartige Fortsätze, die man zur Bestimmung der Arten benutzen kann. Übersicht über einige Gattungen und Arten:
- Abramis
  - Blei, Brachsen oder Brasse (Abramis brama)
  - Zobel oder Scheibpleinzen (Abramis sapa)
  - Zope oder Spitzpleinzen (Abramis ballerus)
- Alburnoides
  - Schneider (Alburnoides bipunctatus)
- Alburnus
  - Ukelei (Alburnus alburnus)
- Aspius
  - Rapfen (Aspius aspius)
- Barbus
  - Barbe (Barbus barbus)
- Blicca
  - Güster oder Blicke (Blicca bjoerkna)
- Carassius
  - Giebel (Carassius auratus gibelio)
  - Goldfisch (Carassius auratus auratus)
  - Karausche (Carassius carassius)
- Chondrostoma
  - Nase (Chondrostoma nasus)
- Ctenopharyngodon idella
  - Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella)
- Cyprinus
  - Karpfen (Cyprinus carpio)
- Danio
  - Zebrabärbling (Danio rerio)
- Gobio
  - Gründling (Gobio gobio)
- Hypophthalmichthys
  - Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix)
- Leucaspius
  - Moderlieschen (Leucaspius delineatus)
- Leuciscus
  - Aland, Orfe oder Nerfling (Leuciscus idus)
  - Döbel oder Aitel (Leuciscus cephalus)
  - Hasel (Leuciscus leuciscus)
  - Strömer (Leuciscus souffia)
- Pelecus
  - Ziege oder Sichling (Pelecus cultratus)
- Phoxinus
  - Elritze (Phoxinus phoxinus)
- Rasbora
  - Keilfleckbärbling (Rasbora heteromorpha)
- Rhodeus
  - Bitterling (Rhodeus sericeus)
- Rutilus
  - Rotauge oder Plötze (Rutilus rutilus)
- Scardinus
  - Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
- Tinca
  - Schleie (Tinca tinca)
- Vimba
  - Zährte oder Rußnase (Vimba vimba)

Weblink

Kategorie:Karpfenartige

Wasserflöhe

Wasserflöhe im weiteren Sinne ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine Reihe von Kleinkrebsen aus verschiedenen Familien und Gattungen (Daphnia, Bosmina, Cyclops, Gammarus, Simocephalus und anderen) der Krebstiere, die zum Zooplankton des Süßwassers gehören. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Fortbewegungsweise der Tiere im Wasser. Durch stoßweises rudern mit ihren Antennen entsteht der Eindruck eines flohähnlichen Hüpfens. Als Wasserfloh im engeren Sinne wird die Art Daphnia pulex und als Riesenwasserfloh die Art Daphnia magna bezeichnet, letztere, insbesondere die Form Daphnia magna straus, wird für Wassergütetests verwendet. Wasserflöhe vermehren sich zumeist ungeschlechtlich, hier durch Parthenogenese. Das heißt, dass die weiblichen erwachsenen (adulten) Tiere Eier produzieren, deren Erbgut eine identische Kopie des Erbguts der Mutter ist, man könnte auch von Klonen sprechen. In Stresssituationen, etwa bei starken Temperaturveränderungen, bei Nahrungs- oder Sauerstoffknappheit, beim Vorkommen von giftigen Stoffen oder bei einer großen Dichte von Räubern, bilden sich männliche Eier. Die entstandenen Männchen vermehren sich geschlechtlich mit den Weibchen, es kommt zu einer Rekombination des Erbguts und damit zu mehr Diversität, was Vorteile für das Überleben der Art mit sich bringt. Siehe auch: Daphnien, Kiemenfußkrebse, Ruderfußkrebse, Krallenschwänze Weblinks
- http://www.kubiss.de/kultur/projekte/pegnitz/cctier15.htm
- http://www.ruhr.de/home/mcm/micro/artikel/text_daphnia.htm Kategorie:Krebstiere

Mücken

Mücken (Nematocera) gehören zu den Zweiflüglern (Diptera) innerhalb der Insekten (Insecta). Zu ihnen gehören als bekannteste einheimische Vertreter die Stechmücken und die Schnaken. Die meisten Mücken sind zart gebaute, schlanke Insekten mit fadenförmigen, vielgliedrigen Antennen und langen, dünnen Beinen. Die Unterordnung umfasst etwa 45 Familien. In Österreich werden meist Stechmücken als Gelsen bezeichnet.

Familien (Auswahl)


- Anisopodidae – Fenstermücken
- Bibionidae – Märzmücken
- Blephariceridae – Netzmücken
- Cecidomyiidae – Gallmücken
- Ceratopogonidae – Gnitzen
- Chaoberidae – Büschelmücken
- Chironomidae – Zuckmücken
- Culicidae – Stechmücken
- Keroplatidae – Langhornmücken
- Limoniidae – Stelzmücken
- Mycetophilidae – Pilzmücken
- Phlebotomidae – Sandmücken
- Psychodidae – Schmetterlingsmücken
- Ptychopteridae – Faltenmücken
- Scatopsidae – Dungmücken
- Sciaridae – Trauermücken
- Simuliidae – Kriebelmücken
- Tipulidae – Schnaken
- Trichoceridae – Wintermücken

Literatur


- Joachim Haupt und Hiroko Haupt: Fliegen und Mücken. Beobachtung - Lebensweise. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89440-278-4

Weblinks

http://www.faunistik.net/DETINVERT/DIPTERA/nematocera01.html Kategorie:Zweiflügler


Teich

Ein Teich ist ein künstlich hergestelltes stehendes Gewässer von geringer Tiefe. Die Funktionen von Teichen sind: stehendes Gewässer
- die Fisch- und Geflügelwirtschaft. Siehe Karpfenteich, Ententeich
- Schmuck- und Zierteich in Gärten und Parks (Gartenteich),
- die Bereitstellung von Brauch- und Löschwasser (Löschteich),
- Speicher für Energiewasser im Bergbau -->Oberharzer Wasserregal, Kunstteich
- die Viehtränke. Teiche bieten einer Vielzahl verschiedenster Pflanzen und Tierarten einen Lebensraum.

Gartenteich

Ein Gartenteich, oder auch Schmuck- und Zierteich genannt. Die Abdichtung eines künstlichen Teiches kann mit Teichfolie, einer Tondichtung, mit Bentonit oder Beton durchgeführt werden. Auch gibt es Fertigbecken aus PE oder Polyester. Sein Zweck liegt in den meisten Fällen in der Verschönerung des Gartens, er kann aber auch aus künstlerischen oder therapeutischen Zwecken angelegt werden. Außerdem kann ein Teich in einem Naturgarten vielen Tieren Lebensraum bieten. Lebensraum Ein Teich kann auf viele verschiedene Weisen angelegt werden, z.B. möglichst naturbelassen, modern oder auch asiatisch mit den sehr beliebten Kois. Zierteiche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben inzwischen sogar in sehr kleinen Gärten Einzug erhalten, selbst auf mancher Terrasse lassen sie sich finden. Dies ist wohl auf den hohem Erholungswert zurückzuführen den Zierteiche auszeichnen, ein kleiner Bach oder sogar Springbrunnen verstärken diesen Effekt noch. Teiche sind außerdem ein großes Entdeckungsgebiet für Kinder, aber auch so mancher Erwachsener wird sich wundern, welch eigentümliche Lebewesen sich in großer Anzahl im Biotop Teich finden lassen. Künstlichen Teiche sind ferner auf Golfplätzen wo sie als Wasserreservoir bzw. Spielhindernisse dienen. In neugeschaffenen, künstliche Teichen wird Fischlaich häufig im Gefieder von Wasservögeln eingeschleppt.

Lebensraum Teich

Golfplätzen]

Literatur


- Norbert Jorek: Beispielhafte Gartenteiche. Natur und Garten 2004, ISBN 3-924564-04-3
- Wolfram Franke: Faszination Gartenteich. 2000, ISBN 3405150671
- Peter Hagen: Teichbau und Teichtechnik, ISBN 3800168499
- Friedrich Kögel, Harald Gebhardt und Mario Ludwig: Tiere im Gartenteich. 2004, ISBN 3-405-16712-4

Weblinks


- [http://www.fischdatenbank.at Datenbank aller Teichbewohner inkl. Bildmaterial und Zusatzinformationen]
- [http://www.biotopforum.at Sammlung informationsreicher Artikel rundum den Teich und deren Bewohner]
- [http://www.heimwerker-webverzeichnis.de/003,001,035,001.htm Sehr umfangreiche Linksammlung zum Thema]
- [http://www.hausgarten.net/gartenteich-teich.html Infos zum Gartenteich]
- [http://www.hobbygartenteich.de/ Hobby Gartenteich]
- [http://www.teichbeispiele.de/ Teichbeispiele]
- [http://www.der-teich.de/ Der Teich]
- [http://www.hydro-kosmos.de/ Zwischen Gartenteich und Feuchtbiotop]
- [http://www.Koihome.de/ Infos zu Garten und Koiteich] Kategorie:Limnologie Kategorie:Biotop ja:池

Kategorie:Karpfenartige

In dieser Kategorie sollen alle Artikel über Karpfenartige (Cypriniformes) eingeordnet werden. Kategorie:Fische ko:분류:잉어목

IANA

Die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) ist eine Organisation, die die Vergabe von IP-Adressen, Top Level Domains und IP-Protokollnummern regelt. Der Vorläufer der IANA bestand ursprünglich aus nur einem einzigen Mitarbeiter, Jon Postel. Die IANA delegiert die lokale Registration von IP-Adressen an Regionale Internet-Registries (RIRs). Jede RIR ist für einen bestimmten Teil der Welt verantwortlich, im einzelnen:
- ARIN für Nordamerika
- RIPE für Europa
- APNIC für Asien und die Pazifik-Region
- LACNIC für Lateinamerika und die Karibik
- AfriNIC für Afrika Die IANA verteilt IPv4-Adressen in großen Blöcken (typischerweise /8 in CIDR-Notation), und die RIRs folgen dann ihren eigenen Regelungen für die Zuweisung von Adressen an Endkunden (in diesem Sinne Provider oder Organisationen, die ihre IP-Adressen selbst verwalten), wobei dann meist /19er oder /20er Blöcke zugeteilt werden. Die IANA ist auch für die Delegation und Zuweisung von IPv6-Adressen zuständig, hat es sich hier aber in sofern einfach gemacht, als sie einfach sehr große Blöcke an die RIRs verteilt hat und damit auf absehbare Zeit weitere Delegationen unnötig gemacht hat. Der Vorrat an delegierten IPv6-Adressen übersteigt derzeit um ein Mehrfaches die Nachfrage, da IPv6 erst langsam in den Produktivbetrieb geht. Die IANA ist organisatorisch eine Unterabteilung von ICANN und steht damit zumindest indirekt unter dem Einfluss des US-Wirtschaftministeriums. Das Verhältnis von ICANN zu den ccTLDs und RIRs kann als bestenfalls "hochgradig politisch" beschrieben werden, und da ICANN immer wieder versucht, über die IANA Einfluss auf die Registries zu nehmen, gab es inzwischen mehrere Vorschläge, die IANA komplett von der ICANN abzukoppeln, egal ob mit oder ohne Kooperation der US-Regierung. Siehe auch: CIDR, BGP, Routing, Domain Name System APIPA

Weblinks


- [http://www.iana.org/ IANA-Website] Kategorie:Internet-Organisation ja:Internet Assigned Numbers Authority

programy statystyki bielizna erotyczna snowboard w austrii narty we francji










































:: RELATED NEWS ::
Wikipedia:Articles for deletion/Rollings middle school
Isabella L. Bird
Isabella Lucy Bird (October 15,1831 - October 7,1904) was a nineteenth-century English traveller and writer.

Early Life

She was born in Boroughbridge, Yorkshire her father, Edward Bird, was a Church of England minister and the family moved several times a
R. v. feeney
R. v. Feeney, [1997] 2 S.C.R. 13 is a leading Supreme Court of Canada decision on the section 8 Charter right against search and seizure. The Court held that the police are not permitted to enter into someone's house without a search warrant.

Background

On the morning of June 8, 1991 an 85 year-old man by the nam
We Are the Dury
'We Are The Dury is the second promotional interview CD sent to members of the press to promote the release of Gorillaz' second debut album Demon Days. This CD was sent out in all territories from AprilMay2005 theis interview CD contains 29 tracks, each one an
Gabriel's Rebellion
Gabriel (ca. 1775-1800), also known as Gabriel Prosser, was a negro slave born in Henrico County, Virginia. In the summer of 1800, he planned a slave rebellion of 1000 to 4000 (the exact number is unknown) Africans in Read More...
Ramūnas Šiškauskas
Ramūnas Šiškauskas (born September 10, 1978 in Kaišiadorys, Lithuania) is a professional basketball player for the Lithuanian national basketball team and Benetton Treviso. Šiškauskas is a physical forward (198 cm tall) who can
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org