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| Eberhard Friedrich Walcker |
Eberhard Friedrich WalckerEberhard Friedrich Walcker ( - 3. Juli 1794 in Cannstatt; † 2. Oktober 1872 in Ludwigsburg) war ein deutscher Orgelbauer.
Er erlangte Bedeutung durch verschiedene technische Verbesserungen, insbesondere durch die Vervollkommnung der Kegellade. Er wurde ausgebildet in der Orgelbauwerkstatt seines Vaters Johann Eberhard Walcker und gründete 1821 in Ludwigsburg seine eigene Werkstatt (ab 1854 unter dem Namen E. F. Walcker & Cie.).
Werke: Frankfurter Paulskirche (1821), Stiftskirche Stuttgart (1839), St. Petri in Petersburg (1839), Schramberg Klosterkirche St. Maria (1844), Helsinki Dom (1847), Heilbronn (1847), Neuhausen auf den Fildern (1854), Agram (Zagreb) (1855), Ulmer Münster (1857), Methuen Memorial Music Hall (ehemals Boston) (1863).
Weblinks
- http://www.walckerorgel.de/gewalcker.de/Quoika_1.htm Walcker und die Orgel des 19. Jahrhunderts
- http://www.walcker-orgel-neuhausen-filder.de Restauration der Eberhard Friedrich Walcker Orgel opus 126 aus dem Jahre 1854 in Neuhausen auf den Fildern
Literatur und Quellen
Pfarrei und Kirche St. Petrus und Paulus Neuhausen auf den Fildern.
Autoren: Markus Dewald, Markus Grohmann, Maria E. Gründig, Wolfgang Zoll.
Artikel zur E.F. Walcker Orgel Neuhausen in diesem Buch von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann
Anfragen unter info@walcker-orgel-neuhausen-filder.de
Preis: ca. 25,- €
Das Orgelbauergeschlecht Walcker in Ludwigsburg. Von Johannes Fischer
1966 Bärenreiter Kassel . Basel . Paris . London . New York
Walcker, Eberhard Friedrich
Walcker, Eberhard Friedrich
Walcker, Eberhard Friedrich
3. JuliDer 3. Juli ist der 184. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 185. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 181 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 987 - Mit der Wahl von Hugo Capet zum König von Frankreich ist die Herrschaft der Karolinger über das westfränkische Reich beendet
- 1234 - Dominikus, Begründer des Dominikanerordens, wird durch Papst Gregor IX. heiliggesprochen.
- 1655 - Das Bistum Leitmeritz wird errichtet.
- 1863 - In Gettysburg (Pennsylvania) geht die entscheidende Schlacht im Amerikanischen Bürgerkrieg mit einem Sieg für die Nordstaaten zu Ende.
- 1866 - Preußens Sieg unter Graf von Moltke in der Schlacht von Königgrätz entscheidet den preußisch-österreichischen Bruderkrieg.
- 1869 - Gleichberechtigung der Konfessionen im Norddeutschen Bund
- 1880 - Thomas Edison gründet das Magazin Science.
- 1886 - Carl Benz macht in Mannheim die erste Probefahrt mit seinem "Fahrzeug mit Gasmotorantrieb".
- 1890 - Idaho wird 43. Bundesstaat der USA.
- 1905 - Nach monatelanger Debatte stimmt die französische Nationalversammlung mit 341 zu 233 Stimmen für ein Gesetzesvorhaben zur Trennung von Kirche und Staat.
- 1919 - Durch die Weimarer Nationalversammlung werden die Farben schwarz, rot und gold, die Farben der Revolution von 1848 zu den Reichsfarben bestimmt.
- 1921 - Der Zeppelin LZ 120 "Bodensee" wird, wie von den Alliierten gefordert, als Reparation an Italien überführt.
- 1935 - Der VW Käfer wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
- 1951 - Kambodscha wird Mitglied in der UNESCO.
- 1953 - Der Österreicher Hermann Buhl besteigt als erster Mensch der Welt den 8125 Meter hohen Himalaya-Gipfel Nanga Parbat
- 1962 - Algerien erklärt seine Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1971 - Jim Morrison, Sänger und Songschreiber der Rockgruppe „The Doors”, wird in der Badewanne seiner Pariser Wohnung tot aufgefunden.
- 1973 - Die erste Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) wird eröffnet.
- 1976 - Mit der Operation Entebbe befreit ein israelisches Kommando 105 Geiseln auf dem Flughafen von Entebbe (Uganda).
- 1979 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Elfenbeinküste
- 1979 - Der Deutsche Bundestag beschließt, bei Mord und Völkermord die Verjährung endgültig aufzuheben. Damit sollen später entdeckte NS-Verbrecher noch verfolgt werden können.
- 1985 - Italien. Francesco Cossiga wird neuer Staatspräsident.
- 1992 - Estland. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1995 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Ukraine
- 1995 - In Miami werden die beiden Mörder der deutschen Touristin Barbara Meller-Jensen zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie hatten die Berlinerin am 2. April 1993 bei einem Raubüberfall vorsätzlich mit dem Auto überfahren
- 1996 - Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 2002 - Steve Fossett gelingt in dreizehneinhalb Tagen die erste erfolgreiche Solo- Weltumrundung mit einem Ballon.
- 2002 - Italien. Innenminister Claudio Scajola tritt zurück.
- 2003 - Die US-Regierung setzt eine Belohnung von 25 Millionen Dollar für Hinweise aus, die zur Gefangennahme des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein führen
- 2004 - Nach einem Treffen des UN-Generalsekretärs Kofi Annan mit dem sudanesischen Präsidenten Omar el Baschir sagt die Führung in Khartum einer Entwaffnung der Janjawid-Milizen in der Krisenregion Darfur zu
- 2005 - Albanien. Parlamentswahlen finden statt.
Katastrophen
- 1970 - Barcelona, Spanien. Eine britische Comet der Dan-Air stürzte ins Mittelmeer. Körper oder Wrackteile wurden nie gefunden. Alle 112 Personen an Bord sind verschwunden und wahrscheinlich tot.
- 1973 - Bei einer Flugshow in Paris stürzte eine Tu-144 ab. Dabei wurden die sechsköpfige Besatzung sowie acht Personen am Boden getötet.
- 1988 - Persischer Golf, Straße von Hormuz ein Airbus A300 der Fluggesellschaft Iran Air wird versehentlich durch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Tote.
- 2001 - Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1921 Zum ersten Mal wird das ISTAF in Berlin veranstaltet
- 2005 - Roger Federer gewann zum dritten Mal hintereinander Wimbledon im Endspiel gegen Andy Roddick.
Geboren
- 1442 - Go-Tsuchimikado, 103. Kaiser Japans
- 1676 - Leopold I. (Anhalt-Dessau), Fürst von Anhalt-Dessau
- 1683 - Edwad Young, englischer Dichter
- 1728 - Robert Adam, britischer Baumeister
- 1778 - Carl Ludwig Engel, deutsch-finnischer Architekt und Maler
- 1789 - Friedrich Overbeck, deutscher Maler
- 1814 - John Brinckman, plattdeutscher Schriftsteller
- 1818 - Johann Ludwig Hinrichs, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 1821 - Ferdinand Kürnberger, österreichischer Schriftsteller
- 1848 - Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie
- 1854 - Leoš Janáček, tschechischer Komponist
- 1863 - Ciro Luis Urriola, Staatspräsident von Panama
- 1875 - Ferdinand Sauerbruch, deutscher Chirurg
- 1880 - Heinrich Droste, deutscher Verleger
- 1882 - Dirk Lotsy, niederländischer Fußballspieler
- 1883 - Franz Kafka, tschechischer Schriftsteller
- 1886 - Raymond A. Spruance, US-amerikanischer Admiral der US-Navy
- 1893 - Mississippi John Hurt, US-amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist
- 1893 - Sándor Bortnyik, ungarischer Maler
- 1896 - Rudolf Heberle, Emigrant in den USA, Soziologe
- 1897 - Jesse Douglas, US-amerikanischer Mathematiker
- 1901 - Ruth Crawford Seeger, US-amerikanische Komponistin
- 1902 - Otto A. Friedrich, deutscher Unternehmer
- 1903 - Wolfgang Haußmann, deutscher Politiker
- 1906 - Hilde Körber, österreichische Schauspielerin
- 1909 - Stavros Niarchos, griechischer Reeder
- 1913 - Dorothy Kilgallen, US-amerikanische Schauspielerin, Reporterin und Fernsehmoderatorin
- 1922 - Helmut Schoeck, österreichischer Soziologe
- 1924 - Peter Sandloff, deutscher Filmkomponist
- 1927 - Ken Russell, britischer Regisseur und Filmemacher
- 1930 - Carlos Kleiber, argentinisch-österreichischer Dirigent
- 1932 - Alexander Schalck-Golodkowski, DDR-Politiker und Wirtschaftsfunktionär
- 1934 - Berthold Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Offizier
- 1934 - Manfred Bieler, deutscher Schriftsteller
- 1936 - Leo Wilden, deutscher Fußballspieler
- 1937 - Tom Stoppard, britischer Dramatiker
- 1939 - Brigitte Fassbaender, deutsche Opern-Sängerin
- 1939 - László Kovács (Politiker), ungarischer Politiker und Außenminister
- 1940 - Fontella Bass, US-amerikanische Sängerin
- 1940 - Jerzy Buzek, polnischer Politiker
- 1940 - Peer Raben, deutscher Komponist
- 1943 - Judith Durham, australische Sängerin
- 1944 - Michel Polnareff, französischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Helmut Lamp, deutscher Politiker und MdB
- 1946 - Johnny Lee, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Leszek Miller, polnischer Politiker, Ministerpräsident
- 1947 - Rob Rensenbrink, niederländischer Fußballspieler
- 1948 - Paul Barrère, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1948 - Peter Ruzicka, deutscher Komponist und Intendant
- 1949 - Johnnie Wilder, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - James Hahn, US-amerikanischer Politiker
- [[1950]] - [[Jan Zajíc, Student
- 1951 - Jean-Claude Duvalier, haitischer Politiker und Diktator
- 1955 - Manfred Grund, deutscher Politiker und MdB
- 1955 - Mike Corby, britischer Musiker
- 1954 - Herbert Hainer, deutscher Top-Manager
- 1957 - Laura Branigan, US-amerikanische Popsängerin
- 1958 - Aaron Tippin, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1958 - Lisa De Leeuw, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1959 - Janusz Józefowicz, polnischer Choreograph, Regisseur und Schauspieler
- 1960 - Vince Clarke, britischer Songschreiber und Musiker
- 1962 - Tom Cruise, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent
- 1964 - Antje Hermenau, Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion
- 1965 - Hans Dorfner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1966 - Daniel Plaza, spanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1970 - Audra McDonald, US-amerikanische Sängerin
- 1974 - Gabor Schablitzki, Musiker
- 1978 - Kim Kirchen, luxemburgischer Radrennfahrer
- 1979 - Ludivine Sagnier, französische Filmschauspielerin
- 1980 - Roland Mark Schoeman, südafrikanischer Schwimmer
- 1980 - Birgit Thumm, deutsche Volleyballspielerin
- 1986 - Sascha Dum, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 1592 - Francesco Bassano, italienischer Maler
- 1640 - Giuseppe Cesari, italienischer Maler
- 1642 - Maria von Medici, Frau des französischen Königs Heinrich IV.
- 1710 - Wolf von Lindenau, deutscher Rittergutsbesitzer und Amtshauptmann
- 1778 - Anna Maria Mozart, Mutter von Wolfgang Amadeus Mozart
- 1784 - Torben Olof Bergman, schwedischer Chemiker
- 1792 - Ferdinand von Braunschweig, preußischer Generalfeldmarschall
- 1851 - Juliana Blasius, deutsche Räuberbraut des Johannes Bückler
- 1904 - Theodor Herzl, österreichischer Schriftsteller, Publizist, Journalist und Politiker
- 1911 - Ernst Witt, deutscher Mathematiker
- 1918 - Mehmed V., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1918 - Prinz Hendrik der Niederlande, Vater von Königin Juliana
- 1933 - Franz Wilhelm Seiwert, deutscher Maler und Bildhauer
- 1935 - André Citroën, französischer Automobilkonstrukteur
- 1941 - Gottfried Krüger, Ehrenbürger von Wittenberg, Mediziner und Heimatforscher
- 1951 - Kobuk, von Helmut Qualtinger erfundener fiktiver Schriftsteller
- 1952 - Wilhelm Schmidtbonn, deutscher Schriftsteller
- 1959 - Johan Bojer, norwegischer Schriftsteller
- 1969 - Brian Jones, britischer Musiker (The Rolling Stones)
- 1969 - Hermann Grabner, österreichischer Komponist
- 1971 - James Douglas Morrison, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger und Lyriker
- 1973 - Laurens Hammond, US-amerikanischer Geschäftsmann und Erfinder der Hammondorgel
- 1976 - Eugen Huth, deutscher Politiker
- 1977 - Alexander Melentjewitsch Wolkow, russischer Schriftsteller, Mathematikprofessor
- 1982 - Annibale Bugnini, italienischer katholischer Geistlicher
- 1988 - Fritz Wiessner, deutsch- amerikanischer Bergsteiger
- 1991 - Ernst Witt, deutscher Mathematiker
- 1993 - Curly Joe DeRita, US-amerikanischer Komiker
- 1995 - Georg Richter, deutscher Sportler
- 1997 - Johnny Copeland, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1999 - Herta Heuwer, deutsche Erfinderin der Currywurst mit der pikanten Chillup-Sauce
- 2001 - Mordecai Richler, kanadischer Schriftsteller
- 2004 - Andrijan Grigorjewitsch Nikolajew, sowjetischer Kosmonaut
- 2004 - Lorenz Betzing, DDR-Spion
- 2005 - Pierre Michelot, französischer Jazzmusiker
Feier- und Gedenktage
- Fest des Hl. Apostels Thomas
Siehe auch
:2. Juli - 4. Juli
:3. Juni - 3. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0703
ja:7月3日
ko:7월 3일
simple:July 3
th:3 กรกฎาคม
1794
- 1. Juni: Inkrafttreten des bis 1900 gültigen Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten
- 27. Juli: Robespierre, Blutrichter der französischen Revolution, wird verhaftet, nachdem sich seine Terrorherrschaft durch das 22.Prairial verschärft hatte
- 3. Oktober: Die Zitadelle von Jülich wird an die Franzosen übergeben
- 4. Oktober: Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein
- 23. Oktober: Die Franzosen erobern Koblenz und vertreiben den Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen
- 19. November: In London unterzeichnen US-Unterhändler John Jay und der Außenminister des Königreichs Großbritannien den Jay-Vertrag
- In Frankreich endet das Schreckensregime der Jakobiner
Kultur
- 26. Februar: Uraufführung der Oper Le Congrès des rois von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 1. Juli: Uraufführung der Komödie Agricol Viala ou Le Héros de la Durance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 26. August: Uraufführung der musikalischen Komödie Le astuzie femminili (Die weiblichen Listen)]] von Domenico Cimarosa am Teatro dei Fiorentini in Neapel
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Eliza ou Le Voyage au glaciers du Mont Saint-Bernard (Elisa oder Die Reise auf den Großen St. Bernhard) von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris
- 7. Januar: Eilhard Mitscherlich, deutscher Chemiker und Mineraloge († 1863)
- 16. Januar: Maximilian Joseph von Chelius, deutscher Augenarzt und Chirurg († 1867)
- 8. Februar: Friedlieb Ferdinand Runge, deutscher Chemiker († 1867)
- 17. Februar: Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs († 1893)
- 21. Februar: Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker († 1876)
- 15. März: Felician Martin von Zaremba, russischer Diplomat, Prediger und Missionarpolnischer Herkunft († 1874)
- 9. April: Theobald Böhm, bekannter Flöt- und Flötenbaumeister († 1881)
- 10. April: Matthew Perry (Offizier), US-amerikanischer Marineoffizier († 1858)
- 12. April: Germinal Pierre Dandelin, belgischer Mathematiker († 1847)
- 17. April: Carl Friedrich Philipp von Martius, deutscher Naturforscher, Botaniker und Ethnograph († 1868)
- 26. April: Bernhard Thiersch, Gymnasiallehrer und der Dichter des Preußenliedes († 1855)
- 12. Mai: George Cathcart, britischer General († 1854)
- 27. Mai: Cornelius Vanderbilt, einer der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer der USA († 1877)
- 29. Mai: Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom († 1874)
- 28. Juni: John Biscoe, englischer Entdecker († 1843)
- 6. Juli: Wilhelm Hensel, Deutscher Maler († 1861)
- 25. Juli: Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland († 1859)
- 29. Juli: Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich († 1870)
- 30. Juli: Johann Martin Lappenberg, deutscher Historiker († 1865)
- 4. August: Josef Proksch, tschechisch-deutscher Komponist († 1864)
- 10. August: Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler († 1886)
- 15. August: Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker († 1878)
- 2. September: Friedrich August Köttig, Erfinder an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Meissen († 1864)
- 10. September: François Benoist, französischer Komponist († 1878)
- 15. September: Heinrich Emanuel Merck, Chemiker und Fabrikant († 1855)
- 1. Oktober: Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau († 1871)
- 7. Oktober: Johann Ludwig Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 7. Oktober: Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 19. Oktober: Nikolaus München, Kölner Dompropst († 1881)
- 3. November: William Cullen Bryant, US-amerikanischer Dichter und Journalist († 1878)
- 6. Dezember: Luigi Lablache, italienischer Opernsänger (Bassist) († 1858)
- 4. Januar: Nicolas Luckner, deutscher General in französischen Diensten, Marschall von Frankreich ( - 1722)
- 8. Januar: Justus Möser, deutscher Schriftsteller und Politiker ( - 1720)
- 10. Januar: Johann Georg Adam Forster, deutscher Naturforscher, Ethnologe, Journalist und Revolutionär ( - 1754)
- 16. Januar: Edward Gibbon, britischen Historiker ( - 1737)
- 16. Februar: Étienne Charles de Loménie de Brienne, französischer Politiker und Kleriker ( - 1727)
- 22. Februar: Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie ( - 1734)
- 24. März: Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär ( - 1757)
- 28. März: Marie-Jean-Antoine-Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet, französischer Philosoph, Mathematiker, Politiker und Kommunikationstheoretiker ( - 1743)
- 5. April: Marie-Jean Hérault de Séchelles, Politiker während der Französischen Revolution ( - 1759)
- 5. April: Georges Danton, war einer der Führer der Französischen Revolution ( - 1759)
- 5. April: Camille Desmoulins, Führer der Französischen Revolution ( - 1760)
- 13. April: Chamfort, französischer Schriftsteller ( - 1740)
- 15. April: Fabre d'Églantine, französischer Dichter ( - 1750)
- 27. April: James Bruce, schottischer Reisender ( - 1730)
- 27. April: William Jones, Richter am Obersten Gericht in Kalkutta ( - 1746)
- 30. April: Johann Daniel Müller, Theologe ( - 1721)
- 8. Mai: Antoine Laurent de Lavoisier, einer der Begründer der neuzeitlichen Chemie ( - 1743)
- 8. Juni: Gottfried August Bürger, deutscher Dichter ( - 1747)
- 18. Juni: François-Nicolas-Léonard Buzot, französischer Revolutionär ( - 1760)
- 27. Juni: Claude-Victor de Broglie, französischer Politiker und General ( - 1756)
- 27. Juni: Wenzel Anton Graf Kaunitz, österreichischer Politiker ( - 1711)
- 14. Juli: Jean Frédéric Edelmann, elsässischer Komponist ( - 1749)
- 23. Juli: Alexandre de Beauharnais, nahm am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil ( - 1760)
- 25. Juli: Friedrich Freiherr von der Trenck, ( - 1726)
- 25. Juli: André Chénier, französischer Schriftsteller ( - 1762)
- 28. Juli: Maximilien de Robespierre, französischer Politiker ( - 1758)
- 28. Juli: François Henriot, französischer Politiker ( - 1761)
- 28. Juli: Antoine de Saint-Just, französischer Politiker ( - 1767)
- 14. August: George Colman der Ältere, englischer Schriftsteller ( - 1732)
- 13. September: Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter ( - 1755)
- 28. November: Cesare Beccaria, Bedeutender italienischer Rechtsphilosoph ( - 1738)
- 28. November: Friedrich Wilhelm von Steuben, deutscher Auswanderer und US-amerikanischer Oberst ( - 1730)
- 2. Dezember: Johann Gottlob Leidenfrost, deutscher Mediziner und Theologe ( - 1715)
ko:1794년
simple:1794
2. OktoberDer 2. Oktober ist der 275. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 276. in Schaltjahren) - somit bleiben 90 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1187 - Saladin erobert Jerusalem und beendet damit eine 88jährige christliche Herrschaft.
- 1904 – Während des Aufstands der Herero erlässt der deutsche General Lothar von Trotha seinen berüchtigten "Aufruf an das Volk der Herero".
- 1906 – Die als das erste moderne Schlachtschiff geltende HMS Dreadnought wird in den Dienst gestellt.
- 1911 - Deutschland: An den preußischen Schulen wird die Schulstunde auf 45 Minuten gekürzt.
- 1944 - Der Warschauer Aufstand endet mit der Kapitulation der Polnischen Heimatarmee und der fast völligen Zerstörung der Stadt durch die Deutschen.
- 1948 - Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen.
- 1954 - Auf der Londoner Außenministerkonferenz wird die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und die Aufnahme in die Nato beschlossen.
- 1958 - Guinea erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1958 - Sékou Touré wird Staatspräsident von Guinea
- 1968 - Mexiko: Massaker von Tlatelolco (Mexiko-Stadt).
- 1984 - Schweiz: Elisabeth Kopp wird als erste Frau in den Bundesrat gewählt.
- 1988 - Estland: Die estnische Volksfront wird in Tallinn gegründet.
- 1992 - Brasilien: Bei einer Gefangenenrevolte im völlig überfüllten Gefängnis Carandiru in São Paulo werden 200 Insassen erschossen.
- 1992 - Bulgarien: Der frühere Regierungschef Andrej Lukanov wird in Sofia auf offener Straße von Unbekannten erschossen.
- 1996 - Armenien: Präsident Lewon Ter-Petrosjan und Regierungschef Grant Bagratjan werden wieder gewählt.
- 2001 - NATO: Nach dem Terroranschlag vom 11. September wird in Brüssel erstmalig der Bündnisfall ausgerufen.
Wirtschaft
- 2001 - Schweiz: Grounding der Swissair. Die hochverschuldete Schweizer Airline muss den Flugbetrieb einstellen.
Wissenschaft, Technik Swissair
- 1955 - ENIAC, der zu den ersten Computern zählte, wird abgeschaltet. Er war einer der letzten mit dem Dezimalsystem operierenden Computer.
- 1991 - Österreich/Russland: Franz Viehböck fliegt als erster Österreicher ins All.
Kultur
- 1886 - Uraufführung der Operette Lorraine von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg.
- 1897 - Uraufführung der Oper Porin (Demeter) von Vatroslav Lisinski in Zagreb.
- 1915 - Uraufführung der Operette Der künstliche Mensch von Leo Fall in Berlin.
- 1925 - Premiere von Josephine Bakers La Revue Négre in Paris.
- 1979 - Uraufführung der Oper Der Aufstand von Helmut Eder in Linz.
- 1995 - Deutschland - Österreich - Schweiz: Der erste 3sat-TV-Magazin Kulturzeit geht auf Sendung.
Religion
- 1187 - Die Eroberung Jerusalems durch Sultan Saladin führt zum Dritten Kreuzzug.
- 2005 - Eröffnung der 11. ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom.
Katastrophen
- 1942 - Untergang des Flakkreuzers "Curacoa" vor der Nordküste Irlands nach einer Kollision mit dem als Truppentransporter fahrenden Passagierschiff "Queen Mary" (beide Großbritannien). 331 Mann von der 430 Mann starken Besatzung des Kreuzers kommen ums Leben.
- 1971 - Belgien: Auf dem Flug von London nach Salzburg stürzt eine Maschine der BEA (British European Airways) über dem belgischen Kanegam ab. Alle 63 Personen an Bord sterben.
- 1990 - Baiyun, Volksrepublik China: Während der Notlandung einer Boeing 737 kommt es zwischen dem Pilot und dem Entführer zu einem Kampf und die Maschine gerät außer Kontrolle. Sie rammt eine Boeing 707 und kracht anschließend in eine Boeing 757. 132 Menschen sterben.
- 1996 - Lima, Peru: Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzt kurz nach dem Start ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Larry Holmes verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht im Ceasars Palace von Las Vegas mit einem Sieg durch technischen KO in Runde 11 gegen Muhammad Ali.
Geboren
Muhammad Ali
- 1452 - Richard III., König von England
- 1538 - Karl Borromäus, ein Heiliger der katholischen Kirche
- 1616 - Andreas Gryphius, deutscher Dichter
- 1754 - Louis de Bonald, französischer Staatsmann und Philosoph
- 1768 - William Carr Beresford, britischer General und portugiesischer Marschall
- 1800 - Nat Turner, US-amerikanischer Revolutionär
- 1818 - Conrad Wilhelm Hase, deutscher Architekt
- 1821 - Nino Bixio, italienischer Freiheitskämpfer
- 1832 - Edward Tylor, britischer Anthropologe
- 1847 - Paul von Hindenburg, deutscher Reichspräsident
- 1852 - William Ramsay, britischer Chemiker
- 1860 - Hans Arnold, deutscher Bildhauer
- 1861 - Friedrich Simon Archenhold, deutscher Astronom
- 1866 - Isabelle Kaiser, Schweizer Schriftstellerin
- 1869 - Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Menschenrechtskämpfer
- 1871 - Cordell Hull, US-amerikanischer Außenminister
- 1879 - Joseph Stoffels, Weihbischof in Köln
- 1886 - Leon Hirsch, jüdischer Buchhändler und Kabarettleiter
- 1890 - Friedrich Griese, deutscher Schriftsteller
- 1890 - Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler (Marx-Brothers)
- 1891 - Jossyp Bokschaj, ukrainischer Maler
- 1895 - Bud Abbott, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler
- 1896 - Jacques Duclos, französischer Politiker
- 1897 - Wallace Stevens, amerikanischer Lyriker
- 1902 - Leopold Figl, österreichischer Politiker
- 1904 - Graham Greene, englischer Schriftsteller
- 1904 - Lal Bahadur Shastri, indischer Politiker und Regierungschef
- 1907 - Victor Estenssoro, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 1907 - Alexander Todd, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1907 - Ria Deeg, deutsche Widerstandskämpferin
- 1913 - Annette Rogers, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1916 - Ángel Suquía Goicoechea, emeritierter Erzbischof von Madrid und Kardinal
- 1917 - Christian de Duve, belgischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1921 - Giorgio Scarlatti, italienischer Rennfahrer
- 1927 - Uta Ranke-Heinemann, katholische Theologin und Autorin
- 1928 - Oswalt Kolle, deutscher Publizist
- 1930 - Günter Kochan, deutscher Komponist
- 1939 - Jimmy Torres, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Lolly Vegas, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1940 - Werner Dörflinger, deutscher Politiker (CDU)
- 1940 - Herbert Riehl-Heyse, deutscher Journalist und Autor
- 1941 - Ronald Meagher, US-amerikanischer Gitarrist
- 1941 - Hilbert Meyer, deutscher Schulpädagoge (Professor)
- 1942 - Manfred Zapatka, deutscher Schauspieler
- 1945 - Don McLean, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Dieter Pfaff, deutscher Schauspieler
- 1947 - Christa Prets, SPÖ-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1948 - Siim Kallas, estländischer Politiker und EU - Kommissar
- 1948 - Chris LeDoux, US-amerikanischer Country-Sänger und professioneller Rodeoreiter
- 1948 - Anna Mitgutsch, österreichische Schriftstellerin
- 1949 - Walter Wehner, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Mike Rutherford, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1951 - Romina Power, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Ish Ledesma, kubanischer Musiker und Sänger
- 1953 - Sting (Matthew Summer), britischer Musiker
- 1955 - Lorraine Bracco, US-amerikanische Schauspielerin
- 1955 - Philip Oakey, britischer Sänger und Songschreiber (Human League)
- 1965 - Shahrukh Khan, indischer Schauspieler
- 1967 - Frankie Fredericks, namibischer Leichtathlet
- 1967 - Thomas Muster, österreichischer Profi-Tennisspieler
- 1970 - Klaus Schmeh, deutscher Sachbuchautor
- 1971 - Xavier Naidoo, deutscher Sänger
- 1973 - Ferris MC, deutscher Rapper und Schauspieler
- 1976 - Anita Kulcsár, ungarische Handballspielerin
- 1978 - Simon Pierro, deutscher Zauberkünstler
Gestorben
Simon Pierro
Simon Pierro
Simon Pierro
- 534 - Athalarich, ostgotischer König in Italien ( - 516)
- 1264 - Urban IV. (Papst), aus Frankreich stammender Papst (seit 1261)
- 1267 - Margarethe von Babenberg, Frau des böhmischen Königs Přemysl Ottokar II.
- 1429 - Hermann von Neuzelle, Prior in Neuzelle, katholischer Seliger
- 1429 - Jakob von Neuzelle, Bursarius in Neuzelle, katholischer Seliger
- 1429 - Petrus von Neuzelle, Abt von Neuzelle, katholischer Seliger
- 1629 - Pierre de Bérulle, französischer Theologe und Kardinal ( - 1575)
- 1637 - Angelo Sala, Arzt, Wissenschaftler und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1708 - Anne-Jules de Noailles, Marschall von Frankreich
- 1803 - Samuel Adams, US-amerikanischer Revolutionär, u.a. einer der Organisatoren der Boston Tea Party ( - 1722)
- 1850 - Joseph Madersperger, österreichischer Schneidermeister und Erfinder ( - 1768)
- 1853 - Dominique François Jean Arago, französischer Physiker ( - 1786)
- 1865 - Edwin De Haven, US-amerikanischer Polarforscher
- 1868 - François-Christophe-Edouard Kellermann, französischer Staatsmann und Diplomat
- 1892 - Ernest Renan, französischer Religionshistoriker, Philosoph und Orientalist ( - 1823)
- 1895 - Eugen Langen, deutscher Ingenieur und Erfinder, maßgeblich an der Entwicklung des Ottomotors beteiligt
- 1899 - Anton Bacalbasa, rumänänischer Publizist ( - 1865)
- 1916 - Dimtscho Debeljanow, bulgarischer Lyriker ( - 1887)
- 1918 - Christian Otto Mohr, deutscher Ingenieur und Statiker
- 1920 - Max Bruch, deutscher Komponist und Dirigent
- 1921 - Wilhelm II. (Württemberg), 4. König von Württemberg
- 1927 - Svante Arrhenius, schwedischer Physikochemiker (Chemienobelpreis 1903)
- 1931 - Georg Demmler, deutscher Architekt, Sportler und Sportfunktionär
- 1938 - Ferdinand Schrey, Mitbegründer der Stenografie
- 1941 - Albin Müller, deutscher Architekt, Pädagoge und Gestalter
- 1942 - Robert Nathaniel Dett, kanadischer Komponist
- 1951 - Hermann Pistor, deutscher Optiker
- 1968 - Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler
- 1970 - Grethe Weiser, deutsche Schauspielerin
- 1973 - Paavo Nurmi, finnischer Leichtathlet
- 1985 - Alexander Möller, deutscher Politiker (SPD)
- 1985- George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler (Bruder von Telly Savalas)
- 1985 - Hugo Decker, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1985 - Rock Hudson, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1996 - Helmut Artzinger, deutscher Politiker und MdB
- 1998 - Olivier Gendebien, belgischer Rennfahrer und viermaliger Le-Mans-Gewinner
- 1999 - Heinz Günther Konsalik, deutscher Schriftsteller
- 2001 - Manny Albam, Musiker aus der Dominikanischen Republik
- 2002 - Heinz von Foerster, US-amerikanischer Philosoph
- 2003 - Gunther Philipp, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 2003 - Otto Günsche, Hitlers letzter Adjutant
- 2004 - Luděk Kopřiva, tschechischer Schauspieler
- 2005 - August Wilson, US-amerikanischer Dramatiker und Bühnenautor
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag von Guinea
- Lokaler Feiertag St. Leodegar, Stadtpatron Luzern
- Schutzengelfest
Siehe auch
- 1. Oktober - 3. Oktober
- 2. September - 2. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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Ludwigsburg
Ludwigsburg ist eine Stadt in der Mitte Baden-Württembergs, etwa 12 km nördlich der Stuttgarter Innenstadt. Sie ist die Kreisstadt und mit über 87.000 Einwohnern auch die größte Stadt des Landkreises Ludwigsburg, zugleich ist sie nach Esslingen am Neckar die zweitgrößte Mittelstadt Baden-Württembergs. Zusammen mit Kornwestheim bildet Ludwigsburg ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.
Die Einwohnerzahl Ludwigsburgs überschritt um das Jahr 1901 die 20.000er-Grenze. 1935 wurde Ludwigsburg Stadtkreis, gehörte aber weiterhin zum Oberamt bzw. Landkreis Ludwigsburg. 1945 wurde Ludwigsburg "unmittelbare Kreisstadt". Mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 wurde Ludwigsburg zur Großen Kreisstadt erklärt.
Geografie
Ludwigsburg liegt am so genannten "Langen Feld" auf einer Hochfläche des Neckarbeckens, zwischen dem Neckartal und dem Hohenasperg. Durch das innere Stadtgebiet fließt der Tälesbach, der ca. 3 km nordöstlich in den Neckar mündet. Die inzwischen eingemeindeten Stadtteile Neckarweihingen, Hoheneck und Poppenweiler liegen direkt am Neckar. Der höchste Punkt des Stadtgebietes befindet auf dem Lemberg; seine Höhe beträgt 365,1 m über Normalnull, der tiefste Punkt liegt am Neckar und ist 196 m hoch gelegen.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ludwigsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt und gehören alle zum Landkreis Ludwigsburg:
Marbach am Neckar, Erdmannhausen, Affalterbach, Remseck am Neckar, Kornwestheim, Möglingen, Asperg, Tamm, Freiberg am Neckar und Benningen am Neckar.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Ludwigsburgs besteht aus der Kernstadt und 7 Stadtteilen. Die Kernstadt wird in die Stadtbezirke Mitte (01), West (02), Nord (03), Ost (04) und Süd (05) unterteilt. Die Stadtteile sind: Pflugfelden (06), Eglosheim (07), Hoheneck (08), Oßweil (09), Grünbühl (10), Neckarweihingen (11) und Poppenweiler (12).
Daneben unterscheidet man gelegentlich noch weitere Wohnplätze oder Wohngebiete, deren Namen sich im Laufe der Zeit eingebürgert haben. Die Grenzen sind hier jedoch meist nicht genau festgelegt. Hierzu gehören zum Beispiel der Kugelberg, der Markenhof, Monrepos, Mäurach, das Osterholz und Schlößlesfeld.
Raumplanung
Ludwigsburg bildet mit der südlichen Nachbarstadt Kornwestheim ein Mittelzentrum in der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Stadt Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim gehören noch die Städte und Gemeinden
im Süden und Osten des Landkreises, im Einzelnen: Affalterbach, Asperg, Benningen am Neckar, Erdmannhausen, Freiberg am Neckar, Großbottwar, Hemmingen, Marbach am Neckar, Markgröningen, Möglingen, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Schwieberdingen und Steinheim an der Murr.
Geschichte
Steinheim an der Murr
Das Mittlere Neckarland, in dem Ludwigsburg liegt, war schon in der Steinzeit und in der Bronzezeit besiedelt. Zahlreiche Funde aus dem Stadtgebiet und der näheren Umgebung sind aus der keltischen Siedlungszeit erhalten geblieben.
Gegen Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung besetzten die Römer die Region. Sie verlegten um 150 den Limes weiter östlich und beherrschten die Region bis die Alemannen 260 das Neckarland besetzten. Auch die alemannische Besiedlung ist durch Grabfunde auf dem heutigen Stadtgebiet nachgewiesen.
Ludwigsburg entstand zu Anfang des 18. Jahrhunderts (1718-1723) durch den Bau des größten Barockschlosses Deutschlands unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg. Ursprünglich plante Eberhard Ludwig nur ein Lustschloss, mit dessen Bau 1704 begonnen wurde. Das Beispiel anderer Fürsten weckte in ihm jedoch den Wunsch, seine absolutistische Macht durch die Gründung einer Stadt herauszustellen. Die barocken Bauten wurden durch das Jagd- und Lustschloss Favorite (1713-1728) und das Seeschloss Monrepos (1764-1768) ergänzt.
Ab 1709 entstand beim Schloss eine Siedlung, welche am 3. April 1718 die Stadtrechte erhielt. Im gleichen Jahr wurde Ludwigsburg Sitz eines Oberamtes, aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.
In den Jahren zwischen 1730 und 1800 wechselte die königliche Residenz mehrmals zwischen Stuttgart und Ludwigsburg hin und her. 1800 wurde Württemberg von Frankreich unter Napoléon Bonaparte besetzt und zum Bündnis mit Frankreich gezwungen. 1806 nahm Kurfürst Friedrich die von Napoléon verliehene Würde des Königs von Württemberg an. 1812 wurde in Ludwigsburg das württembergische Heer für Napoléons Russlandfeldzug aufgestellt. Die Mehrzahl der Soldaten überlebte ihn nicht.
1921 wurde Ludwigsburg größte Garnison in Südwestdeutschland.
1926 wurde im Zuge des Baus der Nord-Süd-Leitung das noch heute existente große Umspannwerk in Ludwigsburg-Hoheneck gebaut, welches auch heute noch ein zentraler Knotenpunkt im Stromnetz Baden-Württembergs darstellt.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt - im Vergleich zu anderen deutschen Städten - mäßige Zerstörungen. Die Bevölkerung hatte 1.500 Tote zu beklagen.
Nach dem Krieg unterhielten die Amerikaner etwa 45 Jahre lang am Rande der Stadt die große Garnison Pattonville mit einer US Army Highschool. 1956 wurde die Tradition als deutsche Garnisonsstadt durch die Bundeswehr wieder aufgenommen.
Am 5. Oktober 1957 ging zwischen dem Umspannwerk Ludwigsburg-Hoheneck und dem Umspannwerk Rommerskirchen die erste 380-kV-Leitung in Deutschland in Betrieb.
1966 wurde die Pädagogische Hochschule und die Staatliche Sportschule Ludwigsburg eingeweiht. 1974 entstand die schlimmste Bausünde Ludwigsburgs, das Marstall-Center, das seitdem als Hochhaus-Klotz über der barocken Altstadt thront.
2004 feierte das Residenzschloss Ludwigsburg seinen 300. Geburtstag mit der Eröffnung der Barockgalerie und des Keramikmuseums im Residenzschloss.
Christliche Konfessionen
Residenzschloss Ludwigsburg
Residenzschloss Ludwigsburg
Das Gebiet der heutigen Stadt Ludwigsburg gehörte ursprünglich überwiegend zum Bistum Konstanz (Archidiakonat vor dem Wald), Eglosheim jedoch zum Bistum Speyer (Archidiakonat zur Hl. Dreifaltigkeit). Wie in ganz Württemberg wurde auch im Raum Ludwigsburg ab 1534 die Reformation eingeführt, infolgedessen das Gebiet über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch war. Die ersten evangelischen Bewohner der Stadt Ludwigsburg waren zunächst den Kirchengemeinden Oßweil und Eglosheim zugeordnet. 1711 wurde Ludwigsburg eine eigene Pfarrei und 1718 wurde sie anstelle von Markgröningen Sitz des Superintendenten (Dekans). Doch erst 1726, nach Fertigstellung der evangelischen Stadtkirche, hatte die junge Gemeinde auch ein eigenes Gotteshaus. Auch den zugewanderte reformierten Gemeindeglieder wurde zunächst von Herzog Eberhard Ludwig eine eigene Kirche versprochen und als solche auch mit dem Bau gegenüber der evangelischen Stadtkirche begonnen. Nach der Fertigstellung 1781 wurde diese jedoch als lutherische Garnisonskirche eingeweiht. 1823 wurden die reformierten Gemeindeglieder in die (lutherische) Landeskirche Württembergs eingegliedert. 1903 wurde die neue Garnisonskirche (die heutige Friedenskirche) erbaut. Die bisherige Garnisonskirche wurde 1906 katholische Pfarrkirche "Zur heiligsten Dreieinigkeit".
Im 20. Jahrhundert entstanden aufgrund starken Anwachsens der protestantischen Gemeinde 5 weitere Kirchengemeinden bzw. Kirchen und zwar die Auferstehungskirche (1934), die Erlöserkirche (1936), die Martinskirche (1954), die Paul-Gerhardt-Kirche (1958) und die Kreuzkirche (1964). Heute bilden alle 7 Kirchengemeinden zusammen mit der Kirchengemeinde Pflugfelden die Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg. Weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet Ludwigsburg sind Eglosheim, Hoheneck, Neckarweihingen, Oßweil und Poppenweiler. Sie alle gehören zum Dekanat Ludwigsburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Ludwigsburg war zwischen 1823 und 1956 sowie zwischen 1992 und 2003 auch Sitz einer Prälatur.
Schon seit der Stadtgründung gab es in Ludwigsburg auch Katholiken. Es waren vor allem italienische Künstler und Bauarbeiter am Schloss. Ab 1725 konnten sie in Privathäusern ihre Gottesdienste feiern. Der katholische württembergische Herzog Alexander ließ 1733 die Schlosskapelle in ein katholisches Gotteshaus umwandeln. Doch waren beide Konfessionen erst ab 1806 gleichberechtigt. 1807 entstand eine katholische Garnisonsgemeinde. Ab 1810 konnten die Katholiken in der Garnisonskirche, die seitdem simultan genutzt wurde, ihre Gottesdienste halten. Nach dem Neubau der Garnisonskirche 1903 (der heutigen Friedenskirche) wurde die bisherige Garnisonskirche vollständig den Katholiken überlassen. Diese richteten dort die heutige Stadtpfarrkirche "Zur heiligsten Dreieinigkeit" ein. Ludwigsburg wurde später Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Pfarrei "Zur heiligsten Dreieinigkeit", Innenstadt bildet heute mit der 1969 gegründeten Pfarrei St. Elisabeth, Grünbühl (Kirche von 1965), der 1973 gegründeten Pfarrei Auferstehung Christi, Neckarweihingen und der 1974 gegründeten Pfarrei St. Paulus Ludwigsburg eine Seelsorgeeinheit. Die zweite Seelsorgeeinheit im Ludwigsburger Stadtgebiet umfasst die 1960 gegründete Pfarrei St. Johann Baptist, Weststadt (Kirche von 1959)und die 1962 gegründete Pfarrei St. Thomas Morus, Eglosheim (Kirche von 1955).
Alle sechs Gemeinden bilden die Katholische Gesamtkirchengemeinde Ludwigsurg.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Ludwigsburg auch Freikirchen, darunter zwei Evangelisch-methodistische Kirchen (Christuskirche und Erlöserkirche), zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG), eine Evangelische Täufergemeinde, eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und das Biblische Glaubenszentrum e.V.. Ferner haben der landeskirchliche altpietistische Gemeinschaftsverband und der Süddeutsche Gemeinschaftsverband Gemeinden in Ludwigsburg.
Auch die Neuapostolische Kirche ist mit einer Kirche in Ludwigsburg vertreten.
Auf dem 1761 angelegten "Alten Friedhof" in Ludwigsburg befindet sich die Grablege von König Wilhelm II. von Württemberg.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
König Wilhelm II. von Württemberg
¹ Volkszählungsergebnis
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden bzw. Siedlungen wurden in Ludwigsburg eingegliedert:
- 1901: Eglosheim
- 1903: Pflugfelden
- 1922: Oßweil
- 1926: Hoheneck
- 1956: Siedlung Grünbühl (von Kornwestheim)
- 1. Januar 1974: Neckarweihingen
- 1. Januar 1975: Poppenweiler
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 40 Mitglieder, die den Titel "Stadträtin/Stadtrat" führen. Sie gehören folgenden Parteien an:
Bürgermeister
An der Spitze der Stadt stand im 18. Jahrhundert ein rechtskundiger Bürgermeister, dem 2 weitere zur Seite standen. Ferner gab es einen Stadtschreiber. Eine einheitliche Vertretung der Bürgerschaft gab es erst ab 1819. In jener Zeit trug das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Stadtschultheiß, von denen die meisten den Ehrentitel Oberbürgermeister verliehen bekamen. Dieser wurde vom Gemeinderat und vom Bürgerausschuss gewählt. Heute ist wie bei allen Großen Kreisstädten in Baden-Württemberg Oberbürgermeister die generelle amtliche Bezeichnung des Stadtoberhaupts. Dieses wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gewählt. Der Oberbürgermeister ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister und der weitere Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
Die Stadtoberhäupter seit 1720:
- 1720-1739: Johann Wilhelm Wildt
- 1741-1755: Jacob Friedrich Kornbeck
- 1755-1785: Georg Thomas Schönleber
- 1786-1792: Johannes Bunz
- 1792-1796: Johann Georg Kerner
- 1796-1805: Christian Friedrich Baz
- 1805-1817: Johannes Bunz
- 1819-1840: Gottfried Heinrich Preyß
- 1840-1864: Dr. jur. Karl Friedrich Bunz
- 1864-1897: Heinrich von Abel
- 1897-1926: Dr. jur. Gustav Hartenstein
- 1927-1930: Dr. jur. Erich Schmid
- 1931-1945: Dr. jur. Karl Frank
- 1946-1954: Dr. Elmar Doch
- 1954-1960: Dr. rer. pol. Robert Frank
- 1960-1968: Dr. jur. Anton Saur
- 1968-1984: Dr. jur. Otfried Ulshöfer
- 1984-1995: Hans Jochen Henke
- 1995-2003: Dr. jur. Christof Eichert
- 2003-heute: Werner Spec
Wappen
Das Wappen der Stadt Ludwigsburg zeigt in Blau an schrägem rotem Fahnenstock mit goldener Spitze die goldene Reichssturmfahne, darin ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler. Die Stadtflagge ist schwarz-gelb.
Das Wappen wurde der jungen Stadt von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg am 3. September 1718 verliehen. Die Flagge wird seit ca. 1750 geführt. Die Reichssturmfahne befand sich bereits im alten herzöglichen Wappen Württembergs. Die Stadt Markgröningen war mit der Fahne belehnt und da Ludwigsburg anstelle von Markgröningen Sitz des Amtes wurde, erhielt Ludwigsburg die Fahne im Wappen.
Städtepartnerschaften
Ludwigsburg unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Montbéliard, Frankreich, seit 1950
- Caerphilly, Vereinigtes Königreich, seit 1960
- Jevpatorija, Ukraine, seit 1990
- St. Charles, Missouri / USA, seit 1995
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Ludwigsburg ist über die Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd der Bundesautobahn 81 Stuttgart-Heilbronn zu erreichen. Ferner führt die Bundesstraße 27 Stuttgart-Heilbronn teilweise sechsspurig durch das Stadtgebiet (ca. 70.000 Fahrzeuge pro Tag). Der Bahnhof Ludwigsburg liegt an der Bahnstrecke Stuttgart-Heilbronn bzw. Stuttgart-Mühlacker-Pforzheim. Hier halten die Linien S4 und S5 der S-Bahn Stuttgart. Ein weiterer S-Bahn-Haltepunkt ist „Favoritepark“ der Linie S4 nach Marbach am Neckar. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen darüber hinaus mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.
Zwischen 1910 und 1923 verkehrten in der Stadt die Obusse der Ludwigsburger Oberleitungs-Bahn.
Ludwigsburger Oberleitungs-Bahn
Ansässige Unternehmen
- Beru AG
- Wüstenrot, Bausparkasse
- Jetter AG
- GETRAG
- Kreissparkasse Ludwigsburg
- Sonnenklar TV - Reisebüro im Fernsehen
Historische Unternehmen
- Standard-Fahrzeugfabrik GmbH, Hindenburgstr.40, Motorradwerk von 1925-1953
- E.F. Walcker & Cie., Orgelbau, gegründet 1821
Medien
In Ludwigsburg erscheint als Tageszeitung die „Ludwigsburger Kreiszeitung“.
Öffentliche Einrichtungen
Ludwigsburg hat ein Amtsgericht, ein Notariat und ein Finanzamt. Ferner befindet sich hier das Landratsamt des gleichnamigen Landkreises.
Bildung
Ludwigsburg hat zahlreiche allgemeinbildende und berufliche Schulen: Vier Gymnasien (Friedrich-Schiller-, Goethe-, Mörike- und Otto-Hahn-Gymnasium im Bildungszentrum West), zwei Realschulen (Elly-Heuss-Knapp-Realschule und Gottlieb-Daimler-Realschule im Bildungszentrum West) und zwei Förderschulen (Eberhard-Ludwig-Schule und Silcherschule) sowie zahlreiche Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen oder reine Hauptschulen. Im Einzelnen: Anton-Bruckner-Grundschule, August-Lämmle-Grundschule Oßweil, Eichendorff-Grundschule Grünbühl, Friedens-Grundschule, Friedrich-von-Keller-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Neckarweihingen, Grundschule Hoheneck, Grundschule Pflugfelden, Hirschberg-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Eglosheim, Justinus-Kerner-Hauptschule mit Werkrealschule, Lemberg-Grundschule Poppenweiler, Osterholz-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule im Bildungszentrum West, Oststadtschule I Hauptschule mit Werkrealschule, Oststadtschule II Grundschule, Pestalozzi-Grundschule, Schlößlesfeld-Grundschule, Schubart-Grundschule Eglosheim und Uhland-Hauptschule mit Werkrealschule.
Der Landkreis Ludwigsburg ist Träger der vier Beruflichen Schulen (Carl-Schaefer-Schule - Gewerbliche Schule, Mathilde-Planck-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule, Oscar-Walcker-Schule - Gewerbliche Schule und Robert-Franck-Schule - Kaufmännische Schule) sowie der drei Sonderschulen (Fröbelschule für Sprachbehinderte mit Schulkindergarten, Schule am Favoritepark für Geistig- und Körperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung).
Die Privatschulen Abendrealschule Ludwigsburg e.V., Freie Waldorfschule Ludwigsburg, Inglingia Sprachschule, die Berufsfachschule sowie die Kirchliche Ausbildungsstätte für Diakonie und Religionspädagogik, die Private Kaufmännische Sonderberufsschule für Körperbehinderte der Stiftung Karlshöhe und die Akademie für Computertraining runden das schulische Angebot Ludwigsburgs ab.
Ferner gibt es in Ludwigsburg noch das Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg und ein Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen)
Auch Hochschulen sind in Ludwigsburg zu finden: Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, die Fachhochschule Ludwigsburg (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen), die Filmakademie Baden-Württemberg und die Evang. Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg (Hochschule für Soziale Arbeit, Religionspädagogik und Diakonie).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Theatervorstellungen finden vor allem im Forum am Schlosspark statt. Eine der bekanntesten kulturellen Veranstaltungen sind die von Wilhelm Krämer im Jahre 1932 ins Leben gerufenen Ludwigsburger Schlossfestspiele. Dabei handelt es sich um Internationale Festspiele mit einer Vielzahl von Veranstaltungen an mehreren Spielorten und in verschiedenen Kunstsparten. Die Festspiele haben ein eigenes Festspielensemble, das unter der Leitung von Michael Hofstetter steht.
Nachdem der seit 2000 tätige Geschäftsführer Professor Hans-Peter Schmitt Ende 2004 ausgeschieden ist, leitet die Schlossfestspiele nun als künstlerischer Leiter Professor Konold und als kaufmännischer Leiter Dr. Kiesel.
Ludwigsburg ist auch bekannt als Sitz der 1991 gegründeten Filmakademie Baden-Württemberg.
Museen
Das Städtische Museum zeigt Ludwigsburger Geschichte und Kulturgeschichte bis ins 20. Jahrhundert, vor allem Stadtbaugeschichte, Handwerk und Gewerbe sowie Persönlichkeiten. Darüber größte ist dort eine Sammlung württembergischer Grafik mit Stadtansichten und Plänen des 18. und 19. Jahrhunderts zu sehen.
Das Landeskirchliche Museum in der Friedenskirche zeigt in wechselnden Ausstellungen eine umfassende Darstellung der Kirchen-, Landes- und Kulturgeschichte Württembergs.
Das Strafvollzugsmuseum zeigt das Leben oder das tragische Ende vieler Gefangenen in früheren Zeiten.
Die 2004 eröffnete Barockgalerie im Schloss zeigt über 120 ausgewählte Werke deutscher und italienischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts.
Das ebenfalls 2004 eröffnete Keramikmuseum im Schloss bietet eine umfangreiche Porzellan-, Fayence- und Keramiksammlung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart.
Im Modemuseum im Schloss ist Kleidung aus dem 18. - 20. Jahrhundert zu sehen.
Das Dorfmuseum Poppenweiler zeigt landwirtschaftliche Geräte, Maschinen und Alltagsgegenstände im
19. Jahrhundert.
Sport
- Spvgg 07 Ludwigsburg (größter Ludwigsburger Sportverein)
- EnBW Ludwigsburg (Basketball Bundesliga)
- 1. TC Ludwigsburg (Tanzsportverein, bekannt durch seine Standardformation)
- TSG Oßweil (Handball 2.Liga)
Bauwerke
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist das Residenzschloss, eine der größten Barockanlagen Deutschlands. Weitere Schlösser sind das Jagd- und Lustschloss Favorite (erbaut 1713-1728) und das Seeschloss Monrepos (erbaut 1764-1768).
Weitere historische Gebäude in der Innenstadt sind das Palais Graevenitz, die zweitürmige evangelische Stadtkirche (erbaut 1718-26) und die schlichte katholische Dreieinigkeitskirche (erbaut 1721-27) am Marktplatz mit dem Marktbrunnen. Nördlich des Marktplatzes der Holzmarkt mit einem Obelisk.
Das Heil- und Thermalbad im Stadtteil Hoheneck wurde 1907 eröffnet.
1902/1903 wurde auf der Karlshöhe von der "evangelischen Brüder- und Kinderanstalt" Karlshöhe der sogenannte Salonturm, ein Aussichtsturm in Stahlfachwerkbauweise, erbaut. Der Turm war 43,5 m hoch und seinerzeit einer der höchste Aussichtstürme in Württemberg.
1955 wurde er zugunsten des Baus der Bundesstraße B 27 abgebrochen, da sich alle anderen Möglichkeiten zur Verlegung/Straßenführung nicht verwirklichen ließen oder zu kostenintensiv waren.
Parks
1907
Während der Sommermonate ist das „Blühende Barock“ eine vielbesuchte Parklandschaft um das Residenzschloss. Ein Teil der Anlagen ist dem überregional bekannten „Märchengarten“ vorbehalten. Seit einigen Jahren verkehrt im Märchengarten auch eine Parkeisenbahn.
Der 70 ha große „Favoritepark“ grenzt an das Blühende Barock an. Dieser von Herzog Eberhard Ludwig 1707 errichtete Wildpark mit einem Lustschloss beherbergt Damhirsche, Mufflons und Axiswild sowie eine Vielzahl an Vogelarten, Fledermäusen und Eichhörnchen.
Weitere Parkanlagen finden sich am Lustschloss Monrepos.
Nachtleben
- Demokratisches Zentrum, ein selbstverwaltetes Kulturzentrum mit einem gemischten Programm aus Musik, Theater, Politik und beliebten "reinen" Kneipenabenden
- Diskothek Rockfabrik (bekannte Hardrock-Diskothek mit 2000 Quadratmeter Fläche)
- Discotheque Waldhaus(Club mit jungem Publikum und Themenabenden, 7 Tage die Woche geöffnet)
- Bar&Lounge FLINT kleine Bar mit musikalischen Themenabenden. Es finden regelmässige Jass-Konzerte statt.
- 5 Element Bar
- Bar&Louge Gaston
Regelmäßige Veranstaltungen
- Mai: Ludwigsburger Pferdemarkt
- Juni: Marktplatzfest
- Juli: Musikfeuerwerk
- Juli/August: Großes Sommernachts-Open-Air-Kino
- Oktober: Antikmeile
- September: Venezianische Messe
- September: Lichterfest im "Blühenden Barock, am 27.8.2005"
- November: Kürbisausstellung im "Blühenden Barock"
- Dezember: Barockweihnachtsmarkt
Persönlichkeiten
Carl Maria von Weber und Friedrich Silcher haben in Ludwigsburg gewohnt und musiziert. Die Familie Scholl („Die Weiße Rose“) lebte von 1930-1932 in der Stadt. Horst Köhler, der derzeitige Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, ist in Ludwigsburg aufgewachsen, ebenso der Soziologe Helmut Schoeck.
Ehrenbürger
Die Stadt Ludwigsburg hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1882: Ludwig von Hofer, Hofbildhauer
- 1897: Emil Eberhard Heinrich von Abel, Oberbürgermeister a.D.
- 1899: Hermann Heinrich Franck, Fabrikant
- 1903: Reinhold Hoffmann, Fabrikant
- 1907: Friedrich Wilhelm von Schaal, Baudirektor
- 1909: Wilhelm Eisenmenger, Fabrikdirektor
- 1909: Ferdinand Schnaidt, Polizeikommissär
- 1915: Dr. Dr. Ing. Wilhelm Gröner, Generalmajor, Reichswehrminister und -innenminister
- 1918: Dr. h.c. Robert Franck, Fabrikant
- 1918: Dr. jur. h.c. Richard Franck, Fabrikant
- 1920: Karl Weigle, Architekt
- 1921: Otto Hoffmeister, Mechanikermeister
- 1921: Gottlieb Schäfer, Landwirt und Weingärtner
- 1924: Christian Belschner, Professor
- 1931: Albert Ahles, Handelsrat
- 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
- 1947: Oscar Walcker, Orgelbaumeister und Fabrikant
- 1950: Wilhelm Keil, Drechsler, Schriftsteller und Redakteur
- 1952: Dr. med. Carl Schaefer, Fabrikant
- 1962: Dr. Dr. Ing. e.h. Karl Hüller, Fabrikant
- 1966: Dr. Dr. h.c. Karl Frank, Generaldirektor, Finanzminister a.D., Oberbürgermeister a.D.
- 1976: Hans Klenk, Senator und Generalkonsul
- 1990: Dr. h.c. Albert Schöchle, Gartengestalter
Söhne und Töchter der Stadt
- 1739, 13. April, | | |