Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Amtsgruppe Abwehr

Amtsgruppe Abwehr

Als Amtsgruppe Abwehr wurde seit dem 4. Februar 1938 der militärische Nachrichtendienst der deutschen Wehrmacht bezeichnet. Sie unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht. 1939 wurde die Amtsgruppe Abwehr in Amt Ausland/Abwehr umbenannt. Sie behielt jedoch den umgangssprachlichen Namen Abwehr weiter.

Geschichte

Nach der Absetzung des Oberbefehlshabers des Heeres, Werner von Fritsch, bildete sich in der Abwehr ein Zentrum des militärischen Widerstandes. Dessen zentrale Figur stellte Hans Oster da. Dieser unterstützte mit seinen Mitarbeitern aktiv den militärischen Widerstand und ließ mit Hilfe der Abwehr den Alliierten Informationen über die deutschen Angriffspläne gegen die Niederlande, Belgien und Dänemark zukommen. Nach der Verhaftung seines Mitarbeiters Hans von Dohnanyi wurde Hans Oster im Jahr April 1943 beurlaubt. Nach der Entmachtung von Wilhelm Canaris im Februar 1944 wurde das Amt Ausland/Abwehr als Militärisches Amt (Amt MIL) vom Sicherheitsdienst übernommen und somit dem Reichssicherheitshauptamt unterstellt.

Abteilungen


- Amtsgruppe Ausland
- Abt. I: Militärpolitische Unterrichtung Chefs OKW
- Abt. II: Führung des Protokolls der Wehrmacht
- Abt. III: Militärische Unterrichtung Chef Amt Ausl/Abwehr und V. O. bei W.F.St.
- Abt. IV: Ausrüstung und Nachschub für Hilfskreuer
- Abt. V: Auslandspresseberichte
- Abt. VI: Zeitschriften und Auswertung von Beuteakten
- Abteilung Z: Personal- und Finanzverwaltung
- Gruppe ZF
- Gruppe ZR
- Gruppe ZKV
- Abteilung I: Geheimer Meldedienst/aktive militärische Auslandsaufklärung für alle drei Teilstreitkräften und logistische Unterstützung Leitung 1936 bis 1943 Oberst, später Generalmajor Hans Piekenbrock
- Chef-Gruppe
- Gruppe I H.
- Gruppe I M.
- Gruppe I Luft
- Gruppe I Wi.
- Gruppe I G.
- Gruppe I J.
- Gruppe I HT.
- Gruppe I TLW.
- Abteilung II: Sabotage und Sonderaufgaben (z.B. die Brandenburger)
- Abteilung III: Spionage, Gegenspionage und Infiltration (Gruppe III F)
- Chef-Gruppe
- Gruppe III Wehrmacht
- Untergruppe III Heer
- Untergruppe III Marine
- Untergruppe III Luft
- Gruppe III C.
- Untergruppe III C 1
- Untergruppe III C 2
- Gruppe III Wi.
- Gruppe III D.
- Gruppe III F. (Gegenspionage)
- Gruppe III G.
- Gruppe III N.
- Gruppe III Kgf.
- Gruppe III Org.

Leiter des Amt Ausland/Abwehr bzw. Militärisches Amt


- Wilhelm Canaris (4. Februar 1938 bis Februar 1944)
- Georg Hansen Kategorie:Nachrichtendienst (Deutschland) Kategorie:Wehrmacht Kategorie:Reichswehr

4. Februar

Der 4. Februar ist der 35. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 330 Tage (in Schaltjahren 331 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 900 - Ludwig IV., das Kind wird in Forchheim zum König des Ostfrankenreichs gewählt.
- 1861 - Gründung der Konföderierten Staaten von Amerika (Loslösung der Südstaaten von der Union der USA).
- 1899 - Gründung des Sportvereins "Werder" von 1899 e.V. (Heute bekannt als SV Werder Bremen)
- 1899 - Beginn des Krieges zwischen den Philippinen und den USA.
- 1933 - Durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes durch Reichspräsident Paul von Hindenburg werden die Grundrechte der Weimarer Verfassung eingeschränkt.
- 1936 - Wilhelm Gustloff, designierter NS-Gauleiter der Schweiz von David Frankfurter erschossen.
- 1945 - Beginn der Konferenz von Jalta auf der sowjetischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim, an der Präsident Roosevelt, Premierminister Churchill und Partei- und Regierungschef Stalin teilnehmen.
- 1948 - Sri Lanka wird unabhängig
- 1972 - Deutschland. Lufthansa und Aeroflot nehmen den Linienverkehr zwischen Frankfurt am Main und Moskau auf.
- 1974 - Patricia Hearst, Erbin des Hearst-Presseimperiums, wird von der Symbionese Liberation Army entführt.
- 1992 - Putschversuch in Venezuela
- 1993 - In Österreich gründet sich das Liberale Forum durch Abspaltung von der FPÖ.
- 1995 - Österreich. Bei einem hinterhältigen Anschlag mit Rohrbomben und Sprengfallen kommen in Oberwart vier Roma ums Leben. Als Täter wird schließlich der rechtsradikalen Einzeltäter Franz Fuchs ausgeforscht.
- 1997 - Bulgarien. Das Parlament wird aufgelöst.
- 2000 - Österreich. Angelobung der ÖVP-FPÖ Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel
- 2003 - Durch Parlamentsbeschluss erfolgt die Umbenennung von Jugoslawien in Serbien und Montenegro

Wirtschaft


- 1963 - In Genf beginnt die erste internationale Konferenz über Entwicklungshilfe.

Wissenschaft und Technik


- 1985 - Klaus von Klitzing entdeckt den so genannten quantisierten Hall-Effekt.

Kultur


- 1697 - Uraufführung der Oper La clemenza d'Augusto von Giovanni Bononcini im Tordinona in Rom.
- 1749 - Uraufführung der Oper Artaserse von Niccolò Jommelli am Teatro Argentina in Rom.
- 1939 - Uraufführung der Operette Die ungarische Hochzeit von Nico Dostal in Stuttgart.

Religion

Katastrophen


- 1966- Tokio, Japan. Absturz einer Boeing 727 der Nippon Airways kurz vor der Küste. Alle 133 Menschen starben.
- 1975 - Erdbeben der Stärke 7,0 in der Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 1976 - Erdbeben in Guatemala, Hunderte Erdstöße, mehr als 23.000 Tote
- 1997 - In Israel sterben bei der Kollision zweier Militärhubschrauber alle 73 Insassen.
- 1998 - Erdbeben der Stärke 6,1 in Tadschikistan und Afghanistan, 2.323 Tote

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1932 - Eröffnung der Olympische Winterspiele 1932 in Lake Placid, USA

Geboren


- 1646 - Hans Aßmann Freiherr von Abschatz, deutscher Barocklyriker
- 1677 - Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
- 1682 - Johann Friedrich Böttger, deutscher Alchimist
- 1688 - Pierre Marivaux, französischer Dramatiker
- 1738 - Joachim Wilhelm von Brawe, deutscher Dramatiker
- 1740 - Adam-Philippe de Custine, französischer General
- 1740 - Carl Michael Bellman, schwedischer Dichter
- 1746 - Tadeusz Kościuszko, polnischer Freiheitskämpfer
- 1776 - Gottfried Reinhold Treviranus, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1786 - Maria Pawlowna, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach
- 1808 - Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker
- 1811 - Aristide Cavaillé-Coll, wohl der bedeutendste französische Orgelbauer der Romantik
- 1841 - Samuel J. Tilden, US-amerikanischer Politiker
- 1842 - Georg Brandes, dänischer Schriftsteller
- 1862 - Pauline Strauss, deutsche Opernsängerin
- 1871 - Friedrich Ebert, der erste Reichspräsident der Weimarer Republik
- 1875 - Ludwig Prandtl, deutscher Physiker
- 1881 - Fernand Léger, französischer Grafiker
- 1883 - George Kennedy Allen Bell, britischer Theologe
- 1888 - Paul Althaus, deutscher protestantischer Theologe (Lutherischer Dogmatiker)
- 1889 - Richard Boleslawski, polnisch-amerikanischer Regisseur
- 1891 - Christian Kuhlemann, deutscher Politiker
- 1892 - Ugo Betti, italienischer Dramatiker
- 1894 - Friedrich Karl Florian, Gauleiter der NSDAP von Düsseldorf
- 1895 - Karl Diedrichsen, deutscher Politiker und MdB
- 1896 - Friedrich Glauser, Schweizer Schriftsteller
- 1896 - Friedrich Hund, deutscher Physiker
- 1897 - Ludwig Erhard, deutscher Politiker und Bundeskanzler
- 1899 - Elfriede Jaeger, deutsche Politikerin
- 1900 - Jacques Prévert, französischer Autor, Dichter und Chansonnier
- 1902 - Charles Lindbergh, US-amerikanischer Pilot
- 1902 - Hartley Shawcross, britischer Chefankläger bei den Nürnberger Prozessen
- 1906 - Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom und Entdecker des Planeten Pluto
- 1906 - Dietrich Bonhoeffer, deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Widerstandskämpfer
- 1907 - Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker
- 1909 - Karl Schönböck, österreichischer Schauspieler
- 1912 - Louis-Albert Vachon, emeritierter Erzbischof von Quebec und Kardinal
- 1913 - Richard Seaman, britischer Rennfahrer
- 1913 - Rosa Parks, farbige US-Amerikanerin, die sich weigerte ihren Sitzplatz im Bus zu räumen
- 1914 - Alfred Andersch, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur
- 1914 - Ida Lupino, britische Schauspielerin
- 1917 - Franz Josef Bach, deutscher Politiker und MdB
- 1921 - Betty Friedan, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1925 - Jutta Hipp, deutsche Jazzpianistin und Malerin
- 1927 - Arthur Cohn, schweizerischer Filmproduzent
- 1927 - Horst Ehmke, deutscher Politiker
- 1929 - Eduard Zimmermann, deutscher TV-Moderator (Aktenzeichen XY)
- 1929 - Friedhelm Busse, gehört zu den Köpfen der militanten Neonaziszene in der BRD
- 1929 - Walther Tröger, deutscher Jurist und Sportfunktionär
- 1931 - Isabel Martínez de Perón, argentinische Präsidentin und Gemahlin von Juan Perón
- 1931 - Maria Estela Martínez Perón, argentinische Politikerin und Staatspräsidentin
- 1933 - Hans Hollmann, deutscher Regisseur
- 1940 - George A. Romero, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler
- 1940 - Ulla Norden, deutsche Schlagersängerin
- 1941 - John Steel, britischer Musiker
- 1942 - Frank Zander, deutscher Sänger
- 1942 - Johnny Gambale, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Otto Lohmüller, deutscher Maler
- 1944 - Florence LaRue Gordon, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Dan Quayle, US-amerikanischer Politiker
- 1948 - Alice Cooper, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1948 - Martin Hohmann, deutscher Politiker und MdB
- 1949 - Helmut Heiderich, deutscher Politiker und MdB
- 1950 - Freya Klier, deutsche Schriftstellerin und Regisseurin, Bürgerrechtlerin in der DDR
- 1950 - Leo Dautzenberg, deutscher Politiker und MdB
- 1950 - Phillip Ehart, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Jerry Shirley, britischer Musiker
- 1952 - Lisa Eichhorn, US-amerikanische Schauspielerin
- 1953 - Kitaro, japanischer Musiker
- 1959 - Cornelia Pieper, deutsche Politikerin
- 1961 - Stewart O'Nan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1962 - Clint Black, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1963 - Pirmin Zurbriggen, Schweizer Skirennläufer
- 1966 - Wjatscheslaw Jekimow, russischer Radrennfahrer
- 1967 - Lotto King Karl, deutscher Musiker
- 1971 - Yvonne Brunen, niederländische Radsportlerin
- 1975 - Natalie Imbruglia, australische Sängerin und Schauspielerin
- 1977 - Gavin DeGraw, amerikanischer Musiker
- 1988 - Carly Patterson, US-amerikanische Turnerin

Gestorben

Carly Patterson Carly Patterson Carly Patterson Carly Patterson Carly Patterson
- 211 - Septimius Severus, römischer Kaiser (193-211)
- 708 - Sisinnius (Papst), Papst
- 856 - Rabanus Maurus, Bischof von Mainz
- 1189 - Gilbert von Sempringham, englischer Gründer des Ordens der Gilbertiner, katholischer und anglikanischer Heiliger
- 1505 - Johanna von Frankreich, Herzogin von Orleans und Königin von Frankreich
- 1508 - Conrad Celtis, deutscher Humanist und Schriftsteller
- 1553 - Caspar Othmayr, deutscher Priester, Theologe und Komponist
- 1687 - François de Créquy, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1752 - Ludwig, Herzog von Orléans, Herzog von Orléans
- 1781 - Josef Mysliveček, tschechischer Komponist
- 1787 - Pompeo Batoni, italienischer Maler
- 1816 - Joachim Perinet, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1835 - Wade Hampton I., US-amerikanischer Großgrundbesitzer, General und Politiker
- 1844 - Willem de Clercq, niederländischer Schriftsteller
- 1862 - Gottlieb Heinrich Schmückert, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes
- 1867 - Maximilian zu Wied-Neuwied, deutscher Prinz, Ethnologe und Naturforscher
- 1871 - Fürst Pückler-Muskau, deutscher Schriftsteller und Landschaftsarchitekt
- 1881 - Thomas Carlyle, britischer Historiker und Philosoph
- 1886 - Hans Victor von Unruh, Politiker und Regierungsrat
- 1889 - Carl Leverkus, Chemieunternehmer
- 1890 - Antoine d'Orléans, duc de Montpensier, französischer Offizier und spanischer Thronprätendent
- 1890 - Fletcher Stockdale, 11. Gouverneur von Texas
- 1894 - Adolphe Sax, belgischer Instrumentenbauer (Erfinder des Saxophon)
- 1894 - Louis Lewandowski, deutscher Komponist
- 1907 - Anton Wilhelm Laurenz Karl Marie Bödiker, erster Präsident des Reichsversicherungsamtes
- 1908 - Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier
- 1913 - Franz Xaver Nagl, katholischer Erzbischof und Kardinal
- 1915 - Franz Adickes, Frankfurter Oberbürgermeister
- 1921 - Carl Hauptmann, deutscher Schriftsteller
- 1925 - Robert Johann Koldewey, deutscher Architekt und Archäologe
- 1928 - Hendrik Antoon Lorentz, niederländischer Mathematiker und Physiker, Nobelpreis für Physik 1902
- 1936 - Wilhelm Gustloff, Nationalsozialist und Landesgruppenleiter der NSDAP
- 1939 - Edward Sapir, US-amerikanischer Ethnologe und Linguist
- 1945 - Cecil Kimber, Mitbegründer und langjähriger Geschäftsführer von MG
- 1950 - Charlot Strasser, schweizerischer Psychiater und Schriftsteller
- 1955 - Robert Hohlbaum, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Janko Binenbaum, türkischer Komponist
- 1956 - Peder Gram, dänischer Komponist
- 1956 - Savielly Tartakower, Schachspieler
- 1957 - Erich Ponto, deutscher Schauspieler
- 1958 - Monta Bell, US-amerikanischer Produzent, Regisseur und Drehbuchautor
- 1958 - Henry Kuttner, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1966 - August-Martin Euler, deutscher Politiker
- 1966 - Robert Graf, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1967 - Igo Etrich, österreichischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1968 - Neal Cassady, gehörte mit zu der Gruppe der Beats
- 1974 - Satyendra Nath Bose, indischer Physiker
- 1975 - Louis Jordan, US-amerikanischer Musiker
- 1977 - Achille Campanile, Italienischer Journalist und Theaterautor
- 1982 - Alex Harvey, britischer Musiker
- 1983 - Karen Carpenter, US-amerikanische Sängerin
- 1987 - Liberace, US-amerikanischer Entertainer
- 1987 - Carl Rogers, US-amerikanischer Psychologe, Begründer der Gesprächstherapie
- 1988 - Willi Kollo, deutscher Komponist
- 1992 - Udo Tischer, deutscher Politiker und Gewerkschafter
- 1995 - Patricia Highsmith, US-amerikanische Schriftstellerin
- 2000 - Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller
- 2000 - Joachim-Ernst Berendt, deutscher Musikjournalist und -kritiker
- 2000 - Lothar Alisch, deutscher Politiker
- 2001 - Iannis Xenakis, griechischer Komponist und Architekt
- 2002 - George Nader, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 2002 - Inge Konradi, österreichische Schauspielerin
- 2003 - Hasso Schützendorf, deutscher Unternehmer
- 2003 - Yousouf Ben Khedda, algerischer Politiker
- 2005 - Ossie Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Komm. Rat. Alois Rohrmoser, Gründer der Skifabrik Atomic

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Rabanus Maurus (katholisch, evangelisch)
  - Hl. Veronika
  - Johanna von Frankreich (1464 - 4. Februar 1505)
- Nationalfeiertag von Sri Lanka

Siehe auch


- 3. Februar - 5. Februar
- 4. Januar - 4. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0204 ja:2月4日 ko:2월 4일 simple:February 4 th:4 กุมภาพันธ์

1938

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder
- 1. Januar: Änderung des dänischen Erbgesetzes. Uneheliche Kinder werden ehelichen Kindern gleichgestellt
- 1. Januar: Johannes Baumann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern treten neue Verkehrsregeln in Kraft. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen
- 1. Januar: Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen
- 1. Januar: Juden im Deutschen Reich wurde das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt
- 20. Februar: Rätoromanisch wird vierte Landessprache der Schweiz
- 12. März: Hitler lässt reichsdeutsche Wehrmachtstruppen in Österreich einmarschieren und vollzieht damit den ersten Schritt für den Anschluss an das Deutsche Reich (Großdeutsches Reich)
- 26. Mai: Grundsteinlegung für die Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes
- 28. Mai: Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich
- 6. Juli bis 15. Juli: Konferenz von Evian
- 15. Juli: Es kommt zum japanisch-russischen Grenzkonflikt
- 29. September: Münchener Abkommen. Die Tschechoslowakei wird gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten
- 1. Oktober: Einmarsch der Wehrmachtstruppen in das Sudetenland
- 9. November auf 10. NovemberReichskristallnacht“: Pogrom gegen die Juden im Deutschen Reich
- 12. November: Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben; Abschluss der Arisierung
- 23. November: Die deutschen Feuerwehren werden reichsweit der Polizei unterstellt. Es wird festgelegt, dass alle Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn zu kennzeichnen sind
- Ungarns Reichsverweser Miklós Horthy in Berlin

Wissenschaft und Technik


- 20. Juni: Karl Bode flog mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 230,3 km: Weltrekord
- 6. Juli: Seth Barnes Nicholson entdeckt den Jupitermond Lysithea (Jupiter X)
- 14. Dezember: Otto Hahn und Fritz Straßmann führen zufällig die erste Kernspaltung herbei
- Konrad Zuse stellt die Zuse Z1 fertig

Kultur


- 13. Februar: Uraufführung der Operette Les Petites Cardinal von Arthur Honegger am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 21. April: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, wird in einigen Szenen in Paris uraufgeführt
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Mathis der Maler von Paul Hindemith am Stadttheater in Zürich
- 24. November: Uraufführung der Oper Peer Gynt von Werner Egk an der Staatsoper unter den Linden in Berlin
- In den USA erscheint das erste Superman-Comic

Katastrophen


- 24. Juli: Bogota, Kolumbien. Eine kolumbianische Militärmaschine stürzte während einer Kunstflug-Vorführung ab. 1 Toter
- 21. September: Ein großer Hurrikan trifft von Nordost Long Island(bei NY), 600 Todesopfer

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 28. Januar: Auf dem Autobahnabschnitt Frankfurt/Main: Darmstadt: Heidelberg kommt der Rennfahrer Bernd Rosemeyer bei Weltrekordversuchen in einem Auto-Union Rennwagen ums Leben
- 4. Juni bis 19. Juni: Italien gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich
- 21. Juli bis 24. Juli Erstbegehung der Eigernordwand durch Heinrich_Harrer und Fritz Kasparek (Österreich), Anderl Heckmair und Ludwig Vörg (Deutsches Reich)

Geboren

1. Halbjahr


- 2. Januar: Hans Herbjørnsrud, norwegischer Autor von Erzählungen und Kurzgeschichten
- 2. Januar: Goh Kun, südkoreanischer Politiker
- 5. Januar: Ngugi wa Thiong'o, kenianischer Schriftsteller und Kulturwissenschaftler
- 5. Januar: Juan Carlos I. (Spanien), Staatsoberhaupt, König
- 6. Januar: Karl-Heinz Kunde, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 6. Januar: Jozef Golonka, ehemaliger slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 6. Januar: Adriano Celentano, italienischer Sänger und Schauspieler
- 7. Januar: Christfried Berger, deutscher evangelischer Theologe († 2003)
- 7. Januar: Patrick John, dominicanischer Politiker und Ministerpräsident von Dominica
- 7. Januar: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler († 1997)
- 10. Januar: Renate Schostack, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 10. Januar: Donald Ervin Knuth, emeritierter Professor für Informatik an der Stanford University
- 11. Januar: Arthur Scargill, gründer der Socialist Labour Party
- 11. Januar: Fischer Black, Wirtschaftswissenschaftler († 1995)
- 13. Januar: Richard Anthony, französischer Sänger
- 13. Januar: Shiv Kumar Sharma, indischer Santurvirtuose
- 14. Januar: Jack Jones, US-amerikanischer Sänger
- 16. Januar: Hermann Seimetz, deutscher Politiker und MdL
- 18. Januar: Anthony Giddens, britischer Soziologe
- 18. Januar: Werner Olk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Januar: Hartwig Henze, Richter am Bundesgerichtshof
- 19. Januar: Manfred Osten, deutscher Autor und Kulturhistoriker
- 21. Januar: Wolfman Jack, US-amerikanischer Discjockey († 1995)
- 23. Januar: Georg Baselitz, deutscher Maler und Bildhauer
- 23. Januar: Theo-Ben Gurirab, Premierminister der Republik Namibia
- 24. Januar: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie († 1986)
- 25. Januar: Leiji Matsumoto, japanischer Mangaka
- 25. Januar: Vladimir Vysotzkij, russischer Sänger, Poet und Schauspieler († 1980)
- 25. Januar: Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dichter und Sänger († 1980)
- 25. Januar: Etta James, US-amerikanische R&B, Blues und Gospel Sängerin
- 28. Januar: William Voltz, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 29. Januar: James Jamerson, US-amerikanischer Bassist († 1983)
- 31. Januar: Eike Reuter, deutscher Kirchenmusiker, Landeskirchenmusikdirektor von Thüringen († 2005)
- 31. Januar: Beatrix (Niederlande), Königin der Niederlande
- 1. Februar: Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 2. Februar: Sergio Ortega, chilenischer Komponist und Pianist († 2003)
- 2. Februar: Ian Brady, ging als Moormörder in die englische Kriminalgeschichte ein
- 3. Februar: Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 5. Februar: John Guare, US-amerikanischer Bühnenautor
- 7. Februar: Friedrich Karl Barth, Pfarrer und Liedautor
- 11. Februar: Mohamed Gammoudi, tunesischer Leichtathlet
- 13. Februar: Oliver Reed, britischer Schauspieler († 1999)
- 13. Februar: Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- 16. Februar: John Corigliano, US-amerikanischer Komponist
- 18. Februar: Elke Erb, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin
- 18. Februar: Louis-Marie Billé, Erzbischof von Lyon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2002)
- 18. Februar: István Szabó, Filmregisseur
- 19. Februar: Josef Duchač, deutscher Politiker
- 20. Februar: Inge Lønning, norwegischer Theologe und konservativer Politiker
- 20. Februar: Richard Beymer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Lester Bird, antiguanischer Politiker
- 22. Februar: Christa Luft, deutsche Politikerin, Wirtschaftsministerin
- 22. Februar: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister († 1996)
- 23. Februar: Paul Eich, deutscher Fußballspieler
- 23. Februar: Paul Morrissey, US-amerikanischer Filmregisseur
- 24. Februar: Philip Knight, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Nike Inc
- 25. Februar: Herb Elliott, australischer Mittelstreckenläufer
- 25. Februar: Reinhold Wosab, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Hans Haid, österreichischer Volkskundler, Bergbauer und Mundartdichter
- 28. Februar: Klaus Staeck, politischer Graphiker
- 1. März: Adi Rinner, österreichischer Komponist und Dirigent
- 2. März: Egon Matzner, österreichischer Volkswirtschaftler und Finanzwissenschaftler († 2003)
- 2. März: Ricardo Lagos, Präsident von Chile
- 3. März: Bruno Bozzetto, italienischer Cartoonanimator
- 4. März: Werner Jacob, deutscher Organist und Komponist
- 4. März: Adam Daniel Rotfeld, polnischer Politiker
- 4. März: Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer
- 7. März: David Baltimore, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 8. März: Friedrich Laux, deutscher Prähistoriker
- 11. März: Christian Wolff (Schauspieler), deutscher Schauspieler
- 13. März: Hans-Joachim Hespos, deutscher Komponist und Verleger
- 14. März: Glauber Rocha, brasilianischer Filmregisseur († 1981)
- 14. März: Günter Harder, deutscher Mathematiker
- 15. März: Jürgen Schweinebraden, Galerist und Publizist
- 15. März: Dieter Hömig, seit 1995 Richter am Bundesverfassungsgericht
- 17. März: Rudolf Chametowitsch Nurejew, Ballett-Tänzer († 1993)
- 17. März: Keith Michael Patrick O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh und Kardinal
- 18. März: Álfrún Gunnlaugsdóttir, Schriftstellerin
- 18. März: Charley Pride, US-amerikanischer Country-Sänger
- 23. März: Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin
- 24. März: David Irving, britischer Historiker und Holocaustleugner
- 25. März: Dietrich Stobbe, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
- 25. März: Daniel Buren, französischer Maler und Bildhauer
- 25. März: Hoyt Axton, US-amerikanischer Country-Musiker († 1999)
- 26. März: Anthony James Leggett, Professor für Physik und Nobelpreisträger
- 27. März: Hansjörg Schneider, Schweizer Schriftsteller und Dramatiker
- 30. März: Klaus Schwab, Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, Gründer des Weltwirtschaftsforums
- 31. März: Dietmar Schlee, deutscher Politiker († 2002)
- 1. April: Ali MacGraw, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. April: Ralf Petersen, deutscher Komponist
- 2. April: Hans-Michael Rehberg, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 2. April: Martine Franck, Fotografin
- 7. April: Freddie Hubbard, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 7. April: Spencer Dryden, US-amerikanischer Schlagzeuger († 2005)
- 8. April: Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger
- 8. April: Thomas Langhoff, Theaterregisseur
- 9. April: Wiktor Tschernomyrdin, ist ein russischer Politiker
- 11. April: Kurt Moll, deutscher Opernsänger
- 11. April: Eckart Kuhlwein, deutscher Politiker
- 11. April: Franz Nuscheler, deutscher Politologe
- 12. April: Norman Paech, deutscher Völkerrechtler, Professor und MdB
- 13. April: Klaus Lehnertz, deutscher Leichtathlet
- 14. April: Bruce Alberts, US-amerikanischer Biochemiker und Präsident der National Academy of Sciences
- 15. April: Manfred Zucker, deutscher Schachproblemkomponist
- 15. April: Walter Scholz, deutscher Trompeter (volkstümliche Musik)
- 17. April: Teddy Parker, deutscher Sänger und Rundfunkmoderator
- 18. April: Hannes Androsch, Politiker, Unternehmer
- 20. April: Betty Cuthbert, australische Leichtathletin
- 20. April: Manfred Kinder, deutscher Leichtathlet
- 24. April: Michael Koser, deutscher Schriftsteller
- 26. April: Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin († 2000)
- 26. April: Heinz Strehl, ehemaliger Fußballspieler († 1986)
- 26. April: Duane Eddy, US-amerikanischer Gitarrist
- 27. April: Reinhard von Schorlemer, deutscher Politiker
- 29. April: Klaus Voormann, deutscher Musiker und Grafiker
- 30. April: Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler († 2004)
- 30. April: Larry Niven, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1. Mai: Renate Köhler, Rechtsextreme Politikerin (DVU)
- 2. Mai: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho († 1996)
- 8. Mai: Jean Giraud, Franko-belgischer Comic-Zeichner
- 10. Mai: Manuel Santana, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 10. Mai: Marina Vlady, französische Schauspielerin
- 11. Mai: Carla Bley, US-amerikanische Musikerin und Komponistin
- 13. Mai: Horst Tappe, deutscher Fotograf († 2005)
- 15. Mai: Mireille Darc, französische Schauspielerin
- 16. Mai: Albrecht Müller, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin († 2004)
- 16. Mai: Ivan Sutherland, US-amerikanischer Pionier der Computergrafik
- 18. Mai: Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 18. Mai: Ole Haldrup, ein Limerickautor
- 18. Mai: Giuliano Amato, italienischer Politiker; Ministerpräsident
- 20. Mai: Astrid Kirchherr, Fotografin und Künstlerin
- 21. Mai: Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller
- 23. Mai: Gisela Babel, deutsche Politikerin und MdB
- 24. Mai: Kai Simons, finnischer Mediziner & Biochemiker
- 24. Mai: Tommy Chong, Schauspieler und Musiker
- 25. Mai: John Davies, neuseeländischer Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner († 2003)
- 25. Mai: Raymond Carver, US-amerikanischer Autor von Kurzgeschichten und Gedichten († 1988)
- 26. Mai: Teresa Stratas, kanadische Sopranistin griechischer Abstammung
- 26. Mai: William Bolcom, US-amerikanischer Komponist
- 28. Mai: Prince Buster, jamaikanischer Ska-Musiker
- 28. Mai: Jerry West, US-amerikanischer Basketballspieler
- 30. Mai: Hanns-Ekkehard Plöger, deutscher Rechtsanwalt und Notar († 2005)
- 31. Mai: John Prescott, britischer Politiker, stellvertretender Premierminister
- 5. Juni: Karin Balzer, deutsche (DDR) Leichtathletin
- 7. Juni: Joel Blahnik, US-amerikanischer Komponist und Lehrer
- 9. Juni: Charles Wuorinen, US-amerikanischer Komponist
- 10. Juni: Alexander von Stahl, deutscher Jurist
- 11. Juni: Peter Eigen (Jurist), deutscher Jurist
- 16. Juni: Joyce Carol Oates, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Juni: Karl Moik, österreichischer Fernsehmoderator und Entertainer
- 22. Juni: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor († 1996)
- 27. Juni: Konrad Kujau, Fälscher der Hitler-Tagebücher († 2000)
- 28. Juni: Gerhard Dickel, Kirchenmusikdirektor, Kantor, Organist und Musikprofessor († 2003)
- 29. Juni: Rolf Peffekoven, deutscher Finanzwissenschaftler
- 30. Juni: William Mills, ehemaliger Leichtathlet aus den USA

2. Halbjahr


- 2. Juli: Hauke Strübing, deutscher Radiomoderator und Herausgeber
- 2. Juli: David Owen, britischer Außenminister, EU-Sonderbeauftragter für den Balkan
- 2. Juli: Alexander von Schlippenbach, Jazzpianist und Komponist
- 3. Juli: Bolo Yeung, chinesischer Filmschauspieler
- 4. Juli: Bill Withers, Sänger und Songschreiber
- 4. Juli: Jerry Rubin, US-amerikanischer Sozial-Aktivist († 1994)
- 8. Juli: Günter Lüttge, deutscher Politiker
- 9. Juli: Sanjeev Kumar, indischer Filmschauspieler († 1985)
- 9. Juli: Brian Dennehy, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juli: Christoph Lindert, deutscher Schauspieler († 2005)
- 13. Juli: Michael Verhoeven, deutscher Filmregisseur
- 13. Juli: Helga Königsdorf, thüringische Mathematikerin und Schriftstellerin
- 15. Juli: Enrique Figuerola, kubanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 16. Juli: Frank Hoffmann, Schauspieler
- 17. Juli: Hartmut Bagger, deutscher General und Generalinspekteur der Bundeswehr
- 17. Juli: Franz Alt (Journalist), deutscher Journalist und Buchautor
- 18. Juli: Ian Stewart (Musiker), britischer Pianist († 1985)
- 18. Juli: Paul Verhoeven (Niederlande), niederländischer Filmregisseur
- 19. Juli: Dom Moraes, indischer Schriftsteller, Poet und Journalist († 2004)
- 19. Juli: Richard Jordan, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 19. Juli: Kurt van Haaren, Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft († 2005)
- 20. Juli: Aslan Abaschidse, adscharischer Staatspräsident
- 20. Juli: Diana Rigg, britische Schauspielerin
- 20. Juli: Dennis Budimir, Jazzgitarrist
- 20. Juli: Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin († 1981)
- 21. Juli: Hermann Schulz, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 21. Juli: Francesco Gioia, Erzbischof der römisch-katholischen Kirche
- 21. Juli: Les Aspin, US-Politiker und -Verteidigungsminister († 1995)
- 23. Juli: Götz George, deutscher Schauspieler
- 23. Juli: Juliet Anderson, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 26. Juli: Lothar Böhme, deutscher Maler
- 27. Juli: Gary Gygax, Erfinder des Fantasy-Rollenspiels Dungeons and Dragons
- 27. Juli: Jerry Juhl, US-amerikanischer Drehbuchautor († 2005)
- 28. Juli: Alberto Fujimori, peruanischer Politiker und Präsident Perus (1990–2000)
- 28. Juli: Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann, Premierminister
- 29. Juli: Klaus Töpfer, deutscher Politiker
- 29. Juli: Enzo G. Castellari, italienischer Regisseur
- 29. Juli: Peter Jennings, US-amerikanischer Journalist († 2005)
- 2. August: Brunhilde Hendrix, deutsche Leichtathletin
- 2. August: Friedhelm Konietzka, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. August: Ingrid Caven, deutsche Chanson-Sängerin und Schauspielerin
- 4. August: Bernd Wiesemann, deutscher Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Konzeptkünstler
- 7. August: Giorgio Giugiaro, italienischer Industriedesigner
- 9. August: Robert Zollitsch, 14. Erzbischof der Erzdiözese Freiburg
- 9. August: Otto Rehhagel, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 9. August: Rod Laver, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. August: Leonid Kutschma, ukrainischer Politiker
- 10. August: Grit Boettcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Grit Böttcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Lars Amble, schwedischer Schauspieler und Theaterregisseur
- 16. August: Rocco Granata, Unterhaltungskünstler und Schlagersänger
- 17. August: Hubert Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
- 21. August: Nicolás Ardito Barleta Vallarino, 39. Staatspräsident von Panama
- 21. August: Kenny Rogers, US-amerikanischer Countrysänger und Schauspieler
- 21. August: Wolfgang Wiltschko, Zoologe und Verhaltensforscher
- 24. August: Elmar Altvater, deutscher Politikwissenschaftler
- 25. August: Frederick Forsyth, britischer Schriftsteller
- 28. August: Paul Martin (Politiker), kanadischer Politiker, Premierminister
- 28. August: Hans-Peter Kirchhof, Richter am Bundesgerichtshof
- 29. August: Elliott Gould, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. August: Martin Bell (Politiker), ehemaliger britischer Nachrichtensprecher und Politiker
- 2. September: Ursula Lillig, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 3. September: Caryl Churchill, englische Autorin von Dramen
- 5. September: Piotr Lachert, polnischer Komponist, Pianist sowie Dichter
- 8. September: Wibke Bruhns, deutsche Journalistin
- 8. September: Wolfgang Bötsch, deutscher Politiker
- 9. September: Henri-Claude Fantapié, französischer Dirigent
- 10. September: Karl Lagerfeld, Modeschöpfer, Designer und Fotografen
- 13. September: John Smith (Politiker), britischer Politiker († 1994)
- 13. September: Janusz Głowacki, polnischer Schriftsteller
- 15. September: Rafael Osuna, mexikanischer Tennisspieler († 1969)
- 22. September: Dean Reed, US-amerikanischer Schauspieler, Rock-'n'-Roll-Star und Countrysänger († 1986)
- 23. September: Maria Perschy, österreichische Filmschauspielerin († 2004)
- 26. September: Egon Eigenthaler, Werbegrafiker und Politiker
- 27. September: Günter Brus, österreichischer Aktionskünstler und Maler
- 28. September: Mjetschyslau Hryb, Präsident von Weißrussland
- 28. September: Ben E. King, schwarzer Soulsänger
- 29. September: Michael Stürmer, deutscher Historiker
- 29. September: Wim Kok, niederländischer Politiker, 1994–2002 Ministerpräsident
- 30. September: Dieter Hundt, deutscher Unternehmer
- 30. September: Gerd Aberle, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 30. September: Kees Vlak, niederländischer Komponist und Musiker
- 1. Oktober: Gerhard Schwenzer, deutscher Theologe
- 1. Oktober: Stella Stevens, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Oktober: Günther Storck, katholischer Priester und sedisvakantistischer Bischof († 1993)
- 3. Oktober: Eddie Cochran, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Star († 1960)
- 4. Oktober: Willi Schulz, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 4. Oktober: Kurt Wüthrich, Schweizer Chemiker
- 6. Oktober: Peter Gosse, deutscher Lyriker, Prosaautor und Essayist
- 7. Oktober: Ann Haydon-Jones, britische Tennis- und Tischtennisspielerin
- 8. Oktober: Fred Stolle, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. Oktober: Arno Wyzniewski, deutscher Schauspieler († 1997)
- 9. Oktober: Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident
- 10. Oktober: Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Daidō Moriyama, japanischer Fotograf
- 13. Oktober: Christiane Hörbiger, österreichische Schauspielerin
- 14. Oktober: John Dean, Rechtsberater von Richard Nixon
- 14. Oktober: Melba Montgomery, US-amerikanischere Country-Musikerin
- 16. Oktober: Christa Päffgen, deutsches Model und Sängerin († 1988)
- 17. Oktober: Evel Knievel, US-amerikanischer Motorradstuntman
- 18. Oktober: Guy Roux, ehemaliger französischer Fußballtrainer
- 19. Oktober: Renata Adler, US-amerikanische Journalistin und Schrifstellerin
- 22. Oktober: Claus Hipp, deutscher Unternehmer
- 22. Oktober: Christopher Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Oktober: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator († 1991)
- 25. Oktober: Michael Buselmeier, deutscher Schriftsteller
- 25. Oktober: Basile Georges Casmoussa, irakischer katholischer Erzbischof
- 26. Oktober: Wolfgang Behrendt (Politiker), deutscher Politiker, MdB
- 26. Oktober: Bernadette Lafont, französische Theater- und Filmschauspielerin
- 27. Oktober: Edda Moser, deutsche Sängerin
- 27. Oktober: Elliot del Borgo, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 28. Oktober: Jan-Jürgen Wasmuth, deutscher Komponist und Kirchenmusiker
- 28. Oktober: Peter Krassa, österreichischer Autor († 2005)
- 29. Oktober: Gerhard Neuser, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1993)
- 29. Oktober: Ralph Bakshi, US-amerikanischer Filmregisseur
- 30. Oktober: Werner Lensing, deutscher Politiker und MdB
- 31. Oktober: Henning Scherf, Bremer Politiker
- 2. November: Sophia von Griechenland, Königin von Spanien
- 2. November: Lutz von Rosenstiel, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie
- 2. November: Pat Buchanan, US-Politiker, Journalist
- 3. November: Wolfgang Gerber, Richter am Bundesgerichtshof
- 5. November: Joe Dassin, französischer Sänger († 1980)
- 6. November: Joachim Starck, deutscher Richter am Bundesgerichtshof
- 7. November: Barry Newman, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. November: Murtala Mohammed, Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1976)
- 10. November: Fethullah Gülen, moderner Denker aus der Türkei
- 10. November: Eberhard Rinne, Richter am Bundesgerichtshof von 1986 bis 2003
- 12. November: Richard May, britischer Jurist und Politiker. Internationaler Strafgerichtshof († 2004)
- 12. November: Benjamin William Mkapa, tansanischer Politiker
- 13. November: Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin († 1979)
- 14. November: Karla Schneider, deutsche Schriftstellerin
- 16. November: Robert Nozick, US-amerikanischer Philosoph († 2002)
- 17. November: Gordon Lightfoot, kanadischer Folk-Musiker
- 18. November: Karl Schranz, österreichischer Skirennläufer
- 22. November: Eleanor Rosch, US-amerikanische Psychologin
- 23. November: Herbert Achternbusch, deutscher Schriftsteller
- 24. November: Francisco Rodríguez, 42. Staatspräsident von Panama
- 24. November: Oscar Robertson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 24. November: Charles Starkweather, US-amerikanischer Serienmörder († 1959)
- 25. November: Hans Brenner, österreichischer Schauspieler († 1998)
- 26. November: Hans Georg Wagner, deutscher Politiker
- 26. November: Rich Little, kanadischer Komiker
- 26. November: Porter Johnston Goss, US-amerikanischer Politiker
- 29. November: Eberhard Hertel, deutscher Sänger
- 30. November: Jean Eustache, französischer Filmregisseur († 1981)
- Der Begriff Deutsche Wehrmacht oder Wehrmacht bezeichnet die durch das Gesetz über den Aufbau der Wehrmacht vom 16. März 1935 aus der damaligen Reichswehr hervorgegangenen regulären deutschen Streitkräfte in der Zeit bis zum Jahr 1945. Die deutsche Wehrmacht bestand aus dem Heer, der Kriegsmarine und der Luftwaffe.

Wortbedeutung damals und heute

Auch wenn das Jahr 1935 als das eigentliche Geburtsjahr der Wehrmacht gilt, so wurde der Begriff Wehrmacht für die deutschen Streitkräfte bereits seit den Anfangstagen der Weimarer Republik neben den Begriffen Reichswehr und Reichsmarine gebraucht. So wird bereits in den Gesetzen über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr bzw. vorläufigen Reichsmarine vom 6. März und 16. April 1919 auch von der Wehrmacht gesprochen. :Die Verfassung des Deutschen Reichs vom 11. August 1919:
Artikel 47. Der Reichspräsident hat den Oberbefehl über die gesamte Wehrmacht des Reichs. Vom 20. August 1919 datiert die "Verordnung, betreffend die Übertragung des Oberbefehls über die Wehrmacht des Deutschen Reichs auf den Reichswehrminister". Im "Gesetz über die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht" vom 21. August 1920 heißt es dann in § 1 "Die deutsche Wehrmacht besteht aus der Reichswehr und der Reichsmarine". Schließlich besagt das Wehrgesetz vom 23. März 1921 in § 1 "[1] Die Wehrmacht der Deutschen Republik ist die Reichswehr. Sie wird gebildet aus dem Reichsheer und der Reichsmarine...". Erst ab 1935 finden die Begriffe Reichswehr und Reichsmarine im offiziellen Sprachgebrauch keine Verwendung mehr. Davor war der Begriff Wehrmacht, nach der Bedeutung der Wortteile, lediglich ein anderes Wort für Streitmacht. Im damaligen Sprachgebrauch wurden auch die Streitkräfte anderer Staaten als Wehrmacht bezeichnet, so beispielsweise die italienische Wehrmacht, oder auch die englische Wehrmacht. Von 1936 bis 1944 gab es auch eine vom Oberkommando der Wehrmacht herausgegebene Zeitschrift mit dem Namen Die Wehrmacht.

Geschichte

Geschichtliche Grundlagen

Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg war durch den Versailler Vertrag die zulässige Truppenstärke des deutschen Heeres auf 100.000 Mann (plus 15.000 Mann Marine) beschränkt worden, mit der zusätzlichen Auflage, keine schweren Waffen, keine schwere Artillerie, keine Panzer und keine Luftwaffe zu besitzen. Am 23. März 1921 wurde die Reichswehr unter diesen Auflagen gegründet. Von Beginn an aber war es Ziel deutscher Militärpolitik, die Reichswehr unter Umgehung dieser Auflagen zu einer schlagkräftigen Armee auszubauen. So gab es zum Beispiel nach dem Rapallo-Vertrag eine geheime militärische Zusammenarbeit zwischen der Reichswehr und der sowjetischen Roten Armee. Auch war der Anteil der Soldaten, die als Offizier oder Unteroffizier dienten, im Verhältnis zu den Mannschaftsdienstgraden extrem hoch. So war es später möglich, innerhalb weniger Jahre die Armee um ein Vielfaches zu vergrößern. Im Februar 1923 reiste der neue Chef des Truppenamtes, Generalmajor Otto Hasse, zu Geheimverhandlungen nach Moskau. Deutschland unterstützte den Aufbau der sowjetischen Industrie, Kommandeure der Roten Armee erhielten eine Generalstabsausbildung in Deutschland. Dafür erhielt die Reichswehr die Möglichkeit, Artilleriemunition aus der Sowjetunion zu beziehen, Flieger- und Panzerspezialisten auf sowjetischem Boden auszubilden und dort chemische Kampfstoffe herstellen zu lassen. Auf dem Flugplatz Lipezk wurden etwa 300 Militärpiloten, der Stamm für die Jagdfliegerwaffe, ausgebildet. Bei Kasan wurden Panzerfachleute ausgebildet, allerdings erst ab 1930 und nur ungefähr 30. Bei Saratow wurde Giftgas entwickelt.

Die Wehrmacht im Dritten Reich

Unmittelbar nach dem Tode Paul von Hindenburgs am 2. August 1934 wurden die Streitkräfte auf die Person Hitlers vereidigt. Viele Soldaten führten diesen persönlichen Eid als Begründung dafür an, dass sie keinen aktiven Widerstand gegen verbrecherische Befehle der Führung leisteten. Am 16. März 1935 wurde die Wehrpflicht unter Verletzung des Versailler Vertrages mit dem Gesetz über den Aufbau der Wehrmacht wieder eingeführt, wobei nacheinander jeweils 100.000 Soldaten eingezogen wurden. Nach der Soldatenausbildung wurden alle Eingezogenen wieder aus der Armee entlassen, und es wurden die nächsten 100.000 Soldaten eingezogen. 1936 besetzte die Wehrmacht das entmilitarisierte Rheinland. Bis 1939 war die Aufstellung von 12 Armeekorps mit 38 Divisionen und einer Stärke von 580.000 Soldaten von Hitler gefordert. Ungefähr 5,3 Millionen Angehörige der Wehrmacht starben allein bis zur Kapitulation 1945 durch direkte Kriegseinwirkung. Die absolute Zahl wird deutlich höher liegen, da nicht genau belegt ist, wie viel von den 11 Millionen Soldaten, die in Kriegsgefangenenschaft gerieten, starben. Zwischen der bedingslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 und dem 1. September 1945 gab es in Norddeutschland und in Norwegen Truppenteile der Wehrmacht, die noch nicht entwaffnet waren und zum Teil weiter Ausbildung betrieben haben.

Die Wehrmacht nach der Kapitulation

Die Wehrmacht hatte nach der Kapitulation 1945 aktive Truppenteile, die noch nicht entwaffnet waren.
- So bekämpften in Norddeutschland deutsche Infanterie-Einheiten unter deutschem Kommando auf Weisung der britischen Streitkräfte marodierende Banden, bestehend meist aus "displaced persons", Ausländern, die während des Krieges - meist als Zwangsarbeiter - nach Deutschland verschleppt wurden und aus Angst vor Verfolgung nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren wollten.
- In Norwegen bildeten Truppenteile der Artillerie weiter aus und übten sich dabei noch im Scharfschießen.
- In Oslo wurde der 8. Generalstabsoffizier-Lehrgang weitergeführt. Die endgültige Entwaffnung erfolgte Ende August 1945. Die Wehrmacht wurde von den Alliierten mit Kontrollratsgesetz Nr. 34 am 20. August 1946 offiziell aufgelöst.

Truppenstärke und Gliederung

Nach den Recherchen des Historikers Rüdiger Overmans umfasste die Wehrmacht 18,2 Millionen Soldaten, die im Verlauf des Krieges eingezogen wurden und nicht alle zeitgleich dienten. Zusammensetzung: Während des Zweiten Weltkrieges gehörten auch viele nichtdeutsche Freiwillige, so u.a. Volksdeutsche, Elsässer, Niederländer, Balten, Balkanbewohner, Weißrussen, Ukrainer, Russen oder Kaukasier, letztere unter der Bezeichnung Ostlegionen, Russische Befreiungsarmee (bekannt auch als Wlassow-Armee), zur Wehrmacht. Für diese war im Oberkommando des Heeres (OKH) als General der Freiwilligenverbände der General der Kavallerie Ernst-August Köstring zuständig. Sie stellten ca. 5 % der Personalstärke der Wehrmacht. Die Gliederungen der Heeresgruppen und Armeen ist etwas chaotisch, da die gleichen Armeen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichen Heeresgruppen unterstellt waren. Heeresgruppen A bis H:
- Heeresgruppe A (in den Kaukasus vordringend): 2. Armee, 4. Armee, 9. Armee, 12. Armee, 16. Armee, 17. Armee; 1. Panzerarmee, 4. Panzerarmee
- Heeresgruppe B (ab 1943 Frankreich unter Erwin Rommel): 4. Armee, 18. Armee (14. Juni Paris), 17. Armee
- Heeresgruppe C: 1. Armee, 2. Armee, 6. Armee, 7. Armee
- Heeresgruppe D: 1. Armee, 7. Armee, 15. Armee
- Heeresgruppe E , Heeresgruppe F, Heeresgruppe G, Heeresgruppe H Besondere Heeresgruppen:
- Heeresgruppe Afrika: 1. italienische Armee, 5. Panzerarmee
- Heeresgruppe Don (=Heeresgruppe Süd) 886.000 Soldaten Generaloberst Gerd von Rundstedt, Erich von Manstein; 1943 bei Charkow): 6. Armee
- Heeresgruppe Kurland
- Heeresgruppe Mitte (1943 bei Kursk; 1944 Bei der Operation Bagration der sowjetischen Armee aufgerieben)
- Heeresgruppe Nord: 3. Armee, 4. Armee - (Ostfront; 3. Juli 1944 Einkesselung bei Minsk; Ende März 1945 vernichtend geschlagen)
- Heeresgruppe Süd Weitere Heeresgruppen: Heeresgruppe Nordukraine, Heeresgruppe Ostmark, Heeresgruppe Südukraine, Heeresgruppe Weichsel :Besondere Armeen:
  - 1. Deutsche Armee
  - 6. Armee (3. Reich)

Militärische Grundlagen

Militärische Grundlagen der Wehrmacht bildeten die Auftragstaktik, die geradezu sprichwörtliche Disziplin und, was insbesondere im Offizierkorps zu Reibungen mit der NSDAP führen konnte, unbedingter Gehorsam. Die außerordentlich hohe Kampfkraft der Wehrmacht wird von dem Militärhistoriker Martin van Creveld ausführlich untersucht und verglichen, wobei er dieses Phänomen aus dem politisch-militärischen Gesamtzusammenhang herauslöst und damit isoliert betrachtet. Er schreibt: "Das deutsche Heer war eine vorzügliche Kampforganisation. Im Hinblick auf Moral, Elan, Truppenzusammenhalt und Elastizität war ihm wahrscheinlich unter den Armeen des zwanzigsten Jahrhunderts keine ebenbürtig." Zu einem ähnlichen Urteil kommt der französische Historiker Philippe Masson (s.u., Bibliographie).

Ausrüstung

Die Wehrmacht war partiell sehr modern ausgerüstet, jedoch ermöglichten die begrenzten Ressourcen Deutschlands es nicht, diese moderne Ausrüstung umfassend in allen Truppenteilen einzuführen. Entgegen dem heute herrschenden Eindruck von der Wehrmacht als einer Hochtechnologie-Streitmacht, waren beispielsweise nur etwa 40 Prozent aller Wehrmachtseinheiten motorisiert. Die übrigen 60 Prozent waren Pferdebespannt, d.h. der sogenannte Troß (Stäbe, Feldküchen, Nachschub usw.) hatte für den Transport Zugpferde zur Verfügung, die kämpfenden Einheiten gingen zu Fuß oder waren teilweise auch mit Fahrrädern ausgerüstet. Auch waffentechnisch war die sonst modern anmutende Wehrmacht teilweise sehr spartanisch ausgestattet, so ging man z.B. mit alten Karabinern in den Kampf (Typ 98K), die zwar zielgenau waren, dennoch gegen "moderne" Gewehre unterlegen waren. Der Aufbau einer schlagkräftigen Panzertruppe - und später Luftwaffe - sicherten der Wehrmacht ihre Blitzkrieg-Erfolge. Die zahlreichen Einflüsse der politischen Führung des damaligen Nazi-Regimes, insbesondere taktische und strategische Entscheidungen Hitlers, waren der Grund für schwere Krisen und Niederlagen im Zweiten Weltkrieg. Militärische Erfolge im Blitzkrieg gegen Polen und Frankreich überzeugten auch kritische Stimmen in der deutschen Militärführung von dem neuen Konzept der Streitkräfte, welches auf eine »Tiefenrüstung« verzichtete und bewusst eine »Breitenrüstung« wählte, was sich während des Kriegsverlaufs, als stärkere Länder nicht mehr innerhalb weniger Wochen überrannt werden konnten, rächte. Die militärischen Erfolge und Misserfolge der Wehrmacht sind im Artikel 2. Weltkrieg dargestellt.

Wichtige Personen

2. Weltkrieg]
- Adolf Hitler, Ludwig Beck, Fedor von Bock, Walther von Brauchitsch, Karl Dönitz, Wilhelm Flicke, Werner von Fritsch, Heinz Guderian, Franz Halder, Erich Hoepner, Hermann Hoth, Alfred Jodl, Wilhelm Keitel, Ewald von Kleist, Albert Kesselring, Hans Günther von Kluge, Erich von Manstein, Friedrich Olbricht, Friedrich Paulus, Erich Raeder, Erwin Rommel, Hans-Ulrich Rudel, Gerd von Rundstedt, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Erwin von Witzleben

Literatur


- Manfred Messerschmidt: Die Wehrmacht im NS-Staat. Zeit der Indoktrination, Hamburg, 1969
- Klaus-Jürgen Müller: Das Heer und Hitler, Stuttgart, 1969
- Georg Tessin: Deutsche Verbände und Truppen 1918-1939, Osnabrück, 1974
- Rudolf Absolon: Die Wehrmacht im Dritten Reich, 1969-1995 (6 Bände)
- Rolf-Dieter Müller (Hg.): Die Wehrmacht. Mythos und Realität, München, 1999, ISBN 3-486-56383-1
- Hans Adolf Jacobsen: Kommissarbefehl und Massenexekutionen sowjetischer Kriegsgefangener in: Martin Broszat/Hans-Adolf Jacobsen/Helmut Krausnick, Anatomie des SS-Staates, Band 2 ISBN 3-423-02916-1
- Christian Streit: Die Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen und völkerrechtliche Probleme des Krieges gegen die Sowjetunion in: Gerd R. Ueberschär/Wolfram Wette, "Unternehmen Barbarossa". Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion, 1984, ISBN 3-506-77468-9
- Hannes Heer: Stets zu erschiessen sind Frauen, die in der Roten Armee dienen, 1995 ISBN 3-930908-06-9
- Martin van Creveld: Kampfkraft.Militärische Organisation und militärische Leistung 1939-1945, Verlag Rombach Freiburg, 1989, ISBN 3-7930-0189-X
- Philippe Masson: Die Deutsche Armee. Geschichte der Wehrmacht 1935-1945, 1994/96, ISBN 3-7766-1933-3
- Hans Poeppel, W.-K. Prinz v. Preußen, K.-G. v. Hase, Die Soldaten der Wehrmacht, 1998, ISBN 3-77662-057-9
- Manfred Messerschmidt: Die Wehrmachtsjustiz 1933–1945. F. Schönigh Verlag, 1. Auflage, Paderborn 2005

Siehe auch


- Dienstgrade in der Wehrmacht
- Liste der Handwaffen der Wehrmacht
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
- Eisernes Kreuz
- Deutsche Militärfahrzeuge des 2. Weltkrieges
- Deutsche Flugzeuge im Zweiten Weltkrieg
- Liste deutscher U-Boote (bis 1945)
- Kriegsendphasenverbrechen
- Wehrmachtsbordell
- Wehrmacht und NS-Verbrechen
- Fahneneid

Weblinks


- [http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/wehrmacht/ Deutsches Historisches Museum], Berlin
- [http://www.wdr.de/tv/dokumentation/frauen_als_beute.html Zwangsprostitution für Wehrmacht und SS]
- [http://www.superborg.de/ Das Archiv für technische Dokumente 1900-1945 (enthält das Verzeichnis der Wehrmachts-Vorschriften)]
- [http://www.feldgrau.com/ www.feldgrau.com ]
- [http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/ Lexikon der Wehrmacht] Nähere Informationen zu Ausrüstung, Ausbildung, Einberufungspraxis, R