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| TW1 |
TW1TW1 ist ein digitaler Fernsehsender für Reise, Wetter und Sport.
Das Programm wird seit 1997 über ASTRA digital und über Kabelnetze im deutschsprachigen Raum gesendet.
TW 1 ist eine 50%ige Partnerschaft zwischen ORF und der Sitour Gruppe.
Im Mai 2000 startete der ORF eine regelmäßige Sportschiene auf diesem Programm.
Sonst eher vernachlässigte Sportarten bekommen hier eine ausführliche Berichterstattung.
Sowohl Live-Übertragungen als auch Magazinsendungen werden auf TW1 wöchentlich mehrmals ausgestrahlt.
Des Weiteren übernimmt TW1 für die vorderen Plätze diverser Chartsendungen das Programm von GoTV.
Kategorie:Fernsehsender
Kategorie:Medien (Österreich)
FernsehsenderDas Wort Fernsehsender bezeichnet
- eine technische Anlage zur Ausstrahlung von Fernsehprogrammen, siehe Sendeanlage
- eine Einrichtung des Rundfunks, siehe Rundfunkanstalt und Fernsehen
ReiseDer Begriff Reise (v. althochdeutsch: risan aufstehen, sich erheben) bedeutet im Sinne der Verkehrswirtschaft die Ortsveränderung einer oder mehrerer Personen mit öffentlichen oder nicht öffentlichen Verkehrsmitteln außerhalb des Wirtschaftsverkehrs; im fremdenverkehrswirtschaftlichen Sinne die Bezeichnung für den Fremdenverkehrsvorgang als Summe der beiden Phasen "Ortsveränderung" (Fahrt) und Aufenthalt.
Der Ruf "Reise, Reise!" war auf Segelschiffen das Signal zum Aufstehen für die Matrosen (siehe auch das Musikalbum Reise, Reise).
In der Reise liegt die Möglichkeit besondere Erfahrungen zu machen: Sich abzusetzen von der Realität einerseits, andererseits die Erlangung und Gestaltung neuer Räume und Welten.
Auf Reisen kann man sich mit Reiseliteratur vorbereiten, die meist von "weitgereisten" Autoren verfasst worden ist.
Allgemeine Unterscheidungen
Reiseliteratur]
- Pilgerreisen und Wallfahrten
- Missionsreisen
- Expeditionen (Forschungsreisen)
- Bildungsreisen, Studienreisen
- Urlaubsreisen, u.a. Pauschalreisen, Abenteuerreisen
- Gesundheitsreisen, Wellnessreisen
- Geschäftsreisen
- Weltreisen
- Kreuzfahrten
- Sport-/Abenteuerreisen
- Sprachreisen
Unterscheidung nach dem benutzten Gefährt
- Wanderung
- Gebirgsreise
- Skiwanderung
- Ritt
- Schiffsreise (Seereise)
- Floßfahrt
- Segeltörn
- Kreuzfahrt
- Bahnreise
- Ideenreisen
- Fahrradwanderung
- Autoreise, Autostopp
- Motorradreise
- Flugreise
Unterscheidung nach Anzahl der Mitreisenden
- Alleinreise
- Einhandsegeln
- Hochzeitsreise
- Gruppenreise
- Karawane
Berühmte Reisende
- Giuseppe Acerbi
- Aeneas
- John Bunyan
- James Cook
- Gulliver
- Alexander von Humboldt
- Christoph Kolumbus
- Ferdinand Magellan
- Mao Zedong auf seinem 'langen Marsch'
- Marco Polo
- Ibn Battuta
- Odysseus
- Pilgerväter
- Sindbad der Seefahrer
- Mahatma Gandhi mit seinem Salzmarsch
- Bruce Chatwin
Zitat
- Um in einer fremdartigen Stadt vertraut zu werden, braucht man einen abgeschlossenen Raum, auf den man ein gewisses Anrecht hat und in dem man allein sein kann, wenn die Verwirrung der neuen und unverständlichen Stimmen zu groß wird. – Elias Canetti (Die Stimmen von Marrakesch)
Siehe auch
- Entdeckungsgeschichte, Portal:Tourismus und Sehenswürdigkeiten, Tourismus, Reisebüro, Reiseveranstalter, Länder, Kontinente, Suche Ort, Abenteuer, Mitfahrzentrale, Reisebericht, Reisefotografie, Reiserecht, Reiseverwaltung, Reiseführer, Fahrt, Personenverkehr, Wikitravel
Weblinks
- [http://www.wikitravel.org/de/Hauptseite Wikitravel]
Kategorie:Reise
Kategorie:Entdeckungsgeschichte
Sport
Sport (v. engl.: sport = Zeitvertreib, Vergnügen bzw. v. frz. desport) bezeichnet das kulturelle Handlungsfeld, in dem Menschen körperliche und/oder geistige Tätigkeiten ausüben, die mit planmäßiger Körperschulung, meist im Bereich der Bewegungskunst, in Zusammenhang stehen. Eine häufig anzutreffende Ausprägung dieser planmäßigen Entwicklung körperlicher und/oder geistiger Fähigkeiten ist dabei das Messen mit Gegnern nach festgelegten Regeln im sportlichen Wettkampf/Wettstreit und Wettspiel. Umgangssprachlich wird der Begriff Sport für die kulturelle Handlung von Menschen, sich in Wettkämpfen zu messen, verwendet.
Motivationen
Die Motivationen zum Sporttreiben sind vielfältig, als Beispiele seien hier genannt:
- die Lust an Bewegung bzw. sich in Bewegung auszudrücken (Beispiel: freies Tanzen)
- die Lust am Wettbewerb
- der Wunsch nach körperliche Wohlbefinden / nach Fitness des Körpers
- gesundheitliche Vorbeugung (Beispiel: Ausdauertraining)
- der Wunsch, seinen Körper zu spüren und zu erfahren
- die Formung eines attraktiven Körpers (Beispiel: Bodybuilding)
Varianten
Man unterscheidet im Wesentlichen den Breitensport und den Leistungssport. Zudem müssen die in der jüngeren Vergangenheit entstandenen Kategorien Extremsport und Funsport beachtet werden, die sich von traditionellen Sportarten teilweise extrem unterscheiden.
Sport bildet einen wesentlichen Teil der Freizeitgestaltung und Unterhaltungskultur.
Sport kann als Mannschaftssport (vor allem Ballsportarten) oder als Individualsport betrieben werden.
Sport wird in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten ausgeübt. Neben die traditionellen Sportvereine und den Schulsport treten im Bereich des Breitensports seit den 80er Jahren vermehrt auch kommerzielle Fitnessstudios. Darüber hinaus wird auch jenseits dieser Strukturen im privaten Umfeld Sport getrieben, entweder allein (Beispiel: morgendliches Joggen) oder im Kreis der Familie bzw. von Freunden. Im Bereich des Leistungssports sind die Strukturen wesentlich komplexer. Deshalb sei an dieser Stelle nur auf die entsprechenden Wikipedia-Artikel verwiesen.
Neben der aktiven Sportausübung nimmt auch die Bedeutung des Passiv-Sports einen wichtigen gesellschaftlichen Stellenwert ein, also das interessierte Verfolgen von Wettkampfsport-Ereignissen im Leistungssport als Zuschauer am Rande des Ereignisses oder über die Medien. Hochleistungs-Sportlern oder -manschaften werden dabei nicht selten als gottähnliche Idole verehrt und mutieren zu Vor- und Leitbildern der eigenen Lebensträume. Die extreme Identifikation mit Hochleistungs-Sportlern oder -manschaften führt zum Phänomen des Sport-Fans. In Deutschland und vielen anderen Ländern ist dieses Phänomen besonders ausgeprägt im Bereich des Fußball-Sports, in dessen Umfeld sich verschiedene Arten eines Passiv-Sport-Kultes formiert haben, neben den eigentlichen Fußballfans auch die so genannten "Ultras" und die "Hooligans".
Konnte in Meyers Konversationslexikon von 1888 noch gesagt werden: Als ein wesentliches Merkmal des Sports ist endlich anzuführen, dass dessen Ausübung nicht um des Gelderwerbs wegen geschieht, (Bd. 15, S. 176) - so kann dies heute wegen der Existenz von professionellen Sportlern nicht mehr als Merkmal angesehen werden. Darüber hinaus sind die kommerziellen Interessen mächtiger Dritter (z.B. Großkonzerne als Sponsoren, Förderer oder Mäzene) nicht zu unterschätzen, die sich einen Imagetransfer von sportlichen Idolen auf ihr Unternehmen erhoffen. Das ist die interne Differenz des Sport als Spektakel und Körperkunst.
Eine Übersicht zum Thema Sport in der Wikipedia findet sich unter Portal:Sport.
Siehe auch
Links
http://www.sport.uni-hamburg.de/infodoc/digitalepublikationen/tiedemann/sportdefinition.html
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Kategorie:Wortexport
ja:スポーツ
ko:스포츠
ms:Sukan
simple:Sport
th:กีฬา
KabelnetzAls Kabelnetz bezeichnet man ein elektrisches Netzwerk bei dem alle Leitungen als isoliertes Kabel, meist als Erdkabel ausgeführt sind. In den meisten Städten sind die Stromnetze überwiegend als Kabelnetze ausgeführt. Im engeren Sinn bezeichnet man als Kabelnetz ein wegegebundenes Breitbandverteilnetz, das ursprünglich ausschließlich als Distributionsmedium konzipiert war.
Im engeren Sinne besteht das Kabelnetzwerk selbst i. d. R. aus Koaxialkabeln; das Gesamtsystem des Kabelnetzes umfasst außerdem noch Verstärker im Abstand von ca. zwei Kilometern sowie Netzabschlüsse an beiden Endpunkten.
Die Kabelkopfstationen können, müssen jedoch nicht rückkanalfähig sein; Rückkanalfähigkeit ist die Voraussetzung für Zweiwegekommunikation, beispielsweise wenn das Kabelnetz gleichzeitig als Telekommunikationsnetz, beispielsweise für die Internet-Anbindung mittels Kabelmodem genutzt werden soll (siehe Zweiwegekabelnetz).
Kabelnetze in Europa
Über das dichteste Fernsehkabelnetz verfügten bereits 1997 die Benelux-Staaten. Es erreicht etwa 90 % aller Haushalte (Belgien: 98 %, Niederlande: 92 %, Luxemburg: 81,4 %). In Dänemark und Deutschland können rund 70 % Kabelfernsehen empfangen. Während es in Dänemark jedoch bereits 6.500 Betreiber von Kabeldiensten gibt, herrschte in Deutschland noch bis Ende der 90er Jahre das Monopol der Deutsche Bundespost.
Daten für die Länder Bulgarien, Griechenland, GUS und Italien liegen derzeit leider nicht vor (Vgl. Cable & Satellite Europe Magazine, Jan. 1994).
Deutsches Kabelnetz
Ausbau und Anschlussdichte
Insgesamt besteht das deutsche Kabelnetz für das Kabelfernsehen aus 1.200 Einzelnetzen mit mehr als 4.500 zentralen Verstärkerstellen, etwa 240.000 Verstärkerpunkten, 7,3 Millionen Signal-Übergabepunkten und über 440.000 Kilometer Kupfer-Koaxialkabel. Das Kabelnetz ist in vier Netzebenen unterteilt. Das von der Deutschen Telekom verlegte und betriebene Breitbandverteilnetz endet i. d. R. an einem definierten Übergabepunkt (Local Loop); dieser befindet sich in der Regel im Keller des Gebäudes, wo das private Hausverteilnetz beginnt.
Mit einer Verkabelungsrate von cirka 70 Prozent belegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten einen Mittelfeldplatz. Die Zahl von 22 Millionen angeschlossenen Haushalten zeigt allerdings, dass Deutschland zum bedeutendsten europäischen Markt für Kabelempfang avanciert ist; 1994 belief sich die Anzahl der Teilnehmer noch auf nur rund 15 Millionen.
Am 31. Dezember 1995 meldete die Deutsche Telekom 15,8 Millionen Nutzer von Kabelanschlüssen; die Kabeldichte lag damit bundesweit bei 65,3 %, der Versorgungsgrad bei 64,7 %. Die höchste Anschlußdichte aller Bundesländer verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern (75,1 %) und Brandenburg (74,4 %), der höchste Versorgungsgrad konnte in Hamburg (99,4 %) und Bremen (98,0 %) erreicht werden.
Die niedrigste Anschlussdichte haben demnach Sachsen-Anhalt (56,9 %) und Schleswig-Holstein (61,4 %), den niedrigsten Versorgungsgrad haben Thüringen (32,4 %) und Sachsen-Anhalt (27,6 %), gefolgt von Brandenburg (39,5 %) und Mecklenburg-Vorpommern (39,6 %). Die meisten an das TV-Kabelnetz angeschlossenen Wohnungen gibt es in Nordrhein-Westfalen (3,7 Mio.), Baden-Württemberg (2,0 Mio.) und Bayern (2,3 Mio.).
Anfang 1997 forderte die Monopolkommission, die Deutsche Telekom müsse ihr Kabelnetz verkaufen. Die Bundesregierung lehnte diese Forderung noch im März 1997 mit der Begründung ab, ein solcher Zwangsverkauf verstoße gegen Grundgesetz und Aktienrecht (vgl. Telekom darf Netz behalten in: Die Welt vom 4. März 1997).
Genutzte Frequenzbereiche
Seit nicht mehr nur der Frequenzbereich von 42 bis 302 MHz zur Übertragung von Hörfunk und Fernsehen genutzt wird, sondern auch das Hyperband (302 bis 446 MHz), können über Kupfer-Koaxialkabel derzeit maximal 34 analoge Fernsehprogramme und bis zu 30 UKW-Stereoprogramme für den Hörfunk übertragen werden. Das Hyperband wird außerdem für die Übertragung digitaler Fernseh- und Radioprogramme im DVB-C-Standard genutzt. Bis Januar 1999 wurden in Deutschland auf 118 MHz auch noch 16 digitale Hörfunkprogramme im DSR-Verfahren verbreitet.
Zahlreiche, überwiegend private, unabhängige Kabelnetzbetreiber rüsten ihr Netz für Frequenzen bis zu 862 MHz auf, um neben zusätzlichen analogen und digitalen Programmen auch eigene Dienste wie einen Internetzugang (Rückkanalfähigkeit) mittels Kabelmodem oder Video on Demand anbieten zu können.
Regulierung
Die Regelungskompetenz für die Verbreitung von Programmen über Kabelnetze liegt bei den Bundesländern, d. h. die Einspeisung von Satellitenprogrammen erfolgt nach Maßgabe der Bewilligungen durch die jeweils zuständige Landesmedienanstalt. Bildet der Betreiber von Kabelnetzen ein Grundprogrammpaket, muss dieses in jedem Fall die öffentlich-rechtliche Grundversorgung sicherstellen, das heißt ARD, ZDF und das jeweilige Dritte Programm enthalten. Darüber hinaus ist keine Mindestgröße des Grundpakets vorgeschrieben. Alle weiteren Kanäle werden nach inhaltlichen Belegungskriterien, Vielfalt, Nachfrage, lokalem Bezug und medienwirtschaftlichem Engagement belegt.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des deutschen Kabelmarkts stellt die Tatsache dar, dass nicht wie in anderen Staaten die Kabelnetzbetreiber eine Gebühr für das Weiterverbreiten der Programme an die Bezahlfernsehsender entrichten, sondern die Sender für das Einspeisen ihrer Programme, das sie in Anspruch nehmen, auch bezahlen müssen, und ihre Abonnementsgebühren selbst bei den Kunden beitreiben müssen. Diese Regelung soll dem Wettbewerb im deutschen Kabelnetz dienen, den große Medienkonzerne naturgemäß gerne verhindern wollen.
Siehe auch
- Kabelkommunikation
- Fiber In The Loop
- Fiber To The Neighborhood
- Fiber To The Curb
- Fiber To The Basement
- Glasfaserkabel
- Digitales Fernsehen
- Interaktives Fernsehen
- Funknetze
- Richtfunkstrecken
- Stromnetz
- Powerline Communications (PLC)
- asiatische TV-Programme (Kabel und Satellit)
- Kabelnetzbetreiber in Deutschland
- Satellitenfernsehen
Weblinks
- http://www.cablemodem.ch - Informationen zu Breitbandinternet über das Kabelnetz
- http://www.kefk.net/Research/Kabelnetze/index.html - Kabelnetze als Telekommunikationsnetze. Entwicklungen in den USA, Großbritannien und Deutschland
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Telekommunikation
Kategorie:Kabelfernsehen
ORF
Der Österreichische Rundfunk (ORF) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Er ist der größte Medienanbieter Österreichs und hat seinen Hauptsitz in Wien. Daneben betreibt der ORF in jedem der neun Bundesländer (also auch in Wien) ein Landesstudio sowie seit 1975 ein Studio in Bozen (Südtirol). Der ORF produziert zwei Fernsehprogramme, vier bundesweite sowie neun regionale Radioprogramme.
Geschichte und rechtliche Grundlagen
Die Geschichte des ORF geht auf die Radio Verkehrs AG (RAVAG) zurück, die am 30. September 1924 gegründet wurde. 1938 wurde sie liquidiert und der deutschen Reichsrundfunkgesellschaft (ab 1939 Großdeutscher Rundfunk) als Reichssender Wien unterstellt. Nach Kriegsende 1945 wurden in jeder Besatzungszone eigene Programme gesendet. (Siehe Besetztes Nachkriegsösterreich). 1955 wurden diese als Österreichisches Rundspruchwesen vereinigt, 1958 entstand die Österreichischer Rundfunk Ges. m. b. H..
Grundlage für die Gründung des ORF in seiner heutigen Form war das erste österreichische Volksbegehren im Jahr 1964, das auf eine Reform des Rundfunkwesens abzielte. In Folge wurde 1966 das Rundfunkgesetz beschlossen, das am 1. Jänner 1967 in Kraft trat.
Das Rundfunkgesetz sieht u. a. einen gesetzlich verankerten Bildungsauftrag vor. Der ORF ist ein öffentlich-rechtlicher Sender, an den Gebühren zu entrichten sind. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, weil die Landesregierungen verschieden hohe Abgaben aufschlagen. Zusammen mit diesen betragen die ORF-Gebühren zwischen 17,18 € (Oberösterreich und Vorarlberg) und 21,88 € (Steiermark) im Monat. Außerdem sieht das Gesetz auch eine erhöhte Sendebereitschaft vor, so dass speziell im Informationsbereich erhöhte Sicherheitsbedingungen und autarke Systeme wie Notstromversorgungen, u. a. herrschen, da solche Sendungen auch im Katastrophen- oder anderen Krisenfällen ausgesendet werden müssen, was bei einem privaten Sender nicht zutrifft.
1993 wurde das Radiomonopol des ORF durch das Regionalradiogesetz aufgehoben. Seither müssen sich die Rundfunkprogramme des ORF gegen kommerzielle Konkurrenz behaupten. Der ORF ist aber weiterhin in mehrfacher Hinsicht gegenüber der privaten Konkurrenz begünstigt. So ist der ORF das einzige Medienunternehmen, das bundesweit flächendeckende Radioprogramme (Ö1, Ö3, FM4) anbietet, da nach dem Regionalradiogesetz bundesweite Radiolizenzen nicht vergeben wurden. Dies ist für Ö3 (auf Ö1 wird keine Werbung gesendet) ein erheblicher Wettbewerbsvorteil auf dem Werbemarkt. Auch hat die im ORF-Fernsehen ausgestrahlte Werbung für Ö3 des öfteren für Kritik gesorgt, da den privaten Radiosendern derartige Werbemaßnahmen aus Kostengründen weitgehend verwehrt sind. Seit Inkrafttreten des neuen ORF-Gesetzes am 1. Jänner 2002 ist dem ORF das Bewerben seiner Radioprogramme im Fernsehen und umgekehrt (sogenannte „cross promotion“) nicht mehr erlaubt. Zulässig sind lediglich neutral gehaltene Sendungshinweise.
1997 wurden in Wien ein Radiomuseum und das Radiokulturhaus eröffnet.
Das heutige Logo, welches zwei roten Augen, ein rundes elektronisches und ein ovales menschliches Auge darstellt, wurde von Erich Sokol entworfen.
Der ORF beteiligt sich immer wieder an humanitären Aktionen. Die größten dieser Aktionen sind Licht ins Dunkel und Nachbar in Not.
Das Online-Angebot des ORF gehört zu den meist besuchten Internetseiten Österreichs.
Intendanten
Nachbar in Not
Der Generaldirektor wird für fünf Jahre gewählt und ist Alleingeschäftsführer des Gesamtunternehmens.
Seit 1. Jänner 2002 ist Monika Lindner Generaldirektorin. Jedes ORF-Landesstudio wird von einem Landesdirektor geleitet.
Frühere Generalintendanten und Generaldirektoren des ORF und seiner Vorgänger:
- 1924–1938: Oskar Czeija
- 1960–1967: Josef Scheidle
- 1967–1974: Gerd Bacher
- 1974–1978: Otto Oberhammer
- 1978–1986: Gerd Bacher
- 1986–1990: Thaddäus Podgorski
- 1990–1994: Gerd Bacher
- 1994–1998: Gerhard Zeiler
- 1998–2001: Gerhard Weis
- 2002– : Monika Lindner
Von 1967 bis 1974 war der spätere Wiener Bürgermeister Helmut Zilk Fernseh-Programmdirektor des ORF.
Fernsehen
Programme
Der ORF produziert folgende Fernsehprogramme:
- ORF 1 ist der erste Kanal des österreichischen Fernsehsenders ORF. In ORF 1 zeigt der ORF im Gegensatz zu ORF 2 meist Spielfilme und Serien. Außerdem gibt es auch ein am Vormittag laufendes Kinderprogramm namens Confetti TiVi.
- ORF 2 ist der zweite Kanal des österreichischen Fernsehsenders ORF, und strahlt mehrmals täglich die wichtigste Nachrichtensendung ZiB (Zeit im Bild) - 19.30-Uhr-Ausgabe auch auf ORF 1 - und verschiedene Programme mit oft kulturellem Schwerpunkt aus. In ORF 2 werden täglich die bundesländerspezifischen Regionalsendungen Bundesland heute gesendet. Im Sendegebiet Tirol und im italienischen Südtirol wird zudem die Nachrichtensendung Südtirol heute ausgestrahlt, die in Innsbruck produziert wird.
Leiter der ORF-TV-Information, und damit Herr über Zeit im Bild, Report, Thema, Eco und andere Nachrichten- und Informationssendungen, ist Chefredaktuer Werner Mück.
ORF 2 strahlt täglich um 19.00 Uhr Bundesland heute (Nachrichten für die Bundesländer) aus. Die Sendung lautet je nach Bundesland: „Burgenland heute“, „Kärnten heute“, „Niederösterreich heute“, „Oberösterreich heute“, „Salzburg heute“, „Steiermark heute“, „Tirol heute“, „Vorarlberg heute“, „Wien heute“.
Der ORF ist gemeinsam mit ARD, ZDF und SRG am Kulturkanal 3sat beteiligt.
Seit Oktober 2005 ist der ORF nach der vollständigen Übernahme des Tourismus-, und Sportsenders TW1 im Besitz eines dritten Fernsehsenders.
Technik und Empfang
Anfangs gab es nur ein Fernsehprogramm. Die erste Fernsehsendung wurde am 1. August 1955 ausgestrahlt. Seit 1954 gab es schon Versuchssendungen. Die Besatzungsmächte verhinderten aber einen regulären Betrieb, durch Zukaufverbot, beispielsweise von Kameras. So wurden die ersten drei Kameras aus verschiedenen anderen Teilen provisorisch im eigenen Haus gebaut.
Von den Politikern wurde anfangs dem Fernsehen keine große Zukunft prophezeit. Das sieht man beispielsweise an der Proporzbesetzung der Intendanten. So reklamierte Bundeskanzler Julius Raab den der ÖVP angehörenden Intendanten für den Hörfunk, während er den Fernsehintendanten der SPÖ überließ.
Nach Start des ersten Fernsehkanals kam das Technische Versuchsprogramm stundenweise dazu, bis endlich zuerst als FS1 und FS2, später als ORF 1 und ORF 2 rund um die Uhr Programme ausgestrahlt wurden. Seit 1969 sendet der ORF seine Programme in Farbe nach dem PAL-System. Die erste in Farbe ausgestrahlte Sendung war das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 1969.
Örtlich war das ORF-Fernsehen im 12. Wiener Gemeindebezirk Meidling in einer ehemaligen Schule untergebracht. Einige Sendungen wurden aus dem Atelier Ronacher übertragen. Anschließend wurde auch aus dem leerstehenden Affenhaus des Tiergarten Schönbrunn gesendet, bis das heutige Haus am Küniglberg gebaut wurde.
Bis 2000 wurde Fernsehen ausschließlich terrestrisch und analog ausgestrahlt. Der ORF überträgt terrestrisch seine Radio- und TV-Programme mit 1.792 Sendegeräten an 477 Standorten. Seit 2001 sendet der ORF auch digital über den Satelliten ASTRA 1H (DVB, DVB-S). Seit 1. April 2004 läuft in Graz ein Pilotversuch mit terrestrischem, digitalem Fernsehen (DVB-T). Neben der Erprobung der Empfangssituation werden dabei auch interaktive Dienste mittels MHP getestet.
Für DAB gibt es in Wien und Tirol einen Versuchsbetrieb, um die Möglichkeiten von digitalen Radio zu testen.
Der Betrieb der Sendeanlagen erfolgt durch die am 1. Jänner 2005 gegründete Tochterfirma ORS Österreichische Rundfunksender GmbH. Der ORF hält an diesem Unternehmen 60 % der Anteile, 40 % hält die Raiffeisen-Tochter Medicur.
ORF 1 ist nur in Österreich, Südtirol und grenznahen Gebieten (z. B. Bayern) zu empfangen, da er nur terrestrisch und über Kabel unverschlüsselt ausgestrahlt wird. Über Satellit wird er verschlüsselt ausgestrahlt.
ORF 2 wird als ORF2 Europe täglich von 06:00 Uhr bis 00:20 Uhr, mit Ausnahme von Sendungen für die keine europaweiten Senderechte vorhanden sind, unverschlüsselt über Astra ausgestrahlt.
TW1 wird nur über Astra, aber völlig unverschlüsselt ausgestrahlt.
On Screen Design (corner graphic)
Der ORF hat sein On-Screen-Design einem "Update" unterzogen: Die Sender-Kennung - im Bild rechts oben - ist nun nicht mehr grün für ORF1 beziehungsweise rot für ORF2 gefärbt, sondern wieder einheitlich grau. Für etwa 3 Jahre hatte der ORF das Senderlogo in grellen Farben rechts oben eingeblendet. ORF-Seher mit Plasma-Bildschirmen hatten sich beschwert, dass die markanten Farben Pixelschäden auf ihren Geräten verursachten. Auch der Trailer von ORF2 wurde geringfügig abgeändert; anstatt des roten Würfels mit gold-gelbem Zweier ist jetzt ein "abgeschlankter" Kubus mit weißer Ziffer im Programmtrailer zu sehen. Außerdem soll der sogenannte "Ziegel", das Anfang der Neunziger von Neville Brody entworfene aktuelle ORF-Logo, als Dachmarke verstärkt im Mittelpunkt stehen.
Das Musikalische Design (Sound-Identity) von ORF1 wurde von dem Komponisten Hannes Bertolini gestaltet, für die Sound-Identity von ORF2 zeichnet sich der Komponist Thomas Rabitsch verantwortlich.
Wichtige Sendungen
Nachrichten:
- Zeit im Bild
- Bundesland heute
- Report
- Wochenschau
- Weltjournal
- Hohes Haus
- Club 2
Kultur und Geschichte:
- Treffpunkt Kultur
- Dokumente
Infotaiment:
- Thema
- Am Schauplatz
Wissenschaft und Technik:
- Universum
- Modern Times
Show:
- Dancing Stars
- Starmania
- Taxi Orange
- Phettbergs Nette Leit Show (1995-1996)
- Musikantenstadl
- Millionenshow
- Expedition Österreich
- Donnerstag Nacht
- Echt fett
- Klingendes Österreich
Serien:
- Ein echter Wiener geht nicht unter
- Kaisermühlen-Blues
- Kottan
- MA 2412
- Tatort
Sonstige:
- Wetterpanorama
Hörfunk
Der ORF produziert folgende Radioprogramme:
- Ö1 ist ein werbefreier Kultursender mit aufwändig produzierten Nachrichtenjournalen.
- Ö2 besteht aus neun regional ausgestrahlten Radioprogrammen, die sich jeweils thematisch auf ein Bundesland konzentrieren. In den 1990er Jahren sind die ORF-Regionalradios zu Formatradios umgewandelt worden mit Schwerpunkt auf Volks- und volkstümlicher Musik, Schlager, Oldies und Superhits. Ihr Zielpublikum liegt bei der Gruppe 35+, wo sie klarer Marktführer sind.
- Hitradio Ö3 ist ein „Contemporary Hitradio (CHR)“ mit Schwerpunkt auf aktueller Popmusik in sehr enger Rotation. Ö3 ist das erfolgreichste Österreichische Radioprogramm mit etwa 3 Millionen täglichen Hörern. Die meistgehörte Sendung ist der „Ö3-Wecker“ täglich von 5 - 9 Uhr, am Samstag von 6 - 10 Uhr.
- FM4 ist auf alternative Popmusik, Trends und Szene-Berichte spezialisiert. Das tägliche Programm von 1.00 Uhr bis 14.00 Uhr wird auf Englisch ausgestrahlt; Nachrichten werden wechselnd auf Englisch, Deutsch und Französisch gesendet - hier finden sich Reste des international orientierten Senders Blue Danube Radio, der ursprünglich auf dieser Frequenz sendete und in den 90er-Jahren schrittweise eingestellt bzw. von FM4 abgelöst wurde. Aufgrund der ungewöhnlichen Musikauswahl und fehlender entsprechender Angebote deutscher Radiosender ist FM4 auch in Süddeutschland beliebt.
Daneben sendete Radio Österreich International auf Kurzwelle, über Satellit und im Internet weltweit. Aus Kostengründen wurde am 1. Juli 2003 das eigenständige Programm von Radio Österreich International durch das Programm von Ö1 ersetzt und der Sender in Radio Österreich 1 International umbenannt.
Weiters sendet der ORF auf Mittelwelle auf der Frequenz 1.476 kHz vom Standort Bisamberg bei Wien mit einer Sendeleistung von 60 kW.
Moderatoren
- Roland Adrowitzer
- Armin Assinger
- Gerald Groß
- Miriam Hie
- Robert Hochner
- Rosemarie Isop
- Arabella Kiesbauer
- Tarek Leitner
- Vera Russwurm
- Danielle Spera
- Barbara Stöckl
- Ingrid Thurnher
- Marcus Wadsak
- Armin Wolf
Internet
Seit 1997 liefert eine eigene Tochterfirma, die Teletext Produktions GmbH. Das Produkt ORF.at ist durch die große Community zur meistbesuchten Nachrichtenseite Österreichs geworden.
Sonstiges
Gemeinsam mit der Presse kürt der ORF jährlich seit 2004 verdiente Persönlichkeiten aus den Kategorien Wissenschaft, Wirtschaft und Humanität zu Österreicher des Jahres.
Literatur
- Gerhard Freund: Fernsehen, nah gesehen. Europa-Verlag, Wien 1961.
- Viktor Ergert: 50 Jahre Rundfunk in Österreich. (3 Bde.) Residenz Verlag, Salzburg 1974 ISBN 3701701199 bzw.
- Viktor Ergert, Hellmut Andics, Robert Kriechbaumer: Die Geschichte des Österreichischen Rundfunks (4 Bde.), Hg. vom Österreichischen Rundfunk
- Franz Ferdinand Wolf: 25 Jahre ORF. 1975-2000., Residenz Verlag, Salzburg 2001.
- Haimo Godler, Manfred Jochum, Reinhard Schlögl, Alfred Treiber (Hgg.): Vom Dampfradio zur Klangtapete. Beiträge zu 80 Jahren Hörfunk in Österreich. Böhlau Verlag, Wien 2004.ISBN 3205772393
- Kurt Tozzer, Martin Majnaric: Achtung Sendung, Ueberreuter, Wien, 2005, ISBN 3800070901
- Thaddäus Podgorski: Die große Illusion. Bibliophile Edition, Wien 2005.
Weblinks
- [http://www.orf.at ORF.at]
- [http://fm4.orf.at FM4]
- [http://tv.orf.at Fernsehprogramme des ORF]
- [http://radio.orf.at Radio- und Regionalprogramme des ORF]
- ORF-Landesstudios: [http://vorarlberg.ORF.at Vorarlberg], [http://tirol.ORF.at Tirol], [http://salzburg.ORF.at Salzburg], [http://kaernten.ORF.at Kärnten], [http://steiermark.ORF.at Steiermark], [http://ooe.ORF.at Oberösterreich], [http://noe.ORF.at Niederösterreich], [http://wien.ORF.at Wien], [http://burgenland.ORF.at Burgenland]
- [http://mediaresearch.orf.at ORF-Medienforschung]
- [http://www.ors.at ORS.at]
Siehe auch
- Liste der Fernsehsender
- Zeit im Bild
- Bundesland heute
Kategorie:Rundfunkgesellschaft
Kategorie:Hörfunksender
Kategorie:Fernsehsender
Kategorie:Medien (Österreich)
Kategorie:Unternehmen (Österreich)
ORF
Der Österreichische Rundfunk (ORF) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Er ist der größte Medienanbieter Österreichs und hat seinen Hauptsitz in Wien. Daneben betreibt der ORF in jedem der neun Bundesländer (also auch in Wien) ein Landesstudio sowie seit 1975 ein Studio in Bozen (Südtirol). Der ORF produziert zwei Fernsehprogramme, vier bundesweite sowie neun regionale Radioprogramme.
Geschichte und rechtliche Grundlagen
Die Geschichte des ORF geht auf die Radio Verkehrs AG (RAVAG) zurück, die am 30. September 1924 gegründet wurde. 1938 wurde sie liquidiert und der deutschen Reichsrundfunkgesellschaft (ab 1939 Großdeutscher Rundfunk) als Reichssender Wien unterstellt. Nach Kriegsende 1945 wurden in jeder Besatzungszone eigene Programme gesendet. (Siehe Besetztes Nachkriegsösterreich). 1955 wurden diese als Österreichisches Rundspruchwesen vereinigt, 1958 entstand die Österreichischer Rundfunk Ges. m. b. H..
Grundlage für die Gründung des ORF in seiner heutigen Form war das erste österreichische Volksbegehren im Jahr 1964, das auf eine Reform des Rundfunkwesens abzielte. In Folge wurde 1966 das Rundfunkgesetz beschlossen, das am 1. Jänner 1967 in Kraft trat.
Das Rundfunkgesetz sieht u. a. einen gesetzlich verankerten Bildungsauftrag vor. Der ORF ist ein öffentlich-rechtlicher Sender, an den Gebühren zu entrichten sind. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, weil die Landesregierungen verschieden hohe Abgaben aufschlagen. Zusammen mit diesen betragen die ORF-Gebühren zwischen 17,18 € (Oberösterreich und Vorarlberg) und 21,88 € (Steiermark) im Monat. Außerdem sieht das Gesetz auch eine erhöhte Sendebereitschaft vor, so dass speziell im Informationsbereich erhöhte Sicherheitsbedingungen und autarke Systeme wie Notstromversorgungen, u. a. herrschen, da solche Sendungen auch im Katastrophen- oder anderen Krisenfällen ausgesendet werden müssen, was bei einem privaten Sender nicht zutrifft.
1993 wurde das Radiomonopol des ORF durch das Regionalradiogesetz aufgehoben. Seither müssen sich die Rundfunkprogramme des ORF gegen kommerzielle Konkurrenz behaupten. Der ORF ist aber weiterhin in mehrfacher Hinsicht gegenüber der privaten Konkurrenz begünstigt. So ist der ORF das einzige Medienunternehmen, das bundesweit flächendeckende Radioprogramme (Ö1, Ö3, FM4) anbietet, da nach dem Regionalradiogesetz bundesweite Radiolizenzen nicht vergeben wurden. Dies ist für Ö3 (auf Ö1 wird keine Werbung gesendet) ein erheblicher Wettbewerbsvorteil auf dem Werbemarkt. Auch hat die im ORF-Fernsehen ausgestrahlte Werbung für Ö3 des öfteren für Kritik gesorgt, da den privaten Radiosendern derartige Werbemaßnahmen aus Kostengründen weitgehend verwehrt sind. Seit Inkrafttreten des neuen ORF-Gesetzes am 1. Jänner 2002 ist dem ORF das Bewerben seiner Radioprogramme im Fernsehen und umgekehrt (sogenannte „cross promotion“) nicht mehr erlaubt. Zulässig sind lediglich neutral gehaltene Sendungshinweise.
1997 wurden in Wien ein Radiomuseum und das Radiokulturhaus eröffnet.
Das heutige Logo, welches zwei roten Augen, ein rundes elektronisches und ein ovales menschliches Auge darstellt, wurde von Erich Sokol entworfen.
Der ORF beteiligt sich immer wieder an humanitären Aktionen. Die größten dieser Aktionen sind Licht ins Dunkel und Nachbar in Not.
Das Online-Angebot des ORF gehört zu den meist besuchten Internetseiten Österreichs.
Intendanten
Nachbar in Not
Der Generaldirektor wird für fünf Jahre gewählt und ist Alleingeschäftsführer des Gesamtunternehmens.
Seit 1. Jänner 2002 ist Monika Lindner Generaldirektorin. Jedes ORF-Landesstudio wird von einem Landesdirektor geleitet.
Frühere Generalintendanten und Generaldirektoren des ORF und seiner Vorgänger:
- 1924–1938: Oskar Czeija
- 1960–1967: Josef Scheidle
- 1967–1974: Gerd Bacher
- 1974–1978: Otto Oberhammer
- 1978–1986: Gerd Bacher
- 1986–1990: Thaddäus Podgorski
- 1990–1994: Gerd Bacher
- 1994–1998: Gerhard Zeiler
- 1998–2001: Gerhard Weis
- 2002– : Monika Lindner
Von 1967 bis 1974 war der spätere Wiener Bürgermeister Helmut Zilk Fernseh-Programmdirektor des ORF.
Fernsehen
Programme
Der ORF produziert folgende Fernsehprogramme:
- ORF 1 ist der erste Kanal des österreichischen Fernsehsenders ORF. In ORF 1 zeigt der ORF im Gegensatz zu ORF 2 meist Spielfilme und Serien. Außerdem gibt es auch ein am Vormittag laufendes Kinderprogramm namens Confetti TiVi.
- ORF 2 ist der zweite Kanal des österreichischen Fernsehsenders ORF, und strahlt mehrmals täglich die wichtigste Nachrichtensendung ZiB (Zeit im Bild) - 19.30-Uhr-Ausgabe auch auf ORF 1 - und verschiedene Programme mit oft kulturellem Schwerpunkt aus. In ORF 2 werden täglich die bundesländerspezifischen Regionalsendungen Bundesland heute gesendet. Im Sendegebiet Tirol und im italienischen Südtirol wird zudem die Nachrichtensendung Südtirol heute ausgestrahlt, die in Innsbruck produziert wird.
Leiter der ORF-TV-Information, und damit Herr über Zeit im Bild, Report, Thema, Eco und andere Nachrichten- und Informationssendungen, ist Chefredaktuer Werner Mück.
ORF 2 strahlt täglich um 19.00 Uhr Bundesland heute (Nachrichten für die Bundesländer) aus. Die Sendung lautet je nach Bundesland: „Burgenland heute“, „Kärnten heute“, „Niederösterreich heute“, „Oberösterreich heute“, „Salzburg heute“, „Steiermark heute“, „Tirol heute“, „Vorarlberg heute“, „Wien heute“.
Der ORF ist gemeinsam mit ARD, ZDF und SRG am Kulturkanal 3sat beteiligt.
Seit Oktober 2005 ist der ORF nach der vollständigen Übernahme des Tourismus-, und Sportsenders TW1 im Besitz eines dritten Fernsehsenders.
Technik und Empfang
Anfangs gab es nur ein Fernsehprogramm. Die erste Fernsehsendung wurde am 1. August 1955 ausgestrahlt. Seit 1954 gab es schon Versuchssendungen. Die Besatzungsmächte verhinderten aber einen regulären Betrieb, durch Zukaufverbot, beispielsweise von Kameras. So wurden die ersten drei Kameras aus verschiedenen anderen Teilen provisorisch im eigenen Haus gebaut.
Von den Politikern wurde anfangs dem Fernsehen keine große Zukunft prophezeit. Das sieht man beispielsweise an der Proporzbesetzung der Intendanten. So reklamierte Bundeskanzler Julius Raab den der ÖVP angehörenden Intendanten für den Hörfunk, während er den Fernsehintendanten der SPÖ überließ.
Nach Start des ersten Fernsehkanals kam das Technische Versuchsprogramm stundenweise dazu, bis endlich zuerst als FS1 und FS2, später als ORF 1 und ORF 2 rund um die Uhr Programme ausgestrahlt wurden. Seit 1969 sendet der ORF seine Programme in Farbe nach dem PAL-System. Die erste in Farbe ausgestrahlte Sendung war das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 1969.
Örtlich war das ORF-Fernsehen im 12. Wiener Gemeindebezirk Meidling in einer ehemaligen Schule untergebracht. Einige Sendungen wurden aus dem Atelier Ronacher übertragen. Anschließend wurde auch aus dem leerstehenden Affenhaus des Tiergarten Schönbrunn gesendet, bis das heutige Haus am Küniglberg gebaut wurde.
Bis 2000 wurde Fernsehen ausschließlich terrestrisch und analog ausgestrahlt. Der ORF überträgt terrestrisch seine Radio- und TV-Programme mit 1.792 Sendegeräten an 477 Standorten. Seit 2001 sendet der ORF auch digital über den Satelliten ASTRA 1H (DVB, DVB-S). Seit 1. April 2004 läuft in Graz ein Pilotversuch mit terrestrischem, digitalem Fernsehen (DVB-T). Neben der Erprobung der Empfangssituation werden dabei auch interaktive Dienste mittels MHP getestet.
Für DAB gibt es in Wien und Tirol einen Versuchsbetrieb, um die Möglichkeiten von digitalen Radio zu testen.
Der Betrieb der Sendeanlagen erfolgt durch die am 1. Jänner 2005 gegründete Tochterfirma ORS Österreichische Rundfunksender GmbH. Der ORF hält an diesem Unternehmen 60 % der Anteile, 40 % hält die Raiffeisen-Tochter Medicur.
ORF 1 ist nur in Österreich, Südtirol und grenznahen Gebieten (z. B. Bayern) zu empfangen, da er nur terrestrisch und über Kabel unverschlüsselt ausgestrahlt wird. Über Satellit wird er verschlüsselt ausgestrahlt.
ORF 2 wird als ORF2 Europe täglich von 06:00 Uhr bis 00:20 Uhr, mit Ausnahme von Sendungen für die keine europaweiten Senderechte vorhanden sind, unverschlüsselt über Astra ausgestrahlt.
TW1 wird nur über Astra, aber völlig unverschlüsselt ausgestrahlt.
On Screen Design (corner graphic)
Der ORF hat sein On-Screen-Design einem "Update" unterzogen: Die Sender-Kennung - im Bild rechts oben - ist nun nicht mehr grün für ORF1 beziehungsweise rot für ORF2 gefärbt, sondern wieder einheitlich grau. Für etwa 3 Jahre hatte der ORF das Senderlogo in grellen Farben rechts oben eingeblendet. ORF-Seher mit Plasma-Bildschirmen hatten sich beschwert, dass die markanten Farben Pixelschäden auf ihren Geräten verursachten. Auch der Trailer von ORF2 wurde geringfügig abgeändert; anstatt des roten Würfels mit gold-gelbem Zweier ist jetzt ein "abgeschlankter" Kubus mit weißer Ziffer im Programmtrailer zu sehen. Außerdem soll der sogenannte "Ziegel", das Anfang der Neunziger von Neville Brody entworfene aktuelle ORF-Logo, als Dachmarke verstärkt im Mittelpunkt stehen.
Das Musikalische Design (Sound-Identity) von ORF1 wurde von dem Komponisten Hannes Bertolini gestaltet, für die Sound-Identity von ORF2 zeichnet sich der Komponist Thomas Rabitsch verantwortlich.
Wichtige Sendungen
Nachrichten:
- Zeit im Bild
- Bundesland heute
- Report
- Wochenschau
- Weltjournal
- Hohes Haus
- Club 2
Kultur und Geschichte:
- Treffpunkt Kultur
- Dokumente
Infotaiment:
- Thema
- Am Schauplatz
Wissenschaft und Technik:
- Universum
- Modern Times
Show:
- Dancing Stars
- Starmania
- Taxi Orange
- Phettbergs Nette Leit Show (1995-1996)
- Musikantenstadl
- Millionenshow
- Expedition Österreich
- Donnerstag Nacht
- Echt fett
- Klingendes Österreich
Serien:
- Ein echter Wiener geht nicht unter
- Kaisermühlen-Blues
- Kottan
- MA 2412
- Tatort
Sonstige:
- Wetterpanorama
Hörfunk
Der ORF produziert folgende Radioprogramme:
- Ö1 ist ein werbefreier Kultursender mit aufwändig produzierten Nachrichtenjournalen.
- Ö2 besteht aus neun regional ausgestrahlten Radioprogrammen, die sich jeweils thematisch auf ein Bundesland konzentrieren. In den 1990er Jahren sind die ORF-Regionalradios zu Formatradios umgewandelt worden mit Schwerpunkt auf Volks- und volkstümlicher Musik, Schlager, Oldies und Superhits. Ihr Zielpublikum liegt bei der Gruppe 35+, wo sie klarer Marktführer sind.
- Hitradio Ö3 ist ein „Contemporary Hitradio (CHR)“ mit Schwerpunkt auf aktueller Popmusik in sehr enger Rotation. Ö3 ist das erfolgreichste Österreichische Radioprogramm mit etwa 3 Millionen täglichen Hörern. Die meistgehörte Sendung ist der „Ö3-Wecker“ täglich von 5 - 9 Uhr, am Samstag von 6 - 10 Uhr.
- FM4 ist auf alternative Popmusik, Trends und Szene-Berichte spezialisiert. Das tägliche Programm von 1.00 Uhr bis 14.00 Uhr wird auf Englisch ausgestrahlt; Nachrichten werden wechselnd auf Englisch, Deutsch und Französisch gesendet - hier finden sich Reste des international orientierten Senders Blue Danube Radio, der ursprünglich auf dieser Frequenz sendete und in den 90er-Jahren schrittweise eingestellt bzw. von FM4 abgelöst wurde. Aufgrund der ungewöhnlichen Musikauswahl und fehlender entsprechender Angebote deutscher Radiosender ist FM4 auch in Süddeutschland beliebt.
Daneben sendete Radio Österreich International auf Kurzwelle, über Satellit und im Internet weltweit. Aus Kostengründen wurde am 1. Juli 2003 das eigenständige Programm von Radio Österreich International durch das Programm von Ö1 ersetzt und der Sender in Radio Österreich 1 International umbenannt.
Weiters sendet der ORF auf Mittelwelle auf der Frequenz 1.476 kHz vom Standort Bisamberg bei Wien mit einer Sendeleistung von 60 kW.
Moderatoren
- Roland Adrowitzer
- Armin Assinger
- Gerald Groß
- Miriam Hie
- Robert Hochner
- Rosemarie Isop
- Arabella Kiesbauer
- Tarek Leitner
- Vera Russwurm
- Danielle Spera
- Barbara Stöckl
- Ingrid Thurnher
- Marcus Wadsak
- Armin Wolf
Internet
Seit 1997 liefert eine eigene Tochterfirma, die Teletext Produktions GmbH. Das Produkt ORF.at ist durch die große Community zur meistbesuchten Nachrichtenseite Österreichs geworden.
Sonstiges
Gemeinsam mit der Presse kürt der ORF jährlich seit 2004 verdiente Persönlichkeiten aus den Kategorien Wissenschaft, Wirtschaft und Humanität zu Österreicher des Jahres.
Literatur
- Gerhard Freund: Fernsehen, nah gesehen. Europa-Verlag, Wien 1961.
- Viktor Ergert: 50 Jahre Rundfunk in Österreich. (3 Bde.) Residenz Verlag, Salzburg 1974 ISBN 3701701199 bzw.
- Viktor Ergert, Hellmut Andics, Robert Kriechbaumer: Die Geschichte des Österreichischen Rundfunks (4 Bde.), Hg. vom Österreichischen Rundfunk
- Franz Ferdinand Wolf: 25 Jahre ORF. 1975-2000., Residenz Verlag, Salzburg 2001.
- Haimo Godler, Manfred Jochum, Reinhard Schlögl, Alfred Treiber (Hgg.): Vom Dampfradio zur Klangtapete. Beiträge zu 80 Jahren Hörfunk in Österreich. Böhlau Verlag, Wien 2004.ISBN 3205772393
- Kurt Tozzer, Martin Majnaric: Achtung Sendung, Ueberreuter, Wien, 2005, ISBN 3800070901
- Thaddäus Podgorski: Die große Illusion. Bibliophile Edition, Wien 2005.
Weblinks
- [http://www.orf.at ORF.at]
- [http://fm4.orf.at FM4]
- [http://tv.orf.at Fernsehprogramme des ORF]
- [http://radio.orf.at Radio- und Regionalprogramme des ORF]
- ORF-Landesstudios: [http://vorarlberg.ORF.at Vorarlberg], [http://tirol.ORF.at Tirol], [http://salzburg.ORF.at Salzburg], [http://kaernten.ORF.at Kärnten], [http://steiermark.ORF.at Steiermark], [http://ooe.ORF.at Oberösterreich], [http://noe.ORF.at Niederösterreich], [http://wien.ORF.at Wien], [http://burgenland.ORF.at Burgenland]
- [http://mediaresearch.orf.at ORF-Medienforschung]
- [http://www.ors.at ORS.at]
Siehe auch
- Liste der Fernsehsender
- Zeit im Bild
- Bundesland heute
Kategorie:Rundfunkgesellschaft
Kategorie:Hörfunksender
Kategorie:Fernsehsender
Kategorie:Medien (Österreich)
Kategorie:Unternehmen (Österreich)
ÜbertragungDie Übertragung bezeichnet:
- eine Übermittlung von Informationen und Daten, siehe Datenübertragung, Kommunikation, Nachricht und Übertragungskanal
- eine Einwirkung von Effekten bzw. den Einfluss des Zustandes eines Objektes auf den eines anderen, siehe Informationsübertragung (Physik)
- im Rundfunk/Fernsehen die Ausstrahlung einer Radio- bzw. Fernsehsendung
- die sinngemäße Übersetzung eines literarischen Textes, siehe Übertragung (Literatur)
- in der Medizin entweder
- die Ansteckung mit einer Krankheit, siehe Infektion oder
- eine Überschreitung der Schwangerschaftsfrist, siehe Übertragung (Geburt)
- in der Psychologie bzw. Psychotherapie das Phänomen der unbewussten Übertragung von Gefühlen von früheren Bezugspersonen auf Andere, siehe Übertragung (Psychologie)
Siehe auch
- Übertrag
- Transmission
Ubertragung
FernsehmagazinEine Magazinsendung ist ein in Fernsehen und Hörfunk übliches Sendeformat. Es besteht aus einer Reihe von Ausgaben, hat einen bestimmten Namen (Sendetitel) und ist häufig einem bestimmten Thema zugegeordnet.
Zu einem Magazin gehört eine Redaktion, gehören
Moderatoren und weitere Mitarbeiter. Die
einzelnen Magazinfolgen werden meistens in einem bestimmten Studio aufgenommen und in einheitlichenden Weise gestaltet.
Bestandteile eines Magazins
Fernsehmagazin
Opener: Er leitet eine Magazinausgabe ein. Dazu gehört meist eine Musik (Fanfare) mit eingängiger Melodie, visuelle Effekte, u. U. eine Vorschau auf die Inhalte der Ausgabe (Teaser)
Screendesign: Die durchgängige, optische Linie des Magazins, die im Opener, Trailer, in Bauchbinden und Abschlägen auftaucht. Screendesign versucht beim Zuschauer eine eingängige CI zu etablieren, um einen Wiedererkennungswert zu garantieren. Das Screendesgin kann sich auf den gesamten Sender erstrecken. Beispiel: Die Nachrichtenredaktionen des ZDF haben alle das gleiche Logo: drei ineinander verschobene Weltkugeln. Je nach Redaktion ("Mittagsmagazin", "heute", "heute Journal", "heute Nacht") ändert sich die Färbung von gelb (=mittags) bis hin zu blau (=nachts).
ModeratorIn: präsentiert die einzelnen Beiträge, gibt mit Anmoderationen einen Vorgeschmack auf die folgenden Stücke. Es können auch zwei ModeratorInnen auftreten. Dies nennt man Doppelmoderation.
Beiträge (auch "Stücke"): Einzelne, inhaltliche Bestandteile des Magazins; filmische Beiträge mit O-Tönen.
Das Thema eines Fernsehmagazinbeitrags ist
meist ein spezielleres Thema, das dem
allgemeinerem Thema des Fernsehmagazins
untergeordnet ist. Ein Fernsehmagazinbeitrag dauert
oft zwischen einer und 15 Minuten.
Talk Ein Studiogast (der auch durch eine Schalte in die Sendung eingebunden werden kann) vertieft im Gespräch mit dem Moderator die in einem Beitrag geschilderten Zusammenhänge. In seltenen Fällen steht ein Talk ohne Zusammenhang mit den Beiträgen
NiF-Block: Eine Zusammenfassung, die in kurzen, meist 30 Sekunden langen Beiträgen ohne O-Ton ein Thema nachrichtlich darstellt. NiF steht für "Nachricht im Film"
Rubrik: Sie stellt einen in jeder Ausgabe wieder auftauchenden, festen Programminhalt dar.
Abschlag: Tafel am Ende eines Beitrags, auf der die Namen des Autors/ Redakteurs, Kameramanns und Cutters aufgeführt werden (stirbt aus).
Abmod: Die Verabschiedung des/ der ModeratorInnen.
Außerhalb der Magazinausgaben läuft der Trailer, der im laufenden Programm des Senders auf einzelne Magazinausgaben und ihre Inhalte zusammen mit Nennung von Ausstrahlungszeit aufmerksam macht.
Magazinsendung im Hörfunk
In weiten Teil mit den oben aufgeführten Punkten identisch. Das Fernsehmagazin geht historisch auf die Magazinsendungen im Radio zurück.
Kategorie:Rundfunk
Gotv
gotv ist ein privater Fernsehsender mit Sitz in Wien (Österreich), der hauptsächlich Musikvideos sendet
Geschichte
gotv wurde erstmals 2002 von Geschäftsführer Thomas Madersbacher und Mehrheitsgesellschafter ET Multimedia präsentiert, und startete am 1. Oktober 2002 sein 24h Programm.
Ausgestrahlt wurde gotv im Kabelnetz von UPC Telekabel in Wien und Umgebung sowie im Netz der niederösterreichischen Kabelsignal. Damit erreichte der "erste österreichische Jugend- und Musiksender" schon von Beginn eine Mio. Seher und 50 Prozent aller Kabelhaushalte in Österreich.
Mit 1. Mai 2004 startete gotv die unverschlüsselte Ausstrahlung seines Programmes österreich- bzw. auch (mit Astra digital) europaweit. Damit ist nicht nur der private Empfang möglich, sondern auch die Einspeisung in lokale Kabelnetzwerke gewährleistet.
Programm
Mit dem Slogan "gotv – be part of it" will Madersbacher zu den Sehern "nach draußen" gehen. Darin – "näher an unseren Sehern dran zu sein" - sieht er den wesentlichen Vorteil gegenüber internationalen Konkurrenten.
Im Gegensatz zu Viva und MTV gibt es keinen Bildschirmmoderator, dennoch werden alle wichtigen Musik-Rankings gezeigt.
Gotv schlägt mit "Hosted by=" Viva und MTV aus, in dieser Sendung sind bekannte Musikstars Gäste und zeigen ihre favorisierten Songs.
Weblinks
- [http://www.gotv.at/ Website des Fernsehsenders gotv]
Kategorie:Fernsehsender
Kategorie:Medien (Österreich)
Kategorie:Musiksendung
Kategorie:Medien (Österreich)Osterreich
Kategorie:Österreich Koma WongKoma Wong Ka-Kui (Simplified Chinese: 黄家驹, Traditional Chinese: 黄家駒, Jyutping: Wong4 Ga1 Koy1, Pinyin: Huang2 Jia1 Ju1) (born June 10, 1962 in Hong Kong, passed away on June 30,1993) is a composer, songwriter and singer. He is also the lead singer, rhythm guitarist, and the founding member of the popular Hong Kong rock band, Beyond. When Ka-Kui was alive, he composed more than 90% of the songs for the band and quite a few award-winning lyrics. Ka-Kui is known for his unique and powerful voice that was able to convey a number of emotions, making him the heart and soul of Beyond. He was a tremendous idealist.
In 1990, Ka-Kui won the best lyrics award for the song 光輝歲月 (Glory Days).
While filming a gameshow in Japan on June 24,1993, Ka-Kui fell off a platform and was hospitalized. After the accident, thousands of Beyond fans prayed for Ka-Kui. Unfortunately, he passed away on June 30th, 1993 after spending a few days in a coma.
Filmography
- Cageman (1992)
- Beyond's Diary (1991)
- The Fun, the Luck, and the Tycoon (1989)
- Happy Ghost 4 (1989)
See also
- Beyond
- Wong Ka Keung
- Paul Wong
- Yip Sai Wing
External links
- [http://www.hkvpradio.com/artists/beyond/ Hong Kong Vintage Pop Radio - Beyond]
Wong, Ka-Kui
Wong, Ka-Kui
Wong, Ka-Kui
Wong, Ka-Kui
Wong, Ka Kui
Wong, Ka Kui
Wong, Ka Kui
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