:: wikimiki.org ::
| Jailhouse |
JailhouseJailhouse ist eine Rock-Band aus Los Angeles, die sich am 8. August 1988 gegründet hat und sich mit sozialen Themen auseinandersetzt.
Bandmitglieder
- Amir Derakh (g)
- Matt Thorr (b)
- David Alford (d)
- Danny Simon (v)
- Michael Raphael (g)
Alben
- "Alive in a mad world" (1989) live im "The Roxy", Hollywood
- "Jailhouse" (1998)
Weblinks
- http://www.rockdetector.com/artist,4546.sm
Kategorie:Rockband
Kategorie:US-amerikanische Band
Kategorie:1980er Band
Kategorie:1990er Band
Los Angeles
Los Angeles ist eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien in den USA. Sie liegt am Pazifischen Ozean und dem Fluss Los Angeles. Mit vollem Namen heißt die Stadt eigentlich: El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Angeles del Río de Porciúncula. Die häufig (auch umgangssprachlich) verwendete Abkürzung lautet „L.A.“.
Los Angeles ist Hauptstadt des Los Angeles County und mit 3.877.129 Einwohnern in der eigentlichen Stadt nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Mit einer Einwohnerzahl von 17.542.279 im Ballungsgebiet gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen der Welt. (Stand jeweils 1. Januar 2005)
Die Stadt ist das Wirtschafts- Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theater und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene.
Geografie
Geografische Lage
Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 32 Meter über dem Meeresspiegel. Im Westen und Süden grenzt die Stadt an den Pazifischen Ozean. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben. Ebenfalls im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem ein Drittel der Bewohner überwiegend in Einfamilienhäusern lebt.
Das Tal ist durch den Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood und der Innenstadt abgeschnitten. Das über 1.290,6 Quadratkilometer verteilte Stadtgebiet von Los Angeles (71 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 47 Kilometer in Ost-West-Richtung) ist durch ein System von Schnellstraßen (Freeways, Stahl- und Betonkonstruktionen) miteinander verbunden. Die Auto- (größte Kraftfahrzeugdichte der Welt) und Industrieabgase sind zu einem drängenden Umweltproblem (Smog) geworden. Los Angeles hat eines der größten Smogprobleme in den USA.
Die Stadt wird manchmal als horizontal city bezeichnet, da sie relativ wenige Wolkenkratzer besitzt und das gesamte Stadtgebiet sehr weitläufig ist. Hohe Grundstückspreise führen im Zentrum von Los Angeles trotzdem dazu, dass Hochhäuser sich dort inzwischen auch durchsetzen. Die geografischen Koordinaten sind 34,11 Grad nördliche Breite und 118,41 Grad westliche Länge.
Die Metropolregion Los Angeles hat eine Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als Österreich ist. In ihr befinden sich 173 selbständige Städte. Sie umfasst die Counties Los Angeles, San Bernardino, Riverside, Ventura und Orange.
Geologie
Orange
Am Ostrand der Metropolregion verläuft die San-Andreas-Verwerfung. Die daraus resultierende Erdbebengefahr erklärt die strengen Bauvorschriften, die im gesamten südkalifornischen Erdbebengebiet angewandt werden. Seit 1800 wurde Los Angeles von neun großen Erdbeben mit einer Intensität von sechs und höher auf der Richterskala und Tausenden von kleineren Beben erschüttert. Zahlreiche Gebäude sind erdbebensicher gebaut, was die Anzahl an Todesopfern bei Beben wesentlich verringert.
Bis zum Jahre 1958 bestand zudem eine gesetzliche Vorschrift, wonach die Obergrenze für Gebäude 45 Meter beziehungsweise 14 Stockwerke nicht übersteigen durfte. Eine Ausnahme war nur das Rathaus von 1928 mit 138 Metern. Erdbebensichere Konstruktionen machten das Gesetz dann später überflüssig. Die Gefährdung durch Erdbeben, die Abkehr von dichter Bebauung und die Festlegung eines Leitbildes, wonach Los Angeles eher eine Art "City in the Garden" werden sollte, standen als Idee hinter dieser Vorschrift. Auch dies ist eine Erklärung für die Ausdehnung der Stadt.
Stadtgliederung
1928
Los Angeles gliedert sich in 15 Bezirke (Districts).
Klima
1928
Die Stadt liegt in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16,5 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 295 Millimeter im Mittel. Der wärmste Monat ist der August mit durchschnittlich 20,8 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit 12,5 Grad Celsius im Mittel. Fast der gesamte Jahresniederschlag fällt in der Zeit von November bis April. Zwischen Mai und Oktober ist es überwiegend trocken.
Im Sommer herrschen in Los Angeles tagsüber meist Temperaturen um die 20 bis 28 Grad Celsius.
Ohne die Lage an der Pazifikküste wäre es noch wärmer, da der Wind vom Meer die Temperaturen abschwächt. Im Winter dagegen ist es etwas kälter, wobei die Temperaturen fast nie unter 15 Grad Celsius sinken. Nachts sinkt die Temperatur durchschnittlich immer um circa zehn Grad Celsius ab. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 bis 75 Prozent.
Alle zwei bis drei Jahre kommt es zu einer Hitzewelle, bei der die Temperaturen über 40 Grad Celsius steigen. Dies ist durch die aus den östlich von Los Angeles gelegenen Wüstenregionen kommenden Winde zu erklären, die über die Santa-Ana-Berge nach Los Angeles kommen. Sie werden auch Santa-Ana-Wind genannt.
Geschichte
Stadtgründung
Santa-Ana-Wind
Am 4. September 1781 wurde die Gemeinde Los Angeles von dem spanischen Gouverneur Kaliforniens, Felipe de Neve, mit 44 Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá Indianer gegründet. Damals wurde dort noch hauptsächlich Viehzucht betrieben.
Der Name Los Angeles kommt aus dem Spanischen und bedeutet „die Engel“. Er stellt eine Verkürzung des ursprünglichen Ortsnamens El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles de Porciuncula (zu deutsch: „Die Stadt unserer lieben Frau, der Königin der Engel von Portiuncula“) dar.
Im Jahr 1835 wurde Los Angeles zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Die Bevölkerung wuchs bis 1836 bis auf 2.228 Einwohner an, um danach wieder vorübergehend zurückzugehen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Los Angeles eine mexikanische Gemeinde, die sich vorwiegend aus amerikanischen Siedlern, armen chinesischen Arbeitern und einigen wenigen wohlhabenden mexikanischen Großgrundbesitzern zusammensetzte. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges zwischen 1846 und 1848 wurde Alta California und damit auch Los Angeles von US-amerikanischen Soldaten besetzt und den USA angegliedert.
Industrialisierung
Der Ort erhielt am 4. April 1850 Stadtrecht im Rahmen der Gründung des Staates Kalifornien durch die USA; er hatte damals 1.610 Einwohner. Nach der Anbindung an die Union Pacific Railroad im Jahre 1876 und an die Eisenbahnlinie nach Santa Fe im Jahre 1885 sowie dem Beginn der Förderung von Kohle 1890 und Erdöl 1892 setzte das Wachstum der Stadt ein. Zu dieser Zeit wurden Bewässerungstechniken erprobt und für die Region geeignete Anbauprodukte entdeckt. Die Stadt war damals ein Synonym für gute Gesundheit, eine saubere Umwelt, reichlich Sonne und endlose Zitrusplantagen.
Die größte Zuwanderergruppe waren Flüchtlinge aus dem Mittleren Westen, die aus Staaten wie Iowa und Indiana kamen und als neue politische Herrscherklasse die alte mexikanische Elite ablösten. Schon bald wurden die alten Großfarmen parzelliert und wuchs die Bevölkerung. Im Jahre 1900 hatte die Stadt 100.000 Einwohner, bis 1910 verdreifachte sich diese Zahl.
Von 1899 bis 1914 wurde ein großer Hafen gebaut. Als die örtlichen Wasservorräte für Los Angeles nicht mehr ausreichten, wurde 1913 im Norden ein Aquädukt errichtet.
Nach der Eingemeindung zahlreicher Nachbargemeinden umschloss das Stadtgebiet von Los Angeles auch mehrere Städte wie Wilmington (1909), San Pedro (1909), Hollywood (1910), Sawtelle (1922), Hyde Park (1923), Eagle Rock (1923), Venice (1925), Watts (1926), Barnes City (1927) und Tujunga (1932). Santa Monica, Beverly Hills und San Fernando, die im allgemeinen als wirtschaftliche und kulturelle Teile von Los Angeles betrachtet werden, konnten verwaltungsmäßig aber ihre Selbständigkeit bis heute bewahren.
Wirtschaftszentrum
San Fernando
1932 war Los Angeles Austragungsort der Olympischen Sommerspiele. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts war das kleine Vorstadthaus mit Swimming Pool und Doppelgarage zum dauerhaften Symbol der Stadt geworden. Auch die ab 1910 stark aufstrebende Filmindustrie lockte viele Neuankömmlinge nach Los Angeles, doch der wahre Boom kam erst nach dem 2. Weltkrieg mit der Luft- und Raumfahrtindustrie, deren Betriebe sich durch den Krieg zahlreich ansiedelten.
1960 wurde das erste Bürohochhaus in die ehemals niedrige Silhouette der Stadt gebaut, deren höchstes Bauwerk bis dahin die City Hall von 1928 war. Im August 1965 kam es zu schweren Ausschreitungen, bei denen 34 Menschen ums Leben kamen. 1984 war Los Angeles zum zweiten mal Austragungsort der Olympischen Sommerspiele.
Die Unruhen in Los Angeles im April 1992 stellten einen der größten Aufstände in der Geschichte der USA dar. Ausgelöst wurden sie, als vier Polizisten mit weißer Hautfarbe, die den Schwarzen Rodney King misshandelt hatten, freigesprochen wurden. Oft vereinfachend als Rassenunruhen bezeichnet, in deren Folge 58 Menschen den Tod fanden und die öffentliche Ordnung in einigen Stadtteilen völlig zusammenbrach, handelte es sich gleichzeitig um eine unkoordinierte Rebellion der gesamten Unterschicht.
Zwischen Ende Oktober und Anfang November 1993 vernichteten Brände im Stadtbereich von Los Angeles tausende Hektar bebauten Landes. Im Januar 1994 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala die Stadt. 57 Menschen kamen dabei ums Leben, wichtige Verkehrsverbindungen und mehrere tausend Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.
Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt, die Luft- und Raumfahrtindustrie, hart getroffen. Arbeitslosigkeit, eine wachsende Kriminalität und rassistische Ausschreitungen sind nur einige Probleme, mit denen Los Angeles heute zu kämpfen hat.
Einwohnerentwicklung
Kalten Krieges
Die Bevölkerungsexplosion im 20. Jahrhundert - 1900 hatte die Stadt erst 100.000 Einwohner - traf Los Angeles gänzlich unvorbereitet. Die Einwohner verteilten sich auf ein großes Gebiet, und diverse Flachbauten (Handelsgebäude, Einkaufszentren) wurden errichtet. Die Einwohnerzahl von Los Angeles nimmt auch heute kontinuierlich zu; eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Zuwanderung aus Lateinamerika (insbesondere aus Mexiko) und Asien. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung von Los Angeles wurde außerhalb der USA geboren.
Los Angeles beherbergt Menschen aus insgesamt 140 Ländern, diese sprechen 224 verschiedene
Sprachen und leben überwiegend in den Stadtvierteln "Little Tokyo", "Chinatown", "Koreatown", "Little India" (Artesia), "Little Armenia", "Thai Town", "Historic Filipinotown" und "Little Ethiopia". Die etwa zwei Millionen Lateinamerikaner (Latinos) machen rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung von Los Angeles aus. In wenigen Jahren werden mehr Einwohner in Los Angeles Spanisch sprechen als Englisch. Die Latinos stellen etwa 45 Prozent der Familienhaushalte. Sie haben eine wesentlich höhere Geburtenrate als die Englisch sprechenden Bewohner der Stadt.
Rund 400.000 Menschen mit dunkler und sehr dunkler Hautfarbe (Black people) leben in Los Angeles. Die Arbeitslosigkeit unter den Erwerbsfähigen Schwarzen ist hoch, was in besonderem Maße zur Verschärfung der sozialen Spannung in Los Angeles beiträgt. Eine schnell zunehmende Bevölkerungsgruppe bilden die Asiaten und Zuwanderer von den Pazifischen Inseln. Sie haben wie die Schwarzen einen Anteil von rund zehn Prozent an der Gesamtbevölkerung der Stadt. Dabei handelt es sich überwiegend um Japaner, Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Thais und Filipinos. Die Indianer spielen nur eine untergeordnete Rolle im Leben der Stadt. Ihre Anzahl wird auf etwas mehr als 100.000 geschätzt. 30 Prozent der Einwohner von Los Angeles gehören der weißen Bevölkerungsgruppe (ohne Latinos) an.
Die eigentliche Stadt Los Angeles hat gegenwärtig 3.877.129 Einwohner. Diese leben auf einer Fläche von 1.290,6 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 3.004 Einwohner pro Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800. Im Los Angeles County, dem engeren Verdichtungsraum der Stadt, leben 10.179.716 Menschen auf einer Fläche von 10.517 Quadratkilometern, was etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Oberösterreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 968 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Metropolregion Los Angeles, der erweiterte Verdichtungsraum der Stadt, beherbergt 17.542.279 Menschen verschiedener ethnischer und wirtschaftlicher Herkunft (Stand 1. Januar 2005). Diese leben auf einer Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als die Bodenfläche von Österreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 199 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der eigentlichen Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand. Von 1800 bis 2000 handelt es sich um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Österreich
Politik
Österreich
Antonio Villaraigosa ist der Bürgermeister von Los Angeles. Er übernahm am 1. Juni 2005 das Amt von seinem Vorgänger James Hahn und ist damit der erste hispanische Bürgermeister von Los Angeles seit den frühen 1870er Jahren. Als bis dahin letzter Latino-Bürgermeister der Stadt war Cristóbal Aguilar im Jahre 1872 aus dem Amt geschieden.
Villaraigosas politisches Programm beinhaltet die Einführung von Mindestlöhnen, von denen die Menschen tatsächlich leben können (living wage), den Bau von mehr Sozialwohnungen, die Anlage neuer öffentliche Grünflächen und eine wirksame zivile Kontrolle über die Polizei. Letztere ist für ihre rassistischen Übergriffe und Gewaltanwendung bekannt.
Während seiner politischen Laufbahn, zunächst Organisator für die Lehrergewerkschaft in Los Angeles, später als Mitglied und demokratischer Fraktionsführer des Staatssenates von Kalifornien, kandidierte Villaraigosa bereits 2001 für das Bürgermeisteramt, verlor aber gegen James Hahn.
Letzterer war während seiner Amtszeit zwischen 2001 und 2005 unter anderem mit der Modernisierung des Los Angeles International Airport wie auch mit den wirtschaftlichen Problemen der Stadtteile Hollywood und San Fernando Valley beschäftigt. Hahn ist Mitglied der Demokratischen Partei.
Dem Stadtrat (City Council) von Los Angeles gehören 15 District Councilmembers an. Er gliedert sich regional nach den Districts der Stadt. Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen finden im allgemeinen alle vier Jahre statt.
Städtepartnerschaften
Los Angeles unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Hollywood]
Am 23. Oktober 2003 eröffnete wurde die von Frank Gehry entworfene "Walt Disney Concert Hall" eröffnet. In dem Gebäude sind die Los Angeles Philharmoniker unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen und die LA Master Choräle beheimatet. Der Bau der Konzerthalle ist auf eine Öffentlich-Private Partnerschafts-Initiative zwischen Lillian Disney (1899-1997), weiteren Mitgliedern der Disney-Familie sowie Sponsoren und dem Regierungsbezirk von Los Angeles zurückzuführen.
Im Theater District am Broadway befinden sich zahlreiche große Filmtheater. Das 1893 erbaute "Bradbury Building" mit seinem sonnendurchfluteten Atrium, stilvollen schmiedeeisernen Balkonen war in dem Film Blade Runner zu sehen, genau wie das benachbarte Kino "Million Dollar Theater" aus dem Jahre 1918, das inzwischen einen allgemein zugänglichen Kirchengemeindesaal beherbergt.
Das noch extravagantere "Los Angeles Theater" wurde 1931 in nur 90 Tagen für die Uraufführung von Charlie Chaplins Lichter der Großstadt fertig gestellt und lädt jedes Jahr im Juni anlässlich des Filmfestivals Last Remaining Seats Cineasten in seinen Vorführsaal. Zu den regelmäßig genutzten Traditionskinos gehört das "Orpheum", ein prachtvolles Beispiel der Neo-Renaissance mit ausladenden Treppen und prunkvollen Kronleuchtern.
In der Hügellandschaft außerhalb der Stadt liegt das "Hollywood Bowl", ein natürliches Amphitheater. Das Philharmonische Orchester von Los Angeles und das Hollywood Bowl Orchestra haben dort ihren Sitz.
Die Beatles, Frank Sinatra und Michail Barischnikow sind nur einige der legendären Künstler, welche dort aufgetreten sind. Diverse Konzerte finden dort in den Sommermonaten statt und der Zutritt auf das Gelände ist täglich über das ganze Jahr kostenfrei möglich.
Museen
Michail Barischnikow
Zu den zahlreichen Museen der Stadt gehören das History Center of the California Historical Society, das Armand Hammer Museum of Art and Cultural Center und das Southwest Museum mit einer Sammlung indianischer Ausstellungsstücke.
Am California Plaza, an der Grand Avenue, steht das 1986 eröffnete Museum of Contemporary Art. Der Komplex ist ein verspieltes Arrangement aus rötlichen, geometrischen Blöcken und ein Entwurf des Architekten Isozaki Arata, der ihn als "kleines Dorf im Tal der Wolkenkratzer" bezeichnete. Es beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung von Gemälden und Skulpturen von Franz Kline, Mark Rothko, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Antoni Tapies.
Kunstkenner besuchen das in Santa Monica gelegene "Santa Monica Museum of Art" in der Michigan Ave., da hier sehr viel zeitgenössische Kunst gezeigt wird. Besonders empfehlenswert ist das Getty Center in Brentwood, einem Distrikt von West Los Angeles in den Santa Monica Mountains.
Das Getty Center beherbergt seit dem Jahre 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert.
Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier, der bereits Mitte der 1980er Jahre mit dem Entwurf beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1991 und dauerten bis 1997.
Im J. Paul Getty Museum hat der Milliardär Jean Paul Getty etwa 50.000 Kunstschätze zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Photographien.
Bauwerke
Jean Paul Getty
Das bekannte Civic Center beherbergt verschiedene Regierungsgebäude (einschließlich dem Rathaus von Los Angeles) sowie das Music Center for the Performing Arts mit der Konzerthalle Dorothy Chandler Pavilion, dem Ahmanson Theater und dem Mark Taper Forum.
Im September 2002 wurde im Zentrum der Stadt die Kathedrale "Our Lady of the Angels" eingeweiht; der als postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation gestaltete Kirchenbau mit einem 40 Meter hohen Glockenturm ist Teil eines Kulturareals, das die Innenstadt neu beleben soll. Interessant sind auch der Farmers Market, Chinatown, Little Tokyo sowie das nahe gelegene Culver City. In dem Vorort Inglewood befindet sich das Great Western Forum.
Für Filminteressierte einen Besuch wert sind die Universal Studios in Universal City, die Warner Brothers Studios in Burbank und CBS Television City in Hollywood. Das Hollywoodschild liegt im Norden der Stadt und ist vom Griffith Observatorium gut zu sehen.
Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das berühmte Westin Bonaventure Hotel und der Library Tower (310 Meter), das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippis, Staples Center, City Hall (alle in Downtown), die einzigartigen Watts Towers, die La Brea Tar Pits, das Capitol Records Building und das Grauman's Chinese Theater, beide in Hollywood.
Das Getty Center, Dodger Stadium in Elysian Park oder Mount Wilson bieten bei gutem Wetter atemberaubende Aussichten über das Stadtgebiet. Das Encounter Restaurant am internationalen Flughafen LAX gilt unter Angelenos als das heimliche Wahrzeichen der Stadt.
Weit verstreut über das Stadtgebiet finden sich ferner die sogenannten concept houses, darunter Pierre Koenigs stahl house, auch bekannt als Case Study House No. 22. Dieses kann man ebenso besichtigen, wie Charles und Ray Eames Haus in Santa Monica.
Die bekanntesten Hotels in Los Angeles sind das "Beverly Willshire Hotel", "The Beverly Hilton", das "Chateau Marmont" und das "Mondrian".
Parks
Pierre Koenig
Die Parks im Stadtgebiet von Los Angeles enthalten zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen. Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park liegt die 1822 fertiggestellte Plaza Church. Im Hancock Park stehen das George C. Page La Brea Discoveries Museum (Ausstellung von Tierskeletten) und das Los Angeles County Museum of Art mit seiner Kunstsammlung.
Im Griffith Park befinden sich das Gene Autry Western Heritage Museum, ein Observatorium und ein Planetarium und der Zoo von Los Angeles. Der Exposition Park beheimatet das Los Angeles Memorial Coliseum, ein Museum für Wissenschaft und Industrie sowie ein naturhistorisches Museum.
Im zentral gelegenen Elysian Park steht das Dodger Stadion (Chavez Ravine) und außerdem noch die L.A. Police Academy. Ebenfalls direkt im Zentrum von Los Angeles liegt der Echo Park. Dort diente sogar schon der bekannte Echo Park Lake als Kulisse im erfolgreichen Film Chinatown.
Nicht nur für Kinder interessant sind die Freizeitparks Disneyland und "Disney's California Adventure" mit dem 30 Meter hohen Grizzly Peak im nahegelegenen Anaheim. In der Nähe der Stadt gibt es noch den Angeles National Forest und die endlosen Pazifikstrände - die Küste von Los Angeles erstreckt sich über etwa 115 Kilometer - in Santa Monica oder auch Venice Beach.
Sport
Venice Beach
Zu den bekannten Sportvereinen der Stadt gehören die Anaheim Angels und die Los Angeles Dodgers in der Major League Baseball (MLB), die Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer (MLS) sowie die Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers in der National Basketball Association (NBA). Weitere Sportvereine sind die USC Trojans und UCLA Bruins in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) sowie die Los Angeles Kings und Mighty Ducks of Anaheim in der National Hockey League (NHL).
Die Los Angeles Lakers (ehemals Minneapolis Lakers) sind eines von 30 Teams der National Basketball Association (NBA). Die Mannschaft gewann insgesamt 14 Meistertitel, die zweitmeisten hinter den Boston Celtics (16). Seit den Gründungstagen der Liga gehörten die Lakers zur NBA, und ebenso zu den erfolgreichsten Teams.
Die Los Angeles Clippers sind eine Basketball-Mannschaft aus der US-amerikanischen Basketballliga NBA. Der 1970 unter dem Namen Buffalo Braves gegründete Klub war ursprünglich an der Ostküste der USA beheimatet. Man zog 1977 schließlich an die Westküste, und 1983 nach Los Angeles, da die Stadt (trotz der bereits dort existierenden Los Angeles Lakers einen größeren Markt bot.
Die Los Angeles Kings sind eine Eishockeymannschaft, die in der National Hockey League (NHL) spielt. Sie wurden 1967 gegründet und spielen seit 1999 im Staples Center (Kapazität 18.000), in dem auch die NBA-Mannschaften Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers ihre Heimspiele bestreiten.
1988 bis 1996 spielte Wayne Gretzky, einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler überhaupt, bei den Kings.
Die Mighty Ducks of Anaheim (manchmal auch als Anaheim Mighty Ducks bezeichnet) sind ein Eishockeyclub, der in der höchsten amerikanischen Eishockeyliga NHL spielt. Eigentümer des Vereins ist der Milliardär Henry Samueli. Der Walt Disney-Konzern gründete die Mighty Ducks im Jahre 1992, durch Erwerb einer 50 Millionen Dollar teuren Lizenz bei der NHL.
Freizeit und Erholung
1992
Einer der beliebtesten Strände an der Pazifikküste von Los Angeles ist Venice Beach. Am Venice Boardwalk, der breiten Promenade, auch als Ocean Front Walk bekannt, treffen sich an Wochenenden (im Sommer täglich) zahlreiche Musiker, Maler und Artisten. Bei Nacht ist Venice Beach wegen der Straßenbanden und Dealer ein gefährlicher Ort. Der Aufenthalt am Strand ist nach Sonnenuntergang verboten.
Das an palmengesäumten Stränden und Hängen über dem Pazifik gelegene Santa Monica, unmittelbar nördlich von Venice, ist der älteste, größte und bekannteste Badeort der Metropole. In dem betont gesundheitsbewussten, liberalen Bezirk leben viele Schriftsteller und Rockstars. Der Ort ist aber auch bekannt wegen der strengen Mietpreiskontrollen und Bauvorschriften.
Bekannt ist auch die Strandkolonie von Malibu, die von zahlreichen Prominenten bewohnt wird. Surfrider Beach, südlich des Piers, ist seit den 1950er Jahren ein beliebter Surfertreffpunkt.
Ein großer Teil des "Malibu Creek State Park" an der Las Virgenes Road weiter nördlich, unweit des Mulholland Drive, gehörte den Studios der 20th-Century Fox. In den von immergrünem Gebüsch überwachsenen Hängen wurden viele Tarzan-Filme gedreht. Im Tausend Hektar großen Park befinden sich ein See, mehrere Wasserfälle und Wanderwege.
Entlang der Küste südlich von Los Angeles führt der Pacific Coast Highway vorbei an den Start- und Landebahnen des LAX-Flughafens zu einem Küstenstreifen mit mehreren Stränden der South Bay: Manhattan Beach, Hermosa Beach und Redondo Beach. In Long Beach ist den letzten Jahren viel investiert worden, wodurch unter anderem eine Reihe neuer Bürogebäude und Hotels entstand. Die größte Sehenswürdigkeit von Long Beach ist der Dampfer "Queen Mary", von den 1930er bis zu den 1960er Jahren das Flaggschiff der Cunard Line, ist es heute ein Hotel.
Kulinarische Spezialitäten
1960er
Los Angeles bietet eine große Auswahl an Restaurants und Lokalitäten. Zu den beliebten Speisen gehören die traditionelle amerikanische Küche mit viel Fleisch und Kartoffeln, koreanische Tempura-Gerichte, Sushi, japanische Gerichte mit Udon- und Sobanudeln, die köstlichen mexikanischen Enchilades und Tamales, pikante Burritos und Pastrami-Sandwiches.
Empfehlenswert sind auch die chinesischen Restaurants, wo dem Gast Abalonen, Krebse, Garnelen und Ente serviert wird. Gern gegessen werden auch "gedippte" Sandwiches mit reichlich Truthahn, Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lamm sowie italienische Ossobuco und Risotto. Schmackhaft ist auch die Cajun-Küche. Dazu gehören Kartoffelsalat mit Früchten oder gumbo yaya mit Hühnchen, Garnelen und Würstchen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
1960er
Die Stadt ist ein bedeutendes Produktions-, Handels-, Transport- und Finanzzentrum in den USA. Dort sind unter anderem die chemische Industrie, Elektronik-, Bekleidungs- und Nahrungsmittelindustrie, Metallverarbeitung, Bauwirtschaft und Verlage ansässig. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie sowie ein wichtiges Zentrum für Kino-, Radio-, Fernseh- und Musikproduktionen. Der Fremdenverkehr spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Wirtschaft von Los Angeles.
Zahlreiche große Firmen und Gesellschaften sowie Forschungseinrichtungen und Banken haben in der Stadt ihren Hauptsitz. Dazu gehören bekannte Konzerne der Unterhaltungsindustrie wie 20th Century Fox, DreamWorks SKG, Paramount Pictures, The Walt Disney Company und Warner Brothers, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (bekannt durch die Oscar-Verleihung), der Spielwarenhersteller Mattel, die Hersteller von Computerspielen Activision und THQ, der Luft- und Raumfahrtkonzern Northrop Grumman, das Raumfahrt-Konsortium Sea Launch, der Öl- und Gaslieferant Unocal, die RAND Corporation (Denkfabrik für die US-Streitkräfte), die ICANN (Verwalter von Namen und Adressen im Internet), die Hotelkette Hilton und der Verlag TOKYOPOP.
Sorgen bereitet die große Luftverschmutzung - hohe Werte an Ozon-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff - in Los Angeles, verursacht durch die dort ansässige Industrie und den Autoverkehr. Da die Stadt von Gebirgsketten umgeben ist, wird der Luftaustausch mit dem weiten Umland gehemmt. Der Seewind erreicht lediglich das Becken von Los Angeles, ohne die Dunstglocke über der Stadt aufzulösen. Seit Anfang der 1980er Jahre werden Anstrengungen zur Lösung des Problems unternommen, mit nur bescheidenem Erfolg. Hauptgrund ist der nur schwach entwickelte öffentliche Verkehr.
Verkehr
Fernverkehr
1980er
Die Stadt verfügt über ein ausgedehntes Autobahnnetz und ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt (transkontinental und regional). Der Hafen Long Beach in der Bucht von San Pedro macht den größten Frachtumsatz der Pazifikküste innerhalb der USA.
Der Großraum Los Angeles besitzt zahlreiche Flughäfen. Der größte ist der Los Angeles International Airport (LAX), der im Westen des Stadtgebietes liegt. Dort werden jährlich rund 55 Millionen Passagiere abgefertigt; damit ist er der Flughafen mit dem weltweit fünftgrößten Passagieraufkommen (nach Atlanta, Chicago, London und Frankfurt).
Long Beach (Daugherty Field), Orange County (John Wayne), Burbank (Bob Hope) und Ontario bedienen vor allem nationale Ziele und sind merklich kleiner. Santa Monica (Municipal), Torrance (Zampernini Field) und Van Nuys Airport bedienen den Privatflugverkehr.
Die Eisenbahngesellschaft Amtrak ist eine der bekanntesten in den USA. Die Züge dieser Gesellschaft verkehren von Los Angeles über Van Nuys nach Bakersfield. In Los Angeles besteht eine Umsteigemöglichkeit in den PACIFIC Surfliner, der von San Diego über Los Angeles nach San Luis Obispo fährt. Der Zugverkehr wird immer noch von schweren Dieselloks und Großraumwagen bewältigt. Im Gegensatz zu Europa und Japan, findet in den USA keine Weiterentwicklung in der Bahntechnik statt.
Da gegenwärtig sehr wenig in den Bahnverkehr investiert wird, fahren die Züge nur auf sehr wenigen Strecken mit hoher Geschwindigkeit. Im Durchschnitt liegt das Reisetempo zwischen 100 und 140 Kilometer pro Stunde, was natürlich mit ein Grund dafür ist, das die meisten Menschen per Auto und Flugzeug reisen. Überwiegend nutzen nur Touristen und Rentner die Züge.
Nahverkehr
Am 3. Juli 1874 fuhren die ersten Pferdestraßenbahnen in der Stadt. 1885 wurde das Straßenbahnsystem elektrifiziert und am 31. März 1963 der Betrieb eingestellt. Nach 27 Jahren Unterbrechung verkehrte am 14. Juli 1990 wieder eine Straßenbahn in Los Angeles. Heute befährt sie ein 89 Kilometer langes Netz. Die U-Bahn von Los Angeles eröffnete am 30. Januar 1993 ihren Betrieb. Sie verkehrt auf einem 28 Kilometer langen Streckenabschnitt.
1993
Trolleybusse verkehrten zwischen dem 11. September 1910 und 1915, in den Jahren 1922 und 1937 sowie vom 3. August 1947 bis 31. März 1963 in der Stadt. Omnibusse fahren zwischen fünf Uhr morgens und zwei Uhr nachts etwa alle 15 Minuten entlang der wichtigsten Haupstraßen, zusätzlich gibt es Express- und Nachtlinien. Fahrpläne befinden sich an zahlreichen Busterminals.
Insgesamt nutzen nur etwa zehn Prozent der Bewohner der Stadt die öffentlichen Verkehrsmittel. Neun von zehn Beschäftigten fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit. So hat Los Angeles auch die höchste Kraftfahrzeugdichte der Welt. Mehrspurige Autobahnen in den USA sind zu einem Symbol des Verkehrs im 20. Jahrhunderts geworden. Die individuelle Fortbewegung per Automobil und die dadurch erzeugte Luftverschmutzung (Smog) sind heute Probleme ersten Ranges.
In Los Angeles sind Millionen von Berufspendlern durchschnittlich gut eine Stunde pro Weg auf den Autobahnen unterwegs. Immense Verkehrsprobleme sind die Folge, deren Ursache in der weitläufigen Siedlungsstruktur liegen. Die kalifornische Metropole besaß noch in den 1920er Jahren das weltweit größte Schienennetz für den Nahverkehr. Aber bereits damals siedelte man dort nicht so kompakt wie in Europa.
In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde die Bahn durch das Auto ersetzt. Um die Staus zu verringern, baute man die Autobahnen in den 1950er und 1960er Jahren bis auf fünfzehn Spuren aus. Seit den 1980er Jahren investierte die Stadt mehrere Milliarden Dollar in die Erneuerung des Schienennetzes - mit nur mäßigem Erfolg. Denn gegenwärtig ist die Zersiedelung des Stadtgebietes so weit fortgeschritten, dass Bahnhöfe zu Fuß kaum noch erreichbar sind.
Die Arbeiten für ein U-Bahnnetz wurden sogar eingestellt, da die Kosten an der erdbebengefährdeten Westküste zu hoch waren; der bereits gebaute Streckenabschnitt wird kaum genutzt. Das Busnetz der Stadt ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, wird aber nur von den weniger Verdienenden benutzt. Schüler etwa werden mit dem Auto zur Schule gebracht. Mit dem Auto wird während der Hauptverkehrszeit nur mit einer Geschwindigkeit von 20-30km/h gefahren. Das wird von der Bevölkerung überwiegend akzeptiert, da die öffentlichen Verkehrsmittel in Los Angeles nur ein geringes Sozialprestige besitzen und das eigene Automobil ein Statussymbol ist.
Medien
Printmedien
Hauptverkehrszeit
Die wichtigsten in Los Angeles erscheinenden Printmedien sind die Los Angeles Times, La Opinión (spanischsprachige Tageszeitung), L.A. Weekly, L.A. City Beat, Los Angeles Business Journal, Los Angeles Daily Journal, Variety, Los Angeles Downtown News, Daily News, Daily Breeze und Long Beach Press-Telegram.
Die Los Angeles Times ist eine überregional erscheinende Tageszeitung mit Sitz in Los Angeles. Mit knapp einer Million verkaufter Exemplare pro Tag ist sie die zweitgrößte Tageszeitung der USA, nach der New York Times. Die erste Ausgabe erschien unter dem Namen Los Angeles Daily Times am 4. Dezember 1881. Das Projekt ging jedoch schnell in Konkurs. Unter dem legendären Verleger Harrison Gray Otis wurde das Blatt danach unter dem bis heute beibehaltenen Namen zum Erfolg geführt.
Die LA Times war zunächst eine streng konservative, republikanische Zeitung. Otis' Kampf gegen die Gewerkschaften führte am 1. Oktober 1910 zu einem Bombenattentat, bei dem 21 Menschen starben und das Redaktionsgebäude zerstört wurde. 1917 übernahm Otis' Schwiegersohn Harry Chandler die Führung der LA Times. Die Chandler-Dynastie führte die Times bis in die 1980er Jahre. In den 1960er-Jahren änderte sich auch die politische Ausrichtung der Zeitung hin zu einer liberaleren Haltung.
2000 wurde die LA Times von der Tribune Company übernommen, einem der größten amerikanischen Medienkonzerne. 1989 stellte die letzte Konkurrenz auf dem täglichen Markt, der Los Angeles Herald Examiner, sein Erscheinen ein. Dennoch hat die LA Times in den letzten Jahren mit einer rückläufigen Auflage zu kämpfen, ist jedoch weiterhin eine der angesehensten Zeitungen des Landes. Allein 2004 gewann das Blatt fünf Pulitzer-Preise und wurde damit lediglich von der New York Times übertroffen.
Filmindustrie
Pulitzer-Preis
Pulitzer-Preis
Hollywood ist nicht nur ein Vorort von Los Angeles, sondern ein Synonym für die US-amerikanische Filmindustrie. Der Ort, der am 1. Februar 1887 von der Familie Wilcox gegründet wurde, war einst der Standort einer der größten presbyterianischen Kirchen des Landes und lag noch um 1900 etwa 13 Kilometer von Los Angeles entfernt. Er begann seinen Aufstieg 1911, als David Horsley's Nestor Company hier das erste Filmstudio eröffnete. Es ist heute ein Museum und beherbergt eine Sammlung interessanter Erinnerungsstücke aus der Stummfilmzeit.
1911 übersiedelten 15 weitere, "Independents" genannte, Firmen von New York, dem damaligen Zentrum der Filmindustrie. Es gab mehrere Gründe für diesen Umzug. Die wichtigsten waren das geeignetere Klima und die längeren Tage (zu dieser Zeit hatte man noch kein adäquates Kunstlicht, man drehte also entweder im Freien oder in einem Studio mit Glasdach oder Ähnlichem). Mitentscheidend war zweifelsohne auch die große Entfernung zu New York, von wo aus die mächtige Motion Picture Patents Company (MPPC) alle ihr nicht angeschlossenen Firmen mit hohen Strafen und Lizenzgebühren bedrohte.
Der neue Industriezweig expandierte rasch und brachte schnellen Erfolg und Reichtum. Zahlreiche Regisseure und Produzenten, wie Cecil B. DeMille, Samuel Goldwyn, Jesse Lasky und Adolph Zukor hatten in Hollywood Büros eröffnet. Doch erst mit David Griffiths Stummfilmepos "Die Geburt einer Nation" von 1914 entwickelte sich die Filmproduktion zu einer eigenständigen Industrie mit entsprechender Technik und Spezialisierung. Zahlreiche kleinere Firmen gingen zu dieser Zeit in Konkurs oder wurden von den großen Studios übernommen, die in den 1930er Jahren beinahe ausnahmslos an neue Standorte weiter außerhalb wie Culver City, Burbank oder West Los Angeles umzogen. Von den großen Namen blieb nur Paramount Pictures in Hollywood.
Für den Niedergang der Studios in den 1950er Jahren waren neben der Kartellgesetzgebung der US-Regierung auch die sich erholende Filmindustrie im Ausland nach dem 2. Weltkrieg und natürlich das Fernsehen verantwortlich. Ein neuer Aufschwung begann erst in den 1970er und 1980er Jahren durch Regisseure wie Steven Spielberg und George Lucas. Sie entwickelten das Konzept des Blockbusters - eines teuer produzierten, mit zahlreichen Spezialeffekten ausgestatteten Monumentalfilms, der ein so breites Publikum wie möglich ansprechen sollte. Dank eines damals begonnenen Trends und der finanziellen Konsolidierung der US-amerikanischen Medienkonzerne ist Hollywood heute noch ein Symbol für den dauerhaften Erfolg der US-amerikanischen Filmindustrie und professionell produzierte, unterhaltsame Filme mit weltbekannten Schauspielern und Happy End.
Bildung
Blockbuster
Blockbuster
In Los Angeles haben unter anderem die University of Southern California (eröffnet 1880), die Woodbury University (1884), die Loyola Marymount University (1911), die University of California-Los Angeles (UCLA, 1919), die California State University (1947), die Northridge University (1958) und die Yeshiva University of Los Angeles (1977) ihren Sitz.
Die Universität von Südkalifornien (University of Southern California, USC) ist die älteste Privatuniversität in Südkalifornien. Die Universität wurde im Jahre 1880 gegründet. Man begann den Lehrbetrieb mit zehn Dozenten und 53 Studenten. Die erste Abschlußklasse im Jahre 1884 bestand aus drei Studenten, zwei Männern und einer Frau.
Das Lehrangebot der USC wurde stetig erweitert, in der Anfangszeit kam fast jedes Jahr eine neue Fakultät hinzu, so entstanden der Fachbereich Musik (1884), der Fachbereich Medizin (1885) und der Fachbereich Kunst (1887). Seit diesen Anfangsjahren ist die Universität stetig gewachsen. Es kamen zahlreiche Fachbereiche hinzu – die USC beschäftigt heute rund 3.000 Vollzeitlehrkräfte – und die Studentenzahlen stiegen auf heute etwa 32.000 Studenten.
Die University of California, Los Angeles (UCLA) wurde 1919 gegründet und ist der zweitälteste Campus der University of California. Die Universität befindet sich seit 1927 in Westwood, zuvor war ihr Sitz an der Vermont Avenue. Im Jahre 2003 waren etwa 37.000 Studierende an der Universität eingeschrieben. An den zwölf Fakultäten arbeiten mehr als 22.000 Angestellte. Die Anderson School of Management - eine der bekanntesten Business Schools in den USA - gehört ebenfalls zur UCLA. Sie befindet sich immer unter den Top10 der Rankings.
Sehenswürdigkeiten auf dem Campus sind vor allem die Royce Hall und der Franklin D. Murphy Sculputre Garden. Zur UCLA gehört das Hammer Museum in Westwood (vor allem Impressionismus unter andrem von Claude Monet) und das Fowler Museum auf dem Campus (Kunsthistorie aus aller Welt). Zur Zeit lehren fünf Nobelpreisträger an der UCLA. Das Maskottchen der Universität ist der "Bruin Bear". Zu den bekanntesten Absolventen gehört der Erfinder des TCP/IP, Jonathan Postel.
Weitere bekannte Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet sind das Occidental College (eröffnet 1887) und das Mount Saint Mary’s College (1925). Im Jahre 1986 gab es in der öffentlichen Zentralbibliothek von Los Angeles (2,1 Millionen Bände) zwei Großbrände. Die Einrichtung wurde 1993 nach einem Umbau wiedereröffnet.
Persönlichkeiten
Die Stadt ist Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Schauspielerinnen Bridget Fonda, Jodie Foster, Angelina Jolie, Marilyn Monroe und Gwyneth Paltrow, der Schauspieler Leonardo DiCaprio, der Schauspieler und Sänger David Faustino, der Produzent und Sänger Andre Young, der Basketballspieler Michael Cooper, der Tennispieler Darlene Hard, der Komponist John Cage, der Musiker James Hetfield, der Science-Fiction-Schriftsteller Larry Niven und der Bildhauer Isamu Noguchi.
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Los Angeles
Literatur
- Stefan Bratzel: Extreme der Mobilität. Entwicklung und Folgen der Verkehrspolitik in Los Angeles., Birkhäuser, Basel, 1995, ISBN 3764351861
- Mike Davis: City of Quartz. Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles. Berlin: Schwarze Risse, 1994. ISBN 3-924737-23-1
- Mike Davis: Ökologie der Angst, Piper, 2004, ISBN 349223819X
- Lung Ho Nu: Ballungsgebiete von Metropolen der Industriestaaten im Vergleich: London, Paris, Los Angeles, Tokyo, Minsk, 1992, ISBN 3880915806
- Roger Keil: Weltstadt. Stadt der Welt. Internationalisierung und lokale Politik in Los Angeles., Westf. Dampfboot, Mst., 2001, ISBN 392455076X
- Bernd-Peter Lange (Herausgeber), Hans-Peter. Rodenberg (Herausgeber): Die neuen Metropolen. Los Angeles - London., Argument Verlag, Hamburg, 1994, ISBN 3886197131
Weblinks
- [http://www.ci.la.ca.us The Official Web Site of The City of Los Angeles]
- [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Los_Angeles.php Wallpaper of Los Angeles]
- [http://www.usa-sondershausen.de/los_angeles.php Tourisinformationen (dt.)]
!
Kategorie:Ort in Kalifornien
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:ロサンゼルス
ko:로스앤젤레스
simple:Los Angeles, California
th:ลอสแองเจลีส
8. AugustDer 8. August ist der 220. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 221. in Schaltjahren) - somit bleiben 145 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 870 - Lothringen, das Mittelreich, wird nach dem Tod des kinderlosen Lothars II. im Vertrag von Mersen zwischen dem Westfrankenreich und dem Ostfrankenreich aufgeteilt.
- 1786 - Erstbesteigung des Mont Blanc durch Jacques Balmat und Michel Paccard.
- 1869 - August Bebel und Wilhelm Liebknecht gründen in Eisenach die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP)
- 1918 - Den Alliierten gelingt es in der Panzerschlacht von Amiens, die deutsche Frontlinie zu durchbrechen ("Schwarzer Tag des deutschen Heeres")
- 1925 - Erste Tagung des Ku-Klux-Klans
- 1929 - Das deutsche Luftschiff Graf Zeppelin beginnt seine Weltumrundung.
- 1935 - Das deutsche Reichsinnenministerium löst alle Freimaurerlogen auf und zieht deren Vermögen ein.
- 1945 - Die Sowjetunion erklärt Japan den Krieg.
- 1945 - Die Besatzungsmächte beschließen das Internationale Militärtribunal bzw. die Nürnberger Prozesse.
- 1949 - Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1963 - In Buckinghamshire, England überfällt eine Bande von insgesamt 15 Mitgliedern einen Postzug von Glasgow nach London und raubt £ 2,63 Mio. (15 Mio Deutsche Mark).
- 1967 - Gründung der ASEAN.
- 1974 - Der amerikanische Präsident Richard Nixon kündigt wegen der Watergate-Affäre seinen Rücktritt an.
- 1988 - Bei der gewaltsamen Niederschlagung von Studentenunruhen durch das Militär in Birma finden 3000 Menschen den Tod.
- 2003 - In Perl- Nennig im Saarland wird von dem Wetterdienst Meteomedia mit 40,3 °C die bislang höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Der vorherige Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen vor 102 Jahren lag bei 40,2 °C und wurde am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf in Bayern gemessen.
- 2003 - René R. Harris wird Staatspräsident, Regierungschef und Außenminister in einer Person in Nauru
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1709 - Erfindung des Heißluftballons durch den brasilianischen Jesuitenpater Bartholomeu Lourenco de Gusmao.
Kultur
- 1828 - Uraufführung der Oper Gabriella di Vergy von Saverio Mercadante am Teatro San Carlos in Lissabon.
- 1840 - Uraufführung der Oper Bátori Mária von Ferenc Erkel in Budapest.
- 1856 - Uraufführung der Operette Deux Vieilles Gardes von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
Religion
Katastrophen
- 1922 - Strandung des Kreuzers "Raleigh" (Großbritannien) an der Küste von Labrador. 10 Tote
- 1975 - In der Volksrepublik China brechen 62 Staudämme, einschließlich des Banqiao-Staudammes. 231.000 Menschen sterben.
- 1991 - Um 18.00Uhr MESZ stürzt das bis heute höchste Bauwerk aller Zeiten, der 648 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders in Konstantynow beim Austausch der Pardunen in der obersten Abspannebene ein.
- 2005 - Berlin, Deutschland. Bei einem Brand in einem überwiegend von Ausländern bewohnten Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moabit kommen acht Menschen ums Leben. In Anbetracht der hohen Opferzahl sieht die Feuerwehr die Ereignisse in der Ufnaustraße 8 als zweitschwerste Brandkatastrophe in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg an.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1079 - Horikawa, 73. Kaiser von Japan
- 1632 - Johann Carl Loth, deutscher Maler
- 1646 - Godfrey Kneller, britischer Maler deutscher Herkunft
- 1661 - Johann Matthias von der Schulenburg, Reichsgraf, Erbherr auf Emden und Feldmarschall
- 1694 - Francis Hutcheson, irischer Philosoph
- 1732 - Johann Christoph Adelung, deutscher Bibliothekar und Sprachforscher
- 1772 - Wilhelm August Lampadius, deutscher Chemiker
- 1805 - Friedrich Wasman, deutscher Maler
- 1807 - Emilie Flygare-Carlén, schwedische Schriftstellerin
- 1809 - Alfred Tennyson, englischer Dichter
- 1820 - Julius Stern, deutscher Musikpädagoge, Dirigent und Komponist
- 1839 - Otto Finsch, deutscher Völkerkundler
- 1852 – Paul Leonhardt, Ehrenbürger von Wittenberg
- 1857 - Maurice Yvon, französischer Architekt
- 1857 - Cécile Chaminade, französische Komponistin und Pianistin
- 1861 - William Bateson, englischer Biologe
- 1865 - Robert Haab, schweizer Politiker (FDP), Bundesrat 1918-1929
- 1883 - Kenji Doihara, japanischer Meisterspion
- 1895 - Robert Holbrook Smith, Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker
- 1897 - Wilhelm "Wiga" Gabriel, deutscher Komponist und Musikverleger
- 1883 - Emiliano Zapata, mexikanischer Revolutionär
- 1888 - Matthias Brauer, deutscher Rechtsextremist
- 1891 - Adolf Busch, schweizerisch-amerikanischer Geiger und Komponist
- 1893 - Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker
- 1900 - Robert Siodmak, deutscher Regisseur
- 1900 - Victor Young, US-amerikanischer Bandleader
- 1901 - Ernest O. Lawrence, US-amerikanischer Physiker (Physiknobelpreis 1939)
- 1902 - Paul Dirac, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1933)
- 1904 - István Szelényi, ungarischer Komponist
- 1904 - Achille Varzi, italienischer Rennfahrer
- 1905 - André Jolivet, französischer Komponist
- 1906 - Eberhard Brünen, deutscher Politiker und MdB
- 1907 - Benny Carter, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1910 - Sylvia Sidney, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Dino De Laurentiis, italienischer Filmproduzent
- 1921 - Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1922 - Rory Calhoun, US-amerikanischer Schauspieler
- 1922 - Rudi Gernreich, österreichisch-amerikanischer Modeschöpfer
- 1922 - Esther Williams, US-amerikanische Schwimmerin und Schauspielerin
- 1923 - Jimmy Witherspoon, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1925 - Alija Izetbegović, bosnischer Politiker, Staatspräsident
- 1926 - Herbert H. Ágústsson, isländischer Komponist und Musiker
- 1926 - Conrad Hilton Jr., US-amerikanischer Unternehmer
- 1927 - Juri Kasakow, russischer Schriftsteller
- 1928 - Lubor Bárta, tschechischer Komponist
- 1928 - Martha Chase, US-amerikanische Forscherin
- 1929 - José Luis Borau, spanischer Filmregisseur, Produzent und Schauspieler
- 1931 - Peter Fitz, deutscher Schauspieler
- 1932 - Mel Tillis, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1933 - Joe Tex, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Claudio Hummes, brasilianischer Geistlicher, Erzbischof von Sao Paulo
- 1937 - Dustin Hoffman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Don Jacobucci, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Leonid Kutschma, 1994-2004 Präsident der Ukraine
- 1939 - Philip Balsley, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Just Jaeckin, französischer Filmregisseur
- 1941 - Renate Blank, deutsche Politikerin und MdB
- 1942 - Jay David, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Peter Weir, australischer Filmregisseur
- 1945 - Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 1948 - Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja, russische Kosmonautin
- 1949 - Keith Carradine, amerikanischer Schauspieler
- 1950 - Jamie O'Hara, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1951 - Lothar Alisch, DDR-Pfarrer und Dissident
- 1952 - Jostein Gaarder, norwegischer Schriftsteller (Sofies Welt)
- 1952 - Carsten Peter Thiede, deutscher Historiker und Papyrologe
- 1953 - Nigel Mansell, britischer Rennfahrer (Formel 1-Welmeister 1992)
- 1954 - Gerald Dellmann, deutscher Musiker
- 1955 - Herbert Prohaska, österreichischer (Team-)Fussballspieler
- 1956 - David Grant, britischer Sänger
- 1956 - Lena Stolze, deutsche Schauspielerin
- 1956 - Birgit Vanderbeke, deutsche Schriftstellerin
- 1960 - Ralf König, deutscher Comiczeichner
- 1961 - David Howell Evans, irischer Rockgitarrist (The Edge - U2)
- 1962 - Oliver Stokowski, deutscher Schauspieler
- 1963 - Gabriel Grüner, deutscher Journalist, 1999 im Kosovo ermordet
- 1964 - Jan Josef Liefers, deutscher Schauspieler
- 1966 - Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia
- 1981 - Vanessa Amorosi, australische Popsängerin
- 1981 - Roger Federer, schweizer Tennisspieler
Gestorben
- 117 - Marcus Ulpius Trajan, römischer Kaiser (98-117)
- 498 - Ninken, 24. Kaiser von Japan ( - 449)
- 869 - Lothar II., fränkischer König
- 1504 - Hanns von Wulfestorff, Ritter, Lehensherr
- 1656 - Salomon Koninck, niederländischer Maler
- 1726 - Auguste Marie Johanna von Baden, Tochter des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
- 1759 - Carl Heinrich Graun, deutscher Komponist und Opernsänger
- 1796 - Franz Anton Maulpertsch, deutsch-österreichischer Maler
- 1824 - Friedrich August Wolf, deutscher Altphilologe und Altertumswissenschaftler
- 1827 - George Canning, britischer Politiker, Premierminister von Großbritannien
- 1828 - Nicholas-Louis Robert, Erfinder der Papiermaschine
- 1872 - Eberhard zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter
- 1872 - Heinrich Abeken, deutscher Theologe und preußischer Beamter
- 1879 - Immanuel Hermann Fichte, deutscher Theologe und Philosoph
- 1881 - Pellegrino Matteucci, italienischer Afrikareisender
- 1896 - Friedrich Helbig, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1897 - Antonio Cánovas del Castillo, spanischer Politiker, Regierungschef
- 1897 - Jakob Burckhardt, schweizer Kunsthistoriker
- 1898 - Eugène Boudin, französischer Maler
- 1908 - Hermann Harry Schmitz, Autor und Vortragkünstler
- 1908 - Joseph Maria Olbrich, österreichischer Architekt
- 1913 - Hermann Harry Schmitz, satirisch-humoristischer Autor und Vortragskünstler erschießt sich in Bad Münster am Stein
- 1916 - Lily Amalie Braun, deutsche Schriftstellerin und Politikerin
- 1921 - Juhani Aho, finnischer Schriftsteller und Journalist
- 1924 - Otto Mayer, deutscher Jurist und Verwaltungsrechtswissenschaftler
- 1940 - Johnny Dodds, Jazz-Klarinettist
- 1944 - Albrecht von Hagen, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Erich Hoepner, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Erwin von Witzleben, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Friedrich Karl Klausing, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1944 - Paul von Hase, deutscher Berufssoldat und Widerstandskämpfer
- 1944 - Peter Graf Yorck von Wartenburg , deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Robert Bernardis, österreichischer Wehrmacht-Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Matthias Brauer, deutscher SS-Obergruppenführer
- 1950 - Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski, russischer Komponist
- 1960 - Memphis Minnie, US-amerikanische Musikerin
- 1964 - Marie Baum, Sozialpolitikerin der Weimarer Republik
- 1964 - Rudolf Kohl, deutscher Politiker
- 1965 - Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker
- 1967 - Jaromir Weinberger, tschechisch/US-amerikanischer Musikpädagoge und Komponist
- 1969 - Cecil Frank Powell, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1950)
- 1969 - Otmar Freiherr von Verschuer, deutscher Mediziner und Humangenetiker
- 1969 - Russ Morgan, US-amerikanischer Bandleader
- 1971 - Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 1973 - Memphis Minnie, US-amerikanische Bluesmusikerin
- 1974 - Baldur von Schirach, deutscher Politiker und Reichsjugendführer
- 1975 - Julian Cannonball Adderley, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1977 - Peter Altmeier, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
- 1978 - Hans Revenstorff, deutscher Politiker
- 1979 - Emil Belzner, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1982 - Ferré Grignard, belgischer Sänger und Songschreiber
- 1984 - Werner Otto von Hentig, Diplomat
- 1985 - Louise Brooks, US-amerikanische Schauspielerin
- 1991 - Werner Holz, deutscher Maler
- 1996 - Nevill F. Mott, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1977)
- 2003 - Antonis Samarakis, griechischer Schriftsteller
- 2003 - Hermann Oxfort, Berliner Bürgermeister und Justizsenator (FDP)
- 2004 - Andreas Matthae, deutscher Politiker
- 2004 - Annemarie Marks-Rocke, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Eva Kemlein, deutsche Fotografin
- 2004 - Fay Wray, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Leon Golub, US-amerikanische Maler
- 2004 - Willibald Hilf, Intendant des Südwestfunks
- 2005 - Barbara Bel Geddes, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Ruprecht Essberger, deutscher Regisseur und Fernsehautor
Feiertage und Gedenktage
- Augsburger Friedensfest
- Fest des Heiligen Cyriak
- Gedenktag des Heiligen Dominikus
Siehe auch
- 7. August - 9. August
- 8. Juli - 8. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0808
ja:8月8日
ko:8월 8일
ms:8 Ogos
simple:August 8
th:8 สิงหาคม
Kategorie:RockbandDiese Kategorie enthält Bands aus dem Genre Rock, allerdings gibt es für verschiedene Subgenres, etwa Punk oder Metal eigene Bandkategorien.
Kategorie:Band
Kategorie:Rock
ko:분류:록 음악 그룹
Kategorie:1980er BandDiese Kategorie enthält Bands die in den 1980er Jahren aktiv waren.
Kategorie:Bands nach Jahrzehnt
B
narty we francji seo Parkiet bielizna erotyczna Skrty angielskie
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Kroměříž
Kroměříž, známá též jako Hanácké Athény, je okresní město ve Zlínském kraji. Leží na řece Moravě a má necelých 30 000 obyvatel. Katastrální výměra činí 50,98 km². PSČ je 767 01. V roce 1997 byla vyhlášena nejkrásně
|
|
Adolf Portmann
Adolf Portmann (27. května 1897 Basilej – 26. června 1982 Basilej) byl švýcarský zoolog, filosof, antropolog a vrcholný představitel tzv. německé autonomist
|
RISC
RISC označuje jednu kategorie architektur procesorů.
Zkratka pochází z anglického originálu Reduced Instruction Set Computer, v překladu počítač s redukovanou sadou instrukcí.
Někdy v 70. letech 20. století vědci prováděli výzkum, jehož výsledky ukázaly, že 80% všech výpočtu prováděných na osobním počítači bylo provedeno pouze s 20% všech možných
|
|
Drin
Drin je největší albánská řeka, vzniká soutokem Bílého a Černého Drinu ve městě Kukës a vlévá se do Jaderského moře u města Lezhë.
Nachází se na ní mnoho přehrad a protéká městy Kukës a Skadar, kde se do ní vlévá řeka Bunë
|
|