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Dream Saga

Dream Saga

Dream Saga ist ein Manga von Megumi Tachikawa.

Charaktere

Yuuki Wakasa: Sie ist die Hauptdarstellerin und lebt mit ihren Eltern und ihren drei Brüdern zusammen. Diese drei hat sie sehr gut im Griff und hilft damit ihrer Mutter sehr. Seit der 3.Klasse ist sie in ihren Kameraden Takaomi verliebt. Auch wenn sie nur ein Kind ist, sind ihre Entscheidungen sehr erwachsen und sie ist zudem ein Dickkopf. Sie macht alles, um ihr Ziel zu erreichen und ihre Freunde sind ihr das Wichtigste. Takaomi Kai: Er ist Yuukis großer Schwarm. Er lächelt immer und ist ein sehr freundlicher Kerl, der sich fast nie aufregt. Auch die Annäherungsversuche von Nachi nimmt er locker hin. Anfangs ist nicht klar, ob er Yuuki nur mag oder liebt. Die beiden kennen sich schon sehr lange. Sota Inaba: Er geht mit Yuuki und Takaomi in die Klasse. Er lernt gerne, forscht auch nach und ist daher sehr klug, aber auch ein bisschen eingebildet und hält andere für Unterbelichtete. Er steht Yuuki immer bei, so gut wie er kann und versucht immer zu helfen. In Takamagahara wird er zu einem Mädchen, das sehr gut tanzen kann. Nachi Izumi: Auch er ist ein Klassenkamerad. Er kann Tennis spielen, reiten, singen und auch tanzen. In der Schule ist er nicht sehr gut, aber in Sport hat er sehr gute Noten. Er liebt Takaomi und ist deshalb Yuukis Rivale. Einfach tatenlos rumzusitzen mag er nicht. Taizo Hyuga: Er geht in die Parallelklasse. Von den anderen Mitschülern ist er ein wenig gefürchtet, da er sehr stark ist. Außerdem spielt er sich gerne auf und ist gern Anführer. Aber er hat einen ehrlichen Charakter. Er liebt es, sich zu prügeln, ist in der Schule aber nicht sehr gut. Keima Sagami: Er geht in die gleiche Klasse wie Taizo. Er hat einen eigenartigen Charakter und scheint in seiner eigenen, verträumten Welt zu leben. Er liebt es, Abfall zu sammeln und daraus etwas zu basteln, also Recycling, deshalb finden ihn viele auch sehr seltsam. In der Schule ist er sehr gut. Ein eher ruhiger Typ. Frau Nagato: Klassenlehrerin der 5a. Sie lächelt immer und ist für ihr Alter ziemlich kindisch. Sie schimpft fast nie und wenn sie mal auf jemanden sauer ist, dann lächelt sie dabei. Sie hat einen großen Gerechtigkeitssinn. Jede dieser Personen hat eine zweite Identität in einer anderen Welt, dem Takamagahara. Dort sind sie alle (außer Yuuki) älter als in ihrer normalen Welt, dem Nakatsukuni.

Story

Yuuki ist ein ganz normales Mädchen, dass jeden Tag zur Schule geht und Spaß mit ihren Freunden hat. Doch dann fällt ihr eines Tages ein Magatama in die Hände. Sie erfährt von einem mysteriösen Mädchen dass sie Horacty, das Mädchen aus dem Horizont ist und die Aufgabe hat, Amaterasu, die Sonne zu retten. Allein sie kann den Vogel Karyobinga rufen. Doch ihre wahre Bestimmung ist es, nach der jetzigen Sonne die neue Sonne der Welt zu werden. Sie muss nun die anderen finden, die auch solche Magatamas besitzen und ihr bei ihrer Aufgabe zur Seite stehen sollen. So trifft sie alle ihre Freunde wieder, in ihrem anderen ich. Auch hier in Takamagahara ist sie in Takaomi verliebt und setzt alles ein, um die Traumwelt zu retten. Aber Takaomi hat keine Erinnerungen an Nakatsukuni, was er aber unbedingt will. Er erhält das "sechste Magatama" und wird zu einem Monster, das die Sonne, Ameterasu, auffressen soll. Kategorie:Manga ja:夢幻伝説 タカマガハラ

Manga

Manga (jap. 漫画, dt. etwa: zwangloses/ungezügeltes Bild) ist der japanische Begriff für Comics.

Begriffsdefinition

Ähnlich wie der westliche Begriff Comic ist auch Manga in seiner Bedeutung eher unscharf und schließt neben statischen Bildergeschichten, kurzen Comic Strips und Karikaturen z. B. auch Zeichentrickfilme mit ein. Um sie besser von Comics in Buchform unterscheiden zu können, hat sich für japanische Zeichentrickfilme jedoch weltweit die Verwendung des Fachwortes Anime durchgesetzt. Als Mehrzahl von Manga ist im Deutschen sowohl „die Manga“ als auch „die Mangas“ üblich. In Japan wird der Begriff Manga gleichberechtigt mit Comic (コミック komikku) für alle Arten von Comics verwendet, unabhängig von ihrer Herkunft. Im Westen bezeichnete man mit Manga zunächst meist nur Comics aus Japan, mittlerweile wird der Begriff aber vor allem von Comic-Verlagen auch zunehmend für Comics aus anderen Ländern verwendet, die sich am Stil japanischer Produktionen orientieren. In Abgrenzung zu den japanischen Manga werden Comics aus Südkorea als Manhwa und Comics aus dem chinesischen Raum als Manhua bezeichnet.

Geschichtliches

In Japan zeichneten buddhistische Mönche schon ab dem 6. und 7. Jahrhundert Bildergeschichten auf Papierrollen. Das bekannteste dieser Werke ist die erste von insgesamt vier Chōjūgiga (jap. 鳥獣戯画, Vogel- und Tierkarikaturen) von Sōjō Toba (1053-1140): Dabei handelt es sich um eine Satire, in der sich Tiere wie Mönche benehmen ([http://www.kokingumi.com/ChojuGiga/01.html nachgezeichnete Skizze des Originals]). Im 13. Jahrhundert begann man, Tempelwände mit Zeichnungen von Tieren und vom Leben nach dem Tod zu bemalen. Diese Darstellungsform wurde im 16. Jahrhundert auf Holzschnitte übertragen, wobei auch Zeichnungen aus dem Alltagsleben bis hin zu erotischen Bildern hinzukamen. Aus solchen einzelnen Holzschnitten entstanden im frühen 18. Jahrhundert die so genannten Toba-e: Bücher, in denen schwarz-weiße Holzschnittdrucke mit integriertem Text fortlaufende Geschichten bildeten und die hauptsächlich satirischen oder lustigen Inhalt hatten. Im 19. Jahrhundert waren Toba-e die beliebteste Lektüre in Japan. Eine andere Form der Holzschnittkunst waren Ukiyo-e, die sich im späten 17. Jahrhundert entwickelten und die in Einzelbildern das unbeschwerte Leben bis hin zu sexuellen Ausschweifungen zum Inhalt hatten. Der Begriff Manga, dessen eigentlicher Urheber unbekannt ist, wurde vom Ukiyo-e-Meister Hokusai (1760-1849) populär gemacht. Die Hokusai-Manga sind Skizzen, die in insgesamt 15 Bänden veröffentlicht wurden und keine zusammenhängende Geschichte erzählen, sondern Momentaufnahmen der japanischen Gesellschaft und Kultur während der späten Edo-Zeit (1603-1867) darstellen. Mit der zunehmenden Öffnung Japans nach außen gewann gegen Ende des 19. Jahrhunderts das amerikanische Verlagswesen an Einfluss: Neben neuen, verbesserten Drucktechniken ließ man sich von US-Karikaturen und den gerade neu entstehenden amerikanischen comic strips inspirieren (z. B. zu dem ab 1887 erscheinenden japanischen Satiremagazin Tôbaé). Trotz zunehmender Einschränkungsversuche durch die japanische Regierung konnten sich solche graphischen Veröffentlichungen in Japan bis zum Zweiten Weltkrieg halten. Schon bald nach dem Krieg gründeten sich zahlreiche neue Kleinverlage. Der einflussreichste Wegbereiter des modernen Manga war der Arzt Osamu Tezuka (1928-1989), der nebenher als Zeichner für einen dieser Kleinverlage arbeitete. Beeinflusst vom Stil der frühen Disney-Zeichentrickfilme und von expressionistischen deutschen und französischen Filmen, gab er Anfang der 1950er-Jahre seinen Beruf auf und entwickelte nicht nur die Grundlagen des heutigen Manga-Stils, sondern auch die Basis für die moderne Anime-Industrie. Eines seiner weltweit bekanntesten Werke ist Tetsuwan Atomu (englisch Astro Boy), im deutschsprachigen Raum ist er jedoch eher durch seine TV-Serie Kimba, der kleine weiße Löwe bekannt. Von den japanischen Fans hat Tezuka für seine Verdienste den Ehrentitel Manga no Kamisama (Gott des Manga) verliehen bekommen.

Moderne Mangas

Tetsuwan Atomu Viele moderne Mangas sind eher bild- als textlastig. Sie sind vor allem in schwarz-weiß gehalten und werden entsprechend der traditionellen japanischen Leserichtung von „hinten“ nach „vorne“ und von rechts nach links gelesen. In Japan erscheinen Mangas in folgenden Formen:
- Vier-Bilder-Manga (4コマ漫画 yonkoma manga) entsprechen den amerikanischen comic strips und werden wie diese in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.
- Wöchentlich bis monatlich erscheinen telefonbuchdicke Manga-Magazine (漫画雑誌 mangazasshi), in denen auf 200 bis über 1000 Seiten die neuesten Kapitel mehrerer Serien zusammengefasst werden. Sie sind für umgerechnet zwei bis fünf Euro an jedem Zeitungsstand erhältlich, haben eine schlechte Papier- und Druckqualität und werden normalerweise nach dem Lesen weggeworfen. Zu den bekanntesten japanischen Manga-Magazinen gehören u. a. Shōnen Sunday (seit 1959) und Big Comic (seit 1968) vom Shogakukan-Verlag, Shōnen Magazine (seit 1959) vom Kodansha-Verlag und Shōnen Jump (seit 1968) vom Shueisha-Verlag. Manga-Magazine machen etwa 70 % des japanischen Manga-Marktes aus.
- Jeweils im Abstand von mehreren Monaten erscheinen Taschenbücher mit Schutzumschlag (単行本 tankōbon), in denen mehrere vorher in den Magazinen erschienene Kapitel einer erfolgreichen Serie in sehr guter Druckqualität zum Sammeln und Aufbewahren neu aufgelegt werden. Oft enthalten sie zusätzliche Bonus-Kapitel, die nicht vorher in den Magazinen abgedruckt wurden, allerdings sind die in den Magazinen farbig gedruckten Kapitel-Einleitungsseiten dafür meistens schwarz-weiß. Immer häufiger werden von diesen Taschenbüchern neben der normalen Auflage auch limitierte Sonderausgaben veröffentlicht, denen exklusive Figuren oder Merchandising-Artikel zur jeweiligen Serie beiliegen. Der Anteil der Manga-Taschenbücher am japanischen Manga-Markt umfasst etwa 30 %.

Verbreitung in Japan

Shueisha Mit der Zeit haben sich verschiedene Untergruppen für nahezu jede Zielgruppe herausgebildet, unterteilt z. B. nach Alter (von Kleinkind-Manga bis zu Silver Manga für Senioren), sexueller Orientierung (z. B. Hentai, Yuri und Yaoi), Hobbys oder Fachgebieten (z. B. Jidaigeki, die sich mit japanischer Geschichte oder mit Religion beschäftigen). Bei Mangas für Jugendliche wird beispielsweise zwischen Themen für Mädchen (Shōjo) und für Jungen (Shōnen) unterschieden, diese Abgrenzungen sind außerhalb Japans allerdings weniger scharf. Manga-Zeichnungen finden auch jenseits des reinen Geschichtenerzählens breite Anwendung, z. B. in Kochbüchern oder Bedienungsanleitungen. Als Dōjinshi bzw. Dōjin bezeichnet man von Fans gezeichnete inoffizielle Fortsetzungen oder Alternativgeschichten zu bekannten Anime/Manga oder Spielen. In Japan werden sie oft von spezialisierten Kleinverlagen oder in Eigeninitiative veröffentlicht. Die zwei Mal jährlich in der Hauptstadt Tokyo stattfindende Comiket ist nicht nur die größte Dōjinshi-Messe Japans, sondern mit über 40.000 Ausstellern und über 450.000 Besuchern sogar die größte Comic-Veranstaltung der Welt.

Manga als Wirtschaftsfaktor

Mangas sind eine der Hauptsäulen des japanischen Verlagswesens. Im Jahr 2002 machten sie 38,1 % aller Drucksachen in Japan aus, wovon knapp 28 % auf Manga-Magazine und knapp 11 % auf Manga-Taschenbücher entfielen (in Deutschland umfassen Comics nur ca. 3 % aller Drucksachen). Statistisch gesehen kauft jeder Japaner pro Jahr 15 Mangas (Deutschland: 0,25 Comics pro Kopf und Jahr). Dies spiegelt sich in den Umsatzzahlen wider: 2004 lagen die Gesamteinnahmen bei Manga-Magazinen bei ca. 255 Milliarden Yen und bei Manga-Taschenbüchern bei ca. 250 Milliarden Yen (zusammen etwa 3,7 Milliarden Euro).

Auflagenzahlen

Die Gesamtauflage aller Mangas (Magazine und Taschenbücher) betrug im Jahr 2004 in Japan 1,38 Milliarden Exemplare, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 3,5 % bedeutete. Auch Weekly Shonen Jump, das erfolgreichste Manga-Magazin, erlebte 2004 mit durchschnittlich drei Millionen verkauften Exemplaren pro Woche einen Rückgang gegenüber den vorhergehenden Jahren. Während durchschnittliche Serien mit einer Startauflage von 300.000 bis 500.000 Exemplaren pro Band in den Handel kommen, erreichen die erfolgreichsten Einzelbände teilweise Erstauflagen im Millionenbereich (z. B. wurden im Juli 2002 von Band 24 der Serie One Piece 2,52 Millionen Exemplare gedruckt). Die erfolgreichsten Manga-Serien in Japan nach Verkaufszahlen (Stand März 2005):
- Kochira Katsushika-ku Kameari Kouen-mae Hashutsusho (gegenwärtig 147 Bände): 130 Millionen Exemplare
- Dragonball (42 Bände, abgeschlossen): 126 Millionen Exemplare
- Oishimbo (gegenwärtig 90 Bände): 111,2 Millionen Exemplare
- Golgo 13 (gegenwärtig 135 Bände): 110 Millionen Exemplare
- Detektiv Conan (gegenwärtig 51 Bände): 110 Millionen Exemplare
- Slam Dunk (31 Bände, abgeschlossen): 105 Millionen Exemplare
- One Piece (gegenwärtig 39 Bände): 100 Millionen Exemplare

Manga-Zeichner

Autoren von Mangas werden Mangaka genannt. Es gibt in Japan etliche Möglichkeiten, Mangaka zu werden, z. B. durch einen Sieg bei einem Zeichenwettbewerb oder durch eine erfolgreiche Bewerbung bei einem Verlag. Im Allgemeinen beginnt man dann als Assistent für „Anfängerarbeiten“ im Zeichnerteam eines bereits erfolgreichen Manga-Künstlers. Im Laufe der Zeit kann man sich innerhalb des Teams hocharbeiten und bekommt möglicherweise die Chance auf selbstständige Manga-Projekte. Schätzungen zufolge gibt es in Japan ständig einige Zehntausend Zeichenassistenten, von denen der größte Teil mangels Aufstiegschancen jedoch nach relativ kurzer Zeit wieder aussteigt. Auch die meisten der etwa 3.000 hauptberuflich tätigen japanischen Mangaka können ihren Lebensunterhalt nicht alleine durch Zeichnen bestreiten und sind daher auf Nebentätigkeiten oder finanzielle Unterstützung angewiesen. Nur etwa 300 Künstler können ausschließlich vom Manga-Zeichnen leben – als namentlich bekannte Mangaka mit lang laufenden Manga-Serien und großen Teams. Einige der international bekanntesten Mangaka sind neben dem bereits erwähnten Osamu Tezuka z. B. Gosho Aoyama, CLAMP, Rumiko Takahashi, Arina Tanemura, Akira Toriyama und Masamune Shirow.

Mangas in Deutschland

Die ersten in Deutschland veröffentlichten Mangas waren die Einzelbände Barfuß durch Hiroshima – Eine Bildergeschichte gegen den Krieg von Keiji Nakazawa (Rowohlt Verlag, 1982; neu aufgelegt von Carlsen Comics, 2004) und Japan GmbH von Shotaro Ishinomori (Verlag Norman Rentrop, 1989). Während in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien Mangas bereits seit Anfang der 1980er-Jahre in immer größeren Stückzahlen veröffentlicht wurden und sich rasch große Fangemeinden bildeten, etablierte sich das Genre in Deutschland erst ab den 1990er-Jahren dauerhaft. Die erste Manga-Serie in Deutschland war Akira im Jahr 1991, und die Mangas wurden zunächst nach amerikanischem und französischem Vorbild auf „westliche“ Leserichtung gespiegelt, auf Albenformat vergrößert und auf mehr Bände aufgeteilt. 1997 veröffentlichte der Carlsen-Verlag dann mit Dragonball die erste in original japanischer Leserichtung belassene Manga-Serie. Mittlerweile erscheinen allein bei den größten deutschen Manga-Verlagen Carlsen, Egmont Manga und Anime (EMA), Planet Manga (Manga-Label von Panini Comics) und TOKYOPOP monatlich über 60 Manga-Bände. Außerdem werden drei monatliche deutschsprachige Manga-Magazine veröffentlicht:
- Banzai! (Carlsen-Verlag, ca. 250 Seiten, 5 Euro, Zielgruppe: Jungen)
- Daisuki (Carlsen-Verlag, ca. 250 Seiten, 5 Euro, Zielgruppe: Mädchen)
- Manga Twister (EMA, ca. 500 Seiten, 6,50 Euro) Die Entwicklung des Manga-Booms in Deutschland lässt sich z. B. an den Umsatzzahlen des Carlsen-Verlags ablesen: Während der Verlag 1995 Mangas für knapp 400.000 Euro verkaufte, lag sein Manga-Umsatz im Jahr 2000 bei über vier Millionen Euro und im Jahr 2002 bei über 16 Millionen Euro. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts sind Mangas zudem zum festen Bestandteil etablierter Großveranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse oder der Leipziger Buchmesse geworden. Neben eigenen Messebereichen werden auch offizielle Wettbewerbe initiiert, mit denen gezielt deutsche Nachwuchstalente gefördert werden sollen.

Urban Legend

Der unsinnige Vergleich, dass in Japan mehr Papier für Manga verbraucht wird als für die Herstellung von Toilettenpapier, beruht auf einem Zitat aus dem Buch Manga! Manga! The World of Japanese Comics von Frederik L. Schodt: „As some enterprising reporters have discovered, Japan now uses more paper for its comics than it does for its toilet paper.“ (2. Auflage 1986, Vorwort "A thousand million manga", S. 12). Obwohl Schodt damit nur eine satirische Bemerkung in einem japanischen Zeitungsartikel kommentiert hatte, wurde die Bemerkung wegen ihrer Einprägsamkeit offensichtlich als Tatsache angesehen und ist seither in unzähligen Artikeln und Berichten über Manga zu finden.

Literatur


- Osamu Tezuka (Vorwort), Frederik L. Schodt: Manga! Manga! The World of Japanese Comics. Kodansha America, 1983, ISBN 0-870-11752-1 (englisch)
- Jacqueline Berndt: Phänomen Manga. Quintessenz Verlag, 1995, ISBN 3-86124-289-3
- Frederik L. Schodt: Dreamland Japan: Writings on Modern Manga. Diane Pub Co., 1996, ISBN 0-756-75168-3 (englisch)
- Sharon Kinsella: Adult Manga: Culture and Power in Contemporary Japanese Society. University of Hawaii Press, 2000, ISBN 0-824-82318-4 (englisch)
- Masanao Amano, Julius Wiedemann: Manga Design. Taschen Verlag, 2003, ISBN 3-8228-2591-3
- Paul Gravett: Manga - Sixty Years of Japanese Comics. Laurence King Publishing Ltd, 2004, ISBN 1-85669-391-0 (englisch)

Siehe auch


- Liste internationaler Manga-Verlage
- Liste der Manga-Titel
- Liste der Manga-Magazine
- Liste der Mangaka
- Comic
- Anime
- Manhwa / Manhua

Weblinks


- Geschichtliches:
  - [http://matt-thorn.com/mangagaku/history.html A History of Manga] (englisch)
  - [http://www.manga-geschichte.de/ Geschichte und kultureller Einfluss des Manga]
  - [http://www.comicradioshow.com/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=2093 Manga: Ursprung und Geschichte – Die Kultur hinter den modernen Bildern aus Japan]
- Manga-Listen:
  - [http://www.animexx.de/aidb/manga-deutschland.phtml?modus=liste Alle in Deutschland veröffentlichten Manga]
  - [http://www.mangaguide.de/ The Incomplete Manga-Guide] (deutsch)
- Bedeutendste deutsche Manga-Verlage:
  - [http://www.carlsencomics.de/ Carlsen Comics Verlag]
  - [http://www.manganet.de/ Egmont Manga & Anime (EMA)]
  - [http://www.paninicomics.de/ Panini Comics]
  - [http://www.tokyopop.de/ TOKYOPOP]
- Allgemein:
  - [http://www.aniki.info Aniki – Anime-Wiki] – ein Wiki zu den Themen Manga und Anime
  - [http://www.psycko-manga.de/specials/zeichenkurs.htm Manga-Zeichenkurse] !Manga Kategorie:Kultur (Japan) Kategorie:Jugendkultur ja:漫画 ko:일본 만화 simple:Manga th:การ์ตูนญี่ปุ่น

Kategorie:Manga

Manga (jap. 漫画 oder マンガ) sind japanische Comics. Der Begriff lässt sich in etwa mit zwangloses/ungezügeltes Bild übersetzen. Siehe auch: :Kategorie:Anime Kategorie:Comic Kategorie:Kultur (Japan) ja:Category:漫画作品 th:Category:การ์ตูนญี่ปุ่น

מסדר האבירים הטמפלרים

מסדר אבירי היכל שלמה, או בשמם הרשמי האבירים העניים של ישו ומקדש שלמה, הידועים בעיקר בשם טמפלרים ("Temple" היא המילה האנגלית להיכל או מקדש) היה מסדר צבאי-דתי של אבירים-נזירים שנוסד בשנת 1118 ופעל בתקופת מסעי הצלב, ותפקידו היה להגן על הממלכה הצלבנית בארץ הקודש, ועל הצליינים העולים לרגל למקומות הקדושים בממלכת ירושלים.

ארגון

הטמפלרים היו מאורגנים כמסדר נזירי, בעקבות חוק שנוצר עבורם ע"י ברנר מקלרבו, מייסד המסדר הציסטריאני. הטמפלרים היו מקושרים היטב ובמהרה נהפכו לכוח מוביל בפוליטיקה הבינלאומית בזמן מסעי הצלב. במספר קרבות כנגד המוסלמים, רכשו לעצמם הטמפלרים מוניטין של צבא מאומן וממושמע, המוכן להילחם עד מוות. עוז רוחם בקרב התבטא בשל חוקים צבאיים נוקשים, בין היתר נאסר על הנזירים לסגת מקרב אלא אם כן יחס כוחות האויב היה גדול מאחד לשלוש, וגם אז עליהם היה לבצע את הנסיגה רק לאחר הוראה מפורשת ממפקדם. כמו כן אם נפלו בשבי נאסר עליהם לבקש רחמים משוביהם או לנסות ולפדות עצמם בשוחד. כעבור זמן מה, הם קיבלו רשות מפורשת מהאפיפיור לגבות מסים ולקבל דמי מעבר בשטחים בהם שלטו, דבר שהפך אותם למעצמה כלכלית ולמוסד רב עוצמה. ההתעשרות העצומה של המסדר הוצדקה בכך שהכסף היה הכרחי כדי לתחזק את צבא האבירים הגדול ואת המבצרים בארץ הקודש. במסדר הטמפלרים היו 4 מחלקות של אחוות:
- האבירים: מצוידים ומאומנים כחיל פרשים כבד.
- הסרג'נט: מצוידים ומאומנים כחיל פרשים קל, באו ממעמדות נמוכים יותר מאשר האבירים.
- חקלאים וחוואים: שניהלו ודאגו לרכוש ואדמות המסדר.
- הכהונה: מסדר הכמרים שדאגו לצרכים הרוחניים והדתיים של המסדר. סדר הכוחות היה כך שעל כל אביר היו בערך עשרה אנשים בתפקידים אחרים, לרוב לא קרביים. בגלל שסניפי ומצודות המסדר היו פרושות ברחבי כל אירופה ואגן הים התיכון (סוריה, לבנון, ישראל, מלטה וקפריסין) הרבה צלבנים הפקידו בידי הטמפלרים את רכושם הפרטי למשמרת, ובכך למעשה נוצרה הבנקאות המודרנית באירופה.

היסטוריה

המסדר הוקם ע"י הוגואן דה פן יחד עם 8 מחבריו האבירים במטרה להגן על הצליינים משודדי הדרכים. בראשית דרכו, המסדר היה עני מאוד והיה חסר לו כסף כדי לתחזק את הנשק והסוסים. המצב השתנה, כאשר המסדר זכה לתמיכתו של ברנר מקלרבו, אחד מראשי המנזרים הגדולים באירופה, ששיבח את פועלם של האבירים ועודד את אצילי אירופה לתרום להם ביד רחבה. ב 1127 כתב ברנר את חוקי המסדר וארגן אותו כמסדר דתי-צבאי, בשנת 1139 בהוראת האפיפיור אינוצנטיוס השני שהיה מקורב לברנר, המסדר נכפף לאפיפיור ולוותיקן בלבד, ולא לרשות דתית או חילונית אחרת. מקור שמו של המסדר, אבירי מסדר היכל שלמה, בכיפת הסלע בהר הבית, אותה חשבו האבירים לחלק שנותר מבית המקדש הראשון שבנה שלמה המלך. שם קבעו הטמפלרים את המטה המרכזי שלהם בארץ ישראל ולחלל העצום שמתחת למסגד אל-אקצא קראו אורוות שלמה מכיוון שחשבו ששם היו אורוות שלמה המלך. להר הבית ולכיפת הסלע הם קראו Templum Domini. כיפת הסלע וכנסיית הקבר שימשו מודל לכנסיות טמפלריות רבות באירופה, המפורסמת שבהן היא כנסיית הטמפלרים בלונדון. בנוסף לפעילותם הצבאית בארץ ישראל ובאגן המזרח התיכון, המסדר לחם גם בספרד ובפורטוגל במסגרת הריקונקיסטה. בתמורה לעזרתם הצבאית הם קיבלו שם אדמות שאותן הן ביצרו.

פעילות צבאית

הטמפלרים הוקמו אחרי מסע הצלב הראשון בשביל להגן על ממלכת ירושלים, הממלכה הצלבנית בארץ הקודש, ועל המקומות הקדושים. מטרה נוספת שלהם הייתה להגן על צליינים העולים לרגל מפני שודדי דרכים וכנופיות מקומיות. הטמפלרים נחלו הצלחה גדולה בתפקיד השני, כאשר סיפקו ליווי חמוש לשיירות צליינים והצליחו להפחית את מספר התקיפות כנגדם. בנוסף, בנו הטמפלרים רשת של מצודות ותחנות-מנוחה שאיבטחו את הדרכים וסיפקו מקומות מנוחה בטוחים לצליינים למשך הלילה. על מנת לתחזק את רשת האבטחה הגדולה הזאת הם נזקקו לכסף רב, שרובו נבע מתרומות מאירופה. הטמפלרים היוו את הגרעין האיכותי והחזק בצבא הצלבני בגלל המשמעת הטקטית הגבוהה שלהם ואומץ לבם הרב. הם היו לוחמי העילית של הצלבנים וזכו להערכה רבה גם בקרב אויביהם המוסלמים ובייחוד בעייני צלאח א-דין. למרות זאת, אומץ ליבם של הטמפלרים לא עמד להם אל מול הכמות העדיפה של צבאות צאלח א-דין ויורשיו והם לא הצליחו למנוע את תבוסת הצבא הצלבני ואת נפילתה של ממלכת הצלבנים בישראל, עיר אחר עיר. במסע הצלב השלישי נהרגו מאות טמפלרים בקרבות עם המוסלמים. בשנת 1291 נפלה העיר עכו והטמפלרים נותרו רק עם אחוזותיהם בלבנון ואיי הים התיכון. בסופו של דבר, גם מחוזות אלה נפלו.

בנקאות

מעורבות הטמפלרים בבנקאות גדלה לאורך הזמן, עד שהפכה לדרך העיקרית של הטמפלרים לגייס כספים לצורך הפעלת מסדרם. הפעילות הבנקאית - שהייתה נחלת היהודים וגונתה ע"י הכנסיה - לא עוררה מחלוקת כאשר הטמפלרים עסקו בה, וזוהי עדות לכוח ולהשפעה הרבים שהיו למסדר. בעקבות הצלחתם הרבה של הטמפלרים, הם הרוויחו סכומי כסף עצומים שבהם רכשו נחלות גדולות (למשל: כל האי קפריסין היה נתון לשליטתם) ועד מהרה נהיו אחד הכוחות הפיננסיים המובילים באירופה. הרכוש שהיה ברשותם היה רב, וברחבי אירופה נפוצו השמועות על האוצרות הבלומים שברשותם. דבר זה גרם לחשדנות ודאגה רבה בקרב מלכי אירופה, שרצו להשיג מונופול על העוצמה הצבאית והכלכלית בארצותיהם, אחרי מאה של מלחמות פיאודליות ואי-סדר חברתי.

נפילת המסדר

ב-13 באוקטובר 1307, שנודע מאז במסורת האירופאית והמערבית כיום שישי ה 13, צבא צרפת פשט בו-זמנית על כל מעוזי הטמפלרים באירופה, ועצר את כל הטמפלרים שהיו על אדמת צרפת. על הפשיטה הורה מלך צרפת פיליפ היפה, שחמד לעצמו את האוצרות והעושר האגדי של המסדר, ורצה להרוס את המסדר שהתחרה בו על העוצמה הצבאית והכלכלית בצרפת. כדי להצדיק את הפשיטה על המסדר הנוצרי, הורה פיליפ לענות את האבירים ולגרום להם להודות בכפירה, הומוסקסואליות ועבודת השטן. בעקבות נפילתו של מסדר הטמפלרים העשיר והחזק בצרפת, מסדרי אבירים אחרים (כדוגמת ההוספיטלרים ומסדר אבירי מלטה) ויתרו על בנקאות לזמן מה, מחשש לגורל דומה. למרות זאת, מלכים ואצילים רבים המשיכו לתמוך במסדר אחרי שנפל בצרפת. רובם הסירו את התמיכה אחרי שהאפיפיור קלמנט החמישי הורה על כך. מלכי סקוטלנד ופורטוגל, שהוחרמו ע"י הכנסיה הקתולית, לא התייחסו לפקודות האפיפיור וסיפקו לאנשי המסדר מקלט בארצותיהם. שם שינה המסדר את שמו להאבירים העניים של ישו. מאמינים שפליטי הטמפלרים תרמו הרבה לתגליות הימיות של פורטוגל.

אגדות שנקשרו למסדר

שמם של הטמפלרים נקשר בהרבה אגדות, מיתוסים ותיאוריות קונספירציה.

עתקים ושרידים קדושים

שמם של הטמפלרים נקשר גם באגדות המערבות ארטיפקטים (עתקים Artifacts) וחפצי קודש (Relics) מיסתוריים ומיסטיים, הטוענות שהטמפלרים ניסו לחפש חפצים קדושים ואף מצאו חלק מהם, אותם הם הסתירו במקום בטוח. העתקים הידועים ביותר בהקשר זה הם ארון הברית והגביע הקדוש. אגדות אלה נובעות מכך שלמשך תקופה לא קצרה שלטו הטמפלרים בהר הבית, אחד מהמקומות הקדושים והמסתוריים ביותר בעולם.
- האגדות טוענות שברגע שהצלבנים כבשו את ירושלים, החלו הטמפלרים לבצע חפירות נרחבות בהר הבית, שם הם מצאו את ארון הברית (ארון הקודש) שהיה בבית המקדש ובו שכנו לוחות הברית שקיבלו בני ישראל ממשה ומטה אהרון, והגביע הקדוש. האגדות טוענות שהטמפלרים הסתירו את ארון הקודש או באמריקה או באתיופיה, שם יש כנסיה שעורכת מידי שנה טקס בו מוצג ארון הנטען שהוא ארון הברית.
- אגדה נפוצה נוספת טוענת שהטמפלרים מצאו את הגביע הקדוש (בפירוש הנוצרי זהו הגביע שממנו שתה ישו בסעודה האחרונה, בפירושים אחרים מדובר בעתק פאגאני ובזה שמוצע בספר "צופן דה-וינצ'י" מאת דן בראון נטען שהגביע הקדוש קשור למרים המגדלית שהולידה יורש לישו) ואחרי שמעוזיהם חוסלו בצרפת הם טמנו אותו מתחת כנסיית הורד ([http://en.wikipedia.org/wiki/Rosslyn_Chapel]) בסקוטלנד. הגביע הקדוש מופיע גם באגדות המלך ארתור.
- עוד אגדה שהייתה נפוצה, אבל הופרכה, היא שהטמפלרים קשורים לתכריכי טורינו שבהם טבועה לכאורה דמותו של ישו.
- לטמפלרים גם מייחסים את גילוי אמריקה, כ-200 שנים לפני שכריסטופר קולומבוס גילה אותה.

רדיפת הטמפלרים

יום שישי ה-13 באוקטובר 1307, יום נפילתם של הטמפלרים בצרפת, הוא המקור לאמונה הטפלה במזל רע שמביא יום שישי ה-13. האגדות גם מספרות שכאשר הטמפלרים נרדפו, חלק מהם ברחו לאמריקה ולמעשה גילו את היבשת החדשה עוד לפני כריסטופר קולומבוס. בעקבות נפילתם המהירה של שלושת בניו של פיליפ היפה, שירשו זה את זה תוך זמן קצר מאוד, הרבה האמינו שהשושלת קוללה. האגדה טוענת שראש המסדר האחרון, ז'אק דה מולאי קילל את המלך פיליפ לפני שהוצא להורג על המוקד.

קשרים עם אגודות סודיות אחרות

האגדות טענו שלטמפלרים היו קשרים דיפלומטים ומסחריים עם כת החששין המוסלמית. יתרה מכך, חלק אף טוענים שהחששין סיפקו לטמפלרים סמי הזיה שהטמפלרים השתמשו בהם לצורך הפולחנים שלהם. הטמפלרים גם מקושרים לבונים החופשיים, ולכל מיני כתות וארגוני סתר כמו מסדר ציון (קשר שהתגלה בסוף כזיוף מודרני). כמו כן, הטמפלרים קושרו גם לכתות שונות בנצרות, כגון הגנוסטים. גל ההתעניינות האחרון בטמפלרים ניצת בעקבות תפקידיהם בספר רב-המכר צופן דה-וינצ'י של הסופר דן בראון (2003) ובסרט "אוצר לאומי" (2004).

קישורים חיצוניים


- [http://www.demons.org.il/times-article.php?idarticle=241&idtimes=41 מאמר על הטמפלרים], באתר "שדונים מתחת לכיור". קטגוריה:מסדרים נוצרים צבאיים ja:テンプル騎士団

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