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Joe Grant

Joe Grant

Joe Grant (
- 15. Mai 1908 in New York City, USA; † 6. Mai 2005 in Glendale, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Comic-Autor.

Ausbildung und Beruf

Nach der Ausbildung am Chouinard Art Institute arbeitet Grant als Karikaturist für die US-amerikanische Tageszeitung Los Angeles Record (frühe Zeitung in Los Angeles, erschienen 1895-1933). Walt Disney entdeckt den jungen Grant und bittet ihn für den 1933 erscheinenden Mickey-Mouse-Cartoon „Mickys große Schau“ (orig.: „Mickey's Gala Premiere“) Charaktere zu entwickeln. Nach weiteren Aufträgen als Freelancer für Disney, bekommt Joe Grant während der Arbeit an „Schneewittchen“ (1933, orig.: „Snow White“) das Angebot von Disney, künftig voll und ganz für das eigens geschaffene „Character Model Departement“ zu arbeiten. Erst 1949 nach der Auflösung des „Character Model Departement“ bei Disney verlässt Grant das Unternehmen und gründet mehrere erfolgreiche Firmen, darunter eine Porzellan-Manufaktur (Opechee Design), sowie eine Firma für Grußpostkarten (Castle Ltd.). 1991 kehrt Grant für die Entwicklung des Films Die Schöne und das Biest (orig.: „Beauty and the Beast“) zu Disney zurück und wird dort bis zu seinem Ende arbeiten. Grant stirbt am 6. Mai 2005 über dem Zeichentisch an einem Herzinfarkt.

Filme und Projekte


- 1933: Mickys grosse Schau, Schneewittchen
- 1934: Gulliver Mickey
- 1935: Wer schoss auf Robin? (orig.: Who killed Cock Robin?)
- 1940: Pinocchio, Fantasia
- 1941: Dumbo
- 1942: The New Spirit (Kriegssatire)
- 1943: Reason and Emotion (Kriegssatire), Der Fuehrer's Face (Oscar-prämierte Kriegssatire)
- 1991: Die Schöne und das Biest (orig.: The Beauty and The Beast)
- 1992: Aladdin
- 1994: Der König der Löwen (orig.: The Lion King)
- 1995: Pocahontas
- 1997: Herkules (orig.: Hercules)
- 2000: Fantasia/2000
- 2001: Monster AG (orig.: Monsters, Inc.)
- 2004: Lorenzo (Oscar-nominierter Kurzfilm)

Auszeichnungen


- 1992: Ernennung als „Disney-Legende“
- 1996: National Cartoonists Society's Ruben Award
- 1998: Auszeichnung auf dem Filmfestival von Annecy, Frankreich
- 2002: Auszeichnung für sein Lebenswerk von der Los Angeles Critics Assoziation

Quellen


- [http://www.ard.de/kultur/gesellschaft/-/id=178094/nid=178094/did=299344/js066o/ Disney-Zeichner Joe Grant tot (ARD)]
- [http://www.duckfilm.de Disney Film-Archiv]
- [http://www.latimes.com/news/printedition/california/la-me-grant10may10,1,4256727.story LA Times: Joe Grant, 96; Disney Artist Helped Make Films That Became Classics] Grant, Joe Grant, Joe Grant, Joe Grant, Joe Grant, Joe

15. Mai

Der 15. Mai ist der 135. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 136. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 230 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1381 - Eppelein von Gailingen, legendärer fränkischer Raubritter, wird in Neumarkt durch das Rad hingerichtet
- 1525 - Thomas Müntzer, ein evangelischer Theologe und eine der Leitfiguren im Deutschen Bauernkrieg wird nach der Schlacht bei Frankenhausen, die in einer völligen Niederlage der von Müntzer zusammengerufenen Bauernhaufen endete, gefangen genommen und am 27. Mai in Mühlhausen enthauptet.
- 1756 - Der Siebenjährige Krieg beginnt.
- 1905 - Gründung von Las Vegas.
- 1933 - Ernennung Görings zum Reichsminister der Luftfahrt.
- 1943 - Josef W. Stalin lässt die Kommunistische Internationale (Komintern) auflösen.
- 1946 - Sizilien wird Autonome Region innerhalb Italiens
- 1948 - Israel wird von den USA, der Sowjetunion und den Vereinigten Nationen staatlich anerkannt. Ebenfalls beginnen die Armeen Ägyptens, Transjordaniens, Syriens, Libanons und des Iraks ihren Agriff auf den neuen Staat (Unabhängigkeitskrieg Israels).
- 1950 - Die Sowjetunion erläßt der DDR und der BRD die Hälfte der noch zu zahlenden Reparationsleistungen. Die BRD allerdings hatte jedoch bisher noch keine Reparationen dorthin geleistet, auch später nicht mehr.
- 1955 - Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages im Wiener Schloss Belvedere. Österreich erhält seine Souveränität zurück.
- 1957 - Großbritannien. Zündung der ersten Wasserstoffbombe.
- 1965 - Volksrepublik China. Zweiter unterirdischer Atombombenversuch.
- 1970 - Finnland. Teuvo Aura wird Regierungschef.
- 1972 - Die USA geben Okinawa und die Ryukyu-Inseln an Japan zurück.
- 1974 - Walter Scheel wird zum deutschen Bundespräsidenten gewählt.
- 1975 - Gründung der Gepa Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt
- 1980 - Das deutsche NOK beschließt auf Empfehlung der Bundesregierung den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau.
- 1988 - Die Rote Armee beginnt mit dem Rückzug aus Afghanistan.
- 1989 - Volksrepublik China. Staatsbesuch von Michail Gorbatschow, UdSSR.
- 1993 - Ermordung des stellvertretenden Präsidenten des senegalesischen Verfassungsgerichts in Senegal.
- 1997 - Peking, Volksrepublik China. Staats- und Parteichef Jiang Zemin empfängt Staatspräsident Jacques Chirac, Frankreich.
- 1998 - Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou übernimmt auch den Posten des Regierungschefs.
- 2000 - Der Grenzkrieg zwischen Eritrea und Äthiopien beginnt aufs Neue.
- 2000 - Armenien. Regierungschef wird Andranik Margarjan.
- 2005 - Wien. Anlässlich des 50.Jahrestages des Staatsvertrags, der Österreich 1955 die Freiheit gab, nehmen die Außenminister der 4 "Alliierten" im Belvedere an einem Festakt teil. Einige Politiker sprechen die Neutralität an, im Park vor dem Schloss findet ein Fest mit rund 100.000 Wienern statt.

Wirtschaft


- 1940 - Verkaufsstart für Nylonstrümpfe.

Wissenschaft und Technik


- 1618 - Johannes Kepler entdeckt das dritte der nach ihm benannten Gesetze über die Planetenbewegung.
- 1933 - Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf der Berliner Wannseebahn.

Kultur


- 1804 - Uraufführung des Singspiels "Fanchon, das Leyermädchen" von Friedrich Heinrich Himmel an der Hofoper in Berlin.
- 1846 - Uraufführung der Oper "Le Trompette de M. le Prince" von François Bazin an der Opéra-Comique in Paris.
- 1889 - Uraufführung der Oper "Esclarmonde von Jules Massenet" an der Opéra-Comique in Paris.
- 1914 - Uraufführung der Oper "Mârouf, savetier du Caire" von Henri Rabaud an der Opéra-Comique in Paris.
- 1928 - Micky Maus erscheint erstmals in einem Film (Plane Crazy).
- 1929 - Uraufführung der Oper "Persée et Andromède ou Le Plus Heureux des trios" von Jacques Ibert
- 1969 - Uraufführung der Oper "Das Märchen von der schönen Lilie" von Giselher Klebe bei den Schwetzinger Festspielen.
- 1975 - Uraufführung der komischen Oper "Der gestiefelte Kater oder Wie man das Spiel spielt" von Günter Bialas auf den Schwetzinger Festspielen

Religion


- 1548 - Verkündung des Augsburger Interims durch Kaiser Karl V. (HRR) mit Zulassung von Priesterehe und Laienkelch
- 1973 - Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Rheinland-Pfalz
- 2005 - Wilhelm Leber wird Nachfolger von Richard Fehr als Stammapostel in der Neuapostolischen Kirche.

Katastrophen


- 1904 - Der Geschützte Kreuzer "Yoshino" sinkt nach der Kollision mit dem Panzerkreuzer "Kasuga" (beide Japan) östlich von Lüda. 329 Tote unter der 419 Mann starken Besatzung.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1910 - Gründung des FC St. Pauli
- 1991 - Nach fünfjähriger Sperre durch die UEFA nehmen zum ersten Mal wieder englische Klubs an den europäischen Fußballwettbewerben teil.
- 2002 - Bayer 04 Leverkusen unterliegt im Finale der UEFA Champions League Real Madrid mit 1:2
- 2004 - FIFA vergibt Fußball-Weltmeisterschaft 2010 an Südafrika.

Geboren

Südafrika
- 1567 - Claudio Monteverdi, italienischer Komponist
- 1633 - Sébastien Le Prestre de Vauban, französischer General und Festungsbaumeister
- 1713 - Nicolas Louis de Lacaille, französischer Astronom
- 1773 - Klemens Wenzel Nepomuk Lothar von Metternich, österreichischer Staatsmann
- 1795 - Adolf Bernhard Marx, deutscher Komponist und Musikwissenschaftler
- 1799 - Hermann Wilhelm Bödeker, evangelischer Pastor
- 1801 - Joseph Ludwig Raabe, schweizer Mathematiker
- 1808 - Michael William Balfe, irischer Komponist, Violinist, Sänger und Dirigent
- 1816 - Alfred Rethel, deutscher Historienmaler
- 1821 - Félix Joseph Henri de Lacaze-Duthiers, französischer Physiologe und Zoologe
- 1821 - Ludwig Knoop, Unternehmer
- 1826 - Henri Mouhot, Naturalist und Forschungsreisender
- 1835 - Emile Leonard Mathieu, französischer Mathematiker
- 1838 - Nicolae Grigorescu, rumänischer Maler
- 1845 - Ilja Iljitsch Metschnikow, ukrainischer Zoologe, Anatom und Bakteriologe
- 1848 - Carl Wernicke, deutscher Psychiater
- 1855 - Eduard Graf von Keyserling, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1855 - Leopold Graf von Kalckreuth, deutscher Maler des Impressionismus und Grafiker
- 1856 - Lyman Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1859 - Pierre Curie, französischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1860 - Ernst Wasserzieher, deutscher Etymologe
- 1862 - Arthur Schnitzler, österreichischer Erzähler und Dramatiker
- 1864 - Vilhelm Hammershøi, dänischer Maler
- 1867 - Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher
- 1868 - Magnus Hirschfeld, deutscher Arzt und Sexualforscher
- 1868 - Karl Lautenschlager, Ehrenbürger und Oberbürgermeister von Stuttgart
- 1873 - Alexandru Ioan Cuza, Gründer Rumäniens
- 1873 - Nikolai Nikolajewitsch Tscherepnin, russischer Komponist
- 1873 - Pawlo Skoropadskyj, ukrainischer Politiker
- 1874 - Richard Schirrmann, Gründer des Deutschen Jugendherbergswerkes
- 1880 - Otto Dibelius, Evangelischer Bischof in Berlin-Brandenburg
- 1881 - Hugo Zuckermann, deutscher Schriftsteller und Zionist
- 1883 - Maurice Feltin, Erzbischof von Paris und Kardinal
- 1890 - Katherine Anne Porter, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1891 - Michail Afanasjewitsch Bulgakow, russischer Schriftsteller
- 1895 - Prescott Bush, Senator von Connecticut
- 1897 - Rudolf Schwarz, deutscher Architekt
- 1898 - Arletty, französische Schauspielerin
- 1903 - Anny Ondra, deutsche Schauspielerin, Ehefrau von Max Schmeling
- 1903 - Maria Reiche, deutsche Forscherin
- 1905 - Joseph Cotten, US-amerikanischer Schauspieler
- 1908 - Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler
- 1908 - Erich Bielka, österreichischer Diplomat
- 1908 - Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor
- 1909 - James Mason, britischer Schauspieler
- 1910 - Hans Kilb, deutscher Jurist
- 1910 - Wolfgang Becker, deutscher Filmregisseur
- 1911 - Herta Oberheuser, war als Ärztin im KZ Ravensbrück
- 1911 - Max Frisch, Schweizer Schriftsteller und Architekt
- 1913 - Heinz Haber, deutscher Physiker und Astronom
- 1913 - Herbert Stockmann, deutscher Maler und Graphiker
- 1915 - Paul Anthony Samuelson, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 1918 - Eddy Arnold, US-amerikanischer Sänger
- 1919 - Eckhard Reith, deutscher Politiker und MdB
- 1920 - Carlo Còccioli, italienischer Schriftsteller
- 1920 - Nasrallah Pierre Sfeir, emeritierter Patriarch der Maroniten des Libanon und Kardinal
- 1922 - Peter Brückner, deutscher Sozialpsychologe
- 1923 - Reinhard Raffalt, Schriftsteller und Journalist
- 1923 - Richard Avedon, US-amerikansicher Fotograf
- 1924 - Chargesheimer, deutscher Fotograf
- 1926 - Peter Shaffer, Britischer Dramatiker des 20. Jh.
- 1926 - Richard Hey, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Harald Puchelt, deutscher Mineraloge
- 1930 - Irma Münch, deutsche Theater- und Filmschauspielerin
- 1930 - Jasper Johns, US-amerikanischer Künstler
- 1932 - Chavalit Yongchaiyudh, thailändischer Politiker
- 1933 - Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur.
- 1937 - Madeleine Albright, US-amerikanische Politikerin, Außenministerin
- 1937 - Trini Lopez, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Mireille Darc, französische Schauspielerin
- 1944 - Tich, britischer Musiker
- 1944 - Ulrich Beck, deutscher Soziologe
- 1946 - Hellmuth Eichner, deutscher Maler und Bildhauer
- 1946 - L. Neil Smith, Science-Fiction Autor und Globalisierungskritiker
- 1946 - Rod Coomnes, britischer Musiker
- 1947 - Graham Goble, australischer Musiker
- 1947 - Paulo de Carvalho, portugiesischer Sänger populärer Musik
- 1948 - Brian Eno, britischer Musiker
- 1948 - Gary Thain, neuseeländischer Musiker
- 1948 - Irmingard Schewe-Gerigk, deutsche Politikerin und MdB
- 1948 - Peter Hussing, deutscher Schwergewichtsboxer
- 1950 - Bernd Schröder, deutscher Politiker
- 1950 - Ernst Dörfler, deutscher Schriftsteller
- 1951 - Beatrix Schuba, Österreichische Eiskunstläuferin
- 1951 - Frank Wilczek, US-amerikanischer Physiker
- 1952 - Peter Strieder, deutscher Politiker
- 1953 - Mike Oldfield, britischer Musiker
- 1954 - Siegfried Tittmann, DVU-Politiker
- 1955 - Alexander Pusch, deutscher Degenfechter
- 1955 - Claudia Roth, deutsche Politikerin
- 1959 - Andrew Eldritch, britischer Sänger und Produzent
- 1959 - Ronald Pofalla, deutscher Politiker und MdB
- 1961 - Katrin Cartlidge, britische Schauspielerin
- 1965 - Eoin Colfer, irischer Schriftsteller
- 1965 - Martin Sonneborn, deutscher Satiriker
- 1967 - Andrea Jürgens, deutsche Schlagersängerin
- 1967 - Simen Agdestein, norwegischer Schachgroßmeister
- 1971 - Zoubaier Baya, Ehemaliger tunesischer Profi-Fußballer
- 1976 - Jacek Krzynowek, polnischer Fußballspieler
- 1980 - O.S.T.R., polnischer Rapper
- 1981 -
- BEN
-
, deutscher Sänger & Moderator
- 1982 - Veronica Campbell, jamaikanische Leichtathletin

Gestorben


- 884 - Marinus I., Papst
- 913 - Hatto I., Erzbischof von Mainz
- 1036 - Go-Ichijo, 68. Kaiser von Japan (1016 - 1036)
- 1381 - Eppelein von Gailingen, fränkischer Raubritter, hingerichtet
- 1690 - Eberhard Werner Happel, deutscher Romanautor
- 1714 - Sebastiano Ricci, Venetianischer Maler
- 1728 - Anna Petrowna, Tochter von Zar Peter dem Großen
- 1782 - Richard Wilson, britischer Maler
- 1793 - Peter Hall, belgischer Maler
- 1823 - Antonín František Bečvařovský, tschechischer Komponist
- 1828 - William Congreve, britischer Artillerist, Ingenieur und Raketentechniker
- 1830 - Dominique Joseph Vandamme, französischer General
- 1832 - Carl Friedrich Zelter, deutscher Musiker
- 1833 - Edmund Kean, britischer Schauspieler
- 1845 - Christian Krafft, deutscher Theologe, Vertreter der Föderaltheologie
- 1847 - Daniel O'Connell, irischer Freiheitskämpfer
- 1870 - Harro Paul Harring, Revolutionär, Dichter und Maler
- 1873 - Alexandru Ioan Cuza, Gründer und der erste Fürst von Rumänien
- 1879 - Gottfried Semper, deutscher Architekt (Semper-Oper) Semper-Oper
- 1879 - Jakob Stämpfli, schweizerischer Politiker
- 1884 - Georg Friedrich Kolb, deutscher Politiker
- 1886 - Emily Dickinson, US-amerikanische Dichterin
- 1909 - Ernest Henri Besnier, französischer Dermatologe
- 1914 - Johann Traugott Sterzel, deutscher Paläontologe
- 1935 - Kasimir Malewitsch, ukrainischer Maler
- 1935 - Magnus Hirschfeld, deutscher Arzt und Sexualforscher
- 1937 - Philip Snowden, bitischer Politiker
- 1938 - Gheorghe Marinescu, rumänischer Neurologe und Neuropathologe
- 1945 - Hermann Thorade, deutscher Meereskundler
- 1946 - Karl Eberhard Schöngarth, Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes
- 1952 - Albert Bassermann, deutscher Schauspieler
- 1956 - Austin Osman Spare, britischer Grafiker, Maler und Magier
- 1956 - Jovan Bandur, kroatischer Komponist
- 1963 - Waldemar Koch, deutscher liberaler Politiker
- 1964 - Vladko Maček, kroatischer Politiker
- 1967 - Edward Hopper, US-amerikanischer Maler
- 1968 - Alban Haas, deutscher Theologe und Historiker
- 1969 - Peter Van Eyck, deutscher Schauspieler
- 1971 - Bernward Vesper, deutscher Verleger und Schriftsteller
- 1971 - Ida Friederike Görres, Schriftstellerin
- 1974 - Adolf Jobst, Restaurator und Maler
- 1974 - Fritz Baade, deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Reichstagsabgeordneter
- 1978 - Robert Menzies, australischer Premierminister
- 1981 - Ernie Freeman, britischer Musikproduzent
- 1998 - Richard Jaeger, deutscher Politiker und Bundesjustizminister
- 1999 - Ernst Mosch, tschechisch-deutscher Volksmusiker
- 2001 - Alexei Andrejewitsch Tupolew, russischer Flugzeugkonstrukteur
- 2003 - Benny Carter, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 2003 - Dieter Hesselberger, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht und am Bundesgerichtshof
- 2003 - June Carter Cash, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 2003 - Rik van Steenbergen, belgischer Radrennfahrer
- 2004 - Marius Constant, rumänisch-französischer Komponist und Dirigent
- 2005 - Georg Grammer, deutscher Unternehmer

Feier- und Gedenktage


- Sophia von Rom ("Kalte Sophie", Sophientag)
- Internationaler Tag der Familie (UNO)

Siehe auch

:14. Mai - 16. Mai :15. April - 15. Juni :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0515 ja:5月15日 ko:5월 15일 simple:May 15 th:15 พฤษภาคม

New York City

New York [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York in den USA. Sie ist mit 8.108.040 Einwohnern auf 800,31 Quadratkilometern die größte Stadt des Landes. In der Agglomeration leben 22.313.756 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005). Um sie vom Staat New York zu unterscheiden, wird sie New York City genannt. Der Spitzname der Stadt ist Big Apple (Großer Apfel). New York besteht aus den Stadtteilen (boroughs) Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Metropolregion New York ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume der Erde. Die Stadt besitzt viele architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, sowie über 17.000 Restaurants.

Geografie

Geografische Lage

New York liegt an der Ostküste der USA in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und East River durchschnittlich sechs Meter über dem Meeresspiegel, in direkter Nachbarschaft zu Jersey City. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge. Das Stadtzentrum befindet sich auf der Insel Manhattan, die als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River liegt. Von den Flussufern greift die Bebauung der Stadt mit einer Fülle von Vorstädten auf andere Großstädte über und reicht weit ins Land hinein. Sie schließt die Gemeinden Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island (ursprünglich: Richmond) und Manhattan zur Stadt New York zusammen. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 800,31 Quadratkilometer, die New York Metropolitan Area eine Ausdehnung von 27.084 Quadratkilometer.

Geologie

Das Gebiet um die Stadt New York ist Teil der Kontinentalplatte. Weiter ins Land hinein verwandelt sich die Landschaft allmählich in sanfte Hügel. Auf Long Island und entlang der Küste von New Jersey nach Süden befinden sich Sandstrände. Die Küstenebene, in der New York liegt, reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis Jacksonville. Sie besteht aus Sanden und Tonen, die hauptsächlich von Moränen und fluviatilen Ablagerungen stammen. Langgezogene Nehrungen und Haken sind den seichten, reichgegliederten Ästuaren (Delaware Bay) und den Flussmündungen vorgelagert; im Hinterland folgt ein breiter Gezeitenmarschgürtel. Etwa in der geografischen Breite von New York, in Long Island, taucht die Küstenebene unter den Meeresspiegel.

Stadtgliederung

Siehe auch: Administrative Gliederung von New York City Das Stadtgebiet ist in fünf Gemeinden (boroughs) geteilt, von denen jede einem Kreis (County) des Staates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President. Manhattan (New York County) hat 1.564.798 Einwohner (Stand 1. Juli 2003) und eine Landfläche von 59,5 Quadratkilometern. Die Gemeinde besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umflossen wird sowie aus weiteren kleineren Inseln, darunter Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und einem kleinen Stück vom Festland, Marble Hill. Marble Hill war bis zum Bau des Harlem River Ship Canal im 19. Jahrhundert noch Teil von Manhattan Island. Brooklyn (Kings County) hat 2.472.523 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Sie liegt im Südosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands und hat eine Ausdehnung von 182,9 Quadratkilometern. Die Stadt Brooklyn wurde nach der niederländischen Stadt Breukelen benannt und 1898 nach New York City eingemeindet. 1898 Queens (Queens County) hat 2.225.486 Einwohner und ist mit einer Fläche von 282,9 Quadratkilometern der Größte der fünf Stadtteile von New York. Er liegt im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet, als die Kolonie New York in Counties eingeteilt wurde. 1898 wurde der Stadtteil nach New York eingemeindet. Dort liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks, der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport. Die Bronx (Bronx County) hat 1.363.198 Einwohner und eine Ausdehnung von 108,9 Quadratkilometern. Die früher eigenständige Stadt ist seit dem 1. Januar 1874 die nördlichste der fünf Gemeinden von New York. Sie wurde nach Jonas Broncks, einem Auswanderer aus Schweden und erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt. Darauf geht auch die Tatsache zurück, dass bei diesem Stadtteil von New York City immer der Artikel voransteht, also "The Bronx". Zur damaligen Zeit wurde nämlich, um einen Besuch auf der Farm von Jonas Broncks anzukündigen, gesagt: "We are going to the Broncks". Heute wird der Name zwar anders geschrieben, aber das Voranstellen des Artikels wurde beibehalten. Außerdem ist die Bronx der einzige Stadtteil New Yorks, der auf dem Festland liegt. Staten Island (Richmond County) hat 459.737 Einwohner und eine Landfläche von 151,5 Quadratkilometern. Sie liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey führen die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York.

Klima

New Jersey Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind im allgemeinen sehr heiß und die Winter sehr kalt. Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -20 Grad Celsius fallen. Gelegentlich bringt Meeresluft (the Northeasters - der Nordostwind) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean sowie starke Winde und heftige Regen- oder Schneefälle. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12,5 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 1.071 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit -0,4 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit 104 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 81 Millimeter im Mittel.

Geschichte

17. Jahrhundert

Atlantischen Ozean Erste Entdeckungsreisen in das Gebiet des heutigen New York fanden schon 1524 durch Giovanni da Verrazano und 1609 durch Henry Hudson statt. Ab 1610 begannen niederländische Kaufleute einen lukrativen Fellhandel mit den dort lebenden Indianern. Am 27. März 1614 erhielt die neugegründete Compagnie van Nieuwnederlant (Neuniederland-Kompanie) von den Generalstaaten ein Monopol für den Handel in dem Gebiet. Im Oktober 1618, zehn Monate nach Ablauf des Handelsmonopols, bewarb sich die Kompanie um eine neue Charter. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Generalstaaten aber bereits die Gründung einer neuen Kompanie, der Niederländischen Westindien-Kompanie (WIC) erwogen. Am 3. Juni 1621 erhielt die WIC von der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande einen Freibrief für den alleinigen Handel in Amerika. Die Kolonisation begann 1624, als sich 30 niederländische Familien auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware ansiedelten. 1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich ein Zweig der Lenni-Lenape-Indianer, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland für 60 Gulden ab. Die neugegründete Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. In der Siedlung herrschten bald chaotische Verhältnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die Kriminalität enorm zu. 1647 entschloss sich die Niederländische Westindien-Kompanie wieder für Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Petrus Stuyvesant übernehmen. Während seiner 17-jährigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor Überfällen ließ er 1652 im Süden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße ihren Namen gab, der Wall Street. Am 2. Februar 1653 erhielt Nieuw Amsterdam die Stadtrechte. In einem Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer geplündert, worauf der Gouverneur Petrus Stuyvesant die Stadt am 24. September 1664 abtrat. Nachdem die Kolonie dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., einem Bruder des Englischen Königs Karl II., zugesprochen worden war, wurde die Stadt zu Ehren des Herzogs in New York umbenannt. 1667 gaben die Niederländer alle Ansprüche auf die Kolonie im Frieden von Breda auf, in dem ihnen dafür die Rechte an Suriname zugesichert wurden. Im folgenden Dritten Englisch-Niederländischen Krieg nahmen die Niederländer 1673 die Kolonie kurzzeitig wieder ein, bevor sie das Land endgültig durch die Unterzeichnung des Vertrags von Westminster am 19. Februar 1674 abgeben mussten.

18. Jahrhundert

1674 Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie für kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Letztere verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. Im gleichen Jahr zerstörte ein Feuer große Teile New Yorks. 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe weitere Bereiche der Stadt. Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt und ist es bis heute geblieben.

19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und damit dem Mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren (Slums) wie Five Points und der Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots, die die Stadt in das größte Chaos ihrer Geschichte stürzten. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geändert werden. 1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke five boroughs - Manhattan, Brooklyn, Richmond (Staten Island), Queens und die Bronx - zu Greater New York zusammen. Die Bronx gehörte teilweise schon ab 1874 zum Stadtgebiet von New York. Brooklyn war vor dem Zusammenschluss bereits eine der größten Städte des Landes. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung für einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stämmigen Amerikanern bewohnt wird.

20. Jahrhundert

1874 In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den "wilden Zwanzigern" geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ein jähes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart und die unfähige, korrupte Stadtregierung von Bürgermeister Jimmy Walker war total überfordert und die Stadt überschuldet. Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von Bürgermeister Fiorello LaGuardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Woolworth Building und vor allem später Empire State Building oder das Chrysler Building, die zum Sinnbild der Stadt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen Phase des Optimismus schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-Städte litt auch New York in den 1960er Jahren unter Rassenunruhen. In den 1970er Jahren nahm die Kriminalität überhand und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Edward I. Koch sanierte während seiner Amtszeit als Bürgermeister von New York (1978-1989) das städtische Budget. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er Jahre nahm die Wall Street wieder eine führende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sogenannten Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die Kriminalitätsrate fiel drastisch, auch unter Beteiligung der zivilen Schutzorganisation Guardian Angels,und es wurde wieder chic, in der Stadt zu leben.

21. Jahrhundert

Guardian Angels Im Spätsommer 2001 erlebte New York seinen schwärzesten Tag, als das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde. An Stelle des World Trade Centers wird der Freedom Tower - nach Vorlagen des amerikanisch-polnischen Architekten Daniel Libeskind - gebaut. Der Stromausfall im Jahre 2003 legte große Teile des Amerikanischen Nordens inklusive New Yorks lahm. Der Parteitag der Republikaner fand 2004 ebenfalls in New York im Madison Square Garden statt.

Einwohnerentwicklung

Madison Square Garden New York ist mit 8,1 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt und zur Finanzmetropole. Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die New York Stock Exchange (größte Börse der Welt) und zahlreiche Banken, auch aus dem Ausland, durch die sehr viele Arbeitsplätze (überwiegend für Spezialisten) entstanden sind. Andere Arbeitsplätze, vor allem Dienste in Kleinbetrieben, werden meist von Geringverdienern ausgefüllt. Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise in dem teuren Stadtteil Manhattan. Sozial schwache Menschen dagegen wohnen in verfallenden Häusern, die von den Eigentümern nicht mehr renoviert werden (Slums). Ein weiteres Kennzeichen von New York ist die Aufteilung in unterschiedliche Viertel(Ghettos), in denen Menschen mit verschiedenen Herkunftsländern oder Religionen voneinander getrennt sind (China Town, Little Italy, Harlem und andere). In der Stadt New York leben 8.108.040 Einwohner auf einer Fläche von 800,31 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 10.131 Einwohner pro Quadratkilometer. In der gesamten Agglomeration leben 22.313.756 Menschen auf einer Fläche von 27.084 Quadrakilometern, das ist etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Brandenburg. Die Bevölkerungsdichte der Metropolregion New York beträgt 824 Einwohner pro Quadratkilometer. Im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen sind es zum Vergleich 530. Nach Hautfarbe aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild (Volkszählung 2000): Weiße (44,66%), Schwarze oder Afro-Amerikaner (26,59%), Asiaten (9,83%), Indianer (0,52%), Pazifische Insulaner (0,07%), Menschen anderer Hautfarbe (13,42%) und Mischlinge (4,92%). 26,98 Prozent der Bevölkerung sind Lateinamerikaner (Hispanics oder Latinos ). 35,9 Prozent der Einwohner sind in den USA geboren, 18,9 Prozent in Lateinamerika, 8,6 Prozent in Asien und 7,0 Prozent in Europa. Die größten ethnischen Gruppen in der Stadt sind: Afro-Amerikaner (11,5%), Puertoricaner (9,8%), Italianer (8,7%), Iren (5,3%), Menschen aus der Dominikanischen Republik (5,1%) und Chinesen (4,5%). New York ist auch die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde in den USA. Schätzungsweise 972.000 Menschen jüdischen Glaubens leben in der Stadt. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1775 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 2000 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Latino

Politik

Latino Latino Seit 1. Januar 2002 ist Michael Bloomberg der 108. Bürgermeister von New York. Er ist bekannt als Gründer des Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg L.P. mit Hauptsitz in New York. Im Jahre 2001 gewann er die Bürgermeisterwahl und trat die Nachfolge von Rudolph Giuliani an. Um nicht in den Vorwahlen antreten zu müssen wechselte der Demokrat Bloomberg vor der Wahl die Partei und trat den Republikanern bei. 2005 wurde er mit 58,5 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Sein Herausforderer Fernando Ferrer von der Demokratischen Partei erhielt 38,7 Prozent. Bloombergs Amtszeit endet am 31. Dezember 2009. Rudolph Giuliani war der 107. Bürgermeister von New York vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 2001 und bewährte sich durch umsichtiges Handeln nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in seiner Stadt. Im Wettbewerb um die Nachfolge des scheidenden Stadtoberhaupts Ed Koch unterlag Giuliani 1989 als Kandidat der Republikanischen Partei und der Liberalen Partei dem Demokraten David Dinkins, der als erster Schwarzer New Yorker Bürgermeister wurde. Vier Jahre später kandidierte Giuliani erfolgreich gegen Amtsinhaber Dinkins in einer Wahl, die die Stadt nach ihren rassischen Gruppierungen teilte. Giuliani profitierte dabei auch von der Unterstützung des US-Präsidenten Bill Clinton zu Gunsten des Demokraten Dinkins. 1997 wurde Giuliani von den Wählern mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. In seiner ersten Wahlperiode (1994-1997) ging Guiliani das Problem der Kriminalität durch eine strikte „Law and Order“-Politik an. Er führte eine offensive und erfolgreiche Polizeiüberwachung ein, die zu einer Abnahme der Fallzahlen in fast allen Verbrechenskategorien führte. Giuliani setzte in New York die sogenannte Nulltoleranzstrategie um. Durch die wirkungsvolle Politik wandelte sich das Bild New Yorks in den Augen der Touristen und der Bürger. Der Eindruck einer verbrechensgeplagten Metropole, wie er in den Jahren vor seiner Amtszeit existierte, wich dem einer pulsierenden, sicheren Großstadt. Es gab weniger Graffiti in den U-Bahnen und einen Wirtschaftsaufschwung, weil sich die Leute auch nachts im Freien wieder sicher fühlten. Kritiker bemängelten, dass die verstärkte Polizeipräsenz zu mehr Misstrauen bei den Schwarzen und anderen Minderheiten gegenüber den Ordnungshütern geführt habe. Zu den besser bekannten Zwischenfällen mit Polizeibrutalität während Giulianis Amtszeit zählen der Tod des unbewaffneten Amadou Diallo und die Gewaltanwendung in Polizeigewahrsam gegenüber Abner Louima. Die Terroranschläge gegen Ende seiner zweiten Amtszeit (1998-2001) gaben Giuliani die Möglichkeit, Führungseigenschaften in einer nationalen Katastrophe zu zeigen. Er behielt nach dem Einsturz der beiden Türme des World Trade Centers 2001 Ruhe und Übersicht. Der Bürgermeister steuerte die notwendigen Maßnahmen der Stadtverwaltung wirkungsvoll und spendete den Hinterbliebenen der Opfer, besonders auch jenen der New Yorker Feuerwehr, Trost. In beiden Amtsperioden wurde über Giulianis Maßnahmen kontrovers diskutiert. Er schaffte es, in diesen acht Jahren die Kriminalitätsrate in der Stadt um etwa 57 Prozent zu verringern, senkte die lokalen Steuern um rund 2,3 Milliarden US-Dollar und bemühte sich um die Schaffung von Arbeitsplätzen. Siehe auch: Liste der Bürgermeister der Stadt New York

Städtepartnerschaften

New York unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Überblick

Liste der Bürgermeister der Stadt New York New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 17.000 Restaurants. Überwiegend beherrschen Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war einer der ersten Wolkenkratzer in der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von der Aussichtsplattform auf New York hinunter. Zu den bekannten Kirchen in der Stadt gehören die 1879 fertig gestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine, Baubeginn war 1892, die Trinity Church im Herzen der Wall Street, St. John the Divine, die "United Synagogue of Conservative Judaism" und die "Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy". Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, New Jersey, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, sie verbindet Manhatten und Brooklyn, die weltbekannte Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Zu den touristischen Attraktionen zählen Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek), Ground Zero, der Platz an dem das ehemalige World Trade Center stand - es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 419,7 Metern für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt - und Ellis Island, ein ehemaliger Ankunftspunkt für Einwanderer. Bekannte Hotels sind unter anderem das Regent Wall Street in der Wall Street (eröffnet 1842), das Peninsula in der 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza New York in der 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907), das Walldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).

Theater

1993 1993 Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern. Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Charles Frohman ließ das Gebäude 1893 mit etwa 1000 Sitzplätzen erbauen. Es lag direkt gegenüber dem 1883 eröffneten Opernhaus der Metropolitan Opera, an dessem alten Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway. Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von Theater-Neugründungen. Das älteste, ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete Lyceum. Es hieß ursprünglich: New Lyceum Theatre, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahre 1885 auf der 45ten Straße, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen wurde. Es war auch das erste Theater, das elektrisches Licht im gesamten Gebäude hatte, eingebaut von Thomas Alva Edison. In den 1980er Jahren gab es ein Theatersterben am Broadway, aber durch städtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute überwunden. Im Jahr 1988 entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen Theatergebäuden den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers. In der Nähe des Central Parks liegen unter anderem das Metropolitan Opera House MET, das Zuhause der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre, die Avery Fisher Hall und das New York State Theater, welches Aufführungen der New York City Opera und des New York City Ballets zeigt. Weitere Theater sind das Lincoln Center for Performing Arts, die Heimat des New York Philharmonic Orchestra, die Carnegie Hall und Radio City Music Hall mit jeweils wechselnden Aufführungen.

Museen

Radio City Music Hall Radio City Music Hall Zu den bekanntesten Museen in New York gehören das American Craft Museum, das American Museum of the Moving Image, das American Museum of Natural History (vom Dinosaurier bis zum Planetarium), das Brooklyn Museum und das Cooper Hewitt Museum. Das American Museum of Natural History in Central Park West Ecke 79. Straße ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt - von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag für den Besuch des Museums nicht ausreicht. Über 30 Millionen Muster und Exponate hält es für seine Besucher bereit. Das Museum verfügt über ein eigenes IMAX-Kino und eine eigene Subway Haltestelle. Besonders Sehenswert ist das neue Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium und der 563 Karat schwere „Stern von Indien“, der größte jemals gefundene Saphir. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstämmige Zedern-Kriegskanu der Haida Indianer und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Vor dem Haupteingang in Richtung Central Park befindet sich ein Theodore Roosevelt-Denkmal. Weitere bedeutende Museen sind das International Center of Photography, das Intrepid Sea-Air-Space Museum, das Metropolitan Museum of Art (vom altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst), das Museum of Modern Art (Museum für moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen), das National Museum of the American Indian und das New Museum of Contemporary Art. Von den Kunstmuseen sind das Metropolitan Museum of Art, (eröffnet 1880), das Museum of Modern Art (MoMA; eröffnet 1929), die Frick Collection (eröffnet 1935) und das Whitney Museum of American Art (eröffnet 1966) zu nennen. Das MoMA – das weltweit bedeutendste Museum für Gegenwartskunst – wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen in einem neuen Gebäude wiedereröffnet. Der Spiralbau des Solomon R. Guggenheim-Museum in 1071 Fifth Ave. wurde nach Plänen des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und ähnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist sein einziges Gebäude in New York und wurde im Jahre 1959 eröffnet. Es beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee. Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle für über zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den Engländern als Straflager für Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus Süd- und Osteuropa bewältigen sollte. Als der Vorposten 1954 geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch Landaufschüttung vergrößert worden war, ein gewaltiger Komplex. In dem mit Türmen versehenen Zentralgebäude befindet sich heute das Ellis Island Immigration Museum.

Bauwerke

Freiheitsstatue und Liberty Island Ellis Island Immigration Museum Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty), umgangssprachlich auch „Miss Liberty“ oder „Lady Liberty“ genannt, wurde am 28. Oktober 1886 vor dem New Yorker Hafen zur Begrüßung von Heimkehrern und Neuankömmlingen eingeweiht. Sie war ein Freundschaftsgeschenk Frankreichs an die USA und sollte ursprünglich zur Hundertjahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 vollendet werden. Sie steht auf Liberty Island und gehört zusammen mit Ellis Island zum Statue of Liberty National Monument. Die Statue wurde von Frédéric Auguste Bartholdi entworfen, während Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms, das massive Eisenskelett (127 Tonnen) konzipierte, welches die Kupferstatue (31 Tonnen) von innen stützt. In das Podest ist das Gedicht The New Colossus von Emma Lazarus, eine Anspielung auf den Koloss von Rhodos, eingraviert. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt. Die Strahlen symbolisieren die sieben Meere und die Kontinente. Die 25 Fenster der Krone symbolisieren die 25 Edelsteine der Welt. Die Freiheitsgöttin, für deren Gesicht übrigens Bartholdis Mutter als Modell diente, steht auf den zerbrochenen Ketten der Sklaverei und hält in der linken Hand die Unabhängigkeitserklärung mit dem historischen Datum JULY IV MDCCLXXVI (4. Juli 1776). Die Statue hat eine Höhe von 46,5 Meter ohne Sockel, mit Sockel sind es 102 Meter. Am 13. Juni 1927 wurde die amerikanische Fahne in der rechten Hand der Freiheitsstatue zum ersten Mal dargestellt. Liberty Island (deutsch: „Freiheitsinsel“) ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Upper New York Bay, der ursprüngliche Name lautete Bedloe's Island. Am 3. August 1956 benannte Eisenhower die Insel um. Sie gehört nicht, wie vielfach angenommmen, zum Bundesstaat New Jersey, sondern ist Territorium der Bundesregierung der USA und wird vom National Park Service gepflegt. Die Insel liegt 600 Meter entfernt vom Liberty State Park in Jersey City, New Jersey. Vom Battery Park in Manhattan ist die Insel 2,6 Kilometer entfernt. Obwohl die Insel nicht Territorium von New Jersey ist, befindet sie sich auf der Seite New Jerseys der Grenzlinie zwischen den Bundesstaaten New Jersey und New York. Die Entfernung von der nahe gelegenen Insel Ellis Island beträgt ungefähr 1,6 Kilometer. Flatiron Building Ellis Island Das im Jahre 1902 fertiggestellte "Flatiron Building" in 175 5th Avenue war mit 91 Metern Höhe zwar nie das höchste Gebäude der Stadt, doch war es von Anfang an ein Touristenziel. Es wurde nach Plänen des Architekten Daniel Burnham gebaut. Der eigenwillige dreieckige Grundriss gab dem Gebäude den Namen "Flatiron Building" (= "Bügeleisen-Gebäude"). Die Form des ältesten noch erhaltenen Wolkenkratzers New Yorks hat zur Folge, dass starke Winde auf der Straße entstehen. Auf Grund seiner Größe fällt das Gebäude heute nicht mehr auf, obwohl es nach seinem Bau mit den zwanzig Stockwerken alles Umliegende überragte. Chrysler Building Eines der markantesten Bauwerke der Stadt ist das "Chrysler Building" in 405 Lexington Ave. Das Art-Deko Gebäude besitzt eine glänzende, abgesetzte Turmspitze aus rostfreiem Stahl mit Bögen und Dreiecksfenstern und hat einschließlich der Turmspitze eine Höhe von 343 Metern. Es wurde vom Architekten William van Alen im Jahre 1930 im Auftrag des Automobilfabrikanten Walter Percy Chrysler (1875-1940) entworfen. Für ein Jahr war es das größte Gebäude der Welt, dann wurde das Empire State Building fertig gestellt. Empire State Building Das "Empire State Building" in 350 Fifth Ave. ist aus den Kinofilmen "King Kong" und "Schlaflos in Seattle" bekannt. Das Art-Deko Gebäude ragt 381 Meter, einschließlich der Antenne sogar 443,2 Meter, in den Himmel. Seit 1931 haben etwa 110 Millionen Besucher das herrliche Panorama der Stadt von der Besucherplattform im 85. Stock aus bewundert. Zahlreiche Hochzeitspaare schließen auf dem Empire State Building den Bund fürs Leben. Im zweiten Stock des Gebäudes kann sich der Besucher im "New York Skyride", mit Hilfe der Simulation eines Hubschrauberfluges, auf eine virtuelle Reise durch die Wolkenkratzer-Schluchten von New York begeben. Zu besonderen Feiertagen und Anlässen erstrahlt die Fassade in verschiedenfarbigem Lichterglanz. World Financial Center Das "World Financial Center" in 200 Liberty Street befindet sich in Lower Manhattan, in Battery Park City, am Hudson River, in direkter Nachbarschaft zum finanziellen Zentrum der Metropole. Entworfen wurde dieser Komplex von Cesar Pelli & Associates. In den vier Türmen haben "American Express", "CIBC World Markets", "Dow Jones", "Merrill Lynch" und weitere bedeutende Firmen ihren Hauptsitz. Metropole Den Mittelpunkt bildet ein Wintergarten, in dem hohe Palmen aus der Sonora-Wüste in Arizona stehen. Des Weiteren befinden sich im Komplex Restaurants, Geschäfte und eine Piazza, die eine sehr schöne Aussicht zum Yachthafen am Hudson River eröffnet. Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Vorführungen sind kostenlos. Der Wintergarten und andere Teile wurden durch den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten im Wintergarten sind im September 2002 abgeschlossen worden. Das frühere WTC bestand bis 2001 aus sechs einzelnen Gebäuden, die vom japanischen Architekten Yamasaki entworfen wurden. Fertig gestellt wurde es im Jahre 1973. Von der Erde, die für den Bau ausgehoben wurde, entstand "Battery Park City". Die Zwillingstürme waren 418 Meter hoch, die zweithöchsten Gebäude der USA. Insgesamt waren hier 1.200 Büros und Organisationen, Ticket Center und Börsen untergebracht. Weitere Wolkenkratzer Der Multimillionär Donald Trump ließ in 725 Fifth Avenue einen Büro- und Apartmentturm der Luxusklasse errichten. Der "Trump Tower" ist im Stil der Postmoderne erbaut. Über sechs Stockwerke hoch erstreckt sich das prunkvolle Atrium. In den unteren Stockwerken des Gebäudes befinden sich verschiedene Boutiquen, Juweliere und weitere exklusive Geschäfte für die gehobenen Ansprüche, in den oberen Etagen liegen die Apartments. Trump Tower - im Hintergrund das Citicorp-Center]] Das "UN-Hauptquartier" in der 1st Ave/46th Street besteht aus mehreren Gebäuden, Straßen und Parks. Im Jahre 1952 konnte die UNO den Hauptsitz beziehen, nachdem John D. Rockefeller II. (1874-1960) 8,5 Millionen US-Dollar für den Kauf des Grundstückes spendete und die USA zinsfrei Geld liehen. Die Verwaltung befindet sich im 39-stöckigen grünen Glashochhaus und im geschwungenen "General Assembly Building" sind der Saal der Vollversammlung und der Besuchereingang zu finden. Kennzeichnend am Gebäude der "New York Life Insurance Company" in 51 Madison Ave. ist das goldene Pyramidendach. Der Architekt Cass Gilbert entwarf das neugotische Gebäude 1928. Das "Paramount Building" in 1501 Broadway wurde im Jahre 1927 von Rapp & Rapp entworfen. Auffällig ist die nach oben gestufte Spitze, die eine Uhr und ein Globus krönen. Das im internationalen Stil errichtete "Seagram Building" in 375 Park Ave. wurde 1958 eröffnet. Der Block aus bronzenem Glas und Stahl ist nach Plänen des Architekten Mies van der Rohe errichtet worden. Das Nobel-Restaurant "Four Seasons" befindet sich ebenfalls in diesem Gebäude. Seit 1931 zählt das im Art-Deko Stil errichtete "Waldorf-Astoria" in 301 Park Avenue zu den großen Luxushotels in New York. Es ist noch vornehmer als das ursprüngliche Waldorf. In den Zwillingstürmen sind pompöse Zimmer für Wohlhabende und berühmte Persönlichkeiten vorgesehen. Die Lobby des Gebäudes ist mit Marmorsäulen, Bronze und Mahagoni ausgestattet. Das "Woolworth Building" in 322 Broadway wurde 1913 vollendet und war bis 1930 das höchste Gebäude der Welt. Der vom Architekten Cass Gilbert entworfene elegante gotische Wolkenkratzer wird von einem Pyramidendach gekrönt und weist viele Tierornamente auf. Neben dem Hauptquartier der "F.W. Woolworth Company" befanden sich Geschäfte und ein Restaurant im Hochhaus. Brooklyn Bridge gotische Die "Brooklyn Bridge" wurde 1883 vollendet und war zur damaligen Zeit die längste Hängebrücke der Welt. Der Ingenieur John August Roebling (1806-1869) konstruierte dieses Wunder der Technik, überlebte jedoch die Fertigstellung nicht. Sein Sohn vollendete das Werk. Um zu prüfen, ob die Brücke große Gewichte tragen kann, wurde der Zirkus Barnum mit zahlreichen Elefanten hinüber geschickt. Vom höher gelegenen Gehweg ist die beeindruckende Skyline von Manhattan in der Ferne und die gotischen Bögen der Brückenpfeiler aus nächster Nähe zu sehen. Fast direkt unter der Brücke befindet sich das edle "River Café" im Stadtteil Brooklyn mit bezaubernder Aussicht. Der Anblick der Brücke ist zu jeder Tages- und Nachtzeit spektakulär. Gebäude in SoHo Brooklyn Im Stadtviertel SoHo (South of Houston Street) befinden sich zahlreiche Galerien, Antiquitätengeschäfte, Cafés und Museen, zu denen die Außenstelle des "Guggenheim Museum", das "New Museum Of Contemporary Art" und das "Museum Of African Art" gehören. Sehenswert sind die Lagerhäuser aus den Jahren 1860 bis 1890 mit ihren schön verzierten gußeisernen Fassaden. Das Viertel "Cast-Iron Historic District" wurde unter Denkmalschutz gestellt. Zahlreiche von diesen Gebäuden werden heute als Lofts oder Ateliers genutzt. SoHo hat sich in New York inzwischen zu einem angesagten Bezirk entwickelt. Es beherbergt die weltweit größte Ansammlung an Gusseisenarchitektur. Das Gusseisen entdeckte man auf der Suche nach Möglichkeiten, Gebäude schnell und ohne großen Kostenaufwand zu konstruieren. So benutzte man anstelle von schwerem Mauerwerk Eisenträger zum Abstützen der Stockwerke und gewann dadurch Raum für größere Fenster und vor allem für Fassaden. Fast jede Idee eines Architekten ließ sich mit Gusseisen verwirklichen. Die Baumeister gestalteten SoHos Fabriken mit barocken Ballustraden und Renaissance-Säulen. Kirchen Renaissance Auch die Religion spielt in der Architektur der Weltstadt New York eine große Rolle. In Uptown befinden sich der "Biblische Garten", verschiedene Skulpturen und vor allem die "Cathedral of St. John the Divine". Die unvollendete Kirche ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Stilelementen. Die Bauarbeiten begannen 1892, wurden bei Kriegsausbruch 1939 unterbrochen und Anfang der 1990er Jahre trotz zahlreicher Kontroversen und Geldsorgen sporadisch wieder aufgenommen. Erst zwei Drittel der Kathedrale sind fertiggestellt. Bei ihrer Vollendung, voraussichtlich im Jahre 2050, wird die St. John die größte Kirche der Welt sein - groß genug, um Notre-Dame de Paris und die Kathedrale von Chartres in sich aufzunehmen. In Uptown steht auch die "Riverside Church" mit dem 120 Meter hohen Glockenturm. Die Konstruktionsarbeiten an der gotischen "St. Patrick's Cathedral" in Fifth Avenue and 50th Street wurden 1888 beendet. Ihr Erbauer James Renwick hat alle Details der gotischen Stilrichtung sorgfältig zusammengetragen. Am westlichen Ende der Wall Street, am Broadway zwischen Rector und Church Street, steht die "Trinity Church" im neugotischen Stil, deren Friedhof vielen Koryphäen vergangener Tage als letzte Ruhestätte dient. 1846 nach Plänen des Architekten Richard Upjohn errichtet, war sie 50 Jahre lang das höchste Bauwerk der Stadt. Grand Central Terminal In E. 42nd St. Park Ave., im Zentrum von Midtown, wurde der "Grand Central Terminal" zwischen 1903 und 1913 von dem Architektenteam Warren & Wetmore aus Minnesota errichtet. Er erstrahlt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen in Manhattan. Das Bauwerk verbindet einerseits die Romantik des Reisens und andererseits die Historie eines prächtigen Bahnhofsgebäudes aus der damaligen Zeit. Der "Grand Central Terminal" wurde lange nur zur Durchreise genutzt. Nach der umfangreichen Restaurierung reist man jedoch wieder extra zum Bahnhof. Das Gebäude präsentiert sich heute mit vielen exklusiven Geschäften und hervorragenden Restaurants. Dank des Einsatzes berühmter Persönlichkeiten New Yorks wie Jacqueline Kennedy Onassis wurde der Bahnhof vor dem Abriss gerettet und als Wahrzeichen der Stadt ernannt. In den 1990er Jahren ist das Gebäude für 200 Millionen Dollar komplett renoviert worden und glänzt nun in voller Pracht. Die beeindruckende zwölfstöckige Bahnhofshalle ist 142 Meter lang, 50 Meter breit und 46 Meter hoch. An der Gewölbedecke funkeln über 2.500 Sterne in Tierkreiskonstellationen und die riesigen Fenster sorgen für sonnendurchflutete Hallen. New York Public Library Tierkreis Die New York Public Library ist eine der führenden Bibliotheken der USA und eine der drei öffentlichen Bibliotheken in New York. Der Entwurf der New York Public Library in der Fifth Avenue, zwischen 40th und 42nd Sts., erfolgte 1897 von den Architekten Carrère & Hastings. Im Beaux-Arts-Stil im Jahre 1911 errichtet, bietet die Bibliothek Platz für mehr als sieben Millionen Bände, 10.000 Zeitschriften. Ihr Status als einer der weltweit führenden Bibliotheken wird belegt durch den Besitz von beispielsweise einer Gutenberg-Bibel, einer Ausgabe der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica und der handgeschriebenen Unabhängigkeitserklärung von Thomas Jefferson. Die ersten Bücher stammen von Johann Jakob Astor (1763-1848). Dakota-Apartmenthaus 1848 Das Luxus-Apartmenthaus The Dakota (auch Dakota-Building genannt) an der Ecke 72nd Street und Central Park West wurde von Henry J. Hardenberg zwischen 1880 und 1884 entworfen und in einer damals noch ärmlichen Gegend gebaut. Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Beispiele des neugotischen Baustiles in New York. Hardenbergh war auch der Architekt des berühmten New York Plaza Hotels. Bauherr des "Dakota" war Edward Severin Clark, der Inhaber des Singer Nähmaschinen-Konzerns, der jedoch die Fertigstellung nicht mehr erlebte. Der Name soll angeblich während der Bauphase entstanden sein, weil das Grundstück damals so weit außerhalb des bebauten Stadtgebietes lag, dass man scherzhaft behauptete, es befände sich bereits im Stammesgebiet der Dakota, einem Indianervolk, dessen Siedlu

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Ver