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Catalina Von Spanien

Catalina von Spanien

Katharina Michaela von Spanien (
- 10. Oktober 1567 in Madrid; † 6. Oktober 1597 in Turin) (auch Catalina Micaela von Spanien genannt) war Prinzessin von Spanien und Herzogin von Savoyen.

Leben

Savoyen Katharina Michaela von Spanien wurde als zweite Tochter des spanischen Königs Philipps II. aus der spanischen Linie der Habsburger und seiner dritten Ehefrau Elisabeth von Valois in Madrid geboren. Der Säugling wurde nach seiner Großmutter mütterlicherseits, Katharina von Medici, und dem dem heiligen Michael benannt. Sie verlor ihre Mutter allerdings schon im zartesten Kindesalter als Folge einer Frühgeburt und wuchs mit ihrer um ein Jahr älteren Schwester Isabella Clara Eugenia von Spanien unter der Obhut der Amme Maria de Messa am spanischen Königshof ihres Vaters auf. Amme Aus dynastischen Gründen ging ihr Vater eine vierte Ehe mit seiner Nichte Anna von Österreich, Tochter von Kaiser Maximilian II. von Österreich und seiner Schwester Maria von Spanien, ein. Anna von Österreich nahm sich ihren beiden Stieftöchter an und wurde zu einer fürsorglichen Mutter für die beiden Mädchen. Im Jahre 1578 schenkte Königin Anna ihrem Gemahl den ersehnten Erben, Philipp III. von Spanien, und sicherte so die Thronfolge. Die Geburt des Thronfolgers zerstörte allerdings nicht die enge Bindung zwischen Philipp II. und seinen beiden Töchtern aus der Ehe mit seiner geliebten verstorbenen Frau Elisabeth von Valois. Der eher schweigsame und als gefühlskalt beschriebene Monarch liebte Zeit seines Lebens diese beiden Töchter mehr als alle anderen Menschen, die ihn umgaben. Katharina Michaela von Spanien heiratete am 18. März des Jahres 1585 schließlich Herzog Karl Emanuel I. von Savoyen in Saragossa und verließ den spanischen Hof. Katharina sollte ihren Vater nach der Hochzeit niemals mehr wiedersehen. Trotz der Trennung blieb sie aber bis zu ihrem Tod mit ihrem Vater und ihrer spanischen Familie in engen Briefkontakt. Im Gegensatz zu ihrer kinderlosen Schwester gebar Katharina ihrem Gemahl 10 Kinder und war die meiste Zeit ihres Ehelebens in anderen Umständen. Katharina Michaela starb im Alter von 29 Jahren am 6. Oktober 1597 in Turin an den Folgen einer Frühgeburt ein Jahr nach der Geburt ihres letzten Kindes, Thomas Franz von Savoyen-Carignan. Er war der Großvater von Eugen Franz von Savoyen-Carignan, besser bekannt unter Prinz Eugen von Savoyen. Obwohl sie dasselbe Schicksal wie ihre Mutter erlitt und an den Folgen einer schweren Geburt starb, hatte sie dennoch ihre dynastische Pflicht erfüllt und dem Haus Savoyen einen Thronfolger geschenkt.

Nachkommen


- Filippo Emanuele (
- 8. April 1586 - † 9. Februar 1605), Prinz von Savoyen,
- Vittorio Amadeo I. (
- 8. Mai 1587 - † 7. Oktober 1637), Herzog von Savoyen,
- Emanuele Filiberto (
- 16. April 1588 - † 4. August 1624), Herzog von Sizilien,
- Margareta (
- 28. April 1589 - † 26. Juni 1655), Herzogin von Gonzaga,
- Isabella (
- 11. März 1591 - † 22. August 1626), Herzogin d`Este,
- Maurizio (
- 10. Januar 1593 - † 4. Oktober 1657), Kardinal von Savoyen,
- Maria (
- 8. Februar 1594 - † 13. Juli 1656), Prinzessin von Savoyen,
- Francesca Caterina (
- 6. Oktober 1595 - † 26. September 1640), Prinzessin von Savoyen,
- Tomaso Francesco (
- 21. Dezember 1596 - † 22. Januar 1656), Prinz von Carignan, und
- Giovanna (
- † 6. Oktober 1597), Prinzessin von Savoyen, Kategorie:Frau Kategorie:Herzog (Savoyen) Kategorie:Geboren 1576 Kategorie:Gestorben 1597

10. Oktober

Der 10. Oktober ist der 283. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 284. in Schaltjahren) - somit bleiben 82 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 680 - Geschichte des Islam: In der Schlacht von Kerbela fällt Al-Husain ibn 'Alī gegen die Umayyaden.
- 1847 - Auf der Heppenheimer Tagung entwerfen die gemäßigten Liberalen ihr politisches Programm zur Einigung Deutschlands.
- 1911 - Mit einem Aufstand kaiserlicher Truppen in Wuhan geht das Kaiserreich in China seinem Ende entgegen.
- 1913 - In Manchester gründen die britische Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst und ihre Tochter Christabel die Woman's Social and Political Union (WSPU) als militanten Flügel der Suffragetten.
- 1920 - Bei der Volksabstimmung in Kärnten gemäß dem Vertrag von Saint-Germain stimmt die Mehrheit gegen eine Angliederung an Slowenien.
- 1935 - In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt.
- 1941 - Die Luxemburger benutzen die rassistisch motivierte Personenstandsaufnahme von Gauleiter Gustav Simon, um ein eindeutiges Bekenntnis für ihr unterjochtes Vaterland abzulegen.
- 1964 - In Tokio beginnen die 18. Olympischen Sommerspiele.
- 1970 - Die Fidschi-Inseln erlangen ihre vollständige Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1973 - Der US-amerikanische Vizepräsident Spiro Theodore Agnew tritt wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung und Bestechlichkeit zurück.
- 1974 - Erstes Volkskonzert von Mikis Theodorakis nach dem Sturz der griechisches Militärjunta vor mehreren zehntausend begeisterten Menschen im Karaiskakis-Stadion in Athen.
- 1982 - Nach Wahlen in Bolivien wird Siles Zuazo Regierungschef.
- 2002 - Kommunalwahlen in Algerien, aus denen die FLN erneut siegreich hervorging.
- 2002 - Parlamentswahlen in Pakistan.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1874 - J. C. Watson entdeckt als Teilnehmer einer China-Expedition anlässlich eines Venustransits den Asteroid Juewa.

Kultur


- 1784 - Uraufführung des Dramas I due supposti ossia Lo sposo senza moglie von Domenico Cimarosa am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1935 - Am New Yorker Alvin Theatre, einem der Broadway-Theater, wird George Gershwins Oper Porgy and Bess uraufgeführt.
- 1943 - Uraufführung der komischen Oper Barbe-bleue von Jacques Ibert

Religion

Katastrophen


- 1955 - Eine jugoslawische Verkehrsmaschine stürzt über dem Leopoldsberg in Wien ab, wobei 6 Passagiere ums Leben kommen.
- 1956 - Atlantik. Eine Transportmaschine der U.S. Air Force mit 59 Menschen an Bord verschwindet nördlich der Azoren.
- 1980 - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört El-Asnam (ehemals Orleansville), Algerien, fast vollständig und fordert ca. 20.000 Menschenleben.
- 1986 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 in El Salvador fordert über 1.000 Menschenleben.
- 1997 - Während eines Gewitters stürzt in Uruguay eine argentinische Douglas DC-9 ab. Alle 74 Insassen sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2004 - Der Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, entlässt den Bundestorwarttrainer Sepp Maier

Geboren

Sepp Maier Sepp Maier Sepp Maier
- 1520 - Alessandro Farnese, italienischer Kardinal
- 1528 - Adam Lonitzer, deutscher Naturforscher, Arzt und Botaniker
- 1593 - Georg Pauli-Stravius, Weihbischof in Köln
- 1669 - Johann Nikolaus Bach, deutscher Komponist
- 1675 - Peter Kolb, deutscher Lehrer und Völkerkundler
- 1684 - Jean-Antoine Watteau, französischer Maler
- 1731 - Henry Cavendish, britischer Naturwissenschaftler
- 1738 - Benjamin West, englischer Maler
- 1766 - Leopold Maximilian Graf von Firmian, Fürsterzbischof der Erzdiözese Wien
- 1813 - Giuseppe Verdi, italienischer Komponist
- 1813 - Mark Pattison, englischer Autor
- 1825 - Paul Kruger, südafrikanischer Politiker und Gründer des Kruger-Nationalparks
- 1830 - Isabella II., Königin von Spanien
- 1834 - Aleksis Kivi, finnischer Nationalschriftsteller
- 1839 - Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge
- 1845 - Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist
- 1861 - Fridtjof Nansen, norwegischer Polarforscher und Diplomat
- 1862 - Emil Mayrisch, luxemburgischer Stahlindustrieller, Präsident des Direktoriums der ARBED
- 1865 - Rafael Merry del Val y Zulueta, englischer Kardinal spanischer Abstammung der römisch-katholischen Kirche
- 1870 - Josephine Siebe, deutsche Schriftstellerin
- 1880 - Maximilian Kaller, Bischof von Ermland in Ostpreußen
- 1885 - Walter Anderson, deutscher Folklorist
- 1889 - Henricus Antonius van Meegeren, niederländischer Maler und Kunstfälscher
- 1891 - Jomo Kenyatta, kenianischer Politiker
- 1891 - Ludwig Manfred Lommel, deutscher Humorist
- 1892 - Ivo Andrić, serbischer Schriftsteller
- 1895 - Wolfram Freiherr von Richthofen, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1898 - Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Wilhelm Röpke, deutscher Ökonom
- 1900 - Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin
- 1900 - Karl Kaufmann, NS-Gauleiter in Hamburg
- 1900 - Walter Stahlecker, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei
- 1901 - Alberto Giacometti, schweizerischer Künstler
- 1906 - Klaus Mehnert, deutscher Politologe und Journalist
- 1909 - Mercè Rodoreda, katalanische Schriftstellerin
- 1913 - Claude Simon, französischer Schriftsteller
- 1914 - Agostino Straulino, italienischer Sportler (Segeln)
- 1914 - Ivory Joe Hutter, US-amerikanischer Musiker
- 1917 - Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und -komponist
- 1918 - Erich Schwertner, deutscher Politiker
- 1918 - Werner Dollinger, deutscher Politiker
- 1922 - Gail Halvorsen, US-amerikanischer Pilot
- 1924 - Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924 - Huey Smith, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1924 - James Clavell, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - Dana Elcar, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 1929 - Hans-Joachim Hoffmann, Minister für Kultur der DDR
- 1930 - Eugenio Castellotti, italienischer Rennfahrer
- 1930 - Harold Pinter, englischer Theaterautor und Regisseur
- 1930 - Reinhard Selten, deutscher Ökonom
- 1932 - Hans Watzek, Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR
- 1934 - Clauss Dietel, deutscher Designer
- 1935 - Hermann Nuber, deutscher Fußballspieler
- 1935 - Werner Groß, von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- 1938 - Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 1939 - Norbert Henke, Vorsitzender Richter am Bundesozialgericht a.D.
- 1941 - Franziska Eichstaedt-Bohlig, Stadtplanerin und Architektin, deutsche Politikerin
- 1941 - Gerd Honsik, österreichischer Schriftsteller und Dichter, Holocaustleugner
- 1941 - Gert Voss, deutscher Bühnenschauspieler
- 1941 - Kenule Beeson Saro-Wiwa, nigerianischer Bürgerrechtler und Schriftsteller
- 1942 - Peter Coyote, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Dennis D'Ell, britischer Musiker und Sänger
- 1943 - Jerry LaCroix, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler
- 1945 - Alan Cartwright, britischer Rockmusiker
- 1946 - John Prine, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1949 - Hans-Joachim Hacker, deutscher Politiker
- 1951 - Eugen Egner, deutscher Zeichner und Schriftsteller
- 1951 - Willi Brase, deutscher Politiker
- 1953 - Midge Ure, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Ultravox)
- 1955 - David Lee Roth, US-amerikanischer Sänger (Van Halen)
- 1957 - Christel Justen, deutsche Schwimmerin und Sporttherapeutin
- 1957 - Rumiko Takahashi, japanische Mangaka
- 1958 - Hans-Jürgen Schatz, deutscher Schauspieler
- 1958 - Tanya Tucker, US-amerikanische Sängerin
- 1959 - Kirsty MacColl, britische Sängerin und Songwriterin
- 1960 - Arlene McCarthy, britische Abgeordnete im Europäischen Parlament
- 1961 - Danuta Stenka, polnische Schauspielerin
- 1961 - Martin Kemp, britischer Musiker
- 1963 - Anita Mui, chinesische Musikerin und Schauspielerin
- 1963 - Vegard Ulvang, norwegischer Skilangläufer
- 1964 - Maxi Gnauck, deutsche Kunstturnerin
- 1966 - Elana Meyer, südafrikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Andreas Türck, deutscher TV-Moderator
- 1969 - Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- 1970 - Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 1970 - Corinna May, deutsche Sängerin
- 1970 - Matthew Pinsent, britischer Ruderer und vierfacher Olympiasieger
- 1970 - Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 1971 - Jewgeni Igorewitsch Kissin, russischer Pianist
- 1971 - Markus Heitz, deutscher Fantasy- und Science-Fiction-Autor.
- 1974 - Chris Pronger, kanadischer Eishockeyspieler der National Hockey League
- 1974 - Dale Earnhardt Jr., US-amerikanischer Rennfahrer (NASCAR)
- 1978 - Caroline Evers-Swindell, neuseeländische Ruderin
- 1979 - Mya, US-amerikanische Sängerin
- 1981 - Michael Kurz, österreichisches Superesse-Mitglied :dafuer :alive
- 1982 - Franziska Holzapfel, Versicherungsmaklerin
- 1984 - Chiaki Kuriyama, japanische Filmschauspielerin
- 1985 - Silvie Ketelaars, niederländische Schwimmerin

Gestorben

Silvie Ketelaars Silvie Ketelaars Silvie Ketelaars
- 19 - Germanicus, römischer Feldherr
- 680 - Hussein ibn Ali, arabischer Imam
- 1488 - Andrea del Verrocchio, italienischer Künstler
- 1659 - Abel Tasman, niederländischer Seefahrer
- 1676 - Sebastian Knüpfer, deutscher Komponist
- 1791 - Christian Friedrich Daniel Schubart, deutscher Dichter
- 1825 - Dmytro Bortnjanskyj, ukrainischer Komponist
- 1854 - Sir Gordon Drummond, britischer General und Kolonialadministrator
- 1858 - Karl August Varnhagen von Ense, deutscher Erzähler und Diplomat
- 1872 - William H. Seward, US-amerikanischer Politiker und Außenminister
- 1889 - Adolf Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose
- 1899 - Albert Böhler, österreichischer Industrieller
- 1914 - Carol I., rumänischer Fürst und König aus dem Hause Hohenzollern
- 1918 - Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin
- 1919 - Anatole Mallet, schweizerischer Ingenieur
- 1921 - Otto von Gierke, deutscher Jurist und Historiker
- 1927 - Gustav Weißkopf, deutsch-amerikanischer Pionier des Motorflugs
- 1931 - Carl von Bach, deutscher Maschineningenieur
- 1942 - Richard von Schaukal, österreichischer Dichter
- 1943 - Charlotte Salomon, deutsche Malerin
- 1948 - Mary Eaton, US-amerikanische Schaspielerin
- 1960 - Basil Ruysdael, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - Konrad Bayer, österreichischer Schriftsteller und Dandy
- 1966 - Otto Pankok, deutscher, Maler, Zeichner und Bildhauer
- 1968 - Nikifor, polnischer Maler
- 1971 - Ernst Kuntscher, deutscher Politiker der CDU
- 1971 - Sir Cyril Lodowic Burt, britischer Psychologe
- 1971 - Arne Benary, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1973 - Ludwig von Mises, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1974 - Marie Luise Kaschnitz, deutsche Lyrikerin und Erzählerin
- 1975 - August Dvorak, US-amerikanischer Psychologe und Pädagogikprofessor
- 1977 - Lea Grundig, deutsche Malerin und Grafikerin
- 1978 - Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1983 - Heinrich Schulte, deutscher Psychiater
- 1985 - Orson Welles, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1985 - Yul Brynner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1990 - Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler
- 1994 - Germain Muller, französischer Politiker, Kabarettist und Dichter
- 1999 - Leo Lionni, US-amerikanischer Grafiker, Maler und Buchautor italienischer Abstammung
- 2002 - Keith Uncapher, US-amerikanischer Computerspezialist
- 2003 - Eugene George Istomin, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Isamu Wakabayashi, japanischer Künstler
- 2004 - Christopher Reeve, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Milton Obote, ugandischer Präsident von 1966 bis 1971 und 1980 bis 1985

Feier- und Gedenktage


- Namenstag des Heiligen Gereon
- Tag gegen die Todesstrafe (amnesty international)
- Welttag der geistigen Gesundheit (WHO)
- Nationalfeiertag der Republik China (Taiwan)
- Nationaler Gedenktag für die Opfer des 2. Weltkriegs (Journée de la Commémoration Nationale, Luxemburg)
- Kärntner Landesfeiertag (Volksabstimmung 1920 für den Verbleib Kärntens bei Österreich)

Siehe auch


- 9. Oktober - 11. Oktober
- 10. September - 10. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1010 ja:10月10日 ko:10월 10일 simple:October 10 th:10 ตุลาคม

Madrid

Madrid ist die Hauptstadt von Spanien und der Autonomen Region Madrid (Südwesteuropa). Die Region zählt mit rund fünf Millionen Einwohnern im Großraum zu den größten Metropolen Europas. Die Stadt Madrid (ohne Vororte) ist mit 3,2 Millionen Einwohnern (2004) nach Paris, London und Berlin die viertgrößte in der Europäischen Union. Madrid ist ein sowohl national als auch international bedeutendes Handels- und Finanzzentrum. Die Stadt bildet überdies den politischen und kulturellen Mittelpunkt Spaniens. In Madrid residiert der König, der katholische Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. In Madrid befinden sich fünf öffentliche Universitäten (Universidad Complutense, Universidad Autónoma, Universidad a distancia, Universidad Carlos III und Universidad Rey Juan Carlos) und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen. Die Einwohner Madrids nennt man Madrilenen.

Geographie

Lage

Madrid befindet sich im Zentrum Spaniens 665 m über NN. Die am Ufer des kleinen Flusses Manzanares gelegene Stadt gehört zu der historischen Landschaft Kastilien. Nordwestlich der Stadt erheben sich die Berge der Sierra de Guadarrama, die im La Peñalara 2.429 m hoch aufragt. Nach Osten öffnet sich das Tal des Henares, in dem Eisen- und Autobahnen nach Saragossa und Barcelona verlaufen. Etwa 50 km südlich, am Tajo, liegt Madrids "Mutterstadt", die alte kastilische Hauptstadt Toledo. Koordinaten: 3,72° westliche Länge und 40,42° nördlicher Breite.

Stadtverwaltung

Die Stadt Madrid hat 21 Verwaltungsbezirke Distritos:
- 1. Centro
- 2. Arganzuela
- 3. Retiro
- 4. Salamanca
- 5. Chamartín
- 6. Tetua
- 7. Chamberí
- 8. Fuencarral
- 9. Moncloa - Aravaca
- 10. Latina
- 11. Carabanchel
- 12. Usera
- 13. Puente de Vallecas
- 14. Moratalaz
- 15. Ciudad Lineal
- 16. Hortaleza
- 17. Villaverde
- 18. Villa de Vallecas
- 19. Vicálvaro
- 20. San Blas
- 21. Barajas

Klima

Durch seine Höhenlage auf 665 m über dem Meeresspiegel und das kontinentale Klima sind die Sommer in Madrid heißer und trockener, die Winter jedoch deutlich kälter als etwa in den Städten am Mittelmeer.

Geschichte

Madrid ist eine für europäische Verhältnisse junge Metropole. In den Jahren 852 bis 886 wurde eine maurische Burg (alcázar) an der Stelle des heutigen Madrider Königspalastes errichtet. Die umgebende Anlage wurde magerit genannt, und ab 939 Madschrít. 1038 wurde Madrid kastilisch. Die Stadt wurde 1109 durch den Berberfürsten Jusuf erfolglos belagert. 1309 fand hier die erste Zusammenkunft des Cortes de Castilla (Kastillischen Städteparlament) unter Fernando IV. statt (andere Angabe: 1239). 1239 Mit der Verlegung der Residenz aus dem nahe gelegenen und wesentlich älteren Toledo durch Felipe II. im Jahre 1588 begann der Aufstieg der Stadt. Sie wurde 1606 offiziell spanische Hauptstadt. Zwischen 1701 und 1713 fand der Spanische Erbfolgekrieg statt, 1706 folgte die englische und portugiesische Besetzung. Von 1808 bis 1813 war Madrid von den Franzosen besetzt, wobei Napoleons Bruder Joseph König wurde. Die Besatzer ließen Klöster und ganze Stadtviertel niederreißen, um neuen Platz zu schaffen. Mit dem Aufstand vom 2. Mai 1808 wurden weitere Erhebungen im gesamten Land hervorgerufen. Von 1833 bis 1876 fanden die Karlistenkriege statt. Dabei wütete auch eine Choleraepedemie in Madrid. 1873 wurde die erste Republik durch den Diktator Emilio Castelar ausgerufen, und 1923 folgte die Militärdiktatur unter General Miguel Primo de Rivera. Am 14. April 1931 wurde in Madrid die Zweite Republik ausgerufen. Im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 39 war Madrid bis zuletzt, und zwar bis zum 28. März, republikanisch und erlitt durch deutsche und italienische Bombardements schwere Zerstörungen. Bis 1975 prägte nun die Diktatur Francisco Francos die Stadt. 1965 bis 1973 fanden zahlreiche Streiks und Studentenproteste statt. Nach dem Tod Francos im Jahre 1975 wurde Juan Carlos I. König und leitete die Demokratisierung ein, die jedoch 1981 durch Putschversuch noch einmal erheblich in Gefahr war. 1992 war Madrid "Kulturhauptstadt Europas". 2004 wurden bei den Terroranschlägen auf vier voll besetzte Nahverkehrszüge 190 Menschen getötet. siehe auch: Geschichte Spaniens

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens

Einzelbauwerke


- Königspalast (Palacio Real),
- Kathedrale La Almudena,
- Kirchen San Isidro el Real und San Francisco el Grande,
- Parque del Retiro (Foto),
- Puerta de Alcalá,
- Kybelebrunnen auf der Plaza de Cibeles
- Estadio Santiago Bernabeu
- Moncloa-Turm
- Torre España

Plätze


- Plaza Mayor, Zentrum der Altstadt, ein rechteckiger, einheitlich geschlossener Platz (ähnlich dem gleichnamigen Platz in Salamanca).
- Puerta del Sol (), der Mittelpunkt der Stadt und ganz Spaniens: hier befindet sich der Kilómetro Cero, der traditionelle Ausgangspunkt der sechs radialen Nationalstraßen.
- Plaza de España am westlichen Ende der Gran Vía, ein großer Platz im Stile der 1920er Jahre mit früher Hochhausarchitektur.
- Plaza Lavapies, zentraler Punkt des gleichnahmigen Stadtteils Lavapies, ist ständig in Umbauarbeiten begriffen, sei es zur Bewerbung für die Olympischen Spiele o.ä.

Museen


- El Prado : Im Prado-Museum sind die Kunstschätze der spanischen Königinnen und Könige ausgestellt. Das Prado-Museum bietet ein einmaliges Spektrum europäischer Kunst, wobei neben spanischer Kunst aller Epochen (z.B. Goya, El Greco) Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh, Tiziano Vecellio u.v.a.m.
- Archäologisches Museum: es bietet eine Sammlung von Objekten aus prähistorischer Zeit bis ins Mittelalter.

Straßen


- Calle de Alcalá. Diese Prachtstraße beginnt an der Puerta del Sol und führt in Richtung Alcalá de Henares. Zwischen Sol und Plaza de Cibeles befinden sich zahlreiche repräsentative Gründerzeitbauten, u.a. Konzernsitze von Großbanken.
- Paseo del Prado. Diese sehr breite Straße führt vom Bahnhof Atocha zur Plaza de Cibeles. Hier befinden sich große Hotels und das Prado-Museum.
- Avenida de la Castellana. Die wichtigste Straßenachse Madrids beginnt an der Plaza Colón und führt in nördliche Richtung bis zum inneren Autobahnring.
- Gran Vía. Hier befinden sich eine Reihe von großen Kinos, die Zentrale der spanischen Telefongesellschaft Telefónica und Modegeschäfte.
- Calle Goya Stadtviertel:
- Alameda de Osuna

Sport

Mit Real Madrid, Atlético Madrid und dem FC Getafe besitzt die Stadt außerdem drei Fußballklubs in der Primera División, der ersten spanischen Liga.

Wirtschaft und Infrastruktur

Primera División In Madrid befinden sich Flugzeug-, Fahrzeug-, Textil-, chemische und Nahrungsmittelindustrie. Madrid ist Spaniens größter Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt mit den Personenbahnhöfen Atocha und Chamartín sowie dem Rangierbahnhof Vicálvaro. Außerdem besitzt es eine U-Bahn, deren Netz zu den größten der Welt gehört. Der internationale Flughafen Madrids, Barajas, liegt im Nordosten der Stadt und ist mit der Metro schnell zu erreichen.

Bildung

Zu den zahlreichen Bildungseinrichtungen gehören die Universidad Complutense de Madrid (1508 in Alcalá de Henares eröffnet, 1836 nach Madrid verlegt) sowie die Universität Comillas (1892), die polytechnische Universität, Universidad Autónoma (1968) und die Universidad Carlos III (1989). Ebenso befinden sich hier u.a. die Königlich Spanische Akademie sowie die Akademien der Schönen Künste, der Naturwissenschaften und der Sprachen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt


- Francisco de Quevedo (17. September 1580 - † 8. September 1645), Schriftsteller
- Pedro Calderón de la Barca (17. Januar[1600]] - † 25. Mai1681), Dramatiker und Poet
- Prinz Juan José de Austria (
- 1629 - † 1679), Heerführer und Staatsmann
- José Ortega y Gasset (
- 9. Mai 1883 - † 18. Oktober 1955), Philosoph
- Jorge Semprún (
- 10. Dezember1923), Schriftsteller
- Francisco Umbral (
- 11. Mai 1932), Schriftsteller
- Teresa Berganza (
- 1935) Sängerin
- Placido Domingo (
- 21. Januar 1941), Sänger
- Julio Iglesias (
- 23. September 1943), Sänger
- José María Aznar (
- 25. Februar 1953), Politiker
- Santiago Sierra (
- 1966), Künstler
- Penélope Cruz (
- 28. April 1974), Schauspielerin für weitere Personen siehe: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Madrid.

Weblinks


- http://www.munimadrid.es/Principal/ingles/portada.html (Englisch)
- http://insidemadrid.de/
- [http://www.reisefuehrer.cc/index.php/category/madrid/ Sehenswürdigkeiten in Madrid]
- http://www.ccape.es - Deutsche Handelskammer für Spanien ! Kategorie:Ort in Spanien Kategorie:Hauptstadt in Europa ja:マドリード ko:마드리드 simple:Madrid th:มาดริด

1597

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 13. Juni: Willem Barents verlässt Nowaja Semlija nach der Überwinterung dort
- Die erste regelmäßige Zeitung, die „Rohrschacher Monatsschrift“ erscheint
- Der Kanton Appenzell wird in das katholische Innerrhoden und das Ausserrhoden geteilt

Geboren


- 28. Februar: Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft († 1641)
- 1. September: Johannes Micraelius, deutscher Dichter und Philosoph († 1658)
- 20. November: Theodor Zwinger, Pfarrer und Theologieprofessor († 1654)
- 23. Dezember: Martin Opitz, deutscher Dichter († 1639)

Gestorben


- 2. Februar: Lucas van Valckenborch, belgischer Maler
- 5. Februar: Paul Miki, christlichen Märtyrer in Japan (
- um 1565)
- 16. April: Caspar Cruciger der Jüngere, lutherischer Theologe (
- 1525)
- 20. Juni: Willem Barents, niederländischer Seefahrer (
- um 1500)
- 8. Juli: Luis Frois, portugiesischer Missionar der Gesellschaft Jesu (
- 1532)
- 27. Oktober: Alfonso II. d'Este, Herzog von Ferrara, Modena und Reggio ab 1559 (
- 1533)
- 18. Dezember: Barbara Blomberg, Tochter Karl V. (
- 1527)
- 21. Dezember: Petrus Canisius, Kirchenlehrer, Gegenreformator (
- 1521) ko:1597년

Turin

Turin (italienisch Torino) ist eine Stadt in Nordwest-Italien mit 902.255 Einwohnern im Stadtgebiet (2005) und ca. 1,5 Mio. Einwohnern als Agglomeration (2004). Italien Die Stadt liegt auf einer Höhe von 240 m und mit einer Fläche von 130 km² am Ufer des Flusses Po. Sie ist Hauptstadt der Region Piemont und der Provinz Turin. Von Frankreich im Westen und der Schweiz im Norden, sowie von Mailand im Osten ist sie jeweils gut 100 km entfernt.

Geschichte

Mailand Das Stadtgebiet wurde in vorrömischer Zeit von Kelten oder Ligurern besiedelt. Im ersten Jahrhundert v. Chr. errichteten die Römer hier ein Militärlager (Castra Taurinorum), das später dem Kaiser Augustus gewidmet wurde (Augusta Taurinorum). Die typische römische Stadtstruktur mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Das Quartiere Romano ist der älteste, im Jahr 28 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründete Stadtteil. Im 13. Jahrhundert nahmen die Herzöge von Savoyen die Stadt ein. Sie ist seither auch eine von französischen Einflüssen geprägte Residenz und erlebte unter Marie Christine von Frankreich im 17. Jahrhundert glanzvolle Zeiten. Durch die Vereinigung Italiens 1861 wurde Turin Hauptstadt. König Viktor Emanuel II. regierte von hier aus, 14 verschiedene Schlösser zeugen von der herrschaftlichen Vergangenheit. Die Hauptstadtfunktion war jedoch ein Status, den die Stadt schon drei Jahre später an Florenz weitergeben musste.

Wirtschaft

Heutzutage ist die Stadt ein wichtiges industrielles Zentrum.
Turin ist insbesondere bekannt als Sitz des Autoherstellers Fiat (Fabbrica Italiana di Automobili Torino), der 1899 hier gegründet wurde.
Ein weiterer berühmter Fahrzeughersteller ist Lancia, 1906 gegründet, 1969 durch Fiat übernommen und danach in den gleichnamigen Konzern eingegliedert.

Verkehr

Turin ist gut an das italienische Autobahn- sowie an das Eisenbahnnetz angebunden. Zu den olympischen Spielen 2006 wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Mailand bis nach Novara fertig gestellt sein, so dass sich die Fahrtzeiten nach Mailand und zum Großflughafen Mailand-Malpensa deutlich verringern werden. Bis 2009 soll dann die komplette Strecke befahren werden und die Fahrtzeit nach Mailand von derzeit 1h 30 min auf 50 min verringert werden. Auch eine Verbindung ins französische Lyon ist geplant. Die wichtigsten Bahnhòfe in Turin sind Torino Porta Nuova, Torino Porta Susa und Torino Lingotto. Der derzeitige Hauptbahnhof Porta Nuova wird diese Funktion vermutlich in den nächsten Jahren an den Durchgangsbahnhof Porta Susa verlieren, der seit einigen Jahren von Grund auf erneuert wird.
Die drei Bahnhöfe sind auch wichtige Haltepunkte der ersten U-Bahn-Linie der Stadt, die derzeit in Bau ist. Zu den olympischen Spielen wird ein erstes Teilstück fertig gestellt sein. Derzeit wird der öffentliche Nahverkehr durch ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz und Busse bewältigt.
Turin verfügt über einen internationalen Flughafen.

Sehenswürdigkeiten

internationalen Flughafen Eines der Wahrzeichen von Turin ist die Mole Antonelliana, errichtet 1863–1880 nach Plänen von Alessandro Antonelli (1798–1888). Heute befindet sich darin das nationale Filmmuseum. Eine spektakuläre Aufzugskonstruktion zieht den gläsernen Lift frei schwebend an Führungskabeln durch den Hauptraum unter der Kuppel hindurch zu der Aussichtsplattform. Die Kathedrale Duomo di San Giovanni, gebaut in den Jahren 1491–1498, beherbergt das Turiner Grabtuch, ein mittelalterliches Leinentuch mit dem Abbild eines Mannes. Von Pilgern wird es verehrt als das Tuch, in das Jesus im Grab gewickelt war. Jesus Das berühmte Lingotto-Gebäude, einstmals die größte Autofabrik der Welt, wurde nach Plänen des Architekten Renzo Piano transformiert in ein Kongresszentrum, Einkaufszentrum, Konzerthalle, Kunstgalerie und Hotel. Das Museo Egizio besitzt eine der international wichtigsten Sammlungen antiker ägyptischer Kunst. Die Schlösser und Residenzen der Herzöge von Savoyen zählen zum Weltkulturerbe. In Zentrum von Turin ist der Palazzo Reale gelegen, der Königspalast der Könige von Piemont-Sardinien und später Sitz des Königreichs Italien. In direkter Nachbarbarschaft dazu befindet sich der Palazzo Madama, der aus einem alten Teil und einem barocken Anbau besteht. Der alte Teil ist in der Römerzeit als Stadttor entstanden und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut worden. Der neue Teil ist ein Werk des Barock-Meisters Filippo Juvarra. Dieser war auch Baumeister mehrerer Residenzschlösser der Herzöge von Savoyen, später Könige von Piemont-Sardinien und schließlich von Italien. Die Wallfahrtskirche Superga auf dem Berg Sassi in einer Höhe von 672 Metern wird von der Superga Zahnradbahn angefahren. Superga Zahnradbahn Superga Zahnradbahn Superga Zahnradbahn

Sport

Die Stadt ist Heimat der Fußballclubs Juventus FC und AC Turin und wird Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2006 sein.

Schulen


- Convitto Nazionale Umberto I

Söhne und Töchter der Stadt


- 1736, † 1813 Joseph Louis Lagrange, Professor der Mathematik, 1766 Direktor der Akademie in Berlin
- 1749, † 1792 Marie Thérèse Louise von Savoyen-Carignan, Prinzessin von Lamballe
- 1789, † 1863 Alberto La Marmora-Ferrero, General und Gegenspieler Napoleons in Italien, Generalkommandeuer auf Sardinien
- 1815, 18. August, † 31. Januar 1888 in Turin Johannes Bosco, Priester und Mitgründer der Gesellschaft des heiligen Franz von Sales, die Salesianer. Wurde 1923 vom Papst heilig gesprochen.
- 1844, 14. März, † 1900 in Monza Umberto I., eigentl. Rainer Karl Emanuel Johann Maria Ferdinand Eugen, 1878-1900 König von Italien
- 1898, † 1988 Giuseppe Saragat, italienischer Präsident und Gründer der sozialistischen Arbeiterpartei Italiens (PSLI)
- 1912, 13. August, † 6. Februar 1991 in Lexington (USA) Salvador Edward Luria, Mikrobiologe, 1940 ausgewandert in die USA, 1969 Nobelpreisträger für Medizin.
- 1939, Giovanni Pinna, Professor für Paleontologie und Museologie, 1997-2000 Präsident des ICOM International Council of Museums.

Weblinks


- [http://www.comune.torino.it/deutsch/ Homepage der Stadt]
- [http://www.torino2006.org Homepage der Winterspiele 2006]
- [http://www.juventus.com Homepage des Fussballclubs Juventus Turin]
- [http://digilander.libero.it/fotogian/torino.home.html Photos of Turin]
- [http://www.urlaub-piemont.de Turin und Urlaubsgebiete im Piemont]
- [http://www.italien-inseln.de/italia/piemont-piemonte/turin-torino/hauptstadt.html Hauptstadt Turin] Kategorie:Ort im Piemont ! Kategorie:Hauptstadt in Italien ja:トリノ ko:토리노

Philipp II. (Spanien)

Philipp II. (
- 21. Mai 1527 in Valladolid; † 13. September 1598 in Madrid) erbte als ältester und einzig überlebender legitimer Sohn Karls V., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (Karl I. von Spanien), und Isabella von Portugal das Königreich von Spanien, die amerikanischen Kolonien, die Niederlande, die Freigrafschaft Burgund, das Königreich Sizilien und das Herzogtum Lombardei. Außerdem lebte er fromm wie ein Mönch. Mönch Mönch Von 1580 an war Philipp II. auch als Philipp I. König von Portugal, nachdem er sich dort gegen den selbst ernannten Gegenkönig Antonio von Crato durchsetzten konnte. Philipp II. erkannte 1554 Don Juan de Austria als seinen Halbbruder an, nachdem dies bereits sein Vater Kaiser Karl V. im geheimen getan hatte. Philipps erste Frau war Prinzessin Maria von Portugal, die er 1543 ehelichte und mit der er einen Sohn, Don Carlos hatte. Diese Hochzeit vereinigte 1580 bis 1640 Portugal mit Spanien. Später machte man die nahe Verwandtschaft der Eltern (sie waren Cousin und Cousine) für die geistige und körperliche Behinderung des Sohnes verantwortlich. Nach Marias Tod am 12. Juli 1545 strebte er ein Bündnis mit England an und heiratete am 25. Juli 1554 die katholische Königin Maria I. von England - die Cousine seines Vaters, also seine so genannte „Tante“ - auch als Maria Tudor oder Bloody Mary bekannt. Diese Ehe war bei ihren Untertanen unbeliebt und, soweit es Philipp betraf, eine rein politische Allianz. Während der Dauer der Ehe führte er den Titel „König von England“. Am 16. Januar 1556 folgte Philipp, nach der Abdankung seines Vaters Karl, auf den spanischen Thron, jedoch war er bis zu dessen Tod, zwei Jahre später, nicht mehr im Land. Nachdem seine zweite Frau, Maria Tudor, 1558 kinderlos gestorben war, machte Philipp ihrer jüngeren Schwester Elisabeth I. von England Avancen, doch sein Plan schlug wegen einer ganzen Reihe von Gründen fehl. „Meine Schwester hat durch die Heirat mit euch die Gunst ihres Volkes verspielt, glaubt ihr ich werde den selben Fehler machen?“ Elisabeth von England über Philipps Heiratsantrag Philipp glaubte auch, dass sein Sohn Don Carlos gegen ihn intrigierte und ließ ihn verhaften. Als der Prinz nur kurze Zeit später starb, klagten Philipps Feinde ihn an, den Mord an seinem eigenen Sohn in Auftrag gegeben zu haben. Spanien und England wurden Feinde, insbesondere wegen des Erstarkens der spanischen Inquisition. 1559 endete der sechzigjährige Krieg mit Frankreich durch Unterzeichnung des Frieden von Cateau-Cambrésis. Eine Bedingung des Friedensvertrages war Philipps dritte Hochzeit am 2. Februar 1560 mit Prinzessin Elisabeth von Valois, der Tochter Heinrichs II. von Frankreich und Katharinas von Medici, die allerdings zuerst Philipps Sohn Don Carlos versprochen war. Elisabeth schenkte ihm zwei Töchter (Isabella Clara Eugenia und Catalina Micaela), aber keinen Sohn. Er liebte seine Frau aufrichtig und durch ihren frühen Tod verfiel er wieder in eine Letargie, der er während der kurzen Ehe teilweiße entflohen war. Philipps Nichte und vierte Frau, Anna von Österreich, Tochter von Kaiser Maximilian II., schenkte ihm den ersehnten Erben, Philipp III. von Spanien. Anna gebar des Weiteren die Söhne Ferdinand, Carlos Laurentius und Diego, sowie die Tochter María. Philipp schaffte es nicht, seine Gefühle für Elisabeth auf Anna zu übertragen und die beiden kamen sich nie wirklich näher. Während Philipps Regentschaft wurden die philippinischen Inseln erobert und nach ihm benannt, außerdem wurde eine nordamerikanische Kolonie in Florida etabliert. Seine Herrschaft war jedoch durch finanzielle Instabilitäten gekennzeichnet und durch eine drohende muslimische Invasion bedroht. Auch der Konflikt mit England und den Niederlanden wuchs beständig an. Die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande, die Nachfolgerin der Utrechter Union von 1579, erklärte sich 1581 unabhängig vom spanischen König. Währenddessen erbte Philipp den portugiesischen Thron und seine Erfolge während der Kolonisation Amerikas verbesserten seine finanzielle Situation, was ihm erlaubte, größeren Druck auf seine Feinde aufzuüben. Die Enthauptung der schottischen Königin Maria Stuart gab ihm die Rechtfertigung für eine Invasion Englands durch die Spanische Armada, die von den besser bewaffneten und schnelleren englischen Schiffen unter der Führung von Sir Francis Drake 1588 besiegt wurde. Das ungünstige Wetter half den Engländern sicherlich auch. Von 1590 bis 1598 führte Philipp auf Seiten des Papstes und des Herzogs von Guise den französischen Religionskrieg gegen den Hugenottenkönig Heinrich IV. von Frankreich. Phillip ist in die Geschichte als der „düstere König“ eingegangen. Er residierte mitten in der Einöde des kastilischen Hochlandes, in seiner Gründung, dem Kloster San Lorenzo del Escorial, wo er in pedantischer Einförmigkeit dahinlebte. Er trug immer schwarz, aß jeden Tag pünktlich dieselben Speisen und machte jeden Tag dieselbe Ausfahrt durch die einförmige Hochebene. In seinen späteren Lebensjahren verließ er sein Zimmer nur mehr, um die Messe zu hören. Er verkörperte das Ideal der undurchdringlichen Ruhe und Gelassenheit wie kein anderer: nie soll er gelacht haben, und weder bei der Nachricht seines größten Sieges (der Seeschlacht von Lepanto „Mucho ha aventurado Don Juan“ - ‚Viel hat Don Juan gewagt‘) noch bei seiner größten Niederlage (dem Debakel der Armada) auch nur eine Miene verzogen haben. Ein wenig Helligkeit zeigt sich etwa durch seine freundlichen und interessierten Briefe an seine Töchter. Er umgab sich mit einem undurchdringlichen Hofzeremoniell, nur die allerhöchsten Granden hatten Zutritt zu ihm, und das oft nur nach monatelanger Wartezeit. Er sprach soviel mit ihnen, wie gerade notwendig: seine Befehle erteilte er in kryptischen Halbsätzen, die man erst deuten musste. Durch diese Unnahbarkeit galt er fast schon als eine Art Gottheit, ein weltentrückter Mönchskönig. Den Forschungen des britischen Historikes Geoffrey Parker zufolge war Philipp der erste Monarch Europas, der eine Brille benutzte. Legendär ist auch sein Bürokratismus: jedes noch so kleine Detail in seinem Weltreich musste von ihm persönlich entschieden werden, was die Verwaltung dieses Reiches natürlich unglaublich schwerfällig machte. Dazu kam ein gewisser Hang zum Verfolgungswahn hinzu: er misstraute allen, auch und gerade jenen, die sich für das spanische Reich Verdienste erworben hatten. Es liegt auch auf der Hand, dass dies sich mit seinen weltumspannenden Plänen von einer katholischen Universalmonarchie überhaupt nicht vertrug. Am Ende seines Lebens musste er dem Aufstieg all derer zusehen, die er erbittert bekämpft hatte, vor allem England unter Elisabeth I.. Philipp II. starb 1598 im El Escorial bei Madrid, sein Nachfolger wurde sein Sohn, König Philipp III. von Spanien.

Nachkommen

Erste Ehe: 15. November 1543 heiratete Philipp Prinzessin Maria von Portugal († 12. Juli 1545)
- Don Carlos (
- 8. Juli 1545; † 24. Juli 1568) Zweite Ehe: 25. Juli 1554 heiratete Philipp Königin Maria I. von England (
- 18. Februar 1516; † 17. November 1558)
Dritte Ehe: 2. Februar 1560 heiratete Philipp Prinzessin Elisabeth von Valois (
- 2. April 1545; † 3. Oktober 1568)
- Isabella Clara Eugenia (
- 12. August 1566; † 1. Dezember 1633) - verheiratet mit Erzherzog Albrecht VII.
- Catalina Micaela (
- 10. Oktober 1567; † 6. November 1597), Mutter von Vittorio Amadeo I., einer ihrer Nachkommen bestieg als Ludwig XV. den französischen Thron Vierte Ehe: Anna von Österreich (1549-1580), Tochter des Kaisers Maximilian II.
- Ferdinand (
- 4. Dezember 1571; † 18. Oktober 1578)
- Carlos Laurentius (
- 12. August 1573; † 30. Juni 1575)
- Diego (
- 12. Juli 1575; † 21. November 1582)
- Philipp III. (
- 14. April 1578; † 31. März 1621)
- Maria (
- 14. Februar 1580; † 5. August 1583)

Siehe auch


- Geschichte Portugals
- Zeittafel Portugal

Weblinks

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Madrid

Madrid ist die Hauptstadt von Spanien und der Autonomen Region Madrid (Südwesteuropa). Die Region zählt mit rund fünf Millionen Einwohnern im Großraum zu den größten Metropolen Europas. Die Stadt Madrid (ohne Vororte) ist mit 3,2 Millionen Einwohnern (2004) nach Paris, London und Berlin die viertgrößte in der Europäischen Union. Madrid ist ein sowohl national als auch international bedeutendes Handels- und Finanzzentrum. Die Stadt bildet überdies den politischen und kulturellen Mittelpunkt Spaniens. In Madrid residiert der König, der katholische Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. In Madrid befinden sich fünf öffentliche Universitäten (Universidad Complutense, Universidad Autónoma, Universidad a distancia, Universidad Carlos III und Universidad Rey Juan Carlos) und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen. Die Einwohner Madrids nennt man Madrilenen.

Geographie

Lage

Madrid befindet sich im Zentrum Spaniens 665 m über NN. Die am Ufer des kleinen Flusses Manzanares gelegene Stadt gehört zu der historischen Landschaft Kastilien. Nordwestlich der Stadt erheben sich die Berge der Sierra de Guadarrama, die im La Peñalara 2.429 m hoch aufragt. Nach Osten öffnet sich das Tal des Henares, in dem Eisen- und Autobahnen nach Saragossa und Barcelona verlaufen. Etwa 50 km südlich, am Tajo, liegt Madrids "Mutterstadt", die alte kastilische Hauptstadt Toledo. Koordinaten: 3,72° westliche Länge und 40,42° nördlicher Breite.

Stadtverwaltung

Die Stadt Madrid hat 21 Verwaltungsbezirke Distritos:
- 1. Centro
- 2. Arganzuela
- 3. Retiro
- 4. Salamanca
- 5. Chamartín
- 6. Tetua
- 7. Chamberí
- 8. Fuencarral
- 9. Moncloa - Aravaca
- 10. Latina
- 11. Carabanchel
- 12. Usera
- 13. Puente de Vallecas
- 14. Moratalaz
- 15. Ciudad Lineal
- 16. Hortaleza
- 17. Villaverde
- 18. Villa de Vallecas
- 19. Vicálvaro
- 20. San Blas
- 21. Barajas

Klima

Durch seine Höhenlage auf 665 m über dem Meeresspiegel und das kontinentale Klima sind die Sommer in Madrid heißer und trockener, die Winter jedoch deutlich kälter als etwa in den Städten am Mittelmeer.

Geschichte

Madrid ist eine für europäische Verhältnisse junge Metropole. In den Jahren 852 bis 886 wurde eine maurische Burg (alcázar) an der Stelle des heutigen Madrider Königspalastes errichtet. Die umgebende Anlage wurde magerit genannt, und ab 939 Madschrít. 1038 wurde Madrid kastilisch. Die Stadt wurde 1109 durch den Berberfürsten Jusuf erfolglos belagert. 1309 fand hier die erste Zusammenkunft des Cortes de Castilla (Kastillischen Städteparlament) unter Fernando IV. statt (andere Angabe: 1239). 1239 Mit der Verlegung der Residenz aus dem nahe gelegenen und wesentlich älteren Toledo durch Felipe II. im Jahre 1588 begann der Aufstieg der Stadt. Sie wurde 1606 offiziell spanische Hauptstadt. Zwischen 1701 und 1713 fand der Spanische Erbfolgekrieg statt, 1706 folgte die englische und portugiesische Besetzung. Von 1808 bis 1813 war Madrid von den Franzosen besetzt, wobei Napoleons Bruder Joseph König wurde. Die Besatzer ließen Klöster und ganze Stadtviertel niederreißen, um neuen Platz zu schaffen. Mit dem Aufstand vom 2. Mai 1808 wurden weitere Erhebungen im gesamten Land hervorgerufen. Von 1833 bis 1876 fanden die Karlistenkriege statt. Dabei wütete auch eine Choleraepedemie in Madrid. 1873 wurde die erste Republik durch den Diktator Emilio Castelar ausgerufen, und 1923 folgte die Militärdiktatur unter General Miguel Primo de Rivera. Am 14. April 1931 wurde in Madrid die Zweite Republik ausgerufen. Im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 39 war Madrid bis zuletzt, und zwar bis zum 28. März, republikanisch und erlitt durch deutsche und italienische Bombardements schwere Zerstörungen. Bis 1975 prägte nun die Diktatur Francisco Francos die Stadt. 1965 bis 1973 fanden zahlreiche Streiks und Studentenproteste statt. Nach dem Tod Francos im Jahre 1975 wurde Juan Carlos I. König und leitete die Demokratisierung ein, die jedoch 1981 durch Putschversuch noch einmal erheblich in Gefahr war. 1992 war Madrid "Kulturhauptstadt Europas". 2004 wurden bei den Terroranschlägen auf vier voll besetzte Nahverkehrszüge 190 Menschen getötet. siehe auch: Geschichte Spaniens

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens Geschichte Spaniens

Einzelbauwerke


- Königspalast (Palacio Real),
- Kathedrale La Almudena,
- Kirchen San Isidro el Real und San Francisco el Grande,
- Parque del Retiro (Foto),
- Puerta de Alcalá,
- Kybelebrunnen auf der Plaza de Cibeles
- Estadio Santiago Bernabeu
- Moncloa-Turm
- Torre España

Plätze


- Plaza Mayor, Zentrum der Altstadt, ein rechteckiger, einheitlich geschlossener Platz (ähnlich dem gleichnamigen Platz in Salamanca).
- Puerta del Sol (), der Mittelpunkt der Stadt und ganz Spaniens: hier befindet sich der Kilómetro Cero, der traditionelle Ausgangspunkt der sechs radialen Nationalstraßen.
- Plaza de España am westlichen Ende der Gran Vía, ein großer Platz im Stile der 1920er Jahre mit früher Hochhausarchitektur.
- Plaza Lavapies, zentraler Punkt des gleichnahmigen Stadtteils Lavapies, ist ständig in Umbauarbeiten begriffen, sei es zur Bewerbung für die Olympischen Spiele o.ä.

Museen


- El Prado : Im Prado-Museum sind die Kunstschätze der spanischen Königinnen und Könige ausgestellt. Das Prado-Museum bietet ein einmaliges Spektrum europäischer Kunst, wobei neben spanischer Kunst aller Epochen (z.B. Goya, El Greco) Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh, Tiziano Vecellio u.v.a.m.
- Archäologisches Museum: es bietet eine Sammlung von Objekten aus prähistorischer Zeit bis ins Mittelalter.

Straßen


- Calle de Alcalá. Diese Prachtstraße beginnt an der Puerta del Sol und führt in Richtung Alcalá de Henares. Zwischen Sol und Plaza de Cibeles befinden sich zahlreiche repräsentative Gründerzeitbauten, u.a. Konzernsitze von Großbanken.
- Paseo del Prado. Diese sehr breite Straße führt vom Bahnhof Atocha zur Plaza de Cibeles. Hier befinden sich große Hotels und das Prado-Museum.
- Avenida de la Castellana. Die wichtigste Straßenachse Madrids beginnt an der Plaza Colón und führt in nördliche Richtung bis zum inneren Autobahnring.
- Gran Vía. Hier befinden sich eine Reihe von großen Kinos, die Zentrale der spanischen Telefongesellschaft Telefónica und Modegeschäfte.
- Calle Goya Stadtviertel:
- Alameda de Osuna

Sport

Mit Real Madrid, Atlético Madrid und dem FC Getafe besitzt die Stadt außerdem drei Fußballklubs in der Primera División, der ersten spanischen Liga.

Wirtschaft und Infrastruktur

Primera División In Madrid befinden sich Flugzeug-, Fahrzeug-, Textil-, chemische und Nahrungsmittelindustrie. Madrid ist Spaniens größter Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt mit den Personenbahnhöfen Atocha und Chamartín sowie dem Rangierbahnhof Vicálvaro. Außerdem besitzt es eine U-Bahn, deren Netz zu den größten der Welt gehört. Der internationale Flughafen Madrids, Barajas, liegt im Nordosten der Stadt und ist mit der Metro schnell zu erreichen.

Bildung

Zu den zahlreichen Bildungseinrichtungen gehören die Universidad Complutense de Madrid (1508 in Alcalá de Henares eröffnet, 1836 nach Madrid verlegt) sowie die Universität Comillas (1892), die polytechnische Universität, Universidad Autónoma (1968) und die Universidad Carlos III (1989). Ebenso befinden sich hier u.a. die Königlich Spanische Akademie sowie die Akademien der Schönen Künste, der Naturwissenschaften und der Sprachen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt


- Francisco de Quevedo (17. September 1580 - † 8. September 1645), Schriftsteller
- Pedro Calderón de la Barca (17. Januar[1600]] - † 25. Mai1681), Dramatiker und Poet
- Prinz Juan José de Austria (
- 1629 - † 1679), Heerführer und Staatsmann
- José Ortega y Gasset (
- 9. Mai 1883 - † 18. Oktober 1955), Philosoph
- Jorge Semprún (
- 10. Dezember1923), Schriftsteller
- Francisco Umbral (
- 11. Mai 1932), Schriftsteller
- Teresa Berganza (
- 1935) Sängerin
- Placido Domingo (
- 21. Januar 1941), Sänger
- Julio Iglesias (
- 23. September 1943), Sänger
- José María Aznar (
- 25. Februar 1953), Politiker
- Santiago Sierra (
- 1966), Künstler
- Penélope Cruz (
- 28. April 1974), Schauspielerin für weitere Personen siehe: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Madrid.

Weblinks


- http://www.munimadrid.es/Principal/ingles/portada.html (Englisch)
- http://insidemadrid.de/
- [http://www.reisefuehrer.cc/index.php/category/madrid/ Sehenswürdigkeiten in Madrid]
- http://www.ccape.es - Deutsche Handelskammer für Spanien ! Kategorie:Ort in Spanien Kategorie:Hauptstadt in Europa ja:マドリード ko:마드리드 simple:Madrid th:มาดริด

Katharina von Medici

Katharina von Medici (
- 13. April 1519 in Florenz; † 5. Januar 1589 in Blois) war durch Heirat mit Heinrich II. ab 1547 Königin von Frankreich und Mutter von neun Kindern. Die drei letzten französischen Valois-Könige Franz II. 1559-1560, Karl IX. 1560-1575, Heinrich III. 1575-1589 waren ihre Söhne. Die Tochter Elisabeth heiratete den spanischen König Philipp II, gebar diesem aber nur Töchter. Die Tochter Margarete heiratete den Protestanten Heinrich von Navarra, den späteren König Heinrich IV. Während der Hochzeitsfeiern im August 1572 fand die berüchtigte Bartholomäusnacht statt, ein Massaker an den nach Paris geströmten protestantischen Adeligen, das damals (und oft noch heute) der als Ausländerin diffamierten Katharina von Medici zugeschrieben wurde. Tatsächlich versuchte Katharina unermüdlich durch oft zähe Verhandlungsrunden mit dem militarisierten französischen Adel das Ausmaß der französischen Bürgerkriege zu begrenzen. Da alle Söhne keine legitimen männlichen Nachkommen hatten, fiel die französische Krone 1589 an den Führer der französischen Protestanten, Heinrich von Navarra aus der Nebenlinie der Bourbonen, als König Heinrich IV. 1589-1610, der die Krone durch Konversion zum Katholizismus gewinnen konnte. Heinrich IV.

Jugend

Katharina de Medici entstammte der florentinischen Familie der Medici, die Florenz von 1434 bis 1737 mit zwei Unterbrechungen 1494-1512 und 1527-1530 beherrschte. Sie wurde in Florenz als Tochter von Lorenzo II. de Medici (1492-1519) und einer französischen Prinzessin, Madeleine de la Tour d'Auvergne, am 13. April 1519 geboren. Beide Eltern starben in ihrer Jugend. Katharina wurde daher in einem Konvent erzogen. Das republikanische Intermezzo 1527-1530 überlebte die junge Katharina von Medici nur knapp.

Ehe und Kinder

Im Alter von vierzehn Jahren wurde Katharina von Medici 1533 in Marseille mit dem späteren französischen König Heinrich II. (1519-1559) verheiratet. Damals lebte noch dessen älterer Bruder und Thronfolger; andernfalls wäre die Heirat mit einer italienischen Krämerstochter nicht zustandegekommen. Es handelte sich um eine politische Heirat: Katharinas Onkel, Papst Clemens VII. (1478-1534), arrangierte die Heirat mit Heinrichs Vater Franz I. (1494-1547), um sich aus der Abhängigkeit von Kaiser Karl V. (1500-1558) zu lösen, der sich mit den französischen Königen um die Vorherrschaft in Italien stritt. Während der Regierungszeit von Franz I. und ihres Ehemanns Heinrich II. hatte Katharina von Medici keinerlei Einfluss auf die Regierungsgeschäfte. Die ersten zehn Jahre blieb die Ehe kinderlos. Heinrich II. erwog eine Scheidung, doch der Schwiegervater Franz I. unterband dies ohne zu zögern. Schließlich gebar Katharina von Medici neun Kinder:
- Franz II. (
- 19. Januar 1544; † 5. Dezember 1560)
- Elisabeth (
- 2. April 1545; † 3. Oktober 1568) - verheiratet mit Philipp II., König von Spanien
- Claudia (
- 12. November 1547; † 20. Februar 1575)
- Ludwig (
- 3. Februar 1549; † 24. Oktober 1550)
- Karl IX. (
- 27. Juni 1550; † 30. Mai 1574)
- Heinrich III.(
- (
- 19. September 1551; † 2. August 1589)
- Margarete (
- 14. Mai 1553; † 27. März 1615) - 1572 verheiratet mit Heinrich IV., König von Frankreich
- Franz (
- 18. März 1555; 1. Juni 1584)
- Johanna (
- 24. Juni 1556; † 24. Juni 1556)
- Victoria (
- 24. Juni 1556; † 17. August 1556) Auch durch die vielen Schwangerschaften war Katharina von Medici schon früh matronenhaft. Heinrich II. stand unter starkem Einfluss seiner Mätresse, Diana von Poitiers (1499-1566). Katharina von Medici konnte sich mit dieser Situation arrangieren. Als Heinrich II. 1559 überraschend starb, war Katharina in Regierungsgeschäften völlig unerfahren.

Es sind nicht 9 Kinder, sondern 10! Katharina während der Regierung ihres Sohnes Franz II. 1559-1560

Während der Regierungszeit ihres Sohnes Franz II. (1544-1560) spielte Katharina nur eine untergeordnete Rolle. Dessen Frau war Maria Stuart (1542-1587), Königin von Schottland, zugleich katholische Anwärterin auf die englische Königskrone. Die Politik bestimmten deren Onkel, der Kardinal Charles de Guise und der Herzog Franz von Guise . Katharina von Medici stärkte vorsichtig die moderate Partei der sogenannten Politiques, indem sie im April 1560 die Ernennung von Michel de l'Hôpital zum Kanzler durchsetzte.

Katharina während der Regierung ihres Sohnes Karl IX 1560-1574

Während Franz II. als volljährig galt, war für Karl IX. eine Regentschaft unumgänglich. Dafür kamen die Guise nicht in Frage, da sie nicht Angehörige des Königshauses waren. Katharina von Medici gewann kampflos die Regentschaft, da sie die alternativen Anwärter aus dem Haus Bourbon an der Regentschaft beteiligte. Aus Rache für den Machtverlust organisierte Herzog Franz II. von Guise 1562 das Blutbad von Vassy an den französischen Protestanten, den sogenannten Hugenotten, und löste damit die Hugenottenkriege 1562-1598 aus. Franz von Guise wurde 1563 von einem Hugenotten aus dem Umfeld des Hugenottenführers Admiral Coligny ermordet. Admiral Coligny Die ersten drei Hugenottenkriege 1562-1563, 1567-1568, 1568-1570 waren verhältnismässig harmlos und bestanden aus kleineren Gefechten und dauernden zähen Verhandlungen mit den zerstrittenen Adelsgruppen, die Katharina von Medici im Namen ihres Sohnes führte. Dann verlor sie die Kontrolle über ihren Sohn an den Hugenottenführer Admiral Coligny. Dieser favorisierte eine nationalistische, antispanische Politik, die wegen des niederländischen Freiheitskampfs (ab 1568) aussichtsreich erschien und potentiell Frankreich hinter dem König einen konnte. Ein solcher Kurs erforderte natürlich die Aussöhnung von Hugenotten und Katholiken innerhalb Frankreichs. Diese Aussöhnung sollte mit der Heirat von Katharinas Tochter Margarete mit dem jungen Hugenottenführer Heinrich von Navarra besiegelt werden. Das Hochzeitsfest schlägt jedoch um in ein Massaker an den Hugenotten, der sogenannten Bartholomäusnacht, und den Vierten Hugenottenkrieg 1572-1573, der fast zur Vernichtung der Hugenotten führte. Nur die Wahl des späteren Heinrich III. verhinderte deren völlige Vernichtung: Den Polen mußte ein Land präsentiert werden, in dem Glaubensfreiheit gilt. Katharina von Medici galt schon den Zeitgenossen als Drahtzieherin hinter der Bartholomäusnacht.

Katharina während der Regierung ihres Sohnes Heinrich III. 1574-1589

Heinrich III. bevorzugte den französischen Thron vor dem polnischen Thron. Die Position von Katharina von Medici war jetzt delikater als je zuvor: Der Sohn war volljährig, regierte aber aus Sicht von Katharina nicht. Auch aus der Perspektive ihres Sohnes Heinrich III. war die Situation delikat: Als volljähriger König durfte er nicht den Eindruck erwecken, unter der Fuchtel seiner Mutter zu stehen. Andererseits war seine Mutter die wohl einzige Person, deren guten Absichten er uneingeschränkt vertrauen konnte: Auf der Rückreise von Polen nach Frankreich zur Übernahme der Herrschaft konnte er etwa unbesorgt Venedig besichtigen, weil in Frankreich die loyale Mutter die Stellung hielt. In der Regel ließ Heinrich III. die Mutter Katharina selbständig handeln, erteilte aber keine Verhandlungsanweisungen und keine Verhandlungsvollmachten und konnte ggf. seine Mutter im Regen stehen lassen: Katharinas Verhandlungsmarathons ab 1576 mit den zum Hugenottenführer aufgestiegenen Schwiegersohn Heinrich von Navarra trugen erheblich dazu bei, dass die Hugenottenkriege 1575-1576, 1576-1578, 1579-1580 verhältnismässig harmlos verliefen. Insbesondere 1576, als die politisch Unzufriedenen sich um den Thronfolger Franz, den jüngsten Sohn Katharinas, scharten, zerschlug Katharina in Verhandlungen mit ihrem Sohn Franz die übermächtige Opposition: Franz gab sich mit einer großzügigen Apanage zufrieden. Franz konnte nicht hoffen, König zu werden, da sein älterer Bruder Vater einer legitimen Tochter und illegitimer Söhne ist. Mit erstaunlicher Rückendeckung des königlichen Bruders erstrebte Franz ein eigenes Königreich im protestantischen Bereich: Entweder durch Heirat mit der viel älteren Königin Elisabeth von England, oder als erwählter Landesherr der aufständischen Vereinigten Niederlande. Anders als ihre Söhne fürchtete Katharina die Macht Spaniens und konnte zumindest durchsetzen, dass Frankreich offiziell mit den Aktivitäten ihres jüngsten Sohnes nichts zu tun hatte. Franz scheiterte jedoch an seiner eigenen Unfähigkeit und starb schon 1584. Französischer Thronfolger wurde der Hugenotte Heinrich von Navarra. Dies führte zur Erneuerung der katholischen Liga durch Herzog Heinrich I. von Guise, der vor einem Bündnis mit Spanien nicht zurückschreckte, zur Entmachtung ihres königlichen Sohnes 1584 und zum Achten Hugenottenkrieg 1585-1598. Trotz seiner Entmachtung musste Heinrich III. vor dem aufständischen Pöbel aus Paris fliehen, wofür er die Guise verantwortlich machte. Kurz vor Katarinas Tod am 5. Januar 1589 ließ Heinrich III. im Dezember 1588 den Herzog Heinrich I. von Guise und dessen Bruder ermorden, ohne die Mutter konsultiert zu haben. Den Mord an ihrem Sohn im August 1589 und das Ende der Valois erlebte Katharina nicht mehr. Katharina von Medici starb im königlichen Schloss von Blois. Sie wurde in in der Basilika Saint-Denis bestattet. Während der Wirren der Französischen Revolution wurde ihr Grab (wie andere Königsgräber auch) geschändet.
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Isabella Clara Eugenia von Spanien

Infantin Isabella Clara Eugenia (
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