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| Kurt Weidemann |
Kurt WeidemannKurt Weidemann ( - 15. Dezember 1922 in Eichmedien (Deutschland/ heute Polen)) ist Grafikdesigner, Typograf, Autor und Lehrer.
Nach seiner Lehre zum Schriftsetzer in Lübeck studiert Weidemann an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Seit 1955 ist Weidemann als freiberuflicher Gestalter tätig.
Weidemann hat für folgende Firmen, vornehmlich an den Erscheinungsbildern mitgearbeitet: COOP, Zeiss, die Merk AG, Mercedes-Benz, Daimler-Benz, Aerospace, Porsche und die Deutsche Bahn AG. Außerdem hat er Bücher für Verlage wie die Büchergilde Gutenberg, Ullstein, und Klett gestaltet.
Als Professor lehrte er von 1964–1985 an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart, an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung, WHU in Koblenz und an der Hochschule für Gestaltung im Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe.
Kurt Weideman wurde mehrfach ausgezeichnet: z. B. mit dem Lucky Strike Designer Award der Raymond-Loewy-Stiftung und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2004 ist er Mitglied des „Design-Konsortiums“.
Schriftentwürfe
- Biblica (1979), wurde später umbenannt in - ITC Weidemann (1983)
- Corporate A-S-E (1985-89), welche im Auftrag der Daimler Benz AG von Kurt Weidemann entworfen, von Kurt Stecker gezeichnet, von Günter Gerhard Lange in der Protovariante gefinisht und von URW digitalisiert wurde.
Publikationen
- „Wo der Buchstabe das Wort führt“, Stuttgart 1995; ISBN 3-8932-2521-8
- „Wortarmut“, Karlsruhe 1995; ISBN 3-8932-2643-5
- „Worte auf die Waage gelegt – auf die Schippe genommen“ ISBN 3-7757-9037-3
Weblinks
-
- http://www.haus3.net/mitglieder/kurt_weidemann.html Informationen über Weidemann beim Design-Konsortium
- http://www.kurt-weidemann.de Website zu einer Ausstellung über Weidemanns Werke
- http://www.linotype.com/7-639-7/kurtweidemann.html Informationen über Kurt Weidemann und seine Schriften
- http://www.myfonts.com/person/weidemann/kurt/ Wortbeispiele dreier seiner Schriften
- [http://www.beinert.net/wissen/werkstattgespraeche/weidemann/index.html Kurt Weidemann: Worte auf die Waage gelegt - auf die Schippe genommen, Autorenlesung im Atelier Beinert | München]
Siehe auch: Grafikdesigner, Typographie, Gestaltung
Weidemann, Kurt
Weidemann, Kurt
Weidemann, Kurt
Weidemann, Kurt
15. DezemberDer 15. Dezember ist der 349. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 350. in Schaltjahren) - somit bleiben 16 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1791 - Die Bill of Rights werden als Verfassungszusätze eins bis zehn in die Verfassung der USA aufgenommen.
- 1890 - Sitting Bull wird in North Dakota von Mitgliedern der US-Miliz erschossen.
- 1944 - Das Flugzeug mit dem amerikanischen Bandleader Glenn Miller verschwindet spurlos über dem Ärmelkanal.
- 1949 - Die Bundesrepublik tritt dem Marshallplan bei.
- 1957 - Die Stadt München erreicht eine Million Einwohner.
- 1964 - Kanada erhält seine Ahornblatt-Flagge.
- 1975 - Günter Guillaume und seine Frau Christel Boom werden wegen Landesverrat zu 13 und 8 Jahren Gefängnis verurteilt.
- 1976 - Samoa wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1977 - Bundesverfassungsgericht stoppt Abschaffung der Gewissensprüfung für Kriegsdienstverweigerer
- 1988 - Die USA nehmen den Dialog mit der PLO auf.
- 1990 - Kirgisistan proklamiert seine Souveränität und damit seinen Austritt aus der Sowjetunion.
- 1994 - Palau wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 2002 - Äquatorialguinea Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo wurde für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt.
Wirtschaft
- 1996 - Der Chef von Boeing, Philip Condit und der Chef von McDonnell-Douglas, Harry Stonecipher, geben die Fusion ihrer Konzerne zu einem Industriegiganten mit 200.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 48 Milliarden Dollar im Jahr bekannt, um der Konkurrenz des europäischen Airbus entgegenzutreten.
Wissenschaft, Technik
- 1654 - In Florenz wird mit der regelmäßigen Messung und Aufzeichnung der Tagestemperatur begonnen.
- 1939 - Erste kommerzielle Herstellung von Nylonfäden bei Du-Pont in Seaford, USA.
- 1965 - Zum ersten Mal treffen im Weltraum mit Gemini 6 und Gemini 5 zwei bemannte Raumkapseln aufeinander.
- 1970 - Die sowjetische Raumsonde "Venera 7" erreicht die Venus und kann 23 Minuten lang Daten zur Erde senden.
Kultur
- 1807 - Die Oper „La Vestale“ von Gasparo Spontini wird an der Kaiserlichen Musikakademie von Paris uraufgeführt.
- 1858 - Uraufführung der komischen Oper Der Barbier von Bagdad von Peter Cornelius am Hoftheater Weimar.
- 1903 - Die erste Ausgabe der Wochenzeitschrift „Neue Rundschau“ erscheint im S. Fischer Verlag in Berlin.
- 1904 - Eröffnung der Barfuß-Tanzschule von Isodora Duncan in Berlin.
- 1913 - Uraufführung der Oper Parisina von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1939 - Die Uraufführung des Filmklassikers „Vom Winde verweht“ erfolgt in Atlanta
- 1944 - In Prag wird der Film „Große Freiheit Nr. 7“ von Helmut Käutner mit Hans Albers, Ilse Werner und Hans Söhnker uraufgeführt. Eine Aufführung für Deutschland wurde 3 Tage zuvor von der nationalsozialistischen Prüfstelle verboten.
- 1994 - Die Altstadt von Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und die Eisenhütten von Völklingen (Saarland) kommen auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste.
- 2000 - Uraufführung der Oper El Niño von John Adams in Paris
Religion
- 1124 - Coelestin II. wird in Rom als Gegenpapst zu Honorius II. gewählt, verzichtet aber schon tags darauf auf die päpstlichen Würden, woraufhin Honorius II. in einer erneuten kanonischen Wahl endgültig in seinem Amt bestätigt werden kann.
Katastrophen
- 1881 - Die Staumauer El Habra in Algerien bricht; dabei gibt es bis zu 250 Todesopfer.
- 1945 - Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet.
- 1997 - Beim Absturz einer aus Tadschikistan kommenden Tupolew Tu-154 sterben in den Vereinigten Arabischen Emiraten alle an Bord befindlichen 85 Menschen.
- 1999 - Venezuela. Aufgrund wochenlanger, ungewöhnlich intensiver Regenfälle kommt es in der Küstenregion zu katastrophalen Erdrutschen. Vor allem in dem vor Caracas gelegenen Bundesstaat Vargas werden mehrere Ortschaften zum Teil völlig von Schlamm begraben
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1895 - BTSV Eintracht Braunschweig wird als Cricket- und Fußball-Club Eintracht Braunschweig gegründet.
- 1935 - Der Niederländer Max Euwe wird fünfter Weltmeister im Schach. Er schlägt seinen Vorgänger, den Exilrussen Alexander Aljechin, mit 15,5 zu 14,5.
- 1995 Das Bosman-Urteil wird verkündet.
Geboren
- 1447 - Albrecht IV., Herzog von Bayern (der Weise)
- 1567 - Christoph Demantius, deutscher Komponist
- 1657 - Michel Richard Delalande, französischer Komponist
- 1732 - Carl Gotthard Langhans, deutscher Architekt
- 1734 - George Romney, englischer Maler
- 1744 - Eberhard von Reck, preußischer Politiker und General
- 1775 - Sir Phineas Riall, britischer General
- 1784 - Ludwig Devrient, deutscher Schauspieler
- 1788 - Georg Ludwig Friedrich Laves, deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur
- 1793 - Henry Charles Carey, US-amerikanischer Nationalökonom
- 1802 - János Bolyai, ungarischer Mathematiker
- 1804 - Ernst Friedrich August Rietschel, deutscher Bildhauer des Spätklassizismus
- 1804 - Ernst Rietschel, deutscher Bildhauer
- 1827 - Joseph Halèvy, französischer Orientalist und Afrikareisender
- 1832 - Alexandre Gustave Eiffel, französischer Ingenieur
- 1843 - Heinrich Schaumberger, deutscher Dichter und Erzähler
- 1851 - Felix von Hartmann, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1852 - Henri Becquerel, französischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1859 - Ludwik Lejzer Zamenhof, Begründer der Plansprache Esperanto
- 1859 - Ludwik Zamenhof, jüdischer Arzt, Begründer des Esperanto
- 1860 - Niels Ryberg Finsen, dänischer Arzt und Nobelpreisträger
- 1861 - Pehr Eyvind Svinhufvud, finnischer Politiker und Staatspräsident
- 1870 - Alexander Lion, Arzt, Pfadfinder
- 1870 - Josef Hoffmann, österreichischer Architekt und Designer
- 1878 - Hans Carossa, deutscher Lyriker und Autor
- 1880 - Maria Ansorge, deutsche Politikerin
- 1881 - Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1884 - Paul Schmitthenner, deutscher Architekt
- 1885 - Hans Wehberg, deutscher Völkerrechtslehrer
- 1887 - Oswald Kroh, deutscher Psychologe
- 1887 - Pieter Geyl, niederländischer Historiker
- 1887 - Theodor Busse, deutscher General
- 1887 - Zenta Maurina, lettische Schriftstellerin
- 1888 - Maxwell Anderson, US-amerikanischer Dramatiker
- 1890 - Günther Müller, deutscher Literaturhistoriker
- 1891 - Alvin Pleasant Carter, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1891 - David Wijnveldt, niederländischer Fußballspieler
- 1891 - Karl Wilhelm Meissner, deutsch-amerikanischer Physiker
- 1892 - Jean Paul Getty, US-amerikanischer Unternehmer
- 1894 - Jost Trier, deutscher Germanist
- 1895 - William Katz, deutscher Lehrer und Theologe jüdischen Glaubens
- 1897 - Zenta Mauriņa, lettische Schriftstellerin
- 1898 - Ernst Goldenbaum, Vorsitzender der DBD und Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR
- 1899 - Harold Abrahams, britischer Leichtathlet
- 1900 - Otto Schmirgal, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1903 - Yasujiro Ozu, japanischer Filmregisseur
- 1904 - Herbert von Blankenhorn, NSDAP-Mitglied und Diplomat
- 1907 - Oscar Niemeyer, brasilianischer Architekt
- 1909 - Alfred Neumann, deutscher Politiker
- 1909 - Hans Ernst Schneider, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1910 - John Hammond, US-amerikanischer Musiker
- 1911 - Stan Kenton, Klavierspieler und -Komponist
- 1912 - Ray Eames, US-amerikanische Designerin
- 1913 - Muriel Rukeyser, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1914 - Gheorghe Dumitrescu, rumänischer Komponist
- 1916 - Maurice Hugh Frederick Wilkins, neuseeländischer Physiker
- 1920 - Albert Memmi, tunesischer Schriftsteller und Soziologe
- 1921 - Alan Freed, US-amerikanischer Discjockey
- 1921 - Evelyn Künneke, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 1922 - Alan Fred, US-amerikanischer Rock'and' Roll-DJ
- 1922 - Kurt Weidemann, ist Grafikdesigner, Typograf, Autor und Lehrer
- 1923 - Inge Keller, deutsche Schauspielerin
- 1923 - Leon Niemczyk, polnischer Schauspieler
- 1923 - Uziel Gal, israelischer Techniker
- 1924 - Esther Bejarano, letzte Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz
- 1925 - Günther Ungeheuer, deutscher Schauspieler
- 1926 - Emmanuel Wamala, Erzbischof von Kampala und Kardinal
- 1926 - Karl Wienand, deutscherPolitiker und DDR Spion
- 1926 - Rose Maddox, US-amerikanische Sängerin
- 1928 - Friedensreich Hundertwasser alias Friedrich Stowasser, österreichischer Maler und Architekt
- 1930 - Erich Hauser, deutscher Bildhauer
- 1931 - Klaus Rifbjerg, dänischer Schriftsteller
- 1931 - Peter M. Schmidhuber, Landes-, Bundes- und Europapolitiker der CSU.
- 1932 - Edna O'Brien, irische Schriftstellerin
- 1933 - Jerry Wallace, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Jesse Belvin, US-amerikanischer Sängerin und Songschreiberin
- 1934 - Charles A. Young, US-amerikanischer Astrophysiker
- 1934 - Raina Kabaivanska, bulgarische Sängerin
- 1934 - Stanislau Schuschkewitsch, Weißrussischer Wissenschaftler und Politiker
- 1936 - Joe D'Amato, italienischer Filmregisseur
- 1938 - Juan Carlos Wasmosy, Politiker, Unternehmer und Staatspräsident von Paraguay
- 1938 - Michael Bogdanov, britischer Regisseur
- 1939 - Cindy Birdsong, US-amerikanische Sängerin
- 1939 - Nicolaus A. Huber, Komponist
- 1940 - Barbara Valentin, deutsche Schauspielerin
- 1940 - Irmgard Karwatzki, deutsche Politikerin und MdB
- 1942 - Dave Clark, britischer Musiker und Songschreiber
- 1943 - Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG
- 1944 - Chico Mendes, brasilianischer Kautschukzapfer; Gründer der Kautschukzapfergewerkschaft
- 1946 - Harry Ray, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Erwin Ortner, österreichischer Chorleiter und Dirigent
- 1948 - Carmine Appice, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Don Johnson, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1950 - Klaus Lass, deutscher Musiker, Sänger, Songschreiber (De Plattfööt)
- 1952 - Allan Simonsen, ehemaliger dänischer Fußballspieler
- 1954 - Jürgen Reinholz, deutscher Politiker
- 1954 - Mark R. Warner, US-amerikanischer Politiker
- 1955 - Paul Simonon, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (The Clash)
- 1955 - Renate Künast, deutsche Politikerin
- 1956 - Georg Kranz, deutscher Musiker
- 1961 - Karin Resetarits, österreichische Journalistin und Politikerin
- 1961 - Nick Beggs, britischer Musiker und Songschreiber (Kajagoogoo)
- 1962 - Ingo Schulze, deutscher Schriftsteller
- 1963 - Helen Slater, US-amerikanische Schauspielerin
- 1963 - Lilia Nurutdinowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Garrett Wang, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Rick Law, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1970 - Michael Shanks, kanadischer Schauspieler
- 1972 - Sete Gibernau, spanischer Motorradfahrer (MotoGP)
Gestorben
- 1025 - Basileios II., byzantinischer Kaiser ( - 958)
- 1072 - Alp Arslan, zweiter Sultan der Seljuk-Türken
- 1158 - Friedrich II. von Berg, Erzbischof von Köln
- 1583 - Iwan Fjodorow. russischer Geistlicher und Buchdrucker ( - 1525)
- 1598 - Philips van Marnix, in Leiden; niederländischer Schriftsteller, Übersetzer und Politiker ( - 1540)
- 1651 - Virginia Centurione Bracelli, italienische Heilige ( - 1587)
- 1653 - Paris Graf von Lodron, Erzbischof von Salzburg ( - 13. Februar 1586)
- 1796 - Anthony Wayne, US-amerikanischer General
- 1852 - Józef Damse, polnischer Komponist
- 1890 - Sitting Bull, indianischer Häuptling ( - 1831)
- 1899 - Numa Droz, schweizerischer Politiker ( - 27. Januar 1844)
- 1929 - Marie Hankel, deutsche Esperanto-Dichterin, die Erste weltweit ( - 2. Februar 1844)
- 1931 - Gustave Le Bon, französischer Arzt und Soziologe
- 1943 - Fats Waller, US-amerikanischer Musiker ( - 21. Mai 1904)
- 1944 - Glenn Miller, US-amerikanischer Bandleader ( - 1. März 1904)
- 1949 - Ludwig Ermold, in Offenbach am Main; deutscher Bass ( - 2.6. 1883)
- 1955 - Otto Braun, deutscher SPD-Politiker ( - 28. Januar 1872)
- 1958 - Wolfgang Pauli, österreichischer Physiker und Nobelpreisträger ( - 25.4. 1900)
- 1962 - Charles Laughton, britischer Schauspieler ( - 1. Juli 1899)
- 1966 - Walt Disney, US-amerikanischer Trickfilmzeichner und -regisseur ( - 5.12. 1901)
- 1966 - Rolf Rolphs, in Berlin; deutscher Schauspieler und Sänger ( - 22.12. 1898)
- 1971 - Paul Pierre Lévy, französischer Mathematiker ( - 15.9. 1886)
- 1972 - Herbert Eimert, in Düsseldorf; deutscher Komponist und Musiktheoretiker ( - 8.4. 1897)
- 1972 - Wolfgang Jacobi, deutscher Komponist ( - 1894)
- 1974 - Anatole Litvak, russisch-französischer Regisseur
- 1974 - Heinz-Joachim Heydorn, deutscher Pädagoge ( - 1916)
- 1979 - Karl Ostertag, in München; deutscher Tenor ( - 1.10. 1903)
- 1987 - Elisabeth Zaisser, deutsche Politikerin, Ministerin für Volksbildung der DDR ( - 16.11. 1898)
- 1998 - Eugen Stadelmann, österreichischer Lehrer und Heimatschriftsteller ( - 1919)
- 2004 - Vassal Gadoengin, nauruischer Politiker ( - 1943)
- 2004 - Sidonie Goossens, britische Harfinistin ( - 19. Oktober 1899
Feier- und Gedenktage
- katholisch: Christiana, Glaubensbotin in Georgien
Siehe auch
- 14. Dezember - 16. Dezember
- 15. November - 15. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1215
ja:12月15日
ko:12월 15일
simple:December 15
th:15 ธันวาคม
EichmedienNakomiady [] (deutsch Eichmedien) ist ein kleiner Ort in den Masuren, Polen. Er gehört zur Gmina Kętrzyn und liegt 10 km südöstlicher dieser Stadt im Powiat Kętrzyński, Woiwodschaft Ermland-Masuren.
Vor 1945 lag Eichmedien im ostpreußischen Landkreis Sensburg.
Weblinks
- [http://www.ostpreussen.net/contents.php?kreis=12&stadt=18 Eichmedien]
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren
Deutschland
Deutschland (die Langform der amtlichen Staatsbezeichnung lautet Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen.
Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien befinden sich in der Bundesstadt Bonn, dem ehemaligen Regierungssitz. Das politische System ist föderal und als parlamentarische Demokratie organisiert: Nach Artikel 20 des Grundgesetzes versteht sich Deutschland als demokratischer und sozialer Bundesstaat und Rechtsstaat. Dieser Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Bundesländern. Deutschland ist mit über 82 Mio. Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und der G8.
Viele Links zu Artikeln mit Deutschlandbezug finden sich im Portal Deutschland.
Geografie
Lage
Deutschland liegt in Mitteleuropa zwischen 47°16′15″ und 55°05′33″ nördlicher Breite und 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von List auf Sylt (Schleswig-Holstein) bis Oberstdorf (Bayern) und beträgt 876 km; die West-Ost-Ausdehnung zwischen der Gemeinde Selfkant (NRW) und Deschka (Sachsen) beträgt 640 km.
Nachfolgend sind die an Deutschland angrenzenden Staaten und Meere im Uhrzeigersinn aufgeführt. Die Grenzlänge (insgesamt 3.757 km lang) ist hinter den jeweiligen Staaten in Klammern angegeben.
Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (67 km), im Nordosten an Polen (442 km), im Osten an Tschechien (811 km), im Südosten an Österreich (815; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 km; mit Grenzen der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 km), im Westen an Luxemburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwesten an die Niederlande (567 km). Während im Nordwesten die Küsten der Nordsee und im Nordosten die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen bilden, hat Deutschland im Süden Anteil an den Alpen.
Exklaven
Eine Exklave Deutschlands ist das am Hochrhein gelegene Büsingen, das zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gehört. Sie ist 7,62 km² groß und gänzlich von den drei Schweizer Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich umgeben.
Daneben existiert eine zweite Exklave auf irischem Territorium, unweit von Dublin. Es handelt sich um einen Friedhof, auf dem während des Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten beerdigt wurden. Um nach dem Krieg eine kostspielige und aufwändige Überführung der Leichen zu vermeiden, wurde das Gebiet an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.
Mittelpunkt Deutschlands
Der geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt laut dem Statistischen Jahrbuch Deutschland (Stand: 2000) in der Gemeinde Niederdorla im westlichen Thüringen auf der .
Großlandschaften
Die landschaftlichen Großräume unterscheiden sich vor allem in der Abfolge von Nord nach Süd, da das Gelände nach Süden hin tendenziell höher und steiler wird. Der nördliche Teil Deutschlands, die Norddeutsche Tiefebene, ist ein hauptsächlich von den Eiszeiten geformtes Tiefland, an das sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum und in südlicheren Teilen des Landes anschließen. Insbesondere in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg, gehen diese Landschaften in das relativ hoch liegende Nördliche Alpenvorland und dies wiederum in das Hochgebirge der Alpen über.
Geologie
Deutschland ist geologisch vielgestaltig. Während die glazial geprägten Landschaften, die Flussniederungen und -becken erst ab dem Tertiär ihre Gestalt annahmen, sind die Mittelgebirge deutlich älteren Datums.
Die kristallinen Rumpfgebirge (z. B. der Schwarzwald) sind bereits im Erdaltertum entstanden und bestehen hauptsächlich aus metamorphem und Tiefengestein wie Gneisen und Granit. Ähnlich alt ist das Rheinische Schiefergebirge, dessen Entstehung auf Silur und Devon zu datieren ist. An dessen Nordrand finden sich auch Formationen aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert waren.
Die süddeutsche Landschaft ist größtenteils auf die Entwicklungen im Erdmittelalter zurück zu führen: Während die Pfalz, Thüringen, Teile Bayerns und Sachsens geologisch im Trias gebildet wurden, ist die sich quer durch den süddeutschen Raum ziehende Schwäbische und Fränkische Alb ein Ergebnis der Auffaltung und Hebung von Meeresboden aus dem Jurazeitalter. Erstere Regionen weisen Sandstein, letztere Kalkstein als vorherrschende geologische Formation auf.
Vulkanismus wird in Deutschland nicht beobachtet. Dennoch findet sich in einigen Gebieten vulkanisches Gestein aus früherer Aktivität, insbesondere in der Vulkaneifel und auf dem Vogelsberg in Hessen. Auch Erdbeben mit schweren Folgen kommen praktisch nicht vor, da Deutschland vollständig auf der Eurasischen Platte liegt. Das Land wird daher nicht von Grenzen zwischen aneinander anstoßenden großen Platten der Erdkruste durchzogen.
Dennoch ist der Rheingraben in Nordrhein-Westfalen als mäßig gefährdete Erdbebenzone eingestuft, die sich bis in die Nachbarländer Belgien und Niederlande erstreckt (siehe auch Erdbebengebiet Kölner Bucht).
Gewässer
Erdbebengebiet Kölner Bucht bei Koblenz (Deutsches Eck)]]
Deutschland grenzt mit den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Nordsee. Diese ist ein Randmeer des Atlantiks und das am dichtesten befahrene Seegebiet der Erde. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen an der Ostsee, einem Binnenmeer, das über den Skagerrak mit der Nordsee verbunden ist. Der Tidenhub an der Ostsee ist wesentlich geringer als an der Nordsee.
Die deutschen Flüsse gehören zu sechs großen Flusssystemen, deren Einzugsbereiche fast die gesamte Fläche einnehmen. Diese sind der Rhein, die Donau, die Elbe, die Oder, die Weser, und die Ems. Der längste dieser Flüsse ist die Donau; sie ist mit 2.845 km ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen beziehungsweise 2.888 km ab der Breg-Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Allerdings verläuft nur ein kleiner Teil der Donau-Gesamtstrecke durch Deutschland. Die Donau mündet ins Schwarze Meer.
Alle anderen deutschen Flüsse entwässern in die Nord- oder Ostsee. Der Abschnitt der Europäischen Wasserscheide durch Deutschland verläuft östlich des Oberrheingrabens über den Hauptkamm des Schwarzwaldes, danach folgt sie der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Der Rhein ist von diesen Strömen derjenige, der die längste Strecke innerhalb Deutschlands zurücklegt: Von seinem 1.320 km langen Flusslauf führen 852 km durch Deutschland. Er hat zudem für die Deutschen eine identitätsstiftende Rolle inne, die sich aus der Geschichte und zahlreichen Mythen und Sagen speist. Auch seine wirtschaftliche Funktion ist bedeutend: er ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas.
Die Elbe entspringt im Riesengebirge an der Grenze Tschechiens zu Polen und mündet nach ungefähr 1.165 km – davon 770 km in Deutschland – bei Cuxhaven in die Nordsee. Sie gehörte zeitweilig zu den am meisten mit Schadstoffen belasteten Flüssen Europas, doch mittlerweile hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert.
Die Oderquellen befinden sich in den tschechischen Beskiden. Nach wenigen Kilometern fließt die Oder nach Polen und in ihrem Mittellauf durch Schlesien. In ihrem Unterlauf bildet sie die deutsch-polnische Grenze um dann wieder in Polen bei Stettin in das Stettiner Haff zu münden. Als Swine fließt sie schließlich zwischen den Inseln Usedom und Wollin durch Swinemünde in die Ostsee.
Die Weser speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Teil Deutschlands. Die Einzugsgebiete von Oder und Ems liegen im äußersten Osten bzw. Westen.
Die Seen in Deutschland sind größtenteils in der Folge der Eiszeit entstanden, nach deren Ende sich ehemalige Gletschertäler (Gletscher- und Gletscherwasserabflussrinnen) teilweise mit Wasser füllten. Daher finden sich die meisten der großen Seen in ehemals von Inlandeis bedeckten Gebieten oder deren Vorland, insbesondere in Mecklenburg und dem Alpenvorland. Der größte mit deutschem Anteil ist der Bodensee, an den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Der größte vollständig zu deutschem Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist.
Siehe auch: Liste der Flüsse in Deutschland, Liste der Seen in Deutschland
Gebirge und Senken
Liste der Seen in Deutschland
Die Alpen sind das einzige Hochgebirge, an dem Deutschland Anteil hat. Hier befindet sich mit der Zugspitze (2.962 m) der höchste Berg Deutschlands. Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald mit 1.493 m, gefolgt vom Großen Arber im Bayerischen Wald mit 1.453 m. Gipfel über 1.000 m erreichen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in Deutschland mit dem Brocken auf 1.141 m erhebt. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100 m, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 m die höchste ist.
Details finden sich in der Liste der höchsten Berge Deutschlands und der Liste der Gebirge Deutschlands.
Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 m unter Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 m u. NN am Grund des Hemmelsdorfer Sees nord-nordöstlich von Lübeck. Die tiefste künstlich geschaffene Stelle liegt bei 293 m u. NN am Grund des Tagebau Hambach östlich von Jülich in Nordrhein-Westfalen.
Inseln
Jülich
Gemessen an der Küstenlinie verfügt Deutschland über eine beachtliche Zahl an Inseln. Diese sind in der Nordsee meist in Form von Inselketten dem Festland vorgelagert und stellen Festlandsreste dar, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden. Unterteilt werden sie in die nordfriesischen und die ostfriesischen Inseln, die Bestandteil des deutschen Wattenmeeres sind. Die nordfriesischen Inseln gehören zu Schleswig-Holstein und bestehen aus den größeren Inseln Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand sowie den wesentlich kleineren Halligen. Die zu Niedersachsen gehörenden ostfriesischen Inseln sind von Aufbau und Größe sehr ähnlich. Größte dieser Inseln ist Borkum. Einen Sonderfall stellt die weiter in der Nordsee gelegene Insel Helgoland dar, die Deutschlands einzige Hochseeinsel ist.
Die Inseln in der Ostsee liegen an der deutschen Boddenküste, sind tendenziell größer und weisen ein stärker bewegtes Relief auf. Die größte dieser Inseln und gleichzeitig größte deutsche Insel ist Rügen, gefolgt von Usedom, deren Ostzipfel bereits zu Polen gehört. Wie die Nordseeinseln sind auch die Ostseeinseln beliebte Reiseziele und von bekannten Seebädern gesäumt.
Auch in einigen deutschen Binnengewässern gibt es Inseln, von denen die bekanntesten Mainau und Reichenau im Bodensee sowie Herrenchiemsee im Chiemsee sein dürften. Für die vollständige Aufführung aller Inseln siehe: Liste deutscher Inseln
Klima
Deutschland gehört zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen Klima in Westeuropa und dem kontinentalen Klima in Osteuropa. Das Klima wird unter anderem vom Golfstrom beeinflusst, der die klimatischen Werte für die Breitenlage ungewöhnlich mild gestaltet.
Extreme Wetterbedingungen wie langanhaltende Dürren, Tornados, strenger Frost oder extreme Hitze sind vergleichsweise selten. Gelegentlich treten jedoch Stürme auf, die in den Jahren 2000 und 2002 zu schweren Schäden geführt haben. Regelmäßig ereignen sich auch Hochwasser, die nach intensiven Regenperioden im Sommer (Oderhochwasser 1997, Elbehochwasser 2002) oder nach der Schneeschmelze im Winter zu Überschwemmungen und erheblichen Zerstörungen führen können. Dass es am Rhein häufiger zu Hochwasser kommt, liegt wahrscheinlich an der im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Tulla durchgeführten Rhein-Begradigung, die weitgehend zur Beseitigung der früheren Rheinauen geführt hat. Dürren betreffen hauptsächlich den Nordosten Deutschlands, können zuweilen aber auch das ganze Land in Mitleidenschaft ziehen, wie zuletzt während der Hitzewelle 2003.
Die Klimadaten betragen (gemittelte Werte der Jahre 1961–1990):
Quelle: [http://www.cru.uea.ac.uk/~timm/cty/obs/TYN_CY_1_1.html Tyndall Centre for Climate Change Report]
Die deutschlandweiten Klimamittel werden je nach Region teils erheblich über- oder unterschritten. Die höchsten Jahrestemperaturen verzeichnet Südbaden mit über 11 °C, während in Oberstdorf der Durchschnitt unter 6 °C liegt. Zudem zeichnet sich ein allgemeiner Trend zu höheren Temperaturen ab: Nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes lagen in 14 der 15 Jahre seit 1990 die Durchschnittstemperaturen über dem langjährigen Mittel von 8,3 °C, im Jahr 2000 wurden sogar 9,9 °C erreicht. Insbesondere die Sommer sind deutlich wärmer geworden. Zudem verfrüht sich der Frühlingseinzug im Schnitt um fünf Tage pro Jahrzehnt. Zugvögel halten sich fast einen Monat länger in Deutschland auf als noch in den siebziger Jahren.
Böden und Flächennutzung
Die Zusammensetzung und Qualität der Böden ist regional sehr unterschiedlich. In Norddeutschland bildet ein küstennaher Gürtel aus fruchtbaren Marschböden die Grundlage für ertragreiche Landwirtschaft, während die dahinter liegende, eiszeitlich geprägte Geest nur sehr magere Böden aufweist. In der Lüneburger Heide ist dieser durch jahrhundertelange Weidewirtschaft zum Podsol degeneriert, so dass Ackerbau kaum möglich ist. Sehr unergiebig sind auch die Gebiete der Alt- und Jungmoränenlandschaft, in denen sich Flugsand angelagert hat. Brandenburg beispielsweise war schon in historischer Zeit als des „Heiligen Reiches Streusandbüchse“ berüchtigt. Zwischen der Moränenlandschaft und der Mittelgebirgsstufe zieht sich von West nach Ost eine Reihe von Börden: In diesen Gebieten ist durch eiszeitliche Lössablagerungen äußerst fruchtbarer Boden entstanden. Dieser besteht zumeist aus Braunerden, im Osten teils auch aus Schwarzerden und wird intensivst landwirtschaftlich genutzt. In den Mittelgebirgen herrschen magere Böden vor, die landwirtschaftlich nur extensiv bewirtschaftet werden. Die weitaus größte Fläche ist bewaldet. Ergiebige Böden finden sich in Süddeutschland insbesondere entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau.
Insgesamt werden 53,5 % der deutschen Fläche landwirtschaftlich genutzt, Wälder bedecken weitere 29,5 %. Aufgrund hoher Bevölkerungsdichte und Mobilität macht die Siedlungs- und Verkehrsfläche stolze 12,3 % aus (Tendenz weiterhin steigend). Wasserflächen kommen auf 1,8 %, die restlichen 2,4 % verteilen sich auf sonstige Flächen, zumeist Ödland.
Politik
Hauptartikel: Politisches System Deutschlands
Staatsorganisation
Hauptartikel: Politisches System Deutschlands
Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland ist Berlin. Nach Artikel 20 GG ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat. Es gibt 16 teilsouveräne Bundesländer, von denen einige wiederum in Regierungsbezirke untergliedert sind. Die staatliche Ordnung regelt das Grundgesetz. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident mit repräsentativen Aufgaben. Protokollarisch gesehen folgen ihm der Präsident des Deutschen Bundestages, der Bundeskanzler und der jeweils amtierende Bundesratspräsident, der gemäß dem Grundgesetz den Bundespräsidenten vertritt. Der Regierungschef Deutschlands ist der Bundeskanzler. Er besitzt die Richtlinienkompetenz für die Politik der Bundesregierung (Kanzlerdemokratie).
Bundesregierung
Als Bundesstaat ist Deutschland föderal organisiert, d. h. es gibt zwei Ebenen im Politischen System: die Bundesebene, die den Gesamtstaat Deutschland nach außen vertritt, und die Länderebene, die in jedem Bundesland einzeln existiert. Jede Ebene besitzt eigene Staatsorgane der Exekutive (ausführende Gewalt), Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (rechtsprechende Gewalt). Siehe auch: Gewaltenteilung
Bundestag und Bundesrat entscheiden gemeinsam über die Gesetze des Bundes und haben die Befugnis mit Zweidrittelmehrheit in beiden Organen das Grundgesetz, die Verfassung Deutschlands, zu ändern. In den Bundesländern entscheiden die Länderparlamente über die Gesetze ihres Landes. Obwohl die Abgeordneten der Parlamente nach dem Grundgesetz nicht weisungsgebunden sind, dominieren Vorentscheidungen in den Parteien die Gesetzgebung.
Parteien]
Die Exekutive wird auf Bundesebene durch die Bundesregierung gebildet, die durch den Bundeskanzler geleitet wird. Auf der Ebene der Bundesländer leitet der Ministerpräsident (bzw. der Bürgermeister der Stadtstaaten) die Exekutive. Die Verwaltungen des Bundes und der Länder werden jeweils durch die Fachminister geleitet, sie stehen an der Spitze der Behörden.
Wie in anderen Ländern auch, spielen Verbände im politischen System eine wichtige Rolle. Mit ihrer Lobbyarbeit versuchen sie, die Politik in die Richtung ihrer Interessen zu bewegen. Die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeiten ist nicht unumstritten und unterliegt häufiger Kritik insbesondere der durch die Lobbyarbeit jeweils negativ betroffenen anderen Verbände.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes. Die Obersten Gerichtshöfe des Bundes sind der Bundesgerichtshof mit Hauptsitz in Karlsruhe, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt, das Bundessozialgericht in Kassel und der Bundesfinanzhof in München. Der Großteil der Rechtsprechung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Die Bundesgerichte sind fast immer nur Revisionsinstanz und prüfen die Entscheidungen der Landesgerichte auf formelle und materielle Rechtmäßigkeit.
Siehe auch: Grundgesetz
Bundesländer
Parteienlandschaft
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) wurde 1945 als überkonfessionelle Nachfolgepartei bürgerlicher und religiös geprägter Parteien gegründet. In ihr vereinigten sich vor allem Kräfte aus der Zentrumspartei. Sie ist konservativ geprägt. Mit der Ausnahme Bayerns ist die CDU im gesamten Bundesgebiet vertreten.
Die Christlich Soziale Union (CSU) hat eine ähnliche konservative Ausrichtung, wirkt aber nur in Bayern. Gemeinsam bilden beide Parteien im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, zusammen werden sie „die Union“ oder auch „Unionsparteien“ genannt.
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) existiert einschließlich ihrer Vorläuferorganisationen seit 1863, und ist damit die älteste bis heute existierende politische Partei Deutschlands. Sie hat die Tradition der Sozialdemokratie begründet. Nach Verbot in der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie 1945 wiedergegründet. Sie versteht sich seit ihrem Godesberger Programm von 1959 auch offiziell nicht mehr nur als Arbeiterpartei, sondern als eine Volkspartei, die für breite Schichten wählbar sein will. Ihr Bekenntnis lautet „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“.
Die Freie Demokratische Partei (FDP) wurde 1948 gegründet und beruft sich in ihrem Selbstverständnis auf die Tradition des deutschen Liberalismus, der sich bereits 1861 mit der Deutschen Fortschrittspartei in Preußen als erste politische Partei Deutschlands im heute verstandenen Sinn organisiert hatte, sich wenige Jahre darauf jedoch in sich gegeneinander konkurrierende unterschiedliche Parteien aufgespalten hatte. Die moderne FDP steht insbesondere in Wirtschafts-, aber auch in Bürgerrechtsfragen für mehr Freiheiten und Verantwortung des Einzelnen, sowie für eine stärkere Zurückhaltung des Staates - insbesondere bei wirtschaftlichen Belangen. Sie war mit insgesamt 42 Jahren am längsten als kleinerer Koalitionspartner sowohl der CDU/CSU als auch der SPD an der Regierungsverantwortung der Bundesrepublik beteiligt.
Die Grünen entstanden als bundesweite Partei 1979/80 aus den damals neuen sozialen Bewegungen, beispielsweise der modernen Frauenbewegung, der Friedens- und der Ökologiebewegung der 1970er Jahre. 1983 zogen sie erstmals in den Bundestag ein. 1990 schlossen sie sich mit der ostdeutschen Bürgerbewegung Bündnis 90 zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen.
Die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) war die Rechtsnachfolgerin der in der DDR allein herrschenden SED. Inhaltlich beruft sich die Partei auf sozialistische Ideale, und steht im Parteienspektrum des Bundestags links von der SPD. Bedeutendere Wahlerfolge für die PDS blieben zunächst auf Ostdeutschland beschränkt. 2005 wurde aus Protest gegen die Reformpolitik der rot-grünen Bundesregierung die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) auf Initiative von Gewerkschaftern und enttäuschten vormaligen SPD-Mitgliedern gegründet. Für die Bundestagswahl 2005 öffnete die PDS ihre Listen für WASG-Mitglieder. Aus diesem Grund hat sich die PDS inzwischen in Die Linkspartei. umbenannt. Beide Parteien streben eine Vereinigung an.
Rechtsextreme Parteien waren, von der Deutschen Reichspartei im Ersten Bundestag (1949–1953) abgesehen, nie im deutschen Bundestag vertreten, konnten aber auf Landesebene zeitweise in Parlamente einziehen. Eine relative Blütezeit erlebten sie Ende der 1960er und seit der Wiedervereinigung. Parteien dieser Richtung sind Die Republikaner, die Deutsche Volksunion (DVU) und die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD).
Es gibt zahlreiche regionale Parteien und „Splitterparteien“, deren politischer Einfluss auf Bundesebene aber durch die Sperrklausel der 5%-Hürde in der Regel auf außerparlamentarische Aktivitäten beschränkt ist. Die Ausnahmeregelung, über Direktmandate in den Bundestag einzuziehen, ist für diese ebenso fast unmöglich. Im Landtag von Schleswig-Holstein ist jedoch aufgrund einer Sonderregelung für die dänische Minderheit der Südschleswigsche Wählerverband gesetzlich garantiert vertreten.
In der Geschichte der Bundesrepublik gab es mehrere Parteiverbote, gegen die rechtsradikale SRP 1952 und gegen die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) 1956. Ein Verbotsantrag gegen die NPD scheiterte 2004 unter anderem wegen Versagens des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
Nahezu allen einflussreichen Parteien stehen – mehr oder weniger selbständig – Jugendorganisationen zur Seite. Die wichtigsten sind die Junge Union (CDU/CSU), die Jusos (SPD), die Jungen Liberalen (FDP), die Grüne Jugend (Bündnis 90/Die Grünen) sowie ['solid] (Die Linkspartei.).
Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland, Geschichte der Parteien in Deutschland, Politisches Spektrum, Bundestagswahl 2005
Außenpolitik
Die wichtigsten Leitlinien bundesdeutscher Außenpolitik sind die Westbindung und die europäische Integration. Deutschland hat am Aufbau europäischer Organisationen einen entscheidenden Anteil; Ziel war dabei auch, den Nachbarn Angst vor Deutschland zu nehmen und die Beschränkungen durch die Besatzungsmächte überflüssig zu machen. Die Bundesrepublik ist seit 1950 Mitglied des Europarates und unterschrieb 1957 die Römischen Verträge, den Grundstein für die heutige Europäische Union. Zentraler Aspekt für die Sicherheitspolitik und Ausdruck der Westbindung ist die Mitgliedschaft in der NATO, der die Bundesrepublik 1955 beitrat.
Während des Kalten Kriegs war der Spielraum deutscher Außenpolitik begrenzt. Als eines der wichtigsten Ziele galt die Wiedervereinigung. Militäreinsätze im Ausland kamen nicht in Frage. Laut Grundgesetz darf sich die Bundeswehr an Angriffskriegen nicht beteiligen, ihre Aufgabe besteht lediglich in der Landes- und Bündnisverteidigung. Durch die von Deutschland initiierte Ostpolitik unter der Devise Wandel durch Annäherung, die zunächst von wichtigen Verbündeten sehr skeptisch betrachtet wurde, konnten dennoch eigenständige politische Akzente gesetzt werden. Später wurde diese Politik als erfolgreich angesehen.
Seit der Wiedervereinigung hat Deutschland seine außenpolitischen Grundsätze erweitert und einen Weg zu größerer internationaler Verantwortung eingeschlagen. So nimmt die Bundeswehr seit 1991 mit Zustimmung des Bundestages und zusammen mit verbündeten Armeen an verschiedenen friedenserhaltenden und -erzwingenden Einsätzen auch außerhalb Deutschlands und des Territoriums der Nato-Verbündeten teil (Out-Of-Area-Einsätze).
Traditionell spielt Deutschland zusammen mit Frankreich eine führende Rolle in der Europäischen Union. Deutschland treibt die Bemühungen voran, über die Wirtschafts- und Währungsunion hinaus ein einheitliches und wirkungsvolles System der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen. Weitere außenpolitische Ziele sind die Verwirklichung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz sowie die weltweite Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs. Bedeutendes Interesse hat Deutschland auch an einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts. Aufgrund der schwierigen Materie und den Begrenzungen deutscher Politik besteht der Beitrag vor allem in der Bereitstellung informeller Kontaktmöglichkeiten zwischen den beteiligten Parteien. Die Bundesregierung lehnte den Irak-Krieg 2003 ab, da sie die Existenz von Massenvernichtungswaffen bezweifelte, eine diplomatische Lösung bevorzugte und um erhebliche Gefahren für die politische Stabilität des gesamten als fragil eingestuften Raumes fürchtete. Dafür wurde sie von wichtigen Verbündeten stark kritisiert. Zusammen mit den Verbündeten Großbritannien und Frankreich bemüht sich die Bundesrepublik, den Iran im Dialog dazu zu bewegen, auf die Weiterführung seines Atomprogramms zu verzichten. Die Bundesregierung strebt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an. Die Durchsetzung dieses Zieles wird jedoch aufgrund des Widerstands anderer, teils verbündeter Staaten erschwert und hat nur geringe Aussicht auf Erfolg. So würden zwar Frankreich und Großbritannien die G4 Staaten (Deutschland, Indien, Japan und Brasilien) grundsätzlich unterstützen; jedoch fehlt Deutschland die Zustimmung der USA, so wie Japans Beitritt durch China blockiert wird.
Militär
Vereinten Nationen
Vereinten Nationen]
Hauptartikel: Bundeswehr
Nach ihrer Gründung 1949 hatte die Bundesrepublik Deutschland zunächst keine eigenen Streitkräfte. Unter dem Eindruck des Koreakrieges und der als aggressiv empfundenen sowjetischen Politik in Osteuropa trat die Bundesrepublik 1955 der NATO bei und stellte Streitkräfte auf. Nach der Wiedervereinigung wurden Teile der Nationalen Volksarmee der DDR in diese Streitkräfte eingegliedert.
Die als Bundeswehr bezeichnete militärische Gesamtorganisation besteht aus den Streitkräften und ihrer Verwaltung. Die Streitkräfte gliedern sich in die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine und die unterstützenden Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst.
In der Bundeswehr dienten im April 2005 257.000 Soldaten und 125.000 zivile Mitarbeiter. Seit 2001 haben auch Frauen uneingeschränkten Zugang zum Dienst in den Streitkräften. Ihr Anteil beträgt 6,2 % der Soldaten (Stand 2005). Die Bundesrepublik Deutschland gab im Jahr 2004 24,4 Mrd. Euro für die Bundeswehr aus, womit sie im internationalen Vergleich nach absoluten Ausgaben den sechsten Platz und im Vergleich zum jeweiligen BIP einen Platz im letzten Drittel der NATO belegt. Das wird von einigen als zu wenig angesehen, vor allem, da die Bundeswehr sich nach dem Kalten Krieg auf erheblich veränderte Aufgaben einstellen muss.
Auf dem US-Stützpunkt Ramstein und dem Luftwaffenstützpunkt Büchel (in Rheinland-Pfalz) sind heute noch 65 US-amerikanische Wasserstoffbomben stationiert, an deren Einsatzplanung Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe beteiligt ist.
Geschichte
Der Hauptartikel Geschichte Deutschlands vermittelt einen detaillierten Überblick. Zum mittelalterlichen Deutschland siehe Deutschland im Mittelalter. Für die Entwicklung der neuen deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg siehe die Artikel Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und Geschichte der DDR.
Frühgeschichte und Antike
Geschichte der DDR
Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind etwa 700.000 Jahre alt, seit rund 500.000 Jahren geht man von einer dauerhaften Besiedlung aus. In Deutschland existieren bedeutende Fundstätten aus der Urzeit: Nach dem Neanderthal in Mettmann ist der frühe menschliche Vertreter der Gattung Homo sapiens neanderthalensis, dem Neanderthaler, benannt. Diese wurden vor etwa 40.000 Jahren von dem zugewanderten Homo sapiens sapiens, dem modernen Menschen, verdrängt. In der Jungsteinzeit entwickelten sich Ackerbau, Viehzucht und feste Siedlungsplätze. Aus dieser Zeit sind einige bedeutende kulturelle Funde erhalten, etwa die Venus von Willendorf und die Himmelsscheibe von Nebra, die darauf deutet, dass schon um 2000 vor Christus in dieser Region Astronomie betrieben wurde.
Erste schriftliche Erwähnung finden keltische und germanische Stämme bei den Griechen und Römern in der vorchristlichen Zeit. Um 500 vor Christus war das heutige Süddeutschland keltisch und das heutige Norddeutschland germanisch besiedelt. Die Germanen wanderten im Laufe der Jahrhunderte südwärts, so dass um Christi Geburt die Donau die ungefähre Siedlungsgrenze zwischen Kelten und Germanen war. Sprachforscher vermuten, dass viele Merkmale süddeutscher Dialekte auf keltischen Einfluss zurückgehen. Von 58 v. Chr. bis etwa 455 n. Chr. gehörten die Gebiete links des Rheins sowie südlich der Donau zum Römischen Reich, von etwa 80 bis 260 n. Chr. auch der größte Teil des heutigen Baden-Württemberg südlich des Limes. Die Gebiete im heutigen Deutschland verteilten sich auf die Provinzen Germania Superior, Germania Inferior und Raetia. In diesem Gebiet gründeten die Römer viele Legionslager, die sich später zu Städten entwickelten. Wichtigste Städte zu römischer Zeit waren Köln, Trier (die älteste Stadt Deutschlands) und Augsburg. Zur Sicherung der Grenzen siedelten die Römer befreundete germanische Stämme in den Provinzen an. Außerdem wanderten Siedler aus anderen Teilen des Römischen Reiches, insbesondere aus Italien, ein und wurden westlich des Rheins und südlich der Donau sesshaft. Weitreichende Neuerungen, die auch das deutsche Vokabular beeinflussten, führten die Römer insbesondere in Hausbau, Handwerk, Wein- und Ackerbau sowie Verwaltung und Militär ein. Eine erste Geschichte Gesamtgermaniens verfasste der römische Schreiber Tacitus im Jahr 98.
Völkerwanderung und Frühmittelalter
98
Nach dem Einfall der Hunnen 375 und zeitgleich mit dem Niedergang Westroms ab 395 setzte die Völkerwanderung ein, in deren Verlauf die germanischen Stämme immer weiter nach Südwesten zogen. In die fast menschenleeren Gebiete des heutigen Ostdeutschland wanderten im 7. Jahrhundert bis zur Elbe-Saale-Linie slawische Stämme ein. Weite Teile der Bevölkerung der heutigen ostdeutschen Bundesländer waren daher bis ins hohe Mittelalter slawisch geprägt (Germania Slavica). Erst im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung wurden sie assimiliert und akkulturiert. Der Hauptteil West- und Mitteleuropas wurde vom Frankenreich eingenommen, das heutige Norddeutschland wurde von den Sachsen beherrscht.
Nach der blutigen Unterwerfung und Zwangsmissionierung der Sachsen erstreckte sich das Frankenreich bis zur Nordsee, der Elbe und dem heutigen Österreich. Auf dem Höhepunkt der fränkischen Macht stellte Karl der Große einen Anspruch auf die Führungsmacht in Europa. 800 ließ er sich in Rom zum Kaiser krönen. Doch die Einheit seines Reiches währte nicht lange: Streitigkeiten unter seinen Nachfolgern bewirkten im Vertrag von Verdun (843) die Dreiteilung des Reiches in das ostfränkische Reich unter König Ludwig Germanicus (später: ... dem Deutschen), das westfränkische Reich unter König Karl dem Kahlen und dem zwischen ihnen liegenden Königreich Lothars I., das den Namen Lotharingien erhielt. Das ostfränkische Reich bildete den groben geografischen Rahmen für das später entstehende Deutsche Reich.
Heiliges Römisches Reich (962–1806)
Hauptartikel: Heiliges Römisches Reich
Als traditioneller Beginn der deutschen staatlichen Tradition wird oft der 2. Februar 962 angesehen, an dem Otto I. als erster ostfränkischer König in Rom zum Kaiser gekrönt wurde und damit das Heilige Römische Reich begründete. Als Anfang wird aber auch das Jahr 911 genannt, der Regierungsantritt Konrads I. als erster nicht-karolingischer Herrscher in Deutschland. Im 10. Jahrhundert wurde erstmals für das bisherige ostfränkische Reich auch der Terminus regnum teutonicum („Deutsches Reich“) verwandt.
Die fränkischen Teilreiche waren schon zuvor unterschiedliche Wege gegangen: Während sich das ehemalige Westfränkische Reich, dessen fränkische Bewohner sich romanisierten, mit der Zeit zum französischen Zentralstaat entwickelte, blieb das ostfränkische Reich durch Territorialfürsten geprägt, die den Kaiser wählten und dadurch ihre Partikularinteressen geltend machen konnten. Obwohl die Kaiser des römisch-deutschen Reiches wiederholt versuchten ihre Position zu stärken, teilte sich das Reich immer weiter in weitgehend souveräne Klein- und Kleinststaaten sowie Reichsstädte. Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg, dem nach Opferzahl relativ zur Gesamtbevölkerung Deutschlands fatalsten Krieg, hatte der Kaiser nur noch eine überwiegend formale Machtstellung.
Der Name des Heiligen Römischen Reiches änderte sich über die Jahrhunderte mehrfach. So wurde es im 12. Jahrhundert noch als „Heiliges Reich“ bezeichnet, ab Mitte des 13. Jahrhunderts als „Heiliges Römisches Reich“ und ab dem 15. Jahrhundert als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation.
Der Weg zum deutschen Nationalstaat (1806–1871)
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Dieser Zustand währte bis 1806, als Napoléon in seinen Eroberungskriegen Mitteleuropa überrannte und das schwache Reichsgebilde zum Einsturz brachte. Der letzte Kaiser des faktisch nur noch formell bestehenden Heiligen Römischen Reiches (deutscher Nation), Franz II., der erst 1804 auch Kaiser des österreichischen Vielvölkerstaates geworden war, musste die Reichskrone auf Druck des französischen Kaisers ablegen. Unter Napoléon Bonaparte wurde die Anzahl der deutschen Staaten durch Zusammenlegung erheblich verringert und auch viele Reichsstädte verloren ihre Unabhängigkeit (deren Zahl hatte zeitweise über 80 betragen).
Nach der Niederlage Napoleons restaurierte der Wiener Kongress weitgehend die alten Herrschaftsverhältnisse. Deutschland, nun ohne einigendes Band, war teilweise im Deutschen Bund, einer losen Vereinigung von 38 deutschen Staaten unter Führung Österreichs organisiert. Kurz darauf wurde der Deutsche Zollverein geschaffen, in dem das wiedererstarkte Preußen dominierende Macht war.
Schon bald nach der gescheiterten nationalen und liberalen Märzrevolution von 1848/1849 kam es zur Kollision der Preußen mit der Großmacht Österreich um die Vormachtstellung im Deutschen Bund wie auch in Europa, die zum Deutschen Krieg von 1866 führte. Nachdem Preußen diesen Krieg für sich entschieden hatte, kam es zur Auflösung des Deutschen Bundes, zur Annexion seiner norddeutschen Kriegsgegner durch Preußen und dadurch zu einer weiteren Schrumpfung der Zahl deutscher Staaten.
Deutsches Kaiserreich (1871–1918)
Die anschließende Gründung des Norddeutschen Bundes unter preußischer Führung leitete die so genannte kleindeutsche Lösung ein. Diese zielte entsprechend der Intention Bismarcks auf eine staatliche Einigung unter der Hegemonie Preußens ohne die damalige Großmacht Österreich. Das Deutsche Reich wurde nach dem gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen.
Mit der Reichsgründung wurden Gebiete eingegliedert, die noch nie oder nicht mehr zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört hatten, sondern seit den Polnischen Teilungen Ende des 18. Jh. Teile Preußens außerhalb des Reiches waren. Dazu gehörten West-, Ostpreußen und Danzig, das überwiegend polnischsprachige Gebiet Posen und Schleswig. Frankreich trat (deutsch- und französischsprachige) Teilgebiete der Regionen Lothringen (nördliche und östliche Teile) und Elsass (ohne Belfort) ab, welche als direkt von der Zentrale verwaltetes "Reichsland Elsass-Lothringen" ohne Gliedstaatrechte konstituiert wurden.
Als ideeller Begründer des Deutschen Reiches wurde Otto von Bismarck erster Reichskanzler. Seine antidemokratisch-konservative Grundhaltung verhinderte allerdings die Reichseinigung unter demokratischen Bedingungen und schuf die Voraussetzung dafür, dass in Deutschland Nationalismus und Demokratie einander fremd wurden. Er führte einen wenig erfolgreichen Kampf gegen die Sozialdemokratie, die polnische Minderheit und die katholische Kirche (siehe Kulturkampf). Seine aggressiv-kriegerische Außenpolitik änderte sich ab der Reichsgründung dagegen zu einer Bündnispolitik, die auf die Isolierung Frankreichs abzielte und ein vertraglich geregeltes, aber fragiles Paktsystem in Europa schuf. Gleichwohl blieb die Außenpolitik imperialistisch ausgerichtet: Auf der Berliner Kongo-Konferenz trat Deutschland 1884 mit der Forderung nach einem „Platz an der Sonne“ in den Kreis der Kolonialmächte ein, nachdem schon in den frühen 1880er Jahren deutsche Vereine Territorien in Afrika und Asien erworben hatten. Im Dreikaiserjahr kam Wilhelm II. an die Macht, der wenig später Bismarck zur Kündigung zwang und die Außenpolitik in Richtung Konfrontation änderte. Das Attentat auf den
GrafikdesignerUnter Grafik- oder Kommunikationsdesign versteht man die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung und Gestaltung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.
Die dazugehörige, nichtgeschützte Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist eine Spezifizierung des Begriffs Designer. Der Grafikdesigner unterscheidet sich somit vom Industrie-, Mode-, Foto- und Webdesigner. Diplom-Designer darf sich nur nennen, wer an einer Hochschule einen entsprechenden Studiengang abgeschlossen hat.
Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (1880-1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und die selbe Person.
Mögliche Tätigkeitsfelder beim Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding, Corporate Identity, …
Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Bücher sind seit etwa 1990 vermehrt elektronische Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete des Grafikdesigns.
Grafikdesign ist relativ fest mit den Anforderungen moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben von Wissenschaft und Kultur.
Die Entwicklung des Grafikdesign ist jedoch nicht überall an die Industrielle Revolution gekoppelt. So hatten zum Beispiel in Frankreich soziales und politisches Engagement (nach der Studentenrevolte 1968) und (Plakat-)Kunst (Toulouse-Lautrec, und später auch polnische Plakatgestalter, die in Frankreich arbeiteten, wie zum Beispiel Roman Cieslewicz) einen sehr starken Einfluss.
Literatur
- A History of Graphic Design, Phillip B. Meggs, USA, ISBN 0-471-29198-6
- Typographie – wann wer wie, Hrsg.: Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein; Könemann (1998) ISBN 3-89508-473-5
- engagement & grafik design, Hrsg.: NGBK / Berlin (2000) ISBN 3-926796-62-6
- just posters, Hrsg.: sandy k. / Stuttgart (2001) ISBN 3-929085-75-5 [http://www.akademie-solitude.de/publications/?l=e&id=140 just posters]
- Der Blick hinter die Kulissen des Grafik-Designs, Ganter-Verlag / Pforzheim (2005) ISBN 3-933929-02-4
Weblinks
- [http://www.aiga.org/ AIGA, American Institute of Graphic Arts, New York]
- [http://www.adc.de/ Art Directors Club, Deutschland]
- [http://www.adcglobal.org/ Art Directors Club, global]
- [http://www.a-g-i.org/ Alience Grafique international]
- [http://www.designaustria.at/ Design Austria - Berufsverband der Grafik-Designer, Illustratoren und Produktdesigner]
- [http://www.agd.de/ AGD Allianz deutscher Designer]
- [http://www.sgv.ch/ design network switzerland]
- [http://www.kunstschule.at/ wiener kunst schule]
Studium
- [http://www.precore.net Precore.net] - Größtes deutschsprachiges Forum für Designstudenten und Bewerber
Siehe auch
- Liste berühmter Grafikdesigner,
- Grafik, Informationsdesign, Corporate Design, Mediendesign,
- Signet, Firmenlogo, Character-Design,
- Key Visual, Eyecatcher, Blickfang
- Typografie
Kategorie:Grafikdesign
ja:グラフィックデザイン
TypografDer Begriff Typografie oder Typographie (griechisch τυπογραφία, tipografía, von τύπος, típos „Schlag, Abdruck, Figur, Typ“ und γράφειν, gráfin „malen, schreiben, ritzen“) bedeutet im engeren Sinne das Gestalten mit reproduzierbarer Schrift. Genauso zählt klassischerweise das Gestalten von Schrift zur Typografie. Im weiteren Sinne wird Typografie als Gestaltung mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und »typografischem Raum« (optisch wirksamem Abstand) in einem visuellen Medium verstanden.
Die Mikrotypografie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau einzelner Buchstaben und Zeichen, während die Makrotypografie die Gesamtkonzeption eines Werkes aus gestalterischer Sicht behandelt.
Die Typografie gibt es nicht, da sich die typografische Gestaltung dem Medium und dem Ziel anpassen muss. Zum Beispiel Buch, Formular, Internet bzw. Lesbarkeit, Werbung oder auch experimentelle Typografie.
Anwendung von Typografie
Typografie verdeutlicht und unterstützt durch die Form Inhalt und Zweck eines Werkes.
Ihr Ziel ist es, dem Leser die Intention eines Textes nahezubringen. In den meisten Fällen soll eine optimale Lesbarkeit der dargestellten Informationen erreicht werden. Aber auch das Gestalten des Kleingedruckten in Verträgen und das gezielte Hervorheben bestimmter Informationen bei Werbeprospekten gehört zu den Aufgaben der Typografie.
Möglichkeiten typografischer Gestaltung sind der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Auszeichnungsarten, die Wahl der Satzbreite (Zeilenlänge), des Zeilenfalls, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates u. v. m.
Typografen bemühten sich stets, Normen für die gute Gestaltung von Druckwerken aufzustellen. Regeln für gute Typografie sind allerdings immer an den historischen Kontext und die technischen Möglichkeiten gebunden. Im Laufe der Zeiten haben sich viele Konventionen gebildet und verändert, die ein Gestalter bei der Wahl einer Schrift und der Gestaltung zu berücksichtigen hat. Diese sind nach Zeit und Ort verschieden.
So werden Anführungszeichen, Gedankenstriche, Satzzeichen und Überschriften in verschiedenen Ländern der Welt und selbst innerhalb Europas mitunter sehr unterschiedlich dargestellt und behandelt.
In erster Linie soll aber die Aussage, die durch das Medium Text vom Autor an den Leser vermittelt wird, visuell unterstützt werden. Dabei ist es das Ziel des Typografen, ein definiertes Verhältnis zwischen Botschaft des gestalteten Werkes und der visuellen Aufbereitung einzugehen. Ein solches Verhältnis könnte hohe Lesbarkeit, klare Strukturierung oder Reduktion sein, was beispielsweise bei einem Warnschild angebracht wäre; genauso könnten Ironie oder beabsichtigte schlechte Lesbarkeit ein angebrachtes Stilmittel sein.
War Typografie seit Gutenberg Teil des Fachwissens der Drucker und Schriftsetzer, ist sie heute ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung von Grafikern, Mediengestaltern u. ä. Berufsgruppen. Allerdings kann heute jeder am Computer Schriftstücke erstellen und somit typografisch tätig werden. Ob Typografie eine Kunst im eigentlichen Sinn ist, ist unter Fachleuten umstritten. So behauptet z. B. Kurt Weidemann (u. a. Entwerfer der Hausschrift von DaimlerChrysler), dass Typografie als Kunst »belanglos« ist, da es ja auf Zurückhaltung zugunsten der Lesbarkeit und der angestrebten Wirkung des Schriftstückes beim Leser ankomme und es eben nicht um eine Selbstverwirklichung des Gestalters gehe.
Maßeinheiten
In der Typografie sind viele verschiedene Maßeinheiten gebräuchlich. Einige von ihnen, z. B. Pica und Didot-Punkt gehen auf die historische Entwicklung der Typografie zurück. Buchstaben und andere typografische Elemente werden mit dem Typometer vermessen.
Eine ausführliche Darstellung findet sich unter Schriftsatzmaß.
Mikrotypografie
Schriftsatzmaß
Die Mikrotypografie oder Detailtypografie betrifft die Gestaltung des Satzes zwischen Buchstaben und Zeichen, Wörtern und Zeilen, d. h. die Schriftgröße, die Feinheiten der Zeichen-, Wort- und Zeilenabstände, den Buchstabenbildern, Trennungen und der Laufweite. Nach Wolfgang Beinert beschreibt die Mikrotypografie im Gegensatz zur Makrotypografie (v. griech. μικρός „klein, gering, fein“ bzw. μακρός „groß“) die Schrift und ihre Anwendung selbst. Die Mikrotypografie umfasst danach sowohl den Schriftentwurf, also die gestalterische Konstruktion der Buchstaben und Figuren selbst, als auch deren Anwendung.
Makrotypografie
Im Gegensatz zur Mikrotypografie beschäftigt sich die Makrotypografie (nach Hans Peter Willberg) mit der Gesamtkonzeption, dem Format, dem Satzspiegel, dem Aufbau, der Gliederung und dem Verhältnis von Schrift zu Bild, der Schriftwahl und den Auszeichnungen.
Literatur
Typografie
- Ralf Turtschi: Praktische Typografie. 5. Aufl., Niggli Verlag, Sulgen 2003, ISBN 3-7212-0292-9.
- Otl Aicher: Typografie. Ernst & Sohn, Berlin/Edition Druckhaus Maack 1988.
- Hans Rudolf Bosshard: Typografie Schrift Lesbarkeit. Niggli Verlag, Sulgen 1996, ISBN 3-7212-0163-9.
- Eberhard Dilba: Typographie-Lexikon und Lesebuch für alle, Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2522-9. Hinweis: Der Autor stellt das Buch [http://eberhard-dilba.homepage.t-online.de/pdf-Dateien/Lexikon.pdf hier] als PDF (ca. 4 MB) zur Verfügung.
- Duden Band 1: Die deutsche Rechtschreibung. 22. Aufl. Dudenverlag 2000, ISBN 3-411-04012-2.
- Friedrich Forssman, Ralf de Jong: Detailtypografie – Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage, Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2005, ISBN 3-87439-642-8.
- Friedrich Friedl, Nicolaus Ott und Bernhard Stein (Hrsg.): Typographie – wann wer wie. Könemann Verlagsgesellschaft, Köln 1998, ISBN 3-89508-473-5.
- Hans Rudolf Lutz: Typoundso. Verlag Hans-Rudolf Lutz, Zürich 1996.
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- Emil Ruder: Typographie. Niggli Verlag, Sulgen 2003, Neuausgabe, ISBN 3-7212-0043-8.
- Jan Tschichold: Ausgewählte Aufsätze über Fragen der Gestalt des Buches und der Typographie. 2. Aufl., Basel 1987, ISBN 3-7643-1946-1.
- Jan Tschichold: Die neue Typographie. Brinkmann und Bose 1987, ISBN 3-92266-023-1.
- Jan Tschichold: Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie. Ein Fibel für jedermann. 2. Aufl., Maro Verlag, Augsburg 1992, ISBN 3-87512-403-0.
- Hans Peter Willberg, Friedrich Forssman: Die [neue] Lesetypografie. Vierte, komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2005, ISBN 3-87439-652-5.
- Hans Peter Willberg, Daniel Sauthoff, Gilmar Wendt: Schriften erkennen. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1996, ISBN 3-87439-373-9.
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- Albert Kapr Fraktur - Form und Geschichte der gebrochenen Schriften. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1993, ISBN 3-87439-260-0.
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- Erhardt D. Stiebner, Walter Leonhard; Bruckmanns Handbuch der Schrift . ISBN 3-8307-1230-8.
Layout
- Hans Rudolf Bosshard: Der typografische Raster. Niggli Verlag, Sulgen 2000, ISBN 3-7212-0340-2.
- Cyrus Dominik Khazaeli: Crashkurs Typo und Layout – Vom Zeilenfall zum Screendesign. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-499-19815-0.
- Philip Luidl: Desktop-Knigge. Setzerwissen für Desktop-Publisher.. TLC The Learning Company, Februar 1994, ISBN 3-92180-385-3.
- Andreas Maxbauer, Regina Maxbauer: Praxishandb | | |