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Cannobio

Cannobio

Cannobio ist eine Gemeinde mit 4.986 Einwohnern (Stand: 2004) in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB), Region Piemont. Es liegt am Lago Maggiore und ist von Brissago aus gesehen die erste grössere Ortschaft nach der schweizerisch-italienischen Grenze. Cannobio befindet sich auf dem Schwemmkegel des Flusses Cannobino, im Hinterland dehnt sich das Valle Cannobina aus.Schwemmkegel Cannobio besitzt einen malerischen historischen Stadtkern und ist ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen, die in den Tessiner Fremdenverkehrsorten Locarno und Ascona logieren. Der Stadtname geht zurück auf das römische Canobinum. Ascona

Sehenswürdigkeiten


- Kirche San Vittore mit romanischem Turm
- Wallfahrtskirche Santa Pietà
- Uferpromenade
- Markt an der Promenade (sonntags) In der Umgebung
- Tal und Schlucht des Torrente Cannobino
- Kirche Santa Ana hoch über der Schlucht des Cannobino

Weblinks


- [http://reisefuehrer-lagomaggiore.de/cannobio.php Reiseführer Lago Maggiore - Cannobio]
- [http://www.cannobio.net/ Homepage der Gemeinde] Kategorie:Ort im Piemont

Italien

Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.

Geografie

Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum). Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo. Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.

Bevölkerung

Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Stadt- und Landbevölkerung

Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.

Größte Städte

(Einwohner 31. Dezember 2004)

- Rom - 2.553.873
- Mailand - 1.299.439
- Neapel - 995.171
- Turin - 902.255
- Palermo - 675.277
- Genua - 605.084
- Bologna - 374.425
- Florenz - 368.059
- Bari - 328.458
- Catania - 305.773
- Venedig - 271.251
- Verona - 259.068
- Messina - 247.592
- Padua - 210.821
- Triest - 207.069
- Tarent - 201.349 (Stand 2001)
- Brescia - 192.164
- Reggio di Calabria - 183.041
- Prato - 180.674
- Modena - 180.110
- Parma - 174.471
- Cagliari - 161.465

- Perugia - 157.842
- Livorno - 155.986
- Reggio nell'Emilia - 155.191
- Foggia - 154.780
- Ravenna - 146.989
- Salerno - 135.818
- Rimini - 134.700
- Ferrara - 131.907
- Sassari - 124.929
- Siracusa - 123.332
- Pescara - 122.577
- Monza - 122.263
- Bergamo - 116.510
- Vicenza - 113.483
- Latina - 111.946
- Forli - 111.495
- Trient - 110.142
- Terni - 108.999
- Giugliano in Campania - 105.951
- Novara - 102.746
- Ancona - 101.797

Lebenserwartung

Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.

Religiöse Zugehörigkeit

Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].

Sprachen

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Italiens Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte. In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren. Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Herbst 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten . Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont. (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen zugunsten von Frankreich). Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.

Politik

Hauptartikel: Italienische Politik Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi. Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa. Siehe auch: Liste der italienischen Premierminister

Schulwesen und Bildung

Hauptartikel: Schulsystem in Italien Das Schulwesen Italiens ist - vor allem im Pflichtschulbereich - durch große Einheitlichkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterricht und Erziehung sind in Mailand nicht anders als in Palermo. Unterschiede gibt es lediglich im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört. Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici), die auch schon früher zur allgemeinen Hochschulreife führten, werden in Gymnasien umgewandelt. Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Griechisch dazu. Die Schulpflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden. Wer bereits nach der 12. Klasse das Gymnasium ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule. Wer mit 14 nicht auf das Gymnasium gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.

Gesundheit und Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst stukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Liste registriert wurden. Negativ wird die lange Wartezeit auf stationäre Behandlung gesehen. Trotzdem hat die WHO in einem Ranking der Gesundheitssysteme Italien nach Frankreich auf den 2. Platz gestellt. Die statistisch etwas längere Lebenserwartung wird mit einer sog. mediterranen Kost erklärt. Diese enthält z.B. viel Fisch und Olivenöl. Leider ist auch in Italien Übergewichtigkeit auf dem Vormarsch.

Politische Gliederung

WHO Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jeweils eigener Regierung gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Diese Regionen sind in insgesamt 108 Provinzen (province) und diese in Gemeinden unterteilt. Fünf Regionen haben einen Sonderstatus (statuto speciale), das ihnen eine größere Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert.
- Abruzzen (Abruzzo)
- Aostatal (Valle d'Aosta)
-
- Apulien (Puglia)
- Basilikata (Basilicata)
- Emilia-Romagna
- Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia)
-
- Kalabrien (Calabria)
- Kampanien (Campania)
- Latium (Lazio)
- Ligurien (Liguria)
- Lombardei (Lombardia)
- Marken (Marche)
- Molise
- Piemont (Piemonte)
- Sardinien (Sardegna)
-
- Sizilien (Sicilia)
-
- Toskana (Toscana)
- Venetien (Veneto)
- Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige)
-
- Umbrien (Umbria) Siehe: Liste der italienischen Regionen, Liste der italienischen Provinzen

Wirtschaft

Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte der Welt (2003) und ist bezüglich ihres BIP mit der Frankreichs und Großbritanniens vergleichber. Italien besitzt, bis auf einige Erdgasvorkommen in der Poebene und in der Adria kaum natürliche Ressourcen wie Eisen, Kohle oder Öl. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe, vor allen in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinenbau, Autos, Chemie, Pharmaprodukte, elektronische Produkte, Mode und Kleidung. Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab. Italien ist mit ca. 52 Millionen Hektolitern der zweitgrößte Weinproduzent der Welt (nach Frankreich, Stand: 2000). Siehe hierzu Weinbau in Italien Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen Maschinenbauerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Erzeugnisse der chemischen Industrie Italien hatte bis 1990 einige Atomkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe führte Italien ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. 1990 wurde das letzte italienische Atomkraftwerk abgeschaltet. Heute importiert Italien seinen Strom überwiegend aus Frankreich und der Schweiz.

Nord-Süd-Gefälle

Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen Mailand, Turin und Genua verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und ist somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, ist eine der strukturschwächsten Regionen der EU-15 und ist noch immer stark landwirtschaftlich geprägt. Die Folge daraus sind sehr hohe Arbeitslosenraten, die für die Jugend Extreme annimmt, eine erhöhte Kriminalitätsrate und nicht zuletzt das organisierte Verbrechen, das besonders in Kalabrien und auf Sizilien die Macht über viele Wirtschaftszweige ausübt.

Kultur

Italien hat in Europa schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunst und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei und Architektur brachte Italien eine Fülle bedeutender Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Botticelli, Raphael, Fra Angelico und Michelangelo hervor. Italien ist weltbekannt für seine Kunst und Kultur, für seine Gebäude wie das Kolosseum und der schiefe Turm von Pisa, genauso wie für sein Essen (Pizza, Pasta, etc.), Wein, Lebensart, Eleganz, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei, Musik (insbesondere die Oper) und allgemein gesprochen, für guten Geschmack.

Bedeutende Personen Italiens

Hauptartikel: Liste berühmter Italiener

Feiertage

Medien

Italien verfügt über ein sehr großes Netz an Massenmedien. Neben der traditionellen Zeitung und dem Fernsehen setzt sich immer stärker das Internet durch. Das Mobiltelefon hat einen sehr großen Erfolg in Italien erlebt, der immer noch anhält. Dabei haben Prepaid-Karten die Überhand, da die Tarife im Vergleich mit anderen Staaten der EU, vor allem aber mit Postpaid-Tarifen billig sind. Die Organisation Freedom House stufte die italienischen Medien 2004 von "frei" auf "teilweise frei" herab. Dies lässt sich mit dem zunehmenden und großen Einfluss Silvio Berlusconis auf das italienische Fernsehen und Teile der italienischen Presse zurückführen.

Presse

Die italienische Tagespresse hat ein Angebot aus überregionalen Zeitungen und vielen regional sehr bedeutsamen Blättern. Sie unterscheiden sich weniger in ihrem Inhalt als viel mehr in ihrer Verbreitung und Prestige. Neben den großen Tageszeitungen La Repubblica aus Rom, Il Corriere della Sera aus Mailand und La Stampa aus Turin existieren viele bedeutsame Lokalzeitungen, z. B. La Nazione aus Florenz oder Il Mattino aus Neapel. Sowohl die Zeitungen regionalen als auch überregionalen Charakters haben inhaltlich Nachrichten aus In- und Ausland, regionale und lokale Geschehnisse werden ebenfalls in den großen Tageszeitungen erwähnt. Die meisten Tageszeitungen nennen sich zwar quotidiano indipendente, also "täglich unabhängig" sind jedoch mehr oder weniger von politischen und kommerziellen Interessen beeinflusst. Die Bezeichnung stammt daher, weil sie sich von den reinen Parteizeitungen wie der kommunistischen L'Unita oder der christlich-demokratischen Il Popolo unterscheiden, welche ihre Parteizugehörigkeit nicht leugnen. Die meisten Tageszeitungen sind in einer relativ anspruchsvollen Aufmachung und Gestaltung, es wird sehr bewusst nach einem qualitativen und intellektuellen Schreibstil gestrebt. Dennoch wird im europäischen Vergleich in Italien wenig Zeitung gelesen, Italien rangiert dabei relativ weit unten. Die Bandbreite der italienischen Wochenzeitschriften ist vergleichbar mit der des deutschsprachigen Raumes. Dabei kann man auch die Unterscheidung zwischen Klatschpresse und anspruchsvollen Magazinen erkennen. Doch auch populäre Wochenzeitschriften, z. B. Oggi, Gente oder La Domenica del Corriere, bemühen sich um sehr hohe Qualität. Einige Tageszeitungen geben ebenfalls Sonntagsausgaben heraus.

Rundfunk und Fernsehen

Die drei nationalen Radioprogramme sowie die Fernsehsender RAI Uno, RAI Due sowie RAI Tre sind unter der staatlich kontrollierten Organisation RAI-TV zusammengefasst. Daneben existieren eine große Menge verschiedener Privatsender, die ihre Stationen in fast jeder größeren Stadt haben. Diese finanzieren sich durch einen sehr hohen Anteil an Werbung, das Programm besteht zu großen Teilen aus Musik und Shows. Dennoch ist die Qualität der Privatanstalten sehr differenziert. Einige wenige etablierte Sender schlossen sich zu einem großen Sendernetz zusammen, andere hingegen beschränken sich auf die Ausstrahlung von Filmen, deren Qualität teilweise fraglich ist. Insgesamt existieren in Italien rund 1.700 Fernsehanstalten, die rund 30 Millionen Zuschauer erreichen. Unbestritten ist dabei der große Einfluss des amtierenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Medien. Seit seiner Präsidentschaft nimmt er auch zunehmend Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien, etwa auf die Organisation RAI. Weiterhin sind drei italienweit terrestrisch empfangbare Sender im Privatbesitz Berlusconis. Unter dem Namen Mediaset sind die Privatsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 zusammengefasst. Berlusconi hat diese Sender in den Jahren 1980-1984 aufgekauft und sie erreichen täglich ein Millionenpublikum und strahlen populäre Sendeformate wie Reality Shows und Sportübertragungen aus. In die Kritik gerieten die Sender vor allem durch die einseitige innenpolitische Berichtserstattung während der letzten Präsidentschaftswahlen in Italien.

Sport

Die beliebteste italienische Sportart ist der Fußball (
Calcio). Der italienische Fußball verfügt über sehr bekannte Fußballvereine, die bei internationalen Turnieren viele Erfolge errangen. Diese Vereine sind Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, Lazio Rom, AS Roma, AC Parma. Vor allem in den nördlichen Landesteilen, im Aostatal, im Veltlin und in Südtirol hat der Skisport große Beliebtheit erlangt. Viele Touristen verbringen ihren Urlaub in der Nähe einer dieser italienischen Skigebiete. Zwei der heutzutage bekanntesten Skifahrer bei den Herren ist Giorgio Rocca und bei den Damen Isolde Kostner. Der im Ausland vermutlich berühmteste italienische Skifahrer ist Alberto Tomba. Italien gilt als ein Radsportland. Der Giro d'Italia gilt nach der Tour de France als zweitbedeutendstes Radrennen der Welt. Wichtige Eintagesrennen, die zu den Klassikern gerechnet werden, sind Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt. Zu den wichtigsten Radsportlern gehören unter anderem der verstorbene Marco Pantani und Mario Cipollini bzw in der Radsportgeschichte Fausto Coppi und Gino Bartali. Daneben gehören Basketball und Volleyball in Italien zu den beliebtesten Sportarten.

Weblinks

20px Wiki-Portal Italien
- [http://www.infoitalien.de/ Seite der ENIT, des Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamts]
- [http://www.italien-inseln.de/italia/index.html Italien - Inseln & Regionen]
Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU Kategorie:Mittelmeer als:Italien fiu-vro:Itaalia ja:イタリア ko:이탈리아 ms:Itali simple:Italy th:ประเทศอิตาลี zh-min-nan:Italia


Provinz Verbano-Cusio-Ossola

Die Provinz Verbano-Cusio-Ossola ist eine Provinz in der italienischen Region Piemont. Sie ist 1992 aus Teilen der Provinz Novara entstanden. Sie umfasst im wesentlichen das Flussgebiet des Toce und das Westufer des Lago Maggiore. Verbano ist eine alternative Bezeichnung für den Lago Maggiore, Cusio für den Ortasee, während Ossola für das Val d'Ossola steht.

Gemeinden

A


- Antrona Schieranco
- Anzola d'Ossola
- Arizzano
- Arola
- Aurano

B


- Baceno
- Bannio Anzino
- Baveno
- Bee
- Belgirate
- Beura-Cardezza
- Bognanco
- Brovello-Carpugnino

C


- Calasca-Castiglione
- Cambiasca
- Cannero Riviera
- Cannobio
- Caprezzo
- Casale Corte Cerro
- Cavaglio-Spoccia
- Ceppo Morelli
- Cesara
- Cossogno
- Craveggia
- Crevoladossola
- Crodo
- Cursolo-Orasso

D


- Domodossola
- Druogno

F


- Falmenta
- Formazza

G


- Germagno
- Ghiffa
- Gignese
- Gravellona Toce
- Gurro

I


- Intragna

L


- Loreglia

M


- Macugnaga
- Madonna del Sasso
- Malesco
- Masera
- Massiola
- Mergozzo
- Miazzina
- Montecrestese
- Montescheno

N


- Nonio

O


- Oggebbio
- Omegna
- Ornavasso

P


- Pallanzeno
- Piedimulera
- Pieve Vergonte
- Premeno
- Premia
- Premosello-Chiovenda

Q


- Quarna Sopra
- Quarna Sotto

R


- Re

S


- San Bernardino Verbano
- Santa Maria Maggiore
- Seppiana
- Stresa

T


- Toceno
- Trarego Viggiona
- Trasquera
- Trontano

V


- Valstrona
- Vanzone con San Carlo
- Varzo
- Verbania
- Viganella
- Vignone
- Villadossola
- Villette
- Vogogna Verbano-Cusio-Ossola ja:ヴェルバーノ=クジオ=オッソラ県

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore oder Langensee (auch Lago Verbano (ital.), vom lateinischen Lacus Verbanus) ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei und im Schweizer Kanton Tessin gelegener 212.5 km² grosser See. 80.1% der Fläche entfallen auf Italien, die restlichen 19.9% auf die Schweiz. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem im Nordteil ist er von hohen Felswänden umgeben. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü.M.. Der See ist 66 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der zweitgröste See Italiens. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund liegt also über 170 m unter dem Meeresspiegel. Damit ist der Lago Maggiore der tiefste See der Schweiz. Das Einzugsgebiet ist 6'386 km² gross (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien). Gardasee Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt ungefähr bei 150 Tonnen pro Jahr. Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. Heute betreibt die Navigazione Laghi Maggiore Garda Como eine Flotte von 25 Schiffen. Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, ist ein artenreiches Naturschutzgebiet. Weiter westlich befindet sich die Mündung der Maggia. Die Maggia bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas befindet sich Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und ins Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch die Brücke Ponte dei Salti und die 220m hohe Staumauer. Grösste Stadt am See ist Verbania, das sich aus den Teilorten Intra und Pallanza zusammensetzt. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet. Am Golf liegt auch Stresa, das mit seinen Belle Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes versprüht. In Stresa fanden zudem einige historisch bedeutsame Konferenzen statt. Weiter südlich befindet sich die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste von innen begehbare Statue war. Am Südende des Sees, bei Sesto Calende, schliesst sich ein unter Naturschutz gestelltes Auengebiet an. Auf der Ostseite des Sees befindet sich das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso, sowie die Stadt Luino mit bekanntem Wochenmarkt.

Inseln

Luino Bei Brissago befinden sich die zwei Isole di Brissago, welche einen botanischen Garten beherbergen. Nördlich von Cannero Riviera liegen zwei Inselchen, genannt Castelli di Cannero. Stresa vorgelagert sind die vier Borromäischen Inseln Isola Bella, Isola Madre, Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore) und Isola di San Giovanni.

Orte am Lago Maggiore

Weblinks


- [http://www.maggiore.ch/ Webseite der Region Maggiore (Schweizer Gebiet)]
- [http://www.luino.tk/ Luino (Tourismus)] Borromäischen Inseln Borromäischen Inseln
Maggiore Maggiore Kategorie:Tessin (Kanton) als:Lago Maggiore ja:マッジョーレ湖

Schwemmkegel

Ein Schwemmkegel, auch Schwemmfächer, Geröllfächer oder alluvialer Fächer genannt, entstehen durch Ablagerung der Geröllfracht eines Flusses oder Baches in einer Ebene. Die kegelförmigen Ablagerungen entstehen, wenn die Fließgeschwindigkeit des Wassers beim Eintritt in die Ebene nachlässt und somit die Kraft nicht mehr zum Transport der mitgeführten Gerölle ausreicht. Meist bahnt sich der Fluss durch die selbst aufgeschütteten Gesteinsmassen einen neuen Lauf. Typisch sind Schwemmfächer am Ende von Wadis, das sind Trockentäler in Gebirgen mit Wüstenklima. In manchen Talebenen haben sich die Ortschaften gezielt auf den höhergelegenen Schwemmkegeln der Seitenbäche angesiedelt, um der Hochwassergefahr eines Flusses zu entgehen. Siehe auch: Fluviatiler Transport Kategorie:Geologie Kategorie:Limnologie

Tessin

Der Kanton Tessin ist der südlichste Kanton der Schweiz. Zusammen mit einigen südlichen Tälern Graubündens bildet er die sogenannte "Svizzera Italiana" (die italienischsprachige Schweiz). Deutsch: Tessin; Französisch: Tessin; Italienisch: Ticino; Rätoromanisch: Tessin; Englisch: Ticino.

Geographie

Englisch Der Kanton Tessin liegt fast komplett auf der südlichen Seite des Alpenhauptkamms. Er wird weitgehend von italienischem Staatsgebiet umgeben, nur im Norden und Nordosten grenzt er an die Schweizer Kantone Graubünden, Wallis und Uri. Am Luganersee liegt die italienische Exklave Campione d’Italia, die komplett von Schweizer Staatsgebiet umgeben ist. Die Fläche beträgt 2'812 km², - ca. drei Viertel davon gelten als produktiv. Ungefähr ein Drittel des Gebietes umfasst Wälder, aber auch die beiden grossen Seen Lago Maggiore (Langensee) und Lago di Lugano (Luganersee) nehmen einen nicht unbedeutenden Teil der Gesamtfläche ein. Seinen Namen hat der Kanton vom Fluss Tessin, der auf der Südseite des Sankt-Gotthard-Massivs am Nufenenpass entspringt, das Val Bedretto und die Leventina in Richtung Südost durchfliesst um dann, ab der Kantonshauptstadt Bellinzona, nach Westen durch die Magadinoebene fließend, in den Lago Maggiore zu münden. Magadinoebene Hauptzuflüsse auf diesem Weg sind der Brenno aus dem Bleniotal und die Moesa aus dem bündnerischen Misox. Auch der übrige Teil des nördlich des Monte Ceneri gelegenen Teils des Kantons (Sopraceneri) wird in den Lago Maggiore entwässert, nämlich durch die Flüsse Maggia und Verzasca. Der grösste Teil des südlichen Kantonsteils entwässert in den Lago di Lugano (Luganer See), dessen Wasser über die Tresa in den italienischen Teil des Lago Maggiore fliesst. Nur ein kleines Gebiet rund um Chiasso und das östlich von Mendrisio gelegene Valle di Muggio entwässern in den Lago di Como (Comer See). Die höchste Erhebung auf dem Gebiet des Kantons Tessin ist die 3402 m hohe Adula.

Seen


- Lago Maggiore (Verbano, deutsch: Langensee), im nördlichen Tessin (Sopraceneri)
- Lago di Lugano (Ceresio, deutsch: Luganersee), im südlichen Tessin (Sottoceneri)

Sprachen

Im Tessin ist Italienisch die Amtssprache. Eine Ausnahme ist die Walser-Gemeinde Bosco/Gurin, in der Deutsch die Hauptsprache ist. Dies hat heute jedoch nur noch historischen Charakter. Dagegen spricht heute die Hälfte der Bewohner von Indemini deutsch. Ein Grossteil der Bevölkerung spricht lokale Dialekte, die zur lombardischen Dialektengruppe gehören. Da die Dialekte aus der Lombardei (inklusive Italienische Schweiz), dem Piemont, Ligurien und Emilia-Romagna, einen gallischen Hintergrund besitzen, ist es nicht erstaunlich, dass sehr viele Tessiner Wörter dem Französischen ähneln, und auch nasale Laute sowie 'ö' und 'ü' vorkommen. Im Tessiner Dialekt heisst es z.B.: „un om al gheva dü fiöö“ [un ˈom al g ˈeva dy(ː) ˈfjøː], auf Standard-Italienisch würde man sagen: „un uomo aveva due figli“ (ein Mann hatte zwei Söhne). „Herz“ heisst im Dialekt „cör“ [køːr], ähnlich wie das französische „coeur“ [kœr] und nicht wie das italienische „cuore“ [kwɔre]. Und „500 Schweine“ (cinquecento maiali) heisst auf Tessinerisch „cinc-cent ciügn“ [ʧinˈʧeːn(t) ˈʧyɲ]. Das Tessin macht den grössten Teil der italienischen Schweiz aus.

Geschichte

Siehe Geschichte des Kantons Tessin.

Städte und Orte

Geschichte des Kantons Tessin
- Lugano, 48'123 Einwohner (2002)
- Bellinzona, 16'889 Einwohner (2002)
- Locarno, 14'320 Einwohner (2002)
- Chiasso, 7'992 Einwohner (2002) Weitere bedeutende Orte:
- Ascona
- Mendrisio Vollständige Liste unter: Gemeinden des Kantons Tessin

Bezirke mit Hauptort

Der Kanton Tessin (Repubblica e Cantone Ticino) ist in 8 Bezirke (distretti) eingeteilt, diese wiederum in 38 Kreise (circoli):
- Distretto di Bellinzona
- Distretto di Blenio
- Distretto di Leventina
- Distretto di Locarno
- Distretto di Lugano
- Distretto di Mendrisio
- Distretto di Riviera
- Distretto di Vallemaggia

Sonstiges

Am Luganersee liegt die italienische Exklave Campione, die durch ihr Spielkasino bekannt ist.

Weblinks


- [http://www.ti.ch Offizielle Website]
- [http://www.statistik.admin.ch/stat_ch/ber00/dkan_ti.htm Offizielle Statistik]
- [http://www.schweizerseiten.ch/geschichte_tessin.htm Geschichte des Kantons]
- [http://www.reiseziel-tessin.de/ Touristische Informationen]
- [http://www.alpi-ticinesi.de/ Alpinistische Dokumentation]
Kategorie:Kanton (Schweiz) ! als:Tessin

Locarno

Locarno ist eine Gemeinde im gleichnamigen Kreis (Circolo di Locarno) und Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Kantons Tessin in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Luggarus wird heute nicht mehr verwendet. Locarno liegt am Lago Maggiore am Ostrand des Maggia-Deltas. An den Hang oberhalb der Stadt schmiegen sich die Dörfer Locarno Monti und Orselina. Per Luftseilbahn erreicht man den Locarneser Hausberg Cardada und die noch höher gelegene Cimetta. Locarno ist zusammengewachsen mit den Gemeinden Muralto und Minusio.

Geschichte

Am 16. Oktober 1925 wurden die Verträge von Locarno zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich, Grossbritannien und Italien geschlossen. In ihnen wurde der völkerrechtliche Status Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg neu geregelt.

Sehenswürdigkeiten

1. Weltkrieg

Madonna del Sasso

Das Sanktuarium Madonna del Sasso in Orselina oberhalb der Stadt ist die Hauptsehenswürdigkeit Locarnos und zugleich der beliebteste Wallfahrtsort der italienischsprachigen Schweiz. Die Gründung von Madonna del Sasso geht auf eine Muttergotteserscheinung zurück, die der Franziskanerbruder Bartolomeo d'Ivrea in der Nacht vom 14. auf den 15. August 1480 hatte. Die Wallfahrtskirche ist berühmt wegen ihrer bedeutenden Ausstattung.

Piazza Grande

Das pulsierende Zentrum der Stadt ist die langgezogene, kopfsteingepflasterte Piazza Grande. Hier finden zahlreiche Open Air-Konzerte und jährlich im August das Internationale Filmfestival von Locarno statt, eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. An der Piazza Grande finden sich viele Restaurants und Cafés. Sämtliche Gassen der Altstadt streben auf den Platz zu.

Klima

Filmfestival Locarno gilt als der wärmste Ort der Schweiz und als die nördlichste Ortschaft mit mediterranem Klima an einem See. Die Messstation Locarno-Monti in etwas erhöhter Lage verzeichnet ein Jahresmittel von 11.5 °C, während der Durchschnitt im Schweizer Mittelland bei etwa 7 bis 9 °C liegt. In Locarno gedeihen daher viele südländische Pflanzen wie Palmen oder Zitronenbäume. Nicht zuletzt aufgrund des milden Klimas ist Locarno stark vom Tourismus geprägt. Im Raume Locarno, in der Magadinoebene, wird erfolgreich Reis angepflanzt.

Verkehr

Locarno gilt als Endpunkt zweier Eisenbahnlinien, die allerdings genaugenommen nicht in Locarno, sondern in der Nachbargemeinde Muralto enden, wo sich der Bahnhof Locarno befindet. Die normalspurige SBB-Strecke erreicht ihren oberirdischen Kopfbahnhof von Osten her von Bellinzona und tanigert Locarno gar nicht. Die schmalspurige Centovalli-Bahn (FART/SSIF) aus Domodossola erreicht ihren Endpunkt von Westen her, durchfährt allerdings Locarno seit 1990 nicht mehr, sondern wird über eine Tunnelstrecke in ihren eigenen, unterirdischen Kopfbahnhof geführt. Dieser Tiefbahnhof liegt innerhalb des SBB-Areals in Muralto, nördlich der SBB-Anlagen, wo bis 1990 die Anlagen der FART standen. Das Gebiet um den Bahnhof – wo im übrigen auch die Gemeindegrenze zwischen Locarno und Muralto verläuft – ist auch der Ausgangspunkt der Buslinien der FART, welche die Nebentäler bedienen.

In Locarno geborene Persönlichkeiten


- Franz Anton Bustelli, Bildhauer und Modellierer
- Oliver Neuville, deutscher Fußballer
- Hannes Schmidhauser, Schweizer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur

Weblinks


- [http://www.locarno.ch Offizielle Website der Stadt Locarno]
- [http://www.info-locarno.ch Infos zur Region Locarno]
- [http://www.pardo.ch Internationales Filmfestival] Hannes SchmidhauserHannes Schmidhauser Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Tessin Kategorie:Schweizer Gemeinde ja:ロカルノ

Ascona

Ascona ist eine Gemeinde im Kreis Isole, Bezirk Locarno des Kantons Tessin in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Aschgunen wird heute nicht mehr verwendet. Der Kurort liegt am Nordufer des Langensees (Lago Maggiore), westlich des Maggia-Deltas. Jedes Jahr im Sommer findet in den Strassen von Ascona das bekannte „New Orleans Jazz Festival“ statt. Nach dem Ort Ascona ist der Opel Ascona benannt. Der Hügel über Ascona ist der Monte Verità, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine grosse kulturelle Bedeutung besass. Auf dem Monte Verità sammelten sich die Aussteiger und Weltverbesserer und verkündeten in einer einzigartigen Mischung freie Liebe, Vegetarismus, Anthroposophie, Anarchie und kommunistisches Gedankengut.

Weblinks


- [http://www.ascona.ch Offizielle Website der Gemeinde Ascona]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D2086.html Artikel Ascona] im Historischen Lexikon der Schweiz
- [http://www.maggiore.ch/news/index.cfm?lingua=de Lago Maggiore Touristeninformation]
- [http://www.jazzascona.ch/ New Orleans Jazz Festival]
- [http://www.cultura-ascona.ch/home/homepage.htm Museo comunale d’arte moderna Ascona (auf italienisch)] Historischen Lexikon der Schweiz Historischen Lexikon der Schweiz Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Tessin Kategorie:Schweizer Gemeinde

Babieca

Babieca was the steed of the Spanish military leader El Cid in the tenth and eleventh centuries. Several stories exist about the Cid and Babieca. Babieca, the Spanish word for "simple," or "stupid," was said to be a white Andalusian horse. In one story, Babieca is a gift from the Cid's godfather, a Carthusian monk who gives him his pick of Andalusian horses as a coming-of-age present. According to legend, the Cid chose Babieca, a white horse who was frail and wild. this casued the Cid's godfather to exclaim "Babieca!" (stupid), which became his name. Another etymology makes the horse come from the Babia region. Over time, Babieca became a great warhorse, famous to the Christians, feared by El Cid's enemies, and loved by the Cid, who allegedly requsted that Babieca be buried with him in the monastery of San Pedro de Cardeña (he wasn't). His name is mentioned in several tales and historical documents about El Cid, including "Cantar de Mío Cid" ("Song of the Cid"). Some say that after the Cid's death in combat, Babieca was never mounted again and died two years later at the age of forty. Category:Famous horses Category:Reconquista

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