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Mid Lothian

Mid Lothian

Midlothian (gälisch Meadhan Lodainn, seltener auch Edinburghshire) ist eine von 32 unitary authorities in Schottland. Sie liegt südlich des Firth of Forth und grenzt an Edinburgh, East Lothian und Scottish Borders. Midlothian ist Partnerbezirk des ungarischen Komitats Komárom-Esztergom. Midlothian ist auch eine traditionelle Grafschaft. Als solche grenzt sie an West Lothian, East Lothian, Berwickshire, Selkirkshire und Peeblesshire.

Städte und Dörfer


- Crichton
- Dalkeith
- Gorebridge
- Newtongrange
- Penicuik
- Roslin

Sehenswürdigkeiten


- Castlelaw Fort
- Crichton Castle
- Dalkeith Palace
- Pentland Hills
- Rosslyn Chapel
- Water of Leith
Kategorie:Schottische Grafschaft Kategorie:Unitary Authority (Schottland)

Schottisch-Gälische Sprache

Die schottisch-gälische Sprache, (Gàidhlig ; veraltet auch „Ersisch“) gehört zu den keltischen Sprachen und wird heute auf Inseln der inneren und äußeren Hebriden, im Westen des schottischen Hochlandes sowie in Glasgow gesprochen. Nicht alle Sprecher, vor allem in Glasgow, sind allerdings Muttersprachler oder Erstsprecher. Praktisch alle Sprecher beherrschen auch das Englische. Sie gehört zum goidelischen Zweig der inselkeltischen Sprachen und ist eng mit dem Irischen und dem Manx verwandt. Die enge Verwandtschaft mit der irischen Sprache erklärt sich aus der Einwanderung von Skoten aus Irland nach Schottland seit dem 4. Jahrhundert. Schottisch-Gälisch ist nicht mit dem Scots zu verwechseln, das sich aus dem Angelsächsischen entwickelt hat und somit zu den germanischen Sprachen zählt. Die veraltete Bezeichnung „Ersisch“ bezieht sich darauf, dass das Schottisch-Gälische bis mindestens bis ins 17. Jahrhundert selbst von Muttersprachlern (z. B. von Martin Martin) als „Irisch“ bezeichnet wurde. Dies lag für die damaligen Sprecher vermutlich nahe, da das Irische bis in diese Zeit als Schriftsprache für das Schottisch-Gälische diente. Der Name „Ersisch“ (engl. „Erse“) selbst ist eine Verballhornung des Wortes Irish.

Geschichte

Etwa im 4. Jahrhundert sind irischsprachige Bevölkerungsgruppen, vorwiegend aus dem Kleinkönigtum der Dál Riata im Norden Irlands, ins nahe Schottland ausgewandert und haben sich dort dauerhaft angesiedelt. Jahrhundertelang existierten zwei kleine Reiche dieses Namens, eines in Irland und eines in Schottland. Zwar konnten die Einwanderer den weitaus größten Teil des schottischen Territoriums erobern, jedoch wurde Schottland in seiner Geschichte nie vollständig irisch- bzw. gälischsprachig. Die kulturellen Beziehungen nach Irland blieben bis ins 17. Jahrhundert sehr eng. Durch das gesamte Mittelalter hindurch wurde die weitgehend standardisierte irische Schriftsprache verwendet. Erste Belege für eine eigenständige Entwicklung des Schottisch-Gälischen sind im Book of Deer (wohl 10. Jahrhundert) enthalten. Aus dessen unregelmäßiger Orthographie gehen einige Hinweise auf eine eigenständige schottische Aussprache hervor. Es kann jedoch nicht sicher davon ausgegangen werden, dass zu dieser Zeit schon von einer eigenständigen Sprache die Rede sein kann. Zu dieser Zeit bildet das Schottisch-Gälische wohl lediglich einen Dialekt des Irischen. Erst das sogenannte Book of the Dean of Lismore aus dem frühen 16. Jahrhundert stellt einen sicheren Beleg dafür dar, dass sich das schottische vom irischen Gälisch soweit entfernt hat, dass zwei eng verwandte, aber getrennte Sprachen vorliegen. Diese Sammelhandschrift enthält Textpassagen in schottisch-gälischer Sprache, die in einer Orthographie geschrieben sind, die sich stark an der damaligen Aussprache des Scots orientiert. Durch diesen quasi „externen“ Blick auf die Sprache ergeben sich direkte Einblicke in die Aussprache der Zeit, die bei Verwendung der üblichen Orthographie so nicht möglich wären. Heute wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass die sprachliche Abtrennung des Schottischen vom Irischen zwischen dem 10. und dem 12. Jahrhundert begann, von einer eigenständigen Sprache aber erst ab dem 14. oder 15. Jahrhundert die Rede sein kann. Während das Schottisch-Gälische aus den südlichen und östlichen Gebieten Schottlands zum Teil bereits im Laufe des Mittelalters verdrängt wurde, setzte die Anglisierung in den westlichen Highlands erst im 18. und 19. Jahrhundert ein. Dieses Zurückdrängen der angestammten Sprache wurde vor allem durch äußere Einflüsse verursacht, beginnend mit dem Zusammenbrechen der Clan-Gesellschaft nach 1745 und besonders verstärkt nach Einführung der allgemeinen Schulpflicht im Jahre 1872 mit ausschließlicher Verwendung der englischen Sprache (die Verwendung des Gälischen im Unterricht oder auf dem Schulgelände wurde sogar oft bestraft).

Heutige Verbreitung

Die Zahl der Sprecher beträgt gemäß der Volkszählung von 2001 etwa 58.000. Das sind ungefähr 1 Prozent der Bevölkerung Schottlands. Als tägliche Umgangssprache wird Gälisch noch in abgelegeneren Gebieten der Hebriden und einigen wenigen Distrikten an der Nordwestküste des Hochlandes verwendet. In Glasgow (schott.-gäl. Glaschu, Ausspr. []) gibt es für eine Stadt verhältnismäßig viele Sprecher des Gälischen. Dort existiert auch eine gälischsprachige Vorschule und Schule, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die gälische Sprache auch bei der jüngern Generation zu fördern. Neben einer Handvoll wirklich zweisprachiger Grundschulen auf den Äußeren Hebriden wird Gälisch im Unterricht vor allem in sogenannten Gaelic-medium units (GMU) an 61 Primary Schools mit fast 2000 Schülern (Stand 2005) verwendet. Von diesen Schulen befanden sich 25 auf den Western Isles, 18 in Highland und 6 in Argyll and Bute. Die Altersstruktur und damit die Prognose der Sprache für die Zukunft ist nach wie vor eher ungünstig, da sie meist nur noch von Leuten über 40 Jahren im täglichen Gebrauch benutzt wird. Dennoch gibt es erfolgreiche Bestrebungen, das Gälische zu pflegen; so wird von der BBC und Scottish Television regelmäßig ein gälisches Programm (Kultur, Kindersendungen, u. ä.) mit englischen Untertiteln ausgestrahlt. Alle Sprecher des Gälischen sind bilingual (Englisch). Trotz der engen Verwandtschaft zum Irischen können Sprecher der jeweiligen anderen Sprache nicht ohne Probleme miteinander kommunizieren, weshalb sie oft gezwungen sind, als Lingua franca auf das Englische auszuweichen. Ferner wird schottisches Gälisch in Nova Scotia in Kanada gesprochen.

Besonderheiten der Sprache

Zu den Besonderheiten der schottisch-gälischen Sprache zählen, ähnlich wie bei anderen keltischen Sprachen, bes. dem Irischen und dem Manx, u. a. die Lenierung (etwa „Aufweichung“), die Nasalisierung sowie die Satzstellung (Prädikat – Subjekt – Objekt). Fragen werden durch bestimmte Fragepartikeln gebildet. Ähnlich wie in manchen nordeuropäischen Sprachen werden stimmlose Verschlusslaute prä-aspiriert (vorbehaucht): tapadh leat – („danke dir“): /'taxpa 'l´at/ Lenierung:

Grammatik

Ein kurzer Abriss über die Grammatik: Das schottische Gälisch ist, verglichen mit seiner direkten Vorstufe, dem Altirischen, einfacher; viele Dinge werden jedoch durch Idiome ausgedrückt, z. B. „X hat Y“ durch „X ist bei Y“ oder „X ist krank“ durch „Krankheit ist auf X“. Anders als andere indoeuropäische Sprachen besitzt Schottisch-Gälisch keinen Infinitiv, jedoch ein Verbalnomen, das viele Aufgaben des Infinitivs übernimmt. Eine Eigentümlichkeit ist auch das habituelle Konzept für Tätigkeiten, die regelmäßig wiederkehren oder allgemeingültige Fakten darstellen („die Erde ist rund“, „sie geht jeden Tag zur Arbeit“).

Phonologie


- 18 Buchstaben drücken (durch Kombinationen) 88 Laute (Phoneme) aus
- Lenierung (Weichmachung, gehört zu den Anlautmutationen) verändert Plosive (b, p, t zu [], [], []), Nasale (m zu []), Frikative (f, s zu [], []); verursacht wird sie z. B. durch grammatikalische Regeln, Unterscheidung der Genera, Kasus, bestimmte Präpositionen und vieles andere, wobei einige Fälle semantische Auswirkungen haben (z. B. Unterscheidung maskulin/feminin bei der 3. Person singular), andere nicht (z. B. Lenierung nach ro)
- im Irischen noch erkennbare Nasalisierung existiert nur noch als Echo, z. B. an còmhnaidh [] statt []
- stimmlose Plosive (p, t, c) erfahren in den meisten Dialekten eine Präaspiration (tapadh: []); auf Arran, an der Nordseeküste und in anderen Dialekten fehlt diese Präaspiration; daneben existieren mehrere Varianten: [hp, ht, hk], [xp, xt, xk] (Lewis), [p, t, xk], [hp, ht, xk]
- zwei Laute sind im Deutschen nicht geläufig: ao: [] und dh/gh: []

Verben


- es gibt keinen Infinitiv; nichtfinite Verbformen sind: Verbalnomen, Partizip Perfekt und Imperativ
- Verben werden bestimmt durch Person/Numerus (nur im Konjunktiv), Modus (Indikativ/Konjunktiv), Genus Verbi (Aktiv/Passiv) und Tempus; daneben existieren eine unabhängige und eine abhängige Verbform (letztere ist jedoch nur bei unregelmäßigen Verben verschieden von ersterer)
- das Verb dient als Antwort bei Ja/Nein-Fragen, indem es in der positiven bzw. negativen Form wiederholt wird: „gingst Du“ – „ging“ (an deach thu?chaidh)
- zwei Formen des Verbes „sein“: Verbum Substantivum „bi“ und Kopula „is“
  - Verbum Substantivum dient der Charakterisierung eines Substantives durch Adjektive und Phrasen: „X ist ...“
  - Kopula dient der Identifikation und Definition, dem Verbinden zweier Substantive: „X ist ein Y“
- Tempora
  - eigene Verbformen nur für Präteritum, Futur, (nur bei Verbum Substantivum) Präsens, Konjunktiv in den genannten Zeiten, Passiv in den genannten Zeiten, Relativfutur und unpersönliche Form
  - alle anderen Zeiten werden zusammengesetzt: Perfekt, Plusquamperfekt, Futur II
  - Präsens wird durch Progressiv (Verlaufsform) ausgedrückt: „X ist am Lesen“
- 10 unregelmäßige Verben (neben Verbum Substantivum und Kopula); dies sind gleichzeitig die am häufigsten gebrauchten Verben
- im Konjuktiv 1. Person Singular/Plural verschmelzen Verb und Personalpronomen zu einem Wort: sgrìobhinn (ich schriebe)
- habituelle, wiederkehrende Aktivitäten in der Gegenwart werden durch das einfache Futur ausgedrückt, bzw. in der Vergangenheit durch Konjunktiv

Substantive


- werden bestimmt durch 4 Kasus: Nominativ (Akkusativform ist identisch), Genitiv, Dativ und Vokativ sowie durch 2 Genera: Maskulinum und Femininum
- Genitiv- und Dativformen mancher Substantive und Adjektive werden durch Vokalumlautung im Wortinneren gebildet: altuilt, clanncloinn(e), gormguirm

Adjektive


- bis auf wenige Ausnahmen steht das Adjektiv hinter dem Substantiv, das es beschreibt

Präpositionalpronomen


- viele Präpositionen besitzen neben der einfachen Form mit Personalpronomen/Possessivpronomen verschmolzene Formen: an (in), annam (in mir), nam (in meinem)

Numeralia


- seit früher Zeit existieren bei den Zahlen von 11 bis 99 zwei Systeme nebeneinander: ein Zehnersystem und ein Zwanzigersystem; das Zehnersystem wird heutzutage jedoch nur in der Schule gelehrt und benutzt
- neben Kardinalzahlen und Ordinalzahlen existieren eigene Zahlwörter für Personen von 1 bis 10
- der indoeuropäische Dual ist noch erkennbar: Auf das Wort für „zwei“ folgt fast immer der Singular, jedoch folgt der Plural bei manchen Substantiven, die paarweise auftretende Körperteile bezeichnen. Außerdem leniert . Zusätzlich gibt es, wie im Deutschen, ein Paar (dithis).

Language Code

Der Language Code ist GD (nach ISO 639-1) oder GLA (nach ISO 639-2).

Weblinks


- [http://www.schottisch-gaelisch.de/ Schottisch-gaelisch.de] Gälischkurse in Deutschland
- [http://www.smo.uhi.ac.uk/ Sabhal Mòr Ostaig] Gälischkurse in Schottland, Isle of Skye (auf Gàidhlig/Englisch)
- [http://www.mona-nic-leoid.de/gaidhlig/index.html/ Private Seite zu Schottisch-Gälisch] Infos zum Gälischlernen
- [http://smo.uhi.ac.uk/gaidhlig/faclair/sbg/lorg.php/ Stòr-Dàta Briathrachais] Online-Wörterbuch Gàidhlig/Englisch
- [http://linguae-celticae.de/ Linguae Celticae] Übersicht über alle keltischen Sprachen, Links zum Sprachenlernen und zu Artikeln zur (sprach-)politischen Situation
- [http://www.taic.btinternet.co.uk/ Taic] Schottisch-Gälische Grammatik mit Übungen Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Schottland

Unitary Authority

Unitary authority (deutsch Einheitliche Behörde) heißt ein ab 1996 eingeführter Typ von Gebietskörperschaften im Vereinigten Königreich. Dabei handelt es sich um ein Gebiet, das von der Aufgabenstellung her sowohl Grafschaft (County) als auch Distrikt (District) ist oder anders ausgedrückt, es sind eigentlich Counties, die jeweils nur aus einem District bestehen. Sie wurden quasi aus der County herausgelöst und erledigen alle Aufgaben einer Lokal- bzw. Gemeindeverwaltung ("einstufige Verwaltung"). Die Gebiete sind meist größere Städte. Es kann sich jedoch auch um einen größeren Bezirk handeln, der nur im Kern ein städtisches Gepräge hat (z.B. East Riding of Yorkshire, das mit einer Fläche von mehr als 2.400 km² fast so groß wie das Saarland ist). Im Gegensatz zu Counties, welche in Districts unterteilt sind ("zweistufige Verwaltung") gibt es bei Unitary Authorities keine Verwaltungsebene über oder unter ihnen. Man unterscheidet zwar teilweise noch Towns und Villages, jedoch haben diese keine eigene Verwaltung. Tatsächlich gab es in England ähnliche Verwaltungseinheiten auch schon vor 1996, jedoch hatten diese andere Bezeichnungen, etwa County Borough. Heute (2004) gibt es in England insgesamt 40 Unitary Authorities. Jedoch müsste man eigentlich die 36 Metropolitan Districts, die 1975 als Untergliederung der Metropolitan Counties gebildet wurden, dort hinzuzählen, denn seit der Auflösung der Räte der Metropolitan Counties 1986, haben die Metropolitan Districts deren Aufgaben übernommen. Trotz der verwaltungsmäßigen Ähnlichkeiten wird der Begriff "Unitary Authority" hier aber meist nicht verwendet. Ebenso müssen im weiteren Sinne auch die zur County Berkshire gehörigen Districts als Unitary Authorities bezeichnet werden, weil der Rat der County Berkshire 1998 aufgelöst wurde und die Districts nunmehr deren Aufgaben wahrnehmen, d.h. über den 6 Districts West Berkshire, Reading, Wokingham (District), Bracknell Forest, Windsor and Maidenhead und Slough der County Berkshire gibt es keine Verwaltungsebene mehr. Auch die 1996 in Schottland und Wales eingeführten Districts sind von ihrer Aufgabenstellung Unitary Authorities. In Neuseeland existieren ebenfalls fünf Unitary Authorities, die gleichzeitig regionale und lokale Verwaltungsaufgaben wahrnehmen. In Deutschland könnte man die Unitary Authorities mit kreisfreien Städten vergleichen.

Siehe auch


- Regionen Neuseelands ! Kategorie:Politische Geographie

Edinburgh

Edinburgh [] (Dùn Éideann in schottischem Gälisch, deutsch auch Edinburg; [http://www.geo.ed.ac.uk/scotgaz/sounds/S565.WAV hier] kann man die richtige Aussprache erhören) ist seit 1492 die Hauptstadt von Schottland. Seit 1999 tagt hier wieder das schottische Parlament. Die Stadt mit ihren 435.790 Einwohnern (2005) liegt an Schottlands Ostküste und auf der Südseite des Firth of Forth. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Edinburgh Castle, der Holyrood Palace und die National Galleries of Scotland. Edinburgh ist Schauplatz für das bekannte Edinburgh Festival, das jedes Jahr im Sommer kunst- und kulturinteressierte Besucher anzieht.

Sehenswertes

Edinburgh Festival Zu den markantesten Punkten der Stadt zählt die Burg Edinburgh Castle, die auf die Princes Street blickt und den Anfang der Royal Mile (auch High Street genannt) bildet, die an der St. Giles Cathedral (geweiht dem Stadtheiligen Ägidius von St. Gilles) vorbeiführt und beim Palace of Holyroodhouse endet, dem gegenüber sich auch der moderne Bau des schottischen Parlaments befindet. Im Fischgrätmuster öffnen sich die kleinen Gassen - den closes, courts, wynds - der Altstadt, die von größeren Marktplätzen durchzogen ist. Der Park Princes Street Gardens erstreckt sich zwischen dem erloschenen Vulkan, auf dem die Burg erbaut wurde und der Princes Street. Wo heute zwischen beiden der Park und der Bahnhof liegt, umgaben einst Sumpfland und Seen den Berg, was noch auf älteren Gemälden zu sehen ist. Mit der Princes Street beginnt die georgianische "New Town", die sich mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen weiter nach Norden erstreckt. Botanisch interessant ist auch der Royal Botanic Garden Edinburgh nördlich des Stadtzentrums. Royal Botanic Garden Edinburgh Eine wunderbare Aussicht über die Stadt hat man von dem vulkanischen Hausberg Arthur's Seat. Der Aufstieg lohnt sich. Nicht ganz so anstrengend ist der Aufstieg zu den Salisbury Crags am Fuß des Berges - auch hier liegt einem Edinburgh zu Füßen. Im Hafen von Leith, am sogenannten Ocean Terminal, liegt die ehemalige königliche Yacht Britannia, die besichtigt werden kann.

Wirtschaft

Traditionell ist Edinburgh ein wichtiges Handelszentrum, das Schottland mit Skandinavien und Kontinentaleuropa verbindet. Die Bedeutung des Hafens von Leith hat allerdings in den letzten Jahrzehnten stetig abgenommen.

Kultur

Höhepunkt des kulturellen Lebens ist das sommerliche Edinburgh Festival (14.8. - 4.9.2005), das internationale Bedeutung im Bereich Theater und Musik erlangt hat. Die National Galleries of Scotland beherbergen repräsentative Sammlungen der europäischen Malerei mit einigen bekannten Highlights und zeigen wechselnde Sonderausstellungen.

Bildung

Edinburgh ist eine Stadt, die auch für ihre Universitäten bekannt ist. Es beherbergt gleich drei international bekannte Universitäten, nämlich die Napier University, die Heriot-Watt University und die University of Edinburgh, wobei letztere neben Universitäten wie Oxford oder Cambridge zu den besten Großbritanniens zählt.

Sport

Zwei Fußballklubs spielen in der obersten schottischen Liga; nämlich die rivalisierenden Vereine Hibernian Edinburgh und Heart of Midlothian, wobei der eine katholisch und der andere protestantisch ist. Ebenfalls in Edinburgh beheimatet ist das Murrayfield Stadium, das nationale Rugbystadion von Schottland, das im gleichnamigen Stadtteil liegt.

Berühmte Einwohner

Der schottische Reformator John Knox und der Mathematiker und Astronom John Napier wurden im 16. Jahrhundert in Edinburgh geboren. Auch der Philosoph und Historiker David Hume wurde in Edinburgh geboren und besuchte die Edinburgh University. Der geistige Vater von Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle, und der (Mit-)Erfinder des Telefons, Alexander Graham Bell, kamen beide in Edinburgh zur Welt. Der Physiker James Clerk Maxwell wurde hier geboren und ging in die renommierte Edinburgh Academy zur Schule und besuchte anschließend die Edinburgh University. Robert Louis Stevenson, der Autor der "Schatzinsel", fand warme Worte für die Stadt — bevor er für immer nach Samoa zog. Ein lebendiges Bild der Stadt zeichnete auch Sir Walter Scott in seinem romantisch-patriotischen Roman "The Heart of Midlothian". Der berühmte Schauspieler Sean Connery wurde in Edinburgh geboren und wuchs auch hier auf. Der britische Premierminister Tony Blair wurde hier geboren und besuchte die exklusive Privatschule Fettes College. Die Schriftstellerin Joanne K. Rowling schrieb den ersten Band der Harry Potter-Reihe in einem Café in Edinburgh. Außerdem sind die Inspektor Rebus Krimis des in Edinburgh lebenden Schriftstellers Ian Rankin hier angesiedelt. Der außerhalb Schottlands bekannteste Snooker-Spieler Stephen Hendry wurde in Edinburgh geboren.

Gleichnamige Städte

Schottische Auswanderer haben den Namen Edinburghs in die Welt getragen. Heute findet sich etwa:
- Edinburgh, Indiana, USA
- Dunedin, Neuseeland
- Dunedin, Florida, USA

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt


- George Hamilton-Gordon, 4. Earl of Aberdeen, britischer Staatsmann und Premierminister
- John Anderson (Biologe), schottischer Zoologe
- Alexander Graham Bell, britischer Sprechtherapeut, Erfinder und Großunternehmer
- Isabella Bishop, britische Reiseschriftstellerin
- Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister Großbritanniens
- James Boswell, schottischer Schriftsteller und Rechtsanwalt
- Sean Connery, schottischer Schauspieler
- James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- Arthur Conan Doyle, britischer Schriftsteller
- Ron Flockhart, britischer Rennfahrer und Pilot
- Gordon Joseph Gray, Erzbischof von Edinburgh und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Nigel Gresley, britischer Dampflokomotivkonstrukteur
- Douglas Haig, 1. Earl Haig, britischer Generalfeldmarschall
- John Scott Haldane, englischer Physiologe
- William Theodore Heard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Stephen Hendry, schottischer Snooker-Spieler
- William Vallance Douglas Hodge, britischer Mathematiker
- David Hume, schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker
- James Hutton, schottischer Naturforscher und Geologe
- Michael Innes, schottischer Krimi-Schriftsteller
- Jakob I. (England), König der Schotten, von England und Irland (Insel)|Irland
- Johnny Keating, ehemaliger schottischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
- Alexander Gordon Laing, britischer Afrikaforscher
- John Law, Nationalökonom
- Leander Jameson, südafrikanischer Premierminister und Anführer des Jameson-Raid
- Joan Lingard, britische Kinder- und Jugendbuch-Autorin
- Alan Longmuir, Musiker
- Henry Mackenzie, schottischer Schriftsteller
- Bruce Marshall, schottischer Schriftsteller
- David Martin (Schottischer Politiker), Europaabgeordneter für die Labour Party
- James Clerk Maxwell, Schottischer Physiker
- William Topaz McGonagall, schottischer Exzentriker, Abstinenzler und Dichter
- Finlay Mickel, britischer Skirennläufer
- Allen Ramsay, Portraitist und Hofmaler von Georg III.
- Daniel Rutherford, schottischer Chemiker
- Walter Scott, schottischer Schriftsteller, der Historienromane schrieb
- Alastair Sim, britischer Schauspieler
- Chris Small, schottischer Snookerspieler
- Graeme Souness, englischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller
- Stuart Sutcliffe, Maler und Musiker, frühes Mitglied der Beatles
- D'Arcy Wentworth Thompson, britischer Mathematiker und Zoologe
- Thor Vilhjálmsson, Schriftsteller, Autor
- Allan Wells, britischer Leichtathlet
- Roy Williamson, Musiker und Instrumentenbauer

Weblinks


- [http://www.timeout.com/edinburgh/ Time Out: Edinburgh] - Führer durch die Stadt
- http://www.edpm.co.uk The Edinburgh Directory Project (MM) - Was ist los in der Stadt?
- http://www.waterofleith.edin.org/ - The Water of Leith Conservation Trust
- http://www.edinburgh-waterfront.com/ - Führer der Strandpromenade Shore Leith
- http://www.cajoda-edinburgh.com/ - Lokale Suchmaschine
- http://edinburgh-places.co.uk/ - Sehenswürdigkeiten, Restaurants etc.
- http://www.eicc.co.uk/ - Bilder aus Edinburgh
- http://www.edinburghfestivals.co.uk/ - Ein Führer zu den vielen Festivals in Edinburgh, darunter der berühmten Dudelsack-Militärparade
- http://www.edintattoo.co.uk/ - Dudelsack-Militärparade
- http://www.edinburghzoo.org.uk/ - Edinburgher Zoo
- http://www.hotdoc.de/europe/united_kingdom/scotland/edinburgh/homede.html - Stadtplan
- http://www.nms.ac.uk/nms/home - National Museum of Scotland
- http://www.natgalscot.ac.uk - Schottische Nationalgalerien ! Kategorie:Weltkulturerbe Kategorie:Unitary Authority (Schottland) ja:エディンバラ th:เอดินบะระ

East Lothian

East Lothian (gälisch Lodainn an Ear) ist eine von 32 unitary authorities in Schottland. Sie grenzt an Edinburgh, Midlothian und Scottish Borders. Der Verwaltungssitz ist in Haddington, die größte Stadt ist allerdings Musselburgh. East Lothian ist auch eine traditionelle Grafschaft, die bis 1921 unter dem Namen Haddingtonshire bekannt war; als solche grenzt sie an Midlothian im Westen und Berwickshire im Süden.

Orte

Sehenswürdigkeiten


- Aberlady Bay
- Bass Rock
- Chesters Hill Fort
- Dirleton Castle
- Gullane Bents
- Hopetoun Monument
- Kernkraftwerk Torness
- Lennoxlove
- Longniddry Bents
- Museum of Flight
- Preston Mill
- Scottish Seabird Centre
- Tantallon Castle
- Traprain Law
Kategorie:Schottische Grafschaft Kategorie:Unitary Authority (Schottland)

Komárom-Esztergom

Komárom-Esztergom [] (Komorn-Gran) ist ein Komitat (Verwaltungsbezirk) im Norden Ungarns. Es hat eine Fläche von 2.251 km² und 316.590 Einwohner. Es ist nach den Städten Komárom und Esztergom benannt und durch Vereinigung ihrer Komitate entstanden, Der Komitatssitz ist jedoch Tatabánya. Im Norden grenzt es an die Slowakei. Seine Nachbarkomitate sind Pest, Fejér, Veszprém und Győr-Moson-Sopron. Die Donau bildet die Nordgrenze. Am nordöstlichsten Punkt des Komitats befindet sich das Donauknie, wo sich die Donau scharf nach Süden wendet.

Städte und Einwohnerzahlen

Die Angaben beruhen auf der Volkszählung von 2001. Kategorie:Ungarisches Komitat

West Lothian

West Lothian bzw. Linlithgowshire (gälisch Lodainn an Iar) ist eine von 32 unitary authorities in Schottland. Sie liegt südlich des Firth of Forth und grenzt an Edinburgh, Falkirk und Midlothian. West Lothian ist auch eine traditionelle Grafschaft. Als solche grenzt sie an Stirlingshire, Lanarkshire und Midlothian.

Geografie

Der größte Teil des Gebiets ist ein fruchtbares Hügelland; der Südwestteil ist eben, mit ausgedehnten Strecken von Mooren und Heideland. West Luthian ist reich an Eisen, Steinkohlen und Bausteinen.

Orte


- Bathgate
- Broxburn
- Dechmont
- Linlithgow
- Livingston
- Pumpherston
- Uphall
- Whitburn
- Winchburgh

Sehenswürdigkeiten


- Blackness Castle
- Linlithgow Palace
Kategorie:Schottische Grafschaft Kategorie:Unitary Authority (Schottland)

East Lothian

East Lothian (gälisch Lodainn an Ear) ist eine von 32 unitary authorities in Schottland. Sie grenzt an Edinburgh, Midlothian und Scottish Borders. Der Verwaltungssitz ist in Haddington, die größte Stadt ist allerdings Musselburgh. East Lothian ist auch eine traditionelle Grafschaft, die bis 1921 unter dem Namen Haddingtonshire bekannt war; als solche grenzt sie an Midlothian im Westen und Berwickshire im Süden.

Orte

Sehenswürdigkeiten


- Aberlady Bay
- Bass Rock
- Chesters Hill Fort
- Dirleton Castle
- Gullane Bents
- Hopetoun Monument
- Kernkraftwerk Torness
- Lennoxlove
- Longniddry Bents
- Museum of Flight
- Preston Mill
- Scottish Seabird Centre
- Tantallon Castle
- Traprain Law
Kategorie:Schottische Grafschaft Kategorie:Unitary Authority (Schottland)

Rosslyn-Kapelle

Die Rosslyn-Kapelle (Rosslyn Chapel), ursprünglich Collegiate Chapel of St. Matthew genannt, ist eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert in dem Dorf Roslin, Midlothian bei Edinburgh in Schottland. Entworfen wurde die Kirche von William Sinclair, Baron of Roslin (
- 1410; † 1484), der St. Clair Familie aus St. Clare, einem Bezirk von Pont d'Evequeder Normandie in Frankreich. Die Konstruktion begann 1440, gebaut wurde allerding erst ab 1446. Der Grundriss entspricht dabei dem des Herodianischen Tempels in Jerusalem. Der Vorgang dauerte 40 Jahre. Unterbrochen wurde er 1484 nach dem Tod von Sinclair, welcher innerhalb der Kirche begraben wurde. In ihr befinden sich auch den Apprentice Pillar und Master Pillar, die mit den Säulen Jachin und Boas und damit auch mit der Freimaurern in Verbindung gebracht werden. Ebenso interessant sind diesbezüglich die Abbildungen des Schlüssels von Hiram und die einer Initiation. Der mit dem Erbauer der Kapelle verwandte und namensgleiche William St. Clair of Roslin wurde 1736 der erste Großmeister der Großloge von Schottland und gab dabei seine Erbrechte ab zugunsten von gewählten Posten.

Legenden

Nach einer Legende wird der Kapelle zugeschrieben, dass in ihr Schätze der Templer oder auch der heilige Gral versteckt sei. Einige umstrittene Historiker sehen in der Rosslyn-Kapelle ein Verbindungsstück zwischen Nachkommen von Templern, die angeblich nach dem Verbot in Schottland Unterschlupf fanden, und den Freimaurern.

Weblinks


- http://www.rosslynchapel.org.uk/ Offizielle Internetpräsenz (englisch) Kategorie:Kirchengebäude in Großbritannien und Nordirland Kategorie:Freimaurerei

Kategorie:Schottische Grafschaft

Schottland Grafschaft

Pina de Montalgrao

Pina és un municipi del País Valencià que es troba a la comarca de l'Alt Palància.

Enllaços externs


- [http://www.valencia.edu/~fjglez/pais/inici.htm País Valencià, poble a poble, comarca a comarca], de Paco González Ramírez, d'on se n'ha tret informació amb el seu consentiment.
- [http://diariparlem.com/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=5 Secció "Poble a poble" del Diari Parlem], d'on s'ha extret informació amb consentiment de l'autor.
- [http://www.ive.es/pegv/start.jsp Institut Valencià d'Estadística].
- [http://www.just.gva.es/civis/va/index_menu.htm Portal de la Direcció General d'Administració Local de la Generalitat]. Categoria:Alt Palància

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