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St-Maurice

St-Maurice

Der Name Saint-Maurice steht primär für einen Heiligen: Sankt Mauritius. Denselben Namen tragen diverse französischsprachige Orte:

in der Schweiz


- die Stadt Saint-Maurice VS im Kanton Wallis
- der Ortsteil Saint-Maurice GE bei Collonge-Bellerive im Kanton Genf
- der Ortsteil Saint-Maurice VD bei Champagne VD im Kanton Waadt
- den Ortsteil Saint-Maurice-de-Laques oberhalb Sierre im Kanton Wallis

in Frankreich


- die Gemeinde 52200 Saint-Maurice (Haute-Marne) im Département Haute-Marne
- die Gemeinde 58330 Saint-Maurice (Nièvre) im Département Nièvre
- die Gemeinde 63270 Saint-Maurice (Puy-de-Dôme) im Département Puy-de-Dôme, Auvergne
- die Gemeinde 67220 Saint-Maurice (Bas-Rhin) im Département Bas-Rhin, (Elsass)
- den Stadtteil Saint-Maurice (Paris) der Stadt Paris
- die Gemeinde 94410 Saint-Maurice (Val-de-Marne) im Département Val-de-Marne Zusammengesetzte Namen mit St-Maurice als erstem Bestandteil
- die Gemeinde 54540 Saint-Maurice-aux-Forges im Département Meurthe-et-Moselle
- die Gemeinde 89190 Saint-Maurice-aux-Riches-Hommes im Département Yonne
- die Gemeinde 25260 Saint-Maurice-Colombier im Département Doubs
- die Gemeinde 39130 Saint-Maurice-Crillat im Département Jura
- die Gemeinde 07200 Saint-Maurice-d'Ardèche im Département Ardèche
- die Gemeinde 01700 Saint-Maurice-de-Beynost im Département Ain
- die Gemeinde 30360 Saint-Maurice-de-Cazevieille im Département Gard
- die Gemeinde 01800 Saint-Maurice-de-Gourdans im Département Ain
- die Gemeinde 47290 Saint-Maurice-de-Lestapel im Département Lot-et-Garonne
- die Gemeinde 43200 Saint-Maurice-de-Lignon im Département Haute-Loire
- die Gemeinde 01500 Saint-Maurice-de-Rémens im Département Ain
- die Gemeinde 73240 Saint-Maurice-de-Rotherens im Département Savoie
- die Gemeinde 71260 Saint-Maurice-de-Satonnay im Département Saône-et-Loire
- die Gemeinde 71460 Saint-Maurice-des-Champs im Département Saône-et-Loire
- die Gemeinde 16500 Saint-Maurice-des-Lions im Département Charente
- die Gemeinde 85120 Saint-Maurice-des-Noues im Département Vendée
- die Gemeinde 17500 Saint-Maurice-de-Tavernole im Département Charente-Maritime
- die Gemeinde 76330 Saint-Maurice-d'Ételan im Département Seine-Maritime
- die Gemeinde 48220 Saint-Maurice-de-Ventalon im Département Lozère
- die Gemeinde 07170 Saint-Maurice-d'Ibie im Département Ardèche
- die Gemeinde 61600 Saint-Maurice-du-Désert im Département Orne
- die Gemeinde 07190 Saint-Maurice-en-Chalencon im Département Ardèche
- die Gemeinde 50270 Saint-Maurice-en-Cotentin im Département Manche
- die Gemeinde 42240 Saint-Maurice-en-Gourgois im Département Loire
- die Gemeinde 46120 Saint-Maurice-en-Quercy im Département Lot
- die Gemeinde 71620 Saint-Maurice-en-Rivière im Département Saône-et-Loire
- die Gemeinde 38930 Saint-Maurice-en-Trièves im Département Isère
- die Gemeinde 05800 Saint-Maurice-en-Valgodemard im Département Hautes-Alpes
- die Gemeinde 86160 Saint-Maurice-la-Clouère im Département Vienne
- die Gemeinde 79150 Saint-Maurice-la-Fougereuse im Département Deux-Sèvres
- die Gemeinde 23300 Saint-Maurice-la-Souterraine im Département Creuse
- die Gemeinde 85390 Saint-Maurice-le-Girard im Département Vendée
- die Gemeinde 87800 Saint-Maurice-les-Brousses im Département Haute-Vienne
- die Gemeinde 61190 Saint-Maurice-lès-Charencey im Département Orne
- die Gemeinde 71740 Saint-Maurice-lès-Châteauneuf im Département Saône-et-Loire (Nahe Lyon)
- die Gemeinde 71490 Saint-Maurice-lès-Couches im Département Saône-et-Loire
- die Gemeinde 89110 Saint-Maurice-le-Vieil im Département Yonne
- die Gemeinde 38550 Saint-Maurice-l'Exil im Département Isère
- die Gemeinde 91530 Saint-Maurice-Montcouronne im Département Essonne
- die Gemeinde 34520 Saint-Maurice-Navacelles im Département Hérault
- die Gemeinde 23260 Saint-Maurice-près-Crocq im Département Creuse
- die Gemeinde 63330 Saint-Maurice-près-Pionsat im Département Puy-de-Dôme
- die Gemeinde 28240 Saint-Maurice-Saint-Germain im Département Eure-et-Loir
- die Gemeinde 55210 Saint-Maurice-sous-les-Côtes im Département Meuse
- die Gemeinde 40270 Saint-Maurice-sur-Adour im Département Landes
- die Gemeinde 45230 Saint-Maurice-sur-Aveyron im Département Loiret
- die Gemeinde 69440 Saint-Maurice-sur-Dargoire im Département Rhône
- die Gemeinde 26110 Saint-Maurice-sur-Eygues im Département Drôme
- die Gemeinde 45700 Saint-Maurice-sur-Fessard im Département Loiret
- die Gemeinde 61110 Saint-Maurice-sur-Huisne im Département Orne
- die Gemeinde 88700 Saint-Maurice-sur-Mortagne im Département Vosges
- die Gemeinde 88560 Saint-Maurice-sur-Moselle im Département Vosges
- die Gemeinde 21610 Saint-Maurice-sur-Vingeanne im Département Côte-d'Or
- die Gemeinde 89110 Saint-Maurice-Thizouaille im Département Yonne Zusammengesetzte Namen mit St-Maurice als zweitem Bestandteil
- die Gemeinde 73700 Bourg-Saint-Maurice im Département Savoie
- die Gemeinde 87340 La Jonchère-Saint-Maurice im Département Haute-Vienne (Nahe Limoges)
- die Gemeinde 25380 Cour-Saint-Maurice im Département Doubs
- die Gemeinde 74410 La Chapelle-Saint-Maurice im Département Haute-Savoie
- die Gemeinde 42155 Saint-Jean-Saint-Maurice-sur-Loire im Département Loire
- die Gemeinde 17130 Tugéras-Saint-Maurice im Département Charente-Maritime

St. Mauritius

] Der heilige Mauritius (St. Moritz, St. Maurice; † um 290 in Agaunum im heutigen Wallis) war der Anführer, der Primicerius, der Thebaischen Legion des Römischen Heeres. Diese Legion wurde in Theben aufgestellt und setzte sich vorwiegend aus Christen zusammen. Mit seiner Legion wurde er um 290, nach anderen Quellen 302 oder 303, hingerichtet, weil die Legion sich weigerte, zur Erlangung von Kriegsglück, den heidnischen Göttern zu opfern. Ihr Martyrium fiel in die Regierungszeit der Kaiser Diokletian und Maximian, unter deren Herrschaft schwere Christenverfolgungen stattfanden. Die Umstände seines Martyrium sind durch einen Brief des heiligen Bischofs Eucherius von Lyon, verfasst im Jahre 450, überliefert. Lange Zeit galten die Schilderungen als historisches Faktum, seit der Reformation sind sie allerdings Gegenstand wissenschaftlicher Kontroverse.

Reliquien

Die Reliquien wurden vom Bischof von Octodurum, dem heiligen Theodorus, in Agaunum, dem heutigen St. Maurice im Wallis (Schweiz), aufgefunden. Ihm zu Ehren wurde an diesem Ort ca. 380 eine Kirche und um 515 das Kloster Saint-Maurice erbaut. Im 13. Jahrhundert wurden die Reliquien (Schädelknochen: "Bregenpanne" etc.) in den Dom zu Magdeburg überführt, dessen einer Patron Mauritius ist. Eine Armreliquie befindet sich in Angers. Der Legende zufolge war Mauritius im Besitz der heiligen Lanze.

Darstellung und Verehrung

Die früh einsetzende Verehrung der Gruppe an ihrem Hinrichtungsort läßt sich bis ins 4. Jh. nachweisen. Der Heilige Mauritius wurde von Anfang an als römischer Offizier im Kettenhemd mit Schild und Lanzenfahne dargestellt - als schwarzer Mann, als Mohr. Er war ein Schutzheiliger des Heeres, der Infanterie, der Messer- und Waffenschmiede und wurde angerufen vor Kämpfen, Gefechten und Schlachten. Ab 888 wurde Mauritius als Schutzpatron des Königreichs Burgund verehrt. 955 wurde der Mauritius-Kult durch die Schlacht auf dem Lechfeld verstärkt, 962 bestätigte Papst Johannes XII. die Verehrung des Mauritius, der als Schutzpatron der Salier eine hohe Bedeutung für Kaiser Otto I. hatte. Mauritius gilt auch als Patron der Städte Coburg, Wiesbaden und Zwickau, als Schutzheiliger der Handwerker, die mit dunkler Farbe umgehen, und der Pferde. Er ist im Wappen der Familien Wolffskeel und Grumbach vorhanden und durch diese in die Wappen ihrer ehemaligen Besitzungen gelangt. Seit dem 14. Jahrhundert wird Mauritius in der Ikonographie als "Mauretanier", also als Mohr mit dunkler Hautfarbe dargestellt. Sein Gedenktag ist der 22. September.

Siehe auch


- Liste von Heiligen
- Mauritius (Begriffsklärung)
- Maurice Mauritius Mauritius Mauritius Mauritius

Saint-Maurice VS

Saint-Maurice (in römischer Zeit Agaunum) ist eine Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirks im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Sie beherbergt die Abtei Saint-Maurice.

Weblinks


- [http://www.saint-maurice.ch Offizielle Website der Gemeinde Saint-Maurice] Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Wallis Kategorie:Schweizer Gemeinde

Collonge-Bellerive

Collonge-Bellerive ist eine politische Gemeinde im Kanton Genf in der Schweiz. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice sowie die Weiler Cherre, Bellerive, La Repentance und La Capite. In Collonge-Bellerive befindet sich am Ufer des Genfersees einer der besterhaltenen Pfahlbausiedlungen der späteren Bronzezeit (rund 1000 v. Chr.900 v. Chr.). Collonge-Bellerive gehörte zur Grafschaft Genf, ehe es 1401 savoyisch wurde. 1792 wurden die Gemeinden Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice zur Gemeinde Collonge-Bellerive zusammengelegt und kam zu Frankreich. 1814 bis 1816 gehörte Collonge-Bellerive zu Sardinien, ehe es Teil des Kanton Genfs wurde.

Erwähnung des Gemeindenamens


- 1153: Collonges
- 1275: Sancto Mauricio
- bis 1799: Collonge sur Bellerive

Bevölkerung

Weblinks


- [http://www.collonge-bellerive.ch Offizielle Website der Gemeinde Collonge-Bellerive]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D2898.html Artikel Collonge-Bellerive] im Historischen Lexikon der Schweiz Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Genf Kategorie:Schweizer Gemeinde

Champagne VD

Champagne ist eine politische Gemeinde im Distrikt Grandson des Kantons Waadt in der Schweiz.

Geographie

Champagne liegt auf 457 m ü. M., 6 km nordnordöstlich der Stadt Yverdon-les-Bains (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich am Jurasüdfuss, am Rand der Talniederung des Arnon, rund 1.5 km vom Ufer des Neuenburgersees entfernt. Die Fläche des 3.9 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Jurasüdhang. Die südliche Grenze bildet der Flusslauf des Arnon. Nach Norden erstreckt sich der Gemeindeboden über die breite Talniederung und die Erhebung Les Biolez, die durch den Dorfbach vom Jurahang getrennt ist. Weiter reicht das Gebiet den Hang der vordersten Jurakette hinauf, und umfasst den Wald Grand Bois. Der höchste Punkt von Champagne wird mit 730 m ü. M. unterhalb von Fontanezier erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 8 % auf Siedlungen, 36 % auf Wald und Gehölze, 54 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land. Zu Champagne gehören die Siedlungen Le Moulin (448 m ü. M.) links des Arnon und Saint-Maurice (471 m ü. M.) nördlich an das Dorf anschliessend sowie einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Champagne sind Grandson, Fiez, Fontaines-sur-Grandson, Vaugondry, Romairon, Fontanezier und Bonvillars.

Bevölkerung

Mit 669 Einwohnern (Ende 2003) gehört Champagne zu den kleineren Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 90.7 % französischsprachig, 2.8 % portugiesischsprachig und 1.8 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Champagne belief sich 1850 auf 410 Einwohner, 1900 auf 619 Einwohner. Danach wurde bis 1960 (449 Einwohner) eine Abwanderung verzeichnet, seither ist wieder eine steigende Tendenz zu beobachten.

Wirtschaft

Champagne war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein hauptsächlich landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Am Arnon gab es eine Mühle und eine Sägerei. 1871 wurde eine Uhrenfabrik gegründet, die sich heute auf die Herstellung von Präzisionswerkzeugen spezialisiert hat. Weitere Arbeitsplätze bieten eine Biskuitfabrik und das lokale Kleingewerbe an. Noch heute spielt die Landwirtschaft mit Ackerbau und Weinbau eine wichtige Rolle. Aufgrund der Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU wurde den Winzern von Champagne verboten, ihren Weißwein unter der Bezeichnung Vin de Champagne zu führen, da die Herkunftsbezeichnung Champagne allein der gleichnamigen französischen Region vorbehalten ist. Der im Ort produzierte Wein wurde nun in Libre-Champ umgetauft. Aus demselben Grund hat nun auch eine Bäckerei Rechtsstreitigkeiten mit den französischen Weinbauern bekommen. Das Aperitif-Gebäck "Flûte de Champagne", welches seit 1934 unter diesem Namen produziert und in Frankreich unter dem Namen "Recette de Champagne" (=Rezept aus Champagne) vertrieben wird, würde die Ursprungsbezeichnung des Weins verwässern.

Verkehr

Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt 1 km von der Hauptstrasse von Neuenburg nach Yverdon entfernt. An der Hauptzufahrtsstrasse zum Dorf befindet sich die Anschlussstelle Grandson an die Autobahn A5 (bisheriger Endpunkt der Autobahn). Die Fortsetzung der A5 nach Nordosten in Richtung Neuenburg wird 2005 dem Verkehr übergeben werden. Champagne wird durch die Buslinie von Yverdon nach Gorgier an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.

Geschichte

Das Gemeindegebiet von Champagne war bereits zur Römerzeit besiedelt, was durch archäologische Funde aus dieser Zeit bezeugt wird. Gräber mit reichen Schmuckstücken als Grabbeigaben wurden aus der Burgunderzeit entdeckt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits im Jahr 885 unter dem Namen Campania in einer Schenkung Kaiser Karls III. Im Jahr 888 kam der Ort an den Bischof von Lausanne. Im Mittelalter gehörte das Dorf (1228 Champanes genannt) zum Gebiet der Herrschaft Grandson, dann zu demjenigen der Herrschaft Montagny-le-Corbe, später wieder zu Grandson. Nach 1476 wurde Grandson eine Vogtei unter der gemeinen Herrschaft von Bern und Freiburg. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte Champagne von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend nach der Mediation im Kanton Waadt aufging.

Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche von Champagne steht im Weiler Saint-Maurice. Sie wurde 1697-99 neu erbaut unter Einbezug von Teilen des Vorgängerbaus (Portal und Seitenkapelle). Das Pfarrhaus stammt von 1561. Im alten Ortskern sind einige Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.

Weblinks


- [http://www.ucv.ch/communal/Co_Ucv.asp?NumStr=09.20&NoOFS=5553 Gemeindeinformationen]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D2385.html Artikel Champagne (VD)] im Historischen Lexikon der Schweiz
- [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/champagne.html Luftaufnahmen] Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Waadt Kategorie:Schweizer Gemeinde

Sierre

Sierre (deutsch Siders) ist eine Gemeinde im Kanton Wallis. Sie zählt rund 15000 Einwohner und liegt auf der Sprachgrenze und somit an der Grenze zwischen dem französischsprachigem Unterwallis und dem deutschsprachigem Oberwallis. Die touristische Region Sierre-Anniviers mit den an einer Hanglage gelegenen Dörfern Vercorin, Chandolin, St-Luc Vissoie, St-Jean Chandolin, Grimentz, Zinal sowie Ayer ist ein Ausgangspunkt für Sommer- und Wintersport. Im April 2005 sorgte die Gemeinde für europaweite Schlagzeilen, weil ein Jackpot-Gewinner, im Lottospiel Euro Millions aus seinem Einsatz von 9.60 SFr. ganze 99 Millionen machte.

Weblinks


- [http://www.sierre.ch Offizielle Website der Stadt Siders]
- [http://www.sierre-region.ch/d/default.asp Offizielle Website der Region Siders]
- [http://www.sierre-anniviers.ch Website der touristischen Region Sierre-Anniviers] SFr. Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Wallis Kategorie:Schweizer Gemeinde

Elsass

Das Elsass bzw. Elsaß (frz. Alsace []) ist eine Region im Nordosten der Republik Frankreich. Sie grenzt im Norden und Osten an die Bundesrepublik Deutschland und im Süden an die Schweiz. Ihre Hauptstadt ist Straßburg (frz. Strasbourg). Das Elsass besteht aus den Bezirken (frz. Départements) Unterelsass (Bas-Rhin) mit Sitz der Regionalverwaltung (frz. Präfektur) in Straßburg und Oberelsass (Haut-Rhin) mit Sitz der Regionalverwaltung in Colmar.

Geographie

Das Elsass hat eine Größe von 8.280 km². Es hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 190 Kilometern, während die West-Ost-Ausdehnung nur 50 Kilometer beträgt. Im Osten wird das Elsass durch den Rhein begrenzt, im Westen durch den Hauptkamm der Vogesen. Die elsässische Region grenzt im Norden an Rheinland-Pfalz, im Osten an Baden-Württemberg, im Süden an die Schweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn und im Südwesten an die Freigrafschaft Franche-Comté sowie im Westen an Lothringen. Lothringen Im Elsass finden sich drei unterschiedliche Landschaftstypen:
- Im Osten liegt die elsässische Ebene (Plaine d’Alsace), die mit Baden den südlichen Teil des Oberrheingrabens bildet. Sie wird von der Ill durchflossen und ist von Getreideanbau geprägt. Es gibt noch große Waldgebiete wie den Hagenauer Forst im Norden und den Hardter Wald im Süden.
- Im Westen wird das Landschaftsbild von den Vogesen dominiert, die von den breiten Tälern der Illzuflüsse durchzogen sind. Hier findet man Hochweiden (Hautes Chaumes), die sich mit Wäldern abwechseln. Der Große Belchen (frz. Grand Ballon) ist der höchste Berg im Elsass.
- Die Hügel der Untervogesen verbinden die oben genannten Landschaftstypen. Typisch für dieses Piemont der Vogesen sind die elsässischen Weinberge.

Wirtschaft

Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 20.750 Euro pro Einwohner steht das Elsass an zweiter Stelle aller Regionen in Frankreich. Das Elsass ist eine Region, in der viele Wirtschaftszweige ansässig sind:
- Weinbau (vor allem in der Gegend zwischen Schlettstadt und Colmar an der elsässischen Weinstraße). Siehe hierzu den Artikel Elsass (Weinbaugebiet).
- Hopfenanbau und Bierbrauerei; die Hälfte der französischen Bierproduktion kommt aus dem Elsass, vor allem aus der Gegend von Straßburg wie Schiltigheim und Obernai (dt. Oberehnheim). Kronenbourg wird seit 1664 in Straßburg gebraut, der Name des Biers leitet sich ab von der Kronenburg bei Marlenheim.
- Forstwirtschaft
- Automobilindustrie (Mülhausen)
- Biotechnologie im Technologiepark [http://www.alsace-biovalley.com/ Biovalley], dem in Europa führenden Zentrum dieser Art
- Tourismus
- sowie weitere Industrie- und Dienstleistungsbereiche Das Elsass ist wirtschaftlich stark international ausgerichtet: an etwa 35% der Unternehmen im Elsass sind ausländische Firmen aus Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Skandinavien beteiligt. Im Jahr 2002 kamen rund 38,5% der elsässischen Importe aus Deutschland. Die dortige Krise auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch auf das Elsass übertragen. Bisher von hohen Arbeitlosenzahlen verschont geblieben, hat sich dies mittlerweile geändert und die Zahlen stiegen stark (+20% zwischen März 2002 und März 2003 auf 6,8%). Verursacht wurde dies durch die wirtschaftliche Krise der Industriebetriebe, in denen 26% der Elsässer beschäftigt sind. Die elsässische Wirtschaft versucht sich daher umzuorientieren und neue Arbeitsfelder auf dem Dienstleistungssektor und in der Forschung zu erschließen. Im Bergbau, der ein Jahrhundert lang rund 560 Millionen Tonnen Kalisalz gefördert hat, arbeiteten noch im Jahr 1950 etwa 13.000 Beschäftigte. Heute ist der Bergbau nur noch Thema eines Museums bei Wittelsheim. Das Elsass ist eines der größten europäischen Anbaugebiete für Weißkraut, das zu Sauerkraut weiter verarbeitet wird. Seit dem Mittelalter spielte auch der Flachsanbau und die Leinenweberei insbesondere in der Gegend um Colmar eine große Rolle. Ein typisch elsässisches Leinengewebe ist der karierte Kelsch.

Geschichte

Siehe: Hauptartikel Geschichte des Elsass Seit dem Sieg der germanischen Franken über die germanischen Alamannen 496 n. Chr. gehörte das linke Rheinufer zwischen Basel und der Pfalz als Herzogtum zum Reich der Franken. In dieser Zeit entstand der Name Elsass, von althochdeutsch ali-saz (Fremdsitz). Straßburg war, spätestens seitdem es 614 Bischofssitz geworden war, die wichtigste Stadt der Region. Die so genannten Straßburger Eide, die Karl der Kahle und Ludwig der Deutsche anlässlich der fränkischen Reichsteilung 843 zu Straßburg beschworen, sind frühe schriftliche Zeugnisse des Altfranzösischen und des Althochdeutschen. Durch den Vertrag von Mersen kam 870 das Elsass zum ostfränkischen Reich, dem späteren Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, und wurde Teil des Stammesherzogtums Schwaben. Ursprünglich war das Elsass in zwei Grafschaften, das Nordgau und das Sundgau, geteilt, zerfiel jedoch bald in eine Vielzahl von kleinen Herrschaften, darunter neben Straßburg die zehn Reichsstädte Hagenau, Rosheim, Colmar, Schlettstadt, Weißenburg, Oberehnheim, Mülhausen, Kaisersberg, Türkheim und Münster. Neben den Städten konnten nur der Bischof von Straßburg und die Habsburger als Landgrafen des Sundgau größere Territorien bilden. Als Rudolf von Habsburg zum deutschen König gewählt wurde, war der Sundgau sein bedeutendstes Territorium. Die französische Expansion in Richtung Rhein setzte im 14. Jahrhundert ein. Nach dem Dreißigjährigen Krieg musste Kaiser Ferdinand III. im Westfälischen Frieden 1648 die habsburgischen Besitzungen im Elsass an Frankreich abtreten. 1678 erhielt Frankreich auch noch den Rest des Elsass außer Straßburg und Mülhausen. 1681 wurde Straßburg auf Befehl Ludwig XIV. trotzdem besetzt und musste sich ebenfalls der französischen Herrschaft beugen. Mülhausen gehörte bis 1798 als zugewandter Ort zur Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die französische Herrschaft war für das Elsass insoweit von wirtschaftlicher Hinsicht vorteilhaft, da nun die einheitliche französische Königsherrschaft an die Stelle einer Vielzahl von deutschen Kleinherrschaften trat. Die deutsche Muttersprache der Elsässer wurde in dieser Zeit nicht durch die französische Sprache bedroht. Die Bande zu Deutschland rissen daher nicht ab. Im 18. Jahrhundert studierten Herder und Goethe an der Universität Straßburg, an der nach wie vor auf Deutsch gelehrt werden durfte. Das Französische wurde dagegen insbesondere durch französische Einwanderer in der öffentlichen Verwaltung und als Sprache der städtischen Eliten gesprochen. Nach der französischen Revolution wurde im Zuge der Zentralisierung Frankreichs die Provinz Elsass aufgelöst und die beiden Bezirke Ober- und Unterrhein (Départements Haut-Rhin und Bas-Rhin) gegründet. Nach dem Sieg über Napoleons Truppen wurde auf dem Wiener Kongress die Abtretung des Elsass an Deutschland erwogen. Da man sich aber nicht einigen konnte, welcher deutscher Staat diese reiche Region erhalten sollte, blieb sie schließlich 1815 bei Frankreich. Nach der Niederlage Frankreichs im Deutsch-französischen Krieg 1871 wurde das Elsass und ein Teil von Lothringen im Friede von Frankfurt von Frankreich an das neu gegründete Deutsche Kaiserreich abgetreten. Da sich aber die meisten Elsässer an den Status Quo gewöhnt hatten, war die Freude über den Reichsanschluss nicht bei jedem Elsässer vorhanden. Vor allem die französischsprachige Elite (etwa 100.000) verließ danach das Land in Richtung Frankreich. Als Teil des Reichsland Elsaß-Lothringen wurde das Elsass direkt von der reichsdeutschen Zentralregierung verwaltet. 1911 erhielt es den Status eines Reichslandes. In Frankreich, das sich nach wie vor als europäische Großmacht betrachtete, entwickelte sich nach der Kriegsniederlage gegen die deutschen Staaten der Revisionismus. Die Rückgewinnung des Elsass war eines der Hauptziele französischer Außenpolitik gegenüber dem neuen deutschen Kaiserreich im Osten. Mit der Niederlage im ersten Weltkrieg musste das Deutsche Reich das Reichsland Elsaß-Lothringen 1918 wieder an Frankreich abtreten. Eine Volksabstimmung über die staatliche Zugehörigkeit des Elsass fand trotz massiver Proteste nicht statt. Dagegen wurde die elsässische Region wieder völlig in den zentralistischen französischen Staat eingegliedert und die französische Sprache als alleinige Amts- und Schulsprache eingeführt. Man wollte eine rasche und intensive Angleichung an die Verhältnisse im übrigen Frankreich erzwingen. Als Reichsland Elsaß-Lothringen hatte das Elsass eine minimale politsche Autonomie gegenüber dem Reich besessen; in Frankreich war es dagegen direkt der Zentralregierung unterstellt. Diejenigen elsässischen Politiker, welche sich für eine Autonomie (auch) innerhalb des französischen Staates einsetzten, wurden als Landesverräter verfolgt und zum Teil zum Tode verurteilt. Die deutschen Beamten und die nach 1871 zugezogenen deutschen Bewohner des Elsass mussten das Land verlassen. Im Gegenzug kehrten zahreiche Elsässer zurück, die 1871 für Frankreich optiert hatten. In der Zwischenkriegszeit verbesserten sich die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland wegen der Kriegsschuldfrage und den französischen Reparationsforderungen nur langsam. Im Vertrag von Locarno (1926) akzeptierte Deutschland aber schliesslich die neue Westgrenze, um einerseits die internationale Isolation zu durchbrechen und andererseits weitere französische Ansprüche in Saarland und Rheinland abzuwehren. Obwohl die Revision der Versailler Verträge eines der Hauptziele der nationalsozialistischen Diktatur war, genoss eine Rückgewinnung des Elsass in der deutschen Propaganda keinen grossen Stellenwert. Dafür war die Aufmerksamkeit von Adolf Hitler zu sehr auf die Gewinnung von "Lebensraum im Osten" ausgerichtet. Mit Beginn des Frankreich-Feldzuges (1940) besetzte die deutsche Wehrmacht das Elsass, das nach der französischen Niederlage, ohne völkerrechtlich von Frankreich abgetrennt zu werden, einer deutschen Zivilverwaltung unterstellt und dem Gau Baden angeschlossen wurde. Wehrfähige Elsässer wurden als Volksdeutsche auch gegen ihren Willen in die Wehrmacht eingezogen. Zahlreichen Elsässern gelang es trotzdem, sich der französischen Armee und später der Résistance anzuschließen. 1945 wurde das Elsass wieder in Frankreich integriert. Das Elsässer Land wechselte in der Geschichte insgesamt sechs Mal zwischen Deutschland und Frankreich. 1973 wurde die neue Region Elsass (Région Alsace) geschaffen. 1976 erhielt das Elsass zwar seine kulturelle, allerdings keine sprachlich-kulturelle Autonomie. Nach wie vor gilt auch für die alemannischen Elsässer das Französische als alleinige Amts- und Schulsprache und die Zahl der Menschen, die heute noch das Elsässische beherrschen, ist seit Jahren rückläufig. Das Elsass mit seiner Landeshauptstadt Straßburg ist heute Sitz des EU-Parlamentes und inzwischen zu einer bedeutenden Region in der EU und in Europa geworden. Durch das Schengener Abkommen herrscht an den Staatsgrenzen freie Fahrt.

Städte

Die größten Städte der Region (mehr als 15.000 Einwohner im Jahr 1999) sind:
- Straßburg (frz. Strasbourg) (264.115 Einwohner)
- Mülhausen (frz. Mulhouse) (110.359 Einwohner)
- Colmar (65.136 Einwohner)
- Hagenau (frz. Haguenau) (32.242 Einwohner)
- Schiltigheim (30.841 Einwohner)
- Illkirch-Grafenstaden (frz. Illkirch-Graffenstaden) (23.815 Einwohner)
- Schlettstadt (frz. Sélestat) (17.000 Einwohner)

Verkehr

Straßennetz

Die wichtigste Straßenverbindung im Elsass ist die mautfreie Autobahn A 35, sie ist die Nord-Süd-Verbindung von Lauterbourg (dt. Lauterburg) bis St. Louis (dt. Birsen) bei Basel. Südlich von Straßburg verläuft die A 35 auf einer kurzen Strecke als Nationalstraße, wobei geplant ist, diese Lücke zu schließen. Die vielbefahrene A 4 führt von Straßburg nach Zabern (frz. Saverne) und weiter bis Paris. Sie ist ab der Mautstelle bei Hochfelden (20 km nordwestlich von Straßburg) mautpflichtig. Die A 36 führt von der deutschen A 5 vom Autobahndreieck Neuenburg aus nach Westen in Richtung Paris/Lyon und wird ab der Mautstelle bei Burnhaupt mautpflichtig. In den 1970er und 1980er Jahren wurden die Autobahnen in Transitstrecken und in Ausfallstraßen für die großen Ballungsgebiete umgewandelt. Seitdem fließt der Durchgangsverkehr in 2 bis 3 Fahrspuren in 1 km Entfernung um Straßburg und in 1,5 km Entfernung um Mülhausen herum. Die hohe Verkehrsdichte verursacht starke Umweltbelastungen, das gilt vor allem auf der A 35 bei Straßburg mit 170.000 Fahrzeugen pro Tag (Stand: 2002). Auch der starke Stadtverkehr auf der A 36 bei Mülhausen hat regelmäßig Verkehrsbehinderungen zur Folge. Dies konnte nur vorübergehend durch den Ausbau auf drei Fahrspuren pro Richtung vermindert werden. Um den Nord-Süd-Durchgangsverkehr aufzunehmen und Straßburg zu entlasten, plant man eine neue Autobahntrasse westlich der Stadt. Diese Trasse soll das Autobahndreieck bei Hördt im Norden mit Innenheim im Süden verbinden. Die Eröffnung ist auf Ende 2011 angesetzt. Man erwartet dann ein Verkehrsaufkommen von 41.000 Fahrzeugen pro Tag. Der Nutzen ist jedoch umstritten, nach einigen Schätzungen wird die neue Trasse nur 10% des Verkehrsaufkommens der A 35 bei Straßburg aufnehmen. Hinzu kommt wegen der Einführung der Lkw-Maut in Deutschland 2005 eine erhebliche Zunahme des zuvor über die deutsche A 5 gefahrenen Lastverkehrs auf die parallel verlaufende und mautfreie elsässische Autobahn. Daher forderte Anfang 2005 Adrien Zeller, der Präsident der Région Alsace, die Ausweitung des deutschen Mautsystems Toll Collect auf die elsässische Strecke.

Eisenbahnnetz

Da die Vogesen nur über die Zaberner Steige, die Burgundische Pforte und einige weniger zugängliche Pässe überwindbar sind, gibt es verschiedene Projekte, das Elsass besser an den Rest Frankreichs anzuschließen:
- Der TGV Ost von Paris nach Straßburg; (im Bau, Fertigstellung gegen 2007)
- Der TGV Rhein-Rhône von Dijon nach Mülhausen (Baubeginn ab 2006)
- Eine Verbindung mit dem deutschen ICE über Kehl
- Die Stadtbahn von Mülhausen, die bereits in Bau ist, und von Straßburg(2011) Der Vogesentunnel von Sainte-Marie-aux-Mines (Markirch) nach Saint-Dié-des-Vosges (dt. St. Didel) war bis 1973 ein Eisenbahntunnel. Seit 1976 ist er als Mautstrecke dem Straßenverkehr vorbehalten. Der Tunnel ist von 2004 bis 2007 zur Erweiterung der Sicherheitsvorrichtungen gesperrt.

Wasserstraßen

In den elsässischen Häfen werden über 15 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Drei Viertel davon entfallen auf Straßburg, das den zweitgrößten Binnenhafen Frankreichs hat. Die Erweiterung des Rhein-Rhône-Kanals, der die Rhône und damit das Mittelmeer mit dem mitteleuropäischen Flussnetz (Rhein) und damit der Nordsee und der Ostsee verbindet, wurde 1998 wegen der Kosten und der Zerstörung der Landschaft, vor allem im Tal des Doubs, eingestellt.

Flugverkehr

Es gibt im Elsass zwei internationale Flughäfen:
- Der Aéroport International Strasbourg bei Entzheim im Südwesten von Straßburg
- Der Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg (EuroAirport Bâle-Mulhouse-Fribourg) zwischen Mülhausen und Basel Beide Flughäfen hatten zusammen 1998 ein Aufkommen von 5.155.380 Passagieren.

Sprache der Elsässer

Seit der alemannischen und fränkischen Besiedelung im frühen Mittelalter wurde im Elsass mehrheitlich Elsässerdeutsch gesprochen. Dieser alemannische Dialekt weist – wie jeder deutsche Dialekt – große regionale Unterschiede auf, insbesonders zwischen Nord (Straßburg) und Süd (Mülhausen). Nach der Eroberung des Elsass durch französische Truppen 1639 blieb deutsch oder der elsässische Dialekt bis zur Zeit der Französischen Revolution die beherrschende Sprache. Nach der Französischen Revolution änderte sich die Sprachpolitik des französischen Staates, der danach für Frankreich die sprachliche Einheit propagierte. So drang die französische Sprache insbesondere in Straßburg sowie in bürgerlichen Kreisen der anderen Städte vor. Auf dem Land dagegen konnten die Maßnahmen der französischen Staatsmacht den Dialekt nicht grundlegend ändern. Hier breiteten sich allenfalls französische Wörter aus, die jedoch in den meisten Fällen der angestammten alemannischen Grammatik und Betonung unterworfen wurden. Mit dem Anschluss des Elsass an das Deutsche Reich 1871 wurde Deutsch wieder als Amtssprache eingeführt. Die Sprachenfrage wurde in einem Gesetz vom März 1872 zunächst so geregelt, dass grundsätzlich die amtliche Geschäftssprache deutsch war, jedoch in den Landesteilen mit überwiegend französisch sprechender Bevölkerung den öffentlichen Bekanntmachungen und Erlassen eine französische Übersetzung beigefügt werden sollte. In einem weiteren Gesetz von 1873 wurde für die Bezirksverwaltungen von Lothringen und die Kreisverwaltungen derjenigen Kreise, in denen die französische Sprache ganz oder teilweise Volkssprache war, der Gebrauch des Französischen als Geschäftssprache zugelassen. In einem Gesetz über das Unterrichtswesen von 1873 wurde geregelt, dass in den Gebieten mit Deutsch als Volkssprache diese auch ausschließliche Schulsprache war, während in den Gebieten mit überwiegend französisch sprechender Bevölkerung der Unterricht ausschließlich in französischer Sprache gehalten wurde. Als das Elsass 1918 wieder an Frankreich fiel, betrieb der französische Staat eine sehr restriktive Sprachpolitik. In Schule und Verwaltung war ausschließlich die französische Sprache zugelassen, zeitweise wurde bei Strafe verboten, Elsässisch zu sprechen. Ziel dieser Politik war, den elsässischen Dialekt (ebenso wie die anderen Minderheitensprachen in Frankreich wie Bretonisch, Korsisch oder Okzitanisch) systematisch durch die französische Hochsprache zu verdrängen. Als Folge dieser Politik ist Elsässerdeutsch heute vom Aussterben bedroht. In den Schulen wird die Hochdeutsche Schriftsprache überwiegend als eine Fremdsprache unterrichtet, ansonsten Französisch. In bilingualen Schulen wird der Unterricht allerdings in Hochdeutsch gehalten. Im September 2003 besuchten 13.000 Kinder im Elsass diese bilinguale Schulform. Die Mehrheit der älteren deutschen Generation spricht umgangssprachlich weiterhin ihre elsässische Mundart; die jüngeren Generationen, insbesondere in den größeren Städten, sprechen vorwiegend Französisch, was aber auch auf eine stärkere Durchmischung der Bevölkerung und intensivere Kontakte zu anderen französischen Zentren zurückzuführen sein dürfte. Nach Angaben des in Straßburg ansässigen „Amts für Sprache und Kultur im Elsass“ (Office pour la Langue et Culture d’Alsace – OLCA) sprechen noch 600.000 Menschen elsässisch. Vor allem im ländlichen Raum, in Dörfern und kleineren Städten, leistet die regionale Sprachkultur noch Widerstand gegen das Verschwinden dieser deutschen Mundart. Unter dem Motto "E Friehjohr fer unseri Sproch" finden sich seit 2001 Theater- und Musikgruppen, Mundartdichter, Heimatvereine und Sprachpfleger zusammen, um Werbung für den Erhalt des Elsässischen zu machen. Zudem subventioniert der Regionalrat Kurse in Elsässerditsch. Intellektuelle, etwa Liedermacher und Dichter (z. B. André Weckmann) beschreiben die Tragödie des langsamen Aussterbens des elsässischen Dialekts (siehe auch dort).

Kulinarische Spezialitäten


- Tarte flambée (Flammkuchen)
- Gugelhupf (schwerer Hefe-Napfkuchen)
- Tarte aux pommes (Elsässer Apfelkuchen)
- Bretele (Butterplätzchen mit Zimt und Nüssen)
- Mignardises (süße Törtchen)
- Friands (süße Teigpasteten)
- Crémant (elsässischer Sekt)
- Baeckeoffe (= "Bäckerofen", Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln, das elsässische Hauptgericht)
- Galettes de pommes de terre (kleine Kartoffelpfannkuchen)
- Choucroute (Sauerkraut)
- Quiche Lorraine
- Coq au vin (unter Verwendung von Elsässer Riesling)
- Foie gras (Paté aus der Leber gestopfter Gänse oder Enten)
- Munster (intensiv schmeckender, cremiger Käse mit rötlicher Kruste)

Siehe auch


- Liste der Präsidenten des Regionalrates des Elsass seit 1986
- Liste deutsch-französischer Ortsnamen im Elsass

Zeitungen, Zeitschriften, Periodika


- [http://www.dna.fr/ Dernières Nouvelles d'Alsace/Tageszeitung (französisch) Online-Ausgabe]
  - [http://www.dna.fr/bilingue/ DNA (deutsch, bilingual)]
  - [http://www.dna.fr/france/ DNA, Frankreich-Ausgabe (französisch)]
  - [http://www.dna.fr/monde/ DNA, internationale Ausgabe (französisch)]
- [http://www.lalsace.fr/ L'Alsace/Tageszeitung (französisch) Online-Ausgabe]

Literatur


- Haeberlin, Marc (2004): Elsass, meine große Liebe. Orselina: La Tavola, 279 S., zahlr. Farbfotos ISBN 3-9099-0908-6
[http://www.bad-bad.de/buecher/haeberlin.htm - Rezension] über das "Schlaraffia" Elsass
- Ungerer, Tomi (2004): Elsass. Das offene Herz Europas. Straßburg: Édition La Nuée Bleue / DNA, 48 S., 40 farb. Abb.
ISBN 2-7165-0618-3
- (2001): Das Elsass. Ein literarischer Reisebegleiter. Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 251 S., mehr. Abb. ISBN 3-4583-4446-2
- Impressionen von fünfzig Schriftsteller/-innen aus fünf Jahrhunderten über das Elsass
- Vogler, Bernard und Lersch, Hermann (2000): Das Elsass. Morstadt: Éditions Ouest-France, 127 S., 240 meist farb. Abb.
ISBN 3-8857-1260-1
[http://www.perlentaucher.de/buch/5241.html - Rezension]
- Schreiber, Hermann (1996): Das Elsass und seine Geschichte, eine Kulturlandschaft im Spannungsfeld zweier Völker. Augsburg: Weltbild, 358 S., Ill. (vergriffen)
- Faber, Gustav (1989): Elsass. München: Artemis-Cicerone Kunst- und Reiseführer (vergriffen)
- Mehling, Marianne (Hrsg.): Knaurs Kulturführer in Farbe Elsass. München: Droemer Knaur, 1984, 259 S., überw. Ill. (vergriffen)

Weblinks


- [http://www.unibas.ch/schulen/wgym/projekte/regio/geschichte/geschichteelsass.html Geschichte des Elsass in 17 Stichpunkten]
- [http://www.visit-alsace.com/librairie/index_de.html Geschichte des Elsass mit kurzen Artikeln] von visit-alsace.com
- [http://www.bad-bad.de/elsass/ausfl.htm Museen und Ausflugsziele im Elsass]
- [http://www.bad-bad.de/elsass/goethe.htm auf den Spuren Goethes im Elsass]
- [http://www.literaturreisen.com/literaturreisen/strassburg_sturm_drang.html auf den Spuren der Stürmer und Dränger durchs Elsass]
- [http://www.promsundgau.com Promsundgau]: Sundgau ist eine Region im Süden von Elsass
- [http://www.alsace-route-des-vins.com/NewVersion/index.cfm/Language/De.cfm die elsässische Weinstrasse im Detail]
- [http://www.sdv.fr/judaisme/synagog/index.htm elsässische Synagogen]
- [http://www.friehjohr.olcalsace.org/ „E Friehjohr fer unseri Sproch - Un printemps pour notre langue“]: Initiative zur Erhaltung der Zweisprachigkeit im Elsass
- [http://www.pwgester.de/starter/elsas.html Elsass-Portale und weitere Literaturempfehlungen]
- [http://www.alsace-passion.com/deut/index_de.htm Um die Dörfer und Städte des Elsass zu besichtigen] Kategorie:Elsass Elsass Kategorie:Historische Landschaft als:Elsass ja:アルザス地域圏 ms:Alsace

Windows 9x

Microsoft Windows refers to a series of operating environments and operating systems created by Microsoft for use on personal computers and servers.

Background

Microsoft first introducted an operating environment named Windows in 1985, as an add-on to MS-DOS. This was in response to Apple Computer's then-new computer system, the Apple Macintosh, which used a graphical user interface (GUI). Microsoft Windows eventually came to dominate the world personal computer market with market analysts like IDC estimating that Windows has around 90% of the client operating system market. [http://www.linuxworld.com.au/index.php/id;940707233;fp;2;fpid;1] All recent versions of Windows are fully-fledged operating systems. Windows is proprietary closed source software: Microsoft Corporation owns the software's copyright and controls its distribution. Windows was developed for IBM PC-compatible computers (these were based on Intel x86 architecture), and today, almost all versions of Windows are made for this hardware-platform (although Windows NT was written as a cross-platform system for Intel and MIPS processors, and later appeared on the PowerPC and DEC Alpha architectures). The popularity of Windows made Intel CPUs more popular and vice versa. In fact, the term Wintel became used to describe PC-compatible computers running a version of Windows.

Microsoft Windows versions

The term Windows is used as a collective term for several generations of operating system products which can be classified into the following categories: ; 16-bit operating environments : The early versions of Windows were just graphical user interfaces or desktops, mostly because they used the underlying MS-DOS for file system services and all operating processes. Soon, 16-bit Windows versions would have their own executable file format and provide their own device drivers (graphics, printer, mouse, keyboard and sound). Unlike DOS, the Windows environment allowed all users to execute multiple graphical applications at the same time (cooperative multitasking). Finally, they implemented a software segment-based virtual memory scheme which allowed the GUI to run applications larger than available memory: code segments and resources are swapped in and thrown away when useless or memory becomes scarce and data segments move in memory when a given application has relinquished processor control. Examples include Windows 1.0 (1985) and Windows 2.0 (1987) and its close relative Windows/286. ; Hybrid 16/32-bit operating environments : Windows/386 introduced a 32-bit protected mode kernel and virtual machine monitor. For the duration of a Windows session, it provided a device virtualization for the disk controller, video card, keyboard, mouse, timer and interrupt controller. The user-visible consequence was that it became possible to preemptively multitask multiple MS-DOS environments in separate windows (graphical applications required switching the window to full screen mode). Windows applications were still multi-tasked cooperatively inside a real-mode environment. Windows 3.0 (1990) and Windows 3.1 (1992) perfected the design, notably thanks to virtual memory and loadable virtual device drivers (VxDs) which allowed them to share arbitrary devices between multitasked DOS windows. Most important, Windows applications could now run in 16-bit protected mode (when Windows was running in Standard or 386 Enhanced Mode), which gave them access to several megabytes of memory and removed the obligation to participate in the software virtual memory scheme. They still ran inside the same address space, where the segmented memory provided a degree of protection, and multi-tasked cooperatively. For Windows 3.0 Microsoft also rewrote critical operations from C into assembly, making this release faster and less memory-hungry than its predecessors. ; Hybrid 16/32-bit operating system : With the introduction of 32-Bit File Access in Windows for Workgroups 3.11, Windows could finally stop relying on DOS for file management. Leveraging this, Windows 95 introduced Long File Names, reducing the 8.3 DOS to the role of a boot loader. MS-DOS was now bundled with Windows; this notably made it (partially) aware of long file names when its utilities were run from within Windows, but angered the competition. The most important novelty was the possibility of running 32-bit multi-threaded preemptively multitasked graphical programs. There were three releases of Windows 95 (the first in 1995, then subsequent bug-fix versions in 1996 and 1997, only released to OEMs, which added extra features such as FAT32 support). Microsoft's next OS was Windows 98; there were two versions of this (the first in 1998 and the second, named "Windows 98 Second Edition", in 1999). In 2000, Microsoft released Windows Me (Me standing for Millennium Edition), which used the same core as Windows 98 but adopted the visual appearance of Windows 2000, as well as a new feature called System Restore, allowing the user to set the computer's settings back to an earlier date. It was not a very well received implementation, and many user problems occurred. ME was considered a stopgap to the day both product lines would be seamlessly merged. Microsoft left little time for Windows Me to become popular before announcing their next version of Windows which would be called XP. ; 32-bit operating systems : Originally designed and marketed for higher-reliability business use with no DOS heritage. The first release was Windows NT 3.1 (1993, numbered "3.1" to match the Windows version and to one-up OS/2 2.1, IBM's flagship OS codeveloped by Microsoft and Windows NT's main competitor at the time), which was followed by NT 3.5 (1994), NT 3.51 (1995), and NT 4.0 (1996); the latter implemented the Windows 95 user interface. Microsoft then moved to combine their consumer and business operating systems. Their first attempt, Windows 2000, failed to meet their goals, and was released as a business system. The home consumer edition of Windows 2000, codenamed "Windows Neptune", ceased development and Microsoft released Windows Me in its place. Eventually "Neptune" was merged into their new project, Whistler, which later became Windows XP. Since then, a new business system, Windows Server 2003, has expanded the top end of the range, and the forthcoming Windows Vista will complete it. Windows CE, Microsoft's offering in the mobile and embedded markets, is also a true 32-bit operating system. ; 64-bit operating systems : The newest category, are designed for AMD's AMD64 CPU architecture, Intel's Intel Architecture 64-bit, and EM64T. The 64-bit Windows family comprises Windows XP Itanium edition, Professional x64 Edition, and Windows Server 2003; Windows XP Professional and Server 2003 x64 editions were released on April 25, 2005. Itanium editions already came out in 2002. Early indications are that Windows Vista, the projected successor to Windows XP, will be released in both 32-bit and 64-bit versions. See also: List of Microsoft Windows versions.

Microsoft Windows history

The first independent version of Microsoft Windows, version 1.0, released in 1985, lacked a degree of functionality and achieved little popularity. Windows 1.0 did not provide a complete operating system; rather, it extended MS-DOS. Microsoft Windows version 2.0 was released in 1987 and was slightly more popular than its predecessor. Microsoft Windows version 3.0, released in 1990, was the first version to achieve broad commercial success. It featured improvements to the user interface and to multitasking capabilities. In 1995, Microsoft released Windows 95, which made further changes to the user interface. In 2001, Microsoft released Windows XP, a version that used the kernel from Microsoft Windows NT. With Windows XP, Microsoft merged the consumer-oriented Windows 3.1 line with the more commercially-oriented Windows NT line of products.

Interface

kernel The most obvious feature of the more recent Windows versions (since Windows 95 and NT 4.0) besides the window, is the desktop, which holds various icons, or graphical objects that the user can double-click to open. Windows has produced a significant change in the way people interact with computers; it is possible to perform most common tasks, some quite complex, with very little computer knowledge. Another quite significant feature of Windows since Windows 95 is the Start Button and Start Menu, which gives users access to installed programs and many of the other features of the operating system. It is attached to the taskbar (blue in the picture on the right). Windows XP introduced a new visual style dubbed "Luna", which updated the classic Windows style (a plain grey box look) with a more graphical appearance. The new style features bold colors and a larger titlebar and start button, which some people have labelled immature or childish. Users can still elect to use the old Windows 9x/2000 visual style. There is a view that modern operating systems need to cater to the vastly increased user base with a lower average computer skill level and the increased power and complexity of modern computer systems. However, some users accuse the Windows interface of isolating the user from too much of the inner workings of the computer, making it more difficult to control, configure and troubleshoot some system features. Windows also comes with features to help the disabled through its accessibility options. Under Windows XP, these features include the Narrator, Magnifier and contrast display mode. However, these are not suitable for everyone. Other customized builds of other operating systems may provide the needed features.

Popularity

Microsoft Windows is installed on the majority of personal computers. A July 2005 poll of Network Computing magazine readers found that 87% of their organisations used Microsoft's desktop operating systems. [http://www.networkcomputing.com/showitem.jhtml?articleID=165701950&pgno=8#2] It achieved enormous market penetration due to the domination of MS-DOS in the early days of PC compatible computers (IBM-PC clones). It is also the primary platform for Microsoft Office and many computer games. Microsoft's operating system has also benefited from not being tied to the success of one hardware manufacturer, and from Microsoft's willingness to license the operating system to manufacturers. For example, this is in contrast with Apple Computer, which does not license Mac OS X to other manufacturers, as well as Sun, which did not license Solaris before it was made free and open-source. In the past, companies who wanted to be in the computer business had to create their own operating system (such as the Amiga) or choose another OS; even an exclusive license with one vendor was significantly cheaper than developing and supporting a new operating system and software base. Due to Microsoft's exclusive licensing agreements with many computer vendors, Windows today comes pre-installed on most computers as a bundled OEM version, making it the default or only choice for much of the market. Most consumers do not delete Windows and install another operating system. For some consumers, Windows is the only valid option as their computing environment or is mandated by their workplace; additionally, the unfamiliarity with most other operating systems limits the desire to switch to other operating systems. Further, a growing part of the computer market lacks the technical knowledge needed to install an operating system. Finally, the large software base of programs available for the Windows family of operating systems has become the single largest self-perpetuating reason for the popularity of Windows. In recent years, many companies have started up with the sole intention of releasing Windows software; the fact that there is already a large customer base in place is reason enough for such companies to only spend resources on Windows software development. In turn, the fact that many companies are supporting Windows exclusively is reason for many customers to choose Windows.

Security

OEM Security has been a major weakness of Windows for many years. Due to the widespread usage of Windows on desktops, many crackers (also known as Black Hat hackers) have targeted Windows rather than the lesser used operating systems such as Linux, Unix, Mac OS X, and FreeBSD. Additionally most modern operating systems were designed for security in a multi-user and/or networked environment and have a relatively small number of security issues. Windows was originally designed for ease-of-use on a single-user PC without a network connection, and did not have security features built in from the outset. Combined with occasionally flawed code (such as buffer overflows), Windows is a continous target of worms and virus writers. In June 2005, Bruce Schneier's Counterpane Internet Security reported that it had seen over 1,000 new viruses and worms in the previous six months. Microsoft publicly admitted their ongoing security problems shortly after the turn of the century and now claims to regard security as their number one priority. As a result, Service Pack 2 for Windows XP greatly increases the security. Microsoft releases security patches through its Windows Update service approximately once a month, although critical updates are made available at shorter intervals. In Windows 2000 and Windows XP, updates can be automatically downloaded and installed if the user selects to do so. A study conducted by Kevin Mitnick and marketing communications firm, Avantgarde, found that an unprotected and unpatched Windows XP system lasted only 4 minutes on the Internet before it was compromised. [http://www.avantgarde.com/ttln113004.html] The AOL/National Cyber Security Alliance Online Safety Study of October 2004 determined that 80% of Windows users were infected by at least one spyware/adware product. [http://www.staysafeonline.info/pdf/safety_study_v04.pdf] Much documentation is available describing how to increase the security of Microsoft Windows products. Typical suggestions include deploying Microsoft Windows behind a hardware or software firewall, running anti-virus and anti-spyware software, and installing patches as they become available through Windows Update.

Windows emulation software

Emulation allows the use of some Windows applications without using Microsoft Windows. These include:
- WINE – an almost complete free software / open source software implementation of the Windows API, allowing one to run some Windows applications on x86 Unix-based platforms, including Linux.
- Cedega (formerly known as WineX) – TransGaming Technologies' proprietary fork of WINE, which is designed specifically for running games written for Microsoft Windows under Linux.
- ReactOS – open source operating system, aimed to be compatible with Windows NT apps and drivers.
- Freedows and Alliance OS – a very ambitious project, and a subsequent spinoff, that tried to clone Windows but withered away.
- Project David – ambitious and controversial project to fully emulate Windows programs to run on other OSs.
- CrossOver Office – another WINE spin-off that allows Windows programs to run on other OSs.
- Captive NTFS – a software "wrapper" for fuller, more-compatible open-source implementations of the Windows NTFS file system.
- ndiswrapper – a driver wrapper designed to let Linux/IA32 use Windows drivers for wireless networking hardware.
- E/OS – a virtual machine emulation system that strives for making it possible to run any program designed for any operating system without the need to actually install any other operating system.

See also


- Architecture of Windows 2000
- Blue Screen of Death
- Comparison of operating systems
- Hardware
  - Hardware abstraction layer
  - KMixer
  - VGASAVE
  - Windows Driver Model
  - WinHEC
- History of Microsoft Windows
- List of operating systems
- Microsoft Anti-Virus for Windows
- Microsoft Visual Studio
- Volume Shadow Copy Service
- Windows Blackcomb – next generation server platform
- Windows Explorer
- Windows Genuine Advantage
- Windows Media
- Windows vs. Linux

External links

Official


- [http://www.microsoft.com/windows/default.mspx Microsoft's Official Windows Website]
- [http://www.windows.com Official Promotional Website (Windows.com)]
- [http://www.microsoft.com/windows/WinHistoryProGraphic.mspx Windows history time line from Microsoft]

Tips and documentation


- [http://www.pcnineoneone.com/howto/multiboot1.html How to run multiple versions of Windows on one PC]
- [http://www.tech-recipes.com/windows.html Tech-Recipes Windows Guide] - Listing of almost 500 Windows Tutorials
- [http://wiki.havenite.net/index.php?title=The_Windows_Documentation_Project The Windows Documentation Project (wiki)]
- [http://www.aeroxp.net "AeroXperience"] – Windows Vista Information and Customization
- [http://www.dwheeler.com/essays/securing-windows.html Securing Microsoft Windows (for Home and Small Business Users)]
- [http://wiki.dehumanizer.com/index.php/Windows_tips Windows tips] (security, stability, etc.) (wiki)
- [http://www.sarc.com/ Symantec Anti-Virus Research Center] – excellent informational security resource, and Symantec are makers of Norton Anti-Virus (3rd party software sold separately)
- [http://www.dotwhat.net/ dotwhat? - File Extension Listing] – a huge listing of file extensions and the programs that use them
- [http://www.bredel.homepage.t-online.de/Windows/Windows-English/windows-english.html Windows] – tips and tricks for Windows 98, ME, NT, 2000 and XP
- [http://markhobley.yi.org/windows/supportscript/index.html Windows Support Script]
- [http://markhobley.yi.org:8000/WinHome The Windows Wiki]

Reviews and evaluation


- [http://www.winsupersite.com/default.asp Paul Thurrott's SuperSite for Windows] – an exhaustive evaluation of Microsoft's products and technologies
- [http://www.avantgarde.com/xxxxttln.pdf "Time to Live on the Network"] – a security study by Kevin Mitnick and AvantGarde (PDF)
- [http://www.actsofvolition.com/archives/2001/december/windowsxprough Windows XP: rough around the edges] – an UI review of Windows XP
- [http://www.frankmahler.de/mshame/ Frank Mahler's Interface Hall Of Shame]
- [http://www.staysafeonline.info/pdf/safety_study_v04.pdf AOL/National Cyber Security Alliance Online Safety Study (October 2004)] (PDF)
- [http://www.pixelcentric.net/x-shame/ Interface Hall of Shame] – an analysis of user interfaces with a focus on Windows

Other


- [http://www.levenez.com/windows/ Windows history] – a Windows history time line graph by Éric Lévénez
- [http://www.aci.com.pl/mwichary/guidebook/interfaces/windows GUIdebook: Windows Gallery] – a website dedicated to preserving and showcasing graphical user interfaces
- [http://www.download.com/ Download.com] – application programs for download, for Windows operating systems
- [http://www.pcmag.com/article2/0,1895,1868435,00.asp Windows 20th Birthday] Category:Operating systems Category:Windowing systems Category:Microsoft Windows zh-min-nan:Microsoft Windows ko:마이크로소프트 윈도우즈 ms:Microsoft Windows ja:Microsoft Windows simple:Microsoft Windows th:ไมโครซอฟท์วินโดวส์

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