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Nonsan
Nonsan ist eine Stadt in der Provinz Chungcheongnam-do in Südkorea, ca. 30 km südwestlich der Millionenstadt Daejeon. Nonsan hat etwa 130.000 Einwohner. Sie ist bekannt für ihr Erdbeer-Festival im April und für getrocknete Fische, die im Markt verkauft werden sowie für den Gwanchoksa-Tempel. Die Konyang-Universität wurde 1991 gegründet.
Reisanbau ist Nonsans wichtigstes Agrarprodukt. Des Weiteren werden in der Stadt und der Umgebung Erdbeeren, Ginseng, Äpfel, koreanische Birnen, Gerste und Weintrauben angebaut.
Weblinks
- [http://www.nonsan.chungnam.kr/indexEng.php3. homepage der Stadt]
- [http://korea.wikicities.com/wiki/Nonsan WikiCity zu Nonsan (auf Englisch)]
- [http://www.konyang.ac.kr/english/ homepage der Konyang-Universität]
- [http://www.allag.com/korean_pears.html koreanische Birnen]
Kategorie:Ort in Südkorea
Kategorie:Chungcheongnam-do
ko:논산시
Chungcheongnam-do
Chungcheongnam-do (Süd-Chungcheong) ist eine Provinz im Westen von Südkorea. Sie liegt am Gelben Meer und grenzt im Norden an Gyeonggi-do, im Osten an Chungcheongbuk-do und im Süden an Jeollabuk-do. Die im Osten gelegene Stadt Daejeon ist Sitz der Provinzverwaltung, bildet aber seit 1989 eine eigene politische Einheit. Bis 1895 waren Chungcheonbuk-do und -nam-do in der Provinz Chungcheong vereinigt.
Die Küste ist etwa 3.200 Kilometer lang, darin eingeschlossen sind etwa 250 verstreute Inseln. Die wichtigste Stadt der Provinz neben Daejeon ist Cheonan. Andere Städte sind Asan, Boryeong, Gongju, Nonsan, Seosan und Gyeryong.
Etwa ein Drittel der Fläche von Chungcheongnam-do wird bewirtschaftet. Neben Landwirtschaft ist auch die Fischerei von großer Bedeutung. Etwa 220km² Strand sind exponiert und werden zur natürlichen Produktion von Salz durch Verdunstung verwendet. Kohle wird abgebaut, aber auch Goldminen und Silberminen sind in Chungcheongnam-do anzutreffen.
Mit 845 Metern ist der im gleichnamigen Nationalpark gelegene Gyeryong-san die einzige nennenswerte Erhebung. Der Berg ist bekannt für seine speziellen Steinformationen. Auch befinden sich einige alte Tempel in diesem Nationalpark. 1978 wurde auf der Taean-Halbinsel der Taean Haean-Nationalpark eröffnet, in dem einige der besten Badestrände liegen.
Verlegung des Regierungssitzes
Präsident Roh Moo-hyun möchte den Regierungssitz von Seoul in eine Planstadt verlegen, die in Chungcheongnam-do gebaut werden soll. Nachdem er mit seinen Plänen einer kompletten Verlegung der Hauptstadt vor dem Verfassungsgericht gescheitert war, plant er nun, wichtige Institutionen wie das blaue Haus (Sitz des Präsidenten), das Verfassungsgericht, das Parlament und die wichtigsten Ministerien in Seoul zu belassen, aber alle weiteren Ministerien und einige Regierungsorganisationen sollen in die bislang namenlose Stadt verlegt werden. Als Gründe werden die Konzentration an Menschen und Wirtschaft auf Seoul genannt (20 Millionen der 48 Millionen Südkoreaner leben in oder um Seoul), aber auch die Nähe zur Grenze zu Nordkorea wird oft angeführt. Mit dem Bau bei Gongju soll 2007 begonnen werden, bis 2012 soll der Umzug abgeschloßen sein. Ob die neuen Pläne verfassungskonform sind, ist noch nicht entschieden.
Verwaltungsgliederung
Chungcheongnam-do ist in 7 Städte und 9 Landkreise gegliedert.
Städte
- Asan-si (아산시, 牙山市)
- Boryeong-si (보령시, 保寧市)
- Cheonan-si (천안시, 天安市)
- Gongju-si (공주시, 公州市)
- Nonsan-si (논산시, 論山市)
- Seosan-si (서산시, 瑞山市)
- Gyeryong-si (계룡시, 鷄龍市)
Landkreise
- Buyeo-gun (부여군, 扶餘郡)
- Cheongyang-gun (청양군, 青陽郡)
- Dangjin-gun (당진군, 唐津郡)
- Geumsan-gun (금산군, 錦山郡)
- Hongseong-gun (홍성군, 洪城郡)
- Seocheon-gun (서천군, 舒川郡)
- Taean-gun (태안군, 泰安郡)
- Yeongi-gun (연기군, 燕岐郡)
- Yesan-gun (예산군, 禮山郡)
Weblinks
- [http://www.chungnam.net/content/universal/english/index.jsp Webseite der Provinz] (englisch, andere Sprachen wählbar)
Chungcheongnam-do
ja:忠清南道
ko:충청남도
Daejeon
Daejeon ist eine Großstadt im Zentrum von Südkorea. Sie ist mit 1.475.220 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Südkoreas. Daejeon liegt in der Provinz Chungcheongnam-do und ist dessen Hauptstadt, obwohl es politisch eine eigenständige Einheit bildet.
Bis zum Ende der Joseon-Dynastie (1910) war Daejeon ein kleines Dorf. Die Stadt entwickelte sich, nachdem die Eisenbahn im Jahre 1914 fertiggestellt wurde. Daejeon liegt an einer wichtigen Kreuzung.
Während des Koreakriegs war Daejeon vorübergehend die Hauptstadt von Südkorea und etwa 70% der Stadt wurden völlig zerstört. Daejeon wuchs später als ein Zentrum von Textilindustrie, Maschinenbau und chemischer Industrie. Die Chungnam-Nationaluniversität befindet sich in der Stadt.
Yusong liegt etwas 10 Kilometer nordwestlich von Daejeon und ist bekannt für seine heißen Quellen.
Im Jahre 1993 fand die Weltausstellung in Daejeon statt. Die EXPO-Brücke wurde zu diesem Anlass gebaut.
In Daejon befindet sich das Korea Aerospace Research Institute, Südkoreas Raumfahrtagentur.
Stadtbezirke
- Dong-gu (동구; 東區)
- Seo-gu (서구; 西區)
- Jung-gu (중구; 中區)
- Yuseong-gu (유성구; 儒城區)
- Daedeok-gu (대덕구; 大徳區)
Daejeon
Kategorie:Ort in Südkorea
ja:大田広域市
ko:대전광역시
1991
Jahreswidmungen
- Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
Januar bis Dezember
- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das westdeutsche Steuerrecht wird von den neuen Bundesländern übernonmmen
- 1. Januar: In Salzburg wird im Festspielhaus durch das Mozarteum-Orchester das Mozartjahr 1991 eröffnet
- 1. Januar: Das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien (StrEG) tritt in Kraft und fördert entscheidend die Stromerzeugung durch regenerative Energien in Deutschland
- 2. Januar: Israel eröffnet nach langer Pause wieder ein Konsulat in Moskau
- 12. Januar: Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern
- 16. Januar: Beginn der Luftangriffe auf den Irak
- 17. Januar: Beginn der militärischen Befreiung Kuwaits
- 17. Januar: Helmut Kohl wird vom ersten gesamtdeutschen Bundestag als Bundeskanzler wiedergewählt
- 17. Januar: König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 20. Januar: Erste freie und demokratische Wahlen in São Tomé und Príncipe
- 23. Januar: Anerkennung Litauens durch Island
- 28. Februar: Waffenstillstand mit dem Irak nach dem zweiten Golfkrieg
- Februar: Visegrád-Abkommen zur engeren Kooperation zwischen Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Damit begründen sie das ostmitteleuropäische Pendant zur Benelux
- 3. März: Fast 78 % der Bürger Estlands sind für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit
- 3. März: Lettland. Volksabstimmung über Unabhängigkeit von der Sowjetunion
- 3. März: Miguel Trovoada wird Staatspräsident in São Tomé und Príncipe
- 25. März: Beginn des Ersten internationalen Treffens von süd- und zentralamerikanischen Indiofrauen in Lima
- 26. März: Gabun gibt sich eine neue Verfassung. Schwerpunkt: Mehrheitsdemokratie
- 31. März: In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt
- 31. März: Auflösung des Warschauer Pakts (militärische Strukturen)
- 1. April: Der Vorsitzende der Treuhandsanstalt Detlev Karsten Rohwedder wird in seiner Wohnung ermordet
- 3. April: Waffenstillstandresolution. Enthält die Verpflichtung zur Beseitigung sämtlicher Massenvernichtungswaffen sowie Raketen über 150 km Reichweite im Irak
- 9. April: Georgien. Zweite Unabhängigkeitserklärung
- 29. April: Erstes Verfassungsgesetz in Albanien
- 3. Mai: Deklaration von Windhoek: Erklärung der UNESCO zur Pressefreiheit
- 12. Mai: Erste demokratische Parlamentswahlen in Nepal
- 21. Mai: Äthiopien. Mengistu flieht nach Simbabwe
- 26. Mai: Georgien. Swiad Gamsachurdia wird Staatspräsident
- 31. Mai: Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu
- 31. Mai: Die Türen vom „Haus der jungen Talente“ in Berlin-Mitte schließen sich für immer. Eine international einzigartige Talenteschmiede in sämtlichen künstlerischen Bereichen wird im Zuge der deutschen Wiedervereinigung abgewickelt
- 2. Juni: Aufnahme des fahrplanmäßigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland mit dem InterCityExpress
- 5. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 12. Juni: In Russland wird zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Boris Jelzin gewinnt die Wahl mit 55 % der Stimmen
- 17. Juni: „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und Polen
- 19. Juni: Abzug der russischen Truppen aus Ungarn
- 20. Juni: Der Bundestag beschließt den Umzug von Bonn nach Berlin
- 25. Juni: Unabhängigkeit von Kroatien und Slowenien
- 1. Juli: Auflösung des Warschauer Paktes (der Pakt selber)
- 1. Juli: Schweden beantragt die Mitgliedschaft in der EU
- 12. Juli: Mauretanien bekommt eine neue Verfassung
- 17. Juli: Bulgarien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 31. Juli: Unterzeichnung des START Vertrages
- 6. August: 12. Verfassungsänderung in Bangladesch
- 14. August: Laos. Erste republikanische Verfassung
- 19. August: Sowjetunion. Putschversuch gegen Michail Gorbatschow
- 20. August: Estland. Unabhängigkeit von Russland
- 21. August: Lettland. Die Verfassung von 1922 wird wieder in Kraft gesetzt
- 21. August: Lettland wird wieder unabhängig
- 24. August: Die Ukraine wird unabhängig
- 27. August: Anerkennung der baltischen Staaten durch Deutschland
- 27. August: Moldawien wird unabhängig
- 28. August: Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zu Estland auf
- 28. August: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland
- 30. August: Aserbaidschan. Mutalibow wird Präsident
- 31. August: Kirgisistan und Usbekistan werden unabhängig
- 1. September: Liechtenstein wird Vollmitglied in der EFTA
- 2. September: Lettland. Als erster Botschafter überreichte Graf Hagen Lambsdorff sein Beglaubigungschreiben
- 2. September: Anerkennung der baltischen Staaten durch die USA
- 6. September: Die Sowjetunion erkennt die Unabhängigkeit Lettlands an
- 8. September: Mazedonien wird unabhängig
- 9. September: Tadschikistan wird unabhängig
- 10. September: Estland. Aufnahme in die KSZE
- 11. September: Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland
- 17. September: Estland, Marshallinseln, Mikronesien, Lettland, Litauen, Estland, Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und Litauen treten den Vereinten Nationen bei
- 19. September: Ötzi wird in den Südtiroler Alpen gefunden
- 21. September: Armenien erhält seine Unabhängigkeit
- 1. Oktober: Neue Verfassung in Sierra Leone
- 7. Oktober: Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert
- 7. Oktober: Litauen wird Mitglied in der UNESCO
- 9. Oktober: Bulgarien. Abschluss des „Deutsch-Bulgarischen Vertrages“, (regelt die Zusammenarbeit)
- 13. Oktober: Bulgarien. Erste Parlamentswahlen nach der neuen Verfassung
- 14. Oktober: Estland wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Oktober: Lettland wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Oktober: Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte durch Estlands Präsident Arnold Rüütel
- 16. Oktober: Armenien. Levon Ter-Petrossian wurde zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Erste demokratische Wahlen in Polen
- 18. Oktober: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung
- 21. Oktober: Tuvalu wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Oktober: Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge durch Kambodscha
- 27. Oktober: Erste wirklich freie Wahlen in Polen
- 27. Oktober: Unabhängigkeitserklärung von Turkmenistan
- 31. Oktober: Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 6. November: Aufnahme Polens in den Europarat
- 12. November: Bei dem Santa Cruz Massaker in Osttimor sterben über 270 Menschen, viele verschwinden spurlos
- 17. November: Neue Verfassung in Mazedonien
- 21. November: Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 4. Dezember: Einführung des Mehrparteiensystems auf den Seychellen
- 8. Dezember: Russland, Weißrussland und die Ukraine gründen die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS)
- 10. Dezember: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach
- 14. Dezember: Berlin Die erste Mayday (Veranstaltung) findet statt
- 16. Dezember: Kasachstan wird unabhängig
- 16. Dezember: Ungarn unterzeichnet den Assoziierungsvertrag mit der EU
- 21. Dezember: Der GUS treten folgende Staaten bei: Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan
- 21. Dezember: Turkmenistan wird Mitglied der GUS
- 22. Dezember: Kirgisistan tritt der GUS bei
- 23. Dezember: Guinea gibt sich eine neue Verfassung
- 23. Dezember: Kroatien wird von Deutschland anerkannt
- 23. Dezember: Neue, demokratische, Verfassung in Slowenien
- 24. Dezember: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum Staatspräsident gewählt
- 24. Dezember: Russland bekommt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
- 25. Dezember: Der Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, tritt zurück
- 25. Dezember: Georgien wird durch die Auflösung der UdSSR staatlich unabhängig
- 26. Dezember: Offizielle Auflösung der Sowjetunion (UdSSR) durch die Abgeordneten des Obersten Sowjet. Nachfolgefragen regelt die Russische Föderation, kurz: Russland
- 31. Dezember: Letzter Sendetag des Deutschen Fernsehfunks, des früheren DDR-Fernsehen
- 31. Dezember: Anerkennung Kasachstans durch Deutschland
- Nach 27 Jahren finden in Sambia wieder Wahlen statt. Der seit 1964 regierende Kenneth Kaunda wird abgewählt
- Miguel Trovoada wird zum Präsidenten von São Tomé und Príncipe gewählt
- Die Schweiz führt als erster Staat der Erde ein landesweites System für das Recycling von Elektronikschrott ein
Kultur
- 19. März: Uraufführung der Oper The Death of Klinghoffer von John Adams in Brüssel
- Eröffnung des Ludwig Forum für Internationale Kunst
- Südböhmische Universität entsteht
Wissenschaft
- 15. Januar: Ringförmige Sonnenfinsternis in Australien und Neuseeland
- 11. Juli: Totale Sonnenfinsternis in Mittel- und Südamerika
Gesellschaft
- 14. Juni Frauenstreik
Katastrophen
- 1. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 737 der USAir landete, während auf der selben Bahn noch eine Swearingen Metro der Skywest Airlines auf die Startfreigabe wartete. Bei dem Zusammenstoß starben 22 Passagiere der B737 und alle 12 Insassen der Metro. 65 Menschen überlebten. Ursache waren Koordinierungsfehler der Bodenkontrolle
- 5. Februar: Griechenland. Eine Lockheed C-130 der Griechischen Luftwaffe zerschellte an einem Berg. Alle 63 Insassen starben dabei
- 3. März: Colorado Springs, Colorado, USA. Absturz einer Boeing 737 der United Airlines beim Landeanflug. Alle 25 Menschen an Bord starben. Vermutliche Ursache: Fehlfunktion der Rudersteuerung
- 5. März: Nahe La Valesa, Venezuela. Auf dem Flug von Maracaibo nach Santa Barbara prallte eine Douglas DC-9 der Linea Aeropostal Venezolana (LAV) gegen einen Berg. Alle 43 Insassen starben
- 21. März: Al Mishab, Saudi-Arabien. Bei der Landung verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkamen
- 23. März: Nawoi, Usbekistan. Eine aus Taschkent kommende Antonow An-24 der Aeroflot schoss bei der Landung über die Bahn hinaus und fing Feuer. Von 63 Passagieren kamen 34 ums Leben
- 5. April: Brunswick, Georgia, USA. Eine aus Atlanta kommende Embraer EMB 120 der Atlantic Southeast Airlines stürzte drei Kilometer vor der Landebahn ab. Alle 23 Insassen starben dabei. Ursache war eine fehlerhafte Steuerung der Propellerblätter am linken Motor
- 29. April: Patuakhali, Bangladesch. Eine starke Wasserhose auf dem Indischen Ozean löste eine gewaltige Flutwelle aus, die die Küstenregionen Bangladeschs zerstörte. 200.000 Tote und mindestens eine halbe Million Obdachlose forderte die Katastrophe
- 26. Mai: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltete sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr beim linken Triebwerk ein. Dadurch stürzte die Maschine ab. Es kamen 213 Passagiere und 10 Crewmitglieder ums Leben
- 1. Juni: Ausbruch des Pinatubo, Philippinen. Etwa 1.000 Tote, 400.000 Obdachlose
- 11. Juli: Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord starben. Grund waren beim Start in Brand geratene Reifen
- 8. August: Um 18.00 Uhr MESZ stürzt das bis heute höchste Bauwerk aller Zeiten, der 648 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders in Konstantynów beim Austausch der Pardunen in der obersten Abspannebene ein
- 16. August: Imphal, Indien. Beim Anflug prallte eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebte
- 5. Oktober: Jakarta, Indonesien. Wegen eines Triebwerksbrandes stürzte eine Lockheed C-130 der Indonesischen Luftwaffe ab. Nur einer der 135 Insassen überlebte, am Boden starben zwei Personen
- 19. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,0 in Indien, etwa 2.000 Tote
- 7. November: Nahe Machatschkala, Dagestan, Russland. Eine Jakowlew Jak-40 der Aeroflot stürzte in bergigem Gelände ab. Alle 34 Insassen kamen um
- 26. November: Bugulma, Tatarstan, Russland. Vermutlich wegen vereister Steuerflächen verunglückte eine Antonow An-24 der Aeroflot mit 41 Menschen beim Landeanflug. Niemand überlebte
- 16. Dezember: vor Safaga, Ägypten. Das ägyptische Fährschiff „Salem Express“ läuft auf ein Riff und sinkt. Über 700 Personen kommen ums Leben, etwa 200 können gerettet werden
- 22. Dezember: Heidelberg, Deutschland. Eine Douglas DC-3 der Classic Wings Airline kam während eines Rundflugs in Turbulenzen, streifte einen Hügel und stürzte ab. 28 der 32 Menschen an Bord starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 19. April: Evander Holyfield gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen George Foreman im Convention Center, Atlantic City, durch Sieg nach Punkten
- 18. Januar: Katharina Bunk, deutsche Gedächtnissportlerin
- 17. Februar – Bonnie Wright, britische Schauspielerin
- 4. April: Jamie Lynn Spears, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 17. April: Jakob von Metzler, Bankierssohn, Mordopfer († 2002)
- 24. Juni: Mark Ehrenfried, deutscher Pianist
- 12. Juli – Erik Per Sullivan, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. August: Gion Stump, schweizer Musiker
- 9. Dezember: Prinz Joachim von Belgien, Sohn von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este
- 1. Januar: Inga Gentzel, schwedische Leichtathletin und Olympionikin ( - 1908)
- 4. Januar: Leo Wright, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist ( - 1933)
- 4. Januar: Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor ( - 1909)
- 6. Januar: Heinrich Dathe, deutscher Zoologe ( - 1910)
- 6. Januar: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist ( - 1907)
- 7. Januar: Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler ( - 1913)
- 11. Januar: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist ( - 1927)
- 11. Januar: Carl David Anderson, US-amerikanischer Physiker ( - 1905)
- 16. Januar: Heinz Rein, deutscher Schriftsteller ( - 1906)
- 17. Januar: Olav V., König von Norwegen ( - 1903)
- 17. Januar: Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner ( - 1908)
- 19. Januar: Jean Mantelet, Unternehmer ( - 1900)
- 24. Januar: Karl Mark, österreichischer Politiker und Nationalratsabgeordneter ( - 1900)
- 28. Januar: Kurt Sowinetz, österreichischer Schauspieler ( - 1928)
- 29. Januar: Bruno Marek, Bürgermeister von Wien ( - 1900)
- 29. Januar: Inoue Yasushi, japanischer Schriftsteller ( - 1907)
- 30. Januar: Kurt Bittel, deutscher Archäologe ( - 1907)
- 30. Januar: John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. ( - 1908)
- 5. Februar: Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral ( - 1907)
- 6. Februar: Salvador Edward Luria, US-amerikanischer Mikrobiologe ( - 1912)
- 7. Februar: Otto Friedrich Bollnow, Philosoph, Pädagoge, Psychologe ( - 1903)
- 7. Februar: Otto Kuss, katholischer Theologe ( - 1905)
- 11. Februar: Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin ( - 1898)
- 13. Februar: Arno Breker, deutscher Bildhauer ( - 1900)
- 15. Februar: Alfred Gleisner, deutscher Politiker ( - 1908)
- 16. Februar: Max Strecker, deutscher Schauspieler ( - 1906)
- 17. Februar: Hans Thimig, österreichscher Schauspieler und Regisseur ( - 1900)
- 18. Februar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin ( - 1945)
- 21. Februar: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin ( - 1919)
- 24. Februar: Jean Rogers, Schauspielerin ( - 1916)
- 24. Februar: Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger ( - 1921)
- 26. Februar: Joseph Schoiswohl, österreichischer Bischof ( - 1901)
- 27. Februar: Robert Widlar, Pionier der Entwicklung analoger integrierter Schaltkreise (IC) ( - 1938)
- 2. März: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier ( - 1928)
- 8. März: Dezider Kardoš, tschechischer Komponist ( - 1914
- 12. März: Emmi Bonhoeffer, Ehefrau des Widerstandskämpfers Klaus Bonhoeffer ( - 1905)
- 12. März: William Heinesen, Bedeutendste Dichter der Färöer ( - 1900)
- 16. März: Trude Herr, deutsche Schauspielerin ( - 1927)
- 21. März: Walther Wüst, Kurator der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. ( - 1901)
- 24. März: Kurt Gottschaldt, Vertreter der Gestaltpsychologie ( - 1902)
- 25. März: Marcel Lefebvre, katholischer Theologe und Kirchenpolitiker ( - 1905)
- 26. März: Herbert Dörner, deutscher Fußballspieler ( - 1930)
- 26. März: Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger ( - 1901)
- 1. April: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin ( - 1894)
- 1. April: Detlev Karsten Rohwedder, Manager und deutscher Politiker ( - 1932)
- 3. April: Graham Greene, britischer Schriftsteller ( - 1904)
- 4. April: Max Frisch, Schweizer Architekt und Schriftsteller ( - 1911)
- 4. April: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler ( - 1920)
- 4. April: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator ( - 1938)
- 5. April: Friederike Mulert, deutsche Politikerin ( - 1896)
- 6. April: David Lean, britischer Filmregisseur ( - 1908)
- 6. April: Heinrich Draeger, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages ( - 1907)
- 9. April: Maurice Binder, US-amerikanischer Filmschaffender, Designer der James Bond-Vorspänne ( - 1925)
- 13. April: Ernst Bokon, österreichischer Fußballer ( - 1922)
- 16. April: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Lehrer und Politiker ( - 1893)
- 18. April: Martin Hannett, Musikproduzent ( - 1948)
- 18. April: Austin Bradford Hill, britischer Wissenschaftler und Forscher ( - 1897)
- 19. April: Josef Wallner, deutscher Politiker ( - 1908)
- 20. April: Emmanuel Kiwanuka Nsubuga, Erzbischof von Kampala und Kardinal ( - 1914)
- 20. April: Rudolf Heberle, deutscher Soziologe ( - 1896)
- 20. April: Steve Marriott, britischer Rockmusiker ( - 1945)
- 21. April: Willi Boskovsky, österreichischer Geiger und Dirigent ( - 1909)
- 23. April: Johnny Thunders, New Yorker Punk-Musiker ( - 1952)
- 24. April: Werner Neumann, führender Bachforscher seiner Zeit ( - 1905)
- 25. April: Michael Kühnen, Anführer der deutschen Neo-Nazi-Bewegung ( - 1955)
- 26. April: Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist ( - 1910)
- 27. April: Fritz Corterier, deutscher Politiker ( - 1906)
- 29. April: Ken Curtis, US-amerikanischer Sänger ( - 1916)
- 1. Mai: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1896)
- 3. Mai: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor ( - 1933)
- 5. Mai: Hermann Kopf, deutscher Politiker ( - 1901)
- 7. Mai: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Arzt ( - 1907)
- 8. Mai: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist ( - 1907)
- 8. Mai: Rudolf Serkin, Pianist ( - 1903)
- 13. Mai: Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker und Bankier ( - 1913)
- 16. Mai: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer ( - 1927)
- 17. Mai: Tom Trana, Rallyefahrer ( - 1937)
- 18. Mai: Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer ( - 1966)
- 21. Mai: Rajiv Gandhi, indischer Premierminister ( - 1944)
- 23. Mai: Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist ( - 1895)
- 25. Mai: Eberhard Werdin, deutscher Komponist ( - 1911)
- 30. Mai: Walter Dirks, Publizist, Schrftsteller und Journalist ( - 1901)
- 31. Mai: Hans Schwartz, deutscher Fußballspieler ( - 1913)
- 1. Juni: David Ruffin, US-amerikanischer Gospel- und Soulsänger ( - 1941)
- 1. Juni: Wolfgang Stegmüller, deutsch-österreichischer Philosoph ( - 1923)
- 3. Juni: Sergiu Samarian, rümänischer Schachspieler, Schachschriftsteller ( - 1923)
- 3. Juni: Katia Krafft, französische Vulkanologin ( - 1942)
- 3. Juni: Maurice Krafft, Vulkanologe ( - 1946)
- 5. Juni: Rudolf Vogel (Politiker), deutscher Politiker ( - 1906)
- 6. Juni: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon ( - 1927)
- 8. Juni: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin ( - 1942)
- 9. Juni: Claudio Arrau, chilenischer Pianist ( - 1903)
- 10. Juni: Vercors (Schriftsteller), Schriftsteller, Karikaturist ( - 1902)
- 13. Juni: Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB ( - 1898)
- 14. Juni: Peggy Ashcroft, britische Schauspielerin ( - 1907)
- 14. Juni: Werner Kraft, deutscher Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller ( - 1896)
- 15. Juni: Helga Brauer, deutsche Schlagersängerin ( - 1936)
- 15. Juni: William Arthur Lewis, britischer Nobelpreisträger und Ökonom ( - 1915)
- 16. Juni: Karl Krammig, deutscher Politiker
- 19. Juni: Jean Arthur, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1900)
- 20. Juni: Max Lüthi, schweizerischer Literaturwissenschaftler und herausragender Märcheninterpret ( - 1909)
- 20. Juni: Michael Westphal, deutscher Tennisspieler ( - 1965)
- 21. Juni: Klaus Schwarzkopf, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1922)
- 23. Juni: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur ( - 1933)
- 24. Juni: Franz Hengsbach, römisch-katholischer Priester, Theologe, Bischof und Kardinal ( - 1910)
- 24. Juni: Rufino Tamayo, mexikanischer Maler ( - 1899)
- 27. Juni: Bertram Eugene Warren, US-amerikanischer Kristallograph ( - 1902)
- 28. Juni: Hans Nüsslein, deutscher Tennisspieler ( - 1910)
- 28. Juni: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann ( - 1967)
- 30. Juni: Aadriaan Cornelis van Leeuwen, niederländischer Komponist und Dirigent ( - 1887)
- 1. Juli: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder ( - 1933)
- 1. Juli: Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1936)
- 2. Juli: Lee Remick, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1935)
- 3. Juli: Ernst Witt, deutscher Mathematiker ( - 1911)
- 9. Juli: José Salazar López, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal ( - 1910)
- 12. Juli: Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator ( - 1915)
- Wikipedia:Taxoboxen. -->
Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung aus der Familie der Rosengewächse (Unterfamilie Rosoideae).
Es sind meist weich- oder seidenhaarige Stauden mit dickem, holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem Wurzelstock und grundständigen, langgestielten,
meist dreizähligen Blättern. Sie tragen weiße Blüten, meist in Trugdolden an der Spitze des aufrechten, armblätterigen Schaftes, und bei der Reife saftig fleischige,
eine Scheinbeere bildende Fruchtböden, die auf ihrer Oberfläche die Nüsschen als kleine Körnchen tragen. Es gibt 12 Arten in den
gemäßigte Zonen der Nordhalbkugel und eine Art in Chile (F. chiloensis) und mittlerweile über 1000 verschiedene Sorten.
Der Name täuscht - die Frucht der Erdbeeren, kurz Erdbeere, ist aus botanischer Sicht keine Beere, sondern zählt zu den Sammelnussfrüchten. Der rote Teil ist tatsächlich eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche sind. Die Frucht enthält bis zu 2 Prozent Ellagsäure. Die Sammelnussfrucht erhält ihre typische rote Färbung durch die Pflanzenfarbstoffe Anthozyan und Kämpferol. Weiterhin sind in Erdbeeren die antibakteriellen und entzündungshemmenden Katechine enthalten, die Schwermetalle im Organismus binden. Erdbeeren enthalten außerdem so viel Vitamin C, dass 150g davon den Tagesbedarf decken.
Schon in der Antike kannte man die Erdbeeren - Vergil, Ovid und Plinius nannten sie "frega" oder "fregum". Im Mittelalter gab es große Flächen, auf denen die kleinen Walderdbeeren (Fragaria vesca) kultiviert wurden. Erst in der neuen Welt fand man jedoch großfrüchtigere wilde Sorten die im 18. Jahrhundert nach Europa kamen.
Um 1750 entstanden durch Kreuzungen der verschiedenen Wildformen die sogenannte Ananas-Erdbeere (Fragaria ananassa), die in Deutschland handelsübliche, großfruchtige Erdbeere, die aus wiederholten, zufälligen Kreuzungen der kleinen Scharlacherdbeere aus Amerika (Fragaria virginia) mit der großfruchtigen Chileerdbeere (Fragaria chiloensis) vor dem 19. Jahrhundert entstand - die Stammart unserer Gartenerdbeere.
Erdbeersorten werden mit unterschiedlichen Zielen gezüchtet.
Zu den ertragreichsten Erdbeersorten gehört Senga Sengana. Allerdings ist sie anfällig gegen Fäulnis.
Geringen Ertrag hat Mieze Schindler, eine sehr aromatische und wohlschmeckende, aber leider nicht transportfähige Sorte. Sie wird frisch im Garten verzehrt.
Natürliches Erdbeeraroma
Bild:Erdbeere.jpg|Erdbeere
Bild:Closeup of a strawberry.jpg|Erdbeere
Bild:Strawberries.JPG|Erdbeeren
Bild:Erdbeeren-WJP-1.jpg|Erdbeeren in Sammelgefäß
In sehr vielen Lebensmittelprodukten mit Erdbeergeschmack, wie beispielsweise Erdbeerjoghurt oder Erdbeerfrüchtetee, wird aus Kosten- und Geschmacksintensivierungsgründen der Geschmack durch beigemischte Aromen verstärkt und den Wünschen des Verbrauchers angepasst. Aromazubereitungen mit Erdbeergeschmack können mit unterschiedlichsten Verfahren hergestellt werden, wobei die "Gewinnung aus Sägespänen" eher eine moderne Legende ist. Als natürliche Aromen dürfen laut Aromaverordnung nur solche bezeichnet werden, "wenn die aromatisierenden Bestandteile des Aromas ausschließlich aus natürlichen Aromastoffen oder Aromaextrakten bestehen" - also aus irgendeinem biologischen Organismus. "Natürliches Erdbeeraroma" muss aber im Sinne des Gesetzes nicht aus Erdbeeren gewonnen werden, was für viele Verbraucher irreführend ist. Erdbeeren oder Erdbeerfruchtzubereitungen (Fruchtmischung mit geringem Erdbeeranteil) werden häufig nur in geringer Menge zugesetzt.
Erdbeeraroma kann auch als Extrakt aus Erdbeerfrüchten gewonnen werden. Es besteht aus mehr als 300 Komponenten, unter denen sich über 90 Carbonsäureester, 30 Carbonsäuren, ca. 20 Acetale, ca. 40 Alkohole sowie Ketone, Aldehyde, Kohlenwasserstoffe u. selbst einige Schwefelverbindungen befinden. Allerdings würde die gesamte Erdbeerernte den Bedarf an Erdbeeraromastoffen nicht decken können und Erdbeerjoghurt wäre unerschwinglich.
Ein Beispiel für eine synthetische chemische Substanz mit starkem Erdbeeraroma ist der "Erdbeeraldehyd" (Ethyl-methylphenylglycidat).
Inhaltsstoffe
Aroma
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & REWE Nährwerttabelle
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG)
Literatur
Aroma
- Fr. Saftenberg: Die Kultur der Erdbeere. Leipzig. ca. 1925
- Leo Fux, Torkild Hinrichsen: Die Erdbeere, Verführung in Rot. Kulturgeschichte einer Frucht aus den Vierlanden. Husum Druck. Husum 2001
Weblinks
- [http://www.deutschlands-obstsorten.de/ Deutschlands Obstsorten ], ein etwa 100 Jahre altes antiquarisches Fachbuch, in dem mehr als 300 Äpfel-, Birnen-, Pflaumen-, Erdbeeren-, Aprikosen- und Weinsorten mit Abbildungen beschrieben werden
- [http://www.zauber-pflanzen.de/fragaria.htm Erdbeeren einst und heute]
- Greenpeace-Test: Giftrekord in Früh-Erdbeeren
Kategorie:Rosengewächse
Kategorie:Obst
Kategorie:Heilpflanze
ja:イチゴ
Äpfel
Die Bezeichnung Äpfel (Malus) steht für Bäume einer biologischen Gattung.
Wortdefinition
Daneben ist Äpfel die Pluralform von Apfel mit leicht unterschiedlichen Bedeutungen:
#Umgangssprachlich wird so die Frucht eines Apfelbaums genannt.
#In der Botanik wird damit entweder eine Art aus der Gattung der Äpfel (beispielsweise Kulturapfel) oder ein Exemplar einer Art (umgangssprachlich: Apfelbaum) bezeichnet.
Botanik
Botanik
Die Äpfel (Malus) bilden eine in der der Kernobstgewächse (Maloideae) aus der der Rosengewächse (Rosaceae).
Die Gattung umfasst ca. 40 Arten laubwerfender Bäume und Sträucher aus Wäldern und Dickichten der nördlichen gemäßigten Zone in Europa, Asien und Nordamerika, aus denen auch eine große Anzahl an Hybriden hervorgegangen ist, so dass die Arten- und Hybridenvielfalt oft schwer auseinanderzuhalten ist.
Manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der Korallenapfel (Malus floribunda), der Kirschapfel (Malus baccata) und Malus x zumi werden in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und -bäume angepflanzt. Die weltweit mit Abstand bekannsteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel (Malus x domestica).
Beschreibung
Habitus
Es sind sommergrüne Bäume oder Sträucher.
Blüten
Die Blüten der Apfelbäume (Malus) stehen einzeln oder in doldigen Schirmrispen. Häufig duften die meist 2 bis 5 cm breiten Blüten. Die Blüten sind meist flach becherförmig und fünfzählig, bei einigen Züchtungen sind sie halbgefüllt oder gefüllt.
Blätter
Die Blätter sind wechselständig angeordnet, oval bis eiförmig oder elliptisch, meist gesägt, selten ganzrandig und manchmal gelappt. Einige Sorten werden wegen ihres purpurnen Laubes und der Herbstfärbung geschätzt.
Früchte
Besonders wichtig sind die mehr oder minder rundlichen, eßbaren Früchte (Bei einige Arten sind sind sie roh ungenießbar).
Das fleischige Gewebe, das normalerweise als Frucht bezeichnet wird, entsteht nicht aus dem Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse, der Biologe spricht daher von Scheinfrüchten. Die Apfelfrucht ist eine Sammelbalgfrucht. Ein Balg besteht aus einem Fruchtblatt, das mit sich selbst verwächst. Innerhalb der Fruchtfleisches entsteht aus dem balgähnlichen Fruchtblatt ein pergamentartiges Gehäuse. In Fruchtfleisch selber sind höchstens noch vereinzelt Steinzellennester enthalten.
Arten
Es gibt etwa 40 Malus-Arten und einige Hybriden (mit Heimat):
- Malus aldenhamensis
- Malus angustifolia, Südlicher Wildapfel (USA)
- Malus x arnoldiana (M. baccata x M. floribunda)
- Malus x atrosanguineum (M. halliana x M. sieboldii)
- Malus baccata, Beeren-Apfel, auch Sibirischer Wildapfel oder Kirschapfel genannt (Ostasien)
- Malus bracteata (USA)
- Malus brevipes (Asien)
- Malus coronaria, Süßer Wildapfel (östliches Nordamerika)
- Malus dasyphylia
- Malus x domestica Kulturapfel (der Ursprung liegt in Eurasien.)
- Malus florentina (Italien)
- Malus floribunda, Japanischer Apfel, auch Korallenapfel genannt, (Japan)
- Malus formosana (Taiwan)
- Malus fusca, Oregon-Wildapfel (nordwestliches Nordamerika)
- Malus glabrata (USA)
- Malus glaucescens (Nordamerika)
- Malus halliana, Halls Apfel (Japan, China)
- Malus hilleri
- Malus honanensis (China)
- Malus hupehensis, Tee-Apfel oder Chinesischer Wildapfel (China)
- Malus ioensis, Savannen- oder Prärie-Wildapfel (W-Nordamerika)
- Malus kansuensis (westliches China)
- Malus lancifolia (USA)
- Malus x magdeburgensis (Deutschland)
- Malus mandschurica (var. baccata) (Ostasien)
- Malus melliana (China)
- Malus niedzwetskyana (Zentralasien)
- Malus platycarpa (USA)
- Malus praecox
- Malus prattii (südwestliches China)
- Malus prunifolia (China)
- Malus pumila (var. niedzwetskyana) (westliches Asien und Osteuropa)
- Malus x purpurea, Purpurapfel (M. atrosanguinea x M. niedzwetskyana)
- Malus rockii (südwestliches China)
- Malus sargentii (Syn.: M. toringo ssp. sargentii) (Japan)
- Malus sieboldii (Syn.: M. toringo) (östliches Asien, Japan)
- Malus x scheideckeri
- Malus sikkimensis (Himalaya)
- Malus sieversii, Asiatischer Wildapfel (Kasachstan)
- Malus x soulardi
- Malus spectabilis, Chinesischer Apfel (Asien, wahrscheinlich China)
- Malus sublobata
- Malus sylvestris, Holz-Apfel oder Europäischer Wildapfel genannt, (westliches Asien und Europa)
- Malus toringo
- Malus toringoides (westliches China)
- Malus transitoria (nordwestliches China)
- Malus trilobata (Kleinasien: Griechenland, Syrien, Libanon, Israel)
- Malus tschonoskii, Woll-Apfel (Japan)
- Malus yunnanensis (südwestliches China)
- Malus x zumi, Zierapfel: Keine Wildform bekannt. Es gibt mehrere Sorten, zum Teil mit blutroten Blättern.
Es gibt auch Gattungskreuzungen innerhalb der Unterfamilie Maloideae, zum Beispiel Sorbus x Malus und sogar Dreifachkreuzungen: (Cydonia x Pyrus) x Malus.
Weblinks
- [http://www.bdp-online.de/Vorlesung/32Apfel.htm Systematik der Gattung Malus und weitere Informationen zu Äpfeln.]
- [http://www.ars-grin.gov/gen/kaz_trip.html Der wilde Apfel in Kazakhstan (Expedition).]
Kategorie:Rosengewächse
Aepfel
Aepfel
ja:リンゴ
simple:Apple
Weintraube
Weintrauben sind die Früchte der Weinrebe (Vitis vinifera L. ssp. vinifera), die zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen gehört. Heute sind rund 10.000 Rebsorten bekannt. Es gibt Weinreben mit grünen bzw. gelben ("weißen") Trauben oder mit roten bis blauroten Trauben.
Die Weintraube besteht aus den Weinbeeren, kleinen runden oder ovalen, manchmal auch sphäroid geformten Früchten, die in Bündeln, aber klar voneinander getrennt heranwachsen. Auch die echten Blütenstände der Sprossranken dieser Kletterpflanze, so genannte Gescheine, die zur Blütezeit Mai bis Juni auftreten, sind von ihrer Morphologie her keine Trauben, sondern Rispen.
Weintrauben bzw. Weinbeeren können als Tafeltrauben roh gegessen, zu Rosinen getrocknet oder zu Wein verarbeitet werden.
Getrocknete Weinbeeren werden als Rosinen, Korinthen oder Sultaninen bezeichnet. Die jeweilige Bezeichnung gibt dabei Aufschluss über die Größe der getrockneten Früchte.
Wein entsteht durch die alkoholische Gärung der Trauben. Die Kerne von Weintrauben enthalten Procyanidin, was als starkes Antioxidans wirkt.
Inhaltsstoffe
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & REWE Nährwerttabelle
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG)
Wirtschaftliche Bedeutung
Die zehn größten Produzenten von Trauben waren 2004 weltweit:
(Quelle: FAO, Faostat, 2005)
Kategorie:Feldwirtschaft
Kategorie:Obst
Kategorie:Wein
als:Weintraube
ja:ブドウ
Kategorie:Chungcheongnam-doSiehe auch Portal:Korea.
Kategorie:Administrative Unterteilung Südkoreas
Kategorie:Südkoreanische Provinz
ja:Category:忠清南道
ko:분류:충청남도 Wikipedia:Articles for deletion/Otserv
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This was speedied last time I spotted it, but it has been re-added. It is now more comprehensive, but it remains un-encyclopædic and it seems to be an advert. So, delete 15px Cyberjunkie TALK 09:11, 23 Jun 2005 (UTC)
- This refer to Tibia open server that violates copyrights of CipSoft Gmbh over the original game Tibia since it uses the game original source code, and have not been authorized. Delete Baruk 20:29, 23 Jun 2005 (UTC)
- That's not true, OTServ does not contain any code written by CipSoft. Everything was written from scratch and no Cip copyright is harmed. But the article itself is not very good. Tliff 22:43, 23 Jun 2005 (UTC)
- Actually what was written from scratch are the maps but the main source code is the very same used on Tibia (it even uses an old client version of the game), so yes, it violates copyrighted material. and the article is not very good :p. So delete 200.20.118.197 23:34, 23 Jun 2005 (UTC)
- No it does not, I wrote a lot of the code and i have never ever seen a single line of the original Cip cide Tliff 00:10, 24 Jun 2005 (UTC)
- So that would explain why you would never admit that it does violate copyrighted material ... and i dont think the creators of the game (known as the Tibian Gods - Guido, Steve, Durin) and the Senior Game masters would say that it do violate Cipsoft copyright if it didnt. Even that it didnt use (what it does) the game main source code, it uses a modified Tibia client to give players acess to the game. delete 200.20.118.197 28 June 2005 18:43 (UTC)
- Which shows that you did not understand the topic at all. There is no such thing as an OTServ client. OTServ has no client, and never had. The only thing OTServ does is to provide a server implemenation. (In fact it was stated on the Tutor board by a Senio Gamemaster, that OTServ itself is in fact legal) Tliff 3 July 2005 15:53 (UTC)
: The above discussion is preserved as an archive of the debate. Please do not modify it. Subsequent comments should be placed on a related article talk page, if one exists; in an undeletion request, if it does not; or below this section.
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