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| C/AL |
C/ALC/AL (C/SIDE® Application Language) ist eine interne Programmiersprache für Microsoft Navision auf Basis der C/Side-Entwicklungsumgebung. C/AL ist ereignisgesteuert aber nicht objektorientiert. C/AL zählt zu den Programmiersprachen der 4. Generation.
Praktisch der gesamte Funktionsumfang von Microsoft Navision ist in C/AL programmiert und für die Solution-Center zugänglich. Somit kann Navision komplett an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden angepasst werden.
Der Zugang zu C/AL kann optional in einer Lizenz erworben werden. Programmierer erhalten dadurch die Möglichkeit, die Anwendung an Ihre spezifischen Anforderungen anzupassen. Die Anwendungsobjekte können durch eine binäre oder textbasierte Import-/Exportfunktion einfach portiert werden.
Kategorie:Programmiersprache
Kategorie:Microsoft
ProgrammierspracheEine Programmiersprache ist eine künstlich geschaffene Sprache (formale Sprache) zur Darstellung von Berechnungen. Programmiersprachen sollen Berechnungen sowohl in einer für einen Computer, als auch in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form ausdrücken. Sie sind notwendig, da die natürlichen Sprachen für eine genügend detaillierte und präzise Beschreibung von Computerberechnungen zu vieldeutig sind.
Die durch eine Programmiersprache ausgedrückte, von einem Menschen lesbare Beschreibung heißt Quelltext (Beispiel "Hallo Welt!"). Den Arbeitsprozess diese Computerprogramme zu erstellen, nennt man Programmieren. Er wird durch Programmierer vorgenommen. Der entstandene Programmcode muss schließlich in eine Anweisungsfolge für den Computer, die Maschinensprache übersetzt werden. Dies ist vergleichbar mit dem Übersetzen von natürlichen Sprachen, jedoch ist dieser Arbeitsschritt durch die Verwendung von Programmiersprachen mittels eines Übersetzungsprogramms automatisierbar. Das Endprodukt dieser Übersetzung nennt man Computerprogramm. Je nachdem, ob diese Übersetzung vor oder während der Ausführung des Computerprogramms erfolgt, unterscheidet man zwischen kompilierenden oder interpretierenden Übersetzungsprogrammen.
Es existieren verschiedene Meinungen, welche Eigenschaften eine Programmiersprache besitzen sollte. Allgemein wird jedoch akzeptiert, dass zumindest die grundlegende mathematische Arithmetik ausgedrückt werden können sollte. Oft erscheint der von der Programmiersprache vorgegebene Programmierstil und die Zweckgebundenheit der Programmiersprache wichtig. Eine theoretische Erkenntnis ist die notwendige Eigenschaft der Turing-Vollständigkeit, falls sie die volle Funktionalität des Computers ausnutzen soll; dies kann bis hin zum sich selbst verändernden Programm dienen.
Form und Funktion
Programmiersprachen dienen der Informationsverarbeitung und richten sich deshalb in Form und Funktion als Sprache an die Struktur und Bedeutung von Information. Die genauere linguistische Betrachtung dieser Aspekte ist Aufgabe der Semiotik.
Die äußere Form, in der sich eine Programmiersprache dem Programmierer repräsentiert, bezeichnet man als Syntax. Die meisten Programmiersprachen sind textbasiert. Der Quelltext besteht aus Wörtern und Trennzeichen, ganz ähnlich zu geschriebenen natürlichen Sprachen. Es sind jedoch auch andere Repräsentationen von Programmiersprachen denkbar. So werden häufig zur Gestaltung von graphischen Benutzerschnittstellen visuelle Symbole verwendet. Ähnlich zu einem Notenblatt in der Musik ergibt sich aus den einzelnen Symbolen mit ihren individuellen Bedeutungen ein Dokument, das eine Gesamtheit beschreibt.
Die Bedeutung eines speziellen Symbols in einer Programmiersprache nennt man dessen Semantik. Syntax und Semantik kann man der Spezifikation, teilweise auch der Dokumentation der Programmiersprache entnehmen.
Die syntaktische Definition einer Sprache wird meist in der formalen Notation Backus-Naur-Form angegeben. Eine vollständig formal semantische Spezifikation einer Programmiersprache in einem einzigen Kalkül ist gegenwärtig Forschungsgegenstand.
Die Intention des Programmierers über die Gesamtheit des Computerprogramms nennt man Pragmatik. Mit dem Analogon des Notenblatts beschrieben, beabsichtigte der Kompositeur beispielsweise eine Hymne oder einen Popsong zu schaffen. Die Softwaretechnik hilft dabei dem Programmierer diesen Zweck eines Computerprogramms zu realisieren.
Imperative Programmiersprachen
Die derzeit am häufigsten verwendeten, imperativen Programmiersprachen halten eine spezielle Unterscheidung in Form und Funktion für Befehle (oft auch Anweisungen genannt) und Daten und deren Wiederverwendung bereit. Dieser Programmieransatz ist nicht unbedingt notwendig, da ein Computer diese Strukturen prinzipiell nicht unterscheiden kann, hat sich jedoch historisch durchgesetzt.
Befehle
Ein Computer ist keine starre, nur auf eine Aufgabe spezialisierte Rechenmaschine. Vielmehr wird durch Einzelaktion in Mikroebene angegeben, wie der Computer mit welchen Daten zu verfahren hat. Imperative Programmiersprachen bilden dieses Konzept auf Makroebene durch Befehle ab. Durch die Reihenfolge der Befehle ist die zeitliche Abfolge vorgegeben. Um reagierende Programme schreiben zu können, gibt es Sprungbefehle, die die Abfolge der Befehle dynamisch verändern.
Befehle lassen sich semantisch nach dem EVA-Prinzip einteilen.
- Eingabe- oder Ausgabebefehle lesen Daten von der Tastatur, von einer Datei oder aus anderen Quellen ein oder sie geben sie auf den Monitor, auf einen Drucker oder in eine Datei aus.
- Berechnungen verändern Daten oder sie kombinieren Daten neu. Dies können auch mathematische Berechnungen, wie Addition oder Multiplikation sein.
- Kontrollstrukturen entscheiden aufgrund der vorliegenden Daten, welche Befehle als nächstes ausgeführt werden. Insbesondere kann eine Befehlsfolge wiederholt werden.
Daten
Als Daten werden im Allgemeinen alle im Rechner kodierten Zeichen bezeichnet, die keine Befehle darstellen und eine Bedeutung besitzen. Auch der Aufbau der Daten folgt syntaktischen Regeln. Mit so genannten Variablen kann man bequem auf die Daten zugreifen. Um die Zeichenketten der Daten mit ihrer (semantischen) Bedeutung nutzen zu können, muss man diese Bedeutung durch die Angabe eines Datentyps angeben. Zumeist besteht im Rahmen des Typsystems auch die Möglichkeit neue Typen zu vereinbaren.
Deklarative Programmiersprachen
Einen zu den imperativen Programmiersprachen konträren Ansatz verfolgen die deklarativen Programmiersprachen. Dabei beschreibt der Programmierer, welche Bedingungen ein Programm erfüllen muss. Wie etwas zu geschehen hat, ist Aufgabe des Übersetzungsprogramms. Oder anders gesagt: Der Programmierer gibt an, welches Ergebnis gewünscht ist. Die Problemlösung wird dem Computer überlassen.
Die Art der formulierten Bedingungen unterteilen die deklarativen Programmiersprachen in logische Programmiersprachen, die mathematische Logik benutzen und funktionale Programmiersprachen, die dafür mathematische Funktionen einsetzen. Deklarative Programmiersprachen haben keine große Popularität und sind oftmals im akademischen Bereich zu finden.
Geschichte
mathematische Funktion und gilt als "Grandma COBOL"]]
In den 1950er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in den USA die ersten drei weiter verbreiteten, praktisch eingesetzten höheren Programmiersprachen entwickelt. Dabei verfolgten dieses sowohl imperative als auch deklarativ-funktionale Ansätze.
Die Entwicklung von Algol 60 läutete eine fruchtbare Phase vieler neuer Konzepte, wie das der prozedurale Programmierung ein. Der Bedarf an neuen Programmiersprachen wurde durch den schnellen Fortschritt der Computertechnik gesteigert. In dieser Phase entstanden die bis heute populärsten Programmiersprachen: BASIC und C.
In der Nachfolgezeit ab 1980 konnten sich die neu entwickelten logischen Programmiersprachen nicht gegen die Weiterentwicklung traditioneller Konzepte in Form des objektorientierten Programmierens durchsetzen. Das in den 1990er Jahren immer schneller wachsende Internet forderte seinen Tribut beispielsweise in Form von neuen Skriptsprachen für die Entwicklung von Webserver-Anwendungen.
Derzeit schreitet die Integration der Konzepte der letzten Jahrzehnte voran. Größere Beachtung findet so beispielsweise der Aspekt der Codesicherheit in Form von virtuellen Maschinen.
Hauptartikel: Geschichte der Programmiersprachen
Klassifizierungen
Programmiersprachen lassen sich in verschiedener Hinsicht klassifizieren. Häufig ist die Unterteilung nach Programmierparadigmen, nach Sprachgenerationen oder Anwendungsgebieten.
Anwendungsgebiete
- Assemblersprachen erlauben eine hardwarenahe Programmierung.
- CNC-Programmiersprachen dienen der Erzeugung von Steuerungsinformationen für Werkzeugmaschinen.
- Datenbanksprachen sind für den Einsatz in und die Abfrage von Datenbanken gedacht.
- Skriptsprachen dienen zur einfachen Steuerung von Rechnern, wie bei der Stapelverarbeitung.
- Visuelle Programmiersprachen erleichtern die graphische Gestaltung von Benutzeroberflächen.
- Esoterische Programmiersprachen sind als anspruchsvolle Scherze gedacht.
Programmierparadigmen
Ein Programmierparadigma ist das einer Programmiersprache zugrundeliegende Prinzip. Grundlegend sind die Paradigmen der imperativen und der deklarativen Programmierung. Alle weiteren Paradigmen sind Verfeinerungen dieser Prinzipien. Eine Programmiersprache kann mehreren Paradigmen gehorchen.
Hauptartikel: Programmierparadigma
Sprachgenerationen
Programmiersprachen werden in verschiedene Generationen eingeteilt, um damit zum einen die geschichtliche Entwicklung nachzuzeichnen. Andererseits ist dies ein Ansatz, die Sprachgenerationen als semantische Level zu verstehen. Damit wird der Abstraktionsgrad von der zugrunde liegenden Technik mit jeder Generation erhöht. Die 1. Generation erfordert damit genaueste Kenntnis über die Funktionsweise der zu programmierenden Maschine, während in den höheren Generationen die Beschreibung des Problems wichtiger wird. Wie es letztlich zu lösen ist, soll in den Verantwortungsbereich des Rechners überführt werden.
1. Generation: Maschinensprache sind die direkt auf einem Prozessor ausführbaren binäre Zahlencodes, die die Befehle darstellen. Die Eingabe erfolgt direkt in binärer 0-1-Form. Die direkte Programmierung in einer Maschinensprache wird heute kaum noch verwendet.
:Beispiel: Es soll die Addition „3 + 4“ durchgeführt werden. Der Prozessor hat für die Operation „addiere“ den festgelegten Code 00011010. 0011 und 0100 ist die Codierung der Operanden 3 und 4 im Dualsystem. Damit weist die folgende Folge in Maschinensprache den Rechner an, die Addition auszuführen: 00011010 0011 0100.
2. Generation: Assembler ersetzen die Zahlencodes der Maschinensprache durch symbolische Bezeichner (Mnemonics). Eine Assembleranweisung wird in genau einen Maschinenbefehl umgesetzt. Der Anteil der Assemblerprogrammierung ist sehr gering.
:Beispiel: Es soll die Addition „3 + 4“ durchgeführt werden. Der für den Prozessor geeignete Assembler hat den Bezeicher ADD für die Operation „addiere“ festgelegt. R0 und R1 sind die Speicherzellen in der die Operanden 3 und 4 stehen. Damit weist der folgende Befehl im Assembler den Rechner an, die Addition auszuführen: ADD R0 R1.
3. Generation: Höhere Programmiersprachen (High Level Languages) führen Konzepte, wie Variablen ein, um leichter verständlichen Quelltext schreiben zu können. Sprachen der 3. Generation sind weitgehend maschinenunabhängig. Die meisten praktisch eingesetzten Programmiersprachen sind höhere Programmiersprachen.
:Beispiel: Es soll die Addition „3 + 4“ durchgeführt werden. In der höheren Programmiersprache C wird direkt die mathematische Arithmetik für die Operation „addiere“ unterstützt. Es ist dafür eine Variable Summe vom Datentyp int nötig. Damit weist der folgende Programmcode in C den Rechner an, die Addition auszuführen: int Summe; Summe = 3 + 4.
Objektorientierte Sprachen sind ebenfalls Sprachen der 3. Generation. Um jedoch ihre konzeptionelle Sonderrolle zu betonen, werden sie in der Literatur oft als „OO-Generation“ bezeichnet.
4. Generation: Viertgenerationssprachen bieten einfache Sprachmittel zur Auslösung komplexer Operationen. Zumeist sind sie dabei an eine bestimmte Anwendung gebunden.
:Beispiel: Es sollen aus einer Datensammlung alle Kundendaten herausgefunden werden. Falls die Daten in einer geeigneten Datenbankanwendung erfasst sind, kann mit der Sprache SQL die Aktion folgendermaßen erreicht werden: SELECT kunden FROM datenbank. Dasselbe Ergebnis ist mit einer Hochsprache nur durch eine Beschreibung von Einzelaktionen (Öffnen von Dateien etc.) zu erzielen.
5. Generation: (Very High Level Language, VHLL)
Sprachen der 5.Generation gestatten das Beschreiben von Sachverhalten und Problemen. Sie kommen vor allem im Bereich der KI (künstliche Intelligenz) zum Einsatz. Die Wahl des Problemlösungsweges kann (entsprechend dem Sprachkonzept) dem jeweiligen System (weitgehend) überlassen werden. Bekanntestes Beispiel für eine Sprache der 5. Generation ist PROLOG.
Siehe auch
- Liste der Programmiersprachen
- Programmierstil
Literatur
- Kenneth C. Louden: Programmiersprachen: Grundlagen, Konzepte, Entwurf. Internat. Thomson Publ., Bonn, Albany [u.a.] 1994, ISBN 3-929821-03-6
Weblinks
- [http://www.99-bottles-of-beer.net 99 Bottles of Beer]: Ein Programm in 854 Programmiersprachen bzw. Dialekten (Stand: 21. November 2005)
- [http://lambda-the-ultimate.org Lambda the Ultimate] Das Blog zum Thema Programmiersprachen (englisch)
Kategorie:Compilerbau
ja:プログラミング言語
Integrierte Entwicklungsumgebung]]
Eine integrierte Entwicklungsumgebung ist ein Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Software. Unter Entwicklern wird meist die Bezeichnung IDE (Aussprache wie als ganzes Wort, also "iede") verwendet, eine Abkürzung des aus dem Englischen stammenden Begriffs Integrated Development Environment (auch Integrated Design Environment).
Integrierte Entwicklungsumgebungen können funktional zu einer Gruppe zusammengefasst werden und verfügen in der Regel über folgende Komponenten:
- Texteditor
- Compiler bzw. Interpreter
- Linker
- Debugger
- Quelltextformatierungsfunktion
Umfangreichere integrierte Entwicklungsumgebungen enthalten oft weitere hilfreiche Komponenten wie Versionsverwaltung, Projektmanagement, UML-Modellierung oder die Möglichkeit der einfachen Erstellung von grafischen Benutzeroberflächen.
Meist wird nur eine Programmiersprache unterstützt. Es gibt aber auch Anwendungen, die mehrere spezielle IDEs unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammenfassen.
In erster Linie sind integrierte Entwicklungsumgebungen hilfreiche Werkzeuge, die dem Software-Entwickler häufig wiederkehrende Aufgaben abnehmen und einen schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen bieten. Der Entwickler kann sich dadurch ganz auf seine eigentliche Aufgabe, die Programmierung, konzentrieren.
Programmierung]]
Integrierte Entwicklungsumgebungen kamen in der ersten Hälfte der 80er Jahre auf und lösten die damals übliche Praxis ab, Editor, Compiler, Linker und Debugger als vier getrennte Produkte anzubieten, die vom Benutzer über die Kommandozeile ausgeführt wurden. Eine der ersten erfolgreichen IDEs war Turbo Pascal. Während die ersten IDEs noch Text-basiert arbeiteten, ging der Trend vor allem bei den großen Anbietern ab ca. 1990 zunehmend hin zu visuellen Programmierumgebungen. Vor allem für Spezialsprachen gibt es aber auch heute noch verschiedene Text-IDEs.
IDEs gibt es für nahezu alle Programmiersprachen und Plattformen. Selbstverständlich gibt es integrierte Entwicklungsumgebungen auch für solche Konzepte, die darauf zielen, mehr oder weniger programmierfrei Anwendungssoftware per Konfiguration zu erstellen (siehe z.B. Universal Application), und somit nicht auf eine Programmiersprache ausgerichtet sind. Im Folgenden sind einige kommerzielle und freie IDEs aufgeführt:
- Anjuta
- Apple
- Xcode
- BlitzEdit
- Borland
- C++ Builder
- C# Builder
- Delphi
- JBuilder
- Kylix
- Turbo Pascal für Windows bzw. Borland Pascal
- Code::Blocks
- CoDeSys
- CodeWarrior
- Dev-C++
- dtbuilder
- Eclipse
- Forte for Java
- Gambas (Programmiersprache)
- GoldED Studio
- Gupta
- IBM Visual Age
- IntelliJ IDEA
- Lava
- Lazarus
- KDevelop
- Microfocus COBOL
- Microsoft Visual Studio
- Visual Basic
- VisualBasic.NET
- Visual C++
- Visual C#
- MinGW Developer Studio
- MonoDevelop
- PellesC
- Relo
- SharpDevelop
- Scopeland
- Sun ONE Studio
- NetBeans
- Sybase
- PowerBuilder
- Visual Objects
- Xinox Software
- JCreator
Kategorie:Programmierwerkzeug
!
ja:統合開発環境
ko:통합 개발 환경
4GLEine Viertgenerationssprache (4GL, steht für fourth generation language) ist eine Programmiersprache, die darauf ausgerichtet ist für einen bestimmten Anwendungsbereich rasch (d.h. mit möglichst wenigen Lines of Code) Funktionen oder komplette Anwendungen schreiben zu können.
Der Begriff 4GL ist nicht exakt definierbar und wird v.a. für Marketing-Zwecke eingesetzt. Gemeinsames Hauptziel aller 4GL ist es jedoch, mit weniger Lines of Code im Vergleich mit Drittgenerationssprachen dieselbe Funktionalität zu erreichen. Der Begriff wurde in den 1980er Jahren häufig verwendet. Heute wird auch der Begriff Rapid Application Development (RAD) mit überlappender Semantik angewandt.
In Drittgenerationssprachen stand die Einführung von standardisierten Kontrollstrukturen im Vordergrund. In Viertgenerationssprachen liegen zusätzlich Bausteine vorgefertigt vor, die häufig in spezialisierten Anwendungen vorkommen. Nicht mehr wie ein Problem gelöst wird steht im Vordergrund, sondern was der Rechner machen muss um dieses Problem zu lösen.
Die Bezeichnung 4GL wurde stark von James Martin propagiert. Er benutzte sie zuerst 1982 in seinem Buch Applications Development Without Programmers ("Anwendungsentwicklung ohne Programmierer"). Trotzdem würde sich die Mehrheit der Anwender von 4GL-Sprachen sich selbst doch als Programmierer bezeichnen und die meisten 4GL-Sprachen enthalten auch eine Möglichkeit um Programmierlogik in einer meist proprietären Drittgenerationssprache zu beschreiben.
Nicht alle 4GL sind resp. waren erfolgreich. Wenn aber eine Viertgenerationssprache für den Zweck eingesetzt wird, für den sie gebaut ist, gab und gibt es auch spektakuläre Erfolge.
Gegenüberstellung von 3GL und 4GL
;3GL
: - Der Programmierer muss in der jeweiligen Sprache genau beschreiben wie ein bestimmtes Problem gelöst werden soll.
: - Die Aufgabenstellung ist schwer aus dem Quellcode zu erkennen.
;4GL
: - Der Programmierer beschreibt was der Rechner tun soll.
: - Die Programme sind i.d.R. gut lesbar, daraus resultiert, dass auch die Aufgabenstellung leicht aus dem Quellcode zu entnehmen ist.
: - Standardroutinen stehen zur Verfügung, die die 4GL Ausdrücke intern in 3GL Ausdrücke umwandeln.
Zielsetzung
- Verringerung des Programmieraufwands durch kürzere und verständlichere Programme
- Bessere Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Programme durch bessere Lesbarkeit
- daraus resultiert eine Reduzierung der Kosten
Typen
- Berichtgeneratoren
- Eingabeformulargeneratoren
- Gesamtsysteme, die Angaben aus CASE-Systemen übernehmen und mit Bericht- und Eingabegeneratoren und weiterer Angabe von Prozesslogik ganze Systeme generieren. Ein Beispiel dazu ist das Werkzeug Information Engineering von James Martin, das erlaubt, die Resultate von Systemanalyse und Systemdesign zu erfassen (in der Form von Datenflussdiagrammen, Entity-Relationship-Diagrammen und Entity-Life-Cycle-Diagrammen). Daraus wurden dann hundertausende von COBOL-Programmzeilen generiert. Ein neueres System sind die Werkzeuge von Oracle: Oracle Designer and Oracle Developer. Viertgenerationsprodukte erzeugen Datenbankschemata und die dazugehörenden Eingabeformulare und Berichte.
Beispiele
;Datenbankabfrage
: - SQL
: - Progress 4GL
: - Informix 4GL
: - RPG-II
: - S
: - R
: - IDL-PV/WAVE
: - Gauss
: - Microsoft Navision (C/AL)
: - Mathematica
: - ABAP (SAP)
;Datenmanipulation, -analyse und Berichterstellung:
: - Natural (Programmiersprache)
: - UDS vormals Forté 4GL (Programmiersprache)
: - Focus
: - SAS
: - Excel
;Formularerstellung
: - Oracle Forms
: - Lotus Notes Makrosprache (@-Formula-Language)
;Werkzeuge zur Erstellung von grafischen Benutzeroberflächen GUI
: - Lotus Notes Makrosprache (@-Formula-Language)
: - Visual Basic
: - MATLAB's GUIDE
Weblinks
- [http://www.soi.city.ac.uk/~tony/dbms/4ges.html Fourth Generation Environments]
Kategorie:Programmiersprache
Microsoft NavisionNavision ist ein Produkt von Microsoft im Bereich der Microsoft Business Solutions (MBS).
Es handelt sich um ein ERP-System und ist Standardsoftware. Im Laufe des Jahres 2005 oder Anfang 2006 soll Navision in Microsoft Dynamics NAV umbenannt werden.
Navision wird besonders von kleinen und mittleren Unternehmen (sogenannte KMU) eingesetzt und durch entsprechende Microsoft-Partner im Bereich Business Solutions vertrieben. Diese passen die Standardsoftware an die jeweiligen Unternehmensprozesse an. Die Anpassungen werden in der produktspezifischen Programmiersprache C/AL realisiert. Für verschiedenste Branchen existieren eine Vielzahl von Branchenlösungen. Dies sind z.B. für Produktion, Handel, Dienstleistung, Projektabwicklung und -controlling, Öffentliche Verwaltung oder für Kirchen vorhanden.
Historie
Navision wurde ursprünglich durch Navision, ein dänisches Unternehmen, entwickelt. Die Softwarelösung verbreitete sich vor allem in Europa, wo es durch sogenannte Navision Solution Center (NSCs) vertrieben wurde, mit Schwerpunkt in Dänemark und Deutschland. Navision hat mit Microsoft lange Zeit kooperiert, bevor es dann 2002 von Microsoft übernommen wurde. Microsoft wollte sich damit auf dem Markt für ERP-Systeme positionieren. Die derzeit aktuelle Version ist Microsoft Business Solutions Navision 4.0. Frühere Produktversionen hießen Microsoft Business Solutions Navision 3.70, Navision Attain 3.60, 3.1, 3.01, 3.0, Navision Financials 2.65, 2.60, 2.50, 2.01, 2.0, 1.3, 1.2.
Ausblick
Die derzeit (April 2005) aktuelle Version von Navision ist 4.0. Parallel zur Weiterentwicklung von Navision entwickelt Microsoft mittel-/langfristig eine Version auf Basis von .NET, die die MBS-Produkte Navision, Microsoft Axapta und Microsoft Great Plains zu einem ERP-System zusammenführen soll.
Weblinks
- [http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions/navision/default.mspx microsoft.de] - Offizielle Produktwebseite über Microsoft Navision.
- http://dotnet-halle.blogspot.com/2005/07/unittest-mit-navision.html - Unit-Test-Framework für Microsoft Navision
- http://dotnet-halle.blogspot.com - Deutschsprachiger Blog zu Microsoft Navision
Kategorie:ERP-Software
Kategorie:Microsoft
ProgrammiererEin Programmierer schreibt und erweitert Computerprogramme und befreit diese von Fehlern. Diese Tätigkeit wird als Programmieren bezeichnet. Der Programmierer bedient sich hierzu einer geeigneten Programmiersprache.
Unterschied zwischen Programmierer und Softwareentwickler
Die Unterscheidung von Programmierer zum Softwareentwickler ist fließend, teilweise werden die Begriffe auch synonym verwendet. Sofern eine Unterscheidung getroffen wird, bezieht sich diese in der Regel darauf, dass reine Programmierer nur kleine Programme oder Teile größerer Programme realisieren. Sie erfüllen dann keine oder nur geringe Planungs- und Managementaufgaben.
Teilweise wird der Unterschied an dem Begriff der Softwarearchitektur festgemacht: Der Softwareentwickler entwirft die Softwarearchitektur, der Programmierer implementiert sie. In der Praxis erfüllt die Person, welche die Softwarearchitektur entwirft, aus Effizienzgründen aber häufig auch Implementierungsaufgaben, wäre somit Softwareentwickler und Programmierer in Personalunion. Darüber hinaus wird für kleine Programme in der Regel kein Architekt eingesetzt.
Meist wird vom Programmierer im Gegensatz zum Softwareentwickler keine universitäre Ausbildung verlangt. Andersherum existiert an Universitäten vereinzelt die (äußerst umstrittene) Auffassung, dass ein Studium der Informatik nicht unbedingt Programmierfähigkeiten erfordere.
Eine betrieblich-schulische Ausbildung der IHK zum "Programmierer" ist der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.
Geschichte
Die Geschichte der Programmierer hängt eng mit der des Rechners zusammen. Als erster Programmierer gilt die Britin Ada Lovelace.
Bekannte Programmierer und Computerpioniere (Auswahl)
- Ada Lovelace
- Paul Allen
- Marc Andreessen
- Kent Beck
- Dan Bunten
- Vinton G. Cerf
- Larry Ellison
- Martin Fowler
- Erich Gamma
- Bill Gates
- Steve Jobs
- Gabe Newell
- Charles Petzold
- Dennis Ritchie
- Kasper Skårhøj
- Bjarne Stroustrup
- Ken Thompson
- Linus Torvalds
- Niklaus Wirth
- Steve Wozniak
- Konrad Zuse
- John Carmack
- Richard Stallman
- Alan Cox
Kategorie:Informatikberuf
Kategorie:Programmierung
ja:プログラマ
Portierung
Unter einer Portierung versteht man bei der Softwareentwicklung den Vorgang, ein
Computerprogramm, das unter einem bestimmten Betriebssystem läuft, auch auf anderen Betriebssystemen lauffähig zu machen.
Beispielsweise gibt es das beliebte Softwarepaket OpenOffice unter Windows, Linux und anderen Unix-Varianten. Ursprünglich wurde das Programm aber nur für ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt und später auf andere portiert.
Es gibt Firmen, die sich auf die Portierung von Software spezialisiert haben.
Siehe auch: Portabilität
Kategorie:Programmierung
ja:移植 (ソフトウェア)
Kategorie:MicrosoftKategorie:Softwarehersteller
KAtegorie:Hardwarehersteller
Kategorie:Unternehmen (USA)
ja:Category:マイクロソフト
ko:분류:마이크로소프트
Hinubaan, Negros Occidental
Hinoba-an is a 3rd class municipality in the province of Negros Occidental, Philippines. According to the 2000 census, it has a population of 50,809 people in 9,783 households.
Barangays
Hinoba-an is politically subdivided into 13 barangays.
- Alim
- Asia
- Bacuyangan
- Barangay I (Pob.)
- Barangay II (Pob.)
- Bulwangan
- Culipapa
- Damutan
- Daug
- Po-ok
- San Rafael
- Sangke
- Talacagay
External links
- [http://www.nscb.gov.ph/activestats/psgc/default.asp Philippine Standard Geographic Code]
- [http://www.t-macs.com/kiso/local/ 2000 Philippine Census Information]
Category:Municipalities of Negros Occidental
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Jacek Stryjenski est un peintre et décorateur suisse (né à Cracovie en 1922 et décédé à Genève en 1961). Jacek Stryjenski a réalisé des fresques d'églises en Suisse (les mosaïques de l'
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Inprecor est une revue d'information et d'analyse politique publiée sous la responsabilité du Bureau exécutif de la Quatrième Internationale dont la Ligue communiste révolutionnaire est la section française.
Inprecor est diffusé en quatre langues (français, anglais, allemand, portugais) dans plus de 50 pays.
Liens externes
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Présidents de la République Khmère
- 1970-1975 : Lon Nol
- 1975-1975 : Pol Pot, chef des Khmers rouges
- 1975-1976 : Norodom Sihanouk
Président de la République du Kampuchéa Démocratique
- 1976-1979 : Khieu Samphan
Présidents de la République populaire du
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