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| Cigliè |
CiglièCigliè ist eine Gemeinde mit 188 Einwohnern (Stand: 2004) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.
Nachbargemeinden sind Bastia Mondovì, Clavesana, Mondovì, Niella Tanaro und Rocca Cigliè.
Die Telefonvorwahl lautet +39-(0)-174.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 5 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 38 Einwohner/km².
Kategorie:Ort im Piemont
Italien
Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba.
Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.
Geografie
Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera.
Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien.
Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum).
Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.
Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.
Bevölkerung
Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Stadt- und Landbevölkerung
Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.
Größte Städte
(Einwohner 31. Dezember 2004)
Lebenserwartung
Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.
Religiöse Zugehörigkeit
Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].
Sprachen
Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Italiens
Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte.
In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren.
Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien.
Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat.
Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Herbst 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten . Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont. (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen zugunsten von Frankreich).
Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.
Politik
Hauptartikel: Italienische Politik
Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi.
Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa.
Siehe auch: Liste der italienischen Premierminister
Schulwesen und Bildung
Hauptartikel: Schulsystem in Italien
Das Schulwesen Italiens ist - vor allem im Pflichtschulbereich - durch große Einheitlichkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterricht und Erziehung sind in Mailand nicht anders als in Palermo. Unterschiede gibt es lediglich im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört.
Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici),
die auch schon früher zur allgemeinen Hochschulreife führten, werden in Gymnasien umgewandelt.
Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte
gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende
Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben
i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Griechisch dazu.
Die Schulpflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden.
Wer bereits nach der 12. Klasse das Gymnasium ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule.
Wer mit 14 nicht auf das Gymnasium gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen
Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten
berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.
Gesundheit und Gesundheitssystem
Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst stukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Liste registriert wurden. Negativ wird die lange Wartezeit auf stationäre Behandlung gesehen. Trotzdem hat die WHO in einem Ranking der Gesundheitssysteme Italien nach Frankreich auf den 2. Platz gestellt.
Die statistisch etwas längere Lebenserwartung wird mit einer sog. mediterranen Kost erklärt. Diese enthält z.B. viel Fisch und Olivenöl.
Leider ist auch in Italien Übergewichtigkeit auf dem Vormarsch.
Politische Gliederung
WHO
Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jeweils eigener Regierung gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Diese Regionen sind in insgesamt 108 Provinzen (province) und diese in Gemeinden unterteilt. Fünf Regionen haben einen Sonderstatus (statuto speciale), das ihnen eine größere Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert.
- Abruzzen (Abruzzo)
- Aostatal (Valle d'Aosta) -
- Apulien (Puglia)
- Basilikata (Basilicata)
- Emilia-Romagna
- Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia) -
- Kalabrien (Calabria)
- Kampanien (Campania)
- Latium (Lazio)
- Ligurien (Liguria)
- Lombardei (Lombardia)
- Marken (Marche)
- Molise
- Piemont (Piemonte)
- Sardinien (Sardegna) -
- Sizilien (Sicilia) -
- Toskana (Toscana)
- Venetien (Veneto)
- Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige) -
- Umbrien (Umbria)
Siehe: Liste der italienischen Regionen, Liste der italienischen Provinzen
Wirtschaft
Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte der Welt (2003) und ist bezüglich ihres BIP mit der Frankreichs und Großbritanniens vergleichber.
Italien besitzt, bis auf einige Erdgasvorkommen in der Poebene und in der Adria kaum natürliche Ressourcen wie Eisen, Kohle oder Öl. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe, vor allen in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinenbau, Autos, Chemie, Pharmaprodukte, elektronische Produkte, Mode und Kleidung.
Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab.
Italien ist mit ca. 52 Millionen Hektolitern der zweitgrößte Weinproduzent der Welt (nach Frankreich, Stand: 2000). Siehe hierzu Weinbau in Italien
Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen Maschinenbauerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Erzeugnisse der chemischen Industrie
Italien hatte bis 1990 einige Atomkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe führte Italien ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. 1990 wurde das letzte italienische Atomkraftwerk abgeschaltet. Heute importiert Italien seinen Strom überwiegend aus Frankreich und der Schweiz.
Nord-Süd-Gefälle
Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen Mailand, Turin und Genua verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und ist somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, ist eine der strukturschwächsten Regionen der EU-15 und ist noch immer stark landwirtschaftlich geprägt. Die Folge daraus sind sehr hohe Arbeitslosenraten, die für die Jugend Extreme annimmt, eine erhöhte Kriminalitätsrate und nicht zuletzt das organisierte Verbrechen, das besonders in Kalabrien und auf Sizilien die Macht über viele Wirtschaftszweige ausübt.
Kultur
Italien hat in Europa schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunst und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei und Architektur brachte Italien eine Fülle bedeutender Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Botticelli, Raphael, Fra Angelico und Michelangelo hervor.
Italien ist weltbekannt für seine Kunst und Kultur, für seine Gebäude wie das Kolosseum und der schiefe Turm von Pisa, genauso wie für sein Essen (Pizza, Pasta, etc.), Wein, Lebensart, Eleganz, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei, Musik (insbesondere die Oper) und allgemein gesprochen, für guten Geschmack.
Bedeutende Personen Italiens
Hauptartikel: Liste berühmter Italiener
Feiertage
Medien
Italien verfügt über ein sehr großes Netz an Massenmedien. Neben der traditionellen Zeitung und dem Fernsehen setzt sich immer stärker das Internet durch. Das Mobiltelefon hat einen sehr großen Erfolg in Italien erlebt, der immer noch anhält. Dabei haben Prepaid-Karten die Überhand, da die Tarife im Vergleich mit anderen Staaten der EU, vor allem aber mit Postpaid-Tarifen billig sind. Die Organisation Freedom House stufte die italienischen Medien 2004 von "frei" auf "teilweise frei" herab. Dies lässt sich mit dem zunehmenden und großen Einfluss Silvio Berlusconis auf das italienische Fernsehen und Teile der italienischen Presse zurückführen.
Presse
Die italienische Tagespresse hat ein Angebot aus überregionalen Zeitungen und vielen regional sehr bedeutsamen Blättern. Sie unterscheiden sich weniger in ihrem Inhalt als viel mehr in ihrer Verbreitung und Prestige. Neben den großen Tageszeitungen La Repubblica aus Rom, Il Corriere della Sera aus Mailand und La Stampa aus Turin existieren viele bedeutsame Lokalzeitungen, z. B. La Nazione aus Florenz oder Il Mattino aus Neapel. Sowohl die Zeitungen regionalen als auch überregionalen Charakters haben inhaltlich Nachrichten aus In- und Ausland, regionale und lokale Geschehnisse werden ebenfalls in den großen Tageszeitungen erwähnt.
Die meisten Tageszeitungen nennen sich zwar quotidiano indipendente, also "täglich unabhängig" sind jedoch mehr oder weniger von politischen und kommerziellen Interessen beeinflusst. Die Bezeichnung stammt daher, weil sie sich von den reinen Parteizeitungen wie der kommunistischen L'Unita oder der christlich-demokratischen Il Popolo unterscheiden, welche ihre Parteizugehörigkeit nicht leugnen.
Die meisten Tageszeitungen sind in einer relativ anspruchsvollen Aufmachung und Gestaltung, es wird sehr bewusst nach einem qualitativen und intellektuellen Schreibstil gestrebt. Dennoch wird im europäischen Vergleich in Italien wenig Zeitung gelesen, Italien rangiert dabei relativ weit unten.
Die Bandbreite der italienischen Wochenzeitschriften ist vergleichbar mit der des deutschsprachigen Raumes. Dabei kann man auch die Unterscheidung zwischen Klatschpresse und anspruchsvollen Magazinen erkennen. Doch auch populäre Wochenzeitschriften, z. B. Oggi, Gente oder La Domenica del Corriere, bemühen sich um sehr hohe Qualität. Einige Tageszeitungen geben ebenfalls Sonntagsausgaben heraus.
Rundfunk und Fernsehen
Die drei nationalen Radioprogramme sowie die Fernsehsender RAI Uno, RAI Due sowie RAI Tre sind unter der staatlich kontrollierten Organisation RAI-TV zusammengefasst. Daneben existieren eine große Menge verschiedener Privatsender, die ihre Stationen in fast jeder größeren Stadt haben. Diese finanzieren sich durch einen sehr hohen Anteil an Werbung, das Programm besteht zu großen Teilen aus Musik und Shows.
Dennoch ist die Qualität der Privatanstalten sehr differenziert. Einige wenige etablierte Sender schlossen sich zu einem großen Sendernetz zusammen, andere hingegen beschränken sich auf die Ausstrahlung von Filmen, deren Qualität teilweise fraglich ist. Insgesamt existieren in Italien rund 1.700 Fernsehanstalten, die rund 30 Millionen Zuschauer erreichen.
Unbestritten ist dabei der große Einfluss des amtierenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Medien. Seit seiner Präsidentschaft nimmt er auch zunehmend Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien, etwa auf die Organisation RAI.
Weiterhin sind drei italienweit terrestrisch empfangbare Sender im Privatbesitz Berlusconis. Unter dem Namen Mediaset sind die Privatsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 zusammengefasst. Berlusconi hat diese Sender in den Jahren 1980-1984 aufgekauft und sie erreichen täglich ein Millionenpublikum und strahlen populäre Sendeformate wie Reality Shows und Sportübertragungen aus. In die Kritik gerieten die Sender vor allem durch die einseitige innenpolitische Berichtserstattung während der letzten Präsidentschaftswahlen in Italien.
Sport
Die beliebteste italienische Sportart
ist der Fußball (Calcio). Der italienische Fußball verfügt über sehr bekannte Fußballvereine, die bei internationalen Turnieren viele Erfolge errangen. Diese Vereine sind Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, Lazio Rom, AS Roma, AC Parma.
Vor allem in den nördlichen Landesteilen, im Aostatal, im Veltlin und in Südtirol hat der Skisport große Beliebtheit erlangt. Viele Touristen verbringen ihren Urlaub in der Nähe einer dieser italienischen Skigebiete. Zwei der heutzutage bekanntesten Skifahrer bei den Herren ist Giorgio Rocca und bei den Damen Isolde Kostner. Der im Ausland vermutlich berühmteste italienische Skifahrer ist Alberto Tomba.
Italien gilt als ein Radsportland. Der Giro d'Italia gilt nach der Tour de France als zweitbedeutendstes Radrennen der Welt. Wichtige Eintagesrennen, die zu den Klassikern gerechnet werden, sind Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt. Zu den wichtigsten Radsportlern gehören unter anderem der verstorbene Marco Pantani und Mario Cipollini bzw in der Radsportgeschichte Fausto Coppi und Gino Bartali.
Daneben gehören Basketball und Volleyball in Italien zu den beliebtesten Sportarten.
Weblinks
20px Wiki-Portal Italien
- [http://www.infoitalien.de/ Seite der ENIT, des Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamts]
- [http://www.italien-inseln.de/italia/index.html Italien - Inseln & Regionen]
Kategorie:Staat
Kategorie:Land in der EU
Kategorie:Mittelmeer
als:Italien
fiu-vro:Itaalia
ja:イタリア
ko:이탈리아
ms:Itali
simple:Italy
th:ประเทศอิตาลี
zh-min-nan:Italia
Piemont
Das Piemont (ital: Piemonte: "am Fuß der Berge") ist eine der Regionen in Italien.
Geografie
Italien]
Das Piemont umfasst eine Fläche von 25.399 Quadratkilometern und hat etwa 4,3 Millionen Einwohner. Das Aostatal im Nordwesten der Region zählt historisch und naturgeografisch zum Piemont, bildet aber als autonomes Gebiet eine eigene Verwaltungseinheit mit Sonderstatus: Im Aostatal leben etwa 120.000 Menschen auf einer Fläche von 3.263 Quadratkilometern.
Im Norden grenzt das Piemont an die Schweiz, im Westen an Frankreich, italienische Binnengrenzen finden sich im Süden an die Region Ligurien, im Südosten an die Region Emilia-Romagna und im Osten an die Region Lombardei.
Naturgeografisch gliedert sich die Region in drei Teile: Die Alpenregion zieht sich am Rande der Alpen entlang der Ost- und Nordgrenze des Piemont. Hier liegen die okzitanischen Täler (Valle Stura, Valle Maira, Valle Maraita, Valle del Po, Valle del Chisone, Val Pellice, Valle di Susa, Valle d'Aosta) und die Gegend rund um das Westufer des Lago Maggiore. Der höchste Berg des Piemont ist der im hintersten Aostatal gelegene Mont Blanc. Höchster Berg der politischen Region Piemont ist der Monte Rosa, gefolgt von Gran Paradiso mit 4.061 Metern und Monviso mit 3.841 Metern. Der höchste Straßenpass der Alpen, der Col de Sommeiller, befndet sich auch hier. In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont; hier leben auch die meisten Menschen. Das Hügelland im Südosten der Region (Monferrato, Langhe, Roero) wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der berühmte Wein (Barolo, Barbera, Barbaresco) des Piemont.
Barbaresco
Als Verwaltungseinheit teilt sich das Piemont in 8 Provinzen:
- Turin
- Alessandria
- Asti
- Cuneo
- Novara
- Biella
- Verbano-Cusio-Ossola
- Vercelli
Hauptstadt und zugleich größte und bedeutendste Stadt des Piemont ist Turin. Novara, Alessandria, Asti und Cuneo sind weitere Zentren.
Haupt- und Verwaltungssprache ist italienisch. Im Aosta-Tal wird auch französisch gesprochen, das dort auch als zweite Amtssprache gebraucht wird. Im Aosta-Tal ist der frankoprovenzalische Dialekt noch lebendig, und in den abgelegeneren Winkeln der okzitanischen Täler pflegt man noch das alte Occitano.
Geschichte
französisch]]
Die eigenständige Geschichte des Piemont beginnt mit dem Rückzug der Römer beim Zerfall des römischen Reiches. Während der Völkerwanderung wird die fruchtbare Gegend mehrfach von marodierenden Völkern durchzogen.
Im Laufe der Zeit unterwirft das Haus Savoyen die Markgrafschaften des Piemont. In wechselnden Bündnissen wird das Piemont zum Zankapfel zwischen Frankreich und Habsburg.
1718 vereinigen die Savoyer das Piemont und Sardinien und erhalten die Königswürde - von Gnaden des habsburgischen Kaisers des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation in Wien. Auf die napoleonische Besetzung 1798 (nach der ebenso furiosen wie überraschenden Winterüberquerung des St.-Bernhard-Passes durch Napoleon Bonaparte) folgen 1814 wieder die Österreicher als Schutzmacht, die einen Marionettenstaat unter der Kuratel von Fürst Metternich einrichten. Ab 1847 beginnen zunehmend Aufstände gegen die Österreicher, die 1859 in der Schlacht von Solferino gipfeln: die vereinten Piemonteser und Franzosen schlagen die österreichischen Truppen vernichtend.
1861 wird der Savoyer Viktor Emanuel II. zum König des geeinten Italiens gekrönt. Seither ist das Piemont italienisches Gebiet. Benito Mussolini errichtet ab 1922 eine Diktatur, der Faschismus regiert in Italien bis 1944. Die Tochter von Viktor Emanuel III., Marfalda von Savoyen wird ins KZ Buchenwald verschleppt und kommt dort um.
Mit der Ausrufung der italienischen Republik, die seit 1946 besteht, wird das Haus Savoyen abgesetzt, den Nachfahren der piemontesischen Könige ist bis vor kurzem das Betreten italienischen Bodens verboten gewesen. 1969 kommt es in Turin zu blutigen Arbeiteraufständen, in deren Folge die Terror-Gruppe Rote Brigaden (Brigate Rosse) entsteht. Bis in die achtziger Jahre führen sie politisch motivierte Anschläge aus. Seit 1992 entsteht eine neue Unabhängigkeitsbewegung: die Lega Nord, die im Piemont eine Hochburg findet, tritt für eine Trennung Norditaliens vom ungeliebten Süden ein.
Politik
Aus der Regionalwahl am 3./4. April 2005 ging die Präsidentschaftskandidatin des Mitte-Links-Bündnisses Mercedes Bresso als Siegerin hervor und löste den bisherigen Präsidenten Enzo Ghigo (Forza Italia) ab.
Das Regionalparlament Consiglio Regionale del Piemonte hat 60 Sitze.
Wirtschaft
Forza Italia]
Das Piemont zählt zu den reichsten Gegenden Italiens. Die Arbeitslosenquote liegt mit etwa 8% deutlich unter dem italienischen Durchschnitt (11%). Einige der wichtigsten italienischen Unternehmen haben hier ihren Sitz, darunter die Automobilhersteller Fiat und Lancia (beide in Turin), daneben der Nahrungsmittelhersteller Ferrero in Alba und das Elektronikunternehmen Olivetti in Ivrea. Neben moderner Industrie in und um Turin, der Wollverarbeitung in Biella und den Dienstleistungsunternehmen hat auch die Landwirtschaft eine große Bedeutung: in der Po-Ebene wird neben Reis (ein Drittel der europäischen Reisproduktion stammt von hier, Piemont ist das größte europäische Reisanbaugebiet), Obst und Gemüse angebaut, die Hügelgebiete liefern Wein (siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in Italien) und Haselnüsse, im Aosta-Tal gedeiht die Rinderzucht.
Tourismus
Im Vergleich zu anderen Gegenden Italiens ist das Piemont touristisch noch nicht sehr erschlossen. Schwerpunkte des Tourismus liegen im Norden am Lago Maggiore und in den Langhe, wo gastronomisch Begeisterte Wein (insb. Barolo und Barbaresco) und Trüffel genießen. Die Hauptsaison beginnt mit der Trüffelernte im Oktober.
Der Alpenbogen des Piemont kann auf dem 55-tägigen Weitwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA) begangen werden.
Kultur
Grande Traversata delle Alpi]
Das Piemont ist reich an Kunst- und Kulturschätzen. Zu den berühmtesten zählen die barocken Prachtbauten von Turin (Palazzo Reale, Palazzo Madama, die Kirche San Lorenzo). In Stupinigi, einem Vorort von Turin findet sich das Lustschloss Palazzina di Caccia. In der späten Renaissance entstand der Sacro Monte (dt: heiliger Berg) von Varalllo. Aus dem Mittelalter erhalten ist die Abtei von Staffarda und die Burg von Manta. Aus romanischer Zeit blieb das Kloster San Giulio auf der Insel San Giulio im Ortasee erhalten. Am Lago Maggiore zählen die Borromäischen Inseln zu den größten Attraktionen, hier vor allem die Isola Bella - ein barocker Inselpalast mit mehrstöckigen Gartenanlagen, der die Reisenden seit jeher in Erstaunen versetzt.
Berühmte Piemonteser sind etwa Prinz Eugen von Savoyen, die Familie Agnelli (Fiat) und der Autor Umberto Eco aus Alessandria.
Weblinks
- [http://www.regione.piemonte.it www.regione.piemonte.it] - Seite der Regionalregierung
- [http://www.piemonte.org www.piemonte.org] - Seite der Handelskammer des Piemont
- [http://www.urlaub-piemont.de Turin und Urlaubsgebiete im Piemont]
- [http://www.oberitalien.de Informationen zu Piemont - Norditalien / Oberitalien]
Kategorie:Italienische Region
ja:ピエモンテ州
simple:Piedmont
ClavesanaClavesana ist eine Gemeinde mit 868 Einwohnern (Stand: 2004) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Madonna delle Neve (sede del municipio), Ghigliani, Sbaranzo, Surie, Costa Prà, Feia, Prato del Pozzo, Cravili, Ansaldi, Villero, Gorea, Chiecchi, San Pietro, San Bartolomeo, Gai, Gerino und Tetti.
Nachbargemeinden sind Bastia Mondovì, Belvedere Langhe, Carrù, Cigliè, Farigliano, Marsaglia, Murazzano und Rocca Cigliè.
Die Telefonvorwahl lautet +39-(0)-173.
Geographie
Der Ort liegt auf einer Höhe von da 265 a 605 m über dem Meeresspiegel.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 17,5 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 49,6 Einwohner/km².
Weblinks
- [http://www.clavesana.info/ Homepage der Gemeinde]
Kategorie:Ort im Piemont
Niella TanaroNiella Tanaro ist eine Gemeinde mit 1.027 Einwohnern (Stand: 2004) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.
Nachbargemeinden sind Briaglia, Castellino Tanaro, Cigliè, Lesegno, Mondovì, Rocca Cigliè, San Michele Mondovì und Vicoforte.
Die Telefonvorwahl lautet +39-(0)-174.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 15 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 68 Einwohner/km².
Kategorie:Ort im Piemont
Kategorie:Ort im PiemontIn dieser Kategorie werden alle 1.206 Gemeinden der italienischen Region Piemont geführt.
Piemont
Kleiderkette (Spiel)Das Spiel Kleiderkette ist ein Gesellschaftsspiel, eine Art Wettbewerb, bei dem zwei oder mehr Teams mit ihrer Kleidung, die sie am Körper tragen, eine Kette knoten bzw. eine Reihe legen müssen.
Verlauf
Nach Bekanntgabe der Regeln durch den Spielleiter beginnen die Teams, Kleidungsstücke aneinander zu knoten.
Gewonnen hat die Mannschaft mit der längsten Kette. Da die Teams gleich viele Teilnehmer besitzen, entscheidet oft die unterschiedliche Bereitschaft zum Ausziehen über Sieg oder Verlieren. Der Spielleiter sollte darauf achten, dass Niemand gegen seinen Willen gezwungen wird, sich auszuziehen. Dass die Teilnehmer nicht über das anstehende Spiel Bescheid wissen sollten, hat neben o.g. noch einen weiteren Grund: Sie würden sonst Kleidungsstücke tragen, die sich gut zum Aneinanderlegen eignen, wie z.B. einen extrem langen Schal/Verband usw.
Zweck
Das Spiel erfreut sich größter Beliebtheit z.B. bei Erstsemester-Einführungen oder Jugendfreizeiten. Aber auch zur Gruppenleiterschulung wird dieses Spiel gerne verwendet, damit die meist noch jugendlichen zukünftigen Leiter einer Jugendgruppe am eigenen Leib erfahren, wie sich später eventuell ihre Schützlinge fühlen. Anschließende Reflexion gehört dann ebenso zum Zweck des Spiels, wie das Aufzeigen von Alternativen.
Kategorie:Freies Spiel
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TIXO
TIXO ist in Österreich ein Synonym für ein Klebeband.
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Friedrich Adolph August Struve
Friedrich Adolph August Struve ( - 9. Mai 1781 in Neustadt in Sachsen; † 29. September 1840 in Berlin) war ein deutscher Arzt und Apotheker.
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Antioxidationsmittel
Antioxidantien werden in Lebensmitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien. Meistens wirken sie als Radikalfänger.
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Bahnhof Shibuya (Tokio)
Der Bahnhof Shibuya ist ein Bahnhof in Tokio, im Bezirk Shibuya. Er ist noch vor dem Bahnhof Harajuku der beliebteste Treffpunkt der Tokioter Teenager. Fotos des geschäftigen, modebewussten Tokio stellen oft die Alle-Gehen-Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya mit ihren drei überlebensgroßen
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Grandin
Grandin ist ein Dorf in North Dakota, USA auf 47°14'10" Nord, 97°0'10" West.
Der Ort ist vor allem dadurch bekannt, dass er der Geburtsort des abstrakten expressonistischen Malers Clyfford Still ist.
Im Jahre 2000 lebten in Grand
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Coop (Begriffsklärung)
Unter coop bzw. Coop versteht man
- die zweitgrößte Einzelhandelsgruppe der Schweiz; siehe Coop (Schweiz),
- die größte deutsche Konsumgenossenschaft im Lebensmittel-Einzelhandel; siehe co op Schleswig-Holstein eG,
- das österreichische Architekturbüro Coop Himmelb(l)au,
- eine Konsumgenossenschaft.
- das kooperative Spielen
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