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Latinus

Latinus

Latinus war ein König aus der römischen Mythologie Er war ein König von Latium. Er soll Aeneas mit den Trojanern in seinem Land aufgenommen haben und ihm seine Tochter Lavinia zur Frau angeboten haben. Die Frau des Königs wollte aber die Tochter mit Turnus verheiraten. Nachdem es zum Krieg mit den Trojanern kam, wurde Latinus entweder getötet oder er dankte ab. Aeneas heiratete Lavinia; dadurch wurde Latinus einerseits zum Urahn der Römer und andererseits gab er ihrer Sprache den Namen. Quelle: Vergil: Aeneis Kategorie:Römische Mythologie

Römische Mythologie

Die römische Mythologie beschäftigt sich mit den Vorstellungen der antiken römischen Mythographen über die Welt der Götter und Heroen. Die ursprüngliche römische Bauernreligion wurde vornehmlich von Personifikationen der Natur und von Naturereignissen beherrscht (z.B. Tellus = Erde, Ops = Ernte, Ceres = Feldfrüchte usw.). Erst ab dem 5. Jhd. v. Chr. begannen die Römer unter dem vermittelnden Einfluss der Etrusker die Götterwelt der Griechen zu importieren. So entsprechen etliche Gestalten des römischen Götterhimmels denen der griechische Mythologie, doch ist die römische Mythologie nicht so stark wie die griechische mit Göttern und Heroen bevölkert. Die Gleichsetzung fremder Götter mit eigenen, die sog. Interpretatio Romana wurde zum besonderen Charakteristikum des römischen Umgangs mit fremden Kulten und Religionen.

Götterhimmel

Zum römischen Götterhimmel gehören unter anderem:
- Äolus - Gott der Winde
- Apollo - Gott des Lichtes, des Frühlings, der Musik, des Gesanges und der Dichtkunst
- Aurora - Göttin der Morgenröte
- Bacchus - Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft
- Ceres - Göttin des Wachstums, des Ackerbaus
- Diana - Göttin der Jagd
- Faunus - Gott der Wälder und Weiden
- Fortuna - Göttin des Glücks und des Zufalls
- Herkules - Gott der Athletik (Sport) und der Reise
- Juno - Göttermutter (Frau Jupiters) und Göttin der Ehe und Familie
- Jupiter - Blitz- und Donnergott, Gott des Humors und Göttervater (oberster Gott)
- Juventas - Göttin der ewigen Jugend
- Luna - Göttin des Mondes
- Magna Mater - Göttermutter
- Mars - Gott des Krieges
- Merkur - Götterbote, Schutzgott der Reisenden, Kaufleute
- Minerva - Göttin der Weisheit, Göttin des Handwerks
- Neptun - Gott des Meeres und des Wassers
- Pluto - Gott der aus der Erde kommenden Reichtümer und des Totenreichs, der Unterwelt
- Saturn - Gott des Ackerbaus (Vater Jupiters)
- Venus - Göttin der Liebe und Schönheit
- Vesta - Göttin des Herdes
- Vulcanus - Gott des Feuers und der Schmiedekunst Besonders verehrt wurden die zwölf Dei Consentes: Jupiter, Juno, Minerva, Vesta, Ceres, Diana, Venus, Mars, Merkur, Neptun, Vulkan und Apoll. Zu ihren Ehren gab es auf dem Forum Romanum einen gemeinsamen Tempel, den Porticus Deorum Consentium. In der römischen Mythologie gibt es neben den Hauptgöttern auch noch die sogenannten Laren, Parzen und Penaten. Sie sind die Schutzgötter bestimmter Orte, Gebäude und Familien. Die römischen Götter trugen, wie auch die griechischen, sehr menschliche Züge. Sie bekriegten sich gegenseitig, Jupiter hatte unzählige Affären.

Kult

Der Kult sah die Opferung von Tieren, Pflanzen und anderen Dingen vor. Hierbei musste der Ritus genau beachtet werden, da jeder Fehler den Zorn der Gottheit hervorrufen würde und nach einem Sühneopfer erneut vollzogen werden musste. Bereits ein Versprecher im Text reichte aus, um Gefahren heraufzubeschwören. Eine wichtige Rolle spielten auch Vorzeichen und Weissagungen. Diese waren teils mit den Opfern verknüpft; so wurde z.B. aus den Organen der geopferten Tiere herausgelesen, ob die Götter ein Vorhaben begünstigten. Auch die Beobachtung des Vogelflugs diente diesem Zweck. An der Spitze der Priester stand der Rex sacrorum, die Pontifices, in welchen die Flamines zusammengefasst waren und die Vestalinnen. Neben den genannten gab es noch zahlreiche Kollegien (Auguren, Haruspices, Quindecimviri, Septemviri) und Kultvereine (Arvalbrüder, Fetialen, Luperci, Salier (Religion), Titier, Augustales Claudiales, Augustales Flaviales, Augustales Hadriani, Augustales Antoniani).

Hauskult

Auch der Wohnsitz und das Haus der römischen Familie waren Orte, an denen Riten vollzogen wurden, siehe hierzu Genius loci.

Literatur


- Herder Lexikon Griechische und römische Mythologie – Götter, Helden, Ereignisse, Schauplätze. Herder, Freiburg, 1999, ISBN 3-451-04343-2
- Karl Philipp Moritz, Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten. 1989, Leipzig, Insel-Verlag.

Siehe auch

Portal und Themenliste Rom, Liste römischer Götter, Liste von Göttinnen, Römisches Reich, Portal:Mythologie ! ja:ローマ神話 ko:로마 신화

Aeneas

Aeneas (deutsch: Äneas, griechisch: Aineias) ist in der römisch/griechischen Mythologie der Sohn der Göttin Aphrodite (röm.: Venus) und des Trojaners Anchises. Er entstammt einer Nebenlinie des trojanischen Herrschergeschlechtes. Aeneas konnte aus dem brennenden Troja zusammen mit seinem Vater Anchises und seinem Sohn Iulus entkommen, seine Frau Kreusa verlor er. Kreusa Aeneas wird zunächst in Homers Ilias erwähnt, wo er aber – obwohl nach Hektor als tapferste der Trojaner beschrieben – nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der römische Dichter Vergil berichtet in der Aeneis, der ausführlichsten Darstellung der Aeneas-Sage, dass der Trojaner, von der Göttin Juno (griech.: Hera) verfolgt, nach vielen Irrfahrten, unter anderem auch nach Nordafrika (mit Besuch des neu gegründeten Karthagos und Kennenlernen von Dido), schließlich in Italien landete. Von Latinus, dem König von Latium, wurde er freundlich aufgenommen und warb um dessen Tochter Lavinia. Nachdem er sich im Zweikampf gegenüber seinem Nebenbuhler und bisherigen Bräutigam der Lavinia, Turnus, durchgesetzt hat, heiratet er sie und gründet zu ihren Ehren die Stadt Lavinium. Später gründete sein Sohn Iulus Alba Longa, die "Mutterstadt" Roms. Auf ihn und die mythologische Abstammung von der Liebes-Göttin berufen sich auch die Julier, bis hin zu Julius Cäsar und seinem Adoptivsohn Augustus. Siehe auch: Aeneis, Portal:Mythologie Kategorie:Griechische Mythologie Kategorie:Römische Mythologie Kategorie:Literarische Figur ja:アイネイアス ko:아이네아스

Weblinks

http://www.mythologica.de/aeneas.htm

Lavinia

Lavinia ist in der römischen Mythologie die Tochter des Königs Latinus und der Amata. Sie war König Turnus versprochen. Latinus wollte sie jedoch später lieber mit Aeneas verheiraten. Als Turnus dies erfuhr, griff er Aeneas an. Aeneas siegte und tötete Turnus. Lavinia heiratete Aeneas, sie hatten einen Sohn, Silvius. Er benannte die Stadt Lavinium nach ihr. Kategorie:Römische Mythologie

Aeneas

Aeneas (deutsch: Äneas, griechisch: Aineias) ist in der römisch/griechischen Mythologie der Sohn der Göttin Aphrodite (röm.: Venus) und des Trojaners Anchises. Er entstammt einer Nebenlinie des trojanischen Herrschergeschlechtes. Aeneas konnte aus dem brennenden Troja zusammen mit seinem Vater Anchises und seinem Sohn Iulus entkommen, seine Frau Kreusa verlor er. Kreusa Aeneas wird zunächst in Homers Ilias erwähnt, wo er aber – obwohl nach Hektor als tapferste der Trojaner beschrieben – nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der römische Dichter Vergil berichtet in der Aeneis, der ausführlichsten Darstellung der Aeneas-Sage, dass der Trojaner, von der Göttin Juno (griech.: Hera) verfolgt, nach vielen Irrfahrten, unter anderem auch nach Nordafrika (mit Besuch des neu gegründeten Karthagos und Kennenlernen von Dido), schließlich in Italien landete. Von Latinus, dem König von Latium, wurde er freundlich aufgenommen und warb um dessen Tochter Lavinia. Nachdem er sich im Zweikampf gegenüber seinem Nebenbuhler und bisherigen Bräutigam der Lavinia, Turnus, durchgesetzt hat, heiratet er sie und gründet zu ihren Ehren die Stadt Lavinium. Später gründete sein Sohn Iulus Alba Longa, die "Mutterstadt" Roms. Auf ihn und die mythologische Abstammung von der Liebes-Göttin berufen sich auch die Julier, bis hin zu Julius Cäsar und seinem Adoptivsohn Augustus. Siehe auch: Aeneis, Portal:Mythologie Kategorie:Griechische Mythologie Kategorie:Römische Mythologie Kategorie:Literarische Figur ja:アイネイアス ko:아이네아스

Weblinks

http://www.mythologica.de/aeneas.htm

Vergil

Publius Vergilius Maro, im Deutschen meist kurz Vergil genannt (
- 15. Oktober 70 v. Chr. in Andes bei Mantua; † 21. September 19 v. Chr. in Brindisi), war ein römischer Dichter. Vergil ist der Autor der Eclogae (Eklogen) (auch: Bucolica), der Georgica und der Aeneis, eines Versepos in zwölf Büchern, das als Nationalepos der Römer gilt. Viele Angaben zu seiner Biographie sind unsicher und beruhen auf spätantiken und frühmittelalterlichen Legenden.

Jugend und Jugendwerke

Geboren in Andes bei Mantua in Norditalien, erhielt Vergil seinen ersten Unterricht in Cremona und Mailand. Anschließend ging er nach Rom, um dort Rhetorik, Medizin und Astronomie zu studieren, wandte sich aber bald der Philosophie zu und schloss sich zeitweilig dem Kreis der Epikureer um Siron an, die in der Nähe von Neapel ein Anwesen besaßen. Eine Anzahl kleinerer Dichtungen, die dem jungen Vergil zugeschrieben werden, sollen in dieser Zeit entstanden sein. Doch sind die meisten der in der sog. Appendix Vergiliana überlieferten Gedichte apokryph. Das Catalepton (griech. katá leptón: in feiner, zarter Manier verfasste Gedichte), bestehend aus vierzehn kurzen Gedichten, könnte tatsächlich von Vergil verfasst sein; zumindest einzelne der Gedichte gelten heute wieder überwiegend als echt. Die beiden Kurzepen (Epyllien) Culex („Die Mücke“) und Ciris („Der Reiher“) dagegen stammen ebensowenig aus der Feder dieses Autors wie die Dirae („Verwünschungen“, die einem von seinem Gut vertriebenen Bauern in den Mund gelegt sind), das Moretum („Das Kräuterkäsgedicht“, das Rezept eines italischen Bauern), die Elegiae ad Maecenatem und die Aetna, ein Lehrgedicht über Vulkanismus, das als jüngstes Gedicht der Sammlung wohl erst in der zweiten Hälfte des ersten Jhdts. n. Chr. entstanden ist.

Eklogen

Im Jahre 42 v. Chr., nach der Niederlage von Brutus und Cassius, den Mördern Gaius Iulius Caesars, wurden die entlassenen Soldaten der Sieger auf enteignetem Land angesiedelt. Dass auch das Landgut Vergils bei Mantua beschlagnahmt wurde, er jedoch seinen Grundbesitz von Octavian zurückerstattet bekam, hat man bereits in der Spätantike aus dem ersten Gedicht der Eclogae (entstanden um 42 v. Chr.) entnehmen wollen. Das Gedicht besteht aus einem Dialog zweier Hirten, Tityrus und Meliboeus, vor dem Hintergrund einer ländlichen Szenerie. Während Meliboeus darüber klagt, dass er seine Herden nicht mehr auf dem gewohnten Land weiden dürfe, berichtet Tityrus, dass er in Rom einen jungen Mann (iuvenem) getroffen habe, der ihm sein übliches Weideland gelassen habe. Seit der Spätantike hat man die Person des Tityrus immer wieder als Vergils Alter Ego deuten wollen und den jungen Mann, dem Tityrus in Rom begegnete, als Octavian: Der Text gibt eine solche biographische Deutung aber wohl nicht her.

Georgica und Aeneis

Bald gehörte Vergil zum Kreis um Maecenas, Octavians fähige „rechte Hand“, der versuchte, dem Wohlwollen einflussreicher Familien Marcus Antonius gegenüber entgegenzuwirken, indem er römische Schriftsteller an Octavians Hof versammelte. Nachdem die Eclogae (auch Bucolica genannt) vollendet waren, arbeitete Vergil von 37 bis 29 v. Chr. an den Georgica („Über den Landbau“), die Maecenas gewidmet sind. Doch Octavian, der Antonius in der Schlacht bei Actium 31 v. Chr. geschlagen hatte und vier Jahre später vom römischen Senat den Titel „Augustus“ verliehen bekam, soll Vergil bedrängt haben, ein Epos zum Ruhm seiner Herrschaft zu schreiben. Vergils Antwort war die Aeneis, die die letzten zehn Jahre seines Lebens in Anspruch nahm.

Vergils Tod und Nachleben

Vergil starb auf der Rückweg von einer Griechenland-Reise in Brundisium, ohne die Aeneis vollenden zu können. Augustus befahl seinen Nachlassverwaltern Varius und Tucca, Vergils Wunsch nach ihrer Vernichtung zu missachten und die Aeneis so wenig bearbeitet wie möglich zu veröffentlichen. Auch unvollendet wurde die Aeneis sofort als Meisterwerk erkannt. Sie verkündet die imperiale Mission des Römischen Reiches, zeigt aber zugleich Mitgefühl für dessen Opfer und ihre Sorgen. Im Mittelalter galt Vergil als Zauberer und zugleich als Vorbote des Christentums – in der 4. Ekloge wird die Geburt eines Knaben in Worten vorausgesagt, die stark an Christi Geburt erinnern. Die Verse könnten auf die Schwangerschaft von Octavians Frau Scribonia anspielen, die allerdings ein Mädchen gebar. Dante machte Vergil zum Führer in seiner Göttlichen Komödie. Die Person des Dichters steht ebenfalls im Zentrum von Hermann Brochs Roman Der Tod des Vergil. Bis heute gilt Vergil als einer der größten Schriftsteller der römischen Antike.

Namensformen

Die spätantike Volksetymologie brachte den Namen des Dichters als Virgilius mit dem lateinischen virga, „Rute“ in Zusammenhang. Diese Form ist in den romanischen Sprachen bis heute ausschließlich in Gebrauch, vgl. französ. Virgile, italien. und span. Virgilio, portug. Virgílio. Im Deutschen und Englischen stehen älteres Virgil und neueres, an die klassische Antike angenähertes Vergil nebeneinander.
- Siehe auch: Portal und Themenliste Rom

Literatur


- Karl Büchner: P. Vergilius Maro, der Dichter der Römer (RE-Artikel). Sonderdruck: Druckenmüller, Stuttgart 1956. Spalte 42-160.
- Marion Giebel: Vergil. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Aufl. Rowohlt, Reinbek 1999. ISBN 3-499-50353-0
- Pierre Grimal: Vergil. Biographie. Artemis und Winkler, Düsseldorf und Zürich 2000. ISBN 3-7608-1226-0
- Nicholas Horsfall: A companion to the study of Virgil. Brill, Leiden 2000. ISBN 90-04-11870-5

Weblinks


-
- [http://12koerbe.de/mosaiken/vergil.htm Mosaik: Vergil zwischen den Musen]
- [http://12koerbe.de/pan/ekloga4.htm Vierte und sechste Ekloge, lat./dt.]
- [http://www.gottwein.de/latbio/vergil01.php Biographischer Steckbrief]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lsante01/Vergilius/ver_intr.html Lateinischer Text]
- [http://www.gottwein.de/Lat/verg/aen01de.htm Vollständige deutsche übersetzung der Aeneis (lateinischer Text parallelisierbar)]
- [http://www.gottwein.de/Lat/verg_komp/verg_aen00.htm Kompositionsschema zur Aeneis] Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius Vergilius Maro, Publius ja:ウェルギリウス ko:베르길리우스 ms:Virgil simple:Virgil

Aeneis

Die Aeneis (veraltet auch Äneide) ist das von Vergil auf der Grundlage früherer Überlieferungen gestaltete Epos von der Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja und seinen Irrfahrten, die ihn schließlich nach Latium führen, wo er zum Stammvater der Römer wird. Die Aeneis erzählt also einen der Gründungsmythen des römischen Reiches. Das Epos, an dem Vergil zwischen 29 v. Chr. und seinem Tod 19 v. Chr. arbeitete, besteht aus zwölf Büchern mit insgesamt etwa 10.000 hexametrischen Versen.

Aufbau und Inhalt

hexametrischen Der Aufbau der Aeneis verbindet mehrere Gliederungskonzepte. Am auffälligsten ist die Aufteilung in eine "odysseische" und eine "iliadische" Hälfte: Die ersten sechs Bücher der Aeneis übernehmen viele Motive aus Homers Odyssee (z.B. Seesturm, Irrfahrten, Abstieg in die Unterwelt). In den weiteren sechs Büchern, die die Kämpfe in Latium beschreiben, orientiert Vergil sich an der Ilias. Ferner gibt es Vierer-, Dreier- und Zweiergruppen. Die Bücher 1 und 4 bilden einen Rahmen: Aeneas landet nach einem Seesturm, den er dem Zorn der Juno verdankt, an der Küste Karthagos. Dort wird er von Königin Dido gastlich aufgenommen. Venus, die Mutter Aeneas’, sorgt aus Angst um ihren Sohn dafür, dass sich Dido in den Gast verliebt. In den Büchern 2 und 3 erzählt Aeneas am Hofe Didos rückblickend vom Untergang Trojas und seinen Irrfahrten: Auf Geheiß Jupiters flieht er aus der brennenden Stadt, um ein neues Troja zu gründen. Er kann seinen Sohn Ascanius (Iulus), seinen Vater Anchises und die Penaten retten, nicht aber seine Frau Kreusa. Nach vielen Abenteuern (u. a. Harpyien, Skylla und Charybdis, Kyklopen) gelangt er nach Karthago. Kyklopen Im vierten Buch entbrennt Dido offen für Aeneas. Venus und Juno, die Beschützerin Didos, schließen ein Zweckbündnis und es kommt während eines Unwetters bei einer Jagd zur Liebesvereinigung in einer Höhle, begleitet von einer Art kosmischen Parodie eines Hochzeitsritus. Aeneas und Dido werden ein Paar; Dido nennt ihr Zusammensein "eheähnliche Verbindung" (coniugium im Gegensatz zu conubium, der Rechtsform der Ehe), verbrämt damit aber, so der Dichter, nur ihre Schuld: denn sie hat geschworen, ihrem ermordeten Gatten Sychaeus eine univira (Frau eines Mannes) zu bleiben. Das Gerücht von der Affäre gelangt schließlich zu den Ohren Jupiters. Der sendet Merkur los, um Aeneas an seinen Schicksalsauftrag zu erinnern. Aeneas gehorcht sofort und rüstet zur Abfahrt. Als Dido davon erfährt, macht sie ihm verzweifelte Vorhaltungen. Aeneas aber bleibt fest. Heimlich reist er ab. Darauf tötet Dido sich selbst auf einem Scheiterhaufen. Doch zuvor schwört sie Rache und schafft so die Grundlage für den späteren Konflikt zwischen Rom und Karthago. Im fünften Buch hält Aeneas auf Sizilien Leichenspiele für seinen inzwischen verstorbenen Vater Anchises ab. Als auf Veranlassung Junos die reisemüden Frauen beginnen, die Schiffe zu verbrennen, lässt er einen Teil seiner Gefolgschaft auf der Insel zurück und segelt mit dem Rest an die italische Küste. Nach der Landung (Buch 6) steigt Aeneas mit der Sibylle von Cumae in die Unterwelt ab. Dort erfährt er durch Anchises von der künftigen Größe und dem Geschichtsauftrag Roms, der Stadt, die aus seiner Gründung entstehen wird. Mit Buch 7 beginnt die Geschichte der Kämpfe Aeneas’. Er landet in Latium, dem verheißenen Land, und wird dort von König Latinus freundlich aufgenommen. Latinus verspricht ihm seine Tochter Lavinia zur Frau. Juno interveniert vermittels der Furie Allecto und hetzt den Fürsten der Rutuler, Turnus, der seinerseits Lavinia begehrt, zum Krieg gegen Aeneas auf. Turnus In Buch 8 sucht Aeneas Verbündete bei Euander von Arkadien, und bei den Etruskern. Zwischenzeitlich (Buch 9) geraten die Trojaner in größte Gefahr, als Turnus ihr Lager angreift. In Buch 10 beendet Jupiter eine Götterversammlung (s. Illustration) damit, dass er den Kampfparteien freie Hand gibt: Das Schicksal wird seinen Weg finden. Das Kriegsglück wendet sich für die Trojaner: Aeneas kommt zurück und verteidigt das Lager. Dabei stirbt Pallas, der jugendliche Sohn des Euander, im Kampf gegen Turnus. Buch 11 berichtet von Leichenfeiern und einem Waffenstillstand, daneben von weiteren Kämpfen. Im letzten Buch greift Juno anfangs noch einmal für Turnus ein. Danach kommt es aber zum entscheidenden Zweikampf zwischen ihm und Aeneas. Aeneas siegt; Turnus fleht um Gnade. Aeneas hält inne; da fällt sein Blick auf das Wehrgehenk, das Turnus dem getöteten Pallas abgenommen hat, und zornentflammt tötet er den besiegten Gegner.

Textbeispiel: Das Ende der Aeneis (12, 940-952)

et iam iamque magis cunctantem flectere sermo coeperat, infelix umero cum apparuit alto balteus et notis fulserunt cingula bullis Pallantis pueri, victum quem vulnere Turnus straverat atque umeris inimicum insigne gerebat. ille, oculis postquam saevi monimenta doloris exuviasque hausit, furiis accensus et ira terribilis: 'tune hinc spoliis indute meorum eripiare mihi? Pallas te hoc vulnere, Pallas immolat et poenam scelerato ex sanguine sumit. hoc dicens ferrum adverso sub pectore condit fervidus; ast illi solvuntur frigore membra vitaque cum gemitu fugit indignata sub umbras. Und schon mehr und mehr hatte Turnus’ Rede begonnen, Aeneas in seinem Zögern umzustimmen - da geriet ihm oben an der Schulter der unglückselige Schwertgurt in den Blick, und mit wohlbekannter Verzierung glänzte das Wehrgehenk des jungen Pallas, den, schon besiegt, Turnus mit dem Todesstoß niedergestreckt hatte; und jetzt trug der den Schmuck des Gegners auf der Schulter! Und Aeneas sprach, nachdem er mit seinen Augen dieses Mahnmal für seinen grausamen Schmerz, die Kriegsbeute, erfasst hatte, von rasendem Zorn entbrannt schrecklich: „Sollst du, mit Beutestücken von meinen Leuten bekleidet, mir entkommen? Pallas, Pallas opfert dich mit diesem Stoß und nimmt Rache an Verbrecherblut!“ Und indem er dies spricht, stößt er wütend das Schwert in die ihm zugewandte Brust; doch jenem erschlaffen in Todeskälte die Glieder, und seufzend flieht empört sein Leben zu den Schatten.

Zusammenschau

Die Aeneis ist ein Epos auf die Größe Roms und feiert die niemals endende Herrschaft (imperium sine fine) der Römer. Zugleich wirbt die Aeneis um Mitgefühl für die Opfer der römischen Hegemonie, die im Macht- und Intrigenspiel der Götter, im sinnlosen Aufbegehren Junos gegen das Schicksal (fatum) ihr Leben lassen. Auf den modernen Leser mag Aeneas' bedingungslose Hingabe an sein Ziel und seine starke Bindung an Autoritäten wie seinen Vater Anchises und an die Weisungen der Götter fast abstoßend wirken; doch hat Vergil in der Gestalt des Aeneas die Person des Princeps Augustus typologisch präfiguriert und einen Helden geschaffen, der sich nicht durch kriegerisches Draufgängertum auszeichnet, sondern durch sein Pflichtbewusstsein (pietas), das ihn alle menschlichen Belange hintan stellen lässt.

Vergils Quellen

Die wichtigsten Vorlagen für die Aeneis sind natürlich die homerischen Klassiker Ilias und Odyssee. Viele Haupt- und Nebenmotive, ja ganze Textpassagen sind eng an Homer angelehnt (beispielsweise Aeneas im Seesturm und Achilles’ Beinahe-Ertrinken in einem Fluss). Dabei geht es Vergil freilich nicht um bloßes Nachahmen sondern um künstlerischen Wettstreit; nicht ohne Grund kondensiert er die je 24 Bücher Homers auf genau zwölf. Die wichtigsten lateinischen Vorlagen sind das Bellum Poenicum des Naevius und besonders die Annales des Ennius, zur Zeit Vergils das klassische römische Epos. Auch Ennius wird an zentralen Stellen teilweise wörtlich zitiert.

Veröffentlichung der Aeneis

Vergil starb, ohne die Aeneis vollenden zu können. Augustus befahl seinen Nachlassverwaltern, Varius und Tucca, Vergils Wunsch nach ihrer Vernichtung zu missachten und die Aeneis so wenig bearbeitet wie möglich zu veröffentlichen. So sind in dem Werk zahlreiche Halbverse stehengeblieben; das tatsächliche Ausmaß der Überarbeitung der Aeneis durch Vergils Dichterkollegen ist jedoch schwer zu bestimmen und in der Forschung umstritten.

Weiterwirken

Auch unvollendet wurde die Aeneis sofort als Meisterwerk erkannt. Sie wurde schon kurz nach ihrer Veröffentlichung zur Schullektüre, wobei sie Ennius als Klassiker völlig verdrängte. Auf diese Weise war sie äußerst einflussreich für die weitere antike und christlich-antike Literatur. Es gab sogar Übersetzungen ins Griechische. Lucans Pharsalia war ein Gegenentwurf zur Aeneis, ohne freilich je deren Bedeutung zu erreichen. Bis in die Spätantike galt Vergils Werk als vorbildlich; so orientierte sich noch Corippus an seiner Epik. Die Handschriftentradition der Aeneis wurde bruchlos ins Mittelalter geführt. Im Mittelalter galt Vergil als "der Dichter". Ein wichtiges Werk der altfranzösischen Literatur ist der auf der Aeneis basierende Roman d’Eneas. Dessen Übersetzung wiederum durch Heinrich von Veldeke etwa 1183 markiert den Beginn der höfischen deutschen Literatur in der Volkssprache. Am Beginn der Renaissance entwarf Dante seine Göttliche Komödie auf der Folie des sechsten Buches der Aeneis. Die Dido-Geschichte findet sich bei Boccaccio ("Amorosa Visione") und bei Petrarca, in der mittelenglischen Literatur bei Geoffrey Chaucer ("Legend of Goode Women", "House of Fame"). Es gab sogar Versuche, das Ende der Aeneis durch ein dreizehntes Buch abzurunden. Daneben erschienen mehr und mehr nationalsprachliche Übersetzungen der Aeneis, in Deutschland zuerst durch Thomas Murner 1515. In der deutschen Klassik und besonders in der Romantik hingegen sank das Ansehen der Aeneis, da man Vergil als Epigonen verstand und das "Originalgenie" Homer bevorzugte. Erst im 20. Jahrhundert setzte neues Interesse an Vergils Epos ein.

Kontroversen um die Aeneis

Aeneas und Dido Die Geschichte um Aeneas und Dido lässt sich, wie die Rezeptionsgeschichte gezeigt hat, auf zwei völlig entgegengesetzte Weisen lesen: Als Konflikt zwischen Pflicht und Neigung, wobei der Held selbstlos im Dienst der höheren Sache auf persönliches Glück verzichtet, oder als Konflikt zwischen wahrhaftiger Liebe und gefühlsverachtender männlicher Kälte. Der Autor selbst lässt keinen Zweifel, wohin er den Leser lenken will: Bei aller Sympathie für Didos Leiden ist ihre Liebe unerlaubt, „culpa“; Aeneas begeht einen Fehler, als er sich auf die Affäre einlässt, zögert dann aber nicht, seinen eigenen Gefühlen zum Trotz, sich dem Willen der Götter zu fügen. Didos Tränen können seinen Trennungsentschluss nicht ändern: mens immota manet, lacrimae volvuntur inanes. Die zweite Deutungsweise findet sich zuerst in Ovids Heroides. Aeneas und Turnus Aeneas tötet einen Wehrlosen. Das ist das abrupte Ende der Aeneis; und es hat viele Leser nicht befriedigt. Schon Laktanz befand, freilich einen christlichen pietas-Begriff ansetzend, Aeneas erweise sich hier als impius. Wie verträgt sich sein Verhalten mit der Bestimmung der Römer, wie sie im sechsten Buch formuliert wird: „parcere subiectis et debellare superbos“ (Unterworfene zu schonen und die Überheblichen niederzuringen)? Auch hier scheint der auktoriale Standpunkt recht deutlich: Entscheidend ist, als Aeneas schon Gnade gewähren will, der Blick auf das Wehrgehenk des Pallas. Der Kampf des Turnus gegen Pallas war unfair. Turnus hätte das Kampfangebot eines offensichtlich unterlegenen Jugendlichen nicht annehmen dürfen. Dass er es dennoch tat, dann auch noch die Leiche verhöhnte und ihr die Ausrüstung raubte, zeigt, wie vieles andere, Turnus zwar nicht als Erzschurken, aber doch als Verkörperung des furor impius, des pflichtvergessenen Nachgebens gegenüber niederen Instinkten. Dem gegenüber ist die Rache, die Aeneas Euander für seinen Sohn gelobt hat, eine Verpflichtung. Dennoch befremdet, dass Aeneas die Rachetat „furiis accensus et ira“ (von Raserei und Zorn entflammt) ausführt. Handelt er in „heiligem Zorn“? Götter, Menschen und das Schicksal Götter sind in der Aeneis allgegenwärtig und greifen in das irdische Geschehen direkt ein. Dennoch sind die Menschen nicht ihre Spielbälle. Die Götter machen sich vielmehr nur deren innere Dispositionen zu Nutze und helfen, wie bei der Höhlenhochzeit, mit Naturereignissen nach. In einem anderen Sinne verkörpern die Götter die fortuna, das ziellose Schicksal, das mal den einen, mal den anderen bevorteilt. Über ihnen aber steht Jupiter, der Vater der Götter und Menschen, der eine andere Form von Schicksal vertritt: nämlich das fatum (Plural fata), die Teleologie der Geschichte, der sich letztlich jede fortuna beugen muss. Bis sich dieses Schicksal erfüllt, folgen die anderen Götter, wie die Menschen auch, ihren persönlichen, gefühlsbestimmten Interessen, mal in Einklang mit den fata, mal gegen die fata. So ist Venus von mütterlicher Sorge um ihren Sohn Aeneas geleitet, bringt ihn damit aber unter Umständen auch in große Schwierigkeiten, wie sich in der Dido-Geschichte zeigt. Junos Handlungsmotiv ist der Zorn über erlittene Schmach, die sie nicht aus ihrem Denken tilgen kann. Die Bestimmung Roms, Aeneas und Augustus Die Glorifizierung des imperialen Roms und seines Herrschers Augustus, auf den als Endziel alle Geschichte hinausläuft, ist für den modernen Leser wohl der problematischste Aspekt der Aeneis. Allerdings muss man die Aeneis aus ihrer Zeit und den Umständen ihrer Entstehung sehen. Nach einem Jahrhundert blutiger Bürgerkriege sahen viele Römer in Augustus einen Heilsbringer. Augustus forderte von Vergil unverhohlen eine Augusteis, ein Ruhmgedicht auf den Herrscher. Vergils Antwort war die Aeneis. In ihr wird der Herrscher in einen Schicksalsplan eingebettet und damit in die Pflicht genommen; Pflicht, pietas, ist ja das Leitmotiv der Aeneis. Augustus muss sich seines Ahnen (als Adoptivsohn Caesars ist Augustus Nachfahre des Iulus, auf den sich die Familie der Julier zurückführt) würdig erweisen. Gleiches gilt analog für das römische Reich: Seine Macht wird über seinen Auftrag definiert; nicht blanke Eroberung ist das Ziel, sondern Gesetze zu stiften und der Welt den Frieden zu bringen. Two voices-Theorie Eine amerikanische Forschungsrichtung seit den 60er Jahren, bekannt als die Harvard School, vertritt die sogenannte Two-voices-Theorie. Nach dieser Auffassung würde Vergil einerseits vordergründig die augusteische Ideologie verherrlichen (public voice), andererseits auf eine subtile Art und Weise auch Kritik an Augustus üben (private voice). Ausgangspunkt dieser Theorie ist wiederum das Ende der Aeneis, wo sich Aeneas (wie ganz ähnlich schon bei Laktanz, s. o.) als moralischer Verlierer erweise.

Die Aeneis heute

Viele Veröffentlichungen zur Aeneis in Fachkreisen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Aeneis im allgemeinen kulturellen Diskurs, wenigstens im deutschsprachigen Raum, heute ein Schattendasein z. B. gegenüber Homer führt. Sogar von einem „vergessenen Text des Abendlandes“ ist die Rede (s. Literaturangabe Schmitzer). Ein Grund dafür ist sicher, dass gerade in Deutschland das Verständnis der Aeneis zu sehr auf ihren herrscherlobenden, staatstragenden Aspekt eingeengt wurde. Die Theorie der two voices geht vielleicht zu weit, aber sie macht den Blick frei für die Komplexität des Werks. Die zentralen Fragen nach Pflicht und Neigung, nach Staatswohl und eigenem Glück, nach dem Krieg werden eben nicht in Jubelpropaganda ertränkt, sondern vielschichtig und einfühlend als existenzielle Fragen formuliert.

Die Aeneis in neuzeitlicher Kunst und Musik

Die Aeneis hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren und auch viele Komponisten zu Vertonungen angeregt. Am bekanntesten sind die Oper La Didone (1641) von Francesco Cavalli, die erste eigenständige englische Oper Dido and Aeneas (1689) von Henry Purcell und die große heroische Oper Les Troyens (entstanden bis 1858) von Hector Berlioz. Ebenfalls der Geschichte von Dido und Aeneas widmen sich Josef Martin Kraus' Aeneas i Cartago eller Dido och Aeneas (1799) und Franz Danzis Melodram Dido (1811).

Verfilmungen

Zwei Werke aus der Serie der italienischen Sandalenfilme der 60er Jahre greifen auf die Aeneis zurück. In beiden spielt Ex-Mister Universum Steve Reeves den Aeneas: Kampf um Troja (1962) erzählt vom Trojanischen Krieg ab dem Tod Hektors und vom Untergang der Stadt aus der Perspektive des Aeneas, der hier zum Haupthelden der Trojaner und Gegenspieler Achills wird. Äneas, Held von Troja (1962) erzählt, trotz seines Titels, von den Ereignissen in Latium. Für das Fernsehen wurde Die Äneis 1970 von Franco Rossi verfilmt. Die deutsche Erstausstrahlung des Vierteilers begann am 5. November 1972.

Literatur

Text


- R. A. B. Mynors (Hrsg.): P. Vergili Maronis Opera. Clarendon Press, Oxford 1969 und Nachdrucke. ISBN 0-19-814653-1

Übersetzungen


- Volker Ebersbach (Übers.): Aeneis. Prosaübertragung. 4. Auflage. Reclam, Leipzig 2001. ISBN 3-379-00138-4
- Johannes Götte (Übers.): Aeneis. Lateinisch-deutsch. 10. Auflage. Artemis und Winkler, Düsseldorf, Zürich 2002. ISBN 3-7608-1648-7
- Wilhelm Plankl unter Mitwirkung von Karl Vretska (Übers.): Aeneis. Reclam, Stuttgart 1981 und Nachdrucke. ISBN 3-15-000221-4 (Reclams Universal-Bibliothek, 221)

Sekundärliteratur


- Karl Büchner: P. Vergilius Maro. RE 8A: 1021–1486. Stuttgart 1955. Nachdruck unter dem Titel P. Vergilius Maro. Der Dichter der Römer. Stuttgart 1961
- Richard Heinze: Virgils epische Technik. Teubner, Leipzig 1903, 3. Aufl. 1913; Neudruck Teubner, Stuttgart und Leipzig 1995. ISBN 3-519-07212-2
([http://ark.cdlib.org/ark:/13030/ft9w1009xv/ Englische Übersetzung online])
- Friedrich Klingner: Virgil. Bucolica, Georgica, Aeneis. Artemis, Zürich, Stuttgart 1967.
- Viktor Pöschl: Die Dichtkunst Virgils. Bild und Symbol in der Aeneis. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin, New York 1977. ISBN 3-11-006885-0
- Werner Suerbaum: Vergils Aeneis. Epos zwischen Geschichte und Gegenwart. Reclam, Stuttgart 1999, ISBN 3-15-017618-2 (Universal-Bibliothek, 17618)
- Ulrich Schmitzer: Das Abendland braucht keinen Vater mehr. Vergils Aeneis auf dem Weg in die Vergessenheit. In: Aleida Assman, Michael C. Frank (Hrsg.): Vergessene Texte. UVK, Konstanz 2004. S. 259–286. ISBN 3-87940-787-8

Siehe auch


- Portal:Rom
- Themenliste Rom

Weblinks


- [http://www.vroma.org/~bmcmanus/werner_vergil.html Studienbibliographie (englisch)]
- [http://www.latein-lk.de/Frames/sample.htm Die Aeneis (in Kürze)]
- [http://gutenberg.spiegel.de/vergil/aeneis/aeneis.htm Deutsche Übersetzung der Aeneis] von Johann Heinrich Voß (1799)
- [http://www.thelatinlibrary.com/verg.html Lateinischer Volltext der Werke Vergils in The Latin Library] Kategorie:Römische Mythologie Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Antike (Literatur) Kategorie:Literatur (Latein) Kategorie:Epos ja:アエネイス ko:아이네이스

Epoline

epoline is a set of web-based software programs and services enabling applicants, patentees and their representatives to file patent applications online before the European Patent Office (EPO), as well as to monitor the status of patent applications during their prosecution and patents during an opposition. The epoline products and services have been implemented and are maintained by the EPO, according to the Decision of the President of the EPO dated 29 October 2002. The epoline online filing software can also be used since December 3, 2003 for filing any official document during patent prosecution. The epoline online filing software cannot be used for filing oppositions or appeal. This was confirmed by a Board of Appeal decision in T 514/05 of September 8 2005, according to which "[a]n appeal filed via epoline® cannot have any legal effect absent explicit permission of the President of the EPO."[http://legal.european-patent-office.org/dg3/biblio/t050514eu1.htm]

See also


- esp@cenet
- PaTrAS (DPMA filing software)

External links


- [http://my.epoline.org/portal/public Official website]
- [http://www.european-patent-office.org/epo/pubs/oj002/11_02/11_5432.pdf Decision of the President of the European Patent Office dated 29 October 2002 on the electronic filing of patent applications and other documents] as published in the Official Journal 11/2002 of the EPO
- [http://www.european-patent-office.org/epo/pubs/oj003/12_03/12_6093.pdf Notice from the European Patent Office dated 3 December 2003 concerning the electronic filing of documents within the meaning of Rule 36 EPC] as published in the Official Journal 12/2003 of the EPO Category:European patent law

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Gebeure


- 25 September- Ottomaanse magte onder Bayezid I verslaan 'n Christen alliansie gelei deur Sigismund van Hongarye in die Slag van Nicopolis.

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- ---- Noorweë word saam met Denemarke en Swede in die Unie van Kalmar opgeneem.

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- Rogier van der Weyden, Vlaamse skilder

Sterftes


- ---- Dae | Eeue | Geskiedenis
12de eeu13de eeu14de eeu
Januarie
Januarie is die eerste maand van die jaar in die Gregoriaanse kalender, met 31 dae. Die maand is vernoem na Janus, die god van deure en poorte. In die Romeinse tyd (ongeveer 700 v.C.) was Januarie en Februarie die laaste twee maande wat by die kalender bygevoeg is. Die Romeine het oorspronklik winter beskou as 'n periode sonder maande. Die oorspronklik
Februarie
Februarie is die tweede maand van die jaar in die Gregoriaanse kalender, met 28 dae, en 29 in skrikkeljare. Drie keer in die geskiedenis was daar ook 'n 30 Februarie. Februarie is vernoem na die Romeinse god Februus, die god van suiwering.
- In gewone
Maart
Maart is die derde maand van die jaar in die Gregoriaanse kalender, met 31 dae. Vernoem na Mars, die Romeinse god van oorlog.

Gebeure in Maart


- 17 Maart is St. Patrick Dag een van die maand van die jaar in die Gregoriese Kalender, met 30 dae. Afgelei van die Latynse woord aperire, wat waarskynlik verwys na die groeiende plante in die lente.

Gebeure in April


- April Fool's Day is op April 1.
- Paasfees
Mei
Mei is die vyfde maand van die jaar in die Gregoriaanse kalender, met 31 dae. Mei is vernoem na die Romeinse godin Maia of eerder die Romeinse odin van vrugbaarheid Bona Dea, wat se fees gehou is in Mei.

Gebeure in Mei


- In baie lande is May Day op
Junie
Junie is die sesde maand van die jaar in die Gregoriaanse kalender, met 30 dae. Junie is vernoem na die Romeinse godin Juno, die vrou van Jupiter.

Gebeure in June


- Die eerste Maandag in Junie is een van die Publieke vakansie dae in die Republiek van Ier
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