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RAG

RAG

RAG steht für:
- RAG Aktiengesellschaft, ein Bergbau-, Chemie- und Energieunternehmen, früher Ruhrkohle AG
- Rohöl-Aufsuchungsgesellschaft, eine östereicher Erdöl- und Erdgasförderungsgesellschaft
- Ragtime, US-amerikanische Musikrichtung aus dem späten 19. Jahrhundert
- Repertorium Academicum Germanicum, ein Projekt zur Erforschung der Universitätsgeschichte im Mittelalter
- Ruhrpott AG, eine Hip-Hop-Band aus Bochum
- Resource Allocation Graph, ein formales Modell in der Informatik Kategorie:Abkürzung

RAG Aktiengesellschaft

Die RAG Aktiengesellschaft kurz "RAG" (früher Ruhrkohle AG) mit Sitz in Essen ist ein deutsches Unternehmen mit den Schwerpunktfeldern Energie, Bergbau, Chemie und Immobilien. Es beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von mehr als 20 Milliarden Euro. Am Unternehmen sind RWE, ThyssenKrupp, Arbed und E.ON beteiligt. Die Ruhrkohle AG wurde am 27. November 1968 als Konsolidierungsunternehmen der deutschen Steinkohleförderung gegründet und umfasste zu diesem Zeitpunkt 80 % der deutschen Steinkohleförderunternehmen. 1969 wurde mit dem Hüttenvertrag zwischen der Ruhrkohle AG und den deutschen Hüttenbetrieben die Geschäftsgrundlage des Unternehmens sichergestellt. 1972 beschäftigt die Ruhrkohle AG 168.400 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 7,2 Milliarden DM. 1990 sind 119.500 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Jahresumsatz beträgt 22,921 Milliarden DM. Seit der Übernahme der Saarbergwerke 1998 und der Preussag Anthrazit GmbH 1999 ist die RAG-Tochtergesellschaft Deutsche Steinkohle AG (DSK) Eigentümer sämtlicher noch fördernden deutschen Zechenunternehmen. Der Konzern betreibt in diesem Zusammenhang auch eine Reihe von Werksbahnen und Bergehalden. 1975 wurde mit dem Kohlepfennig eine direkte Subventionierung der RAG durch einen Aufschlag auf den Strompreis eingeführt. 1994 wurde diese Subvention für verfassungswidrig erklärt. In verschiedenen Abkommen wurde die Subventionierung des Unternehmens und der Abbau von Förderkapazität für den Zeitraum bis 2012 mit der Bundesregierung ausgehandelt. Die RAG hat sich in der Zwischenzeit - unter anderem durch Übernahme der Degussa und der STEAG - zu einem weltweit tätigen diversifizierten Montan-, Energie- und Chemiekonzern gewandelt. Das Unternehmen ist bestrebt, durch einen Börsengang 2006, dessen Erlöse die Subventionierung der Steinkohleförderung finanzieren sollen, zu einem "gewöhnlichen" Unternehmen zu werden. Aktuell wird die RAG noch mit ca. 2,5 Milliarden Euro subventioniert, um mit 35.000 Bergleuten 26 Millionen Tonnen Steinkohle fördern zu können. Die STEAG erzeugt in Nordrhein-Westfalen und im Saarland in acht Steinkohle-Kraftwerken mit etwa 7.000 Megawatt Leistung acht Prozent des deutschen Stroms, sie ist damit der fünftgrößte deutsche Stromerzeuger. Die RAG zählt auch zu den größten Wohnungsgesellschaften und Flächenentwicklern in Deutschland. Vorstandsvorsitzender ist der ehemalige Bundesminister Werner Müller. Sein ehemaliger Staatssekretär Alfred Tacke leitet die STEAG.

Weblinks


- http://www.rag.de
- [http://www.rag-immobilien.de/riag/index.htm RAG IMMOBILIEN]
- http://www.steag.de Kategorie:Montanunternehmen Kategorie:Immobilienunternehmen Kategorie:Unternehmen (Deutschland)

Ragtime

Ragtime ist eine Musikrichtung, die um 1890 in den Saloons der USA entstand und im wesentlichen ein Klavierstil war, aber auch von Bands und Orchestern sowie für Gitarre übernommen wurde.

Musikalische Charakteristik

Spielweise

Der Name Ragtime leitet sich aus "ragged time", also "zerrissener Zeit" ab, was sich auf die markanten Rhythmen bezieht: Charakteristisch ist die "stride-Technik" der linken Hand, bei der auf 1 und 3 des 4/4 Taktes der Bass (meist in Oktavschlägen), und auf 2 und 4 die Akkorde gespielt werden. Die "Zerrissenheit" ergibt sich aus der Tatsache, dass die rechte Hand dazu zwar Achtelnoten spielt, aber jede 3. Note betont. Zudem werden diese Achtelnoten immer wieder synkopisch übergebunden. Anders formuliert: ragtimetypisch ist eine durchweg synkopierte Melodie zu einem durchgängigen Duolen-Rhythmus. Ragtime ist eine komponierte Musik und daher kein Jazz, da ihm das Element der Improvisation völlig fehlt. Viele der ersten Jazz-Pianisten kamen allerdings vom Ragtime her und einige der ersten Jazz-Standards waren Rag-Kompositionen.

Gliederung eines Ragtimes

Die Gliederung eines Ragtimes ähnelt einem Kettenrondo, das bedeutet, sie entspricht in etwa der Form :AA – BB – AA – CC – AA – DD – ... Der Hauptteil (A) kehrt nach jedem Zwischenteil (B, C, D,...) wieder. Meist wird jeder einzelne Teil wiederholt, also direkt zweimal nacheinander gespielt (daher AA). Am Ende des Stückes fällt der A-Teil im Gegensatz zum Rondo jedoch häufig weg, zuweilen endet ein Ragtime auch in einer anderen Tonart als er begonnen hat (z. B. eine Quarte höher). Vor dem allerersten A-Teil kann noch ein 2 oder 4 taktiges Vorspiel ("Intro") stehen, welches zur Haupttonart leitet.

Geschichte

1897 erschienen die ersten Ragtime-Kompositionen, zuerst der
Louisiana Rag von Theodore Northrup. Der erste bedeutende Ragtime-Musiker und -Pianist war Tom Turpin, dessen Harlem Rag ebenfalls 1897 erschien. Der Weltausstellung in St. Louis im Jahre 1904, zu der Tom Turpin einen großen Ragtime-Wettbewerb veranstaltet hatte, wurden etliche Ragtimes gewidmet, unter anderem der St. Louis Rag von Tom Turpin, der St. Louis Tickle von Theron Catlen Bennet, und The Cascades in Erinnerung an die Weltausstellungswasserspiele von Scott Joplin. Der Ragtime hatte damit, d. h. fünf Jahre nach Erscheinen von Joplin's Maple Leaf Rag (Auflage 1/2 Mio.), den ersten emotionalen Höhepunkt für seine Musiker. Ein Hauptort des Ragtime wurde auch Joplin's Wohnort Sedalia, Missouri, wo auch sein Verleger John Stark schon seit 1885 ansässig war. Von 1906 bis zum 1. Weltkrieg war Ragtime die populäre Musik in den USA. Nicht mehr streng der Form der Ragtimekomposition entsprechend, sondern nur noch Stilelemente des Rag benutzend, waren zu dieser Zeit die sogenannten Ragtime-Songs, d.h. Schlager im Stil der Zeit.

Bedeutende Komponisten und Interpreten

Die bekanntesten Ragtimes sind Scott Joplins
The Entertainer von 1902, der durch seine Verwendung im Film Der Clou 1973 großen Erfolg hatte, und das als Noten ebenso wie als Schallplattenaufnahme meistverkaufte Ragtime-Stück Twelfth Street Rag von Euday Bowman aus dem Jahr 1914, als das Ende der Ragtime-Ära begann. Bereits weniger kompositorisch und damit jazzmäßiger spielte Jelly Roll Morton in New Orleans, der von sich selbst behauptete, im Jahre 1902 den Jazz erfunden zu haben. Bedeutend als Vorbild für einige der ersten Jazz-Pianisten war Eubie Blake, der in Baltimore, Atlantic City und New York aktiv war, und ab 1899 Ragtimes komponierte. Blakes Ragtimes sind ein Beispiel dafür, daß es sich bei diesen Werken sowohl schwarzer als auch weißer Komponisten durchaus um anspruchsvolle Klavierliteratur handelt. Einer der schönsten Ragtimes ist der von Louis Chauvin, dem Gewinner des Wettbewerbs von St. Louis, und Scott Joplin gemeinsam komponierte Heliotrope Bouquet. Gottfried Böttger ist ein bekannter deutscher Ragtime-Pianist.

Hörbeispiele


- Scott Joplin, Ragtime Dance (MIDI-Datei)
- Liste von [http://www.trachtman.org/ragtime/index.htm Ragtime-Stücken ]
- Liste von [http://www.rtpress.com/titles.htm Ragtimes und Ragtimern ] (Darunter auch Ragtime Songs wie Eubie Blake's "Goodnight Angeline" und Ragtime Blues sowie ein paar doch eher schon dem Jazz zuzuordnende Titel)

Literatur


- David Jansen/Trebor Tichenor: Rags and Ragtime, a musical history (New York 1978) Kategorie:Jazz Kategorie:Klaviermusik ja:ラグタイム


Hip-Hop

Der Begriff Hip Hop bezeichnet # eine subkulturelle Entwicklung, siehe Hip Hop (Subkultur) # eine Musikrichtung, die innerhalb dieser Bewegung entstanden ist, siehe Hip Hop (Musik) als:Hip Hop ja:ヒップホップ ko:힙합

DNA

L'acido desossiribonucleico (DNA, il corrispondente acronimo italiano è ADN) è un polimero organico i cui monomeri sono i desossiribonucleotidi, presente nei cromosomi degli eucarioti e nelle cellule dei procarioti, oltre che nei plastidi, nei mitocondri e nei virus, responsabili dei processi biochimici di base e della trasmissione dei caratteri ereditari.

Ogni nucleotide è formato da tre parti: una molecola di desossiribosio (uno zucchero semplice, appartenente ai pentosi), da uno a tre gruppi fosfato e una base azotata (citosina, guanina, adenina o timina). L'atomo di carbonio in 3’ è legato ad un gruppo OH, quello in 5’ è legato ad un fosfato.

In un filamento di DNA un fosfato collega il carbonio 5' di un nucleotide e quello 3' del successivo. Abbiamo quindi una "spina dorsale" fosfato-zucchero-fosfato... della molecola, mentre agli zuccheri sono legate le diverse basi azotate, che determinano la sequenza specifica.

Di solito il DNA è a doppio filamento: ci sono due catene orientate in verso opposto, unite da legami idrogeno tra le basi azotate. Ogni sequenza è determinata dall'altra, in quanto la regola di appaiamento A-T, G-C è imposta dalla dimensione delle basi e da numero e disposizione dei legami idrogeno che esse possono formare. Si dice anche che i due filamenti sono complementari.

I due filamenti sono avvolti l'uno attorno all'altro in una doppia elica, struttura che corrisponde ad un minimo di energia. Quelle di DNA sono molecole molto lunghe: un cromosoma umano medio contiene un doppio filamento di DNA lungo 8 centimetri! Le cellule devono quindi utilizzare meccanismi molto sofisticati per riuscire a comprimere tutto il loro DNA nell'esiguo spazio del volume nucleare (vedi istoni).

Replicazione

La replicazione del DNA è una reazione di polimerizzazione che ha come reagenti i quattro tipi di desossiribonucleosidi trifosfati (dNTP: dATP, dCTP, dGTP, dTTP). Benché nel filamento venga incorporato solo un fosfato, i nucleotidi di partenza devono essere trifosfati, solo così posseggono infatti l'energia necessaria per la reazione. È necessaria la presenza di un DNA a filamento singolo che funge da stampo, che determina la sequenza del filamento da costruire.

La reazione è catalizzata dalle DNA polimerasi, enzimi capaci di costruire una nuova catena nel verso 5'-3' individuati da Arthur Kornberg nel 1958 tramite un famoso esperimento [http://50annidna.pfs.unipd.it/DFTB/20/animation/index.html]. Esse non sono in grado di iniziare un filamento ex novo, possono solo allungare un filamento polinucleotidico preesistente. È necessario quindi un innesco. Questo consiste di solito in un breve frammento di RNA appaiato allo stampo, prodotto da una RNA polimerasi detta primasi.

Per iniziare la replicazione, il DNA a doppia elica deve essere parzialmente denaturato da particolari proteine. Queste sono le elicasi, enzimi che separano attivamente i due filamenti usando l'energia dell'ATP, e le proteine denaturanti, o proteine destabilizzatrici dell'elica, non enzimatiche, che possono denaturare il DNA legandosi selettivamente alle porzioni a singolo filamento e stabilizzandole. Queste attività producono una forca replicativa, che migra esponendo progressivamente filamenti non appaiati, che possono essere replicati.

Poiché le polimerasi lavorano solo in senso 5'-3', un filamento (chiamato Filamento a replicazione progressiva) può essere replicato in modo quasi continuo, man mano che viene esposto, l'altro (Filamento a replicazione regressiva) risulta disseminato da brevi filamenti di DNA di nuova sintesi (i frammenti di Okazaki), ognuno dei quali reca all'inizio l'innesco di RNA. I nuovi filamenti devono essere quindi completati mediante la rimozione degli inneschi da parte di endonucleasi e il riempimento degli spazi rimasti ad opera di polimerasi di riparazione. Successivamente tutti questi frammenti di DNA di nuova sintesi del filamento in ritardo vengono legati dalla DNA-ligasi. riparazione

Il risultato della replicazione sono due doppie eliche identiche (salvo errori avvenuti durante il processo, che portano alla comparsa di mutazioni) costituite da un filamento preesistente e uno neoformato: per questa ragione la replicazione si dice semiconservativa.

Nelle molecole di DNA circolari dei Procarioti si ha una sola regione di Origine della replicazione dal quale partono due forche replicative (la struttura prende il nome di bolla di replicazione). Quando le due forche si incontrano dal lato opposto la replicazione è completata. Negli Eucarioti la replicazione di ogni cromosoma inizia in più punti.

Alfabeto di quattro lettere

Le basi azotate (adenina A, citosina C, guanina G, timina T), possono essere immaginate come le quattro lettere dell'alfabeto delle informazioni genetiche della cellula. Utilizzando gruppi di tre lettere si possono avere fino a 64 combinazioni diverse, che vanno a coprire i venti diversi amminoacidi esistenti.

Ad esempio l'adenina ripetuta in una serie di tre ("AAA") rappresenta un particolare amminoacido: la fenilalanina. Poiché esistono 64 triplette possibili e 20 amminoacidi, il codice genetico è degenerato (ridondante), ovvero alcuni amminoacidi possono essere codificati da più triplette diverse. Esistono infine triplette che non codificano per amminoacidi ma per codoni di stop, ovvero indicano il punto in cui in un gene termina la parte che codifica per la proteina corrispondente.

Scoperta

La struttura a doppia elica del DNA fu scoperta nel 1953 da Francis Crick e James Watson al Cavendish Laboratory dell'Università di Cambridge, grazie anche al contributo di Maurice Wilkins e Rosalind Franklin. La scoperta valse ai primi tre il Premio Nobel per la medicina nel 1962, Rosalind Franklin morì nel 1958. Categoria:Biologia molecolare Categoria:Genetica Categoria:Biochimica Categoria:Acronimi ja:デオキシリボ核酸 ko:DNA ms:DNA simple:DNA th:ดีเอ็นเอ

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