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Álvaro Uribe VélezÁlvaro Uribe Vélez [] ( - 4. Juli 1952 in Medellín, Kolumbien) ist seit dem 7. August 2002 der amtierende Präsident der Republik Kolumbien.
Kolumbien
Biografie
Álvaro Uribe Vélez ist der erste von fünf Söhnen des Großgrundbesitzers Alvaro Uribe Sierra und seiner Frau Laura Vélez. Er ist verheiratet mit Lina Morena, mit der er zwei Söhne hat. Sein Vater wurde 1983 von Aktivisten der FARC-Guerilla ermordet, als er versuchte, einer drohenden Entführung zu entkommen.
Entführung
Ausbildung
Uribe studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität von Antioquia. Nach seinem Abschluss folgten weitere Studienaufenthalte in Harvard und Oxford.
Politische Laufbahn
1976 wurde Uribe Schatzmeister der öffentlichen Betriebe in Medellin.
Von 1977 bis 1978 war er Generalsekretär im Arbeitsministerium und von 1980 bis 1982 Direktor der zivilen Luftfahrt. 1982 wurde er zum Bürgermeister von Medellin gewählt, 1995 zum Gouverneur von Antioquia. Für die Präsidentschaftswahlen am 26. Mai 2002 kandidierte Uribe als unabhängiger Kandidat, obwohl er zeitweise Mitglied der Liberalen Partei Kolumbiens war. Uribe setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen die anderen Kandidaten durch und wurde mit 53% der Stimmen zum kolumbianischen Präsidenten gewählt. Er löste damit Andrés Pastrana Arango im Amt ab.
Andrés Pastrana Arango
Regierungsarbeit und -ziele
Uribe ist als Hardliner im Kampf gegen die kolumbianischen Guerilla-Organisationen (FARC und ELN) bekannt. Obwohl sein innenpolitischer Kurs auch im Ausland stark umstritten ist, ist sein politischer Rückhalt in der Bevölkerung Umfragen zufolge sehr stark.
Guerilla
Sein Amtsvorgänger, Andrés Pastrana Arango hatte versucht, einen Waffenstillstand mit den Guerillagruppen zu vereinbaren, die Verhandlungen scheiterten jedoch. Uribe tritt für eine verstärkte Militärpräsenz ein und unterstützt die Bemühungen der US-Armee, den Drogenhandel in Kolumbien mit militärischen Mitteln einzugrenzen.
Bemühungen der ELN, eine demilitarisierte Zone in ihrem Guerillagebiet einzurichten, tritt Uribe entgegen. Dies begründet er mit den schlechten Erfahrungen, die die Regierung mit einer solchen - 1998 nach Verhandlungen mit der FARC eingerichteten - Zone gemacht hat.
Mittlerweile ist die für die FARC demilitarisierte Zone wieder unter Kontrolle der kolumbianischen Streitkräfte, was nicht heißt, dass nicht auch die FARC noch in diesem - wie in vielen anderen Gebieten Kolumbiens - aktiv ist. Auf der einen Seite hat die Regierung von Uribe so viel Kokain beschlagnahmt und so viele Felder vernichtet, wie nie zuvor in der Geschichte Kolumbiens, auf der anderen Seite fällt international der Preis des Kokain. Ob das heißt, dass der illegale Kokaanbau in Kolumbien nach wie vor ausgeweitet wird oder ob es andere Faktoren zur Erklärung dieses Phänomens gibt, ist umstritten.
Paramilitärs
Ungeklärt ist die Verbindung Uribes zu den rechtsextremen Paramilitärs, den Autodefensas Unidas de Colombia (AUC), wie auch die Verbindungen zwischen dem kolumbianischen Militär und der AUC. Aufgrund dieser Verbindungen und der Menschenrechtsverletzungen, die weiterhin in Kolumbien stattfinden, protestierten die Abgeordneten der sozialistischen, sozialdemokratischen und grünen Fraktionen des Europaparlaments während eines Besuchs Uribes im Frühjahr 2004. Sie verließen den Saal, als Uribe mit seiner Rede beginnen wollte. Einige kolumbianische Politikwissenschaftler sind der Meinung, dass Uribe der erste kolumbianische Präsident ist, der die Paramilitärs ernsthaft bekämpft. Inzwischen gab es eine Reihe von großen Demobilisierungen von paramilitärischen Verbänden (ca. 10,000 Mann).
Wiederwahl 2006
Seit 2003 versucht Álvaro Uribe seine Wiederwahl zu ermöglichen, die aber durch die Verfassung nicht erlaubt ist. Der Gerichtsbeschluss vom 19. Oktober 2005 scheint ihm aber den Weg geebnet zu haben eine zweite Amtszeit zu erreichen. Weiterhin offen ist ob das Gesetz „Ley de Garantías“, das Ihm dann faktisch die Kandidatur für 2006 ermöglichen würde, auch wirklich verabschiedet wird. Zum Zeitpunk dieses Beschlusses zeigten die Umfragen, dass nur etwas über 50% der Wähler für ihn stimmen würden. Dies ist verwunderlich, da im selben Zeitraum seine Akzeptanz bei der Bevölkerung weit über 70% lag.
Uribe Velez, Alvaro
Uribe Velez, Alvaro
Uribe Velez, Alvaro
Uribe Velez, Alvaro
Uribe Velez, Alvaro
ja:アルバロ・ウリベ
4. JuliDer 4. Juli ist der 185. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 186. in Schaltjahren) - somit bleiben 180 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1054 - Chinesischen Astronomen beobachten einen „neuen Stern“, der sich als Explosion einer Supernova herausstellen sollte, die den Krebsnebel entstehen ließ.
- 1187 - In der Schlacht bei den Hörnern von Hattin verliert das Kreuzfahrerheer gegen die Truppen von Saladin.
- 1776 - Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
- 1865 - In London erscheint die Erstausgabe von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“.
- 1933 - Die Zentrumspartei und die Bayrische Volkspartei in Deutschland beschließen ihre Selbstauflösung.
- 1945 - In London wird ein Abkommen über Alliierte Kontrolle im besetzten Österreich unterzeichnet.
- 1946 - Die Philippinen erlangen die Unabhängigkeit.
- 1953 - Imre Nagy wird zum ungarischen Ministerpräsidenten gewählt.
- 1973 - Gründung der Karibischen Wirtschaftsgemeinschaft
- 1982 - Dominikanische Republik. Jacobo Majluta wird Staatspräsident
- 1992 - Grundsatzerklärung zwischen Kirgisistan und Deutschland
- 1996 - Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 1997 - Die NASA-Sonde "Pathfinder" landet auf dem Mars.
- 1997 - Der russische Ministerpräsident Wiktor Tschernomyrdin trifft mit Bundeskanzler Helmut Kohl zusammen.
- 1998 - Das Verfassungsgericht in Aserbaidschan wird gegründet.
- 1998 - Die erste Raumsonde Japans "Nozomi" wird Richtung Mars geschickt.
- 1999 - Zwei Raubgräber finden die Himmelsscheibe von Nebra, die als weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung gilt.
- 2000 - Bayern führt eine „Blue Card” für ausländische Computerspezialisten ein, bei der die Aufenthaltsgenehmigung zeitlich an die Dauer der Arbeitserlaubnis geknüpft ist
- 2003 - Gemeinsame Erklärung über die Beendigung des Krieges in Côte d'Ivoire
- 2003 - Die deutschsprachige Wikipedia hat ihren 20.000. Artikel erreicht.
- 2004 - Grundsteinlegung für den Freedom Tower am Ground Zero, dem ehemaligen Standort des World Trade Center in New York.
- 2005 - Die NASA-Sonde "Deep Impact" beobachtet den Aufschlag eines von ihr gestarteten Projektils auf dem Kometen Tempel 1,
Wissenschaft und Technik
- 1913 - Der Chemiker Fritz Klatte erhält das Patent für seine Erfindung, den heute massenmäßig wichtigsten Kunststoff der Welt, das PVC
- 1931 - Auf dem Jungfraujoch im Berner Alpenmassiv wird die internationale Hochalpine Forschungsstation eröffnet
Katastrophen
- 2002 - Bangui, Zentralafrikanische Republik. Eine Boeing 707 der New Gomair, kombiniert als Fracht- und Passagierflugzeug unterwegs, auf dem Weg nach Brazzaville, Kongo. Bereits kurz nach dem Start berichtete der Pilot von technischen Schwierigkeiten. 4 km vor erreichen der Start- und Landebahn stürzte die Maschine ab. 23 der 25 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1919 - Der US-Amerikaner Jack Dempsey wird neuer Box-Weltmeister im Schwergewicht. Er besiegt den Titelverteidiger Jess Willard durch technischen K.o.
- 1954 - Der erstmalige Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft bei der V. Fußball-WM gilt als Wunder von Bern.
- 1993 - Deutschland wird mit Trainer Svetislav Pesic Basketball-Europameister, durch 71:70-Finalsieg gegen Russland in München.
- 2004 - Griechenland wird durch ein 1:0 im Finale der Fußball-Europameisterschaft gegen Portugal Europameister.
Geboren
- 1477 - Johannes Aventinus, deutscher Geschichtsschreiber
- 1685 - Christian Reichart, deutscher Begründer des Gartenbaus
- 1715 - Christian Fürchtegott Gellert, deutscher Dichter
- 1732 - Clemens August von Merle, Weihbischof in Köln
- 1753 - Jean-Pierre Blanchard, französischer Ballonfahrer
- 1790 - George Everest, britischer Vermessungsingenieur in Indien
- 1799 - András Bartay, ungarischer Komponist
- 1799 - Oskar I., König von Schweden und Norwegen
- 1801 - Elisabeth Maria, portugiesische Prinzessin und Regentin
- 1802 - Joseph Labitzky, Tanzkomponist
- 1804 - Nathaniel Hawthorne, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1807 - Giuseppe Garibaldi, Guerillakämpfer und Italiens berühmtester Soldat
- 1837 - Emile Auguste Carolus-Duran, französischer Maler
- 1841 - Wilhelm Th. Preyer, deutscher Physiologe
- 1845 - Pál Szinyei Merse, ungarischer Maler
- 1853 - Ernst Otto Beckmann, deutscher Chemiker
- 1863 - Hugo Winckler, deutscher Archäologe und Sprachwissenschaftler
- 1872 - Calvin Coolidge, US-Vizepräsident und 30. Präsident der USA
- 1882 - Kurt von Schleicher, deutscher Generalleutnant und Reichskanzler der Weimarer Republik
- 1895 - Massimo Campigli, italienischer Maler
- 1900 - Walther Kiaulehn, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1900 - Alfred Rust, deutscher Archäologe
- 1901 - Louis Armstrong, Jazzmusiker
- 1903 - Charlie Monroe, US-amerikanischer Musiker
- 1906 - Wilhelm Prinz von Preußen, ältester Sohn des deutschen und preußischen Kronprinzen
- 1910 - Champion Jack Dupree, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1910 - Govan Mbeki, südafrikanischer Politiker
- 1911 - Mitch Miller, US-amerikanischer Bandleader
- 1912 - Fritz Schulz-Reichel, deutscher Komponist und Pianist
- 1915 - Christine Lavant, österreichische Künstlerin und Schriftstellerin
- 1918 - Johnnie Parsons, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1921 - Gerard Debreu, französischer Wirtschaftswissenschaftler Nobelpreisträger
- 1923 - Rudolf Friedrich, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1924 - Eva Marie Saint, US-amerikanische Schauspielerin
- 1926 - Alfredo di Stefano, argentinischer Fußballspieler
- 1927 - Gina Lollobrigida, italienische Schauspielerin
- 1927 - Neil Simon, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Cathy Berberian, US-Amerikanischer Opernsängerin
- 1928 - Stephen Boyd (St. Miller), US-amerikanischer Schauspieler
- 1929 - Darío Castrillón Hoyos, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1929 - Konrad Swinarski, polnischer Theaterregisseur
- 1934 - Gilbert Lopez, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Wolf von Lojewski, deutscher Fernseh-Journalist
- 1937 - Königin Sonja von Norwegen, Mutter von Kronprinz Haakon
- 1938 - Bill Withers, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Eckart Witzigmann, deutscher Starkoch
- 1943 - Alan Wilson, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Christoph Zöpel, deutscher Politiker
- 1943 - Conny Bauer, deutscher Jazz-Musiker, Posaunist
- 1943 - Heide Simonis, deutsche Politikerin und ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein
- 1945 - Walter Wippersberg, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1946 - Birgit Schnieber-Jastram, deutsche Politikerin
- 1947 - David McWilliams, irischer Musiker und Songwriter
- 1948 - Andreas von Schoeler, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Frankfurt am Main
- 1948 - Jeremy Spencer, britischer Sänger (Songschreiber bei Fleetwood Mac)
- 1948 - René Arnoux, französischer Autorennfahrer
- 1948 - Walter Bockmayer, deutscher Regisseur
- 1949 - Horst Seehofer, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1951 - Ralph Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Alvaro Uribe Velez, kolumbianischer Politiker und Staatspräsident
- 1955 - John Waite, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1957 - Jenny Drivala, griechische Opernsängerin
- 1959 - Uwe Klett, deutscher Lokalpolitiker
- 1959 - Victoria Abril, spanische Schauspielerin
- 1960 - Richard Garriott, britischer Computerspiel-Entwickler
- 1960 - Roland Ratzenberger, österreichischer Rennfahrer
- 1963 - Ute Lemper, deutsche Sängerin und Tänzerin
- 1972 - Alexei Shirov, lettischer Schachspieler
- 1972 - Karin Thürig, Schweizer Radsportlerin
- 1975 - Reinhard Divis, österreichischer Eishockeytorhüter
- 1984 - Markus Waldrich, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 973 - Ulrich von Augsburg, katholischer Bischof und Heiliger
- 1307 - Rudolf III. (Habsburský), Herzog von Österreich und Steiermark und König von Böhmen
- 1308 - Eberhard I. von der Mark, Vogt zu Essen, Graf von Mark, Graf von Altena
- 1336 - Elisabeth von Portugal, Prinzessin von Aragonien und Königin von Portugal
- 1546 - Khair ad-Din Barbarossa, osmanischer Herrscher von Algier, Kapudan Pascha
- 1603 - Philipp de Monte, Komponist des 16. Jahrhunderts
- 1667 - Johann von Anhalt-Zerbst, anhaltinischer Regent
- 1761 - Samuel Richardson, britischer Schriftsteller
- 1768 - Johann Gottfried Borlach, Bergwerksgründer
- 1780 - Karl Alexander von Lothringen, Hochmeister des Deutschen Ordens
- 1783 - Franz Seraph von Kohlbrenner, bayerischer Publizist
- 1787 - Charles de Rohan, französischer General und Staatsmann, Pair und Marschall von Frankreich
- 1826 - John Adams, erster Vizepräsident der USA und zweiter Präsident
- 1826 - Thomas Jefferson, US-amerikanischer Politiker, 3. Präsident der USA (1801-1809)
- 1830 - Johann Friedrich Gottlieb Delbrück, preußischer Theologe und Erzieher
- 1831 - James Monroe, Fünfter Präsident der USA (von 1817 bis 1825)
- 1848 - François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller und Diplomat
- 1850 - William Kirby, englischer Pfarrer und Entomologe
- 1854 - Karl Friedrich Eichhorn, deutscher Jurist und Professor für Jura
- 1864 - August Peters, deutscher Erzähler
- 1888 - Theodor Storm, deutscher Schriftsteller
- 1891 - Carl August Haupt, deutscher Komponist
- 1891 - Hannibal Hamlin, Vizepräsident der USA
- 1894 - Christian Friedrich August Dillmann, deutscher Orientalist und Theologe
- 1901 - Johannes Schmidt, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1902 - Swami Vivekananda, hinduistischer Mönch und Gelehrter
- 1910 - Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom
- 1910 - Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist
- 1920 - Max Klinger, deutscher Maler, Radierer und Bildhauer
- 1934 - Chaim Nachman Bialik, Dichter, Autor und Journalist
- 1934 - Marie Curie, polnisch-französische Chemikerin und Physikerin, Nobelpreisträger
- 1938 - Otto Bauer, österreichischer Politiker
- 1938 - Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin
- 1941 - Tadeusz Boy-Żeleński, polnischer Dichter und literarischer Übersetzer
- 1941 - Felix Klipstein, deutscher Maler, Zeichner und Graphiker
- 1943 - Władysław Sikorski, polnischer Politiker
- 1946 - Ewa Paradies, deutsche KZ-Aufseherin
- 1946 - Othenio Abel, österreichischer Paläontologe und Evolutionsbiologe
- 1948 - Richard Teschner, österreichischer Maler
- 1952 - José Rubén Romero, mexikanischer Schriftsteller
- 1958 - Birger Forell, Pfarrer und Widerstandskämpfer
- 1962 - Adolf Meschendörfer, siebenbürgisch-sächsischer Schriftsteller
- 1962 - Karl Aloys Schenzinger, deutscher Autor von Romanen und NSDAP-Propaganda
- 1968 - Hermann-Bernhard Ramcke, deutscher General im 2. Weltkrieg
- 1969 - Erwin Blumenfeld, deutscher Fotograf
- 1970 - Barnett Newman, US-amerikanischer Maler
- 1970 - Walter Strzygowski, österreichischer Wirtschaftsgeograph
- 1971 - August Derleth, US-amerikanischer Autor von Horror-Geschichten
- 1971 - Donald McPherson, US-amerikanischer Musiker
- 1975 - Otto Dowidat, deutscher Politiker und MdB
- 1978 - Carola Braunbock, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Michael Kohl, Diplomat der DDR
- 1985 - Lotte Strauss, deutsche Pathologin
- 1992 - Astor Piazzolla, argentinischer Komponist
- 1994 - Harvey Patton, deutscher Science-Fiction-Autor
- 1994 - Frank Seiboth, deutscher Politiker und MdB
- 1994 - Hedda Zinner, deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Rundfunkleiterin
- 1995 - Bob Ross, US-amerikanischer Maler und TV-Star
- 1998 - Henrik Stangerup, dänischer Autor und Filmregisseur
- 2002 - Laurent Schwartz, Mathematiker, Fields-Medaillenträger
- 2003 - André Claveau, französischer Chansonnier
- 2003 - Armin Mohler, Schweizer Philosoph, Publizist, Schriftsteller und Journalist
- 2003 - Barry White, US-amerikanischer Soulsänger und -produzent
- 2004 - Jean-Marie Auberson, Schweizer Dirigent und Geiger
- 2004 - Thomas Mancuso, US-amerikanischer Mediziner
- 2005 - Marga López, mexikanische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in den USA (Unabhängigkeitstag von 1776)
- Nationalfeiertag in den Philippinen (Erlangung der Unabhängigkeit 1946)
- Ulrichstag, Gedenktag des Hl. Ulrich
Siehe auch
:Geboren am 4. Juli, ein us-amerikanischer Spielfilm
:3. Juli - 5. Juli
:4. Juni - 4. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:7月4日
ko:7월 4일
simple:July 4
th:4 กรกฎาคม
Medellín
Medellín ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und Hauptstadt der Provinz Antioquia. Sie hat 2.000.001 Einwohner in der eigentlichen Stadt und 3.263.949 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Geografie
Geografische Lage
Das Stadtgebiet von Medellín umfasst heute acht umliegende Ortschaften. Medellín liegt mitten im "Valle de Aburrá", einem Tal des mittleren Bergzugs der Anden im nordwestlichen Kolumbien, auf einer Höhe von 1.538 Meter über NN. Sie wird daher auch "Capital de la Montaña", Hauptstadt der Berge, genannt.
Die Stadt ist berühmt für ihre Gartenanlagen, ihre Blumen und die Vielfalt der Orchideen, die dort heimisch sind. Deswegen hat sie auch den Beinamen "Capital de las Flores".
Dem Stadtviertel Sierra wurde 2005 der Dokumentationsfilm La Sierra (dt. alt. „La Sierra - zum Killer geboren“) gewidmet. Er handelt von den jugendlichen Kämpfern der Bande „Bloque Metro“ die im kolumbianischen Bürgerkrieg ihr Stadtviertel zu verteigen versuchen.
Klima
Ihre Einwohner geben ihr stolz Namen wie "Bella Villa" oder "Capital de la Eterna Primavera", Hauptstadt des ewigen Frühlings, da die Temperaturen selten über 30 Grad klettern oder unter 16 Grad fallen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 24 Grad.
Geschichte
Sie wurde 1616 von Francisco Herrera Campuzano gegründet. Die Bedeutung von Medellín fand ihren Ursprung in der ständig wachsenden Nachfrage und Produktion von Kaffee. Die Industrialisierung des Gebietes begann am Ende des 19. Jahrhunderts.
Die Stadt entwickelte sich aber erst in den 1930er Jahren zu einem wichtigen Industriezentrum. Seit den 1980er Jahren leidet das öffentliche Leben der Stadt unter der Drogenmafia des Medellín-Kartells, das eine führende Rolle im weltweiten Handel mit Kokain einnahm.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind das Orquideorama, eine Sammlung von Orchideen im botanischen Garten, und die riesige Kathedrale aus der spanischen Kolonialzeit.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Medellíns setzt sich zum großen Teil aus den Nachfahren baskischer Einwanderer zusammen. Sie zeichnen sich durch ganz spezifische Charaktereigenschaften, eine eigene Küche und sogar durch ihren spezifischen Dialekt aus. Dieser Menschenschlag ist außer in Antioquía in den Departamenden Caldas, Risaralda und Quindío - der so genannten Kaffeeachse - zu Hause.
Sport
In Medellín findet seit 1995 jedes Jahr ein Halb-Marathon statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
In der Stadt befinden sich Betriebe der Textilindustrie, der Konfektion, der Nahrungsmittel- und Tabakindustrie, der Herstellung von Landwirtschaftsmaschinen, der metallurgischen und chemischen Industrie, der Zementherstellung und der Möbelindustrie und anderen Industriezweigen an.
Damit steht Medellín inzwischen an zweiter Stelle der nationalen Industrieproduktion und an erster Stelle in Südamerika in Bezug auf die Textilherstellung. Inzwischen hat sich neben der Industrie aber auch ein sehr breiter tertiärer Sektor entwickelt.
Verkehr
Medellín verfügt als einzige Stadt in Kolumbien mit einer 1995 eingeweihten Hochbahn über ein effizientes Massenverkehrsmittel, das die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet. Die "Metro" hat zwei Linien mit insgesamt 42 km Schienennetz und gilt als eine der saubersten in Lateinamerika. Pro Jahr transportiert sie rund 100 Millionen Passagiere.
Bildung
Die Universität Antioquia (eröffnet 1822), die Universität Medellín (eröffnet 1950), die Pontifical University Bolivariana (eröffnet 1936) und die Autonome Universität Lateinamerika (eröffnet 1966) sind in der Stadt beheimatet.
Weblinks
Allgemeine Informationen
- http://www.maratonmedellin.com/default.asp
- http://www.terra.com.co/medellin/
Industrie- und Handelskammer
- http://www.camaramed.org.co/
Universitäten
- http://www.udea.edu.co/
- http://www.eafit.edu.co/
- http://www.udem.edu.co/
- http://www.unalmed.edu.co/
- http://www.usb-med.edu.co/
Zeitungen
- http://www.elcolombiano.com/
- http://www.elmundo.com/
Kategorie:Ort in Kolumbien
Kolumbien
Kolumbien (spanisch Colombia) ist ein Staat im nördlichen Teil von Südamerika und grenzt an Brasilien, Peru, Ecuador, Venezuela und Panama.
Kolumbien liegt am Pazifischen Ozean und an der Karibik.
Geografie
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt sowohl an den atlantischen (1.600 km Grenzlinie), als auch an den pazifischen Ozean (1.300 km Grenzlinie). Im Südwesten liegen Ecuador und Peru, im Nordosten Venezuela und im Südosten Brasilien.
Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Zwischen den Bergketten fließen die großen, teilweise befahrbaren Flüsse Cauca und Magdalena in den atlantischen Ozean. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Huila, Nevado del Ruiz, Purace, Tolima und Doña Juana. Die höchsten Gipfel sind der Pico Cristóbal Colón sowie der Pico Simón Bolívar, beide jeweils 5.775 m hoch und in der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen.
Die östliche Hälfte ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden.
Kolumbien hat Küsten sowohl am atlantischen wie am pazifischen Ozean. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés und Providencia (770 km nordöstlich von Kolumbien), mit den Inseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina. Der karibischen Küste vorgelagert ist die Insel Fuerte und die Archipele von San Bernardo und del Rosario. Im Pazifik liegen die Inseln Malpelo und Gorgona und Gorgonilla.
Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimazonen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24° C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Klima (17-24° C), zwischen 2.000 und 3.000 m kaltes (12-17° C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12° C).
Kolumbiens größte Städte sind die Hauptstadt Santa Fé de Bogotá, Medellín, Cali, Cartagena de Indias, Barranquilla, Ibagué, Manizales, Pasto, Cúcuta und Bucaramanga.
Siehe auch: Städte in Kolumbien
Umwelt
Kolumbiens Lage mit unterschiedlichen Höhenstufen und Klimazonen, die den Übergang und Kontakt zwischen Amazonas und Anden einschliessen, heterogene Bodenbedingungen bedingen eine große Biodiversität mit einer hohen Anzahl endemischer Arten. Kolumbien ist eines der Länder mit der größten Artenvielfalt pro Gebietseinheit weltweit: Mit nur 0,7 % Anteil an der weltweiten Festlandsmasse vereinigt das Land 10% aller Tier- und Pflanzenarten des Planeten auf seinem Staatsgebiet. Obwohl Kolumbien den Schutz seiner natürlichen Ressourcen bereits seit den 70er Jahren vorantreibt, haben neben natürlichen Umweltkatastrophen (häufig entweder bedingt durch extreme Trocken- oder Regenzeiten) vor allem das dynamische soziale und wirtschaftliche Wachstum und die bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten erhebliche Umweltschäden mit sich gebracht.
Mit der Verfassung von 1991 hat sich das Land nun explizit der Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben; etwa 60 Verfassungsartikel beziehen sich direkt oder indirekt auf die Umwelt. Den normativen Rahmen für die Ausgestaltung dieser Vorgaben bildet das Gesetz 99 von 1993, durch das ein Umweltministerium als Bestandteil des Nationalen Umweltsystems (Sistema Nacional Ambiental, kurz SINA) geschaffen wurde. Zum SINA gehören nebem dem Ministerium unter anderem die Regionalentwicklungsbehörden, die mit dem Management der natürlichen Ressourcen und ihrer nachhaltigen Entwicklung beauftragt sind, städtische Umweltplanungsbehörden und -systeme wie das DAMA in Bogotá und der Ecofondo, der Zusammenschluss aller Umwelt-NGOs. Staatliche Umweltpläne sollen zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele beitragen. Allerdings werden den Regionalentwicklungsbehörden unter anderem überhöhte Betriebskosten, fehlende Investitionen in Umweltprogramme und die Aufgabe wieder aufgeforsteter Gebiete vorgeworfen. Diese und andere Mängel sollen deshalb mittels einer weitgreifenden Umweltsektorreform beseitigt werden. Dazu wurde bereits im März 2003 ein Gesetzesvorschlag vorgelegt; darüber hinaus wurde das Umweltministerium im April 2003 zum Ministerio de Ambiente, Vivienda y Desarollo Territorial fusioniert. Derzeit gibt es Bestrebungen, die bereits seit Jahrzehnten bestehende Nationalparkverwaltung (UAESPNN - Unidad Administrativa Especial del Sistema de Parques) umzustrukturieren.
Insgesamt wird die bisherige Umweltpolitik von Präsident Uribe oft als ein Rückschritt hinter bereits erzielte Erfolge bezeichnet, insbesondere, da die Umwelt- und Naturzerstörung als Folge des bewaffneten Konflikts von Jahr zu Jahr steigt.
Klima
Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, liegt in der subtropischen Zone. In Gebieten unterhalb 550m werden Durchschnittstemperaturen von 25°C bis 30°C gemessen (tropischer Bereich), zwischen 550m und 2300m Jahresmittel von bis zu minimal 18°C (gemäßigter Bereich) erreicht. Zwischen 2300m und 3000m beträgt die Temperatur nur noch 10 - 17°C.
Bogotá, welches in einer Höhe von 2550m über dem Meeresspiegel liegt, hat eine Jahresdurchschnitttempereatur von 13°C. Über 3000m liegt die kaltgemäßigte bis kalte Klimazone mit Temperaturen zwischen - 17,8°C bis +12,8°C.
Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.
An der Westküste der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3000mm Niederschlag pro Jahr und m² gemessen, im Norden bis zu 10.000mm. Einige Orte mit einem Niederschagsvolumen von bis zu 16.000mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde.
Die östlichen Gebiete werden weniger stark beregnet. Durch den Passatwind sind diese Teile der Karibikküste sehr regenarm (unter 400mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²). Weiterhin ist die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken durch die Regenschattenseite nur bei 1000mm angesiedelt.
Bevölkerung
Kolumbien mit einer Bevölkerungszahl von ca. 42,31 Mio. hat auf Grund seiner Geschichte eine sehr diversifizierte Bevölkerungsstruktur. Auf jedem Quadratkilometer leben durchschnittlich 31 Einwohner. 72% der Gesamtbevölkerung leben in den Ballungsgebieten und Städten, hauptsächlich in den Tälern des Río Magdalena und des Río Cauca sowie an der Küste des karibischen Meeres. Allein in Bogota, die Hauptstadt und das Zentrum der Industrie, lebt ca. 1/7 der Bevölkerung. Die Bevölkerung setzt sich aus drei sehr unterschiedlichen Gruppen zusammen: den indigenen Indios, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven aus afrikanischer Herkunft. Die heutige Demografie des Landes besteht aus einer Mischung dieser Gruppen.
Demografie
Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 60 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren. Zur hellhäutigen Bevölkerung gehören die Kreolen, Nachfahren der europäischen Kolonisten, die somit die größte Minderheit mit 20 % darstellen. Weiter sind mit 16 % die Mulatten in der kolumbianischen Gesellschaft vertreten, Nachkommen von Europäern und afrikanischen Sklaven. Rein afrikanische Vorfahren haben 4 % der Bevölkerung, 3 % zählen zu den Zambos, die von afrikanischen Sklaven und indigenen Indios abstammen. Im Dorf Palenque de San Basilio existiert die einzige spanischbasierte Kreolsprache in Lateinamerika. Die Menschen dort sind zum größten Teil Nachfahren entlaufener Sklaven und sprechen Palenquero. Heutzutage werden nur noch 1 % als Indigene klassifiziert, unter anderem durch ihre Kultur und Sprache. Dominant ist die römisch-katholische Glaubensrichtung (ca. 90 % der Bevölkerung).
Völkerbewegungen vom Land in die Stadt sind massiv. Stadtbevölkerung ist von einem Anteil von 57 % der Gesamtbevölkerung im Jahre 1951 auf 74 % 1994 gestiegen. Dreißig Städte haben mehr als 100.000 Einwohner. Die östlichen Llanos Kolumbiens, die aus 9 Departamentos bestehen und 54 % der Fläche ausmachen, beherbergen nur 3 % der Bevölkerung und damit eine Dichte von einer Person pro Quadratkilometer.
Siehe auch: Afrokolumbianer
Geschichte
Nach der Entdeckung Mittelamerikas durch spanische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1527) und Cartagena de Indias (gegr.1533) die ersten kolonialen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste.
Als im Jahr 1537 die ersten spanischen Entdecker unter Gonzalo Jiménez de Quesada in das Andengebiet vordrangen, wurden die Chibcha unterjocht. Die Spanier erbauten einige Siedlungen, die die ehemaligen indianischen Handelszentren ersetzten, so zum Beispiel Santa Fé de Bogotá und Tunja (gegr. beide 1539). Wenig später erfolgte die Gründung einer Provinz, aus der sich das Vizekönigreich Neugranada entwickelte.
Kolumbien ist einer der Staaten, die durch den Zerfall Großkolumbiens im Jahr 1830 entstand (andere sind Ecuador und Venezuela). Bis zum Jahre 1903 gehörte Panama zu Kolumbien.
Kolumbien gehört zu der 1969 gegründeten Andengemeinschaft, die seit 1995 eine Freihandelszone zwischen den Mitgliedsstaaten aufgebaut hat.
Seit Jahrzehnten dauert nun schon der Bürgerkrieg in Kolumbien an. Nach einer Welle von Gewalt und Terror verhängt Präsident Álvaro Uribe Vélez am 12. August 2002 für 90 Tage den Ausnahmezustand.
Der im Jahre 2003 von Präsident Álvaro Uribe begonnene Friedensprozess mit den Paramilitärs droht zu scheitern. Ein Grund dafür ist das spurlose Verschwinden des Gründers der Paramilitärs, Carlos Castaño, ein anderer die Forderung der Paramilitärs, für ihre Taten, einschließlich des Drogenhandels, nicht bestraft und an die USA ausgeliefert zu werden.
Siehe auch: Liste der Präsidenten Kolumbiens
Verwaltungsgliederung
Kolumbien ist in 32 Provinzen untergliedert (Hauptstädte in Klammern):
right
#Amazonas (Leticia)
#Antioquia (Medellín)
#Arauca (Arauca)
#Atlántico (Barranquilla)
#Bolívar (Cartagena de Indias)
#Boyacá (Tunja)
#Caldas (Manizales)
#Caquetá (Florencia)
#Casanare (Yopal)
#Cauca (Popayán)
#Cesar (Valledupar)
#Chocó (Quibdo)
#Córdoba (Monteria)
#Cundinamarca (Bogotá)
#Guainía (Puerto Inirida)
#Guaviare (San José del Guaviare)
#Huila (Neiva)
#La Guajira (Riohacha)
#Magdalena (Santa Marta)
#Meta (Villavicencio)
#Nariño (Pasto)
#Norte de Santander (Cúcuta)
#Putumayo (Mocoa)
#Quindío (Armenia)
#Risaralda (Pereira)
#San Andrés und Providencia (San Andrés)
#Santander (Bucaramanga)
#Sucre (Sincelejo)
#Tolima (Ibagué)
#Valle del Cauca (Cali)
#Vaupés (Mitú)
#Vichada (Puerto Carreño)
Zusätzlich: Bogotá - Distrito Capital
Wirtschaft
Kolumbien ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3.500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt. Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der zweitgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend.
Das Land ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA. Darüber hinaus ist Kolumbien weltweit der viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel und hat außerdem eine sichere Erdölreserve von zwischen 1,54 bis 1,84 Milliarden Barrel.
Ein Teil der kolumbianischen Wirtschaft wird direkt oder indirekt vom Anbau und der Produktion von illegalen Drogen beeinflusst. So bauen Bauern insbesondere Koka, aber auch Schlafmohn an, da sie sich so ein besseres Einkommen versprechen als bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Kaffee; und der Druck der Drogenkartelle ermöglicht es den Kokabauern oft auch nicht, auf legale Waren umzuschwingen.
Hauptexportgüter Kolumbiens sind Kaffee, Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte, Textilien, Lederwaren, Lebensmittel, Erdöl und Erdölderivate, Kohle und Kohlederivate, Gold und Zucker.
Politik
Als Präsidialrepublik ist Kolumbien in die Exekutive, Legislative und Judikative aufgeteilt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Kongress (congreso) und dem Senat (senado). Die geltende Verfassung wurde am 5. Juli 1991 nach einem Volksentscheid verabschiedet. Fast alle Ämter, vom Präsidenten bis zum Abgeordneten, werden direkt vom Volk gewählt. Als volljährig gilt jeder ab dem 18. Lebensjahr und nur Mitglieder der Armee und Strafgefangene dürfen nicht wählen. Der Präsident und die Senats- und Kongressabgeordneten werden zu einer Amtszeit von vier Jahren gewählt.
Kolumbien ist Mitglied in der Südamerikanische Staatengemeinschaft, Organisation Amerikanischer Staaten und den Vereinten Nationen. Beitrittsverhandlungen zu Mercosur werden geführt.
Parteien
- Partido Liberal (liberale)
- Partido Conservador Colombiano (konservative)
- Movimiento de Salvación Nacional (konservative)
- Alianza Democrática M-19 (ehemalige M-19 Guerillagruppe)
- Polo Democrático Independiente
- Unión Democrática
- Unión Patriótica (komunistische)
- Partido Comunista de Colombia (komunistische)
- Movimiento Obrero Independiente y Revolucionario
- Partido para Defensa del Folklore Nacional.
- Oxígeno verde
Bildungswesen
In Kolumbien wird die Bildung in vier Stufen aufgeteilt, Vorschule (preescolar), Schule (educación básica), Gymnasium (educación media) und Universität (nivel universitario). Verantwortlich für die Bildung ist das Ministerium de Educación Nacional. Im Durchschnitt sind die staatlichen Bildungseinrichtungen für die Familien günstiger als die in privater Hand. Außerdem werden auch nicht staatlich anerkannte Titel, meist von privaten technischen Schulen, angeboten, die oft die Selbständigkeit des Auszubildenden zum Ziel haben.
Im Vorschulalter werden den Eltern, fast ausschließlich aus dem privaten Sektor, Kindergärten angeboten. Die letzten zwei Jahre vor der Grundschule werden Kinder (4-5 Jahre) und transición (Übergang) (5-6 Jahre) genannt. Von einem Kind in der transición Altersgruppe wird erwartet, dass es schon mit dem Lesen- und Schreibenlernen angefangen hat.
Die Schulzeit eines Kindes begrenzt sich auf neun Jahre, fünf davon in der Grundschule (básica) und vier im Gymnasium (secundaria). Meist nur für Familien, die die nötigen finanziellen Mittel haben, bieten Schulen zwei weitere Jahre der Educación Media, auch Bachillerato genannt, an. Schüler die das Bachillerato machen haben meist zum Ziel die Universität zu besuchen.
Universitäten werden sowohl vom Staat als auch privat betrieben. Technische Abschlüsse werden nach drei Jahren, Graduierte (vergleichbar mit Bachelor) nach vier und Diplome nach fünf Jahren vergeben. Ergänzend werden Master- und Doktortitel, letztere nur durch staatlich anerkannte Institutionen, angeboten. Die bekannteste Universität Kolumbiens ist die Universidad Nacional de Colombia mit Hauptsitz in Bogotá.
Kultur
Siehe auch: Liste berühmter Kolumbianer
Kunst
Kolumbien rühmt eine lange Geschichte der Künste, die bis in die präkolumbischen Zeiten zurückgeht. Bekannt sind aus diesen Zeiten Goldfiguren, Schmuck und Tonarbeiten. In der Hauptstadt Bogotá sind im Goldmuseum viele dieser Stücke zu bewundern. Ein Großteil der Kunststücke ist aber seit der Entdeckung, erst durch die Entdecker und dann durch Grabräuber, verschwunden. Die diversen Volksgruppen stellen weiterhin unterschiedlichste Arten von Kunst her, unter anderem die handgewebten Handtaschen (Mochilas) und Hängematten der Guajiros.
Zu den bekanntesten kolumbianischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählen Enrique Grau, Fernando Botero und Alejandro Obregón. Bekanntester kolumbianischer Schriftsteller ist der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez.
Musik
Die traditionelle kolumbianische Musik ist sehr vielfältig. Die Musik der Karibikküste, wo viele Afro-Kolumbianer leben, ist stark von afrikanischen Rhythmen geprägt, wie man es in Stilen wie der Cumbia und dem verwandten, aber melodischeren Vallenato hören kann. Eine neue in dieser Region Kolumbiens entstandene Musikrichtung ist der ebenfalls stark von afrikanischen und karibischen Einflüssen geprägte Champeta. Völlig anders ist dagegen die traditionelle Musik der Andenregion um Bogotá, die eine Mischung spanischer und vorkolumbischer Stilelemente ist und damit der Folkloremusik des Hochlandes von Peru und Ecuador ähnelt. Im Rest des Landes ist die traditionelle Musik vor allem von spanischen und italienischen Einflüssen geprägt.
Salsa ist in Kolumbien, wie auch im Rest Südamerikas ebenfalls sehr beliebt. Berühmte kolumbianische Salsa-Interpreten sind die Grupo Niche, Fruko y sus Tesos und Joe Arroyo. Eine der populärsten Salsa-Tänzerinnen ist Maria del Pilar, die inzwischen zusammen mit ihrem Guitarriero Nico Berdugo auch in Europa bei zahlreichen Auftritten gefeiert wird.
Die bekannteste Musikerin Kolumbiens ist die Sängerin Shakira. Mittlerweile haben es auch der Pop-Sänger Juanes und der Vallenato-Interpret Carlos Vives zu internationaler Berühmtheit gebracht.
In den kolumbianischen Großstädten gibt es seit den 90er Jahren eine ständig wachsende moderne Musikkultur. Trotzdem wächst die Szene weiter. Im Jahr 1994 fand zum ersten Mal das Festival „Rock al parque“ statt, dass mittlerweile das größte kostenlose Rockfestival Lateinamerikas ist.
Sport
Kolumbien ist besonders für Fußball und Radsport international bekannt und seit einigen Jahren durch Juan Pablo Montoya in der Formel 1 vertreten. Bekannteste Tennisspielerin ist Fabiola Zuluaga. 2005 hat die Golfspielerin María Isabel Baena erstmalig einen Titel für Kolumbien bei dem in New Jersey, USA ausgetragenen Match Play-Meisterschaft gewonnen.
Clara Juliana Guerrero ist die weltbeste Kegelspielerin, eine Sportart in der auch u.a. die Geschwister Paola Rocío Gómez Ardila und Jaime Andrés Gómez Ardila das Land vertreten. Berühmte Boxer sind der legendäre Antonio Cervantes "Kid Pambelé", der vier Jahre lang Weltmeister in der Gewichtsklasse 140 Pfund Juniorgewicht der (WBA) war und Miguel "Happy" Lora, der zwischen 1985 und 1989 den Weltmeistertitel in der Gewichtsklasse 118 Pfund Bantamgewicht der (WBC) hielt.
Fußball
Eine Fußballliga wurde 1924 angedacht und durch den Beitritt 1936 zu der Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL) besiegelt. Die Nationalelf spielte zum ersten mal 1962 in Chile bei der Weltmeisterschaft mit. Aus drei Spielen erhielt sie aber nur einen Punkt, spielte aber mit einem 4:4 gegen die UdSSR eine historische Partie. 1964 wurde die Bundesliga „Federación de Fútbol de Colombia (Fedebol)” mit Unterstützung der FIFA gegründet. Kolumbien wurde 1974 von der FIFA die Austragung der 1986 zu spielenden Weltmeisterschaft zugesprochen, die aber letztlich wegen Uneinigkeiten zwischen Privat- und Staatsfinanzierungen 1981 an Mexiko ging.
Der bisher größte Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft ist der im Jahre 2001 errungene Titel der Copa América, welcher zudem in Kolumbien ausgetragen wurde. Weitere Höhepunkte waren die jeweilige Qualifikation zu den Fußball-Weltmeisterschaften von 1962, 1990, 1994 und 1998, sowie der historische 5:0-Sieg über Argentinien in Buenos Aires. Dieses Spiel diente der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Die Nationalmanschaft wird nicht die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland bestreiten, da sie sich trotz einem 1-0 im letzten Spiel gegen Paraguay nicht qualifizieren konnte.
Siehe auch: Kolumbianischer Fußball
Radsport
Das erste in Etappen gefahrene Rennen Südamerikas wurde 1951 in Kolumbien absolviert. Erster bekannter kolumbianischer Radrennfahrer bei der Tour de France war Cochise Rodríguez, der das Rennen 1977 als 27. beendete. Fabio Parra gewann 1988 drei Etappen und endete als Dritter in der Gesamtwertung. Luis „Lucho“ Alberto Herrera gewann 1985 und 1987 zwei Bergetappen und wurde dadurch zum kolumbianischen Nationalhelden.
Von sich reden machte seit Ende der 1990er Jahre zudem der aus Medellín stammende Santiago Botero. Er wurde 2002 Zeitfahr-Weltmeister bei der Straßen-Radweltmeisterschaft im belgischen Zolder. Darüber hinaus sicherte er sich unter anderem drei Etappen bei der Vuelta a España sowie bei der Tour de France, bei der er im Jahre 2000 zudem als Gewinner des Bergtrikots die Avenue des Champs-Élysées in Paris erreichte.
2005 gewann der Kolumbianer Ivan Parra zwei Etappen beim Giro d’Italia.
Inline-Skating
Seit einigen Jahren zählt Kolumbien in dieser Disziplin zu den stärksten Nationen weltweit. Die bekannteste Inline-Skaterin ist Cecilia Baena (Sportlerin des Jahres 2001 in Kolumbien), bei den Panamerikanischen Meisterschaften 2005 gewann sie neun Medaillen. 2004 wurde sie in Italien dreifache Weltmeisterin. Außerdem gewann sie das größte Inlinerennen der Welt, den Berlin Marathon mit 10.000 Teilnehmern. Weitere bekannte Weltmeister, sowie Weltrekordhalter sind Diego Rosero und Jorge Andrés Botero.
Tejo
Tejo, eine moderne Version eines Indianerspieles namens Turmequé, wird schon über 500 Jahre lang in den Provinzen Cundinamarca und Boyacá gespielt und wurde im Juni 2000 vom kolumbianischen Kongress zum Nationalsport ernannt. Die moderne Version sieht vor, eine eiserne Halbkugel, den Tejo, in einen metallischen Kreis zu werfen und so, die an den vier Himmelsrichtungen aufgelegten Schwarzpulvertaschen, die Mechas, zum lauten Knall zu zwingen. Wer die meisten dieser Mechas zum Explodieren bringt, gewinnt das Spiel, das sowohl im Team als auch einzeln gespielt werden kann. Die Partien werden traditionell von alkoholischen Getränken begleitet. Die Brauereien sind daher naturgemäß die größten Sponsoren.
Infrastruktur
Kolumbien bedient sich eines Bahnnetzes von 3.304 km Länge, davon aber nur 150 km in Standardbreite, die hauptsächlich zur Förderung von Kohle aus dem El Cerrejón zum Hafen Bahía Portete dienen. Der Personenverkehr auf der Schiene beschränkt sich auf drei kurze touristische Strecken. Zusammen mit den 112.998 km Straßennetz, von denen nur ca. 26.000 km gepflastert sind, besitzt Kolumbien daher eine der am schlechtesten Verkehrsinfrastrukturen Süd- und Mittelamerikas. Der Straßenausbau liegt mit etwa 100 m/km² unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt von 118 m/km². Häfen von größerer Bedeutung sind die von Barranquilla, Buenaventura, Cartagena, Muelles El Bosque, Puerto Bolivar, Santa Marta und Turbo. Die Flughafenanzahl wird auf 980 geschätzt, wobei fast jede Millionenstadt einen international angebundenen Flughafen hat. Es sind etwa 1,89 Millionen Festnetztelefone in Betrieb. Offiziell funken 413 LW/MW- und 217 UKW-Radiosender; es sind ca. 5,5 Millionen Fernseher im Einsatz.
Seit der neuen Verfassung von 1991 sind die staatlichen Investitionen in die Infrastruktur zurückgegangen, die privaten dagegen angestiegen. Dadurch ist die Beteiligung des Privatsektors in Infrastrukturprojekte des Transportes, Strom und Wasserversorgung rasant gestiegen. Seit 1994 werden Teile des Fernstraßennetzes in Konzession an Privatunternehmer vergeben, die bis dato dadurch 10% bis 15% des Straßennetzes verwalten. Erfahrungen zeigen, dass die Bau- und Unterhaltkosten dadurch von 300% über den ursprünglich veranschlagten Kosten auf 40% reduziert werden. Diese Strecken werden über eine Maut finanziert.
Gesundheitswesen
Der Altersaufbau ist charakterisiert durch einen großen Anteil an junger Bevölkerung. Zwischen 1985 und 1990 ist zwar der Anteil von Menschen unter 15 Jahren von 45,7% auf 36% gesunken, dennoch ist dieser Wert sehr hoch.
Für die männliche Bevölkerung ist die Lebenserwartung zwischen 1965 und 1993 von 54 auf 66,5 Jahre gestiegen, bei Frauen von 59 auf 72,4 Jahre.
Die medizinische Versorgung ist nicht gleichwertig über das Staatsgebiet verteilt; Küstengebiete und ländliche Regionen sind hier benachteiligt. Ärzte, medizinische Angestellte und Krankenhäuser konzentrieren sich auf die Ballungsgebiete. 23.520 Ärzte, 13.815 Zahnärzte und 43.065 Krankenpfleger verrichten ihren Dienst an der Gesundheit; 1989 wurden 45.858 Krankenhausbetten gezählt. Durch mangelnde Ernährung und schlechte Wohnbedingungen sind die Krankheiten Tuberkulose, Malaria, Ruhr und Typhus in den wenig medizinisch versorgten Gebieten weit verbreitet. Um diesen Missstand zu beseitigen, hat der kolumbianische Staat Weltbankdarlehen aufgenommen und Einnahmen aus der Erdölproduktion für den Aufbau des Gesundheutssystems verwendet.
Mutterschaft und Zahnarztbehandlung werden durch die Sozialversicherung unterstützt. Auch Arbeiter im Industriesektor sind unfallversichert und bei Invalidität versichert, die Angehörigen erhalten auch eine Unterstützung. Die Sozialversicherung wird durch Arbeitnehmer, Arbeitgeber und durch den Staat mit Hilfe von Beiträgen finanziert.
Medien
Kolumbiens Medienwelt besteht im wesentlichen aus dem Fernsehen (3 Hauptsendern), der Presse und dem Radio. Die meistgelesenen Zeitungen sind El Tiempo und bis zur Umwandlung zur Wochenzeitung El Espectador. Die Medien sind in Kolumbien in der Hand von wenigen Großunternehmern. Die Organización Ardila Lülle ist Eigentümer von Radio Cadena Nacional (RCN), ein großer Radiosender, seit 1995 auch dem eigenen TV Sender RCNTV und auch des größten Musikverlegers Sonolux. Der Grupo Santo Domingo und weitere Firmen und Beteiligungen der Familie Santo Domingo sind (Teil)Inhaber von Radio Caracol, Caracol TV, Bogotá City TV und der Zeitung El Espectador.
Weitere Themen
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- Britisch-Kolumbien
- District of Columbia
Literatur
- Curth, Oliver: Musik der Welt: Kolumbien. 2002 Lugert Verlag, ISBN 3-89760-803-0
- Dilger, Gerhard: Kolumbien. Beck`sche Reihe Länder. 1996 Verlag C.H. Beck, ISBN 3-406-39864-2
- Raul Zelik/Dario N. Azzellini: Kolumbien-Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung. ISBN 3-929-008-48-3
Weblinks
- [http://www.presidencia.gov.co/ Homepage Regierung/Präsident von Kolumbien]
- [http://www.auswaertigesamt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=82 Informationen des Deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.toedte.privat.t-online.de/dkfz.html Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis e.V.]
- [http://www.kolumbienweb.de Kolumbienweb]
- [http://www.kolumbien-aktuell.ch/ Kolumbien (CH)]
- [http://www.colegioandino.edu.co/willkommen.php Deutsche Schule Bogotá]
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/co.html CIA: The World Factbook - Kolumbien] (englisch)
Kategorie:Staat
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7. AugustDer 7. August ist der 219. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 220. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 146 Tage bis zum Jahresende. Die erste Hälfte des Sommers ist vorüber.
Ereignisse
- 1495 - Reichstag zu Worms: Der Ewige Landfriede im Heiligen Römischen Reich wird verkündet.
- 1819 - Befreiung Kolumbiens von spanischer Herrschaft durch Simon Bolivar
- 1884 - Die Kriegsschiffe Leipzig und Elisabeth nehmen in der Bucht von Angra Pequena die Kolonie Südwestafrika für das Deutsche Reich in Besitz.
- 1914 - Die österreichisch-ungarische Regierung erklärt Russland den Krieg. Gleichzeitig erfolgt die Kriegserklärung Serbiens an das Deutsche Reich.
- 1942 - Amerikanische Truppen landen auf Guadalcanal.
- 1947 - Thor Heyerdahl erreicht mit dem Holzfloß Kon-Tiki das Tuamotu-Archipel in der Südsee.
- 1960 - Die Elfenbeinküste erlangt die Unabhängigkeit.
- 1964 - Die Tonkin-Resolution des US-Kongresses als Reaktion auf den Tonkin-Zwischenfall am 4. August leitet die offizielle Beteiligung der USA am Vietnamkrieg ein.
- 1965 - In den USA tritt ein neues Bürgerrecht in Kraft, das auch der farbigen Bevölkerung das Wahlrecht endgültig garantiert.
- 1980 - Das erste Solarenergie-Flugzeug Grossamer Penguin absolviert seinen Jungfernflug.
- 1983 - In Helsinki werden die ersten Leichtathletikweltmeisterschaften eröffnet.
- 1988 - Eberhard Diepgen spricht als erster Regierender Bürgermeister Berlins auf einer öffentlichen Veranstaltung in der DDR.
- 1997 - Die Türkei und die nur von ihr anerkannte Türkische Republik Nord-Zypern (KKTC) unterzeichnen in Nikosia ein Assoziationsabkommen.
- 1998 - US-Botschaften in Kenia (Hauptstadt Nairobi) und Tansania (Hauptstadt Dodoma) werden Ziele von Terrorakten. In Nairobi sterben 253 Menschen, in Dodoma keine.
- 1999 - Jean-Claude Juncker wird Premierminister in Luxemburg.
- 2002 - Álvaro Uribe Vélez wird Staatspräsident in Kolumbien.
- 2005 - Beim bisher größten Bankraub Brasiliens und einem der größten in der Geschichte überhaupt werden aus der Banco Central in Fortaleza über 150 Mio Real (ca. 52 Mio Euro) gestohlen
Kultur
- 1956 - In der Gemäldegalerie in Dresden zerstört ein Verwirrter mit einem Messer das Bild „Ruhende Venus mit Amor“ von Guido Renis.
- 1984 - Uraufführung der Oper Un re in ascolto (Ein König horcht) von Luciano Berio im Kleinen Festspielhaus in Salzburg.
Katastrophen
- 1994 - Der Tirlyan-Staudamm in Baschkirien, Region Beloretsk im Südural in Russland bricht. Es gibt bis zu 37 Tote.
- 1998 - Bei fast zeitgleichen Bombenattentaten auf die US-amerikanischen Botschaften in Daressalam und Nairobi sterben mehr als 200 Menschen.
- 2001 - Bei Osnabrück richtet eine Windhose innerhalb von zwei Minuten einen Millionenschaden an: Nach ersten Schätzungen rund fünf Millionen Mark.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1965 - Linda McGill durchschwimmt als erste Australierin den Ärmelkanal
Geboren
- 594 - Kōgyoku, 35. und 37. Kaiserin von Japan († 661)
- 1598 - Georg Stiernhielm, schwedischer Dichter
- 1779 - Louis de Freycinet, französischer Entdecker
- 1779 - Carl Ritter, deutscher Geograf
- 1867 - Emil Nolde, deutscher Maler
- 1868 - Granville Bantock, englischer Komponist
- 1870 - Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, deutscher Unternehmer
- 1876 - Mata Hari, niederländische Tänzerin und Spionin
- 1878 - Maria Caspar-Filser, deutsche Malerin
- 1880 - Walther Lietzmann, deutscher Mathematiker, Pädagoge und einflussreicher Mathematikdidaktiker
- 1883 - Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller
- 1887 - Ulrich Salchow, schwedischer Eiskunstläufer
- 1890 - Elizabeth G. Flynn, US-amerikanische Politikerin
- 1903 - Louis Leakey, britischer Paläontologe
- 1903 - Saburo Moroi, japanischer Komponist
- 1904 - Ralph Bunche, US-amerikanischer Diplomat
- 1904 - Hanna Melzer, deutsche Widerstandskämpferin
- 1906 - Gerhard Frommel, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1908 - Robert Bernardis, österreichischer Wehrmacht-Offizier und Widerstandskämpfer
- 1911 - Nicholas Ray, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1922 - Boy Lornsen, deutscher Kinderbuch-Autor
- 1923 - Liane Berkowitz, deutsche Widerstandskämpferin
- 1923 - Curth A. Tichy, österreichischer Schauspieler
- 1925 - Felice Bryant, US-amerikanischer Songschreiber
- 1925 - Armand Gaétan Razafindratandra, Erzbischof von Antananarivo und ein Kardinal
- 1926 - Stan Freberg, US-amerikanischer DJ, Sänger und Synchronsprecher von Zeichentrickfiguren
- 1928 - Helen Vita, deutsche Schauspielerin
- 1932 - Abebe Bikila, äthiopischer Marathonläufer
- 1936 - Roland Kirk, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Charles Pope, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Giorgetto Giugiaro, italienischer Designer
- 1939 - Ron Holden, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Siegfried Held, deutscher Fußballspieler
- 1942 - B. J. Thomas, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Caetano Veloso, brasilianischer Sänger, Komponist und Liedermacher
- 1948 - Hans-Jürg Fehr, Schweizer Politiker
- 1948 - Wolfgang Haas, liechtensteinischer Erzbischof
- 1949 - Tim Renwick, britischer Musiker
- 1950 - Rodney Crowell, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1952 - Andy Fraser, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1957 - Harald Effenberg, deutscher Schauspieler
- 1958 - Bruce Dickinson, britischer Sänger (Iron Maiden)
- 1960 - David Duchovny, US-amerikanischer Schauspieler (The X-Files)
- 1969 - Domino Harvey, amerikanisches Fotomodell und Kopfgeldjägerin
- 1975 - Charlize Theron, südafrikanische Schauspielerin
- 1982 - Jana Klotschkowa, ukrainische Schwimmerin
Gestorben
- 479 - Yūryaku, Kaiser von Japan ( - um 418)
- 1106 - Heinrich IV., König und Kaiser des Heiligen Römisches Reiches Deutscher Nation
- 1491 - Jacob Barbireau, niederländischer Komponist
- 1635 - Friedrich Spee von Langenfeld, deutscher Jesuit
- 1645 - Georg Corvin, Professor der Philosophie
- 1652 - Markus Friedrich Wendelin, evangelischer Theologe
- 1655 - Prasat Thong, König von Ayutthaya in Thailand
- 1759 - Georg Wilhelm Kirchmaier, Philosoph, Rhetoriker, Sprachwissenschaftler
- 1782 - Andreas Sigismund Marggraf, deutscher Chemiker
- 1799 - John Bacon d. Ä., britischer Bildhauer
- 1834 - Joseph-Marie Jacquard, französischer Erfinder
- 1846 - Christian Heinrich Rinck, deutscher Komponist und Organist
- 1847 - Johann Georg Rapp, deutscher Pietistenführer
- 1848 - Jöns Jakob Berzelius, schwedischer Chemiker
- 1851 - Johann Gottfried Gruber, deutscher Literaturhistoriker und Schriftsteller
- 1869 - Gustav Rée, badischer PolitikeR
- 1878 - Frank Buchman, US-amerikanischer Theologe
- 1893 - Alfredo Catalani, italienischer Opern-Komponist
- 1898 - Georg Ebers, deutscher Schriftsteller und Ägyptologe
- 1900 - Etienne Lenoir, französischer Erfinder und Geschäftsmann
- 1900 - Jean Joseph Étienne Lenoir, französischer Erfinder und Geschäftsmann
- 1900 - Wilhelm Liebknecht, Mitbegründer der SPD, MdR
- 1902 - Rudolf von Bennigsen, deutscher liberaler Politiker
- 1912 - François-Alphonse Forel, Schweizer Arzt, Naturforscher
- 1921 - Alexander Alexandrowitsch Blok, Dichter der russischen Moderne
- 1933 - Felix Fechenbach, deutscher Journalist und Dichter
- 1938 - Konstantin Sergejewitsch Stanislawski, russischer Schauspiellehrer
- 1941 - Rabindranath Tagore, bengalischer Dichter, Maler, Philosoph, Pädagoge und Sozialreformer
- 1944 - Horst Ademeit, deutscher Militärpilot
- 1954 - Wilhelm Dittmann, deutscher Politiker
- 1957 - Oliver Hardy, US-amerikanischer Komiker und Filmschauspieler
- 1960 - Vaino Hannikainen, finnischer Komponist
- 1961 - Frank Buchman, US-amerikanischer Theologe
- 1969 - Joseph Kosma, österreichischer Komponist
- 1971 - Homer, US-amerikanischer Sänger
- 1977 - Dino Staffa, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1977 - Paul Chaudet, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1984 - Esther Phillips, US-amerikanische Sängerin
- 1990 - Gebhard Müller, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- 1991 - Kalina Jędrusik, polnische Schauspielerin und Sängerin
- 1992 - Eberhard Fechner, deutscher Regisseur
- 1993 - Gerhard Neuser, deutscher Fußballspieler
- 2001 - Larry Adler, US-amerikanischer Mundharmonikaspieler
- 2004 - Red Adair, amerikanischer Spezial-Feuerwehrmann
- 2005 - Peter Jennings, bekannter US TV- Journalist (ABC)
- 2005 - Michail Ewdokimow, russischer Komiker und Filmschauspieler, Gouverneur von Altai
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag von Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste)
- Heilige Afra von Augsburg
- seit 1970 Sankt Dominikus
Siehe auch
:6. August - 8. August
:7. Juli - 7. September
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0807
ja:8月7日
ko:8월 7일
simple:August 7
th:7 สิงหาคม
2002
Jahreswidmungen
- 2002 ist „Jahr des Kulturerbes“ (UNESCO)
- 2002 ist „Internationales Jahr des Ökotourismus“ (UNO)
- 2002 ist „Internationales Jahr der Berge“ (UNO)
- Der Orangefuchsige Rauhkopf (Cortinarius orellanus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haussperling (Passer domesticus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wacholder (Juniperus communis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Aster (Aster) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
Januar
- 1. Januar: Kaspar Villiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Afghanistan. Hamid Karzai übernimmt die Übergangsregierung
- 1. Januar: Deutscher Botschafter in Kabul, Afghanistan, akkreditiert
- 1. Januar: Abkommen über Zollerleichterungen im Textilbereich zwischen Pakistan und der EU
- 1. Januar: Die EU hebt die Visapflicht für Rumänien auf
- 1. Januar: Inkrafttreten des bilateralen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz
- 2. Januar: Levy Mwanawasa wird Staatspräsident von Sambia
- 2. Januar: Argentinien. Eduardo Duhalde wird neuer Staatspräsident
- 11. Januar: Argentinien beendete die Konvertibilität seiner Währung gegenüber dem US-Dollar
- 12. Januar: Pakistan. In einer Grundsatzrede verurteilt Präsident Pervez Musharraf Terror und Intoleranz
Februar
- 10. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Staatsbesuch in Mexiko
- 11. Februar: Parlamentswahlen in Liechtenstein
- 13. Februar: Deutschland übernimmt führende Rolle beim Aufbau der Polizei in Afghanistan
- 14. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte Argentinien
- 14. Februar: Bahrain wird Königreich. Erster König ist Scheich Hamad ibn Isa al-Khalifa
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