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| Oh Gloria Inmarcesible! |
Oh Gloria Inmarcesible!Oh Gloria Inmarcesible ist die Nationalhymne Kolumbiens.
Ihr Text stammt von Rafael Núñez, der auch die kolumbianische Verfassung von 1886, die bis 1991 gültig war, maßgeblich mitgestaltet hat. Die Musik stammt von dem italienischen Komponisten Oreste Sindici.
Am 28. Oktober 1920 wurde Oh Gloria Inmarcesible durch das Gesetz 33 über die nationalen Symbole Kolumbiens zur Nationalhymne erklärt. Durch die Verabschiedung des Gesetzes durch den damaligen Präsidenten Marco Fidel Suarez wurde sie offiziell bestätigt.
Die kolumbianische Nationalhymne besteht aus elf Strophen und einem Refrain, bei offiziellen Anlässen wird aber lediglich die erste Strophe gesungen. Die Nationalhymne muss aufgrund eines Gesetzes täglich um 6:00 h und um 18:00 h von allen Rundfunkanstalten des Landes ausgestrahlt werden.
Refrain
Text
Siehe auch: Liste der Nationalhymnen
Kategorie:Nationalhymne
Kategorie:Kolumbien
ja:コロンビアの国歌
NationalhymneEine Nationalhymne ist ein Musikstück, welches das Staats- und Nationalgefühl eines Landes ausdrücken soll. Meist wird sie zu feierlichen Anlässen gespielt, wie beispielsweise bei Staatsempfängen, aber auch bei Siegerehrungen, wie beispielsweise bei den Olympischen Spielen.
Die meisten Länder haben seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts solche Nationalhymnen entwickelt. Überwiegend haben diese sowohl Melodie als auch Text, einige werden ohne Text gespielt. Beim Erklingen der Nationalhymne gibt es unterschiedliche Gepflogenheiten. In einigen Ländern stehen die Menschen auf. Bei geeigneten Anlässen wird die Nationalhymne mitgesungen. Bei einem Wechsel des Gesellschaftssystems wird oft auch die Nationalhymne geändert.
Die deutsche Nationalhymne trägt den Titel "Einigkeit und Recht und Freiheit". Einige Staaten verfügen auch über mehrere nationale Hymnen, von denen zwar nur eine offiziell Nationalhymne ist, die anderen jedoch in der Öffentlichkeit dieselbe starke Symbolkraft besitzen und teilweise ebenfalls bei offiziellen Anlässen gespielt werden. Beispiel hierfür ist Großbritannien, wo sich neben der Nationalhmyne "God Save the Queen" auch die Hymnen "Rule Britannia" und "Land of Hope and Glory" etabliert haben; oder USA, wo neben der Nationalhymne immer öfter "God Bless America" gesungen wird.
Siehe auch: Nationale Symbole, Liste der Nationalhymnen, Landeshymne, Deutsche Nationalhymne, Österreichische Bundeshymne; Nation, Nationalismus
[http://www.nationalanthems.us Instrumental- und Vokalversionen vieler Nationalhymnen]
fiu-vro:Riigihümn'
ja:国歌
ja:賛美歌
ko:국가 (노래)
ms:Lagu kebangsaan
nb:Nasjonalsang
simple:National anthem
th:เพลงชาติ
Kolumbien
Kolumbien (spanisch Colombia) ist ein Staat im nördlichen Teil von Südamerika und grenzt an Brasilien, Peru, Ecuador, Venezuela und Panama.
Kolumbien liegt am Pazifischen Ozean und an der Karibik.
Geografie
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt sowohl an den atlantischen (1.600 km Grenzlinie), als auch an den pazifischen Ozean (1.300 km Grenzlinie). Im Südwesten liegen Ecuador und Peru, im Nordosten Venezuela und im Südosten Brasilien.
Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Zwischen den Bergketten fließen die großen, teilweise befahrbaren Flüsse Cauca und Magdalena in den atlantischen Ozean. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Huila, Nevado del Ruiz, Purace, Tolima und Doña Juana. Die höchsten Gipfel sind der Pico Cristóbal Colón sowie der Pico Simón Bolívar, beide jeweils 5.775 m hoch und in der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen.
Die östliche Hälfte ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden.
Kolumbien hat Küsten sowohl am atlantischen wie am pazifischen Ozean. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés und Providencia (770 km nordöstlich von Kolumbien), mit den Inseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina. Der karibischen Küste vorgelagert ist die Insel Fuerte und die Archipele von San Bernardo und del Rosario. Im Pazifik liegen die Inseln Malpelo und Gorgona und Gorgonilla.
Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimazonen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24° C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Klima (17-24° C), zwischen 2.000 und 3.000 m kaltes (12-17° C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12° C).
Kolumbiens größte Städte sind die Hauptstadt Santa Fé de Bogotá, Medellín, Cali, Cartagena de Indias, Barranquilla, Ibagué, Manizales, Pasto, Cúcuta und Bucaramanga.
Siehe auch: Städte in Kolumbien
Umwelt
Kolumbiens Lage mit unterschiedlichen Höhenstufen und Klimazonen, die den Übergang und Kontakt zwischen Amazonas und Anden einschliessen, heterogene Bodenbedingungen bedingen eine große Biodiversität mit einer hohen Anzahl endemischer Arten. Kolumbien ist eines der Länder mit der größten Artenvielfalt pro Gebietseinheit weltweit: Mit nur 0,7 % Anteil an der weltweiten Festlandsmasse vereinigt das Land 10% aller Tier- und Pflanzenarten des Planeten auf seinem Staatsgebiet. Obwohl Kolumbien den Schutz seiner natürlichen Ressourcen bereits seit den 70er Jahren vorantreibt, haben neben natürlichen Umweltkatastrophen (häufig entweder bedingt durch extreme Trocken- oder Regenzeiten) vor allem das dynamische soziale und wirtschaftliche Wachstum und die bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten erhebliche Umweltschäden mit sich gebracht.
Mit der Verfassung von 1991 hat sich das Land nun explizit der Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben; etwa 60 Verfassungsartikel beziehen sich direkt oder indirekt auf die Umwelt. Den normativen Rahmen für die Ausgestaltung dieser Vorgaben bildet das Gesetz 99 von 1993, durch das ein Umweltministerium als Bestandteil des Nationalen Umweltsystems (Sistema Nacional Ambiental, kurz SINA) geschaffen wurde. Zum SINA gehören nebem dem Ministerium unter anderem die Regionalentwicklungsbehörden, die mit dem Management der natürlichen Ressourcen und ihrer nachhaltigen Entwicklung beauftragt sind, städtische Umweltplanungsbehörden und -systeme wie das DAMA in Bogotá und der Ecofondo, der Zusammenschluss aller Umwelt-NGOs. Staatliche Umweltpläne sollen zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele beitragen. Allerdings werden den Regionalentwicklungsbehörden unter anderem überhöhte Betriebskosten, fehlende Investitionen in Umweltprogramme und die Aufgabe wieder aufgeforsteter Gebiete vorgeworfen. Diese und andere Mängel sollen deshalb mittels einer weitgreifenden Umweltsektorreform beseitigt werden. Dazu wurde bereits im März 2003 ein Gesetzesvorschlag vorgelegt; darüber hinaus wurde das Umweltministerium im April 2003 zum Ministerio de Ambiente, Vivienda y Desarollo Territorial fusioniert. Derzeit gibt es Bestrebungen, die bereits seit Jahrzehnten bestehende Nationalparkverwaltung (UAESPNN - Unidad Administrativa Especial del Sistema de Parques) umzustrukturieren.
Insgesamt wird die bisherige Umweltpolitik von Präsident Uribe oft als ein Rückschritt hinter bereits erzielte Erfolge bezeichnet, insbesondere, da die Umwelt- und Naturzerstörung als Folge des bewaffneten Konflikts von Jahr zu Jahr steigt.
Klima
Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, liegt in der subtropischen Zone. In Gebieten unterhalb 550m werden Durchschnittstemperaturen von 25°C bis 30°C gemessen (tropischer Bereich), zwischen 550m und 2300m Jahresmittel von bis zu minimal 18°C (gemäßigter Bereich) erreicht. Zwischen 2300m und 3000m beträgt die Temperatur nur noch 10 - 17°C.
Bogotá, welches in einer Höhe von 2550m über dem Meeresspiegel liegt, hat eine Jahresdurchschnitttempereatur von 13°C. Über 3000m liegt die kaltgemäßigte bis kalte Klimazone mit Temperaturen zwischen - 17,8°C bis +12,8°C.
Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.
An der Westküste der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3000mm Niederschlag pro Jahr und m² gemessen, im Norden bis zu 10.000mm. Einige Orte mit einem Niederschagsvolumen von bis zu 16.000mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde.
Die östlichen Gebiete werden weniger stark beregnet. Durch den Passatwind sind diese Teile der Karibikküste sehr regenarm (unter 400mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²). Weiterhin ist die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken durch die Regenschattenseite nur bei 1000mm angesiedelt.
Bevölkerung
Kolumbien mit einer Bevölkerungszahl von ca. 42,31 Mio. hat auf Grund seiner Geschichte eine sehr diversifizierte Bevölkerungsstruktur. Auf jedem Quadratkilometer leben durchschnittlich 31 Einwohner. 72% der Gesamtbevölkerung leben in den Ballungsgebieten und Städten, hauptsächlich in den Tälern des Río Magdalena und des Río Cauca sowie an der Küste des karibischen Meeres. Allein in Bogota, die Hauptstadt und das Zentrum der Industrie, lebt ca. 1/7 der Bevölkerung. Die Bevölkerung setzt sich aus drei sehr unterschiedlichen Gruppen zusammen: den indigenen Indios, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven aus afrikanischer Herkunft. Die heutige Demografie des Landes besteht aus einer Mischung dieser Gruppen.
Demografie
Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 60 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren. Zur hellhäutigen Bevölkerung gehören die Kreolen, Nachfahren der europäischen Kolonisten, die somit die größte Minderheit mit 20 % darstellen. Weiter sind mit 16 % die Mulatten in der kolumbianischen Gesellschaft vertreten, Nachkommen von Europäern und afrikanischen Sklaven. Rein afrikanische Vorfahren haben 4 % der Bevölkerung, 3 % zählen zu den Zambos, die von afrikanischen Sklaven und indigenen Indios abstammen. Im Dorf Palenque de San Basilio existiert die einzige spanischbasierte Kreolsprache in Lateinamerika. Die Menschen dort sind zum größten Teil Nachfahren entlaufener Sklaven und sprechen Palenquero. Heutzutage werden nur noch 1 % als Indigene klassifiziert, unter anderem durch ihre Kultur und Sprache. Dominant ist die römisch-katholische Glaubensrichtung (ca. 90 % der Bevölkerung).
Völkerbewegungen vom Land in die Stadt sind massiv. Stadtbevölkerung ist von einem Anteil von 57 % der Gesamtbevölkerung im Jahre 1951 auf 74 % 1994 gestiegen. Dreißig Städte haben mehr als 100.000 Einwohner. Die östlichen Llanos Kolumbiens, die aus 9 Departamentos bestehen und 54 % der Fläche ausmachen, beherbergen nur 3 % der Bevölkerung und damit eine Dichte von einer Person pro Quadratkilometer.
Siehe auch: Afrokolumbianer
Geschichte
Nach der Entdeckung Mittelamerikas durch spanische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1527) und Cartagena de Indias (gegr.1533) die ersten kolonialen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste.
Als im Jahr 1537 die ersten spanischen Entdecker unter Gonzalo Jiménez de Quesada in das Andengebiet vordrangen, wurden die Chibcha unterjocht. Die Spanier erbauten einige Siedlungen, die die ehemaligen indianischen Handelszentren ersetzten, so zum Beispiel Santa Fé de Bogotá und Tunja (gegr. beide 1539). Wenig später erfolgte die Gründung einer Provinz, aus der sich das Vizekönigreich Neugranada entwickelte.
Kolumbien ist einer der Staaten, die durch den Zerfall Großkolumbiens im Jahr 1830 entstand (andere sind Ecuador und Venezuela). Bis zum Jahre 1903 gehörte Panama zu Kolumbien.
Kolumbien gehört zu der 1969 gegründeten Andengemeinschaft, die seit 1995 eine Freihandelszone zwischen den Mitgliedsstaaten aufgebaut hat.
Seit Jahrzehnten dauert nun schon der Bürgerkrieg in Kolumbien an. Nach einer Welle von Gewalt und Terror verhängt Präsident Álvaro Uribe Vélez am 12. August 2002 für 90 Tage den Ausnahmezustand.
Der im Jahre 2003 von Präsident Álvaro Uribe begonnene Friedensprozess mit den Paramilitärs droht zu scheitern. Ein Grund dafür ist das spurlose Verschwinden des Gründers der Paramilitärs, Carlos Castaño, ein anderer die Forderung der Paramilitärs, für ihre Taten, einschließlich des Drogenhandels, nicht bestraft und an die USA ausgeliefert zu werden.
Siehe auch: Liste der Präsidenten Kolumbiens
Verwaltungsgliederung
Kolumbien ist in 32 Provinzen untergliedert (Hauptstädte in Klammern):
right
#Amazonas (Leticia)
#Antioquia (Medellín)
#Arauca (Arauca)
#Atlántico (Barranquilla)
#Bolívar (Cartagena de Indias)
#Boyacá (Tunja)
#Caldas (Manizales)
#Caquetá (Florencia)
#Casanare (Yopal)
#Cauca (Popayán)
#Cesar (Valledupar)
#Chocó (Quibdo)
#Córdoba (Monteria)
#Cundinamarca (Bogotá)
#Guainía (Puerto Inirida)
#Guaviare (San José del Guaviare)
#Huila (Neiva)
#La Guajira (Riohacha)
#Magdalena (Santa Marta)
#Meta (Villavicencio)
#Nariño (Pasto)
#Norte de Santander (Cúcuta)
#Putumayo (Mocoa)
#Quindío (Armenia)
#Risaralda (Pereira)
#San Andrés und Providencia (San Andrés)
#Santander (Bucaramanga)
#Sucre (Sincelejo)
#Tolima (Ibagué)
#Valle del Cauca (Cali)
#Vaupés (Mitú)
#Vichada (Puerto Carreño)
Zusätzlich: Bogotá - Distrito Capital
Wirtschaft
Kolumbien ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3.500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt. Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der zweitgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend.
Das Land ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA. Darüber hinaus ist Kolumbien weltweit der viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel und hat außerdem eine sichere Erdölreserve von zwischen 1,54 bis 1,84 Milliarden Barrel.
Ein Teil der kolumbianischen Wirtschaft wird direkt oder indirekt vom Anbau und der Produktion von illegalen Drogen beeinflusst. So bauen Bauern insbesondere Koka, aber auch Schlafmohn an, da sie sich so ein besseres Einkommen versprechen als bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Kaffee; und der Druck der Drogenkartelle ermöglicht es den Kokabauern oft auch nicht, auf legale Waren umzuschwingen.
Hauptexportgüter Kolumbiens sind Kaffee, Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte, Textilien, Lederwaren, Lebensmittel, Erdöl und Erdölderivate, Kohle und Kohlederivate, Gold und Zucker.
Politik
Als Präsidialrepublik ist Kolumbien in die Exekutive, Legislative und Judikative aufgeteilt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Kongress (congreso) und dem Senat (senado). Die geltende Verfassung wurde am 5. Juli 1991 nach einem Volksentscheid verabschiedet. Fast alle Ämter, vom Präsidenten bis zum Abgeordneten, werden direkt vom Volk gewählt. Als volljährig gilt jeder ab dem 18. Lebensjahr und nur Mitglieder der Armee und Strafgefangene dürfen nicht wählen. Der Präsident und die Senats- und Kongressabgeordneten werden zu einer Amtszeit von vier Jahren gewählt.
Kolumbien ist Mitglied in der Südamerikanische Staatengemeinschaft, Organisation Amerikanischer Staaten und den Vereinten Nationen. Beitrittsverhandlungen zu Mercosur werden geführt.
Parteien
- Partido Liberal (liberale)
- Partido Conservador Colombiano (konservative)
- Movimiento de Salvación Nacional (konservative)
- Alianza Democrática M-19 (ehemalige M-19 Guerillagruppe)
- Polo Democrático Independiente
- Unión Democrática
- Unión Patriótica (komunistische)
- Partido Comunista de Colombia (komunistische)
- Movimiento Obrero Independiente y Revolucionario
- Partido para Defensa del Folklore Nacional.
- Oxígeno verde
Bildungswesen
In Kolumbien wird die Bildung in vier Stufen aufgeteilt, Vorschule (preescolar), Schule (educación básica), Gymnasium (educación media) und Universität (nivel universitario). Verantwortlich für die Bildung ist das Ministerium de Educación Nacional. Im Durchschnitt sind die staatlichen Bildungseinrichtungen für die Familien günstiger als die in privater Hand. Außerdem werden auch nicht staatlich anerkannte Titel, meist von privaten technischen Schulen, angeboten, die oft die Selbständigkeit des Auszubildenden zum Ziel haben.
Im Vorschulalter werden den Eltern, fast ausschließlich aus dem privaten Sektor, Kindergärten angeboten. Die letzten zwei Jahre vor der Grundschule werden Kinder (4-5 Jahre) und transición (Übergang) (5-6 Jahre) genannt. Von einem Kind in der transición Altersgruppe wird erwartet, dass es schon mit dem Lesen- und Schreibenlernen angefangen hat.
Die Schulzeit eines Kindes begrenzt sich auf neun Jahre, fünf davon in der Grundschule (básica) und vier im Gymnasium (secundaria). Meist nur für Familien, die die nötigen finanziellen Mittel haben, bieten Schulen zwei weitere Jahre der Educación Media, auch Bachillerato genannt, an. Schüler die das Bachillerato machen haben meist zum Ziel die Universität zu besuchen.
Universitäten werden sowohl vom Staat als auch privat betrieben. Technische Abschlüsse werden nach drei Jahren, Graduierte (vergleichbar mit Bachelor) nach vier und Diplome nach fünf Jahren vergeben. Ergänzend werden Master- und Doktortitel, letztere nur durch staatlich anerkannte Institutionen, angeboten. Die bekannteste Universität Kolumbiens ist die Universidad Nacional de Colombia mit Hauptsitz in Bogotá.
Kultur
Siehe auch: Liste berühmter Kolumbianer
Kunst
Kolumbien rühmt eine lange Geschichte der Künste, die bis in die präkolumbischen Zeiten zurückgeht. Bekannt sind aus diesen Zeiten Goldfiguren, Schmuck und Tonarbeiten. In der Hauptstadt Bogotá sind im Goldmuseum viele dieser Stücke zu bewundern. Ein Großteil der Kunststücke ist aber seit der Entdeckung, erst durch die Entdecker und dann durch Grabräuber, verschwunden. Die diversen Volksgruppen stellen weiterhin unterschiedlichste Arten von Kunst her, unter anderem die handgewebten Handtaschen (Mochilas) und Hängematten der Guajiros.
Zu den bekanntesten kolumbianischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählen Enrique Grau, Fernando Botero und Alejandro Obregón. Bekanntester kolumbianischer Schriftsteller ist der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez.
Musik
Die traditionelle kolumbianische Musik ist sehr vielfältig. Die Musik der Karibikküste, wo viele Afro-Kolumbianer leben, ist stark von afrikanischen Rhythmen geprägt, wie man es in Stilen wie der Cumbia und dem verwandten, aber melodischeren Vallenato hören kann. Eine neue in dieser Region Kolumbiens entstandene Musikrichtung ist der ebenfalls stark von afrikanischen und karibischen Einflüssen geprägte Champeta. Völlig anders ist dagegen die traditionelle Musik der Andenregion um Bogotá, die eine Mischung spanischer und vorkolumbischer Stilelemente ist und damit der Folkloremusik des Hochlandes von Peru und Ecuador ähnelt. Im Rest des Landes ist die traditionelle Musik vor allem von spanischen und italienischen Einflüssen geprägt.
Salsa ist in Kolumbien, wie auch im Rest Südamerikas ebenfalls sehr beliebt. Berühmte kolumbianische Salsa-Interpreten sind die Grupo Niche, Fruko y sus Tesos und Joe Arroyo. Eine der populärsten Salsa-Tänzerinnen ist Maria del Pilar, die inzwischen zusammen mit ihrem Guitarriero Nico Berdugo auch in Europa bei zahlreichen Auftritten gefeiert wird.
Die bekannteste Musikerin Kolumbiens ist die Sängerin Shakira. Mittlerweile haben es auch der Pop-Sänger Juanes und der Vallenato-Interpret Carlos Vives zu internationaler Berühmtheit gebracht.
In den kolumbianischen Großstädten gibt es seit den 90er Jahren eine ständig wachsende moderne Musikkultur. Trotzdem wächst die Szene weiter. Im Jahr 1994 fand zum ersten Mal das Festival „Rock al parque“ statt, dass mittlerweile das größte kostenlose Rockfestival Lateinamerikas ist.
Sport
Kolumbien ist besonders für Fußball und Radsport international bekannt und seit einigen Jahren durch Juan Pablo Montoya in der Formel 1 vertreten. Bekannteste Tennisspielerin ist Fabiola Zuluaga. 2005 hat die Golfspielerin María Isabel Baena erstmalig einen Titel für Kolumbien bei dem in New Jersey, USA ausgetragenen Match Play-Meisterschaft gewonnen.
Clara Juliana Guerrero ist die weltbeste Kegelspielerin, eine Sportart in der auch u.a. die Geschwister Paola Rocío Gómez Ardila und Jaime Andrés Gómez Ardila das Land vertreten. Berühmte Boxer sind der legendäre Antonio Cervantes "Kid Pambelé", der vier Jahre lang Weltmeister in der Gewichtsklasse 140 Pfund Juniorgewicht der (WBA) war und Miguel "Happy" Lora, der zwischen 1985 und 1989 den Weltmeistertitel in der Gewichtsklasse 118 Pfund Bantamgewicht der (WBC) hielt.
Fußball
Eine Fußballliga wurde 1924 angedacht und durch den Beitritt 1936 zu der Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL) besiegelt. Die Nationalelf spielte zum ersten mal 1962 in Chile bei der Weltmeisterschaft mit. Aus drei Spielen erhielt sie aber nur einen Punkt, spielte aber mit einem 4:4 gegen die UdSSR eine historische Partie. 1964 wurde die Bundesliga „Federación de Fútbol de Colombia (Fedebol)” mit Unterstützung der FIFA gegründet. Kolumbien wurde 1974 von der FIFA die Austragung der 1986 zu spielenden Weltmeisterschaft zugesprochen, die aber letztlich wegen Uneinigkeiten zwischen Privat- und Staatsfinanzierungen 1981 an Mexiko ging.
Der bisher größte Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft ist der im Jahre 2001 errungene Titel der Copa América, welcher zudem in Kolumbien ausgetragen wurde. Weitere Höhepunkte waren die jeweilige Qualifikation zu den Fußball-Weltmeisterschaften von 1962, 1990, 1994 und 1998, sowie der historische 5:0-Sieg über Argentinien in Buenos Aires. Dieses Spiel diente der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Die Nationalmanschaft wird nicht die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland bestreiten, da sie sich trotz einem 1-0 im letzten Spiel gegen Paraguay nicht qualifizieren konnte.
Siehe auch: Kolumbianischer Fußball
Radsport
Das erste in Etappen gefahrene Rennen Südamerikas wurde 1951 in Kolumbien absolviert. Erster bekannter kolumbianischer Radrennfahrer bei der Tour de France war Cochise Rodríguez, der das Rennen 1977 als 27. beendete. Fabio Parra gewann 1988 drei Etappen und endete als Dritter in der Gesamtwertung. Luis „Lucho“ Alberto Herrera gewann 1985 und 1987 zwei Bergetappen und wurde dadurch zum kolumbianischen Nationalhelden.
Von sich reden machte seit Ende der 1990er Jahre zudem der aus Medellín stammende Santiago Botero. Er wurde 2002 Zeitfahr-Weltmeister bei der Straßen-Radweltmeisterschaft im belgischen Zolder. Darüber hinaus sicherte er sich unter anderem drei Etappen bei der Vuelta a España sowie bei der Tour de France, bei der er im Jahre 2000 zudem als Gewinner des Bergtrikots die Avenue des Champs-Élysées in Paris erreichte.
2005 gewann der Kolumbianer Ivan Parra zwei Etappen beim Giro d’Italia.
Inline-Skating
Seit einigen Jahren zählt Kolumbien in dieser Disziplin zu den stärksten Nationen weltweit. Die bekannteste Inline-Skaterin ist Cecilia Baena (Sportlerin des Jahres 2001 in Kolumbien), bei den Panamerikanischen Meisterschaften 2005 gewann sie neun Medaillen. 2004 wurde sie in Italien dreifache Weltmeisterin. Außerdem gewann sie das größte Inlinerennen der Welt, den Berlin Marathon mit 10.000 Teilnehmern. Weitere bekannte Weltmeister, sowie Weltrekordhalter sind Diego Rosero und Jorge Andrés Botero.
Tejo
Tejo, eine moderne Version eines Indianerspieles namens Turmequé, wird schon über 500 Jahre lang in den Provinzen Cundinamarca und Boyacá gespielt und wurde im Juni 2000 vom kolumbianischen Kongress zum Nationalsport ernannt. Die moderne Version sieht vor, eine eiserne Halbkugel, den Tejo, in einen metallischen Kreis zu werfen und so, die an den vier Himmelsrichtungen aufgelegten Schwarzpulvertaschen, die Mechas, zum lauten Knall zu zwingen. Wer die meisten dieser Mechas zum Explodieren bringt, gewinnt das Spiel, das sowohl im Team als auch einzeln gespielt werden kann. Die Partien werden traditionell von alkoholischen Getränken begleitet. Die Brauereien sind daher naturgemäß die größten Sponsoren.
Infrastruktur
Kolumbien bedient sich eines Bahnnetzes von 3.304 km Länge, davon aber nur 150 km in Standardbreite, die hauptsächlich zur Förderung von Kohle aus dem El Cerrejón zum Hafen Bahía Portete dienen. Der Personenverkehr auf der Schiene beschränkt sich auf drei kurze touristische Strecken. Zusammen mit den 112.998 km Straßennetz, von denen nur ca. 26.000 km gepflastert sind, besitzt Kolumbien daher eine der am schlechtesten Verkehrsinfrastrukturen Süd- und Mittelamerikas. Der Straßenausbau liegt mit etwa 100 m/km² unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt von 118 m/km². Häfen von größerer Bedeutung sind die von Barranquilla, Buenaventura, Cartagena, Muelles El Bosque, Puerto Bolivar, Santa Marta und Turbo. Die Flughafenanzahl wird auf 980 geschätzt, wobei fast jede Millionenstadt einen international angebundenen Flughafen hat. Es sind etwa 1,89 Millionen Festnetztelefone in Betrieb. Offiziell funken 413 LW/MW- und 217 UKW-Radiosender; es sind ca. 5,5 Millionen Fernseher im Einsatz.
Seit der neuen Verfassung von 1991 sind die staatlichen Investitionen in die Infrastruktur zurückgegangen, die privaten dagegen angestiegen. Dadurch ist die Beteiligung des Privatsektors in Infrastrukturprojekte des Transportes, Strom und Wasserversorgung rasant gestiegen. Seit 1994 werden Teile des Fernstraßennetzes in Konzession an Privatunternehmer vergeben, die bis dato dadurch 10% bis 15% des Straßennetzes verwalten. Erfahrungen zeigen, dass die Bau- und Unterhaltkosten dadurch von 300% über den ursprünglich veranschlagten Kosten auf 40% reduziert werden. Diese Strecken werden über eine Maut finanziert.
Gesundheitswesen
Der Altersaufbau ist charakterisiert durch einen großen Anteil an junger Bevölkerung. Zwischen 1985 und 1990 ist zwar der Anteil von Menschen unter 15 Jahren von 45,7% auf 36% gesunken, dennoch ist dieser Wert sehr hoch.
Für die männliche Bevölkerung ist die Lebenserwartung zwischen 1965 und 1993 von 54 auf 66,5 Jahre gestiegen, bei Frauen von 59 auf 72,4 Jahre.
Die medizinische Versorgung ist nicht gleichwertig über das Staatsgebiet verteilt; Küstengebiete und ländliche Regionen sind hier benachteiligt. Ärzte, medizinische Angestellte und Krankenhäuser konzentrieren sich auf die Ballungsgebiete. 23.520 Ärzte, 13.815 Zahnärzte und 43.065 Krankenpfleger verrichten ihren Dienst an der Gesundheit; 1989 wurden 45.858 Krankenhausbetten gezählt. Durch mangelnde Ernährung und schlechte Wohnbedingungen sind die Krankheiten Tuberkulose, Malaria, Ruhr und Typhus in den wenig medizinisch versorgten Gebieten weit verbreitet. Um diesen Missstand zu beseitigen, hat der kolumbianische Staat Weltbankdarlehen aufgenommen und Einnahmen aus der Erdölproduktion für den Aufbau des Gesundheutssystems verwendet.
Mutterschaft und Zahnarztbehandlung werden durch die Sozialversicherung unterstützt. Auch Arbeiter im Industriesektor sind unfallversichert und bei Invalidität versichert, die Angehörigen erhalten auch eine Unterstützung. Die Sozialversicherung wird durch Arbeitnehmer, Arbeitgeber und durch den Staat mit Hilfe von Beiträgen finanziert.
Medien
Kolumbiens Medienwelt besteht im wesentlichen aus dem Fernsehen (3 Hauptsendern), der Presse und dem Radio. Die meistgelesenen Zeitungen sind El Tiempo und bis zur Umwandlung zur Wochenzeitung El Espectador. Die Medien sind in Kolumbien in der Hand von wenigen Großunternehmern. Die Organización Ardila Lülle ist Eigentümer von Radio Cadena Nacional (RCN), ein großer Radiosender, seit 1995 auch dem eigenen TV Sender RCNTV und auch des größten Musikverlegers Sonolux. Der Grupo Santo Domingo und weitere Firmen und Beteiligungen der Familie Santo Domingo sind (Teil)Inhaber von Radio Caracol, Caracol TV, Bogotá City TV und der Zeitung El Espectador.
Weitere Themen
- :Kategorie:Kolumbien
- Portal:Südamerika
- Britisch-Kolumbien
- District of Columbia
Literatur
- Curth, Oliver: Musik der Welt: Kolumbien. 2002 Lugert Verlag, ISBN 3-89760-803-0
- Dilger, Gerhard: Kolumbien. Beck`sche Reihe Länder. 1996 Verlag C.H. Beck, ISBN 3-406-39864-2
- Raul Zelik/Dario N. Azzellini: Kolumbien-Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung. ISBN 3-929-008-48-3
Weblinks
- [http://www.presidencia.gov.co/ Homepage Regierung/Präsident von Kolumbien]
- [http://www.auswaertigesamt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=82 Informationen des Deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.toedte.privat.t-online.de/dkfz.html Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis e.V.]
- [http://www.kolumbienweb.de Kolumbienweb]
- [http://www.kolumbien-aktuell.ch/ Kolumbien (CH)]
- [http://www.colegioandino.edu.co/willkommen.php Deutsche Schule Bogotá]
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/co.html CIA: The World Factbook - Kolumbien] (englisch)
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1886
- 4. Mai Arbeiterausschreitungen am Hay Market in Chicago (Haymarket Riot)
- 23. Mai: Der erste Zug fährt durch den Gotthard-Eisenbahntunnel
- 12. Juni: König Ludwig II. von Bayern wird gefangengenommen
- 1. September: Ein Erdbeben unbekannter Stärke findet in Charleston (South Carolina), USA statt, 60 Tote
- Erste Autos mit Benzinmotor von Daimler und Benz
- Ottmar Mergenthaler erfindet die Linotype
- Eugen Goldstein entdeckt die Kanalstrahlen
- Großbritannien erobert Teile Burmas
- Der amerikanische Drogist Pemberton kreiert einen „belebenden Sirup“ aus Pflanzenextrakten und nennt ihn Coca Cola
- Josephine Cochrane, Gattin eines amerikanischen Diplomaten, erfindet die Spülmaschine
- In Österreich wird das Edelweiß unter Naturschutz gestellt
Kultur
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Urvasi von Wilhelm Kienzl in Dresden
- 21. Februar: Private Uraufführung der Oper Chowanschtschina von Modest Petrowitsch Mussorgski im Musikdramatischen Klub in Sankt Petersburg
- 27. Februar: Uraufführung des Dramas Edmea von Alfredo Catalani am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 2. Oktober: Uraufführung der Operette Lorraine von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg
- 19. November: Uraufführung der Oper Merlin von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 19. November: Uraufführung der Oper Die Hochzeit des Mönchs von August Klughardt in Dessau
- 1. Januar: Wilhelm Canaris, deutscher Admiral († 1945)
- 2. Januar: Karl-Heinrich von Stülpnagel, deutscher General und Widerstandskämpfer († 1944)
- 3. Januar: Grigori Nikolajewitsch Neuimin, russischer Astronom († 1946)
- 9. Januar: Arthur Kronfeld, deutscher Psychotherapeut († 1941)
- 10. Januar: Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter († 1948)
- 11. Januar: George Zucco, US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler († 1960)
- 15. Januar: Harry Kuneman, niederländischer Fußballspieler († 1945)
- 18. Januar: Clara Nordström, schwedische Schriftstellerin († 1962)
- 22. Januar: John J. Becker, US-amerikanischer Komponist († 1961)
- 22. Januar: Robert von Ungern-Sternberg, Baron deutsch-baltischer Herkunft († 1921)
- 24. Januar: Henry King, US-amerikanischer Filmregisseur († 1982)
- 25. Januar: Wilhelm Furtwängler, deutscher Dirigent und Komponist († 1954)
- 26. Januar: Pieter Boelmans ter Spill, niederländischer Fußballspieler († 1954)
- 9. Februar: Wilhelm Vocke, deutscher Finanzfachmann und Bankier († 1973)
- 15. Februar: Augustinus Hieber, katholischer Pfarrer, bischöflicher Kommissär († 1968)
- 17. Februar: Arnold Hörburger, niederländischer Fußballspieler († 1966)
- 17. Februar: Erich Zeigner, deutscher Jurist und SED-Politiker († 1949)
- 21. Februar: Wladimir Wiese, russisch-sowjetischer Ozeanograph und Polarforscher († 1905)
- 22. Februar: Hugo Ball, deutscher Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung († 1927)
- 28. Februar: Victor Boin, belgischer Sportjournalist, Sportler und Sportfunktionär († 1905)
- 1. März: Oskar Kokoschka, österreichischer Maler und Schriftsteller († 1980)
- 5. März: Paul Radmilovic, britischer Wasserballer und Schwimmer († 1968)
- 7. März: Geoffrey Ingram Taylor, britischer Physiker († 1975)
- 8. März: Edward Calvin Kendall, US-amerikanischer Biochemiker († 1972)
- 14. März: Wladimir Andrejewitsch Faworski, russischer Künstler († 1964)
- 15. März: Athenagoras, Patriarch von Konstantinopel († 1972)
- 18. März: Kurt Koffka, deutscher Psychologe († 1941)
- 18. März: Lothar Arnauld de la Perière, U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg († 1941)
- 24. März: Edward Weston, US-amerikanischer Fotograf, Gründer der Gruppe f/64 († 1958)
- 27. März: Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt († 1983)
- 27. März: Ludwig Mies van der Rohe, deutscher Architekt († 1969)
- 27. März: Sergei Mironowitsch Kirow, Vertrauter Stalins und Parteisekretär von Leningrad († 1934)
- 29. März: Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, Besitzerin des Krupp-Konzerns († 1957)
- 29. März: Gustaf Bengtsson, schwedischer Komponist († 1964)
- 31. März: Tadeusz Kotarbiński, polnischer Philosoph des Lemberg-Warschauer Kreises († 1981)
- 10. April: John Hayes, Marathonläufer und Goldmedaillengewinner († 1965)
- 12. April: Fritz Henßler, deutscher Buchdrucker, Politiker und MdR († 1953)
- 12. April: Paul Buchner, deutscher Zoologe († 1978)
- 14. April: Ernst Robert Curtius, deutscher Romanist († 1956)
- 15. April: Heinrich Höcker, deutscher Politiker († 1962)
- 15. April: Nikolai Stepanowitsch Gumiljow, russischer Dichter († 1921)
- 16. April: Ernst Thälmann, Hamburger Arbeiter und Politiker († 1944)
- 19. April: Louis Ruyter Radcliffe Grote, Arzt († 1905)
- 19. April: Manuel Bandeira, brasilianischer Lyriker († 1968)
- 21. April: Viktor von Weizsäcker, deutscher Mediziner († 1957)
- 24. April: Georg Haas, deutscher Arzt, Erfinder der Blutwäsche († 1971)
- 29. April: Kurt Pinthus, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1. Mai: Walter Cramer, Unternehmer und Widerstandskämpfer († 1944)
- 2. Mai: Gottfried Benn, deutscher Arzt, Dichter und Essayist († 1956)
- 3. Mai: Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist, Musiktheoretiker und Verleger († 1971)
- 9. Mai: Edu Snethlage, niederländischer Fußballspieler († 1941)
- 9. Mai: Francis A. Biddle, US-amerikanischer Richter während der Nürnberger Prozesse († 1968)
- 10. Mai: Karl Barth, Schweizer Theologe († 1968)
- 10. Mai: Olaf Stapledon, britischer Science-Fiction-Autor († 1950)
- 12. Mai: Hermann Grabner, österreichischer Komponist († 1969)
- 22. Mai: Werner Otto von Hentig, Diplomat († 1984)
- 23. Mai: Max Herrmann-Neisse, deutscher Schriftsteller († 1941)
- 28. Mai: Jakob Fischbacher, deutscher Politiker († 1972)
- 28. Mai: Karl Aloys Schenzinger, deutscher Schriftsteller († 1962)
- 5. Juni: Kurt Hahn, Pädagoge († 1974)
- 6. Juni: Hans Prinzhorn, deutscher Psychiater und Kunsthistoriker († 1933)
- 6. Juni: Adalbert von Bayern, deutscher Schriftsteller († 1970)
- 18. Juni: George Mallory, Pionier des Bergsteigens am Everest († 1924)
- 22. Juni: Theo Morell, deutscher NS-Arzt († 1948)
- 25. Juni: Henry Hartley Arnold, US-amerikanischer General († 1950)
- 25. Juni: James Francis McIntyre, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal († 1979)
- 28. Juni: Aloïse Corbaz, schweizerische Künstlerin († 1964)
- 28. Juni: Walther Veeck, Archäologe; Spezialist für die Merowingerzeit († 1941)
- 29. Juni: Ada Sari, polnische Opernsängerin († 1968)
- 29. Juni: George Frederick Boyle, australischer Komponist († 1948)
- 29. Juni: Robert Schuman, französischer Politiker († 1963)
- 3. Juli: Raymond A. Spruance, Admiral der US-Navy († 1969)
- 5. Juli: Felix Timmermans, flämischer Schriftsteller und Maler († 1947)
- 5. Juli: Willem Drees, niederländischer Politiker († 1988)
- 6. Juli: Marc Bloch, französischer Historiker († 1944)
- 7. Juli: Otto Kiep, deutscher Diplomat († 1944)
- 12. Juli: Raoul Hausmann, österreichisch-deutscher Künstler († 1971)
- 14. Juli: Ernst Nobs, Schweizer Politiker († 1957)
- 14. Juli: Fred Sauer, österreichischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor († 1952)
- 19. Juli: Ferry van der Vinne, niederländischer Fußballspieler
- 23. Juli: Salvador de Madariaga, spanischer Diplomat und Schriftsteller († 1978)
- 23. Juli: Walter Schottky, deutscher Physiker († 1976)
- 27. Juli: Ernst May, deutscher Architekt und Stadtplaner († 1970)
- 31. Juli: Constant Permeke, belgischer Maler († 1952)
- 8. August: Matthew Henson, US-amerikanischer Polarforscher († 1955)
- 9. August: Heinrich Ehmsen, deutscher Maler und Grafiker († 1964)
- 9. August: Jops Reeman, niederländischer Fußballspieler († 1959)
- 15. August: Karl Korsch, deutscher Philosoph, Marxist († 1961)
- 20. August: Paul Tillich, deutscher protestantischer Theologe und Religionsphilosoph († 1965)
- 22. August: August Geislhöringer, deutscher Politiker der Bayernpartei († 1963)
- 28. August: Robert Hohlbaum, österreichischer Bibliothekar, Romanautor und Dramatiker († 1955)
- 29. August: Otto Eggerstedt, deutscher Politiker († 1933)
- 30. August: August Sonnefeld, bei Carl Zeiss Leiter der Abteilung Astrooptik († 1974)
- 1. September: Friedrich Wilhelm Mader, deutscher Schriftsteller von Zukunfts- und Abenteuerromanen († 1947)
- 1. September: Othmar Schoeck, Schweizer Komponist und Dirigent († 1957)
- 10. September: Elsa Schiaparelli, italienisch-französische Modeschöpferin († 1973)
- 13. September: Melli Beese, legte als erste Frau in Deutschland die Pilotenprüfung ab († 1925)
- 13. September: Robert Robinson, britischer Chemiker († 1975)
- 14. September: Erich Hoepner, deutscher General und Widerstandskämpfer († 1944)
- 14. September: Jan Masaryk, tschechischer Politiker († 1948)
- 15. September: Paul Pierre Lévy, französischer Mathematiker († 1971)
- 16. September: Jean Arp, deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Dichter († 1966)
- 20. September: Hermann Lautensach, deutscher Geopgraph
- 22. September: Roger Bissière, französischer Maler († 1964)
- 24. September: Edward Bach, englischer Mediziner, Bakteriologe, Immunologe († 1936)
- 25. September: May Sutton, US-amerikanische Tennisspielerin († 1975)
- 25. September: Nobutake Kondo, japanischer Admiral († 1953)
- 26. September: Archibald Vivian Hill, britischer Physiologe († 1977)
- 1. Oktober: Paul Morgan, österreichischer Schauspieler und Komiker († 1938)
- 2. Oktober: Leon Hirsch, Buchhändler, Drucker, Verleger und Kabarett-Leiter
- 3. Oktober: Henri Alain-Fournier, französischer Schriftsteller († 1914)
- 4. Oktober: Erich Fellgiebel, während des Ersten Weltkrieges im Generalstab tätig († 1944)
- 6. Oktober: Edwin Fischer, Schweizer Pianist († 1960)
- 8. Oktober: Karl Gengler, deutscher Politiker († 1974)
- 8. Oktober: Wim Groskamp, niederländischer Fußballspieler († 1974)
- 13. Oktober: Ben Stom, niederländischer Fußballspieler († 1965)
- 15. Oktober: Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, deutscher Widerstandskämpfer († 1944)
- 16. Oktober: Boris Michailowitsch Eichenbaum, russischer Literaturwissenschafter († 1959)
- 16. Oktober: David Ben Gurion, israelischer Premierminister († 1973)
- 19. Oktober: Lothar Schreyer, deutscher Jurist, Maler, Schriftsteller und Dramaturg
- 26. Oktober: Hanns Braun, deutscher Leichtathlet
- 28. Oktober: Frans de Bruyn Kops, niederländischer Fußballspieler († 1979)
- 29. Oktober: Martin Gusinde, Anthropologe, Priester († 1969)
- 29. Oktober: Wilhelm Hansmann, deutscher Politiker († 1963)
- 1. November: Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller († 1951)
- 7. November: Aaron Nimzowitsch, Schachspieler und -theoretiker († 1935)
- 13. November: Mary Wigman, deutsche Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin († 1973)
- 16. November: Marcel Riesz, ungarischer Mathematiker († 1969)
- 17. November: Ferdinand Friedensburg, deutscher Politiker († 1972)
- 17. November: Friedrich Middelhauve, deutscher Politiker der FDP († 1966)
- 17. November: Hans Schlange-Schöningen, deutscher Politiker († 1960)
- 20. November: Karl von Frisch, Biologe, Zoologe, Nobelpreisträger († 1982)
- 24. November: Georges Vantongerloo, belgischer Maler, Bildhauer und Architekt († 1965)
- 28. November: Georg Schumann, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 1. Dezember: Rex Stout, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1975)
- 2. Dezember: Dimitri Usnadse, georgischer Psychologe († 1950)
- 4. Dezember: Jan Thomée, niederländischer Fußballspieler († 1954)
- 4. Dezember: Ludwig Bieberbach, deutscher Mathematiker und NSDAP-Aktivist († 1982)
- 5. Dezember: Rose Wilder Lane, Schriftstellerin und politische Theoretikerin († 1968)
- 8. Dezember: Diego Rivera, mexikanischer Maler († 1957)
- 8. Dezember: Jakob Diel, deutscher Politiker und MdB († 1969)
- 12. Dezember: Mirko Jelusich, österreichischer Schriftsteller († 1969)
- 19. Dezember: Ángel Herrera Oria, Erzbischof von Quebec und Kardinal († 1968)
- 21. Dezember: Fritz Baumgarten (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 21. Dezember: Hermann Kees, deutscher Ägyptologe († 1964)
- 23. Dezember: Albert Ehrenstein, Lyriker, Erzähler († 1950)
- 24. Dezember: Peco Bauwens, deutscher Fußball-Nationalspieler und Funktionär des DFB († 1963)
- 25. Dezember: Franz Rosenzweig, deutscher Historiker und Philosoph († 1929)
- 29. Dezember: Georg von Struve, Astronom († 1923)
- 30. Dezember: Austin Osman Spare, britischer Grafiker, Maler und Magier († 1956)
- ?? Dezember: Zhu De, Marschall der Volksrepublik China († 1976)
- 7. Januar: Richard Dadd, englischer Maler ( - 1817)
- 17. Januar: Eduard Oscar Schmidt, deutscher Zoologe ( - 1823)
- 17. Januar: Paul Baudry, Französischer Maler ( - 1828)
- 18. Januar: Karl Gaertner, Ingenieur, Unternehmer und Politiker ( - 1823)
- 20. Januar: Ernst Methfessel, deutscher Komponist ( - 1811)
- 26. Januar: David Rice Atchison, übergangsweise Präsident der USA ( - 1807)
- 2. Februar: Edmund Heusinger von Waldegg, deutscher Maschinenbau Ingenieur und Eisenbahnpionier ( - 1817)
- 4. Februar: Hans Victor von Unruh, Politiker und Regierungsrat ( - 1806)
- 9. Februar: Winfield Scott Hancock, US-amerikanischer General ( - 1824)
- 16. März: Georg Varrentrapp, deutscher Mediziner ( - 1809)
- 17. März: Karl von Brandenstein, preußischer General ( - 1831)
- 17. März: Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler ( - 1794)
- 27. März: Julian Schmidt, deutscher Literaturhistoriker ( - 1818)
- 27. März: Sir Henry Taylor, englischer Dramatiker und Kolonialbeamter ( - 1800)
- 9. April: Josef Victor von Scheffel, deutscher Dichter ( - 1826)
- 27. April: Eugène Isabey, französischer Maler ( - 1804)
- 2. Mai: Isabella Braun, deutsche Jugendbuchautorin ( - 1815)
- 7. Mai: Jenny Bürde-Ney, deutsche Sängerin ( - 1824)
- 13. Mai: Theodor Mattern, Berliner Kaufmann und Färbereibesitzer ( - 1820)
- 15. Mai: Emily Dickinson, US-amerikanische Dichterin ( - 1830)
- 17. Mai: Josef Haltrich, Lehrer, Pfarrer und ein wichtiger sächsischer Volkskundler ( - 1822)
- 23. Mai: Leopold von Ranke, deutscher Historiker ( - 1795)
- 13. Juni: Bernhard von Gudden, deutscher Mediziner ( - 1824)
- 13. Juni: Ludwig II., König von Bayern ( - 1845)
- 21. Juli: Karl Theodor von Piloty, Maler, speziell Historienmaler ( - 1826)
- 29. Juli: Adolf Müller, österreichisch-ungarischer Schauspieler und Komponist ( - 1801)
- 29. Juli: Friedrich von Bothmer, bayerischer General der Infanterie ( - 1805)
- 31. Juli: Franz Liszt, ungarischer Pianist und Komponist ( - 1811)
- 4. August: Samuel J. Tilden, US-amerikanischer Politiker ( - 1841)
- 6. August: Katharina Weißgerber, auch bekannt als Schultze Katrin ( - 1818)
- 10. August: Eduard Grell, deutscher Komponist und Organist ( - 1800)
- 17. August: Alexander Michailowitsch Butlerow, russischer Chemiker ( - 1828)
- 3. September: Friedrich Hetzel, deutscher Bankier und Wohltäter ( - 1804)
- 10. September: Paul Soleillet, französischer Afrikareisender ( - 1842)
- 11. September: Eduard Flegel, war Afrikareisender ( - 1855)
- 14. September: Hubert Ries, Violinspieler und Komponist ( - 1802)
- 16. September: Carl Damm, katholischer Priester, Politiker und Teilnehmer an der Revolution 1848/1849 ( - 1812)
- 19. September: Eduard Jakob von Steinle, österreichischer Maler ( - 1810)
- 21. Oktober: José Hernández, argentinischer Journalist und Poet ( - 1834)
- 23. Oktober: Friedrich Ferdinand von Beust, österreichischer Politiker ( - 1809)
- 26. Oktober: Giovanni Antonio Vanoni, aus Aurigeno stammender Maler ( - 1810)
- 30. Oktober: Franz Adolf Eduard Lüderitz, Begründer der Kolonie Deutsch-Südwestafrika ( - 1834)
- 10. November: Filipina Brzezińska, polnische Komponistin ( - 1800)
- 18. November: Chester A. Arthur, US-amerikanischer Politiker ( - 1830)
- 27. November: Otto Spamer, war Buchhändler und Verleger für Bücher und Zeitschriften in Leipzig ( - 1820)
- 29. November: Arthur Freiherr von Seckendorff-Gudent, Förster ( - 1845)
- Thomas Andrews, irischer Physiker ( - 1813)
Staatsoberhäupter
Amerika
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Adolf Deucher, Bundespräsident, (1886)
ko:1886년
simple:1886
th:พ.ศ. 2429
1991
Jahreswidmungen
- Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
Januar bis Dezember
- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das westdeutsche Steuerrecht wird von den neuen Bundesländern übernonmmen
- 1. Januar: In Salzburg wird im Festspielhaus durch das Mozarteum-Orchester das Mozartjahr 1991 eröffnet
- 1. Januar: Das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien (StrEG) tritt in Kraft und fördert entscheidend die Stromerzeugung durch regenerative Energien in Deutschland
- 2. Januar: Israel eröffnet nach langer Pause wieder ein Konsulat in Moskau
- 12. Januar: Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern
- 16. Januar: Beginn der Luftangriffe auf den Irak
- 17. Januar: Beginn der militärischen Befreiung Kuwaits
- 17. Januar: Helmut Kohl wird vom ersten gesamtdeutschen Bundestag als Bundeskanzler wiedergewählt
- 17. Januar: König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 20. Januar: Erste freie und demokratische Wahlen in São Tomé und Príncipe
- 23. Januar: Anerkennung Litauens durch Island
- 28. Februar: Waffenstillstand mit dem Irak nach dem zweiten Golfkrieg
- Februar: Visegrád-Abkommen zur engeren Kooperation zwischen Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Damit begründen sie das ostmitteleuropäische Pendant zur Benelux
- 3. März: Fast 78 % der Bürger Estlands sind für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit
- 3. März: Lettland. Volksabstimmung über Unabhängigkeit von der Sowjetunion
- 3. März: Miguel Trovoada wird Staatspräsident in São Tomé und Príncipe
- 25. März: Beginn des Ersten internationalen Treffens von süd- und zentralamerikanischen Indiofrauen in Lima
- 26. März: Gabun gibt sich eine neue Verfassung. Schwerpunkt: Mehrheitsdemokratie
- 31. März: In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt
- 31. März: Auflösung des Warschauer Pakts (militärische Strukturen)
- 1. April: Der Vorsitzende der Treuhandsanstalt Detlev Karsten Rohwedder wird in seiner Wohnung ermordet
- 3. April: Waffenstillstandresolution. Enthält die Verpflichtung zur Beseitigung sämtlicher Massenvernichtungswaffen sowie Raketen über 150 km Reichweite im Irak
- 9. April: Georgien. Zweite Unabhängigkeitserklärung
- 29. April: Erstes Verfassungsgesetz in Albanien
- 3. Mai: Deklaration von Windhoek: Erklärung der UNESCO zur Pressefreiheit
- 12. Mai: Erste demokratische Parlamentswahlen in Nepal
- 21. Mai: Äthiopien. Mengistu flieht nach Simbabwe
- 26. Mai: Georgien. Swiad Gamsachurdia wird Staatspräsident
- 31. Mai: Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu
- 31. Mai: Die Türen vom „Haus der jungen Talente“ in Berlin-Mitte schließen sich für immer. Eine international einzigartige Talenteschmiede in sämtlichen künstlerischen Bereichen wird im Zuge der deutschen Wiedervereinigung abgewickelt
- 2. Juni: Aufnahme des fahrplanmäßigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland mit dem InterCityExpress
- 5. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 12. Juni: In Russland wird zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Boris Jelzin gewinnt die Wahl mit 55 % der Stimmen
- 17. Juni: „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und Polen
- 19. Juni: Abzug der russischen Truppen aus Ungarn
- 20. Juni: Der Bundestag beschließt den Umzug von Bonn nach Berlin
- 25. Juni: Unabhängigkeit von Kroatien und Slowenien
- 1. Juli: Auflösung des Warschauer Paktes (der Pakt selber)
- 1. Juli: Schweden beantragt die Mitgliedschaft in der EU
- 12. Juli: Mauretanien bekommt eine neue Verfassung
- 17. Juli: Bulgarien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 31. Juli: Unterzeichnung des START Vertrages
- 6. August: 12. Verfassungsänderung in Bangladesch
- 14. August: Laos. Erste republikanische Verfassung
- 19. August: Sowjetunion. Putschversuch gegen Michail Gorbatschow
- 20. August: Estland. Unabhängigkeit von Russland
- 21. August: Lettland. Die Verfassung von 1922 wird wieder in Kraft gesetzt
- 21. August: Lettland wird wieder unabhängig
- 24. August: Die Ukraine wird unabhängig
- 27. August: Anerkennung der baltischen Staaten durch Deutschland
- 27. August: Moldawien wird unabhängig
- 28. August: Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zu Estland auf
- 28. August: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland
- 30. August: Aserbaidschan. Mutalibow wird Präsident
- 31. August: Kirgisistan und Usbekistan werden unabhängig
- 1. September: Liechtenstein wird Vollmitglied in der EFTA
- 2. September: Lettland. Als erster Botschafter überreichte Graf Hagen Lambsdorff sein Beglaubigungschreiben
- 2. September: Anerkennung der baltischen Staaten durch die USA
- 6. September: Die Sowjetunion erkennt die Unabhängigkeit Lettlands an
- 8. September: Mazedonien wird unabhängig
- 9. September: Tadschikistan wird unabhängig
- 10. September: Estland. Aufnahme in die KSZE
- 11. September: Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland
- 17. September: Estland, Marshallinseln, Mikronesien, Lettland, Litauen, Estland, Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und Litauen treten den Vereinten Nationen bei
- 19. September: Ötzi wird in den Südtiroler Alpen gefunden
- 21. September: Armenien erhält seine Unabhängigkeit
- 1. Oktober: Neue Verfassung in Sierra Leone
- 7. Oktober: Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert
- 7. Oktober: Litauen wird Mitglied in der UNESCO
- 9. Oktober: Bulgarien. Abschluss des „Deutsch-Bulgarischen Vertrages“, (regelt die Zusammenarbeit)
- 13. Oktober: Bulgarien. Erste Parlamentswahlen nach der neuen Verfassung
- 14. Oktober: Estland wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Oktober: Lettland wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Oktober: Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte durch Estlands Präsident Arnold Rüütel
- 16. Oktober: Armenien. Levon Ter-Petrossian wurde zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Erste demokratische Wahlen in Polen
- 18. Oktober: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung
- 21. Oktober: Tuvalu wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Oktober: Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge durch Kambodscha
- 27. Oktober: Erste wirklich freie Wahlen in Polen
- 27. Oktober: Unabhängigkeitserklärung von Turkmenistan
- 31. Oktober: Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 6. November: Aufnahme Polens in den Europarat
- 12. November: Bei dem Santa Cruz Massaker in Osttimor sterben über 270 Menschen, viele verschwinden spurlos
- 17. November: Neue Verfassung in Mazedonien
- 21. November: Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 4. Dezember: Einführung des Mehrparteiensystems auf den Seychellen
- 8. Dezember: Russland, Weißrussland und die Ukraine gründen die Gemeinschaft unabhängiger Sta | | |