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| Georg Henrik Von Wright |
Georg Henrik von WrightGeorg Henrik von Wright ( - 14. Juni 1916 in Helsingfors/Helsinki; † 16. Juni 2003 in Helsinki) war ein finnischer Philosoph und Logiker.
Leben
Georg Henrik von Wright studierte an den Universitäten Helsingfors und Cambridge Philosophie. Sein akademischer Lehrer in Finnland war Eino Kaila (1890-1958), der als führender Vertreter des Logischen Empirismus in Finnland gilt. Kaila hatte persönlich an den Treffen des Wiener Kreises teilgenommen und die neue metaphysikskeptische Richtung in die finnische Philosophie eingeführt. Von Wrights wissenschaftliche Sozialisation fällt in die Blütezeit des Logischen Empirismus, dessen dogmatische Erstarrungen im Zuge interner Entwicklungen der analytischen Philosophie mit Beginn der 50er Jahre erfolgreich überwunden wurden - nicht zuletzt durch von Wrights eigene Beiträge. Zunächst begann von Wright seine akademische Lehrtätigkeit in Helsingfors, wo er als Professor für Philosophie lehrte. Im Anschluss übernahm er den Lehrstuhl seines Freundes Ludwig Wittgenstein in Cambridge. Danach lehrte er an der Cornell University.
Bahnbrechend war sein Aufsatz "Deontic Logic" (deutsch Deontische Logik) aus dem Jahre 1951, mit dem von Wright zum Begründer der modernen Normenlogik wurde, die er aus den Grundsätzen der Modallogik zu entwickeln versuchte. In späteren Jahren hatte sich von Wright insbesondere mit Fragen der Handlungstheorie und der sogenannten "Erklären-Verstehen-Kontroverse" beschäftigt. Außerdem war von Wright der Mitherausgeber der Nachlasswerke Ludwig Wittgensteins und galt als einer der wichtigsten Wittgenstein-Philologen.
Werke von Wrights (Auswahl)
- "Deontic Logic in Mind" (60) 1951.
- "The Varieties of Goodness", London 1963.
- "Norm and Action", London 1963.
- "Explanation and Understanding", New York 1971 (deutsch 1974)
- "Handlung, Norm und Intention", Berlin 1976.
- "Wittgenstein", Oxford 1982 (deutsch Frankfurt am Main 1986).
- "A Portrait of Wittgenstein as a Young Man", Oxford 1990.
Weblinks
-
- http://www.publiscan.fi/bl15d-7.htm
Wright, Georg Henrik von
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14. Juni
Der 14. Juni ist der 165. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 166. in Schaltjahren) – somit verbleiben noch 200 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1057 – Stephan IX., wird Papst (der sechste von insgesamt acht deutschen Päpsten).
- 1177 – Mit Schiffen über den Tonle Sap See kommend erobern die Cham die Hauptstadt des Khmer-Reiches von Angkor.
- 1615 – Jacob Le Maire und Willem Cornelisz Schouten stechen mit der Eendracht und der Hoorn in See, mit dem Auftrag, eine neue Route nach Niederländisch-Indien zu finden.
- 1666 – Michiel de Ruyter gewinnt die Seeschlacht der vier Tage (Viertage-Schlacht) im Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieg.
- 1800 – Die Schlacht bei Marengo bringt Napoleon Bonaparte den entscheidenden Sieg über die Österreicher im Zweiten Koalitionskrieg.
- 1802 – Schinderhannes steht vor dem Untersuchungsgericht in Frankfurt am Main.
- 1807 – Napoleon erreicht einen entscheidenden Sieg über das vereinigte russisch-preußische Heer.
- 1841 – Grundsteinlegung für Ludwigsmonument in Darmstadt.
- 1848 – Die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine.
- 1866 – Wegen unterschiedlicher Vorstellungen über den Status Schleswig-Holsteins kommt es zwischen Preußen und Österreich zum Krieg.
- 1881 – Das erste deutsche Telefonbuch erscheint in Berlin.
- 1882 – Das Kreuzbergurteil des Preußischen Oberverwaltungsgerichts entscheidet, dass stadtplanerische Gestaltung nicht zu den Aufgaben der Polizei gehört.
- 1888 – Der letzte Kaiser des Deutschen Reichs, Wilhelm II. von Hohenzollern, besteigt nach dem Tod seines Vaters den Kaiserthron.
- 1900 – Hawaii wird ein von den USA annektiertes Territorium und 1959 zum 50. Bundesstaat.
- 1904 – Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz.
- 1906 – Stapellauf der SMS Gneisenau in Bremen.
- 1914 – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hisst zum ersten Mal die offizielle Olympiafahne mit den fünf Ringen beim 16. olympischen Kongress.
- 1917 – Bei seiner 6. Aufklärungsfahrt wird der Zeppelin LZ92 von einem britischem Kampfflugzeug abgeschossen.
- 1919 – John Alcock und Arthur Whitten-Brown starten zum ersten Nonstop-Flug über den Atlantik.
- 1920 – Die Reichspostdirektion Danzig gibt die ersten eigenständigen Danziger Briefmarken heraus.
- 1924 – Der erste Radiosender Ostpreußens (Ostmarken-Rundfunk AG) nimmt in Königsberg den Betrieb auf, s. Geschichte des Hörfunks.
- 1925 – In der Mannheimer Kunsthalle wird die Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ eröffnet.
- 1928 – Paul Löbe, SPD, wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt.
- 1929 – Die freie Ausübung des katholischen Glaubens in Preußen wird zwischen Preußen und dem Heiligen Stuhl in einem Konkordat vereinbart.
- 1933 – Das Passagierschiff Bremen läuft in Cherbourg ein und gewinnt damit den Geschwindigkeitsrekord (28,51 Knoten) bei der Atlantiküberfahrt.
- 1934 – Die Deutsche Luft-Hansa richtet ein Blitzliniennetz zwischen vier deutschen Großstädten ein.
- 1935 – Unter dem Motto „Wir fahren nur mit heimischen Treibstoffen“ fährt eine Kolonne von 60 Autos durch Berlin und wirbt für die Verwendung von Holzgas an Stelle von Benzin.
- 1940 – Deutsche Truppen rücken in Paris ein.
- 1940 – Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wird eröffnet.
- 1941 – Die amerikanische Regierung friert alle deutschen Guthaben in den USA ein.
- 1941 – Litauen. Massendeportation von etwa 40.000 Litauern nach Sibirien
- 1942 – Anne Frank beginnt ihr Tagebuch.
- 1945 – Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen.
- 1947 – Die sowjetische Militäradministration errichtet die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
- 1947 – Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.
- 1949 – Im Indochinakonflikt installiert Frankreich Bao Dai, der 1945 als Kaiser Vietnams abgedankt hatte, in Saigon (Südvietnam) als Gegen-Staatschef.
- 1950 – Jordanien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1950 – Südkorea wird Mitglied in der UNESCO.
- 1951 – Der erste in Serie gebaute Computer UNIVAC (Universal Automatic Computer) wird ausgeliefert (Preis: 1,6 Mio. US-$).
- 1951 – Erster offizieller Staatsbesuch Konrad Adenauers im Ausland (Italien).
- 1953 – In Kolumbien wird Präsident Laureano Gómez Castro von einer Militärjunta gestürzt.
- 1955 – Das zu diesem Zeitpunkt mit über 70 m höchste Gebäude Österreichs, der Ringturm in Wien, wird eröffnet.
- 1958 – Opel liefert den ersten Wagen der Baureihe Kapitän aus.
- 1958 – Oberbürgermeister Thomas Wimmer eröffnet die 800-Jahrfeier der Stadt München.
- 1962 – In Paris findet die Gründung der Europäischen Weltraumforschungsorganisation (ESRO) statt, die ausschließlich friedlichen Zwecken dienen soll.
- 1963 – In der Sowjetunion startet der Kosmonaut Walerij Bykowskij mit der Wostok 5 für die Dauer von 4 Tagen 23 Stunden und 6 Minuten (81 Erdumkreisungen) ins All.
- 1966 – Die Römische Kurie hebt den seit 1559 geführten und 500 Seiten starken Index der verbotenen Bücher auf (letzte amtliche Neuausgabe: 1948).
- 1968 – Der Bundesrat stimmt über die Notstandsgesetze ab.
- 1968 – Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker World Glory bricht im Indischen Ozean in zwei Teile auseinander. Nur 9 der 35 Besatzungsmitglieder können sich retten.
- 1969 – Der Gaullist und ehemalige Premierminister Georges Pompidou gewinnt die französischen Präsidentschaftswahlen.
- 1971 – Das erste Hard Rock Cafe wird in London von den beiden US-Amerikanern Isaac Tigrett und Peter Morton gegründet.
- 1971 – Der Spiegel-Korrespondent Hans-Peter Rullmann, der am 6. Januar in Jugoslawien wegen angeblicher Spionage zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, wird vom jugoslawischen Staatspräsidenten Josip Broz Tito begnadigt.
- 1975 – Die australische Regierung präsentiert ihre Idee, Eisberge aus der Antarktis zur Bewässerung der australischen Wüsten zu nutzen.
- 1975 – Die Sonde Venera Mission der Sowjetunion Venera 10 startet und erreicht am 25. Oktober 1975 die Venus. Der Lander arbeitet sogar 63 Minuten lang auf der Planetenoberfläche.
- 1977 – Das Friedensforschungsinstitut Sipri veröffentlicht in Stockholm das Jahrbuch 1976. Demnach wurden 1976 weltweit rund 334 Mrd. US-Dollar (etwa 775 Mrd. DM) für Rüstung ausgegeben.
- 1978 – Günter Grass erhält in Rom den Viareggio-Preis.
- 1978 – In Sierra Leone tritt nach einer Volksabstimmung eine Verfassungsänderung in Kraft, die die Umwandlung in eine Einparteien-Republik vorsieht.
- 1980 – 350 aus West-Bengalen stammende Einwohner eines Dorfs im indischen Bundesstaat Assam werden in einem lang anhaltenden Rassenkonflikt getötet, ihre Häuser zerstört.
- 1981 – In der Schweiz wird das Prinzip der gleichen Rechte von Mann und Frau in der Bundesverfassung verankert.
- 1982 – Ende des Falkland-Kriegs zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich.
- 1983 – 350 Demonstranten werden am zweiten „Tag des nationalen Protests“ in Chile verhaftet. Mehrere Menschen werden von Sicherheitskräften getötet.
- 1985 – Vertreter von fünf EG-Mitgliedstaaten unterzeichnen das Schengener Abkommen mit dem Ziel, Kontrollen des Waren- und Personenverkehrs an den gemeinsamen Grenzen der Mitgliedstaaten abzuschaffen.
- 1985 – Ein Flugzeug der TWA mit 150 Passagieren wird zwischen Athen und Rom nach Beirut entführt. Ein amerikanischer Staatsbürger wird getötet. Die letzten Geiseln kommen nach 17 Tagen frei.
- 1986 – Eine von Umkhonto We Sizwe gelegte Autobombe explodiert vor Magoo's Bar in Durban/Südafrika: 3 Tote und 73 Verletzte.
- 1986 – Die Polizeigewerkschaft teilt mit, dass etwa 100 Polizeibeamte nach den schweren [http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkraftgegner#Repression Ausschreitungen] in Wackersdorf den Dienst quittiert haben. Das bayerische Innenministerium dementiert die Meldung.
- 1987 – Zum ersten Mal seit dem Sturz von Kaiser Haile Selassie im Jahr 1974 finden in Äthiopien Parlamentswahlen statt.
- 1987 – Hans-Jochen Vogel (SPD) übernimmt von Willy Brandt das Amt des Parteivorsitzenden.
- 1988 – Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher trifft in Bonn mit dem Vorsitzenden der verbotenen südafrikanischen Schwarzenorganisation ANC, Oliver Tambo, zusammen und verurteilt die südafrikanische Rassentrennungspolitik.
- 1989 – 12 Jahre nach dem letzten Start der Titan_(Rakete) hebt die neue Rakete ab. Sie kann fast 18 t in einen niedrigen Orbit und bis zu 4,5 t in einen geostationären Orbit bringen.
- 1989 – Die Schriftstellerin Brigitte Kronauer erhält den Heinrich-Böll-Preis.
- 1990 – In Paris wird Hannover knapp vor Toronto zum Standort der Weltausstellung „Expo 2000“ erwählt.
- 1991 – In der Schweiz demonstrieren Frauen landesweit für die Umsetzung des vor zehn Jahren in Kraft getretenen Gesetzes über die Gleichstellung von Mann und Frau.
- 1992 – In Brandenburg bestätigen die Bürger in einer Volksabstimmung mit 94 % die Landesverfassung.
- 1993 – Tansu Çiller wird als erste Frau in der Geschichte der Türkei Regierungschefin.
- 1993 – Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem
- 1995 – Der 26. Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt in Hamburg mit über 120.000 Besuchern.
- 1997 – Volksrepublik China. Über 100 Rauschgiftkriminelle werden in der Öffentlichkeit erschossen.
- 1998 – Die MD-11 der Fluggesellschaft Japan Airlines verlässt durch den Ausfall einer Schubumkehreinrichtung die Landebahn des Flughafens von Manila.
- 1999 – Der bisherige Vizepräsident Thabo Mbeki wird in Südafrika vom Parlament als Nachfolger Nelson Mandelas zum neuen Präsidenten gewählt.
- 1999 – Belgien. Verkaufsverbot für sämtliche Getränke von Coca-Cola.
- 2000 – Georgien tritt der WTO bei.
- 2000 – Algerien. Staatspräsident Abd el-Aziz Bouteflika auf Staatsbesuch in Paris, Frankreich.
- 2001 – Auf dem EU-Gipfel von Göteborg gibt es mit dem amerikanischen Präsidenten erneut keine Einigkeit beim Kyoto-Protokoll.
- 2002 – Die weltweit einzigartige Buchpreisbindung in Deutschland wird gesetzlich verankert.
- 2002 – Der Bundestag verlängert einstimmig die Mandate für die Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan und Mazedonien.
- 2002 – Regierungsabkommen über filmwirtschaftliche Beziehungen zwischen Luxemburg und Deutschland
- 2003 – Die Tschechen entscheiden sich in einem Referendum klar für den Beitritt zur EU.
- 2003 – In den Westen der USA fallen Millionen von Mormonengrillen ein. Experten warnen vor einer der schlimmsten Heuschreckenplagen seit Jahrzehnten.
- 2003 – Frankreichs Staatspräsident Chirac eröffnet den internationalen Luftfahrtsalon in Le Bourget bei Paris. Viele US-amerikanische Rüstungskonzerne sind nach den Differenzen mit Frankreich (Irak-Krieg) in diesem Jahr nicht dabei.
- 2004 – Die Serie der Bombenanschläge in Bagdad (Irak) reißt nicht ab. 16 Menschen kommen ums Leben. Auch diesmal sind Ausländer Ziel des Angriffs.
- 2004 – Georgien, Armenien und Aserbaidschan werden als erste Länder in das Programm der Europäische Nachbarschaftspolitik aufgenommen.
- 2005 – Die deutsche Post ist nicht mehr mehrheitlich in Staatsbesitz. Erstmals sind mehr als 50 % der Aktien in „Streubesitz“.
- 2005 – Michael Jackson wird vor Gericht vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen.
Kultur
- 1661 – Uraufführung des Dramas Il Ciro crescente von Antonio Bertali im Park des Schlosses Laxenburg.
- 1799 – Uraufführung der Oper La Nouvelle au camp ou Le Cri de vengeance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1800 – Schillers Trauerspiel Maria Stuart wird im Weimarer Hoftheater uraufgeführt.
- 1820 – Uraufführung der Oper Die Zwillingsbrüder von Franz Schubert am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1863 – Uraufführung der Oper Die Loreley von Max Bruch am Hoftheater Mannheim
- 1892 – Uraufführung der Operette Signora Vedetta von Richard Genée in Wiesbaden.
- 1959 – Uraufführung der Oper Die tödlichen Wünsche von Giselher Klebe in Düsseldorf.
Katastrophen
- 1891 – Bei der größten Eisenbahnkatastrophe der Schweiz in Münchenstein bricht die Eisenbahnbrücke der Jurabahn zusammen. 78 Personen kommen dabei ums Leben, 131 werden verletzt.
- 1972 – Neu Delhi, Indien. Absturz einer Douglas DC-8 der Japan Airlines nach einer Kollision während der Landung. 87 Menschen sterben, 6 Menschen können gerettet werden.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1931 – Hertha BSC Berlin wird Deutscher Fußballmeister.
- 1934 – Der Exilrusse Alexander Aljechin verteidigt den Weltmeistertitel im Schach durch einen Sieg mit 15,5-10,5 Punkten gegen seinen ebenfalls im Exil lebenden Landsmann Efim Bogoljubow.
- 1972 – Deutschland zieht mit einem 1:2-Sieg gegen Belgien bei der Fußballeuropameisterschaft in Antwerpen ins Finale ein.
- 1974 – Bei der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland gewinnt die Bundesrepublik Deutschland gegen Chile 1:0 in Berlin und die DDR gegen Australien 2:0 in Hamburg.
- 1975 – Chris Evert gewinnt gegen Martina Navratilova die French Open in Paris.
- 1975 – Borussia Mönchengladbach gewinnt zum dritten Mal den Deutschen Meistertitel.
- 1997 – Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jimmy Haynes in Aachen, Deutschland, durch K.o.
- 1997 – Der VfB Stuttgart gewinnt mit 2:0 gegen Energie Cottbus und wird zum dritten Mal DFB-Pokalsieger.
- 1998 – Die Chicago Bulls gewinnen mit Michael Jordan ihre sechste NBA-Meisterschaft in acht Jahren.
- 2002 – Südkorea steigt bei der WM in Korea/Japan sensationell in den Fußballhimmel auf: Portugal – Südkorea 0:1.
- 2004 – Bei der Fußball-Europameisterschaft in Portugal spielt Dänemark gegen Italien 0:0 und Schweden besiegt Bulgarien mit 5:0.
- 2004 – Huub Stevens wird Cheftrainer des 1. FC Köln.
Geboren
- 1529 – Ferdinand II. von Österreich/Tirol, Habsburger
- 1592 – Fedossuja, Prinzessin von Russland
- 1671 – Tomaso Giovanni Albinoni, italienischer Komponist und Geiger
- 1672 – Franz von Spanien, Sohn von Maria von Spanien
- 1730 – Antonio Sacchini, italienischer Komponist
- 1732 – Luigi Lanzi, italienischer Schriftsteller und Kunsthistoriker
- 1736 – Charles Augustin de Coulomb, französischer Physiker
- 1763 – Simon Mayr, italienischer Opernkomponist und Musiklehrer
- 1774 – David Low Dodge, Pazifist
- 1811 – Harriet Beecher Stowe, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1817 – Theobald Kerner, deutscher Arzt und Dichter
- 1832 – Nikolaus Otto, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Ottomotors
- 1835 – Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
- 1844 – Édouard Naville, schweizerischer Ägyptologe
- 1848 – Bernhard Bosanquet, englischer Philosoph
- 1849 – Freiherr Hugo von Habermann, Maler
- 1851 – Ernst Fuchs (Arzt), österreichischer Augenarzt
- 1854 – Georg Domizlaff, deutscher Feld-Oberpostmeister
- 1854 – Nell Kimball, US-amerikanische Prostituierte und Autorin
- 1856 – Andrei Andrejewitsch Markow, russischer Mathematiker
- 1857 – Ignaz Petschek, böhmischer Bankier, Großkohlenhändler und Großindustrieller
- 1864 – Alois Alzheimer, deutscher Psychiater
- 1864 – John Meier, Volksliedforscher
- 1868 – Alfons Dopsch, deutscher Kultur- und Wirtschaftshistoriker
- 1868 – Karl Landsteiner, österreichischer Bakteriologe und Nobelpreisträger
- 1870 – Sophie von Preußen, Ehefrau von Konstantin I. von Griechenland
- 1872 – Irene Abendroth, Königlich Sächsische Kammersängerin
- 1875 – Clemens von Franckenstein, Opernkomponist und Generalintendant in München
- 1880 – Walter von Molo, deutscher Schriftsteller
- 1882 – Ion Antonescu, rumänischer Ministerpräsident und Generalstabschef
- 1883 – Franz Landsberger, Kunsthistoriker
- 1892 – Ernst Penzoldt, deutscher Dichter und Erzähler
- 1897 – Johan Fridegård, schwedischer Schriftsteller
- 1899 – Yasunari Kawabata, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger
- 1901 – Heinrich Rempel, deutscher Prähistoriker
- 1903 – Alonzo Church, US-amerikanischer Mathematiker
- 1904 – Hans Bernd Gisevius, Jurist und politischer Schriftsteller
- 1904 – Margaret Bourke-White, US-amerikanische Fotografin
- 1905 – Elisabeth Bach, deutsche Kunstfliegerin
- 1905 – Jenny Jugo, österreichische Schauspielerin
- 1907 – Bernt von Heiseler, Schriftsteller
- 1907 – Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer
- 1907 – Paul Klinger, deutscher Schauspieler
- 1907 – René Char, französischer Dichter
- 1909 – Burl Ives, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1909 – Harald Meschendörfer, siebenbürgisch-sächsischer Maler und Graphiker
- 1910 – Rudolf Kempe, Dirigent
- 1912 – Annibale Bugnini, katholischer Geistlicher
- 1916 – Georg Henrik von Wright, finnischer Philosoph
- 1916 – Heinz-Joachim Heydorn, deutscher Pädagoge
- 1917 – Atle Selberg, norwegischer Professor der Mathematik
- 1920 – Mihai Brediceanu, rumänischer Komponist und Dirigent
- 1923 – Judith Kerr, deutsche Malerin, Designerin und Autorin
- 1923 – Robert Watts, US-amerikanischer Künstler und Bildhauer
- 1924 – James Whyte Black, britischer Pharmakologe, Nobelpreisträger
- 1925 – Pierre Salinger, Pressesprecher von John F. Kennedy
- 1926 – Hermann Kant, deutscher Schriftsteller
- 1929 – Alexander Böhm, deutsche Rechtswissenschaftler
- 1929 – Cy Coleman, US-amerikanischer Komponist
- 1929 – Rupert Lay, deutscher Philosoph und Theologe, Unternehmensberater und Psychotherapeut
- 1930 – Włodzimierz Odojewski, polnischer Schriftsteller
- 1931 – Sieghardt Rupp, deutschsprachiger Schauspieler
- 1932 – Henri Schwery, emeritierter Bischof von Sion und ein Kardinal
- 1933 – Jerzy Kosinski, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1934 – Mieke Telkamp, niederländische Sängerin
- 1934 – Peter O. Chotjewitz, deutscher Schriftsteller und Jurist
- 1935 – Dieter Forte, deutscher Schriftsteller
- 1936 – Renaldo Benson, Sänger von „Four Tops“
- 1936 – Wolfgang Behrendt, deutscher Boxer
- 1937 – Hans-Ulrich Klose, deutscher Politiker
- 1939 – Manuel Vázquez Montalbán, spanischer Krimischriftsteller und Journalist
- 1941 – Julie Felix, US-amerikanische Sängerin
- 1943 – Muff Winwood, Gitarrist der „Spencer Davis Group”
- 1945 – Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 1945 – Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 1945 – Juliane Bartel, deutsche Radiomoderatorin
- 1945 – Rod Argent, britischer Musiker
- 1946 – Donald Trump, US-amerikanischer Unternehmer
- 1949 – Alan White, Schlagzeuger von „Yes“
- 1949 – Harry Turtledove, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller
- 1949 – Trevor Horn, britischer Musiker, Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1950 – Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury
- 1951 – Alexander Nikolajewitsch Sokurow, russischer Regisseur und Drehbuchautor
- 1952 – Jimmy Lea, Bassist und Keyboarder von „Slade“
- 1954 – Will Patton, Schauspieler
- 1956 – Gianna Nannini, italienische Liedermacherin und Rocksängerin
- 1958 – Brian Davis Willis, Schlagzeuger von „Quarterflash“
- 1958 – Nick Van Eede, Sänger von „Cutting Crew“ und „Grinning Souls“
- 1958 – Olaf Scholz, deutscher Politiker
- 1959 – Marcus Miller, US-amerikanischer Musiker und E-Bassist
- 1960 – Gary Husband, Schlagzeuger von „Level 42“
- 1961 – Boy George, britischer Sänger
- 1961 – Dirk Schlegel, Fußballspieler
- 1963 – Chris deGarmo, Gitarrist von „Queensryche“
- 1968 – Yasmine Bleeth, Schauspielerin
- 1969 – MC Ren, US-amerikanischer Musiker
- 1969 – Steffi Graf, deutsche Profi-Tennisspielerin
- 1971 – Dave Grave, Sänger von „H-Blockx“
- 1971 – Marco Bülow, deutscher Politiker und MdB
- 1972 – Matthias Ettrich, Initiator des KDE Projekts
- 1976 – Andreas Widhölzl, Skispringer
- 1977 – Alida Kurras, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1977 – Haiducii, rumänische Sängerin
- 1979 – Paradorn Srichaphan, thailändischer Tennisspieler
- 1982 – Lang Lang, chinesischer Pianist
- 1983 – Anna Lührmann, deutsche Politikerin und MdB
- 1984 – Siobhan Donaghy, Mitglied der britischen Pop-Band „Sugababes“
Gestorben
- 1544 – Anton II., der Gute, Herzog von Lothringen
- 1594 – Orlando di Lasso, Komponist
- 1642 – Saskia van Uijlenburgh, Ehefrau von Rembrandt van Rijn
- 1662 – Henry Vane, englischer Politiker und Staatsmann
- 1733 – Katharina, Herzogin von Mecklenburg, Tochter von Iwan V.
- 1746 – Colin Maclaurin, schottischer Mathematiker
- 1800 – Jean-Baptiste Kléber, französischer General
- 1800 – Louis-Charles-Antoine Desaix, französischer General
- 1801 – Benedict Arnold, US-amerikanischer General
- 1837 – Giacomo Leopardi, italienischer Dichter
- 1838 – Maximilian Josef Montgelas, bayerischer Minister
- 1856 – William Palmer, Serienmörder
- 1871 – Moritz Rathenau, Kaufmann und Unternehmer
- 1873 – Friedrich von Raumer, deutscher Politiker und Historiker
- 1874 – Franz Stelzhamer, österreichischer Dichter und Novellist
- 1889 – Mihai Eminescu, rumänischer Dichter
- 1892 – Eugène Borel, Schweizer Politiker
- 1898 – Lewis Carroll Logiker und Autor (Alice im Wunderland)
- 1903 – Carl Gegenbaur, deutscher Forscher
- 1911 – Fedor Alexis Flinzer, deutscher Autor, Pädagoge, Illustrator
- 1911 – Johan Svendsen, norwegischer Komponist
- 1920 – Max Weber, deutscher Volkswirt und Soziologe
- 1926 – Mary Cassatt, US-amerikanische Malerin
- 1928 – Emmeline Pankhurst, britische radikal-feministische Theoretikerin, Frauenrechtlerin
- 1929 – Max Devrient, deutscher Theaterschauspieler
- 1933 – Hans Prinzhorn, deutscher Psychiater und Kunsthistoriker
- 1936 – Gilbert Keith Chesterton, englischer Schriftsteller
- 1936 – Hans Poelzig, deutscher Maler, Architekt und Bühnenbildner
- 1940 – Ernst Weiß, Arzt und Schriftsteller
- 1942 – Heinrich Vogeler, deutscher Maler, Kunsthandwerker und Architekt
- 1952 – Felix-Louis Calonder, Schweizer Politiker
- 1955 – Pierre Levegh, Formel-1-Rennfahrer
- 1957 – Nico Bouvy, niederländischer Fußballspieler
- 1968 – Jürgen Fehling, deutscher Theaterregisseur und Schauspieler
- 1968 – Karl-Birger Blomdahl, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1968 – Salvatore Quasimodo, italienischer Lyriker und Kritiker
- 1969 – Roberto Firpo, argentinischer Tangomusiker
- 1970 – Roman Ingarden, polnischer Philosoph
- 1973 – Clarence White, US-amerikanischer Musiker
- 1976 – Elfriede Seppi, deutsche Politikerin und MdB
- 1976 – Géza Anda, ungarischer Pianist
- 1980 – Herman Autrey, Mitglied der Band „Fats Waller & his Rhythm“
- 1986 – Alan Jay Lerner, US-amerikanischer Autor und Liedtexter
- 1986 – Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller
- 1990 – Erna Berger, deutschen Sopranistin
- 1991 – Werner Kraft, deutscher Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 1992 – Hans Reiser, deutscher Schauspieler
- 1992 – Thomas Nipperdey, deutscher Historiker
- 1994 – Henry Mancini, US-amerikanischer Komponist für Filmmusik
- 1995 – Roger Zelazny, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1995 – Rory Gallagher, irischer Gitarrist
- 1997 – Helmut Fischer, deutscher Schauspieler
- 1998 – Lúcio Costa, brasilianischer Architekt
- 1998 – Mark Lasarewitsch Gallai, sowjetischer Testpilot und Ingenieur
- 1999 – Hann Trier, deutscher Maler, unter anderem des Informel, und Grafiker
- 2000 – Kurt Böwe, deutscher Schauspieler
- 2003 – Ludwig Huber, deutscher Politiker
- 2003 – Volker Kriegel, deutscher Jazzgitarrist und Jazzkomponist
- 2004 – Ulrich Inderbinen, Schweizer Bergführer
- 2005 – Leoš Suchařípa, tschechischer Schauspieler, Übersetzer und Theatertheoretiker
Feier- und Gedenktage
- Weltblutspendetag
- Muttertag in Afghanistan
- Befreiungstag auf den Falklandinseln
- Nationalfeiertag von Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Namenstag in Deutschland für: Gottschalk, Hartwig und Meinrad
Siehe auch
:13. Juni – 15. Juni
:14. Mai – 14. Juli
:Historische Jahrestage – Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0614
ja:6月14日
ko:6월 14일
simple:June 14
th:14 มิถุนายน
Helsingfors
Helsinki (finn. [], schwed. Helsingfors []) ist die Hauptstadt von Finnland und der finnischen Landschaft Uusimaa. Helsinki ist gleichzeitig die größte Stadt Finnlands. Im Großraum Helsinki wohnen etwa 1,233 Millionen Einwohner, was gut ein Viertel der Gesamtbevölkerung Finnlands ausmacht. In Helsinki haben der Reichstag, die Regierung, eine Universität sowie ein evangelisch-lutherischer, ein römisch-katholischer und ein russisch-orthodoxer Bischof ihren Sitz.
Geografie
In Südfinnland am Finnischen Meerbusen (Ostsee) gegenüber der estnischen Hauptstadt Tallinn gelegen, erstreckt sich die „Weiße Stadt am Meer“ über mehrere Inseln. Helsinki ist als Zentrum der Region Helsinki eng mit den umliegenden Städten Espoo, Vantaa und Kauniainen sowie den angrenzenden Gemeinden verbunden.
Entfernungen zu anderen Kommunen im Ballungsgebiet Helsinki:
Geschichte
Helsinki wurde 1550 auf Befehl des Königs von Schweden Gustav I. Wasa am Flüsschen Vantaanjoki gegründet, um einen Konkurrenzhafen zum russischen Reval zu schaffen.
Reval
Ursprünglich war Helsinki eine mittelalterlich anmutende Stadt mit eng zusammenstehenden Holzhäusern. Weil Helsinki aber für die Schifffahrt ungünstig gelegen war, blieb seine Bedeutung lange Zeit sehr begrenzt. Das änderte sich auch nicht, als der schwedische Statthalter Per Brahe 1640 (andere Quelle: unter der Königin Christine von Schweden 1642) die Stadt näher an das Meer verlegen ließ.
Im Jahr 1710 raffte die Pest ein Drittel der Bewohner hin. 1728 brannte die Stadt größtenteils ab. Am 4. September 1742 fand hier die Kapitulation Schwedens unter Löwenhaupt statt; 1749 wurde die Festung Suomenlinna (schwed. Sveaborg) angelegt.
Am 2. März 1808 wurde Helsinki von Russland unter General Friedrich Wilhelm von Buxhoevden besetzt und ein Jahr darauf durch eine Feuersbrunst abermals fast ganz zerstört. Der Stadtbrand zerstörte mit 70 Holzhäusern fast zwei Drittel der Stadt, außerdem dezimierten Seuchen die Bevölkerungszahl immer wieder. Der Stadtbrand hatte für die Stadt eine keineswegs unangenehme Folge: Sie wurde völlig neu geplant und großzügig angelegt.
Am 8. April 1812 wurde Helsinki Hauptstadt von Finnland, als nach der Eroberung durch die Russen der Zar sich eine Hauptstadt für das Großfürstentum wünschte, die näher zu St. Petersburg (und damit zu Russland) lag. Die alte Hauptstadt Åbo unterlag dabei eindeutig.
Seit 1815 wurde der Grund zum späteren Umfang der Stadt gelegt; seit 1819 war sie Sitz des finnischen Senats und damit endgültig Hauptstadt des Großfürstentums.
Åbo
Seit 1918 ist Helsinki Hauptstadt der unabhängigen Republik Finnland.
Die Bombenangriffe im Winterkrieg richteten in Helsinki schwere Zerstörungen an. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann Helsinki schnell an internationaler Bedeutung. 1952 war die Stadt Austragungsort der Olympischen Spiele und 1975 wurde hier der Grundstein für die KSZE gelegt.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 31. Dezember 1940):
- zum Vergleich: Turku – 10.224
Politik
Stadtrat
Zusammensetzung seit 1996:
Wie in allen finnischen Städten ist auch in Helsinki der Stadtrat die höchste Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten. Dazu zählen Stadtplanung, Schulen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verkehr. Der aus 85 Mitgliedern bestehende Rat wird auf vier Jahre gewählt.
Traditionell stellt die konservative Koalitionspartei die stärkste Fraktion im Stadtrat, gefolgt von den Sozialdemokraten. Bei der Wahl im Jahre 2000 gelang es jedoch der Grünen Liga, die in Helsinki finnlandweit am stärksten ist, den zweiten Platz einzunehmen. Derzeit fallen 75 % der Sitze auf diese drei Parteien.
Der Linke Flügel und die schwedische Volkspartei haben beide 7–8 % der Sitze. Obwohl eine der drei größten Parteien des Landes, hat die finnische Zentrumspartei wie in den meisten anderen Großstädten nur eine geringe Bedeutung.
Städtepartnerschaften
Deutsche Partnerstadt von Helsinki ist Berlin.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Berlin
Berlin
Dass Helsinki geistiges, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Finnlands ist, erkennt man nicht zuletzt an der Vielzahl von Bibliotheken und Museen, die es hier gibt. In Helsinki gibt es rund 80 Museen, knapp 60 Ausleihstellen der Stadtbibliothek, drei Symphonieorchester, die Finnische Nationaloper mit Ballett, das Nationaltheater, das Schwedische Theater und weitere Theaterensembles. Ende August, Anfang September ist Helsingfors Schauplatz der Helsingfors Biennale. Konzerte, Ausstellungen, Oper und Ballett von internationalem Rang werden dann veranstaltet. Im Fünfjahreszyklus findet zu Ehren von Jean Sibelius der Internationale Violinwettbewerb statt.
Helsinki gilt als Hochburg des Klassizismus. Beispiele hierfür sind der Dom, erbaut zwischen 1830 und 1852 im Empirestil, das alte Senatsgebäude (Senaatintori) und die Universität, alles Werke des Architekten Carl Ludwig Engel, der sich St. Petersburg zum Vorbild nahm.
Man findet hier aber auch modernere Architektur, so z. B. den im Jugendstil gehaltenen Hauptbahnhof Helsinki, den finnischen Reichstag, das Konzerthaus Finlandia oder die in den Stein gesprengte moderne Felsenkirche Temppeliaukion kirkko. Das Olympiastadion ist eines der funktionalistischen Bauwerke der Stadt. Ebenfalls sehenswert ist die Uspenski-Kathedrale. Sie ist die größte orthodoxe Kathedrale Nordeuropas. Für die musikgeschichtlich Interessierten lohnt sich die Besichtigung des Sibelius-Denkmals, das zu Ehren des Komponisten Jean Sibelius aus über 600 Stahlröhren errichtet wurde. Ein beliebter Treffpunkt der Bevölkerung ist der Südhafen mit dem Marktplatz Kauppatori. Dort steht auch eine der bekanntesten Statuen der Stadt, Havis Amanda.
Havis Amanda
Als Hauptattraktion Helsinkis gilt jedoch dessen landschaftliche Lage an der Schärenküste mit vielen vorgelagerten Inseln. Auf einer der Inseln, Korkeasaari, liegt der Zoo der Stadt.
Auf mehreren der Stadt vorgelagerten Inseln befinden sich die Festungsanlagen Suomenlinna aus dem 18. Jahrhundert, die Weltkulturerbe der UNESCO sind.
Siehe auch: Helsinki-Slang
Wirtschaft und Infrastruktur
Helsinki ist Industriestandort für die Maschinen-, Textil-, Tabak-, Porzellan- und Zuckerindustrie. Der Hafen exportiert finnische Erzeugnisse in alle Welt, außerdem ist er Ankerplatz für die vielen Fischer, die die gefangenen Ostseeheringe („Silakka“) jeden Morgen am Kai direkt vom Schiff aus verkaufen.
Verkehr
Helsinki-Slang
Helsinki-Slang
Helsinki-Slang
Der Hafen von Helsinki ist ein wichtiger Fährhafen für den Fracht- und Personenverkehr (Linienverbindungen u. a. nach St. Petersburg, Stockholm und Tallinn). Daneben betreibt die Fluggesellschaft Copterline auch eine Hubschrauberverbindung vom Hafen Helsinkis ins nahe Tallinn. Die Flugzeit beträgt lediglich 18 Minuten.
In Vantaa befindet sich der internationale Flughafen Helsinki-Vantaa. In Helsinki selbst gibt es einen Flughafen für die allgemeine Luftfahrt (Flughafen Helsinki-Malmi). Außerdem ist Helsinki Hauptknotenpunkt des finnischen Eisenbahnverkehrs (Finnische Staatseisenbahn) und hat den größten Busbahnhof des Landes (unterirdisch im 2005 eröffneten Kampin keskus).
Der städtische Personennahverkehr wird neben der U-Bahn Helsinki mit der Straßenbahn Helsinki und Bussen durchgeführt. Im Regionalverkehr besteht neben der S-Bahn Helsinki ein leistungsfähiges Netz von Regionalbussen.
Helsinki ist nördlicher Endpunkt der E67 „Via Baltica“.
Bildung
Helsinki hat neun Hochschulen und Universitäten. Die größte Bedeutung haben die Universität Helsinki und die (heute in Espoo beheimatete) Technische Universität Helsinki.
Die weiteren Hochschulen sind:
- Akademie der Schönen Künste Helsingfors
- Helsingfors Wirtschaftsschule
- Hochschule für Kunst und Design Helsinki
- Sibelius-Akademie
- Schwedische Schule für Wirtschaft und Geschäftsverwaltung
- Theaterakademie Finnland
- Universität der finnischen Armee
Söhne und Töchter der Stadt
- Adolf Erik Nordenskiöld (1832–1901), Polarforscher
- Kaarle Krohn (1863–1933), Folklorist
- Ernst Leonard Lindelöf (1870–1946), Mathematiker
- Artturi Ilmari Virtanen (1895–1973), Biochemiker und Chemie-Nobelpreisträger
- Ragnar Granit (1900–1991), Neurophysiologe und Nobelpreisträger
- Georg Malmstén (1902–1981), Sänger, Musiker, Komponist, Orchesterleiter und Schauspieler
- Lars Valerian Ahlfors (1907–1996), Mathematiker
- Mika Waltari (1908–1979), Schriftsteller
- Einojuhani Rautavaara ( - 1928), Komponist
- Anders Cleve (1937–1985), Schriftsteller
- Tove Skutnabb-Kangas ( - 1940), Linguistin und Pädagogin
- Tarja Halonen ( - 1943), finnische Staatspräsidentin
- Heikki Westerinen ( - 1944), Schachspieler
- Matti Pellonpää (1951–1995), Schauspieler
- Magnus Lindberg ( - 1958), Komponist
- Esa-Pekka Salonen ( - 1958), Dirigent und Komponist
- Kati Outinen ( - 1961), Schauspielerin
- Outi Mäenpää ( - 1962), Schauspielerin
- Mika Salo ( - 1966), Autorennfahrer
- Linus Torvalds ( - 1969), Gründer des freien Software-Projekts Linux
Weblinks
- [http://www.hel.fi/deutsch/index.html Website der Stadt] (mehrsprachig)
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2003
Jahreswidmungen
- 2003 ist „Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung“
- 2003 ist „Internationales Jahr der Chemie“
- 2003 ist „Jahr des Süßwassers“ (UNESCO)
- 2003 ist „Jahr der Bibel“
- Der Papageigrüne Saftling (Hygrocybe psittacina) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Mauersegler (Apus apus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Wolf (Canis lupus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Salbei (Salvia) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
Januar
- 1. Januar: Pascal Couchepin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Angola und Deutschland gehörten als nichtständige Mitglieder für zwei Jahre dem UN-Sicherheitsrat an
- 1. Januar: Luiz Inácio Lula da Silva wird Staatspräsident von Brasilien
- 15. Januar: Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 19. Januar: Kuba. Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 22. Januar: Parlamentswahl in den Niederlanden
Februar
- 2. Februar: Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen mit jeweils deutlichen Siegen der CDU
- 2. Februar: Verfassungsänderung in Kirgisistan
- 4. Februar: Durch Parlamentsbeschluss erfolgte die Umbenennung von Jugoslawien in Serbien und Montenegro
- 5. Februar: Armenien tritt der WTO bei
- 9. Februar: Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffneten die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin
- 10. Februar: Deutschland und die Niederlande übernahmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstützungstruppe)
- 11. Februar: Bolivien. Aufstand der Polizei: als Folge davon kam es zu Massenunruhen mit mehreren Toten und Hunderten Verletzter
- 21. Februar: Kroatien stellte in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU
- 26. Februar: Rolandas Paksas wird als Staatspräsident Litauens vereidigt
- 27. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Tadschikistan
- 28. Februar: Tschechische Republik. Václav Klaus wird Staatspräsident
März
- Österreich hat nach der Nationalratswahl 2002 große Probleme eine neue Regierung zu finden. ÖVP und FPÖ entschließen sich zu einer Neuauflage der im Vorjahr gescheiterten schwarz-blauen Koalition
- 1. März: Handelsabkommen zwischen der EU und dem Libanon
- 11. März: Recep Tayyip Erdogan wird Ministerpräsident in der Türkei
- 16. März: Parlamentswahlen in El Salvador
- 16. März: Parlamentswahlen in Finnland
- 17. März: Verfassungsänderung in Frankreich. Hauptpunkt: Dezentralisierung Frankreichs
- 20. März: Beginn des Dritten Golfkriegs: Die Regierung Deutschlands und weite Teile der deutschen Bevölkerung stellten sich zusammen mit Frankreich im Irak-Konflikt gegen die Kriegspolitik der USA und Großbritanniens. Seitens der USA erhielt sie dafür harsche Kritik, aber auch Unterstützung von Russland und China
- 23. März: Verfassungsänderung in Tschetschenien
- 23. März: 90 % der Bevölkerung Sloweniens waren für einen EU-Beitritt
- 24. März: US-Präsident George W. Bush kündigt dem amerikanischen Volk in einer nur vier Minuten langen Rede den Beginn des Krieges gegen den Irak an
- 26. März: Unterzeichnung des NATO-Beitrittsprotokolls in Brüssel durch Estlands Außenministerin Kristiina Ojuland
April
- 3. April: Serbien und Montenegro wird Mitglied im Europarat
- 4. April: Mehrere Hundert Menschen wurden bei einem Massaker in Ituri, Demokratische Republik Kongo, getötet
- 9. April: Einmarsch der von den USA geführten Truppen in Bagdad, Irak
- 9. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Libanon
- 10. April: Estland. Juhan Parts wird Ministerpräsident
- 14. April: Militätputsch in Guinea-Bissau
- 16. April: Estland und Malta unterzeichnen in Athen, Griechenland, den Beitrittsvertrag zur EU
- 17. April: Finnland. Anneli Jäätteenmäki wird Regierungschefin (für 63 Tage)
- 19. April: Nigeria. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo wird im Amt bestätigt
- 21. April: Die Koalitions-Übergangsverwaltung für den Irak wird gegründet
- 27. April: Dritte demokratische Wahlen im Jemen
- 27. April: Allgemeine Wahlen in Paraguay
- 29. April: Gemeinsame Erklärung in Brüssel, Belgien, von Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- 30. April: Burundi. Domitien Ndayizeye wird Staatspräsident
- 30. April: Die Einwohner des Golfstaates Katar stimmen der ersten Verfassung seit der Unabhängigkeit von Großbritannien (1971) zu
Mai
- 1. Mai: Gipfeltreffen in Athen, Griechenland, zwischen Japan und der EU
- 1. Mai: US-Präsident George W. Bush erklärt den wesentlichen Teil der Kampfhandlungen im Irak für beendet
- 2. Mai: Albanien und die USA unterzeichnen ein Nichtauslieferungsabkommen amerikanischer Staatsbürger an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag
- 25. Mai: Argentinien. Dr. Néstor Kirchner wurde Staatspräsident
- 25. Mai: Armenien. Wahl zur Nationalversammlung
- 26. Mai: Ruanda. 93 % Zustimmung zur neuen Verfassung
- 28. Mai: Deutschland stellt Großraumzelte für die vom Erdbeben in Algerien Betroffenen zur Verfügung
Juni
- 1. Juni: Der Wechselkurs des Taka, Landeswährung in Bangladesch, zum USD wird freigegeben
- 1. Juni: In Deutschland tritt das neue Ladenschlussgesetz in Kraft
- 4. Juni: Surya Bahadur Thapa wird Premierminister von Nepal
- 5. Juni: Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
- 5. Juni: Dieter Althaus wird Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 8. Juni: Putschversuch in Mauretanien scheitert
- 8. Juni: Polen. 77 % stimmen für den Beitritt in die EU
- 10. Juni: Deutschland. Hans Martin Bury wird zum Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt
- 12. Juni: Vereidigung des Rumpfkabinets in Nepal
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Jordanien
- 24. Juni: Finnland. Matti Vanhanen wird Ministerpräsident
- 24. Juni: Die USA frieren die Vermögen der 55 Personen auf der Liste der meistgesuchten ehemaligen Regimemitglieder ein
- 25. Juni: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP)
Juli
- 4. Juli: Gemeinsame Erklärung über die Beendigung des Krieges in Côte d'Ivoire
- 5. Juli: Parlamentswahlen in Kuwait
- 6. Juli: Sghaïr Ould M'Bareck wird Regierungschef in Mauretanien
- 6. Juli: Abgeordnetenwahl in Mexiko
- 10. Juli: Übergabe des EU-Fragebogens an Kroatien
- 15. Juli: Kuwait. Erstmals Trennung des Amtes des Kronprinzen und des Regierungschefs
- 15. Juli: Revolte in São Tomé und Príncipe durch unzufriedene Söldner
- 27. Juli: Parlamentswahlen in Kambodscha
August
- 6. August: Côte d'Ivoire. Das Amnestiegesetz tritt in Kraft
- 8. August: René Harris wird Staatspräsident, Regierungschef und Außenminister in einer Person in Nauru
- 11. August: Liberia. Präsident Charles Taylor geht ins Exil nach Nigeria
- 15. August: Dr. Nicanor Duarte Frutos wird Staatspräsident in Paraguay
- 18. August: Ein bilaterales Konsolidierungsabkommen über die Schulden Angolas gegenüber der Bundesrepublik Deutschland wurde unterzeichnet
- 27. August: Die maoistische Führung kündigt den Waffenstillstand in Nepal
- 27. August: Kabinettsumbildung im Senegal
- 30. August: Der Premierminister Khin Nyunt von Myanmar verkündet die „Myanmar Roadmap to Democracy“
September
- 5. September: Besuch der Königin Margrethe II. (Dänemark) in Deutschland
- 5. September: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Prag/Tschechien
- 9. September: Der deutsche Bundespräsident Johannes Rau stattet der Volksrepublik China einen Staatsbesuch ab
- 10. September: Mijailo Mijailovic sticht in einem Stockholmer Kaufhaus Schwedens Außenministerin Anna Lindh nieder
- 11. September: Kuba. Das spanische Kulturinstitut wird durch die kubanische Regierung geschlossen
- 14. September: Estland. Volksabstimmung über den geplanten EU-Beitritt
- 14. September: Erneuter Militärputsch in Guinea-Bissau
- 22. September: Henrique Pereira Rosa wird Staatspräsident von Guinea-Bissau
- 23. September: Landtagswahl in Bayern
- 24. September: Litauen. Das Kabinett beschließt den Verkauf der Anteile an der russischen Gasprom
- 28. September: Italien. Es kommt zu einem großflächigen Stromausfall, der die weiße Nacht vorzeitig beendet
Oktober
- 4. Oktober: Oman. Erste Wahlen, bei denen alle Personen über 21, auch Frauen, wahlberechtigt sind
- 5. Oktober: Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien
- 12. Oktober: Kommunalwahlen in Albanien mit leichten Stimmengewinnen für die Opposition
- 13. Oktober: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland) Dominique de Villepin (Frankreich) und Lydie Polfer (Luxemburg) eröffnen das Pierre-Werner-Institut in Luxemburg
- 14. Oktober: Gyude Bryant wird Staats- und Regierungspräsident der Übergangsregierung in Liberia
- 15. Oktober: Aserbaidschan. Ilham Äliyev wird zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Das deutsche Auswärtiges Amt unterstützt Frauenprojekte in Kandahar/Afghanistan, mit 1 Mio. Euro
- 17. Oktober: Bolivien. Staatspräsident und Regierungschef wurde Carlos Mesa
- 17. Oktober: Bolivien. Präsident Gonzalo Sánchez de Lozada tritt zurück
- 17. Oktober: Deutschland und Tschechoslowakei treffen Abkommen über Sozialversicherung
- 17. Oktober: In Österreich wird die nullkommasieben Kampagne gestartet
- 18. Oktober: Rumänien nimmt eine neue Verfassung an
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Schweiz
- 24. Oktober: Bundestagsbeschluss: Deutschland verstärkt sein Engagement in Afghanistan und richtet im Herbst 2003 zwei Außenstellen der Botschaft Kabul in Kundus und Herat ein
- 25. Oktober: Faisal al-Fayez wird Premierminister in Jordanien
- 27. Oktober: Sicherheitskonferenz in Mexiko
- 28. Oktober: Zweite Kommunalwahlen in Mosambik
- 29. Oktober: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Bratislava, Slowakei
- 30. Oktober: Ein bilaterales Investitionsschutz und -förderungsabkommen wurde am in Luanda, Angola, unterzeichnet
- 30. Oktober: Erster Besuch des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder in Kroatien
November
- 2. November: Georgien. Dritte Parlamentswahlen. Wahlbetrug und Wahlfälschung überschatten diese Wahlen
- 5. November: Besuch des litauischen Staatspräsidenten Rolandas Paksas in Deutschland
- 12. November: Das deutsche Auswärtige Amt unterstützt Winternothilfe in Afghanistan mit 1,2 Mio. Euro
- 23. November: Georgien. Rücktritt Eduard Schewardnadses
- 23. November: Parlamentswahlen in Kroatien
- 28. November: Der deutsche Bundesaußenminister Joschka Fischer eröffnet Akademisches Jahr am Europa-Kolleg in Brügge/Belgien
Dezember
- 1. Dezember: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht die Volksrepublik China bereits zum fünften Mal
- 4. Dezember: Abkommen zwischen Monaco und der Europäischen Kommission über Rechtsangelegenheiten
- 7. Dezember: Wahlen zur Duma in Russland
- 8. Dezember: Simbabwe tritt aus dem Commonwealth aus
- 9. Dezember: Der Hamburger Senat aus CDU, FDP und der Partei Rechtsstaatlicher Offensive scheitert nach etwas über zwei Jahren. Es werden Neuwahlen ausgerufen
- 10. Dezember: Schweiz: nach 44 Jahren wurde die Zauberformel gesprengt. Damit erhielt die SVP einen zweiten Sitz und Christoph Blocher wurde zum Bundesrat gewählt
- 10. Dezember: Abkommen zwischen Russland und Deutschland über Reiseerleichterungen
- 12. Dezember: Kanada. Paul Martin wird Premierminister
- 12. Dezember: Neue Regierung in San Marino
- 13. Dezember: Irak: Saddam Hussein wurde in Tikrit festgenommen
- 15. Dezember: Internationales Forum zum Thema Myanmar in Bangkok/Thailand
- 20. Dezember: Im Abkommen von Moroni, Komoren, werden freie und demokratische Wahlen festgeschrieben
- 23. Dezember: Dr. Ivo Sanader wird Regierungschef in Kroatien
Siehe auch
Liste der Staatsoberhäupter 2003
Terroranschläge und Kriege
- 5. August: Eine Autobombe explodiert vor dem J.W. Marriot Hotel in Jakarta und tötet 12 Menschen
Katastrophen
- 8. Januar: Charlotte (North Carolina), North Carolina, USA. Eine Maschine der US-Airways verunglückt auf der Start- und Landebahn als die linke Tür während des Starts abfällt und in das Triebwerk gelangt. Das Flugzeug rast in einen Hangar und fängt Feuer. Alle 21 Menschen an Bord starben
- 8. Januar: Diyarbakır, Türkei. Aus Istanbul kommend stürzte eine Verkehrsmaschine beim Landeanflug ab. 75 Menschen starben, 5 konnten gerettet werden
- 9. Januar: Cerro Coloque, Peru. Absturz einer Fokker F-28. Alle 46 Menschen an Bord starben
- 17. Januar: Spanien. Absturz einer Fokker 50, aus Málaga kommend, nach Verfehlung der Landebahn. 19 Menschen starben, 9 konnten gerettet werden
- 21. Januar: Ein Erdbeben im Westen Mexikos forderte 29 Menschenleben
- 1. Februar: Im Abschluss des 16-tägigen Forschungsaufenthalt STS-107 zerbricht und verglüht die Columbia (Raumfähre) 15 Minuten vor der Landung auf Cape Canaveral. Alle 7 Besatzungsmitglieder, fünf Männer und zwei Frauen, kommen uns Leben
- 22. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 5,5 nach der Richterskala entlang des Rheins zwischen Basel und Freiburg mit Epizentrum bei Straßburg erschütterte die Rheinregion und richtete geringen Schaden im Elsass an
- 24. Februar: Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 261 Tote
- 6. März: Tamanrasset, Algerien. Eine Boeing 737 der Air Algerie verfehlt die Landebahn und stürzt ab. Alle 103 Menschen an Bord starben
- 1. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei. 177 Tote
- 21. Mai: Erdbeben der Stärke 6,8 in Algerien, 2.266 Tote
- 27. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 in Algerien. 9 Tote
- 7. Juli: Port Sudan, Sudan. Absturz einer Boeing 737 der Sudan Airways kurz nach dem Start, etwa 5 km nach der Start- und Landebahn. 116 Personen starben, ein Kind soll angeblich überlebt haben
- 21. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China. 16 Tote
- 22. August: Eine schwere Explosion zerstört eine VLS-3 Rakete der Brasilianischen Weltraumbehörde auf dem Starttisch in der Alcântara Luftwaffenbasis im Norden Brasiliens. 21 Menschen sterben
- 26. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 nach Richter im Iran forderte schätzungsweise 35.000 Menschen das Leben
Wirtschaft
- 1. Januar: die EU verbietet die irreführenden Bezeichnungen „light“ und „mild“ für Zigaretten
- 4. April: Der bundesweit im Mittelwellenbereich zu empfangende Popmusiksender Megaradio stellt wegen Insolvenz seinen Betrieb ein
- Die Deutsche Bahn nimmt nach Umsatzverlusten Teile des ne | | |